Bücher mit dem Tag "stolz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stolz" gekennzeichnet haben.

283 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.439)
    Aktuelle Rezension von: insanebookperson

    Reread, es passiert nichts, was in der Serie nicht passiert

  2. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (1.088)
    Aktuelle Rezension von: EmilyTodd

    Dies war mein zweiter Versuch mit diesem Buch. Beim ersten Mal hatte ich es bereits nach den ersten zwei Kapitel abgebrochen. Aber ich wollte dem Buch unbedingt noch eine zweite Chance geben.
    Bewaffnet mit einem Leseplan im Novemver habe ich also eine zweiten Versuch gestartet.
    Bei der Autorin findet man diesen Leseplan, den ich mir nicht selbst ausgedacht habe. Denn am ersten Freitag im November startet Anis Reise und dadurch war ich irgendwie motiviert, es dieses Mal bis zur letzten Seiten durchzuziehen.

    Kleiner erster Spoiler: Ich habe das Buch beendet
    Kleiner zweiter Spoiler: Ohne Leseplan, hätte ich es wahrscheinlich wieder abgebrochen.
    Kleiner dritter Spoiler: Ich bin froh darüber bis zum Ende durchgehalten zu haben.

    Die Geschichte um Animants Zeit in London in der Bibliothek hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Aber mir war der Schreibstil etwas zu langgezogen. Zwischen den Dialogen befinden sich gefühlt endlose gedankliche Monologe die mich ab und an schon echt gestört habe und die mich mitunter einfach übersprungen habe und mir etwas das Lesevergnügen gekostet haben.

    Ich muss mich leider auch den hier und da eher schlechten Rezensionen anschließen, auch ich habe mir etwas mehr Handlung gewünscht. Es passiert für meinen Geschmack auch eher zu wenig. Über 550 Seiten und vieles wiederholt sich. 

    Im großen und ganzen eine solide und nette Geschichte.
    Aber mehr als 3 Sterne kann ich nicht vergeben.

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 06 (ISBN: 9783442268474)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 06

     (1.056)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Genial - ist das einzig treffende Wort!

    Band 6 ist blutig, düster und von Rache geprägt. George R. R. Martins Epos wird immer vielschichtiger, obwohl wir uns von vielen Charakteren verabschieden mussten. Das Schicksal verschont keines der großen Häuser und schon bald wird aus Sieg und Freude Leid und Tod. 

    König Stannis erhebt sich wie ein Phönix aus der Asche, während andere Könige das Zeitliche segnen. Jon Schnee überlebt mit Glück und Verstand seine Zeit als Spion unter den Wildlingen, um sich dann gegen jeden auch gegen die eigenen schwarzen Brüder wehren zu müssen.

    Alle überlebenden Stark-Geschwister brechen zu neuen Ufern auf und ob sich dadurch ihre Situation verbessert, bleibt abzuwarten. Gleiches trifft auf Tyion Lennister zu. 

    Daenerys muss erkennen, dass sie ihre Macht und ihre Ideale auch sichern muss.


    Fazit:

    Geniales Epos, dass vieles, was ich gelesen habe ich den Schatten stellt. So komplex, so bildgewaltig, so blutrüstig, so düster, so realistisch fantastisch.



  4. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.122)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Claire kehrt in diesem Teil nach Schottland ins 18. Jahrhundert zurück um den totgeglaubten Jamie zu suchen. 

    Dies ist der dritte Teil der Reihe und ich würde hier empfehlen die richtige Reihenfolge einzuhalten,  da der inhaltlich der Bücher aufeinander aufbaut und weitergeführt wird. Ohne Vorwissen verpasst man da als Leser viel. 

    Dieses Abenteuer führt weg von Europa und mitten hinein in die Seefahrt des 18. Jahrhundert.  Wie war es damals für die Besatzung, welche Krankheiten sind auf See aufgebrochen,  wie war das Leben auf den Inseln rund um Jamaika? 

    Das Buch ist recht abenteuerlich und natürlich wieder sehr gefühlvoll geschrieben,  es hat mich aber nicht ganz so mitreißen können wie die ersten Teile und hatte hier und da auch mal Längen.  

  5. Cover des Buches Die Auslese - Nur die Besten überleben (ISBN: 9783442264155)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nur die Besten überleben

     (757)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Mein Cover sieht ganz anders aus, als die hier gezeigte Ausgabe, deshalb beschreibe ich "meine Version". 

    Darauf ist die gleiche Frau zu sehen wie bei dem neueren Cover, allerdings sieht man sie nur am rechten Rand, wo sie verstohlen mit Waffe in der Hand einen anschaut. 

    Mir persönlich ist die abgebildete Frau zu alt, denn Cia ist 16 Jahre alt, die Frau auf dem Cover sieht älter aus , aber ansonsten gefällt mir das Cover ganz gut ^-°

    Der Hintergrund zeigt einen hellblauen Himmel mit Wolken, das Cover zieht sich durch den gesamten Umschlag und auf der Rückseite sieht man ganz leicht gedruckt eine Stadt.

    Der Buchtitel Die Auslese ist mit schwarzen Buchstaben gut fühlbar bedruckt.

    Unter dem Cover ist das Buch farblich schlicht in Hellblau/Babyblau gehalten.

    415 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 3 teiligen Reihe

    -Eine Welt die neu aufgebaut werden muss-

    108 Prüflinge werden für eine Auslese ausgewählt um sich zu beweisen. 

    Ihr Ziel die Zukunft des Landes zu verbessern!

    Die Kandidaten müssen mehrere Test bewältigen, um in die engere Wahl zu kommen, doch diese Prüfungen sind alles andere als harmlos!

    Der Schatten der Auslese zieht sich immer mehr zu und die anfangs glücklichen Auserwählten, erleben nun den Schrecken der Auswahl!


    Meine Meinung

    Die Reihe lag bei mir eine ganze Weile schon in meinem Regal und ich habe mich von Anfang an auf die Auslese gefreut und mir die Reihe aufgehoben, weil ich die Hoffnung hatte, ein ähnliches Feeling zu bekommen wie bei Die Tribute von Panem und ich muss sagen, genau dieses Feeling hatte ich auch!

    Die Auslese ist aber etwas ganz Eigenes! und baut sich von Seite zu Seite sehr gut auf, was harmlos beginnt wird von Prüfung zu Prüfung immer brutaler. 

    Intrigen, Intelligenz und Ausdauer sind hier entscheidend wie weit du kommst. 

    Die Autorin hat es geschafft, dass ich an so einigen Kandidaten Zweifel und ihnen misstraue. Ob ich damit später richtig liege, wird sich noch zeigen. 

    Meine derzeitige Einschätzung kann aber auch komplett falsch sein, ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht!

    Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

    ^-^

    Mein Fazit

    Eine klasse Dystopie, für alle Dystopieliebhaber empfehlenswert, die gerne Action und Rätsel mit einander verbinden.

    Rein vom Feeling her kommt es an Panem/Battle Royal dran, aber wie gesagt die Reihe ist damit nicht vergleichbar! 

    Mir gefällt sie jedenfalls bisher sehr gut ^-°

    5*



  6. Cover des Buches The Mister (ISBN: 9783442490240)
    E. L. James

    The Mister

     (246)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Sehr schöne Geschichte von Alessia & Maxim. Ich würde das Buch sofort wieder lesen. Tolle Story, spannend und wild. Ich finde das Cover so schön.

  7. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  8. Cover des Buches Boston Belles - Hunter (ISBN: 9783736315501)
    L. J. Shen

    Boston Belles - Hunter

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Bella_507

    Ich bin ja Fan von L.J. Shen. Sie schreibt umwerfend und auch spannend. Diese Reihe hier ist der Nachfolger von der ersten Buchreihe. Mit Hunter geht das ganze von Kalifornien nach Boston und ich muss sagen dass ich nach wie vor ihren Einfallsreichtum schätze. Sie behält die Geheimnisse der Chars immer bis zum Ende bei sich und hält damit die Handlung spannend.
    Hunter ist n echter Lebemann, der einfach seinen Trieb nicht zügeln kann, so dass er eine Aufpasserin bekommt. Einfach nur herrlich zu lesen, wie sehr er sich darüber ärgert und wie er versucht bei ihr zu landen.
    Ich kann es weiterempfehlen, doch die lose Moral in dem Buch (derbe Ausdrücke und Gesetzesüberschreitungen) hindert mich daran 5 Sterne zu geben. So werden es 4 ganz mega tolle Sterne!

  9. Cover des Buches Die Geschichte der Baltimores (ISBN: 9783492310796)
    Joël Dicker

    Die Geschichte der Baltimores

     (342)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    Bis zum Tag der Katastrophe gab es die Goldmans aus Baltimore und die Goldmans aus Montclair. Die Baltimores hatten alles, was man sich vom Leben wünschen kann: Talent, Geld, Erfolg, ein prachtvolles Heim, zwei hochbegabte Söhne. Marcus Goldman, inzwischen erfolgreicher Schriftsteller, gehörte zu den weniger glamourösen Montclairs. Er verbrachte all seine Sommer bei den Baltimores und war für sie wie ein Sohn. Nun, acht Jahre nach der Katastrophe, beginnt Marcus, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben – und erkennt erst jetzt die wahren Gründe für die schrecklichen Ereignisse.

    Ein ganz tolles Buch.
    Man durchlebt das Leben der Charaktere von klein auf bis ins Erwachsenenalter. Es ist wirklich krass, wie eine falsche Entscheidung zu einer Katastrophe führen kann.
    Ich hab richtig mitgefühlt und hatte so viel Spaß beim Lesen, denn es ist auch spannend was alles in dieser Geschichte passiert.

  10. Cover des Buches Der Sommer, in dem es zu schneien begann (ISBN: 9783492309110)
    Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann

     (386)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Nachdem Evas Mann angeblich im Meer ertrinkt kurz nach ihrer Hochzeit beschließt sie in seine Heimat Tasmanien zu reisen um seine Familie und Freunde kennenzulernen.

    Jedoch ist die Familie alles andere als begeistert sie zusehen und will auch nichts sagen oder das Sie Freunde ihres Mannes kennenlernt. Sie beschließt länger zu bleiben und kommt Schritt für Schritt vielen Geheimnissen auf die Spur.


    Der Einstieg in das Buch gelingt gut, man kann Evas Gefühle und Beweggründe sehr gut nachvollziehen, sie ist eine sehr tapfere und mutige Person, in dem Sie sich allem stellt und die Wahrheit herausfinden will, dabei verliert sie sich manchmal selbst. Im Nachgang wirkte sie in ihrerseits Beziehung zu Jackson total naiv bzw. Blind.
    Jacksons Gründe konnte ich bis zum Schluss nicht nachvollziehen, er ist für mich total egoistisch und unverantwortlich. Daher habe ich mich sehr über das Ende gefreut.

    Manchmal hätte ich mir etwas mehr Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Personen gewünscht, dennoch war es ein tolles Buch über die Liebe und die Wahrheit bzw. Lügen.


  11. Cover des Buches Worlds Collide (ISBN: 9783736316638)
    Anabelle Stehl

    Worlds Collide

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Nadinexalina

    Ich habe mich wirklich sehr auf „Worlds collide“ gefreut, da mich das Cover und der Klappentext sofort angesprochen haben.

    Als es dann endlich bei mir ankam habe ich das Buch gleich noch am selben Tag angefangen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, obwohl das Buch für eine Liebesgeschichte doch recht lange ist.

    Das Blogging Thema hat mich sehr interessiert, weil ich sehr gerne darüber lese und das nicht nur, weil ich selbst Bloggerin bin. In diesem Buch war das Influencer-Thema sogar sehr präsent was mir sehr gefallen hat. In anderen Büchern in diesem Bereich wurde es immer nur ab und zu erwähnt, aber durch den Skandal ist das Influencer-Sein sehr wichtig und präsent.

    Die Protagonistin Fiona hat es geschafft und ist eine der erfolgreichsten Beauty-Youtuber:innen Englands. Sie hat sich von ganz unten mit viel Schweiß und Herzblut an die Spitze der Influencer gekämpft und reist nun von Event zu Event und stellt Produkte vor. Und bald erfüllt sich auch ihr größter Wunsch: Sie bringt ihre eigene Make-up-Linie heraus.

    Sie ist erfolgreich, liebt ihren Job, bald erfüllt sich ihr größter Traum aber all ihr Glück hängt am seidenen Faden, als sie in einen Skandal verwickelt wird, der ihre Karriere und ihren guten Namen ruinieren könnte.

    Der YouTuber Demian hat zwei Accounts. Auf dem einen Kanal redet er über seine größte Leidenschaft: die Astronomie. Eigentlich wollte er studieren und YouTube sollte nur eine Notlösung sein, doch als er auf seinem anderen Account, der leider besser läuft als sein Astronomie Kanal, einen Skandal aufdeckt, geht das Video viral. Ausgerechnet Fiona soll mit drei weiteren Influencern bei einem eigens organisierten Spendenevent Spendengelder in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Demian hat viel recherchiert und ist bei den Zahlen, die die Organisationen bekommen haben, stutzig geworden, denn es sind viel weniger Gelder als eingenommen wurde. Er veröffentlicht dazu ein Video mit vielen Beweisen und deckt den Skandal auf.

    Und ausgerechnet an Fionas schönstem Tag seit Ewigkeiten wird das Video veröffentlicht und ihr Ruf leidet massiv darunter. Sie ist absolut geschockt, da sie selbst nichts von der Veruntreuung wusste. Und auch, wenn sie weiß, dass sie nichts mit der Veruntreuung zu tun hat, kann sie es nicht beweisen und ein riesiger Shitstorm läuft gegen sie und ihre miese Aktion. Auf der nächsten Convention möchte sie ihren guten Ruf wieder herstellen und landet ausgerechnet mit Demian in einem Panel.

    Fiona tat mir einfach unfassbar leid. Man hat richtig gemerkt, wie sehr ihr der Skandal zu schaffen gemacht hat. Sponsoren sind abgesprungen, ihr guter Ruf ist verschwunden und eine Hasswelle nach der anderen bricht auf sie nieder. Es war einfach extrem krass aber auch leider sehr authentisch dargestellt mit was Influencer täglich zu kämpfen haben und was ein Skandal mit dem Leben einer Person anrichten kann. Aber gerade während des Skandals hat man gesehen, wie stark und mutig Fiona ist. Sie hat versucht sich nicht unterkriegen zu lassen, was teilweise wirklich mehr als schwer war. Fiona wollte diesen Skandal nicht auf sich sitzen lassen, doch leider ist das viel schwerer als sie anfangs dachte.

    Demian mochte ich anfangs ehrlich gesagt nicht ganz so sehr. Natürlich dachte er, dass er im Recht sei und seine Recherche war sicher gut, aber er hätte Fiona einfach besser zuhören müssen und sie nicht gleich als Lügnerin abstempeln dürfen. Aber dass er überhaupt recherchiert hat, muss man ihm hoch anrechnen. Außerdem mochte ich die Entwicklung von ihm sehr gerne. Er hat im Laufe des Buches gemerkt was ihm wichtig ist und für was er und seine Accounts stehen möchten.

    Im Laufe des Buches ist er mir aber mit seiner Art und Weise ans Herz gewachsen und ich fand ihn auch immer sympathischer.

    Aber nicht nur das Influencer Thema hat mir sehr gut gefallen, sondern auch das Thema mit Fionas Mutter. Die Beziehung der Beiden kann man nämlich als überhaupt nicht gesund beschreiben. Fiona tut alles für ihre Mutter und diese schätzt ihre Liebe und ihr Tun gar nicht, sondern sieht es als selbstverständlich an. Das war teilweise wirklich sehr hart mitzulesen, da Fiona es auch viel zu lange gar nicht verstanden hat, dass ihre Mutter-Tochter-Beziehung toxisch und ungesund ist.

    „Worlds collide“ ist eine Slow Burn Geschichte was mir an sich sehr gut gefallen hat. Die Charaktere kommen sich nur langsam näher und erst relativ spät merken sie, dass zwischen ihnen etwas ist. Ihre Beziehung entwickelt sich also sehr seicht und langsam. Auf der einen Seite mochte ich die langsame Entwicklung und den Aufbau sehr gerne. Sie haben sich erstmal besser kennengelernt und so weiter und da war anfangs gar kein Platz für eine Beziehung. Doch ab einem gewissen Punkt hätte ich mir gewünscht, dass es sich nicht mehr ganz so langsam entwickelt. Dennoch mochte ich den Aufbau und die Entwicklung der Beziehung zwischen Fiona und Demian sehr gerne.

    Am Ende hätte ich aber sehr gerne noch mehr über die Beiden in ihrer Beziehung gelesen, aber das ist wahrscheinlich nur Geschmackssache. Ich habe nur so lange gewartet, bis die Beiden endlich zusammenkommen, dass es für mich dann etwas schnell vorbei war.

    Den Twist habe ich schon recht lange vorhergesehen und deshalb kam er für mich nicht wirklich überraschend, aber irgendwie hat das auch zu dem Slow Burn gepasst. Die Geschichte war einfach trotz ihrer ernsteren Themen sehr seicht und langsam.

    Bisher ist „Worlds collide“ mein liebstes Buch der Autorin, auch wenn ich noch nicht alle bisher erschienenen Bücher von ihr gelesen habe. Allein das Blogger Thema hat es für mich schon auf den ersten Platz bei ihr geschafft, da ich dieses wirklich sehr gerne mag.

    Der Schreibstil von Anabelle Stehl war sehr angenehm und flüssig und ich habe das Buch trotz seiner Dicke in einem Rutsch beendet. Ich konnte mir alles gut vorstellen und stellenweise war es so spannend, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte und konnte. Ich freue mich schon sehr auf Band 2 und 3 der Reihe, die Beide noch dieses Jahr erscheinen werden. Vor allem auf Band 2 freue ich mich schon, nicht nur wegen des Themas, sondern auch wegen der Protagonistin Kaycee, die die beste Freundin von Fiona ist. Man konnte sie bereits in Band 1 ein wenig kennenlernen und ich freue mich sehr mehr über sie zu erfahren.

    Fazit:

    Ich habe mich sehr auf „Worlds collide“ gefreut und wurde nicht enttäuscht. Vor allem das Blogger/Influencer-Thema hat es mir sehr angetan und ich finde, dass die Autorin auch die Schattenseiten wirklich gut und realistisch dargestellt hat.

    Die Charaktere mochte ich Beide sehr gerne, auch wenn ich anfangs etwas sauer auf Demian war, obwohl er mit seiner Aktion nur einen Skandal aufdecken wollte und somit den Zuschauer:innen, die Augen öffnen wollte.

    Aber nicht nur das Influencer Thema mochte ich, sondern auch das Thema mit Fionas Mutter. Leider hat Fiona nämlich viel zu lange nicht sehen wollen, dass das Verhältnis zu ihrer Mutter, vielleicht nicht so gut ist wie sie denkt.

    Die Liebesgeschichte zwischen Fiona und Demian ist Slow Burn, bedeutet also, dass sich das zwischen den Beiden eher langsam entwickelt. Eigentlich mochte ich das wirklich sehr gerne, da sie sich erst einmal besser kennengelernt haben und anfangs auch gar kein Platz für mehr zwischen den Beiden war. Ab einem gewissen Zeitpunkt hätte ich mir aber gehofft, dass das zwischen den Beiden etwas mehr in die Gänge kommen würde. Aber dennoch mochte ich ihre Beziehung und den Aufbau davon sehr gerne.

    Den Twist habe ich schon länger vorhergesehen, daher kam er für mich nicht wirklich überraschend, aber dennoch empfand ich das als nicht wirklich schlimm. Was ich aber wirklich etwas schade fand war, dass ich gerne mehr über Fiona und Demian in einer Beziehung gelesen habe. Ich habe so lange auf mehr zwischen den Beiden gehofft, dass es dann einfach etwas schnell vorbei war. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Ich freue mich schon sehr auf Band 2 und 3 der Reihe.

    „Worlds collide“ hat mich mit sympathischen Charakteren, dem Influencer-Sein und dem Aufbau der Beziehung zwischen den Protagonisten überzeugt.

    4,5

  12. Cover des Buches Aprikosenküsse (ISBN: 9783442483907)
    Claudia Winter

    Aprikosenküsse

     (164)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel

    ~+~Klappentext ~+~


    Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt!   


    ~+~Mein Urteil~+~


    Italien - La Dolce Vita. Insgesamt 5 mal konnte ich dieses Land bereisen und finde es bezaubernd, das ich auch gerne literarisch mich in dieses Land begebe. "Aprikosenküsse" spielt neben Berlin in Italien.

    Hauptpersonen sind die Foodjournalistin Hanna und Gutsherr Fabrizio. Hanna hat einen üblen Artikel geschrieben, der für Aufregung gesorgt hat und für einen Herzinfakt einer älteren Dame, die zudem Fabrizios Oma ist.

    In Italien wird ihr Erbe verlesen, das natürlich auch an Bedingungen geknüpft ist.

    Hanna muss nach Italien reisen, um die Urne zurückzubringen und für ihren Artikel gerade stehen. Dabei lernt sie Fabrizio und seine Familie kennen. Die Dinge nehmen eine andere Wendung, als Hanna gehofft hat.

    Fast klingt es wie ein "Aufgewerteter" Groschenroman. Zumindest scheint das so auf den ersten Seiten. Auch wenn dieser Roman etwas schnulzig ist, so ist er aber auch köstlich und lässt den Leser schmunzeln. Er lässt sich außerdem sehr schön lesen. Er wechselt zwischen den Perpesktiven von Fabrizio und Hanna, aber man kommt keineswegs durcheinander.

    Eine leichte Kost für Zwischendurch und auch perfekt als Urlaubslektüre.

  13. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.292)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Das Buch haben wir damals in der Schule gehabt. Ist aber trotzdem echt interessant.

  14. Cover des Buches True - Weil dir mein Herz gehört (ISBN: 9783802593918)
    Erin McCarthy

    True - Weil dir mein Herz gehört

     (143)
    Aktuelle Rezension von: sarahs_buecher_universum
    Klappentext:
    Um dem Einfluss ihrer Eltern zu entkommen, kehrt Jessica Sweet ans College zurück. Der attraktive Riley bietet ihr an, dass sie vorübergehend bei ihm wohnen kann. Mit seinen Tätowierungen und seiner toughen Art ist Riley wohl kaum der richtige Mann für Jessica, dennoch fällt es ihr schwer, sich seinem sexy Charme zu entziehen.

    Charaktere:
    Nachdem ich den ersten Band der Reihe gelesen habe, war ich ziemlich gespannt auf Jessica. In manchen Dingen war sie mir nicht ganz so sympathisch und anstelle von Rory wäre ich ziemlich sauer gewesen. Auf der anderen Seite war sie Rory immer eine gute Freundin und wollte nur ihr Bestes. Zum Anfang hat man das Gefühl, dass Jessica ziemlich verwöhnt ist und manchmal auch ziemlich egoistisch ist. Im Laufe des Buches kann man aber definitiv verstehen wieso sie nicht die beste Beziehung zu ihren Eltern hat und wieso sie nicht mehr unter ihrem Einfluss stehen möchte. Auch wenn sie nach außen immer so selbstsicher wirkt, hat sie ab und zu ziemliche Selbstzweifel. Ich konnte mich sehr in Jessica hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Jessica ist ein sehr eigenwilliger, aber auch liebevoller Charakter, der alles für ihre Freunde tun würde. Ich fand es schön von Jessica diese Seiten kennenzulernen mit all ihren Stärken und Schwächen. Sie hat Angst sich an jemanden emotional zu binden und kann sich nur langsam gegenüber Riley öffnen. Mir war Jessica sehr sympathisch und ich hätte gerne so 100 Seiten mehr von ihr gelesen. Nun bin ich sehr gespannt auf ihre Freundin Robin, um die es im dritten Teil der Reihe geht.
    Riley fällt besonders im ersten Band und am Anfang des zweiten Bandes durch sein loses Mundwerk auf. Ständig bezeichnet er Jessica als "Prinzessin" und am Anfang können die beiden sich überhaupt nicht leiden. Nun muss Jessica aber für ungefähr eine Woche bei ihm einziehen und die beiden kommen sich näher. Mir hat es sehr gefallen, dass man hinter die Fassade von Riley gucken konnte. Riley ist durchaus sehr zärtlich und verletzlich. Auch er hat seine Probleme sich Jessica gegenüber zu öffnen und mir gefiel dieser Prozess. Man hat Riley wirklich von einer ganz anderen Seite kennengelernt und ich hätte das niemals erwartet. Somit bin ich sehr positiv überrascht von den beiden Protagonisten und ich finde die beiden sind ein ziemlich süßes Paar, das aber meiner Meinung nach nicht ganz an Tyler und Rory heranreicht. 

    Meine Meinung: 
    Am besten hat mir an diesem Buch gefallen, dass es nicht ständig um Sex ging. Natürlich war das auch ein Thema, aber eher weniger. Es war mal sehr erfrischend in einem New Adult Buch nicht jedes Kapitel Sex lesen zu müssen. Damit ging die Handlung für mich auch nicht unter und die Emotionen standen viel mehr im Vordergrund. Ich lese sehr gerne New Adult Bücher, so ist es nicht, aber manchmal ist es dann eben doch zu viel des Guten. Ich fand die beiden als Paar wirklich süß und ich war ganz erstaunt über die wahren Charaktere der Protagonisten. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen und auch die Reihe. Sie sind wirklich schön für zwischendurch und sie sind mit Emotionen gefüllt. Ich freue mich sehr auf die weiteren Bände der Reihe.

    Bewertung:
    4 von 5 Sternen
  15. Cover des Buches Im Hause Longbourn (ISBN: 9783328100270)
    Jo Baker

    Im Hause Longbourn

     (238)
    Aktuelle Rezension von: CleoBennet

    Dieses Buch war eigentlich überfällig. Fortgeschriebene Jane-Austen-Geschichten gibt es einige (meistens überflüssig), aber welche Leserin möchte schon daran erinnert werden, dass sich ganztägiges Schwelgen in romantischen Gefühlen nur auf dem Rücken der für gewöhnlich namenlosen Dienstboten realisieren ließ, die von Sonnenauf- bis -untergang schuften? Insofern stellt der Roman die Regency Romance sozusagen vom Kopf auf die Füße, und das tut er mit Detailtreue und großer Anteilnahme für seine Figuren. Dass die Heldin Sarah ihr Glück mal NICHT in einem reichen Mann und lebenslangem Hände-in-den-Schoß-Legen findet, hat mich sehr gefreut, denn das ist ehrlich. Ein Stern weniger nur deshalb, weil mir die männlichen Figuren teilweise ein bisschen klischeehaft agierten.

  16. Cover des Buches Zerstöre mich (ISBN: 9783641119102)
    Tahereh H. Mafi

    Zerstöre mich

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Redrosebooks

    Ich muss sagen, ich bevorzuge die Geschichte aus Warners Sichtweise! Sie lässt sich angenehmer lassen und ist nicht so verwirrend. Ich persönlich komme besser damit zurecht.

    Als Kurzgeschichte ist das hier wirklich gelungen! Wäre es ein Teil des Hauptromans würde mir ein wenig an Handlung fehlen, aber so ist es gerade richtig.

    Die Geschichte hilft dabei, Warner besser verstehen zu können und soll wohl erklären, wieso er so im ersten Band handelt. Allerdings ist mir das ganze nicht schlüssig, ja klar, er wird oft beobachtet aber ich kann mich nicht vorstellen das man ihn 24/7 überwacht, so wie er es hier darstellt. Zum Beispiel muss ich da ans Ende von Band 1 denken, als er Juliette übergriffig wurde. Niemand hat ihn dort beobachtet. Es gab ja gar keine Kameras mehr in ihrem Zimmer. Richtig entschuldigen lässt sich sein Verhalten also nicht.

    Ich hab eben bereiste das erste Kapitel von Band 2 angelesen und da wurde mir noch einmal klar, Juliettes Sichtweise ist nichts für mich. Aber die Autorin kann auf jeden Fall auch anders, wie hier bewiesen. 

  17. Cover des Buches A is for Abstinence (ISBN: 9783846600993)
    Kelly Oram

    A is for Abstinence

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Leider fand ich diesen Teil viel schlechte als den Vorgänger, das Buch war sehr langatmig und das Ende sehr vorhersehbar. Das einzig gute an dem Buch war der Schreibstil der Autorin, der sehr fesselnd war, daher habe ich das Buch bis zum Ende gelesen.

    Meiner Meinung nach haben die Charaktere eine sehr schwache Entwicklung durchgemacht, es war ein ständiges hin und her.


  18. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (98)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  19. Cover des Buches Schwarzes Prisma (ISBN: 9783442268160)
    Brent Weeks

    Schwarzes Prisma

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Moonice

    Idee:              3,5

    Story:            2,0

    Charaktere:  1,5

    Welt:              2,0

    INSGESAMT:     2,25

  20. Cover des Buches We Were Liars (ISBN: 9781524764586)
    E. Lockhart

    We Were Liars

     (316)
    Aktuelle Rezension von: Licia

    Es geht weiter in der Reihe "Bücher, die mir meine Englischlehrerin ausgeliehen hat"! Nachdem ich von ihr einige spannende Murder mystery Geschichten gelesen habe, wagte ich mich diesmal an ein Buch, das eigentlich nicht so den Genren entspricht, in denen ich sonst lese. "We Were Lars" von E. Lockhart, das 2014 erschienen ist, ist eine sanfte Liebesgeschichte, Tragödie und literarische Fiktion in einem. 

    Dabei geht es um die nun 17 Jahre alte Cadence Sinclair Eastman, die mit 15 Jahren einen schwerwiegenden Unfall hatte, durch den sie beeinträchtigende Migräneanfälle erleiden muss und sich nicht mehr an Geschehenes erinnern kann. Sie spricht in dem Buch in der Ich-Perspektive  und der Leser oder die Leserin weiß so viel wie sie selbst und erlebt gemeinsam mit ihr eine Selbstfindung und das Finden eigener Erinnerungen. Ihre Familie ist eine besondere Familie. Die Sinclairs sind reich, haben Einfluss und sind keine Enttäuschungen. Doch ihre Familie scheint Cadence, auch Cady genannt, nicht erklären zu wollen, was wirklich geschehen ist, als sie den Unfall erlitt.

    Der gesamte Hintergrund, vor dem die Geschichte spielt, ist eine Privatinsel der Sinclair Familie, auf der Cady, ihre Cousins, Tanten und Großeltern regelmäßig den Sommer verbringen. Die Geschichte spielt also an einem idyllischen, geschützten Ort, an dem man sich schnell wohl und sehnsüchtig nach so schönen Sommererinnerungen fühlt. In die
    Protagonistin Cady konnte ich mich anfangs nicht sofort hineinversetzen. Es ist nicht ganz klar, wieso sie eine Verhaltensweisen zeigt, was sich später aber als Folge ihres Unfalls erklärt. Schließlich mochte ich Cadys nachdenkerische und jugendliche Art und konnte viele ihrer Gedankengänge doch so gut nachvollziehen, weil sie verständlich dargelegt und durch so bildliche Beschreibungen untermalt wurden. 

    Insgesamt ist der Schreibstil von E. Lockhart sehr bildhaft und mit vielen ergreifenden Metaphern und dennoch verständlich und flüssig zu lesen, weshalb die rund 225 Seiten in einem Rutsch zu lesen sind.

    Sehr besonders finde ich die Fähigkeit E. Lockharts, den Leser oder die Leserin bis zu dem erstaunlichen Plottwist und Wendepunkt gemeinsam mit der Protagonistin im Unklaren zu bleiben und dennoch immer näher an die Wahrheit heranzuführen, sodass es nicht wirklich langweilig wird. Durch einige Einschübe von metaphorischen Variationen von Märchenerzählungen   und dem sich langsam vervollständigenden Erinnerungspuzzle der Protagonistin, bekommt der Leser oder die Leserin stetig aber sicher ein immer klareres Bild und kann sich selbst überlegen, was es sein könnte, das Cady nicht im Gedächtnis behalten kann und bei dem sich ihre Familienmitglieder so schwer tun, sie einzuweihen. 

    Ich empfand zwar den Teil der Geschichte, in dem die Auflösung noch nicht geschehen ist, im Gegensatz zu dem Teil, in dem die Wahrheit hinter all den Ereignissen bekannt ist, unproportional lang und damit den auflösenden Teil ziemlich kurz, weshalb ich auch nicht dazu kam, sehr emotional zu werden und gar zu weinen, wie ich es öfters bei anderen zum Beispiel auf TikTok oder Instagram gesehen habe. Das hat mich aber nicht so sehr gestört oder meine Erwartungen an das Buch völlig verfehlt. Denn ich hatte doch einige spannende, schöne und tragische Lesestunden, sodass es sich für mich gelohnt hat, das Buch zu lesen.

    Wegen dem idyllischen Hintergrund, vor dem die Geschichte spielt, einem angenehmen Schreibstil und Charakteren und auch wegen einer logisch zusammenhängenden, gut zum zu bestaunenden Wendepunkt geführten Geschichte auch mit einigen Denkanstößen zum Thema Rassismus, Patriarchie und dem Problem mit Besitz und dem Anstreben des Perfektseins, gebe ich diesem Buch 5 von 5 Sternen und empfehle es allen, die, so wie ich, weil ich Ferien habe, ein wenig Zeit haben, und sich gerne auf eine spannend aufgebaute und sanft emotionale Geschichte einlassen möchten.

  21. Cover des Buches City of Ashes (ISBN: 9783442486830)
    Cassandra Clare

    City of Ashes

     (4.831)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Clary weiß, dass sie Schattenjägerblut in sich trägt. Ihre Aufgabe ist es Vampire, Werwolfe und andere Wesen zu jagen. Mit diesem Leben kann sie sich nicht abfinden. Gerne wäre sie ein normales, junges Mädchen. Doch das Band zu ihren neuen Freunden ist zu stark, dass Clary sie einfach zurücklassen könnte.


    Das Valentin Clarys leiblicher Vater ist, trägt dazu bei, dass ihre Welt vollkommen zerbricht. Denn Valentin ist auch Jace Vater und Clary empfindet so viel mehr für Jace als nur brüderliche Liebe.


    Ein fürchterlicher Sturm zieht auf. Clary und ihren Freunden steht ein brutaler Kampf bevor.


    Clarys Mutter liegt immer noch in einem tiefen Schlaf. Keiner scheint sie wecken zu können. Plötzlich taucht eine unbekannte Frau auf, die behauptet, Clarys Mutter helfen zu können. Kann man ihr vertrauen?


    Der zweite Band der "Chroniken der Unterwelt" Reihe von Cassandra Clare und leider hat er mich diesmal nicht begeistern können.


    Band 1 "City of Bones" fand ich unglaublich gut. Natürlich waren meine Erwartungen auf den nächsten Band "City of Ashes" sehr hoch. Leider konnte mich die Geschichte nicht packen. Es könnte daran liegen, dass mir das ganze Inzest-Liebes-Drama etwas unangenehm beim Lesen war. Irgendwie hat es mir die Geschichte ein wenig verdorben. Wer weiß, vielleicht gewöhnt man sich bei den nächsten Büchern etwas daran.


    Am Ende des Buches kommt eine überraschende Wendung und es endet mit einem Cliffhänger, der einen dazu verleitet doch nach Band 3 "City of Glass" zu greifen. 

  22. Cover des Buches Die Bastardtochter (ISBN: 9783499268014)
    Petra Schier

    Die Bastardtochter

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    „Die Bastardtochter“ von Petra Schier ist der dritte Band ihrer Kreuz-Triologie (Band eins: „Die Eifelgräfin“, Band zwei: „Die Gewürzhändlerin“). Die Autorin selbst gibt am Ende zwar an, man könne die Teile auch in umgekehrter Reihenfolge lesen, da würde ich jedoch nicht zustimmen. Im finalen Buch wurde auf sehr viele vergangene Ereignisse Bezug genommen, die wichtig für die Geschichte sind. Nicht zuletzt das Motiv des Antagonisten ist stark in der Vergangenheit verankert, aber erstmal zum Anfang:

    Protagonistin ist Enneleyn, die uneheliche Tochter des Grafen Johann von Manten. Er hat sie als Tochter anerkannt, sodass sie mit ihm und seiner Frau Elisabeth in seinem Haushalt in Koblenz lebt (Die Geschichte dieses Paares beinhaltet vor allem der erste Band der Reihe). Gesellschaftlich haftet Enneleyn jedoch immer noch ein Makel an und so ist sie mehr als bereit den charmanten Ritter Guntram von Eggern zu heiraten. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich zeigt, dass ihr Ehemann, statt liebevoll und einfühlsam, brutal und hinterhältig ist. Enneleyn scheint nur eine Figur in seinem bösartigen Plan zu sein.

    Der andere Protagonist, neben Enneleyn, ist Anton Bongert, der Bruder der Gewürzhändlerin Luiza (ihre Erlebnisse sind vor allem dem zweiten Band der Trilogie zu entnehmen) und selbst ein Kaufmann. Die Geschichte wird im Wechsel aus seiner und Enneleyns Perspektive erzählt. Diese Methode soll eigentlich dazu dienen, dass der Leser sich in diese beiden Charaktere gut einfinden kann. Bei mir hat das leider nicht geklappt.
    Natürlich trägt allein Enneleyns Charakter, ihr Stolz und vor allem ihre Schicksalsergebenheit und Gottsfurcht die Geschichte. Doch ich war auf jeder Seite entsetzt, was sie über sich ergehen lässt, wie untätig sie ist und wie sie sich selbst immer tiefer in die Opferrolle fallenlässt. Entgegen entsprechender Komplimente, die sie erhält, war sie keine starke Frau, was ein krasser Gegensatz zu den ersten beiden Bänden der Reihe ist. Elisabeth und Luzia lassen sich darin nichts gefallen, treten für sich ein und sind wirklich stark. Enneleyn ist natürlich ob ihres Ehemannes nur zu bedauern, aber kein Charakter mit dem ich mich identifizieren oder ihn bewundern könnte.

    Der Leser bleibt die ganze Zeit dran, weil er vor allem Guntrams Plan aufdecken will. Hierzu hat Petra Schier auch in schöner Regelmäßigkeit Hinweise eingestreut, sodass man sich nicht durch das Buch durchquälen muss. Aufgrund von Enneleyns Passivität zieht sich die Erzählung allerdings sehr in die Länge. Erst am Ende, als sie aktiv wird, wird es nochmal spannend und auf einmal geht alles ganz schnell. Trotzdem wäre es angenehmer, wenn man auch bei dem persönlichen Erzählstrang von Anfang an neugierig und voll freudiger Erwartung die Seiten umschlägt.

    Als einen kleinen Missgriff empfinde ich außerdem die Sprache eines kleinen spanischen Jungen, der deutsch lernt. Vermutlich um die Authentizität zu erhöhen, gibt die Autorin seine deutschen Sätze exakt wieder, mit allen falschen Konjugationen, Aussprachen und auch wie er sich selbst korrigiert. Das ist bereits nach kurzer Zeit anstrengend und so nervig für den Leser, dass ich seine wörtliche Rede gerne überspringen wollte. Der Plan, dass es authentisch oder niedlich erscheinen könnte, ist an mir leider ins Gegenteil verkehrt.

    Erwähnenswert, aber ohne Einfluss auf meine Beurteilung, ist für die komplette Trilogie definitiv noch die mystische Komponente. Es gibt eine Reliquie, mit der Dinge geschehen und die Ereignisse auslöst, welche nicht rational erklärbar sind. Im besten Fall sollte dies etwaigen Leser gefallen, da es ein wichtiges Motiv der Geschichte ist. Mir sagt es nicht so sehr zu, aber die tollen Charaktere in den ersten beiden Bänden und die spannende Handlung konnte darüber hinwegtragen. In „Die Bastardtochter“ ist das leider nicht gelungen.

    Abgesehen von einer Stadtkarte zu Beginn des Buches, findet sich zum Schluss noch ein Personenregister mit Hinweis auf historische Persönlichkeiten. Außerdem ist auf der letzten Seite ein mittelalterliches Rezept von einem Gericht angegeben, das im Buch vorkommt, sowie eine neuzeitliche „Übersetzung“, die das Nachkochen erleichtert. Eine hervorragende und amüsante Idee! Zu der Mahlzeit kann ich leider noch kein Feedback geben, werde es aber definitiv ausprobieren.

    Insgesamt hat mir das Finale leider nicht so gut gefallen, wie die ersten beiden Bände. Enneleyn ist für meinen Geschmack keine interessante Protagonistin und durch ihren zurückhaltenden Charakter wurde die Geschichte stark gelähmt. Die Grundidee war allerdings spannend und ich habe mich gefreut, die Charaktere und ihren Humor wiederzutreffen. Daher komme ich zu 3 von 5 Sternen.
  23. Cover des Buches Die Dame vom See (ISBN: 9783423262477)
    Andrzej Sapkowski

    Die Dame vom See

     (173)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    „Die Dame vom See ist der 7. Band (wenn man die 2 Werke mit Vorgeschichten einschließt) der Hexer-Saga um Geralt von Riva. Von den ersten Büchern war ich restlos begeistert und konnte die Story kaum aus den Händen legen. Doch dieser Teil wirkte komplett anders auf mich. Aber erst fange ich mit den Dingen an, die mir richtig gut gefielen. Zum einen wird die Geschichte als Legende längst vergangener Zeiten erzählt. Ciri erzählt dem jungen Ritter Galahad über ihr Leben und sofort keimt der Verdacht auf, in welcher Zeit sich Ciri befindet. Und auch das 20. Jahrhundert wird kurz miteingebunden. Eine tolle Idee des polnischen Autors, verschiedene Zeitebenen einfließen zu lassen, vorallem, als Ciri zwischen den Welten wandelte. Tja, hier endet aber leider schon meine Begeisterung. Diese Werke erzählen von der Geschichte um Geralt, Ciri und Yennefer, doch von den dreien war leider herzlich wenig zu lesen. Stattdessen tauchten Randfiguren vermehrt auf und es gab lange Kapitel, in denen die Hauptprotagonisten nicht mit einem Wort erwähnt wurden. Die Erfahrungen, die z. B. Jarre und Boreas Mund gemacht haben, konnten mich kaum weniger interessieren und es wurde viiiiiiiiiiieeeeel zu viel über Politik diskutiert. Natürlich sind Hintergründe wichtig, dennoch nicht in dieser Intensität! Das hat zum einen den Lesefluss enorm gestört und auch alles unnötig in die Länge gezogen. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, dass ich anfange, mich zu langweilen und während der Lektüre abzuschweifen. Es war kaum noch etwas von der Spannung der vorherigen Werke zu spüren. Unwichtige Dinge wurden in den Vordergrund gestellt, wichtige, wie zum Beispiel die Charaktere Cahir und Regis, sowie auch Yennefer, fanden kaum noch Beachtung. Letzendlich war ich froh, als ich die letzte Seite diesen Teils erreicht hatte…

    Fazit:

    Schade! Für mich bisher der schlechteste Band der Reihe. Um ehrlich zu sein, hat dieser Teil dazu geführt, dass mir im Moment die Lust fehlt, die Reihe weiterzulesen. Deshalb gibt es bei mir erstmal Pause mit dem Hexer und vielleicht irgendwann in Zukunft ein Wiedersehen.

  24. Cover des Buches Kaltblütig (ISBN: 9783036959030)
    Truman Capote

    Kaltblütig

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Die Clutters sind eine Farmerfamilie aus Kansas. Sie haben viele Freunde und sind gut angesehen in der Gemeinde. Zwei  der vier Kinder sind bereits ausgezogen als die Eltern und die verbliebenen zwei Kinder ermordet werden. Aber wer hat es auf die Clutters abgesehen gehabt. Vor allem da Mr. Clutter so gut wie alles mit Schecks bezahlt und nie groß Bargeld im Haus hat? Später wird es heißen wir haben zwischen 40 und 50 Dollar erbeutet. Dafür musste vier Menschen sterben.

    Dieses Buch ist schon etwas älter und beruht auf einer wahren Begebenheit. Es wurde 1965 von Truman Capote geschrieben, der beweisen wollte, dass ein auf Tatsachen basierender Roman genauso spannend sein kann wie eine erdachte Geschichte. Allein deshalb hat es mich interessiert und weil es damals ein Bestseller wurde. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt. Ich habe jetzt zwei Monate benötigt um es zu beenden. Capote erzählt sehr viel was einfach nicht relevant ist für die eigentliche Handlung. Z.b. sind oft Erzählungen wie die Städte aussehen und ich brauch nicht jeden Grashalm der im Wind weht als Bild erzählt. Auch wenn Nebenfiguren erwähnt werden sind da oft Monolog oder Dialoge die einfach nicht benötigt werden für die Geschichte. Ich fand es für 350 Seiten sehr mühsam zu lesen. Schade, war es doch eines meiner 21 für 21 Bücher.

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