Bücher mit dem Tag "stolz und vorurteil"
35 Bücher
- Jane Austen
Stolz und Vorurteil
(4.090)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich habe mit einer Buchfreundin beschlossen, Stolz und Vorurteil im Buddy Read zu lesen, wofür ich sehr dankbar bin. So konnte ich das Buch zu Ende lesen und kann nun von mir behaupten, einen Jane-Austen-Roman gelesen zu haben.
Ich muss das so betonen, weil ich es alleine wahrscheinlich abgebrochen hätte – nicht, weil er schlecht geschrieben ist. Im Gegenteil: Ich denke, er trifft genau den Nerv von Fans dieses Genres. Nicht ohne Grund ist dieses Buch eines ihrer berühmtesten, sondern genau aus dem Grund, dass es einfach nicht mein bevorzugtes Thema ist.
Ich hatte es zwar schon länger auf meinem SuB, weil ich gerne Klassiker lese, aber ich hätte es wahrscheinlich nicht zu Ende geführt.
Trotz alledem kann ich mich nur positiv über das Buch äußern. Auch wenn ich nur drei Sterne vergeben habe, würde ich sagen, dass das in etwa dem entspricht, was jemand aus diesem Genre vielleicht mit 4–5 Sternen bewerten würde.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, und man bekommt schnell einen Überblick über die Situationen. Ich finde auch, dass in den 61 Kapiteln unglaublich viel passiert – eine klassische Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, die am Ende ihr Happy End findet.
Ich denke, was manche noch erfreuen wird: Wir erleben hier nicht nur eine Heiratsgeschichte, sondern gleich mehrere. Es geht um eine Familie oder besser gesagt um eine Mutter, die sich unter großen gesellschaftlichen Druck gesetzt fühlt, weil ihre Töchter noch nicht verheiratet sind, und die sehr darauf bedacht ist, dass diese „unter die Haube“ kommen.
Meiner Meinung nach spiegelt dieses Buch auch sehr schön wider, was passiert, wenn man sich zum Sklaven der Meinung anderer macht und ihr Urteil fürchtet, anstatt auf sich selbst zu hören.
Für Fans von Romantik, die sich entwickelt und erkämpft werden muss, ist Stolz und Vorurteil ein absolutes Muss. Es ist ein Klassiker, der diesen Ruf auch verdient.
- Jane Austen
Pride and Prejudice
(516)Aktuelle Rezension von: springtimeIch habe das Buch gern gelesen, auch wenn der Erzählstil etwas gewöhnungsbedürftig war. Manchmal kam mir das Ganze vor als würde ich einen zusammenfassenden Bericht lesen und keinen Roman, weil es mir zeitweise an Beschreibungen und Tiefe fehlte.
Der Plot war allerdings überzeugend und es ist eine eher ruhigere Liebesgeschichte, die ohne intensive Emotionen und Tragik auskommt.
Das Buch kann ich allen weiterempfehlen, die nach einer angenehmen Lektüre suchen zum Entspannen und Abschalten. - Jane Austen
Stolz und Vorurteil
(415)Aktuelle Rezension von: herr_hyggeDie fünf Töchter der Familie Bennet stehen vor der wichtigsten Aufgabe ihrer Zeit – einer vorteilhaften Heirat. Als Mr. Bingley, ein Junggeselle mit stattlichem Vermögen, den nahegelegenen Landsitz Netherfield pachtet, ist Mrs. Bennet davon überzeugt, dass er eine ihrer Töchter heiraten muss. Doch er bezieht Netherfield nicht allein, sondern in Begleitung seiner Schwestern, des Schwagers und des stolzen Mr. Darcy. Zwischen Mr. Darcy und der scharfsinnigen Elizabeth Bennet entfacht sich schnell ein Schlagabtausch aus Missverständnissen und verletztem Ehrgefühl, aber auch eine heimliche Anziehung …
Nach fast einem Jahrzehnt auf meinem SuB habe ich endlich Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ gelesen und finde, dass der Kultstatus, den dieser Roman innehat, absolut berechtigt ist. Denn es handelt sich nicht nur um eine nett geschriebene Romanze, sondern auch um einen kritischen – um nicht zu sagen satirischen – Blick auf die damaligen gesellschaftlichen Konventionen, verbunden mit feinsinnigem Wortwitz und ansprechenden Dialogen, die sowohl spitz, humorvoll als auch emotional aufgeladen daherkommen. Und genau das macht die Lektüre dieses Klassikers zu einem Hochgenuss.
Jane Austen zeichnet ihre Charaktere – insbesondere die weiblichen – mit Intelligenz, Urteilskraft, innerer Tiefe und dem Wunsch nach Selbstbestimmung und war ihrer Zeit damit weit voraus, da sie dadurch zwar leise, aber sehr wirkungsvoll die patriarchalen Strukturen ihrer Epoche unterwanderte. Zugegeben, sie gibt nicht jeder Figur die Möglichkeit, sich zu entwickeln, aber ihre Protagonist*innen lässt sie Fehler einsehen, reflektieren und schließlich an ihnen wachsen.
Wir haben hier einen zeitlosen Klassiker, der sich beschwingt und flüssig lesen lässt und so frisch daherkommt wie eine moderne Enemies-to-Lovers-Story, von einer Autorin, die eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe an den Tag legt und mit ihren gut gewählten Worten die Gepflogenheiten der Regency-Ära eingefangen und kritisch betrachtet hat. Für mich ein absolutes Highlight, das sich einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern redlich verdient hat.
- Jo Baker
Im Hause Longbourn
(244)Aktuelle Rezension von: PepaleHinter die Kulissen von Stolz und Vorurteil gesehen. Hier geht es mal nicht um Mrs. Bennet ihren Wunsch, die Töchter gut zu verheiraten und auch nicht um das Leben der fünf Bennet-Schwestern im Detail. Hier geht es um die Dienstboten, die Tag und Nacht für die Bennet-Frauen schuften und zur Stelle sind. Sie sind unsichtbar, kaum wahrgenommen, obwohl doch auch sie ein Leben haben. In dieser Geschichte wird bewusst, dass die Sorgen der Dienstboten niemand wahrnimmt oder erkennt. Wenn ein Dienstbote geht, wird nicht einmal bemerkt, dass es ihn mal gab.
Die Bennet-Mädchen sind faul und verwöhnt. Sie beschmutzen ihre Kleider und lassen sich bedienen. Man denkt beim Lesen von „Stolz und Vorurteil“ nicht darüber nach das die Kleider gewaschen, das Essen gekocht und die Mädchen trotz ihres Alters angekleidet werden müssen. In Stall und Küche geht alles von alleine, ohne das die Herrschaft etwas davon mitbekommt. Bei jedem Wetter, sei es stürmisch, regnerisch oder sonnig, muss die Post nach Netherfield und zurückgebracht werden. Wenn die Damen zu einem Ball gebracht werden müssen, warten die Kutscher stundenlang draußen im kalten oder regnerischen. All das passiert im Hintergrund, von den Dienstboten organisiert.
Sarah ist ein Dienstmädchen und verliebt sich in den Butler James, der ein Geheimnis verbirgt. Auch James ist Sarah sehr zugetan. Als sein Geheimnis droht ans Licht zu kommen verschwindet er bei Nacht und Nebel. Sarah ist traurig, findet ihn am Ende der Geschichte aber noch wieder.
Die Protagonisten sind gut dargestellt. Die Geschichte ist flüssig geschrieben. Das Cover passt zur Geschichte.
Eine interessante und empfehlenswerte Geschichte.
- Jane Austen
Stolz und Vorurteil und Zombies
(142)Aktuelle Rezension von: Judy_BuchWorum geht’s?
„Stolz und Vorurteil und Zombies“ von Seth Grahame-Smith ist eine Adaption von Jane Austens Stolz und Vorurteil, jedoch mit dem Zusatz von Horrorelementen.
Der Autor beschreibt eine Art Dystopie, in der die Menschen durch den Biss eines Untoten zu Zombies werden können. In dieser fiktiven Welt unterrichtet Mr. Bennet seine fünf Töchter Jane, Elizabeth, Mary, Kitty und Lydia in verschiedenen Kampfkünsten, um die „Apokalypse“ zu überstehen. Auch andere Familien wie z. B die Darcys sind für den Kampf gewappnet und stellen sich unverfroren der immer wieder größeren Armee von Untoten.
In diesen ungewissen Zeiten trifft die älteste Tochter Jane auf Mr. Bindgley und verliebt sich just in ihn. Doch in seiner Gesellschaft ist auch sein treuster Freund Mr. Darcy, der eher skeptisch gegenüber dieser Verbindung steht. Allgemein wirkt er sehr abweisend und unfreundlich, was besonders Elizabeth, die zweitälteste Tochter, auf unangenehme Weise zu spüren bekommt. Obgleich sie der mysteriöse Fremde auf unerklärliche Art und Weise anzieht, kann sie ihm seine Beleidigungen und Ratschläge Bingley gegenüber er solle sich von Jane fernhalten, nicht verzeihen.
Schon bald gerät jedoch alles außer Kontrolle und die Anzahl der Zombies scheint sich von Tag zu Tag drastisch zu erhöhen. Werden Mr. Darcy und Elizabeth Bennet ihre Streitigkeiten beseitigen können um Gemeinsam gegen die Armee der Finsternis kämpfen zu können?
Meine Meinung:
Was für einige Leser reinster Tratsch ist, ist für mich eines der spannesten Erlebnisse des Jahres gewesen! Ich habe zuerst den Film im Kino gesehen und war dermaßen positiv überrascht, dass ich mir sogleich das Hörbuch anschaffen musste! Und was soll ich sagen – es war ebenfalls ein Fest der Sinne für mich! Der Film hat kleine Details geändert, die ich sogar noch besser finde als im Buch, aber dennoch konnte mich die Geschichte von Seth Grahame-Smith zu 100% überzeugen!
Der Autor schafft es wie in seinen anderen Romanen (z. B Abraham Lincoln Vampirjäger) dem Leser eine fantastische Kombination aus Drama und Horror zu bieten.
Allgemein finde ich es klasse, wenn sich ein Autor wagt einen alten Klassiker neu aufzusetzen. Denn oftmals sehen vielen Menschen diesem dann skeptisch gegenüber!
Die Beziehung zwischen Darcy und Elizabeth kommt durch die kämpferische Art der beiden noch besser zu Geltung! Ich liebe es, dass der Autor die Mädchen nicht als hilflos beschrieben hat. Der, der noch am meisten beschützt werden muss, ist Mr. Bingley. Und Jane macht sich als Beschützerin einfach klasse! Der kleine Rollentausch von Mann und Frau ist sehr gelungen!
Dagegen sind Darcy und Eliza das perfekte Killer-Kommando, wenn sie sich nicht dauernd in den Haaren liegen würden! Ich finde man merkt in „Stolz und Vorurteil und Zombies“ noch deutlicher, dass Elizabeth sich schon von Anfang an zu Darcy hingezogen fühlt, aber ihr Stolz verbietet es ihr nachzugeben, was natürlich auch gut so ist, sonst hätte Darcy nicht über seine verletzenden Worte und Taten nachgedacht. Die Streitszenen mit Kampfelementen verfeinert zu erleben, war ebenfalls einfach grandios! Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt.
Man weiß die Storyline von Anfang an, es ist nichts Neues vom Inhalt her, aber die Elemente rauben einem den Verstand! Ich kann nicht aufhören dieses Werk und den Autor für seine Idee immer wieder zu loben!
Man sollte ohne Erwartungen und ohne Vorurteile sich der Geschichte widmen, genauso habe ich es auch getan und ich wurde belohnt!
Also Leute vergesst euren Stolz: Wenn euch Zombies zusagen, dann ist dieser Roman selbst etwas für Leser, die sonst keine Klassiker mögen! Ein Freund von mir fand der Film/die Geschichte großartig, obwohl er mit dem Original nicht viel anfangen konnte : Das heißt schon was, findet ihr nicht auch? 😉
Fazit:
Das Buchcover ist schlicht, aber effektiv! Das Klassische geht nicht verloren und eine edle Damen als Zombie darzustellen war eine gute Wahl - wie ich finde! Mir hat es direkt Lust auf mehr gegeben.
Es gibt auch noch zwei Fortsetzungen der Geschichte, jedoch von einem anderen Autor geschrieben! Bei Audible gibt es alle drei Bücher als Hörbuch zu kaufen!
Falls Interesse besteht, die Titel lauten:
- Stolz und Vorurteil und Zombies: Aufstieg der lebenden Toten
- Pride and Prejudice and Zombies: Dreadfully Ever After
Bücher von Steve Hockensmith
Abschließend kann ich nur sagen: Stolz und Vorurteil und Zombies zählt zu meinen Lieblingsbüchern und da ich Horror Genre liebe, gefällt mir diese Geschichte sogar noch ein klein wenig besser als das Original 😉 - Mary E. Garner
Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich
(341)Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilnerschon seit einer Ewigkeit wollte ich das Buch bzw die Reihe lesen und seit einiger Zeit liegt die Trilogie bei mir am SuB - inzwischen sind sogar noch zwei zusätzliche Bücher erschienen …
Dank dem Zufallsgenerator von @reado_official wurde mir „ᴅᴀꜱ ʙᴜᴄʜ ᴅᴇʀ ɢᴇʟöꜱᴄʜᴛᴇɴ ᴡöʀᴛᴇʀ - ᴅᴇʀ ᴇʀꜱᴛᴇ ꜰᴇᴅᴇʀꜱᴛʀɪᴄʜ“ von Mary E Garner für meine #12für2025 ausgesucht
was wäre wenn man wirklich in Bücher eintauchen könnte - wenn man mit den Figuren sprechen und interagieren könnte - an der Handlung teilhaben könnte … in welches Buch würdet ihr als erstes eintauchen?
Für Hope Turner wird das alles zur Wirklichkeit und sie landet in ihrem Lieblingsbuch - Stolz und Vorurteil und soll darüber hinaus auch gleich mal diese Buchwelt retten denn nicht alle Romanfiguren sind damit zufrieden nur in der Buchwelt zu existieren …
und so beginnt ein spannendes Abenteuer in einer fantastischen Welt
Ich lese ja eigentlich keine Klassiker aber das Buch hat mich dazu inspiriert mich näher mit Stolz und Vorurteil zu beschäftigen und vielleicht werde ich es sogar noch lesen 😇
- Karen Joy Fowler
Der Jane Austen Club
(198)Aktuelle Rezension von: PrinzesschnEin Buchclub, um alle Romane von Jane Austen vorzustellen und zu diskutieren war die Prämisse von fünf Frauen und einem Mann. Doch in den Treffen geht es nicht nur um Jane Austen, sondern vielmehr um die eigenen Wünsche, Sehnsüchte und Erfahrungen der Teilnehmenden. Es werden Ehen getestet, Annäherungen vollführt, zarte Bande geknüpft und Tragödien gemeinsam gemeistert. Und auch für die Liebe findet sich natürlich ein wenig Raum.
Eigentlich hätte das Buch komplett meins sein müssen. Ich liebe Buchclubs genauso sehr wie Jane Austen und hatte mich total gefreut, ein paar Gedanken und Aspekte zu den einzelnen Geschichten zu erfahren. Auch wenn ich nicht mehr alle Plots und Ereignisse im Kopf hatte, wurde meinem Gedächtnis auf die Sprünge geholfen, sodass ich den Diskussionsrunden gut folgen konnte.
Leider wurd ich mit dem Schreibstil nicht wirklich warm. Er kam mir zu artifiziell und dadurch gewollt vor, dass ich mich teilweise gar nicht richtig auf die Handlung konzentrieren konnte, sondern an einzelnen Formulierungen hängenblieb. Auch die Atmosphäre, die ich eigentlich bei einem Buchclub über die Austen-Bücher erwartet hätte, kam bie mir leider gar nicht an.
An sich fand ich es eine tolle Idee, nicht nur die Bücher in einzelne Kapitel zu packen, sondern auch die Charaktere. Aber gefühlt gab es so viele Informationen zu den einzelnen Charakteren, dass es mir alles sehr gehetzt vorkam und ich am Ende dann doch keine tieferen Einblicke bekommen habe und die Charaktere somit blass geblieben sind. Es hätte dem Buch wahrscheinlich gut getan, sich auf eine oder zwei Figuren zu beschränken, in diese aber tiefer einzutauchen, sodass man Sympathien aufbauen und Bande knüpfen hätte können.Ein Buch, das so viel Potenzial hatte, mich aber dennoch leider nicht wirklich erreichen konnte. Sehr schade. Nichtsdestotrotz hat mir der Anhang mit den Verweisen zu den Originalwerken und so weiter sehr gefallen.
- Alexandra Potter
Ein Mann wie Mr. Darcy
(266)Aktuelle Rezension von: WoerterkatzeKlappentext:
Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist da denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“.Inhalt:
Die New Yorkerin Emily ist ein hoffnungsloser Fall was Beziehungen angeht. Immer wieder trifft sie den falschen Mann, keiner ist wie ihr Traummann Mr. Darcy. Emily arbeitet in einer Buchhandlung und ihre Angestellte und Freundin Stella möchte sie über Weihnachten mit nach Mexiko nehmen. Aber da möchte Emily nicht mit und um dies nicht deutlich sagen zu müssen, sagt sie, dass sie schon eine Reise gebucht hat. Und da sie nun Nägel mit Köpfen machen muss, bucht sie eine Literaturreise nach England – genauer eine Jane Austen Literaturreise. Einmal in England angekommen, stellt sie fest, dass nur ältere Damen ihre Begleiterinnen sind und ein unmöglicher Londoner Journalist, der einen Artikel über Mr. Darcy den Romanhelden von Jane Austen schreiben soll und dafür die Damen befragen soll. Dieser Journalist ist Emily direkt unsympathisch und so nimmt die Geschichte a la Stolz und Vorurteil seinen Lauf.Meinung:
Alexandra Potter hat einen sehr locker, flockigen Roman in Anlehnung an Stolz und Vorurteil geschrieben. Wer vorher nicht das Original gelesen hat, für den birgte dieses Buch viel neues. Den Kennern von Stolz und Vorurteil sind im Zweifelsfalle sehr schnell die Parallelen aufgefallen. Aber Alexandra Potter hat sich etwas einfallen gelassen, sie hat immer wieder Begegnungen von Emily mit der Romanfigur von Jane Austen, Mr. Darcy, eingebunden. Mir hat das Buch trotz der Kenntnis von Stolz und Vorurteil sehr gut gefallen. Man taucht einfach in eine andere Welt ein und vergisst die Zeit um sich herum. - Bernie Su
Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet
(69)Aktuelle Rezension von: Laura-SonnenblumeIch hatte vorher große Sorge, dass das Original kaum noch zu sehen sein wird und nur die Hauptstory übernommen wurde. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Das Buch hält sich in einem wundervollen und vor allem auch humorvollen Maß an den originalen Roman.
Immer wieder kleine Anspielungen an das Original haben mir das Lesen versüßt und das Buch wirklich aufgewertet.
Der Erzählstil, in Form von Tagebucheinträgen, ist einfach mal etwas anderes und gut zu lesen.
Generell ist es sehr flüssig geschrieben, doch war es mir gerade in der Mitte sehr langatmig.
Trotzdem ein schönes Buch für zwischendurch und vor allem auch lesbar ohne die Videos geschaut zu haben.
Mit den Videos in Kombination - Ein außergewöhnliches "Crossover" und eine schöne Ergänzung! - Charlie Lovett
Jane Austens Geheimnis
(69)Aktuelle Rezension von: NaikeNette Plot-Idee, die Umsetzung zu lesen hat mir Spaß gemacht. Kleine Kritik allerdings für die permanenten sexuellen Anspielungen, deren hätte es nicht bedurft. Überhaupt wie die Protagonisten mit ihren fragwürdigen Männergeschichten umgegangen ist, war irgendwie auf oberflächliche Weise cringe.
- P. D. James
Der Tod kommt nach Pemberley
(65)Aktuelle Rezension von: MonikaEine der vielen Weiterführungen oder Ergänzungen zu den Büchern oder Figuren von Jane Austen , diesmal durch eine Kriminalautorin, liegt hier vor.
Bekanntes begegnet dem Lesenden, Mr. Darcy und Elisabeth, seit einigen Jahren verheiratet, planen eine Abendgesellschaft auf Pemberley.Im Lauf der Handlung tauchen viele weitere Namen aus den Romanen von Jane Austen auf, nebenbei, unauffällig , nur bei sehr genauem Lesen erkennbar.
Wickham, bei Jane Austen eine sehr zwielichtige Figur, wird in dieser Handlung eines Verbrechens beschuldigt und es kommt zu einem Gerichtsverfahren mit ungewissem Ausgang.
P. D. James gelingt weitgehend die Adaption des Schreibwesens von Jane Austen.
Allerdings gerät die sorgfälige Ausarbeitung eines Kriminalgeschehens dabei in den Hintergrund, die Handlungsfäden hängen deutlich durch und gehen keine interessante Verknüpfung ein.Zum Mitdenken fehlt hier der Anreiz..
Für mich liest es sich wie ein Mix von etwas Jane Austen, etwas P. D,James und durchaus einem größeren Anteil von Hedwig Courths-Mahler.Abgesehen davon bietet das Buch durchaus Unterhaltung,
.Um dem Ehrgeiz von P:D: James Tribut zu geben, vergebe ich hier vier Punkte
- Jo Baker
Longbourn
(14)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Dieser Blick hinter die Kulissen von "Pride and Prejudice" hat mich sehr beeindruckt! Ich mag ja historische Geschichten, die in großen Häusern spielen, z.B. die Tuchvilla oder Downton Abbey. Außerdem mag ich die Romane von Jane Austen.
In Longbourn erfahren wir aus der Perspektive verschiedener Hausangestellter, was alles im Hintergrund passiert, während Miss Elisabeth und ihre Schwestern zwar auch Existenzängste haben, weil sie mit leeren Händen dastehen werden, sobald ihr Vater stirbt, weil Haus und Geld damals nur an männliche Erben gingen, aber die meiste Zeit doch eher mit ihrem Liebeskummer, ihrem Aussehen und der Etikette beschäftigt sind. Es geht um schwere Schicksale von Waisenkindern, unehelichen Kindern, Homosexuellen und Soldaten. Aber die Geschichte ist nicht deprimierend, sondern so voller Hoffnung und Tatendrang, dass sie in nullkommanichts gehört ist. Nur die allerletzte Szene hätte ich weggelassen. Sie ist zwar nicht schlimm, aber meiner Meinung nach wäre sie einfach nicht nötig gewesen.
- Kim Wilson
Auf den Spuren von Jane Austen
(3)Aktuelle Rezension von: LeseglueckErster Satz
Als Kind lief ich auf meinem Schulweg immer an einem Austen-Wohnhaus vorbei.
Cover
Das Cover ist wunderschön. Man sieht darauf eine geöffnete Tür und diese ist umwachsen von Blumen. Die Tür gehört zum heutigen Jane Austen`s House Museum.
Meinung
Da ich schon so einige Bücher von Jane Austen gelesen und viele Verfilmungen gesehen habe, wurde mir dieses Buch von einer Bekannten empfohlen und ausgeliehen. Es hat eine schöne Aufmachung und es gibt viele tolle Bilder darin zu sehen. Das einzige was mir bei diesem Buch gefehlt hat, war das Lesebändchen. Spannung kommt in solchen Büchern natürlich nicht auf aber darum geht es ja auch nicht.
Das Buch ist in elf große Kapitel unterteilt. Es gibt ein Vorwort das gleich Lust auf mehr gemacht hat. Im ersten Kapitel wird dann die Autorin vorgestellt und die weiteren Kapitel wurden nach Orten wie Steventon, Bath, Southampton und anderen Orten benannt in denen Jane Austen gelebt oder sich kurzzeitig aufgehalten hat.
Ich fand es Interessant so viele neue Dinge über Jane Austen zu erfahren, die ich bisher noch gar nicht wusste. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, ist sie mir noch sympathischer geworden. Außerdem erfährt man viel über die damalige Zeit und natürlich wie und wo Jane gelebt hat. Im letzten Kapitel geht es um ihre Krankheit bis hin zur Beisetzung.
Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, dem kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Es gibt viele Passagen die aus Briefen von Jane oder ihrer Schwester bestehen, was mir gefallen hat und alles etwas aufgelockert hat. Das schönste Bild in diesem Band ist wie ich finde das Bild auf dem Cover.
Fazit
Auf den Spuren von Jane Austen ist ein gelungenes Buch über diese tolle Schriftstellerin. Als Leser lernt man sie besser kennen und es gibt sicherlich für jeden noch etwas neues zu erfahren. Da ich keinen Kritikpunkt finde, vergebe ich 5 von 5 Sterne. - Annie Darling
Sommer in Bloomsbury
(80)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als sich Verity und Johnny kennenlernen stellen sie fest, dass sie beide dasselbe Problem haben. Beide sind glückliche Singles, aber sie sind es leid, dass Freunde und Verwandte sie ständig darauf ansprechen und versuchen ihnen bei der Partnersuche zu helfen. Die beiden schließen daher einen Pakt: Sie werden sich als Paar ausgeben und sich gegenseitig zu Partys, Hochzeiten und anderen Familienfeiern begleiten. Allerdings wird es schon bald kompliziert, denn es sind echte Gefühle im Spiel…
„Das Problem ist doch folgendes: Aus der anfangs noch kleinen Lüge, man wäre in einer festen Beziehung entsteht innerhalb kürzester Zeit ein regelrechtes Netz aus Unwahrheiten, für das man eine Übersichtstafel bräuchte, um den Überblick zu behalten.“ (S. 56)
Meine Meinung:
Das lustige und ungewöhnliche Kennenlernen von Verity und Johnny zu Beginn des Buches hat mir gefallen und ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden. Verity und Johnny sind zwei sympathische Protagonisten und ihr „Pakt“ versprach unterhaltsame Entwicklungen. Auch die Nebenfiguren – v.a. Johnnys Vater und Veritys Schwestern – mochte ich gern.
In dem Buch gibt es herzliche und lustige Momente. So fand ich es zum Beispiel sehr unterhaltsam wie Verity – ehe dann schließlich Johnny so tut als sei er mit ihr zusammen – den komplett erfundenen Ozeanografen Peter Hardy als ihren Freund ausgibt. Sie ist was diese Lügengeschichte angeht sehr fantasievoll und detailverliebt. Gleichzeitig bringt es sie aber auch an ihre Grenzen, denn es ist gar nicht so leicht bei einem solchen Lügenkonstrukt noch den Überblick zu behalten. Ganz besonders rührend fand ich die Szene in der sich herausstellt, dass Johnny Verity zuliebe „Stolz und Vorurteil“ gelesen hat, weil er weiß wieviel ihr das bedeutet.
Es wird gut beschrieben wie Verity und Johnny allmählich Freunde werden. Außerdem ist man gespannt mehr darüber zu erfahren welche unglückliche Liebe Johnny zusetzt und einer neuen Beziehung entgegensteht. Der Buchladen in dem Verity arbeitet und die Orte an denen die von Verity und Johnny besuchten Partys und Feiern stattfinden geben sehr gute Handlungsschauplätze ab, die für Abwechslung sorgen.
Da Verity ein großer Fan von „Stolz und Vorurteil“ ist gibt es in diesem Buch gelegentlich Anspielungen darauf und das hat mir gefallen, weil ich „Stolz und Vorurteil“ mag. Verity hat auch eine liebeswerte Marotte, die damit zusammenhängt: Immer wenn sie neue Leute kennenlernt, ordnet sie ihnen gedanklich eine Figur aus „Stolz und Vorurteil“ zu und wenn sie eine Entscheidung treffen muss fragt sie sich manchmal im Stillen was Elizabeth Bennet an ihrer Stelle tun würde. Außerdem steht am Anfangs jedes Kapitels ein kurzes Zitat aus „Stolz und Vorurteil“.
Wie erwartet hat das Buch letztlich ein Happy End.
Warum gebe ich diesem Buch trotzdem bloß 3 Bewertungssterne?
Das liegt zum einen an den Verwicklungen und dem Gefühlschaos rund um das Trio Johnny, Harry und Marissa. Ich fand das Verhalten von ihnen untereinander äußerst problematisch, unsensibel und nicht nachvollziehbar. Das Ganze war ziemlich bedrückend und etwas merkwürdig. Wer es genauer wissen will: Johnny liebt Marissa (mit kleiner Unterbrechung) seit rund 15 Jahren und die beiden waren in der Vergangenheit auch mal ein Paar, aber dann haben sie sich getrennt. Marissa ist anschließend mit Harry zusammenkommen, der Johnnys bester Freund ist. Marissa und Harry haben sogar geheiratet, aber Marissa und Johnny haben festgestellt, dass sie sich immer noch lieben. Marissa liebt aber sowohl Johnny als auch Harry und bleibt deshalb mit Harry verheiratet, während sie Johnny als enge Bezugsperson „behält“ und ihn emotional an sich bindet. Marissa und Johnny telefonieren und texten fast täglich (!) und das mehrmals und sehr intensiv. Sobald Marissa sich meldet lässt Johnny alles stehen und liegen um mit ihr zu sprechen. Harry weiß von den Gefühlen zwischen Johnny und Marissa, aber er findet sich damit ab, weil er ein schlechtes Gewissen hat, dass seine Ehe mit Marissa seinen besten Freund Johnny so traurig gemacht hat. Johnny wird von Marissa und Harry auf sämtliche Partys eingeladen und schmachtet Marissa dann regelmäßig aus der Ferne an. Obwohl das für alle Beteiligten schwierig ist und ihrem Glück entgegensteht besteht diese problematische Dreieckskonstellation jahrelang ohne dass mal einer von ihnen die Konfrontation gesucht bzw. ein klärendes Gespräch gefordert hat. Das konnte ich wirklich nicht verstehen. Ich hätte erwartet, dass Harry mal in Wurt gerät und ein Ultimatum stellt oder dass Johnny nach Jahren (!) der unerfüllten Liebe früher damit abschließen hätte können.
Vor allem aber dauert es viel zu lang bis die Liebesgeschichte zwischen Verity und Johnny Fahrt aufnimmt. Es vergehen mehr als 2/3 des Buches ehe sich abzeichnet, dass da tatsächlich mehr zwischen den beiden sein könnte. Über weite Strecken sieht alles danach aus, dass die beiden nie mehr als Freunde sein werden, weil es an Szenen fehlt die Herzklopfen zwischen den beiden auslösen und den Leser spüren lassen, dass da „mehr“ ist. Als Verity und Johnny dann ihren Gefühlen nachgeben geschieht das unter etwas merkwürdigen Begleitumständen und kommt etwas plötzlich: Die beiden streiten sich und schreien sich ihren Hass entgegen um sich in der nächsten Sekunde in den Armen zu liegen und die Nacht miteinander zu verbringen. Das wiederholt sich am nächsten Tag, aber ein richtiges Gespräch über das was zwischen ihnen vorgefallen ist gibt es zunächst nicht. Dann gibt es mehr als eine Woche gar keinen Kontakt mehr zwischen ihnen ehe Verity beschließt Johnny zu besuchen. Die beiden sprechen miteinander und werden ein Paar. Das ging mir aber in Anbetracht des ganzen Dramas zuvor und mit Blick auf Johnnys jahrelange Anhänglichkeit an Marissa zu schnell um mich vollständig überzeugen zu können.
Fazit:
Es handelt sich um eine schöne Liebesgeschichte, die aber ihr Potenzial nicht so recht entfaltet. Die guten Stellen waren nicht genug um mich darüber hinwegsehen zu lassen, dass mich einige entscheidende Dinge gestört haben.
- Janice Hadlow
The Other Bennet Sister (English Edition)
(5)Aktuelle Rezension von: mnikkimIch habe dieses Buch regelrecht verschlungen und überraschenderweise für mich innerhalb eines Tages beendet. Laut Apple Bücher sogar nur 8 Stunden hehe :) Meine Motivation kam ursprünglich durch die aktuell laufende Serie. Nachdem ich den ersten Teil gesehen hatte, wusste ich, dass ich mir das Buch dazu reinziehen muss.
Die Spannung darüber, wie es weitergeht, hat mich total gepackt. Durch die Schauspieler aus der Serie hatte ich außerdem sofort ein klares Bild der Hauptcharaktere vor Augen, was das Lesen noch intensiver gemacht hat.
Mitten im Buch habe ich dann gemerkt, dass mir die Geschichte im Buch sogar besser gefällt als in der Serie. Die Änderungen in der Serie stören mich zwar nicht, aber sie fühlt sich eher wie eine Art „Fanfiction“ zum Buch an.
Der Höhepunkt hat mich richtig gecatcht, aber das Ende konnte da für mich nicht ganz mithalten. Besonders das Happy End der beiden kam mir zu kurz vor allem im Vergleich zu der "langen" Zeit, in der der männliche Hauptcharakter nicht präsent war. - Jane Austen
Stolz und Vorurteil (Graphic Novel)
(8)Aktuelle Rezension von: GlitterQueenEine wirklich wundervolle Graphic Novel. Die Zeichnungen der Charaktere, Kostüme und Hintergründe sind ein Traum. Die Bennet Schwestern sehen alle unterschiedlich aus, aber doch ähnlich genug, sodass man sofort merkt, dass sie eine Familie sind.
Und nun zur Handlung: Genau so sollte man es machen. Zwar wurde diese, logischerweise, komprimiert, aber der Charme und Wortwitz, die Jane Austen ausmachen sind geblieben.
Das größere Format war hier die richtige Entscheidung, weil man so einfach viel mehr Platz für die Sprechblasen hat, um die Geschichte zu erzählen.
Ich finde es so schade, dass die, meiner Meinung nach, beste Graphic Novel Adaption von Stolz und Vorurteil so untergeht, weil Splitter ein kleinerer Nischenverlag ist (und wahrscheinlich auch keine Werbung dafür macht/gemacht hat).Wenn ihr überlegt, welche Graphic Novel ihr von Stolz und Vorurteil kaufen solltest, dann würde ich definitiv diese empfehlen, da mir die anderen beiden wirklich nicht gefallen haben.
- Amanda Quain
Skandal & Vorurteil
(72)Aktuelle Rezension von: Ein_buchmenschDer Autorin ist es gelungen den klassischer in die Neuzeit zu holen. Jedoch sind Lizzy und Mr. Darcy hier nur Randfiguren. Wir konzentrieren und hier vollkommen auf Georgiana. Diese ist voll und ganz davon eingenommen ihre Rolle als Darcy zu entsprechen doch ist damit nicht ganz so erfolgreich. Die Autorin hat die Charakterzüge der einzelnen Figuren sehr gut getroffen und passend übertragen. Was für mich ein Müh zu viel der Handlung eingenommen habe, war die Blaskapelle in der unserer Protagonistin gespielt hat. Sie hat zwar was neues gewagt aber hier und da wäre mir ein anderes Setting dann doch lieber gewesen. ( Obwohl ich selbst sehr lange Teil eines Orchestern war ist *ein toller Trompeter* sein für mich ein unverständlicher Grund eine Person zu glorifizieren)
- Jane Austen
Stolz und Vorurteil
(75)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenIch glaube, zum Inhalt brauche ich nicht viel sagen, aber wer dennoch noch nie von diesem Klassiker gehört hat, gibt es nochmal eine kleine Zusammenfassung:
Elizabeth ist klug, lebhaft und bildet sich sehr viel auf ihre Urteilsfähigkeit ein. Als zweite von fünf Töchtern nicht vermögender Eltern hat sie eigentlich nicht viel Mitspracherecht, was die Wahl ihre Gatten angeht. Aber dies hält sie nicht davon ab, ihre Meinung kund zu tun und den selbstgefälligen Mr. Collins, als auch den stolzen Mr. Darcy abzuweisen...bis sie ihre Verblendung erkennt und um ihr Glück fürchten muss.Vorwort:
Ich bewerte hier hauptsächlich das Hörbuch und Eva Mattes als Sprecherin, die Geschichte spielt eine kleine Rolle.
Meine Meinung:
Stolz und Vorurteil zählt mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsgeschichten und vor allem zu meinen absoluten Lieblings-Klassiker. Die Geschichte über Stolz, Vorurteile, Verblendung, Intrigen und Missgunst bewegt mich auch heute noch sehr und nachdem ich im Frühling das Buch erneut las, bekam ich nun Lust, mir das Hörbuch anzuhören und es neu zu entdecken.
Denn egal, wie oft ich eine Geschichte auch gelesen habe, wenn ich sie zum ersten Mal als Hörbuch genießen darf, ist es einfach nochmal eine andere Erfahrung. Mir fallen meist Dinge auf, die ich beim Lesen nicht so bemerkt habe oder werde auch in gewissen Empfindungen vor allem gegenüber Charakteren gestärkt. Manchmal ändere ich meine Meinung auch stark oder frage mich, warum ich die Geschichte in geschriebener Form so sehr mochte.
Anfangs hatte ich gewisse Schwierigkeiten, mich mit dem Hörbuch anzufreunden. Zwar konnte ich der Geschichte sehr gut folgen, aber irgendwie schaffte die Sprecherin Eva Mattes es einfach nicht, mich zu fesseln. Das kam erst nach und nach, denn je weiter die Handlung voranschritt, desto besser gefiel es mir und am Ende war ich erstaunt darüber, wie schnell ich es durch hatte. Meistens habe ich es währen der Autofahrt gehört und bin dann sogar den längeren Weg gefahren, nur damit ich noch ein Kapitel mehr hören konnte.
Wieder bangte ich mit Jane und Elizabeth mit, verteufelte Mr. Wickham, Lydia und Caroline und haderte mit Mr. Collins und Mrs. Bennett, die mich manchmal echt ratlos machten. Ich fieberte meinen Lieblingsstellen entgegen und freute mich so sehr, wenn sie endlich an der Reihe kamen. Ich glaube, Mr. Darcys Heiratsantrag war auch hier wieder mein absolutes Highlight. Es gab ein, zwei kleine Längen, aber die störten mich nicht sehr, da es grundlegend einfach sehr interessant und spannend war, dem Geschehen zu folgen.
Eva Mattes als Sprecherin passte für mich anfangs nicht huntertprozent. Zwar fand ich von der ersten Sekunde an, dass sie eine sehr angenehme Stimme hatte und mir gefiel ihr Tempo und ihre Betonung, aber irgendwie fehlte mir etwas. Aber je mehr ich ihr zuhörte, desto mehr konnte sie mich begeistern und ich liebte es, dass ich durch ihre Art die Geschichte neu für mich entdecken konnte. Sympathien wurden gestärkt, Abneigungen vertieft und ich wurde öfters zum Nachdenken angeregt. Ich denke, dass ich mich einfach etwas an sie "gewöhnen" musste.
Sie hatte eine sehr angenehme, wohlklingende und beruhigende Stimme und eines Nachmittags bin ich wegen ihr beim Puzzeln eingeschlafen. Ich verlor mich so manches Mal völlig in ihrer Interpretation und lauschte begeistert, wenn sie gekonnt Mrs. Bennetts kreischende Art, Janes ruhiges Wesen oder Mr. Darcys rätselhaftes Benehmen widerspiegelte. Sie hat in meinen Augen die Charaktere perfekt getroffen und genauso habe ich mir sie vorgestellt.
Fazit:
Für diese großartige Geschichte wurde einfach die perfekte Sprecherin gefunden, mit der ich zwar anfangs erst warm werden musste, die diesen Klassiker aber genauso wieder gegeben hat, wie ich es mir vorstellte. Es war spannend, interessant, lustig und nahm mich völlig mit. Und obwohl ich "Stolz und Vorurteil" oft gelesen und gesehen habe, konnte ich es neu entdecken, was ich absolut liebte. Von mir gibt es eine klare Empfehlung.
- Christi Caldwell
Die Küsse des Marquis
(21)Aktuelle Rezension von: Laura_MBei "Die Küsse des Marquis" von Christi Caldwell handelt es sich um den ersten Teil der "Hell&Sinn"- Reihe.
Robert Dennington, Marquis von Westfield, genießt sein Leben in vollen Zügen. Heiraten? Nichts für ihn. Der junge Lord treibt sich lieber in Clubs und Spielhöllen rum. Helena Bradbury lebt in einer solchen, nachdem sie ihrer schwere Kindheit entflohen ist. Unter dem Schutz ihrer Brüder geht sie der Tätigkeit als Buchhalterin nach. Bis sich eines Nacht die Wege der beidem kreuzen und der Ärger beginnt ...
Bücher, die in der Regency Ära spielen, interessieren mich und auch dieses Buch konnte mich gut unterhalten. Es umfasst keine historischen Ereignisse oder bringt einem neue Erkenntnisse. Es ist einfach eine nette Liebesgeschichte in der damaligen Zeit.
Robert und Helena haben beide in der Vergangenheit Dinge durchgemacht, die ihr Verhalten bis heute prägen. Wenn sie auch unterschiedlichen Schichten entstammen so tragen beide ihre Dämonen mit sich rum.
Die Wortgefechte waren amüsant zu lesen. Keiner der beiden ist auf den Mund gefallen. Beide Charaktere sind stark, was mir gut gefallen hat. Auch die Chemie zwischen den beiden stimmt und ihr Verhalten zueinander ist nachvollziehbar. Wir haben hier außerdem keine kleine schutzbedürftige Lady. Wir haben eine Frau, die sich selbst behaupten kann (soweit es die Männer in ihrem Leben zulassen).
Fazit: Die perfekte Mischung aus romantisch und ein wenig spannend. Ein unterhaltsames Buch.
Auch Helenas Brüder bekommen ihre eigene Geschichte:
2.Ryker - Die Leidenschaft des Viscounts
3.Niall - Die Lady und ihr Leibwächter
4.Calum - Die Erbin und der Spieler
5.Adair - Eine unerschrockene Lady
- Holly Ivins
Jane Austen. Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt
(39)Aktuelle Rezension von: Tigerlilly94"Jane Austen - Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt" bietet sehr interessante Hintergrundinformationen aus Austens Zeit. Nicht nur zu ihren Romanen und daraus entstandenen Adaptionen, auch der historische Kontext wird dabei unter die Lupe genommen. Das Buch war für mich abwechslungsreich gestaltet, leicht zu lesen und sehr interessant. Ich habe mir einiges markiert und werde immer Mal wieder durchblättern.
- Christian Grawe
Jane Austen - 100 Seiten
(14)Aktuelle Rezension von: seschatZu Jane Austen bin ich relativ spät gekommen. Ehrlich gesagt hat mich der Hype um sie immer abgeschreckt. Aber umso mehr kann ich die Faszination um die berühmte britische Romanautorin des 19. Jahrhunderts nun nachvollziehen. Christian Grawes 100-Seiten-Werk ist einfach die perfekte Einstiegsliteratur. Darin geht er auf Austens Werk und ihr Leben ein. Über das Leben der Pfarrerstochter ist relativ wenig bekannt. Es gibt Briefe und ihre sechs Romane, die Zeugnis über ihr Denken ablegen. Am meisten imponiert mir Austens fortschrittliches Frauenbild. Für die Junggesellin Austens kam entgegen der gesellschaftlichen Normen nur eine Liebesheirat infrage. Das Dasein aus Familie und Herd war für Austen nie erstrebenswert. Ihr Nein zum schönen Anhängsel an der Seite eines Mannes ist bis heute ein Statement. Mit ihren bezaubernden Landschafts- wie detaillierten Gesellschaftsbeschreibungen hat sie Maßstäbe gesetzt, auch weil sie realistisch und nicht pompös inszeniert sind. Der emeritierte Germanistikprofessor Grawe musste erst nach Amerika reisen, um "Janeite" zu werden. Er schafft es mithilfe weniger Seiten, dass man den Mikrokosmos Jane Austen verstehen lernt und auf der Stelle ihre Werke lesen möchte.
- Jane Austen
Pride and Prejudice / Stolz und Vorurteil - Hardcover (6 Bücher + Audio-Online + exklusive Extras) - Frank-Lesemethode
(15)Aktuelle Rezension von: Book538Ein unglaublich tolles Konzept. Das Buch vermittelt auf sehr übersichtliche und bilinguale Weise beide Sprachen, verpackt in einem tollen Klassiker. Das Lesen ist dadurch mehr ein Erforschen und man liest den Text dadurch langsamer und bewusster.
Sehr gut umgesetzt, von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
- Jane Austen
Stolz und Vorurteil (Loewe Graphix)
(320)Aktuelle Rezension von: Kathis-LeseeckeDie Geschichte rund um Elisabeth Bennet und Mr. Darcy hat mir schon immer am besten gefallen von Jane Austen und dass es nun eine Graphic Novel dazu gibt, ist unglaublich toll.
Die Dialoge zwischen den Charakteren ist wirklich so schön beschrieben.
Die Illustrationen sind richtig schön geworden und machen einfach Spaß, diese anzuschauen.
Im Fokus der Geschichte steht Elizabeth Bennet die auf Mr. Darcy trifft.
Die Geschichte rund um die beiden ist so toll und bildhaft erzählt. Hier sieht man deutlich, was Missgunst, Missverständnis alles anrichten können.
Ich liebe Stolz und Vorurteil sehr und diese Graphic Novel ist ein toller Start in die Welt von Jane Austen.
Von mir gibt es für beide ganz klar eine absolute Leseempfehlung und ein Muss für alle Jane Austen Fans. - Deborah Hopkinson
Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte. Jane Austen
(47)Aktuelle Rezension von: BibibabbyAls Jane-Austen-Fan werde ich immer ein Buch über die berühmte Autorin aufschlagen, besonders wenn das Cover so einladend aussieht wie dieses.
Ich muss gestehen, dass ich am Anfang ziemlich skeptisch war. Eine Biografie über Jane Austen, und zwar für Kinder ab vier Jahren? Kann man wirklich sowas für dieses Zielpublikum schreiben? Das ist doch ein langweiliges Thema für die Altersgruppe, oder?
Nach dem Lesen bin ich überzeugt. Die Geschichte ist kindgerecht geschrieben und in einer Art und Weise erzählt, die auch für die Jüngsten interessant und spannend ist. Das Bild am Anfang, wo Jane auf einen Stuhl klettert und sich in einem prekären Gleichgewicht befindet, um ein Buch aus dem höchsten Regal zu holen, erzeugt sofort eine Kinderbuch-Atmosphäre.
Die Geschichte ist fast wie ein Märchen erzählt, und die wunderschönen Aquarell-Bilder passen perfekt dazu.
Ich bin wirklich sehr positiv überrascht. So ein Buch kann man auch für sich selbst kaufen!























