Bücher mit dem Tag "stier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stier" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches House of Night - Bestimmt (ISBN: 9783596193073)
    P.C. Cast

    House of Night - Bestimmt

     (1.018)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Band 9 der Endlosserie. Zoey und ihre Freunde sind wieder in der Schule und es geht irgendwie weiter. So ganz realistisch finde ich die Entwicklungen nicht – immer noch bleibt offen, was der Hohe Rat eigentlich für eine Funktion hat, wenn er nicht in der Lage ist, die Vampyrgemeinschaft vor drohenden Gefahren zu schützen.

    Erik hat eine Charakterentwicklung bekommen. Eine Charakterentwicklung in der House of Night-Serie! Wahnsinn! Leider ist diese nicht besonders gut gelungen: Erik soll auf einmal ein egoistischer, arroganter Typ sein. Wie es dazu kam, wird aber nicht gezeigt, zumal bei der Porträtierung Eriks konstant vergessen wird, dass Erik zwar immer für seine Optik angehimmelt wurde, aber er zugleich von seiner Freundin ständig beiseitegeschoben, angelogen und betrogen wurde. Dass Erik nicht ganz so begeistert davon ist, als Späher im HoN bleiben zu müssen, wo seine Exfreundin ist (die überhaupt keine negativen Konsequenzen ihrer Taten spüren muss und von allen gefeiert wird), finde ich mehr als verständlich. Stark ist noch immer Zoeys Superlover. Leider hat er keine eigenständige Persönlichkeit. Er hechelt die ganze Zeit hinter Zoey her und ist dabei in etwa so interessant wie eine vertrocknete Pflanze. Dafür werden hier endlich mal die Zwillinge auseinandergezerrt, wobei jede hier endlich mal eine Persönlichkeit bekommt, die über shoppen, heiße Typen und Markennamen hinausgeht. Das war längst überfällig. Aphrodite bekommt immer weniger Raum. Ihr Menschsein, dass ja angeblich keine Strafe ist, macht ihre Visionen zu einer immer größer werdenden Qual. Aber viel mehr, als bissige Kommentare abgeben und ab und zu eine Vision zu haben, darf sie nicht tun. Und Darius tut nicht mehr, als hinter Aphrodite zu stehen und der Clique den Arsch hinterher zu tragen. Sein Charakter hatte Potential, ist in seiner Entwicklung aber komplett stehengeblieben, sodass er mehr zur Deko geworden ist als zu einem interessanten Charakter. Es kommen ab und zu neue Personen hinzu, alte Personen bekommen ein wenig (mit Betonung auf „wenig“) Hintergrund. Aber das kann die Geschichte auch nicht mehr retten.

    Dann wird in diesem Band noch die Aurox-Sache weitergesponnen. Aurox ist der weiße Stier, von dem wir leider bereits im letzten Band erfahren haben, wer er wirklich ist. Dadurch entsteht also auch keinerlei Spannung. Stattdessen müssen wir ertragen, wie Zoey rumrätselt, was es mit Aurox auf sich haben könnte. Und das dauert lange. So kann man natürlich auch Seiten füllen. Allerdings weiß ich auch nicht, inwieweit es besser gewesen wäre, nichts von der Reinkarnation zu wissen. Denn so wäre Aurox auch nur ein weiterer Typ gewesen, der sich zu Zoey hingezogen fühlt. Alles in allem finde ich die Sache mit Aurox grundsätzlich an der harten Grenze zur absoluten Absurdität. Davon abgesehen beginnt Zoeys Liebesmehreck dadurch von Neuem.

    Rephaim ist mit ins HoN gekommen, weil er ja von der Göttin begnadigt wurde. Daher sehen jetzt alle es als Dragons Pflicht an ertragen zu müssen, dass derjenige, der seine Gemahlin getötet hat, ganz normal in die Schule geht. Viel mehr passiert aber auch nicht. Viel Gerede, wenig Handlung, das gilt auch für Rephaims Anteil.

    Langsam wird es so repetitiv, dass es fast schon schwierig wird, jedes Mal eine neue Rezension zu schreiben und dabei neue Punkte zu finden, die sich anzusprechen lohnen. Es kommt kaum etwas Neues hinzu, die letzten Bände hätten auch gut zusammengefasst werden können. Viel Füllmaterial stört im Lesefluss – beispielweise wurde über mehrere Seiten hinweg beschrieben, wie die Clique Pizza bestellt. Eine Straffung wäre hier angebracht gewesen. Sprachlich und inhaltlich bleibt also alles wie gehabt – um es mit Zoeys Worten zusammenzufassen: „Ärger, Verwirrung und einfach nur bäh.“

    Fazit: Einige Charakterentwicklungen machen die Sache wieder interessanter, allerdings wird die Story durch Füllmaterial und Wiederholungen ausgebremst. Das Liebesmehreck feiert ein Comeback und die Kernstory wird immer absurder.

  2. Cover des Buches Salz & Stein (ISBN: 9783570163450)
    Victoria Scott

    Salz & Stein

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Marali
    Ich habe mich geirrt.
    Nach dem Lesen des ersten Bandes, habe ich vermutet, dass sich diese beiden Bücher zu meinen absoluten Favoriten im Bereich der Dilogien mausern würden.
    Ich habe oftmals gelächelt über den Humor der Charaktere und fand die Geschichte einfach spannend, zumal sich Liebesgeschichte und Handlung nicht im Weg standen und der Fokus einfach auf dem Brimstone Bleed lag, so wie es sein sollte.
    Leider konnte mich der zweite Teil überhaupt nicht überzeugen.
    Ansich hat die Story sehr positiv angefangen, diesmal ging es in Meer und Berge.
    Grundlegend war die Geschichte gut geschrieben und es gab ein paar spannende und realistische Elemente.

    ALLERDINGS (mit Ausrufezeichen) wurde die Geschichte, je mehr es aufs Ende zuging komplett unverständlich und wirkte an den Haaren herbeigezogen.
    Ich habe bereits mitten im Buch bemerkt, dass die verbleibende Seitenanzahl niemals reichen wird um das Buch in sich stimmig abzuschließen.
    Ich habe mich von dieser Vermutung aber nicht aus dem Konzept bringen lassen, doch mein Bauchgefühl lag zuvor richtig.

    Ich werde keine Spoiler über Handlung oder Charaktere einbauen, jedoch werde ich meine Meinung über das Ende präsentieren.
    Also wer vorhat, das Buch noch zu lesen: BITTE JETZT WEGKLICKEN!

    Ich war wirklich so enttäuscht, als ich bemerkt habe, dass mich das Ende nicht annähernd zufriedenstellt.
    Es hat einfach gewirkt, als wäre das Ende noch "schnell, schnell" zu Ende geschrieben worden, weil vielleicht die Abgabezeit für den Verlag oder sonstiges knapp wurde.
    Jedenfalls kam es genau so rüber.
    Alles passierte einfach auf einen Schlag, nichts ergab wirklich Sinn, hauptsache das Buch konnte beendet werden.
    Gerade das Finale, habe ich mir so gut vorgestellt aber nein.
    Was ich außerdem am ersten Teil so toll fand - nämlich, dass die Handlung einfach schlüssig war und gut durchdacht, fehlt mir hier im Ende gänzlich.
    Alles fällt den Kandidaten sehr leicht, obwohl es angeblich die beiden schwierigsten Etappen im gesamten Rennen sind. Was ist das für eine Logik?
    Ich muss sagen, die Bücher hatten viel Potenzial, welches leider nicht vollends ausgeschöpft wurde.
    Eine Trilogie hätte meiner Meinung nach mehr Sinn gemacht, weil hier noch Teile der Geschichte erzählt hätten werden können, die der Story gerecht geworden wären.
    So leider nicht.

    Das Buch war leider ein Flop im Jahr 2018 für mich.

    Trotzdem hat die Autorin eine tolle Idee gehabt, die Sie vielleicht bei ihren nächsten Werken anders umsetzen wird.
  3. Cover des Buches House of Night - Verloren (ISBN: 9783596195886)
    P.C. Cast

    House of Night - Verloren

     (802)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Band 10 ist inhaltlich wieder etwas dichter. Das bedeutet jedoch nicht, dass er auch besser ist. Es werden im Prinzip dieselben Fragen aufgeworfen wie in den letzten Bänden auch. Was stimmt mit dem Hohen Rat nicht? Wieso ist die Rolle von Nyx so von Willkür gezeichnet? Warum wird einigen Leuten quasi alles vergeben, während andere für ihre Sünden ewig büßen müssen? Und: warum wird ständig die Verbindung Sex=schlecht gezogen? Natürlich steht das nicht wortwörtlich so im Buch, aber es ist schon sehr auffällig, dass jeder, der böse wird, auch „schlampiges“ Verhalten an den Tag legt. Dass das Verhalten „schlampig“ oder „nuttig“ sein soll ist nicht meine Interpretation, sondern wird von den Protagonisten (meistens mehrfach) so bezeichnet. Neferet kopuliert mit der Finsternis, Erin mit Dallas, Aphrodite (böse) = sexuelle Aktivitäten mit Erik, Aphrodite (gut) = abstinent (trotz festem Partner). Nur für Zoey gelten da offenbar andere Regeln. Das ist natürlich ein Problem, dass seit Teil 1 besteht, aber hier nochmal hervortritt.

    Ansonsten wird das Zwillingsdrama weitergesponnen. Einige der Charakterentwicklungen kommen für mich (wie schon bei Erik) aus dem Nichts, aber wenigstens gibt es überhaupt eine Entwicklung. Wie gehabt steckt Zoey zwischen ihren Männern fest und bekämpft das Böse, weil der Hohe Rat ewig braucht, um in die Gänge zu kommen. Aurox hadert immer noch mit seiner Menschlichkeit. Die Geschichte tritt auf der Stelle und kommt nicht mehr so richtig in die Gänge. Wiederholt wird vergleichsweise wenig, aber dafür werden die Rituale ewig ausgewalzt (das war in den Vorgängern auch manchmal so, fällt hier aber wieder besonders auf). Was soll man sonst noch großartig sagen? Die Story wird bis zum letzten Knochen ausgeschlachtet. Es kommen keine neuen Ideen, keine überraschenden Wendungen, keine Finesse. Das ist bei einem 10. Band einer Reihe natürlich fast schon zu erwarten, allerdings wäre es dann besser gewesen, einfach früher aufzuhören.

     Zwischen dem Erscheinen des ersten Bandes und „Verloren“ liegen 3 Jahre – im Original sind es sogar 5. Das ist extrem viel für eine Reihe, die nicht mit ihren Lesern mitwächst. Da stellt sich doch die Frage, inwiefern jemand, der 3-5 Jahre zuvor eine Buchreihe angefangen hat (im Teenageralter, wo wenige Jahre schon einen großen Unterschied machen können), noch Interesse an HoN haben kann. Zumindest bei mir ist das Interesse damals schon einige Bände zuvor enorm gesunken und ich habe die Reihe hauptsächlich deswegen zu Ende gelesen, weil ich nicht mittendrin abbrechen wollte. Natürlich ist jetzt die komplette Reihe erschienen und man könnte alle Bände direkt hintereinander lesen (so wie ich es jetzt mache), aber das Problem bleibt: die Reihe entwickelt sich nicht mit ihren Lesern, die Charaktere wachsen nicht mit. Wenn man also nicht die Zeit oder Lust hat, sich so in die Reihe reinzuhängen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass früher oder später das Interesse „Verloren“ geht. Kurzum: die Reihe ist langgezogen, schafft es aber nicht, das Interesse dabei langfristig zu halten. Das wird mit jedem Band erneut ins Bewusstsein gerufen.

    Fazit: Jeder Satz, den ich noch zu diesem Buch schreibe, fühlt sich genauso repetitiv an, wie das Lesen von "Verloren" sich angefühlt hat.

  4. Cover des Buches Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen (ISBN: 9783551556714)
    Rick Riordan

    Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen

     (100)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Wie schon bei den Göttersagen ist auch hier wieder wichtig, dass man hier keinen regulären Band der Percy Jackson Reihe erwarten darf. Dies ist lediglich eine unterhaltsame Ergänzung zur eigentlichen Reihe und zielt primär darauf ab, die griechische Mythologie übersichtlich und mit dem Charme von Percy Jackson darzustellen.

    Und genau das ist hier wieder gelungen. Einfach eine gelungene Ergänzung zu den Griechischen Göttersagen. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und hat somit klar 5 Sterne verdient.

    Wer sich hier noch über die teilweise ähnlichen Geschichten beschwert, hat wahrscheinlich nicht verstanden, dass Rick Riordan sich diese Geschichten nicht ausgedacht hat, sondern einfach nur "neu interpretiert" hat.

  5. Cover des Buches Muh! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    Muh!

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Ich fande es sehr niedlich geschrieben und flüssig zu lesen !

  6. Cover des Buches House of Night - Geweckt (ISBN: 9783596193066)
    P.C. Cast

    House of Night - Geweckt

     (1.153)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Nachdem Band 7 sich mehr wie eine Werbeunterbrechung angefühlt hat denn wie ein Teil der HoN-Geschichte, geht es in „Geweckt“ weiter mit Kalona, Neferet und Zoey.

    Gefühlt werden die Perspektivwechsel immer mehr. Dadurch wird das Buch aber auch nicht spannender. Eher empfinde ich es als störend, ständig eine neue Perspektive einnehmen zu müssen. Stilistisch ist alles beim Alten geblieben. Die Zeitspannen, die ein Buch abdeckt, werden auch immer kürzer. Dadurch entsteht das Problem, dass die Bücher recht lang sind, dafür dass es eigentlich kaum Handlung gibt. Dieses Problem wird mit jedem Teil schlimmer.

    Wir müssen nochmal über Nyx sprechen. Ich habe sie in einer früheren Rezension mal als gelungenen Charakter bezeichnet. Dessen bin ich mir nicht mehr so sicher. Völlig willkürlich greift sie in das Geschehen ein und trifft sich mit ihrer Lieblingsjungvampyrin zum Plaudern. Alle anderen vernachlässigt sie – ich denke da vor allem an ihren Ältestenrat. Eigentlich wäre es leicht für sie, den ganzen Neferet-Kram zu verhindern. Warum tut sie es nicht? Wenn es um Zoey geht, hat sie schließlich auch kein Problem damit, selbst aufzutauchen und Zoey mit Komplimenten zu überhäufen. Sie wirkt wie ein Charakter, der immer dann auftaucht, wenn es keine andere Lösung gibt. Sackgasse? Nyx taucht auf, macht irgendwas und die Dinge nehmen wieder ihren Lauf. Schlimmer sind aber die meisten anderen Personen: offenbar sind außer Zoey und ihrer Clique alle Vampyre strunzdumm. Da kommt selbst Nyx nicht gegen an. Der Verlauf der Handlung ab dem letzten Drittel ergab daher für mich kaum noch Sinn.

    Tatsächlich muss ich aber sagen, dass mir dieser Teil wieder besser gefallen hat, als der Vorgänger. Die Story war ein wenig kompakter. Im Mittelteil sind die Autorinnen ein Risiko eingegangen und haben das Geschehen tatsächlich recht gut und einfühlsam beschrieben. Ich würde so weit gehen und sagen, dass dieser Abschnitt zu den besten Stellen in der ganzen Reihe zählen. Kleiner Spoiler: jemand stirbt. Von mir aus hätte es lieber jemand anders sein können. Unausgereifte Charaktere wären genug dagewesen – daher finde ich es schade, dass jemand genommen wurde, der halbwegs sympathisch und interessant war.

    Was Zoeys Liebeskatastrophe angeht, haben wir hier eine leichte Verbesserung zu verzeichnen. Stark ist aktuell Kandidat Nr. 1, Heath ist erstmal Geschichte und Erik ist seit neuestem der Depp vom Dienst, weil… ja. So ganz weiß ich das auch nicht. Abgesehen davon hat Zoey erstmal keine Lust, ihrer Verantwortung nachzukommen und verschanzt sich auf der Insel. Wieder mal ein Beweis dafür, dass Zoey einfach keine gute Protagonistin abgibt. Trotz ihrer ganzen Fähigkeiten besitzt sie weder Reife noch ist sie in der Lage, mal über ihren Schatten zu springen und zu tun, was notwendig ist. Leider besitzt sie auch nicht die Sympathie, die notwendig wäre, ihr solche Fehler durchgehen zu lassen. Stevie Rae steht auf der anderen Seite der Medaille und hadert immer noch wegen ihrer Liebe zu Rephaim. Von der Repahim-Sache halte ich zwar immer noch nichts, aber wenigstens ist bei ihm eine Charakterentwicklung zu erkennen (für wie glaubhaft man diese auch halten mag). Das ist mehr, als von anderen Personen gesagt werden kann.

    Am Ende erreicht die Reihe dafür einen neuen Tiefpunkt. Hatte ich zu einem Vorgänger schon geschrieben, dass es abgefahren wird, so setzen die Autorinnen hier noch einen drauf. Zudem wirkt es so, obwohl es mit der eigentlichen Geschichte weitergeht, als würde die Handlung auf der Stelle treten und sich im Kreis drehen. Ein ganzes Buch wird gefüllt und am Ende stehen alle ungefähr wieder da, wo sie vorher waren. Immerhin: die Reihe nähert sich dem Ende.

    Fazit: Besser als der Vorgänger. In der Mitte wird es besser, gegen Ende wieder schlechter. Alles in allem hat die Reihe ihren Zenit längst überschritten.

  7. Cover des Buches Das letzte Einhorn (ISBN: 9783608939200)
    Peter S. Beagle

    Das letzte Einhorn

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Die Geschichte um das letzte Einhorn kennt sicher jeder. Vor allem zur Weihnachtszeit ist sie für mich ein absolutes Muss und eine Möglichkeit, Zauber und Magie wirklich fast zu spüren und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

    Das letzte Einhorn verlässt seinen geliebten Fliederwald, nachdem es gehört hat, dass die Menschen glauben, es gäbe keine Einhörner mehr. Es trifft auf den Zauberer Schmendrick und die Räuberbraut Molly Grue. Das Einhorn erfährt, dass der rote Stier, der dem grimmigen König Haggard dient,  für das Verschwinden der Artgenossen verantwortlich ist. Gemeinsam machen sich die 3 Freunde auf den Weg und erleben unzählige Abenteuer bei dem Versuch, die Einhörner zu retten.

    Das Buch lässt einen in eine wunderbare Fantasiewelt eintauchen. Alles ist so lebendig und detailreich beschrieben, dass man sich alles genauestens vorstellen kann. Durch die Nähe zum Film, welcher sich sehr an der Buchvorlage orientiert hat, fällt es leichter, alles zu verstehen.

    Das Buch erzählt für mich jedoch nicht nur eine Geschichte zur Unterhaltung. Unterschwellig werden soo viele Themen, so viele Gefühle und so viele tiefgründige Gedanken angesprochen, dass einen das Buch wirklich berührt. 

    Meines Erachtens ist es jedoch kein Kinderbuch und auch nicht als solches geeignet - die geschriebene Sprache ist teilweise schwer zu lesen und schwer zu verstehen. Wenn man den Film kennt, gelingt dies meiner Meinung nach besser, da die Handlung bekannt ist. 

    Ich liebe auch den Soundtrack des Filmes und ziehe deswegen in diesem Fall den Film dem Buch vor. Andererseits gibt es ein paar Szenen und Hintergründe, welche im Film nicht auftauchen, sodass ich froh bin, das Buch gelesen zu haben.

    Gelungen fand ich auch die im Buch enthaltene Fortsetzung "Zwei Herzen". Hier durfte man nochmals kurz miterleben, wie es den Protagonisten erging und einige derer wiedersehen. So konnte ein runder Abschluss geschaffen werden.

    Im Fazit ist das Buch für mich mehr als eine Geschichte über magische Fabelwesen. Vielmehr wird eine Geschichte zum Mutmachen erzählt - eine Geschichte über Selbstliebe und Selbstwirksamkeit. Ein wunderbares Meisterwerk darüber, dass jeder Mensch in der Lage ist, Wunder zu vollbringen -wenn man nur fest daran glaubt.


  8. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (832)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    Eigentlich passiert kaum etwas in diesem Buch, trotzdem erlebt man viel. Dieses Buch nimmt mit.

    Da ist eine Frau in einer Ausnahmesituation, allein in einer Berghütte, für immer? Sie weiß nicht, wie es passieren konnte, aber es ist nun mal so, sie kommt dort nicht weg und muss sich mit der Situation arrangieren, für ihre Verpflegung sorgen, Holz hacken, jagen, überleben und darüber nachdenken.

    Sie schlägt sich gut, kommt aber körperlich und emotional deutlich an ihre Grenzen und nimmt den Leser dabei mit. Etwas Verhängnisvolles liegt in der Luft.

    Mit diesem Buch schreibt sie quasi ums Überleben. Es ist ein Bericht über ihre Erlebnisse und Erfahrungen aber auch ein Halt, ein Zeitvertreib, der ihre Gedanken in Bahnen lenkt und sie beschäftigt. Das Papier wird nicht ewig reichen und es gibt dann nichts mehr. Was dann? Wie lange reichen die Streichhölzer? Was dann?
     Marlen Haushofer ist hier ein Kunststück gelungen. Eigentlich findet hier ein Kammerspiel statt, das sich liest wie ganz großes Kino, das fesselt ohne Action und das wirklich sehr berührt.

    Ein Buch, das uns vor Augen führt, was wirklich wichtig ist.

     

  9. Cover des Buches Fiesta (ISBN: 9783499269127)
    Ernest Hemingway

    Fiesta

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Wenn ihr schon länger Leser meines Blogs seid, dann kennt ihr den Namen Hemingway sicher schon. Der hat "The Old Man and the Sea" geschrieben, eine Kurzgeschichte, die ich ja im Juni rezensiert habe. Um ganz ehrlich zu sein: Würde da nicht bei beiden Büchern der Autorenname drauf stehen, dann hätte ich nie gedacht, dass beide Werke aus der Feder des gleichen Mannes stammen. Während "The Old Man and the Sea" sehr düster war, sehr melancholisch und fast schon deprimierend, ist "The Sun Also Rises" sehr positiv und unterhaltsam geschrieben. Die Figuren reagieren erstaunlich nachvollziehbar und halt wirklich so, wie man das als junger Mensch tun würde. Besonders deutlich zeigt sich das meiner Meinung nach in den Gesprächen.

    In diesem Buch geht es um eine Gruppe junger Menschen, die nach Spanien fahren, um sich dort die Fiesta anzusehen. Ihr wisst schon, dieses Riesenevent, wo die Stiere mit roten Tüchern geärgert und durch die Straßen gescheucht werden. Dahin fahren die also, zwei der Figuren sind Brett und Jake. Sie feiern, diskutieren über die Zukunft, den Sinn des Lebens, über die Liebe und eigentlich alles. Es hat mir Spaß gemacht, die Freunde zu begleiten und mit ihnen durch Spanien und zu Beginn des Buchs auch durch Paris der 1920er zu flanieren. 

    Was mich gestört hat (und was natürlich wieder nicht in meiner Vorlesung angesprochen wurde!) ist der Antisemitismus und der Sexismus, wobei ich an letzteres in Klassikern eigentlich schon fast gewohnt bin. So offener Antisemitismus ist mir persönlich aber neu und ich fand das wirklich erschreckend. "Sei nicht so ein Jude!", heißt es da zum Beispiel und die einzige jüdische Figur ist ein doch eher unangenehmer Zeitgenosse, was nicht mit irgendwelchen interessanten Motiven erklärt wird, sondern eigentlich nur mit der Tatsache, dass er halt Jude ist. Uff! Muss das sein? Gott sei Dank war das "nur" im Hintergrund der Geschichte, sonst müsste ich diese Rezension als totalen Verriss gestalten. Am schlimmsten finde ich einfach wirklich, dass das in meiner Lehrveranstaltung nicht aufgegriffen wird.  Soll uns LiteraturstudentInnen nicht beigebracht werden, wie wir Texte kritisch lesen und hinterfragen? Das hat man uns zumindest im ersten Semester gesagt. Warum wird dann in dieser Lehrveranstaltung jeder Klassiker hochgefeiert und problematische Aspekte werden ignoriert? Das finde ich einfach nur schrecklich!

    Mein Fazit? Das Buch hat mir prinzipiell eigentlich ziemlich gut gefallen. Allerdings hat mich dieser beiläufige Antisemitismus gestört.

  10. Cover des Buches Mythos (ISBN: 9783351037314)
    Stephen Fry

    Mythos

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Britta_Habekost

    Was für ein herrliches Buch! Ich werde es sicher noch einige Male lesen. Stephen Fry schafft es, den undurchdringlichen und komplexen Wust griechischer Mythologie zu einem wunderbar leicht zu lesenden großen Roman zu wandeln. Dabei halten sich ein schelmischer Ton (der mich sehr oft zum Lachen brachte, zum Beispiel wenn beschrieben wird, wie Kronos seine Kinder fraß und der Autor dabei den Vergleich mit dem Ablecken eines Marmeladenlöffels lapidar mit einflicht) und tiefes Wissen die Waage. Ein leichtfüßiges, faszinierendes ... ewiges Buch. 

  11. Cover des Buches Metamorphosen (ISBN: 9783150205181)
    Ovid

    Metamorphosen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Lena205
    In diesem Buch wurden die Metamorphosen so ins deutsche übersetzt, dass sie für den heutigen Leser gut verständlich sind. Es handelt sich hierbei um kurze Geschichten zum Thema Verwandlung, in denen am Anfang die Götter, später Menschen die Hauptrollen sind. Dabei sind die Geschichten normalerweise nicht voneinander getrennt, sondern gehen fliessend ineinander über. Die Übersetzer haben allerdings versucht, die Bücher der Metamorphosen in kleinere Sinnabschnitte zu unterteilen, um das Lesen angenehmer zu machen.

    Insgesamt haben mir die Geschichten gut gefallen, da sie -obwohl sie sich sehr ähneln- immer anders erzählt werden(mal sehr ausfürlich, andere werden nur kurz angeschnitten. Leider kommen im Buch sehr viele Namen vor, sodass man sich unmöglich alle merken kann. Auch ist es teilweise sehr irritierend, dass in den Geschichten Menschen ebenfalls Geschichten erzählen. Wenn das Erzählte zu Ende ist, weiß man manchmal gar nicht mehr, wer es zu welchem Anlass erzählt hat. Einmal kam es sogar vor, dass in einer Erzählung einer Figur eine andere Figur etwas erzählt hat! Die Übersetzung die ich gelesen habe, war für den Leser angepasst, sodass er es gut verstehen konnte. Gut hat mir außerdem gefallen, dass sehr bekannte und auch weniger bekannt Geschichten erzählt werden.

    Insgesamt also ein Buch, dass sich zu lesen lohnt, wenn man sich für die römische Mythologie interessiert!
  12. Cover des Buches Tödliche Camargue (ISBN: 9783832163624)
    Cay Rademacher

    Tödliche Camargue

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Meine Karriere ist am Arsch. Und ich fahre durch einen Sumpf, um mir den einzigen Fahrradfahrer Frankreichs anzusehen, der bescheuert genug war, sich von einem Ochsen entleiben zu lassen!«

     

    Capitaine Roger Blanc, zwangsversetzt aus Paris, kämpft mit der Gluthitze eines Sommers in der Provence, seiner Ruine von Haus, dem ewig streikenden Auto und einem extrem blutigen Tatort. Ein Kampfstier ist aus seinem Gehege ausgebrochen und hat einen Radfahrer getötet. Ein klarer Unfall, so scheint es jedenfalls für alle außer Blanc. Der glaubt, dass jemand den Stier bewusst freiließ und der Radler, ein prominenter Fernsehmoderator nicht zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort war, sondern einem gezielten Anschlag zum Opfer fiel. Doch wer tut so etwas? Und warum?

    Blanc macht sich mit seinen Ermittlungen mal wieder prompt unbeliebt. Jeder halbwegs Verdächtige scheint über gute Verbindungen zu verfügen, Blanc erfährt ordentlich Druck, die Akte soll zügig geschlossen werden. Doch wenn Blanc wühlt, dann richtig. Und stößt dabei auf mehrere alte und ungeklärte Verbrechen, die irgendwie mit dem aktuellen Fall zusammenhängen könnten…

     

    Auch dieser zweite Band der Reihe hat mir wieder gut gefallen. Ich mag Blanc, weil er den Typ von Ermittler verkörpert, den man sich im Idealfall wünscht: In den Fall verbissen ignoriert er sämtliche Versuche von Prominenten, Politikern und sonstigen Personen mit Einfluss, seine Nachforschungen zu unterbinden. Wo andere aus Sorge um ihren Job einknicken, macht er trotzdem weiter. Manchmal heimlich und manchmal mit rechtlich nicht ganz einwandfreien Methoden, immer das Ziel im Blick. Ein schöner Gedanke, wenn jemand „Wichtiges“ es mal nicht schafft, sich Sonderrechte zu erkaufen.

     

    Blancs Team gerät bei diesen Ermittlungen gelegentlich ins Schwitzen. Marius Tonon hat eh ein Alkoholproblem und einen dunklen Fleck in der Vergangenheit, über den niemand spricht, den aber jeder außer Blanc kennt. Kollegin Fabienne ist schon wesentlich cooler und ohne ihre IT-Kenntnisse wäre Blanc aufgeschmissen.

     

    Der Fall wird, wie schon erwähnt, zu mehreren Fällen. Da muss man beim Lesen gut achtgeben, um nicht den Überblick zu verlieren. Zumal es teilweise weit in die Vergangenheit geht, auch die Bereiche Kunst und Politik einschließt. Zusammen mit den wieder tollen Landschaftsbeschreibungen wird eine runde Sache draus.

     

    Fazit: Klasse Ermittler, tolle Landschaft und ein komplexer Fall. Hat wieder Spaß gemacht, ich verfolge die Reihe weiter.

     

    »Wenn ich solche Tricks schon früher gekonnt hätte, dann würde ich immer noch in Paris arbeiten.«
    »Wenn du immer noch in Paris wärst, wüsste ich nicht einmal, dass es überhaupt so etwas wie illegale Ermittlungen gibt.«

  13. Cover des Buches Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2 (ISBN: 9783453675605)
    Dirk Bernemann

    Ich hab die Unschuld kotzen sehen 1+2

     (247)
    Aktuelle Rezension von: __buecherliebe__
    + Storys
    + Zusammenhang
    - Zu viel Philosophie 
    - Gedichte

    Unbedingt wollte ich das Buch auch mal lesen, weil die Rezensionen dazu doch recht gut sind, also wollte ich mich auch daran versuchen.
    Ich bereue es nicht! Die Geschichten finde ich sehr gut und den Zusammenhang zwischen den Geschichten ist echt super! Das hat mir sehr gut gefallen. Schrill, brutal und so gut...Hier merkt man, dass eine Kleinigkeit, die uns zustößt oder die wir machen, sich auch auf ein anderes Leben übertragen kann und so ist es doch tatsächlich im realen Leben.Die Geschichten wurden nie zu langweilig, bei jeder davon steckt ein gewisser Sinn dahinter und mich persönlich hat es echt unterhalten.
    Womit ich aber ab und zu meine Probleme hatte, war die ZUUUU ÜBERTRIEBENE Philosophie. Es war für mich einfach "too much" und hätte doch nicht immer sein müssen. An diesen Stellen hat sich das für mich nur mühsam lesen lassen und ich wollte die Stellen so schnell wie möglich loswerden.Auch die Gedichte waren nun wirklich nichts Besonderes oder sogar überflüssig, da hätte man die Seiten wirklich anders vollpacken können.Für mich waren es Haus-Maus-Gedichte, Hauptsache gereimt. Eine Tiefe konnte ich darin nicht erkennen, auch wenn es eigentlich geplant war.
    Trotzdem, abgesehen von diesen "schlechten" Punkten, war es ein interessantes Buch und ich würde es auch weiterempfehlen, weil die Geschichten wirklich toll sind.

  14. Cover des Buches Susie's Sun Signs (ISBN: 9781402774959)
    Susie Cox

    Susie's Sun Signs

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Hund Couture: Episode 1 (ISBN: B011M5JQ9C)
    Hasso Longnose

    Hund Couture: Episode 1

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Antek

    Hasso Longnose, der britische Retromops mit langer Nase, kurzen Beinen und wie es sich für einen ordentlichen Mops gehört, auch sattem Übergewicht, ist der Ich-Erzähler dieser herrlich schrägen Geschichte , die sowohl das Leben der Menschen als auch die Hundewelt gekonnt auf die Schippe nimmt.

    Eigentlich leben Möpse ja für Schlafen und Fressen, ganz anders sieht es gerade bei Hasso aus. Der Womanizer mit Stil und Charme möchte die Modewelt für Hunde revolutionieren, dafür hat er eine große Fashionshow geplant. Diese Modenschau soll aber auch Pudeldame Victoria von der Tann davon überzeugen, dass Mops und Pudel die idealen Liebespartner sind. Jetzt da er sich nach der langen Orientierungsphase endlich dazu durchgerungen hat, nur noch eine Frau glücklich zu machen, lässt er sich von dem Gedanken natürlich nicht mehr abbringen. Der Haken an der Sache ist allerdings, dass Viktoria noch gar nichts von ihrem Glück weiß und zudem noch vor kurzem vom Londoner East- ins Westend gezogen ist. Daher muss er sich erst einmal auf die Suche nach der neuen Wohnung machen. Sein Plan ist daher sich an die Fersen der Deutschen Dogge Arnold zu heften, die bei Viktoria lebt. Allerdings läuft es im Leben einfach nicht immer wie geplant und so beginnt die Story zwar mit einer Verfolgung, doch zum Problem könnte werden, dass Arnold sich an die Fersen von Hasso heftet. Prognosen für die Erfolgsaussichten kann man sich ausrechnen, wenn man nur einmal die Beinlängen von Mops und Dogge vergleicht. Wird es Hasso trotzdem gelingen, Viktoria zu finden und wird sie sich von seinem Charme um den Finger wickeln lassen?

    Ich habe bei der Geschichte wirklich Tränen gelacht. Der Autor hat einen Schreibstil, der das Lesen wirklich zum Vergnügen macht und ganz nebenbei werden noch die Lachmuskeln trainiert. Hasso und auch seine tierischen Freunde geizen hier nicht mit witzigen Sprüchen. Die Beschreibungen sind so klasse, dass ich bereits auf der ersten Seite mein Kopfkino anknipsen konnte. Es wimmelt von Szenen, die wenn man sie sich bildlich vorstellt, einfach nur zu Lachsalven führen können, bei der Begegnung mit dem Stier angefangen, bei der geklärt wird, ob Stiere winseln können, über den Einbruch, bei dem sich Mops durchs gekippte Fenster quetscht bis hin zum Ausbruch aus der Garage, bei dem das Garagentor so scheppert, als hätte jemand einen Mops dagegen geworfen.

    Klar ist, dass einem Hund wohl im Traum nicht einfallen würde Hosen für seine Art zu kreieren, damit das Eierschlecken endlich ein Ende hat. Auch Monogamie wird wohl eher nicht auf dem Mist von einem Mops gewachsen sein. Eine realitätsnahe Story bekommt man hier nicht geboten, das ist glaube ich nach der Beschreibung schon klar. Aber ich empfinde die Story als Satire in der viel Wahres steckt, einfach herrlich. So bekommt man hier z.B. eine Erklärung, warum sich Hund so freut, wenn Herrchen nach Hause kommt, erfährt was gegen Monogamie spricht und auch die Geldgier der Zweibeiner kommt aufs Tablett.

    Hauptdarsteller ist ganz klar Hasso. Er ist so herrlich eingebildet, dass dies schon wieder Charme hat. Er kann sich aber auch selbst auf die Schippe nehmen, was ihn äußerst sympathisch macht. Er wirft also nicht nur allem und jedem teils sarkastische Bemerkungen zu, sondern macht auch bei sich nicht Halt. Richtig toll sind auch seine beiden Freunde. Hamster Turing macht Fressen-technisch keine Ausnahme bei seiner Art, allerdings liegt er auf ganz anderer Wellenlänge was die Erhaltung dieser betrifft. Nach einem Einsatz, der ihm eine Horde Nachkommen beschert hat, orientiert er sich momentan lieber anders. Ebenfalls treu zur Seite steht ihm die kleptomanisch veranlagte Elster Sunny.

    Der kleine Mops ist ganz große Klasse und ich kann hier nur begeisterte 5 Sterne vergeben, die mehr als redlich verdient sind.

    Bin dann mal Episode 2 lesen……………..

  16. Cover des Buches Stier (ISBN: 9783867631518)
    Friederika-Luba von Cohlem

    Stier

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Musik aus dem All. Eine Auswahl der besten SF-Stories aus : The Magazine of Fantasy and Science Fiction. (ISBN: B002RHBDWS)

    Musik aus dem All. Eine Auswahl der besten SF-Stories aus : The Magazine of Fantasy and Science Fiction.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Eine Sammlung der Kurzgeschichten vom Magazine of Fantasy and Science Fiction einer amerikanischen Serie - hier Teil 7. Eine sehr gemischte Sammlung.
  18. Cover des Buches Eine Geburtstagstorte für die Katze (ISBN: 9783960520870)
    Sven Nordqvist

    Eine Geburtstagstorte für die Katze

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Zwillingsmama2015

    Jedes Kind kennt "Petterson und Findus" - die Bücher von Sven Nordquist sind wundervolle Kinderbuchklassiker, die auch mir als Erwachsenen immer wieder auf neue Spaß machen. 

    IN diesem ersten Band möchte Findus wieder einmal seinen Geburstatg feiern, denn er hat mindestens zweimal im Jahr Geburtstag und dann brauht man natürlich auch eine Pfannekuchentorte...aber es ist wie verhext, nichts ist ans einem Platz...

    Wir leiben diese Geschichte, sie ist so schön und humorvoll, wie der alter Petterson und Findus miteinander umgehen. EIne Geschichte zum immer wieder und wieder lesen!

  19. Cover des Buches Zwanzig Tiere und ein Mensch (ISBN: B0000BRCMY)
    Bernhard Grzimek

    Zwanzig Tiere und ein Mensch

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Rose Madder (ISBN: 9780340952641)
    Stephen King

    Rose Madder

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Aurora
    Dieses Buch ist ein echt genialer Thriller – wenn nur das Bild nicht wäre. Klingt vielleicht jetzt etwas seltsam, weil es ja „Das Bild Rose Madder“ heißt, aber für mich war dieses Bild die ganze Zeit über nur eine (sogar leicht störende) Nebensächlichkeit, die man getrost hätte weglassen können. Die Story an sich fand ich einfach nur genial: Rosie wird von ihrem Mann 14 Jahre lang nur geschlagen und gedemütigt und eine Kleinigkeit bringt sie erstmals auf den Gedanken wegzulaufen. An Rosies Stelle wäre ich zwischendurch noch einmal umgestiegen (sie ist mit dem Bus in einen Ort gefahren, der zwar bereits in einer anderen Zeitzone lag, aber eben doch noch zu leicht herausfindbar ist, bin ich der Meinung), aber ansonsten einfach klasse. Zumal man von solchen Ehe-/Partnersituationen in unserer Gesellschaft heutzutage ja leider keine Seltenheit mehr sind. Rosie hat Glück, dass sie in vorerst in einem Frauenhaus unterkommen kann und auch einen Job bekommt. Nach und nach baut sie sich ein neues Leben auf – doch immer mit der Angst im Nacken, dass ihr Mann, der zudem auch noch Polizist ist, sie aufspürt.
  21. Cover des Buches Wappen, Farben und Hymnen des Landes Mecklenburg-Vorpommern (ISBN: 9783861082026)
  22. Cover des Buches Das Mädchen mit den gläsernen Füßen (ISBN: 9783732001408)
    Ali Shaw

    Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

     (555)
    Aktuelle Rezension von: DANTE
    Nach ihrem Sommerurlaub auf St. Hauda's Land ist für die abenteuerlustige Ida Maclaird nicht mehr wie es war. Ida entdeckt einen Glassplitter in ihrem Fuß, zuerst denkt sie sich nichts dabei, auch nicht, nachdem er sich nicht entfernen lässt. Als sie jedoch bemerkt, dass sich das Glas des Splitters über dem Fuß immer weiter ausbreitet erkennt Ida, dass sie Handeln muss. Sie erinnert sich an ihre Begegnung mit Henry Fuwa, einem kauzigen Einsiedler auf St. Hauda's Land. Dieser erzählte abenteuerliche Geschichten, über ein Wesen in den Wäldern St. Hauda's, dass mit seinem Blick alles in Weiß verwandeln kann, geflügelten Ochsen und gläsernen Körpern im Wasser. In der Hoffnung Henry wieder zu treffen, der ihr vielleicht helfen kann herauszufinden was mit ihr vor geht, reist Ida erneut nach St. Hauda's Land. Dort trifft Ida auf den introvertierten aber liebensweiten Hobbyfotograf Midas Crook. Beide spüren gleich eine tiefe Verbundenheit zueinander und nachdem Ida Midas in ihr Geheimnis einweiht begleitet er Ida bei der Suche, denn die Zeit drängt, das Glas breitet sich immer weiter aus.

    Durch den angenehm leisen, einfühlsamen Erzählstil fesselt die Geschichte von Beginn an. Die farbenprächtige Darstellung der Umgebung und der Gegebenheiten auf St. Hauda's Land ermöglichen dem Leser ein schnelles Abtauchen mitten ins Geschehen, in dem die liebevoll gestalteten Charaktere von Ida und Midas authentisch wirken und berühren. Alles wirkt absolut stimmig und erzeugt eine anhaltende melancholische Stimmung die manchmal ein wenig bedrückt aber dennoch bezaubert.
    Ein absolut gelungener und empfehlenswerter Roman, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden.
  23. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783844917994)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (13)
    Aktuelle Rezension von: black_horse

    Ich bin an diesen Klassiker mit recht hohen Erwartungen herangegangen, weil es immer wieder empfohlen wurde.

    Leider bin ich nicht so richtig warm geworden mit diesem Hörbuch. Die Geschichte beginnt zügig, schon nach wenigen Minuten ist die Ausgangssituation klar: die Ich-Erzählerin ist unerwartet plötzlich alleine in einem Gebirgstal eingeschlossen und geht davon aus, dass es außen eine Katastrophe gegeben hat. Sie hat eine Kuh, einen Hund und eine Katze bei sich in der Jagdhütte, die nun ihre einzigen Gefährten sind und für die sie sorgt.

    Kern der Erzählung sind die vielen klugen Gedanken, die sich die Frau über ihr (altes) Leben macht. Im Hörbuchformat gehen diese leider zwischen den sich stetig wiederholenden Gedanken zu ihren Tieren etwas verloren. Hier würde sich das Buchformat, in dem man an solchen Stellen nochmal nachlesen kann, auf jeden Fall besser eignen, als das Hörbuch.

    Leider gibt es zur Wand ansich keine wirkliche Erklärung - aber die hat die Frau in ihrer einsamen Situation wohl nicht. Die Erzählung springt in der Zeit teilweise zwischen Vergangenheit und dem Zeitpunkt des Schreibens hin und her, was manchmal verwirrend ist, gerade bezogen auf die umsorgten Tiere. Auch das Ende kommt ziemlich plötzlich und ohne wirkliche Erklärung, wie es zur abschließenden Situation kommen konnte und wie es weitergehen wird.

    Im Wissen um die Zeit und der Situation, in der die Autorin das Buch geschrieben hat, war es ein interessanter Einblick in die Gedankenwelt der einsamen Frau, aber überzeugen konnte mich das Hörbuch trotzdem nicht.

    Fazit: Ein interessanter Klassiker, der in der gekürzten Hörbuchform nicht wirklich zur Geltung kommt und lieber in Buchform gelesen werden sollte, um die vielen eindringlichen, wichtigen Gedanken, die der Text enthält, auch wirklich aufnehmen zu können.



  24. Cover des Buches Das Herzmärchen der Spinnerin (ISBN: 9783738041705)
    Runa Phaino

    Das Herzmärchen der Spinnerin

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

     Anfang und Ende haben mir gut gefallen, der Mittelteil zieht sich etwas. 

    Die Sprache ist zum Teil etwas holprig, gerade gegen Ende haben sich auch ein paar Fehler eingeschlichen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks