Bücher mit dem Tag "stillen"
15 Bücher
- Nicola Schmidt
artgerecht - das kleine Baby-Buch
(39)Aktuelle Rezension von: Tigerluna"Artgerecht, das kleine Baby-Buch" in der aktualisierten Jubiläumsausgabe ist ein Ratgeber von Nicola Schmidt mit Illustrationen von Claudia Meitert.
Dieser Ratgeber ist ein wahrer Goldschatz.
Der Schreibstil von Nicola Schmidt ist schlicht, einfach gehalten und wahrlich voller Herzblut.
Der Inhalt ist eine richtige Investition. Man kann davon nur profitieren.
Ich meine nur: oh mein Gott - wie schön kann ein Baby Ratgeber bitte sein?! Die schönste Liebeserklärung an ein Baby und die Beziehung zwischen dem kleinen Wunder und seinen Eltern.
Dieses Buch MUSS bei jeden frisch gebackene Eltern einziehen! Wunderwunderschön.
Dieses Buch werde ich definitiv noch ganz oft verschenken ❤️ - Kathrin Burri
Langes Stillen
(15)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookWährend meiner Schwangerschaft habe ich mich kaum mit dem Thema 'Stillen' beschäftigt. Ich war einfach so glücklich, einen kleinen Menschen in mir zu tragen, dass vieles in den Hintergrund getreten ist.Gegen Mitte / Ende des wunderschönen Zustandes habe ich mich dann aber doch belesen, weil unser Baby immer etwas zu leicht war für die entsprechende Woche.
Als unser Kind dann tatsächlich als SGA-Kind (small for gestational age (zu klein für das Schwangerschaftsalter)) durch einen geplanten Kaiserschnitt geboren und mit Flasche zugefüttert wurde, hatte ich ein wenig Angst, dass es aufgrund einer Saugverwirrung und / oder ihres Gewichtes mit dem Stillen nicht klappt.
Unsere Kleine hatte jedoch andere Pläne.
Direkt beim ersten Andocken legte sie sofort los. Als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Und das, obwohl sie sehr spät nach der Geburt das erste Mal angelegt wurde. Ihr Instinkt hat super funktioniert - und der meines Körpers ebenfalls.
Nach ca. 1 Woche haben wir die Zusatzmilch weggelassen, weil sie recht schnell zulegte und somit ein ordentliches Gewicht hatte.
Als mich die Kinderärztin einmal fragte, wann ich sie immer anlegen würde und ich meinte, dass dies nach Bedarf geschehe, sagte sie mir, ich solle es auf alle 4 Stunden ausdehnen. Ich war wie vor den Kopf gestoßen! Sollte ich mein Kind hungern lassen? Ich belaß mich und hörte weiterhin auf meinen Mamainstinkt: Wir stillten nach Bedarf. (dies ist auch die Empfehlung der WHO (World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation))
Unsere 3 1/2 Jährige ist gesund und munter. Sie wächst in ihrem Tempo und alles ist im grünen Bereich.
Und sie stillt noch immer.
Leider gehöre ich zu den Mamas, die direkt ganz zu Anfang des Buches erwähnt werden:»Viele Mütter geben ihren Kindern dann nur noch heimlich die Brustund vermeiden, darüber zu sprechen.« (S. 3)
Vielleicht liegt es daran, dass ich persönlich niemanden kenne, der so lange (ge)stillt (hat)? Vielleicht liegt es daran, dass ich, wenn ich es doch erwähne, mit Augenrollen bedacht werde? Vielleicht liegt es daran, dass ich immer wieder von Mamas aus dem Bekanntenkreis lese, die (sehr) früh (aktiv) abgestillt haben und daher eine ganz andere Einstellung zu diesem Thema haben?Ich habe jedenfalls noch nicht die richtige Person gefunden, mit der ich diese wunderbare Sache teilen kann ...
Umso bestärkter gehe ich aus dieser Lektüre heraus.
Kathrin Burri zeigt anhand sehr vieler (persönlicher) Beispiele, dass es viele Mamas da draußen gibt, die der Natur ihren freien Lauf lassen und auf die Bedürfnisse von beiden Seiten - Mama & Kind - eingehen und nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse im Sinn haben.
Dennoch bringt die Umfrage auch Aussagen ans Licht, die mir Tränen in die Augen treiben und mein Herz entzwei brechen lassen:
»Ich finde Frauen, die in aller Öffentlichkeit ihren Busen auspacken und ihr Kind stillen,alles andere als schön und ästhetisch.Ich finde es sogar schrecklich!Ich bin eine Saunagängerin und sonne mich oben ohne am Strand,aber stillen finde ich schrecklich!Denn mein Busen ist und bleibt meiner!« (S. 112)Genau durch solche Einstellungen wird es den Stillenden schwer gemacht. Und wer bereits wenig Selbstbewusstsein hat, wird auch in dieser Sache dann eher zurückstecken, als sich gegen den Strom zu behaupten.
Der Text trifft es an einer Stelle genau auf den Punkt:
»Jeder hat seine eigene Meinung zu verschiedene Themen.Oft aber treffen diese herablassenden und fachlich nicht fundierten Aussagen mitten ins Herz.Ich wünsche mir Akzeptanz und Höflichkeit.« (S. 14)Genau, wie ich eine nichtstillende Mama akzeptiere, möchte auch ich geachtet werden - unabhängig der Stilldauer oder / und des Stillortes.
Ich finde es gut, dass die Autorin ganz klar auf Gefahren hinweist, die beim Stillen beachtet werden sollten. Ich kenne zum Beispiel einige, die meinen, (gelegentlicher) Alkohol während der Schwangerschaft und / oder Stillzeit hätte keine Auswirkungen. Dabei gibt es unzählige Dokumentationen darüber, was kleinste Mengen Alkohol beim Fötus / Baby anrichten können. (fetale Alkoholsyndrom (FAS))
Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die vielen Stillbilder, die abgebildet wurden - und zwar in der Art und Weise. Ich bin absolut dafür, dass sich Stillende mit ihren Kindern nicht verstecken sollten. Dennoch muss auch die Privatsphäre des Kindes bewahrt werden! Sie haben noch keine eigene Stimme und deshalb müssen wir die Stimme sein. Wunderschöne Stillbilder entstehen auch, wenn man nicht die Gesichter erkennt.
Dennoch bekommt das Werk eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich möchte es ALLEN ans Herz legen, denn:
»Dies ist kein Fachbuch,sondern ein Erfahrungsbuch für interessierte Personen und Familien in ähnlicher Situation.« (S. 15)
©2021 a_different_look_at_the_book
Zitate:
»Unsere Kinder durften mitentscheiden, wann für sie der Moment des Abstillens gekommen war.« (S. 20)
»Die Forschung ist (noch immer) nicht soweit, die wichtigen Inhaltsstoffe der Muttermilch auch in die Säuglingsnahrung zu integrieren.« (S. 25)
»Es sollte vorzugsweise von ausgedehntem Stillen oder Normalzeitstillen gesprochen werden. Alles darunter entspricht eher dem Kurzzeitstillen.« (S. 26)
»Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, [...] voll ausgetragene, mit Normalgewicht geborene Kinder sechs Monate lang ausschließlich zu stillen.« (S. 27)
»Auch für die Mutter ergeben sich Vorteile aus dem Stillen wie zum Beispiel ein geringeres Risiko für Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs und Diabetes. Diese positiven Faktoren nehmen mit der Länge der Stilldauer sogar noch zu und nicht etwa ab.« (S. 29)
»"Längeres Stillen" ist eigentlich kein längeres Stillen, sondern normales Stillen: die biologische Norm. Nur bedingt durch die Gesellschaft und ihre vielen Einflüsse hat sich das (zu) kurze Stillen eingebürgert.« (S. 62)
»Stillen und Co-Sleeping sind wunderbare Möglichkeiten, die kindlichen Bedürfnisse ohne großen Aufwand zu erfüllen.« (S. 68)
»Es ist die natürlichste und gesündeste Ernährung überhaupt.« (S. 74)
»Als Gründe wurden unter anderem von den Frauen genannt:[...] weil es nur noch schädlich sei für das Kind, da ab einem gewissen Alter Schadstoffe in der Milch seien und es dann einfach unnötig sei zu stillen. [...]« (S. 98)
»Muttermilch ist einfach unglaublich! Ein Wunder der Natur!« (S. 101)
»Mir ist wichtig, dass die Frauen die Stimmen in ihrem Kopf ausblenden, die ihnen sagen, längeres Stillen sei nicht gut für das Kind, hätte irgendwelche psychischen Schäden zur Folge oder verwöhne das Kind. Das ist einfach nur Blödsinn!« (S. 105)
»Es gibt Berichte von Müttern, die des Lokals verwiesen wurden, weil sie gerade ihr hungriges Kind stillten, [...] Beim Stillen größerer Kinder reagiert das Umfeld oft verständnislos und abwertend.« (S. 106)
»Ein Kind, welches die Nähe und Geborgenheit der Eltern einfordert, sollte nicht alleine einschlafen oder gar durchschlafen müssen. Nimmt man sein Kind in den Arm, trägt es, still es und gibt ihm so Geborgenheit, gewinnt es an Selbstvertrauen und Vertrauen ins Umfeld.« (S. 116)
»Wieso brauchen wir diese Informationen, teilweise gar Rechtfertigungen, hierzulande überhaupt? Sollten wir nicht einfach tun, was die Natur vorgesehen hat? Egal, wie lange? Dürfen wir nicht einfach auf unser Bauchgefühl und unser Herz hören?« (S. 124)
»Ich finde es teilweise erschreckend, wie selbstverständlich Kuhmilch getrunken wird (die Kälbern weggenommen wird), und unseren Kindern Folgemilch ab dem sechsten Monat empfohlen wird.« (S. 129)
»Wir Männer werden oft ausgegrenzt, wenn es um diese Thema geht. Meine Frau hat aber versucht, mich in fast allen Stillsituationen mit einzubeziehen, [...].« (S. 129) - Hannah Lothrop
Das Stillbuch
(44)Aktuelle Rezension von: thrill.tastic"Das Stillbuch" von Hannah Lothrop begleitet seit Jahrzehnten werdende Mütter und gilt als das Standardwerk zum Thema Stillen – zurecht. Obwohl die Autorin mittlerweile verstorben ist, wird das Buch immer auf dem neusten Kenntnisstand der Stillberatung gehalten.
Ein großartiges Buch, das ganz klar die Message transportiert: Stillen ist etwas Wunderbares! Wir bekommen hier nicht nur einen sachlichen Ratgeber, sondern auch viele warmherzige Botschaften, die Eltern darin bestärken sollen, auf sich selbst zu vertrauen. Den richtigen Mittelweg zwischen Ratschlägen und der eigenen Intuition zu finden, ist nicht immer einfach. Die Autorin spricht einem Mut zu, selbstbewusst den eigenen Weg zu finden.
Für mich war eigentlich von Beginn an klar: Ich möchte versuchen, zu stillen. Was das genau bedeutet, das wusste ich nicht, denn mir fehlt ein kinderreiches Umfeld und somit die Möglichkeit, mir vorab erste Eindrücke zu verschaffen.
Ich bin sehr froh, dieses Buch bereits vor der Entbindung gelesen zu haben. Nun weiß ich viel besser, was ich schon beim Vorgespräch im Krankenhaus, aber auch während und nach der Geburt beachten sollte, um den bestmöglichen Start in ein gutes Stillverhältnis zum Kind zu bekommen.
Selbst wenn nicht alles "optimal" verläuft, wird man ermutigt, sich nicht so einfach vom Stillwunsch abbringen zu lassen. Man erhält Hilfestellung für verschiedenste Probleme. Gleichzeitig wird einem aber auch vermittelt, dass es in Ordnung ist, nicht voll oder nur kurze Zeit oder gar nicht zu stillen. Am Wichtigsten ist und bleibt das Wohlbefinden von Mutter und Kind. Zwang hat da keinen Platz.
Wenn euer Baby schon da ist, möchte ich euch "Das Stillbuch" trotzdem ans Herz legen.
Die Themenvielfalt reicht von der Einstimmung auf das Kind über die Geburt bis hin zu Bonding, der ersten Beikost und dem Abstillen. Ich werde dieses Buch mit Sicherheit noch oft zu Rate ziehen, um mir beispielsweise die Anlegetechniken noch einmal anzusehen oder mir Tipps für die erste feste Nahrung zu holen etc.
Für Freunde von natürlichen Helfern bei Unruhe oder leichten Beschwerden findet man am Ende des Buches Informationen über Homöopathie, die Bach-Blüten-Therapie und Aromatherapie.
Da das Buch ohnehin schon auf 400 prall gefüllte Seiten kommt, wurde der Anlang mit Hilfsadressen, weiterführender empfohlener Literatur und Bezugsquellen digitalisiert und kann auf der Internetseite des Kösel-Verlags eingesehen werden.
Man neigt während der Schwangerschaft, besonders, wenn es das erste Kind ist, leicht dazu, zu viel zu lesen und sich verrückt zu machen. Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass "Das Stillbuch" eine lohnende Lektüre ist, die Ängste abbaut und sich nicht umsonst schon seit so vielen Jahren bewährt hat. Ganz viel Liebe von mir und eine klare Lese-Empfehlung für alle baldigen oder frisch gebackenen Eltern!
- Maria Sveland
Bitterfotze
(105)Aktuelle Rezension von: Ikopiko"Dieses Buch kann mehr für die Gleichberechtigung tun als alle Reden dieser Welt" verspricht der Klappentext des ersten Romans der jungen Schwedin Maria Sveland. Unter Gleichberechtigung verstehe ich jedoch nicht, dass nur die schlechte Seite der Männer aufgezeigt wird.
Verpackt werden diese oberflächlichen Vorwürfe in der Geschichte Saras, die sich eine Auszeit von Familie und Alltag nimmt und allein nach Teneriffa fliegt. Auf ihrer Reise liest sie "Angst vorm Fliegen" von Erica Jong. Sie beneidet Erica um ihr ausschweifendes Leben in den 70er Jahren.
Sara selbst ist in den 80er Jahren aufgewachsen und sieht auch darin eine Ursache, dass die Frauen ihres Alters bitterfotzig sind. Eine Bitterfotze ist verbiestert, spießig, aggresiv und lustlos.
Auf über 270 Seiten zergeht Sara in Selbstmitleid. Sie ist gefrustet, weil sie ihr Leben als Mutter nicht erfüllt. Ich habe sie manches Mal fragen wollen, warum sie ihr Leben dann nicht selbst in die Hand nimmt und etwas ändert. Nur jammern nützt nichts. - Britta Fuchs
Unstillbar
(24)Aktuelle Rezension von: SeitensteigerUnstillbar ist ein ebenso aufrüttelndes wie notwendiges Sachbuch über ein Thema, das noch immer unter Tabus, Mythen und romantisierten Vorstellungen begraben liegt: das Stillen. Mit feministischer Schärfe und ehrlicher Offenheit räumt das Buch mit idealisierten Bildern und gesellschaftlichen Erwartungen auf – und lässt dabei vor allem die zu Wort kommen, die es betrifft: stillende (oder nicht stillende) Frauen.
Was dieses Buch besonders lesenswert macht, ist sein Perspektivwechsel. Statt Stillen ausschließlich als natürlichen Akt der Mutterschaft zu verklären, zeigt Unstillbar, wie komplex, widersprüchlich und emotional aufgeladen dieses Thema wirklich ist – und wie stark es mit gesellschaftlicher Bewertung verknüpft ist. Frauen, die stillen, werden kommentiert. Frauen, die nicht stillen, werden kommentiert. Und immer steht dahinter eine Vorstellung davon, wie „gute Mutterschaft“ auszusehen hat.
Die Autorin bringt Erfahrungsberichte, gesellschaftliche Analyse und feministische Theorie gekonnt zusammen. Dabei bleibt der Ton nahbar, nie belehrend – und immer auf der Seite der Frauen, die inmitten all dieser Erwartungen ihren eigenen Weg finden (müssen).
Unstillbar ist kein Ratgeber, sondern ein ehrliches, kluges Buch über das Stillen als gesellschaftliches Minenfeld. Es macht sichtbar, wie politisch Körper und Care-Arbeit noch immer sind – und gibt all jenen eine Stimme, die in dieser Debatte oft übergangen werden.
Ein wichtiges Buch – nicht nur für Mütter.
- Dr. Tobias Heimann
Stillpositionen und richtiges Anlegen: Der minimalistische Guide für den Stillstart
(18)Aktuelle Rezension von: LilaleselausDas handliche Buch eignet sich sehr gut für Schwangere und für Stillstarter. Aber auch Stillerprobte können Anregungen zu einer ergänzenden Stillposition, zB bei Milchstau, bekommen.
Bei der Einführung störten mich die Gedanken zur Evolution, aber ansonsten greifen die Autoren in der Einführung Themen auf, die ich so nachvollziehen und unterstützen kann. Sie stärken besonders verunsicherten Schwangere oder Stillende.
Der absolute Pluspunkt dieses Buches ist die präzise knackige Beschreibung des richtigen Anlegen und die 4 Doppelseiten mit kurzen Erklärungen und selbstsprechenden Illustrationen dazu. Auf den folgenden Doppelseiten werden 19 verschiedene Stillpositionen vorgestellt. Diese Illustrationen sind sehr ausdrucksstark und helfen der Stillenden in kürzester Zeit zu verstehen, wie sie das Kind positionieren kann. Die kurzen Erklärungen helfen dabei. Ich habe alle diese Positionen beim Anlegen helfen im Spital, in der Wochenbettbetreuung und teilweise auch beim Stillen unserer Kinder ausprobiert. Nun finde ich es klasse, dass sich jemand die Mühe gemacht, dieses Buch zusammenzustellen und zu veröffentlichen.
Gerade auch für nicht deutsch sprechende Frauen im Wochenbett finde ich es hilfreich, das Buch zum Anschauen oder zum Erklärungsversuch zu geben.
Zwischendurch gebe ich Geburtsvorbereitung im Schnellkurs für junge Erstgebärende, die es verpasst haben, sich um einen Kurs zu kümmern. In Zukunft werde ich ihnen dieses Buch zum Lesen geben, um im Schnellgang das wichtigste über das Stillen zu lernen.
Am Ende gibt es noch Links zu Ressourcen im Internet zum Thema Stillen. «Teammuttermilch.de» habe ich gegoogelt. Die Autoren zeigen dort in Videos, was in diesem Buch zusammengefasst ist und sicher auch noch ergänzende Informationen.
Gerne nutze ich dieses Buch und empfehle es weiter.
- Steffen Weinert
Die Netten schlafen allein
(74)Aktuelle Rezension von: GelindeDie Netten schlafen allein, von Steffen Weinert
Cover:
Lustig, und ein bisschen zum Bemitleiden.
Inhalt und meine Meinung:
Blei dem 33 jährigen Christoph und den Frauen klappt es nicht so wie er es will.
Irgendwie will keine Frau bei ihm bleiben, dabei ist er doch nun wirklich ein Netter.
Der Schreibstil ist etwas überspitzt, wenn nicht sogar teilweise over top.
Im Großen und Ganzen lässt sich das Buch gut lesen. Es ist auf seine Art witzig und Christoph ist schon en ganz besonderes „Exemplar“.
Das Ende lässt sich aber dann doch relativ schnell erahnen und so ist die Spannung nicht besonders hoch.
Autor:
Steffen Weinert, Jahrgang 1975, hat an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und arbeitet heute vor allem als Autor und Regisseur.
Mein Fazit:
Ein Buch für zwischendurch, nicht gerade tiefgründig und das nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.
Von mir 3 Sterne.
- Angela Breitkopf
Mama schläft jetzt durch
(21)Aktuelle Rezension von: MsChiliEin Ratgeber, der Müttern helfen soll auch mit Kind ausreichend Schlaf zu bekommen. Und das mit einfachen, kurzen Einschlafritualen und vielen Tricks und Tipps von Schlafexperten und Müttern.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Sie ist zwar einfach, aber sehr schön. Die Aufteilung im Buch finde ich ganz gut, denn es ist nach Abschnitten in der Entwicklung bzw. nach dem Alter gegliedert. Viele der Tipps von Müttern kannte ich bereits von meiner eigenen Mutter oder Bekannten. Mit dem einfachen Aufbau kann man sich leicht zurechtfinden und auch mal nachschlagen, wenn man eine bestimmte Phase betrachten möchte.
Ansonsten ist es nicht wirklich viel Neues. Man bekommt unterschiedliche Meinungen und es ist doch immer sinnvoll auf sein eigenes Gefühl zu hören. Natürlich kann man auch diverse Tipps probieren, aber da jedes Kind anders ist, wirkt natürlich nicht alles.
Ein interessanter Ratgeber mit guten Quellenangaben für weitere Lektüre, der viele bekannte Informationen bereithält und ein guter Leitfaden für die erste Zeit mit Kind ist. Wer gerne Ratgeber liest und befolgt, ist hier richtig.
- Regine Gresens
Intuitives Stillen
(11)Aktuelle Rezension von: SkyaraWirklich guter Ratgeber. Jetzt mit meinem zweiten Kind ist es auch in Gebrauch! Gibt viele Info's die auch eine Hebamme wissen kann, aber auch Antworten auf Fragen von denen man gar nicht wusste das man diese hatte. Also gute Ergänzung zur Hebamme und / oder Stillberatung!
- Charlotte Roche
Mädchen für alles
(108)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchNachdem ich schon die ersten zwei Bücher von Charlotte Roche zuhause, und gelesen habe, hab ich durch Zufall dieses Buch in den tiefen meines Bücherschrankes gefunden. Das Cover hat mich sofort angesprochen und nach kurzem Einlesen auf der Rückseite musste ich es sofort lesen.
Es hat tatsächlich sehr interessant und spannend angefangen...leider ging es danach sehr schnell bergab und es wurde langweilig und langatmig...der Schluss war ziemlich schräg und komisch.
Ich hätte mir tatsächlich viel mehr tiefgang gewunschen, und weniger oberflächlichkeit.
Nichts desto trotz konnte ich das Buch flüssig und gut lesen, man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.
- Sandra Schindler
Der kleine Milchvampir
(15)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDer kleine Milchvampir ist gar nicht mehr so klein und will immer noch Mamis Milch. Das geht den Eltern nun doch langsam zu weit, zumal der Kleine ein sehr munteres und aufgewecktes Bürschchen zu sein scheint.
Er möchte alles der großen Schwester nachmachen, auch bei Oma & Opa übernachten. Doch geht das nicht ohne Mamas Milch.
Und da hat Mama eine Idee...... Zaubermilch!?????
Die Autorin Sandra Schindler hat mit ihrem Buch ein sehr wichtiges Thema "abstillen" aufgegriffen. Kindgemäß und verständig in Reimform von 4 Zeilern geschrieben, erklärt sie u.a. so manche häusliche Situation in Bezug auf das Ab-Stillen.
Ebenso gut gelungen (bis auf einige Ausnahmen der zu strengen Gesichter von Mama und Papa in bestimmten Situationen) sind die Illustrationen von Sandra Seiffart. Sie untermauern den textlichen Inhalt und regen zum Erzählen (Beschreiben von Kleidung, Farben. Handlungen, Situationsbilder) und Nachdenken an.
Schon das Cover macht sehr neugierig. Wer mag wohl der Kleine mit dem roten Umhang sein und was wird er erleben?
Meine kleine Enkelin hat das Buch sehr oft in der Hand gehabt, es sich vorlesen lassen, es betrachtet und zu den Bildern erzählt, Fragen gestellt und vieles mehr.
Danach habe ich es an meine Nichte, die als Hebamme tätig ist, weitergegeben. So kommt es als "Beratungsbuch" vielen Eltern zu Gute. Meine Nichte empfielt das Buch den jungen Muttis und nach ihren Aussagen wurde es auch sehr oft gekauft.
Sehr positiv wird Botschaft am Ende des Buches, die sich vor allem an die Eltern richtet und wertvolle ergänzende Hinweise zum Abstillen gibt, empfunden.
Es ist den beiden Buchautoren ein sehr schönes und kindgemäß verfasstes Buch gelungen, welches sich mit dem Thema "abstillen" aber auch Geburt, Essen, Übernachten (bei Großeltern) beschäftigt. - Katrin Tempel
Stillst du noch oder lebst du schon
(10)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Endlich ist das Stillen vorbei! Endlich kann das Leben wieder beginnen!, denkt sich Alexandra. Doch da hat die junge Mutter die Rechnung ohne Mann und Töchterchen gemacht. Denn die beiden lieben das beschauliche Leben auf dem Land und können auf abendliches Ausgehen gut verzichten; wenn es nach ihnen ginge, würde Alexandra sowieso nur noch brav zuhause sitzen und sich um den Haushalt kümmern. Doch damit kann sich Alexandra nicht abfinden; erst recht nicht mit dem Gedanken, dass es mit ihrer Karriere schon vorbei sein soll, bevor sie richtig angefangen hat. Alexandra zieht den Still-BH aus und ihre Manolos wieder an – und rüstet sich zum Kampf …
Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen mir hat es gut gefallen. Auch fand ich einige Stellen zum schmunzeln
- Janina Baier
Wo bekomme ich mein Kind
(3)Aktuelle Rezension von: Amber144Das Cover mit dem Untertitel passt perfekt und erklärt kurz und bündig worum es in dem Buch gehen wird.
Die Autorin zieht in dem Buch Vergleiche zu ihren Geburten. Je ein Kind kam als Kaiserschnitt, im Krankenhaus, im Geburtshaus und als Hausgeburt zur Welt.
Gerade heutzutage ist es immer schwieriger sein Kind außerhalb eines Krankehauses zu bekommen. Geburtshäuser werden immer weniger und nur noch sehr wenige Hebammen bieten Hausgeburten an. Auch darauf geht die Autorin ein.
Die Autorin beschreibt ihre eigenen Erfahrungen, geht aber nicht zu sehr ins Detail. So kann man das Buch auch als Vorbereitung für seine eigene Geburt lesen ohne gleich Angst zu bekommen.
Was mir persönlich nicht gefallen hat war das Wort Schnittgebutz für Kaiserschnitt. Dies kann aber an regionalen Unterschieden liegen. Bei mir in der Umgebung wird es entweder Kaiserschnitt oder Bauchgeburt genannt.
Ich vergebe für das Buch 5 Sterne.
- Hans Peter Duerr
Der Mythos vom Zivilisationsprozeß
(2)Aktuelle Rezension von: Admiral"Arschloch", "unzivilisiert", "Brüste entblößen", "völlig unzutreffend", "primitive Horden", "noch absurder", "man müsste sich sehr wundern, daß unsere Spezies zu jener Zeit nicht ausgestorben ist". Huihuihui. Hier wird echt kein Blatt vor den Mund genommen. Die Seitenangaben zu den Zitaten sind in entsprechender Reigenfolge: 11, 11, 17, 17, 22, 23, 23. Zugegeben, das sind sehr selektive und willkürliche Zitate, doch geben sie evtl. wider, warum ich große Augen machen musste, als ich die Einleitung unter dem ebenfalls sehr bezeichnenden Titel "Paradigm Lost" las. Bis zum Ende konnte ich das Buch echt nicht einschätzen. Denn die Einleitung vermittelt etwas das Bild eines modernen Sallust, der hier empört über die Dekadenz der Moderne herzieht und bewusst den Begriff "Moderne" in Anführungszeichen setzt.
Denn mit diesem Buch "Der erotische Leib. Der Mythos vom Zivilisationsprozess" (1997) will der Autor Hans Peter Duerr eine der großen soziologischen Thesen zerschmettern. Der deutsche Soziologe Norbert Elias hat nämlich in seinem Werk "Über den Prozeß der Zivilisation" auf der Affekttheorie von Sigmund Freud aufbauend eine Theorie aufgebaut, nach der wir heute "modern" und "zivilisiert" seien, weil wir es als Kultur (?) schafften, unsere triebe zu unterdrücken (= Zivilisation). In der früheren Zeit und in "primitiven" Kulturen gebe es noch keine Triebunterdrückung. Die letzten Angaben ohne Gewähr. In diesem Thema und in dieser Diskussion bin ich erst ganz rezent reingeraten. Falls hier also jemand mehr Ahnung hat und ich Fehler eingebaut haben sollte (was durchaus passieren kann), bitte ich gerne um Korrekturen.
JEDENFALLS will Duerr nun mit diesem Buch (eigentlich eine 5teilige ReiHe von mehr als 3500 S., wenn man Wikipedia glauben darf !) dieses Theoriefundament von Norbert Elias (früher trieborientiert/unzivilisiert, heute triebunterdrückt/zivilisiert) zerschmettern, indem er aufzeigt, dass heutige "moderne" Gesellschaften durchaus in einiger Hinsicht schamlos sind und es bereits in früheren Gesellschaften Scham gab. das versucht er zu beweisen, indem er sich auf ein Thema spezialisiert und dazu zahllose Beispiele zusammenträgt: Brüste. Ja, werte Leser, ihr lest richtig. Nein, das ist kein Tippfehler und keine Autokorrektur à la T9. Es geht tatsächlich um Brüste (von Frauen). Denn Duerr zeigt, dass es schon überall sexuelle Scham bzgl. der weiblichen Brüste gab. Ergo: das Fundament der Elias' Theorie ist fort. Und diese Beweisführung vollzieht Duerr streng empirisch, denn er sammelt auf den Seiten 27-353 zahllose Beispiele dafür. Wir folgen ihm dabei, wie er von Ereignis zu Ereignis springt, wie er zwischen der Neuzeit und der Antike hin und der wechselt und wie er von Kalkutta efließend nach Japan übergeht. "folgen" ist hier etwas zu einfach ausgedrückt, denn Duerrs Materialsammlung grenzt an eine zusammenhangslose Aneinanderreihung. Diese 300 Seiten sind ein Sammelsurium an interessanten Kuriositäten, die jedoch eines gemeinsam haben: sie widerlegen tatsächlich Elias Zivilisationsthese in höchster Finesse. Das unterstützt auch noch der Fussnoten-Anhang auf den Seiten 391-582 (!) und die lange Bibliographie (S. 585-652). Beides zeigt, wie viel Arbeit und Präzisionsarbeit im Text steckt (für die, die es nicht schom beim Lesen des Textes selbst oder Fussnotenabschnitte merkten).
Das an sich empfinde ich nun jedoch nicht als das WIRKLICH Bemerkenswerte und Beeindruckende an dem Buch, sondern eher die Wut und der Frust, der da drin steckt. Die Zitate in der Einleitung meines Kommentars sidn zwar teilweise selbst Zitate innerhalb des Buches, sollen aber verdeutlichen, mit welcher Härte und Unerbittlichkeit Duerr hier schreibt. In diesem Sinne will ich auch noch kurz etwas zum Anhang (S. 354-388) sagen, in dem Duerr auf Kritik (an den ersten 3 Bänden der Reihe, nehme ich an) eingeht. Duerr setzt dem Nachwort ein Zitat von Nietzsche voran: "Und Niemand lügt soviel als der Entrüstete." Und so gehts auch weiter. Duerr unterstellt anderen, gelogen zu haben und sich einfach nur sinnlos aufzuregen. Also, da ist bestimmt was dran, aber Duerr regt sich selbst auch sehr gut auf. WIRKLICH. ICH DACHTE, ICH BIN IM FALSCHEN FILM. Er sprach sogar davon, dass er Morddrohungen erhalten habe (S. 355). WTF. Wo sind wir hier ? Duerrs Argumentationsgang hatte ich eigentlich schon nach der Einleitung verstanden und akzeptiert. Immerhin gehöre ich schon von vorneherein zu denjenigen, die der festen Überzeugung sind, dass wir heute nicht so modern sind, wie wir denken oder hoffen, und dass primitive Kulturen nicht so primitiv sind/waren, wie wir meinen oder vermuten. Ich war noch ein Anhänger einer moralischen Hierarchisierung von Kulturen, Gesellschaften oder Länder, besonders wenn es (zwangsläufig) daruf abzielt, dass "wir" "moderner"/"besser"/"fortschrittlicher" sind als "andere". Der gesamte Hauptteil ist dann eben eine akkurate Beweisführung. Das finde ich auch unsagbar wichtig, weil wir so mit empirischen Argumenten ausgestattet werden. Das wäre soweit auch OK. und das empfäne ich auch als angemessenes Ende. Doch ich bin viel faszinierter von der besagten Wut des Autors hier und von dem ganzen polemischen Kontext des Themas. So ist die Kritik eines Rezensenten sinnlos: "Oberflächlich affinen Signifikanten werden, über alle Kultur- und Zeitgrenzen hinweg, gleiche Signifikante zugeordnet, und schon aus den erzählten Verhaltensweisen ersichtliche differences make no differences. [...] So what, Mr. Duerr?" (von Duerr selbst zitiert, S. 356, mit der bezeichnenden Kommentierung: "Oder wie es ein anderer Kritiker, der etwas dagegen zu haben scheint, daß man ihn versteht, formuliert"). Duerr selbst hält seine Wut auch hier nicht gerade zurück, bezichtigt andere (berechtigt oder nicht) der Lüge und tut deren Kritik als sinnlose Empörung ab. Dabei finde ich schon, dass er auf die Kritik seiner Argumentationsanordnung, näher eingehen dürfte. Sehr deftig reagiert er auch in einer Fussnote auf die Publizistin (?) Katharina Rutschky. Diese habe in der Zeit gemeint, da sie wegen des Fehlens eines Penis nicht dazu in der Lage sei "phallisch zu drohen". Duerr bitet ihr da eine Alternativdrohgeste aus der Tierwelt an: "Zu diesem Zwecke bräuchte Frau Rutschky freilich gar keinen Penis. Weibliche Totenkopfaffen beispielsweise demonstrieren ihre Überlegenheit, indem sie die Schenkel spreizen und ihre erigierte Klitoris zur Schau stellen." (S. 355 mit Fn. 5 auf S. 552).
Duerr muss man seine Schlagfertigkeit wirklich lassen, doch evtl. ist der indirekte Vorschlag zur Zurschaustellung der Klitoris zu viel.
Methodisch und fachlich ist das Thema der Zivilisationstheorie und seiner Widerlegung echt interessant. Trotzdem ist dieses Buch für mich ein etwas schockierender Einblick in die mögliche Unerbittlichkeit einer "wissenschaftlichen" Diskussion. Die Anführungszeichen habe ich deswegen gesetzt, weil die Diskussion beidseitig wirklich nicht gerade für die Diskutanten spricht. Auch wenn ich ehrlich gesagt denke, dass es beiden Seiten zu mehr Bekanntheit reichte.
Interessanter als das Buch an sich finde ich also eher den gesamten thematischen und personellen Kontext. Sehr überrascht war ich auch über einen älteren Spiegel-Artikel, in dem ersichtlich wird, dass Norbert Elias (ihr erinnert euch ? Der Urheber der Zivilisationstheorie) nach außen hin gegenüber Duerr freundlich und lobend war, aber sich hinterrücks beim Verlag Suhrkamp beschwerte, dass der Duerrs Bücher publiziere. Der Spiegel-Artikel schließt dann auch mMn sehr richtig mit "Fest steht: Im zivilisierten Verhalten, auf das sich die Menschheit laut Elias zubewegt, müssen sich die Groß-Denker noch üben."
Was ich an Sekundärquellen im Fließtext erwähnt habe und mehrere andere Kommentare aus dem Internet, die mir halfen, das Buch als ganzes und den Kontext der Debatte und der Personen zu verstehen (zumindest hoffe ich, einiges verstanden zu haben), liste ich hier mal auf:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25327104.html
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-die-nackten-und-die-roten-11311343.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=6243
http://www.berliner-zeitung.de/was-bisher-fehlte--ist-nun-kenntnisreich-da--hans-peter-duerr-legt-seine-dokumentation-ueber-die-weibliche-brust-vor-apfel--pfirsich-oder-melone-16437258
http://www.ultimo-muenster.de/kr-buch/b-duer.htm - Manuel Wagner
Nur ich bin normal
(16)Aktuelle Rezension von: KymLucaEin Buch aus der Ich-Perspektive, allerdings erfährt man hier weder etwas über das Aussehen, Geschlecht oder den Namen des Ichs. So bleibt jedem Leser die Interpretation selbst überlassen, was ich ziemlich gut finde.
Das Ich lebt sehr zurückgezogen und hält alle anderen für dumm und von sozialen Kontakten abhängig, also sozialsüchtig, was die anderen aus Sicht des Ichs schwach macht.
Das Ich bezeichnet sich selbst als soziophob, was hier aber nichts mit der real existierenden Krankheit zu tun hat, sondern als schlecht formuliertes Gegenstück zur "Sozialsucht" gemeint ist.
Ein recht kurzes und spezielles Buch, was man wahrscheinlich entweder lieben oder hassen muss. - 8
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