Bücher mit dem Tag "stiller"

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7 Bücher

  1. Cover des Buches Stiller (ISBN: 9783518462348)
    Max Frisch

    Stiller

     (353)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Was ja in der Literaturwelt offensichtlich hinlänglich bekannt sein dürfte, ist der Umstand, dass Max Frisch in diesem Roman einen Kunstgriff - für mich aber quasi eine verlogene Finte - gewählt hat, um über sich selbst zu schreiben und sich selbst von außen zu analysieren, indem er den Protagonisten dem Verdacht aussetzt, die Identität des Herrn Stillers aufzuweisen. Dies weist die Hauptfigur des Romans aber ganz entschieden von sich und geht ihrerseits nun heran, diesen Herrn Stiller, für den er fälschlicherweise beziehungsweise nicht fälschlicherweise gehalten wird, aus der Perspektive des externen Beobachters zu betrachten, allmählich zu erforschen und zu analysieren.

    Diesen Kunstgriff mag man genial finden, muss man aber nicht. Mir stößt so etwas aus mehreren Gründen sehr sauer auf. Erstens finde ich es extrem eitel, sich selbst zu analysieren, ohne seine eigene Person ins Spiel zu bringen. Natürlich haben oft Figuren von Autoren autobiografische Züge, dann werden sie aber entweder von Innen- oder von der Außenansicht her beschrieben, aber in diesem Fall spielt Frisch gleichzeitig Patient der leidet, Therapeut der interpretiert und versucht zu heilen und Videokamera, die beobachtet (man kann als Analogie auch nicht, Gesetzgeber, Staatsanwalt, Verteidiger, Richter und Exekutive gleichzeitig sein, auch in der Psychologie sollte es sinnvollerweise eine Gewaltenteilung geben). So etwas ist erstens nicht zielführend, kann nicht funktionieren und ist auch ethisch recht verwerflich, deshalb ist es ja auch Therapeuten untersagt, sich selbst zu analysieren, im Gegenteil, sie sind verpflichtet, in regelmäßigen Abständen einen anderen professionellen Therapeuten aufzusuchen. Was also bei dieser sogenannten "Analyse" sinnvollerweise herauskommen kann, ist nie eine richtige Analyse sondern nur eine eitle larmoyante, selbstverliebte peinliche Rechtfertigung des Charakters und der Taten ohne einen Millimeter Weiterentwicklung, die ja bei einer derartigen Selbstzentrierung gar nicht stattfinden kann. Ach ja die gemeinhin oftmals hineininterpretierte Identitätsfindung kann ich nicht finden.

    Selbst bei einem relativ normalen Menschen funktioniert das nicht, bei einem egozentrischen selbstverliebten Menschen wie dem Herrn Frisch-Stiller,  ich will nun nicht das Wort Narzissmus in den Mund nehmen, denn das ist eindeutig eine Persönlichkeitsstörung, die ich mir nicht anmaße zu treffen (aber 6 meiner wirklich guten Freundinnen könnten das, wenn Sie das Buch gelesen hätten), ist die ganze hier ausgebreitete therapeutische Geschichte nur ein gähnend langweiliges Kreisen von Rechtfertigungen um eine nicht gerade spannende Persönlichkeit auf Grund ihrer atemberaubenden Egozentrik.

    Da kommen wir nun zu einem weiteren Ärgerfaktor. Wenn ich mir überlege, wieviele junge Burschen diese Hauptfigur (Stiller - bzw. Nicht Stiller) und auch den Staatsanwalt Rolf, der so ein bisschen aus der NLP-Ecke (die es ja damals als NLP noch nicht gab sondern nur die psychoanalytischen Grundlagen) zu stammen scheint, weil er permanent als krasses Gegenteil zu "Stiller" soviel seiner Partnerin spiegelt und doch soviel manipuliert, als zwei wesentliche männliche Role-Models in den schwierigen Zeiten der Pubertät vorgesetzt bekommen haben, dann steigen mir wirklich die Grausbirnen auf. Ich wundere mich dann wirklich nicht, dass auch noch in so vielen Köpfen ein derart arges unrealistisches duldendes Frauenbild der Frau Julika, die auch noch selbst schuld ist, wenn sie krank am Boden liegt und der man natürlich auch jede Hilfe verwehren muss. Oh ja, da sind wir wieder bei einem grausamen menschenverachtenden Charakterzug, der hier ganz ordentlich bis fast auf die letzten Seiten ausgewalzt und glorifiziert wird, dass man einer Partnerin nicht helfen will, denn erstens hat sie die Kalamitäten durch was auch immer - Gott oder was anderes - selbst verdient, zweitens ist man ja selbst der Leidende, weil man mit der Schwäche des Partners belästigt wird und drittens wenn man hilft, erniedrigt man sich selbst und wird unmännlich. Was für ein Scheißdreck.

    Das ganze gipfelt sogar in ernstgemeinten nicht widersprochenen Aussagen wie zum Beispiel der Umstand, dass sich eine Frau, die sich intensiv um ihr Kind kümmert, das aus purem Narzissmus tut? WTF für ein egozentrischer MUMPITZ. Hier wird wie vieles andere ein Männerbild propagiert  von Typen, die auch in Kauf nehmen würden, dass ihr Baby stirbt, nur weil sie die Nr. 1 Position bei der Frau auch nach der Geburt des Kindes nicht aufgeben wollen. Im Roman das dreißigste Jahr habe ich die Kurz-Geschichten von Ingeborg Bachmann um derartige zahlreiche Figuren stark kritisiert, da ich ein solches allgemeines Männerbild bei all meinen feministischen Ansichten einfach nicht für zulässig halte und Bachmann vier oder fünf unterschiedliche Figuren ausschließlich mit solchen Charakterzügen konzipiert hat. Wäre sie ehrlich gewesen und hätte nur über eine Figur, respektive Max-Frisch oder ein Pseudonym seiner Person geschrieben, dessen charakterliche Einzelaspekte offensichtlich in nahezu alle Figuren im dreißigsten Jahr einflossen, dann hätte ich dieses Werk für viel wahrhaftiger gehalten, denn ein bis zwei faule Äpfel im Meer der männlichen Achetypen sind doch zulässig und realistisch und vernadern nicht die gesamte restliche Männerwelt.

    So nun komme ich von meiner persönlichen Meinung wieder mal weg in weit objektivere Gefilde. Durch diese stilistische Konstruktion, quasi eine autobiografische Rechtfertigung getarnt als Analyse schreiben zu wollen, ohne sich selbst ins Spiel zu bringen, ist der Plot des Romans total  unglaubwürdig und komplett verhunzt - so ein richtiger Schwachsinn. Da ich manisch plotorientiert bin und logische Fehler mich zur Weißglut treiben, kann mich mir folgende Anklagen an den Autor nicht verkneifen: Warum wird Stiller von allen in Untersuchungshaft derart hofiert? Warum hat in der Schweiz ein Untersuchungshäftling Freigang? Wenn kein Kapitalverbrechen oder Verdunkelungsgefahr vorliegt, muss er entweder völlig enthaftet werden und sich regelmäßig melden oder er sitzt rund um die Uhr in Einzelhaft - etwas dazwischen ist komplett unlogisch. Einen Freigang unter Tags gibt es nicht vor einer Gerichtsverhandlung, sondern nur danach bei leichteren unbedingten Delikten oder bei schweren Delikten kurz vor der Entlassung mit Reststrafe auf Bewährung. Ich kenne mich da wirklich gut aus. Habe doch fast 35 Jahre in Krems und Steyr gleich neben Justizanstalten für Schwerverbrecher gelebt und gearbeitet.

    Frisch erzählt also nicht wirklich eine konsistente Geschichte, was für mich aber in einem Roman unabdingbar ist - tut aber so als ob-  und das kann ich gar nicht leiden. Gewürzt ist der Plot noch mit abstrusen münchhausischen Abenteuergeschichtln, die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, die auch das männliche junge Publikum, das offensichtlich noch nicht aus seiner Karl May-Phase herausgewachsen ist, adressiert und verleiten soll, den Roman zu mögen und gnädig zu beurteilen.

    Die Vierecks-Beziehungsgeschichte ist auf Grund der verkappten und sehr gestörten Persönlichkeiten auch eher mühsam und alles andere als spannend.

    Das einzige, was Stiller für mich persönlich den zweiten Stern eingebracht hat, ist die brilliante Gesellschaftskritik am Wesen des Schweizers- des Schweizer-Seins. Wenn Max Frisch nach außen analysiert, kann er das plötzlich extrem glaubwürdig, mit spitzer Feder, etwas boshaftem Humor und gnadenloser Brillanz. Ich habe vier Saisonen also insgesamt 12 Monate in diesem Land gelebt und gearbeitet und musste oft herzlich lachen. Zu jeder Aussage des Autors kann ich mehrere  Gschichtln aus eigener Erfahrung dazusteuern. Da wird beispielsweise die Affenliebe zum Militär, das überhebliche selbstüberschätzende Großmannstum (quasi wird dem Ausländer [Uslanda] immer die inkompetente kleine Maus, die brüllte vorgeführt, alles ist am besten am schönsten und am intelligentesten in der Schweiz), die Unfähigkeit zur Selbstkritik, der Nationalismus, und die Fiktion von unendlicher nationaler Freiheit in einer total unfreien Gesellschaft voller Konventionen. Alles wird sehr treffend zerlegt oder auch der Umstand thematisiert, dass die Körperpflege der Schweizer  in bemerkenswertem Widerspruch zur sonstigen Reinemacherei steht. Wie gesagt, zu jedem dieser Gesellschaftskritikpunkte habe ich mindestens ein eigenes kurioses Erfahrungs-Gschichtl.

    Was mich auch noch schockiert hat, sind tatsächlich kapitale Deutschfehler des Surkamp-Verlages, so etwas muss ich nicht dem Autor ankreiden, denn wozu gibt es denn Lektoren. Ich versteh das wirklich nicht🤔, die Erstausgabe ist auf Deutsch erschienen, ergo fallen Übersetzungsfehler weg. z.B.
    -Wir [Hier] können wir nicht stehenbleiben S.80,  
    - Daß Ostern waren [war], zeigte sich hier, nach dem Verstummen der [des]morgendlichen Kirchengeläute[s], nur noch an einem übermäßigen Verkehr auf der Überlandstraße. S.414

    Ihr seht schon, in den eckigen Klammern habe ich gleich den Rotstift angesetzt. Das sind nur zwei krasse Beispiele, andere habe ich nicht angezeichnet, aber noch ein paar Fallfehler und falsche Präpositionen gefunden. Ich bin ja die erste, die drüberliest, weil mein Hirn gern und recht gut antizipiert, aber wenn es sogar mir auffällt, ist es ein gravierendes Problem....

    Uff! Das war jetzt leider ein bisschen lang - ich hoffe, Ihr habt Euch noch nicht gelangweilt.

    Fazit: Dieser Klassiker ist für mich für die Tonne. Jetzt stellt sich nun aber die Frage, ob dieses Buch wirklich im Vergleich zu anderen von Frischs Werken wie Andorra oder Homo Faber, die ich in der Pubertät begeistert gelesen habe, so abstinkt, oder ich mich vielleicht weiterentwickelt habe. Das ist hier nämlich die Einserfrage. Wiewohl ich mir schenke, Andorra und Homo Faber erneut zu lesen und einer aktuellen Bewertung zu unterziehen. Dazu ist mir einfach meine Lebens- bzw. Lesezeit zu schade, und mein SUB ist auch noch bei 280 real verfügbaren Büchern, die gelesen werden wollen. Es einfach gibt zu viele Werke, die so brilliant sind und sehnsüchtig auf meine Endeckungsreise warten. Deshalb schließe ich mit einer Aussage, die ich sicher tätigen kann. Jede Zeit hat auch ihr Buch und ihre spezifische Bewertung. Das kann ich eindeutig sagen. 🙂
  2. Cover des Buches Maschine (Ein Fall für Peter Conrad 3) (ISBN: B07XFL1VY7)
    Barry Stiller

    Maschine (Ein Fall für Peter Conrad 3)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Peter und Lisa stürzen sich in ihr nächstes gemeinsames Abenteuer.


    Als Peter bei einer sehr ungeplanten und etwas mysteriös gestalteten Ausgrabung in Jugoslawien auf Schädel mit ringförmigen Verknöcherungen stößt, kann er sich diese nicht erklären. Weitere Untersuchungen scheitern, da der Ausgrabungsleiter und zuständige Professor der naheliegenden Universität unter seltsamen Umständen zu Tode kommt.


    Da die Forschungen sich auf Ausgrabungen im eher modernen und nur etwa um ein Jahrhundert früher gelegenen Zeitalter in Jugoslawien befinden, ist Peter froh, sich wieder seiner normalen Arbeit und seiner immer noch ausstehenden Doktorarbeit widmen zu können, anstatt sich mit der ihm völlig fremden Technik um mysteriöse Maschinen zu beschäftigen.


    Die Ausgrabungen des wohl ehemaligen Tesla-Labors und den mysteriösen Tod des Professors hat er schon vollständig vergessen als Lisa Franks völlig zerstört bei im aufschlägt.


    Lisa, seine Ausgrabungspartnerin seit Jahren, zeigt sich von einer Seite, die Peter sich schlecht erklären kann. Lisa scheint per Zufall an der Uni auf eine seltsame Sekte gestoßen zu sein und wird kurz daraufhin unmittelbar bedroht.


    Diese Sekte stellt sich als eine Art Schutzbund heraus, die sich mit Aluhüten und vollständigem Verzicht auf allerlei Elektronik sich gegen die daraus entstehende Verschmutzung zu wehren versucht.


    Was Lisa anfänglich noch belächelt, entpuppt sich jedoch als ganz große Nummer.


    Lisa ist angefixt und kann es nicht lassen, ihre Schnüfflernase aus dieser Sekte herauszulassen. Ihr gelingt der Zugang zu einer experimentellen Veranstaltung in den Bergen, bei der es neben einem Mord noch zu weiteren mysteriösen Umständen kommt.


    Peter fühlt sich genötigt, Lisa unter die Arme zu greifen und beschließt ebenfalls, sich diese Sekte mal genauer anzusehen, nichtsahnend, dass sich unmittelbar mit seiner eigenen Vergangenheit im damaligen Jugoslawien konfrontiert sieht.


    Peter Conrad und Lisa Franks ermitteln wieder gekonnt im mysteriösen Metier. Gemischt mit Archäologie, Historik und einem Hauch von Thriller-Feeling gelingt es Stiller und Stiller mal wieder, alles spannend und aufregend zu verpacken. Dabei bleiben sich Lisa Franks und Peter Conrad stets treu und alles steht und fällt mit ihrer ungewöhnlichen Freundschaft.


    Die Maschine endet wie gewohnt aus den ersten beiden Peter Conrad Fällen mit einem lauten Knall und hinterlässt einen mysteriösen wabernden Rauch, der einen nicht ganz klar in die Zukunft blicken lässt. Man ahnt, dass das letzte Wort noch nicht geschrieben beziehungsweise die letzte Ausgrabung noch nicht abgeschlossen ist.

  3. Cover des Buches Stiller und die Tote im Bus (ISBN: 9783897055582)
    Peter Freudenberger

    Stiller und die Tote im Bus

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Ein Fall für Peter Conrad / Blut (ISBN: 9783748547952)
    Barry Stiller

    Ein Fall für Peter Conrad / Blut

     (13)
    Aktuelle Rezension von: HarryBaumann

    Nach der Lektüre von »Informium« und »Die Ersten« (der arme Peter allein in Kanada ohne die vorlaute Lisa) war ich gespannt wie der sprichwörtliche Flitzbogen auf das neue Werk des Autorenduos Dana und Barry Stiller.

    Da ich vor langer Zeit mal ein populärwissenschaftliches Buch über Archäologie gelesen hatte, ging ich nicht völlig unbeleckt ans Lesen. Zudem interessiere ich mich für Geografie und Geschichte, kenne aber von London leider nur den Flughafen Heathrow. 

    Die Protagonisten zoffen sich wie gewohnt, sind aber kongeniale Partner, wenn es darum geht, Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Dabei müssen sie in diesem Fall auch Friedhofsmauern übersteigen und durch unterirdische Kanäle waten. 

    Der Plot ist zunächst verwirrend. Das ist Absicht und geschickt gemacht. Dann blinkten beim Lesen überall rote Pfeile, auf denen stand: Vampire in London! Maßgeblichen Anteil hatte daran der profilierungssüchtige Professor Small.

    Es war zu offensichtlich, um die Lösung zu sein. Dennoch schaute ich mir noch einmal die Dokumentation »Dracula – die wahre Geschichte der Vampire« an (Mediathek ZDF, Terra X, Titel eingeben). Die Furcht vor Untoten und damit verbundene Graböffnungen beschäftigte die Menschen in der Vergangenheit so sehr, dass Kaiserin Maria Theresia am 01. März 1755 den sogenannten »Vampir-Erlass« verkünden ließ. 

    Als Lisa und Peter, aber auch andere dem wahren Geheimnis der Grablegungen in Brompton Cemetery immer näherkommen, geraten sie in tödliche Gefahr.

    Wieder einmal ein spannender Thriller aus der Wortschmiede von Dana und Barry Stiller. Das profunde Wissen über Archäologie wird dem Leser nähergebracht, ohne den Fluss der Handlung zu bremsen. 

    Eine Bitte an die Autoren: Lasst mich und die anderen Fans nicht zu lange auf »Informium 2« warten!

  5. Cover des Buches Stiller und die Finsternis (ISBN: 9783897056879)
    Peter Freudenberger

    Stiller und die Finsternis

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Die Ersten (ISBN: 9783745007909)
    Barry Stiller

    Die Ersten

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Gise

    Peter Conrad ist Teil eines internationalen Grabungsteams in der kanadischen Arktis. Dort wurden in einer Wikinger-Siedlung gut erhaltene Eismumien gefunden. Allerdings sterben zwei Forscher unter mysteriösen Umständen, unerklärliche Ereignisse tauchen auf, und überhaupt gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den anderen Forschern teilweise eher schwierig. Und wurde bei all den Arbeiten etwas Böses aus den finsteren Legenden der Inuit geweckt?


    Das Autorenduo Barry und Dana Stiller schickt seinen Archäologen Peter Conrad in diesem Band bereits zum zweiten Mal auf eine gefährliche Mission. Die Vorkommnisse werden sehr geheimnisvoll geschildert, mehr als einmal muss der Leser hier seinen Grips anstrengen. Doch das macht man gerne, ist doch der Fall recht verzwickt aufgebaut, man überlegt, was kann wie sein, sucht nach Verbindungen zwischen den Geschehnissen… Gut aufbereitet und verständlich erklärt sind die vielen archäologischen Hintergründe, so dass man die Geschichte auch ohne fachliche Vorkenntnisse gut lesen (und verstehen) kann. Wieder einmal ein rätselhaftes Verwirrspiel der Autoren, in dem Fakten und Mythen aufs Beste miteinander verbunden werden!


    Diese spannende Verknüpfung von Archäologie und Krimi empfehle ich sehr gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sternen.

  7. Cover des Buches Vampira 02. Der Moloch (ISBN: 9783785731727)
    Manfred Weinland

    Vampira 02. Der Moloch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Was bei Teil 1 noch lustig trashig war, weil man doch viel erfuhr und die Geschichte voran ging, ist in Teil 2 so überzogen, dass es einfach nur nervt. Lilith ist nur noch eine dümmliche, sexy Vampirin mit eigensinnigen Zauberkleid und bunny Stimmchen, der Erzähler mit seiner reißerischen Weise nervt auch nur noch und die Dialoge... Hier ein paar Beispiele: "Baby, wenn es Dich nicht gäbe, müsste man Dich erfinden" oder "Nimm mich, nimm mich". Man riecht förmlich die 50er Jahre, in denen solche Geschichten mit großbusigen, dümmlichen Heldinnen, für pickelige, pubertierende Teenager geschrieben wurden. Aaaaaaaaarg

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