Bücher mit dem Tag "staudamm"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "staudamm" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Ich bleibe hier (ISBN: 9783257071214)
    Marco Balzano

    Ich bleibe hier

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa_Book

    Inhalt:
    Der Roman von Marco Balzano erzählt die Geschichte der jungen Trina aus dem Südtiroler Bergdorf Graun. Anfangs ein junges Mädchen unterrichtet sie heimlich Kinder auf Deutsch, obwohl es die Faschisten verbieten. Doch dann verliert sie ihre Arbeit, ihre Tochter setzt sich mit entfernter Familie ins Ausland ab. Als der Nationalsozialismus Einzug hält, flieht sie mit ihrem Mann Erich in die Berge. Als der Krieg zu Ende ist, hofft sie auf einen friedlichen Neubeginn in ihrem Heimatdorf. Doch dann wird ein Albtraum für Trina wahr: Ein Staudamm wird in ihrem Tal gebaut. Ihr Dorf soll geflutet werden. Trina ist bereit für die Kampf.

    Meine Gedanken:
    Trina ist eine starke Hauptfigur, mit der ich gut mitfühlen konnte. In all der Zeit, die im Roman vergeht, stumpft sie emotional immer mehr ab. Das hat der Autor sehr gut geschildert - sie wirkt immer apathischer und trotzdem nicht gewillt, ihr Schicksal walten zu lassen.
    Balzano hat eine Geschichte erzählt, die an Details und Beschreibungen ausspart. Oft habe ich mich gefragt: Wie sieht Trina aus? Welche Farbe hat die Kirche? Es sind Kleinigkeiten, die der Geschichte nicht fehlen, aber die Bilder in meinem Kopf grau gelassen haben. Gleichzeitig kann das auch gerade richtig gewesen sein für diese schwere Art der Erzählung: Es geht um Krieg, Verlust, Machtmissbrauch. Da wirken strahlende Farben im Kopf schnell fehl am Platz.

    Die Geschichte schreitet schnell voran. Es wird jedem Teil von Trinas Leben ein kurzer Teil des Romans gewidmet, aber es ist nicht ausschweifend. Es liest sich schnell, man bleibt dran.
    Ich habe den Roman in zwei Tagen ausgelesen.

    Mich lässt Trinas Geschichte aufgewühlt zurück. Die Fragen des Lebens werden in dem Roman nicht angesprochen, aber er regt zum Nachdenken an. Wie hat eine Frau verdient, so viel in ihrem Leben durchmachen zu müssen? Der Verlust der Tochter, Krieg, vertrieben von ihrem Zuhause. Ja, die Figur der Trina ist fiktiv. Aber damals, in der Zeit zwei oder drei Generationen vor mir, hat es diese Geschichten bestimmt gegeben.

    Zuletzt ist mir durch "Ich bleiben hier" bewusst geworden, wie vergänglich Erinnerungen sind. Zu Beginn des Romans waren zwei Freundinnen Trinas Lebensmittelpunkt. Dann hat Trina geheiratet und die Umstände haben beide Freundinnen von der Bildfläche verschwinden lassen. Gegen Ende des Romans, und somit auch gegen Ende des Lebens der Hauptfigur, waren diese Personen kaum noch ein Thema. Die Zeit hat Trina vergessen lassen. Dasselbe Phänomen gilt für ihre Tochter.
    Wenn wir uns selbst an der Nase nehmen, wissen wir, dass es uns nicht anders geht. Die Stimme verstorbener Lieben verblassen, Freundschaften aus der Vergangenheit geraten in Vergessenheit.

    Fazit:
    Alles in Allem ein runder Roman, der schnell gelesen ist und mich gleichzeitig atemlos zurücklässt. Es ist eine Geschichte von Verlust und vom Leben, dass einem nicht immer Rosen anbietet. Er lehrt einem zu schätzen, wie gut wir es heute haben.

  2. Cover des Buches Zorn – Tod und Regen (ISBN: 9783596193059)
    Stephan Ludwig

    Zorn – Tod und Regen

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    "Zorn-Tod und Regen" ist der Auftakt der Krimiserie um Zorn und Schröder von Stephan Ludwig. Besonders an dieser Serie, reizt mich die Verschiedenartigkeit der beiden Hauptcharaktere, Claudius Zorn und Schröder. Während Zorn der Chef von Schröder und sehr von sich überzeugt ist bzw. nur das Notwendigste tut, so ist Schröder engagiert und hat trotz seiner Körperfülle einige Vorteile gegenüber Zorn, die man selbst auf den ersten Blick nicht erahnen würde. Immer wieder kommt es zwischen den beiden zu lustigen Dialogen, was auch mit dem tollen Schreibstil von Stephan Ludwig begründet werden kann, der spannungsgeladen, aber auch humorvoll ist. 

    In ihrem ersten Fallen werden sie zu einem Tatort gerufen, an dem jemand ausgeblutet zu sein scheint, allerdings fehlt die Leiche der Person. Nur schwer gelingt es den Ermittlern im Laufe des Buches, die Identität der Toten festzustellen, was auch daran liegt, dass offizielle Stellen bei den Ermittlungen nicht ganz mitziehen. Es dauert nicht sehr lange, bis es weitere Tote gibt......

    Die Todesumstände werden in diesem Thriller bzw. Krimi teilweise sehr explizit beschrieben, sind an einigen Stellen schon ziemlich brutal geschildert weshalb es starke Nerven braucht. 

    Mit der Zeit werden die Fäden dann immer mehr zusammengeführt und es entwickelt sich Stück für Stück ein Zusammenhang zwischen den Taten. Den eigentlichen Auslöser hinter den Morden erfährt man allerdings erst kurz vor Schluss und dieser hat es wirklich in sich bzw. ist sehr tragisch.

    Auch das Privatleben, vor allem Zorns Lebensumstände werden regelmäßig erörtert, was in einer gelungenen Mischung aus Gewalt, aber auch Humor resultiert. Einige andere Personen, wie die Staatsanwältin Frieda Borck haben mir auch gut gefallen!

    Zentrale Themen dieser Buches sind "Machtspiele" und Erpressung.  

    Der Showdown am Ende ist wirklich stark und die Auflösung am Ende auch sehr schlüssig. Dies liegt auch an gewissen Naturereignissen. Zwischendurch könnte man ein wenig verwirrt aufgrund der Fülle an Handlungssträngen sein, aber insgesamt löst sich alles zum Ende meiner Meinung nach gut auf. Allerdings war mir die Geschichte einen Tick zu lang, weshalb ich nicht ganz 5 Sterne vergeben kann. Dennoch insgesamt absolut gelungen, vor allem für Fans der Reihe und ein starker Auftakt für Zorn und Schröder. 

  3. Cover des Buches Arkadien fällt (ISBN: 9783492267908)
    Kai Meyer

    Arkadien fällt

     (945)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    Auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Im finalen Band der Arkadien-Reihe lernt man viele Charaktere besser kennen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe sowohl Rosa als auch Alessandro besser kennenlernen können. Vor allem Rosas Gefühle waren für mich sehr nachvollziehbar. Aber auch Alessandros Gefühle konnte ich gut nachempfinden. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und alle Charaktere zusammen haben ein rundes Gesamtbild abgegeben. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, sodass ich das Buch schnell lesen konnte. Die Informationen, die man in diesem Buch über die Charaktere, aber auch über die Mafiastrukturen und die Vergangenheiten von Rosa und Alessandro erfährt, machen das ganze Buch durchgängig spannend und haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Zum Ende hin wird es nochmal spannender. Das ganze Buch wird von unerwarteten Wendungen und Überraschungen durchzogen, und auch manche Charaktere hatten einige Überraschungen auf Lager. Zum Ende des Buches wird es nochmal spannender. Auch wenn das Ende (theoretisch) offen ist, hat es mir gut gefallen, da dem Leser Interpretationsraum gelassen wird. Insgesamt ein absolut gelungenes Finale, das sehr spannend und vor allem auch interessant war.

  4. Cover des Buches The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück (ISBN: 9783785584323)
    Seth Patrick

    The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück

     (57)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    In einer französischen Kleinstadt geschieht das Unmögliche. Die Toten kehren zurück! Nein, es sind keine Untoten mit Zombiecharme, sondern normale Menschen, die sich wundern, warum sich manches verändert hat. Denn sie wissen nicht, dass sie tot sind. Gleichzeitig schweben die Lebenden in Gefahr.

    „The Returned“ spricht wohl das gruseligste aller Themen an. Denn die Verstorbenen sind zurückgekehrt. Jeder kann sich dabei vorstellen, dass es nicht nur positive Seiten hat, wenn sich ein Toter zurück ins Leben schleicht. Denn die Hinterbliebenen sind weiter ihren Weg gegangen und werden plötzlich von der Vergangenheit eingeholt.

    Gleichzeitig ist es auch gruselig, weil man nicht weiß, wie es dazu gekommen ist. Zwar steht der geliebte Mensch - den man unwiderruflich verloren glaubte - vor einen und man möchte im ersten Moment nicht nur ihn sondern die ganze Welt umarmen, trotzdem stellt sich ein nagendes Gefühl bei den Hinterbliebenen ein. Denn woher weiß man, dass es tatsächlich dieser Mensch und kein bösartiges Wesen ist?

    Wie man merkt, ich mag diesen Mysteryton, ich mag Romane, die das Dunkle, Gruselige, aufgreifen und mit der Realität verflechten. Damit hat der Autor auf jeden Fall einen interessanten Roman geschaffen, der mir gut gefallen hat.

    Im Mittelpunkt der Wiederkehrer stehen die Jugendliche Camille, die bei einem Busunfall ihr Ende fand, Simon, der sich ausgerechnet an seinem Hochzeitstag das Leben nahm, und Victor, ein kleiner Junge, der keine Lust auf lange Gespräche als Lebender hat. Obwohl all diese Charaktere sehr mysteriös dargestellt sind, fehlte es mir leider am Hintergrund, weil keiner weiß, warum sie zurückgekehrt sind. Noch schlimmer, sie wissen anfangs nicht einmal, dass sie überhaupt gestorben sind!

    Die anderen Figuren sind quer durch die Bewohner der Kleinstadt gestreut. Neben den Toten stehen die Lebenden im Vordergrund, die es nicht nur mit ihren alt-neuen Familienmitgliedern, sondern auch mit realen Gefahren zu tun haben. Léna kann ihrer toten Zwillingsschwester nicht vertrauen, Simon macht seiner Verlobten Adéle Angst und Victor hat sich bei Krankenschwester Julie einquartiert, die gegen die Einsamkeit kämpft.

    Gleichzeitig driftet die ganze Stadt ins Chaos ab. Stromausfälle häufen sich, der Staudamm ist in Gefahr und unerklärlicherweise hat es die Polizei nach jahrelanger Pause mit einem altbekannten Triebtäter erneut zutun.

    Der Erzählstil ist in etwas langatmige Sequenzen eingeteilt. Man springt von Kapitel zu Kapitel, wechselt ständig die Figur und fragt sich, wo die Handlung letztendlich landen mag. Meiner Meinung nach merkt man hier stark, dass „The Returned“ eigentlich eine TV-Serie ist, weil es sich anfühlt als würde jeder dieser Abschnitte einer Folge im Fernsehen entsprechen.

    Gemangelt hat es mir eindeutig an Spannung und Hintergrundinformationen. Diese unzähligen Perspektivenwechsel mögen vielleicht im TV funktionieren, für ein Buch finde ich es allerdings schlecht umgesetzt.

    Jedenfalls soll hier nicht nur bekrittelt werden, weil es mir trotz der erwähnten Mängel gut gefallen hat. Ich mochte den gruseligen Unterton, die Idee, die hinter dem Roman liegt, die Figuren, die ich großteils als realistisch empfand, und das Ende, weil es Raum für eigene Gedanken gelassen hat.

    Für mich ist „The Returned“ eher ein ruhiger Gruselroman, der mit der grundlegenden Idee punkten kann, und sich gerade in der düsteren Jahreszeit gut lesen lässt.
  5. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.258)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  6. Cover des Buches Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod (ISBN: 9783954518081)
    Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod

     (24)
    Aktuelle Rezension von: BuecherboteRB

    Der Autorin gelingt es, eine Stimmung zu wecken, in der man sich die ganze Geschichte ohne einen einzigen Sonnenstrahl vorstellt. Diese Stimmung überträgt sie auf die Figuren, keine davon scheint ein Leben zu haben (oder gehabt zu haben), in dem die hellen Momente mehr als nur eine Randnotiz sind. Auch mit Hilfe dieser gebrochenen Personen legt Elisabeth Florin viele falsche Spuren. Der Kriminalfall, um den es im Kern geht, ist spannend geschildert, beim ganzen Drumherum wäre weniger jedoch mehr gewesen. Die beiden grundlegenden Elemente - ein Dorf, das schweigt, und ein Ermittler, der kaum mit sich selbst, geschweige denn mit dem Rest der Welt zurechtkommt - sind hier gemeinsam verwendet zu viel. So bleibt es für mich ein gutes Buch, aber kein sehr gutes.

  7. Cover des Buches Outback Kiss. Wohin das Herz sich sehnt (ISBN: 9783426523612)
    Sasha Wasley

    Outback Kiss. Wohin das Herz sich sehnt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Free ist eine offene, naive Künstlerin, an sich ist sie ziemlich sympathisch durch ihre leichte Dusselligkeit und offene gute Art. Irgendwie gefiel mir aber die Umsetzung ihrer Person nicht, sie bliebt mir fern und nivht greifbar, ich konnte mich schlecht in sie hinein versetzten und auch keine allzu großen Charakterzüge oder Veränderungen ihrer Person aus machen. 

    Finn ist ein interessanter junger gutaussender Mann, er ist höflich und sehr freundlich, ebenso wie bei Free war er nicht ganz greifbar. 

    Alle anderen Figuren sind ganz nett gemacht und irgendwie unterschiedlich, sie passen gut zur Story und haben ihre eigenen Geschichten, sodass ich sie teils interessanter fand, als Free. 

    Die Handlung beginnt langsam, aber es ist ganz nett mal in diese Künstlersphären zu blicken, die Geschichte hinter Free ist interessant und dass sie nun an der Schule arbeitet ebenso eine neue Sache. Leider wirken die angeblichen elftklæssler nicht wie Jugendliche ihres Alters, so wie Free mit ihnen redet, scheinen sie eher viel jünger zu wirken, etwas unglaubwürdig. Abgesehen davon bildet Aidan einen interessanten Kontrast zu Free und symbolisiert eine ganze andere Gesellschaftsschicht. Die Beziehung zwischen Finn und Free kommt schleppend und hat mich nicht ganz gegriffen, zu wenige ernste Gespräche, ernste Taten, immer nur Rückzieher ohne einen kleinen Schritt nach vorne zu gehen, bis es langweilig wird. Es ist ja normal, dass man Zeit braucht und so, aber hier wird wirklich erst mal keine Sekunde ein Schritt nach vorne getan udn es dreht sich die ganze zeit auf der selben Stelle. 

  8. Cover des Buches Am Grund des Universums (ISBN: 9783406711794)
    Norbert Scheuer

    Am Grund des Universums

     (4)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


    Mit „Überm Rauschen“, das 2009 erschien und auf der Shortlist für den Deutschen Buchkreis stand, hat der in der Eifel lebenden Schriftsteller Norbert Scheuer seine Leser zum ersten Mal in die leise und verborgene Welt eines Eifeldorfes namens Kall entführt und über seine Bewohner, ihre Beziehungen, ihre Geschichte und ihre Sehnsüchte geschrieben.

    Mit „Peehs Liebe“ und „Die Sprache der Vögel“ folgte ein weiterer Roman über Kall, ein Buch, das einen treffen kann dorthin, wo man selbst klein und verletzlich, unverstanden und belacht, schwach und unscheinbar ist. Ein Buch, das mit einer faszinierende Sprache von der ersten Seite an Poesie in die Seele des Lesers zaubert, von der er lange zehrt. Und es ist Ausdruck einer Haltung, die Norbert Scheuer an einer Stelle des Buches so ausdrückt: „Vielleicht hat das Leben nur den Sinn, dass man am Ende jemandem eine Geschichte erzählt.“

    Der in „Die Sprache der Vögel“, seinem dritten Dorfroman in Afghanistan kämpfende und dort schwer verletzte Vogelforscher Paul Arimond ist im vorliegenden Band genauso nach Kall zurückgekehrt, wie der ehemalige Betriebselektriker des Zementwerkes Lünebach. Er will ein Raumschiff bauen und bis ans Ende des Universums fliegen.

    Der Erzählbogen reicht von der Rückkehr Pauls 2006 bis zum Jahr 2014 und beschreibt eine stille Liebes- und Alltagsgeschichte. Im Hintergrund geht es immer um eine Welt verschollener Dinge und Geheimnisse. Eine Gruppe von alten Männer, die er „die Grauköpfe“ nennt, trifft sich jeden Tag im Cafe und beobachten das Dorfgeschehen und geben ihre eigenwilligen Kommentare dazu ab.  Besonders kritisch und stellenweise auch schadenfreudig kommentieren sie die sehr schleppenden Versuche, durch die Erweiterung des Stausees ein Ferienpark zu errichten und Touristen nach Kall zu locken. Nicht die einzige Veränderung ist das allerdings, die im Dorf vor sich geht. Norbert Scheuer erzählt vom Leben unterschiedlichster Menschen, die Debatten um den Stausee sind sozusagen das Zentrum, um das er sie alle anordnet. Er erzählt von ihnen mit leisen Tönen, unspektakulär beschreibend und mit einer wunderschönen poetischen Sprache, die mich bei den früheren Büchern schon in den Bann  gezogen hat.

    Der Roman besteht aus vielen kleinen, meist nur drei Seiten umfassenden Geschichten, ein „Reigen aus unendlich vielen vergessenen Geschichten", wie Scheuer in einer Danksagung schreibt. „Vielleicht kann man sagen, das unser Leben auch nur ein Reigen, aus unendlich vielen vergessenen Geschichten ist.“

    Vielleicht deshalb lösen Scheuers Geschichten und seine Sprache beim begeisterten Rezensenten eine Art Wärme aus, die ihm eine ganz besondere Wertschätzung für die sonst unsichtbaren und vergessenen Aspekte seines eigenen Lebens und des Lebens insgesamt nahebringt.


  9. Cover des Buches Der Verräter vom Schlangental (ISBN: 9783746618852)
    Christopher West

    Der Verräter vom Schlangental

     (6)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Eine feine Fortsetzung zu "Zuviel himmlischer Frieden" ist dieser 2. Teil der Reihe, die mir immer besser gefällt. Wang ist mittlerweile mit der junge Rosina verheiratet und hat deutlich mehr Freude am Leben als noch im letzten Buch. Somit leistet er sich auch den Luxus eines Urlaubs, der allerdings letztendlich nur in Arbeit ausartet und auch für Rosina viele Herausforderungen birgt. Gemeinsam gelingt es den beiden, ein umweltfeindliches Bauprojekt zu stoppen, familiäre Bande neu zu knüpfen, ein Verbrechen aufzuklären, ein Rätsel der Vergangenheit zu lösen und 2 sehr einsame Menschen zueinander zu führen. Auch diesmal finde ich die Figur des Kommissars besonders gut getroffen, der als Polizist ja einerseits dem System nahe steht und es grundsätzlich auch unterstützt, der aber trotzdem sein Hirn nicht ausschaltet und sein Herz sprechen lässt. Und genau darin bestärkt ihn seine Ehefrau, die der Partei weitaus skeptischer gegenübersteht, als sie es als Krankenschwester in einem staatlichen Krankenhaus eigentlich dürfte. Gut geschrieben, durchaus spannend, ab und zu auch zum Schmunzeln - ein feines Leseerlebnis für alle, die sich für China und seine Menschen interessieren.
  10. Cover des Buches James Bond - Goldeneye (ISBN: 9783453098060)
    John Gardner

    James Bond - Goldeneye

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    James Bond wieder mal in geheimster Mission: Zu Beginn muß Bond gleich mit einem erheblichen Verlust klarkommen, wird doch sein enger Freund Trevelyan vor seinen Augen erschossen, als beide Mitte der 80er versuchen, eine geheime unterirdische Anlage der Sowjets nahe Archangelsk zu zerstören. Später, während der 90er Jahre, muß Bond erneut in den nun "Wilden Osten" reisen, wo er die Zeichen der Wende überall erblickt, nach dem ein Regime und damit ein Land einfach in sich zusammengesackt ist. Sinnbildlich ist der sog. "Statuen-Park", wo man einfach alle Lenin-Marx-Stalin-Statuen entsorgt hat- sehr sinnbildlich. Aber natürlich kommen Ballereien, Reibereien mit der neuen Chefin M und sexuelle Kontaktaufnahmen über Ländergrenzen hinweg nicht zu kurz. Wer den Film schon kennt, kennt natürlich auch den Kniff in etwa der Mitte des Films, aber das Buch unterhält dennoch ganz gut.
  11. Cover des Buches Artur und der Drachenjunge (ISBN: 9783866347298)
    Jork Steffen Negelen

    Artur und der Drachenjunge

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Vergesst alles, was Ihr über Kobolde zu wissen glaubt! 1.Teil der Abenteuer der Koboldbande - schon wenn ich das Cover betrachte, muss ich grinsen. Der "Kleine" sieht aber auch zu knuddelig aus. Aber, lasst Euch icht täuschen, die "Kleinen" können ganz schön gemein und hinterlistig sein. Und grausam obendrein. Dies ist, auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein hat, ein Kinder- oder Jugendbuch zu sein, kein solches. Mord und Totschlag, Schlachtengetümmel und Verwünschungen, Hinterhalt, Hinterlist und weitere Gemeinheiten sind in diesem Buch an der Tagesordnung. Die Menschheit kämpft einen zuweilen, fast aussichtslosen Kampf, gegen Geschöpfe, die direkt aus der Finsternis entstanden zu sein scheinen. Das Buch hat mich im Großen und Ganzen, sehr an Herr der Ringe erinnert, findet aber immer wieder seinen eigenen, spannenden und interessanten eigenen Weg. Da ich immer noch auf die Drachen warte, im 1.Teil sind sie leider am Schlafen, werde ich mit Sicherheit auch den 2.Teil lesen. In gespannter Erwartung, die Drachen werden endlich wach werden......
  12. Cover des Buches Abschied von Matjora (ISBN: 9783499154812)
    Valentin Rasputin

    Abschied von Matjora

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Birgit.Pauls
    Ein sehr schönes und gleichzeitig trauriges Buch, das zum Nachdenken anregt. Es hat mich sehr berührt
  13. Cover des Buches Die Schlümpfe 03. Schlumpfine (ISBN: 9783868698022)
    Peyo

    Die Schlümpfe 03. Schlumpfine

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Buchstabenschloss

    Geschichte 1: Schlumpfine

    Gargamel hat die Idee eine Schlumpfine für die Schlümpfe zu erschaffen, die sie in den Wahnsinn treiben soll. Schlumpfine ist auch außergewöhnlich nervig, doch Papa Schlumpf kann ihre Eigenschaften nochmal etwas geradebiegen. Doch es wäre nicht die Schlümpfe, wenn sie es nicht Gargamel heimzahlen würden.


    Geschichte 2: Schlümpfe in Not

    Die Schlümpfe stehen kurz vor dem Winter und sammeln ihre Vorräte ein. Dann im Winter passiert es, ein Feuer, und alle Vorräte sind verbrannt. Auf der Suche nach Nahrung, finden sie fernab ihres Dorfes eine vermeintlich verlassene Burg. Der Burgherr selbst schein arm zu sein, doch tief in der Burg versteckt finden die Schlümpfe einen Schatz und machen den armen Burgherren zu einem reichen Burgherrn. Seine Dankbarkeit zeigt er durch zahlreiche Nahrungsmittel für die Schlümpfe.


    Das Cover ist zauberhaft. Ich habe mich richtig auf Schlumpfine gefreut. Aber die Geschichte, in der Schlumpfine ihren großen Auftritt hat, ist einfach nur anstrengend. Es werden wirklich alle negativen Frauenklischees der armen Schlumpfine angedichtet. Das war mir persönlich leider zu viel und schoss damit auch weit über das Ziel hinaus. Es war super anstrengend zu lesen und sehen. Wenn das Thema nicht ganz so ausgereizt gewesen wäre, dann hätte ich es wohl weniger schlimm gefunden. Leider taucht Schlumpfine danach auch nicht mehr in der Geschichte auf. Da frage ich mich wo sie hin ist.


    Die zweite Geschichte hat mir da schon deutlich besser gefallen. Es zeigt, dass eine Hand die andere wäscht und man gemeinsam alles schaffen kann. Es gibt auch nette Menschen in der Welt der Schlümpfe. Und das lässt mich persönlich auch aufatmen.


    Ich hoffe, dass Schlumpfine in weiteren Comics dabei sein wird. Für mich gehört sie irgendwie dazu.

  14. Cover des Buches Erdrutsch (ISBN: 9783442131877)
    Desmond Bagley

    Erdrutsch

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Blutberg (ISBN: 9783442738588)
    Ævar Örn Jósepsson

    Blutberg

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Wurmli
    Dieses Buch konnte ich gar nicht mehr aus der Hand legen, denn die Story ist wunderbar komplex, ohne arg konstruiert zu wirken. Die einzelnen Charaktere fand ich allesamt interessant, nur hätte ich mir eine Liste der Beteiligten mit Namen und Berufen gewünscht, denn es gab sehr viele Namen zu merken, und manchmal fand ich es schwierig, sie den jeweiligen Personen zuzuordnen. Angenehm fand ich, dass die Handlung zum größten Teil an nur einem Schauplatz stattfindet, dazu noch an einem äußerst interessanten: dem isländischen Hochland. Wie jedoch im Buch auch, wird nicht jeder diese Umgebung als erstrebenswert empfinden, doch spielt es bei diesem Roman keine Rolle, ob man die raue isländische Landschaft mag oder nicht, denn die Hauptrollen spielen die ungeklärten Fälle und schwierigen Ermittlungen, und die sind für jeden, wie ich meine, interessant und spannend.
  16. Cover des Buches Leselöwen 1. Klasse - Tierfreunde halten zusammen! (ISBN: 9783785585993)
    Anna Taube

    Leselöwen 1. Klasse - Tierfreunde halten zusammen!

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Für Leseanfänger ab Mitte 1.Klasse


    Es gibt unglaublich viel Erstlesebücher für Leseanfänger, leider stehen hinter vielen dieser Bücher keine qualifizierten Konzeptionen was zur Folge hat, dass man ein Buch kauft in der Annahme es ist für Erstleser geeignet weil es drauf steht.
    Folge, das Kind ist überfordert, verliert die Lust am Lesen.
    Es wird also genau das Gegenteil von dem erreicht, was man eigentlich beabsichtigt hat.
    *

    Hier haben wir ein Erstlesebuch, das tatsächlich für Leseanfänger geeignet ist und ihnen bestimmt viel Spaß machen wird.
    "Tierfreunde halten zusammen!"
    erzählt in fünf kleinen Kapiteln eine wunderschöne Freundschaftsgeschichte.
    Dabei sind die Doppelseiten, ähnlich wie beim Bilderbuch nahezu vollständig illustriert. Der Text fügt sich harmonisch in das Bild ein.
    Kurze in sich sinnzusammenhängende Sätze, mit meist nur 5 Wörtern, in großer Druckschrift machen es den Kindern leicht sich die Geschichte zu erschließen.
    Zudem ist der Text in kleine Texteinheiten von 3-4 Zeilen, pro Seite gebündelt
    Klar zu erkennen, der Bildanteil dominiert hier noch.
    Genau diese Kriterien machen ein gutes Erstlesebuch aus.
    Selbstverständlich nützen all diese Vorgabennichts wenn die Geschichte uninteressant ist.
    Diese hier haben unsere Lese Kinder sofort ins Herz geschlossen.
    Selbst diejenigen, die ungern lesen wollten es dieses Mal zuerst lesen.
    In erster Linie liegt die an der Aufmachung des Buches.
    Neben der wunderbaren Coverillustration, die einen guten Einblick in das Buch liefert fällt gleich ein kleiner glitzernder Aufkleber auf,  auf dem ein Löwenkopf mit wilder Mähne uns freundlich anlächelt.
    Die Kombination aus roten Rahmen mit Leselöwen Schriftzug und dem Cover mit dem Aufkleber ist einfach grandios in der Wirkung auf den Leser.
    Einfach ansprechend!!
    Das empfanden  auch unsere  Lesekinder so die darüber hinaus noch feststellten,
    das es  haptisch ein angenehmes Gefühl ist das Buch in der Hand zu halten.

    Biber und Waschbär strahlen uns entgegen und laden uns so automatisch ein das Buch zu entdecken.
    Dabei sind die Bilder so ausdrucksstark, dynamisch und detailverliebt, dass man die Geschichte auch ohne Text verfolgen könnte.
    Gerade dies setzt die Kinder nicht unter Druck das Buch lesen zu können. Die Neugierde kommt beim Betrachten der Bilder.

    Eines unserer Lesekinder drückte dies so aus:
    " Da guckt man sich die Bilder an, denkt sich eine Geschichte dazu und dann möchte man auch wissen was wirklich da steht. Dann weiß man ob man sich seine Geschichte richtig gedacht hat. Das ist wie ein Wettbewerb mir richtig und falsch."
    *
    So jetzt habe ich so viel über das Buch an sich gesprochen aber noch nichts zur eigentlichen Geschichte erzählt.

    Biber Albin, Waschbär Waldo und Fibi die Ente wohnen gemeinsam mit vielen anderen Tieren an einem kleinen Fluss unweit des Waldes. Seit Tagen hat es geregnet. Es hört einfach nicht auf.
    Besorgt blickt Biber Albin über den Damm, den er gebaut hat damit das Wasser des Flusses das Ufer nicht überflutet. Wird der Damm diesen plötzlichen Wassermassen stand halten?
    Auch Waschbär Waldo ist gekommen um nach dem Rechten zu sehen als sie plötzlich hören sie ihre Freundin, Fibi, die Ente um Hilfe rufen.
    Doch wo ist sie nur?
    Waldo springt gefolgt von Ruki ins Wasser, doch es ist nicht Fibi, die Hilfe benötigt sondern ein kleiner Biberjunge der zu ertrinken droht.
    Albin und Waldo bringen ihn in die Biberburg wo Albin ihn erst einmal wieder aufpäppelt. Die Angst das der Damm nicht halten wird ist immer noch sehr groß zumal der kleine Biber berichtet, dass sein Damm nicht gehalten hat und er durch die Regenmassen sein Zuhause verloren hat.
    Albin muss unbedingt noch einmal nach dem Rechten sehen, den Damm noch sicherer machen.
    Auch denkleinen Biber hält nichts er rennt Albin hinterher und trifft auf Waldo und Fibi vor denen er sich zunächst furchtbar erschrickt.
    Gemeinsam machen sich alle an die Arbeit den Damm sicherer zumachen. Die Wellen werden immer höher, der Damm hält und neue Freunde haben sich gefunden.
    Die Biberbande ist schon eine klasse Truppe auch wenn sie nicht nur aus Bibern besteht.
    Freunde halten zusammen und schaffen gemeinsam alles.
    *
    Im Anschluss an die Geschichte kann das Kind noch kleine Rätsel zum Leseverstehen und der Rechtschreibung lösen.
    Hat man alle Lösungen zusammen bildet sich ein Lösungswort, dass man im Internet  auf der Leselöwen Seite eingeben kann und so den Schlüssel zu weiteren Spielen und Rätseln bekommt,
    Darüber hinaus gibt es unter der Rubrik "Schon gewusst?" noch sehr interessante Sachinformationen zu den Tieren und dem Staudammbau.
    *
    Ja, und ganz zum Schluss befindet sich noch ein Stickerbogen mit großen und kleinen Leselöwen.

    *

    So macht kleinen Leselöwen das Lesen bestimmt Spaß!
    Unsere Lesekinder sagen
    10 von 10 Lesepfoten               für dieses tolle Buch
  17. Cover des Buches Speranza (ISBN: 9783852189413)
    Jeannine Meighörner

    Speranza

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Carol-Grayson


    Die Autorin beschreibt mit schlichten Worten, aber in fast poetischer Dichte, wie Hoffnung aus einem tatsächlich geschehenen Unglück entstehen kann. Am 09. Oktober 1963 wurde durch einen Bergrutsch in einen Stausee und die daraus resultierende Flutwelle die kleine italienische Stadt Longarone in den Dolomiten komplett ausradiert, mit Tausenden von Toten. Und wie immer ist es nicht nur eine Naturkatastrophe, sondern ein hausgemachtes Geschehen, das Profitgier und falsche Politik zu verantworten haben. Offenbar lernen die Menschen bis heute nichts daraus. Und damals wie heute ringen die Überlebenden um ihre Entschädigungen. 

    Das Buch trägt die biographischen Züge des jungen italienischen Paares Clara und Riccardo Fontanella, das als Gastarbeiter in Deutschland lebt. In einer Zeit, in der man mit harter Arbeit noch viel Geld verdienen konnte, in der Deutschland sich voll im Wirtschaftswachstum nach dem zweiten Weltkrieg befand. Doch das fleissige und einfache, bürgerliche Leben von Clara und Riccardo gerät durch diese Katastrophe aus der Bahn, Clara verliert ihr noch ungeborenes Kind, ihr Mann trauert noch jahrelang seinen toten Angehörigen nach. Clara wird später noch einmal mit einem Sohn schwanger, den sie Speranza (Hoffnung) nennt. Es bleibt ihr einziges Kind. Aber selbst das Leben des Sohnes wird von den Auswirkungen der lange zurückliegenden Katastrophe gezeichnet.

    Die Autorin beschreibt am Beispiel der Familia Fontanella und einiger anderer Überlebenden aus Longarone, wie Menschen sich nach einer solchen Tragödie wieder behutsam an den Alltag annähern. Dabei berücksichtigt sie die damals vorherrschenden Gegebenheiten und historische Fakten, ebenso wie den persönlichen Schmerz. Ein ganz besonders authentisches Buch, das zu Herzen geht. 
  18. Cover des Buches Geliebte Ponys (ISBN: 9783505042553)
    Christine Dickenson

    Geliebte Ponys

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Lonice
    Ja, ja, schon wieder ein Ponybuch ^^ Ich muss aber gestehen, das dieses bereits seit langer Zeit auf eine Rezension wartet, ich hab es schon im Mai gelesen. Worum geht es also? Geliebte Ponys ist ein Sammelband von kleineren Ponygeschichten. Statt um die perfekten Reiterinnen, die Turniere gewinnen und allgemein die größten sind, geht es hier jedoch erfrischend normal zu. (Mit einer kleinen Ausnahme, die aber nicht die Hauptfigur betrifft.) Es geht um junge Mädchen, die das erste Mal so richtig mit dem fremden Wesen Pferd konfrontiert werden und um all das, was es ausmacht, ein Reiter zu sein. Erzählungen von der Angst vor dem großen Tier, von Unfällen, ersten Reitstunden, der Unsicherheit im Umgang mit dem Partner Pferd. Drei vollkommen unterschiedliche Geschichten erwarten den Leser. Während es in der ersten tatsächlich in erster Linie um erste Reitstunden und die alltäglichen Probleme einer Reitschule geht, begegen wir in Das Tal der Ponys einem ganz anderen Problem, Wildpferden, denen die Heimat durch einen Staudamm genommen werden soll und deren menschlichen Verehreren, die selbst noch Kinder und daher hilflos sind. Die dritte Geschichte beschäftigt sich letztlich mit den Folgen von Unfällen und falsch verstandener Kinderliebe. Ein nettes Buch, das eben auch die nicht perfekte Seite des Reitens und der Pferdeliebe betrachtet. Gut zu lesen, einfach zu verstehen und trotzdem spannend. Für jedes Ponymädchen ein Muss.
  19. Cover des Buches Universal Soldier. Der Roman zum Film. (ISBN: B00CNNQ574)
    Robert Tine

    Universal Soldier. Der Roman zum Film.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zu dem ganz okayen Actionfilm, das Mr. Tine einfach vom Fernseher abgeschrieben hat: Devereux und Scott geraten 1971 in Vietnam aneinander, nachdem Scott ein ganzes Dorf abgeschlachtet hat und sich aus den Ohren der Opfer und der toten GIs eine Halskette gebastelt hat(!). Beide sterben bei der darauf folgenden Auseinandersetzung, und erleben eine fast biblische Wiederauferstehung in den 90ern als gefühlslose Kampfmaschinen, aber in ihnen schlummert noch irgendwo die Erinnerung. Keine Literatur, nur die Wiedergabe des Drehbuchs.
  20. Cover des Buches Der weite Weg nach Hause (ISBN: 9783518467329)
    Rose Tremain

    Der weite Weg nach Hause

     (72)
    Aktuelle Rezension von: AnnaChi
    Ein Mann in mittleren Jahren fährt mit dem Bus aus seinem osteuropäischen Dorf nach London, um dort Geld zu verdienen, damit er seiner kleiner Tochter und seiner Mutter, die dort geblieben sind, ein würdiges Leben ermöglichen kann. Es ist schwer für ihn Fuß zu fassen, aber es gelingt ihm, einen Weg zu beschreiten, der ihn Schritt für Schritt zu seinem Lebenstraum führt. Ein Buch voller großer Gefühle, kleiner menschlicher Geschichten - und mit einem Happy End, mit Warmherzigkeit und sehr poetisch geschrieben, zum Schmunzeln und Mitleiden. So schön, dass es trotz dezentem Kitschfakotr von mir vier Punkte bekommt.
  21. Cover des Buches Leonie: Alarm im Canyon (ISBN: 9783957341617)
    Christian Mörken

    Leonie: Alarm im Canyon

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Honney
    Inhalt:
    Der Staudamm in der Nähe von Leonies Zuhause soll geflutet werden. Dr. Hamilton, der Besitzer der Farm, auf der Leonie wohnt, will aber nicht verkaufen. Das liegt daran, dass er letztens Wildpferde in diesem Gebiet gesehen hat.
    Außerdem fährt Leonies Freundin Grace auf gemeindefreizeit in den Canyon vor dem Staudamm zum Campen.
    Plötzlich bricht ein Unwetter los und der Staudamm bricht. Die entscheidende Frage: Sind Grace und die anderen Camper noch im Canyon? Leonie und Tiffy fassen einen riskanten un tollkühnen Plam um Grace und die Camper zu retten...

    Meinung:
    Ich fand das Buch sehr spannend und abwechslungsreich. Auch die tollen schwarzweiß Bilder sprechen mich an. Besonders toll an diesem Buch fand ich, das es in diesem Buch auch um Gott geht und das man egal wer und wo man ist, immer mit ihm sprechen kann und ihm seine Sorgen anvertrauen kann. Was mich ein bißchen irritiert hat, ist das Ende, denn man weiß immer noch nicht, ob Dr. Hamilton ganz sicher verkauft oder was ist überhaupt mit den ausgewilderten Pferden? Kurz vor dem Unwetter sagten sie alle noch man müsse den Pferden helfen und plötzlich sind sie kein Thema mehr.

    Fazit: Trotz allem ein spannendes, interessantes und abwechslungsreiches Buch in dem Kinder Gott auch ein bißchen näher kennenlernen können!
  22. Cover des Buches Erdrutsch / Sog des Grauens (ISBN: 9783442116256)
    Desmond Bagley

    Erdrutsch / Sog des Grauens

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Prophezeiung (ISBN: 9783800050437)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Prophezeiung

     (189)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaVulpini
    Die Prophezeiung muss man gelesen haben. Ein Geheimnis um einen Jungen mit merkwürdigen Namen, ägyptische Götter und Relikte. Ich habe das Buch schon in meiner Jugend geliebt und auch jetzt ist es noch toll.
  24. Cover des Buches Tod in der Kihansi- Schlucht (ISBN: 9783891366943)
    Gero Schelling

    Tod in der Kihansi- Schlucht

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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