Bücher mit dem Tag "stereotype"

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22 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.159)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
    • Buchtitel: Die Chemie des Todes
    • Autor: Simon Beckett
    • Verlag: Rowohl
    • ISBN: 9783499256462  
    • Ausgabe: Taschenbuch
    • Erscheinungsdatum: 01.08.2007


    Inhalt:

    "Sterben kann ewig dauern.
    … aber der menschliche Körper beginnt kaum fünf Minuten nach dem Tod zu verwesen – und wird dann zu einem gigantischen Festschmaus für andere Organismen. Zuerst für Bakterien, dann für Insekten. Fliegen. Die Larven verlassen die Leiche in Reih und Glied, in einer Schlangenlinie, die sich immer nach Süden bewegt.
    Ein Anblick, der jeden dazu veranlassen würde, das Phänomen zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Und so entdecken die Yates-Brüder, was von Sally Palmer übrig geblieben war.
    Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin in Devonshire. Verdächtiger Nummer eins ist der schweigsame Fremde im Dorf, ein Dr. David Hunter.
    Doch es stellt sich heraus, dass er früher Englands berühmtester Rechtsmediziner war, und die Polizei bittet ihn um Unterstützung.
    Gerade als seine Analysen zeigen, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten."

    Meinung:

    Zu Beginn möchte ich das zugleich schöne aber auch irrsinnig schlichte Cover hervor heben, welches, wie ich festgestellt habe, auch zu seinem neusten Buch passt, welches ich erst vor kurzem rezensieren durfte.

    Kommen wir aber nun auch schon direkt zum Inhalt selbst. Dieser hat mich von der ersten Seite weg geflashed. Mir wurde ja seit Jahren schon Simon Beckett als Autor und vor allem die "David Hunter"-Reihe empfohlen und nun weiß ich auch weshalb. Denn bei diesem Buch wird man direkt in das Geschehen geworfen und bekommt auch schon direkt am Anfang die Beschreibung einer verwesenden Leiche, welche bei mir persönlich etwas Übelkeit ausgelöst hat. Doch das war es nicht. So rasant und ekelerregend wie das Buch nämlich beginnt, geht es nämlich auch weiter. Immer einmal wieder werden Szenen beschrieben, die das blanke Grauen sind und nicht nur einen flauen Magen, sondern auch regelrecht Gänsehaut verursachen. Natürlich wird man, wie bei einem jeden guten Thriller, erst einmal auf zig falsche Fährten geführt, weswegen das Erraten, wer denn nun der Mörder ist, einem richtig erschwert wird.

    Denn auch die Protagonisten, vor allem alle im Dorf einheimischen Leute, überaus verdächtig wirken und jeder auf seine eigene Art und Weise zurückgezogen lebt. Dadurch gerät beinahe jeder einmal ins Kreuzfeuer der Ermittlungen, bei der auch David Hunter unfreiwillig mitarbeitet. Seinen Charakter finde ich tatsächlich am interessantesten. Denn vor allem seine Vorkenntnisse im Bereich "Body Farm" sind etwas Besonderes.

    Der Schreibstil generell ist sehr angenehm und flüssig. Die Kapitellänge hat für mich auch richtig gut gepasst, weswegen ich das Buch innerhalb vierundzwanzig Stunden durchgelesen habe und es für mich quasi zum Pageturner wurde.


    Fazit:

    Alles in allem ist es ein fantastischer Auftackt zur "David Hunter"-Reihe, welche ich auch definitiv noch zu Ende lesen werde. Bisher kann ich aber den ersten Teil definitiv weiterempfehlen an jeden, der keinen sensiblen Magen besitzt!

  2. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis des Pan (ISBN: 9783551314932)
    Sandra Regnier

    Das geheime Vermächtnis des Pan

     (1.643)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline_Raaflaub

    Ich liebe die Pan Reihe, gut geschrieben und dies mit viel Humor. 

  3. Cover des Buches Über Menschen (ISBN: 9783630876672)
    Juli Zeh

    Über Menschen

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Lyke

    "In Zeiten von George Floyd geht sie mit einem Nazi zum Fest. Es gelingt ihr einfach nicht, eine Haltung zu finden. Vielleicht, denkt Dora, ist das Einnehmen von Haltungen nur so lange richtig und wichtig, wie man die Dinge aus sicherer Distanz betrachtet." (S. 350)

    Dora hält ihr Leben in Berlin nicht länger aus. Ihre Beziehung mit Robert, dem fanatischen Weltverbesserer. Die Arbeit in der Agentur, bei der ein Projekt das nächste jagt. Eine  Pandemie, die selbst den Rationalsten den letzten Nerv raubt. Das Karussell in ihrem Kopf, das niemals anhält. Die kribbelnden Bläschen, die in ihrem Körper aufsteigen und sie nicht ruhen lassen. Hals über skopf und völlig unvorbereitet flieht Dora mit ihrem Hund Jochen aufs Land, nach Bracken. Ihre Erwartung: Ruhe, Gartenarbeit, Kopfkino aus. Die Realität: Im Nachbarhaus der Dorfnazi Gote, schrullige Persönlichkeiten überall und mehr Zwischenmenschliches, als ihr lieb ist. Wohl oder übel muss Dora sich nun mit Themen auseinandersetzen, die ihr Weltverständnis und ihre Werte auf Herz und Nieren prüfen... 

    Juli Zehs neuer Roman ist eine Wucht. Er ist so brandaktuell, dass es schmerzt. Unbequem, fordernd, absolut auf dem Punkt. Denn Juli Zeh macht es weder sich, noch ihren Leser:innen leicht. Einfache Antworten gibt es bei ihr nicht. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß, gut oder böse, richtig oder falsch. In ihren Romanen menschelt es, hier hat jede:r ein Päckchen zu tragen, keine Begegnung verläuft nach Schema F. Die Figuren sind vielschichtig und komplex und lassen sich nicht in lineare Handlungsmuster stecken. 

    Meisterhaft verpackt Zeh Situationen und Gefühle in klare, pointierte Gedankengänge und messerscharfe Beobachtungen. Treffsicher skizziert sie das Unwohlsein unserer modernen Gesellschaft aufgrund der sich rasant verändernden Welt, die Überforderung und Hilflosigkeit des Einzelnen hinsichtlich der globalen Zusammenhänge, aber auch scheinbar nichtige Alltagsprobleme. Dazwischen blitzt immer wieder ihr trockener Humor durch, der die Figuren liebevoll auf die Schippe nimmt. Es geht um Rassismus, Idealismus, Gutmenschentum und Mitmenschlichkeit. Es geht um das Finden einer Haltung und eines Standpunktes in einer Welt, deren Gewissheiten sich sukzessive auflösen. Und es geht um den größten Feind, den es zu bekämpfen gilt: die Angst vor der eigenen Courage.

    Das ist Gesellschaftsanalyse und -kritik on point. Ein Roman von Juli Zeh ist wie Programmkino - Unterhaltung mit Mehrwert. Prädikat wertvoll. 

    "Es geht nicht darum, wozu man fähig ist. Es geht auch nicht darum, wer was verdient hat. Nicht einmal darum, für oder gegen Nazis zu sein. Das Zauberwort heißt 'trotzdem'. Trotzdem weitermachen, trotzdem da sein." (S. 340)

  4. Cover des Buches Hope & Despair - Hoffnungsschatten (ISBN: 9783551300607)
    Carina Mueller

    Hope & Despair - Hoffnungsschatten

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Ehrmann

    **Wahre Gegensätze finden immer zueinander**
    Sie sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Zum Dank für die heimliche Rettung eines schiffbrüchigen Ufos bekam die amerikanische Regierung einst zwölf übermenschliche Babys geschenkt. Sechs Mädchen und sechs Jungen - jeweils für die guten und die schlechten Gefühle der Menschen stehend. Dies ist genau siebzehn Jahre her und die Babys sind nicht nur groß geworden, sondern wurden auch voneinander getrennt. Während Hope und die anderen fünf Mädchen sich als Probas dem Guten im Menschen verpflichten, verhelfen die männlichen Improbas dem kriminellen Untergrund zu Geld und Macht. Bis zu dem Tag, an dem die Improbas ihre Gegenspielerinnen aufspüren und nur Hope entkommen kann. Mit ihrem Gegenpart Despair dicht auf den Fersen...

    Sowohl Hope als auch Despair waren mir gleich sympathisch. 

    Hope ist von ihrer ganzen Art her anders als ihre 'Schwestern' was ich überaus gut finde. Sie ist nicht so ein Püppchen auch wen ihr Äußeres das auf den ersten Blick vermuten lässt. Sie ist von Grund auf gut und möchte ihre gabe als proba so einsetzen damit die Menschen davon profitieren. 

    Despair ist, wie nicht anders zu erwarten, der absolute gegenpart zu Hope. Ich mag seine Art und das er seine Prinzipien hat und dennen treu bleibt. Seine 'Brüder' sind ebenfalls sehr interessante Charaktere.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen da ich wie gefesselt in der Geschichte war und unbedingt wissen müsste wie es weiter geht. 

    Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte von Hope und Despair weitergeht.

  5. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  6. Cover des Buches Aussicht auf Sternschnuppen (ISBN: 9783499269851)
    Katrin Koppold

    Aussicht auf Sternschnuppen

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Ellen_Lang

    „Willst du noch einen letzten Rat von mir hören?

    „Nein“

    „Ich geben ihn dir trotzdem: Lern endlich, mit dir selbst auszukommen! Denn wenn du es nicht kannst, kann es auch kein anderer.“

     

    Helga Baum ist fast vierzig und wünscht sich so sehr zu heiraten und Kinder zu haben. Ob ihr jetziger Freund Guisepppe wirklich der Mann ist, mit dem sie alt werden möchten? Dann entdeckt sie eine verräterische SMS auf seinem Handy. Guiseppe macht sich auf den Weg nach Italien. Hat er eine Affäre? Helga ist besorgt und wütend zugleich und macht sich Hals über Kopf auf den Weg nach Italien. Eine ungewöhnliche Reise beginnt. Das Leben von Helga war bisher eher trist und unspektakulär. Nun ändert sich alles. Sie muss sich mit dem rauchenden Schauspieler Nils Schönebeck ein Mietauto teilen. Auf der langen Reise sind schlechte Luft, schlechte Laune und Konflikte vorprogrammiert. Als Helga auf einem Marktplatz dann auf Guiseppe trifft überschlagen sich die Ereignisse…..

    Ich habe diesen Liebesroman richtig genießen können. Er ist mit so viel Witz und auch Spannung erzählt, dass ich ihn am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Helga ist eine triste und einfache Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht als Kinder zu haben (am Besten mit Mann und Hochzeit und Haus und allem drum herum). Die Reise nach Italien ohne Gepäck ist so spontan und ereignisreich, dass dies ihren kompletten Lebensplan durcheinander bringt. Auf der Fahrt lernt sie Nils Schönebeck kennen und verliebt sich in ihn, kann diese Liebe aber noch nicht zulassen. Ein Roman voller Herzschmerz und mit sehr vielen witzigen Szenen gespickt. Es macht so viel Freude den Roman zu Lesen, dass ich auf jeden Fall noch die anderen 2 Teile der „Sternschnuppen“-Reihe von Kathrin Koppold lesen werde.

  7. Cover des Buches Sprache und Sein (ISBN: 9783446265950)
    Kübra Gümüsay

    Sprache und Sein

     (73)
    Aktuelle Rezension von: lillywunder

    Im Zentrum von Kübra Gümüsays erstem Buch steht die Frage, welche Macht die Sprache hat, wie unsere Wahrnehmung und unser Sein von ihr abhängen. Wie Sprache uns die Welt öffnet, aber gleichzeitig auch eine Waffe sein kann. Wie sie den politischen Diskurs prägt. Kübra Gümüsay betrachtet Begrifflichkeiten und Kategorien und wie Menschen durch diese Stereotype gefangen sein können, wie in einem Käfig. "Der Flüchtling" oder "die Kopftuchträgerin" werden dann nicht mehr als Individuum wahrgenommen, sondern als Vertreter einer Menschengruppe oder als Pressesprecherin einer Religion. Sie erzählt aus ihrer eigenen Perspektive als Muslimin, feministisch und kopftuchtragend, und was beim Lesen besonders hängen bleibt, ist die Erfahrung von Menschen, die als "Andere" wahrgenommen werden, dass ihr Handeln nicht als ausschließlich ihr eigenes wahrgenommen wird, sondern dass ihr Soundso-Sein zuallererst als ein Beispiel für eine Menschengruppe gilt. 


    Nach und nach verlässt sie im Verlauf des Buches das engere Thema der Sprache und widmet sich der gesellschaftlichen Debatte rund um Rassismus und Diskriminierung. Hier hätte es mir beim Lesen geholfen, wenn dieser Schwerpunkt von Vornherein klarer herausgestellt worden wäre, sodass die Richtung beim Lesen klarer gewesen wäre. Denn der gesellschaftliche Diskurs ist natürlich auch sprachlich vermittelt, sie fasst das Thema hier allerdings noch wesentlich weiter, geht auf die öffentliche Darstellung ein, auf die Verantwortung von Politik und Medien, auf Handlungsmöglichkeiten derjenigen Menschen, die eine Menschengruppe repräsentieren sollen. Auf die Agenda der Rechten und welches Ziel sie selbst vor Augen hat, wie ein "freies Sprechen" aussehen kann. Für mich insgesamt weniger eine Analyse der Architektur der Sprache, sondern vielmehr ein starkes Plädoyer für eine gleichberechtigte, gesellschaftliche Kommunikation.


    Kübra Gümüsay schreibt dabei für mein Empfinden aber nicht angreifend, sondern aufklärend. Ruhig, klug, kritisch, wortgewandt. Sie bringt Beispiele aus ihrem Leben an, geht aber auch auf Studien zum Thema ein und zitiert unheimlich viele Menschen, die ebenfalls gegen eine Form der Diskriminierung kämpfen (neue Buchwunschliste für mich inklusive). Für mich ein sehr lesenswertes Buch, eine spannende Perspektive und ein wichtiger Beitrag auf der Suche nach Gleichberechtigung.

  8. Cover des Buches Die Elternsprecherin (ISBN: 9783956498329)
    Laurie Gelman

    Die Elternsprecherin

     (47)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    "Aufüberhauptgarkeinen Fall!" S. 377


    Inhalt:

    Jennifer hat einen Nachzügler und muss wieder einmal das Amt der Elternsprecherin übernehmen. Da sie das Amt nur widerwillig übernimmt, beschließt sie es den Eltern zu zeigen. Schließlich gibt’s in dieser Klasse ganz spezielle Kandidaten wie die Allergiker-Mom, den Spießer-Dad und die Schickimicki-Mum. Mit ihren ganz eigenen E-Mails gewinnt Jennifer Freunde, Feinde und findet auch so manche interessanten Details heraus.


    Cover:

    Das Cover spricht mich nicht sehr an, da ich Cover mit „echten“ Dingen darauf nicht so gerne mag. Jedoch finde ich den Titel sehr ansprechend. Er vermittelt dem Buch mit dem Foto des Schulhofs den Eindruck einer amüsanten Lektüre.


    Meine persönliche Meinung: 

    Der Titel und der Klappentext sprachen mich sofort an, denn ich bin Lehrerin und habe schon verschiedenste Exemplare von Eltern kennen gelernt. Gleich zu Ferienbeginn las ich dieses Buch und musst so manches Mal schmunzeln. Irgendwie auch schön, wenn die Eltern mal auf die Schippe genommen werden und nicht nur die Lehre - wenngleich Mrs. Wards auch nicht unbedingt sooo gut abschneidet. Die Mails sprühen vor Humor und lockerten die Geschichte stets wieder auf. Auch Jennifer ist eine Klasse für sich, die man je länger das Buch dauert immer lieber gewinnt. Die Autorin schreibt locker und flüssig und es macht Spaß diese Lektüre zu lesen.


    Fazit: 

    Ein netter Roman für Zwischendurch, der einen zum Schmunzeln bringt.

  9. Cover des Buches The War Between the Classes (ISBN: 9783125781108)
    Gloria D. Miklowitz

    The War Between the Classes

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Adam und Amy lieben sich. Die beiden sind ein paar, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Adam einer typischen amerikanischen, höher gestellten Familie entstammt, ist Amy der Abkömmling einer asiatischen Familie. Die Eltern der beiden sind gegen eine Beziehung. Während Amys Vater an Traditionen und Werte festhält - sogar nicht mal mehr mit seinem Sohn spricht, nachdem dieser ohne Einwilligung seines Vaters eine Amerikanerin geheiratet hat, ist es bei Adam seine Mutter, die etwas gegen die Herkunft von Amy auszusetzen hat. Um auf die Problematik der sozialen Schichten und Herkünfte seiner Schüler hinzuweisen, beschließt der Lehrer von Amy und Adam ein Experiment zu wagen. Dabei teilt er seine Schüler in Farben ein, welche sich bestimmten Regeln und Freiheiten zu unterziehen haben. Dabei schlüpfen die Schüler in völlig neue Schichten, als die, die sie bereits kennen. Zu Beginn scheint das Ganze noch ein Spaß zu sein, doch irgendwann verhärten sich die Fronten und Adam und Amy sind mitten drin. Ihre Beziehung wird auf eine Zerreißprobe gestellt. 

    Die Klasse wird in folgende Farben untergliedert:

    Blau

    Blau ist die höchste gesellschaftlich gestellte Farbe, welche in der Regel die wohlhabenden Bürger darstellt. 

    Dunkelgrün

    Dunkelgrün stellt die höhere Mittelklasse dar, welche die Workaholics darstellen. 

    Hellgrün

    Hellgrün ist die untere Mittelklasse, welche den Oranges übergestellt sind und Dark-greens unterstehen. Diese Light-greens sind, wie im Buch beschrieben, die Familien, die "ihren Kopf über dem Wasser halten wollen".

    Orange

    Orange ist die niedrigst gestellte Gesellschaft im Buch. Diese Oranges stellen die Familien dar, die in der Realität keine Vaterfigur besitzen und meistens Probleme mit dem Gesetz haben.


    (Quelle: wikipedia)


    The War between the Classes ist eine Schullektüre in meinem Englischunterricht gewesen. Neben der englischen Sprache wurden hier aktuelle und brandheiße Themen besprochen, die aber aufgrund des Ausschlachtens durch unseren Lehrer einfach nur nervig waren. An sich finde ich die Massage in diesem Buch sehr wichtig. Durch bestimmte Klischees und Vorurteile werden Menschen in eine Kaste gesteckt, aus denen er sehr schlecht entfliehen kann. Die Schreibweise des Buches war sehr gut und leicht verständlich. Es war interessant zu sehen, welche psychologischen Abgründe sich in einem solchen Experiment auftun. Es gibt die Wütenden, die mit ihrer Kaste nicht zufrieden sind. Es gibt die Machtgierigen, welche ihren Stand gnadenlos ausspielen. Es gibt die Unparteiischen, welchen alles egal ist und es gibt jene, die versuchen zu vermitteln. So spaltet sich während des Experiments der komplette Schulkörper und die Charaktere versuchen sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. Schade, wenn man es auf den Klassenzusammenhalt bezieht, erschreckend, wenn man es für eine große Masse betrachtet. Dieses Experiment fand im Übrigen wirklich statt - das Buch basiert also auf einer wahren Begebenheit.
  10. Cover des Buches Die aufgeregte Gesellschaft (ISBN: 9783570103623)
    Philipp Hübl

    Die aufgeregte Gesellschaft

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Philipp Hübl skizziert in seinem Buch in groben, aber gut pointierten Reflexionen, was psychologische, anthropologische und soziologische Studien über die Entstehung von Vorurteilen, Gruppendynamiken oder politischen Einstellungen voraussagen können. Um eine breite Leserschicht zu erreichen, schreibt er knackig, eingängig, intuitiv und verliert sich vor allem nicht in der mühenvollen Seziererei wissenschaftlicher Studien. Trotz aller Schwer- und Anfälligkeiten der menschlichen Natur für schablonenhaftes Denken, Ausgrenzung, Angst, Scham und Ekel vor Veränderungen oder anderen Menschen(gruppen) entwirft Hübl für die Zukunft ein optimistisches Bild. Dies macht Mut, wenn auch aus dem Substrat seiner zuvor vorgestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse gerade weniger mit einer positiven Zukunft zu rechnen ist.
  11. Cover des Buches Sprache und Sein (ISBN: B08JCMLYN1)
    Kübra Gümüşay

    Sprache und Sein

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Und essen werden wir die Katze (ISBN: 9783218011235)
    Nadine Kegele

    Und essen werden wir die Katze

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Zwillingsmama2015
    Nadine Kegeles Buch "Und essen werden wir die Katze" ist ein anspruchsvolles Stück linksgerichteter Literatur aus Österreich. 

    Wir treffen heir auf fiktive Texte, Illustratzione und Collagen, Berichte aus dem Leben von Flüchtlingen und einfach Texten zum nachdenken. Es geht um den Unterschied zwischen Mann und Frau, Flüchtlinge, Unterschieden in Bezahlungen und Behandlungen. 

    Einige Texte muss man öfter lesen um sie zu begreifen und fast kein Text lässt einen kalt...vieles klingt noch lange nach. 

    Ein interessantes Buch, gegen die rechte Regierrung und für das Menschsein und menschlich sein!
  13. Cover des Buches Russki extrem (ISBN: 9783548373386)
    Boris Reitschuster

    Russki extrem

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Ich war noch nie in Russland, aber die Faszination für dieses Land wurde von Boris Reitschuster geweckt. Niemals hätte ich gedacht, dass Russland so spannend, aufregend und anders ist. Das Lesen des Buches war ein absoluter Genuss, denn immer wieder war ich erstaunt über das Leben unter Bedingungen die man wirklich nur ‚Russki Extrem‘ nennen kann. Nach der Lektüre weiß man erst einmal wieder zu schätzen, welch Vorteil es ist in Deutschland zu wohnen. Denn wie Boris Reitschuster schon schreibt ‚was für Russen ein Wunschtraum ist, bedeutet für Deutsche eine Krise‘.
    In wie weit der Autor vielleicht Situationen und Gegebenheiten überspitzt hat, vermag ich nicht zu sagen, aber ganz klarer Respekt für alle, die in Moskaus Fahrstühlen hängen bleiben und denen ohne Vorwarnung für Wochen das Wasser abgestellt wird.
    Boris Reitschuster hat einen sehr amüsanten und guten Schreibstil. Sympathisch schafft er es dem Leser das Leben in Moskau nahe zu bringen. Er wird dabei zwar nie wirklich persönlich, aber das fällt beim Lesen kaum auf und es passt auch zu dem Buch. Russland bzw. Moskau ist der Hauptcharakter von ‚Russki Extrem‘.
    Einziger Minuspunkt war, dass das Thema Korruption ein wenig zu Tode geritten wurde. Irgendwann sollte jedem klar gewesen sein, dass es sehr viel Korruption gibt. Dafür hätte ich lieber noch weitere Kapitel über das Familienleben, den Alltag, Freundschaften etc. gelesen.
    Ganz klar will ich nun noch mehr über Russland erfahren.

    Positiv:
    - Man erfährt sehr viel über Russland
    - Der Autor hat einen amüsanten und sehr guten Schreibstil
    - Es wird eine absolute Faszination für Russland und das russische Leben aufgebaut

    Neutral:
    - Dieses Buch bezieht sich hauptsächlich auf Moskau

    Negativ:
    - Das Thema Korruption wurde ein bisschen zu sehr ausgereizt
  14. Cover des Buches Fettnäpfchenführer Finnland (ISBN: 9783958891814)
    Gudrun Söffker

    Fettnäpfchenführer Finnland

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Finntastic

    (Werbung)* Der Fettnäpfchenführer Finnland von Gudrun Söffker ist ein unterhaltsamer Finnlandreiseführer in Romanform. In 31 Kapiteln schickt euch die Autorin gemeinsam mit ERASMUS-Studentin Greta aus Deutschland auf eine spannende Finnlandreise und gibt nebenbei ganz viele nützliche Tipps und Ratschläge für Finnland-Neulinge. 

    Aber auch Finnlandkenner erfahren im Laufe der Geschichte ganz sicher etwas Neues über ihr Lieblingsland. 

    Ob Greta schließlich mit ihrem finnischen WG-Partner Lauri zusammenkommt, wird natürlich an dieser Stelle nicht verraten…

    Fazit: Ein rundum gelungenes Buch. Beim Finnlandbesuch ins Fettnäpfchen treten war gestern!

    Habt ihr Lust noch mehr über die Autorin und die Entstehung zum Buch zu erfahren, auf meiner  Finnland-Website ist eines schönes Interview mit Gudrun Söffker erschienen (https://finntastic.de/fettnaepfchenfuehrer-finnland-gudrun-soeffker).

    Finntastische Grüße!

    Inken 

  15. Cover des Buches Fettnäpfchenführer Schweden (ISBN: 9783934918436)
    Delia Kübeck

    Fettnäpfchenführer Schweden

     (3)
    Aktuelle Rezension von: DanielaN
    Zunächst: eine gute Idee! Wer nach Schweden fährtmit dem Bild von Bullerbü, sauberer Luft und dem vermeintlichen Wissen über das Jedermannsrecht, der kann in so einem Fettnäpfchenführer die Schweden jenseits von Pippi Langstrumpf und Ikea kennenlernen.
    Das Konzept des Buchs, dies anhand der deutschen Familie Müller (Vater, Mutter, zwei Kinder - ja, das Klischee lässt hier schon grüßen) zu tun, die aber in wirklich jedes mögliche (und eigentlich auch unmögliche) Fettnäpfchen tritt, ist schnell überhaupt nicht mehr witzig. Als Leserin lerne ich, dass Schweden immer freundlich und zu höflich für Kritik sind, wohingegen Deutsche stets wie der Elefant im Porzellanladen, laut, besserwisserisch, maßregelnd, kritisch auftreten. Kein Zweifel - solche Menschen mag es geben. Allerdings identifiziere ich mich nicht mit denen, finde diese höchst peinlich und hoffe, dass es auch andere Schweden-Urlauber gibt, die nicht auf die Idee kommen, sich in der Schlange vorzudrängeln oder sich sofort zu beschweren, wenn etwas mal fünf Minuten länger dauert als gedacht.
    Alles in allem wird ein so pauschales und negatives Bild von Deutschen gezeichnet, dass ich mich frage, ob
    - die Schweden tatsächlich so viele schlechte Erfahrungen mit deutschen Touristen und Auswanderern gemacht haben, dass dieses Bild gerechtfertigt ist
    - man sich als Deutscher überhaupt noch nach Schweden trauen darf, denn die müssen ja sehr schlecht über uns denken.
    Alles in allem war mir die Gleichung Schwede gut, Deutscher schlecht etwas zu holzschnittartig.
  16. Cover des Buches Überleben unter Franzosen (ISBN: 9783492253994)
    Stephen Clarke

    Überleben unter Franzosen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: PrincessCrissa
    Ich habe dieses Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, bevor ich an einer Reise nach Frankreich teilgenommen habe. Habe es dann auch recht schnell gelesen. Ich muss ehrlich sagen, dass mir Frankreich, wie ich es kennengelernt habe, überhaupt nicht zugesagt hat. Das Buch dagegen schon. Es ist voll mit teils sehr stark übertriebenen Stereotypen, jedoch lustig und interessant geschrieben. Die französische Kultur auf eine ganz neue Art und Weise. :)
  17. Cover des Buches Mein schwuler Friseur (ISBN: 9783868838749)
    Oliver Kuhn

    Mein schwuler Friseur

     (6)
    Aktuelle Rezension von: lilliblume
    Dies ist ein sehr unterhaltsames Buch zum Schnökern zwischendurch mit lauter Vorteilen zu den verschiedensten Berufsgruppen, dem Frauen- und Männerbild etc. Als lustiges Mitbringsel geeignet, über das man gerne gemeinsam lacht - insbesondere, wenn die eigene Berufsgruppe aufs Korn genommen wird.
  18. Cover des Buches Lassen Sie mich durch, ich bin verliebt! (ISBN: 9783734101083)
    Kerstin Klein

    Lassen Sie mich durch, ich bin verliebt!

     (11)
    Aktuelle Rezension von: ejtnaj
    Jessie und ihre Freundin Charlie wagen den Schritt in die Selbstständigkeit und pachten die Polizeikantine.
    Gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf ihre Jugendliebe Gabriel der ihr damals das Herz mehr als nur etwas gebrochen hat.
    Nun ist Gabriel also Kommissar und so begegnen sie sich jeden Tag in der Kantine wenn er zum essen kommt. Zwar geht Jessie zu ihm auf Distanz, doch Gabriel sucht immer wieder ihre Nähe. Ganz langsam wird Jessie mürbe aber der Gedanke an ihren Freund hält sie ab etwas verrücktes zu tun. Doch dann kommt der Tag wo beide sich dem Funkenflug zwischen ihnen nicht mehr entziehen können und ihre Gefühle fahren Achterbahn.

    Dieses Buch hier stand noch länger auf meiner Wunschliste und nun endlich habe ich den Roman gelesen.
    Es gibt ja schon ein paar Rezensionen über das Buch die unterschiedlicher nicht sein könnten.
    Mir war aber auch so von Anfang an klar, dass dies hier ein Liebesroman ist und das Happy End von vorneherein feststeht was mich aber wirklich nicht stört da ich dieses Genre immer wieder sehr gerne lese.
    Der Einstieg ins Buch ist mir zu Beginn sehr leicht gefallen, doch nach ein paar Seiten hatte ich kurz Probleme was weniger an der Geschichte lag als am Seitenlayout des Verlags.
    Denn es gab zwei Haupthandlungsstränge aus deren Sicht abwechselnd erzählt wurde. Doch leider gab es dann bei einem Sichtwechsel recht selten einen größeren Absatz, den gab es nur bei Ortswechseln, so dass man als gerade noch bei Jessie war und eine Zeile später hat man dann aus Gabriels Sicht die Geschichte erlebt. Mir persönlich hätte ja schon eine Leerzeile bei den Personenwechseln gereicht und es wäre für den Leser einfacher gewesen allem zu folgen.
    Die Handlung an sich war gut aufgebaut und man konnte allem gut folgen, wobei ich schon sagen muss Jessie war mich manchmal einfach zu Naiv und zu beeinflussbar, aber dies ist ja auch immer Ansichtssache.
    Ich persönlich fand alle Figuren des Romans sehr gut beschrieben und man konnte sie sich während des Lesens gut vorstellen.
    Jessie fand ich persönlich etwas Naiv und ja ich hätte ihr sehr gerne mal den Kopf geradegerückt. Aber auch Gabriel hatte seine schwächen, aber es war alles noch im Rahmen für mich.
    Die Handlungsorte an sich fand ich bis auf die Kantine recht blass und so konnte ich sie mir auch nur recht schwer beim Lesen vorstellen.
    Also die große Literatur war der Roman jetzt nicht, doch das wusste ich schon von Anfang an. Es ist aber ein Roman mit dem man sich schöne Lesestunden machen kann, genau richtig für einen Tag am Strand oder für ein paar ruhige Stunden auf der Couch.
    Ich habe es mir bei der Punktevergabe nicht leicht gemacht, aber nach längerer Überlegung vergebe ich vier von fünf Sternen da ich mich gut unterhalten gefühlt habe.
  19. Cover des Buches The Stage Irishman of the Pseudo-Celtic Drama (ISBN: 9781110607471)
    F. Hugh O'donnell

    The Stage Irishman of the Pseudo-Celtic Drama

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sonjastevens
    Diese Buch ist eine Kritik an Yeats und seinen Stücken zum Celtic Revival. Der Autor ist der Meinung, wenn man die irischen Namen, durch Namen, die in anderen Ländern typisch sind, austauschen würde, so hätte man ein Theaterstück, dass typisch für dieses Land wäre. Noch dazu beanstandet er den blasphemischen Katholizismus, der in Yeats Stücken gefunden werden kann, oder wie kann es sein, dass ein verkleideter Demon die macht hat einen betenden Priester zutöten? Das Buch war zwar sehr kurz, aber es ist eine interessante Sekundärliteratur für Leute die sich mit Yeats beschäftigen und auf das Thema "Stage-Irishman" oder Kritik an Yeats Stücken hinauswollen.
  20. Cover des Buches Imagining and imaging Ireland (ISBN: 9783884767689)
    Michael Bolten

    Imagining and imaging Ireland

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Viva Polonia (ISBN: 9783492306737)
    Steffen Möller

    Viva Polonia

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Forti
    Steffen Möller lebt seit 1994 in Polen und hat sein erstmals 2008 erschienenes Buch "Viva Polonia" nun überarbeitet und neu herausgegeben.

    Das Buch ist eine Mischung aus Autobiographie und Beobachtung. Steffen Möller schreibt von seinem Leben in und mit den Polen. Dabei sagt er selbst, dass seine Charakterisierung Polens subjektiv ist - es ist nun mal auch keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern ein unterhaltendes Sachbuch, das aber dennoch Gehalt hat. Ich finde es ein interessantes Buch, das sowohl Polen-Kenner als auch Neulinge mit Gewinn lesen können.

    Geschrieben ist das ganze sehr kurzweilig, intelligent und sympathisch.
  22. Cover des Buches Reise um den Mond (ISBN: 9783596522415)
    Jules Verne

    Reise um den Mond

     (39)
    Aktuelle Rezension von: MissMissey
    "Das gewaltige Projekt des Artilleristenklubs zu Baltimore, ein Flug zum Mond, scheint gelungen. Die drei Reisenden, Klubpräsident Barbicane, Kapitän Nicholl und Michel Ardan, haben den Start gut überstanden, nur ein Hund ist zu Schaden gekommen. Geborgen in ihrem gemütlich ausgestatteten Projektil, können sie wichtige Beobachtungen anstellen und einen alten Traum der Menschheit verwirklichen...."

    Die Reise um den Mond von Jules Verne beschreibt die abenteurliche Reise dreier Menschen um die Geheimnisse des Mondes zu lüften. Gibt es auf dem Mond Leben? Wasser? Wälder? Ist dort ein Leben für Menschen möglich?
    Von ihrem kleinen Projektil aus können sie Berge und Täler des Mondes aus der Nähe betrachten, die bisher nur ungefähr erahnt werden konnten. Und wie ist die Rückseite des Mondes beschaffen, versteckt sich dort eine Zivilisation?
    Das alles wollen die drei Herren herausfinden und nach Abschluss ihrer Beobachtungen möglichst ihre Ergebnisse der Menschheit auf der Erde persönlich mitteilen.

    "Die Reise um den Mond" war mein drittes Buch von Jules Verne und um ehrlich zu sein war ich ein wenig enttäuscht. Ich hätte mir teilweise eine etwas detailliertere Beschreibung der Geschehnisse gewünscht, andrerseits wurden die Beobachtungen des Mondes sehr detailreich beschrieben. Und auch gewisse Dinge, die aus heutiger Sicht einfach nicht möglich sind, wie z.B. im Weltall mal eben ein Fenster zu öffnen, haben mich mehr gestört als sie sollten. Schließlich fehlte damals einfach noch das Wissen wie eine Reise außerhalb der Erdatmosphere konkret durchzuführen sei.
    Allerdings haben besonders die Gespräche der drei Reisenden mich sehr unterhalten, auch die Vorstellungen die die Protagonisten vom Erdtrabanten hatten haben mich teilweise sehr amüsiert und am Ende wollte ich doch wissen ob sie es schaffen zur Erde zurückzukehren.

    Fazit: ein lesenswertes Buch für alle Fans von Jules Verne, das sich recht schnell liest, trotz der vielen Gespräche die sich häufg um Physik drehen.
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