Bücher mit dem Tag "stolz"
87 Bücher
- Jane Austen
Stolz und Vorurteil
(4.059)Aktuelle Rezension von: irinadoestyStolz und Vorurteil war für mich eine richtig schöne Leseerfahrung. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und habe das ruhige, elegante Tempo sehr genossen.
Die Übersetzung hat mir besonders gefallen, da sie sehr flüssig ist und den Text leicht zugänglich macht. Man merkt, wie viel Wert auf eine gute Sprache gelegt wurde.
Die Beziehungen zwischen den Figuren sind spannend und fein ausgearbeitet. Insgesamt ein Buch, das man entspannt lesen und einfach genießen kann.
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.928)Aktuelle Rezension von: sumaIn diesem Band gab es nicht ganz so viele Enthüllungen wie im ersten.
Dafür lag der Fokus hier ein bisschen mehr auf den Charaktere, die mir dadurch mehr ans Herz gewachsen sind.
Der Schreibstil war auch wieder sehr angenehm und vor allem das Ende war sehr spannend. Der Schluss kündigt ein episches Finale der ursprünglichen Trilogie an.
- Lin Rina
Animant Crumbs Staubchronik
(1.195)Aktuelle Rezension von: KaciMein erstes Highlight im neuen Jahr! Animant Crumbs Staubchronik ist ein wunderschöner, ruhiger und unglaublich cozy Roman – perfekt für gemütliche Lesestunden mit Tee und Decke. Die Geschichte lebt von ihrer Atmosphäre, von Büchern, Bibliotheken und einer wunderbar eigensinnigen Protagonistin, die man einfach mögen muss.
Der Slow Burn ist sehr sanft und leise, aber nie langweilig. Auch wenn ich mich auf den ersten rund 100 Seiten öfter gefragt habe, was eigentlich der rote Faden der Geschichte ist, hat mich das Buch trotzdem getragen – durch Animants Gedankenwelt, ihren trockenen Humor und das liebevolle Setting.
Gegen Ende wird es dann deutlich dramatischer, fast schon überraschend intensiv. Hier ging mir das Finale allerdings etwas zu schnell, vor allem im Vergleich zu den vielen Entwicklungen der letzten Seiten. Trotzdem bleibt ein rundum schönes Leseerlebnis zurück.
Für mich ein echtes Wohlfühlbuch mit Charme, Herz und literarischer Seele. 4,5 Sterne ⭐⭐⭐⭐✨ – und ich freue mich sehr darauf, mit Animants Welt und Elisa Hemmiltons Kofferkrimi noch länger in dieser Welt zu bleiben.
- Jane Austen
Pride and Prejudice
(512)Aktuelle Rezension von: AukjeElizabeth Bennet, die zweite der fünf Bennet Töchter, lebt mit ihrer Familie während des frühen 19. Jahrhunderts in England. Eines Tages zieht der wohlhabende und gut aussehende Mr. Bingley mit seiner Schwester Caroline und seinem besten Freund Mr. Darcy auf sein Anwesen. Allein diese Tatsache erregt ein großes Aufsehen und als er dann auch noch einen Ball veranstaltet sind alle Heiratswilligen Mädchen ausser sich vor Begeisterung. Während des Balls lernt Mr. Bingley die Bennet Mädchen kennen und er interessiert sich schnell für Elizabeth's ältere Schwester Jane, während sein Freund, der stolze Mr. Darcy, zunächst als arrogant und unnahbar wahrgenommen wird. Besonders Elizabeth entwickelt eine Abneigung ihm gegen über, da Mr. Darcy sie während des Ball's als 'nicht schön genug' beleidigt und abweist. Kurz nach dem Ball reist aber Mr. Bingley, seine Schwester und Mr. Darcy wieder ab und es kommt nicht zu der gewünschten Verbindung zwischen Jane und Mr. Bingley. Daraufhin tauch plötzlich der Cousin ihres Vater's Mr. Collins bei den Bennet's auf um sich bei ihnen eine Braut zu suchen, und er möchte zunächst Jane heiraten, allerdings rät ihm Mrs. Bennet davon ab, da sie sich weiterhin eine Verbindung mit Mr. Bingley erhofft. Also macht er Elizabeth einen Heiratsantrag den sie aber sofort ablehnt, und er daraufhin ihre besten Freundin Charlotte heiratet. Im Verlauf erfährt Elizabeth das anscheinend Mr. Darcy seinem besten Freund Mr. Bingley abgeraten hat Jane zu heiraten und Elizabeth Abneigung Mr. Darcy gegenüber steigt. Als sie jedoch mit ihrer Tante und ihrem Onkel das Anwesen von Mr. Darcy besucht erkennt sie immer mehr seinen wahren Charakter und begreift das die ihm gegenüber aufgebauten Vorurteile völlig falsch sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass Mr. Darcy sich in Elizabeth verliebt hat und er bereit ist, alles zu tun, um sie für sich zu gewinnen. Zum Ende hin überwinden Elizabeth und auch Mr. Darcy ihren Stolz und ihre Vorurteile und Mr. Darcy macht Elizabeth einen Heiratsantrag, den sie sie annimmt, wie auch Mr. Bingley und ihrer Schwester Jane.
Aus heutiger Sicht war Jane Austen ihrer Zeit voraus, da das Buch nicht nur eine romantische Geschichtet, sondern auch ziemlich gesellschaftskritisch ist und Themen wie Klassenunterschiede und Geschlechterrollen behandelt werden. Diese Buch ist mein allerliebster Roman von Jane Austen und ich kann zu hundert Prozent nachvollziehen das die Geschichte heute immer noch so geliebt wird.
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.271)Aktuelle Rezension von: MinijaneNachdem ich „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini vor längerer Zeit gelesen und geliebt habe, wollte ich natürlich unbedingt auch das nachfolgende Buch „ Tausend strahlende Sonnen“ des Autor‘s lesen.
Wie erwartet, ist das Buch keine leichte Kost. Deshalb stand es wahrscheinlich auch so lange Zeit ungelesen im Regal.
Es geht um 2 starke Frauen, die in ihrem Leben so unendlich viel Furchtbares erleben müssen und trotzdem immer weiter machen. Da ist zunächst einmal Mariam, die als uneheliches Kind schon einen schweren Start ins Leben hat. Sie wird zwangsverheiratet mit Raschid, einem 30 Jahre älteren Schuster. Alleine schon diese furchtbare Ehe und die Machtlosigkeit der afghanischen Frauen in dieser patriarchalischen Gesellschaft machen wütend und traurig.
Laila wächst dagegen in Kabul bei einer liebevollen Familie auf, doch Krieg und Bombardierungen erschüttern auch ihr Leben. Die Wege der beiden Frauen kreuzen sich, als Leila mit 14 Jahren ihre Eltern durch einen Bombenanschlag verliert. Nachbar Raschid nimmt Laila zwar auf, aber das hat einen Preis. Mariam muss sie als Zweitfrau ertragen und macht Laila das Leben zunächst zusätzlich schwer. Nach anfänglicher Feindschaft raufen sich die beiden Frauen dann aber zusammen und entwickeln eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft.
Während ein Regime zum Nächsten wechselt, wird die Situation für die Frauen in Afghanistan immer schlimmer. Wir verfolgen etwa 30 Jahre der geschichtlichen Entwicklung des Landes, beginnend in den 80er Jahren bis zu den Anschlägen vom 11.September mit der anschließenden Intervention der USA in Afghanistan. Es ist unfassbar, was die Menschen haben aushalten müssen, insbesondere über das Schicksal der Frauen zu lesen, war manchmal kaum auszuhalten.
Khaled Hosseini ist ein hervorragender Geschichtenerzähler, dem es gelingt die afghanische Geschichte aus Sicht zweier Frauen in einer frauenfeindlichen Welt zu erzählen, die aber nie aufgeben und ihr Schicksal irgendwann in die eigene Hand nehmen.
Großartig!
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(768)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.
- Jane Austen
Stolz und Vorurteil
(407)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinIm südenglischen Landgut Netherfield führt die Familie Bennet ein beschauliches Leben. Betrübnis bereitet nur, dass sich bisher noch keine der fünf Töchter verheiratet hat. Da kommt es sehr gelegen, dass in der Nachbarschaft ein Mann mit ansehnlichem Äußeren und ebenso ansehnlichem Einkommen einzieht. Während dieser von allen wohl aufgenommen wird, findet sein stolzer, fast schon arrogant auftretender Freund Mr. Darcy nur wenig Beliebtheit. Auch Elizabeth, die zweitälteste der Bennet‑Töchter, weist ihn zuerst ab, kommt aber nicht umhin, sich näher für seine Person zu interessieren.
Der erste Satz von „Stolz und Vorurteil“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsbuchanfängen!
Egal, wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe, der erste Satz schafft es jedes Mal aufs Neue mich zu amüsieren und mich in die richtige Stimmung für diese Geschichte zu bringen.
Aber nicht nur der Anfang gehört zu meinen Lieblingen, das Buch, seine Geschichte und seine Figuren ebenfalls.
Ich liebe wie sich die Handlung und die Gefühle aufbauen, wie sie entblößt werden und sich drehen und wandeln, die ganzen Verwicklungen und alles mit im Grunde so wenigen Schauplätzen und Figuren und dennoch habe ich das Gefühl so einen guten Ein- und Überblick über die englische Gesellschaft dieser Zeit zu bekommen, welche all diese Strukturen hervorgebracht und begünstigt hat.
Jane Austen hatte wirklich eine ganz besondere Beobachtungsgabe und konnte diese auch noch so wunderbar spitzfindig zu Papier bringen.
Außerdem liebe ich es auch, dass am Ende eben nicht alles wundervoll und perfekt ist. Wickham kommt nach all seinen Taten viel zu gut davon und ist auch noch mit Darcy verwandt und auch Lady Catherine hat keine größeren Konsequenzen zu ertragen und muss sich so auch nicht ändern und dennoch ist dieses Ende für mich einfach wunderbar.
Teilweise weil es eben noch einmal all diese eher unschönen Punkte anspricht und nicht verschweigt, vor allem aber weil ich nicht nur den Ausblick auf das Eheleben von Elizabeth und Darcy mag, sondern weil auch all die verschiedenen Beziehungen (z.B. von Elizabeth und Georgiana) kurz und doch ausreichend beleuchtet werden, um mich eben vollkommen von einem Happy End zu überzeugen.Fazit: Egal, wie häufig ich dieses Buch schon gelesen habe, habe ich dennoch bei jedem erneuten Lesen wieder meinen Spaß an Handlung und Figuren und entdecke machmal sogar noch neue Aspekte und dieses Mal dann auch noch in so einem hübschen Gewand; wirklich kein Vergleich zu meiner alten abgegriffenen Taschenbuchausgabe! (Ich kann mich wirklich nicht entscheiden, welches der Cover aus diesem Schuber mein Favorit ist.)
- Nicholas Sparks
Mein Weg zu dir
(731)Aktuelle Rezension von: bookniine6„Mein Weg zu dir“ wird aus einer Erzählerperspektive in der dritten Person erzählt. Für mich war es das erste Buch von Nicholas Sparks. Insgesamt war es eine sehr schöne, emotionale und berührende Geschichte.
Allerdings fällt es mir persönlich in dieser Perspektive oft schwer, mich vollständig in die Gefühlswelt der Figuren hineinzuversetzen. Dadurch wirkten einige Passagen etwas langatmig und an manchen Stellen fiel es mir schwer, der Handlung durchgehend zu folgen.
Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt bewegt und gut unterhalten. Vor allem das Ende hat mich emotional wirklich abgeholt. Ich hatte sogar feuchte Augen.
Da es bereits eine Verfilmung des Buches gibt, werde ich mir diese vermutlich auch bald anschauen.
Fazit: Für alle, die mit der Erzählerperspektive in der dritten Person gut zurechtkommen, ist „Mein Weg zu dir“ auf jeden Fall eine Empfehlung. Eine gefühlvolle, rührende Geschichte, die nachhallt.
- Nina George
Das Lavendelzimmer
(580)Aktuelle Rezension von: miahInhalt:
Buchhändler Jean Perdu betreibt einen besonderen Buchladen: die literarische Apotheke. Auf seinem Boot verkauft er Bücher wie Medizin, denn er weiß immer, welches Buch die Menschen gerade brauchen. Nur sich selbst kann er nicht leiden. Noch immer leidet er darunter, dass er vor 21 Jahren von Manon verlassen wurde. Bis er es endlich wagt, ihren letzten Brief von damals zu lesen...Meine Meinung:
Dieses Buch liegt schon ewig auf meinem SuB. Nachdem ich "Das Traumbuch" von der Autorin gelesen hatte, wollte ich gerne mehr von ihr lesen. Ich kenne noch "Die Mondspielerin", aber danach war der Vorsatz erstmal vergessen. Meine Mama hatte "Das Lavendelzimmer" bereits gelesen und wollte es nun nochmal lesen, bevor sie mit "Das Bücherschiff des Monsieur Perdu" weitermacht. Allerdings hat ihr damals der Schreibstil etwas Schwierigkeiten bereitet, da französische Ausdrücke verwendet werden, die zum Teil nicht erklärt werden. Daher habe ich das Buch nun gelesen und die fehlenden Erklärungen für sie ergänzt. Es war nicht viel, aber ich verstehe, dass es stört, wenn manche Ausdrücke zu selbstverständlich verwendet werden.Aber von vorne: Die Geschichte handelt von Monsieur Jean Perdu, der ein Bücherschiff besitzt. Ich fand die Idee ganz wunderbar und stelle es mir großartig vor, jeden Tag auf einem Schiff voller Bücher zu sein. Schön fand ich auch, dass Jean das Talent besitzt, den Menschen genau das Buch empfehlen zu können, das sie gerade brauchen. Für ihn sind Bücher wie Medizin und ich denke, dass können viele Leser sehr gut nachempfinden. Doch in Jean steckt eine tiefe Traurigkeit. Als er vor 21 Jahren von Manon verlassen wurde, brach für ihn eine Welt zusammen. Ich fand es etwas schwierig, dass wirklich so viel Zeit vergangen sein soll.
Mit dem Einzug einer neuen Nachbarin in das Mehrfamilienhaus, in dem Jean lebt, wird er plötzlich mit der Vergangenheit konfrontiert. In dem Tisch, der er der neuen Nachbarin großzügig überlasst, befindet sich der letzte Brief von Manon. Jean wollte ihn damals nicht lesen und hat später vergessen, wohin er ihn gelegt hatte. Damit beginnt für Jean eine Reise: eine Reise in seine und Manons Vergangenheit und eine Reise zu sich selbst.
Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich in die Geschichte reingefunden hatte. Jean war für mich schwer greifbar, er hatte eine tiefe Traurigkeit in sich, die ihn lähmte. Auch die Zeitspanne kam mir etwas lang vor, vor allem weil Jean sich in dieser Zeit so sehr abschottete. Erst mit der Fahrt auf seinem Bücherschiff findet er wieder zu sich selbst. Das war schön zu lesen. So konnte mich die Geschichte zum Ende hin auch berühren. Doch der Weg dahin war schwierig.
Mir haben die Nebencharaktere gut gefallen, vor allem Max Jordan, ein gefeierter Autor, der sich nach seinem erfolgreichen Debüt am liebsten verstecken würde. Er wird spontan zu Jeans Wegbegleiter und nach und nach zu einem Freund für Jean. Dabei muss Max auch sich selbst erstmal finden.
Insgesamt hat mir die Geschichte zu gefallen. Sie braucht ihre Zeit, bis sie Fahrt aufnimmt und einnehmender wird. Der Schreibstil ist tatsächlich etwas schwierig. Für mich waren die französischen Begriffe kein Problem, aber ich kann nachvollziehen, wenn die eine oder andere Erklärung hilfreich gewesen wäre. Die Autorin schreibt ausschweifend und bildhaft, sodass man sich alles gut vorstellen kann, aber die Handlung manchmal etwas zu kurz kommt. Die Idee fand ich insgesamt sehr schön. Ob ich noch weitere Bücher der Autorin lesen werde, weiß ich im Moment nicht.
- E. L. James
The Mister
(265)Aktuelle Rezension von: Karina_Sofia_RodriguesLeider konnte mich The Mister von E. L. James nicht überzeugen. Die Handlung wirkte auf mich sehr vorhersehbar: Ein wohlhabender junger Mann verliebt sich in eine Frau mit schwieriger Vergangenheit und bescheidenen Verhältnissen – ein Plot, der in ähnlicher Form schon häufig erzählt wurde.
Was mir besonders gefehlt hat, war der Tiefgang der Charaktere. Maxim, der Protagonist, erscheint zu Beginn als typischer Macho, der sich regelmäßig mit wechselnden Frauen trifft. Als plötzlich Alessia in sein Leben tritt, ändert er sein Verhalten von einem Moment auf den anderen – für mich nicht nachvollziehbar und wenig glaubwürdig.
Auch Alessia konnte mich als Figur nicht überzeugen. Ihre schüchterne, unterwürfige Art machte es mir schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Dass ausgerechnet Maxim von ihr fasziniert sein soll, wirkte auf mich eher konstruiert als authentisch. Die Entwicklung ihrer Beziehung blieb für mich flach, die angedeutete Spannung und Erotik zwischen den beiden kam bei mir kaum an – vieles wirkte eher langatmig und wenig fesselnd.
Hinzu kommt, dass sich die eigentliche Handlung erst sehr spät entfaltet – erst zur Hälfte des Buchs kommt überhaupt Bewegung in die Story. Das war mir persönlich deutlich zu spät, um mich noch mitreißen zu können.
Insgesamt hat mich The Mister leider nicht abgeholt. Es fehlte an emotionaler Tiefe, glaubwürdiger Entwicklung und echter Spannung.
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Die Königin der Hölle
(334)Aktuelle Rezension von: sumaDer zweite Band konnte mich auch wieder überzeugen.
Die Charaktere wurden in diesem Buch noch ein bisschen mehr beschrieben und man konnte auch die anderen Fürsten teilweise besser verstehen.
Die Handlung hat mich auch total gepackt. Nach dem ersten Band ist es erst richtig losgegangen. Durch die vielen Theorien, die Emilia aufgestellt hat, gab es so viele mögliche Enthüllungen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Es war auch sehr gut beschrieben und die Liebesgeschichte wurde nochmal vertieft. Die Chemie zwischen den Protagonisten ist einfach der Wahnsinn.
Eine absolute Empfehlung.
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(386)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- Thomas Hardy
Tess
(113)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch habe mich durch Fifty Shades of Grey inspirieren lassen, finde das Buch allerdings echt schlecht. Ich habe bis Seite 182 gelesen und fand es langweilig und teilweise unverständlich. Das erste Buch, das ich abgebrochen habe. Vielleicht gebe ich dem irgendwann nochmal eine Chance.
- Anabelle Stehl
Worlds Collide
(206)Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_Fiona ist eine tolle Protagonistin. Sie ist stark, leidenschaftlich, ehrlich und glaubt an das Gute in den Menschen. Sie macht ihren FollowerInnen Mut und gibt ihnen Kraft und Zuversicht. Mir ging es da ganz ähnlich, denn Fiona hat mich berührt und mir Mut gemacht. 💕
Demian mochte ich im Verlauf der Geschichte auch immer mehr. Er steht zu seinen Fehlern und versucht das Richtige zu tun.
Kaycee habe ich ganz besonders ins Herz geschlossen. Sie steht immer hundertprozentig hinter ihrer besten Freundin und ist immer zur Stelle in den guten und auch in den schlechten Zeiten. Als Sahnehäubchen obendrauf kann sie auch noch richtig gut backen. 🥰
Die Geschichte von Fiona und Demian ist voller hitziger und witziger Wortgefechte und sie hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und auch berührt. Fiona in dieser Zeit zu begleiten, ging ans Herz und zeigt, wie wichtig Selbstliebe ist und dass man an seinen Träumen festhalten soll, egal was andere Menschen dazu sagen und wie schwer der Weg auch ist. 💕
Ich mochte auch das kleine Easter Egg zu Teagan und Parker aus "Feeling close to you". Die beiden mochte ich auch total gern und ich hab ihre Geschichte geliebt. 🥰🙈
"Worlds Collide" war ein toller Start in die Reihe und ich bin schon total gespannt auf den zweiten Band. 🥰 - Tahereh H. Mafi
Destroy Me
(255)Aktuelle Rezension von: mimgiDieser Teil hat mir besser gefallen, als „Shatter me". Dazu muss man sagen, dass mir Warner im ersten Teil so unglaublich unsympathisch war. Ich konnte die Hype um ihn nicht verstehen und habe ausschließlich für Adam mitgefiebert. Dieser Teil hat es geschafft, dass ich ihn nun echt gern mag. Ich sehe, wie missverstanden er ist und ebenso sehe ich die Parallelen zu Juliette. Warners Gedanken wirken strukturierter und klarer als die von Juliette. Mir fällt das Lesen hier sehr viel leichter, als in Teil 1. Der Schreibstil gefällt mir hier auch viel besser. Nichtsdestotrotz verstehe ich, dass der Schreibstil absichtlich so konfus gewählt ist, um ihre inneren Konflikte widerzuspiegeln. Lasst uns aber bei „Destroy me“ bleiben:
Zum Plot lässt sich sagen, dass nicht viel passiert ist. Mit der Erwartung bin ich aber auch gar nicht hier herein gegangen, der Teil gehört nunmal nicht zur Haupterzählung. Er dient dazu, Warner besser kennenzulernen und das Erzählte aus seiner Sicht zu erleben. All seine wirklich schlimmen Taten im ersten Teil werden mit Kontext in Watte gehüllt. Man versteht, warum er so handelt. Statt Warner zu verachten, hat sich da mein Fokus nun auf seinen Vater gelegt. Was für ein unsympathischer Kerl. Ich hoffe, Warner lässt sich in den kommenden Teilen nicht mehr so durch ihn lenken.
Der Blick hinter die Kulissen des Reestablishments hat mir wirklich gut gefallen.Ich werde die Reihe nun mit allen Novella lesen.
- Anne Jacobs
Die Töchter der Tuchvilla
(271)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeMarie hat ihren Paul geheiratet und auch Pauls Schwestern Kitty und Elisabeth sind glückliche Ehefrauen. Aber dann bricht der 1. Weltkrieg aus und nicht nur, dass die Männer an die Front müssen, auch daheim wird das Leben immer schwieriger. Die Lebensmittel sind knapp, die Fabrik steht still, die Tuchvilla selbst wird zum Lazarett und jeden Tag wächst die Angst vor schlechten Nachrichten.
Im 2. Teil der Reihe begleitet der Leser unterschiedliche Charaktere mit den verschiedensten Lebensgeschichten. Er erlebt nicht nur das Leben in der Tuchvilla, sondern auch das der Familienmitglieder drumherum. Auch einige Angestellte rücken stärker in den Fokus. Dadurch bleibt es abwechslungsreich und man bekommt einen besseren Blick auf das gesamte Geschehen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, es wird nie zäh oder langatmig. Nicht jede Storyline ist gleich spannend und manchmal möchte man gerne zu bestimmten Themen schneller zurückkehren, aber man möchte auch keinen Handlungsstrang missen. Marie selbst gerät als Protagonistin leider ein kleines bisschen mehr in den Hintergrund und hätte gerne etwas mehr Raum im Buch haben dürfen. Ihre Liebesgeschichte kann der Leser hauptsächlich in Briefform mitverfolgen, durch den regen Briefverkehr den sie mit ihrem Mann Paul während seiner Zeit an der Front unterhält. Eine gut gestaltete Abwechslung im Buch.
Mein Fazit: Mir hat der 2. Teil der Reihe fast besser als Teil 1 gefallen, da es nicht mehr ganz so realitätsfern zugeht und das Buch trotz seiner Länge sehr abwechslungsreich gestaltet ist. Die Vielzahl der unterschiedlichen Erzählstränge macht das Buch um ein Vielfaches interessanter. Nun freue ich mich definitiv auf Teil 3.
- Joël Dicker
Die Geschichte der Baltimores
(391)Aktuelle Rezension von: KatKrnIn Die Geschichte der Baltimores blickt Marcus Goldman auf das Leben seiner wohlhabenden Verwandten aus Baltimore zurück. Alles wirkt perfekt – bis eine Katastrophe ihre heile Welt auseinanderreißt. Nach und nach setzt Marcus die Puzzleteile zusammen, ohne dass zu viel vorweggenommen wird.
Meine Meinung
Für mich war es schon das dritte Buch von Joël Dicker – und auch diesmal hat mir sein typischer Stil sehr gefallen. Im Nachhinein hätte ich allerdings eine andere Reihenfolge wählen sollen: Die Affäre Alaska Sanders direkt nach Harry Quebert und erst dann Die Geschichte der Baltimores. Es ist nicht dramatisch, da die Story hier für sich stehe und mein kein „Vorwissen“ aus den beiden anderen Büchern braucht, aber es wäre halt chronologisch gewesen.
Dicker versteht einfach, wie man Spannung aufbaut und Leser fesselt. Er schreibt lebendig, atmosphärisch und mitreißend, und genau das mag ich so an ihm. Trotzdem fand ich dieses Buch etwas schwächer als die anderen. An einigen Stellen holt er etwas zu weit aus, erzählt zu viel drumherum und wiederholt sich öfter, als nötig wäre. Auch Marcus’ Bewunderung für die Baltimores wirkt stellenweise ein bisschen überzogen, und die große „Katastrophe“, auf die alles zuläuft, konnte mich nicht ganz so überzeugen, da sie für mich nicht ganz nachvollziehbar war.
Trotzdem: Ein gutes, lesenswertes Buch – nur eben nicht sein stärkstes. Ich gebe 4 von 5 Sternen.
- L. J. Shen
Boston Belles - Hunter
(311)Aktuelle Rezension von: Marli1Boston Belles – Hunter klang nach einer starken Enemies-to-Lovers-Story, aber beim Lesen fehlte mir das Gefühl. Die Ausgangslage mit dem Skandal um Hunter und seiner Strafe war spannend, danach verlor die Handlung für mich an Zug. Sailor ist sympathisch und unabhängig, aber Hunter wirkte oft wie eine Karikatur des typischen Bad Boys. Manche Dialoge hatten Witz, doch vieles wiederholte sich oder blieb an der Oberfläche. Der Schreibstil ist flüssig, aber die Emotionen kamen nicht richtig an. Ich habe mich gut unterhalten, aber nicht mitgefiebert. Es war nett zu lesen
- J. R. R. Tolkien
Die Kinder Húrins
(228)Aktuelle Rezension von: RaidenEine sehr schöne Überarbeitung und Interpretation eines Abschnitts des Silmarillions von Christopher Tolkien mit wundervollen Illustrationen.
Vor allem durch das Vor- und Nachwort erhält das buch eine schöne Tiefe.
- Jane Austen
Stolz und Vorurteil und Zombies
(142)Aktuelle Rezension von: Judy_BuchWorum geht’s?
„Stolz und Vorurteil und Zombies“ von Seth Grahame-Smith ist eine Adaption von Jane Austens Stolz und Vorurteil, jedoch mit dem Zusatz von Horrorelementen.
Der Autor beschreibt eine Art Dystopie, in der die Menschen durch den Biss eines Untoten zu Zombies werden können. In dieser fiktiven Welt unterrichtet Mr. Bennet seine fünf Töchter Jane, Elizabeth, Mary, Kitty und Lydia in verschiedenen Kampfkünsten, um die „Apokalypse“ zu überstehen. Auch andere Familien wie z. B die Darcys sind für den Kampf gewappnet und stellen sich unverfroren der immer wieder größeren Armee von Untoten.
In diesen ungewissen Zeiten trifft die älteste Tochter Jane auf Mr. Bindgley und verliebt sich just in ihn. Doch in seiner Gesellschaft ist auch sein treuster Freund Mr. Darcy, der eher skeptisch gegenüber dieser Verbindung steht. Allgemein wirkt er sehr abweisend und unfreundlich, was besonders Elizabeth, die zweitälteste Tochter, auf unangenehme Weise zu spüren bekommt. Obgleich sie der mysteriöse Fremde auf unerklärliche Art und Weise anzieht, kann sie ihm seine Beleidigungen und Ratschläge Bingley gegenüber er solle sich von Jane fernhalten, nicht verzeihen.
Schon bald gerät jedoch alles außer Kontrolle und die Anzahl der Zombies scheint sich von Tag zu Tag drastisch zu erhöhen. Werden Mr. Darcy und Elizabeth Bennet ihre Streitigkeiten beseitigen können um Gemeinsam gegen die Armee der Finsternis kämpfen zu können?
Meine Meinung:
Was für einige Leser reinster Tratsch ist, ist für mich eines der spannesten Erlebnisse des Jahres gewesen! Ich habe zuerst den Film im Kino gesehen und war dermaßen positiv überrascht, dass ich mir sogleich das Hörbuch anschaffen musste! Und was soll ich sagen – es war ebenfalls ein Fest der Sinne für mich! Der Film hat kleine Details geändert, die ich sogar noch besser finde als im Buch, aber dennoch konnte mich die Geschichte von Seth Grahame-Smith zu 100% überzeugen!
Der Autor schafft es wie in seinen anderen Romanen (z. B Abraham Lincoln Vampirjäger) dem Leser eine fantastische Kombination aus Drama und Horror zu bieten.
Allgemein finde ich es klasse, wenn sich ein Autor wagt einen alten Klassiker neu aufzusetzen. Denn oftmals sehen vielen Menschen diesem dann skeptisch gegenüber!
Die Beziehung zwischen Darcy und Elizabeth kommt durch die kämpferische Art der beiden noch besser zu Geltung! Ich liebe es, dass der Autor die Mädchen nicht als hilflos beschrieben hat. Der, der noch am meisten beschützt werden muss, ist Mr. Bingley. Und Jane macht sich als Beschützerin einfach klasse! Der kleine Rollentausch von Mann und Frau ist sehr gelungen!
Dagegen sind Darcy und Eliza das perfekte Killer-Kommando, wenn sie sich nicht dauernd in den Haaren liegen würden! Ich finde man merkt in „Stolz und Vorurteil und Zombies“ noch deutlicher, dass Elizabeth sich schon von Anfang an zu Darcy hingezogen fühlt, aber ihr Stolz verbietet es ihr nachzugeben, was natürlich auch gut so ist, sonst hätte Darcy nicht über seine verletzenden Worte und Taten nachgedacht. Die Streitszenen mit Kampfelementen verfeinert zu erleben, war ebenfalls einfach grandios! Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt.
Man weiß die Storyline von Anfang an, es ist nichts Neues vom Inhalt her, aber die Elemente rauben einem den Verstand! Ich kann nicht aufhören dieses Werk und den Autor für seine Idee immer wieder zu loben!
Man sollte ohne Erwartungen und ohne Vorurteile sich der Geschichte widmen, genauso habe ich es auch getan und ich wurde belohnt!
Also Leute vergesst euren Stolz: Wenn euch Zombies zusagen, dann ist dieser Roman selbst etwas für Leser, die sonst keine Klassiker mögen! Ein Freund von mir fand der Film/die Geschichte großartig, obwohl er mit dem Original nicht viel anfangen konnte : Das heißt schon was, findet ihr nicht auch? 😉
Fazit:
Das Buchcover ist schlicht, aber effektiv! Das Klassische geht nicht verloren und eine edle Damen als Zombie darzustellen war eine gute Wahl - wie ich finde! Mir hat es direkt Lust auf mehr gegeben.
Es gibt auch noch zwei Fortsetzungen der Geschichte, jedoch von einem anderen Autor geschrieben! Bei Audible gibt es alle drei Bücher als Hörbuch zu kaufen!
Falls Interesse besteht, die Titel lauten:
- Stolz und Vorurteil und Zombies: Aufstieg der lebenden Toten
- Pride and Prejudice and Zombies: Dreadfully Ever After
Bücher von Steve Hockensmith
Abschließend kann ich nur sagen: Stolz und Vorurteil und Zombies zählt zu meinen Lieblingsbüchern und da ich Horror Genre liebe, gefällt mir diese Geschichte sogar noch ein klein wenig besser als das Original 😉 - Elif Shafak
Ehre
(110)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaEs geht um Ehre, zumindest sagt das der Titel. Das Buch beginnt auch richtig interessant, die Schwester holt den Bruder aus dem Gefängnis ab und quartiert den Muttermörder in ihre Wohnung. Muttermörder? Die eigene Mama? Also das war ein Satz, der mich sofort aufhorchen ließ.
Doch sobald ich neugierig bin, macht die Autorin einen Zeitsprung zurück und erzählt von der Oma des Muttermörders, und das verdammt langweilig.
Zuerst wird von der Oma berichtet, die so viele Schwangerschaften hinter sich und nur Pech mit Mädels hatte. Am Ende stirbt sie und dann konzentriert sich die Geschichte auf die Tochter der Oma, der Mama des Mörders, und es ist so, wie ich es nicht erwartet habe: Langweilig.
Jedes kleine Detail wird in die Länge gezogen. Sobald die Autorin endlich schafft, mich für sich zu gewinnen, kommt ein Zeitsprung, ruiniert die Bilder, zieht die Handlung in die Länge und im nächsten Abschnitt wird erzählt, wie die Mutter nach England zieht und damit das nicht zu aufregend wird, erzählt die Autorin von der Schwester der Mutter, der jungfräulichen Hebamme, die beste Hebamme aller Zeit, und da war ich so froh, dass das Buch so dick und schwer war. Damit auf meinem Kopf zu schlagen, war eindeutig schöner, als es zu lesen.
Und die Männer erst: Sie werden weitgehend ignoriert. Der Opa, der Vater, die werden nur am Rande erwähnt, als wären sie nur Penisse, die ihre Aufgabe erledigt und nur noch die Autorin genervt haben, während Oma und Mama so viel Platz bekommen, als hätten die Frauen nach dem Empfängnis des heiligen Spermas nichts mehr mit dem anderen ehelichen Teil zu tun gehabt.
Die Autorin macht nicht einfach einen Bogen um das aktuelle Thema der Geschichte; sie läuft davon weg und erzählt über alles andere und dafür habe ich nicht gezahlt. Das Problem dabei ist, dass sie nicht wirklich einen Spannungsbogen aufbaut oder auch nur schafft, die Figuren irgendwie sympathisch zu machen. Klar, sie bekommen Gesichter, doch gleichzeitig wird so distanziert erzählt, dass mich die Figuren nicht berührt haben. Dann die Szene mit der Namensgebung: Das war so Hardcore-Türkisch, dass Kopfschütteln allein nicht genügt haben.
Das Buch ist so langatmig, so langweilig, als hätte der Verleger sich von der Autorin gewünscht, so viel wie nur möglich zu schreiben ohne viel zu erzählen.
- Kelly Oram
A is for Abstinence
(192)Aktuelle Rezension von: Buch_VersumVier Jahre später hat Val in einer Show aufwühlende Begebenheiten.
Was sie nicht ahnt: Es ist Kyle, der unbedingt ein Wiedersehen ersehnt!
Hier bekommt ihr nämlich seine Perspektive, inwiefern er endlich seine Liebe findet. Wird es ihm gelingen, sie diesmal von sich zu überzeugen?
Kyle, unser Rockgott, ist für seinen Charme und Charisma bekannt. In Hinsicht auf Val zeigte er endlich richtige Emotionen. Ihre Anweisung hat er nicht richtig verkraftet.
Val hat in der Vergangenheit so viel Schmerz erduldet; immer als Herausforderung angesehen zu werden, hat sie sehr vorsichtig gemacht.
Seid also dabei, wenn Kyle sie versucht, wieder für sich zu gewinnen.
Er wahre Absichten hat, Intimität schafft und die reinsten Emotionen widerspiegelt.
Herausstechend auch, im Glück wieder die Muse zu küssen. Val hatte schon immer diese Wirkung auf ihn.
Das Buch bietet ein tolles Lesevergnügen, nicht nur durch die emotionsgeladenen Verwicklungen, sondern auch durch die Einbindung der Willensstärke der Protagonistin. Wieder einmal bewundernswert, wie Val an ihren Intentionen festhält.
Wo die Kombination unmöglich ist, zeigt die Intensität ihrer wahren Gefühle, ihrer Chemie, die explosive und spannungsgeladene Dynamik, was möglich sein könnte.
Eine emotionale, packende und bittersüße Geschichte beginnt, die einen nicht mehr loslässt, berührt und von den starken Charakteren einnimmt.
Natürlich bleibt es nicht nur bei dem Eingeständnis und dem Kampf um die Liebe, sondern genau wie das Leben fordert es Ängste, Herausforderungen und Dramatik.
Besonders aber auch die herzlichen, herausfordernden und köstlich amüsanten Schlagabtausche ließen mich schmunzeln. Der richtige Mix, um mir das perfekte Lesevergnügen zu bieten.
Die unterschiedlichsten Charaktere glänzten perfekt mit ihrem herrlichen Gemüt, waren unglaublich in ihrer Entwicklung, mit ihrer offenen Art für die Beziehung zu kämpfen.
Ein Rockstar, der an seinen eigenen Grenzen verzweifelt, doch alles für seine Auserwählte opfert und eisern an seinem Plan, sich zu beweisen, festhält.
Ein wundervoller Abschluss, der mich entzückt und mit Seufzern zurücklässt.
#AisforAbstinence
#Kellywood
#KellyOram
#One
#Rezension
- Nell Leyshon
Die Farbe von Milch
(427)Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutterVon diesem Buch hatte ich Vorfeld nur Gutes gehört. Also war ich sehr gespannt, ob mich die Geschichte aus dem vorletzten Jahrhundert genauso begeistert wie viele hier.
Mary wächst als eine von vier Schwestern auf einem kleinen Bauernhof im ländlichen England des 19. Jahrhunderts auf. Wie wir später erfahren, spielt die Geschichte 1831, denn Mary schreibt sie höchstpersönlich auf.
Ein Jahr lang schildert sie das ärmliche Leben auf dem Hof, die Brutalität, mit der ihr Vater gegen jede noch so kleine Abweichung von der täglichen Arbeit vorgeht und die scheinbare Gleichgültigkeit der Mutter, die von morgens bis abends beschäftigt ist und für Gefühle keine Zeit zu haben scheint. Mary ist anders als ihre Schwestern. Sie versucht Wärme in den Alltag zu bringen. Als jüngstes Kind, das sich auch optisch von ihren Familienmitgliedern unterscheidet, wirkt sie etwas unbeschwerter, träumt von Sonnenaufgängen und bezahlt so manch hohen Preis für die ein oder andere Flucht vom Alltag. Sie hat ein großes Herz für ihren gelähmten Großvater, der ebenfalls von den Brutalitäten seines Sohnes nicht verschont bleibt.
Als Mary von heute auf morgen ins Pfarrhaus ziehen muss. Um dort die schwerkranke Frau des Pastors zu betreuen, ändert sich ihr Leben schlagartig.
Thematisch geht es im Buch stark um Machtmissbrauch, patriarchale Gewalt und soziale Hierarchien. Selbstermächtigung von Frauen findet hier nicht statt. So werden Mary und ihre Schwestern zu arbeiten gezwungen, die das Leben der Familie am laufen halten. Eine Wahl bleibt Ihnen nicht. Männer nehmen sich was sie brauchen, egal, ob Frauen bereit sind, zu geben oder sich gar wehren. Der Ortswechsel, den die Protagonistin vornehmen muss, ist fremdbestimmt , sie zu fragen, kommt niemandem in den Sinn. Das Geld dafür kassiert der Vater. Mary nimmt das bewusst war und stellt diese Form von sozialer Gewalt auch infrage doch kann sie sich dagegen nicht auflehnen. Wenn Sie dies trotz allem versucht, bekommt sie dies sofort physisch zu spüren. Dieses fremdbestimmte Leben stört sie trotzdem stark, und sie entdeckt für sich Bildung als Möglichkeit zur Flucht. Die Allgegenwärtigkeit von Vertrauensbrüchen durch Männer macht die Perspektivlosigkeit, der sich Frauen und Mädchen gegenüber sehen sehr deutlich. In diesem Fall spürt es aber auch nicht die Solidarität unter Frauen. Freundinnen- oder Schwesternschaft fällt Resignation zum Opfer.
Leyshon bedient sich einer einfachen, oft pragmatischen Sprache, in der ein Hauch von Poesie mitschwingt. Dabei fügt sie kleine Wendungen ein, führt auf falsche Fährten und schenkt uns den ein oder anderen Twist, dessen Auflösung sie aber offen lässt. Ich finde diese Form der Textkonstruktion sehr gut gewählt. Sie baut Spannung auf, lässt uns Leser*innen mutmaßen und es bleibt trotzdem genug Raum für eigene Lösungen. Ich hatte schon die ganze Zeit eine Ahnung, wie die Geschichte ausgehen wird, und obwohl sich das bestätigt hat, habe ich aufgeregt dem Ende entgegen gefiebert. Das macht den Roman zu einer spannenden Erfahrung.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Tages durchgesuchtet. Plot, Sprache, Setting und Konstruktion haben mich begeistert, und ich werde dieses Buch ab sofort zu meinen Highlights zählen
Eine Empfehlung für alle, die besondere Frauenfiguren mögen und raffinierte Texte zu schätzen wissen.
- Asuka Lionera
Divinitas
(217)Aktuelle Rezension von: Lilli_AInhalt:
Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
Miene Meinung:
Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:
Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.
Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.
Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.
Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.
Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.
Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.
An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.
Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.























