Bücher mit dem Tag "stille"
70 Bücher
- Leigh Bardugo
Das neunte Haus
(466)Aktuelle Rezension von: ssp293Der Roman hat mir gut gefallen. Die Handlung ist spannend und der Plot insgesamt schlüssig aufgebaut. Die häufigen Wechsel zwischen den Zeitebenen erforderten allerdings erhöhte Aufmerksamkeit und wirkten gelegentlich etwas fordernd. Dennoch überzeugt die Geschichte durch Atmosphäre und stimmige Entwicklungen.
- Ava Reed
Die Stille meiner Worte
(780)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerIch habe vor etwas mehr als einem Jahr schonmal ein Buch von Ava REed gelesen, welches mir sehr gefiel. Viele haben mir gesagt, dass dieses iht Lieblingsbuch der Autorin ist. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm, das Buch ist flüssig und ich konnte es in kurzer Zeit verschlingen. Ich finde s mega toll, wie Hannahs Trauma aufgearbeitet wird, vorallem weil es wichtige Themen anspricht. Und Levi ist sowieso eine Green Flag auf zwei Beinen.
Zudem finde ich das Setting im Camp richtig toll und liebe es, wie die Lehrpersonen mit den Kindern (und Mo) umgehen 🥰
Tolles Buch
- Susan Cain
Bittersüß
(103)Aktuelle Rezension von: culejuleWusstest Du, dass ein Drittel der Menschen in unserem Bekanntenkreis introvertiert sind?! - Ich bin Eine von Ihnen und so dankbar, dieses informative Sachbuch gelesen zu haben, denn es hat mir gezeigt, wie ich meine eigene Introversion annehmen und positiv umsetzen kann.
437 Seiten aufgeteilt auf vier Kapitel mit Unterkategorien erwarten den Leser/die Leserin. Nachdem eine ausführliche Einleitung erfolgt ist, gibt es erstmal einen Test mit Ergebnis für die eigene Einschätzung. Step by Step erklärt die Autorin was hinter den Begriffen Intro- und Extravertiert steckt und vor allem, wie und wo die Unterschiede liegen. Ich hätte nie gedacht, dass ein Sachbuch so wissenschaftlich und informativ sein kann. Wer hier Abbildungen etc. sucht, den muss ich leider enttäuschen, denn das Buch ist ein durchgehender Text.
Das Buch ist tatsächlich ein gewaltiges Plädoyer für jeden stillen Menschen in einer lauten Welt.
Die Übersetzung aus dem Amerikanischen ist von Franchita Mirella Cattani und Margarethe Randow-Tesch erfolgt und liest sich angenehm und flüssig.
Klare Leseempfehlung für Interessierte dieser Thematik, es lohnt sich sehr.
- Brittainy Cherry
Wie das Feuer zwischen uns
(662)Aktuelle Rezension von: buchgeflimmerIch habe dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite abgöttisch geliebt. Es ist ein typischer Roman von Brittainy Cherry, der mich emotional vollkommen abgeholt und tief berührt hat. Nachdem mir nach dem ersten Band der Reihe „Wie die Luft zum Atmen“ ehrlich gesagt ein wenig die Motivation gefehlt hatte, die Reihe weiterzuverfolgen, bin ich nun unendlich froh, es doch getan zu haben. Wie das Feuer zwischen uns war für mich deutlich stärker und hat mich von Anfang an komplett in seinen Bann gezogen.
Ich bin ein großer Fan von Brittainy Cherrys Schreibstil, da sie es wie kaum eine andere Autorin versteht, Gefühle so authentisch und intensiv zu transportieren. Die Protagonisten Logan und Alyssa, auch bekannt als High und Lo, sind mir wahnsinnig schnell ans Herz gewachsen. Ihre Verbindung war so greifbar, dass ich jede Sekunde mit ihnen mitgefiebert habe. Besonders die Hintergrundgeschichte rund um Logans Mutter war dabei sehr schmerzhaft zu lesen und hat mir zwischendurch wirklich das Herz gebrochen.
Umso schöner war der Abschluss der Geschichte. Der Epilog hat mich einfach nur glücklich gemacht und die Handlung perfekt abgerundet. Dieses Buch hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich die Werke von Brittainy Cherry so sehr liebe. Es war ein rundum fantastisches Leseerlebnis. 📖🔥❤️
- Kai Meyer
Die Krone der Sterne
(315)Aktuelle Rezension von: thrill.tasticSchon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist. - Liane Moriarty
Neun Fremde
(162)Aktuelle Rezension von: ScholuWow, was für ein Buch! Ich bin immer noch ganz geflasht. Die Geschichte nimmt uns mit in ein Wellness-Resort, in dem neun völlig unterschiedliche Menschen zehn Tage verbringen wollen.
Das hat mir besonders gefallen:
• Perspektivwechsel: Wir lesen nicht nur aus Sicht der Gäste, sondern auch aus der des Personals. Dadurch bleibt es super abwechslungsreich und man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
• Tiefgang: In der ersten Hälfte lernt man alle Charaktere intensiv kennen. Obwohl manche öfter zu Wort kommen als andere, fühlt man sich am Ende jedem von ihnen nah.
• Spannungskurve: Nach dem Kennenlernen geht es Schlag auf Schlag! Eine überraschende Wendung jagt die nächste und das Finale ist einfach grandios.
Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight. Wer Lust auf ein packendes Psychogramm mit Suchtfaktor hat: Unbedingt lesen!
- Thomas Raab
Still - Chronik eines Mörders
(219)Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedelsEnge, Gewalt, Schmerzen, grelles Licht und vor allem Lärm, dies alles muss Karl auf seiner zurückgelegten Reise namens Geburt verkraften. Und er schreit ohrenbetäubend, sodass ein jeder in Jettenbrunn von ihm Kenntnis nimmt. Die Mutter, Charlotte, ist verzweifelt, hilflos über den Kummer der Zurückweisung. Kein guter Ratschlag hilft, denn das Baby verweigert die Brust. So saugt er fortan gierig an der dargebotenen Flasche, wird endlich kräftiger. Dennoch bleibt das Schreien. Erst wenn Vater Johann heim eilt, seinen weinenden Sohn warm einpackt, ihn ins Freie trägt, wo sie Stille umhüllt, findet er Frieden. So wächst Karl heran, hört jedes kleinste Geräusch. Längst schon lebt er in der Abgeschiedenheit des Kellers, besucht keine Schule, denn ein Zusammensein mit anderen ist unmöglich. Nachts, wenn alles still ist, schleicht er sich hinaus, belauscht die Jettenbrunner, erkundet viel Geheimes. So erfährt er, dass seine Mutter Besuch vom Dorfarzt erhält, wo sie doch eigentlich nicht krank ist. Als dieser die Affäre beendet, stürzt sie aus dem Haus, Karl mit sich ziehend. Sie wolle eigentlich nur geliebt werden, doch ihren Geliebten zog es zu einer anderen und der eigene Sohn lehnt sie seit seinem ersten Schrei ab. Vor den Augen Karls geht sie ins Wasser und taucht nicht wieder auf. Er aber erfährt zum ersten Mal in seinem jungen Leben, dass der Tod vollkommene Stille bedeutet.
Ein Roman über einen abgründigen Mörder, dem der Lärm der Welt unsägliche Qualen bereitet. Erlösung findet er durch die Erfahrung mit dem Tod. Ein Roman, der den Vergleich mit Patrick Süskinds „Das Parfum“ nicht zu scheuen braucht. - Anne Bishop
Dunkelheit
(183)Aktuelle Rezension von: Moelli116Der Aufbau ist eigentlich typisch für Fantasy-Geschichten: Es geht um ein junges Mädel, was insgeheim eine große Macht besitzt und damit in unterschiedlich schwierige Situationen gerät. Dennoch ist es nicht langweilig der Geschichte zu folgen.
Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten herauszufinden, welcher der Charaktere gut oder böse in der Geschichte sind. Insbesondere der Höllenfürst persönlich wird regelmäßig als sehr liebenswürdig dargestellt. Das ist zwar vielleicht manchmal etwas widersprüchlich, aber so kann man sich noch selbst ein Bild über die Charaktere machen.
Spannendes Ende, sodass man gleich mit dem nächsten Teil weiter machen möchte.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Stille unter Wasser
(658)Aktuelle Rezension von: Booksandmore18Brittainy C. Cherry schafft es immer und immer wieder, mich mit ihren Geschichten zu berühren, sodass auch Wie die Stille unter Wasser zu einem Jahreshighlight für mich geworden ist. Es eine unglaublich zerstörerische Geschichte, die einen packt und nicht mehr loslassen möchte.
Das Setting dieser Geschichte ist ziemlich eingeschränkt und konnte dennoch durch die vielen Details eine unglaublich schöne Atmosphäre erschaffen. Das Haus, in dem Maggie aufgewachsen ist, wird langsam zu ihrem Gefängnis, aus dem sie nicht mehr entkommen kann. Was zu Beginn der Geschichte noch ein harmonischer Haushalt war, wird immer mehr zu einem schwierigen Umfeld, welches alle Beteiligten stark belastet. Die gesamte Familienkonstellation hat diese Geschichte sehr geprägt. Man konnte ganz unterschiedliche Dynamiken innerhalb dieser Familie beobachten und erlebte Konflikte und Beziehungsebenen, die wahnsinnig spannend waren. Zudem kamen noch die verschiedenen Themen, die dieses Buch aufgegriffen hat. Dies war einerseits natürlich Maggie mit ihren Angststörungen, die einen sehr traurigen Auslöser hatten und den man hautnah miterleben konnte. Doch auch ihre Beziehung zu Brooks war sehr ereignisreich und voller Emotionen. Durch die lange erzählte Zeit der Geschichte - von Maggies frühester Kindheit bis ins Erwachsenenalter - wuchs man mit den Protagonisten in deren Liebesgeschichte hinein. Man verstand den freundschaftlichen Bund der beiden und die tieferen Gefühle, die sich entwickelt haben. Dazu kam aber auch ihre Beziehung zu ihren Eltern, ihren Geschwistern und ihrer Nachbarin, die diese Geschichte bereichert haben. Es war eine wunderschöne Mischung, die mit die Autorin mit ihrem fantastischen Schreibstil wieder sehr nahe gebracht hat. Ich war oft an einem Punkt, dass mir Tränen in die Augen geschossen sind und mich das Buch tief berührt hat. Dies schafft die Autorin mit ihrer wunderschönen Wortwahl und der intensiven Verbindung, die sie zwischen den Protagonisten und den Leser:innen erschaffen kann. Aus diesem Grund liebe ich ihre Bücher so sehr.
Die Protagonisten waren fantastisch und mich konnten nicht nur die beiden Hauptcharaktere, sondern auch sämtliche Nebencharaktere total begeistern. Maggie ist eine starke Protagonistin, die trotz ihres Traumas kämpft und nicht aufgibt. So viele Zeichen stehen ihr entgegen und dennoch hat sie nicht aufgegeben. Halt hat ihr dabei Brooks gegeben, der ebenfalls nicht aufgab und alles für seine grosse Liebe getan hat. Maggie hat mit ihrer Liebe zu Büchern nochmal einen ganz anderen Zugang zu mir gefunden. Umso schöner war auch, als sie ihrer Schwester dies näherbringen konnte und man eine Veränderung bei ihr daraufhin entdecken konnte. Die geschwisterlichen Beziehungen in diesem Haus waren eine spannende Mischung. Während die Bindung zu ihrem Bruder eng und liebevoll war, bot die Beziehung zu Maggies Schwester sehr viel mehr Konfliktpotenzial. Und trotzdem war es sehr schön und besonders authentisch zu sehen, wie sich alles entwickelt hat. Auch die Eltern von Maggie waren spannende Elemente dieser Geschichte. Ihre Liebe war intensiv, wunderschön und hat sich dennoch verloren. Es spiegelte das echte Leben wieder, was die Entwicklungen noch viel trauriger gemacht hat. Besonders ihr Ende hat mich zum Schluss auch zum Weinen gebracht. Neben den Familienmitgliedern gab es noch andere wundervolle Protagonisten wie die Bandmitglieder von Crooks oder die Nachbarin, die mit ihrer harschen und doch liebevollen Art so viele schöne Momente erzeugen konnte. Ich habe die Kombination der Protagonisten wirklich sehr geliebt und mit allen so sehr mitfühlen können, was einfach wundervoll war.
Wie bei den Büchern der Autorin so üblich habe ich auch dieses Buch an nur einem einzigen Tag durchlesen können. Es wollte mich schon von Anfang an einfach nicht mehr loslassen und hat mich in einen unglaublichen Sog gezogen. Dies war einerseits aufgrund der ganzen Themen und Dramen im Buch, andererseits aber auch durch die Entwicklungen über die Zeit hinweg, die wahnsinnig spannend waren. Dabei war die emotionale Komponente die wichtigste. Das Buch war unglaublich zerstörerisch und emotional, was zudem die Spannung erhöht hat. Es konnte mich zu Tränen rühren und hat mich fertig gemacht. Dies ist die Kraft der Autorin und ihr Talent zum Schreiben, was immer wieder aufs Neue fantastisch ist. Ebenfalls gab es einige unerwartete Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen.
Insgesamt war dieses Buch wieder eine zerstörerische Wucht. Ich habe alles an dem Buch geliebt und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Aus diesem Grund wird es auch zu einem Jahreshighlight, welches verdiente 5 Sterne von mir erhält.
- Jan-Philipp Sendker
Akikos stilles Glück
(54)Aktuelle Rezension von: rose7474Von Jan-Philipp Sendker habe ich bereits die Birma Trilogie mit Begeisterung gelesen.
Dieses Buch entführte mich diesmal nach Japan. Alles war wieder gefühlvoll geschrieben und die Geschichte konnte mich wieder sehr berühren.
Ich bekam einen guten Einblick in die japanische Kultur. Mit den Protagonisten konnte ich sehr mitfühlen.
Daher wohlverdiente 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir.
- Iris Wolff
Die Unschärfe der Welt
(175)Aktuelle Rezension von: querbeetgelesen"Die Unschärfe der Welt" beschreibt die Geschichte einer Familie. Angefangen bei Hannes, seiner Frau Florentine und der Mutter Florentine, beginnt der Leser in eine ganz andere Welt einzutauchen. Diese Welt liegt viele Jahre zuvor, um Ende 1960, in einem Dorf in Rumänien. Wir lernen die Familie kennen, die Probleme mit denen die Menschen früher umzugehen hatten. Im Verlauf der Geschichte kommen weitere Personen dazu, wie Samuel, dem Sohn von Hannes und Florentine und seine Liebe Stana. Die Geschichte verändert sich, bewegt sich. Das Ende Bildet Liv, die das Leben der Urgroßmutter reflektiert.
Dieses Buch ist in einer wunderschönen Sprache niedergeschrieben und beinhaltet eine unglaubliche Tiefe, ganz ohne aufregende Handlungen, wörtliche Rede oder viele Wendungen. Die einzelnen Personen werden beschrieben, ohne ein zu genaues Bild von ihnen zu zeichnen. Auch die Umgebung ist ganr klar und trotzdem "unscharf". Insgesamt ist dieses Buch, trotz der "kürze" sehr anspruchsvoll zu lesen.
Eine wundervolle Geschichte, wenn man sich darauf einlässt und nicht nach den ersten Kapiteln aufhört. - Mareike Fallwickl
Und alle so still
(217)Aktuelle Rezension von: WunderweltensbuecherDieses Buch hat mich auf viele verschiedene Weisen berührt, trotz seiner sehr plakativen Härte.
Auch ich kenne die Arbeit in der Pflege und alles was damit einhergeht. Genauso die Schwierigkeiten, die das Leben als Frau mit sich bringt.
Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit dem Schreibstil zurecht zu kommen. Er ist sehr roh, sehr auf die Nase, aber genau deshalb passt er auch so gut zu diesem Buch. Denn es ist keine Zeit für ausgeschmückte Schachtelsätze, wenn die Welt in Flammen steht.
Wie realistisch ein solches Szenario ist, darüber möchte ich gar nicht groß nachdenken, denn für mich ist es vielmehr ein Gedankenspiel, welches sehr gut die Fehler und Lücken im bestehenden System aufzeigt.
Jeden Charakter in sich fand ich schlüssig, was nicht bedeutet, dass ich genauso handeln würde, aber die Autorin schafft es gut, die individuellen Beweggründe deutlich zu machen. Auch das Zusammenweben der Charaktere in ein gemeinsames Netz hat mir sehr gut gefallen.
Teilweise war ich erschrocken, zu Tränen gerührt, wütend, hoffnungsvoll. Dieses Buch lässt einen großen Spielraum für Gefühle.
Mehr als alles andere hat das Buch für mich aber auch gezeigt, welche Macht in Gemeinschaft liegt und dass man nie allein ist, mit seinen Erfahrungen, Empfindungen, Problemen, auch wenn es sich oftmals so anfühlen mag. - Katharina Seck
Die Stille zwischen Himmel und Meer
(95)Aktuelle Rezension von: Reading_LoveKatharina Seck erzählt auf emotionaler und berührender Weise die Geschichte um Edda und ihrem grauenvollen Schicksal, was sie erleiden musste und wie sie sich nach therapeutischer Behandlung zurück ins Leben kämpft. Edda will wissen was es Bedeutet zu leben! Und aus diesem Grund verbringt sie ihren Urlaub an der Nordsee in einem Ferienhaus. Sie fürchtet sich vor dem Meer und sie fürchtet sich vor dem Himmel. Die beste Gelegenheit sich seinen Ängsten zu stellen und daran zu wachsen.
Aber das ist nicht das einzige was Edda in ihrem Urlaub hat. Sie erfährt auch Gefühlslagen, die sie vorher nicht kannte. Da kommt Sebastian ins Spiel. Ich persönlich finde die Zwischenmenschliche Ebene der beiden ja ganz niedlich und schön, aber hier gab es für mich einen unverständlichen Abbruch, der hätte weiter ausgefeilt werden können. Denn erst hatte man das Gefühl, dass sich zwischen den beiden etwas, wenn auch schleppend entwickelt und dann ist das Thema von einen auf den anderen Zeitpunkt einfach vom Tisch. Warum? Da wäre mehr Potenzial möglich gewesen.
Auch der Part zwischen Edda und Jan, war mir nicht ausgeprägt genug. Es waren nur Fetzen vorhanden aus denen man sich seinen Reim machen konnte, aber was es schlussendlich wirklich aus sich hatte, hat man nicht erfahren. Schade eigentlich.
Die kleine Mia ist mir wiederum ein kleines sehr tapferes Mädchen und wirkt für ihr vorgegebenes Alter verdammt reif. Aber auch sie trägt ihre Geschichte und versucht stark zu bleiben, bis auch ihre Mauer anfängt zu bröckeln und sich wieder hochkämpft.Nichts destotrotz zeugt das Buch von starken Charakteren, die den Willen und Mut besitzen sich ihren Ängsten zu stellen um daran zu wachsen.
Dieses Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen. - Laura Purcell
Die stillen Gefährten
(149)Aktuelle Rezension von: Anja_Anja1Wenige Wochen nach der Hochzeit mit Rupert stirbt er und Elsie zieht auf sein abgelegenes Anwesen „The Bridge“. Dort findet sie lebensgroße Holzfiguren, die „stillen Gefährten“. Sie wirken sehr realistisch, wechseln scheinbar ihren Standort. Was anfangs noch etwas unheimlich wirkt, entwickelt sich zum Albtraum. Was ist noch Einbildung und was ist schon die Realität?
Der Roman besticht für mich durch seine herrlich unheimliche Atmosphäre in dem alten, verfallenen Geisterhaus. Diese merkwürdigen Figuren und die bedrückende Stille passen da perfekt. Langsam wird die Spannung aufgebaut mit einem eher subtilen als blutigem Horror. Es wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Das war für mich manchmal etwas verwirrend, klärt sich dann aber immer mehr auf. Der Roman ist insgesamt eher ruhig. Setzt viel auf die unheimliche Stimmung. Gothic Horror wird hier ordentlich geboten. Der Roman wirkt fast schon wie ein klassischer Gruselroman.
Für alle Fans von viktorianischen Gruselgeschichten eine Empfehlung.
- Erling Kagge
Stille
(89)Aktuelle Rezension von: vobabooksErling Kogge teilt in diesem Buch seine 33 Antworten darauf, was Stille ist. Hierfür betrachtet er beispielsweise sein eigenes Leben, die Gesellschaft, philosophische Überlegungen etc.
Ich habe das Lesen des Büchleins als sehr angenehm und beruhigend empfunden. Die Gedankengänge fand ich sehr interessant, ich habe es echt im Lesefluss durchgelesen. Und mich gefragt: Was bedeutet Stille für mich?
Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen und habe direkt nach anderen Büchern des Autors geguckt.
- Kai Meyer
Die Krone der Sterne - Hexenmacht
(104)Aktuelle Rezension von: stefan182Inhalt: Nachdem Iniza und Glanis vor dem Hexenorden fliehen konnten, leben sie mit ihrer kleinen Tochter auf dem Piratenplaneten Noa. Doch auch hier sind sie alles andere als sicher: Nicht nur ist der Planet mit unterschiedlichen Krankheiten verseucht, auch schmieden sich Allianzen gegen Iniza und Glanis. Währenddessen sind die Alleshändlerin Shara Bitterstern und Kranit, der letzte Waffenmeister von Amun, auf geheimer Mission im All unterwegs – doch auch hier warten an jeder Ecke Feinde…
Persönliche Meinung: „Hexenmacht“ ist ein Science-Fiction-Fantasyroman von Kai Meyer. Es handelt sich um den zweiten Band der „Die Krone der Sterne“-Reihe. Da „Hexenmacht“ die Geschichte des ersten Bandes weitererzählt, ist eine chronologische Lektüre sinnvoll. Erzählt wird die Handlung aus einer Vielzahl von verschiedenen, sich abwechselnden Perspektiven: So werden u.a. die Perspektiven von Iniza, Glanis, Shara Bitterstern und Hadrath Talantis, einem Prediger des Kultes der Stille, eingenommen. Wie schon im vorherigen Band sind die Figuren mit ihren Motiven, Zielen, Wünschen und Ängsten differenziert dargestellt. Insbesondere zu Sharas und Kranits Vergangenheit erhält man im vorliegenden Band zusätzliche Informationen, sodass diese noch greifbarer werden. Zur Handlung möchte ich zwecks Spoilergefahr gar nicht zu viel sagen. Nur: Sie schließt stimmig an den Vorgänger an, setzt sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen, wodurch ein schönes Tempo entsteht, und besitzt mehrere überraschende Wendungen. Für Spannung sorgt außerdem, dass wir etwas über die Hintergründe der rätselhaften Stille sowie die Ursprünge des numinosen Hexenordens erfahren. Kai Meyers Erzählstil ist gewohnt bild- und wortgewaltig, sodass ein detailreiches Kopfkino entsteht. Insgesamt ist „Hexenmacht“ brillant erzählte Sci-Fi-Fantasy mit schön ausgearbeiteten Figuren. - Maya Banks
Slow Burn - Verhängnisvolle Begierde
(13)Aktuelle Rezension von: RAMOBA79Inhalt:
Als Kind wurde Arial von ihren wahren Eltern verlassen und stattdessen von einem reichen Ehepaar aufgenommen und großgezogen. Ihre Adoptiveltern haben sie stets von der Welt abgeschirmt, denn Ari besitzt eine außergewöhnliche Gabe: telekinetische Kräfte. Doch nun hat es jemand auf Aris Leben abgesehen, und der Einzige, der sie beschützen kann, ist der Bodyguard Beau Devereaux. Was für Beau zunächst nur ein Job ist, wird schon bald sehr persönlich, als er sich in seine schöne Klientin verliebt. Er hat keine Ahnung, wer Ari bedroht, aber er weiß, dass er ohne Zögern sein Leben für sie geben würde.
Das Buch ist gut, flüssig und sehr spannend geschrieben, so dass es schnell zu lesen ist und freude auf mehr macht.
Nachdem Ari entführt wurde, setzt Beau alles daran, sie zu finden.
Ari kann durch ihre Kräfte ihre Eltern schützen und fast alle Entführer unschädlich machen. Wird aber kurz vor Rettung angeschossen, sodass unklar ist ob sie überlebt.... - Julia Dessalles
Herzklangstille
(53)Aktuelle Rezension von: ApplesreadingNach dem Tod ihrer Mutter findet June Trost in einer alten Telefonzelle im Garten, die ihr Vater aufgebaut hat. Was als stiller Rückzugsort beginnt, wird bald zu etwas viel Mysteriöserem, als ein Junge namens Lucas plötzlich durch den Hörer zu ihr spricht. Während June versucht, dieses Rätsel zu lösen, zieht ein weiterer Junge, der sie an der Bushaltestelle finster mustert, ihre Aufmerksamkeit auf sich. Beide Jungen sind auf unerwartete Weise mit ihrem eigenen Schicksal verbunden. „Herzklangstille“ von Julia Dessalles ist eine Geschichte voller Emotionen und geheimnisvoller Elemente, die durchaus ihren Reiz hat. Besonders die Idee mit der Telefonzelle, die über die Grenzen des Lebens hinaus eine Verbindung ermöglicht, hat mich sehr angesprochen. Es ist ein kreatives und berührendes Konzept, das dem Buch eine besondere Note verleiht.
Allerdings empfand ich einige Teile der Geschichte als etwas klischeehaft. Die Hauptfigur June konnte mich nicht vollständig überzeugen. Ihre Entwicklung wirkte stellenweise flach, und ihr Verhalten war manchmal eher nervig als nachvollziehbar. Das machte es schwierig, eine starke Bindung zu ihr aufzubauen.
Dennoch gibt es auch viele positive Aspekte. Die Geister und die thematische Auseinandersetzung mit dem Leben nach dem Tod sind spannend und verleihen der Geschichte Tiefe. Diese Elemente sorgen dafür, dass das Buch trotz seiner Schwächen lesenswert bleibt.
„Herzklangstille“ ist eine mittelmäßige, aber durchaus lesenswerte Geschichte mit interessanten übernatürlichen Elementen. Obwohl June als Charakter manchmal schwächelt und die Handlung in Teilen vorhersehbar ist, überzeugen die originellen Ideen und die emotionale Tiefe. Für Leser, die sich für geheimnisvolle und gefühlvolle Geschichten interessieren, ist dieses Buch eine gute Wahl. Ich vergebe 3 Sterne.
- Stephenie Meyer
Edward - Auf den ersten Blick (Bella und Edward)
(413)Aktuelle Rezension von: BettinaviolabarthUnd die Twilight Kuh wird weiter gemolken! Das ist im Grunde genommen kurz gesagt das, warum es dieses Buch gibt. Die Geschichte hinter diesem Buch, dass Teile des Buches schon geleakt worden sind, dass Robert Pattinson nicht so nette Kommentare gemacht hat über die Autorin und was er von der Figur die er gespielt hat hält, ist eigentlich viel viel spannender und ein Buch wert als dieses Buch. Kann mir jemand ein Gefallen tun und ein Buch über die Geschehnisse hinter diesem Buch machen? Letztendlich war es ja auch so das die ursprüngliche Twilight Fan Fiction und zu Buch gewordene Erfolgsserie Fifty Shades of Grey dann zuerst ein Buch herausgebracht hat aus der Sicht des männlichen Protagonisten.
Stephenie Meyer hat ja laut Interviews nie sich etwas angehört oder angesehen von dieser Reihe, vielleicht auch, weil sie Mormonin ist und war sehr viel von dem Mormonentum auch in ihre Buchreihe geflossen ist. Und dieses Buch hätte großartig werden können, sie hat viele viele Jahre daran gearbeitet. Man erwartet also vielleicht, dass wenn sie lange an diesem Buch arbeitet, qualitativ etwas Gutes rauskommt. Schließlich war Seelen jetzt auch nicht so schlecht. Aber nein, dieses Buch ist an Logiklücken und Langeweile trotz einer interessanten Figur kaum zu überbieten. Nicht nur, dass die Originalreihe so viel verschenktes Potenzial hat mit einer Hauptfigur, die hätte spannend werden können, wenn man ihr ein bisschen mehr Charakter gegeben hätte oder ein bisschen mehr Eigenschaften als dass sie für ihren Vater kocht und die Most random Bücher liest. Vielleicht so ein bisschen Rory aus Gilmore Girls vibes? Nein, man hat es auch verpasst, einen viel düsteren unproblematischeren etwas zu zeichnen und es gibt zum Glück einige Leute, die in Kurzvideos gegeneinander stellen, was Bella in dem einen und was Edward in den anderen Buch denkt und wie sehe ich diese Videos oder wie sich dieses Buch im Allgemeinen anfühlt, kann man in einem Wort ganz wunderbar beschreiben: grotesk.
- Christoph Marzi
London
(82)Aktuelle Rezension von: ARWallaIch kenne alle Bücher aus der Welt von Emelie, Wittgenstein und Maurice. Und ich liebe sie, alle. Die Idee der Welt unter unserer Welt, wo Engel, Elfen, Vampire und sämtliche Mythen und Legenden ihr Zause haben und mit der heutigen Welt Coexistieren (könnten).
Ideenreiche ist diese Fortsetzung, die Spaß macht. Gelegentliche „Längen“ werden mit einem gut vorbereiteten Ende belohnt. Macht Lust, die ersten Teile erneut zu lesen, um wieder in die Welt unter der uralten Metropole einzutauchen.
An der gesamten Reihe wie auch in diesem Band gefällt mir immer wieder die phantasievolle Interpretation von Himmel / Hölle und der Wesen drumherum aus Zwischenwelt und Vergangenheit.Christoph Marzi ist für mich ein Meister der verwobenen Geschichten, der Zeigt, das gute Fantasy auch ohne Elfen und Trolle auskommt. - Horst Lichter
Ich bin dann mal still
(91)Aktuelle Rezension von: Claudia86Manchmal fickt dich das Leben so, dass du dich fragst, warum bist du eigentlich der, an dem sich alle eine goldene Nase verdienen.
Auch die Frage hat sich die rheinische Frohnatur Horst Lichter irgendwann gestellt. Und als dann auch noch Corona dazu kam, entschied er sich für eine Auszeit in einem Schweigekloster. Ohne Vorbereitung zieht Horst also in das Kloster ein und freut sich auf das Zusammentreffen mit den gottesfürchtigen Mönchen und auf die Zeit, um zu sich selbst zu finden.
Doch schnell merkt Horst, dass der Wunsch sehr weit von der Realität entfernt ist. Und so versucht er fernab von Zen-Meister und psychedelischem Putzen zu sich selbst zu finden. Mit einem Fahrrad erkundet er also auf eigene Faust die Umgebung. Aber irgendwie will das mit der Selbstfindung nicht so recht funktionieren.
Beim Lesen erinnert man sich sehr gut, wie es sich auch anfühlt, wenn man ständig unter dem Leistungsdruck steht und man das Gefühl hat, dass man selbst nicht mehr mit sich ins Lot kommt. Diese humoristische Erzählweise, durch die sich die Art von Horst Lichter auszeichnet, lässt einen mit dem Lesen nicht aufhören, doch sagt einem das Buch auch, dass man seinen eigenen Weg finden muss. Wer einen Selbsthilfe-Ratgeber sucht, ist hier definitiv an der falschen Adresse!
- Manu Theobald
Stille ist
(10)Aktuelle Rezension von: lifefullofwordsWas für ein schönes, sanftes und entspannendes, gleichzeitig interessantes Buch. Ich glaube ich habe genau im richtigen Moment danach gegriffen.
Dieses Buch hat mir in den letzten Wochen geholfen, meinen Alltag etwas zu entschleunigen und zwischendurch ein paar Momente zu finden, die Stille und Achtsamkeit zu genießen.
So unterschiedliche Menschen haben hier erklärt, was Stille für sie bedeutet und auf interessanteste Weise mit ihrem Alltag verbunden. Vom Fotografen, über eine Künstlerin, Produzenten Architekt Geschäftsführerin, Geigenbauer Bergsteigern, zu Wissenschaftlern und Umweltaktivisten. Und noch viele Persönlichkeiten mehr. Es war so interessant und ich konnte einiges mitnehmen! An ein paar Stellen wurde es etwas kryptischer und fachlicher, an anderer sehr locker und leicht.
Schon auf der ersten Seite wurde mir die Bedeutung und die allgegenwärtigkeit bewusst. Eine schöne Ergänzung, die ich wärmstens empfehlen kann und, die einem etwas Leichtigkeit und Achtsamkeit verleiht.
- Anette Strohmeyer
Die Frau und der Fjord
(96)Aktuelle Rezension von: engineerwifeDie ehrgeizige Gro arbeitet in Norwegen für eine Ölfirma. Hier hilft sie als Geologin bei der Erschließung neuer Ölquellen und geht ganz in ihrer Arbeit auf. Als ihr Mann eines Tages überraschend stirbt, kommt ihre Welt ins Wanken. Von Trauer überwältigt bricht sie schließlich alle Brücken ab, um in ein kleines Haus an einem einsamen Fjord auf den Lofoten zu ziehen. Sie entzieht sich – so weit wie möglich – jeglichem zwischenmenschlichen Kontakt, bis ihr schließlich ein havarierter Fischer einen Strich durch die Rechnung macht. Nach seiner abenteuerlichen Rettung knüpft sie einen losen Kontakt, mehr soll jedoch nicht daraus werden ….
Da Norwegen schon lange auf meiner „da will ich in diesem Leben unbedingt noch hinreisen“ Liste steht, hatte mich dieses Buch mit seinem wunderschönen Cover magisch angezogen. Während das Thema an sich natürlich traurig ist, konnte ich dennoch eintauchen in die wunderschönen Landschaftsbeschreibungen und mich Seite für Seite Gro ein wenig näher fühlen. Während ich ihren Wunsch nach Einsamkeit in gewisser Hinsicht nachvollziehen konnte, zeigt dieser Roman aber auch eindringlich auf, dass wir auf den Kontakt zu anderen Menschen angewiesen sind, um zu überleben und das Leben dadurch auch durchaus eine Bereicherung finden kann. Leise Töne wechseln sich in diesem Roman mit spannenden Momenten ab und alles in allem ist die Geschichte eine runde Angelegenheit. Der Abschluss rutscht in meinen Augen ein wenig ins Kitschige ab, weshalb ich mit vier Sternen nicht ganz die Bestnote vergebe. Sehr berührt hat mich aber das persönliche Nachwort der Autorin und so manche Zeile wieder ins richtige Licht gerückt. Von mir gibt es für „Die Frau und der Fjord“ eine sehr verdiente Leseempfehlung.
- Amy Liptrot
Nachtlichter
(82)Aktuelle Rezension von: WortgedankenNach Jahren eines wilden und von Alkohol bestimmten Lebens in London kehrt Amy, erschöpft und auf der Suche nach einem neuen Weg, zurück nach Orkney (Schottland), wo sie aufgewachsen ist. Dort, inmitten der rauen Natur und Einsamkeit, beobachtet sie Vögel, schwimmt im eisigen Nordmeer und lässt sich von den Polarlichtern faszinieren. Die Natur wird für sie zur Quelle der Kraft und Klarheit. Schritt für Schritt findet sie zurück zu sich selbst und lernt, ohne Alkohol zu leben.
Ein Buch, was so vieles vereint und mich sehr beschäftigt hat - nicht nur wegen der ehrlichen und mutigen Selbstreflexion über Alkoholsucht und dem Wunsch nach dem Leben, sondern vor allem auch wegen der atemberaubenden Beschreibungen der Orkneyinseln. Die raue, einsame Natur wird so lebendig geschildert, dass ich beim lesen das Meer rauschen hörte. Ein stilles, starkes Buch über Selbstfindung - und eine Liebeserklärung an die schottische Inselwelt.























