Bücher mit dem Tag "strafrecht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "strafrecht" gekennzeichnet haben.

110 Bücher

  1. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453439689)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Aigelsperger

    Der Weg zur Achtsamkeit oder was achtsam sein bedeutet, ist wunderbar originell und erfrischend thematisiert. Die Vorworte zu den einzelnen Kapiteln, in Form von Achtsamkeit Zitaten von "Entschleunigt auf der Überholspur- Achtsamkeit für Führungskräfte" (sehr genial),  ist tatsächlich hilfreich, sodass man daran denkt, selbst einige Anregungen im eigenen Leben anwenden zu können. Liest man dann das folgende Kapitel weiter, in welchem Zusammenhang  es der Protagonist anwendet, bringt es einen zum Schmunzeln. Eine herrlich absurde Geschichte, die trotz der Verstrickung des Protagonisten in Mafiakreise, dennoch eine Nähe zum eigenen Leben zulässt und es so leicht gemacht wird, sich selbst mit dem Protagonisten zu identifizieren.

  2. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (261)
    Aktuelle Rezension von: sparks88

    Irgendwie habe ich mir von diesem Buch etwas anderes erwartet - was genau weiß ich nicht. Für mich war es das erste Buch von Heinz Strunk und ich fand die Tatsache spannend, ein Buch über einen echten Mörder zu lesen.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr eklig - nicht mal der Morde wegen, sondern der Welt, in der diese Menschen, die Besucher des "Zum Goldenen Handschuh" leben müssen.

    Zu lesen fand ich es recht anstrengend. Kaum hatte ich zwei Seiten gelesen, wusste ich schon nicht mehr so richtig worum es ging.

    Daher bin ich spontan auf das Hörbuch umgesprungen - gelesen von Heinz Strunk selbst.

    Das hat er sehr gut gemacht und so konnte ich der Geschichte besser folgen.


    Das Buch würde ich eher niemandem empfehlen. Die Abgründe menschlichen Denkens und Handelns kommt auch in reiner Fiktion rüber.

    Natürlich schockiert es mehr, wenn man im Hinterkopf hat, dass das so doch passiert sein könnte.

  3. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (719)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Der Autor besticht durch einen sehr geradlinigen und puristischen Schreibstil, was vermutlich auch seiner juristischen Ausbildung geschuldet ist. 

    Ferdinand von Schirach wirft zu Anfang die Frage nach der Schuld auf und impliziert, dass es nicht immer ein Einfaches ist, diese zu beantworten,- die Welt ist mehr als schwarz und weiß. Die Schuldfrage zieht sich durch die genauere Betrachtung der Motivlage und des Täterprofils wie ein roter Faden durch die Kurzgeschichten. Der Leser erlebt selbst den Zwiespalt, der auch das Rechtssystem bei seiner Durchsetzung vor Herausforderungen stellt. 

    Die Kurzgeschichten lassen in psychologische Abgründe blicken und mir persönlich viel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. Schade, dass es so kurzweilig war. 



  4. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (501)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Nach den beiden anderen Büchern dieser Art von  Ferdinand von Schirach, habe ich gleich im Anschluss auch diesen Band gelesen und war wie erwartet auch hiervon begeistert. 

    Liest sich sehr angenehm, spannend, fesselnd, nachdenklich machend.

  5. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.668)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    »Der Vorleser« von Bernhard Schlink hat mir als Taschenbuch sehr gut gefallen. Ich kannte die Geschichte bereits und habe sie zuvor auch schon im Kino gesehen. 

    Es geht um eine zufällige Begegnung, aus weleher Liebe und eine Art Abhängigkeit wird, als diese abrupt endet und sich beide Leben ihren eigenen Aufgaben zuwenden, ahnt keiner von ihnen, dass sie sich erneut begegnen werden, dann jedoch vor Gericht und der Frage, wie viel man von einem Menschen eigentlich wirklich weiß. 

    Die Geschichte ist spannend geschrieben und kann locker an einem Abend oder einem Tag gelesen werden. Der Schreibstil ist spannend und authentisch, regt zum Nachdenken an. 

    Ich kannte den Ausgang der Geschichte schon, war aber beim ersten Lesen auch sehr überrascht über den Verlauf und die sich aus den Entscheidungen der Charaktere ergebenden Konsequenzen. 

    Absolut lesenswert, nicht umsonst eine Schullektüre! 

  6. Cover des Buches Der Fall Collini - Filmausgabe (ISBN: 9783442718665)
    Ferdinand von Schirach

    Der Fall Collini - Filmausgabe

     (459)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Caspar Leinen wird Pflichtverteidiger von Fabrizio Collini. Collins hat den Unternehmer Hans Meyer in einem Hotel erschossen und anschließend darauf gewartet, dass die Polizei ihn abholt. Was hat Collini dazu veranlasst? Leinen macht sie auf die Suche nach dem Motiv, denn sein Mandant schweigt, und gerät dabei tief in die Vergangenheit.


    Wie zu erwarten besticht der Roman durch den angenehmen, schnörkellosen Schreibstil von Schirach. Der Geschichte lässt sich leicht folgen und sie lässt sich schnell lesen. Der Schwerpunkt liegt auf der strafrechtlichen Betrachtung des Falls und der Rolle, die der Verteidiger einnimmt, das hat mir persönlich gut gefallen. Auch die Einblicke in die Gedankengänge von Leinen und seinen Berufsethos sind mir positiv aufgefallen. Die Vergangenheit Leinens und Collinis fügen sich wunderbar in das Gesamtbild ein, sodass die Erzählung im gesamten rund ist. 


    Ganz besonders spannend ist natürlich das Thema der Justizgeschichte, das viel Platz für eigene Gedanken und Schlussfolgerungen dazu offen lässt. Gerade das finde ich sehr gelungen. Der Autor lässt dem Leser sehr viel Raum selbst zu urteilen. Dazu passt besonders folgender Satz "Glauben Sie mir, Leinen, die Menschen sind nicht schwarz oder weiß ... Sie sind grau."


    Ein empfehlenswerter Roman mit einem ernsten Thema.


  7. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783945386705)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

     (1.301)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Mit dem Buch „das Joshua-Profil“ hat Sebastian Fitzek wieder einen sehr spannenden Thriller kreiert. Dieses Mal geht es um den Schriftsteller Max, der in der Zukunft ein Verbrechen gehen wird. Im Gegensatz zu seinen Gegnern weiß er aber noch nichts davon. 

    Schon allein der Klappentext klingt sehr vielversprechend und man möchte zum einen Wissen, was Max denn tun wird und zum einen, wie seine Taten vorhergesehen werden können. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen und durchweg spannend. Dies wird noch von Perspektivwechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren gestützt. Zum einen bekam man dadurch Einblicke in die Gedankenwelt der unterschiedlichen Charaktere, obwohl man das bei dem ein oder anderen nicht unbedingt möchte. Zum anderen erfuhr man so von den unterschiedlichen Personen, was gerade bei diesen Sache war. Auch von Max Widersachern erfuhr man das ein oder andere. Cool fand ich in diesem Thriller die Parallelen zu einem anderen Thriller des Autors. Generell spricht dieser Thriller einige unterschiedliche Thematiken an und ich war mal wieder sehr überrascht, wie die einzelnen Ereignisse miteinander verknüpft sind.

    Insgesamt konnte mich der Thriller von sich überzeugen, auch die ein oder andere Überraschung hielt er wieder bereit. Bis zum Ende stellte man sich die Frage: Wird Max ein Verbrechen begehen oder nicht? Ich vergebe volle fünf Sterne und kann das Buch nur weiterempfehlen.


  8. Cover des Buches Die Jury (ISBN: 9783453417908)
    John Grisham

    Die Jury

     (510)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 1 um Anwalt Jake Brigance

    Die 10-jährige Tonya Hailey ist gerade auf dem Heimweg, als sie von zwei Männern überfallen und brutal misshandelt wird. Das Mädchen ist schwer verletzt, die Täter bald darauf gefasst. Doch Carl Lee Hailey, der Vater von Tonya, ist eine Verurteilung nicht genug: Nach einer Anhörung vor Gericht erschießt er die beiden Täter noch im Gerichtsgebäude. War es Mord oder Hinrichtung? Rache oder Gerechtigkeit? Die Verteidigung von Carl Lee Hailey übernimmt der junge Anwalt Jake Brigance, der damals auch schon dessen Bruder in einer anderen Anklage erfolgreich verteidigt hat. Das Verfahren wird schließlich zum Sensationsprozess: Denn Richter und Staatsanwalt sind Weiße, Hailey ist ein Schwarzer. Alte Rassenkonflikte brechen auf, die Menge brodelt…Wie wird die Jury entscheiden?

    Kurz vor zwei Uhr am Montagnachmittag trat er durch die Verandatür und zündete sich eine Zigarette an. Eine seltsame Stille umhüllte das Zentrum von Clanton im Staat Mississippi.“ – Seite 91

    „Die Jury“ erschien erstmals im Jahr 1989 (die deutsche Ausgabe im Jahr 1992) und ist John Grishams erster Roman. Er gehört neben „Die Firma“ und „Der Regenmacher“ mit zu seinen besten Justiz-Thrillern. Die Geschichte spielt im fiktiven Ort Clanton in Mississippi und ist von Anfang an ergreifend und dramatisch: Nachdem zwei weiße Männer seine Tochter brutal vergewaltigt haben, erschießt der Vater Carl Lee Hailey die beiden Täter. Der Prozess gegen ihn schlägt große Wellen – Medien aus dem ganzen Land reisen an und es wird schnell klar, dass sich die Lage in dem kleinen Ort bald dramatisch zuspitzen wird. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite flüssig zu lesen –die Dialoge der sehr gut ausgearbeiteten Charaktere sind packend geschrieben, auch die Abschnitte der Gerichtsverhandlungen sind unheimlich interessant zu verfolgen. Es wird oft erschreckend, wenn man liest, was in machen Menschen vorgeht - gerade die ersten Seiten sind schockierend – doch es gibt auch immer wieder Hoffnung. Der Prozess gegen Carl Lee Hailey selbst ist packend, dramatisch und überraschend.

    „Die beiden Gruppen musterten sich gegenseitig und warteten darauf, dass irgend etwas geschah. Alle wollten vermeiden, was sich nun anbahnte. Die einzigen Geräusche waren das Schluchzen des Mädchens, der Mutter und des jüngsten Bruders.“ – Seite 94

    Mein Fazit: John Grishams Debüt ist nun schon über fünfundzwanzig Jahre alt und hat von seiner Intensität bis heute nichts verloren. „Die Jury“ ist detailreich ausgearbeitet, Dialoge und die Gerichtsverhandlungen sind packend zu verfolgen. Es wird zwar dramatisch, oft erschreckend und traurig, aber auch die Hoffnung kommt nicht zu kurz. Ein packender Justizthriller, der mit zu John Grishams besten Werken gehört – sehr lesenswert!
  9. Cover des Buches Eisenberg (ISBN: 9783426517659)
    Andreas Föhr

    Eisenberg

     (131)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple
    Inhalt:
    Dr. Rachel Eisenberg ist fassungslos: Als die Münchner Anwältin ihrem neuen Mandanten gegenübersitzt – einem Obdachlosen, der eines äußerst gewalttätigen Mordes verdächtigt wird –, muss sie feststellen, dass sie ihn kennt. Professor Heiko Gerlach war einst Rachels große Liebe. Die Anwältin kann und will nicht glauben, dass der Mann, mit dem sie zwei Jahre lang Tisch und Bett geteilt hat, zu einer solchen Tat fähig sein soll. Doch alle Beweise sprechen gegen Gerlach, der schließlich sogar ein Geständnis ablegt und seiner Anwältin - Rachel - das Mandat entzieht. Ist er wirklich so unschuldig, wie sie glaubt?

    Meinung:
    Eisenberg ist der spannende Auftakt zu einer neuen Reihe aus der Feder von Andreas Föhr.

    Ich persönlich liebe seine Erzählsprache und seine Beschreibungen von München. Als Ortskundige hat man problemlos die Bilder vor Augen, da braucht es gar nicht viele Worte.

    Auch die Charaktere mit ihren Ecken und Macken gefallen mir, bei Herrn Föhr, immer sehr. Es gibt niemals Gut und Böse, sondern immer ein "es könnte alles sein".

    Fazit:
    Mir hat der erste Fall von Dr. Rachel Eisenberg wahnsinnig gut gefallen und ich freu mich schon drauf, den nächsten zu lesen!

  10. Cover des Buches Mörder (ISBN: 9783442393480)
    Veikko Bartel

    Mörder

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Buecherakte

    Cover: Das Cover passt sehr gut zu seinem Vorgänger. Die dunkle Gestalt mit dem Hoodie passt, wenn auch etwas klischeebelastet, sehr gut zum Buch.
    Inhalt: Im Buch werden sechs Fälle aufgezeigt in denen Männer gemordet haben. Es sind sechs grundverschiedene Fälle, mit Männern, die aus den verschiedensten Beweggründen, Vergangenheiten und Lebensweisen zu Mördern geworden sind.


    Fazit: Ich war von Mörderinnen bereits total begeistert gewesen und habe mich entsprechend auch auf dieses Buch sehr gefreut. Es ist etwas anders als der Vorgänger, steht diesem aber in keinster Weise nach. Während es bei Mörderinnen für mich eher darum ging zu verstehen, wie diese Frauen zu Mörderinnen wurden, habe ich bei Mörder viel mehr mit einer eigenen moralischen Vorstellung und meinem tatsächlichen Handeln auseinander gesetzt. Nicht im Hinblick auf die Mörder, sondern viel mehr in Hinblick auf den Autor, dem Strafverteidiger, und dem Gesetz. Fassungslosigkeit, Mitleid, Wut und Angst. Das sind alles Emotionen, die das eigene Urteil beeinflussen und zumindest in den Köpfen der Bevölkerung Berücksichtigung findet. Doch ist ein Mord weniger schlimm, wenn der Mörder uns aufgrund seiner schweren Kindheit Leid tut?


    Das Buch zeigt mehr noch als Mörderinnen auf, wie der Beruf eins Strafverteidigers aussieht und wie sehr dieser eigentlich dem Gesetz dient. Denn ich persönlich, wüsste nicht, ob ich bei einigen der beschriebenen Mandanten so fair blieben könnte und mich für jeden in gleichem Maße engagieren könnte.


    Jedenfalls zurück zum Buch selbst, der Schreibstil ist sehr angenehm, was bei der Thematik gar nicht so leicht ist. Die Taten selbst nicht genau geschildert wurden und hier auf den Schockeffekt/ Sensationslust verzichtet wurde, diese wurde hier schlichtweg auch gar nicht benötigt. Generell beherrscht der Autor es sehr gut den Leser in diese für ihn doch recht unbekannte Thematik einzuführen und zum Nachdenken anzuregen.
    Entsprechend kann ich Mörder von Veikko Bartel guten Gewissens allen True Crime und Thriller Lesern empfehlen. Daher bekommt das Buch 5/5 Sternen.

  11. Cover des Buches Herrentag (ISBN: 9783832162467)
    Hans-Henner Hess

    Herrentag

     (29)
    Aktuelle Rezension von: LadySamira091062
    Frickel ist das was man im Fachjargon eine Terminhure nennt ,ein Anwalt  auf der unstersten Sprosse der Karriereleiter. Dem Frickel macht das aber  nix aus ,denn  er hat das Arbeiten nicht unbedingt erfunden und  ist froh wenn er nicht  mehr tun muss als unbedingt nötig.Wie er es überhaupt geschafft hat Anwalt zu werden ist dem Leser  schleierhaft.
    Doch er ist  trotz allem ein netter Mensch und  mit seinem recht bodenständigen Humor und Charakter  kann man ihm nicht böse sein .Und  so kommt er zu seinem ersten großen Fall wie die Jungfrau zum Kinde. Und ganz gegen seine normale Art   kniet er sich rein und  löst dann auch den Fall auf recht unkonventionelle Art und Weise.
    Dieser Krimi entführt uns  tief ins hinterste Thüringen ,wo die Welt bislang noch in Ordnung war  bis der Mord geschah. Man trifft urige Gestalten ,erfährt so manches über die Sitten  und Gebräuche  und  brachte mir  viele Erinnerungen an meine erste Fahrt in den Osten wieder .

    Ein Mord und ein Ermittler mit sächsischem Charm  und Charisma ,selten soviel gelacht bei einem Krimi wie hier.Normalerweise sind Krimis nicht mein Metier aber dieser hier war wirklich lesenswert
  12. Cover des Buches Der Gerechte (ISBN: 9783453421820)
    John Grisham

    Der Gerechte

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Erwin-Reader

    Wenn man den Roman „Der Gerechte“ gelesen hat, versteht man wesentlich besser, warum die USA so sind, wie sie sind. Der anfangs etwas sonderbare Charakter des Sebastian Rudd wächst einem mit jeder gelesener Seite mehr ans Herz. Ich habe jede Zeile genossen und wollte immer weiter lesen.

    John Grisham ist ein Meister auf dem Zenit.

  13. Cover des Buches Schnee, der auf Zedern fällt (ISBN: 9783455651430)
    David Guterson

    Schnee, der auf Zedern fällt

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Dini94

    Zu Beginn des Buches befindet sich der Leser in einer Gerichtsverhandlung. Der japanischstämmige Amerikaner Kabou Minamoto wird wegen Mordes an einen amerikanischen Bürger angeklagt. Der Einzige der ihm eventuell helfen könnte, wäre der einarmiger Journalist namens Ishmael Chamber. Dieser jedoch befindet sich in Zwiespalt, denn seine Jugendliebe ist jetzt Kabou´s Frau.

    Der Klapptext deutet auf eine spannende Geschichte, jedoch wird der Leser sehr oft in die Vergangenheit zurück versetzt. Der Autor versucht mit den vielen Rücksprüngen, die damalige angespannte Situation zwischen Amerikaner und japanischstämmigen Amerikaner darzustellen.

    Das Gerichtsverfahren und die Mordaufklärung sind eher nebensächlich. Der Mordvorgang klärt sich auf die restlichen 100 Seiten. Tut mir Leid für den Spoiler. 

    Ja, es ist ein historischer Roman und ja, die Grundidee ist gelungen aber der Inhalt könnte etwas anders verpackt bzw. erzählt werden. Wem langwierige Lebensgeschichten gefallen, wird dieses Buch mögen.

  14. Cover des Buches Hotshots - Firefighters: Gefährliche Begegnung (ISBN: 9783802583650)
    Bella Andre

    Hotshots - Firefighters: Gefährliche Begegnung

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Maya Jackson war fest entschlossen, den Mörder ihres kleinen Bruders zu finden und sich an diesem Bastard zu rächen.
    Doch zunächst gab es noch einige Details zu regeln. Immer diese verfluchten, bescheuerten Details!
    Sie drehte den Hausschlüssel im Schloss von Tonys Ferienhaus am Rand des Tahoe National Forest, und dabei schnürte es ihr die Kehle zu. Wie war es möglich, dass er tot war?
    Fort.

    Eckdaten
    ISBN: 978-3-8025-8365-0
    9,95 €
    LXY Verlag
    Roman
    Übersetzung: Dorothea Kallfass
    2010
    330 Seiten + 2 Seiten Danksagung

    Cover
    Es ist nichts Besonderes. Für mich wäre ein heißer Feuerwehrmann besser gewesen. XD

    Inhalt
    Maya Jackson stammt aus einer Familie von Feuerwehrleuten und ist selbst Brandermittlerin. Ihr Vater war ein „Hotshot“ – Mitglied einer Elitegruppe zur Waldbrandbekämpfung -, auch ihr Bruder, der kürzlich bei einem Einsatz ums Leben kam, war ein Feuerwehrmann. Maya reist an den Lake Tahoe, um seine Wohnung aufzulösen. Doch dann übermannt sie angesichts der traurigen Aufgabe die Verzweiflung, und sie flüchtet in eine Bar. Der vermeintliche Barkeeper ist freundlich, sexy und die perfekte Ablenkung. Maya tauscht einen heißen Kuss mit ihm.
    Sechs Monate später kehrt sie an den Lake Tahoe zurück, um gegen einen Hotshot zu ermitteln, der aufgrund von Zeugenaussagen und eines anonymen Hinweises der Hauptverdächtige in einer Serie von Brandstiftungen ist. Nebenbei will sie die Gelegenheit nutzen, die Untersuchung des Feuers, bei dem ihr Bruder umkam, voranzutreiben. Maya hegt den Verdacht, dass auch hier Brandstiftung im Spiel gewesen sein könnte. Bei ihrem Eintreffen wütet ein besonders heimtückisches Feuer in den Bergen, und die junge Frau wird Augenzeugin, wie drei Hotshots dem Inferno nur knapp entkommen. Einer davon ist Logan Cain – und er ist nicht nur der unter Verdacht geratene Chef der Tahoe Pines Hotshot Crew, sondern auch, wie Maya zu ihrem Entsetzen feststellt, der attraktive Fremde, dem sie sich damals in der Bar an den Hals geworfen hat. Jetzt muss sie den Mann, den sie nicht vergessen konnte, suspendieren und der Brandstiftung überführen…

    Autorin
    Nachdem sich Bella Andre zunächst als Songwriterin und Sachbuchautorin erste Sporen verdiente, fand sie 2003 mit dem Schreiben von Liebesromanen ihre wahre Berufung. Bella lebt mit ihrem Ehemann und Kindern in Nordkalifornien.

    Meinung
    Maya will den Mörder ihres kleinen Bruders finden und Rache üben. Sie glaubt einfach nicht, dass ihr Bruder bei einem Unfall ums Leben gekommen sei. Aber die Beweise sprechen eindeutig dafür. Sie hat ihren Vater und ihren Bruder, beide Feuerwehrmänner, innerhalb kurzer Zeit verloren und hat erstmal die Nase voll von diesem Beruf. Sie ist Brandsachverständigerin und soll in einem Fall von Brandstiftung eines Feuerwehrmannes ermitteln und das zufällig in dem Ort, wo ihr Bruder starb. Sie fackelt nicht lange und verbindet beide Untersuchungen miteinander. Dabei stößt sie nicht überall auf willkommene Gesichter.
    Logan ist Waldbrandbekämpfer und das mit Leib und Seele. Er widmet sein ganzes Leben dem Beruf. Es ist hart, ohne Frage, aber er würde nichts anderes tun wollen. Seit zehn Jahren leitet er die Hotshots am Lake Tahoe und ist sehr stolz darauf.
    Beim ersten Treffen der beiden sprühen nur so die Funken und es vergeht eine lange Zeit, in der sie sich nicht vergessen können. Aber beim zweiten Treffen ermittelt sie gegen ihn und das ist beiden unangenehm, vor allem, weil gerade viele Männer zur Waldbrandbekämpfung fehlen, er aber suspendiert wird. Doch sie kann nicht anders, denn alle Fakten und Beweise sprechen für ihn als Täter.
    Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Dabei gerät sie in das Visier von jemanden, der sie aus dem Weg räumen möchte. Doch weshalb?
    Für beide ist es keine leichte Zeit und die Anziehungskraft zwischen ihnen ist schwer zu leugnen, auch wenn sie es versucht, denn ihre Angst um einen weiteren Verlust ist groß und verständlich.
    Es bleibt wirklich bis zum Ende hin spannend, denn mi diesem Ausgang hätte ich nicht gerechnet. Wirklich toll!

    ❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  15. Cover des Buches Auf der Spur des Bösen (ISBN: 9783548373256)
    Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • · 

    In dem Buch berichtet Axel Petermann ausführlich über reale Vorfälle. Er analysiert die Täter und erstellte an Hand dessen Vergangenheit, Gegenwart und Handeln ein Profil. Mit diesem kann dann der Täterkreis eingegrenzt werden. Die Vorfälle reichen von extrem bis hin zu widerwärtig. 

    · • ● Schreibstil ● • · 

    Ich-Erzähler Perspektive

    Axel Petermann drückt sich sehr gewählt aus und man merkt dadurch schnell, dass er ein kluger Kopf ist. Ich persönlich finde den Schreibstil sehr ansprechend und er ist leicht zu lesen. Es befinden sich außerdem sehr viele Erläuterungen und Informationen in dem Buch.

    Zitat:

    Petermann, Axel: Auf der Spur des Bösen-Ein Profiler berichtet,

    1.Aufl., Ullstein,

    Berlin 2010.

    (Seite 165)

    "Letztendlich tödlich war die festgestellte Arterienverletzung, denn durch sie hatte Tom Howe fast die Hälfte seines im Körper zirkulierenden Blutes verloren. [...] Die spätere Untersuchung in der Ballistik, wie die waffentechnische Abteilung heißt, identifizierte das Projektil als ein Wadcutter-Bleigeschoss mit einem Durchmesser von 8,8 mm und einem Gewicht von 9,38 Gramm."

    · • ● Mein Fazit ● • · 

    Die Tatsache, dass er versucht alle Täter, nach deren Verurteilungen, im Gefängnis zu besuchen und auch die Opfer, teilweise, später besucht, verstärkt die Sympathie zu dem Autor. Daran merkt man, dass ihm die Opfer/Täter nicht egal sind und es lässt ihn ebenfalls sehr menschlich erscheinen. Auch seine Beschreibungen und die Vorgehensweise ist sehr gut durchdacht und ausführlich dargestellt. Für mich ein sehr interessantes Buch und ein professioneller, sympathischer Autor.  

     • ● Bewertung ● • · 

    Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können.

    Deshalb wie immer, für die Recherche der Autoren und in Respekt vor den Opfern, fünf Sterne.

  16. Cover des Buches Bestie Mensch (ISBN: 9783499620928)
    Thomas Müller

    Bestie Mensch

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Giuse
    Das Fachbuch für einen um Definitionen ringenden Leser. 
    Das unfassbare Grauen gegenüber Serienmördern macht es unmöglich, Begriffe zu finden, Unsagbares in Worte zu giessen und es zu relativieren. Dem gegenüber setzt der Kriminalpsychologe die Beobachtung und die Analyse.

    Thomas Müller zeigt mehr, als Portraits von Serienmördern. Mit Hilfe einer Anzahl von Berichten erstellt er das plastische Abbild eines funktionierenden Wahns. Man erkennt den dünnen Riss zwischen Normalität und Todesgefahr, zwischen soziopositivem Verhalten und Zerstörungswillen.

    Die Lebensgeschichte von Serienmördern zeigt rückblickend eine mögliche Entwicklungsrichtung auf. Dass der Mensch sich entscheidet, ist ihm selbst überlassen und Thomas Müller versteht nicht, er vollzieht archivarisch eine Entwicklung nach. Daraus zieht er Schlüsse und sieht Handlungsmöglichkeiten voraus.

    Ich habe das Buch sehr langsam gelesen. Es hat mich in Gedanken durch den Tag begleitet. Es hat bei mir eine Wirkung hinterlassen, wie nur wenig Bücher es tun. Es hat meine Wahrnehmung geschult. Es hat meine Fähigkeiten verstärkt, Verhaltensmotive zu sehen.

    Das Buch fand ich einigermassen gut geschrieben, das ist mir bei dieser Art Buch nicht wichtig, so habe ich 5 Sternen gegeben.

  17. Cover des Buches Fegefeuer der Eitelkeiten (ISBN: 9783499236747)
    Tom Wolfe

    Fegefeuer der Eitelkeiten

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Sherman McCoy ist leitender Rentenhändler bei einer Investmentfirma an der Wall Street. Wohnung in der Park Avenue, Ferienhaus in den Hamptons, geschätztes und gut vernetztes Mitglied der Upper East Side Manhattans, dekadent, narzisstisch, schicke Ehefrau und wohlgeratene Tochter. Ein echter Gunner also, ein selbsternannter Master of the Universe.  

    Bis er eines Abends seine junge Geliebte am Flughafen abholt, mit seinem Sportwagen die Ausfahrt verpasst und sich nach einer Odyssee durch New York zuletzt in den düsteren Straßen der Bronx festfährt. Hier kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem die beiden einen schwarzen Jugendlichen überfahren und lebensgefährlich verletzen. Die darauf folgende Fahrerflucht setzt sodann eine Maschinerie in Gang, deren einziges Ziel Shermans vollständige Vernichtung ist.

    Wolfe seziert in seinem bereits in der 80ern geschriebenen Debütroman scharfzüngig, absolut respektlos und mit genialem Verständnis menschlicher Unzulänglichkeiten und Charakterschwächen die Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Miteinanders aller Schichten, die diese amerikanische Großstadtmetropole am Laufen halten und legt dabei mal unterschwellig, mal plakativ, den Finger in jede denkbare Wunde amerikanischer Lebensrealität. Nicht nur seine Hauptfigur, auch ungezählte andere Protagonisten dieses Monumentalwerks werden dabei genüsslich und gekonnt so lange durch die Mangel gedreht, bis man sich als Leser nur noch schaudernd abwenden kann ob der geschilderten Abgründe aller Art. 

    Ein zeitloser, unbedingt lesenswerter Klassiker, eine offene und unverändert gültige Gesellschaftskritik. 

  18. Cover des Buches Überwachen und Strafen (ISBN: 9783518277843)
    Michel Foucault

    Überwachen und Strafen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Foucault erklärt die soziologischen, kriminalhistorischen und rechtshistorischen Ursachen für die seit dem Ende der Frühen Neuzeit in Frankreich einsetzende Schwerpunktverlagerung der Strafrechtsfunktion. Er zeigt anhand vieler exemplarischer Beispiele, wie sich die Sühnefunktion immer weiter in den Vordergrund schob und die Bestrafung der „Seele“ des Täters an Bedeutung gewann. Waren die alten Strafen noch drakonisch und orientierten sich an ihrer Schwere (Schmerzmaß, Eindruck auf das bei der Vollziehung der Strafe zuschauende Volk), soll nun der Täter „erzogen“ werden und v.a. „in der eigenen Schale“ gequält werden. Mit dieser mehr nach innen (= auf die Täterpsyche) gerichteten Straftheorie entwickelte man sich weg von der Exekution auf dem Marktplatz hin zu einer Strafverbüßung in staatlichen Gefängnissen. Deren Organisation und Arbeit sowie die Rolle der Juristen und Richter wird ausführlich dargestellt und bewertet.
  19. Cover des Buches The New Jim Crow (ISBN: 9783956141287)
    Michelle Alexander

    The New Jim Crow

     (6)
    Aktuelle Rezension von: JulesBarrois

    The new Jim Crow – Michelle Alexander (Autorin), Gabriele Gockel, Thomas Wollermann (Übersetzer), Antje Kunstmann Verlag, 19.10.2016, 24 €, ISBN 978-3-95614-128-7

    Jim Crow, so wurde die rassistische Rassengesetzgebung in den Vereinigten Staaten genannt, die ab 1964 aufgehoben wurde. Michelle Alexander sieht einen „New Jim Crow“, die den alten Jim Crow durch die Praxis der Masseninhaftierungen seit 1980 abgelöst hat.

    Die unerwünschten Anderen stehen in diesem rassischen Kastensystem im Fadenkreuz von Polizei, Justiz und Politik.

    Die Autorin Michelle Alexander ist Hochschullehrerin an der Ohio State University am Moritz College of Law und Anwältin, vor allem für Sammelklagen wegen Rassen- und Geschlechterdiskriminierung.

    In sechs Kapiteln belegt sie ihre Thesen von der Masseneinkerkerung im Zeitalter der Farbenblindheit mit Fakten und Beispielen.

    Ihr Buch umfasst fast die ganze Geschichte der USA, vor allem der Gesetzgebungsseite her: Von der Abschaffung der Sklaverei durch den 13. Zusatzartikel der Verfassung im Jahre 1833 bis zum Anti-Drug-Abuse-Act von 1986. „Neben anderen harten Maßnahmen sah das Gesetz Mindesthaftstrafen für den Handel mit Kokain vor, und zwar deutlich schärfere für das vor allem mit Schwarzen assoziierte Crack als für das klassische Kokain, das hauptsächlich von Weißen konsumiert wurde.“ (Seite 86)

    Sie liefert „eine Bestandsaufnahme der Mittel, mit denen der Krieg gegen die Drogen die Jagd auf einen derart hohen Prozentsatz der US-Bevölkerung und dessen Wegschließung ermöglicht.“ (Seite 95)

    All diese Gesetze, Vorgehensweisen, Deals und illegale Machenschaften gehen in erster Linie zu Lasten der Afro-Amerikaner, die in Gefängnissen überrepräsentiert sind. Human Right Watch berichtet, „dass im Jahre 2000 in 7 Bundesstaaten 80 – 90 Prozent der Personen, die wegen Drogenvergehens im Gefängnis saßen, Afroamerikaner waren.“ (Seite 143)

    Aber mit einer Verurteilung z.B. wegen eines Schuldeingeständnisses, nur um eine milderes Urteil zu bekommen ist das Martyrium noch lange nicht zu Ende. „Der Täter wird vielleicht zu einer Bewährungsstrafe, Gemeindedienst oder zur Übernahme der Gerichtskosten verurteilt. Ohne Wissen dieses Delinquente […] verliert er aufgrund seiner Verurteilung die Berechtigung zu vielen vom Bund finanzierten Gesundheits- und Sozialleistungen, zum Erhalt von Lebensmittelmarken, einer Sozialwohnung und von Bildungsbeihilfen des Bundes. Ihm kann der Führerschein entzogen werden und er kann sich nicht mehr für bestimmte Tätigkeiten und Berufe bewerben.“ (Seite 200)

    Und all das hat dazu geführt, dass ein neues, brutales und ungerechtes System der rassischen und sozialen Kontrolle entstanden ist. „Heute befinden sich mehr Afrikaner in den Mühlen der Justiz - im Gefängnis oder unter Bewährungs- und Meldeauflagen auf freiem Fuß - als es im Jahre 1850, ein Jahrzehnt vor dem Bürgerkrieg, Sklaven gab.“ (Seite 247)

    Vor dreißig Jahren wurden in den Vereinigten Staaten weniger als 350.000 Menschen in Gefängnissen und Gefängnissen festgehalten. Heute übersteigt die Zahl der Insassen in den Vereinigten Staaten 2.000.000. Alexander belegt, dass dieses System der Masseneinkerkerung als ein eng vernetztes System von Gesetzen, Politikern, Sitten und Institutionen arbeitet, die kollektiv arbeiten, um den untergeordneten Status einer Gruppe zu gewährleisten, die weitgehend durch Rasse definiert wird.

    Das Buch von Michelle Alexander ist sehr gut dokumentiert und die Autorin argumentiert sehr systematisch. Es ist alarmierend, provokant und überzeugend. Und es sollte auch uns, die Leser sensibilisieren für ein Thema, das weit über die USA und die dortigen Afroamerikaner hinausgeht. Denn auch bei uns gibt es „Kastensysteme“, Ausgrenzung und Benachteiligung von Minderheiten, Reiche und Arme, Erfolgreich und schändliche Verlierer. Für all diese gelten auch hier die Worte des afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin: „Du wurdest hineingeboren in eine Gesellschaft, die Dir mit brutaler Deutlichkeit und auf jede nur mögliche Art und Weise zu verstehen gab, dass du ein wertloser Mensch bist.“ (Seite 353)

    Dieses aufschlussreiche Buch kann Ihnen dazu verhelfen, die Welt in einer anderen Art und Weise zu sehen.

     

    Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Antje Kunstmann Verlages

    http://www.kunstmann.de/titel-0-0/the_new_jim_crow-1186/

    Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

  20. Cover des Buches Im Angesicht des Bösen (ISBN: 9783499627835)
    Axel Petermann

    Im Angesicht des Bösen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Auch in diesem Sachbuch von Axel Petermann werden reale Vorfälle, in welchen der Autor durch seine Arbeit als Profiler ermittelt hat, genaustens wiedergegeben. Auch hier muss ich darauf aufmerksam machen, dass teils sehr grausame und außergewöhnlich Vorfälle vorhanden sind. Bitte nur lesen, wer diese auch verarbeiten kann.

    · • ● Schreibstil ● • ·

    Ich-Erzähler Perspektive des Autors.

    Schreibstil ist wie immer sehr sachlich und ohne jegliche Gefühlsausbrüche geschrieben. Natürlich hat er dennoch eine Meinung zu den Vorfällen. Doch auch diese wird sachlich und ruhig wiedergegeben. Außerdem enthält das Buch viele Hintergrundinformationen zum Täter, Tatort, Opfer, aber auch zu den einzelnen Tathergängen, Tatmotiven und den Spuren am Tatort. Es wird jedes noch so kleinste Detail faktisch hinterfragt, durchleuchtet und aufgeklärt. Damit bleibt keine Frage unbeantwortet. Sehr gut geschrieben und trotz vielen Fachbegriffen flüssig zu lesen.

    · • ● Mein Fazit ● • ·

    Bei den Büchern von Axel Petermann hat man immer das Gefühl selbst mit vor Ort gewesen zu sein. Man wird über jedes noch so kleinste Detail aufgeklärt und auch gedankliche Sackgassen werden wiedergegeben. Durch seine ständigen Fragen in Verbindung mit der Suche nach der Wahrheit bzw. sein nie enden wollenden Wissensdurst bleibt keine Frage unbeantwortet. Auch die Tatsache, dass er Tathergänge, in einem Selbsttest, eigenständig nach stellt spricht für seinen Erfolg. Ich mag seinen ruhigen Schreibstil und die vielen Hintergrundinformationen sehr. Außerdem gefällt mir seine Herangehensweise und Gedanken zu den Vorfällen.

    · • ● Bewertung ● • ·

     Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können. Deshalb immer, für die Arbeit der Autoren/Ermittler und in Respekt vor den Opfern.

  21. Cover des Buches Die Natur des Bewusstseins (ISBN: 9783406605949)
    Reinhard Werth

    Die Natur des Bewusstseins

     (3)
    Aktuelle Rezension von: PhilippWehrli
    Werth startet mit der originellen Feststellung Wittgensteins, dass auch subjektive Empfindungen, wie etwa der Schmerz, den Wissenschaften zugänglich sind. Denn würde das Wort ‚Schmerz’ etwas rein Subjektives bezeichnen, so würde es im Gespräch zu Verwirrung führen, weil ja keiner wissen könnte, was der andere darunter versteht. Das Bewusstsein und die subjektiven Erlebnisse, die den Inhalt des Bewusstseins bilden, sind also nicht rein privat, sondern anderen Personen zugänglich.

    So findet der Leser eine ganze Reihe kluger Bemerkungen und Erklärungen, die irgendwie mit dem Bewusstsein, mit der Wahrnehmung oder mit dem Willen zu tun haben. Aber die Gesamtaussage ist mir jedenfalls nicht wirklich klar geworden. Dabei sind die einzelnen Abschnitte durchaus empfehlenswert.

    Empfehlenswert für alle Lehrpersonen ist der lange Abschnitt über die Aufmerksamkeit. Während Aufmerksamkeits störungen unter Psychologen und Pädagogen alltäglich diskutiert werden, ist auch in die Fachliteratur bemerkenswert vage, was Aufmerksamkeit eigentlich ist. Reinhard Werth, der sich schon in seinem Buch ‚Legasthenie und andere Lesestörungen’ mit dem Lernen befasst hat, macht auch hier verständlich, was bei gewissen Lernschwierigkeiten passiert und wie man allenfalls dagegen ankämpfen kann.

    Aufschlussreich ist z. B. eine Bemerkung zum Bogenschiessen: Das Hauptproblem beim Bogenschiessen ist, dass der Schütze seine Aufmerksamkeit nicht gleichzeitig auf das Ziel und auf das Loslassen des Pfeiles richten kann. Selbst so einfache Bewegungen, wie einen Pfeil loszulassen, erfordert die volle, ungeteilte Aufmerksamkeit. Der Schütze bemerkt dies selber nicht, aber während er den Pfeil loslässt, wird er kurzzeitig blind für das Ziel. Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb Pfeile daneben gehen. Wenn nun also Schüler behaupten, sie können problemlos neben den Hausaufgaben Musik hören, chatten und einen Fernseher laufen lassen, dann kann man sich nun vorstellen, wie falsch diese Schüler liegen.

    Empfehlenswert für Richter und Anwälte sind die Ausführungen zur Frage des freien Willens im Zusammenhang mit dem Strafrecht. Werth zitiert mehrere Paragrafen des deutschen Strafrechts, das aber in anderen europäischen Ländern ähnlich sein dürfte. Insbesondere ist nach dem deutschen Strafrecht nur vorsätzliches Handeln strafbar, sofern nicht das Gesetz bei fahrlässigem Handeln ausdrücklich mit Strafe droht. Ob ein Täter vorsätzlich oder aus dem Affekt gehandelt hat, muss nicht selten von Gerichtsgutachtern beurteilt werden.

    Der Autor selber hat z. B. in Experimenten festgestellt, dass eine unvorbereitete Person rund 532 bis 847 Millisekunden benötigt, um seinen Körper vor einem überraschenden Messerstich 50 cm zurück zu ziehen. Wenn also z. B. ein Polizist, der überraschend von einem Verbrecher mit einer Waffe angegriffen wird, innerhalb von etwa 200 Millisekunden auf den Verbrecher schiesst, dann könne dies keine Willensentscheidung sein. Ausser „dass der Polizist sich bereits lange im Voraus dafür entschieden hat, in einer solchen Situation so zu schiessen (da er die oben beschriebenen Zeitverhältnisse kennt) und diese Reaktion so eingeübt hat, dass sie zu einem vorprogrammierten Reflex wurde.“

    Nun scheint mir das eher der Normalfall oder zumindest der wünschenswerte Fall zu sein, dass ein Polizist, der mit einer geladenen Waffe unterwegs ist, sich vorher schon einmal überlegt hat, wie er in verschiedenen denkbaren Situationen reagieren würde. Als langjähriger Badmintonspieler weiss ich auch, dass man eine Reaktion nicht sehr lange vorprogrammieren muss. Es reicht durchaus, während des Spiels zu entscheiden, den nächsten Smash in die rechte hintere Ecke abzuwehren. Bei der konkreten Ausführung habe ich dann auch nicht mehr Zeit als besagter Polizist. Das ist aber auch nicht nötig, weil ich den Schlag schon vorher geplant habe.

    Das Thema freier Wille und Strafrecht regt natürlich zu weiteren Diskussionen an. Was soll denn das Ziel einer Strafe sein? – Geht es darum, sich an den Bösewichten zu rächen? Oder wäre es nicht sinnvoller, den zukünftigen Schaden zu minimieren? - Wenn immer mal wieder Äste von einem Baum fallen und Spaziergänger invalide schlagen, frage ich nicht danach, ob der Baum das bewusst macht oder nicht.

    Die von Reinhard Werth zusammen gestellten Überlegungen sind also wohl sicher nicht abschliessend. Aber sie sind eine gute Grundlage für den wichtigen Dialog zwischen Strafrechtlern und Gehirnforschern.

    Bemerkenswert deutlich ist in diesem Zusammenhang Werths Fazit, wenn es um Wiederholungstäter geht: „Die häufig geübte Praxis, Wiederholungstäter fortwährend mit Bewährungsstrafen oder kurzen Gefängnisstrafen zu belegen und ihnen unermüdlich psychotherapeutische oder sozialtherapeutische Massnahmen angedeihen zu lassen, kann nur als Unkenntnis oder vorsätzliches Ignorieren psychobiologischer Erkenntnisse gewertet werden.“

    Empfehlenswert ist das Buch auch für alle, die mit Patientenverfügungen und insbesondere mit Sterbehilfe zu tun haben. Denn die Frage nach der Willensfreiheit stellt sich natürlich auch bei Patientenverfügungen.

    Ein weiteres Gebiet, das wohl einige Leser interessiert, ist die Frage, ob Tiere ein Bewusstsein haben. Auch dazu findet man einige interessante Fakten, obwohl das Buch in dieser Frage nicht sehr in die Tiefe geht.

    Man kann nicht behaupten, Reinhard Werth habe das Bewusstsein in diesem Buch erklärt. Er hat einige interessante Aspekte dazu aufgezeigt. Aber auch wenn sicher noch einige Diskussionspunkte offen sind, hat er zur Frage, ob es eine unsterbliche Seele gibt eine klare Antwort, der wohl die meisten Gehirnforscher zustimmen würden:
     „Aus allen wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen folgt unzweifelhaft, dass ohne Hirnfunktion keine unserer Fähigkeiten, Empfindungen, Erfahrungen und nichts, was unser Bewusstsein sonst ausmacht, existieren kann.“

    Auch zu dieser Behauptungen findet man eine gute aber gewiss nicht ganz abschliessende Begründung in diesem Buch.
  22. Cover des Buches Die Wahrheit (ISBN: 9783404146260)
    David Baldacci

    Die Wahrheit

     (75)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Dieses Gericht muss entscheiden, ob man sich ironischerweise praktisch jeden Schutz und alle Rechte nehmen lassen muss, die man als Bürger hat, wenn man seinen Land beim Militär dient...“


    Im Militärgefängnis von Fort Jackson sitzt Rufus Harms. Er hat ein kleines Mädchen getötet und dafür lebenslänglich bekommen. An das Motiv für die Tat und die Zeitspanne davor kann er sich nicht erinnern. Rufus ist ein Schwarzer. Seine Größe und seine Körperkräfte haben ihn alle Angriffe im Gefängnis überleben lassen. Im Innern aber ist Rufus ein sanfter und tiefgläubiger Mann. Das Lesen der Bibel gehört zu seinen täglichen Ritualen.

    Nun sind 25 Jahre Haft vorbei. Da schmuggelt Josh, Rufus` Bruder, eine Brief der Armee in die Zelle. Plötzlich erinnert sich Rufus, was vor 25 Jahren geschah. Er ruft seinen damaligen Anwalt an und bittet ihn, ein Berufungsschreiben an den obersten Gerichtshof zu senden. Dort findet der junge Assessor Michael Fiske das Schreiben.

    Das Buch gibt einen exzellenten Einblick in die amerikanische Gerichtsbarkeit. Die Vorgänge am obersten Gerichtshof werden ausführlich und gut nachvollziehbar dargelegt. Zwei der Richter stehen sich dabei diametral gegenüber: Richterin Knight und Richter Ramsey. Richterin Knight kämpft darum, dass auch Militärangehörige die Möglichkeit bekommen, ihren Arbeitgeber auf Schadenersatz zu verklagen. Diese Diskussion tangiert auch die Rechte von Rufus Harms, denn er war beim militär, als der Mord geschah.

    Das Buch ist aber keine trockene Abhandlung von Gerichtsverhandlungen, sondern ein äußerst spannender Thriller. Harms plötzliche Erinnerungen sind brisanter Sprengstoff und dürfen nicht an die Öffentlichkeit. Jeder, der mit den Ermittlungen in Kontakt kommt, muss um sein Leben fürchten.

    Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Es lässt sich zügig lesen. Positiv hervorzuheben sind die exakten Recherchen des Autors. Das betrifft alle Seiten der Gerichtsbarkeit, denn im Gegensatz zu Michael Fiske ist sein älterer Bruder John Anwalt. In dieser Funktion reizt er den gesamten Spielraum aus, der ihm gegeben ist.

    Das Buch verbindet im Prinzip vier Geschichten auf äußerst geschickte Weise miteinander: den Kampf von Rufus Harms ums Überleben, die Verhandlungen vor den obersten Gericht, die Familiengeschichte der Brüder Fiske und eine zarte Liebesgeschichte. Viele Kleinigkeiten und zusätzliche Informationen machen das Lesen zu einem Vergnügen. Das Buch hat mich positiv überrascht. Dazu beigetragen hat auch die umfassende Charakterisierung der handelnden Personen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.


  23. Cover des Buches Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz (ISBN: 9783451312762)
    Andreas Müller

    Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz

     (11)
    Aktuelle Rezension von: maikebrandes
    in dem Buch "Kiffen und Kriminalität: Der Jugendrichter zieht Bilanz" geht es darum, warum Cannabis legalisiert werden sollte. Und ich muss gestehen das sich meine Meinung gegenüber Kiffen und Cannabis immer mehr verändert hat um so weiter ich gelesen habe. Ich hatte immer eine Negativhaltung gegenüber Drogen, da ich wirklich nur schlechtes darüber gehört habe. Ich empfehle es jeden der sich mal eine Meinung bilden möchte die nicht auf falschen Behauptungen basiert aber auch denen die mehr über die Droge Cannabis und die Drogenplotik wissen möchten. 
  24. Cover des Buches Die Wahrheit vor Gericht (ISBN: 9783570102596)
    Klaus Volk

    Die Wahrheit vor Gericht

     (2)
    Aktuelle Rezension von: michael_lehmann-pape
    Interessante Einblicke über das Ziel des Rechtssystems

    „Es war nicht der Erfolg, der mich so faszinierte, dass ich anschließend immer wieder Verteidigungen übernahm. Es war das Erlebnis, wie alle Beteiligten – Staatsanwälte, Richter und Verteidiger – um die Wahrheit ringen“.

    Das ist, was Klaus Volk in seinem beruflichen Leben umtreibt, dass ist, wovon dieses Buch handelt. Und wenn er Sokrates mit seinem berühmten „Ich weiß, dass ich nichts wie?“ (und das ist die Wahrheit) zitiert, dann wird dem Leser umgehend klar, das, zumindest vor Gericht, „die Wahrheit“ etwas nicht einfach zu Fassendes ist. Relativ. Subjektiv. Nur dann, wenn auch etwas „beweisbar“ ist (was nicht immer heißt, dass dann auch „die Wahrheit ans Licht käme“).

    „und alle wissen, dass sie am Ende nicht sicher wissen werden, was denn nun wirklich wahr war“. Mit Einschränkungen, im Übrigen, denn die ein oder andere zumindest „Klarheit“ (und das ist ja nah an der Wahrheit) wird sich doch einfinden im Reigen der vielfachen Beispiele, die Volk in seinen Darlegungen mit verarbeitet.

    Andererseits (und das Kapitel sei sehr empfohlen für die grundsätzliche Frage, wie das im deutschen Rechtssystem mit der Wahrheit und der Wahrheitsfindung so ist, da, wo Volk vom Beruf des Strafverteidigers reflektiert berichtet, da wird auch klar, was er mit Finten und strategischen Tricks meint. Und dennoch dringt auch hier das verbindende juristische Ethos durch, der alle Beteiligten Am Strafsystem doch verbindet und prägt.

    Auch wenn man Klienten trifft, die eine Verabredung lieber in Mexiko stattfinden lassen. Ein Klient, der trotz seines sehr auffälligen Gefährts eigentlich mitten im Versuch war, eben nicht gesehen, heißt gefunden zu werden. Und mit einer kleinen Weiterbuchung (einer jener „sauberen“ Tricks) konnte dann eine doch etwas andere Ausgangslage hergestellt werden.

    Und wenn dann noch dazu tritt, dass die eigentliche Strafe eher für Achselzucken sorgt, aber die Folgen der Strafe (Waffenschein, Jagdschein, Ehrenämter in Gefahr) für äußerste Unruhe teils sorgen, dann ist man mitten drin im Rechtssystem, in der Bewertung der „Wahrheit“ und was eigentlich (zumindest Mandanten) deutlich wichtiger ist, als jene ominöse „Wahrheit“.

    Und dennoch schwingt die Wahrheit auch in solchen Haltungen und Fällen mit, denn es geht, selbst wenn ein Strafmaß erträglich zu sein scheint, doch immer um Existenzielles. Um den Ruf, die Lebensumstände, um das, was man sich als Leben aufgebaut hat.

    Dies arbeitet Volk immer wieder sichtbar heraus und zeigt damit auf, wie aus trockenen Paragraphen, einem sich Winden von Mandanten oder einem „Jagdtrieb“ bei Staatsanwälten ein ganzes Geflecht von Linien, Motiven, Folgen sich um jenen Kern beginnt zu drehen, der vielleicht die eigentliche Wahrheit enthält.

    Und alle beteiligten Elemente und Vorgänge finden in lockerer Sprache und gut verständlich dargestellt Eingang in das Buch. Sei es der „Instanzenzug“, der schon manchen weiter mitgeschleift hat, als eigentlich geplant war, sei es der „Vergleich“ und „die Absprache“, sei es eine interessante Reflexion des „Zweifels“ mit seinen Varianten des „im Zweifel bleiben“, „jenseits des Zweifels anlangen“, „diesseits des Zweifels“ verharren müssen oder gar „zwei halbe Wahrheiten“ irgendwie zu einem Ganzen vereinigen zu müssen, auch wenn das am Ende nicht wirklich befriedigend wirkt.

    Dazu gesellen sich weniger bekannte Sachverhalte, die doch eine starke Rolle zu spielen vermögen, man lese nur die sachkundigen Ausführungen des Autors über das „Beweisverbot“ und das, was er so lapidar benannt „Räuber und Gendarm“ nennt.

    Alles in allem ein hochinteressantes Werk, dass zum einen sachkundig in die Realität der Rechtsfindung in Deutschland von allen möglichen Seiten her eindringt und das zum anderen auch die Grundfrage nach dem, was unter „rechtlicher Wahrheit“ in der juristischen Praxis zu verstehen ist.

    Eine anregende und kompetente Lektüre.

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