Bücher mit dem Tag "steinbruch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "steinbruch" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Die wundersame Mission des Harry Crane (ISBN: 9783458363620)
    Jon Cohen

    Die wundersame Mission des Harry Crane

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Liesi_We

    Bei dem Buch viel mir sofort der Schreibstil auf. Er ist sehr entspannt und gefühlvoll zu lesen. Harry, der seine Frau aufgrund eines Lottospiels warten ließ und diese dann starb -und von Oriana, welche ihren Vater verlor und nun glaubt er sein ein Flügelwesen aus dem Märchen- werden verbunden durch die Magie des Waldes. Bäume sind Harry's Leidenschaft genauso wie Oriana sich bei ihnen an ihren Vater erinnert. Eine Thematik, welche ich so noch nie gelesen habe und mich deswegen auch faszinierte. Jedoch war ich von der Geschichte nie so gefesselt, dass ich sie verschlungen habe. Es geht in diesem Buch viel um die Trauerbewältigung, das Loslassen geliebter Menschen und das Wiederfinden neuen Lebensmutes und des Liebe. 

  2. Cover des Buches Zeit der Gespenster (ISBN: 9783492271905)
    Jodi Picoult

    Zeit der Gespenster

     (245)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    „Zeit der Gespenster“ ist ein Buch, dass ich damals kurz nach Erscheinungstermin gekauft hatte, einmal gelesen habe und danach nie wieder. Die Gründe dafür werde ich gleich näher erläutern. Jedenfalls muss ich hin und wieder Platz im Bücherregal schaffen und wollte dem Roman im Zuge dessen nochmal eine Chance geben. Und eigentlich bringt „Zeit der Gespenster“ vieles mit was ich mag: Schönes Cover, interessanter Titel und Geister! Ja, ich liebe Geistergeschichten, aber um eine konventionelle Geistesgeschichte handelt es sich hier nicht.
    Eine der vielen Protagonisten in diesem Roman ist Ross. Dieser hat bei einem tragischen Unfall seine Verlobte verloren und ist fortan von einer unbändigen Todessehnsucht getrieben. Allerdings stirbt es sich für Ross nicht so leicht und so sucht er mittels Parapsychologie den Kontakt zur verstorbenen Geliebten und findet dabei einen ganz speziellen Geist, der ihn in seinen Bann zieht.
    Gleich am Anfang fiel mir wieder ein, was mich an dem Buch genervt hat. Zahlreiche Perspektivwechsel und und eine unzureichende Einführung der Charaktere. Da blättert man schon ein paar mal vor und zurück, um sich ins Gedächtnis zur rufen, wer zum Geier jetzt nochmal Eli, Spencer oder Az war. Natürlich gibt sich das nach einer Weile, aber es erschwert einen den Einstieg in den Roman erheblich. Zum besseren Verständnis zähle ich vorkommenden Personen hier mal auf: Da wäre Ross (Der Suizidgefährdete), Shelby (Ross‘ gestresste, alleinerziehende Schwester), Ethan (Shelby‘s lichtallergischer Sohn), Az (über hundertjähriger Abenaki), Lia (Ross‘ mysteriöse Bekanntschaft), Spencer (uralter Greis und Besitzer des Pike Grundstücks), Eli (städtischer Polizist), Rod (Leiter des Bauprojekts), Meredith (Genforscherin), Lucy (Merediths‘s übersinnlich begabte Tochter) und Ruby (Großmutter von Meredith). Und ja, jeder von denen erzählt aus seiner eigenen Perspektive, auch wenn ein paar von ihnen nur selten auftauchen.
    Die Geistererscheinungen und paranormalen Aktivitäten wiederum, fand ich schön ausgefallen. Alles andere als gruselig, aber von einer geradezu romantischen Melancholie und Stille. Während andere Romane mit ähnlicher Thematik Parapsychologie noch glaubhaft einbauen, gibt sich dieser hier recht wenig Mühe damit, sodass es fast schon an Fantasy grenzt. Schlimm fand ich das aber gar nicht, denn dieser Teil der Geschichte gefiel mir noch am meisten. Neben diesen Handlungsbogen, geht es nämlich noch um Indianer und Eugenik. Zwar fügen sich diese Handlungsstränge alle geschickt zusammen und sind an sich auch interessant, doch auf mich wirkte die Geschichte deswegen und der zahlreichen Erzählperspektiven heillos überladen. Man merkt, dass sich die Autorin bei der Recherche viel Mühe gegeben hat, aber mir war es einfach zu viel und gerade den Schluss hätte man gerne noch kürzen können. Sowieso wirkt das Ende zu perfekt und überzeichnet.
    Dennoch möchte ich dem Roman knappe 4 Sterne geben. Er weiß zu fesseln, bleibt spannend und nicht immer kommt direkt hinter das Geheimnis. Das ist ein Pluspunkt, weil ich mittlerweile schon recht früh den Braten rieche und so viele Romane für mich an Spannung verlieren.
    Obwohl ich mir sicher war, den Roman nach nochmaligen lesen für ein paar Euros zu verkaufen, habe ich mich entschlossen ihn zu behalten. Am Ende gefiel mir trotz der genannten Schwächen die Atmosphäre des Romans so gut, dass ich ihn in meiner Geistergeschichten-Sammlung nicht missen möchte.

  3. Cover des Buches Öland (ISBN: 9783492253680)
    Johan Theorin

    Öland

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Stups
    Vor zwanzig Jahren ist der kleine Jens verschwunden und seine Mutter hat diesen Verlust und die Ungewissheit bis heute nicht überwunden. Sie meidet den Ort des Geschehens.
    Nun ist ein Beweisstück, die Sandale des Jungen aufgetaucht, und der Großvater beginnt mit der Mutter Nachfragen zu stellen. Als wieder ein Toter auftaucht, ist der Opa sicher auf der richtigen Spur zu sein. Die Mutter schafft mit der örtlichen Nähe und vielen Gesprächen und Erinnerungen sich von ihrer Trauer zu lösen und hofft auf eine bessere Zukunft.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von unterschiedlichen Personen geschrieben, was aber kein Problem ist. Die Schreibweise lässt sich gut und flüssig lesen.

    Der Krimi überzeugt nicht durch Action, sondern lockt mit der Neugierde und den Verständnis gegenüber den Protagonisten. Auch wenn es eher ein stiller Krimi ist, muss man immer weiterlesen. Man scheint mehr zu wissen als die Personen vor Ort, aber der Durchblick lässt auf sich warten.

    Ein toller Krimi, der zum Nachdenken anregt und nicht vom Herzrasen lebt.

  4. Cover des Buches Schatten ohne Licht (ISBN: 9783961520923)
    Marcus S. Theis

    Schatten ohne Licht

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus
    In Seonghans und Jeongahs kleinem Heimatdorf in Nordkorea bestimmt der feste Glaube an den Geliebten Führer, an das Militär und den Kommunismus, den Alltag. Auch wenn die Geschwister von Hunger, Kälte und harter Arbeit geplagt sind, Gewalt täglich vor Augen haben – wie könnten sie daran zweifeln, dass ihr Land alle anderen Länder der Welt übertrifft?  Als ihr Großvater, der jahrelang für Nordkorea gekämpft hat und ein treuer Anhänger des Geliebten Führers war, dem Hungertod zum Opfer fällt, beginnt ihr Glaube an das System langsam zu bröckeln. Dann versucht Seonghans Militärkamerad ihm weiszumachen, dass es im Süden so viel mehr gibt als bei ihnen – so viel Nahrung, so viel Strom, so viel Leben: eine bessere Welt. Ist es entgegen allem, was sie gelernt haben, tatsächlich nicht der imperialistische Süden, sondern ihre eigene Heimat, in der Ungerechtigkeit und Grausamkeit vorherrschen?  Obwohl Hinrichtungen an der Tagesordnung stehen und Menschen der feindlich gesinnten Kategorie spurlos verschwinden, wagen die Geschwister schließlich den Gedanken an eine Flucht, an ein besseres und freies Leben in Südkorea. Doch ist ein Entkommen überhaupt möglich? – Und welche Opfer werden sie dafür bringen müssen?

    Vor der Lektüre dieses Romans hatte ich mir noch nicht viele Gedanken um die Lebensumstände der Nordkoreaner gemacht, auch wenn ich mir bewusst bin, dass es ein kommunistisches Regime mit Zwang und Unterdrückung ist. In diesem Roman sind d ie Auswirkungen auf die Normalbevölkerung mit der ständigen Angst und die Entbehrungen gut dargestellt, die beklemmende Lebenssituation ist allzeit spürbar. Auch wenn der Hunger als körperliches Symptom auf den ersten Blick vorherrschend ist, steckt doch noch sehr viel mehr dahinter. Die Menschen sind letztlich dem Regime ausgeliefert. Zweite Chancen gibt es nicht. Der Zwang und die Unterdrückung werden hinter einer Fassade aus Anbetung des "Geliebten Führers" und prachtvollen Paraden versteckt. Es geht um Hilflosigkeit, Gleichgültigkeit und Schmerz aber auch um Hoffnung, selbst in der düstersten Zeit. Hoffnung auf Erlösung, Hoffnung auf ein besseres Leben, Hoffnung auf Gerechtigkeit. Das Schicksal der beiden Geschwister hat mich berührt, auch wenn die Sprache recht distanziert bleibt. Gut fand ich, dass der Autor Südkorea zwar als klaren Kontrast darstellt, aber nicht zwangsläufig als den Himmel auf Erden  oder den ultimativen Weg zum Glücklichsein.  Ein Kompliment dafür, diesen Roman insgesamt und auch sein Fazit nicht als Schwarz oder Weiß stehen zu lassen. 
    Inhaltlich hat mir das Buch sehr gut gefallen, aber im Sprachstil könnte man noch eine Schippe drauf legen. Vor allem in den ersten  Kapiteln ist mir aufgefallen, dass häufig Begründungen für Verhalten geliefert wird, anstatt es einfach im Fließtext zu beschreiben. Das hat mich stellenweise irritiert, unter anderem, weil es teilweise die Sätze unnötig verlängert. Einige Begebenheiten werden eher episodenhaft abgehandelt, da hätte man an mancher Stelle noch etwas mehr ausführen können.

    Fazit:
    Das Buch hat mich berührt, auch wenn der sprachliche Stil eher distanziert ist und manches episodenhaft, fast schon abgehackt dargestellt wird. Inhaltlich würde ich 5 Sterne vergeben, für die Sprache 3, deswegen lautet mein Gesamturteil 4 Sterne.

  5. Cover des Buches Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod (ISBN: 9783404179947)
    M. C. Beaton

    Hamish Macbeth hat ein Date mit dem Tod

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Das Burghotel Tommelcastle beherbergt eine kleine Gruppe Singles von einer Partnervermittlung. Als eine der Frauen ermordet aufgefunden wird, haben einige der Teilnehmer ein Motiv und Hamish muss nun den Mörder finden.

    Auch hier war es wieder unterhaltsam mit Hamish und Pricilla zusammen zu ermitteln und nach Hinweisen zu suchen.

    Das Hamish immer wieder von seinem Vorgesetzten schikaniert wird, ist quasi zu einem festen Bestandteil der Bücher geworden. Ich bewundere ja, wie er immer alles ruhig über sich ergehen lässt.

  6. Cover des Buches Die Spiderwick Geheimnisse - Der eiserne Baum (ISBN: 9783570129210)
    Holly Black

    Die Spiderwick Geheimnisse - Der eiserne Baum

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    Zunächst einmal muss ich sagen, dass Jared mir wirklich leid tut. Er ist irgendwie immer der, dem die Schuld an allen Geschehnissen zufällt und nach diesem Band ist er in unglaublich ernsten Schwierigkeiten. Ich hoffe sehr, dass das alles für ihn gut ausgehen wird, er hat die ganzen Bestrafungen für Dinge, die er nicht getan hat, kein bisschen verdient.

    Davon abgesehen ist auch der vierte Band spannend und packend. Dieses Mal muss Mallory gerettet werden und mir hat gefallen, dass es hier einen Verweis auf Märchen gab. Das war sehr schön und passend eingearbeitet. Die Welt wurde in "Der Eiserne Baum" noch mehr ausgebaut und nach wie vor finde ich toll, wie die Autoren bekannte Wesen nehmen und ein wenig umarbeiten, sodass es immer etwas neues zu entdecken gibt. Außerdem liefert dieser Band wieder ein Ende, durch das man neugierig auf den nächsten Teil und den Abschluss dieser Geschichte ist. Ich frage mich wirklich, wie die Kinder diese furchtbare Situation auflösen wollen...
  7. Cover des Buches Haut (ISBN: 9783442475445)
    Mo Hayder

    Haut

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Eine Leiche wird gefunden, es scheint eindeutig, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Doch Detective Caffery ist nicht überzeugt und als ein zweiter, ähnlicher Fall auftritt, ist er überzeugt, mit einer Mordserie zu tun zu haben. Auch Polizeitaucherin Flea Marley ist in einem Alptraum gefangen. Denn im Kofferraum ihres Wagens entdeckt sie eine Tote – eine Frau, nach der die Polizei fieberhaft sucht. 


    Rückblickend kann ich irgendwie gar nicht sagen, worum es genau in dem Buch ging. Es gab soviele Plots, ich bin mir grade einfach nicht sicher bin, welcher davon die Hauptrolle einnimmt.

    Wir haben die vermeintliche Suche nach der vermissten Sportler-Freundin Misty Kitson.

    Die zwei Selbstmorde, die offenbar doch keine Selbstmorde zu sein scheinen.

    Die Geschehnisse mit dem übernatürlichen Wesen Tokoloshe.

    Marleys Hochseilakt, ihren Bruder zu schützen und gleichzeitig nicht des Mordes verdächtigt zu werden.

    Und und und...


    Es war einfach viel zu viel. Zu viele Handlungen, zu viele Schauplätze, zu viele Geschehnisse, zu viele Richtungen, zu viele Personen. Mir hat ein roter Faden gefehlt, die gesamten Inhalte wurden irgendwie zusammengewürfelt. 

    Mit Caffery oder Marley konnte man sich jetzt auch nicht unbedingt identifizieren. Beide bleiben so oberflächlich, dass ich das Gefühl hatte, alles nur von Außen zu betrachten.

    Auch der Abschluss hat mich nicht wirklich zufrieden gestellt. Zum einen war er so konfus, dass ich es nicht richtig verstanden habe. Zum anderen sind einfach viel zu viele offene Fragen zurückgeblieben, die zum konkreten Verständnis beigetragen hätten.


    Daher von mir definitiv einen Daumen runter.

  8. Cover des Buches Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis (ISBN: 9783426521991)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Isabelle Bonnet, Madame le Commissaire, hat nach dem Tod des Bürgermeisters Thierry, mit dem sie etwas mehr verband als nur platonische Freundschaft, begriffen, dass man das Leben jede Sekunde auskosten sollte. Zwar ist sie ungebunden, doch gibt sie durchaus dann und wann ihrem Verlangen nach, wenn ihr ein interessanter Mann begegnet. Momentan buhlen gleich zwei Männer um ihre Gunst, doch Isabelle will eigentlich alles so belassen wie es ist.

    In beruflicher Hinsicht schaut es überschaubar aus. In ihrer Wirkungsstätte, im beschaulichen Fragolin in der Provence, herrscht ein Sommerloch.

     Doch dann hat Isabelles Mitarbeiter einen Unfall- genauer gesagt läuft ihm eine junge, verletzte Frau vor das Auto. Zwar gelingt es ihm, in letzter Sekunde noch zu bremsen, doch hat die Frau dennoch ihr Gedächtnis verloren. Weder kennt sie ihren Namen, noch weiß sie, woher sie stammt. Isabelles Neugierde ist sogleich geweckt. Und so machen sich Apollinaire Eustache und Isabelle sogleich daran, mehr über die rätselhafte Fremde herauszufinden. Diese scheint überaus dankbar über die Hilfe und Unterstützung zu sein, doch schon nach einer Übernachtung bei Isabelle verschwindet sie spurlos.

    Können Isabelle und Apollinaire dennoch das Rätsel lösen?

     Ich liebe packende Krimis die in Frankreich spielen, aber auch gegen regionale Cosy Crime habe ich nichts einzuwenden, wenn mich die Akteure überzeugen können. Irgendwann einmal empfahl mir jemand, die Reihe um Isabelle Bonnet auszuprobieren und als ich kürzlich auf einen Remittendentisch stieß, auf dem ein Teil dieser Reihe lag, fiel mir die Empfehlung siedendheiß wieder ein und so beschloss ich, Piere Martin, dem Autor und seiner Buchserie, eine Chance zu geben. Neugierig versuchte ich herauszufinden, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt, doch scheint es ein gut gehütetes Geheimnis zu sein, denn abgesehen von der Information, dass der deutsche Autor ein Faible für Frankreich und Italien hegt, war nichts auszumachen.

    Momentan erfreuen sich französische Regionalkrimis großer Beliebtheit. Warum auch nicht? Gerade in den schwierigen Coronazeiten, lässt man sich doch sehr gerne als Leser entführen in ferne und landschaftlich attraktive Länder! Wenn dazu auch noch kulinarische Köstlichkeiten auf den Tisch kommen, während die Protagonisten schwierige Fälle auflösen müssen- umso besser. Denn das Kopfkino ißt bekanntlich ja ebenfalls mit.

    Leider lag mir die Lektüre dieses Krimis recht schwer im Magen, denn weder konnten mich die Hauptfiguren, Isabelle und Apollinaire für sich einnehmen, noch empfand ich den Krimi interessant oder zumindest in Ansätzen spannend erzählt. Dazu fand ich die Art des Schreibens, die der Autor an den Tag legt, gelinde gesagt seltsam. Zum einen ist der Schreibstil recht simpel gehalten- viele kurze Sätze, die man besser in einem zusammengefasst hätte, wechseln sich ab mit knappen uninteressanten Dialogen, arroganten Gedankengängen der Romanheldin Isabelle, die aus allen Poren Frauenpower verströmen möchte (wogegen ja nichts einzuwenden wäre, doch wirkt ihre Attitüde ebenso machohaft, wie die mancher männlicher Kollegen und nervt schon nach kurzer Zeit) und indirekten Nacherzählungen von Momenten, wie aus dem Off geschildert, die man besser und vor allem lebhafter hätte darbieten können, wenn man sie als echten Dialog verfasst hätte.

     Dazu ist Isabelle dermaßen unsympathisch gestrickt, dass man es nicht fassen mag. Sie hält sich für die cleverste Frau auf dem Erdball, scheint mir, die für den Intellekt von Kollegen, Partner oder Freunden, nur ein müdes Lächeln übrig hat. Besonders Appolinaire, der zugegebenermaßen wirklich ein menschliches Rindviech auf zwei Beinen darstellt (wobei ich hier keinesfalls den Intellekt von Kühen anzweifeln möchte! ;-) ), kostet sie viel Nerven. Wahrscheinlich sollten die Dialoge zwischen Isabelle und Appolinaire, der alles wortwörtlich nimmt, Witz und Humor verströmen. Stattdessen ist man schon nach kurzer Zeit lediglich genervt von Isabelles Kollegen- genauso wie von Isabelle selbst.

     Zwar lässt sich der Fall anfangs interessant und rätselhaft an, doch verebbt aufkeimende Spannung rasch wieder und trotz eines ungeklärten Todesfalls, plätschert die Handlung belanglos vor sich hin. Ich habe mehrere Anläufe benötigt, um diesen Krimi durchzulesen und war extrem gelangweilt davon, so leid es mir auch tut für den Autor und sein Buch.

    Ach eines noch, das ich befremdlich finde. Sämtliche Akteure in dieser Geschichte sind Franzosen, bzw. sprechen durchweg Französisch. Warum nur werden Begrüßungssätze oder auch kurze Redwendungen dann plötzlich in französischer Sprache eingestreut? Ich kann verstehen, dass man, auf diese Art, für französisches Flair sorgen möchte, doch würde ich mir wünschen, lieber in Zukunft darauf zu verzichten, weil es aufgesetzt und albern wirkt.

    Isabelle Bonnet-Reihe:

     

    1. Teil: Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

    2. Teil: Madame le Commissaire und die späte Rache

    3. Teil: Madame le Commissaire und der Tod des Polizeichefs

    4. Teil: Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

    5. Teil: Madame le Commissaire und die tote Nonne

    6. Teil: Madame le Commissaire und der tote Liebhaber

    7. Teil: Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis

    8. Teil: Madame le Commissaire und die panische Diva

    9. Teil: Madame le Commissaire und die Villa der Frauen

  9. Cover des Buches Bretonisches Leuchten (ISBN: 9783462051926)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonisches Leuchten

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    Der kauzige Kommissar Dupin verreist mit seiner Lebensgefährtin innerhalb der Bretagne. Im Urlaub verschwindet im Hotel vor den Augen des Kommissars eine Urlauberin. Darüber hinaus werden zwei Tote gefunden und eine Politikerin attackiert. 


    Eigentlich wurde dem Kommissar verordnet, auszuspannen. Doch die Neugierde ist zu groß. Dementsprechend beginnt er im Geheimen zu ermitteln. 


    Da die Lebensgefährtin nichts von den Ermittlungen wissen darf, kmmt es zu einigen, teils lustigen vorkommnissen. 


    Am Anfang des Buches konnte ich mit dem Kommissar Dupin mitfühlen, was dieser Durchmacht. Jedoch wird dieses Buch zeitweise, mitunter durch lange Kapitel, etwas langatmig. 


    Eine Entschädigung für die Langatmigkeit erhält man jedoch durch die Beschreibungen der Umgebung. Man bekommt das Gefühl, neben dem Kommissar in der Bretagne zu stehen.

  10. Cover des Buches Totenmaske (ISBN: 9783426226322)
    Helene Henke

    Totenmaske

     (39)
    Aktuelle Rezension von: parden
    MORBIDE, FESSELND UND TROTZDEM SYMPATHISCH...

    Die 21-jährige Zoe versteht es meisterhaft, Verstorbene für das Begräbnis herzurichten. Nach dem Tod ihres Großvaters übernimmt sie das traditionelle Familienunternehmen. Respektvoll bereitet sie die Verstorbenen für ihre »letzte Reise« vor und macht sich schnell einen Namen als jüngste Bestatterin Deutschlands. Die Bewohner des kleinen Dorfs im Hunsrück stempeln die ungewöhnliche junge Frau jedoch schnell als Sonderling ab. Als eines Tages Boris und seine zwei Freunde auf ihrem Behandlungstisch landen, findet sich Zoe rasch im Kreis der Verdächtigen wieder – hatte doch einer der jungen Männer Zoe vor ein paar Jahren fast vergewaltigt. Das LKA ermittelt. Die Stimmung im Dorf gleicht einem Hexenkessel, als Zoe plötzlich spurlos verschwindet.

    Eine ungewöhnliche Perspektive nimmt dieser Kriminalroman ein. Meist werden die Geschehnisse nämlich aus der Sicht der Bestatterin Zoe Lenz geschildert, was einen eigenartigen Fokus auch auf Themen wie das Bestatterwesen, Thanatologie oder auch das Herstellen von Totenmasken lenkt. Durch recht ausführliche Schilderungen bekommt die Handlung dadurch teilweise einen etwas morbiden Anstrich, doch kommen im Veraluf auch die Ermittlungen nicht zu kurz - genau wie die Liste der Verdächtigen. Letztlich spielt aber die Beziehungsebene zwischen den einzelenen Charakteren die größte Rolle - sowohl gemünzt auf das sich anbahnende Knistern zwischen der Bestatterin Zoe und dem Ermittler Leon als auch auf die Beziehungen der verschiedenen Dorfbewohner untereinander. Genau dieser Aspekt gibt dem Roman einen entscheidenden Zusammenhalt und lässt die Charaktere mehr sein als die Helden ihrer Leidenschaften.


    "Der schwere Griff des Skalpells fühlte sich angenehm an, die stählerne beidseitig geschärfte Klinge wurde eins mit Zoes Hand und zeichnete eine schwarze Linie auf die bleiche Haut. Durchtrennte sauber alle drei Hautschichten wie ein Stück Butter: zunächst mit leichtem Druck die eigentlich widerstandsfähige Epidermis, dann die Bindegewebsfasern der Lederhaut, bis das Skalpell beinahe behäbig in das subkutane Fett der Unterhaut sackte, wo es Blutgefäße und Nerven durchschnitt."


    Mit Zoe Lenz hat Helene Henke einen interessanten Charakter geschaffen. Trotz ihrer Jugend tough und versiert in ihrem Beruf, intelligent und unerschrocken, gleichzeitig aber auch unglaublich verletzlich und im Grunde auch recht einsam. Sympathisch erscheint sie von Anfang an und in ihrer Zerrissenheit auch glaubwürdig. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll gezeichnet, auch wenn sich bei ihnen teilweise nach und nach einige Überraschungen und unerwartete Züge herauskristallisieren. Das Verhalten der Figuren und deren Beziehungen untereinander machen einen Großteil der Spannung aus.

    Denn Spannung gibt es hier durchaus auch - angefangen beim Miträtseln darüber, wer denn nun der Mörder sein könnte und gehörigen Zweifeln bei der Interpretation der Indizien. Auch wenn ich ab einem bestimmten Punkt ahnte, worauf alles hinauslaufen würde, blieben die Ereignisse aufregend, zumal die gut ausgearbeitete Dynamik im Dorfgeschehen kaum einmal Ruhephasen zuließ.

    Intelligent konstruiert, konnte mich dieser Krimi gut unterhalten, und auch die ausführlichen Schilderungen aus dem Bestatterwesen waren letztlich nicht unerträglich. Ein ungewöhnlicher Ansatz, der Lust macht, auch den Folgeband 'Menschenfischer' bald zu lesen.


    © Parden
  11. Cover des Buches Der Finger Gottes (ISBN: 9783426606162)
    Andreas Franz

    Der Finger Gottes

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter
    Als ich mir das Buch zum lesen ausgewählt habe, habe ich erwartet, dass ich es vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen könnte. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Vor lauter Langeweile hätte ich dieses Buch fast beiseite gelegt, wenn nicht doch etwas entscheindes in der Kleinstadt passiert wäre.

    Die ersten so ca. 142 Seiten passierte ersteinmal so gut wie gar nichts. Es wurde die Kleinstadt "Waldstein" vorgestellt und fast sämtliche Bewohner dieses Ortes. Nebenbei begleitet man den Polizisten, Brackmann, bei seiner Arbeit.
    Plötzlich stirbt unerwartet eine ältere Frau und hinterlässt einen geheimnisvollen Brief. Das war schon interessant doch die Entwicklung bis dahin und die ganzen Ereignisse die sich hinterher entwickelten waren doch schon sehr nervtötent.

    Das spannendste an der ganzen Geschichte war, als eine Naturkatrastophe den kleinen Ort heimsuchte. Wäre dies nicht geschehen, so muss ich leider sagen, hätte ich das Buch beendet.
    Irgendwann nach geraumer Zeit, macht sich der Polizist an die Arbeit um herauszufinden was hinter diesem Brief welchen die alte Dame verfasst hat steckt.

    Ich habe keine einzige Person die im Buch beschrieben wird ins Herz geschlossen. Meiner Meinung nach, wurden sie nur oberflächlich geschrieben. Der Polizist ist eine Nummer für sich. Ich kann nicht genau erklären weshalb ohne viel von dem Inhalt zu verraten.
    Nur soviel: Ich fand ihn nervig, unfähig, langweilig und keine Ahnung was noch.

    Auch die mächtige Familie, welche den Ort beherrscht fand ich nur oberflächlich beschrieben. Ich kann auch die Handlung zwischen der Familie und dem Polizisten nicht nachvollziehen. Ich habe mit einem anderem Ende gerechnet und bin von dem Ende der Geschichte sehr enttäuscht.
    Mehr noch vom Polizisten Brackmann.

    Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen.
  12. Cover des Buches Die Pforten der Ewigkeit (ISBN: 9783404167333)
    Richard Dübell

    Die Pforten der Ewigkeit

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Der Stauferkaiser Friedrich II. stirbt und hinterlässt seinem engsten Vertrauten kurz vor dem Tod ein Geheimnis. Gleichzeitig versucht die Zisterzienserin Schwester Elsbeth in Wizinsten ein Kloster zu errichten.

     

    „Die Säulen der Erde für Arme“ – das war mein erster Gedanke beim Lesen von „Die Pforten der Ewigkeit“. Und stellenweise stimmt das tatsächlich: Das Buch ist mit rund 860 Seiten ein ziemlicher Wälzer, spielt im Mittelalter mit all seinen Intrigen und politischen Unruhen und es steht ein Bau eines Gotteshauses im Mittelpunkt der Handlung.

    Doch das ist absolut kein Nachteil, im Gegenteil: Richard Dübell hat einen durchweg spannenden historischen Roman geschaffen. Nirgendwo hatte ich das Gefühl, dass die Handlung verflacht oder sich mit Nebensächlichkeiten aufhält, ich hatte eher im Gegenteil die Mühe, alle Handlungsstränge mitzubekommen und im Kopf zu behalten.

    Zudem zeichnet sich das Buch durch seine starken Charaktere aus. Ob gute Hauptcharaktere, wie Rogers und Schwester Elsbeth oder die eher düsteren wie Meffridus oder der wirklich ekelhafte Rudolf von Habisburch – jede und jeder wurde überzeugend dargestellt, selbst wenn der Anteil an der Handlung eher gering ausfällt.

    Ein weiteres Highlight ist das hochdramatische Ende, das sehr eindrücklich beschrieben wurde und für die Lesenden einige grausame, aber auch trotz der Ereignisse erfreuliche und überraschende Wendungen bereithält.

     

    „Die Pforten der Ewigkeit“ ist für mich genau so, wie ein guter historischer Roman sein sollte: Eine spannende Handlung mit einem regelrechten Auf und Ab der Gefühle, tollen Charakteren und realem historischen Hintergrund. Dafür kann es nur die Höchstpunktzahl und eine klare Kaufempfehlung geben.

  13. Cover des Buches Eiskalter Wahnsinn (ISBN: 9783956490101)
    Alex Kava

    Eiskalter Wahnsinn

     (95)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84
    FBI-Agentin Maggie O'Dell hat eigentlich Urlaub, dann bekommt sie einen Anruf von einer Freundin. Ihre Patientin ist nicht zum Termin aufgetaucht und sie hat ihr eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, das sie sich mit einem Mann trifft. Zur gleichen Zeit wird in einem Steinbruch mehrere Tonnen gefunden die mit zerstückelten Leichen voll sind. Ist die Patientin der Freundin einer der Leichen?

    Band 4 der Reihe und wieder habe ich eine Reihe angefangen ohne es zu merken. Man kann das Buch auch so sehr gut lesen und macht keinen Abbruch in der Spannung, wenn man die vorherigen Bücher nicht gelesen hat. Beim Lesen hatte ich Stellen an der Gänsehaut sich auf meinen Armen gebildet hat. Sehr anschaulich beschrieben, manchmal zu viel des guten. Leichen bzw. Leichenteile sollten nicht so Detail beschrieben werden. Aber sonst war jede Seite voller Spannung, Action und Geheimnisse. Einmal angefangen konnte ich nicht aufhören bis ich das Buch fertig gelesen hatte. Denn die Wendung, Andeutungen machten es einem schwer das Buch aus der Hand zu legen. Da man ja unbedingt wissen will wer der Mörder ist. Die restlichen Bücher werde ich mir auch noch holen müssen. :)
  14. Cover des Buches Wunderjahre - Aufbruch in eine neue Zeit (ISBN: 9783453424623)
    Birgit Reinshagen

    Wunderjahre - Aufbruch in eine neue Zeit

     (4)
    Aktuelle Rezension von: gsimak

    Meine Meinung

    Die Geschichte hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits punktet sie mit einem sehr flüssigen Schreibstil, anderseits gibt es mir einfach zu viele Zufälle.

    Wilmersbach in der Vulkaneifel 1952

    Mit Ruth Thelen hat die Autorin eine sympathische Frau geschaffen, die ihren Mitmenschen mit sehr viel Empathie begegnet. Nach dem Tod ihres Vaters führt sie das Unternehmen im elterlichen Steinbruch weiter. Leicht hat Ruth es nicht. Frauen gehören 1952 an den Herd. Sie sollen den Kriegsheimkehrern gute Ehefrauen sein und ihnen nicht die Arbeitsplätze wegnehmen. So versuchen auch die Arbeiter bei Ruth die Grenzen auszutesten. Während ihre beste Freundin Heidi das Stadtleben liebt, fühlt sich Ruth in der Natur am wohlsten. Besucht immer mit ihrem Schäferhund ihre Lieblingsstelle am Steinbruch. Da entdeckt sie eines Tages einen Mann, der ohne Schutzvorrichtungen klettert. Für Ruth ist es Liebe auf den ersten Blick.

    Ich kann immer wieder nur betonen, wie locker leicht sich diese Geschichte weglesen lässt. Die damaligen Vorstellungen, wie eine Frau zu leben hat, verwundern mich immer wieder. Das hat Birgit Reinshagen sehr gut beschrieben. Auch das Familienleben der Thelens ist sehr bildlich beschrieben. Ruth musste feststellen, dass die Firma in den roten Zahlen steckt. Ich habe Ruth sehr für ihre Tatkraft bewundert, die sie in das Familienunternehmen gesteckt hat. Nicht nur die finanzielle Lage der Firma war lange ein Geheimnis für sie. Friedrich Thelen hat noch ein sehr großes Familiengeheimnis mit ins Grab genommen.

    Und da wären wir bei meinem ersten Kritikpunkt angekommen. Das Familiengeheimnis war für mich von Anfang an sehr durchschaubar. Das könnte jedoch auch an meinem hohen Konsum an Romanen liegen, die von Familiengeheimnissen gepflastert sind. Manches wiederholt sich immer wieder. Wie es mit der Firma weiter geht und woher Ruth große Unterstützung bekommen wird, war mir auch zu vorhersehbar. Auch der Tod des Betriebsleiters Karl war irgendwie komisch. Mehr möchte ich nicht dazu verraten.

    Die Naturbeschreibungen haben mir gut gefallen. Ruths Liebe zum Steinbruch und der Natur in der Eifel konnte ich gut nachvollziehen. Sämtliche Genussmittel erinnern an die 50er. Zigaretten, Liköre und fettes Essen waren damals kein großes gesundheitliches Thema.

    Bei bestimmten Dingen konnte ich die Reaktionen von Ruths Mutter nicht verstehen. Auch Ruths Verhalten, nachdem sie das eine oder andere Geheimnis aufgedeckt hat, konnte ich nicht nachvollziehen. Mir lief es zu sehr nach dem Motto: Aha, so ist das Okay. Nächste Szene bitte.

    Fazit

    Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Buch gerne gelesen. Knapp 400 Seiten auf zwei Nachmittage sprechen dafür. Das Setting reflektiert die Vulkaneifel wider. Die Protagonisten kommen teilweise nicht authentisch rüber. Dennoch war die Geschichte spannend genug um meine Neugierde wach zu halten. Die 50er sind sehr gut beschrieben. Falsch macht man beim Kauf dieses Buches nichts. Von einem Flop ist es weit entfernt. Von mir knappe 4 Sterne.

    Danke Birgit Reinshagen .

  15. Cover des Buches Drei freundliche Tage und ein Todesfall (ISBN: 9783954751686)
    Roland Lange

    Drei freundliche Tage und ein Todesfall

     (10)
    Aktuelle Rezension von: borgi
    Von Anfang an ist es der Journalist Holger Diekmann der die Vorkommnisse rund um ein Rockkonzert in Osterode sonderbar findet und den Ungereimtheiten nachgeht. Zuerst verschwindet die junge Carina, die in dem Bassisten Torsten Dreyer ihren vermeintlichen Vater ausgemacht hat. Kurz darauf wird dieser Torsten Dreyer tot aufgefunden, es sieht nach Selbstmord aus.

    Anders als man erwarten würde, scheint Diekmann aber nicht auf die große Story oder Schlagzeile aus zu sein. Im Gegenteil, es ist immer eher persönliches Interesse, das ihn auf die Fährte des Verbrechens bringt. Durch seine Fragen und Gespräche bringt er die Sache immer wieder voran, während sein Freund Kommissar Ingo Behrends sich lieber dahinter verstecken würde, nicht zuständig zu sein. Und so ergibt sich dem Leser öfter das Bild, dass Holger Diekmann fast der bessere Polizist bzw. Ermittler wäre.

    Für mich fehlten dem eigentlichen Fall ein bißchen die überraschenden Wendungen. Aber insgesamt ist dieser Harz-Krimi flüssig und angenehm zu lesen. Man merkt, dass der Autor ein Herz für Rockmusik hat und gerne mal diese Geschichte rund um eine Band schreiben wollte.

  16. Cover des Buches Leichenschrei (ISBN: B0041I0ZXY)
    Vicki Stiefel

    Leichenschrei

     (32)
    Aktuelle Rezension von: sala83
    Ich muss gestehen, dass ich das Buch nur beendet habe, weil ich im urlaub nichts anderes hatte. Der Anfang war schon sehr mau. Zwischendrin wurde es etwas besser, aber insgesamt ist es kein gutes Buch. Die Story ist langweilig und die Charaktere auch leider sehr konstruiert bzw. kaum ausgestaltet. Absolut kein Muss!
  17. Cover des Buches Blutstein (ISBN: 9783492274487)
    Johan Theorin

    Blutstein

     (102)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Ein unerwartetes Geschenk war der Krimi für mich. In dem schwedischen Krimi stimmt einfach alles: Eine Szene zu Anfang machte neugierig, ließ mich die ganze Zeit rätseln, wie sie in den Plot eingebaut wird. Viele Handlungsstränge mit unterschiedlichen, stimmigen Chrarakteren, die hohe Erzählkunst des Autors, ein Hauch von Mystik und eine schlüssige Story. Danke Herr Theorin!

  18. Cover des Buches Niemalswelt (ISBN: 9783551319937)
    Marisha Pessl

    Niemalswelt

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Sabriiina_K

    *ein geniales Storykonzept eingebettet in eine mystische Atmosphäre*

    Dieses Buch war für mich wirklich eine riesen große Überraschung. Ich hatte es so lange ungelesen in meinem Regal stehen und habe eher zufällig danach gegriffen. Und was soll ich sagen? Es hat mich umgehauen, und zwar von der ersten Seite an!
     Das Buch startet direkt mit ganz viel Handlung, in die der Lesende direkt hinein gesogen wird. Der Schreibstil ist so atmosphärisch und zugleich so angenehm flüssig zu lesen, sodass eine dunkle Stimmung allgegenwärtig ist und man von der Story direkt mitgezogen wird.

    Während der Geschichte begleiten wir die Protagonistin Bee durch viele Zeitschleifen und lernen dabei auch die Freundesgruppe rund um Bee ein bisschen besser kennen. Ich fand die Grundidee dieses Buches mit einem moralischen Dilemma zum Thema Leben und Tod und einer damit verknüpften permanenten sehr angespannten Situation wirklich grandios.

    Es war so spannend zu verfolgen wie sich die einzelnen Gruppenmitglieder verhalten, wenn es darum geht zu entscheiden, wer aus der Gruppe als einziges den Unfall überleben soll und wie sie reagieren, wenn nach und nach Geheimnisse über den Tod von Jim ans Licht kommen. Hier hätte ich mir bei einigen der Figuren noch etwas mehr Tiefgang gewünscht, aber das ist auch nur ein kleiner Kritikpunkt an der Geschichte.  

    Die Plottwists waren einfach genial und das Buch macht dem Genre Jugendbuch mit den Subgenre Psycho-Thriller alle Ehre. Es geschehen einige mysteriöse Dinge, die dem Ganzen eine zusätzliche Portion Gänsehaut und Mystery Feeling verpassen. Ich habe bisher noch nicht so viel in diese Richtung gelesen, finde es aber absolut packend und mitreißend. Ich war so tief in der Geschichte drin und konnte das Buch vor lauter Spannung nicht mehr aus der Hand legen.

    Das Ende hat mich überrascht, es passt aber im Nachhinein sehr gut zur Geschichte, auch wenn am Ende noch ein paar Fragen offen bleiben, wovon ich bei Einzelbänden nicht ganz so ein Fan bin.

     

    Mein Fazit:

    Für mich war dieses Buch eine absolute Überraschung! Ich kann das Buch wirklich jedem Fan von Spannung, Mystery und Thrillern sehr empfehlen! Es war unglaublich spannend und hatte so eine Sogwirkung auf mich, dass ich es bis zum Schluss nicht aus der Hand legen konnte. Ich bin wirklich restlos begeistert von allem: der Handlung, den Figuren und dem tollen Schreibstil der Autorin. Ich liebe die düstere Atmosphäre und auch die Entwicklung der Handlung, die vor allem auf der Frage basiert, wer am Ende von allen überleben soll. Denn es kann nur einer sein…

     

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Lest fleißig,

    eure Sabrina vom Blog "Komm mit ins Bücherwunderland"

  19. Cover des Buches 66095 (ISBN: 9783596660957)
    Mark T. Sullivan

    66095

     (89)
    Aktuelle Rezension von: andre-neumann
    Ungewöhnliche, spannende Story mit Science Fiction Touch.
    Die Szenen im Höhlenlabyrinth sind sehr spannend beschrieben. Aber leider krankt die Geschichte daran, dass von Anfang an vollkommen klar ist, dass den Hauptcharakteren nichts Schlimmes passieren wird. Alles läuft absehbar auf ein sehr amerikanisches Happy-Family-Ende hinaus. Und die Guten sind supergut und die Bösen sind superböse. Schade eigentlich!
  20. Cover des Buches Der Mann am Grund (ISBN: 9783992002221)
    Iva Procházková

    Der Mann am Grund

     (46)
    Aktuelle Rezension von: gabim
    Schon die ersten 20 Seiten lassen einen nicht mehr los. Es ist sehr schlimm durch einen Unfall ein Kind zu verlieren. Aber noch schlimmer ist das Gewissen nicht da
    gewesen zu sein. Obwohl keiner wirklich den Unfall hätte verhindern können.
    Dann kommt der Zeitsprung von 10 Jahren. Warum wird der Polizist Osvald Zapletal
    ermordet? Gefunden wird er in einem Steinbruch auf dem Grund des See´s .
    Es tauchen viele Fragen auf. War er ein guter Polizist oder stimmt es was gemunkelt
    wird, das er eine zwielichtige Person war? Was hat er mit dem toten Kind zu tun?
    Die Autorin schreibt so, dass man wirklich Schwierigkeiten hat das Buch aus der Hand zu legen. Nur mit den Namen und auch Ortsangaben hatte ich meine Schwierigkeiten.
  21. Cover des Buches Dinosaurier aus China (ISBN: B009TD9VDG)

    Dinosaurier aus China

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783833309564)
    Elizabeth Haynes

    Atemnot

     (14)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Ein Mord in einem englischen Dorf!
    Und kurz nach Entdeckung der Leiche von Polly wird die Frau aus dem Haus gegenüber auch tot aufgefunden, offensichtlich Selbstmord.
    Was haben die beiden Toten miteinander zu tun gehabt. Wußte Barbara das Polly ein Verhältnis mit ihrem Mann hatte? Und nicht nur mit ihm, Polly war bisexuell und konnte nicht monogam leben. Und das hat sie auch jedem klar gemacht. Hatte Barbara sich mit ihr gestritten oder hatte ein (Ex-Geliebter) die Nase voll von ihrem leichten Lebenswandel?

    Ich habe das Buch in vollen Zügen genossen.
    Nicht mal die vielen verschiedenen Personen am Anfang haben mich gestört. Ich konnte sie sehr gut auseinander halten.
    Und das, obwohl ich da sonst manchmal Schwierigkeiten mit habe.
    Die Figuren sind durchweg gut getroffen und realistisch. Und auch wenn mich manche Handlungen etwas irritieret haben, sind sie alle folgerichtig und in sich logisch.

    Und auch wenn es nicht der angekündigte Thriller ist, dafür ziehe ich 1 Stern in der Bewertung ab, so ist dieses Buch ein überaus gelungener Krimi.
    Da auch die Personen des Ermittlerteams lebensnah getroffen sind, ist dies der Anfang einer Serie, die ich sehr gerne weiterlesen würde.
    Das Buch hat mich einfach gut unterhalten. Gerne weiter so :-)
  23. Cover des Buches Das Haus der Lügen (ISBN: 9783453430105)
    Guy Burt

    Das Haus der Lügen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Moni 3007
    Gemeinsam verlebten Mattie und seine für ihr Alter beunruhigend reife und intelligente Schwester Sophie eine scheinbar glückliche Kindheit. Sie durchstreiften die dunklen Wälder und suchten entlang der Klippen nach Fossilien. Doch Sophie, die von Mattie fast abgöttisch verehrt wird, birgt Geheimnisse, die sie auch vor ihrem Bruder verbirgt. Die Macht, die Sophie auf Mattie ausübt, und ihre dunklen Geheimnisse werden sein ganzes Leben verändern. Ein beunruhigendes Buch über eine leidenschaftliche Beziehung und eine faszinierende Beschreibung der dunklen Seiten der Kindheit. Am Ende der Geschichte kann man sich auch noch weitere Gedanken machen.
  24. Cover des Buches Blutrivalen (ISBN: 9783499241437)
    Declan Hughes

    Blutrivalen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat
     Die ersten 40 Seiten dieses Buches haben mir wirklich super gut gefallen und ich habe mich so richtig aufs Weiterlesen gefreut. Die nächsten 100 Seiten fand ich wirklich lahm - ständig tauchen neue Personen auf, bei der Handlung wird das Gleiche immer  wieder aus verschiedenen Facetten geschildert - die Handlung gerät ins Stocken oder wird, wie die Schlägerei, extrem unglaubwürdig auf mich.
     Die Dialoge finde ich schwach geschrieben, ich tue mir schwer, den Charakter der Person aus der Sprache herauszulesen, das kann aber durchaus auch an der Übersetzung liegen.
     
     Fazit: Da ich noch gaaaaaaanz viele vielversprechende Krimis hier liegen habe, lasse ich dieses Buch weiterreisen.

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