Bücher mit dem Tag "stephen king"

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288 Bücher

  1. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.185)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  2. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (349)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ja, meine ersten spannenden Titel stammen aus der Feder von Stephen King. Sie haben mich gefesselt, geängstigt und haben lange in meinem Regal gestanden- irgendwann habe ich sie verschenkt, ausgelesen, überholt- fertig. Nochmal mit Joyland einen Versuch gestartet- mäßig begeistert und nun hat mich diese autobiographische Schreibanleitung von Stephen King wirklich absolut erfreut. Ich werde mich mit einem anderen Blick an mein Debüt setzen und die Türen solange zu lassen, bis es nach draußen kann. Ich kann dieses Buch nur jedem Autor und/ oder Fan von Stephen King ans Herz legen.

    Hätte ich die Zeit gehabt, wäre es in einem Rutsch durchgelesen worden.Super

  3. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  4. Cover des Buches Schwarz (ISBN: 9783453012134)
    Stephen King

    Schwarz

     (1.061)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Der Revolvermann, Roland Dechain, verfolgt den Mann in Schwarz durch die Wüste.

    Warum, weshalb, wieso? Wir wissen es nicht. Und wer ist eigentlich der Mann in Schwarz? Tja, keine Ahnung.

    Aber mal von vorne.

    Laut der Informationen im Buch über die Erstveröffentlichung wurden die einzelnen Kapitel offenbar als Kurzgeschichten in einem Magazin zwischen den Jahren 1978 und 1981 veröffentlicht. Und das merkt man. Wenn es denn auch so ist, dass Stephen King sie nicht nur zu verschiedenen Zeitpunkten erstmals herausgebracht, sondern auch geschrieben hat.

    Das erste Kapitel, in dem Roland aus einem nicht bekannten Grund diesen Mann in Schwarz verfolgt und im letzten Ort vor der Wüste zunächst Halt macht, ist unzugänglich formuliert, der Schreibstil nicht flüssig und schon gar nicht ähnlich zu dem seiner anderen Werke.

    Schon das zweite Kapitel liest sich wesentlich angenehmer, allerdings noch immer nicht typisch King. Und das wird auch nichts mehr. Denn das dritte Kapitel liest sich prompt, als hätte ein Schnulzromanautor versucht, poetisch zu werden, angesiedelt irgendwo zwischen zu vielen Ambitionen und, na ja, zu wenigen, übervoll mit Adjektiven. Das bis dato unfreiwillig komischste Kapitel, aber auch das, das ich flockig in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Die letzten beiden Kapitel sind dann wieder eine Mischung aus Häh? und Hm. 

    Ein Übersetzungsmalheur ist dies jedenfalls nicht. Der Übersetzer, Joachim Körber, hat bereits mehrere Bücher von King ins Deutsche übertragen und es geschafft, sich schätzungsweise alle 80 Seiten neu zu orientieren.

    Schließlich und endlich erfährt man in fünf merkwürdig zusammengeschusterten Kapiteln im Grunde nichts mit ein paar Anekdoten aus Rolands Vergangenheit. Man erfährt nicht die Motivation des Protagonisten; nicht, wer oder was der Mann in Schwarz ist; nicht, warum beide auf dem Weg zum Dunklen Turm sind, geschweige denn, was der Dunkle Turm überhaupt ist bzw. wozu er irgendwo steht. 

    Und trotzdem hat es mich nicht derart abgeschreckt, dass ich keine Lust hätte, die Reihe weiterzulesen. Einerseits wegen der vielen Stimmen, dass  man den Auftakt irgendwie überstehen müsse, um zur "richtigen" Geschichte zu kommen, andererseits, weil es heißt, wenn man das große Ganze kenne, sei man gnädig mit Teil 1. Aber auch - irgendwie - weil es trotzdem irgendwas hatte.

    Fazit: Ziemlich mies, aber ich will wissen, was da los ist. Und vor allem: ob der Schreibstil nochmal was wird. Und wer, was, wann, wieso und weshalb. Hier gibt es von mir 2,5** mit der Hoffnung auf Besserung.

  5. Cover des Buches Gwendys Wunschkasten (ISBN: 9783453439252)
    Stephen King

    Gwendys Wunschkasten

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

    Gwendys Wunschkasten ist für mich eine typische Kurzgeschichte aus der Feder von Stephen King. Wo jetzt genau der Einfluss von Richard Chizmar am ehesten zu erkennen ist, kann ich nicht sagen. Der Schreibstil ist wie immer locker und gut verständlich.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet, allen voran natürich Gwendy als Hauptperson. Mit ihr bin ich sofort warm geworden. Sie ist sehr schön aufgebaut, natürlich und glaubwürdig.

    Die Geschichte kommt insgesamt sehr ruhig und unaufgeregt daher. Es gibt keine großen Actionelemente und auch keine nervenaufreibende Spannung, wie ein Bach plätschert sie ruhig in ihren Bahnen. Dennoch ist es keine langweilige Geschichte, sondern ein richtiger Turnpager, denn der Neugier auf den mysteriösen Kasten war ich von Beginn an ergeben.

    Gwendy erhält von einem geheimnisvollen Mann einen Kasten, den Wunschkasten. Er erklärt ihr, was die Hebel und Knöpfe bedeuten, ohne die tatsächliche Bedeutsamkeit zu verraten. Das muss das Mädchen selbst herausfinden und das wollte ich als Leser natürlich auch unbedingt! So entsteht, von der eigenen Neugier getrieben, eine natürliche Spannung.

    Die Geschichte, so kurz sie auch sein mag, hat mehr Tiefgang als erwartet und hallt lange nach. Sie regt zum Nachdenken an und ist nach Beenden des Buches noch lange nicht fertig. Ich habe mehr als einmal darüber nachgedacht, wie ich wohl entschieden hätte. Wäre ich genauso verantwortungsvoll gewesen wie Gwendy? Hätte ich mehr gewagt oder eher weniger?

    Die beiden Autoren behandeln hier wichtige Themen des Zusammenlebens. Es geht um die eigenen Wünsche, Respekt vor anderen, Verantwortung für sich und seine Mitmenschen zu übernehmen, zu seinen Entscheidungen zu stehen, damit zu leben und vor allem aus ihnen zu lernen. Jede deiner Entscheidungen führt zwangsläufig zu einer Veränderung. Für dich und auch für Menschen um dich herum. Also wähle weise! Was für dich gut ist, kann für andere schlecht enden. Oder der erwünschte Effekt setzt gar nicht ein und alles wird nur noch schlimmer. Wirklich fantastisch, wie es die Autoren schaffen, die eigenen Gedankengänge anzuregen. Ein bisschen erinnert mich die Geschichte hier an den „Anschlag“ von Stephen King.

    Zu guter Letzt die Aufmachung des Buches: für Bücherliebhaber wie mich ein Traum! Gebunden und wunderschön gestaltet, sehr gelungen und ein echter Hingucker! Als würde man selbst ein Schatzkästchen in den Händen halten.

    Und da die Geschichte für mich auch wie ein kleiner Schatz ist, bekommt sie 5 von 5 Sternen!

  6. Cover des Buches Erhebung (ISBN: 9783453272026)
    Stephen King

    Erhebung

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Doreen_Klaus

    Scott ist nicht gerade ein Spargeltarzan und so könnte er erstmal erfreut sein, als bei ihm die Pfunde purzeln, allerdings ist da irgendwas komisch. Scott verliert zwar stetig an Gewicht, seine körperliche Statur ändert sich dabei aber kein Stück. Gesundheitlich ist nichts auffälliges zu finden und Scott fühlt sich so gut und fit wie noch nie. 

    In den Grundzügen erinnert das nur etwas über 100 Seiten umfassende Buch ein wenig an "Thinner -Der Fluch", das King noch unter dem Pseudonym Richard Bachmann geschrieben hat. Der Tenor der Geschichte ist hier allerdings ein vollkommen anderer. Scott, beflügelt durch sein neues Lebensgefühl und mit der Möglichkeit konfrontiert, irgenwann mit seinem Gewicht bei null angekommen zu sein bekommt plötzlich eine ganz andere Sicht auf alltägliche Dinge, die in seinem Umfeld passieren.

    Das Buch ist natürlich kein typischer King im Sinne von Grusel - Horror  Schreckmomenten. Die Story ist eher sanft, nachdenklich, fast melancholisch mit einem tieferen Sinn. King nimmt wiedereinmal den Mikrokosmos seiner fiktiven Gemeinde Castle Rock und zeigt wie tief hier, stellvertretend für viele andere Orte auch, Vorurteile verwurzelt sind, und wie wichtig es ist Stellung zu beziehen um etwas zu bewirken. Er wählt hier ein Thema, das in der heutigen Zeit eigentlich keines mehr sein sollte Homophobie gepaart mit Sexismus. 

    Mit dieser berührenden, aussergewöhnlichen Novelle spannt King für mich den Bogen zu seinen literarischen Anfängen als Autor von Kurzgeschichten. Das Buch fällt etwas aus dem Rahmen, hat aber trotzdem auch seine mysteriösen, phantastischen Momente. Wenn man sich auf diese surreale Geschichte einlässt wird man eine angenehme Lesezeit haben. 

    Ein Muss für Fans, obwohl ich auch verstehen könnte, wenn diese vielleicht etwas enttäuscht wären. Ich für meinen Teil habe das Buch zelebriert und jeden Abend ein Kapitel vor dem Einschlafen gelesen.

  7. Cover des Buches YOU – Du wirst mich lieben (ISBN: 9783736310810)
    Caroline Kepnes

    YOU – Du wirst mich lieben

     (387)
    Aktuelle Rezension von: buecherhaii

      Das Cover sieht schön aus, der Klappentext hatte mich überzeugt also holte ich mir das Buch. Der Titel sagt ja worum es geht, Du. Du ist ein wunderschönes Mädchen welches den Protagonisten Joe den Kopf verdreht. Eifersucht spielt in diesem Buch eine unglaublich große Rolle welche hier sehr ausgeprägt gezeigt und beschrieben wird.
    Das Buch hat einen schönen Schreibstil und die Kapitel sind gut aufgeteilt. Man fühlt sich schnell wie wenn man selber in dem Buch mitspielt da es einen sehr großen Spannungsteil hat was einen nicht mehr los lässt.
    Das Buch hat eigentlich alles wesentliche, Spannung, Drama, Verzweiflung und Liebe. Die Liebe ist in dem Buch jedoch echt Krankhaft beschrieben, wo man am Anfang denken könnte es wird eine schöne Liebesgeschichte bemerkt man doch ziemlich schnell eine sehr heftige Wendung wo ich manchmal echt den Atem abgehalten habe und Schlucken musste.
    Momente wie: Tus nicht! und OMG! kommen sehr oft vor.
    Im großen und ganzen finde ich das Buch echt klasse

  8. Cover des Buches Todesmarsch (ISBN: 9783453436916)
    Stephen King

    Todesmarsch

     (770)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Das Buch lässt sich leicht lesen und ist keine schwere Lektüre, wie zum Beispiel Colorado Kid. 

    Die Spannung ist stehts präsent, alleine weil man wissen möchte, wer als nächstes umkippt oder krepiert. Doch das war es dann auch schon. 

    Für mich fehlt einfach der pure Nervenkitzel, den bei einem solchen Marsch erwartet. Für mich ist das kein Thriller. Es war dennoch ein gutes Buch für zwischendurch. 

  9. Cover des Buches Drei (ISBN: 9783453012158)
    Stephen King

    Drei

     (818)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    Fesselnd und unglaubliches Charakter-Detail wie es nur S. King kann.

    Ich freue mich sehr auf die weiteren fortgesetzungen .

  10. Cover des Buches The Green Mile (ISBN: 9783453435841)
    Stephen King

    The Green Mile

     (896)
    Aktuelle Rezension von: LadyBadWolf

    ... dann war King am Werk.

    Der Meister des Übernatürlichen schafft es einfach immer und immer wieder, Charaktere nicht einseitig sein zu lassen und ungeachtet ihrer Vergangenheit in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.

    Gerade in diesem Buch, in dem es viel um Straftäter wirklich heftiger Taten geht, lernt man genau die Seite kennen, die man sich nie vorgestellt hätte: Man beginnt mit Mördern mitzuleiden. Man heult Rotz und Wasser, wenn ihnen Schlimmes widerfährt. Und man wird ungemein wütend auf die Menschen, die dafür verantwortlich sind. Selbstverständlich nicht bei allen beschriebenen Charakteren. Es gibt auch welche, die hasst man durchgängig und kann nicht bei ihnen mitleiden. Und genau das meine ich: Wir haben realistische Menschen. Und werden einfach Charaktere hingeworfen und wir beurteilen sie nicht anhand ihrer Taten, sondern anhand dessen, wie sie im Buch präsentiert werden, wie sie sich geben, wie sie eben genau in diesem Moment sind.
    Und wisst ihr, warum ich gerade das unglaublich gut finde? Weil es verdammt nochmal zeigt, dass wir Menschen Chancen geben müssen, wenn sie sich verändert haben. Dass sie ihre Strafe bekommen. Natürlich sollte man diese Taten niemals vergessen - aber... ach, ihr wisst schon, was ich meine. Gebt Leuten im gesunden Rahmen eine Chance.

    Aber ich schweife ab :D
    Zurück zum Buch. Kings Stil ist wie immer gnadenlos großartig. Einzig Intimitäten kann der King einfach um's Verrecken nicht. Liebe? Puh. Sobald es eine Romanze wird, ist es ein plumpes Muster und absolut nicht fein. Die Liebe zum eigenen Kind, zu Freunden und zu den eigenen Eltern kann King dafür umso intensiver. Und selbst die romantische Liebe hat King in diesem Roman geschafft! Aber eben eine eher distanzierte Romantik. Ein vorsichtiges "maximal Händchen halten, aber ich liebe sie".

    Was King aber hier besonders kann ist eben: Mit den Gefühlen spielen. Ich habe bei keinem einzigen Buch oder Film so extrem krass geflennt, wie bei diesem. Dieses Buch hat mein Herz herausgerissen, auf den Boden geworfen, drauf rumgetrampelt und es dann doch irgendwie geflickt und sehnsüchtig blutend zurückgelassen. Es war nicht unangenehm, auch wenn es so klingt. Aber wer bei diesem Buch (bitte auch das geile Hörbuch gesprochen von David Nathan beachten!) trockene Augen behält der... keine Ahnung! Schreib mir bitte, wenn du es geschafft hast!

    Und natürlich kommt auch hier der paranormale Teil nicht zu kurz. Es ist und bleibt einfach ein klassisches Merkmal der King-Bücher für mich. Inwiefern das hier jedoch eine Rolle spielt möchte ich jenen, die noch nie Kontakt zu Green Mile hatten, jedoch nicht verraten ;)

    Auch toll finde ich, dass King selbst sein Werk reflektiert, ganz deutlich zeitliche Anachronismen im Vor- oder Nachwort hervorhebt und eben seinen Senf dazu gibt, warum er es trotzdem drin ließ. Mir persönlich sind nur Kleinigkeiten aufgefallen und es hat mich halt auch null gestört ;) In diesem Sinne: Lest das Vor- oder Nachwort nach dem Lesen, bevor ihr euch über sowas aufregt :D hehe.

    Zusammengefasst ist Green Mile einfach nur eine ganz, ganz, ganz große Empfehlung. Meine Pups-Minus-Punkte werden dermaßen von der Grandiosität und dem Spiel mit meinem Herzen fortgespült, dass ich das schon wieder fast vergessen hätte, hätte ich nicht diese Rezension geschrieben :D

    Definitiv fette fünf Eichhörnchen von mir. Mein neuer King-Liebling. (sogar noch über dem Institut und das war schon Weltklasse!)

  11. Cover des Buches Der Outsider (ISBN: 9783453439849)
    Stephen King

    Der Outsider

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Anne_Polifka

    Inhalt

    Ein totes Kind und ein Täter, der gleichzeitig an zwei Orten gewesen war. Vor diesem Rätsel steht Detective Ralph Anderson. Als die Leiche des elfjährigen Frank Peterson gefunden wird, der grausam vergewaltigt wurde, ist der Täter schnell gefunden. Es gibt viele DNA-Spuren und Fingerabdrücke, mehrere Zeugen, die den beliebten Jugend-Baseball-Coach gesehen haben. In einem Stadion wird Terry Maitland festgenommen. Während die Beweise eindeutig sind, beteuert Terry seine Unschuld. Der Detective glaubt jedoch an die Fakten und die zeigen Fingerabdrücke und DNA-Spuren. Doch trotz der Beweise kommen immer mehr Widersprüche auf und am Ende muss der Detective einsehen, dass nur das Unmögliche übrig bleibt, wenn alles Mögliche ausgeschlossen ist.

    Immer wieder tauchen falsche Fährten auf und geschickt führt Stephen King mich so manches Mal an der Nase herum. Anfangs wirkte der Roman etwas schwerfällig, was daran liegt, dass alles zu perfekt passt. Natürlich war es klar, dass ein Buch mit gut 770 Seiten nicht gleich zu Beginn aufgelöst wird, doch fehlte ein Konflikt, der Spannung aufbaut. Stattdessen kommt eine Hülle Informationen, mit denen ich nicht so wirklich etwas anzufangen wusste. Etwa ab Seite 100 nahm die Spannung dann an Fahrt auf, indem immer mehr Widersprüche auftauchten. Das alles nahm zunehmend größere Ausmaße an. Manchmal schien es etwas gestreckt zu sein, doch oft folgte später die Daseinsberechtigung dieser Szenen. 

    Das Ende bedauere ich ein wenig, denn es kam dann teilweise vorhersehbar und auch zu übereilt daher. Die Spannung, die gut 630 Seiten lang aufgebaut wurde, ließ auf einen großen Showdown hoffen, der dann für mich ernüchternd war. Mehr verrate ich nicht zur Handlung, doch ich empfehle trotz des Mankos das Buch.


    Figuren

    Die Figuren sind auf ihre Weise einzigartig. Selbst Nebenfiguren, die nur einen kurzen Auftritt haben, haben ihre eigene Persönlichkeit. Der Detective ist bis zum Ende ein Skeptiker, der das Unmögliche nicht glauben will, selbst als es keine rationalen Erklärungen gibt. Seine Frau ist enthusiastisch und dem Übernatürlichen deutlich aufgeschlossen. So zieht es sich durch das Buch bei allen Figuren. Jeder hat mindestens eine bezeichnende Eigenschaft, die konsequent verfolgt wird und somit wird eine Authentizität geschaffen, die mit Details aus der Vergangenheit gefüttert wird.

    Eine ganz klare Stärke ist also die Ausarbeitung der Personen, doch auch der Orte. Sie sind fiktiv, doch mit so viel Liebe zum Detail erschaffen, dass sie real wirken. Das fängt bei der Stadtgeschichte an, über die wichtigen Orte und Einzelheiten. Das alles schafft Stephen King ohne ewige Beschreibungen, die den Lesefluss ausbremsen könnten.


    Schreibstil

    Stephen King verzichtet auf zu häufige lange Sätze und komplizierte Wörter. Er legt auch keinen großen Wert auf Markennamen, sondern nutzt häufig Oberbegriffe. Ab und an fallen Buchtitel oder andere Produktbezeichnungen, doch nicht in dem Umfang, dass es auffallend ist. Geschrieben ist in der 3. Person im Präteritum. Bezeichnend ist seine lebendige Art zu schreiben. Es wird nicht immer auf gewählte Sprache geachtet, sondern passt sich den Figuren an. Die Sätze sind schlicht und prägnant. Auf übermäßig viel Schmuckwerk wurde verzichtet und der Text konzentriert sich auf das Wesentliche. 


    Fazit

    Das Buch sorgte bei mir für viele spannende Lesestunden und so manches Mal las ich abends länger, als ich sollte, weil mich das Buch fesselte. Der Outsider ist eine außergewöhnliche Idee und zudem gut recherchiert. Dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Ich kann es mit bestem Gewissen weiterempfehlen. 

    *die Rezension erschien auch auf meinem Blog dragonwriting

  12. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (597)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Diese Hammerstory mit so vielen und toll ausgearbeiteten Figuren, dass ich fast selbst das Gefühl hatte, in Castle Rock zu sein, plus das geniale Ende plus all die tollen Anspielungen auf die anderen King-Geschichten insbesondere auf "Cujo" machen "In einer kleinen Stadt" zu einem Erlebnis der besonderen Art. Es gehört definitiv mit zu Stephys besten Büchern und mit Leland Gaunt bleibt einer der besten Bösewichte aller Zeiten in Erinnerung!

  13. Cover des Buches Das Institut (ISBN: 9783453441064)
    Stephen King

    Das Institut

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Carry1980

    Du bist ein Kind, du hast Urvertrauen, du wachst auf und es sieht aus wie dein Zimmer, es ist aber nicht dein Zimmer!

    Du landest in einem Institut, hier werden Kinder gefangen gehalten und irgendwelche Tests an ihnen ausgeführt. Du weißt nur noch nicht was. Du findest eine Clique, jeder hat eine Gabe, ihr versucht, auszubrechen!

    Dieses Buch ist einfach mega! Übersinnlich! Genial!

  14. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

     (871)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.


    Meine Meinung:

    Ich wurde letztens von einem Freund nach einer Buchempfehlung gefragt. Er suchte etwas Brutales, eher blutig - ein Hauch von "The Punisher" (falls jemand die Serie kennt?!). Mir ist ehrlich gesagt, nichts eingefallen. Ich lese in der Regel eher Psychothriller. Die sind oft faszinierend und dunkel, aber eigentlich nie wirklich brutal und heftig. Deshalb habe ich gegoogelt und bin auf "EVIL" gestoßen. Laut vieler Rezensionen eins der brutalsten und heftigsten Bücher - viele konnten es nicht mal zu Ende lesen. Ich wollte mal selbst reinschnuppern, um meinem Freund doch noch eine Empfehlung geben zu können... Ich nehme mal vorweg: Ich habs ihm nicht empfohlen. Weil es absolut nicht das ist, was ich erwartet habe und auch nicht das ist, was er sucht. Sollte also jemand eine andere Idee haben - gerne her damit. 

    Aber nun zu EVIL: 

    Diese Geschichte ist wirklich einfach nur krankhaft. Die Idee an sich ist schon echt verstörend, die Umsetzung gleichermaßen. Man kann einfach in keiner Weise verstehen, warum der Autor diese Geschichte schreibt. Ich will nicht zu viel verraten, aber ich habe am Ende darauf gehofft, dass der Autor uns eine kleine Moral oder eine Sinnhaftigkeit seiner Geschichte präsentiert - aber das macht er nicht. Es geht ihm glaube ich nur darum, seine Leser zu schocken. Dabei fehlt aber der psychologische Effekt, also der Tiefgang und der Sinn, die schockierende Erkenntnis einer Figur.... oder irgendwas in der Richtung. Hier ist es einfach nur eine Beschreibung von Folter. Und das ist irgendwie zu wenig - sogar dann, wenn man einfach nur etwas Brutales lesen will. 


    Fazit:

    Ich war auf der Suche nach einer brutalen, heftigen, vielleicht blutigen Geschichte - ein bisschen wie in der Serie "Punisher". Bekommen habe ich mit EVIL einfach nur eine krankhafte Beschreibung von Folter. Ohne Moral, ohne tieferen Sinn, ohne schockierende Erkenntnis. Das ist nicht mal ausreichend, wenn man einfach nur etwas Brutales lesen will. 2 Sterne!

  15. Cover des Buches Das Spiel (Gerald's Game) (ISBN: 9783453433977)
    Stephen King

    Das Spiel (Gerald's Game)

     (560)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte
    "Ich bin ganz alleine hier draußen, mein Mann liegt tot auf dem Boden, und ich bin mit Handschellen ans Bett gefesselt; ich kann nicht schreien, bis ich schwarz werde, es wird mir nichts nutzen, niemand wird mich hören." (S.48)

    -Die Ausgangslage, das Geschehnis, welches ganz zu Beginn des Romans beschrieben wird. Soweit, so viel versprechend. Ich habe einen psychologischen Roman erwartet, der mich (Achtung: Wortwitz) fesselt und erschauern lässt. - Doch, das habe ich leider nicht bekommen.

    Jessie Burlingame, eine Protagonistin, die alle Menschen um sie herum kritisiert und die Fehler nie bei sich sucht. Eine Protagonistin ohne viel Verstand. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, dass sie nicht schleichend verrückt wird, sondern schon gleich zu Beginn des Romans keine Gläser mehr im Schrank hatte. Schon auf der zweiten Seite wird eine ernste, alles kritisierende, Stimme in ihrem Kopf beschrieben. Die Selbstgespräche beginnen. Und der Leser wird einfach so reingeworfen. 
    Ich meine, man muss ja auch erstmal in diese ausweglose Situation kommen... ohne einen Ersatzschlüssel in greifbarer Nähe...andererseits, wer rechnet schon damit, das der Ehemann umfällt und stirbt.

    Ich habe einfach keinen Draht zu der Protagonistin aufbauen können. Ja, sie liegt ausgeliefert da, alleine mit ihrem ohnehin schon wirren eigenen Gedanken. Eines muss man ihr lassen, sie hat eine außerordentliche Phantasie. Man bekommt so ziemlich jedes Detail aus ihrem eintönigen, uninteressanten Leben mit.

    Ich habe so gehofft, dass irgendwas spannendes passiert, aber nein nur ein Hündchen kommt vorbei, erschreck sie etwas und haut wieder ab. Und sie ist wieder allein.

    Auf Seite 134 hab ich dann aufgegeben und ein grausames Verbrechen begangen-ich habe auf die letzten Seiten geblättert...
    Dann habe ich mich entschieden aufzuhören und lebe völlig selig mit meiner Entscheidung. 
    Schade, der Roman wurde mir des Öfteren empfohlen(sogar auf LB eine Bewertung von 3,7)...Naja, zum Glück, haben wir alle nicht den gleichen Lesegeschmack.

    Fazit:

    Nach 134 Seiten abgebrochen und trotzdem alle interessanten Stellen mitbekommen-eine monotone Handlung ohne Spannung-einfach mehr erhofft...

  16. Cover des Buches tot. (ISBN: 9783453012165)
    Stephen King

    tot.

     (717)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    See you later alligator :) Was für ein Ende.

  17. Cover des Buches Wahn (ISBN: 9783453433434)
    Stephen King

    Wahn

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_vom_Buchschnack

    Das erste Buch von King, das mich nicht überzeugen konnte. Für mich als King-Fan schon sehr ungewöhnlich. Mir war es zu langatmig, die Story konnte mich einfach nicht catchen und auch der Titel des Buches ist nicht so treffend.

    Das war leider nicht mein King. Dafür freue ich mich schon auf das nächste Buch von ihm!

  18. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Ich finde es toll, wie der Autor mit nur einer Protagonistin so eine Spannung aufbauen kann. Nach kurzem Anfang und dem beschreiben der Personen geht es schon ans Eingemachte. Trisha ist alleine im weiten Wald unterwegs, nachdem sie vom Wanderweg angekommen ist. Sie versucht sich an Bemerkungen ihrer Mutter zu erinnern, was essbar ist und wie man sich verhält. Aber irgendwo im Wald lauert das "Ding". Kann Trisha ihm entkommen und nach Hause kommen?!

    Spannend bis zum großen Finale.

  19. Cover des Buches Dolores (ISBN: 9783453435766)
    Stephen King

    Dolores

     (621)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Dolores St. George (damals mit dem Namen des Göttergatten) redet sich im Polizeirevier in East Head auf Little Tall Island ihr ganzes Leben von der Seele, wunderschön dargestellt als Monolog, dabei nur auf einzelne Zwischenfragen eingehend. Nein, mit dem Tod der sie triezenden alten umnebelten Missus Donovan, für die sie jahrzentelang als Haushälterin arbeitete, habe sie nichts zu tun, auch wenn einige Hinweise darauf hindeuteten. Aber ihren Mann habe sie damals beseitigt, das gibt sie gleich zu Beginn unumwunden zu. Im Rückblick entsteht das Porträt einer bienenfleißigen Frau mit dem Herz am rechten Fleck, die mit recht von sich behauptet, alles was sie tat, aus Liebe getan zu haben. Die Verfilmung läuft ab und zu auf Kabel Eins, übrigens der zweite gute Film mit Kathy Bates neben "Misery", Marshal Eriksen!

  20. Cover des Buches Glas (ISBN: 9783453012172)
    Stephen King

    Glas

     (633)
    Aktuelle Rezension von: Banana_91

    Packende Liebesgeschichte. Leider etwas zu Langatmig. Gesamt aber Toll.

    Freue mich auf Band 5 .

  21. Cover des Buches Der Turm (ISBN: 9783453431614)
    Stephen King

    Der Turm

     (585)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    ACHTUNG! KANN SPUREN VON SPOILERN ENTHALTEN!

    Nach einem Monat ist es soweit und ich hab heute das Finale der Turmreihe abgeschlossen. Ich überlege, wie ich jetzt am Besten anfange, ohne die ganze Handlung hier auszubreiten und mit Spoilern um mich zu werfen.

    Das einfachste wäre es zu sagen, dass dieses Finale genau passend zur gesamten Reihe aufgebaut wurde. Aber letztlich ist es zu wenig, denn ich muss sagen, an einigen Stellen stand mir der Schock im Gesicht. Nicht gleich zu Anfang, der nahtlos an Band 6 anschließt und hier die Momente aus den Blickwinkeln von mehreren Figuren schildert. Allen voran Jake und Oy, die sich einen Weg zu Susannah suchen. Soviel kann man schon mal sagen, es gelingt ihnen, wenn auch knapp und mit viel Aufhebens.

    Geradezu fließend erfolgt der Übergang zur Perspektive von Roland und Eddie. Hier ist es interessant zu beobachten, dass beide, unabhängig von einander, das gleiche wollen, aber letztlich genau diesen Punkt nicht ansprechen, da sie eine unablässige Furcht begleitet. Genau diese Tatsache holt die Charaktere im weiteren Verlauf der Handlung ein, als sie alle aufeinandertreffen.


    Eine Figur, die regelrecht am Rande auftaucht, ist Walter. Irgendwie hätte ich mir erwartet, dass King ihm einen größeren Stellenwert einräumt, wenn man bedenkt, was Roland und ihn verbindet. Auf der anderen Seite ist die Szene mit Walter derart beängstigend und fesselnd zugleich geschrieben, dass man hier schon wieder dafür entschädigt wird.
    Ähnlich verhält es sich im weiteren Verlauf der Geschichte, wo unsere Revolvermänner nach Donnerschlag gelangen. Erstmals wird man mit den Brechern konfrontiert und erfährt wer und was sie sind. Hier kommt es zu einer äußerst berührenden Begegnung zwischen Roland und einer weiteren Figur. 

    Deutlich wird auch der Umstand, dass unsere Helden unter einem massiven Zeitdruck stehen. Einerseits muss das Brechen der Balken aufgehalten und andererseits in der zentralen Welt ein Leben gerettet werden. Als ob das nicht genügt zerbricht das Ka-Tet erstmals in Donnerschlag. An dieser Stelle war ich unsagbar traurig, bevor Roland, Jake und Oy in die reale Welt wechseln. Auch hier jagt die nächste Katastrophe heran und spätestens an dem Punkt war ich kurz davor das Buch gegen die Wand zu werfen. King reißt die Figuren so schonungslos aus der Handlung, dass es schon körperlich schmerzt.


    Ich könnte hier jetzt noch weiter auf die Handlung eingehen. Noch mehr davon erzählen, was mich berührt hat, denn später kommen noch so einige Szenen. Doch ich mache hier bewusst einen Schnitt, um allen, welche die Reihe noch nicht gelesen haben, nicht zu viel zu verraten. Eines möchte ich aber doch noch anmerken. Das was nach dem Epilog kommt, ist bezeichnend für die Handlung und zeigt deutlich, warum Roland Deschain der ist, der er nun einmal ist.


    Fazit: Das Finale der Reihe lässt keine Wünsche übrig. Man wird von Emotionen überrollt und kommt kaum hinterher die Gefühle ausreichend zu verarbeiten. Unleugbar ein großartiges Ende für die Buchreihe, obwohl so manche Stellen einem wahrlich die Tränen in die Augen treiben.

  22. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

     (1.604)
    Aktuelle Rezension von: Lalalenii

    King schreibt hier keinen Standard Horror. Alles in allem wird in "Shining" sehr wenig gestorben - aber die unglaubliche Atmosphäre die King in das Overlook-Hotel bringt ziehen einen - ähnlich wie Jack - schnell in seinen Bann. 

    Zugegebenermaßen hat auch das Buch ein paar Längen, die den Sog aber gleichzeitig auch irgendwie bestärken. 

  23. Cover des Buches Die Brautprinzessin (ISBN: 9783608961409)
    William Goldman

    Die Brautprinzessin

     (470)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Mir wurde dieses Buch empfohlen und musste der Person verprechen, dass ich die Inhaltszusammenfassung nicht lese.


    Dieses Märchen hat mich wirklich berührt. Irgendwie ist es eine Mischung von den Kindermärchen von den Gebrüder Grimm und H.C. Andersen, aber tatsächlich ist es für Erwachsenen und hat mit den beiden Autoren nichts zu tun.

    Die Namen sind sehr ungewöhnlich: Butterblume, Westley, Inigo, Fezzik und Prinz Humperdinck. Die ersten 4 Helden habe ich sehr ins Herz geschlossen. Jeder hatte seine eigenen Stärken und Charakteren.

    Butterblume ist auf dem Hof aufgewachsen und hielt sich für nie schön. Der Gegenzug in dem Märchen ist, dass alle schöne junge Frauen, die sich selber als hübsch anerkannten, hatten danach Falten, Haare im Gesicht etc..

    Westley war ein armer Junge, der immer die Befehle von Butterblume diente und alles für sie tat. Butterblume sieht es irgendwann ein, dass sie Westley liebt und beide offenbaren sich und er reist fort, um die Welt zu erforschen.

    Plötzlich taut Prinz Humperdinck auf, er liebt das Jagen. Humperdinck ist schlau und kann gute Pläne schmieden und hat immer Recht gehabt, was danach passierte. Er hat ein Faible für exotische Tiere und bewahrt sie im Todeszoo auf.

    Inigo ist ein hervorragender Fechter, der um die Welt reiste um alle Künste des Fechten zu erlernen. Er sucht den 6 Finger Mann, der seinen Vater umgebracht hat, welcher für ihn ein Schwert gebaut hat.

    Fezzik ist ein Riese, der unglaublich viel Kraft hat und jedem besiegt hat beim Ringkämpfen. Inigo, Fezzik und ein weiterer Freund von ihnen entführen Butterblume. Die einzelnende Emotionen werden geschrieben von den einzelnen Charakteren, man kann gut nachvollziehen.


    Jedes Kapitel hat eine eigene Charakterbeschreibung und die einzelnde Kommentare von Billy Goldman. Meistens musste ich immer aufpassen, wenn ich im Zug gelesen habe, dass ich 2 Haltestellen früher aufhören musste, da ich sehr schnell den Bezug der Realität verloren habe :) Spricht eigentlich dafür, dass dieser Roman sehr fesselnd geschrieben ist.

    Was mich etwas irritiert, hat S. Morgenstern die Brautprinzessin das Original geschrieben? Und W. Goldman hat den Roman verkürzt, deswegen mit seinen persönlichen Kommentaren?

    Oder hat William Goldman sich selber ausgedacht? Aus der Sicht als Erzähler (die pinke Schrift), die er selber das erlebt hat und sie wieder gibt. Und den Roman schreibt? 

    Ich kann Brautprinzessin empfehlen, die nach der Liebe und Helden suchen. Bis zum Ende habe ich mit gefiebert. Ich hätte nie gedacht, dass Westley tot bleibt, als er auf der Weltreise war. Es beweist, wahre Liebe finden sich immer wieder und helfen sich gegenseitig. Als Westley tatsächlich stirbt, da Humperdinck so grausam ist und Butterblume heiraten will und ein Feigling ist. Ein bisschen einschleimen bei Butterblume, dass er ihre Liebe findet, aber im Käfig im Todeszoo gefangen halten und ihn zu Tode foltern. Fand ich besonders die Wunderpille der Höhepunkt, wo ich dachte, jetzt geht alles schief.

    Genug gespoilert ;), überzeugt euch selber, wenn ihr Brautprinzessin lest.

  24. Cover des Buches Wind (ISBN: 9783453267947)
    Stephen King

    Wind

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Eigentlich ist die Geschichte rund um den dunklen Turm nach Band 7 und dem großen Finale erzählt. Doch wie der Leser, so kann sich auch King offenbar nicht von seinen liebgewonnenen Figuren trennen und lässt uns noch einmal mit Roland, Eddie, Susannah, Jake und Oy zusammenkommen. Die Story ist angesiedelt zwischen dem 4. und 5. Band, kann aber auch unabhängig davon gelesen werden. Das Ka-Tet muss sich vor einem Stoßwind in Sicherheit bringen, der mit eisigen Winden alles zerstört was ihm unterkommt. Als die Gruppe einen sicheren Ort gefunden hat lässt sich Roland zu einer weiteren Geschichtenerzählung über seine Vergangenheit herab. Er berichtet dabei was nach der Zeit in Mejis, worüber man in Band 4 lesen kann, passierte.

    Roland wird mit seinem Freund Jamie in ein kleines Salzbergwerksdorf geschickt, um einen Fellmann zur Strecke zu bringen. Wie so oft enthält King dem Leser zu beginn vor, was genau der Fellmann sein soll. Dies holt er jedoch rasch nach und so stößt man zusammen mit Roland und Jamie schon bald auf die Leichen einer Rancherfamilie. 

    Im Gegensatz zu den bisherigen Bänden geht King diesmal sehr ins Detail, was herumliegende Körperteile und Blut anbelangt. Vergleicht man es mit den ersten 5 Bändern so sticht dieser Teil extrem hervor, was den Blutfluss betrifft. Und noch etwas ist diesmal anders. Roland erzählt nicht nur eine Geschichte, sondern auch noch eine zweite, die er quasie in die erste Erzählung hineinflechtet. Darin geht es unter anderem um den Stoßwind und welche Auswirkungen ein solcher haben kann.

    Sehr gekonnt spielt King jedenfalls mit den einzelnen Abschnitten und lässt einen voll in diese kleine Zwischenstory eintauchen, die sich ideal in die gesamte Turmreihe einfügt.


    Fazit: Sowohl zwischen Band 4 und 5 gut lesbar, aber auch wenn man die Reihe durch gelesen hat und noch einmal auf Roland und sein Ka-Tet stoßen will. Dafür bietet sich der 8. Band hervorragend an, der zudem durch eine große Detailiertheit und auch ein gewisses Maß an Brutalität besticht.

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