Bücher mit dem Tag "steampunk"

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465 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.229)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Das Lied der Krähen
    • Autorin: Leigh Bardugo
    • Verlag: Droemer Knaur
    • ISBN: 9783426654439 
    • Ausgabe: E-Book
    • Erscheinungsdatum: 02.10.2017


    Inhalt:

    "Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
    Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …"


    Meinung:

    Zuerst möchte ich mich bei NetGalley, dem Verlag und der Autorin für das Rezensionsexemplar bedanken!

    Genauso wie bei der Grisha-Trilogie muss ich auch hier das Cover hervorheben und loben. Ich finde es irrsinnig passend. Die Details und die Farbkombinationen spiegeln einfach perfekt die Stimmung des Buchs wieder.

    Nun kommen wir aber auch schon zum Inhalt. Direkt zu Beginn muss ich ja sagen, dass ich bereits die Grisha-Trilogie verschlungen habe und dadurch recht wenig bis gar keine Schwierigkeiten hatte mich im Grisha Universum zurechtzufinden. Jedoch habe ich aber trotzdem das Gefühl, dass es auch für Leser möglich ist die beiden Reihen unabhängig voneinander zu lesen, da der Bezug zu den einzelnen Büchern jetzt nicht so groß ist. Mich hat die Autorin mit diesem Buch erneut regelrecht umgehauen. Die Geschichte übertrifft meiner Meinung nach sogar die Trilogie. Die Handlung ist einfach noch spannender als die der vorherigen Reihe, weswegen man kaum aufhören kann zu lesen. Die unerwarteten Wendungen und Plottwists machen es einem außerdem nicht viel einfacher.

    Auch die Protagonisten sind meines Erachtens noch interessanter und vielschichtiger. Vor allem hat es mir ja Kaz angetan, welcher mit seinen Ecken und Kanten und zugleich Fürsorge bezüglich einzelner Menschen hervor sticht. Jedoch finde ich, dass eigentlich alle handelnden Protagonisten ihren Charme haben, weswegen sie sich allesamt nacheinander irgendwo in mein Herz geschlichen haben. Denn alle wirken durch die vielen Details unheimlich real und authentisch. 

    Insgesamt weist auch dieses Buch den unverkennbar flüssigen und zugleich doch auch in gewisser Weise anspruchsvollen Schreibstil der Autorin auf, der das Lesen zu einem unverkennbaren Erlebnis macht. Man schwebt regelrecht über die Seiten und liest trotzdem nicht zu schnell, um auch ja nicht das kleinste wichtige Detail zu verpassen. 


    Fazit:

    Alles in allem gibt es von meiner Seite einmal wieder eine glatte Leseempfehlung für dieses wunderbare Werk aus dem Genre Fantasy! Generell kann ich bisher einfach nur die Bücher der Autorin weiterempfehlen für jeden, der ebenso wie ich Spaß am Lesen von magischen Geschichten hat.

  2. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (965)
    Aktuelle Rezension von: claaaraaa

    Dieses Buch hat mich ehrlich total aus den Socken gehauen. 

    Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an total überzeugt und in ihren Bann gezogen. 

    Mir gefiel es, dass die Hauptcharaktere sehr eigen waren und kein typisches Klischee, genauso wenig wie die Handlungen, die meistens überhaupt nicht vorhersehbar waren. 

    Ich mochte die Entwicklung der Hauptcharakteren und ich fand es toll, dass auch die Nebencharaktere gut ausgebaut waren und nie zu kurz kamen. 

    Alles in Allem ist dieses Buch ein Wohlfühlbuch, dass dich in eine andere Zeit und in eine andere Welt versetzt mit vielen interessanten Charakteren und wichtigen Themen, die dort behandelt wurden, wie zum Beispiel das Judentum und die Frauenrechte dieser Zeit. 

    Sehr empfehlenswert! 

  3. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.006)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Scarlet's Großmutter ist verschwunden und niemanden interessiert es. Auf der Suche nach ihr trifft sie auf den Straßenkämpfer Wolf. Der mysteriöse Fremde bietet ihr seine Hilfe an, doch kann sie ihm vertrauen? Währendessen befindet sich Cinder auf der Flucht und versucht zusammen mit dem etwas seltsamen Kapitän Thorne mehr über ihre Vergangenheit heraus zu finden.

    Die Autorin hat hier wirklich was ganz Neues und Eigenes geschaffen. Diese ferne Welt mit Raumschiffen, Cyborg und Portscreen ist so anders und so gut gelungen. Was ich im ersten Teil gewöhnungsbedürftig fand, habe ich nun genossen und fand es großartig. Auch das Wir jetzt nicht nur im asiatischen Raum uns aufgehalten, sondern auch nach Europa gekommen sind, finde ich klasse. Zudem hat die Autorin es wieder geschafft einen mitzunehmen, in eine so andere Welt und doch fühlt man sich direkt darin und davon umwogen. Für viele Lacher hat auch noch eine andere neue Figur gesorgt, und zwar Carswell Thorne, Klein-Krimineller, mit viel Charme und einem extragroßen Ego, da wird noch so einiges auf uns zukommen.

    Die Handlung konnte mich wirklich in allen Punkten vollkommen überzeugen, ich fand die Handlung auch an sich besser als die des ersten Teiles, da die des 2. Teiles nicht so vorhersehbar war. Mir gefielen die einzelnen Handlungsstränge und die Entwicklungen der Geschichte. Ebenfalls ist die Spannung fast nicht mehr aushalten in diesem Buch, denn einem wird nie langweilig, was mir sehr gefiel.

    Wie auch im 1. Teil, ist der Schreibstil wirklich wunderbar gehalten und lässt sich super lesen, man flitzt richtig durch die 400 Seiten, und man bekommt immer wieder Lust auf mehr.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Erst wusste ich nicht ob ich das gut finden soll das es garnicht um Cinder weiter geht aber die Verwirrung war rasch abgelegt. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren, hauptsächlich, zwischen Scarlet, Cinder und Kai. Der Mix ist hier sehr gut gelungen. Auch die Adaptation der Rotkäppchen Geschichte finde Ich sehr gut gelungen.

    Ich kann Marissa Meyer mit ihren Luna Chroniken einfach nur feiern. Die Story ist großartig. Ich habe selten soviel Lebendigkeit zwischen zwei Buchseiten gefunden. Der Märchenbezug ist auch im zweiten Band wieder vorhanden, jedoch ist dies wirklich nur eins der Elemente in diesem Büchern und unterstreicht einfach nur das Können der Autorin. Ich gebe dem Buch fünf Sterne und freue mich schon wahnsinnig auf den dritten Teil!

  4. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (754)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Eine Reihe, die es mir nicht so ganz einfach macht. Die Idee und die Umsetzung ist eigentlich wirklich gut und überraschte mich immer wieder, doch ist es die Summer der kleinen Ungereimtheiten, die dann doch kein perfektes Bild abgeben.


    Als erstes muss ich sagen, dass das Buch bereits ein älterer Titel aus dem Jahre 2014 ist. Ich bin überzeugt davon, dass mir das Buch vor ein paar Jahren noch viel besser gefallen hätte und ich es mit 5 Sternen bewertet hätte. Doch meine Ansprüche sind gestiegen und mein Blick für Details ist geschärft. Besonders ist mir das bei den Protagonisten aufgefallen. Das grosse Problem ist, dass es alle nicht wirklich kämpferische oder starke Protagonistinnen sind. Gerade die Hauptführerin Cinder müsste für meinen Geschmack ganz andere Eigenschaften an den Tag legen. Doch leider ist sie sehr naiv, unsicher und auch feige. Sie hat auch andere Momente, doch die Seite des unsicheren Mädchens überwiegt häufig. Das ist schade, weil ich so einfach nicht 100% mit der Crew mitfiebern konnte. Sympathien sind da, doch sie sind sehr zögerlich. Das gleiche gilt leider auch für Cress, die genau die gleichen Merkmale wie Cinder aufweist. Scarlet und Wolf kann ich da noch mit am besten leiden, weil sie mutig und offen agieren.


    Das Konzept mit der Crew, die sich in jedem Band erweitert, finde ich wirklich toll. Man hat sowohl alte als auch neue Protagonisten, die alle noch eine grosse Rolle in der Geschichte einnehmen. So hat man einige Perspektivwechsel, die mich hier allerdings nicht gestört haben.

    Leider war es aber nicht immer so ganz spannend. Es gab auch immer wieder Passagen, die sich gezogen haben und Momente, in denen nicht mal die Protas wussten, was sie als nächstes tun sollten.


    Insgesamt war es ein gutes Buch, das 3.5 Sterne von mir erhält. Insgesamt ist die Reihe einfach nicht vollkommen meinem Geschmack entsprechend was die Umsetzung angeht. Dies zeigt sich auch in der Bewertung, die immer ungefähr gleich aussieht. Dennoch möchte ich unbedingt wissen, wie Band vier ausgehen wird und bin gespannt darauf.

  5. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783401507996)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (1.930)
    Aktuelle Rezension von: missella

    Kurze Inhaltsangabe:

    Wir begleiten Tessa Gray, ein 16-jähriges Mädchen, dass nach London zu ihrem Bruder Nate reist. Dort angekommen wird sie jedoch von 2 rätselhaften Frauen gekidnappt. Tessa erkennt, dass sie nicht die ist, die sie zu sein scheint. Nach ein paar erfolglosen Fluchtversuchen wird sie schließlich von Will Herondale, einem Schattenjäger, gerettet, der ihr seine Welt zeigt. So und mehr verrate ich jetzt mal nicht.

    Meine Meinung:

    Ich liebe Cassandra Clares Bücher. Ihr Schreibstil ist so schön flüssig und die Handlung wird lebendig und mit Humor erzählt, die Geschichte hat sich für mich auch nicht gezogen, weil man so gut in ihr versinken konnte. Das London des 19. Jahrhunderts bietet eine wunderschöne Kulisse mit Festen, Kleidern und Pferdekutschen. Zusammen mit Tessa lernt man die auch ihr noch unbekannte Welt der Schattenjäger und Unterweltler kennen. 

    Von Tessa, Will und Jem war ich von Anfang an begeistert. Die Protagonisten sind alle sehr individuell und mit Tiefe gestaltet. Jeder hat seine Geheimnisse (die hoffentlich im Laufe der Reihe gelüftet werden) und Eigenheiten. Tessa war mir durch ihre Stärke sehr sympathisch, auch wenn sie im Bezug auf ihren Bruder ziemlich naiv war. 

    Die angekündigte Dreiecksbeziehung und Romantik stand nicht so sehr im Vordergrund. Das hat mich aber keineswegs gestört. Im Gegenteil, das macht es realistischer, schließlich müssen die sich ja alle erstmal kennenlernen. Wahrscheinlich wird das im zweiten Band eher thematisiert.

    Fazit: Also von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! Das Buch ist wirklich spannend und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ich finde es schade, dass in Deutschland die Verlage ihre Lizensen an der Geschichte nicht verlängern möchten und man ausländische oder gebrauchte, echt teure Exemplare kaufen muss.

  6. Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters

     (523)
    Aktuelle Rezension von: Sarah04

    Die Hauptfigur muss unbedingt jemanden Heiraten, doch der Verlobte ist nicht so wie sie denkt. Man erfährt kaum was nur ab und zu fetzen und allgemein ist da kaum was mit Liebe sondern nur Intrigen und normaler Alltag. Also nicht wirklich interessant. Manche Abschnitte sind interessant doch das meiste ist recht langweilig und langgezogen. Erst gegen Ende, glaube das letzte Kapitel, machte die Sache wieder interessant doch leider beendet es das Buch. Allgemein ist es dennoch recht gut und ich werde den 2. Teil lesen und dann mal gucken. 

  7. Cover des Buches Clockwork Princess (ISBN: 9783401064765)
    Cassandra Clare

    Clockwork Princess

     (1.177)
    Aktuelle Rezension von: missella

    Das Buch ist definitiv ein Highlight meines Jahres. Warum habe ich mit dem Lesen dieser Reihe nur so lange gewartet? Alle Bände der Trilogie waren wahnsinnig spannend. Man ist regelrecht in der Handlung versunken. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, man leidet, lacht und liebt mit ihnen.

    Normalerweise bin ich kein Fan von Dreiecksbeziehungen, aber bei Will, Jem und Tessa hat es mich keineswegs gestört. Alle haben eine so tiefe Liebe für den anderen verspürt. Diese aufopfernde Liebe ist selten und großartig. Alle 3 Charaktere sind füreinander da und stellen das Wohl und Glück des anderen über ihr eigenes. Das zeigt eine große Stärke und im Laufe der Bücher konnte man die Entwicklung der Charaktere gut mitverfolgen. Vor allem Tessa ist innerlich gewachsen.

    Das Reihenfinale war extrem spannend, es gab immer wieder unvorhergesehene Wendungen und viele Fragen, wie z.B. die über Tessas wahre Herkunft, aus den vorherigen Teilen wurden geklärt.

    Das Ende war für mich perfekt. So bewegend und traurig - aber auf eine herzzerreißend schöne Art. Mit dem Epilog endet das Buch, er stellt aber auch gleichzeitig einen Anfang dar - wie ein Kreis, der sich nun geschlossen hat.

  8. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.628)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Cinder ist die beste Mechanikerin und sie ist ein Cyborg. Als sie einen Auftrag von Prinz Kai erhält, kommen Dinge ins rollen, die alles verändern könnten.

    Puh, das war ein stetiges auf und ab mit diesem Buch. Der Schreibstil ist toll und auch die Idee fand ich klasse. Nur leider muss ich sagen, dass sich der erste Teil der Luna-Chroniken wie ein extrem langer Prolog gelesen hat. Den kompletten Inhalt hätte man in ein paar wenigen Sätzen abhandeln können und dann wäre Teil zwei der eigentlich erste Teil.

    Spannung gab es für mich so gut wie keine, vielleicht noch auf den letzten paar Seiten, aber das war es dann auch schon.

    Aber das Ende hat mich zumindest so neugierig gemacht, dass ich dem nächsten Band eine Chance geben möchte und außerdem waren die Charaktere allesamt sehr interessant.

  9. Cover des Buches Mortal Engines - Krieg der Städte (ISBN: 9783596702121)
    Philip Reeve

    Mortal Engines - Krieg der Städte

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Als der erste Mortal Engines Band 2018 erschien, ist er irgendwie total an mir vorbeigegangen. Erst als schon Band drei oder so draußen war, rückte die Reihe in mein Blickfeld, ab da wollte ich sie aber unbedingt lesen und jetzt endlich kam ich dazu, mit dem ersten Band zu starten.

    Ein atemberaubendes Setting

    "Es war nur natürlich, dass Großstädte kleine Städte fraßen, dass Kleinstädte Dörfer verschlangen und sich Dörfer an statischen Siedlungen gütlich taten. Das war der Städtedarwinismus, und so lief es in der Welt seit Hunderten von Jahren, seit der große Ingenieur Nikolas Quirke London zur ersten Traktionsstadt umgebaut hatte."

    (Philip Reeves: Mortal Engines - Krieg der Städte, Fischer Verlag, S.17.)

    Das erste, was man als Leser bereits auf den ersten Seiten demonstriert bekommt und mich schwer begeistert hat, ist der faszinierende Weltentwurf. Wir befinden uns weit in der Zukunft (Min. im 36. Jh.). In einem sechsminütigen Krieg voller Hightech Waffen hat die Menschheit den Planeten verwüstet. Nun, Jahrhunderte später, sind die verbliebenen Städte mobil geworden um so viele Ressourcen, wie möglich zu ergattern. Auf imposanten Fuhrwerken rollen sie durch die Einöde und es gilt das Gesetz des Stärkeren, denn trifft eine Stadt auf eine kleinere Ortschaft, wird diese kurzerhand eingefangen, durch ein Tor ins Innere befördert und dort zerlegt. Die Großen, fressen die Kleinen, das ist der Städtedarwinismus.

    Diese mobilen Ortschaften, von der auf Ketten alles zermalmenden, festungsgleichen Metropole, bis hin zum rollenden Dorf auf vier Räder, beschreibt der Autor auf sehr anschauliche und eindrucksvolle Art. Es hat ein bisschen was von Steampunk und in meinem Kopf waren die Schauplätze alle sehr imposant, das hat richtig Spaß gemacht.
    Doch auch inhaltlich finde ich das Setting genial. Ressourcenmangel spielt in Reeves Welt eine zentrale Rolle und wer eins und eins zusammen zählen kann, der wird schnell bemerken, dass ein System, in dem immer nur gefressen wird, aber nie etwas nachproduziert wird, auf Dauer nicht funktionieren kann. Die Londoner haben dies indes noch nicht begriffen und so ist der Konflikt von eingefleischten Anhängern des Systems und jenen, die die Problematik erkannt haben, ein wichtiges Thema in diesem Buch, was, wie ich denke, auch in den Folgebänden noch mehr Bedeutung erhalten wird. Ich mochte diesen gesellschaftskritischen Ansatz sehr und bin auch begeistert von der Kreativität des Autors, was seien Welt angeht.

    Mehr Tiefe bei den Charakteren wäre schön gewesen.

    Bei alle Lob für die wirklich geniale Welt, gab es aber auch zwei Punkte, die man verbesser könnte. Das eine sind die Charaktere. Während mir Thomas sehr sympathisch war (Als Museologin, muss ich alle Charaktere mit Museumsbezug lieben xD) und ich auch ein ganz gutes Gefühl für seine Person udn seinen Charakter bekommen habe, blieb Hester für mich doch recht blass. Abgesehen von ihrer Rache scheint sie als Figur keine Substanz zu haben, ihre Persönlichkeit bleibt nichtssagend. Man kann nur hoffen, dass man da als Leser in den Folgebänden einen besseren Einblick in ihren Charakter bekommt.

    Mein zweiter Kritikpunkt bedingt sich zum Teil aus dem ersten und betrifft die Handlung. Nach einem unterhaltsamen, spannenden Start, hat sie in der Mitte einen Hänger. Eigentlich wäre dies die Stelle gewesen, an denen Charakterbeziehungen vertieft, Persönlichkeiten beleuchtet und Motive aufgedeckt worden wäre. Da dies nur mangelhaft erfolgte, erschließt sich für den Leser nicht bei jeder Szene der Sinn für die Handlung, was ein Gefühl des "Dahindümpelns" verursacht. Als die Handlung dann wieder Fahrt aufnimmt, ist sie an manchen Stellen etwas vorhersehbar, mit doch recht offensichtlichen Plottwists und Entscheidungen der Protagonisten. Immerhin, das Finale war wirklich spannend und der Schluss eine runde Sache, sodass man nicht mit einem fiesen Cliffhanger geärgert wird.

    Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich zwar deutliche Kritikpunkte habe, mir das Lesen aber trotzdem auch viel Spaß gemacht habe. Bei diesem Buch überwiegt der Unterhaltungsfaktor gegenüber der Tiefe, was ja aber vielleicht in den kommenden Bänden noch ausgebessert wird. Einige vergnügliche Lesestunden hatte ich mit Mortal Engines auf jeden Fall und manchmal ist gute, einfache Unterhaltung ja auch genau das, was man grade braucht.

    Fazit:

    Das Buch glänzt mit einem wirklich atemberaubenden, kreativen Weltentwurf und einer interessanten Geschichte. Eins, zwei kleinere Mängel im Spannungsbogen und Charaktertiefe sind zu verschmerzen, Mortal Engines macht trotzdem Spaß und ich werde mit Sicherheit auch den Folgeband lesen.

    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner

  10. Cover des Buches Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019 (ISBN: 9783608963953)
    C.L. Polk

    Witchmark. World Fantasy Award für den besten Fantasy-Roman des Jahres 2019

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Schon lange auf dem Stapel liegend, leuchtet das Cover selbst im Dunkeln heraus und will unbedingt gelesen werden. Und es hat sich gelohnt ...

    Eine Welt irgendwo, gefühlt Ende des 18.Jahrhunderts. Es gibt keinen Strom aber etwas ähnliches mit Namen Aether, welches die Häuser mit Licht versorgt und das "Reich" in die Moderne führen soll. Straßenbahnen und erste Autos mit Aether-Triebwerk gibt es.

    Miles Singer, ein magisch begabter Arzt, der seine Magie aber verbergen muss, kehrte aus dem Krieg zurück und arbeitet als Psychater in der Betreuung von Patienten die ein Trauma aus dem Krieg zurückbehalten haben. Magie indessen, ist nur den Sturmsängern erlaubt, die für das Wetter zuständig sind. Eines Tages bringt ein Unbekannter einen Mann zur Klinik der im sterben liegt. Sofort erkennt Miles, dass der Mann voll von Magie besessen ist und auch mit seinen letzten Atemzügen genau wusste warum er zu Miles gebracht werden wollte. Finden Sie meinen Mörder , sind seine letzten Worte....

    Diese Mischung aus Fantasy und Krimi, dazu die sehr düstere Atmosphäre von Aeland und die Sturmsinger, die jeden magisch begabten verfolgen.Ein Krieg, der viele Opfer gekostet hat, auch wenn Aeland gewann ! Ein Schreibstil der mich Tage nachdem es gelesen war, noch begeisterte und ein Antiheld der über sich hinaus wächst.

    Es ist einfach immer düster, als ob dort niemand Lebensfreude hat. Der einzige Lichtblick ist ein Amarathine, ein magisch begabtes Wesen aus der Totenwelt, der Miles hilft, den Mörder zu suchen.

    Es ist nicht die klassische Fantasy a la " der kleine Hobbit " sondern hat seine eigene Nische gefunden. Auch die versteckte Liebesgeschichte ist ungewöhnlich und der Autor hat damit etwas ganz neues geschaffen. Irgendwie erinnert mich alles trotzdem an " Steampunk" Romane.

    Eine klare Empfehlung für die 2019 erschienene Ausgabe des Romans und sicherlich ein kleines " Highlight" für die Fantasy Fans, die sich auch an düsteren Romanen erfreuen können. 5 Sterne !!!


  11. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe (ISBN: 9783570403099)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

     (918)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Kinder als Agenten im Kampf gegen Geister – eine außergewöhnliche Idee, die Jonathan Stroud souverän umsetzt. Glücklicherweise ist das Ganze weit genug weg, da die Kinder eigentlich zu bedauern sind. Davon abgesehen, passiert eine Menge, man fiebert mit und entspannt sich trotzdem. Empfehlenswert für alle, die unkomplizierten Spaß mögen.

    Die fehlenden zwei Sterne aufgrund der Bedenken gegen Kinderarbeit.

  12. Cover des Buches Das Labyrinth von London (ISBN: 9783734161650)
    Benedict Jacka

    Das Labyrinth von London

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Mein Buchhändler ist seit dem Tod von Terry Pratchett gemeinsam mit mir auf der Suche nach einem würdigen Nachfolgeautor. Da ich die Bücher von Ben Aaronovitch ganz gut fand, aber auch nicht Fan der ganzen Peter Grant-Reihe bin, versuchte ich es einmal mit Benedict Jackas "Das Labyrinth von London". 

    Auch hier geht es um Magie, genauer um  Magier, die zwischen uns "normalen" Menschen in der Großstadt London leben. Alex Verus ist einer von ihnen und zunächst erscheint er uns als liebenswert verschrobener Besitzer eines Magieladens, der irgendwie zwischen die Fronten der guten und bösen Magier gerät. Das alles erscheint zunächst etwas plakativ, aber wir wissen, es ist nicht alles komplett schwarz oder weiß.

    Alex hat die Fähigkeit in die Zukunft zu schauen bzw. die unterschiedlichen Zukunfststränge zu sehen, die sich entwickeln könnten und ist deswegen sehr gefragt. Ein seltens magische Objekt ist in London aufgetaucht und beide Seiten versuchen nun, mit Hilfe von Alex' Fähigkeiten, das Objekt zu öffnen und an sein Geheimnis zu kommen. Allerdings findet Alex heraus, dass man das nur mit Hilfe eines weiteren magischen Werkzeugs machen kann und das wiederum nur in der Hand von seiner Freundin Luna.  Für welche Seite wird sich Alex nun entscheiden? Und warum ist seine Vergangenheit so wichtig für diese Entscheidung?

    Die Ideen, die in dieser Geschichte benutzt wurden, finde ich sehr toll. Man reist mit Luftwesen in Sekundenschnelle von einem Ort zum anderen, eine Spinne ist eine Weltklasse-Modedesignerin, Alex' Fähigkeiten, Lunas Fluch. All das hätte eine wirklich tolle Geschichte werden können. 

    Doch Alex bleibt mir seltsam fremd und kühl. Ich kann ihn einfach nicht einschätzen. Habe ich es mit einem alten verbitterten Mann zu tun oder mit einem schlauen attraktiven Prinz Charming? Um es kurz zu machen, Alex Verus hat es bei mir nicht geschafft und damit leider auch nicht die Geschichte, die zusätzlich ein paar Längen hatte (die mich tatsächlich ein paar  Seiten überspringen ließ.., oh je, vielleicht hätte sich Alex da endlich mir offenbart!?).

    Insgesamt gebe ich drei magisch funkelnde Sterne, aber die Reihe werde ich wohl eher nicht fortsetzen. Schade!


  13. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.501)
    Aktuelle Rezension von: Jersey9985

    Jedem der auf der Suche nach einer tollen Fantasy-Reihe ist würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

    Bereits nach ein paar Seiten war ich tief versunken in dem Buch und in der Welt, die Philip Pullmann dort erschaffen hat. Auch weil es mir sprachlich gut gefallen hat - keine sprachliche Meisterleistung, aber unaufgeregt, klar und verständlich und genAu das erwarte ich von einem guten Fantasy-Roman.

    Absolut zu empfehlen!

  14. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

     (387)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    »So viele Autoren speisen ihre Leser faul mit einfallsloser Massenware ab, dass eine fantastische Welt, die sich nicht auf den ersten Blick bei ihren Vorgängern bedient und die etwas Neues ins Genre bringt, wie ein frischer Windhauch ist - Mit seiner sympathischen Heldin und seiner wohltuend vielschichtigen Handlung ist 'Die unsichtbare Bibliothek' ein Buch, in dem man schwelgen kann.« The Guardian

    Dies oben kann ich so leider nicht unterschreiben. Irene als Hauptperson ist mir total unsympathisch. Sie buttert ihren Lehrling Kai erstmal kräftig unter und zeigt ihm wer das sagen hat. Dabei hat er ihr keinen Grund gegeben sofort die Gerte auszupacken. Darüber hinaus ist sie der Meinung, sie dürfe keine Gefühle zeigen, muss kalt und unberechenbar sein. Leider führt dies dazu, dass sie mir sowas von unsympathisch war und ich mit ihr nicht einmal warm werden konnte.

    Von Kai erfährt man mit der Zeit ein bisschen mehr, bleibt aber ansonsten blass und unscheinbar.

    Weitere Charaktere sind wie die Dinge auf den Flohmarkt, wo man drüber hinwegschaut und kein Interesse für entwickeln kann.

    So hat die Story ganz zu Anfang einen tollen Auftakt gehabt und Irene wirkte spannend und actionreich. Dann kam die sehr langweilige Passage in der Bibliothek und dann der gemeinsame Auftrag. Der, wo ich mich ehrlich fragte: Was ist eigentlich euer Sinn in dieser Arbeit.

    Es wird zwar erklärt was die Bibliothek ist, die Bibliothekare und die Sprache. Und dennoch wird gefühlt gar nichts erklärt. Es ist einfach nur ein langer, erschöpfender Prozess dieses Buch zu lesen, welches mit dicken Worten wie Bibliothek, Bibliothekare und Sprache um sich wirft, um diese gezielt in den Mittelpunkt zu stellen und ihre Wichtigkeit zu betonen und zugleich den Leser damit vollkommen aus dem Lesefluss reißt.

    So auch die Art wie Irene spricht. Statt einen Satz klar und gezielt auf den Punkt zu bringen, füllt sie diesen aus, in eine Länge und einer Unverständlichkeit, gespickt mit Ausführungen, welche nicht zum Ende zu führen scheinen. – Ja ich habe mich um es verstehen zu können, soeben auch getan. Dies machte es zu einer zähflüssigen und klebrigen Angelegenheit gespickt von den Schlaglöchern der dick geschriebenen Wörter.

    Die Story selbst nimmt dabei nicht an Fahrt auf und wirkt überladen und ohne einen roten Faden. Alles in allem finde ich es aber sehr schade, denn die Grundidee finde ich super und leider sind mit diesem Buch auch die Folgeteile aus meinem SUB geflogen.

    Alles in allem war für mich dies der Grund, bei 60 % abzubrechen. Die letzten drei Stunden, welche mein E-Reader mir zeigte, war ich nicht mehr bereit in dieses Buch zu stecken.

  15. Cover des Buches Die Feenjägerin (ISBN: 9783453316096)
    Elizabeth May

    Die Feenjägerin

     (162)
    Aktuelle Rezension von: mirimann
    Nach ein paar Worten zur Einführung geht es auch schon direkt los. Man wird förmlich in ein Abenteuer geworfen, aus dem man sich so schnell nicht mehr lösen kann. 

    Aber zuvor lernt man die starke Protagonistin Aileana kennen und erhält einen Einblick in das Empfinden einer Feenjägerin und die dazu gehörigen Gründe, warum sie so ist, wie sie ist. Nämlich eine eiskalte Feenkillerin. 

    Ein Jahr zuvor wurde sie nämlich Zeugin, wie ihre Mutter von einer Fee getötet wurde. Und nicht von irgend einer sondern von einer Baobhan Síth. (Das System, dass es verschiedene Arten von Feen in diesem Buch gibt hat mir sehr gefallen und trägt auch viel Gutes zum Buch bei.) Man selbst erfährt schon sehr früh von Aileanas Wut auf die Feen und kann diese auch nachvollziehen. Doch nach außen hin probiert sie die perfekte Dame zu sein, doch als Leser bemerkt man die Wahrheit: Im Inneren ist sie ein Killer, der alles auf Rache setzt.

    In den Anfängen lernt man auch Catherine, ihre beste Freundin kennen, ebenso wie später ihren Kindheitsfreund Gavin und Kiaran und Derrick, Feen die Aileana helfen, kennen. Alle Figuren werden liebevoll beschrieben und haben alle ihren eigenen Charakter.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat sind die Kampfszenen, die fast die Hälfte der Buches bestimmen. Sie sind voller Action und Spannung. Außerdem gibt es Szenen, wo man sich "Erholen" kann -die dann aber keineswegs langweilig sind- nur um dann wieder von Action überrascht zu werden. 

    Insgesamt bietet dieses Buch eine große umfangreiche "3D- Geschichtswelt", die sich nicht zweidimensional anfühlt sondern auch Volumen besitzt. Und trotz der vielen Begriffe in der Feensprache behält man dank des Registers hinten einen guten Überblick. Außerdem besteht es aus einer perfekten Mischung aus Action und Historischem. 

    Fazit:

    Eine klare Kaufempfehlung für Jugendliche aber auch Erwachsene. 
    Darum vergebe ich 5 von 5 Sternen.
  16. Cover des Buches Madness - Das Land der tickenden Herzen (ISBN: 9783959911153)
    Maja Köllinger

    Madness - Das Land der tickenden Herzen

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Arcedia

    Alice im Wunderland - eine Adaption. Wie konnte ich das Buch ungesehen im Regal stehen lassen? Innerhalb von Sekunden verliebe ich mich in das Cover und schon landete es auf meinen SUB - Stapel ungelesener Bücher.

    Schon auf den ersten Seiten gefiel mir das Buch nicht mehr. Die Idee der Geschichte ist gut, mir gefällt es wirklich ABER es ist so ungenau ausgeführt und so voller Widersprüche, dass ich es nach den ersten 10 Seiten auf die Seite legen musste. Tage später 2. Versuch (manchmal klappt das), aber es war auch nicht viel besser. 

    Ein Beispiel: Sie roch die Wurzeln und nasse Erde. Einen Absatz später gibt die trockene Erde unter ihr nach - und das Buch ist voll von diesen Widersprüchen die sich bei mir mit Lesen leider nicht vereinbaren lassen.


    Sehr schade. 

  17. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.020)
    Aktuelle Rezension von: Se_zink

    Philip Pullman erschafft in seiner Reihe fantastische Welten, wie es nur die ganz großen Autoren beherrschen. In diesem zweiten Band wird die Geschichte um das Mädchen Lyra fortgesetzt, das eine geheimnisvolle Rolle in einem noch drohenden Krieg spielen sollen. Der Roman ist multiperspektivisch angelegt, was mir persönlich sehr gut gefällt, und der detailreiche Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich mir alles genau vorstellen konnte und zwischendurch sogar vergessen habe, dass ich nur eine erfundene Geschichte lese. Absolute Leseempfehlung für alle, die Fantasy lieben!

  18. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

     (434)
    Aktuelle Rezension von: RobinDiCara

    Ich muss zu Beginn zugeben, ich habe das Buch nicht komplett gelesen, denn mich hat schon der Beginn abgeschreckt.

    Der Protagonist - zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt - sieht auf der Straße ein Mädchen - etwas dasselbe Alter - am singen und tanzen und denkt sich (O-Ton) "Ihre Brüste sind wie zwei kleine Baisers, so wohlgeformt, dass es unhöflich wäre, sie nicht auf der Stelle zu vernaschen." um dann anzufangen selber zu singen "Oh du, kleines Flammenmeer! Schon jetzt begehr ich dich so sehr! Ich will dein Kleid vom Leib dir reißen, Mich ganz und gar darin verbeißen..." und es scheint keinen zu stören.

    Hat der Autor jemals ein 10 jähriges Kind von Nahem gesehen? Ich fand es nur unangenehm, vorallem, da es schon davon in einem ähnlichen Ton losging.

  19. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: B005Z8UH3C)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    Nachdem ich als absoluter Fan (trotz einiger Schwächen) aus der Reihe ‚The Mortal Instruments‘ hervorgegangen bin und auch ‚The Bane Chronicles‘ mit Freuden verschlungen habe, habe ich mich sehr auf diese Reihe gefreut. Es gab schon viele Anspielungen und Einblicke, also wollte ich diese Truppe auch endlich kennen lernen.

    Zugegebenermaßen - ich habe schon so um die 3 Wochen, also wtwas länger für dieses Buch gebraucht, was allerdings nicht einmal an der englischen Sprache lag, sondern vielmehr daran, dass ich mich einfach nicht aufraffen konnte, es wieder in die Hand zu nehmen. Doch sobald ich mich wieder eingelesen habe, war es absolute fesselnd.

    Tessa ist eine authentische Protagonistin mit einer charismatischen Ausstrahlung. Sie ist sehr neugierig, was sie in so einige peinliche Situationen treibt. Sie hat ein großes Herz und eine gute Menschenkenntnis, die sie in manchen Fällen jedoch leider im Stich lässt. Die junge Frau hat niemals Vorurteile und macht sich immer erst einmal selbst ein Bild, bevor sie urteilt, nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn sie etwas stört, sie sich oder andere ungerecht behandelt fühlt und verteidigt die Menschen, die sie in ihr Herz geschlossen hat, aufopferungsvoll. 

    Man muss jedoch auch die Zeit beachten, also ist alles etwas anders als heutzutage. Aber sehr selbst!

    Als Tessa nach London kommt, findet sie sich unmittelbar in großer Gefahr und in einem Abenteuer wieder, von denen sie bisher nur gelesen hat. Nachdem sie  der ersten Gefahr entfliehen konnte, kommt sie zunächst  bei den Schattenjägern im Londoner Institut unter. Natürlich ist sie erst skeptisch, taut aber schnell auf. Doch die Frage, wem sie ihr Vertrauen schenkt, ist dennoch bedeutsam und kann schnell in die falsche Richtung führen... 

    Ein Mysterium, Geheimnisse, wenn nicht sogar eine Verschwörung müssen aufgedeckt  und dem Strippenzieher Einhalt geboten werden!

    Die Bewohner des Instituts sind alle sehr authentisch und haben ausgeprägte Charaktere. Will und Jem sind wohl die wichtigsten , denn sie finden in den anderen Bänden der gesamten Serie Erwähnung.

    Will ist ein sehr gut aussehender junger Schattenjäger, allerdings kann er niemanden so richtig an sich heranlassen, ist von einer geheimnisvollen Aura umgeben und scheint nichts so richtig ernst zu nehmen, während er gleichzeitig auch unnahbar ist. Er kann ziemlich gemein werden und andere verletzen, aber auch sorgsam und liebevoll.

    Jem ist niemand, der jemals hitzköpfig handeln oder jemanden vorschnell verurteilen würde. Er hat Schreckliches durchgemacht, was wir im Laufe des Buches erfahren. Er ist mir sehr sympathisch, Tessa kann mit ihm über alles sprechen, man muss sich einfach bei ihm wohl fühlen. Er ist auch der einzige, dem Will seine Zuneigung zeigt.

    An army born neither in Heaven nor Hell.

    Das sind die Gegner dieser Reihe/dieses Buches, was das ist, werdet ihr beim Lesen erfahren!


    Auf Englisch natürlich grandios! Sogar für mich als nicht unbedingt Englisch-Profi leicht zu lesen. 

    Ich bin sowieso schon Fan der gesamten Welt der Schattenjäger, Unterweltler usw., dieses Buch konnte mich nur noch mehr überzeugen. Der nächste Teil liegt auch schon zur Hand.

    Lest dieses absolut lesenswerte Buch unbedingt! Am besten auf Englich. Authentischen und sympathische Charaktere, ein spannender Plot  und eine phänomenal fantastische Welt mit Monstern, Helden und allem, was dazu gehört — was will man als FantasyLiebhaber mehr?

    PS: Magnus Bane hat auch ein bis zwei Gastauftritte und wird auf jeden Fall noch eine größere Rolle spielen. Außerdem gibt es noch eine kleine, schnuckelige Zusatzstory am Ende, ‚Magnus´ Vow‘ . Ist aber wirklich nur kurz-

  20. Cover des Buches Die maskierte Stadt (ISBN: 9783404208883)
    Genevieve Cogman

    Die maskierte Stadt

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Im zweiten Band geht es nicht mehr um ein bestimmtes Buch, das beschafft werden muss. Vielmehr muss Irene Winter einen Freund retten und einen Krieg verhindern, der alle Welten betreffen würde.

    Im zweiten Teil treffen wir auf einige neue Figuren, doch auch so manch vertrauter Charakter ist mit von der Partie.

    Erneut an Irenes Seite ist Vale. Durch seine sehr pragmatische Art und seinen Ansichten bringt der Detektiv immer frischen Wind in die Geschehnisse und ist für so manche Überraschung gut. Da er nicht zwischen den Welten reisen kann und auch keine Ahnung von den Elfen und Drachen hat, sieht er vieles aus einem anderen Blickwinkel als Irene.

    Von Kai erfahren wir nur durch zwei kurze Intermezzi wie es ihm geht. Mir hätte es besser gefallen, wenn es zwei Handlungssträngen gehabt hätte, die am Ende zusammengeführt worden wären. Dies macht eine Geschichte für mich immer noch spannender und interessanter. Aber auch so ist der Autorin eine unterhaltsame Erzählung gelungen.

    Die Nebendarsteller sind diesmal größtenteils Elfen. Die Autorin gab diesen vor allem den Drang zur Dramatik. Ein Aspekt, der nicht überzeugt. Das interessante am ersten Band war, dass die Autorin einen guten Weg zwischen Realität, Literatur, Geschichte und Fiktion gefunden hatte. Die Literatur fiel diesmal komplett weg, das Thema Bibliothek kam nicht wirklich vor. Fiktion und magische Fähigkeiten überwogen. Schade.

    Irene Winter startet komplett unvorbereitet in ihr Abenteuer. Was für eine Neuigkeit! Irene überrumpelt und emotional handelnd. Für sich, für Kai, nicht für die unsichtbare Bibliothek. Natürlich kommt ihr Sarkasmus zur Geltung und auch so mancher Zweifel, aber das macht die Junior-Bibliothekarin menschlicher denn je. Natürlich überwindet Irene mit der Sprache einige Gefahren. Das wollte ich auch lesen. Naja, nur nicht so oft. Manchmal hoffte ich, dass sie es auch einmal „ohne“ schafft. Also mit Körper und Geist allein. Ich könnte schwören, dass hätte unsere Hauptprotagonistin draufgehabt. Aber hier fehlte es der Autorin wohl an Ideen.

    Der Heldin gegenüber standen sadistisch und sich kompliziert gebende Antagonisten. Natürlich sollen wir die Bösen nicht mögen, aber sie sollen faszinieren! Hier waren es einfach Stereotypen, mehr nicht.

    Zum Ende hin, geht es dann rasanter zu! Die Dinge überschlagen sich nicht gleich, aber es zieht sich nicht mehr. Es folgen einige Überraschungsmomente! Vielleicht liegt es auch daran, dass Elfen keine große Rolle mehr spielen, wer weiß. Ein weiterer Pluspunkt - es gibt keinen großen Cliffhanger! Die Geschichte wird abgeschlossen. Dennoch wurde nicht vergessen, einen kleinen Anreiz zu geben. Schließlich gibt es noch einen aktuellen dritten Band.

     „Die maskierte Stadt“ lebt mehr von ihrer Hauptprotagonistin und den liebevoll umschriebenen Details als von der Geschichte selbst. Das Buch könnte auch ohne Vorkenntnisse zum ersten Band gelesen werden und bildet eine in sich geschlossene Geschichte. Könnte. Doch ohne die Vorgeschichte würde ich dem Buch einen Stern weniger geben.

  21. Cover des Buches Mortal Engines - Jagd durchs Eis (ISBN: 9783596702138)
    Philip Reeve

    Mortal Engines - Jagd durchs Eis

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Mortal Engines Band 2 von Philip Reeve

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    ⚙️ Inhalt

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    Unsere Welt in der Zukunft. Städte sind hier nicht fest an einem Ort. Die Städte sind oft gigantische Bauten, die sich über die Welt bewegen und teilweise gegenseitig jagen und zerstören. Hester und Tom sind mit ihrem Luftschiff eigentlich unabhängig... aber durch eine Verkettung von Ereignissen landen sie in der Eisöde und das Abenteuer beginnt.

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    ⚙️ Was hat mir gefallen?

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    Als erstes muss ich die Fantasie des Autors loben... Städte, die sich fortbewegen, Luftschiffe, eine Welt in der Zukunft und trotzdem fühlt es sich teilweise so an, als ob man sich im Zeitalter der ersten Dampfmaschinen befindet. Echt toll.

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    Ein Abenteuer für Erwachsene ... hier geht nicht immer alles gut aus, dadurch wird der Leser auch mal gefordert, denn man kann nie wissen ob der Lieblingscharakter überleben wird.

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    ⚙️ Was hat mir nicht gefallen?

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    In diesem Band waren mir die Hauptdarsteller auch mal nicht sympathisch... ich war auch mal genervt von Aussagen, Heimlichtuerei und falschen Erwartungen... ja ich habe auch mal die Augen verdreht.

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    Es ist Band 2 und der Autor hilft einem wenig, wenn man mal etwas vergessen hat. Das Vorwissen aus dem ersten Band wird hier in diesem Buch vorausgesetzt. Ich hatte ein Jahr Pause zwischen den beiden Büchern und gefühlt 1000 andere Bücher zwischendurch gelesen... da musste ich schon manchmal in der Erinnerung graben.

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    ⚙️ Fazit... Band 1 lesen und wer das getan hat ... kann sich auf einen Band 2 freuen, der mich zwar mal genervt hat... aber auch Interesse an dem folgenden Buch weckte.

  22. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern (ISBN: 9783867421577)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Cinder ist die beste Mechanikerin in der Hauptstadt und wird deshalb auch vom Prinzen höchst persönlich aufgesucht. Doch wieder bricht die blaue Pest aus und nicht nur das bereitet den Erdenbürgern Sorgen und Probleme. 

    Die Idee Märchen in ein Science-fiction Drama mit ein zu flechten ist genial. Die freie Gestaltung des Märchen innerhalb der Geschichte mit der blauen Pest und einer weiteren Königin von einem anderen Planeten zu ergänzen, frischt das alte Märchen auf. 

    Ich persönlich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses sehr gehypte Buch, die sich für mich nicht alle erfüllt haben. Gewisse Handlungsstränge waren zu vorhersehbar. Trotzdem bin ich gespannt auf den nächsten Teil. 

  23. Cover des Buches Clockwork Prince (ISBN: 9783401508009)
    Cassandra Clare

    Clockwork Prince

     (1.333)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Eine schöne Fortsetzung, die mich allerdings wieder nicht zu 100% packen konnte. Es war spannend und teilweise sehr überraschend. Ganz besonders noch immer wegen des fantastischen Schauplatzes, der der ganzen Reihe eine unglaublich schöne Atmosphäre verleiht.


    Ich liebe einfach die Protagonisten bzw. die grosse und bunt gemischte Schattenjägerfamilie des Londoner Instituts. Sei es die Leiterin Charlotte, die sich gegen sexistische Angriffe von Männern gegenüber ihrer Position als Frau vehement wehrt, das mutige Dienstmädchen Sophie oder die Lightwood Brüder, hinter denen noch so viel mehr steckt als zuerst vermutet. Ganz speziell ist die Liebesgeschichte, die ausnahmsweise eine sehr gute Dreiecksbeziehung beinhaltet. Man spürt die Emotionen als Leser hautnah und ist zerrissen zwischen dem herzensguten Jem und dem tiefgründigen Will. Ich selbst bin nicht zu 100% überzeugt vom einen oder anderen und kann mich gar nicht entscheiden, auf welche Seite ich mich schlagen möchte. Beide Protagonisten sind wundervoll und passen perfekt zu Tessa. Ein wirklich schwieriger Konflikt, von dem ich zum Glück weiss, wie er ausgehen wird, weil ich die Bücher bereits gelesen habe und dies ein Reread ist.

    Die Handlung gefällt mir ebenfalls sehr gut. Sie hat einen roten Faden, ein Ziel, auf das die ganze Trilogie zusteuert, die dem ganzen eine Richtung gibt. Für mich ist dies sehr angenehm zu lesen, weil die Handlung nicht planlos vor sich hin plätschert und zu keinem Schluss kommt. Ebenfalls gab es ganz viele überraschende Momente, mit denen man niemals gerechnet hätte und die viel Spannung mit sich brachten. Diese Momente habe ich teilweise komplett vergessen und wurde deshalb schockiert. Es gab eine Steigerung innerhalb des Buches und ich kann sagen, dass mir die Geschichte an sich deshalb noch besser gefallen hat als Band eins.

    Verbunden mit dem tollen Setting konnte mich die Schattenjägerwelt wieder begeistern. Das System ist komplex aber nicht kompliziert, gleichzeitig aber so ausgedehnt, dass man eine tolle Urbanfantasywelt hat, die viel Fantasy mit sich bringt. Neben dem Kampf gegen Mortmain und seine Klockwerk Armee wurden auch andere Themen thematisiert, die im 19. Jahrhundert einfach anders waren. So der Kampf von Charlotte gegen die männlich dominierte Welt und die Verteidigung ihrer Position. Auch war es einfach anders, weil Gebräuche und Sitten damals viel steifer und höflicher waren als heute. Dies wirkte teilweise befremdlich, passt aber zum historischen Setting.

    Insgesamt erhält das Buch von mit tolle 4.5 Sterne, weil es noch ein bisschen besser als Band eins war und mich aber dennoch nicht vollkommen packen konnte. An dieser Stelle aber nochmal der Hinweis, dass ich die Bücher bereits vor zwei Jahren gelesen habe und sich deshalb diese Meinung etwas verändert hat. Es war beim ersten Mal vermutlich nochmal spannender als jetzt.

  24. Cover des Buches Skylark - Der eiserne Wald (ISBN: 9783453268227)
    Meagan Spooner

    Skylark - Der eiserne Wald

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Eldfjadrur

    Ich habe dieses Buch aufgrund des Klappentextes und des somit erwarteten Inhalts zu lesen begonnen. Ich muss sagen, die Idee ist durchaus interessant. Der Schreibstil macht all das in meinem Augen aber leider wieder zunichte. Ich habe das Gefühl, einerseits in ständigen Wiederholungen von bereits Beschriebenem zu verweilen, während manche Dinge wiederum eher plötzlich und ohne rechte Einleitung genannt werden. 

    Ich bin derzeit etwa in der Mitte des Buches, konnte mich aber noch nicht zum Weiter- bzw. Zuendelesen überreden. Insofern kann ich zum Ende nichts sagen und leider auch derzeit keine Leseempfehlung aussprechen. 

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