Bücher mit dem Tag "sternensand verlag"
85 Bücher
- Maya Shepherd
Die Grimm-Chroniken - Die Apfelprinzessin
(471)Aktuelle Rezension von: Lavena23Die Grimm Chroniken gehören zu einer Reihe die mich konsequent in ihren Bann gezogen hat. Maya Shepherd verbindet klassische Märchenelemente mit einer düsteren, modernen Erzählweise, die nie ins Oberflächliche abrutscht. Statt lieblich-verklärter Märchenwelt bekommt man hier gebrochene Figuren, alte Geheimnisse und eine Handlung, die voller Spannung und Wendungen steckt.
Dabei basieren die Grimm-Chroniken auf den Originalversionen der Brüder-Grimm-Märchen von 1812 – die oft düsterer, brutaler und inhaltlich komplexer sind als die stark romantisierten oder von Disney verharmlosten Varianten, die heute vielen bekannt sind.
Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt. Man hat das Gefühl, ständig Puzzleteile zu sammeln, die sich nach und nach zu einem großen Bild zusammensetzen – und gerade dann, wenn man glaubt, es zu verstehen, überrascht sie einen mit einer neuen unerwartete Wendung, die einen überrascht und oft dazu zwingt, die bisherigen Annahmen zu überdenken.
Auch Cliffhanger gehören zu ihrer Spezialität, welche sich aber in jedem weiteren Teil aufklären und neue dazu kommen, somit bleibt die Spannung in dieser Buchreihe erhalten.
Praktisch ist außerdem, dass ab Teil 2 jeder Band eine kurze Rückblende bzw. Zusammenfassung des vorherigen Teils enthält. So bleibt man problemlos im Geschehen, selbst wenn man zwischendurch einige Monate nicht liest.
Ein echtes Highlight ist die gründliche Recherchearbeit: Viele reale Orte, historische Hintergründe und alte Legenden sind in die Geschichte eingeflossen. Das gibt den Büchern eine Tiefe, die man bei Fantasy-Literatur nicht oft findet, und macht sie fast schon greifbar.
Maya Shepherd liefert am Ende jedes Buches auch kurze, spannende Hintergrundinformationen zu Orten, Gegenständen und Sagen, die in der Geschichte vorkommen, diese kleinen Einblicke machen die Märchenwelt noch greifbarer und verleihen den Büchern einen zusätzlichen, lehrreichen Reiz und einen Einblick, wie viel Arbeit und Herzblut in dieser Reihe steckt.
Die Figuren sind vielschichtig und widersprüchlich. Niemand ist hier nur gut oder böse, jede Entscheidung hat Konsequenzen. Dadurch bleibt man emotional stark involviert und fühlt sich mit den Charakteren verbunden.
Auch der Schreibstil hat mich überzeugt: atmosphärisch dicht, bildhaft, aber nie überladen. Maya Shepherd schafft es, Stimmung zu transportieren, die einen komplett in diese Welt hineinziehen – ob in düsteren Szenen, in Momenten voller Tragik oder in kleinen, stillen Augenblicken.
Fazit:
Die Grimm-Chroniken sind keine leichte Märchenunterhaltung, sondern ein düsteres, packendes Epos mit Tiefgang. Wer Lust hat auf eine Reihe, die klassische Märchen völlig neu erzählt, mit viel Spannung, Emotion und historischer Verankerung, sollte unbedingt hineintauchen.Ja die Bücher sind dünn und die Reihe besteht aus 26 Teile, man sollte sie aber als Gesamtwerk sehen, Maya hat es geschafft, Teil für Teil die Spannung immer weiter aufzubauen und ich bin mir sicher ,hätte sie es anders gemacht, es wäre nie so geworden, also lohnt es sich dran zu bleiben.
- Jasmin Romana Welsch
Krieger des Lichts (Band 1): Nihil fit sine causa
(151)Aktuelle Rezension von: Belovedreader444Obwohl es einige Bücher gibt die in eine ähnliche Richtung gehen, ist dieses hier so komplex und bildlich aufgebaut, dass man das Gefühl hat mitten drin zu stehen. Die allgemeine Darstellung und Schreibweise überzeugt von der ersten Seite an.
Die Storyline hatte eine gute Mischung von allem: Trauer, intensive Gefühle, lustige Momente, amüsante Dialoge, liebevolle Zweisamkeit und Spannung.
Die Charaktere, zumindest die meisten, sind mir schnell ans Herz gewachsen (Um ehrlich zu sein fand ich am Ende vier der Männer toll). Besonders zu der Protagonistin baut man eine Bindung auf, fast als wäre sie eine reale Person.
Zum Ende kann man auch nur eine sagen....WOW !
Ich verspreche, ihr werdet nicht enttäuscht sein.
- Nadine Roth
Bloody Mary
(137)Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecherDieses Buch steht schon soo lange in meinem Bücherregal. Nun habe ich es endlich geschafft es Dank einem Buddyread zu lesen. Denn eigentlich finde ich den Mythos der Bloody Mary sehr spannend.
🩸1. Satz: "Ich wurde wach."🩸
🩸DIE STORY🩸
Mary wird von Hass zerfressen, deshalb tötet sie jede und jeden, der sie aus dem Spiegel ruft...
Doch Avian und Joe wollen das Rätsel lösen und Bloody Mary besiegen... Denn dies ist die Geschichte von Avian.
Und es ist auch die Geschichte von BLOODY MARY.
🩸DIE CHARAKTERE🩸
Wie gesagt, geht es vorallem um Mary und Avian, aber auch um den Besten Freund von Avian, Joe.
Mary verändert sich... Joe ist sehr skeptisch und Avian meiner Meinung nach wirklich weit, für seine 17 Jahre. Ich finde die Charaktere sehr gelungen geschrieben.
Allgemein ist 🩸DER SCHREIBSTIL🩸 ist sehr leicht, schnell lesbar und einfach. Mir gefällt das hier gut!
Ich finde die Geschichte spannend, es hat gruselige Thriller/Horror Momente und aber auch viele Momente der Freundschaft und Liebe.
Mary, sowie Avian, haben ihre eigenen Kapitel, ihre eigenen Zeitatrahle. Mary lässt uns Einblick in ihren grausamen Todestag, in die Welt hinter die Spiegel und in ihren Hass. Bei Avian lernen wir den Alltag eines 17 jährigen kennen, der versucht sich und seine Familie zu schützen, nachdem er von dem Partyspiel "Bloody Mary zu rufen" gehört hat.
🩸MEIN FAZIT🩸 VORSICHT SPOILER!!
Die gruseligen Momente, welche ich am Anfang so fesselnd fand, sind leider nach den ersten Kapiteln weg und kommen meiner Meinung nach auch nicht wirklich wieder.
Dafür wird nur etwas sehr "romantisch". Für mich definitiv zu viel!
Iwie wird es mir für eine Beziehung zwischen einem 17.jähtigen jungen und einem Mädchen, dss seit über 20 Jahren tot ist, doch etwas zu intim. Auch wenn ich dadurch vielleicht etwas prüde wirke.
Aber die Suche nach Marys Mörder und Marys Geschichte gestaltet sich als echt spannend und ich mag, was sie alles erleben. Den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Mary und Bloody Mary finde ich super.
Das Ende hat mich dann sehr nachdenklich und etwas unzufrieden hinterlassen. Nicht, weil ich es nicht gut finden würde, sondern wegen den Eltern, Joe, der Schwester, etc.
Den Epilog hätte es für mich nicht nehr gebraucht. Ich fand es fast ein bisschen schade das Ende so zu "überschatten", den harten Schluss etwas "weicher" zu machen. Da ist meine Meinung: "Wenn hart, dann wenigstens wirklich hart..."
🩸Also Alles in Allem hat mir das Buch eigentlich sehr gut gefallen, doch es hätte gruseliger und weniger kitschig sein dürfen.🩸
- Regina Meißner
Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Schwanenfeuer
(218)Aktuelle Rezension von: LesenMachtSpassEstelle verwandelt sich tagsüber in einen Schwan verwandelt und lebt nachts als Mensch. Der Fluch ihrer Stiefmutter lastet schwer auf ihr. Ein geheimnisvolles Pergament mit rätselhaften Worten könnte ihr Weg zur Befreiung sein.
Die Einsamkeit und das Schweigen über ihr Schicksal belasten sie, bis sie auf den jungen Jäger Ayden trifft, der ihr zum ersten Mal wieder Hoffnung gibt.
Estelle ist eine ruhige, sanfte Figur, die im Verlauf an Stärke gewinnt. Ihre Zweifel und ihre Entschlossenheit sind glaubwürdig beschrieben, und auch Ayden bringt Tiefe in die Geschichte. Die beiden entwickeln eine zarte Verbindung, die nie kitschig wirkt, sondern ehrlich und behutsam wächst.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und voller märchenhafter Bilder. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre geheimnisvoll, leicht melancholisch und trotzdem voller Hoffnung. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Dynamik in der Handlung gewünscht, da einige Szenen etwas still wirken.
Das Ende ist schön rund und macht neugierig auf die weiteren Schicksale der Schwestern.
- C.M. Spoerri
Conversion - Zwischen Tag und Nacht
(127)Aktuelle Rezension von: FuexchenSkya: »Ich bin Skya und lebe auf der Insel Diés. Mein Volk ist äußerst intelligent und wir beten die Göttin Solaris an, die uns tagsüber ihre Gabe leiht. Dann gibt es noch diese gehirnlosen Muskelpakete, die auf der Nachbarsinsel Nox leben und deren Kräfte nachts von ihrem Gott Lunos verstärkt werden ...«
Zero: »Was willst du damit sagen, Prinzessin?«
Skya: »Unterbrich mich nicht. Ich versuche gerade, den Lesern zu erklären, wie unsere Welt funktioniert.«
Zero: »Du meinst wohl eher: unsere beiden Inseln.«
Skya: »Dieser Besserwisser hier ist übrigens Zero, der selbstverliebte Anführer der Nox. Aber immerhin hilft er mir, meine Freundin Mona vor den Diés zu verstecken.«
Zero: »Mhm. Aber nur, weil mein dämlicher Bruder sich mit deiner Freundin eingelassen und sie geschwängert hat!«
Skya: »Wir müssen jetzt zusammenarbeiten und versuchen, die Schwangerschaft vor den Ältesten geheim zu halten. Ansonsten droht uns allen die Todesstrafe – wir dürfen untereinander keinen Kontakt haben. Und schon gar keine Kinder zeugen, weil Mona ... sie wird bei der Geburt wahrscheinlich sterben ...«Ich mag die Geschichten aus dem Sternensand Verlag, und besonders die von C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch. Und umso gespannter war ich, was das Autorinnenduo hier geschaffen hat.
Der Klappentext klingt ja schon mal gut und so ging ich voller Vorfreude ans Lesen. Ich fand mich auch ohne Anlaufschwierigkeiten zurecht und war sogleich gefesselt von der Geschichte.
Der Schreibstil ist lebhaft und leicht zu lesen. Die örtlichen Gegebenheiten sind bildhaft dargestellt, sodass ich mir diese problemlos vorstellen. Da alles ausführlich beschrieben ist, sich aber nicht in Nebensächlichkeiten verloren wird, wurde mein Kopfkino angekurbelt und ich konnte ihm freien Lauf lassen.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form aus der Perspektive von Skya und Zero kapitelweise. Ich mag diesen Stil sehr und gerade die beiden schaffen es scheinbar spielend, uns an ihren Emotionen und Gedanken teilhaben zu lassen. Sie wirken lebendig, was es ein Leichtes machte, mit ihnen mitzufiebern.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Fürs Erste bin ich überzeugt und werde auch sogleich weiterlesen. Der Spannungsbogen war konstant hoch und gerade bei dem Ende kann noch alles passieren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Dystopiefans, die nichts gegen eine Lovestory haben, und verdiente fünf Sterne.
- C.M. Spoerri
Alia (Band 2): Der schwarze Stern
(112)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Alia und Reyvan fliehen vor dem Zirkel in die Eiswälder. Alia öffnet auf dem Weg das silberne Kästchen, das sie von einem Schwarzmagier erhalten hat als er sie vor 18 Jahren nach Lormir brachte. Doch der Inhalt wirft weitere Fragen auf. Eine lange Reise beginnt.
Der Schreibstil ist sehr jugendlich gehalten und lässt für mich darauf schließen, dass die Zielgruppe eher Teenager ab 14 sind. Das hat mir aber nicht besonders viel ausgemacht. Hauptsächlich wird aus Alias Sicht erzählt. Hin und wieder kommen aber auch Sequenzen in denen einer der anderen Charaktere erzählt. Das hat mich aber ehrlich gesagt mehr verwirrt als geholfen. Die Storyline ist spannend und lässt einen auf die Auflösung mitfiebern. Durch den Schreibstil lässt sich das Buch schnell und angenehm lesen.
Alia merkt man in diesem Band eine starke Persönlichkeitsentwicklung an. Ich bin gespannt was sich da in den nächsten Bänden noch tut.
Reyvan hingegen geht mir richtig auf die nerven. Ich finde ihn kein Stück angenehm. So oft empfand ich ihn durch seine überbeschützende Art als nervig und bevormundend. Auch seine Anmachsprüche fand ich eher eklig als sexy. Aber da scheint sich ja noch was zu tun…
Es werden auch neue Charaktere eingeführt. Diese sind alle sehr liebevoll und lebendig gestaltet, sodass man sich sehr gut in diese hineinversetzten kann. Auch das Worldbuilding ist abwechslungsreich und sehr eindrücklich beschrieben.
Ich bin gespannt auf mehr…
- C.M. Spoerri
Die Legenden von Karinth (Band 1)
(63)Aktuelle Rezension von: Antje_AubelDie Geschichte wird abwechselnd aus vier Perspektiven erzählt: Maryo, einem Waldelfen und Leibwächter, der Elfenprinzessin Amyéna, die vor ihrem frisch angetrauten Ehemann flieht um auf den fernen Kontinent Karinth zu reisen, der menschlichen Magierin und Kapitänin Edana, die aufgrund eines Zufalls mehrfach von Maryo gerettet wird und Thesalis, einer Amazone in Karinth.
Bis auf Maryo erfährt man leider zu keiner der Figuren besonders viel, sodass insbesondere Amyéna und Edana oft auf ihre Beziehung zu dem Elfenkrieger reduziert scheinen. Während Amyéna aufgrund des Standesunterschieds nicht mit Maryo zusammen sein darf und ihm ihre Gefühle deswegen nie gezeigt hat, zeigt Edana ihm deutlich was sie will und stürzt ihn so aufgrund seiner Vorurteile gegenüber Menschen in Selbstzweifel.
Thesalis Rolle im ersten Band liegt hauptsächlich in der Erklärung und dem Aufbau eines alten Konflikts zwischen Amazonen und Elfen, welche beide die Wälder von Karinth für sich beanspruchen.
Die Handlung ist wie auch die Figuren eher simpel und geradlinig. Für jede Hürde, die die Protagonisten überwinden müssen, ist gleich auch eine Lösung parat. Jede Gefahr wird im Laufe weniger Seiten bezwungen, sodass alles in allem für mich nie wirklich echte Spannung aufkommen wollte.
Angenehm fand ich, dass die durch die Anziehung zwischen den Figuren bedingten expliziten Szenen angedeutet, aber nicht detailliert ausgeführt wurden.
Schreibstil und Sprache sind leicht und lassen sich flüssig lesen. Auch durch die kurzen Kapitel und die häufigen Wechsel der Erzählperspektive bleibt das Buch interessant und kurzweilig.
Da mich bereits ein anderes Buch der Autorin absolut begeistert hat, bin ich vom Auftakt der Legenden von Karinth fast schon enttäuscht, werde aber trotzdem auf jeden Fall weiterlesen. Ich hätte mir etwas mehr Komplexität, sowohl in Figuren und Handlung als auch in der Welt selbst gewünscht, denke aber, dass das Buch für junge erwachsene Fantasy-Begeisterte wirklich empfehlenswert ist. - C.M. Spoerri
Alia (Band 1): Der magische Zirkel
(179)Aktuelle Rezension von: AC´s_bunte_BücherweltEin fesselnder Auftakt einer magischen Reise, ich hätte dich gerne früher für mich entdeckt hätte.
Alia - der magische Zirkel
Vom C.M. Spoerri
"Alia - der magische Zirkel" ein Fantasy-Epos, das mich von der ersten Seite an gepackt hat.
Alia, das Mädchen ohne magische Begabung, ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließen muss. Ihre Reise in den magischen Zirkel ist nicht nur eine Flucht vor ihrem Schicksal, sondern auch eine Entdeckungsreise zu sich selbst.
Alia wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und entwickelt sich zu einer starken und selbstbewussten jungen Frau.
Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist so detailreich und lebendig, dass man sich als Leser sofort mittendrin fühlt. Die magischen Zirkel, die Intrigen zwischen den verschiedenen Magiergilden und die geheimnisvolle Vergangenheit von Alia – all das sorgt für eine fesselnde Handlung, die bis zur letzten Seite spannend bleibt.
Besonders beeindruckend ist, wie die Themen Freundschaft, Liebe und Verlust so einfühlsam behandelt werden.
Was dieses Buch jedoch wirklich auszeichnet, ist die Atmosphäre. C. M. Spoerri gelingt es, eine magische Stimmung zu erzeugen, die mich als Leser verzauberte. Man spürt die Spannung, die Angst, aber auch die Hoffnung, die Alia begleiten.
Spoerri schafft es, die Emotionen der Charaktere so intensiv zu vermitteln, dass ich selbst mitfühlte.
Die Handlung wird schnell und flüssig erzählt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und Cliffhanger, die den Leser neugierig machen und zum Weiterlesen anregen.
Der Schreibstil der Autorin von ist flüssig, bildhaft und emotional.
"Alia - der magische Zirkel" ist mehr als nur ein Jugendbuch. Es ist ein Roman, der sowohl junge als auch erwachsene Leser begeistern wird. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt.
C.M. Spoerri hat mit "Alia" eine neue, faszinierende Welt erschaffen, die man nicht mehr verlassen möchte. - Jasmin Romana Welsch
Krieger des Lichts (Band 2): Sum lux in tenebris
(104)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDer zweite Teil der Krieger des Lichts Trilogie schließt unmittelbar an die Ereignisse aus Teil eins an, ist aber von der Grundstimmung komplett anders. Denn nach dem Kampf mit Astaras gibt es einige Opfer zu betrauern. Dies ist im Buch deutlich spürbar.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Teil wieder sehr gut. Die Story ist immer noch unheimlich packend und das Buch immer noch durchzogen von den verschiedensten Emotionen. Mia hat stark mir ihrer Trauer zu kämpfen, findet aber nach und nach durch die Hilfe von Keon und Raphael ins Leben zurück. Mia wächst darum und man erkennt deutlich die Entwicklung ihres Charakters. Sie wirkt nicht mehr kindlich und auch mit ihrer Gabe lernt sie immer besser umzugehen. Neben Mias Schule lernt man den Orden in Florenz kennen. Hier bekommt man ein anderes Setting zu sehen und lernt neue Charaktere kennen, die mir wieder sehr sympathisch und wieder sehr lebendig in ihrer Charaktergestaltung waren. Auch dieser Tapetenwechsel hat Mia wieder Kraft gegeben und half ihr bei der Verarbeitung ihrer Trauer.
Wie auch schon Band eins ist auch dieses Buch wieder sehr emotional, aber auch dieser spezielle Humor, den man zumeist in Zusammenhang mit Keon erlebt, ist wieder vorhanden. Aber auch einige Überraschungen hält das Buch bereit. Bei einigen hatte ich schon so eine Vermutung, andere kamen für mich sehr plötzlich.
Alles in allem gefiel mir auch der zweite Teil der Trilogie sehr gut. Er ist anders als Band eins, es gibt weniger Kämpfe und der Fokus liegt auf etwas anderem. Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, habe geweint, habe gelacht und einfach ständig mit den Charakteren mitgefühlt. Ich freue mich schon sehr auf den finalen Band.
- Maya Shepherd
Winterstern (Anthologie)
(44)Aktuelle Rezension von: beereadytoreadNachdem meine Begeisterung für Kurzgeschichten wieder entflammt wurde, habe ich mich sehr auf Winterstern gefreut. Besonders interessant finde ich, dass sich die Autor:innen ganz unterschiedliche Zugänge zum Thema Winterstern gesucht haben. Dadurch hatte jede Geschichte etwas Eigenes. Es geht z. B. um einen Spuk, magische Fähigkeiten sowie – was ich viel zu selten lese – Zwerge und Drachen!
Ich hatte erwartet, mich mit der Anthologie auf die besinnliche Jahreszeit einstimmen zu können. Dem war zum Großteil nicht so. Dies lag für mich insbesondere an den weniger leichten Themen, denn die starke Präsenz von Tod & Verlust haben mir persönlich gar nicht gefallen. Es gab durchaus Geschichten, denen das bittersüße Gefühl gestanden hat, für mich hat es insgesamt aber nicht dazu gepasst, dass die Anthologie „zum Lachen, Lieben, Gruseln, Träumen, Hoffen und Bangen“ einlädt. Das macht die Kurzgeschichten nicht weniger lesenswert, ich hätte mir jedoch einen anderen Klappentext und ggf. TW (z. B. Suizid) gewünscht.
Lassen wir meine Erwartungen einmal außen vor: Einige Geschichten konnten mich direkt für sich gewinnen, bei anderen hatte ich meine Schwierigkeiten. Ich sehe diesen Punkt allerdings eher als Vorteil, denn die Vielfältigkeit an Ideen und Schreibstilen führt sicher dazu, dass für jede:n ein Highlight dabei ist. Hervorheben möchte ich vor allem:
Allein – Eine Protagonistin, die auf wenige magische Fähigkeiten zurückgreifen kann, es aber durch Köpfchen wettmacht.
Hölzern – Thematisch stach die Geschichte für mich am meisten heraus. Es geht um einen Puppenspieler und seine Puppen. Cooles Thema!
Außerdem gibt es eine wirklich süße, wenn auch vorhersehbare, queere Geschichte, die mir viel Spaß gemacht hat.
Insgesamt finde ich, dass Anthologien eine tolle Möglichkeit sind, neue Autor:innen zu entdecken. Bei Winterstern haben meine Erwartungen und der tatsächliche Inhalt nicht zusammengepasst und die Geschichten waren für mich eher durchwachsen. Manchmal hatte ich das Gefühl, das Thema sei nachträglich hinzugefügt worden. Einige haben mich dafür aber sehr gut unterhalten!
- Maya Shepherd
Märchenhaft-Trilogie (Band 1): Märchenhaft erwählt
(202)Aktuelle Rezension von: AlinchenPrinz Lean ist 20 Jahre alt und soll nun eine Frau finden, um anschließend König zu werden. Nach Alter Tradition dürfen sich alle Mädchen im heiratsfähigen Alter im Königreich für ihn bewerben. Er wählt 12 aus, die in Prüfungen gegeneinander antreten. Die letzten drei treten anschließend gegen vier Prinzessinnen an.
Heera begleitet ihre jüngere Schwester Medea zur Auswahl. Medea schwärmt seit ihrer Kindheit für den Prinzen. Heera geht nur hin, weil ihre Eltern es verlangen und sie auf Medea aufpassen soll. Für den Prinzen interessiert sie sich nicht. Im Alltag versucht sie, den Vater bei der Arbeit auf dem Hof zu unterstützen und ihm den fehlenden Sohn zu ersetzen. Als Dame oder auch nur als Ehefrau hat sie sich nie gesehen.
Wider Erwarten wählt Prinz Lean nicht nur Medea, sondern auch Heera aus. Beide ziehen auf das Schloss. Doch während Medea es sofort liebt, sehnt sich Heera nach der Freiheit. Doch gleichzeitig lernt sie auch den Prinzen immer besser kennen...
Was keins der Mädchen und auch sonst niemand bis auf seine Eltern weiß: Prinz Lean wurde als Baby von der Schwarzen Hexe verflucht. Ein Kuss wird ihn in die Verdammnis bringen. Doch ein Kuss kann ihn auch retten.
Nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch der Schreibstil erinnert an ein Märchen. Dadurch liest sich das Buch kurzweilig und es gibt keine langwierigen Ausschweifungen. Das hat mir gut gefallen. Doch ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder das mag. Ich hätte gerne noch mehr Prüfungen gesehen und Heera war mir nicht immer sympathisch.
Doch ich habe das Buch gerne gelesen und vielleicht folgen irgendwann die Bände 2 und 3.
- Jasmin Romana Welsch
Evig Roses (Band 1): Escort will gelernt sein
(106)Aktuelle Rezension von: Sandra8811Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch auf der Buchmesse in Frankfurt gefunden und es wurde mir sogar wärmstens von der Autorin empfohlen. Dass es die Autorin ist, wusste ich erst als sie es für mich signierte.Cover:
Das Cover wirkte auf den ersten Blick eher wie ausgebleicht und alt. An sich wäre es passend und schön, aber man könnte es definitiv modernisieren, damit es mehr ins Auge sticht.Inhalt:
Als sie vor finanziellen Problemen steht, beschließt Emma, sich bei einer Escort-Agentur anzumelden und eine Rose zu werden. Ihre Tollpatschigkeit sorgt allerdings dafür, dass sie wohl nie das typische Escort werden wird.Handlung und Thematik:
Da ich die Reihe innerhalb von 4 Tagen komplett durchgesuchtet habe, bezieht sich die Rezension auf alle 8 Bücher. Die Reihe dreht sich um die Escort-Karriere von Emma. Das Escort-Thema fesselte mich gleich zu Beginn. Man bekommt einen guten Einblick in den Job und auch in Emmas Leben und ihre Beweggründe. Sie erlebt dabei nicht nur Schönes und von daher sollte man sich überlegen, ob man auch mit den negativen Seiten umgehen kann. Trigger-Warnings gibts nicht. Die Reihe ist durchgehend spannend und die Bücher bauen aufeinander auf. Ich hätte mir ein bisschen anderes Ende gewünscht, aber auch so wars genial!Charaktere:
Gleich zu Beginn der Reihe lernen wir Emma als verpeilt und tollpatschig war. Das Ganze zieht sich nahezu bis zum Ende durch, man merkt aber, wie sie sich je Buch entwickelt. Besonders am Anfang ist sie sehr humorvoll unterwegs. Zu den restlichen Charakteren will ich nur so viel sagen: Sie alle sind sehr gut ausgearbeitet und jeder handelt authentisch und kämpft seinen Problemen. Es gibt auch immer mal wieder Perspektivenwechsel und alle haben die notwendige Tiefe.Schreibstil:
Der Schreibstil von Jasmin Romana Welsch konnte mich direkt wieder fesseln. Ich habe die Bücher innerhalb von 4 Tagen quasi inhaliert und bin nun traurig, dass ich alle durch habe. Die Bücher enden teilweise mit Cliffhanger, sodass man unbedingt weiterlesen möchte. Es gab erotisches Prickeln und viele Szenen die sich in mein Hirn gebrannt haben. Die Charaktere sind allesamt etwas Besonderes und authentisch. Das Setting ist großartig und ich bin nun traurig, von Emma und den anderen Abschied zu nehmen.Persönliche Gesamtbewertung:
Eine wirklich packende Reihe rund um das Escort-Thema. Humorvoll und doch teilweise sehr ernst. Tolle Charaktere und tolles Setting. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!Serien-Reihenfolge:
1. Evig Roses: Escort will gelernt sein
2. Evig Roses: Verführen will gelernt sein
3. Evig Roses: Diskretion will gelernt sein
4. Evig Roses: Vertrauen will gelernt sein
5. Evig Roses: Liebe will gelernt sein
6. Evig Roses: Loyalität will gelernt sein
7. Evig Roses: Mut will gelernt sein
8. Evig Roses: Auf evig will gelernt sein - C.M. Spoerri
Emilia
(53)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „Emilia“ ist der erste Teil der „Dein Weg zu mir“ – Reihe von der Autorin C. M. Spoerri und ich war schon sehr gespannt darauf, die Reihe zu lesen, da ich von der Autorin bisher nur die Bücher aus dem Fantasybereich gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, sodass ich in kürzester Zeit in den Bann der Geschichte gezogen wurde. Die Autorin schreibt locker, vermittelt dabei aber auch sehr gut die unterschiedlichsten Gefühle der Charaktere, wie Trauer, Wut und natürlich auch Liebe.
Das Setting in Form in Form des Napa Valley mit seinen Weinbergen und dem Weingut gefiel mir ebenfalls richtig gut. Für Emilia ist es natürlich eine 180 Grad Wende von der belebten Metropole New York zurück in das beschauliche und ruhige Napa Valley. Auf mich hatte die von der Autorin sehr bildlich beschriebene Umgebung aber eine sehr beruhigende Wirkung und ich konnte mir förmlich vorstellen selbst dort durch die Weinberge zu laufen.
Die Charaktere im Buch wurden von der Autorin sehr gut ausgestaltet, waren mit ihren Ecken und Kanten individuell und wirkten auf mich sehr authentisch. Emilia ist eine junge Frau, deren Leben durch Partys und Reisen geprägt war. Dies änderte sich schlagartig mit dem Tod ihrer Eltern und sie kehrt auf das Weingut ins Napa Valley zurück. Mit Emilia hatte ich im Laufe des Buches immer wieder meine Probleme. Sie wirkt nach außen hin selbstbewusst und stark, steckt im inneren aber voller Zweifel und fühlt sich mit der ganzen Situation überfordert. Hilfe annehmen und Verantwortung übernehmen fällt ihr eher schwer. Sie ist zwar auch selbstreflektierend, da sie erkennt, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung ist, fällt aber trotzdem immer wieder in ihre gewohnten Muster zurück.
Alejandro hingegen ist ein wirklich herzenzguter Mensch, der mir auf Anhieb sympathisch war. Er ist klug, einfühlsam, aber auch temperamentvoll und hat mit Emilia und ihren Launen eine Geduld, die an seiner Stelle vermutlich nicht jeder gehabt hätte. Die Interaktionen der beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, zum einen stößt Emilia Alejandro ständig von sich, da sie seine Nähe verwirrend findet und es dadurch zu einigen Streits kommt, andererseits gibt Alejandro Emilia nicht auf. Mir persönlich ging es zwischen den beiden ein bisschen zu oft hin und her.
Insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen und ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen. Ich mochte das Setting sehr gerne und auch die vielschichtigen Charaktere, sowohl die Protagonisten als auch die Nebencharaktere. Ich vergebe „Emilia“ vier Sterne und kann die Geschichte sehr empfehlen.
- Fanny Bechert
Countdown to Noah - Gegen Bestien
(153)Aktuelle Rezension von: BrunhildiMeine Meinung:
Das Cover finde ich rundum perfekt gelungen. Man sieht die Protagonistin Cassidy und aufgrund der Gestaltung erhält der Leser direkt einen ersten Einblick in das Setting des Buches.
Der Schreibstil von Fanny Bechert ist schön zu lesen. Er ist flüssig und bildgewaltig - ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, während sich in meinem Kopf die Bilder und Szenen automatisch bildlich abgespielt haben.
Der Leser begleitet hier die junge Frau Cassidy, die ihre Eltern verloren hat und nur noch mit ihrer Schwester zusammen um das Überleben kämpft. Direkt vor Beginn des Buches wurde Cassidy von einem Noah gebissen und somit infiziert. Diese Anfangssituation macht das Buch in meinen Augen zu etwas ganz besonderen. Zuerst dachte ich, es ist eine Art Zombie-Geschichte, aber da habe ich mich geirrt. So ein Setting mit so einer Handlung habe ich noch in keinster Weise gelesen. Normalerweise kämpfen Menschen immer gegen Infizierte um zu überleben. Hier verbleiben Cassidy aber wegen ihrer Infektion sowieso nur noch 30 Tage, bevor sie selbst zu einem Noah wird. Mir hat die Entwicklung von Cassidy richtig gut gefallen. Es war interessant zu sehen, wie die Noah-Entwicklung weitergeht, wie sich der willensstarke Charakter von Cassidy da mit einbringt. Den Leser erwarten hier viele spannende und auch überraschende Wendungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Gleichzeitig wird es aber auch sehr emotional, weil auch viele verschiedene Gefühle mit ins Spiel kommen.
Im Laufe der Geschichte trifft Cassidy auch noch auf weitere Charaktere. Fanny Bechert hat diese sehr facettenreich und perfekt ausgearbeitet. Es gab kaum jemanden - eigentlich nur einen und das ist vermutlich so gewollt - den ich nicht mochte und sympathisch fand.
Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, der auf Dystopien und Romantasy steht.
Fazit:
Fanny Bechert hat mich mit "Countdown to Noah - Gegen Bestien" wirklich positiv überrascht. Es ist in meinen Augen eine perfekt gelungene Dystopie mit vielen tollen Charakteren und emotionalen sowie spannenden Szenen.
- Jasmin Romana Welsch
Fabula Lux (Sammelband)
(32)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch Fabula Lux ist die Vorgeschichte zur Trilogie „Krieger des Lichts“ und beinhaltet die Geschichte von Lia – die Mutter der Protagonistin Mia aus „Krieger des Lichts“.
Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich angenehm zu lesen. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte einzutauchen und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Erzählt wird die Geschichte zum Großteil aus der Sicht von Lia. Man lernt sie als recht junges Mädchen kennen und sieht sie nach und nach heranwachsen. Lia war mir sehr sympathisch und man erkennt einige Parallelen zu Mia, wenn man Krieger des Lichts gelesen hat. Sie versteht sich auf das Lesen von Gefühlen, was mit ihrer Gabe zu tun hat und ist gerade am Anfang des Buches, für ihr junges Alter recht erwachsen. Neben Lia lernt man auch den Engel Astaras kennen, der in der Krieger des Lichts Trilogie ebenfalls eine Rolle spielt. Hier war ich sehr auf die Geschichte und auf seinen Charakter gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Ebenfalls bekommt man mehr Einblicke in das Leben weiterer Charaktere, egal ob (Erz)Dämonen, (Erz)Engel oder Menschen. Ein wirkliches Highlight neben der spannenden Geschichte von Lia bleiben für mich in diesen Büchern aber die humorvollen Dialoge. Beim Lesen musste ich wieder oft lachen. Gerade wenn Conan mit von der Partie ist.
Insgesamt gefiel mir das Buch wieder sehr gut und es hat mich gefreut nach beenden der Trilogie noch einmal in die Welt von Engeln, Dämonen und Wächtern einzutauchen. Ich hatte einige wundervolle Lesestunden und vergebe fünf Sterne.
- Regina Meißner
Der Fluch der sechs Prinzessinnen - Blütenzauber
(125)Aktuelle Rezension von: Julia_x3In der Reihe um die 6 verfluchten Prinzessinnen lernen wir jetzt Tatjana und ihren Fluch kennen. Tatjana ist die zweitälteste der Schwestern und wacht eines Tages in einem Schloss auf. Dieses verwunschene Schloss ist über den Wolken und dort ist es alles andere als gemütlich. Es ist düster, staubig, leblos. Einzig ein Biest und seine Dienerschaft leben dort. Auf der Suche nach dem Rätsel "Blütenzauber" lernt sie das Schloss und ihre Bewohner Stück für Stück kennen. Und sie scheinen miteinander verbunden zu sein.
Ich hatte zu Beginn Probleme mit Tatjana. Irgendwie habe ich nicht gleich einen Bezug zu ihr gefunden. Ich habe schnell bemerkt in welcher Märchenadaption wir uns befinden. Deswegen mochte ich dann auch sehr die Entwicklung als sie die Schlossbwohner nach und nach kennen gelernt hat. Dieses harmonische Band zwischen ihnen hat mich am Ende noch von Tatjana überzeugt. Ihr Mut und ihre Hoffnung haben mir sehr gefallen. Die Suche nach der Lösung des Rätsels fand ich schön zu lesen. Es war unterhaltsam, spannend, träumerisch und auch ein wenig humorvoll.
Leider ist das Ende überhaupt nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Als ich das Buch am Ende zuschlug war ich geschockt, sprachlos, Tränen lagen in meinen Augen. Mein Herz zersprang in tausend Teile.
Während das Buches habe ich so eine Sympathie mit der Story und den vorkommenden Protagonisten aufgebaut, das ihr leid mir wie meines vorkam. Es ist nicht zu beschreiben.
Irgendwo tief in meinem Herzen suche ich bereits jetzt das Schlupfloch und gebe meine Hoffnung nicht auf.
Ich bin gespannt auf die nächsten Teile.
- C.M. Spoerri
Melinda
(37)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „Melinda“ ist der zweite Teil der „Dein Weg zu mir“ Reihe von der Autorin C. M. Spoerri und spielt einige Zeit nach dem Ende von Band eins. Jedes Buch der Reihe dreht sich um andere Charaktere aus dem Napa Valley, so stehen in dieser Geschichte Melinda Green und Armando Pérez im Vordergrund.
Ich habe schon einige Bücher von C. M. Spoerri gelesen und liebe ihren Schreibstil. Auch bei diesem Buch hat es nicht lange gedauert, bis ich vollkommen in die Geschichte eintauchen konnte. Die Beschreibungen des Settings waren so bildhaft, dass ich mir sehr gut vorstellen konnte, selbst im Napa Valley zu sein, die Weinberge zu sehen und in Armandos Weingeschäft einen Wein zu probieren. Aber auch von den Emotionen her hat das Buch einiges zu bieten. Es gibt eine gute Prise Humor in der Geschichte, wodurch ich das ein oder andere Mal schmunzeln musste, aber auch die romantischen Szenen sowie die gute Portion an erotischen und dramatischen Szenen mochte ich gerne. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Melinda und Armando aus der Ich-Perspektive erzählt. So bekam man einen guten Einblick in die Gedankenwelt der beiden Charaktere. Gerade den Einblick in Armandos Kopf mochte ich gerne, denn er kam als Nebencharakter schon im ersten Teil vor, dort mochte ich ihn nicht besonders. Nun konnte ich meine Meinung von ihm aber nochmals ändern. Armando ist selbstbewusst, direkt und hat ein einnehmendes Wesen. Er ist bei weitem nicht perfekt, hat einen Ruf als Playboy, doch lernt man ihn etwas besser kennen, ist er ein sehr sympathischer Mann. Melinda habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist eher weniger selbstbewusst, ist unsicher, wirkt mit ihrer Art aber sehr lebensecht. Charakterlich ist sie das komplette Gegenteil von Armando. Und auch in Beziehung auf das andere Geschlecht könnten die Unterschiede zwischen den beiden nicht größer sein. Ich mochte die Interaktionen der beiden total gerne, von gefühlvoll bis hin zu humorvoll gab es hier einige tolle Szenen und man konnte bei Armando und Melinda eine tolle Charakterentwicklung beobachten.
Insgesamt habe ich die Geschichte rund um Melinda und Armando sehr genossen und habe auch die beiden Charaktere sehr in mein Herz geschlossen. Ich vergebe dem Buch volle fünf Sterne und freue mich schon auf die nächste Geschichte aus dem Napa Valley.
- B. E. Pfeiffer
Die Weltportale (Band 1)
(84)Aktuelle Rezension von: Isa_HeMit diesem Buch hat die Autorin B. E. Pfeiffer einen tollen und magischen Auftakt ihrer fünfteiligen Weltportale-Reihe geschaffen und die Geschichte hat es in sich. An der Akademie der Magie soll die Halbelfe Eleonora lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren, doch schon nach kurzer Zeit tun sich Gefahren auf und Eleonora scheint im Mittelpunkt eines Kampfes gegen die Schattenwesen zu stehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Hauptsächlich erlebt man die Story durch die Sicht von Eleonora, es gibt aber einige Passagen auch aus anderen Perspektiven, was mir sehr gefiel. Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat hat mir sehr gefallen und ich mochte die bildhaften Beschreibungen. Mir sagten die Einblicke in die Geschichte rund um die Weltportale und die verschiedenen Völker auch sehr zu und ich habe jede Information darüber mit großem Interesse aufgenommen. Ebenfalls mochte ich die Szenen an der Akademie sehr gerne. Die Autorin hat die Atmosphäre dort sehr gut eingefangen und ich mochte es den unterschiedlichen Unterrichtsstunden zu folgen und wie Eleonora nach und nach lernte, mit ihren Kräften umzugehen. Aber auch emotional hatte die Story einiges zu bieten. Es gab nicht nur Spannung und Gefahren sondern auch das Schließen neuer Freundschaften und auch die Zarten Gefühle erster Liebe. Hier muss ich aber sagen, dass mir persönlich das Liebesdreick in der Geschichte nicht allzu sehr zugesagt hat. Aber ich bin gespannt wie sich dies in den nächsten Teilen der Reihe entwickelt.
Die Charaktere im Buch mochte ich sehr gerne. Ich empfand sie als sehr individuell und gut gezeichnet von der Autorin. Eleonora ist halb Magierin und halb Elfe, wodurch ihr sowohl von den Magiern als auch den Elfen mit Ablehnung begegnet wird. Trotz dieser Ablehnung begegnet sie allen mit einem Lächeln und schafft es durch ihre offene und hilfsbereite Art auf der Akademie Freundschaften zu schließen. Sie ist mit ihren sechzehn Jahren noch recht jung, wodurch ihre manchmal naiven Handlungen erklärt werden können. Mir persönlich war das an der ein oder anderen Stelle aber etwas zu viel. Die beiden männlichen Charaktere Aestus und Lucius mochte ich sehr gerne. Vom Charakter her waren beide total unterschiedlich. Aestus eher düster und Lucius tugendhaft und ritterlich, auf beiden lastet aber etwas, was ihnen das Leben schwer macht.
Mir hat der Auftakt dieser magischen Reihe von B. E. Pfeiffer gut gefallen und ich bin auf die weiteren Teile der Reihe gespannt. Ich vergebe insgesamt vier Sterne und eine klare Leseempfehlung.
- J. K. Bloom
Autumn & Leaf
(119)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „Autumn & Leaf“ ist ein Einzelband von der Autorin J. K. Bloom und auch mein erstes Buch, welches ich von ihr lese. Das Cover ist wunderschön gestaltet und der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt. Mir gefiel es, dass die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Autumn und Leaf erzählt wird und man so auch einen Einblick in deren Gedanken und Gefühle bekam. Gerade die Gefühle kamen in der Geschichte sehr gut zur Geltung und die Liebe zwischen Autumn und Leaf war ständig greifbar und präsent. Aber auch der Spannungsbogen in der Geschichte hat mir gut gefallen, es gab zwar einige ruhigere Passagen, was aber super in die Geschichte gepasst hat.
Die beiden Protagonisten Autumn und Leaf habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Beide sind unglaublich sympathisch. Ihr Ziel ist es ein gemeinsames Leben in Freiheit zu führen, da sie aber „Produkte“ sind und somit keine Rechte besitzen ist dies kein einfach zu erreichendes Ziel. Als dann Leaf an einen grausamen Mann verkauft werden soll, bricht für die beiden eine Welt zusammen. Ob der Weg in die Freiheit für Autumn und Leaf gelingt, dass müsst ihr selbst herausfinden.
Mir hat das Buch auf jeden Fall sehr gut gefallen. Ich mochte Autumn und Leafs Geschichte sehr gerne, sie war unglaublich berührend und man konnte einige unvorhergesehene Wendungen erleben. Ebenfalls fand ich die Zukunft, die die Autorin hier aufzeigt, zum einen sehr interessant andererseits machte mich die Thematik rund um die Wunschkinder - also künstlich erschaffende Lebewesen – und dass sie in den Augen vieler nur Dinge sind sowie den Umgang mit ihnen auch nachdenklich. Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall volle fünf Sterne und ich kann die Geschichte nur sehr empfehlen.
- C.M. Spoerri
Die Legenden von Karinth (Band 2)
(32)Aktuelle Rezension von: Antje_AubelDie Geschichte wird weiterhin aus den in Band 1 bekannten Perspektiven erzählt und schließt nahtlos an den Vorgängerband an.
Was die Figuren betrifft, wurden ein paar der offenen Fragen und Rätsel aus ihrer Vergangenheit aufgeklärt, vieles bleibt jedoch weiterhin schwammig. Auch die Interaktionen zwischen den Figuren fand ich hätten ein bisschen mehr Tiefe haben können. So wird zwar beispielsweise wieder beschrieben, wie Maryo und Edana sich ineinander verlieben, jedoch waren die Emotionen für mich nicht spürbar.
Das selbe gilt auch für die eigentlich spannenden Stellen oder zum Beispiel auch als es um Verlust geht: es wird erzählt, wie sehr der Verlust den Figuren nahegeht, aber beim Lesen kamen die Emotionen nicht bei mir an.
Die Handlung entwickelt sich deutlich schneller als im ersten Band und hat auch ein paar unvorhersehbare Wendungen, was ich sehr interessant fand. Gut gefallen hat mir außerdem, dass die Protagonisten nicht mehr jedes Problem im Handumdrehen lösen können - auch wenn das gefühlt immer noch für viele kleinere Dinge zutrifft, die dann innerhalb weniger Absätze abgehandelt werden. Der Eindruck ziemlich robuster Plot-Armor hält sich hartnäckig, macht aber das Lesen auch entspannter, da sowieso ziemlich klar ist, wem kaum etwas passieren wird.
Das Buch endet wie auch Band 1 mit einem Cliffhanger.
Für mich war die Fortsetzung sehr kurzweilig zu lesen. Ich werde die Serie, auch wenn sie bisher nicht ganz meine Erwartungen erfüllen konnte, weiter verfolgen, da ich gespannt bin, wie die Handlung weiter verläuft und die Geschichte ausgeht. - C.M. Spoerri
Alia (Band 5): Die Magier von Altra
(58)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Alias Schicksal steht kurz bevor. Doch zu welchem Preis? So eine Veränderung bringt viele Feinde mit sich. Kann Alia dem Druck standhalten?
Ich war sehr gespannt auf den Finalen Band der Reihe und überrascht wie viele Veränderungen auf den letzten Metern noch auf mich eingeprasselt sind. Im letzten Teil kommen noch einmal neue Charaktere hinzu, leider verlassen uns aber auch ein paar altbekannte. Es ist mir erst einmal schwer gefallen die neue Situation zu akzeptieren und mich in die neuen Charaktere hineinzufühlen. Schön fand ich, dass auch die Zeit nach dem großen Kampf etwas beleuchtet wurde. Das ist ja meist eher selten der Fall. Auch die Dreiecksbeziehung wurde für mich ungewöhnlich aber dennoch spannend aufgelöst. Auch wenn ich erst einmal etwas Zeit gebraucht habe um die Situation anzunehmen.
Interessant gelöstes Ende. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen. Allein schon um einige der liebevoll gestalteten Charaktere wieder zu treffen. C.M Spoerri hat einen echt tollen Job gemacht und mich nach meiner anfänglichen Skepsis deutlich von der Reihe überzeugt. Weiter so!
- Fanny Bechert
Elesztrah - Feuer und Eis
(152)Aktuelle Rezension von: NessaPengyDieses Buch hat uns damals auf der Buch Berlin angesprochen und da kam Band 1 mit, inzwischen stehen alle Bücher im Regal. Das Cover hat mich direkt angelächelt, der Klappentext klang auch sehr gut.
Nun nach knapp 2 Jahren auf den SUB habe ich Band 1 nun endlich gelesen. 🤣
Gefallen hat mir das Buch gut, ich musste nur erst einmal reinkommen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und da kam ich auch gut rein, ebenso die Welt war schön beschrieben und vor allem spannend, die ganzen Wesen die es so gibt, vor allem die Seelenlosen finde ich spannend und da hat sich auch Sedan in mein Herz geschlichen, ebenso Fayori, aber das waren Nebencharaktere, ich weiß aber, dass sie in den anderen Bücher eine größere Rolle bekommen und da bin ich auch sehr gespannt.
Mit Lysanna und Aerthas musste ich mich auch erst einmal anfreunden, für mich waren sie am Anfang schwer zu greifen, auch ihre Beziehung, ging mir am Anfang zu schnell. Aber in laufe der Geschichte kam ich immer besser rein und habe die beiden Charaktere auch immer mehr ins Herz geschlossen, spannend war es auch ihre Gaben zu verfolgen, wie sie lernen damit umzugehen und das sie sich einander auch helfen.
Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, auch wenn ich irgendwie eine Ahnung hatte, aber doch kam es überraschend. Das macht auf jeden Fall neugierig auf Band 2 und das werde ich auch Zeitnahe in die Hand nehmen.
- Carolin Emrich
The way to find love
(45)Aktuelle Rezension von: jani_jacis_booksIch bin total in dieses Cover verliebt. Es ist einfach schlicht und harmonisch mit der Schrift und macht sofort Lust auf den Inhalt.
Das Setting ist richtig toll beschrieben und ich mochte diesen Ort echt gern.
Sowie den flüssigen und total lockeren Schreibstil der Autorin, die übrigens meinen Humor voll getroffen und oft zum Lachen gebracht hat.
Die Seiten fliegen einfach nur dahin und zum Schluss möchte man gar nicht dass es aufhört.
Mareike und Sebastian waren echt sympathische Protagonisten, die ihre Gefühle immer hautnah spüren haben lassen. Was das mitfiebern und die Spannung mit sich brachte. Genauso waren auch die Nebencharaktere wunderbar eingesetzt und hatten ihre Rolle in der Geschichte. Die Autorin hat hierbei ebenso diese Mischung aus Tiefsinnigkeit und Spaß sehr gut einfließen lassen.
Auch die Entwicklung der beiden war für mich soo schön und rührend mitanzusehen, dass ich es wirklich genossen habe.
Mein Fazit:
Ich bin total hin und weg von dem Buch und kann es jedem empfehlen, der sich gerne mal fallen lässt und gemütlich ein Buch lesen möchte, was berührt und auch erreicht.
- Jasmin Romana Welsch
Krieger des Lichts (Band 3): Dum spiro spero
(88)Aktuelle Rezension von: leseliebe-und-zeilentraeumenOhje… wenn ich diese Bücher nur sehe, steigt Nostalgie in meinem Herzen auf! Krieger des Lichts war mein Einstieg in die Welt der Fantasy-Bücher. Seit dieser Trilogie habe ich dieses Genre geliebt und nie wieder aufgehört, zu lesen. Rückblickend betrachtet, war diese Reihe definitiv nicht die beste, die ich bis heute gelesen habe - aber ich kann nicht weniger als 5 Sterne geben. Zum damaligen Zeitpunkt haben mich der Schreibstil und die Charaktere unwiderruflich in ihren Bann gezogen und ich habe zu jeder freien Minute gelesen. Da ich die Thematik rund um Engel, Götter, Dämonen und besonders Erzengel sehr mag, hat mich dieses Buch von Anfang an begeistert. Bis heute stehen diese Bücher mit Stolz & Würde in meinem Bücherregal und ich lese sie immer wieder gerne. Der dritte Band war mein Liebster, da sich die Geschichte in ihren Teilen stetig immer weiterentwickelt und besser, detailreicher veranschaulichen lassen hat. Mia ist meine Herzens-Protagonistin und hat einen ewig währenden Platz dort. 🤭🤍























