Bücher mit dem Tag "straßburg"
5 Bücher
- Martin Sonneborn
Herr Sonneborn geht nach Brüssel
(43)Aktuelle Rezension von: BuecherbaerchenIn Vorbereitung an die anstehenden EU-Wahlen habe ich mir vorgenommen dieses und das nachfolgende Buch von Sonneborn zu lesen. Während man am Anfang oft kichern und schmunzeln muss, so schockiert ist man doch am Ende, wie der politische Alltag in Brüssel abläuft. Klüngelei, undemokratische Verhaltensweisen und Verachtung des Wählers werden hier humoristisch dargestellt, was auch bitter notwendig ist, um nicht vor Wut umzukippen.
- Charlotte Jacobi
Die Patisserie am Münsterplatz – Schicksalsjahre
(14)Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincessInhalt: Als der erste Weltkrieg ausbricht, ist Straßburg zerrissen: Als Bewohner einer deutschen Stadt müssen die Straßburger Männer für das deutsche Reich kämpfen, auch wenn viele von ihnen Franzosen sind. Und so zerreißt es auch die Picards. Vier Jahre später warten die Großväter mit ihren Töchtern und Enkelinnen sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer Söhne und Enkel. Unter ihnen auch Ruth, die Enkelin von Jaques Picard. Doch als ihr Cousin Marcel endlich aus dem Krieg zurückkehrt, flammen Gefühle wieder auf, die sie für verdrängt gehalten hatte. Gefühle, die da eigentlich nicht mehr sein dürften - und am allerwenigsten in der Backstube, wo sie sich darauf konzentrieren möchte, das Familienunternehmen zu seinem alten Glanz zurückzubringen.
Fazit: Eva-Maria Bast und Joern Precht (bei Piper als Autoren-Duo Charlotte Jacobi bekannt) gelingt es immer wieder, mich mit ihren Romanen zu fesseln. Gekonnt verflechten sie historischen Kontext mit Fiktion und lösen in mir immer wieder aufs Neue Fernweh nach Straßburg (und gutem Gebäck!) aus. Und obwohl es in der Patisserie am Münsterplatz eine große Vielfalt an handelnden Figuren gibt, fiebert man doch auch mit jeder einzelnen mit (ein wenig wie in einem Jane Austen Roman, in dem man auf den ersten 100 Seiten damit beschäftigt ist, sich zu merken, wer überhaupt wer ist, aber das wird durch das Figuren-Verzeichnis enorm erleichtert). Für mich wurde dieses Buch, wie auch schon der erste Teil vor einiger Zeit, zu einem Jahreshighlight.
Empfehlung: Wer den ersten Teil mochte, wird sich auch in den zweiten Band restlos verlieben! <3
- Jules Vitrac
Mord im Elsass
(18)Aktuelle Rezension von: LesezeichenfeeAlso dieser Krimi hat mich mal wieder eine Nachtschicht gekostet, dabei ist er das 2. Highlight für dieses Jahr.
Ich glaube, ich hab schon mal einen Krimi aus der Serie gelesen, zufällig ist dies der erste Band.
Zuerst war es noch einigermaßen beschaulich, so die Rivalitäten (die dann doch noch schlimmer sind), dann der Bürgermeister, die Dorfbewohner und halt die Morde.
Dann gab es aber sehr viele spannende Momente, als das alles so nach und nach herauskam, warum, weshalb usw. Das fand ich total spannend und ich konnte nicht aufhören mit Lesen.
Das mit dem Mörder, da kam mir irgendwann ein vager Verdacht, den ich erst kurz vor den Ermittlern greifen konnte.
Mir gefällt die Serie so gut, dass ich versuchen werde, alle Teile zu lesen.
Vor allem fand ich es so faszinierend, dass da 3 ermittelnde Stellen waren, wobei eine nichts getaugt hat. Und dann die Beiden anderen, die so gut miteinander zusammen gearbeitet haben.
Auch das Frankreichflair kam nicht zu kurz. Wobei ich dann bei der Fleischpastete, da ging es mir dann im Nachhinein wie Luc, wenn man das auch immer wüsste.
Jedenfalls sind die Charaktere sehr liebenswert und man muss unbedingt wissen, wie es weitergeht, wobei ich ja schon einen Band kenne.
Mein - Lesezeichenfees - Fazit:
Mord im Elsass ist ein super spannender Krimi, mit tollen Wendungen, Highlights, super Charakteren und Elsassflair. Einfach mit 10 Feensternchen empfehlenswert. Und das beim ersten Band. Wow!!!
Das einzige, was mir nicht so gefällt, ist das Cover. Irgendwie ist das nichtssagend für mich. - Ronja Erb
Die Giraffe auf dem Rhein - La girafe sur le Rhin
(14)Aktuelle Rezension von: TeleTabi1Die Giraffe Fara lebt in einem Zoo in Rotterdam und soll nun umziehen. Bis dato kannte sie nur ihre kleine „Zoowelt“ und wusste nichts von einer anderen Welt da draußen.
Sie soll auf eine Reise in die Schweiz aufbrechen und freut sich sehr, als der Zoodirektor ihr das sagt. Dort soll sie andere Verwandte treffen und mit diesen leben. Natürlich verursachen diese Veränderungen und Neuerungen Ängste, weil sie nicht weiß, was sie da erwarten wird.
Auf ihrer Reise über den Rhein erfährt sie durch einen Storch, dass sie ursprünglich aus Afrika stammt. Sie sehnt sich danach, dort zu sein und nach der Freiheit, die sie dort erwarten würde. Sie möchte gerne etwas von der Welt sehen.
Die schöne Tierfabel ist zweisprachig verfasst und sehr ansprechend gestaltet.
Das Buch in Querformat ist mal etwas anderes und gefällt mir gut.
Die ganzseitigen Zeichnungen sind kindgerecht und detailreich gestaltet und es wird einiges an Wissen vermittelt. Sehr schön auch die Doppelseiten mit den Vokabeln in Deutsch und Französisch und jeweils das passende Bild dazu – schön verteilt immer als Ausschnitte, passend zu den vorangegangenen informativen Seiten.




