Bücher mit dem Tag "stierkampf"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stierkampf" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Das Leben ist gut (ISBN: 9783446252677)
    Alex Capus

    Das Leben ist gut

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Pinta

    Die Geschichte von Max hat mir gut gefallen. Die Geschichte plätschert eigentlich einfach so dahin. Sie ist mitten aus dem Leben gegriffen. Das Buch hat mich ein paar mal zum Lachen gebracht. Für mich ist es aber etwas zu nahe am aktuellen Leben. Ich lese liebe Romane wo ich abtauchen kann. Das konnte ich bei diesem Buch nicht unbedingt. 

  2. Cover des Buches Der Mut zur Freiheit (ISBN: 9783426520086)
    Katja Maybach

    Der Mut zur Freiheit

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In dem Buch geht es um drei Spanierinnen, die im Leben einige Hürden überwinden müssen. Es geht um Valentina und ihre Tochter Olivia und um Margarita. Die Mutter von Valentina. Drei Frauen, drei Generationen.

    Ich war am meisten gespannt auf die Geschichte von Olivia und ihre Liebe zu einem Matador und muss leider sagen, dass ihre Geschichte mich am meisten enttäuscht hat. Zum einen war die Liebesgeschichte unfassbar platt und vorhersehbar und zum anderen wusste sie anfangs gar nicht, dass er ein Matador ist. Ich habe mir ihren Kampf gegen den Stierkampf und diese Liebesgeschichte etwas anders vorgestellt und was ich in dem Buch bekommen habe, hat mich sehr enttäuscht.

    Valentina und Margarita haben mir etwas besser gefallen, aber so richtig mitreissend waren ihre Geschichten auch nicht.
  3. Cover des Buches Tödliche Camargue (ISBN: 9783832163624)
    Cay Rademacher

    Tödliche Camargue

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Meine Karriere ist am Arsch. Und ich fahre durch einen Sumpf, um mir den einzigen Fahrradfahrer Frankreichs anzusehen, der bescheuert genug war, sich von einem Ochsen entleiben zu lassen!«

     

    Capitaine Roger Blanc, zwangsversetzt aus Paris, kämpft mit der Gluthitze eines Sommers in der Provence, seiner Ruine von Haus, dem ewig streikenden Auto und einem extrem blutigen Tatort. Ein Kampfstier ist aus seinem Gehege ausgebrochen und hat einen Radfahrer getötet. Ein klarer Unfall, so scheint es jedenfalls für alle außer Blanc. Der glaubt, dass jemand den Stier bewusst freiließ und der Radler, ein prominenter Fernsehmoderator nicht zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort war, sondern einem gezielten Anschlag zum Opfer fiel. Doch wer tut so etwas? Und warum?

    Blanc macht sich mit seinen Ermittlungen mal wieder prompt unbeliebt. Jeder halbwegs Verdächtige scheint über gute Verbindungen zu verfügen, Blanc erfährt ordentlich Druck, die Akte soll zügig geschlossen werden. Doch wenn Blanc wühlt, dann richtig. Und stößt dabei auf mehrere alte und ungeklärte Verbrechen, die irgendwie mit dem aktuellen Fall zusammenhängen könnten…

     

    Auch dieser zweite Band der Reihe hat mir wieder gut gefallen. Ich mag Blanc, weil er den Typ von Ermittler verkörpert, den man sich im Idealfall wünscht: In den Fall verbissen ignoriert er sämtliche Versuche von Prominenten, Politikern und sonstigen Personen mit Einfluss, seine Nachforschungen zu unterbinden. Wo andere aus Sorge um ihren Job einknicken, macht er trotzdem weiter. Manchmal heimlich und manchmal mit rechtlich nicht ganz einwandfreien Methoden, immer das Ziel im Blick. Ein schöner Gedanke, wenn jemand „Wichtiges“ es mal nicht schafft, sich Sonderrechte zu erkaufen.

     

    Blancs Team gerät bei diesen Ermittlungen gelegentlich ins Schwitzen. Marius Tonon hat eh ein Alkoholproblem und einen dunklen Fleck in der Vergangenheit, über den niemand spricht, den aber jeder außer Blanc kennt. Kollegin Fabienne ist schon wesentlich cooler und ohne ihre IT-Kenntnisse wäre Blanc aufgeschmissen.

     

    Der Fall wird, wie schon erwähnt, zu mehreren Fällen. Da muss man beim Lesen gut achtgeben, um nicht den Überblick zu verlieren. Zumal es teilweise weit in die Vergangenheit geht, auch die Bereiche Kunst und Politik einschließt. Zusammen mit den wieder tollen Landschaftsbeschreibungen wird eine runde Sache draus.

     

    Fazit: Klasse Ermittler, tolle Landschaft und ein komplexer Fall. Hat wieder Spaß gemacht, ich verfolge die Reihe weiter.

     

    »Wenn ich solche Tricks schon früher gekonnt hätte, dann würde ich immer noch in Paris arbeiten.«
    »Wenn du immer noch in Paris wärst, wüsste ich nicht einmal, dass es überhaupt so etwas wie illegale Ermittlungen gibt.«

  4. Cover des Buches Schnee auf dem Kilimandscharo (ISBN: 9783499272868)
    Ernest Hemingway

    Schnee auf dem Kilimandscharo

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: In Blautönen gehalten, sieht nett aus. Aber wenn ich nicht auf der Suche nach diesem Buch gewesen wäre, wäre es mir wohl kaum aufgefallen.


    Klappentext: Ein alter Mann flüchtet vor der Einsamkeit in ein Café. In einem Kinderzimmer wartet ein kleiner Junge einen ganzen Tag lang auf den Tod. In einem Krankenhaus wird ein Radio zum Tor der Welt, und in der afrikanischen Steppe kämpft ein Mann gegen die Angst vor dem Löwen - und um seine Ehre.


    Meinung: Sehr gespannt begann ich, Hemingways Kurzgeschichten zu lesen. Die ersten waren ja noch ganz okay, wobei sie mich auch nicht vom Hocker gerissen hatten. "Väter und Söhne" hat mir am besten gefallen, diese Geschichte fand ich tatsächlich unterhaltsam. In den darauffolgenden tat ich mir schwer, mich auf die Erzählungen einzulassen, weil sie mir vom Thema und von der Schreibweise überhaupt nicht zusagten. Entweder ging es um den Krieg, ums Kämpfen oder Jagen. Stets waren körperlich starke, jedoch emotional schwache und überaus unsympathische Protagonisten im Vordergrund, die mit ihren (für meinen Geschmack) seltsamen Dialogen die Geschichte auch nicht gerade besser machten.

    Was mich noch sehr gestört hat, waren die wechselnden Zeitformen in "Fünfzigtausend". Der Autor sprang ständig vom Präsens ins Präteritum und umgekehrt. Auch das gehäufte Vorkommen des Wortes "sagt" war sehr auffällig. Wahrscheinlich beabsichtigt, aber nicht mein Fall. Hier ein Beispiel:

    "Jetzt wirst du schlafen, Jack", sagte ich.

    "Klar", sagt Jack. "Jetzt schlaf ich."

    "Gute Nacht, Jack", sagte ich.

    "Gute Nacht, Jerry", sagt Jack. "Du bist mein einziger Freund."

    "Oh, Mist", sagte ich.

    "Du bist mein einziger Freund", sagt Jack. "mein einziger Freund."

    "Schlaf jetzt", sagte ich.

    "Mach ich", sagt Jack.


    Spätestens nach dieser Geschichte wurde mir klar, dass dieses Buch mein letztes von Hemingway war. Es traf leider überhaupt nicht meinen Geschmack. Da ich aber eine Erzählung ganz gut fand, vergebe ich 2 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Fiesta (ISBN: 9783499269127)
    Ernest Hemingway

    Fiesta

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Wenn ihr schon länger Leser meines Blogs seid, dann kennt ihr den Namen Hemingway sicher schon. Der hat "The Old Man and the Sea" geschrieben, eine Kurzgeschichte, die ich ja im Juni rezensiert habe. Um ganz ehrlich zu sein: Würde da nicht bei beiden Büchern der Autorenname drauf stehen, dann hätte ich nie gedacht, dass beide Werke aus der Feder des gleichen Mannes stammen. Während "The Old Man and the Sea" sehr düster war, sehr melancholisch und fast schon deprimierend, ist "The Sun Also Rises" sehr positiv und unterhaltsam geschrieben. Die Figuren reagieren erstaunlich nachvollziehbar und halt wirklich so, wie man das als junger Mensch tun würde. Besonders deutlich zeigt sich das meiner Meinung nach in den Gesprächen.

    In diesem Buch geht es um eine Gruppe junger Menschen, die nach Spanien fahren, um sich dort die Fiesta anzusehen. Ihr wisst schon, dieses Riesenevent, wo die Stiere mit roten Tüchern geärgert und durch die Straßen gescheucht werden. Dahin fahren die also, zwei der Figuren sind Brett und Jake. Sie feiern, diskutieren über die Zukunft, den Sinn des Lebens, über die Liebe und eigentlich alles. Es hat mir Spaß gemacht, die Freunde zu begleiten und mit ihnen durch Spanien und zu Beginn des Buchs auch durch Paris der 1920er zu flanieren. 

    Was mich gestört hat (und was natürlich wieder nicht in meiner Vorlesung angesprochen wurde!) ist der Antisemitismus und der Sexismus, wobei ich an letzteres in Klassikern eigentlich schon fast gewohnt bin. So offener Antisemitismus ist mir persönlich aber neu und ich fand das wirklich erschreckend. "Sei nicht so ein Jude!", heißt es da zum Beispiel und die einzige jüdische Figur ist ein doch eher unangenehmer Zeitgenosse, was nicht mit irgendwelchen interessanten Motiven erklärt wird, sondern eigentlich nur mit der Tatsache, dass er halt Jude ist. Uff! Muss das sein? Gott sei Dank war das "nur" im Hintergrund der Geschichte, sonst müsste ich diese Rezension als totalen Verriss gestalten. Am schlimmsten finde ich einfach wirklich, dass das in meiner Lehrveranstaltung nicht aufgegriffen wird.  Soll uns LiteraturstudentInnen nicht beigebracht werden, wie wir Texte kritisch lesen und hinterfragen? Das hat man uns zumindest im ersten Semester gesagt. Warum wird dann in dieser Lehrveranstaltung jeder Klassiker hochgefeiert und problematische Aspekte werden ignoriert? Das finde ich einfach nur schrecklich!

    Mein Fazit? Das Buch hat mir prinzipiell eigentlich ziemlich gut gefallen. Allerdings hat mich dieser beiläufige Antisemitismus gestört.

  6. Cover des Buches Mädchenmörder (ISBN: 9783442471560)
    Thea Dorn

    Mädchenmörder

     (130)
    Aktuelle Rezension von: MelodyofSoul
    Ein sehr spannendes und außergewöhnliches Buch, dass sehr realistisch geschrieben und umgesetzt ist. Vor allem das Ende lässt einen nochmal drüber nachdenken und nachschlagen ob dieser Fall wirklich geschehen ist. Der Schreibstil ist sehr an den eigenen Gedankengängen von Julia orientiert. Deswegen sind sehr viele Einwürfe mit () eingefügt. Was auch sehr humorvoll von ihr kommentiert wird. Insgesamt wirklich empfehlenswert zu lesen und etwas ganz neues was mir sehr gefallen hat.
  7. Cover des Buches Mord d'Azur (ISBN: 9783740807627)
    Jörg Armbrüster

    Mord d'Azur

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Zuzi1989

    Jörg Armbrüster hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Besonders gefällt mir, dass er von der ersten Seite weg, die Spannung ins Unermessliche aufbaut und den Leser fieberhaft miträtseln lässt.  

  8. Cover des Buches Carmen (ISBN: 9783946593959)
    Henning Mehnert

    Carmen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized
    In Andalusien trifft der Erzähler auf einen Unbekannten, der sich als gesuchter Ganove herausstellt. Zwar kann er ihm noch zur Flucht verhelfen, doch einige Zeit später trifft er ihn in Haft wieder und erfährt dort von ihm seine Lebensgeschichte. Als aufstrebender Offizier trifft er auf die Romni Carmen, die ihn zugleich verzaubert und der er zur Flucht bei der Verhaftung verhilft. Von da an geht sein Leben stetig bergab. Jede Begegnung mit Carmen, der er restlos verfallen ist, führt ihn weiter ins Verderben. Erst verdingt er sich als Schmuggler, doch bald schon wird er morden – und Carmen wird ebenfalls mit dem Leben bezahlen.

    Die Geschichte ist in Opernform weithin bekannt, eine klassisch tragische Liebesgeschichte. Interessant waren für mich vor allem Mérimées Überlegungen und Beobachtungen im letzten Kapitel zu den Roma bzw. führt alle zur damaligen Zeit gebräuchlichen Bezeichnungen für die Obergruppe der „Zigeuner“ auf. Aus heutiger Sicht mit gedrilltem politisch korrektem Sprech eher verwunderlich, aber in der Detailbeobachtung durchaus interessant, gerade der Vergleich zwischen Deutschland und Spanien. 
  9. Cover des Buches Die Kinder von Torremolinos (ISBN: 9783442411375)
    James A. Michener

    Die Kinder von Torremolinos

     (44)
    Aktuelle Rezension von: LindyBooks

    Sie treffen sich in Torremolinos: Junge Menschen aus aller Welt. Sie stehen an einer entscheidenen Wende ihres Lebens. Sie wissen nicht mehr weiter, sie haben Probleme - sie sind auf der Flucht - sie fühlen sich unverstanden und verlassen - sie sind auf der Suche nach etwas Neuem, das ihrem Leben wieder einen Sinn gibt, das sie daseinsberechtigt macht. Die Kinder von Torremolinos sind:

    Joe (20), Student in Kalifornien, schickt dem Staat seine Musterungskarte zurück und beginnt am Neujahrstag 1969 seine Flucht ins Exil, die Reise nach Torremolinos.

    Britta (18), Norwegerin aus Tromsö, flieht aus der finsteren Traumwelt der Polarnächte sonnenhungrig in die Freiheit des ungebundenen Lebens in Torremolinos.

    Monica (17), britische Aristokratin, erlebt in Afrika das Ende der Kolonialwelt ihres Vaters. Sie ist dem Sex und Rauschgift verfallen und schockiert mit ihrer Sinnlichkeit sogar das Dolce vita in Torremolinos.

    Cato (19), Student in Philadelphia, Sohn eines Negerpastors, nimmt an einer bewaffneten Demonstration teil und flieht vor der Polizei mit Hilfe eines Weißen nach Torremolinos.

    Jigal (19), Sohn anglo-amerikanischer Israelis, studiert in den USA. Held im Sechstagekrieg, steht vor der Frage, welches Land er zu seiner Heimat machen soll. Er schiebt die Antwort auf und geht nach Torremolinos.

    Gretchen (21), Amerikanerin deutscher Abstammung, erlebt am eigenem Leib Polizeiwillkür, erkennt die Morbidität der "heilen Welt" der Eltern, kommt auf der Suche nach Besserem, Neuem nach Torremolinos.

    Sie alle sind von daheim geflohen in die Verheißung Torremolinos: In die totale Freiheit, die auch die Freiheit mit einschließt, vor die Hunde zu gehen. Vor der ungemein farbigen Kulisse Südspaniens, inmitten von Unbeschwertheit und Laster einer entfesselten Jugend, treibt es die sechs ihren gemeinsamen Schicksalsweg weiter: In die Beschaulichkeit des portugiesischen Algarve, in die Turbulenz der Stierkampfstadt Pamplona, in die unberührte Wildnis von Mozambique und schließlich nach Marrakesch, dessen orientalischer Rausch traurige Endstation für viele Suchende ist. Und hier, an diesem Punkt, wo höchstes Glück und schauerlichstes Elend den Menschen zugleich umfangen können, endet ihre Reise auf der Suche nach neuen Zielen, neuen Lebensformen, heißt es für sie sich entscheiden oder die Entscheidung aufschieben. Dies ist der Roman, der den Nerv der 60er/70er Jahre trifft; das Buch der jungen Menschen von damals. Kritisch und unsentimental, voller Trauer um das verlorene, voll unbeschwerter Freude auf der Suche nach dem neuen Paradies.

     

    Ein tolles Buch, welches von der ersten bis zur letzten Seite absolut spannend und vielseitig war und sich auch heute noch lohnt, zu lesen! 5 Sterne!

  10. Cover des Buches Vom Küssen der Kröten (ISBN: 9783453406650)
    Hellmuth Karasek

    Vom Küssen der Kröten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Karaseks Glossen aus der Berliner Morgenpost und dem Hamburger Abendblatt, schnwankend zwischen hochkulturell und persönlich-gaga, heutzutage ein schöner Rückblick auf die Mitte der Nullerjahre (2004-2008). Was macht man, wenn die Fußballliebe eine Familie zerteilt, wer ist Koch und wer Kellner im Verhältnis Schröder-Fischer, und immer noch besser von den beiden (ab)serviert zu bekommen als vom "lupenreinen Demokraten" Wladimir Putin (wegen Beresowski Litwinenko Politkowskaja Juschtschenko), da kann eine alptraumartige Essenseinladung schon mal zu schwißnassen Nächten führen. Und Laura Karasek kommt auch vor, liebe Grüße!

  11. Cover des Buches Stierkampf (ISBN: 9783596154944)
    A. L. Kennedy

    Stierkampf

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch ist nur in zweiter Linie ein Buch über den Stierkampf. Hauptsächlich geht es in diesem Buch über eine Lebens-, Sinn- und Schreibkrise von A.L. Kennedy. Die Möglichkeit eine Auftragsgeschichte über den Stierkampf zu schreiben wird ihr gerade recht gekommen sein. So bot sich ihr die Gelegenheit, sich mit einem anderen Thema zu befassen, die 'Schreibstube' zu verlassen und sich in Spanien mit einem ihrer Lieblingsdichter, Federico Garcia Lorca, zu beschäftigen. Das Buch ist teilweise in einer leichten, fröhlichen und ironischen Sprache geschrieben. Es scheint, dass sie -mindestens teilweise- die Lust am Schreiben zurückgewonnen hat.
  12. Cover des Buches Der Stierkampf (ISBN: 9783518374443)
    Yasushi Inoue

    Der Stierkampf

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Sabina_Naber
    Der Roman spielt im Nachkriegsjapan (ist auch 1949 geschrieben worden). Der Zeitungsmann Tsugami wird vom windigen GeschäftsmannTashiro überredet, einen Stierkampf zu veranstalten - nicht in der spanischen Form Mensch gegen Stier, wie der europäische Leser sofort annimmt, sondern Stier gegen Stier. Eine Hürde nach der anderen gilt es zu überwinden, das finanzielle Chaos droht. In der Nebehandlung überlegt Tsugamis Geliebte, den Gefühlskalten zu verlassen und trifft die Entscheidung dann in Form einer Wette beim Stierkampf. Das Buch vermittelt sich träge. Und es ist mir nicht gelungen, auch nur zu einer der durchswegs unsympahtischen Personen einen Zugang zu finden - was wohl weniger an der unsympathischen Art der Figuren liegt, als viel mehr an der im Charakter verankerten Distanz des Protagonisten, die auch eine Mauer zum Leser aufbaut. Schade, weil ich in Japan war, es faszinierend finde und gern japanische Literatur lese.
  13. Cover des Buches Gefährlicher Sommer (ISBN: 9783499124570)
    Ernest Hemingway

    Gefährlicher Sommer

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Pankraz
    Hemingways letzte große Reise durch das von ihm so geliebte Spanien.
  14. Cover des Buches Von mir aus (ISBN: 9783423209274)
    Juan Moreno

    Von mir aus

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Kolumnen aus der SZ, gibts leider nicht mehr. Ein träger Twentysomething erzählt aus seinem Alltag zwischen spanischem Vater und liebeskrankem Freund. Ganz unterhaltsam.
  15. Cover des Buches Ferdinand (ISBN: 9783257065480)
    Munro Leaf

    Ferdinand

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Kurz rezensiert:

    Ferdinand ist ein Stier. Ein friedliebender Stier, der Blumen liebt. Drum sitzt er tagtäglich unter seinem Lieblingsbaum und labt sich am Duft der Pflanzen, die ihn umgeben. Als eines Tages Menschen auf seiner Wiese auftauchen, um den größten, mächtigsten und wütendsten Stier für den Stierkampf auszuwählen, fällt die Wahl überraschend auf Ferdinand.

    Munro Leafs Buch zählt zu den Klassikern der pazifistischen Kinderbücher. Zu Zeiten des spanischen Bürgerkriegs entstanden, plädiert Leaf mit seinem Ferdinand für ein freundliches Miteinander, ohne Kampf, Wut und anderen Auseinandersetzungen. Ferdinand - ein Stier - groß und mächtig - und doch sanftmütig und lieb - wünscht sie sich nichts außer seiner Ruhe. Die kleinen Dinge zählen für ihn und machen ihn glücklich. Damit hat Leaf einen Charakter geschaffen, der uns zweierlei lehrt: Zum einen, dass das äußere Erscheinungsbild nichts über den Charakter aussagt, zum anderen das Anderssein nichts Schlechtes ist. Als personifizierter Frieden lehrt uns Ferdinand zudem die wohl wichtigste Message unserer Zeit: Wahret den Frieden.

    Fazit: Ein liebenswertes, kurzweiliges Büchlein, mit schönen Illustrationen, dass meine vollste Leseempfehlung erhält.
  16. Cover des Buches La Muerte (ISBN: 9783404165896)
    Jason Webster

    La Muerte

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (57)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!
  18. Cover des Buches Das Mädchen mit dem goldenen Pinsel (ISBN: 9783825176877)
    Marie Bertherat

    Das Mädchen mit dem goldenen Pinsel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Amarylie
    La fille au pinceau d’or Inhalt: Maria Brugadas große Leidenschaft sind Tiere. Sogar auf alten Mauern und Papierresten hält sie ihre Gesten und Bewegungen fest. Als sie als Magd in den Haushalt des Malers José Pacheco in Madrid kommt, erkennt dieser rasch die außerordentliche Begabung des Waisenmädchens und bildet es heimlich aus. Bald kommt es zu Spannungen, Intrigen und Eifersucht unter den anderen Lehrlingen. Woher kann dieses Mädchen so gut malen? Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Doch die hochbegabte und schöne junge Frau setzt sich gegen alle Hürden dieser in Männer dominierten Welt durch. Sie besucht Stierkämpfe, studiert und kopiert die Werke der großen Meister und bekommt Schließlich einen Auftrag, der sie mitten in das Zentrum der königlichen Macht, den Alcazar, führt. Dort wird der Großmeister der spanischen Malerei, Diego Velasquez, auf die aufmerksam … Die ersten 5 Sätze: Maria tauchte ihre Hände in die Schüssel mit kaltem Wasser. Langsam breitete sich die Kühle in ihrem ganzen Körper aus. Sie seufzte vor Behagen. Es war schon so heiß in San Fernando, sogar hinter den dicken Mauern der Saca Botin! Seit sieben Tagen fegte ein sengender Wind durch das Dorf. Meine Meinung: Maria ist Waise und ist als Magd bei Madame Botin eingestellt, die nicht all zu freundlich zu ihr ist. Die Mitbewohner und Mitmenschen mögen sie nicht, da man sagt, dass sie „den bösen Blick“ hat. Sie liebt Tiere über alles und malt sie daher. Meist malt sie um deren Verlust zu ertragen und sie wieder in ihrem Gedächtnis zum Leben zu erwecken. Eines Tages flieht sie vor Madame Botin und dort fängt ihre Abenteuer und ihre Bestimmung an. Der Schreibstil von Marie Bertherat ist flüssig und leicht zu lesen, da die Sätze kurz gehalten werden. Da die Geschichte sich ca im Jahre 1649 ab. Man erfährt im Buch sehr viel über die Lebensumstände der Zeitepoche, sowie den Alltag und die Träume mancher. Aus dem Buch kann man heraus lesen, dass die Männer um einiges bevorzugt worden sind wie zB. im Bereit der Arbeit. Die Protagonistin kam auf mich sympathisch rüber und ihre Art ist wirklich bezaubernd. Sie setzt sich gegen die Männerwelt durch um ihr Ziel und die Anerkennung zu erhalten. Im großen und ganzen finde ich das Buch gut, nur denke ich, dass es für junge Mädchen ist. Da es an manchen Stellen doch langweilig und langatmig wurde, obwohl es an Geschichtsstellen wo Tiere sterben doch etwas brutal ist, was ich kein Kind mit 8 Jahren anvertrauen möchte. Außerdem habe ich ein wenig recherchiert und dabei die Homepage von Marie Bertherat gefunden und der Inhalt ist natürlich auf französisch. marie bertherat Fazit: Ich würde das Buch weiterempfehlen und am meisten für Kinder ab 10 Jahren. Autorin: Marie Bertherat lebt über den Dächern von Paris. Sie kann aus ihrem Arbeitszimmer in den Himmel blicken. Es ist angefüllt mit Zeichnungen, Fotos und Notizzetteln, die sie braucht, wenn ihr Gedächtnis von den Intrigen ihres nächsten Romans besetzt ist. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder sowie einen Cavalier King Charles Spaniel, den die ganze Familie liebt. Außerdem ist sie Meisterin im Zubereiten von Auberginenpaste und Kräuterfrikadellen und hat bereits eine ganze Reihe von Kinderbüchern veröffentlicht, darunter eine mehrbändige Reihe mit Detektivgeschichten. Weitere Infos: Titel: Das Mädchen mit dem goldenen Pinsel Originaltitel: La fille au pinceau d’or Autor: Marie Bertherat ISBN: 978-3-8251-7687-7 Preis: 13,90 €
  19. Cover des Buches Matador (ISBN: 9783257060768)
    Philippe Djian

    Matador

     (22)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück (ISBN: 9783990590263)
    Tomer Gardi

    Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück

     (2)
    Aktuelle Rezension von: sr_rolando
    Die Geschichte ist von Anne Birkenhauer aus dem Hebräischen übersetzt. Dieses Hebräische mag eine Menge erklären. Sicher funktioniert das Erzählen in eben diesem anders als bei uns so üblich. So gibt es darin vielleicht keinen Genitiv, das mag schon sein. Hier in der Übersetzung vermisst man ihn jedoch. Es fällt wirklich auf, dass der liebe Genitiv ganz gnadenlos durch den Dativ verdrängt wird. Sprichwörtlich, es ist faszinierend.

    Ebenfalls faszinierend ist der stete Wechsel der Erzählstränge. Innerhalb eines Absatzes, manchmal sogar mitten im Satz wechseln wir hier von unserem Paar im Amt in eine der erzählten Geschichten und wieder zurück. Wie gesagt, das ist faszinierend. Es verstört aber auch.

    Was ja auch mal nett ist. Warum soll man sich nicht mal ein wenig verstören lassen? Vor allem, wenn es, wie gesagt, kurzweilig passiert. Obendrein hat das Buch auch nur so ungefähr 150 Seiten und ist damit: ein netter Spaß für zwischendurch.

    (https://sr-rolando.com/2019/05/30/tomer-gardi/)
  21. Cover des Buches Fiesta / The Sun Also Rises (ISBN: 9788483065310)
    Ernest Hemingway

    Fiesta / The Sun Also Rises

     (9)
    Aktuelle Rezension von: trebor_lisum
    Ein großartiges Buch. Die Protagonisten reisen durch Spanien, ziellos, erleben Emotionen, Blut, Sand und Schlägereien, doch nichts ist von Dauer, man verliebt sich, bleibt aber doch irgendwie emotional unberührt. Nichts erettet aus melancholischen Unfähigkeit, sich selbst ein Ziel zu setzen. Ein Buch auch für die heutige verlorene Generation.
  22. Cover des Buches Semana Santa (ISBN: 9783548253527)
    David Hewson

    Semana Santa

     (14)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ein Killer geht um und spießt mit einem Stierspeer Menschen auf. Alles deutet auf eine Art Sekte hin, es werden überall in der Stadt dunkle Gestalten in roten Kapuzenmänteln gesichtet.

    Ausgerechnet Maria Gutierrez, eine unscheinbare Praktikantin gibt den eigenen Reihen den entscheidenden Hinweis.

    Ein wirklich guter Krimi!
  23. Cover des Buches Clever & Smart in geheimer Mission. "Wir sind die Fänger für Doppelgänger!" (ISBN: B0054XZU1W)
    Francisco Ibanez

    Clever & Smart in geheimer Mission. "Wir sind die Fänger für Doppelgänger!"

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Dr. Bacterius ist eine Maschine abhanden gekommen, mit der man eine exakte Kopie eines Menschen machen kann, jedoch mit einem neuen Hirn, also wie Angela Merkel mit Kaninchenhirn. Mister L macht den M und beauftragt seine besten Kräfte C & S, die Maschine wieder aufzutreiben, aber erst werden auf alte Manier die Räume des Hauptquartiers des Geheimdienstes demoliert....Clever & Smart fand ich immer so mittel, im Grunde genommen passiert im Buch auch nichts außer Stümpereien und Rache dafür. Alos ich vergebe 3-4 Sterne.
  24. Cover des Buches Im Schatten der Alhambra (ISBN: 9783492304962)
    Eduard Freundlinger

    Im Schatten der Alhambra

     (8)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Beim Tauchen entdeckt Kommissar Rubén de Freitas einen alt aussehenden, versiegelten Behälter. Das Dokument, welches sich darin befindet, sieht aus, als stamme es aus der Zeit des Untergangs der spanischen Armada. Da er das Schriftstück nicht entziffern kann, wendet er sich an eine Professorin. Sie teilt Rubén mit, dass der Fund ohne Wert ist. Doch kurze Zeit später ist die Frau tot. Auch Rubéns Wohnung wird durchsucht. Hängt die Vorgänge mit dem Dokument zusammen? Rubén nutzt seinen Urlaub und macht sich mit seinen Freunden zu einer Bootstour auf, die zu einer Hippie-Kommune führt, denn dort gibt es einen weiteren Experten. Und wieder gibt es Tote.

    Der schnörkellose Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Eine gehörige Portion Situationskomik macht das Ganze sehr unterhaltsam, so dass die sehr drastischen Beschreibungen nicht so stark in den Vordergrund treten.

    Die Charaktere sind authentisch beschrieben und jeder hat eine Besonderheit, die ihn sehr plastisch darstellt. Dem Kommissar und seinen Freunde stehen eine perfektionistische Auftragskillerin und ihr sadistischer Auftraggeber gegenüber. Rubén, etwas dunkelhäutig aufgrund seiner karibischen Wurzeln, kifft gerne und hält sich selten an Regeln. Sein Auftreten, auch Kollegen gegenüber, ist oft drastisch, so dass sein Vorgesetzter von einem Tobsuchtsanfall in den nächsten kommt. Aber Rubén ist ein guter Ermittler und sieht Details, die andere nicht bemerken. Ihm zur Seite steht seine Kollegin Lucia Cienfuegos, die eher auf die Vorschriften achtet, aber im Notfall genauso impulsiv handelt wie Rubén.

    Neben dem Kriminalfall lernen wir vieles aus dem persönlichen Umfeld unserer Protagonisten kennen. Da dies der dritte Band der Andalusien-Trilogie ist, wird natürlich auf die Vorgeschichte von Joana, Kilian, Maite und Rubén hingewiesen.

    Dieser spannende und humorvolle Krimi hat viele unverhoffte Wendungen und ist sehr actionreich.

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