Bücher mit dem Tag "steppe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "steppe" gekennzeichnet haben.

50 Bücher

  1. Cover des Buches Das Labyrinth erwacht (ISBN: 9783401507910)
    Rainer Wekwerth

    Das Labyrinth erwacht

     (722)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Der Leser landet scheinbar mittendrin und bekommt nicht viele Fakten mitgeteilt. Dadurch wirkt alles etwas unrund.


    Inhalt: Sieben Jugendliche erwachen nackt und mitten in einer ihnen unbekannten Landschaft auf, müssen zueinander finden und durch das Labyrinth gelangen.
    Sieben Jugendliche und in jeder Welt wird einer zurückgelassen, weil es immer ein Tor weniger in die nächste Welt hat, als es Jugendliche sind.
    Teils skeptisch, teils wütend, teils ratlos machen sie sich auf den Weg und müssen so manches Abenteuer überstehen. Sie finden zueinander oder lernen sich zu hassen. Fest steht aber, dass jeder aus seinem richtigen Leben ein Geheimnis mitbringt.


    Fazit: Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich keinerlei Erwartungen an die Story. Auch die Lektüre des Klappentextes hat mich nicht wirklich auf das vorbereitet, was da kommen sollte.
    Gleich zu Anfang landet man mitten in der Story. Die Protagonisten sind in der Situation in der sie eben sind, man erfährt nicht warum und man erfährt nicht wie sie da hinein geraten sind. Man weiß als Leser nur, dass sie da jetzt sind und sich da durchkämpfen müssen. Eine andere Wahl bleibt ihnen nicht.
    Die sieben Protagonisten finden relativ schnell zusammen und genau so schnell tauchen auch die Namen der Leute auf. Das war zuviel für mich und ich hatte schon bald enorme Schwierigkeiten sie auseinander zu halten. Dadurch bin ich stellenweise auch nicht wirklich mitgekommen. Die Personen blieben leere Hüllen für mich und ich konnte mich nicht wirklich in sie hinein versetzen. Ich wusste nicht, zu wem ich halten soll und wen ich hassen soll. - Das allerdings hat sich dann zum Ende der Handlung geändert. Ich habe schnell die Person gefunden, der ich am wenigsten gönnte, lebend aus der Sache heraus zu kommen.


    Die Handlung habe ich so hingenommen, wie sie war, allerdings hatte ich zu keinem Zeitpunkt einen Film vor meinem geistigen Auge. Ich habe gelesen, was da stand, habe auch verstanden, was da erzählt wurde aber das alles war viel zu abstrus, als dass ich mich da hätte hinein finden können.
    Interessant wurde es allerdings als so ein paar Hintergrundinformationen aus dem Leben der Protagonisten ans Tageslicht kamen. Bei dem einen oder anderen wurde mir klar, warum sie da jetzt “abgestraft” werden sollten. Trotzdem, man erfährt nichts über den Initianter des Ganzen. Auch nicht, welchen Zweck das alles verfolgen soll.
    Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was ich von dem Buch halten soll. Ich habe es gelesen, fand es stellenweise auch sehr interessant. Aber es hat nicht wirklich Sinn für mich ergeben.
    Trotzdem hat es der Auftakt dieser Reihe geschafft, dafür zu sorgen, dass ich nun auch den zweiten Teil irgendwann lesen möchte, um vielleicht doch noch dahinter zu kommen, wer das warum so angeleiert hat.


    Mit der schwachen Bewertung tue ich mich etwas schwer. Ich war auf der einen Seite total begeistert von der Idee und von der Story an sich aber auf der anderen Seite auch irgendwie enttäuscht, weil ich der Meinung bin, dass Herr Wekwerth das durchaus besser kann, als das was er hier abgeliefert hat.

    Ich denke, man muss abwarten, was in den nächsten Bänden noch passiert.

  2. Cover des Buches Das blutige Land (ISBN: 9783492268301)
    Richard Schwartz

    Das blutige Land

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Kagali
    Halbzeit bei den Götterkriegen, zu mindestens, wenn man den Zusatzband wegrechnet. Auf diesen Band habe ich die letzten beiden Bände hin gefiebert, denn es wurde Zeit, dass unser Held zurückkehrt.

    Meine Meinung:

    Der Wanderer ist zurück
    Endlich erleben wir die Geschichte wieder aus Havalds Sicht. Endlich haben wir seine unverwechselbare Art und sein Talent in komische Situationen zu geraten wieder. Schon nach den ersten Seiten ist es wie „nach Hause kommen“. Ich versteh zwar, dass Schwartz die „Havald Auszeit“ gebraucht hat um die Geschichte weiter auszubauen und Geschehnisse zu erklären, von den Havald einfach nichts wissen kann bez. kann er ja auch nicht überall sein, dennoch ist mir die Ich-Perspektive lieber. Es wirkt alles einfach herzlicher,  „näher“ und unbeschwerter. Auch der Humor ist dadurch wieder erfrischend ausgeprägt und das, obwohl sich die Bedrohung durch den Nekromantenkaiser wie ein allgegenwärtiges Damoklesschwert über der Geschichte hängt. Diese Mischung aus nervenaufreibender Bedrohung, die Spannung erzeugt, und den Auflockernden Momenten, wen sie Charaktere sich untereinander necken, ist dem Autor wieder ganz hervorragend gelungen.

    Sehr gut gefallen hat es mir auch, dass man etwas mehr über Havalds Vergangenheit in der Zeit zwischen Seiner Rettung der Stadt Kelar und seinem „Ende“ am Pass erfährt.  Man erhält so ein tieferes Verständnis für seinen Charakter, z.B. warum er so rastlos ist. oder wie es kam, dass die Menschen in den Südlanden anfingen ihn anzubeten.

    Alte und neue Schauplätze

    Wie der Titel schon verspricht, entführt uns Schwartz in diesem Band in eine neue Region, nämlich der Ostmark.  Damit erhalten wir Einblick in eine weitere Region des Kaiserreichs. Wenn man bedenkt, dass der erste Band dieses Fantasyepos ausschließlich in einem eingeschneitem Gasthof spielte, hat sich die Welt von Askir mittlerweile doch erheblich erweitert und umspannt mittlerweile etliche Länder. Entgegen dem, was man vermuten könnte, bleibt Havald jedoch gar nicht so lange in dem blutigen Land, sondern wechselt dazwischen, Magie und Toren sei Dank, auch nach Ilian und Askir. Das lässt die Handlung etwas sprunghaft wirken, was auch mein Kritikpunkt an diesem Buch ist. Gerade bei  dem „Ausflug“ zum Kampf der dritten Legion bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich nötig gewesen wäre. Zokoroa und Varosh hätte man sicher auch anders einsammeln können. Alles in allem bleibt es jedoch weiterhin spannend.

    Fazit:

    Mit Havald ist es eben doch besser, als ohne. Das Buch hat seinen Humor und die tolle Dynamik zwischen den Charakteren wieder und macht daher, trotz einer etwas sprunghaften Handlung, Lust auf den nächsten Band.

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner
  3. Cover des Buches Dragon Flame (ISBN: 9783492269964)
    G. A. Aiken

    Dragon Flame

     (63)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Celyn, der schwarze bekommt manchmal ungewöhnlichem Auftrag von seiner Drachenkönigin. Jetzt soll er Elina Shezakova beschützen, obwohl sie den Auftrag hatte die Drachenkönigin zu töten. Elina ist nicht gut auf ihn zu sprechen und er ist auch nicht begeistert sie mit ihm zusammen zurück in die Steppe zu gehen. 


    Zurück in der Welt der Drachen, die ich liebe diese Welt auch. Im Hauptfokus stehen Celyn und Elina doch tauchen viele alte Bekannte wieder auf und ich liebe es. Die alten Wortgefechte, die Gefühle und der Humor, den man eh schon von den anderen Bändern her kennt. Voller dunklen Humors, Action, ab und zu auch etwas Spannung. Elina kann man eigentlich man nur lieben. Sie ist einfach ein Unikat und hat kaum etwas mit normalen Frauenfiguren zu tun. Ich liebe sie einfach. Celyn mag ich allein, weil er immer wieder Fragen stellt und nicht aufhören kann zu reden. Vor allen das Ende, ist sehr spannend und ich bekomme nicht genug von den Drachen. 


  4. Cover des Buches Das Phantom des Alexander Wolf (ISBN: 9783423143356)
    Gaito Gasdanow

    Das Phantom des Alexander Wolf

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Kapitel7

    Info vorab: Eine ausführlichere Version meiner Rezension ist auf meinem Blog erschienen: https://kapitel7.de/gaito-gasdanow-das-phantom-des-alexander-wolf/


    Das Phantom des Alexander Wolf zählt für mich zu den Büchern, bei denen man am Ende Schwierigkeiten hat, den einen Handlungsfaden nacherzählen zu können. Der Roman ist eine Momentaufnahme aus dem Leben der Protagonisten. Er baut keine Geschichte, er baut eine Atmosphäre.

    Diese Atmosphäre wirkt wie ein Sog. Ich bin beim Lesen geradezu durch die Seiten geflogen. Es gibt kaum welche von jenen Stellen, die sich dazu anbieten, das Buch zuzuklappen und am nächsten Tag weiterzulesen. Gasdanows Stil hat eine Melodie, die bis zum Ende trägt. Dadurch ist der Roman ein kurzweiliger Zeitvertreib, aber dennoch ist es schade, dass die Erinnerung daran am Ende so schnell verfliegt.

  5. Cover des Buches Der Zorn der Wölfe (ISBN: 9783442473953)
    Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Arun

    Möchte euch ein interessantes Buch vorstellen welches ich gerade beendet habe.

    Es handelt sich um einen autobiografischen Roman des Chinesen Lu Jiamin den er unter dem Pseudonym Jiang Rong im Jahr 2004 veröffentlichte.

    Dieser Roman wurde seitdem mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

    Die Handlung ist während der Kulturrevolution in den 60 er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Gebiet der inneren Mongolei angesiedelt.

    Er behandelt das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien in diesem Gebiet, legt einen starken Fokus auf die Lebensweise der Mongolen und bringt uns die Flora und Fauna des Landes auf eine ausdrucksvolle Art und Weise näher!

    Mein Kurzkommentar: Ein Roman über die Politik des Riesenreiches China mit einem starken Bezug auf die Tierwelt, welches ein Lehrstück über die Zerstörung der Lebensbedingungen und der Umwelt bietet!

  6. Cover des Buches Die letzte Zauberin (ISBN: 9783453530669)
    Mary H. Herbert

    Die letzte Zauberin

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Faviola
    Die Geschichte handelt von Gabria, die ihren Klan durch ein Massaker verlor und sich anschließend als Junge einem anderen Klan anschließt, um Rache am Verursacher des Gemetzels zu nehmen.
    Zuerst empfand ich den Anfang als schleppend und den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftigt. Viele Passagen, die Hintergrundwissen fördern, bremsen das Geschehen ab und zu etwas aus. Zum Ende hin hat sich jedoch das Durchhalten definitiv gelohnt. Im Kopf bliebt eine umfangreiche Story, die die Protagonisten an viele interessante Orte führt und (manchmal etwas abrupt) Leute kennen lernen lässt, die häufig erst ziemlich oberflächlich beschrieben werden. Wer viel Fantasie hat, kann darüber jedoch hinweg sehen. Vielschichtige Charaktere sind allerdings nicht darunter, sie sind entweder grundsätzlich gut oder grundsätzlich schlecht (vielleicht abgesehen von Athlone und einigen Vorurteilen).
    In meinen Augen ist es schön, eine Dreiecks-Liebes-Geschichte in diesem Buch zu haben, leider kommt diese ein bisschen zu kurz. Ein wenig mehr Romantik hätte nicht geschadet.

    Die Story an sich scheint nach dem 1. Buch bereits abgeschlossen, alles in allem bin ich drauf und dran, die weiteren Bücher der Reihe zu lesen und bin gespannt, wie viel ich von dieser wirklich spannenden Welt noch erfahren darf. Denn hier liegt meiner Meinung nach die Stärke des Buches: Die erschaffene Welt, die sich über die Ebene der Klane erstreckt, die 5 Königreiche umfasst und noch weitere Gebiete und Orte, die viel Potential für weitere Geschichten bietet.

  7. Cover des Buches Ayla und das Tal der Großen Mutter (ISBN: 9783453215238)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Großen Mutter

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Nachdem Jondalar und Ayla schon einiges erlebt haben, geht es jetzt ins nächste Abenteuer: Auf den Weg in Jondalars Heimat. Die Reise dorthin ist lang und beschwerlich und auch hier bleiben Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht aus.

    Ich muss gestehen, dieser Teil war bisher meiner Meinung nach der schwächste. Diese unglaublich detaillierte Beschreibung, die einen anfangs zwar in ihren Bann gezogen hat, kann nach drei Büchern und über 3000 Seiten doch schonmal zäh sein. Zumal man im Grunde genommen immer wieder mit Wiederholungen zu kämpfen hat und ständig nur das gleiche liest. Ein Baum bleibt nunmal ein Baum, auch wenn man ihn an noch so unterschiedlichen Orten sieht.

    Ayla ist auch in diesem Teil der Überflieger schlechthin, findet für alles eine Lösung, hat jederzeit die rechten Kenntnisse zur Hand, lernt mit der Gewissheit eines fotografischen Gedächtnisses und gleicht mehr als einmal einem Racheengel der jederzeit bereit ist, alles und jeden zu beschützen.
    Jondalar ist der perfekte Liebhaber und Freund, wenn auch ein quengeliger Begleiter, der ständig auf Eile beharrte.

    Die Herausfoderungen, vor die beide gestellt werden, waren teilweise sehr spannend, manchmal auch überzogen; zeugen aber dennoch von einer unglaublich weiten Reise und Erfahrungen, die man nur als spannend und packend bezeichnen kann.
    Ich werd es mir jetzt natürlich nicht nehmen, auch die letzten zwei Teile durchzulesen; wobei ich hoffe, dass sie besser sind als dieser Teil.
  8. Cover des Buches Dshamilja (ISBN: 9783293005181)
    Tschingis Aitmatow

    Dshamilja

     (274)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Sehr gern bin ich dem Autor in die kirgisische Steppe gefolgt. Zu Beginn werden die Lebensumstände der Menschen zur damaligen Zeit beschrieben. Manches wirkt ziemlich fremdartig, da alte Traditionen eine wichtige Rolle im Zusammenleben der Menschen spielen. Doch die Zeiten ändern sich. Die Handlung spielt in der Zeit des 2. Weltkrieges und die Menschen stehen neuen Herausforderungen gegenüber. Die Menschen passen ihre Lebensweise dem an und insbesondere die jüngere Generation geht neue Wege.   

    Das Buch löst mit seinen wunderschönen Beschreibungen einen besonderen Zauber aus und um zu begeistern, braucht es nicht mehr Seiten. 


  9. Cover des Buches Thondras Kinder (ISBN: 9783442476817)
    Aileen P. Roberts

    Thondras Kinder

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Unglaublich Spannend! Dieses Buch von Aileen P. Roberts konnte ich kaum aus der Hand legen.Auch wenn der Schreibstil anfangs etwas holprig zu sein scheint und man möglicherweise diesen nicht ganz so gewohnt ist, kommt man gut hinein.

    Immer wieder will man wissen, was nun passiert, kommen die zusammen? Überlebt er? Wer wird der Verräter? Kann man ihm/ihr trauen? So viele Fragen quälen einen immer wieder und diese Fragen werden nach und nach beantwortet.

    Man klappert mit den Zähnen, man lacht, ist wütend und weint. Aber das besondere ist, dass man in die Welt hineingezogen wird. Man erlebt, wie sie dort leben, was sie gerade tun und glaubt mittendrin zu sein.


    Fazit: Empfehelnswert ist das Buch alle Male! Die Welt ist atemberaubend und die Geschichte spannend!


  10. Cover des Buches Träger des Feuers: Band II - Im Reich der Winde (ISBN: B0846RKTT5)
    Harry N. Bockman

    Träger des Feuers: Band II - Im Reich der Winde

     (36)
    Aktuelle Rezension von: littlefighterx3

    Fin macht sich mit Hardin und Albur auf den Weg in die endlose Steppe. Denn Fin möchte herausfinden was aus seinen Eltern geworden ist. 

    Auf dieser Reise müssen Sie die Zähne der Welt überqueren, und das schaffen die meisten nicht lebend. Denn eine geheimnisvolle Krankheit such die passierenden ein. Bis auf Fin bekommen auch alle diese Krankheit und leider, verliert er dabei Zuxu. 

    Nicht nur das er Zuxu verliert, es passiert auch noch so einiges. Fin wird von Hardin und Albur getrennt, da er ganz auf den Gipfel muss zu dem Gott der Berge. Von dort aus wird Fin direkt in die endlose Steppe geführt.

    In der Steppe lernt er Nes kennen und von da an, verändert sich noch mehr. Denn Fin bekommt raus das die entführten als Shodan gehalten werden. Diese Shodan sorgen für alles, denn die Männer der endlosen Steppe, wissen nicht mal wie Essen zubereitet wird. 

    Als Fin dann noch den Than, dem Herrscher der endlosen Steppe das Leben rettet, lässt dieser die Shodan frei. Die Shodan dürfen zurück in ihre alte Heimat. 

    Der Berater des Thans ist für Fin kein unbekannter. Denn es ist Henry, der Sohn von Thore aus Waldruh. Henry begleitet Fin und die Shodan auf dem Weg in die Nordlande. Auch Nes kommt mit. 



    Harry N. Bockman entführt uns wieder in eine fremde Welt. In eine Welt die so mitreißen und spannend ist. 

    Wenn man einmal in der Geschichte drin ist, kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Denn man möchte einfach wissen wie es weiter geht.

    Für einen Hobby Schriftsteller der Harry N. Bockman ist, sind seine Bücher sehr gelungen und nur zu empfehlen.

  11. Cover des Buches Heldenzorn (ISBN: 9783492268691)
    Jonas Wolf

    Heldenzorn

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Es ist ein interessantes Abenteuer mit Teriasch und Rukabo welches erst in der Mitte des Buches packend ist.

    Ich finde die Charaktere haben teilweise ungewöhnliche Namen was das Lesen erschwert, weil ich die nicht aussprechen kann.   

  12. Cover des Buches Weinende Wasser (ISBN: 9783404173655)
    Karin Brynard

    Weinende Wasser

     (7)
    Aktuelle Rezension von: -elly-
    Ich als Südafrika-Fan bin wirklich begeistert von Inspector Beeslaars erstem Fall im Veld Südafrikas. Die Morde sind zum Teil brutal, jedoch relativ nüchtern geschildert. Die Spannung bleibt bis zum Schluss mit einem Ende, das viele mit Sicherheit nicht erwartet hätten! Die einzige negative Kritik muss an den schier zahllosen Charakteren geübt werden: Um die 70 Namen lassen einen schnell den Überblick verlieren, wenn man sich nicht die wichtigsten markiert. Sonst wirklich top!
  13. Cover des Buches Das Tal der Pferde (ISBN: B003UA458A)
    Jean M. Auel

    Das Tal der Pferde

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Vom Clan des Bären verstoßen schlägt sich Ayla alleine durch die Wildnis, auf der Suche nach ihren Leuten – den Anderen. Angekommen im Tal der Pferde beschließt sie, auf unbestimmte dort zu verweilen. Zeitgleich brechen die beiden Brüder Jondalar und Thonolan vom Volk der Zelandonii auf zu einer großen Reise, die sie vor viele Herausforderungen stellt.

     

    Die Erlebnisse von Ayla und den beiden Brüdern laufen zunächst abwechselnd ab, mal durchlebt man mit Ayla gemeinsam ihre Bemühungen alleine im Tal der Pferde zu überleben, mal ist man Teil der Reise von Jondalar und Thonolan, die große Entwicklungen durchmachen.

     

    Auch in dem Teil fand ich es wieder unglaublich spannend zu beobachten, wie Ayla sich durch eine Situation kämpft, die sie so gar nicht gewohnt ist (nämlich vollkommen auf sich selber gestellt zu sein) und wie sie sich weiterentwickelt. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Sie fängt an zu erkennen, dass Tiere nicht nur als Nahrung dienen können, genauso die Entdeckung des Eisenpyrits wie auch ihre Überlegungen zur Entstehung eines Kindes.

    Auch hier sind die Beschreibungen wieder sehr detailliert und intensiv aufgeführt, sodass man sich alles prima vorstellen konnte (auch wenn es sich zwischendurch wieder unglaublich gezogen hat und ich auch manchmal trotz intensivster Beschreibung nicht verstehen bzw. mir nicht vorstellen konnte, was genau jetzt dargestellt werden sollte).

     

    Als Leser hat man natürlich ständig darauf gewartet, das Ayla auf Jondalar und Thonolan stoßen wird um zu sehen, wie das ablaufen wird. Bis es soweit war, ist ein ganzes Stück Spannung aufgestiegen, das muss man schon sagen.

    Man hat in dem Buch mitgefiebert, gelitten, gelacht, geweint und sich auch gefürchtet. Ich hoffe der nächste Teil wird genauso toll!

  14. Cover des Buches Du meine Pappel im roten Kopftuch (ISBN: 9783293206816)
    Tschingis Aitmatow

    Du meine Pappel im roten Kopftuch

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Nadezhda

    Aitmatow beschreibt ganz toll, wie man es mit einem Lastwagen mit oder ohne Anhänger, mit oder ohne zusätzliche Bremsen und Schneeketten über grauenhaft gewundene und verschneite Tienschan-Pässe schafft; auch mit anderen menschlichen Sicherheitsbedürfnissen kennt er sich offenbar aus; aber als Spezialist für subtile Liebesgeschichten wird er mir jetzt nicht im Gedächtnis haften bleiben.

  15. Cover des Buches Rendezvous in Kentucky (ISBN: 9783404114979)
    Jude Deveraux

    Rendezvous in Kentucky

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Dies sind die Namen (ISBN: 9783446247390)
    Tommy Wieringa

    Dies sind die Namen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Manchmal fange ich ein Buch an zu lesen, und merke gleich auf der ersten Seite, dass mich alleine schon der Schreibstil „packt“. So war es auch hier. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, wie in der Inhaltsangabe schon angedeutet von Flüchtlingen und von einem russischen Polizisten. Lange Zeit war für mich nicht klar, worauf diese Geschichte hinausläuft.

     

    Ponuts Beg ist 53 Jahre und hat sich in seinem Leben in einer russischen Kleinstadt gut eingerichtet. Mittlerweile bemerkt er, dass er gesundheitlich nicht mehr so fit ist.  Zudem lebt er allein, hat eine Haushälterin die nur sehr oberflächlich putzt und mit der er genau einmal im Monat Sex hat. Ein Arrangement das beiden Seiten zusagt. Für ihn ist es ein eheähnliches Verhältnis, obwohl Sita, die Haushälterin einen Verlobten hat. Ponuts Beg arbeitet als Polizist, und muss sich oft mit so „wichtigen“ Fällen wie das überfahren eines Schafes auseinandersetzen. Ein kompliziertes System des Schadenersatzes wird dann angewandt. So erhält der Leser nebenbei Einblick in die „russische Seele“, wenn auch mit einer Portion Ironie. Überhaupt wird ziemlich lakonisch über die „russischen Zustände“ berichtet.

     

    Zitat Seite 22: „… Überall hielt jemand die Hand auf …ein gewaltiges Netz aus Schmiergeldern, Bestechung, Erpressung  und Diebstahl …“

     

    Dazu passt auch, dass die „Bußgelder“ die er und sein Kollege erheben, am Ende des Monats unter sich aufgeteilt werden. Ein schöner Zusatzverdienst. Jedenfalls kommt Pontus Beg eines Tages ins Grübeln, als der vermeintlich letzte Jude im Ort beerdigt werden muss. Ihm kommen Erinnerungen an ein jüdisches Lied, dass seine Mutter ihm vorgesungen hat. Ich fragte mich, warum dass für ihn mit einem Male so wichtig wurde? War es das Alter, dass man anfängt zurück zu blicken? Aber warum einen neuen Glauben suchen? Vielleicht weil alles um ihn herum im korruptem Sumpf zerfällt, hängt er sich an dieses „Zipfelchen“ und versucht herauszufinden, ob auch er Jude ist, ob er vielleicht so seinem Leben eine neu Wende geben kann. Er trifft zufälligerweise auf einem Rabbiner, dem wirklich letzten ihrer Stadt. Langsam schleichen sich verschiedene jüdische Rituale in Pontus Begs Leben, wie zum Beispiel kein Schweinefleisch mehr zu essen. Die Namen, der Namen ist auch wichtig, seine Mutter hieß Medwed, dies bedeutet Bär und könnte auch ein jüdischer Name sein. Mich erinnerte es an den Namen des ehemaligen russischen Präsidenten Medwedew.

     

    Auf der anderen Seite mitten im nirgendwo, in einer Steppe, wo genau wird nicht erwähnt, eine Gruppe mit sieben Flüchtlingen. Fünf Männer, eine Frau, ein Kind. Sie waren mal dreizehn. Mitten im Buch gibt es einen kurzen Rückblick auf einen Anfang, zusammengepfercht im Sattelschlepper. Die sieben sind der Rest, die übrig geblieben sind. Der Leser lernt sie nur als offensichtliche Beschreibung kennen: sie geben sich nur Namen wie Großer Mann, die Frau, Mann aus Aschgabat, der Junge, Vitaly, der Wilderer, der Neger. Das war anfangs verwirrend, weil ich nicht wusste, ob der große Mann auch der Äthiopier und der Neger war!? Oder waren nur der Äthiopier und der Neger dieselbe Person? Ja, er ist die dieselbe Person. Jedenfalls spricht keiner die Sprache dieses Mannes, und so ist er fast schon deswegen ein Außenseiter.

     

    Überhaupt sind die Verhältnisse, die Gruppendynamik nach monatelangem umherirren nur aufs Überleben bezogen. Das ist manchmal sehr unmenschlich, selbst der Junge weiß, dass wenn jemand liegenbleibt, der Rest der Gruppe weiter muss.

    Zitat S. 106: „Die nächsten ließen sie einfach liegen. Die Sorgen der Lebenden waren größer als die der Toten.“

     

    Es wird nicht geholfen. Im Gegenteil, wie Raubtiere schätzen sie den Gefallenen, den fast schon Toten ein, wie eine Beute, die Gehenden scheinen zu überlegen, was von ihm man gebrauchen kann, Schuhe, Kleidung etc. Auf Seite 107 ist dies eindrücklich beschrieben. Jeder ist sich selbst der nächste. Schrecklich, so eine Vorstellung und überhaupt diese Verrohung in der Gruppe. Aber auch verständlich? Die Gruppe hat mit Hunger, Durst und den Wetterbedingungen zu kämpfen und folgt wie ein Rudel dem stärksten in der Gruppe, dem Anführer. Die Frau wird zudem zwischen zwei Männern aufgeteilt, mit denen sie abends immer kurz „verschwindet“. Aus Hunger werden Eidechsen gejagt, wahrlich nur ein kleiner Happen. Die Flüchtlinge magern extrem ab, die Zähne fallen aus, Geschwüre entstehen. Die Frau fängt am Ende an, sogar den Sand, den Dreck vom Steppenboden zu essen. Es wird nicht das schlimmste sein, was sie essen werden. Verfolgt werden sie Zeitweise von einem Rudel Wölfe. Also lieber zusammenbleiben. Die Zustände, die Dynamik in der Gruppe, wie jede normale Norm in der Gruppe verschwindet, sind „hart“ zu lesen.

     

    Nach und nach erhalte ich dennoch einen kleinen Einblick in die Geschichte einzelner Flüchtlinge. Die Gründe für ihre Flucht werden beschrieben, und dass es kein Zurück nach Hause mehr gibt.

     

    Der Mann aus Aschgabat hatte schlimme Hautreizungen und hat sich auf dem Weg zu einer medizinischen Kur spontan „abgesetzt“.

     

    Der große Mann kommt bald nicht mehr mit, fällt zurück. Wird vom Schwarzen Mann gerettet. Dennoch beginnt der große Mann ihn für uns unverständlicherweise, zu hassen. Zitat Seite 64: „Wie war die Selbstaufopferung des Schwarzen zu ertragen? Wie konnte man sich damit abfinden, dass man sein Leben einem anderen verdankte? Wie erlöste man sich von dieser Schuld?“

     

    Überhaupt, der schwarze Mann, der Neger, der Äthiopier. Auf ihn, auf den Fremden, der ihre Sprache nicht spricht, auf ihn wird im Laufe der Wanderung sämtliche Schuld abgeladen. Als wäre er ihr Ventil für ihre Gefühle wie Neid, Zweifel und Schuld. Aberglauben und Magie erwachen. Dennoch ist er derjenige, der ein Kreuz trägt, und der sich besonnen zurück hält. Der sich irgendwie gut in der Wildnis auskennt. Das wird ihm aber alles nichts nutzen, sondern nur den falschen Neid der anderen einbringen. So ist das, mit Fremden. Stellvertretend für die ohne Namen, die irgendwann in der neuen Welt hinter der Grenze genauso Fremde sein werden.

     

    Der Wilderer, lebte früher zwischen Sauf-Exzessen und Lethargie in den Tag hinein.

     

    Vitaly, der bösartige „Straßenköter“. Diesen Begriff oder den Jargon habe ich in diesem Zusammenhang auch noch nicht gelesen. Er lebte auf der Straße, dielte, stahl … Er kämpft um die Frau, wird aber immer schwächer. Zitat Seite 79: „Jetzt bleibt er liegen, als der Mann aus Aschgabat seine Beute für die Nacht hinter sich her in die Dämmerung schleift“.

     

    Die Frau, versucht einfach zu überleben in der Männergruppe, trotz allnächtlicher Vergewaltigungen.

     

    Der Junge, der mehr sieht und hört, als jemals zuvor in seinem Leben. Der nie wieder in sein altes Leben zurückkann.

     

    So spielt der Glaube in beiden Perspektiven eine Rolle. Die Flüchtlinge, monatelang allein unterwegs, haben sich ihren eigenen Glauben, eine Religion geschaffen, den kaum ein anderer zu verstehen mag. Allein Pontus Beg begibt sich durch seine neu erwachten Glaubensanfänge in eine kleine Art Verständnis. Da werden auch Vergleiche von Moses, Jakob und den Auszug der Ägypter nicht gescheut. Seltsame Parallelen tun sich auf, nicht vergleichbar, aber eine ähnliche Struktur. Durchaus nachvollziehbar. Als sie endlich eine Stadt erreichen, sehen sie „wie Juden aus dem Konzentrationslager aus“, ausgemergelt, verhungert, in Lumpen gehüllt. 

     

    Ebenso gibt es ein klein wenig Zauberei/Vodoo, ich nenne es ein wenig Hokuspokus um den schwarzen Mann, oder auch um Pontus Begs Haushälterin Sita, die nachts mit ihrer toten Mutter spricht.

     

    Auch die Namen spielen eine große Rolle in dieser Geschichte. Wieder aus zwei Perspektiven, denn Pontus Beg versucht über den Namen herauszufinden, ob er jüdischer Abstammung ist. Und die Flüchtlinge verzichten komplett auf Namen, da so viele zurückbleiben, das würde die Seele nicht verkraften. Ohne Namen fällt es leichter, die Schwachen zurück zu lassen. Erschreckend am Ende der Odyssee ebenfalls die Erkenntnis, in Wirklichkeit kein Stückchen voran gekommen zu sein, denn die Schleuser haben sich ein makabres“ Spiel“ einfallen lassen. Erschreckend.

     

    Am Schluss laufen alle Fäden zusammen. Nun ist klar, dass Pontus Begs Suche nach seiner Herkunft, seinen jüdischen Vorfahren, eine Chance für zumindest einen der Flüchtlingen bedeuten kann. Das ist fast ein versöhnliches Ende.

     

    Fazit:

    Wie zu Anfang erwähnt, hat mich der Erzählton gleich für die Geschichte eingenommen, so war auch das „normale“ Leben in einer russischen Stadt, von knarzenden Wasserrohren bis zum Schmiergeld interessant zu lesen. Den größten Spannungsbogen machten für mich die Ereignisse rund um die Flüchtlinge aus. Dramatisch Szenen einer Gruppe, die nicht mehr nach normalen menschlichen Regeln „spielt“. In die Gruppe, in die sich unbemerkt eine Art Unterton geschlichen hat, der anfällig macht für Aberglauben und dadurch die Entstehung eines neuen Glauben in einer Extrem-Situation.

    Wie sich die beiden Erzählstränge verbinden und zusammenfügen, dass erfährt man erst am Schluss, der einerseits erschreckend ist, aber auch einen kleinen Funken Hoffnung birgt.

     

    Alles in allem: Eine außergewöhnliche Geschichte. Bewegend. Lesenswert. 

  17. Cover des Buches Mederia (ISBN: 9783741284526)
    Sabine Schulter

    Mederia

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78
    Der kleine Dämonenprinz Gray darf als Kind einen Blick auf sein Schicksal werfen. Dabei erfährt er wer in seinem Leben am meisten verändern wird. Zusätzlich erlebt er kurze Visionen, die irgendwo aus seinem zukünftigen Leben gegriffen sind aber mit der Person (seinem Schicksal) in Zusammenhang stehen.

    Danach folgt ein Zeitsprung und die Geschichte geht 22 Jahre später weiter. Gray ist also 27 Jahre alt.

    Direkt zu Beginn des Buches erfährt der Leser, dass die Mamorfeste im Osten, die lange als unbesiegbar galt und von Dämonen bewacht wurde, gefallen ist.

    Lana lebt auf der anderen Seite des Landes Mederia in einer Stadt namens Ignis Fatuus und gehört dem Volk der Ignis an. Ihr Bruder besitzt die magische Fähigkeit des Traumwebens und sieht voraus, dass auch Ignis Futuus angegriffen werden wird.

    Weiterhin eröffnet ihr Bruder ihr, dass sie sich während des während des Frühlingsfestes etwas mit Lana passieren wird, dass sie aus der Stadt forttreiben wird.

    Ihr Bruder behält Recht. Die Stadt wird angegriffen und fällt. Lana kann fliehen und sie soll das Schicksal des ganzen Landes beeinflussen können. Ihre Flucht wird ihr durch Gray ermöglicht, der sie rettet.

    Lana lebt auf der anderen Seite des Landes Mederia in einer Stadt namens Ignis Fatuus und gehört dem Volk der Ignis an. Ihr Bruder besitzt die magische Fähigkeit des Traumwebens und sieht voraus, dass auch Ignis Futuus angegriffen werden wird.

    Weiterhin eröffnet ihr Bruder ihr, dass sie sich während des während des Frühlingsfestes etwas mit Lana passieren wird, dass sie aus der Stadt forttreiben wird.

    Ihr Bruder behält Recht. Die Stadt wird angegriffen und fällt. Lana kann fliehen und sie soll das Schicksal des ganzen Landes beeinflussen können. Ihre Flucht wird ihr durch Gray ermöglicht, der sie rettet.

    Bei dieser Buchserie handelt es sich um ganz klassische High Fantasy mit Dämonen (die aber nicht Böse, sondern gut sind), Elben, Menschen. Banshees und allerhand anderen Wesen teilweise mit magischen Fähigkeiten. Es werden dabei nicht immer klassische Pfade betreten (Elben beherrschen hier keine Magie!).

    Man erlebt die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, deutlich mehr als bei anderen Büchern. Das passt zu einem Fantasiebuch wie diesem aber sehr gut.

    Die ganze Art und Weise der Erzählung fühlt sich sehr stimmig an. Für mich passt alles wunderbar zusammen. Das Schicksalsthema zieht sich z.B. durch das ganze Buch – ich halte von Vorbestimmung normalerweise nichts – aber in Fantasybüchern finde ich das völlig in Ordnung. Die Welt ist Fantasievoll und kreativ.

    Man findet in dem Buch die ganz klassischen Fantasyzutaten neu gemischt und zwar ganz hervorragend.

    Die Charaktere sind zur Abwechslung mal nich naiv und schwer von Begriff, sondern agieren ziemlich schlau.

    Die Erzählperspektive ist keine ich-Perspektive aber der externe Beobachter weiß auch nicht alles und manchmal hat man den Eindruck, als wenn er nur das Wissen der Person hat, die gerade primär im Fokus steht. Das ist also ein gefühlt wie eine ich Perspektive, ohne dass sie wirklich verwendet wird.

    Schön finde ich auch, dass es sich bei Gray und Lana nicht um Liebe auf den ersten Blick handelt. Die beiden mögen sich zwar und als Leser ergibt sich der Eindruck, dass sich zwischen den beiden etwas entwickeln könnte oder sollte aber in dem ersten Buch verbindet sie eher Freundschaft.

    Auch wenn die eine oder andere Feministin sicherlich Lana kritisieren wird. Wenn man sich die Umstände anschaut in denen sie lebt, ist es ganz natürlich, dass sie als Frau nicht die totale Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen hat, das Gray als Prinz besitzt. Er hat halt auch einen ganz anderen Werdegang gehabt als Lana.

    Was ich auch sehr erheiternd finde, das oft auf irgendwelche pathetischen oder verklärten Aussagen ein Spruch kommt, der einen wieder auf den Bogen der Tatsachen zurückholt.

    Die komplette Serienrezension findet sich hier:
  18. Cover des Buches Mitten in Amerika (ISBN: 9783442732692)
    Annie Proulx

    Mitten in Amerika

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Skrutten

    Mit tiefer Sympathie schildert die Autorin die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umweltveränderungen eines dünn besiedelten Landstriches zwischen Texas und Oklahoma. Die Handlung bleibt dabei schlüssig und spannend bis zum Schluss. Und so ist dieser Roman auch für Leser interessant, die sich mit den geografischen Gegebenheiten in den USA nicht so auskennen. Er weicht ein wenig von anderen Romanen der Autorin ab – auf jeden Fall sehr empfehlenswert!

  19. Cover des Buches Wendy will berühmt werden (und weiß auch schon wie) (ISBN: 9783440139509)
    Wendy Meddour

    Wendy will berühmt werden (und weiß auch schon wie)

     (25)
    Aktuelle Rezension von: glorana

    Wendy Wagner will nicht mehr RÖHRSPATZ genannt werden. So ruft sie nämlich nicht nur ihr Papa, nein, auch in der Schule wird sie gerne so genannt, denn ihr Lachen und Röhren sind einzigartig. Als in der Schule Peter Pan & Wendy aufgeführt werden soll, ist es für Wendy klar, dass sie die Wendy spielt. Sie will berühmt werden. Aber dann muss sie das Krokodil spielen und das nervt sie gewaltig, dabei erlebt sie allerhand lustige und verrückte Dinge, denn Wendy ist klasse!

    Wendy ist wirklich zu komisch. Das Buch ist in einer tollen Art geschrieben, sofort landet man mitten in der Geschichte und durch die schönen gemalten Bilder und die Comicsprache liest sich das Buch ganz schnell weg.

    Wendy erzählt in einer Art Tagebuchform aus ihrem Leben und lässt uns an den witzigsten und komischsten Erlebnissen teilhaben. 

    Ich würde aber schon sagen, dass es eher ein Buch für Mädchen ist, denn Wendy erzählt ja aus ihrer Sicht. Aber bestimmt hat auch der eine oder andere Junge Spass daran, denn berühmt sein ist ziemlich cool und Wendy hat eine tolle dramatische Art, berühmt zu werden, aber das müsst ihr selber lesen.

    Ein herrliches witziges Buch ab der 2. KLasse!

  20. Cover des Buches Zwischen Steppe und Sternenhimmel (ISBN: 9783938932391)
    Josefine Gottwald

    Zwischen Steppe und Sternenhimmel

     (17)
    Aktuelle Rezension von: mama_liestvor
    Acht wunderschöne, einfühlsame Pferdegeschichten aus der ganzen Welt.  Die Autorin Josefine Gottwald, entführt den Leser, in spannende Pferdeabenteuergeschichten. Kurzgeschichten für große und kleine Leser. Pferdefans werden begeistert sein . Man muss kein Pferdenarr sein um das Buch zu Lesen... JEDER wird gefesselt sein , von den schönen Geschichten.Geschichten aus aller Welt,laden zum Träumen und Nachdenken ein.
    Reise mit dem Buch, in den hohen Norden zu sprudelnden Geysiren und traumhaften Fjorden. Reite durch die Prärie oder auf dem heißen Wüstensand oder begib dich mit dem kleinen Senner Anton und Franz auf die Fohlenalm in die Berge....
    Ein wirklich schönes und empfehlenswertes Vorlesebuch für große und kleine Leser ( ab 10 J.) Auch zum Selbstlesen für geübte Leser.Man erfährt in den einzelnen Geschichten viel über Mensch, Natur, Pferde und die Kultur, rund um unseren Globus. Ich fand alle acht Pferdegeschichten wunderschön , sehr kurzweilig und zum Innehalten und Nachdenken...da in jeder Geschichte auch eine kleine Botschaft steckt , wie Mut , Hilfsbereitschaft , Freundschaft und Zusammenhalt ! Hervorzuheben sind die wunderschönen, zarten schwarz-weiß Illustrationen von Sandra Mahn. Zu jeder Geschichte , die passende Zeichnung....TRAUMHAFT !
    Mit Pferden kenne ich mich nicht so gut aus und ich muss gestehen , ich bin auch kein Pferdenarr....Das ist aber auch nicht wichtig... Pferde sind für mich wunderschöne,edle und sehr treue Tiere , das bestätigt mir beim Lesen , jede einzelne Geschichte... berührend geschrieben und genau deshalb von mir fünf Lesesterne, für die Pferdeabenteuer aus aller Welt ! DANKE an Josefine Gottwald , für das Abtauchen in Geschichten zwischen Steppe und Sternenhimmel.....
  21. Cover des Buches Nächster Halt: Steppe (DuMont Reiseabenteuer) (ISBN: 9783770182794)
    Stephanie Karraß

    Nächster Halt: Steppe (DuMont Reiseabenteuer)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    An diesem Reisebericht hat mir vor allem der Teil in Kasachstan gefallen. Ein außergewöhnliches Land und vor allem touristisch erst in den „Startlöchern“. Ich habe auch den Eindruck, dass sich die zwei Autorinnen  dort wohler gefühlt haben, da sie noch sehr individuell reisen konnten. Auch wenn man in Kauf nehmen muss, dass sich im Hostel 25 Personen zwei Toiletten teilen (bei Magenverstimmungen nicht so ganz optimal), die Busfahrpläne ihre eigene Logik haben und die Hitze einen in der Sonne brutzelt. Dies alles steht im Gegensatz zu der enormen Hilfsbereitschaft in Kasaschstan. Ein Erlebnis sind die Fahrten in der „Platzkart“-Klasse, von denen ich im Reiseführer von Tina Übel (link) schon gelesen hatte. Generell bin ich immer wieder erstaunt, wie viel Leute man kennen lernt und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung.

    Kasachstan ist  so ganz anders als der touristische Overkill in China mit seinen Menschenmassen und seinen „durchorganisierten Sehenswürdigkeiten“ wie der Fahrt zum Tean Shan. Diese Erfahrungen las ich aber auch besonders gern.

     

    Alles in allem: Nicht die Sehenswürdigkeiten stehen in diesem Reisebericht im Fokus, sondern der Alltag der Menschen, das Land und die Leute. Der Reisebericht in Tagebuchform hat kleine Längen, ist aber unterhaltsam und informativ geschrieben. Fernweh-Stimmung garantiert. Was will man mehr?

  22. Cover des Buches Der Tag zieht den Jahrhundertweg (ISBN: 9783353000699)
  23. Cover des Buches So weit die Füsse tragen (ISBN: B0000BG62P)
    Josef Martin Bauer

    So weit die Füsse tragen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Man kann sehr gut verstehen, warum dieser schon 1955 erschienene Roman einer Flucht aus Sibirien immer noch bzw. schon wieder so großen Anklang findet. Geht es hier doch um einen Menschen in Not, der von einer Extremsituation in die nächste gerät und dabei allen Prüfungen, Entbehrungen und Gefahren trotzt - bis er schließlich sein anfangs utopisch anmutendes Ziel doch noch erreicht. Ein sehr gutes, hervorragendes Buch, auch wenn man weiß, wie die Geschichte ausgeht. Es ist erschreckend, wie brutal und menschenverachtend alle Lager der Welt sind, vor allem aber die in der menschenleeren Weite der Sibirischen Tundra.
  24. Cover des Buches Julys Leute (ISBN: 9783100270191)
    Nadine Gordimer

    Julys Leute

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Die Handlung spielt während den Freiheitskämpfen der Schwarzen in Johannesburg bei denen die weiße Familie Small mit ihrem Hausangestellten July in die Wildnis flüchtet und für die somit ein völlig neues Leben, ein bisher unbekanntes beginnt. Ständige Angst vor Übergriffen und das Sein in Armut fernab der Zivilisation, gänzlich ohne technische Hilfsmittel - durchaus eine interessante Geschichte, ein spannendes, politisches Thema. Aber meiner Meinung nach nicht spannend umgesetzt, es plätschert so dahin, erzählt ohne Pfiff. Das hätte man besser machen können. Dennoch lesenswert für den, der sich für die Rassenunruhen in Südafrika interessiert.

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