Bücher mit dem Tag "sterbehilfe"
63 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.882)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Ein ganzes halbes Jahr" ist für mich eine der bewegensten Liebesgeschichten überhaupt. Eine Geschichte über Liebe und Hoffnung.
Manchmal ändert ein Schicksalsschlag alles.
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
Lou und Will haben mein Herz erobert beide sind authentisch gezeichnet, so dass man sich gut identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen konnte. Während Lou eine Lebensfreude pur ist Will auf Grund eines Unfalls verständlicher weiße oft depressiv. Beide machen im Verlauf eine große Charakterliche Entwicklung. Lou gewinnt an Stärke und Selbstbewusstsein, und Will sieht dass Leben Überraschungen bereit hält, wenn man es am wenigsten erwartet.
Ich fande die Reise die die beiden gemeinsam erleben wunderschön.
Die Autorin hat hier eine gelungene Balance zwischen Dramatik und einem zarten Humor gefunden, der die Handlung immer wieder Leichtigkeit verlieh.Tortz Wendungen, gab es Zwischenzeitlich dennoch einige Längen. Ich habe bis zum mit den beiden mitgeliefert, gelacht und geweint.
Das Ende hat mich wirklich traurig gemacht. - Julie Clark
Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
(508)Aktuelle Rezension von: Mele1983Eigentlich nur als Überbrückungsbuch bis zu meinem nächsten Buddyread gedacht, EIGENTLICH. Und dann sitze ich da, Nägel kauend, Puls auf 180 und denke mir: „Ach so, Thriller können also doch noch was mit mir machen.“ Spoiler: Ich habe es nicht bereut. 😌
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt:
Claire, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht ➡️ Gegenwart.
Und Eva mit krimineller Vergangenheit, deren Weg wir in der ⬅️ Vergangenheit verfolgen.
Zugegeben: anfangs war ich skeptisch. Zwei Zeitebenen und zwei POVs? Klingt nach Chaos mit Ansage. Aber nein: Es ist eher ein perfekt choreografierter Tanz auf der Rasierklinge 💃🔪 Jedes Mal, wenn der Perspektivwechsel kommt, dachte ich: Nein, bleib doch hier, es ist gerade SO spannend! Und zack, bin ich im nächsten Kapitel wieder komplett gefangen.
Dieses Buch ist Nervenkitzel pur: spannend, schockierend, tragisch, dramatisch und trotzdem glimmt da immer dieses kleine Fünkchen Hoffnung auf ✨ Ob wihl die jeweilige Flucht gut ausgeht? Ich habe selten so mitgefiebert. Wirklich. Puls hoch, Alltag aus, Gehirn im Thriller-Modus.
Julie Clark verwebt die Handlungsstränge so meisterhaft, dass man am Ende nur noch dasitzt und denkt: Yes. Genau so muss sich das anfühlen. 🙌
Fazit: Ein packender Thriller, der trotz düsterer und gesellschaftlich relevanter Themen nie die Hoffnung verliert. Spannend, emotional und klug – perfekt für alle, die beim Lesen wieder echten Nervenkitzel spüren wollen. 🖤📚 - Gavin Extence
Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat
(528)Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage3,5 Sterne
In dem Buch erzählt uns der Protagonist Alex Woods von seinem zehnten bis zum siebzehnten Lebensjahr. Wir begleiten ihn durch seine Jugend, wo er ungewollt berühmt wird, mit einer neuen Krankheit zu kämpfen hat und versucht sich in der Schule zurechtzufinden, wo er gerne gemobbt wird. Bei dem Versuch vor seinen Schulkameraden zu fliehen, landet er beim grummeligen Mr. Peterson im Garten. Die beiden gewöhnen sich nach und nach aneinander und werden zu Freunden und als dann Mr. Peterson schwer erkrankt, beginnt für die beiden ein Leben voller Aufregung und kontroverser Entscheidungen.
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und wusste nicht, was mich erwartet. Es ist auf jeden Fall sehr außergewöhnlich, voller Wissen und Fakten und die Geschichte ist speziell aber schön. Was mir Probleme bereitet hat ist der Erzählstil. Er ist sehr sachlich, trocken und vollgestopft mit Wissen, die Erzählung wirkt teilweise wirr, ohne roten Faden, zu ausführlich und langatmig und für meinen Geschmack fehlt mir die Gefühlsebene. Es scheint viele Lesende zu geben, die diesen Stil sehr gerne mögen, aber für mich war er leider nichts und ich habe mich leider etwas mühselig durch die ermüdende Geschichte gequält, sehr schade.
- Jojo Moyes
Me Before You (English Edition)
(261)Aktuelle Rezension von: SchiggyAls Leser:in fühlt man die gesamte Zeit mit den Figuren mit, freut sich, ärgert sich, hofft. Die Geschichte hat mich zutiefst berührt, manchmal hat sie mich sehr traurig gemacht, gleichzeitig finde ich die Geschichte dennoch schön. Die Figuren - nicht nur die zwei Hauptcharaktere - sind alles andere als oberflächlich, die Konversationen sind gut geschrieben, es bleibt spannend und man bekommt eine völlig neue Perspektive auf Dinge, die man für selbstverständlich hält.
- Juli Zeh
Leere Herzen
(339)Aktuelle Rezension von: palzbuecher24Britta Söldner und Babak Hamwi führen gemeinsam die scheinbar unauffällige, aber äußerst effiziente und lukrative Firma „Die Brücke“. Hinter dem harmlosen Namen verbirgt sich ein tödliches Geschäftsmodell, von dem selbst Brittas Familie nichts ahnt. Nach jahrelangem Erfolg bringt ein Anschlag das sorgfältig aufgebaute System ins Wanken. Britta nimmt es sich zur Aufgabe, das entstandene Chaos zu beseitigen. Dabei unterschätzt sie jedoch das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung und gerät zunehmend in eine Situation, in der sie über die Zukunft einer ganzen Gesellschaft entscheiden muss. Juli Zehs Roman "Leere Herzen" spielt in einem futuristischen Deutschland, dessen dargestellte Entwicklungen erschreckend realistisch wirken. Die kalten Charaktere bewegen sich in einer herzlosen Welt, in der sie selbst die Hoffnung längst aufgegeben haben. Gerade diese Kälte macht die Figuren so beklemmend glaubwürdig. Zehs Schreibstil, geprägt von zahlreichen Cliffhangern und überraschenden Wendepunkten, verleiht dem Roman die Spannung eines Thrillers. Zugleich liest sich zwischen den Zeilen eine deutliche Gesellschaftskritik, die spätestens im kontroversen Ende zum Nachdenken über die Zukunft der Gesellschaft anregt. "Leere Herzen" ist eine hochspannende Reise in eine eiskalte Zukunft, die es zu verhindern gilt - mit allen Mitteln?
- Marc Levy
Solange du da bist
(1.048)Aktuelle Rezension von: Katzenbaer12Die Grundidee fand ich wirklich pfiffig. Die Umsetzung aber weniger.
Immer wieder habe ich langweilige Stellen überblättert, in der Hoffnung, dass es besser wird. Als es darum ging, ihr Leben zu retten, hat er auch ziemlich dümmlich gehandelt. Vieles hätte man weglassen können, Nebenhandlungen, die keine Rolle spielen, etc.Schon der Anfang war eigentlich sehr öde. Ich habe das Buch nur gelesen, weil es mir meine beste Freundin geschenkt hat. Bis ins Kleinste durchzukauen, wie jemand seinen durchschnittlichen Tag beginnt, ist nur wenig vergnüglich.
- Ellen Sandberg
Die Vergessenen
(305)Aktuelle Rezension von: IvonneSpringerIch muss offen zugeben: Ich bin totaler Fan von Ellen Sandberg! Kaum eine andere Autorin schafft es, Figuren so facettenreich und lebensecht zu zeichnen – und genau das liebe ich auch an Die Vergessenen. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder völlig in ihrem Kosmos gefangen.
Die Geschichte selbst ist spannend und tiefgründig, aber gleichzeitig wunderbar locker erzählt. Sandberg verwebt Gegenwart und Vergangenheit mit einer Leichtigkeit, die alles andere als oberflächlich ist. Gerade die Dynamik zwischen den Figuren überzeugt mich immer wieder aufs Neue: Jede Person bekommt Raum und Tiefe, selbst Nebenfiguren wirken nie beliebig, sondern stecken voller kleiner Details und Widersprüche. Das macht für mich den ganz besonderen Sandberg-Stil aus.
Was das Buch außerdem auszeichnet, ist diese atmosphärische Dichte – die schwingt einfach auf jeder Seite mit. Egal, ob man gerade in der Vergangenheit mitfiebert oder in den aktuellen Handlungssträngen unterwegs ist, die Charaktere nehmen einen einfach mit. Besonders gefallen hat mir, wie klug und einfühlsam Sandberg familiäre Abgründe, alte Geheimnisse und das Thema Schuld anpackt – dabei bleibt es immer spannend, aber nie reißerisch.
Für mich war Die Vergessenen wieder mal ein absoluter Volltreffer: Ein Roman, der fesselt, zum Nachdenken anregt und mit detailreicher Figurenzeichnung einfach begeistert. Wer komplexe Charaktere mag und Geschichten, die noch lange nachklingen, kommt an Ellen Sandberg nicht vorbei!
- Jodi Picoult
Solange du bei uns bist
(73)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
Seite 117: Ich bin in der Absicht hierhergekommen zu reparieren, was zu Bruch gegangen ist, und mich dann wieder in meine Zuflucht auf der anderen Seite der Welt zurückzuziehen, doch jetzt hat sich alles verändert. Ich kann nicht reparieren, was zerbrochen ist, nicht meinen Vater, nicht mich und auch nicht meine Familie. Ich kann nur ein wenig flicken und hoffen, dass es hält.
Luke Warren, renommierter Wolfsforscher, erleidet zusammen mit seiner 17jährigen Tochter Cara einen schweren Unfall. Während Cara mit einer Gehirnerschütterung und einer gebrochenen Schulter davon kommt, hat Luke schwere Kopfverletzungen. Er verfällt nach einer OP ins Koma. Die Prognosen sind äußerst schlecht, auch wenn er noch nicht hirntot ist.
Es müssen Entscheidungen getroffen werden. Georgie, Caras Mutter, informiert ihren ältesten Sohn Edward. Da Georgie von Luke geschieden und Cara noch minderjährig ist, ist nur Edward berechtigt, diese Entscheidungen zu fällen. Aber er hat vor sechs Jahren über Nacht die Familie verlassen und damit viele ungelöste Konflikte zurückgelassen.
Entsprechend angespannt ist die Situation für alle Beteiligten. Cara glaubt noch an ein Wunder, dass ihr Vater wieder erwacht. Edward hingegen betrachtet die Situation realistisch. Doch zugleich muss er sich vorwerfen lassen, den Vater, den er so sehr hasst, loswerden zu wollen.
Die Situation eskaliert und die Justiz wird eingeschaltet.
Mein Fazit:
Das Buch hat mich sehr für sich eingenommen. Das liegt zum einen an dem ungewöhnlichen Grundthema, nämlich die Wölfe. Und dann ist da noch der Schreibstil, der mir sehr gefallen hat.
Die Autorin hat jede wichtige Figur zu Wort kommen lassen. In abwechselnden Abschnitten erzählen die Personen aus ihrer Sicht, wie sie die Situationen wahrnehmen und dann gibt es auch kleine Rückblicke in ein Familienleben, das nur nach außen hin intakt schien. Georgie, die einen Wissenschaftler geheiratet hat und mit seiner Leidenschaft für die Wölfe nicht mehr klargekommen ist. Luke hat sich schließlich zwei Jahre aus der Zivilisation verabschiedet, um in der kanadischen Wildnis mit einem Wolfsrudel zu leben. Welche Familie würde da Hurra rufen? Luke kehrt wieder zurück, aber das Leben wie vorher kann er nicht mehr aufnehmen. Edward, das älteste Kind, war schon immer anders und konnte Lukes Leidenschaft für die Natur nicht teilen. Seine Homosexualität scheint ein großer Streitpunkt zwischen Vater und Sohn zu sein. Cara liebt ihren Vater abgöttisch und zog vier Jahre zuvor zu ihm, weil sie sich in Georgies Familie nicht mehr wohlfühlte. Georgie hatte neu geheiratet und Zwillinge bekommen. Und auch Joe, Georgies Ehemann, erzählt seinen Teil zu dieser Familientragödie, die zwangsläufig auch ihn betrifft, denn er ist Anwalt und vertritt Edward.
Die Geschichte ist sehr vielschichtig und für mich sehr realistisch. Aller Personen handelten aus ihrer Motivation heraus so, dass man es nachvollziehen kann. Sie wirken authentisch und alle auf ihre Art sympathisch. Luke, der ja zu der ganze Sache nichts sagen, weil er im Koma liegt, hat hingegen hat nur seine Wölfe. In regelmäßigen Abständen gibt es auch Abschnitte über diese faszinierenden Wesen, die entweder geliebt oder gehasst werden. Und diese Abschnitte begleiten die Geschichte und ziehen kleine Parallelen zu der menschlichen Familie, die Luke mehr oder weniger hatte. Sehr gelungen, wie ich finde!
In jeder Familie gibt es Konflikte und Geheimnisse. So ist es auch in dieser Familie. Die Folgen davon sind sehr gravierend und lassen der Familie kaum eine Wahl. Das war spannend und beklemmend zugleich. Ich konnte mit allen mitfühlen und doch auch nicht für eine Seite Partei ergreifen.
Ich werde mir mal die anderen Bücher der Autorin ansehen, denn dieses Buch bleibt im Sinn und hat mir im Ganzen ausgesprochen gut gefallen. Ich vergebe fünf begeisterte Sterne mit einer klaren Lese-Empfehlung.
- Emily Bold
Lichtblaue Sommernächte
(100)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIn einer lichtblauen Sommernacht feiert Lauren noch einmal gemeinsam mit ihrer Familie und ihren Freunden das Leben. Gemeinsam blicken sie zurück auf verschiedene Ereignisse und erinnern sich gemeinsam an wunderschöne Zeiten.
Lauren weiß, dass das Ende naht. Sie hat einen Hirntumor...
😭 Eine sehr traurige Geschichte, weil man als Leser auch bei den schönen Rückblicken auf Laurens Leben eigentlich schon weiß, wie das Buch enden wird. Trotzdem ist es auch schön und hoffnungsvoll. Es hat mich berührt.
23.04.2025
- Ciara Geraghty
Das Leben ist zu kurz für irgendwann
(76)Aktuelle Rezension von: Sabine1979Terry und Iris sind seit vielen Jahren beste Freundinnen. Da wird Iris krank und beschließt von Irland in die Schweiz zu gehen, um ihrem Leben ein Ende zu bereiten.
Als Terri davon erfährt, beschließt sie, das zu verhindern und fährt mit ihrem dementen Vater im Auto mit und versucht Iris immer wieder davon abzuhalten und ihr zu zeigen, wie schön und lebenswert das Leben ist.
Terry entdeckt auf einmal Seiten an sich, die sie nicht gekannt hat. Dieses Buch ist emotional. Auf der einen Seite traurig, auf der anderen aber auch wunderschön.
- Zoe Brisby
Reise mit zwei Unbekannten
(62)Aktuelle Rezension von: ViiivianAchtung Werbung wegen Rezensionsexemplar
Ich möchte mich vor ab erstmal Danke sagen, das ich bei Leserjury, das Buch gewonnen habe und an der Leserunde teilnehmen durfte. Der Klappentext klingt vielversprechend und machte neugierig auf mehr. Das Buchcover ist sehr schön bunt gestaltet – es passt perfekt zur Geschichte.
In der Geschichte „Reise mit zwei Unbekannten“ geht es um zwei Protagonisten, Maxime und Alex. Maxime ist 90 Jahre alt und lebt im Altersheim und glaubt, Alzheimer zu haben. Alex ist noch recht jung, hat aber Depression und will nicht mehr leben. Er will nach Brüssel sowie Maxine, nach Brüssel will, um zu sterben. Beide begegnen sich durch eine Anzeige im Internet. Anfangs dachten beide das, sie jmd. anderes Treffen (wegen dem Namen) Doch dann beginnt die Reise nach Brüssel. Sie kennen sich nicht. Sprachlich ist die Geschichte sehr flüssig und witzig geschrieben. Auch was Maxime und Alex gemeinsam Dinge erleben, ist witzig gewesen. Ich will jetzt nicht spoilern.
Maxime ist 90 Jahre alt und glaubt, dass sie Alzheimer hat, weil sie gewisse Sachen vergisst und Sätze nicht richtig ausspricht / die Sprüche falsch sagt. Sir verwechselt da immer mal wieder da. Alex korrigiert sie immer wieder, doch fragt sich dann auch, ob sie wirklich „Alzheimer“ hat. Maxime Ehemann litt an Alzheimer und ist daran gestorben, deswegen glaubt sie, sie hat Alzheimer und will dementsprechend sterben.
Alex hatte Liebeskummer und ist depressiv. Er ist Einzelgänger und niemand interessiert sich für ihn. Er will nicht mehr. Er ist normal arbeiten gegangen und hat immer gemacht, was alle anderen ihm vorgetragen haben. Doch er brach sein Studium ab, weil er unglücklich war.
Irgend wie kam mir Alex mit seiner Situation bekannt vor, denn genau so erging es mir auch. Der Titel entspricht genau wie die Geschichte.
Die Art wie Maxime drauf ist, erinnert mich ein wenig an mich und wie sie versucht, Alex etwas beizubringen, zeigt mir, dass sie in Wahrheit eine liebevolle Person ist und verlernt hat Hilfe anzunehmen..
Alles in allem eine tolle witzige Geschichte. - Susann Pásztor
Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
(124)Aktuelle Rezension von: AbnunchaNachdem ein Mensch gestorben ist, wird das Fenster des Sterbezimmers geöffnet oder gekippt. Dieser Brauch entstand aus der Vorstellung, dass die menschliche Seele durch den Mund des Verstorbenen in den Himmel entweicht. Fred Wiener und Karla Jenner-Garcí könnten unterschiedlicher nicht sein, aber eines tragen sie eine Weile zusammen. Karla ist schwer krank und die Frau, die ihr Leben unabhängig und in vollen Zügen genossen hat wird sterben, Fred ein eher unscheinbarer Mann möchte seine neue Berufung in der Begleitung sterbender finden. Nach einem etwas holprigen Anfang finden zunächst Fred und Karla irgendwie zusammen und schließlich auch Freds Sohn Phil. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn plätschert so dahin möchte man sagen, beide essen und schweigen. Karlas Leben war laut und schrill, den tot vor Augen muss sie vom Leben Abschied nehmen, aber Fred hatte sie sich nicht dabei vorgestellt, ein Sterbebegleiter, was genau möchte er begleiten, ist er den schon einmal gestorben? Erst als Phil in Karlas Leben kommt wird die Beziehung schließlich ein wenig wärmer, der eigensinne junge Mann, der sich für Gedichte begeistert schließ Karla in ihr Herz, ohne viele Worte ist er da und archiviert ihre Konzertfotos, archiviert ihr Leben. Wie das Buch endet sagt ja der Titel, aber wie endet es wirklich, Klara stirbt, aber der Leser hat den Eindruck sie stirbt und ist mit sich im Klaren, hat aufgeräumt und ausgemistet, also bis zu Letzt ihr Leben selber gestaltet. Habe alle in diesem Sterbeprozess etwas gelernt, ich denke schon, jeder auf seine Weise. Dieses Buch ist sehr warmherzig geschrieben und zeigt das auch Unterschiede zusammengehören können. Alle müssen wir lernen zu Leben und letztendlich zu sterben und dann ist es gut, wenn jemand da ist und für uns das Fenster öffnet. Vielen Dank.
- Lucy Fricke
Töchter
(121)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaDas Buch lässt mich doch mit gemischten Gefühlen zurück. Das Absurde war richtig gut, an manchen Stellen auch lustig, an anderen traurig.
Die Protagonistin reist mit der besten Freundin und ihrem Vater nach Schweiz, wo er sich zum Sterben in einen Krankenhaus begeben soll. Die Idee ist für die Tochter schrecklich und doch lässt der Vater ihr keine andere Wahl.
Während der Reise trennt sich die Protagonistin von den beiden, um nach ihrem eigenen Vater zu suchen, nicht den echten, sondern den, den sie zum Vater gemacht hat. Er ist der Ex-Lover ihrer Mutter, der später die Familie verlassen hat. Die Protagonistin ist besessen von ihm und will die Lücke füllen, die er hinterlassen hat.
Natürlich kommt alles anders, als man erwartet, und die Wendung hat mich enttäuscht, weil ich mir so sehr ein Happyend gewünscht habe. Das ist gut. Das hat die Autorin echt gut gemacht.
Aber das Ende ist dann so etwas wie ein Filmriss, in der die Geschichte plötzlich endet und ich keine Ahnung mehr hatte, was ich damit anfangen sollte. Das tat beim Lesen echt weh und ich habe mich etwas hintergangen gefühlt.
Manchmal sind ihre Lebensweisheiten ermüdend. Immer wieder werde ich belehrt über ihre Figuren und über das Leben, als wäre die Autorin knapp Hundert geworden und müsse sich die Seele herauskotzen.
Aber ihr Stil ist großartig. Sie hat es geschafft, dass ich ihre Figuren zu lieben begonnen habe, dass mir die verrückte Reise Spaß gemacht hat. Es ist schon ein schönes Buch, aber ich hätte mir ein deutlich besseres Ende gewünscht. Schade.
- Ingrid Noll
Hab und Gier
(99)Aktuelle Rezension von: AlexroseDurch Zufall bin ich letztens im Radio auf die Autorin gestoßen und einTeil dieses Hörbuches hat mich inspiriert, das ganze Buch zu lesen. Herrlich. Ich musste teilweise so lachen, weil es so skuril und schräg ist, aber es hat mir richtig gut gefallen.
Und die Begriffe "Gabelfrühstück" und noch viele mehr - bringen richtig Schwung in angestaubte Vorstellungen.
Ein bisschen Krimi, ein bisschen Komödie, aber auch Freundschaft, Wärme und Wandlung spielen hier eine große Rolle. Sehr empfehlenswert um den eigenen Blickwinkel wieder ein Stückchen zu erweitern. - Ferdinand von Schirach
GOTT
(142)Aktuelle Rezension von: panteaIch kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, was an diesem Stück so bahnbrechend sein soll. Vielleicht wirkt es beeindruckend, wenn man sich vorher nie mit dem Thema beschäftigt hat, aber für mich gab es keinerlei neue Erkenntnisse. Ich hatte gehofft, moralisch stärker herausgefordert zu werden, doch stattdessen war alles erstaunlich simpel. Wer sich auch nur ansatzweise mit der Thematik auseinandergesetzt hat oder in der Lage ist, verschiedene Perspektiven einzunehmen, wird hier keinen Mehrwert finden. Letztlich handelt es sich um eine nahezu simplistisch Gegenüberstellung von Standpunkten – leider konnte ich daraus nichts mitnehmen.
- Maxim Leo
Wir werden jung sein
(225)Aktuelle Rezension von: buch_leselustEine wirklich spannende Idee, was passieren würde, wenn die Menschen sich jederzeit verjüngen könnten.
Durch die unterschiedlichen Teilnehmenden der Studie, vom Teenager bis zum Greis) bekommt man einen guten Einblick in die Auswirkungen und möglichen Probleme, die auftauchen können. Auch der politische Aspekt und die ethischen Diskussionen fand ich super spannend und haben mich zum Nachdenken angeregt. Ich mochte alles daran.
Allerdings hat mich das Ende dann doch etwas enttäuscht, was die Idee des Buches nicht so sehr schmälern soll.
- Cory Taylor
Sterben
(26)Aktuelle Rezension von: Leonie_SeitzDieses Buch war in vielen Abschnitten sehr bewegend was die Thematik Tod betrifft.
zwischendurch gegen Schluss wurde es etwas langatmig mit persönlichen Geschichten die nichts mit der Thematik Tod an sich zu tun hatten.Alles in allem aber ein lesenswertes Buch, mit einem erfrischenden Blick auf die Realität.
- Daniel Kohlhaas
Kleine Engel
(49)Aktuelle Rezension von: anchsunamun"Kleine Engel" von Daniel Kohlhaas ist ein sehr nachdenklich machender Krimi, der im Juli 2021 im Knaur Verlag erschienen ist.
Die kleine Lilli ist aus dem Fenster gestürzt, Blut ist in ihren blonden Locken. Sie hat sich für diesen Weg entschieden, doch hat sie das wirklich?
Zwei Ermittler glauben nicht daran und beginnen zu ermittlen.
Die Geschichte stimmt einen sehr nachdenklich. Der Erzählstil ist super und fesselnd und die Charaktere sind glaubwürdig. Lilli ist ein todkrankes Mädchen, sie lebt im Hospiz, ihr Tod ist wahrscheinlich nicht mehr fern und doch, hat sie sich wirklich selbst dazu entschieden. Der Leser spürt, dass es nicht so ist und wird tief berührt von der Trauer der Eltern und auch der Pflegekraft.
Der Mörder, denn es gibt einen solchen, das wird schnell klar, mordet aus Mitgefühl und will den Kindern Frieden geben und ein neues Leben in Nangijala, dem Fantasiereich von Astrid Lindgren aus de Buch "Die Brüder Löwenherz". Ich gebe zu, das Buch hat mich tief berührt, denn ich habe mir nie träumen lassen, dass ein Buch von Astrid Lindgren zu Morden inspirieren könnte. Zudem bin ich mir nicht sicher, ob die Menschen im Hospiz wirklich so enden wollen. Das kann ich mir nicht vorstellen.
Dieses Buch macht auf tragische Weise deutlich, wie wichtig und notwendig die Hospizarbeit ist und wie nötig Familien mit todkranken Angehörigen diese Art der Unterstützung brauchen.
- Andreas Izquierdo
Fräulein Hedy träumt vom Fliegen
(75)Aktuelle Rezension von: schmoekerstundeDiese feinfühlige und bewegende Geschichte erzählt von einer Frau, die den Mut findet, sich aus gesellschaftlichen Zwängen zu befreien und endlich für ihre eigenen Träume einzustehen.
Hedy, die zunächst ein stilles, angepasstes Leben führt, entwickelt sich zu einer starken, mutigen und zugleich tief menschlichen Figur. Lange Zeit funktioniert sie nur – bis sie beschließt, wirklich zu leben.
Ein leiser Traum vom Fliegen wird zum Weckruf einer späten Selbstbefreiung.
Andreas Izquierdo erzählt mit großer Empathie, feiner Ironie und einem außergewöhnlichen Gespür für Figuren.
Ein zutiefst hoffnungsvoller, kraftvoller Roman über Freiheit, Selbstbestimmung und den Mut, über sich hinauszuwachsen.
Eine poetische Hommage an alle, die sich ihre Träume bewahren und nicht aufhören zu träumen, ganz gleich in welchem Alter. - Christoph Poschenrieder
Mauersegler
(72)Aktuelle Rezension von: SusanneEichholzDieses Buch thematisiert das Alter auf sehr besondere Weise mit ebenso viel schwarzem Humor wie rührender Nachsicht. Es ist zugleich eine Ode an die Freundschaft und ihre zentrale Rolle im Leben. Darüber hinaus ist es aus meiner Sicht wieder einmal ein Beweis dafür, dass die Meinungen von Kritikern und Lesern meilenweit voneinander entfernt sein können.
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr / Ein ganz neues Leben
(173)Aktuelle Rezension von: GothicQueen"Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes habe ich schon seit einer Ewigkeit daheim auf meinem SuB liegen. Seit ich regelmäßig Hörbücher höre, komme ich endlich dazu, mir auch "ältere" SuB-Leichen vorzunehmen. So auch dieses Hörbuch, gelesen von Luise Helm.
Ich kannte schon den Film und fand ihn klasse. In dieser Geschichte geht es um Louisa Clark, die einen Job bei einer gut betuchten Familie annimmt. Der Job ist auf ein halbes Jahr befristet. Sie soll die Pflegerin von Will sein, der ein Tetraplegiker ist und im Rollstuhl sitzt. Eigentlich ist Louisa keine Pflegerin und hat auch keine Vorerfahrung. Für medizinische Angelegenheiten ist außerdem ein "richtiger" Pfleger zusätzlich angestellt. Wills Mutter entscheidet sich trotzdem für Louisa. Sie soll einfach bei Will sein. Sie wundert sich erst. Der Job wird aber gut bezahlt, also nimmt sie ihn an. Doch bereits in der ersten Woche will sie ihn hinschmeißen, da sich Will wie ein richtiges Arschloch aufführt. Sie bleibt, da ihre Familie das Geld gut gebrauchen kann. Und sie lernt Will kennen. Je länger sie da ist, umso besser verstehen sich die beiden. Dann bekommt Louisa eines Tages ein privates Gespräch mit Wills Mutter mit, was nicht für ihre Ohren bestimmt war. Sie erfährt, dass sie nur angestellt wurde, um Will vom Selbstmord abzuhalten. Denn Will hat einen genauen Plan...
Ich fand die Geschichte sehr rührend und Luise Helm hat das Hörbuch wieder extrem toll gesprochen. Ich mag sie als Hörbuchsprecherin. Vor allem gefällt mir an diesem Buch, dass es keine gekürzte Ausgabe war. Ich habe direkt mit Teil 2 begonnen. Ich bin froh, dass ich endlich mal zu einem Jojo Moyes-Buch gegriffen habe und kann dieses Buch/Hörbuch sehr empfehlen.
- Joe Monninger
Solange der Fluss uns trägt
(31)Aktuelle Rezension von: AlinchenCobb hat sich eine Auszeit genommen, um mit dem Kanu einen Fluss entlang zu paddeln, auf den Spuren von Henry David Thoreau. Bereits auf der Autobahn fällt ihm Marys Auto auf, am und auf dem Fluss treffen sie sich wieder. Es ist bei beiden Liebe auf den ersten Blick. Bereits nach kurzer Zeit träumen sie von einer gemeinsamen Zukunft. Doch Mary erklärt Cobb bald, dass sie evt. eine unheilbaren Krankheit hat und wenn ja, selbst bestimmen möchte, wann sie stirbt statt den Tod der Krankheit zu überlassen. Cobb will sich, selbst als er das Ergebnis des Tests weiß, nicht davon abbringen lassen, so viel Zeit wie möglich mit Mary zu verbringen.
Das Cover ist wunderschön und hat mich gleich angesprochen, als mir das Buch in meiner Buchhandlung ins Auge fiel. Auch der Klappentext passte, so zog es bei mir ein. Leider wurde es inhaltlich zu einer großen Enttäuschung! Durch das erste Kapitel ist das ganze Buch vorhersehbar und ohne Spannung. Auch die hier oft gepriesene Liebesgeschichte zwischen Cobb und Mary hat mich emotional nicht erreicht. Im Gegenteil: Oft habe ich mich gefragt, wie glaubwürdig alles sein kann, wenn man sich gerade mal ein paar Tage oder sogar Stunden kennt. Dazu kamen die langen und langweiligen Geschichten über Raben und Krähen sowie Marys extrem nervige Klopf-Klopf-Witze. Ich war mehrfach davor, das Buch abzubrechen und bin froh, dass ich es nun beendet habe.
Zwei Sterne gibt es nur wegen dem extrem schönen Cover und den wenigen Figuren, die ich mochte.
- Albert Espinosa
Club der blauen Welt
(24)Aktuelle Rezension von: AmaraBEs ist mein absolutes Lieblings Buch. Es erzählt von einem Mann der seine letzten Tage nicht in einem Krankenhaus verbringen möchte. Also findet er eine Möglichkeit seine letzten Tage in Frieden zu Leben.
- Inger G. Madsen
Mord auf Antrag
(13)Aktuelle Rezension von: BooksAreGreatMeinung:
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Der Einstieg viel mir wirklich schwer. Ich hatte ganz schön zu kämpfen, weil es eine so große Anzahl an Personen gab. Nachdem diese Hürde jedoch genommen war, gefiel mir das Buch sehr gut.
Mich hat die Spannung gefesselt und ich hatte richtig Spaß daran mitzurätseln.
Der fall ist super interessant und verzwickt. Auf die Lösung bin ich so nicht gekommen. Die Autorin hat mich gut hinters Licht geführt und durch eine gekonnte Wendung am Ende mein Interesse erneut wecken können und mich überrascht.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Er ist flüssig und spritzig. Die Dialoge der Charaktere haben mir gefallen. Auch die Beschreibungen sind detailreich und weiterbringend.
Die Charaktere waren aussagekräftig und sympathisch. Ich könnte mir durchaus vorstellen noch mehr von ihnen zu lesen.
Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.























