Bücher mit dem Tag "stern"
78 Bücher
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(986)Aktuelle Rezension von: reading_squirrelGlücklicherweise gehöre ich zu den vermutlich gefühlt letzten 5 fantasy-lesenden Wesen, die sich erst kürzlich an die Bücher von Sarah J. Maas herangewagt haben. Denn während jetzt alle begierig auf ACOTAR 6 warten, steht mir noch die Reise nach Crescent City bevor.
Bis ungefähr Seite 300 habe ich mich ziemlich verloren gefühlt: Keinen blassen Schimmer, wen ich wo einordnen muss und was hier genau wie funktioniert. Das hat mich masslos überfordert und gleichzeitig war ich enttäuscht, weil keine wirkliche Handlung da war. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass mich die Charaktere dieser Reihe bisher am wenigsten abholen. Ich musste mich beinahe zwingen, weiterzulesen - was sich zu 100% gelohnt hat.
Hat man diesen elendig langen und trägen Vorspann erst einmal überwunden, kommt Fahrt auf. Die Geschichte hat mich Seite für Seite ein Stückchen mehr gepackt und die Kapitellänge fühlte sich dadurch auch angenehmer an. Im letzten Drittel angekommen, wusste ich kaum mehr, wo mir der Kopf steht. Die Ereignisse haben sich überschlagen und die unerwarteten Twists haben mich nacheinander fein säuberlich aus der Bahn gepfeffert, inklusive kleinem aber heftigem Tränenausbruch - wer also wie ich eher nahe am Wasser gebaut ist, sollte Taschentücher bereitlegen.
Wenn zu Beginn auch etwas mühsam, entfaltet sich hier nach und nach etwas gewaltiges und ich bin unheimlich neugierig, was mich in Band 2 alles erwartet!
- Sebastian Fitzek
Das Kind
(2.497)Aktuelle Rezension von: Its_angieDas Buch ist ein klassischer Thriller. Der Strafverteidiger Robert Stern aus Berlin übernimmt nach vielen Überlegungen und nach einer DVD den kleinen Simon.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend geschrieben. Ab der Mitte des Buches überschlagen sich die Ereignisse und man kann es denn garnicht mehr aus der Hand legen.
Allerdings fand ich das Ende ein wenig verwirrend.
- Leigh Bardugo
Das neunte Haus
(462)Aktuelle Rezension von: ssp293Der Roman hat mir gut gefallen. Die Handlung ist spannend und der Plot insgesamt schlüssig aufgebaut. Die häufigen Wechsel zwischen den Zeitebenen erforderten allerdings erhöhte Aufmerksamkeit und wirkten gelegentlich etwas fordernd. Dennoch überzeugt die Geschichte durch Atmosphäre und stimmige Entwicklungen.
- Abigail Owen
The Games Gods Play – Schattenverführt
(465)Aktuelle Rezension von: Athena2612Am Beginn des Crucible werden 13 menschliche Champions auserwählt, die in einem tödlichen Wettkampf gegeneinander antreten. Lyra, eine junge Frau, wird von Hades ausgewählt, um seine Championin zu sein. Sie steht jedoch unter einem Fluch, der von Zeus ausgesprochen wurde und verhindert, dass jemand sie lieben kann. Während der gefährlichen Prüfungen des Wettbewerbs kämpft Lyra ums Überleben und versucht gleichzeitig, einen Weg zu finden, ihren Fluch zu brechen. Dabei kommt sie vor allem ihrem Patron Hades näher.
Mich hat der Klappentext sofort in seinen Bann gezogen und als ich das Buch gelesen habe, hat sich dieser Eindruck nur bestätigt. Besonders gut hat mir das Setting mit den griechischen Göttern gefallen, die mit den Menschen interagieren. Auch der Ort, an dem die Spiele stattfinden und um den sich alles entwickelt, fand ich sehr spannend gestaltet.
Während der Geschichte merkt man immer wieder, dass Lyra und Hades sich näherkommen und mehr füreinander empfinden. Die Wettkämpfe im Crucible sind sehr spannend und actionreich, wodurch das Buch durchgehend interessant bleibt. Außerdem bekommt man einen Blick hinter die Fassade der Götter und erkennt, dass sie nicht immer allmächtig und vollkommen sind, sondern auch Fehler und Schwächen haben.
Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet, es hat mich wirklich überrascht. Insgesamt ist das Buch für alle Fans der griechischen Mythologie und dieses Settings absolut empfehlenswert. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass er genauso gut wird wie der erste.
- Christopher Paolini
INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
(238)Aktuelle Rezension von: StephanvaDer Anfang ist ziemlich spannend und fesselnd geschrieben. Ich bin gleich in die Handlung eingetaucht, fand die Konzepte interessant und konnte mich auch mit den Figuren schnell anfreunden. Doch irgendwann wirkte es auf mich zu langatmig. Gerade das zweite Drittel war aus meiner Sicht etwas schwach. Gerne hätte ich hier noch ein bisschen mehr Spannung gehabt und weniger abgedrehte Szenen. Das Ende hat dann wieder einiges wett gemacht. Ich finde auch die Idee der Schiffs-KI ganz gut. Das hat einen guten Drive in die Geschichte gebracht.
- Ava Reed
Mondprinzessin
(872)Aktuelle Rezension von: mysticcat„Mondprinzessin“ von Ava Reed hat mich gleich mit seiner traumhaft schönen Covergestaltung begeistert und perfekt auf die Geschichte eingestimmt. Die Protagonistin Lynn fand ich sehr beeindruckend, ihre Stärke und ihr Mut haben mich schnell für sie eingenommen. Auch der beschützende Mondkrieger Juri war mir von Anfang an sympathisch, und die Dynamik zwischen den beiden hat die Handlung für mich zusätzlich spannend gemacht. Besonders fasziniert hat mich die von der Autorin erschaffene Mondwelt, die voller Fantasie steckt und mit vielen interessanten Details lebendig wird. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Die Darstellung der bewohnten Planeten konnte mich nicht völlig überzeugen. Da sie ursprünglich ein Planet waren, wäre für mich auch Landwirtschaft auf dem Mond durchaus möglich, sofern man eine Atmosphäre erschafft – hier hat mich die Logik etwas gestört. Dennoch konnte mich die Handlung insgesamt fesseln und mitreißen, sodass ich dem Buch am Ende gerne 4 von 5 Sternen gebe.
- Stephen Hawking
Kurze Antworten auf große Fragen
(123)Aktuelle Rezension von: SeitenwindInhaltlich gibt es ja fast nichts auszusetzen. Einer der Größten schreibt über eine Hand voll der wichtigsten Themen.
Die Einführung hätte man vielleicht anders aufsetzen oder ganz weglassen können. Die Lobhudelei ist vielleicht berechtigt, bereitet aber den Lesenden nicht unbedingt die größte Freude.
Die Art, wie das "Wissen" vermittelt wird oder besser gesagt, wie alles Existierende erklärt wird, ist aus meiner Sicht die Schwachstelle des Buches. Manchmal ähnelt sie gefühlt Großvaters Geschichtenerzählung und manchmal wiederum einem Großkongress von Wissenschaftlern. Das hätte man schon noch etwas verbessern können.
- Rainer Wekwerth
Das Labyrinth jagt dich
(431)Aktuelle Rezension von: Claudia107Inhaltsangabe: "Fünf Jugendliche. Sie haben gekämpft, sich gequält und zwei Welten durchquert, um die rettenden Tore zu erreichen. Wieder stellt sie das Labyrinth vor unmenschliche Herausforderungen. Sie sind allein mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten, ihren Albträumen. Letztendlich entpuppt sich etwas Unerwartetes als ihr größtes Hindernis: die Liebe. Jeder von ihnen ist bereit, durch die Hölle zu gehen, doch wer würde das eigene Leben für seine Liebe opfern?"
Dies ist der 2. Band einer Trilogie, die ich schon lange auf meinem SuB liegen habe und nun endlich mal lesen wollte. Den 1. Band habe ich vor ca. einem Jahr gelesen. Der Schreibstil des Autors ist wieder sehr bildhaft und zudem flüssig zu lesen. Trotz allem fiel es mir schwer mich anfangs in die Geschichte einzulesen, obwohl die Protagonisten sofort wieder präsent waren. Mit der Zeit wurde die Story aber wieder spannender und ich kam gut voran.
Allerdings musste ich feststellen, dass in diesem Buch leider viele Fehler sind und auch viele Ungereimtheiten, was mir dann doch etwas den Lesefluss genommen hat. Ich habe wohl die 1. Auflage von dieser Trilogie zu Hause im Hardcover und evtl. wurden die Bände inzwischen auch nochmal überarbeitet. Besonders verwirrend fand ich, dass die Protagonisten in einer Welt ankamen, wo das Wasser abgestellt wurde und trotzdem hat sich Jeb geduscht. Wie ist das möglich?!
Man muss sich immer vor Augen halten, dass dies eine Jugendbuch-Reihe ist und für Jugendliche ab 12 Jahre empfohlen wird. Tja, ich gehöre auf jeden Fall nicht mehr zu der Zielgruppe und vielleicht hätte ich die Trilogie gleich nach Anschaffung lesen sollen?! Habe ich aber nicht! 😖 Denn ich könnte mir gut vorstellen, dass Jugendliche dies alles ganz anders empfinden als ich. Für mich waren viele Dinge viel zu einfach dargestellt, wenn auch sehr phantasievoll. Es ist eine echt sehr heftige Welt, wenn auch voller Ungereimtheiten.
Fazit: Der 2. Band der Trilogie von Rainer Wekwerth war zwar spannend, aber leider für mich fast zu einfach dargestellt. Es gibt Dinge, die so einfach nicht sein oder passieren konnten. Aber es ist ja ein Mystery-Thriller, man muss es eben so hinnehmen. Ich werde den 3. Teil auf jeden Fall noch in diesem Jahr lesen, aber ganz so erpicht darauf bin ich jetzt eigentlich nicht mehr. Trotzdem möchte ich wissen wie die Reihe nun zu Ende geht....
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
(214)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksSchon die ersten beiden Bände haben mich total begeistert – und auch wenn sich Band 3 zwischendurch ein klein wenig gezogen hat (wirklich nur Meckern auf hohem Niveau!), hat es sich absolut gelohnt dranzubleiben. ✨
Die Geschichte ist wieder packend erzählt, die Atmosphäre dicht und voller Intrigen. Besonders spannend fand ich diesmal die wechselnden Perspektiven – wir bekommen nicht nur Einblicke in Laia und Elias, sondern auch in Figuren wie den Blutgreif und sogar den Nachtbringer. Das verleiht allem noch mehr Tiefe.
Das Ende? Einfach phänomenal! 🔥 Elias wird nun zum Seelenfänger – und seine Sichtweise verändert dadurch alles. Ich bin unglaublich gespannt, wie sich das im nächsten Band weiterentwickelt.
Mir gefällt, wie politisch und vielschichtig die Handlung geworden ist: Krieg, Machtspiele, Intrigen – und doch immer die Figuren im Mittelpunkt, die einem ans Herz gewachsen sind. Für mich ein absolutes Highlight der Reihe und ganz klar 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
- Kai Meyer
Die Krone der Sterne
(315)Aktuelle Rezension von: thrill.tasticSchon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist. - Gesa Schwartz
Nacht ohne Sterne
(240)Aktuelle Rezension von: Stoeckchens_buecherweltHabe ich nur für die Rezension weitergelesen. Mir fehlte viel an diesem Buch, so dass ich es am liebsten abgebrochen hätte. Beispielsweise fehlte es mir an Spannung. Auch empfand ich den Lover Interest als komplett fehlbesetzt. Während zwischen Naya und Jaron in einer Szene mehr Gefühle und Emotionen entstanden sind und rüberkommt als in jeder Szene zusammen mit Vidar, hatte ich bis zum Schluss die Hoffnung, dass sie sich doch für ihren besten Freund entscheiden würde.
Außerdem glänzte dieses Buch damit, Blindheit in einen negativen Kontext zu setzen wie beispielsweise hier:»Nicht jeder ist so blind wie du«, erwiderte der schmächtige Elf herablassend. Ähnliche Sätze ziehen sich durch das Buch und sind vor allem am Anfang des Buches stark vertreten.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entschlafen
(418)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.
Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.
Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.
Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.
Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.
Fazit:
Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird. - Julia Dippel
IZARA – Verbrannte Erde
(488)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertEs war am Anfang etwas traurig doch dann hat man herausgefunden das Tristan sie gerettet hat. Und sie war dann plötzlich ein ganzer Brachion!! Wie toll es war nur traurig das sie Lucian dann erst wieder „zurückholen“ musste. Doch dann wurde ja alles gut, sie haben den angriff gewonnen und haben dann am Ende auch noch die Geschichte gewonnen.
- Anna Savas
Stay Here – New England School of Ballet
(205)Aktuelle Rezension von: LenaSchwedEs geht um das junge Mädchen Rayne, das sich entscheiden muss, was es nach der Schule machen will, und als das nicht schon genug ist, passiert ihr auch noch ein schreckliches Schicksal. Aber Easton hilft ihr, mit dem Schicksal klarzukommen und herauszufinden, was sie im Leben gern machen würde.
- Anne Stern
Fräulein Gold: Schatten und Licht
(239)Aktuelle Rezension von: reading_squirrelIch habe seit längerem keinen historischen Roman mehr gelesen und Book-Bubble sei dank bin ich auf dieses Goldstück gestossen.
Hulda Gold's Figur hat mich mit ihrer unkonventionellen Art und Denkweise überrascht: Sie ist erfrischend anders und unerwartet. Die übrigen Charaktere sind ebenfalls interessant, wobei sich nach und nach entfaltet, wer für die Handlung wirklich wichtig ist. Die Autorin schreibt fesselnd, detailreich und baut verschiedene Handlungsstränge mit ein, was mir sehr gut gefällt. Mich fasziniert auch die Zeit, in der die Geschichte spielt.
Was für mich nicht so ganz gepasst hat, sind die eher dünn gesäten Perspektivenwechsel und die langen, dadurch teils mühsamen, Kapitel.
Die Geschichte hat auf jeden Fall Potenzial und ich bin ganz glücklich, dass dies Band 1 einer ganzen Reihe ist. Es riecht für mich definitiv nach mehr und ich bin gespannt, was Stern für den weiteren Verlauf alles in petto hat.
- Peter F. Hamilton
Der Stern der Pandora
(39)Aktuelle Rezension von: thursdaynextDer Einstieg in Peter F. Hamiltons vierteilige Commonwealth Saga gestaltet sich gewohnt flüssig.
Stilistisch praktisch identisch mit seiner ersten großen Space Opera dem Armaggedon Zyklus.
Statt Zyklus jetzt eben Saga.Name it as you like. Definitiv ist es ein Hamilton!
Schon der Prolog lässt Vorfreude aufkommen. Die in verschiedenen Handlungen vorgestellten Charaktere sind gut gezeichnet. Der Titel verrät bereits vage die Richtung.
Eine erstklassige Space Opera braucht eine dunkle Bedrohung, dieser nähert man sich im Auftakt an. Besonders spektakulär ist es nicht - zumindest nicht wenn man einigermassen bewandert in der griechischen Mythologie ist - aber spannend, detailreich ausgestattet, voller geheimnisvoller, lockender Anknüpfungspunkte und Fäden um die Handlung voranzutreiben. Hamilton schreibt keine SciFi Märchen wie George Lucas, er nähert sich dem Genre von der wissenschaftlich, evolutionären, soziologischen Seite. Beleuchtet technische Möglichkeiten, die menschliche Psyche – die er weit tiefer auslotet, nahezu philosophisch – nette Gadgets kommen dennnoch nicht zu kurz. Er denkt und entwickelt, die jetzige Gesellschaft konsequent unter neuen Möglichkeiten weiter. Die ewigen Menschheitsfragen nach Tod, Verfall, Gesellschaftssystem, Gerechtigkeit, Moral und Ethik und seine Aliens sind nach wie vor faszinierend fremdartig, dabei dennoch vertraut, greift er diesmal in die Sagen und Mythenkiste ohne Verstaubtes rauszukramen, er verfeinert, verbessert, überrasch und begeistert.
Der Stern der Pandora ist ein grundsolider, ausgereifter, humorvoller – besonders was die Schwächen unserer Spezies anbelangt – Auftakt zu einer abermals fesselnden Reihe, die diesmal im Commonwealth Universum spielt in welchem sich die Menschen mittels Wurmlochnutzung erfolgreich über einen guten Teil des Universums verbreitet haben. Der Kapitalismus hat sich durchgesetzt und dominiert die Gesellschaft. Jeder besiedelte Planet variert dabei die gesellschaftlichen Verhältnisse je nach Erstbesiedlung. Lästig sind nur noch die „Guardians of Selfhood“. Paula Myo jagt sie. Seit mehreren hundert Jahren. Rejuvenationen sind Usus für Menschen die es sich leisten können. Niemand stirbt mehr. Fast niemand, deswegen gibt es Paula, denn Verbrechen lässt sich nicht ausrotten.
Ein wenig vermisse ich die Habitate und die Voidhawks noch, doch das Commonwealth Szenario lässt kaum Raum dafür so packend und kurzweilig entwickelt sich die Geschichte. Nur das Ende des ersten Bandes lässt ein wenig zu wünschen übrig, wird die Spannung doch künstlich verlängert, was nicht funktioniert, da vorauszusehen ist wohin sich die Story entwickelt. Ein wenig zurückhaltender breit erzählt hätte vollauf genügt, aber das ist Nölen auf höchstem Niveau und fällt bei 747 Seiten denn auch kaum ins Gewicht.
Mich hat der Commonwealth gepackt. Der nächste Band lockt bereits. Für unendliche Weiten bin ich einfach anfällig. Widerstand zwecklos.
- Jando
Die Chroniken der Windträume
(69)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Die Chroniken der Windträume“ von Jando ist ein modernes Märchen, das mich wie schon zuvor „Sternenreiter“ & „Traumflieger“ total in seinen Bann gezogen, verzaubert und sehr berührt hat. In „Die Chroniken der Windträume“ haben sowohl Tom, als auch sein Sohn Jan eine Begegnung mit dem Herrn der Winde, beide jeweils zu einer Zeit der Trauer und des Verlustes. Beide stehen an einem Punkt in ihrem Leben, den es zu bewältigen gilt und diese Zeit und die damit verbundenen Gefühle und Brücken, die es zu überwinden gilt, erlebt man hier mit. Da ich mittlerweile schon das aktuelle Buch von Jando zuliegen habe ("Im Himmel gibt es einen Bahnhof") und mich schon sehr aufs lesen freue, dachte ich nutze ich die Chance und schreibe vorher noch ein bisschen was zum vorheriegn Werk aus Jandos Feder. Jando erschafft hier nämlich wieder einmal ein Märchen für Erwachsene, das ganz offen und ehrlich mit dem Schmerz und der Thematik eines Verlustes umgeht und dennoch so viel Hoffnung schenkt, dass ich gar nicht weiß, ob mein Tränchen, das ich am Ende geweint habe aus Mitgefühl oder purer Hoffnung war. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem und wieder einmal ist es so, dass dieses Buch mir etwas ganz besonderes mitgegeben hat. Neben der Hoffnung, ist es nämlich der Glaube an die Träume, der in meinem Herzen ein ganzes Stückchen gewachsen ist und das fühlt sich bei jedem lesen des Buches immer wieder unwahrscheinlich schön an! - Amy Harmon
Queen and Blood
(139)Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks"So sind wir alle, Sasha. [...] Wir alle versuchen nur zu überleben."
Und wie Kyiell und Sasha das getan haben, ist wirklich wundervoll in diese Geschichte, dieses Buch, komponiert. Ich meine mit Absicht 'komponiert', denn wie bestimmt inzwischen einigen zu Ohren gekommen ist - das Buch ist ja schon was älter -, ist Amy Harmon eine wahre Poetin des geschriebenen Wortes. Ich finde es ganz toll, wie ich so viel aus ihren Geschichten mitnehmen kann und ihre Zitate, im Buch verteilt, keinesfalls wie erzwungen wirken, sondern sich perfekt in die Geschichte einfügen, als gäbe es keinen anderen Platz für sie. Das ist eine hohe Kunst, wie ich finde, und verleiht diesem abschließenden Buch eine ganz besondere Note. Denn ich mochte 'Bird & Sword' schon wirklich gerne und habe mit Lark und Kiras wirklich wahnsinnig doll mitfühlen können, aber Kyiell und Sasha wuchsen mir irgendwie noch um einiges mehr ans Herz. Vor allem weil die Entwicklung und die Reise, die ich - oder falls ihr es gelesen habt oder noch lesen wollt, und wir, mit ihnen betreiten und was die beiden durchmachen müssen, eine echt krasse Reise ist, die sowohl viel abverlangt als auch sich am Ende sehr wohl lohnt. Dieses Buch kommt also mit einem magischen Abschluss daher, der für mich nicht besser hätte sein können. Kleinigkeiten gibt es zwar, die aufgehalten haben, doch das Leben ist nun einmal nicht perfekt. Warum sollte es dann ein Buch sein müssen?
- Anne Stern
Fräulein Gold: Die Rote Insel
(54)Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Fräulein Gold - Die Rote Insel (Die Hebamme von Berlin 5)
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Anne Stern
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Rowohlt Taschenbuch
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: No
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Wie steht ihr zu schwierigen Themen in Büchern?
𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Emotional - Genial - Sogwirkung
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Berlin, 1926: Hulda musste sowohl ihre Anstellung, als auch ihre bisherige Wohnung aufgeben und findet sich nun in einer neuen Nachbarschaft wieder.
Während sie sich in der neuen Umgebung zurecht findet und zusammen mit ihrer neuen Chefin täglich um die Armen und Notleidenden kümmert, spitzt sich die politische Lage in der Nachbarschaft immer weiter zu.
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Es wird im Leben der Hebamme Hulda Gold einfach nicht langweilig. Wieder bekommt man hier eine spannende Geschichte mit vielen unterschiedlichen Charakteren.
Dramatische Momente wechseln sich mit Alltag ab und sorgen so für eine gute Mischung, die ich sehr gerne gelesen habe.
Sowohl Huldas private Sorgen, als auch die Geschehnisse um sie herum, haben mich wieder voll in ihren Bann gezogen. ❤️
Definitiv eine Reihe, die spannend bleibt und deren nächsten Band ich gleich verschlingen möchte.
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diese geniale Reihe. ❤️
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️ - Anne Stern
Fräulein Gold: Scheunenkinder
(130)Aktuelle Rezension von: DoraLupin1923: Die Berliner Hebamme Hulda Gold wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel nach Mitte gerufen. Obwohl die jüdische Familie dort nach ihren ganz eigenen, strengen Regeln lebt, gewinnt Hulda das Vertrauen der jungen Mutter. Als das Neugeborene nach wenigen Tagen verschwindet, macht sich Hulda auf die Suche nach ihm. Wie kann ein Kind in dieser engen Gemeinschaft einfach so verlorengehen? Je hartnäckiger Hulda den Spuren folgt, desto stärker stößt sie auf Widerstand, denn die Bewohner des Viertels haben ihre gut gehüteten Geheimnisse. Bald zeigt sich, dass die Berliner Polizei zur gleichen Zeit nach Kinderhändlern fahndet, und Hulda ahnt einen Zusammenhang. Kann Kommissar Karl North ihr helfen, das Neugeborene zu finden? Doch dann entlädt sich im Scheunenviertel der Judenhass in einem Pogrom, und Hulda selbst gerät in höchste Gefahr.
Ich habe den ersten Teil schon vor einigen Jahren gelesen, aber irgendwie hat die Reihe mich nie ganz losgelassen, da ich den Mix aus historischem Roman, die Arbeit einer Hebamme und den Krimianteil einfach sehr gelungen finde, deshalb habe ich mich nun an den zweiten Teil der Reihe gemacht und bin begeistert. Der Schreibstil ist sehr locker und leicht wie von der Autorin gewohnt und ich habe die Geschichte in wenigen Tagen verschlungen. Hulda ist eigenwillig, hat das Herz aber am rechten Fleck und ist vorallem für ihre kleinen Patienten immer zur Stelle. Auch die historischen Begebenheiten wie die Inflation oder das Progrom im Scheunenviertel werden von der Autorin sehr schön mit der Handlung verwebt- so lernt man ganz nebenbei noch etwas dazu.
Wieder bin ich begeistert und werde wohl bald den dritten Teil lesen.
- Anne Stern
Die Frauen vom Karlsplatz: Auguste
(61)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererZu lesen, wie zwei junge Frauen zu einer Zeit, in der Bildung für ihre Zukunft keine Rolle spielte, ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, war spannend und aufwühlend zugleich.
Der Roman spielt um 1892 und zeigt das erschreckende Leben einer Frau, die ihre Zukunft einem respektablen Ehemann und der Kindererziehung widmen sollte. So ist es doch schon seit Jahrhunderten, warum also was daran ändern?
Scheinbar nur Auguste und Lotte sehen, was daran falsch ist und wollen etwas ändern. Sie müssen kämpfen: für ihre Freiheit, ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen zu dürfen und eigene Entscheidungen zu treffen. Damit sie ein eigenes Leben führen können, welches nicht von einem Mann bestimmt wird.
Der Roman ist mitfühlend und mit einem schönen, flüssigen Schreibstil geschrieben, wenn auch erst das Ende richtig nervenaufreibend wurde. Bis dahin nahm die Handlung leider nur schleppend an Fahrt auf und es gab einige Stellen, die sich gezogen haben wie Kaugummi.
Die Darstellung der Lebensumstände zur damaligen Zeit war authentisch und besonders interessant fand ich die Charakterentwicklung von Auguste: vom naiven Kind zu einer selbstbewussten Frau, die dafür einsteht, was sie will.
Inspirierend und ergreifend. Die Folgebände werde ich definitiv lesen.
- Michelle Schrenk
Kein Himmel ohne Sterne
(91)Aktuelle Rezension von: elviraEin wirklich schönes Buch! Zwar hat mir etwas nicht ganz so gut gefallen, doch im Großen und Ganzen mochte ich es. Michelles Schreibstil ist leicht und angenehm. Wie immer, in Michelles Büchern, gibt es schöne Zitate zum Markieren und raus schreiben. Es hat nicht viele Seiten, deswegen kann man es relativ schnell durchlesen. Emma und Jannik mussten etwas sehr schlimmes durchmachen und gehen unterschiedlich damit um. Das hat mir wirklich das Herz gebrochen, doch im Laufe der Geschichte, wird es wieder behutsam zusammengesetzt. Auch wie alles mit dem Thema 'Sterne' verbunden ist, hat mir gut gefallen. Mein einziger Kritikpunkt: Es waren mir ein paar Zufälle zu viel. Die hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht.
Fazit: Wer auf romantische und vielleicht auch ein bisschen kitschige Bücher steht, ist hier genau richtig. Mir hat es mal wieder das Herz erwärmt und war genau das richtige. Deswegen empfehle ich es wirklich gerne weiter!
- Kristen Ciccarelli
Iskari - Die gefangene Königin
(143)Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps„Iskari – Die gefangene Königin“ ist der 2. Band der Iskari-Reihe von Kristen Ciccarelli. Der 1. Band „Iskari – Der Sturm naht“ ist für mich zu einem ganz besonderen Lieblingsbuch und Buchhighlight geworden, denn dieser Fantasy-Roman hat meinen Lesegeschmack für Jahre deutlich beeinflusst. Seitdem gehört Fantasy zu meinem Lieblingsgenre – und seitdem bin ich auf der Suche nach weiteren Drachenbüchern. Die Fortsetzung ist zwar nicht so gut wie der Auftaktband, aber dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, denn sie ist sehr spannend, faszinierend, magisch und emotional. Als der 2. Band 2018 erschienen ist, bin ich leider nicht dazu gekommen, diesen zu lesen. Dann habe ich mir vorgenommen, den 2. Band zu lesen, wenn der 3. Band erscheint…. Tja, 4 Jahre nach dem Erscheinen des 1. Bandes ist nun endlich auch der Dritte erschienen – und somit konnte ich zu den letzten beiden Abenteuern dieser Trilogie aufbrechen.
Ein Leben gegen ein anderes
„Ich kann die Seele deiner Tochter zurückgeben. Ich kann ihr Leben zurückgeben.“ Die Himmelsweberin nahm ihr Messer. „Aber nur du kannst den Preis dafür zahlen.“
(S. 10 des eBooks „Iskari – Die gefangene Königin“ von Kristen Ciccarelli, Heyne fliegt Verlag)
„Iskari – Die gefangene Königin“ wird aus der Sicht von Roa erzählt, die man schon im 1. Band zum Teil kennengelernt hat. Roa ist eine sehr stolze Charakterin, die ihre Gefühle ungern nach außen trägt und auf deren Schultern nicht nur die Zukunft ihrer Volkes ruht, sondern auch die unendliche Trauer aufgrund des Verlustes ihrer geliebten Zwillingsschwester Essie. Roa hat Dax, den Thronerben des Drachenthrons, beim Aufstand geholfen und ihn geheiratet, weil sie ihrem Volk nur als Königin helfen kann. Doch langsam stellt sich heraus, dass Dax anscheinend ein schwacher König ist, dem ihre Anliegen völlig egal sind. Noch dazu macht Roa ihn für den Tod ihrer Schwester Essie verantwortlich ist. Seit dem tragischen Tag wandelt Essie als Falke auf Erden, immer in der Nähe ihrer Schwester Roa, die sie nicht loslassen kann, und immer ein Stück schwächer und dem endgültigen Tod noch näher. In Firgaard erwartet Roa auch nichts Weiteres als Misstrauen und Verachtung von den Draksor, dabei bleiben Mordanschläge auch keine Seltenheit. Und dann erhält sie von Dax’ Feinden ein grausames Angebot: Ein Leben opfern für ein anderes. Roa muss eine schwere Entscheidung treffen – und bald weiß sie nicht mehr, was sie noch glauben und wem sie noch trauen kann.
Faszinierend, magisch, wunderschön und herzzerreißend
Kristen Ciccarelli hat es wieder einmal geschafft mit ihrem fantastischen und künstlerischen Schreibstil eine magische, faszinierende, wunderschöne und auch herzzerreißende Geschichte zu erschaffen, die manchmal richtig schaurig wird und mir sehr gut gefallen hat. Neben der Haupthandlung wurden wieder märchenhafte Erzählungen aus der Vergangenheit eingebunden. So u. a. auch oft zu Roas und Essies Vergangenheit, sodass man Stück für Stück erfährt, was damals passiert ist. So gibt es auch die Erzählung, was mit der Seele eines Verstorbenen passiert, wenn es jemanden gibt, der diesen nicht loslassen kann. Sie werden zu verdorbenen Seelen – und was diese machen, verleiht der Story eine schaurige Note. Der 2. Band ist weniger actionreich, dramatisch und phänomenal wie der 1. Band, auch Drachen kommen kaum vor, aber die Geschichte an sich, die Trauer, die Hoffnung, die Spannung und das, was die Autorin hier vermittelt, ist einfach wunderschön. Denn es dreht sich um Momente, in denen man festhalten muss, und Momente, in denen man loslassen muss. Und dass die Liebe trotzdem weiterbesteht und man nie vergisst, auch wenn man loslassen muss.
In „Iskari – Die gefangene Königin“ spielen Roa, Essie und Dax die Hauptrolle. Aber auch auf Charaktere aus dem 1. Band kann man sich freuen. Die Charaktere sind wieder hervorragend gelungen, tiefgründig und lebhaft. Mit anderen Worten: Sie spielen ihre Rolle meisterhaft, sodass man bei einigen später noch richtig heftig überrascht werden kann. Und somit wird es im Laufe der Geschichte immer mysteriöser und spannender.
Das Ende ist absolut wunderschön, nimmt eine emotionale Wendung, die mich sehr erstaunen konnte, und vermittelt eine ergreifende und schöne Botschaft.
Fazit:
Eine sehr schöne, magische, faszinierende und spannende Geschichte. Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung, welche die Neugierde auf den 3. Band steigert!
- James A. Michener
Sternenjäger
(17)Aktuelle Rezension von: HansfranzVon den Anfängen eines Wernher von Braun im Nationalsozialismus bis zum Apollo-Programm der Nasa eine stattliche Historie über das Thema Raumfahrt in der westlichen Hemisphäre, gespickt mit technischen, geschichtlichen und perönlichen Details, die Micheners blendenden Sachverstand hervorheben, ohne dabei einen wahrhaft spannenden Plot vermissen zu lassen. Wie so oft, läßt das Buch einen tiefen Einblick in die amerikanische Seele nicht vermissen.























