Bücher mit dem Tag "steampunk"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "steampunk" gekennzeichnet haben.

478 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426228012)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.634)
    Aktuelle Rezension von: Iomarmi

    Bereits drei Jahre ist es her, dass ich die Grisha Reihe um Alina, Mal und dem Dunklen gelesen habe und anschließend auch die Serie auf Netflix verschlungen habe. Die Dilogie der Krähen spielt auch im GrishaVerse, sodass mir der Einstieg in die Geschichte, trotz vieler neuer Charaktere und Begriffe, nicht schwergefallen ist. Auch die mystische und geheimnisvolle Welt war mir dadurch schon bekannt.

    Sechs unberechenbare Außenseiter – eine unmögliche Mission. Kaz Brekker und seine fünf Gefährten, die nicht unterschiedlicher sein könnten, haben einen Auftrag. Einen, den Kaz sich nicht entgehen lassen darf, denn er wird ihm und seinen Krähen unglaublichen Reichtum verschaffen. Geht sein wahnsinniger Plan auf oder führt er sich und seine Gefährten in den sicheren Tod? 

    Das Lied der Krähen ist jetzt schon eines meiner Jahreshighlights. Der erste Band der Fantasydilogie zeichnet sich aus durch die grandiose und unvorhersehbare Handlung, die düstere Grundstimmung in Ketterdam, die unverbesserlichen Charaktere und deren einzigartige Wortgefechte und Auseinandersetzungen. Leigh Bardugos Schreibstil hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und die Charaktere die sie geschaffen hat (vor allem Kaz, Inej und Wylan) muss man einfach ins Herz schließen. Auch eine Liebesgeschichte bahnt sich an, von der ich hoffe in der Fortsetzung mehr zu lesen...


    Weitere Rezensionen findest du auf Instagram @iomarmi.blog oder unter www.iomarmi.home.blog 

  2. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783442493227)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (2.063)
    Aktuelle Rezension von: Alinski003

    ,,Nur die Willensschwachen lehnen es ab, sich von Literatur und Poesie beeinflussen zu lassen” - Tessa Gray 


    Ich weiß garnicht so richtig wo ich anfangen soll, denn dieses Buch hat mich sprachlos gemacht. Ich war von der ersten Sekunde  der Geschichte und den Protagonisten verfallen. 


    Der Schreibstil war so wunderbar einfach und leicht das ich nur so durch das Buch geflogen bin. 


    Die Charaktere haben alle, obwohl sie nicht unterschiedlicher sein können, perfekt harmoniert. Vor allem Jem konnte mich mit seiner Art sehr überzeugen und ich habe ihn sehr schnell ins Herz geschlossen. 


    Tessa ist trotz der Ereignisse eine starke Frau geworden und dazu ist sie sehr intelligent und schlau. Will kann ich wiederum noch nicht genau einschätzen da man in Band 1 nicht so wirklich viel erfährt von seiner Geschichte und seiner Vergangenheit. Deshalb freue ich mich schon auf die nächste Bücher um mehr über ihn zu erfahren. 


    Die Geschichte und Handlung war ebenfalls sehr toll und spannend. Es gab so viele Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe und gegen Tessas Bruder habe ich in der Mitte des Buches einen richtigen Hass entwickelt. Jedes Kapitel war sehr spannend, hat sich meiner Meinung nach nie unnötig in die Länge gezogen und dazu veranlasst immer gleich weiterlesen zu wollen.


    Für mich war das Buch ein richtiges Highlight und ich habe es wirklich geliebt.


  3. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913935)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (1.164)
    Aktuelle Rezension von: booksandhoovebeats

    **Achtung, kann Spoiler enthalten**

     

    Animant Crumbs Staubchronik | Lin Rina | Hardcover | Drachenmond Verlag | 558 Seiten

    „Bücher über Bücher, Seiten, Wörter, der Geruch von Papier und Staub in der Luft, und ich wusste, dass ich mein Herz an diesen Ort verlieren würde.“ – Zitat aus dem Buch

    England 1890. Die junge Frau Animant Crumb verbringt ihre Zeit lieber mit Büchern und Ruhe, anstatt wie ihre Altersgenossinnen auf Bällen zu tanzen, die große Liebe zu finden, zu heiraten und eine Familie zu gründen.

    Als Ani dann auch noch beschließt, nach London zu ihrem Onkel zu ziehen um in der Universitätsbibliothek zu arbeiten, verliert ihre Mutter endgültig die Hoffnung, ihre Tochter unter die Haube zu bringen – dennoch lässt sie sie ziehen.

    Animant wird von ihrem Onkel gewarnt, dass der Bibliothekar eine schwierige Person ist – dass es ein wahrlich grießgrämiger Mann ist, dem kein Lächeln über die Lippen kommt, damit hat sie nicht gerechnet. Und es ist anfangs auch gar nicht so leicht, mit ihm zu arbeiten.

     

    Am Anfang und auch zwischendurch hatte ich mit dem Buch manchmal so meine Probleme. Animant war für meinen Geschmack manchmal etwas zu kindisch, obwohl sie immer erwachsen wirken wollte und auch der knartschige Mr. Reed hat mich genervt. Doch die positiven Kapitel in diesem Buch haben eindeutig überwogen. Auch toll fand ich die einzelnen Überschriften zu den Kapitel. Sowas mag ich immer total gerne. Die Geschichte selbst war auch super, zeitweise aber etwas langatmig.

    Was ich schade fand, ist, dass das Buch plötzlich so abrupt endet. Man hätte ein paar Kapitel zwischendurch streichen können, weil oft immer wieder dasselbe kam, und dafür das Ende noch etwas ausdehnen können. Aber das ist Geschmackssache.

    Cool fand ich aber, dass die Bibliothek der Hauptort des ganzen Geschehens war. Wer träumt nicht davon, in einer riesigen Bibliothek zu arbeiten?

    Alles in allem aber war Animant Crumbs Staubchronik ein wirklich tolles Buch, dass ich gerne jedem ans Herz lege, die gerne mal ein cozy Buch lesen möchten.

    4 von 5 Stethoskopen

     

  4. Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters

     (688)
    Aktuelle Rezension von: FraeuleinSpinnweb

    Als erstes muss ich den Vergleich auf der Rückseite zu Harry Potter kritisieren. Ich fragen mich immer, warum bei so einigen Fantasiereihen immer dieser Vergleiche sein muss?

    Ich finde die Welt, die uns Christelle Dabos zeigt auf eine ganz andere Weise faszinierend und wunderbar. Sie steht für sich alleine und da wäre der Vergleich nicht notwendig gewesen.


    Band 1 hat mich schnell allein wegen des Worldbuildings eingenommen. Das System der Archen, die Vorfahren und die speziellen Fähigkeiten der Familien ist komplex und interessant. Dabos Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, vielleicht kommen ab und zu ein paar Längen in die Geschichte, aber diese haben mich nicht sonderlich gestört.


    Ophelia fand ich liebenswert und ich mochte ihre Art. Sie ist etwas zurückhaltend, tollpatschig aber mausert sich zu einer tollen Protagonistin. 

    Thorn, der alles andere als der heisse Badguy ist, war für mich eine willkommene Überraschung. Zwar sind die meisten anderen Figuren nicht 100% liebenswürdige Sympathisanten, was die Sache aber wieder spannend machte. Der Mensch ist eben nicht schwarz oder weiß und die Umwelt formt einen, ob man will oder nicht, und der Pol mit seiner Kälte ist eben ein sehr hartes Plaster.

  5. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551320407)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern

     (1.709)
    Aktuelle Rezension von: Bookfan_98

    Das Buch war flüssig geschrieben, sodass es sich auch relativ zügig lesen ließ. Der Schreibstil war angenehm und bildlich.

     Zudem fand ich die Welt im Buch sehr interessant und gut ausgearbeitet. Auch die Kombination aus Science Fiction und Märchen genauso wie die Handlung, konnten mich insgesamt überzeugen.

  6. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.566)
    Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.

    [Re-read nach über 10 Jahren] Ehrlich gesagt hatte ich gar nicht mehr im Kopf wie steampunkig "der goldene Kompass" ist als ich es damals als Teenagerin gelesen habe. Die Welt von Pullman verschlang mich auch dieses Mal & es dauerte nicht lange bis ich den Roman ausgelesen hatte weil es einfach zu spannend war um aufhören zu können.
    Die Handlung ist schnell erklärt & wahrscheinlich auch den meisten Viellesern bekannt: Die elfjährige Lyra wird eines Tages aus Oxford vertrieben & kommt einem Plot auf die Spur in der Kinder in den Norden entführt werden.

    Damals habe ich das Buch geliebt & ihm grandiose 5 Sterne gegeben, rein für die wirklich faszinierende Welt, die tollen Ideen zu den Daemonen und der Magie in der Welt Lyras, würde ich es auch wieder tun. Doch etliche Jahre später fallen mir viel mehr Dinge auf die mir fehlen oder die mich stören, die da wären:

    1) Charaktere: Sie sind einfach nicht überzeugend. Passend für die Story (jeder bringt Lyra irgendwie weiter) aber keiner von ihnen hatte genug Screentime um mich zu faszinieren oder um ansatzweise Tiefe zu entwickeln. Man kann die auftretenden / wichtigen Frauen an einer Hand abzählen. Den Bechdeltest besteht "der goldene Kompass" nicht, außer man zählt ein Gespräch zwischen Lyra und Mrs Coulter über Handtaschen dazu. Ich hätte mir sooo sehr ein paar mehr starke Frauen gewünscht.

    Lyra fand ich in Ordnung. Sie ist sehr jung Ich mag ihre Entwicklung im Buch. Leider weiß sie irgendwie IMMER eine Lösung und das hat mich zum Ende auch etwas genervt, aber das lag auch daran, dass die Handlung am Ende des Buches so rasant zunahm & sich keine Zeit mehr ließ. Vielleicht lag es an ihrem jungen Alter, dass ich nie komplett mit ihr mitfühlen konnte.

    Die Antagonisten in der Geschichte.. irgendwie wirkten sie auf mich etwas zu schwarz und weiß. Nun habe ich nicht mehr im Kopf wie es mit ihnen in den nächsten beiden Teilen weitergeht, aber zu mindestens im 1. Teil waren mir die "bösen" einfach viel "zu" böse -ohne Grautöne. Mangelnde Begründungen ihrerseits für ihr Tun und Handeln führte nicht gerade dazu, dass ich sie als authentische Personen wahrnahm. Gerade Mrs Coulter & Lord Aszriel waren immer nur fies und scheiße zu unserer Protagonistin obwohl es Potenzial dafür gegeben hätte auch mal warme Szenen zu beschreiben.

    2) Hier stören mich einfach viele Kleinigkeiten. Ich fand es zB seltsam, dass sich die Daemonen manchmal im Flug von ihren Seelenpartnern so weit entfernen konnten aber zu Fuß kaum wenige Meter laufen können, Warum sind Eisbären intelligent und können sprechen, andere Tiere aber nicht? Etwas mehr Erklärung der Welt wäre da echt toll gewesen.
    Auch die krasse Brutalität mit der am Ende hausiert wird fand ich, gerade gemessen daran, dass die Geschichte einer 11jährigen erzählt wird, etwas unpassend. Ich kann mir einfach NICHT vorstellen, dass Lyra erschossene Männer (Frauen kämpfen in der Welt ja nicht, außer es sind Hexen) einfach so links liegen lässt & sie so etwas nicht erschüttert. Auf mich wirkt es eher so als hätte der Autor nicht ganz gewusst welche Zielgruppe er mit dem Buch ansprechen will.

    Insgesamt ein Werk mit vielen wundervollen Ideen und einer soliden Handlung die jedoch meiner Meinung nach zu viel durch die oben beschriebenen Punkte getrübt wird.

  7. Cover des Buches Clockwork Princess (ISBN: 9783442493241)
    Cassandra Clare

    Clockwork Princess

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Chronologisch gesehen ist das die Triologie gewesen wo am frühesten spielt und mit diesem Band war es ein guter Abschluss der Reihe. Eine spannende Geschichte und Protagonisten die wirklich ans Herz gehen.

    Fand es an ein paar Stellen zu theatralisch und einfach für mich zu viel. Kann aber ohne schlechtes Gewissen eine Empfehlung aussprechen. Junge Protagonisten und eine neue Welt erwartet Euch!

  8. Cover des Buches Clockwork Prince (ISBN: 9783442493234)
    Cassandra Clare

    Clockwork Prince

     (1.412)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Der Einstieg in den zweiten Band war für mich ein bisschen holprig. Das obwohl ich erst kurz davor Band eins beendet hatte. Keine Ahnung warum und auch keine Ahnung warum mich die Reihe so gut unterhält, obwohl die Protagonisten teilweise noch sehr jung sind und daher noch ein bisschen naiv.

    Finde aber in diese Welt, die Cassandra Clare erschaffen hat, kommt man sehr gut rein und macht auch wirklich Spaß. 

    Freue mich definitiv auf Band 3!

  9. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.052)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Lyra ist es gelungen in eine Parallelwelt zu reisen. Dort begegnet sie Will, der aus der uns bekannten Welt ebenfalls einen Durchgang zu dieser Welt gefunden hat. Gemeinsam versuchen sie, die vor ihnen liegenden Aufgaben zu meistern und dem Geheimnis um Wills verschwundenen Vater und Lyras Fragen rund um das Thema Staub zu beantworten.

    Pullman schreib flüssig und fesselnd und die von ihm erdachten  Welten sind vielschichtig und wirklich interessant. Wie auch im ersten Teil verliert sich der Autor aber ab und an in teils wissenschaftliche, teils theologisch-soziale Erläuterungen, die das Zielpublikum ab 12 mit großer Wahrscheinlichkeit überfordern dürfte. Auch eine immer wieder mal recht klar beschriebene Brutalität ist wohl eher ungeeignet für diese Altersempfehlung. Davon abgesehen versteht es Pullman den Leser zu fesseln und in seine Welten eintauchen zu lassen. Der Spannungsbogen ist durchgehend leicht steigend und das Ende erneut ein deutlicher Cliffhanger. Die einzelnen Figuren gewinnen weiter an Tiefe und Lyra rückt ein wenig hinter Will in den Hintergrund ohne auch nur im Ansatz zu verblassen.

    Mein Fazit: Eine mehr als gelungene Fortsetzung, die Lust aufs Weiterlesen macht. 

  10. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie (ISBN: 9783570315422)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe - Der Roman zur Serie

     (991)
    Aktuelle Rezension von: Gruenbibliothekarin


    Dieses Buch war großartig. Ich liebe, wie es geschrieben ist, und ich werde definitiv das nächste kaufen. Das Ende war fantastisch. Die Handlung war sehr gut, und ich liebe die ganze Welt voller verschiedener Geister und Anti-Geister-Dinge.

    Dennoch kann ich keine 5 Sterne geben, einfach weil ich Lucy nicht mag. Mir gefällt nicht, wie sie sich immer über dumme Dinge aufregt und immer alles als Geheimnis bewahrt. Aber George und Lockwood sind großartige Charaktere. Ich verstehe, dass so etwas wie Lucy da sein muss, um dieses vollständige Team aufzubauen. Aber manchmal möchte ich einfach, dass sie den Mund hält.

  11. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

     (432)
    Aktuelle Rezension von: RinasWunderwerkstatt

    Zum Inhalt: Als Agentin der unsichtbaren Bibliothek muss Irene Winters aus den verschiedensten Welten die wichtigsten Bücher entwenden. Zusammen mit Kai, ihrem neuen Lehrling, muss sie die schlimmste Mission ihres bisherigen Agentenlebens nicht nur meistern, sondern in erster Linie auch überleben …

    In den weiteren Bänden gibt es immer eine akute Krise, die Irene mit ihren Freunden abwenden muss. Allerdings bleiben auch immer wieder Fragen offen und mit der Zeit erkennt man die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Krisen. Dadurch bleibt die Spannung auch zwischen den einzelnen Bänden aufrecht. Denn wie geht es mit Irene und der Bibliothek weiter, wenn sie von noch so vielen Geheimnissen bedroht werden?

    Clean oder gar Faithful Fantasy? Der Glaube bzw. Religionen allgemein spielen keine Rolle. Es existieren die Mächte des Chaos und der Ordnung. Einzelne Wesen sind diesen zugeordnet. Manchmal überlegt Irene kurz, ob es höhere/göttliche Wesen geben mag, wenn sie aus lauter Verzweiflung ein Stoßgebet denkt. Einfach in der Hoffnung, dass es vielleicht etwas derartiges gibt, das ihr wohlgesonnen ist.

    Diebstähle und kleinere Delikte werden für den eigenen Zweck toleriert, aber nicht zwingend gutgeheißen. Anfangs werden nur klassische Geschlechter & Beziehungen erwähnt. Aber in den weiteren Bänden taucht z.B. immer wieder ein weiblicher Drache auf, der für sich beschlossen hat, männlich zu sein, und sich auch danach kleidet und verhält. Von anderen Drachen wird er daher auch als männlicher Artgenosse behandelt.

    Sex wird nicht als ehe-exklusiv dargestellt, spielt aber in den ersten Bänden keine wesentliche Rolle. Erst in den späteren Bänden kommt es zu nicht näher beschriebenen Sexszenen. Die Reihe ist daher nur bedingt Clean Fantasy.

    Brutale Morde kommen vor, werden aber nicht detailliert beschrieben oder gar glorifiziert.

    Fazit: Die Reihe ist für mich zwar kein Jahreshighlight, das mich komplett von den Socken haut, aber ich höre sie sehr gerne im Alltag während häuslichen Tätigkeiten an. Die Idee der verschiedensten Parallelwelten, in denen die historischen Ereignisse unterschiedlich stattgefunden haben, auch je nachdem, welche Einwirkung das Chaos oder die Ordnung hatte, finde ich spannend. Auch dass in manchen Welten mehr Magie und in anderen mehr der technische Fortschritt überwiegt.


    Bisher habe ich die Reihe bis Band 5 "Das tödliche Wort" angehört.

  12. Cover des Buches Das Labyrinth von London (ISBN: 9783734161650)
    Benedict Jacka

    Das Labyrinth von London

     (247)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    So heißt der Laden von Alex Verus. Was wäre London ohne Magie? Ohne das kleine Geschäft, in dem Alex seine Leistungen und Waren feilbietet. Doch so ruhig ist das Leben von Alex nicht. Gerade wieder ist er ins Visier von gegnerischen Magiern gekommen. Und um Luna macht er sich auch Sorgen. Sie wurde mit einem Fluch belegt und ihr Leben ist dadurch sehr eingeschränkt. Leider kann Alex ihr nicht helfen. Luna hat magische Kräfte, weiß aber nicht wirklich etwas davon. Tja, und plötzlich scheint Alex bei allen auf der Liste zu stehen, bei den richtigen Feinden und bei denen, wo das nicht so genau feststeht.


    Mit diesem Start der Reihe um den Magier Alex Verus bekommt Groß Britannien eine Zaubergestalt wie sie im Buche steht. Mit Luna kann er nicht befreundet sein. Aus seiner Magierausbildung ist er geflohen. Noch immer hat er Albträume aus dieser Zeit. Und die Stränge der Zukunft, die sich vor Alex entfalten, zeigen manchmal keine schönen Aussichten. Im Moment scheinen etliche mehr oder weniger gute Magier hinter einem Artefakt her zu sein und sie glauben, dass Alex derjenige ist, den sie brauchen, um daran zu kommen. Und Luna hat mal wieder eine Sache vorbeigebracht.


    Sieht man die Reihe im Regal eines Buchladens, wird man neugierig. Die auffälligen Farben, die ansprechende Gestaltung, die Bücher fallen auf. Zu Beginn wird der Roman den geweckten Erwartungen nicht ganz gerecht. Man fängt an Alex mit anderen Magiern zu vergleichen und vermutet einige Ähnlichkeiten. Erst beim Weiterlesen werden die Unterschiede sehr deutlich und die Handlung gewinnt zusätzlich an Fahrt. Die Jagd nach dem Artefakt ist ausgesprochen spannend. Zwar handelt Alex hin und wieder etwas brutal, aber schließlich bleibt er doch ein Magier, der seinen Freunden zugeneigt ist. Die Bezüge zur Vergangenheit bleiben noch vage, doch das wird möglicherweise in den Folgebänden noch weiter bearbeitet. Zwar entsteht der Eindruck, hier ist noch Luft nach oben, aber dennoch ist der Reihenstart gelungen und unterhaltsam.


    3,5 Sterne

  13. Cover des Buches His Dark Materials: Der Goldene Kompass – Band 1-3 der Fantasy-Serie im Sammelband (ISBN: 9783646926798)
    Philip Pullman

    His Dark Materials: Der Goldene Kompass – Band 1-3 der Fantasy-Serie im Sammelband

     (395)
    Aktuelle Rezension von: LilyEvans

    Die Romanreihe beschreibt die Abenteuer des Mädchens Lyra, das aus einer Parallelwelt stammt, und des Jungen Will, der in unserer Welt geboren wurde.  In Lyras Welt lebt die Seele eines Menschen außerhalb des Körpers in Form eines Tierwesens, ohne einander können beide Teile nicht überleben. Als Lyra ein Gespräch mit ihrem Onkel Lord Asriel belauscht, in dem es um eine unerforschte Materie "Staub" geht, macht sie sich auf eigene Faust auf die Suche. Auf ihrem Abenteuer bereist sie ihre Welt, unsere Welt und weitere Parallelwelten. In einer dieser Welten trifft sie auf Will, mit dem sie ihren weiteren Weg beschreiten wird. Beide erwartet eine Reise, bis an den Rand der Welt um letzten Endes die Welt zu retten. Beide erhalten auf ihrem Weg unerwartete Aufgaben,  die es zu beschreiten gilt, die ihre Verbindung zueinander immer stärker werden lässt.

    Mit Abstand eine der Besten Buchreihen, die ich je gelesen habe. Man wird als Leser direkt in den Bann von Lyras Welt gezogen und möchte mehr über sie und die Welt in der sie lebt erfahren. Pullman spart nicht mit Umschreibungen und gestaltet die Welt so farbenfroh und düster, sodass man ein Gefühl bekommt, als sei man mitten drin. Es tauchen viele verschiedene Charaktere auf, von denen es bei einigen einfach ist, eine liebevolle Beziehung aufzubauen. Für Leser, die gerne in Fremde Welten eintauchen möchten, ist dies eine absolute Empfehlung.

    (Ich lese die Bücher immer wieder gerne.)

    Die Bücher bauen aufeinander auf, daher ist es ratsam sie nach der Reihe zu lesen.


  14. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.048)
    Aktuelle Rezension von: _JustMee

    MÖGLICHE SPOILER, DA REIHENFORTSETZUNG!

    ☞ Luna Chroniken - Marissa Meyer ☜
    Band 2: Wie Blut so rot

    Genre: Science-Fiction/Märchenadaption
    Seitenanzahl: 418
    Sternebewertung: 4,9✰ / 5,0✰

    Diese Reihe rund um Luna ist etwas ganz zauberhaft Besonderes. Hier werden nicht nur die Geschichten vierer Märchen neu erzählt, sondern zudem noch gekonnt in eine große übergeordnete Story eingewoben. So erfahren wir in jedem Band nicht nur etwas über eine neue Märchenfigur, sondern auch über die übergeordnete Rahmenhandlung.

    Cinder schwebt in Lebensgefahr, denn Königin Levana trachtet ihr nach dem Leben und droht der Erde kurzerhand mit einem Krieg um dieses zu bekommen. Währenddessen werden wir Zeugen von Scarlets Schicksal. Scarlet Benoit, das Mädchen mit den feuerroten Haaren, hat sich aufgemacht, um ihre entführte Großmutter zu finden. Dabei stolpert sie dem geheimnisvollen Wolf über den Weg und gemeinsam machen sie sich daran, Scarlets Großmutter zu retten. Und doch birgt der mysteriöse Fremde ein düsteres Geheimnis.

    Bereits zu Beginn dieses Bandes gefiel mir, dass sich die Handlung nicht nur auf einen Ort beschränkt. Wir starten in das Geschehen aus einem völlig neuen Blickwinkel, welcher zusätzliche Spannung generiert. Die langsame, aber raffinierte Einführung neuer Figuren gefällt mir ausgesprochen gut. Ebenso die Ungleichheit der einzelnen Charaktere, die aber dennoch ihren ganz eigenen Charme mit sich bringen, deren Ecken und Kanten sowie deren Lebensgeschichten, welche die Autorin geschickt einfließen lässt, machen die Figuren sehr authentisch. Zu all diesem grandiosen Weltenaufbau enthält dieser Band außerdem für mich eine der schönsten Liebesgeschichten des Fantasybereichs. Kurz: Es dürfte für jeden etwas dabei sein.

    Mögt ihr es, wenn bekannte Geschichten neu erzählt werden? 

  15. Cover des Buches Die Glasbücher der Traumfresser (ISBN: 9783442372744)
    Gordon Dahlquist

    Die Glasbücher der Traumfresser

     (186)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die junge, streng moralische Miss Temple observiert ihren Ex-Verlobten und gerät in geradezu obszöne Umstände, die plötzlich große Entschlußkraft und recht ungewöhnliche Verhaltensweisen von der bisher eher passiven, moralinsaueren jungen Lady erfordern. Zum Glück trifft sie schließlich den Profi-Killer Chang und Dr. Svensson, mit denen sie ein Bündnis gegen die Kräfte der Finsternis bildet. Gegen eine Verschwörung, die den Menschen die Träume rauben kann und sie in unmenschliche, gefühlslose und zur Gedankenkontrolle anderer Menschen befähigte Wesen transformiert. 

    Action, Mystery und Erotik im viktorianischen England.

    Lesetipp

  16. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (898)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Lyra und Will wollen Roger retten. Doch dazu müssen sie ins Reich der Toten reisen. Und dort erwarten sie schreckliche Gefahren.

    Auch Mary muss in ihrer Welt weitere Froschubgen anstellen, um der Dunklen Materie auf die Spur zu kommen.

    Während dessen verfolgen jedoch Lord Asriel und Mrs Coulter ihre ganz eigenen Pläne ...

    Meine Meinung:

    Bereits meine Zusammenfassung zeigt es: wir verfolgen viele parallele Handlungsstränge, die leider extrem lange brauchen, um zusammengeführt zu werden.

    So entstand bei mir bald der Eindruck der Eintönigkeit und ich hatte nicht so viel Spaß mit der Geschichte wie mit den Vorgängern.

    Die Auflösung war zwar in sich schlüssig, allerdings hat sie einen faden Nachgeschmack, denn ich hätte mir für Lyra definitiv ein anderes Ende gewünscht...

    Fazit:

    Endlich ist die Reihe beendet. Insgesamt hat sie mich gut unterhalten, jedoch ist für mich Band 3 der schwächste der Reihe.

  17. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551321695)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 3: Wie Sterne so golden

     (797)
    Aktuelle Rezension von: _JustMee

    MÖGLICHE SPOILER, DA REIHENFORTSETZUNG!

    ☞ Luna Chroniken - Marissa Meyer ☜
    Band 3: Wie Sterne so golden

    Genre: Science-Fiction/Märchenadaption
    Seitenanzahl: 569
    Sternebewertung: 4,6✰ / 5,0✰

    In diesem dritten Band der Luna-Chroniken entführt uns die Autorin erneut in ein spannendes Weltraum-Märchen, welches mich abermals in seinen Bann ziehen konnte. Mit jedem Teil der Reihe werden wir nicht nur in ein neues Märchen eingeführt, sondern es rückt auch ein neues Charakter-Pärchen in den Fokus. Dadurch wird die Geschichte fesselnd und bekommt zusätzliche Tiefe.

    Tag für Tag bleibt Cress nichts anderes übrig, als die Geschehnisse auf der Erde aus weiter Ferne zu beobachten. Sie wurde in jungen Jahren in einem Satelliten eingesperrt, der die Erde umkreist und soll dort sämtliche Sicherheitssysteme hacken, um diese auszuspionieren. Denn das kann Cress besonders gut, kein System ist vor ihr sicher. Seit Cinder jedoch auf der Bildfläche erschienen ist, wagt Cress einen Hoffnungsfunken. Doch schon bald ist sie der Erde sehr viel schneller näher, als ihr lieb ist.

    Auch der dritte Band bietet uns Spannung und Action bis zum Schluss. Marissa Meyer kreiert Protagonisten, mit denen man als Leser einfach mitfiebern muss, denn dabei ist es nicht immer gesagt, dass die Märchen auch in einem Happy End enden. Besonders gefallen mir die starken weiblichen Protagonisten, die sich unerschrocken dem Kampf stellen und für ihre Freunde alles riskieren.

    Mögt ihr Geschichten mit Happy End? Oder dürfen es auch tragischere Enden sein?

  18. Cover des Buches Revolver Tarot (ISBN: 9783944544304)
    R.S. Belcher

    Revolver Tarot

     (21)
    Aktuelle Rezension von: LadySunny
    Dieses Buch hat mich zuerst durch sein Cover angesprochen und so habe ich eigentlich mit dem Lesen angefangen, ohne mich allzu sehr mit dem Klappentext zu beschäftigen. So war die Mischung verschiedener Genres in diesen Buch überraschend - aber auf eine gute Art und Weise. Das Cover und der Titel lassen zudem erahnen, dass wir uns im Wilden Western befinden, was wir tun. Revolver, Indianer, Pferde, Gauner, Silberminenarbeiter - all diesen typischen Figuren begegnet man auch hier.
    In den ersten Kapiteln folgen wir Jim, einem Jungen, der von Zuhause flieht und schließlich in einer Stadt namens Golgotha, am Rand der Vierzigmeilenwüste landet. Eigentlich nur als Zwischenhalt gedacht, wird die Stadt schnell zu etwas, das seinen ganz eigenen Charme - und Schrecken - verbreitet. Im Laufe der Handlung lernt man verschiedene Charaktere von Golgotha kennen, die nicht zuletzt mit kirchlichen / religiösen Hintergründen konfrontiert und hintermalt werden - die Geschichte befasst sich letzten Endes mit dem nahenden Weltuntergang, etwas, das ich so nicht erwartet hätte, aber auch etwas, das mich zunehmenden mehr in Beschlag nahm, sodass ich das Ende des Buches kaum abwarten könnte, um herauszufinden, ob die Guten oder doch die Bösen siegen.
    Das Buch ist spannend und gut geschrieben - einige wenige Rechtschreib-, Grammatik und / oder Flüchtigkeitsfehler sind den Editoren zwar durchgerutscht, was meinen Lesefluss manchmal beeinträchtigte, aber es waren keineswegs so viele, dass es mich wahnsinnig gestört hätte.
    Besonders gefallen haben mir tatsächlich die vielfältigen Charaktere, die man nach und nach besser kennenlernt, obgleich damit teilweise ein mächtiges Head-Hopping entstanden ist. Auch bei all der Hektik zum Schluss hätte ich einen strikteren PoV besser gefunden. Einige Figuren sind mir außerdem Figuren etwas zu kurz gekommen. Zum Beispiel Biqa.  Dessen Wandlung bzw. Beweggründe zu dem zu werden, der er am Ende ist, kann ich nicht ganz verstehen / nachvollziehen…. Einiges wird aufgeklärt, aber grundsätzlich hätte ich mir mehr von seiner Zerrissenheit gewünscht. Er macht Dinge aus einem Grund heraus, auch weil er sich in der neuen Welt verliert, aber das erklärt, meiner Meinung nach, nicht alles, was er getan oder nicht getan hat.
    Auch hätte ich gerne erfahren, ob Jim jemals erfährt, was mit seiner Familie ist.
    Ab und an bin ich zudem über ein paar Formulierungen gestolpert, bei denen ich mich gefragt habe, ob man diese damals (im 19. Jahrhundert) bereits verwendet hätte …. so etwas wie "klinisch rein". Ist das nicht eher ein Begriff aus der Neuzeit?
    Teilweise hatte ich also das Gefühl, dass Fäden aufgenommen, versponnen und dann wieder von der Nadel gerutscht sind und dass es zu oft ein zu großes Head-Hopping gab, das es schwerer machte mit den einzelnen Figuren mitzufühlen. Aber grundlegend hat mir die Lektüre von "Revolver Tarot" sehr viel Spaß gemacht, ich habe mich gerne auf all die Facetten eingelassen, hätte mir aber an der ein oder anderen Stelle doch mehr Tiefgang gewünscht. In diesem Sinne gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
  19. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Die Begabte (ISBN: 9783734160738)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

     (284)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Ich habe seit langer Zeit mal wieder Lust gehabt in ein klassisches High-Fantasy Universum einzutauchen. Die Sache mit dem Genre und mir ist allerdings, dass ich regelmäßig richtig Bock auf Bücher dieser Kategorie bekomme und dann kurz nach Schluss mal wieder merke, dass es irgendwie nicht ganz so mein Ding ist. Eine Reihe, die vor vielen Jahre es geschafft hat, dass ich begeistert dabei geblieben bin: Die Gilde der schwarzen Magier von Trudi Canavan. Ich habe alle sieben Bände geradezu verschlungen. Falls sich wer fragen sollte, wie man bei einer Trilogie sieben Bücher lesen kann: Ich zähle das Prequel Magie, die Gilden-Trilogie und deren Fortsetzung, die Sonea-Trilogie immer zusammen. Nun aber zum ersten Band der Reihe Magie der Tausend Welten:

    Ich bin ehrlich und die Bewertung oben zeigt es auch schon: Vollkommen aus den Socken gehauen, hat mich der erste Band der Reihe jetzt nicht wirklich. Gerade der Anfang hat sich, was den Lesefluss angeht bei mir ziemlich gezogen. Ich war sogar kurz vorm Abbruch des Buches, doch dann war ich von einer auf die nächsten Seite plötzlich mittendrin. Das Lustige: Ich kann noch nicht einmal sagen, warum bzw. in welcher Szene es plötzlich geklickt hat.

    Wir begleiten hier zwei verschiedene ProtagonistInnen, Tyen und Rielle, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Tyen lebt in einer Gesellschaft, in der Magie an der Akademie gelehrt wird, aber immer weniger zu finden ist. Wie auch in der Gilden-Reihe ist Magie eine Kraft, die im Umfeld aufzufinden ist und von MagierInnen kanalisiert wird und nicht wie bspw. bei Harry Potter eine Fähigkeit des Zauberers. Rielles Umgebung könnte nicht anders sein: Magie gilt als eine von Engeln zur Verfügung gestellten Gabe und Menschen, die diese nutzen, haben sich einer Straftat schuldig gemacht. Einzige Ausnahme sind – natürlich – Priester, die Magie nutzen dürfen. Hinzu kommt, dass Tyens Umgebung modern wirkt: Es gibt Maschinen (statt Elektrizität durch Magie betrieben) und Flugmaschinen, Rielles Universum erinnert da eher an eine arabische Welt vor einigen hundert Jahren. So arbeitet sie beispielsweise als Färberin und Künstler werden als eine Randgruppe der Gesellschaft angesehen. Die Handlungsbögen, die die beiden anstoßen und begleiten, haben aber eine gewisse Parallele, die ich aus Spoilergründen nicht detailliert wiedergeben möchte. Nur so viel: Sowohl Rielle als auch Tyen werden recht schnell aus ihren gewohnten Umgebungen gerissen und beginnen eine abenteuerliche Reise.

    Beide Charaktere werden den Lesenden wirklich sympathisch und ich kann von mir sagen, dass ich einigen Szenen wirklich mitgelitten habe! Natürlich lernen wir noch einige andere Menschen im Laufe der Geschichte kennen und wie man sich sicherlich schon denken kann, sind auch nicht alle gerade sympathische oder ehrliche Menschen. Gerade diese Punkte finde ich hingegen aber immer besonders spannend zu beobachten, da es gar nicht so einfach ist einen Charakter zu erschaffen, der unsympathisch aber dennoch authentisch ist. So viel sei gesagt: das ist Trudi Canavan eindeutig gelungen. Wenn auch der – zumindest für diesen Band – finale Kampf mich noch nicht wo ganz von sich überzeugen konnte.

    Eine „Person“ möchte ich in dieser Besprechung nicht unerwähnt lassen: Pergama. Pergama ist ein magisches Buch, das telepathische Verbindung zu dem Menschen aufbaut, der ihn gerade berührt. Warum Pergama von mir als „Person“ angesprochen wird? Am besten selbst lesen.

    Fazit:

    Wenn das Buch auch nicht meine Erwartungen erfüllen konnte, die sich bei mir durch die Lektüre der Gilde der schwarzen Magier aufgebaut hatten, ein solides Buch, das mich auf jeden Fall verleitet hat, den tausend Welten einen weiteren Besuch abzustatten.

  20. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

     (1.584)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Die Metropole in der Jade wohnt ist von Echos, geheimnisvolle Wesen, überlagert. Diese Wesen werden von allen gefürchtet und gejagt. Was es genau mit den Echos auf sich hat, weiß Jade nicht. Sie weiß nur, dass sie sich vor ihnen verstecken muss.


    Faun, ein Jäger, wurde beauftragt die Echos zu jagen. Währenddessen lernt er Jade kennen und prompt verliebt er sich in sie. Sie ist anders, er fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Auch Jade scheint nicht von Faun abgeneigt zu sein, doch irgendetwas stimmt mit ihm nicht. 


    Doch auch mit Jade scheint etwas nicht zu stimmen. Sie scheint kein gewöhnlicher Mensch zu sein und Faun weiß ganz genau, was für ein Wesen Jade ist. Doch genau dieses Wissen, macht ihre Beziehung komplizierter als sie schon von vornherein ist.


    Der erste Band der "Faunblutwelt" Reihe von Nina Blazon. 


    Vorab muss ich sagen, wie wunderschön das Cover ist. Ein richtiger Hingucker! Einer der Gründe, wieso ich das Buch auch gekauft habe.


    Ich hatte am Anfang Probleme in die Geschichte hineinzukommen. Ich konnte mir die Welt in der Jade lebt nicht wirklich bildlich vorstellen. Es haben mir mehr Details und Beschreibungen gefehlt. 


    Auch Jade war mir nicht von anhieb an sympathisch. Mir ging die Liebesgeschichte zwischen Jade und Faun viel zu schnell. Ich hatte immer das Gefühl die Hälfte überlesen zu haben.


    Bis zur ersten Hälfte der Geschichte war ich nicht wirklich überzeugt von dem Buch. Es konnte mich nicht richtig packen. Erst in der zweiten Hälfte und zum Ende hin wurde es noch einmal richtig spannend. 


    Ich bin gespannt wie mir der zweite Band "Ascheherz" gefallen wird und ob ich mich dann etwas besser in die Geschichte hineinfallen lassen kann.

  21. Cover des Buches Frost & Payne - Staub und Kohle (ISBN: 9783958342514)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Staub und Kohle

     (23)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Staub und Kohle (Frost & Payne 4) von Luzia Pfyl, geht es um Lydia Frost und um Jackson Payne. Diese bekommen einen Auftrag von Jonah Neville, welcher Bibliothekar und Restaurator der King’s Library im Britischen Museum ist und sie anheuert etwas aus einem Buch zu finden. Natürlich nehmen Frost & Payne diesen Auftrag an und finden sich kurz danach in einem eingestürzten Haus wieder und entkommen zum Glück lebend daraus. Kurz danach werden beide von Inspektor John Flannagan verhaftet, weil sie angeblich jemanden umgebracht haben. Er möchte sie sofort ins Gefängnis nach London fahren, aber der Zug in dem sie fahren muss stoppen, weil ein umgekippter Baum auf den Gleisen liegt. Anschließend werden der Inspektor und der Schaffner von einem Scharfschützen umgebracht. Gleichzeitig geht es noch um David oder auch Nr. 23 genannt, welcher Gesellschaft bekommt und endlich mal nach draußen darf. Wer die Fragen lösen möchte, sollte die Geschichte lesen.

    Meine Meinung:
    Mir hat die Geschichte gut gefallen und der Titel der Geschichte hat gestimmt. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und die Geschichte war spannend. Ich bin neugierig, wie es mit Frost & Payne weiter geht. Und kann Scotland Yard oder Frost & Payne den Mörder, der mechanischen Kinder endlich finden und festnehmen, das macht mich weiterhin neugierig und deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Band. 

    Fazit:
    Ein spannender 4 Band mit Action, Verfolgung und wieder mehr Eindrücken zu den mechanischen Kindern und ihrem Entführer.

  22. Cover des Buches Frost & Payne - Das Protokoll (ISBN: 9783958342538)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Das Protokoll

     (22)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Das Protokoll (Frost & Payne 5) von Luzia Pfyl, geht es um Frost & Payne, welche im Gefängnis waren und jetzt zum Glück wieder draußen sind, aber wer hat sie befreit ? Und was hat es mit der Verschwörung zutun in der Michael Cho steckt. Was hat sein Vater getan oder wollte tun ? Wie geht es mit Cecelia und Payne weiter ?


    Meine Meinung:

    Ich fand den Schreibstil wieder flüssig zu lesen und die Geschichte sehr spannend. Es geht langsam in der Geschichte voran, jetzt weiß ich wieder mehr über den Doktor und Frost & Payne.


    Fazit:

    Der Titel des Buches passt diesmal wieder gut und auch die Geschichte war wieder sehr spannend. Eine Empfehlung von mir.

  23. Cover des Buches Vita (ISBN: 9783959620284)
    Felix A. Münter

    Vita

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist schrecklich wenn man eine gute Arbeit macht, von der Aufgabe die man erfüllt überzeugt ist und dann festellen muss den falschen Karren gezogen zu haben. Ausgerechnet als Vertreter des Gesetzes in einem Dilemma wie diesem zu stecken potenziert noch das Grauen vor sich selbst. Der Protagonist musste erst einmal mit der Nase in die richtige Perspektive gestubst werden bevor er die unmenschliche Wahrheit, die Gier und den lebensverachtenden Pragmatismus erkennt, dessen Erfüllungsgehilfe er war. Das Thema ist bekannt und bücherfüllend, Vita ist eines der lesenswerten davon.
  24. Cover des Buches Der Fall Jane Eyre (ISBN: 9783423212939)
    Jasper Fforde

    Der Fall Jane Eyre

     (567)
    Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallenges

    Auch „Der Fall Jane Eyre“ von Jasper Fforde (aus dem Englischen übersetzt von Lorenz Stern) ist ein Buch, das ich aus eigenem Antrieb wahrscheinlich nicht gelesen hätte. Einfach, weil ich noch nie davon gehört hatte und mittlerweile ja nur noch selten Fantasy lese. Aber es wurde mir als „ähnlich zu Walter Moers“ empfohlen und könnte daher gut zu meinem Dissertationsvorhaben passen. Aber ehrlich gesagt bin ich mir nach dem Lesen nicht so sicher, was ich von dem ersten Band der Thursday-Next-Reihe halten soll.

    Eines war er auf jeden Fall: ein wilder Ritt. Und was für einer! Jasper Fforde entführt uns in ein absolut freakiges Universum, in dem gefühlt kein Stein auf dem anderen bleibt. Ich hatte mir eine nette, vielleicht zauberhafte Geschichte á la „Tintenherz“ vorgestellt, aber weit gefehlt. „Der Fall Jane Eyre“ ist eher Agententhriller mit einer guten Portion Übersinnlichem + einer Prise Science Fiction, angereichert mit jeder Menge Blut, als kuscheliges Book-Fantasy.

    In diesem, zugegeben sehr weirden Paralleluniversum, tobt seit über 100 Jahren ein Krimkrieg zwischen Großbritannien und dem auch 1980 noch zaristischen Russland, es gibt LiteraturAgenten, die aber nicht etwa Manuskripte an den Verlag bringen, sondern Literaturverbrechen aufdecken, es gibt schwarze Löcher, Zeitreisen und und und. Ganz nebenbei geht es aber natürlich auch um den im Titel erwähnten Roman „Jane Eyre“ und um weitere Klassiker der britischen und amerikanischen Literatur. Romanfiguren werden entführt, die literarische Welt erpresst, Agenten sterben wie die Fliegen und hinter all dem steckt ein perfider Superschurke.

    Puh, ich muss erstmal wieder zu Atem kommen. Ganz ehrlich: Hier war mir deutlich zu viel los. Der Roman ist zwar mit jeder Menge Wortwitz geschrieben und hat wirklich tolle Momente, er ist aber auch vollgestopft bis oben hin. In diesem Universum herrscht reinstes Chaos, es gibt kaum Regeln und es passiert einfach alles nebeneinander, durcheinander und querbeet. Einige Handlungsstränge haben sich mir irgendwie gar nicht erschlossen und mich ermüdet (ich sag nur: Krimkrieg und Republik Wales), andere waren mir zu unausgereift. Gleichzeitig sind die Figuren zwar herrlich skurril, aber vielleicht auch ein bisschen zu klischeehaft gezeichnet. Und gerade Ich-Erzählerin Thursday Next hat mich irgendwie gar nicht überzeugt.

    Fazit: Ich bin mir nicht sicher, ob die Reihe für meine Dissertation geeignet ist (stellt sich auch vielleicht erst im Prozess heraus), aber ohne literaturwissenschaftliches Interesse würde ich sie vermutlich nicht weiterlesen. Mein Leben ist manchmal schon chaotisch genug, da kann ich so viel Literatur-Chaos nicht auch noch gebrauchen. Obwohl ich andererseits zugeben muss, dass ich einige Aspekte an der Geschichte richtig cool fand. „Der Fall Jane Eyre“ lässt mich auf jeden Fall zwiegespalten und auch ein bisschen ratlos zurück.

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