Bücher mit dem Tag "stottern"
32 Bücher
- Stephen King
Es
(2.388)Aktuelle Rezension von: RadagastEin Klassiker der bis heute nicht an Glanz verloren hat.
Der Horror beginnt damit das Gegenden von Maine berüchtigt sind "unheimlich" zu sein. Das ein Clown sein Unwesen treibt, ohne diesen je gefasst zu haben. Doch nicht nur als Clown kommt er in Erscheinung, sondern auch in anderer Gestallt. Beim Lesen entwickelt sich zeitweise eine angenehme Gänsehaut. Man möchte weiter lesen, die Neugier weiß das es zu Situationen kommt die einen in Mark und Bein erschüttern wird. Ja, man weiß das einen die Angst packt.
Mit knapp über 1500 Seiten rauschte ich nicht über diesen Roman hinweg, wobei die Geschichte es erlaubt hätte diese zügig durch zu lesen. Es waren die Storys dazwischen die in mich zum inne halten brachten. Es waren genau diese psychologischen Grausamkeiten die mich zum Nachdenken anregten. Ja, zeitweise war es etwas langatmig. Wo ich mir dachte: "Junge, bring es auf den Punkt." Und geschickt spießt Stephen die Handlung der Geschichte wieder auf die Nadel und ich dachte mir beim lesen: "Verdammt. Er hat es wieder getan." Er hat es abermals geschafft mich zu faszinieren und zu schockieren.Was soll ich sagen? Wenn es einen Autor gibt der mich nach 34 Jahren Hobby - Lesen immer noch so grausam abholen kann, dann ist es Stephen.
- Julia Quinn
Bridgerton - Daphne & Simon
(676)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterIch habe das Buch mit dem Cover mit den beiden Personen auf dem Cover und finde es ist passend für das Buch.
Es geht um Daphne und Simon, Simon ist der Duke of Hastings und möchte niemals heiraten, die Linie der Hastings soll mit ihm sterben. Daphne ist die Schwester seines besten Freundes und damit absolut Tabu. Ein Deal um beiden einen Vorteil zu verschaffen läuft aber leider in die falsche Richtung.
Ich muss sagen ich habe zuerst die Serie geschaut und liebe Daphne und Simon und deren Geschichte. Leider hat mich aber das Buch etwas enttäuscht es ist sehr vieles anders und für mich damit schlechter als die Serie. Mir gefällt Daphne hier irgendwie nicht so sehr, sie wirkt irgendwie arrogant. An vielen Stellen war ich genervt von ihr. Simon war mir auch irgendwie zu weich. Alles in allem hat mich die Geschichte nicht abholen können.
Leider hat das nicht so meinen Geschmack getroffen, vielleicht gefällt mir die Serie aber auch einfach besser.
- Brittainy C. Cherry
Wenn Donner und Licht sich berühren
(895)Aktuelle Rezension von: nina17sIch bin zerbrochen...
Erst war ich mir nicht sicher was ich von dem Buch halten soll, die ersten drei Kapitel haben sich sehr gezogen. Ich bin froh das ich es nochmal probiert habe (besser spät als nie ) und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Jazz und Eli haben so viel Chemie das es einfach passt. Die Geschichte rund um die Musik macht es so viel authentischer. Ich bin in Buch zerbrochen und bin langsam von Kapitel zu Kapitel wieder zusammen geflickt worden.
Eine große Leseempfehlung von mir.
- Lyssa Kay Adams
The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
(857)Aktuelle Rezension von: LidenDNF bei 38% / 150 Seiten
Datum : 01.10.2025
Ich habe das Buch nicht aufgrund seines Schreibstils abgebrochen. Leider komme ich in das Romance Genre ohne Spannung einfach nicht rein, ich bin absolut kein Cozy Leser.
Die Autorin hat eine geniale Idee niedergeschrieben- ein Buchclub für Männer, mit Treffen und einen Austausch über Liebesromane. Dadurch lernen sie für ihre eigenen Beziehungen und lassen sich inspirieren und helfen den anderen Gatten.
Wir beobachten ein Ehepaar, kurz vor dem Aus und durch die Hilfe des Buchclubs wird die Ehe gerettet.
Hervorzuheben war besonders der Humor, ich musste öfters schmunzeln.
Nur leider bin ich einfach die falsche Zielgruppe für diese Art von Buch. Deshalb keine Sterne Bewertung und ein Abbruch, bevor ich in eine Leseflaute komme.
- Emma Scott
Between Your Words
(468)Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibroThea ist 21 als sie mit ihren Eltern einen schlimmen Autounfall hat. Wohingegen ihre Eltern den Unfall nicht überleben, wir ihr Hirn quasi in Einzelteile zerpflückt und sie vergisst ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Lediglich 5 Minuten lang erlangt sie das Bewusstsein, bevor sich wieder ein Neustart in ihrem Hirn abspielt und alles von vorn beginnt... Zwei Jahre später beginnt Jim eine Stelle als Hilfspfleger in der Einrichtung, in der Thea gepflegt wird. Er ist der Einzige, der erkennt, dass Theas Zustand nicht einfach spurlos an ihr vorbei geht, sondern sie offenbar in ihrem eigenen Kopf gefangen zu sein scheint. Eine neue Forschungsreihe soll ihr neue Hoffnung geben, aber für wie lange? Und zu welchem Preis?
Meine Meinung:
Wow! Emma Scott hats halt einfach drauf. Die ersten 150 Seiten waren mir persönlich zu langatmig bevor es dann wirklich spannend wurde, aber ich denke, es war wichtig, die Eintönigkeit von Theas Leben zu beschreiben.
Jim hat ja mal sooooowas von bookboyfriend Potenzial! Holy 🤤
Es war eine bittersüße Geschichte, die man in einem weggesuchtet hat, weil man sich selbst dann solche Hoffnungen für Thea gemacht hat und wirklich bis zur allerletzten Seite mit den beiden mitgefiebert hat.
Fazit:
Wer keine klassische 0815 Liebesgeschichte sucht, und trotzdem eine Geschichte, die man toll weglesen kann und die voller Hoffnung ist, dann ist man hier gut bedient.
- Jane Gardam
Ein untadeliger Mann
(191)Aktuelle Rezension von: liebesleserBeim Lesen dieses Romans habe ich mich über weite Strecken gefragt, warum mich die Geschichte eigentlich nicht abholt, warum sie mich nicht fesselt. Denn das Buch beginnt stark, das Kapitel mit der Begegnung der alten Männer, ehemals Feinde, nun Nachbarn, ist grandios. Es erinnert in seiner Lakonie bei gleichzeitiger Tiefe an Richard Ford und ließ auf Großes hoffen.
Jane Gardam verschießt ihr erzählerisches Pulver früh, das Wichtigste wird schon zu Beginn erzählt, und mit jeder Rückblende wird die Story weniger interessant, weil die Episoden, die man nachgereicht bekommt, einem unwesentlich erscheinen angesichts dessen, was man schon weiß oder auch ahnt. Viele Zufälle machen die Geschichte nicht spannender, eher absurder: ausgerechnet der Erzkonkurrent zieht in einer einsamen Gegend ins Nachbarhaus; bei einem Ausflug landet Old Filth, die Hauptperson in einem Hotel, das früher der Versammlungsort seiner Kollegen war - und wo auch jetzt noch einer von ihnen rumhängt; er trifft überhaupt wichtige Personen immer unvermittelt wieder, und ein spielendes Kind findet im Garten die dort versteckten Perlen seiner untreuen Frau…
Wie am Ende das entscheidende Drama des Lebens abgehandelt wird, entbehrt jeglicher Glaubwürdigkeit: ein lebenslang gehütetes, traumatisches Geheimnis wird in einem Dreiergespräch mit einem Geistlichen mal eben in aller Ausführlichkeit ausgebreitet, - eher so, als sei man es dem Leser schuldig, nicht als Ringen, als Versuch der Befreiung, als Auflösung einer Qual, die es ja sein sollte.
- Julia Quinn
Der Duke und ich: Bridgerton 1
(37)Aktuelle Rezension von: MazeixxDer Auftakt der bisher für mich unbekannten Bridgerton-Reihe, bietet genau das, was man sich von einem romantischen Gesellschaftsroman erhofft: unterhaltsame Charaktere, eine Prise Witz, opulente Ballsäle und eine vorhersehbare, aber charmante Liebesgeschichte.
Im Mittelpunkt steht Daphne Bridgerton, die älteste Tochter einer angesehenen Familie, und Simon Basset, der Duke of Hastings. Was als Zweckbündnis beginnt, um dem gesellschaftlichen Druck zu entkommen, entwickelt sich – wenig überraschend – zu einer echten Romanze. Genau darin liegt aber auch der Reiz des Romans: Man weiß, worauf man sich einlässt, und bekommt es in bester Qualität geliefert.
Die Geschichte ist vorhersehbar, ja – aber das gehört bei einem Regency-Roman fast schon zum guten Ton. Wer eine tiefgründige Handlung oder überraschende Wendungen sucht, ist hier falsch. Doch wer einen kurzweiligen Schmöker für zwischendurch möchte, bei dem man auch mal ein Lächeln auf den Lippen hat , liegt mit diesem Buch goldrichtig.
Fazit:
Das Buch ist ein leichter, unterhaltsamer Roman – perfekt für entspannte Lesestunden ohne große Ansprüche. Wer romantische Geschichten mit Regency-Charme liebt, wird auf seine Kosten kommen.
Sobald ich die Reihe durch habe möchte ich die Serie im TV anschauen.
- Hans Pleschinski
Wiesenstein
(53)Aktuelle Rezension von: SigismundFünf Jahre nach seinem viel gelobten Roman „Königsallee“ um Nobelpreisträger Thomas Mann widmet sich Hans Pleschinski (61) nun in seiner auch für literaturwissenschaftlich Unerfahrene absolut lesenswerten Romanbiografie „Wiesenstein“, im März beim Verlag C. H. Beck erschienen, dem Leben und Wirken des Dramatikers und Lyrikers Gerhart Hauptmann (1862-1946). Während die vordergründige Romanhandlung nur Hauptmanns letzte Lebensmonate zwischen März 1945 und Juni 1946 in seiner geliebten Jugendstilvilla Wiesenstein, „der mystischen Schutzhülle meiner Seele“, im niederschlesischen Agnetendorf umfasst - also die dramatischen Wochen zwischen letzten Kriegstagen, russischer Besetzung, polnischer Rache und der Vertreibung aller Deutschen -, lässt Pleschinski in Gesprächen des Hauspersonals, in Rezitationen aus Hauptmanns Werken, in Tischgesprächen des Dichters oder in dessen Erinnerungen nicht nur das Leben des 83-Jährigen bis in dessen Kindheit als Hotelierssohn in Bad Salzbrunn vor unseren Augen ablaufen. Der Autor zeigt uns vor allem das kulturelle Vermächtnis des in seiner literarischen Vielfalt wie auch politisch schwer einzuordnenden Nobelpreisträgers. Gewiss, manche Passage hätte Pleschinski vielleicht kürzer fassen können. Dennoch bleibt der Roman auch für literaturwissenschaftliche Laien interessant und spannend zu lesen. Der Autor wertet nicht, lässt auch nichts aus. Er verdeutlicht, dass nicht nur Macht, sondern auch Ruhm korrumpiert: Hauptmann wurde zeitlebens, ungeachtet der Widersprüchlichkeit seiner Werke, von Öffentlichkeit und Machthabern wenn nicht verehrt, dann doch geehrt. Schon zu Kaisers Zeiten erhielt er 1912 den Literaturnobelpreis, wurde zum Nationaldichter erhoben. Förderte der Schriftsteller bei Ausbruch des Ersten wie des Zweiten Weltkriegs in seinem Werk die Kriegseuphorie, wandelte er sich nach ersten Verlusten plötzlich zum Pazifisten. Von den Nazis wurde der Volksdichter gebraucht, auch missbraucht. Selbst die russischen Besatzer wissen nach Kriegsende, sein Loblied zu singen. Zuletzt erscheint der ostzonale Kulturwissenschaftler Johannes R. Becher in der Villa Wiesenstein und will unter Verweis auf Hauptmanns Vorkriegsdrama „Die Finsternisse“, in dem er die immerwährende Verfolgung des jüdischen Volkes beklagt hatte, den schon Todgeweihten noch für das neue Deutschland gewinnen. Jeder findet also in der Vielfalt der Werke Hauptmanns für sich mindestens eines, das dem aktuell angesagten Zeitgeist entspricht und alle unpassenden zu vernachlässigen ermöglicht. Pleschinski zeigt die Widersprüche Hauptmanns: Zum 80. Geburtstag nahm dieser 1942 die Ehrungen der Nazis entgegen. Er bewirtete in der Villa Wiesenstein in Kriegszeiten den in Polen als Generalgouverneur eingesetzten Hans Frank ebenso wie später russische Kommandanten. Hauptmann wandelte als gefeierter Nationaldichter zwischen den Welten. Er selbst, den Hitler in die „Liste der Gottbegnadeten“ aufgenommen hatte, hielt sich im Rückblick für überparteilich, nennt sich in Pleschinskis Buch selbst einen „Kompromissler“, gesteht kurz vor seinem Tod aber dann doch mit Blick auf seinen langjährigen Rivalen um die Publikumsgunst, den frühzeitig emigrierten Thomas Mann: „Wer nur zuschaut, ist deswegen noch lange nicht unschuldig.“ Pleschinskis Roman „Wiesenstein“ ist ein wunderbares Buch, das jeder Freund deutscher Literatur lesen sollte. - Susanna Ernst
So wie die Hoffnung lebt
(255)Aktuelle Rezension von: AlineCharlyNach einer schrecklichen Familientragödie hat Katie aufgehört zu sprechen und verschließt sich auch vor den anderen Kindern im Heim. Bis eines Tages Jonah einzieht. Er scheint der einzige zu sein der zu Katie durchdringen kann. Die beiden beginnen eine innige Freundschaft und bald schafft Katie es auch wieder mit anderen zu sprechen. Aus Freundschaft wird irgendwann Liebe und die beiden planen eine gemeinsame Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal wieder zu und die beiden werden sich eine lange Zeit nicht wiedersehen.
Die Geschichte zwischen Katie und Jonah ist eine wirklich emotionale. Beide haben in ihrer Kindheit schreckliches erlebt und müssen lernen damit umzugehen. Die Entwicklung zwischen den beiden ist wirklich rührend und man kann total mit ihnen mitfühlen. Nachdem sie so viel zusammen erlebt haben, wundert es mich auch nicht, dass Jonah auch Jahre später die Suche nicht aufgegeben hat. Auch das Wiedersehen der beiden fand ich wunderschön und man konnte wirklich gut erkennen, dass auch jetzt die Gefühle füreinander noch vorhanden sind. Allerdings ist mir das ganze drum herum viel zu übertrieben und dadurch auch unglaubhaft. Statt der vielen unrealistischen Wendungen, hätte ich mir gewünscht, dass sich die Autorin mehr auf die Emotionen und das Wiedersehen der beiden konzentriert. Das hätte für mich auch besser zum ersten Teil der Geschichte gepasst.
Vor allem der erste Teil hat mich emotional total berührt, aber danach wurde die Handlung leider etwas übertrieben. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne und eine Empfehlung für alle, die sich nicht an unrealistischen Umständen stören. - Maarten 't Hart
Die Sonnenuhr
(64)Aktuelle Rezension von: killerprincess"Die Sonnenuhr" von Maarten t'Hart Inhalt Leonie Kuyper erbt von ihrer besten Freundin Roos ein Vermögen, doch darüber kann sie sich verständlicherweise kaum freuen. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Frage, woher Roos als Chemielaborantin überhaupt so viel Geld herhaben konnte? Und dann ist da noch die Hauptfrage, mit der sich ein weiterer Bekannter von Roos beschäftigt: Roos soll an einem Sonnenstich gestorben sein, obwohl sie eine so abgehärtete Sonnenanbeterin war? -Wohl kaum! Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach der Wahrheit über Roos Tod. Meinung Das war mein erstes Buch des Autors -aber ganz sicher nicht das letzte. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich probiere es: auf der einen Seite war das Buch vor allem durch seine Charaktere manchmal total skurril, doch auf der anderen Seite war es logisch und nachvollziehbar. Ich mochte Leonie total gerne, aus deren Sicht wir die Dinge erfahren. Sie ist eine liebenswürdige Person, die mit der Erbschaft leicht überfordert ist, vorallem, da sie noch in ihrer eigenen Trauerbewältigung steckt: -Sie verwandelt sich in Roos. Sie trägt ihre Kleider, ihre Fingernägel, die gleiche Frisur. Dass sie sich damit vielleicht auch selbst in Gefahr bringt und anderen dieses Verhalten deutlich missfällt, weiß sie, aber sie kann einfach nicht anders. Daneben hat Leonie noch viele andere Eigenschaften in ihrem Charakter, bzw. ihrer ganzen Verhaltensweise, die sie mir total nah gebracht haben. -Toll! Auch die anderen Menschen aus Roos ehemaligem Leben sind interessante Menschen, die aber als Nebencharaktere nicht ganz so stark ausgebaut werden. Das Buch ist nicht so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen kann, aber es hält einen doch in seinem Bann gefangen. Hätte ich nicht so viel zu tun gehabt, hätte ich es deutlich schneller zuende gelesen. An manchen Stellen hat es seine kleinen Längen -was für ein Wortspiel- jedoch sind diese nicht weiter schlimm. Wer nun der Mörder war, erfahren wir immer stückchenweise, um dann am Ende etwas von den Ereignissen überrascht zu werden. Doch ich mochte die Aufklärung des Falls: Das Tatmotiv und der Hergang war in sich nachvollziehbar und wurde nicht einfach plump dahergesagt. Ein toller Abschluss! Fazit Eine tolle Geschichte, mit einem tollen Schreibstil des Autors! Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die eine Familiengeschichte, bzw. Lebengeschichte mit einigen kleinen Geheimnissen mögen, die nach und nach aufgeklärt werden. Dazu kommt eine spannende Suche nach dem Mörder, skurrile Charaktere, die aber total liebenswürdig sind und ein Autor, der einen sehr interessanten Humor hat! Schönes Buch! 4 Sterne. - Jana von Bergner
Santa wider Willen
(50)Aktuelle Rezension von: Ilona-KidsIan und Kendra - eine wunderschöne Liebesgeschichte
Ein Fehler in der Arbeit führt dazu, dass Ian mit der Kündigung gedroht wird. Skurril daran: Sein Chef gibt ihm noch eine Chance: Er soll als Santa dessen Schwester Kendra und deren Sohn besuchen. Widerwillig macht sich Ian auf dem Weg und als er Kendra trifft, ist diese alles andere als begeistert von dem Mann im Santa-Kostüm.
Eine kuschelige Hütte im Schnee, ein heftiger Sturm und die Freude eines Kindes an Weihnachten bieten eine wunderbare Kombination für eine perfekte Lovestory. Sehr gut ausgearbeitete Charaktere bereichern die Geschichte zusätzlich und für mich war es einfach ein Lesevergnügen, dass von den Alltagsorgen sehr gut ablenken konnte.
Humor und romantische Stimmung mit gutem Schreibstil machen das Buch zu einem prima Weihnachtsgeschenk.
- Raik Thorstad
Wildfang
(5)Aktuelle Rezension von: DieKranichTamiMark ist Tierpfleger und mir sehr sympathisch. Er ist ein richtig netter Kerl und dass er stottert, ist eine Schwäche, die ich so im GayRomance Bereich noch nicht gelesen habe. Es macht ihn sehr menschlich. Er kümmert sich aufopferungsvoll um einen Bären, der sich dann als Gestaltwandler entpuppt. Das ist die spannendste Stelle im Buch. Davor und danach hatte ich irgendwie das Gefühl, das nicht allzu viel passiert und dann hört die Geschichte einfach auf und ich habe erst da kapiert, dass es der 1. Band einer Reihe ist. Das war ein wenig ärgerlich.
Der Schreibtstil ist flüssig und wie gesagt ist mir Mark sehr sympathisch, also bin ich geneigt, ihm im nächsten Band noch eine Chance zu geben. Aber dieser erste Band hier hat mich nicht ganz überzeugen können.
- Sarah Saxx
Deine Stimme in meinem Herzen
(59)Aktuelle Rezension von: KleenkramSarah Saxx... Nachdem ich das erste Buch von ihr gelesen habe, habe ich mir sofort das zweite geschnappt, und seitdem schon einige mehr gelesen.
Ich mag ihre Art Geschichten zu erzählen, wie sie ihre Buchfiguren in Szene setzt und das ganze Drumherum perfekt darauf abstimmt.
In diesem wunderbaren Roman treffen wir auf Alice und Tristan, zwei junge Menschen, die mit ihren körperlichen und psychischen Problemen zu kämpfen haben. Während man sie bereits im ersten Band kennenlernen durfte, kommt er neu dazu.
Durch die wechselnden Perspektiven erhält man gute Einblicke in beider Gefühlswelten, in ihr Leben, ihre täglichen Probleme. Die Autorin hat das sehr gut in Worte gefasst, es wirkt realistisch und für Außenstehende nachvollziehbar.
Das Buch nimmt einen direkt mit und sorgt nicht nur für aufregende Lesestunden, es ist auch sehr informativ.. Gefühle werden hier großgeschrieben ohne große Dramen, dafür aber mit ganz viel Einfühlungsvermögen. - Julie Birkland
Hoch wie der Himmel
(142)Aktuelle Rezension von: iris_2Nach dem Unfalltod ihres Mannes packen Annik und ihr Sohn Theo kurzerhand ihre Habseligkeiten und verfolgen nur noch einen Traum - eine Neubeginn in dem beschaulichen Lillehamn in Norwegen. Hier kann sie endlich wieder ein bisschen aufatmen - und auch Theo scheint sich in seinem neuen Zuhause wohl zu fühlen. Wäre da nur nicht der attraktive Chirurg Krister Solberg - Annik's neuer Kollege und Boss. Annik ist sich sicher, dass er sie nicht ausstehen kann - nur wenn sie sich da mal nicht täuscht, denn Krister hat seine ganz besonderen Gründe warum er Annik aus dem Weg geht - Gründe, für die Annik mehr Verständnis hat, als er zunächst glaubt.
Das Cover von außen ist schön gestaltet - ein bisschen rustikal mit der Holzoptik, was eine Art Heimatgefühl vermittelt. Schön sind auch die kleinen Bildausschnitte, die Einblicke in den Inhalt des Romans gewähren - das Cover hält, was es verspricht.
Nun zu den Charakteren: Ich mochte Annik - schon von Beginn an. Eine starke Frau und eine "Löwenmutter", die das Wohl ihres Kindes über ihr eigenes stellt. Ich habe sie im Laufe des Romans bewundert, wie sie alles stemmt - aber gleichzeitig zeigt, die Autorin auf, dass es ohne Hilfe und Unterstützung durch die Familie gar nicht so leicht wäre alles unter einen Hut zu bringen. Ich mochte auch Krister - und habe die Szenen zwischen Theo und ihm besonders geliebt. Ein willensstarker und disziplinierter Mann.
Ich wurde bereits auf den ersten Seiten von traurigen Emotionen überflutet - ein emotionaler Start ins Buch. Wenn ich so an den Beginn in Norwegen denke - hat mir die Herzlichkeit gut gefallen - wie Annik fühlte ich mich dort richtig aufgenommen und mittendrin in Lillehamn. Ebenfalls schön fand ich, dass die Autorin die Protagonisten als keinesfalls perfekt darstellen versuchte, sondern ihnen durchwegs kleine Macken "zugefügt" hat - sie wirkten so realistischer, vor allem im Umgang mit diesem Macken - diese Entwicklung vom Verdrängen/Verheimlichen und Überspielen bis hin zur Akzeptanz und damit Lernen im Alltag umzugehen - schöne Botschaft dahinter. Ebenso hat mir die Annäherung zwischen Annik und Krister gefallen - es ging in einem gemächlichen Tempo voran, wodurch es auch realistischer wirkte. Auch durch die kleinen Problemchen zwischendurch - aber ich denke, dass dies für die Geschichte durchaus passend war, um das Vertrauen zu verfestigen. Der Roman war durchwegs flüssig zu lesen - hin und wieder hätte ich mir mehr Prickeln gewünscht, ebenfalls, dass gewisse Szenen mehr ausgearbeitet werden. Ansonsten schöne Entwicklung zu einer kleinen Familie.
Ein Wohlfühlbuch, das hält, was es verspricht.
- Helen Rutter
Ich heiße Billy Plimpton
(13)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeWas für eine schöne und mutmachende Geschichte!
Es geht um Billy, der in eine neue Schule kommt und angst hat, gemobbt zu weden. Billy stottert. Also beschließt er, möglichst nichts zu sagen und still zu sein. Auf Dauer geht das natürlich nicht und eigentlich möchte Billy auch gar nicht still sein, denn Billy liebt es, Witze zu erzählen. Er möchte Komiker werden! Doch wie soll das gehen, wenn er stottert...?!
💙 Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich habe nicht erwartet, so eine tiefgründige und rührende Geschichte zu lesen! Und lustig war sie irgendwie auch. Und traurig. Irgendwie war alles dabei. Ein Buch für jede Altersklasse.
05.07.2024
- Jordan Scott
Ich bin wie der Fluss
(7)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerNicht jede(r) spricht problemlos und locker. Manchmal bleiben Worte auch im Mund stecken, kommen fast nicht an Zunge und Zähnen vorbei, platzen schließlich abgehackt heraus. Wie sich das wohl anfühlt? Jordan Scott und Sydney Smith zeigen es uns in ihrem wunderschönen, berührenden Bilderbuch „Ich bin wie der Fluss“. Wie im Leben, so liegt auch in diesem starken Buch der Schlüssel zum Glück darin, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Am Fluss erkennt der Icherzähler, dass er wie der Fluss spricht: mal sprudelt das Wasser, mal gischtet es, mal fließt es sanft und weich. „So spreche ich. Auch der Fluss stottert“ (36).
Dieses atemberaubend schön illustrierte, Zuversicht spendende Bilderbuch ist nicht nur ein wundervoller Begleiter für Kinder mit Sprachproblemen, sondern ermutigt alle Leser:innen ab 5 Jahren, sich so zu mögen, wie sie sind.
- Franz Zwerschina
Lina Knut. Schülerin, Gamerin, Weltenretterin
(70)Aktuelle Rezension von: Alexandra_SchinkmannDas Cover ist passend zur Geschichte.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht.Die Kapitellänge ist sehr angenehm.
Die Zeichnungen und Spielauszüge haben mir gut gefallen.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Lina finde ich sympathisch. Ich konnte auch gut alles nachvollziehen da ich selber sehr gerne zocken. Ich fand die Geschichte unterhaltsam und spannend. Es war auch schön zu sehen wie die Community ihr Mut gemacht hat und unterstützt. Es wurden auch kurz die Probleme des Internets angesprochen sowie Mobbing auf Grund ihres Stottern.
Die Geschichte ist am Ende soweit abgeschlossen.
Insgesamt eine unterhaltsame und spannende Geschichte um Zocken, Freundschaft und Probleme wie Stottern Mir hat es Spaß gemacht zu lesen und ich empfehle die Geschichte gerne weiter.
- Lisa Kleypas
Evie & Sebastian: Wallflowers 3
(5)Aktuelle Rezension von: KerstinMCAuf dem Cover sieht man einen Teil von einem Mann im grünen Frack vor einer mit grün überwucherten Mauer. Der Kleidungsstil passt sehr gut zur Zeit des Romans und deutet auf die gehobene Klasse hin. Zum Glück ist das Gesicht abgeschnitten, so kann ich mir ein eigenes Bild vom Protagonisten machen.
Die Wallflowers – Evie und Sebastian von Lisa Kleypas erschien im der Hörverlag und wurde von Yesim Meisheit eingesprochen. Es ist der dritte Band der Wallflowers Tetralogie. Die ersten beiden Hörbücher: Annabelle & Simon und Lilian & Marcus habe ich in kürzester Zeit verschlungen und so musste ich direkt mit Hörbuch Nummer drei weitermachen.
Die Geschichte setzt nahtlos an den Epilog von Band zwei an. Und startet direkt mit beiden Perspektiven zum Geschehen. Sebastian findet da ganz eigene Worte zur Situation und dem überraschenden Besuch von Evie. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Nur soviel sei gesagt, du solltest unbedingt erst die ersten Bände lesen bzw. hören, bevor du mit Band drei startest. Zwar sind die Liebesgeschichten in sich geschlossen, aber du hast so viel mehr Spaß, wenn du die zwei Protagonisten durch die ersten zwei Bücher schon kennenlernen durftest. So versteht man viel besser die kleinen Spitzen zwischen den Zweien und ihrer Umgebung. In diesem Fall wird das Lesevergnügen einfach ungemein besser mit Vorkenntnissen.
Ich habe das Hörbuch in kurzer Zeit verschlungen. Der dritte Band der Wallflowers hat es in sich. Hier haben wir nicht nur eine schöne Liebesgeschichte zwischen dem Mauerblümchen Evie und dem Weiberheld Sebastian, sondern auch ganz viel kriminelle Energie, die hinter dem Erbe von Evie steckt. Im Geschehen wird die Zeit, in der die Geschichte spielt mehr als deutlich. Wir sind im Jahre 1843 und die Medizin hat ihre ganz eigenen Vorstellungen und Gesetze. Ich habe mit Evie und Sebastian mitgefiebert und mich gefreut auch die anderen Personen wieder zu treffen. Nach dem nun sowohl Annabelle, als auch Lilian ihre Männer fürs Leben gefunden haben bleibt nur noch Daisy übrig. Auch sie hatte eine ganz interessante Begegnung in dieser Geschichte. Ich bin gespannt, wen sie im vierten Hörbuch der Reihe zu ihrem Mann nehmen darf. Um mir die Spannung nicht zu nehmen, habe ich mir bisher nicht den Titel genauer angesehen. Ich freue mich ganz bald auf Hörbuch Nummer vier, auch wenn ich dann wieder Abschied nehmen muss von den vier Mauerblümchen und das Leben in und um London im 19. Jahrhundert.
Von mir gibt es eine ganz klare Hör- bzw. Leseempfehlung. Für mich eine ganz besondere Buchreihe mit genau dem richtigen Maß an Herz-Schmerz und Aristokratischer Romanze.
- Nikita Nolan
Liebesgeflüster – Unverschämt direkt: - Ein humorvoller New-Adult-Liebesroman
(15)Aktuelle Rezension von: Johanna_W"Liebesgeflüster - unverschämt direkt" ist tatsächlich nicht das erste Buch was ich von Nikita Nolan lese. Ich muss sagen auch dieses Buch ist ihr sehr gut gelungen.
Marina habe ich als ein sehr schüchternes Mädchen empfunden, was viele Selbstzweifel und Ängste mit sich trägt. Sie hat jedoch das Ziel zu studieren und tut alles dafür das dieser Traum war wird.
Andor ist ein sehr sympathischer und direkter Charakter, also das ganze Gegenteil von Marina. Jedoch gab es eine Aktion von ihm, die ihn unsympathisch gemacht hat. Deswegen hätte ich gerne auch Kapitel aus seiner Sicht gelesen, denn so hätte man vielleicht nachvollziehen können wieso er so handelt. Jedoch hat er sich wirklich viele kreative Dinge einfallen lassen, um das Problem von Marina zu lesen.
Ich mochte die beiden sehr gerne zusammen und war deswegen etwas traurig als Marina ihr Studium angetreten hat, aber es gab ja doch noch ein schönes Ende :)
Ich fand das Ende etwas zu schnell und hätte sehr gerne noch mehr von Marina und Andor gelesen. Dennoch hatte ich viel Spaß haben das Buch zu lesen und kann es jedem empfehlen der humorvolle Liebesromane mag.
- Mark Logue
The King's Speech
(8)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenLionel Logue ist ein Sprachtherapeut, der mit voller Liebe und Hingabe sich um seine Patienten bemüht und sein bekanntester Patient ist der spätere britische König George VI.. Was als normale Patienten-Therapeuten Beziehung beginnt, wandelt sich im Laufe der Jahre zu einer tiefen Männerfreundschaft, die voll gegenseitigem Respekt ist.
Wer den Film ‚The King’s Speech‘ gesehen hat, wird sich vielleicht für die reale Geschichte hinter der Kinoversion interessieren und wird hier bestens informiert. Lionel Logues Enkel hat das Familienarchiv studiert und aus unzähligen Briefen, Tagebucheintragungen und Zeitungsartikeln dieses Buch geschrieben. Wer Angst hat, mit staubtrockenen Geschichtswissen konfrontiert zu werden, den kann ich sofort beruhigen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und von Seite zu Seite entblättert sich die Geschichte, dieser beiden Männer, deren Schicksal eng miteinander verknüpft war. Albert, der nie den Wunsch hatte, auf den Königsthron zu klettern und mit seinem Stottern auch nicht der Vorstellung eines Königs entsprach. Als sein Bruder David aber in Gestalt von Wallis Simpson, die Liebe seines Lebens trifft und für sie auf die Krone verzichtet, wird aus Albert König George VI.. Wie viel Selbstdiziplin und eisernes Üben es diesem Mann abverlangt hat, sich immer wieder selber zu überwinden und vor das Mikrophon zu treten, kann man vielleicht erahnen. Immer an seiner Seite Lionel Logue, der ihn motiviert, seine Reden mit ihm durchgeht und in seiner Nähe ist, wenn das rote Licht für den Beginn der Aufnahme erlischt. Sie mussten schwere Zeiten durchmachen in denen Krieg und wirtschaftliche Krisen zu überstehen waren.
Das Buch schildert gut verständlich auch politische Hintergründe, wobei aber immer unsere beiden Helden im Vordergrund stehen bleiben. Man bekommt einen sehr guten Eindruck von dieser Zeit und versteht u.a. warum es ein solcher Skandal war, dass Edward sich ausgerechnet für Wallis Simpson entschied. Fotos runden das Buch ab.
Warum man vielleicht zu diesem Buch greifen sollte:
1. Weil man den Film ‚The King’s Speech‘ gesehen hat
2. Man sich für das britische Königshaus interessiert
3. Man Bücher über Freundschaft mag
Fazit: Dieses Buch ist viel mehr als ein Begleitbuch zu dem Film und es hat mir sehr Wissen über die Zeit und diese interessanten Menschen näher gebracht. - Vince Vawter
Wörter auf Papier
(43)Aktuelle Rezension von: Woerter_auf_PapierDu wirst eine Stimme finden, vielleicht nicht die Stimme, die du dir aussuchen würdest, aber sie wird dir gute Dienste leisten.
Der elfjährige Victor steht im Sommer 1959 vor einer großen Herausforderung – er übernimmt vertretungsweise die Zeitungsroute seines besten Freundes. Einer Aufgabe, der Victor teils freudig, teils voller Angst entgegenblickt. Freudig, da er endlich eine Aufgabe erhält, für die er allein verantwortlich ist. Ängstlich, da Victor mit Fremden sprechen muss und sprechen ist für ihn eine Herausforderung. Er kann kaum ein Wort sagen, ohne zu stottern, nicht einmal seinen eigenen Namen bringt er hervor. Dennoch muss Victor jeden Freitag das Zeitungsgeld kassieren, Worte sind dafür unumgänglich. Für den Jungen wird dieser Sommer unvergesslich. Nicht nur wird er in viele schöne, aber auch schmerzhafte Situationen gestoßen und wird mit Rassenkonflikten konfrontiert; er trifft auch auf einen pensionierten Seefahrer der Handelsmarine, der Victor mit seiner ganz besonderen Art bei seinen Sprachproblemen unterstützt. Und am Ende kann Victor sagen: Bin ich vom Stottern geheilt? Nein. Habe ich es besiegt? Ja.
Diese Worte sagt Victor nicht selbst, vielmehr nutzt der Autor Vince Vawter sie in seinem Nachwort und meint damit sich selbst! Denn Vince Vawter hat in Wörter auf Papier viel von seiner eigenen Biographie einfließen lassen. Auch er hatte und hat mit dem Stottern zu kämpfen und bringt uns dieses Thema durch diese wunderbare Geschichte nahe. Als sein Sprachrohr hat Vince Vawter einen sensiblen Jungen gewählt, der mir schon nach wenigen Seiten ans Herz gewachsen ist.
Wörter in der Luft verwehen, kaum dass man sie gesagt hat, aber Wörter auf Papier bleiben für immer.
In dem heißen Sommer 1959 wird Victor viel über sich und seine Mitmenschen herausfinden. Er entdeckt ein Familiengeheimnis, trifft auf gute und weniger gute Menschen und hegt das erste Mal Gefühle für ein weibliches Wesen, der schönen Mrs. Worthington, die einsam trinkend auf ihrer Veranda sitzt, einen lauten Ehemann hat und zwischendurch Besuch von ihrem „Cousin“ bekommt.
Mrs Worthington und ihre roten Haare. Das war mein Gedankennachtisch.
Gedanken macht sich Victor aber auch über die Rassentrennung, die nicht nur in seiner Heimatstadt Memphis allgegenwärtig ist. Seine schwarze Nanny, die er Mam nennt, darf z. B. nur hinten im Bus sitzen und nur an bestimmten Tagen ist es ihr erlaubt, mit ihm in den Zoo zu gehen. Oft fragt er seine Nanny, ob sie nicht wütend darüber ist, doch Mam sagt, so wären die Regeln. Das würde nicht bedeutet, dass sie richtig sind, aber es gibt sie nun einmal. Victor versteht das alles nicht und bezeichnet diese Drangsalierungen offen, wie es nur Kinder können, als „noch mehr alberne Erwachsenenregeln.“
Fazit: Wörter auf Papier ist ein ganz bezauberndes Kinder- und Jugendbuch über einen Jungen, der sein Stottern besiegt. Doch auch Themen wie Freundschaft, Familie und Rassenkonflikte finden in Vince Vawters Debüt Platz. Ein Buch, das Kinder und Erwachsene gleichsam begeistern wird.
(Königskind 9 von 42)
- Jasinda Wilder
Falling Into Us - Dein für immer
(41)Aktuelle Rezension von: Gingerbread143Ich fand die Geschichte sehr träge, teils unglaubwürdig.Ich musste mich eher durch das Buch durch kämpfen. Hat mich leider gar nicht überzeugt - Brigitte Glaser
8 Tage im Juni
(70)Aktuelle Rezension von: Becci5997Inhalt:
„Jenny und Lovis trennen Welten: Lovis‘ Vater verdient gut, Jenny aber weiß oft nicht, wie sie das nächste Abendessen für ihre Familie organisieren soll. Der Zufall führt die zwei zusammen: Als Lovis spätabends an einer U-Bahn-Haltestelle überfallen und von den Angreifern auf die Gleise gestoßen wird, ist es Jenny, die ihn im letzten Moment auf den Bahnsteig zieht. Bevor die Polizei kommt, läuft sie weg. Lovis geht das Mädchen mit den roten Haaren nicht mehr aus dem Kopf, er möchte sie unbedingt wiedersehen. Auch Jenny denkt an den fremden Jungen, will ihn aber so schnell wie möglich vergessen. Denn einer der Schläger ist ein Junge aus ihrer Siedlung, mit dem sie schon im Sandkasten gespielt hat. Wenn sie den verrät, steckt sie erst recht in Schwierigkeiten. Aber Lovis gibt so schnell nicht auf …“
Quelle: Buchrücken „8 Tage im Juni“ von Brigitte GlaserIn „8 Tage im Juni“ prallen regelrecht zwei Welten aufeinander. Jenny und Lovis treffen sich das erste Mal, als sie ihm nach einem Überfall das Leben rettet. Während Lovis in einer normalen Wohngegend lebt, verbringt Jenny ihr Leben in einer Art Sozialsiedlung. Die einzige Gemeinsamkeit, die die beiden haben ist, dass ihnen jeweils ein Elternteil fehlt. Während Lovis „nur“ mit starkem Stottern zu kämpfen hat, muss Jenny sich um ihre kranke Mutter und ihren kleinen Bruder kümmern und nebenbei dafür sorgen, dass täglich etwas zu Essen vorhanden ist. Und wer hätte es gedacht – nach seiner Rettung verliebt sich Lovis in Jenny. Aber beide haben nicht nur das Problem, dass sie lernen müssen, wie man Verständnis füreinander aufbringt…
Ich muss sagen, dass mir die Geschichte um Jenny und Lovis überhaupt nicht gefallen hat. Zuerst einmal täuscht das Cover ziemlich. Abgebildet ist ein junges verliebt wirkendes Paar, aber von den großen Gefühlen kann man kaum etwas in der Geschichte finden. An einer Stelle kommt es zu einem Kuss, allerdings konnte man das vorher überhaupt nicht erahnen, da man meiner Meinung nach nicht merken konnte, dass sich da überhaupt etwas anbahnt. Das empfand ich als ziemlich merkwürdig und so wirkte die minimal romantische Handlung auf mich ziemlich erzwungen.
Das könnte allerdings auch daran liegen, dass Brigitte Glaser eigentlich Krimi-Autorin ist. Dieser Teil des Buchs war auch absolut nicht verkehrt (bezogen auf den im Klappentext angesprochenen Überfall), nur sie hat versucht mindestens zwei Bereiche zu vereinen und das in meinen Augen leider nicht geschafft. Der Schreibstil war in Ordnung, aber leider gab es für mich eine Menge an vollkommen nebensächlichen Informationen. Und auch der Titel des Buchs sagt nicht viel mehr aus, als dass sich die Handlung über die genannte Tagesanzahl erstreckt.
Ich hatte mir deutlich mehr von der Geschichte erhofft und versprochen, deshalb war dieses Buch für mich leider ein Flop.
- Hannelore Dierks
Noah gehört dazu
(2)Aktuelle Rezension von: lauchmotteDerzeit sind Kinderbücher über Inklusion jenseits von Migrations- und Fluchtgeschichten unter den Neuerscheinungen nicht häufig zu finden. Umso erfreulicher ist es, dass mit diesem auch ein Buch für Erstleser vorliegt. Mit großer Fibelschrift, zahlreichen farbigen Illustrationen und einfacher Sprache können Kinder ab der zweiten Klasse nachlesen, wie sonderbar sich Noah zunächst in seiner neuen Klasse verhält und dank einer stotternden Mitschülerin, einer verständnisvollen Lehrerin und einem Hund nach anfänglichen Schwierigkeiten ebenfalls Teil der Klassengemeinschaft wird. Dabei wird auf eine Klassifikation seiner vermeintlichen Störung verzichtet. Er ist eben einfach anders, egal wie Therapeuten und Ärzte dies benennen. Erwachsene können sich hier gut ein Beispiel an Kindern nehmen, die - sofern noch offen und unvoreingenommen - ohne stigmatisierende Zuschreibungen anderen Menschen begegnen.























