Bücher mit dem Tag "strauß"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "strauß" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Ein Ja im Sommer (ISBN: 9783596032334)
    Mary Kay Andrews

    Ein Ja im Sommer

     (133)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Cara hat ihr eigenen Blumenladen mit als Hauptaktivität die Blumen auf Hochzeiten. Die Gestecke, Kirche und den Festsaal alles wird perfekt dekoriert. Leider bekommt sie fiese Konkurrenz und will ihr Vater das geliehene Geld zurück. Wenn das Gebäude in dem sie wohnt und arbeitet verkauft wird, wird es was viel. Um alles neu zu organisieren braucht Cara Zeit und Geld und das alles fehlt in die wichtigste Zeit des Jahres. Wenn dann auch noch ihr Hund gestohlen wird.... aber dadurch lernt sie ein netter Mann kennen, aber eigentlich mag sie ihm auch nicht.

     

    Tolle Begebenheiten das dieses Buch sehr flott lesen lässt und dich mitnimmt zwischen Blumen, Hochzeiten und Probleme der Bräute und deren Familien. Wenn du gerne die Real Life Shows im Fernsehen siehst die über Hochzeiten usw. gehen dann passt dieses Buch perfekt. Das Bild im Buch und Film vereint sich.

  2. Cover des Buches Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung (ISBN: 9783551556899)
    Rick Riordan

    Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Ceciliasophie

    Wenn Rick Riordan auf einem Buchdeckel steht, weiß man ganz genau, was man bekommt: eine abenteuerliche Reise, viel Humor und eine Menge Mythologie. 

    Auch der zweite Band rund um den inzwischen sterblichen Apollo folgt dem gewohnten Schema Rick Riordans und innerhalb weniger Stunden war die Abenteuerfahrt des Apollo auch schon wieder durchgelesen. 

    Ich mochte Percy Jackson sehr, die Helden des Olymp fand ich etwas schwächer, aber Apollo ist echt eine eigene Klasse für sich, den finde ich noch einen Zacken besser.

    Nach dem Orakel von Dodona machen sich Apollo und seine Begleiter auf, das nächste Orakel zu retten. Und das Orakel hat es diesmal wirklich in sich! Natürlich treffen sie dabei auf schreckliche Gefahren, abscheuliche Monster und grausame Antagonisten. Und noch immer stellt sich die Frage, was Nero und das Triumvirat wohl vorhaben. 

    Doch nicht nur Schurken kreuzen den Weg der Helden, sondern allerhand neue Freunde, mythische Wesen und Feinden, denen eine zweite Chance gegeben wird. 

    Ich wusste, was ich von diesem Buch bekommen würde und habe genau das, was ich wollte bekommen: vergnügliche Lesestunden und ein Wiedersegenb mit dem ein oder anderen bekannten Halbgott.

    Auch hier wieder: eine ganz klare Leseempfehlung für jeden ab 12 und bis ins hohe Alter!  
    Ich hoffe sehr, dass sich Rick Riordan auch noch an andere Mythologien "herantraut". 

  3. Cover des Buches Meerjungfrau (ISBN: 9783548611266)
    Camilla Läckberg

    Meerjungfrau

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    Er hatte befürchtet, dass es irgendwann herauskommen würde. Er konnte nicht mehr davonlaufen. Also klopfte er an die Tür. Er folgte der Person mit dem langen Haar ins Zimmer, stellte Fragen. Doch plötzlich traf ihn etwas in der Magengrübe. Er sah das Messer und erinnerte sich zuletzt noch an die langen dunklen Haare.

    Magnus Kjellner war schon seit drei Monaten verschwunden. Sie hatten ihn gesucht, aber nicht gefunden. Sie würden weitersuchen.

    Erica Falk und ihre jüngere Schwester Anna waren beide schwanger, bei Erica sollten es Zwillinge werden. Erica war Schriftstellerin, ihr Mann Patrik bei der Mordkommission.  Eines Tages fand ein Hund Magnus Leiche. Er lag ihm See unter dem Eis. Und es stand auch bald fest, dass er ermordet worden war.

    Christian Thydell war ebenfalls Schriftsteller, und gerade war sein Debütroman Die Meerjungfrau erschienen. Bei der Präsentation war er auf der Bühne zusammengebrochen. Das schlachtete die Presse gewaltig aus. Der Trubel, der dadurch entstand war ihm zuwider. Er wollte keine Interviews mehr geben, wollte keine Bücher mehr signieren. Als herauskam, dass er Drohbriefe erhielt, stellte sich heraus, dass auch Erik und Kenneth welche erhalten hatten. Von Christian wussten seine Freunde wenig.  Die Polizei versuchte Licht in das Dunkel zu bringen. Und Erika, schon immer neugierig, machte sich ohne Wissen ihres Mannes daran, Christians Vergangenheit zu durchleuchten…

    Zwischendurch liest man immer wieder  - in kursiver Schrift geschrieben – von einem kleinen Jungen, der zu Pflegeeltern gekommen war. Doch als dann die Pflegemutter doch noch ein Kind bekam, war der Junge Nebensache. Und gerade an die Ersatzmutter hatte er sich geklammert. Sie liebte er und seine kleine Schwester hasste er jetzt. .. Diese Geschichte – und wie sie weiterging – zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch.

    Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Ich habe mit großen Erwartungen mit dem Lesen angefangen. Ich war aber dann enttäuscht, denn zunächst hat mich das Buch nur verwirrt. Eine Unmenge von Personen tauchte auf. Die Sprünge zwischen den Personen, kaum dass man bei einer angefangen hatte zu lesen, waren einfach nur nervig.  Ich merkte das dann meist erst, wenn der Name genannt wurde.  Später wurde es dann etwas besser, vielleicht auch, weil ich die Protagonisten dann kannte. Allerdings wurde es für mich erst gegen Schluss wirklich spannend, als dann alles aufgeklärt wurde. Sollte es in unserer Bücherei ein weiteres Buch von Camilla Läckberg geben, werde ich es ausleihen, denn dann kann ich es auch ungelesen zurückgeben. Kaufen werde ich es mir definitiv nicht, denn für dieses Verwirrspiel ist mir mein Geld zu schade. Nur, weil es am Schluss noch richtig spannend wurde, erhält das Buch von mir noch drei von fünf Sternen.

  4. Cover des Buches Der Hals der Giraffe (ISBN: 9783518467909)
    Judith Schalansky

    Der Hals der Giraffe

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Schwalbe71

    Für Menschen die gerne lesen ist dieses Buch, schon aufgrund seiner literarischen Sprache und Gestaltung,  eine wirkliche Empfehlung. Im Grunde genommen reicht es, wenn Sie, bevor Sie beginnen diesen Roman zu lesen, den Klappentext durchlesen.

    Der Rest ist Literatur. Ein ausgezeichneter, kleiner (Bildungs-) Roman, zudem man der Autorin Judith Schalansky gratulieren muss, ja muss! 

  5. Cover des Buches Das Geheimnis von Ashton Place 3: Die Wölfe sind los (ISBN: 9783522183543)
    Maryrose Wood

    Das Geheimnis von Ashton Place 3: Die Wölfe sind los

     (24)
    Aktuelle Rezension von: consoul

    Worum geht es?
    Herzlich Willkommen zum nunmehr dritten Abenteuer der Unerziehbaren und ihrer reizenden Gouvernante Penelope! Lord Fredericks werte Frau Mutter kommt auf den Landsitz Ashton Place und bringt ihren Verehrer den Admiral mit, der nicht dumm, gleich seine Chance des großen Geldes wittert und das sowohl durch einen importierten Strauß als auch die Unerziehbaren. Das Drama nimmt seinen Lauf, als der Strauß ausbricht und von den Unerziehbaren, dem Admiral und Penelope gesucht wird. Neue und alte Bekannte treffen wir außerdem im Buch und es bleiben vielmehr Rätsel als Lösungen. 
     
    Wie war es?
    Es wird wirklich eintönig mit der Zeit: immer wieder tauchen neue Fragen auf und dann kann man nur hoffen, dass Penelope sie auch stellt und ihnen nachgeht und nicht über sonstwas für Kleinigkeiten nachgrübelt, die einfach nervig sind... zumindest auf Dauer. Somit wird jeglicher Fortschritt im Großen und Ganzen der Geschichte vereitelt. Warum machen das Autoren? Ja, das ist eine rein sadistische Hinhaltetaktik, damit man auch ja alle anderen Bände lesen soll, aber mal ehrlich, ich würde die Bände auch lesen, wenn die Geschichte darin spannend ist und ich nicht nur das Gefühl hätte, dass die übergeordnete Geschichte in so viele kleine Episoden wie nur irgend möglich eingeteilt werden muss. Manno. 
     
    Band 1 und 2 haben sich recht flott und flüssig weggelesen, aber für diesen Band habe ich doch etwas - Räusper - länger gebraucht. Es ist mühsam zu erwähnen, dass es mittlerweile fünf Bände der Reihe gibt....
    Also all in all, ich vergebe 3 Sterne und bin etwas gelangweilt, um zu entscheiden, ob ich die weiteren Bände lese. 
  6. Cover des Buches Deutsche Balladen (ISBN: 9783492241434)
    Hans J Hoof

    Deutsche Balladen

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches »Mit dir keine Oper zu lang ...« (ISBN: 9783710901270)
    Christiane Mühlegger-Henhapel

    »Mit dir keine Oper zu lang ...«

     (2)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Der Briefwechsel zwischen Alfred Roller, Hugo von Hofmannsthal sowie Richard Strauss  hat mich neulich interessiert. Zufällig bin ich auf ein Buch aus dem Hause des BENEVENTO-VERLAGES aufmerksam geworden, ein dicker Wälzer von 464 Seiten - der mich perfekt informiert hat - hat mich in den letzten Wochen immer mal wieder begeistert.

     

    Ein solches Buch kann ich nicht durchweg lesen, da muss ich mich zu 100 Prozent konzentrieren können, was nicht immer der Fall ist, daher habe ich es immer dann gelesen, wenn mir danach war, das war gut so - und ich habe sehr viel davon rausgezogen - ein wirklich gelungenes Buch.

     

    Hofmannsthal und Strauss - der Briefwechsel dieser beiden Männer mit dem Bühnenbildner Roller, der unter Gustav Mahler tätig war, ist in diesem Buch zusammengefasst. Extrem interessant und aufschlussreich ...

     

    Das Buch ist mit sogar zwei edlen Lesebändchen versehen. Es gibt einen Rundumblick auf Theatergeschichte in Deutschland und Österreich - einen Blick hinter die Kulissen der diesbezüglichen Historie. Die Entstehung z. B. vom "Rosenkavalier" kann man nachvollziehen oder von "Jedermann" ... Die Zusammenfassung ist angesiedelt u. a. auch um die Zeit der Gründung der Salzburger Festspiele.

     

    Es ist extrem interessant zu lesen, wie die einzelnen Facetten ineinander- und zusammenspielen, wie ein Bühnentück entsteht, das kann man verständlich und lebendig mit diesem Briefwechseln nachvollziehen. Außerdem gibt es jede Menge farbiger Bildtafeln mit Brühnengrundriss und -modell, Schaubild der Bühne, Kostümfigurinen, Bühnenbildentwürfen ...

     

    Leseprobe:
     ========

     

    156

    Richard Strauss an Alfred Roller

    Garmisch, 16. Oktober 1922, Montag

     

    Lieber Herr Hofrat!                                                   Garmisch, 16. 10. 22

     

    Herzlichen Dank für den schönen Brief: ich bin erfreut u. gespannt auf die Probeblätter der Wiener Herren. Ich zweifle nicht, daß mir dieselben gefallen werden. Die Auftragserteilung muß nach meinem definitiven Einverständniß durch die Staatstheaterverwaltung erfolgen. ...

     

    Sehr lebendig und authentisch zu lesen, weil so gedruckt, wie die Herren sich damals schrieben, in dem Stil, der nicht immer ganz einfach zu lesen ist, aber zum Verständnis ist es gut so, dass man das genau übernommen hat.

     

    Liest sich sehr informativ und interessant - ich habe es genossen, das Buch durchzuarbeiten.

     

    Im Anschluss an den eigentlichen zusammengetragenen Briefwechsel gibt es noch die Chronik zu diesen drei interessanten Herren mit schwarz-weiß-Fotos und anschließend die Bibliographie. Dieser Austausch in Briefen  zeigt Theatergeschichte des anfänglichen 20. Jahrhunderts und zeigt die Ideen, die diese drei Männer hatten und umsetzten. Sehr eindringlich, sehr lebendig und sehr verständlich detailliert.

  8. Cover des Buches Wild von A-Z (ISBN: 9783767007277)
    Dr. Oetker

    Wild von A-Z

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Kater Schnurz in der Sahara (ISBN: B0000BJYD1)
    István Frommer

    Kater Schnurz in der Sahara

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Uhrmacher (ISBN: 9783942920063)
    Andy Strauß

    Uhrmacher

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Scherzo furioso (ISBN: 9783462030891)
    Konrad Beikircher

    Scherzo furioso

     (3)
    Aktuelle Rezension von: petronella
    Folgt in der Qualität eins zu eins dem ersten Band, Andante Spumante. Wie an den tags zu ersehen ist, geht es hier in Richtung neuere Musik. Mit der neueren Musik hatte ich mich vorher nicht so sehr beschäftigt. Dieser Konzertführer hat mich dazu angeregt und ich habe einige Perlen entdeckt. Vielleicht wäre ein Kapitel Arnold Schönberg noch angebracht gewesen.
  12. Cover des Buches Mhou (ISBN: 9783960741831)
    Miriam C. Förster

    Mhou

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherstapel
    Die sehr junge Autorin schreibt sehr lebendig und flüssig. Leider vermenschlicht sie ihr Straußenjunges, etwas, das ich an Tiergeschichten gar nicht mag. Ich möchte nicht zuerst Kindern eine Geschichte mit vermenschlichten Tieren vorlesen, um ihnen dann kurze Zeit später erklären zu müssen, wie ein Haustier oder ein elternloses von Hand aufgezogenes Tier aufgrund seiner Art und seiner Instinkte gehalten werden muss.
  13. Cover des Buches Ein Strauß voll guter Wünsche (ISBN: 9783848514250)
    Joachim Groh

    Ein Strauß voll guter Wünsche

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Binea_Literatwo
    Ein kleines Büchlein, voller guter Wünsche, für Geburtstage oder ähnliche Anlässe. In sanften Farben und mit sehr schönen blumigen Bildern gestaltet.
  14. Cover des Buches Szerzo furioso (ISBN: 9783936186383)
    Konrad Beikircher

    Szerzo furioso

     (1)
    Aktuelle Rezension von: petronella
    Genau wie die beiden Bücher und der CD Vorläufer - einfach Spitze. Dieser Führer geht mehr in Richtung neuere Musik, und da ich mich damit vorher nicht so beschäftigt hatte, waren ganz besonders hier die Hörbeispiele sehr hilfreich. Wie beim ersten Hörbuch Andante Spumante fehlen auch hier die Kapitel über die Komponisten, die im Buch vorhanden sind.
  15. Cover des Buches Sekundenlang (ISBN: 9783518418826)
    Martín Kohan

    Sekundenlang

     (2)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Wie ein Schwergewichtsboxer ein Symphonieorchester dirigiert oder die Verdichtung der Zeit Beginnt ein neuer Stern am lateinamerikanischen "Literatenhimmel" zu leuchten? Der argentinische Autor und Literaturprofessor Martín Kohan, geboren 1967 in Buenos Aires, hat mit seinem deutschsprachiges Debüt von "Sekundenlang" etwas Geniales vorgelegt. Äußerst interessant konstruiert Kohan seine Story in diesem spannenden und intellektuell intelligenten Roman. Zum Inhalt: Kohan versetzt den Leser ins Jahr 1990, in die argentinische Provinz Patagonien, in ein Städtchen südlich von Buenos Aires mit Namen Trelew. Rückblickend erinnert sich der Ich-Erzähler Alfaro Roque an Erlebnisse vor siebzehn Jahren (man merke sich diese Zahl!) im Jahr 1973, wo er - "noch keine zwanzig Jahre alt" - unbeabsichtigterweise in Geschehnisse hineingezogen wird, die er jetzt endgültig zu klären versucht. Damals stand das 50jährige Jubiläum der Zeitung - bei der er als Archivar arbeitete - an, was mit einer Sonderbeilage mit dem Titel "Ferne Zeiten" gefeiert werden sollte. Dazu wurden die Redakteure der einzelnen Ressorts aufgefordert, jeweils einen Artikel über ein besonders hervorzuhebendes Ereignis aus dem Jahre 1923 - dem Gründungsjahr der Zeitung - beizusteuern. Ledesma und Verani, der Feuilleton- und der Sportredakteur - tauchen bei Roque auf, um sich ein entsprechend zu würdigendes Geschehnis des damaligen Jahres auszusuchen. Man wird schnell fündig. Der gebildete, intellektuelle, kultur- und kunstbeflissene Schöngeist Ledesma wird den Artikel dem Gastspiel der Wiener Philharmoniker, unter der Leitung von Richard Strauss im Teatro Colon mit der bereits legendären Aufführung von Gustav Mahlers 1. Symphonie, widmen. Und dass sein immer etwas einfältig wirkender Kollege Verani über den im selben Monat stattgefundenen mythischen Boxkampf Luis Angel Firpos gegen den amtierenden amerikanischen Weltmeister Jack Dempsey, bei dem der argentinische Herausforderer skandalös um den Sieg gebracht wurde, berichtet, steht für ihn außer Frage. Doch Verani entdeckt eine andere kleine Zeitungsnotiz, in der von einer unbekannten Leiche in einem Hotelzimmer in Buenos Aires berichtet wurde. Dieser Artikel lässt ihn nicht mehr los und unbeirrt verfolgt er die Idee, dass es zwischen dem Tod dieses Unbekannten und den beiden historischen Großereignissen irgendeine mysteriöse Verbindung geben könnte. Stoisch lässt er die Belehrungs- und Erklärungsversuche Ledesmas, sei es über die Hintergründe der eigenartigen Freundschaft zwischen Gustav Mahler und Richard Strauss, das Eheleben der Mahlers, dessen Hilfeersuchen bei Siegmund Freud oder aber sogar sporttechnische Ausführungen, über sich ergehen. Ihn interessiert allein der ungeklärte Mord? oder Selbstmord? dieses Ausländers, der just in dem Augenblick eingetreten war, als der skandalöse Sieg Dempseys bekannt gegeben wurde. War das Opfer in einen Wettskandal verstrickt? Gab es Zusammenhänge zwischen den beiden Großereignissen? Immer tiefer dringt Verani mit Hilfe eines Freundes von Roque in den Fall ein. Aber endgültig gelöst wird er mit einem grandiosen Paukenschlag erst auf den letzten Seiten des Buches und zwar 1990 von Roque selbst. Aufbau und das Grundgerüst dieses Romans sind nahezu genial komponiert. Kohan teilt seine Geschichte in siebzehn (da haben wir sie wieder, diese magische Zahl) Kapitel ein, stellvertretend für die siebzehn denkwürdigen Sekunden im Boxkampf Dempsey - Firpo. Ab Kapitel Zehn! werden sie mit Ausrufezeichen versehen, als ginge es darum, den skandalträchtigen Zählvorgang im Ring zu wiederholen. Die Kapitel wiederum (zumindest bis zum Kapitel Zehn!) sind in zehn Absätze gegliedert, welche in wechselnder Folge jeweils den Boxkampf aus unterschiedlichen Sichten, die Streitgespräche zwischen Ledesma und Verani sowie Erinnerungen und Gegenwartserlebnisse von Roque betrachten. Des Weiteren steht die Zahl Drei für verschiedenste Konstellationen: einmal das Dreiergespann Ledesma, Verani und Roque. Dann werden während des Boxkampfes drei unterschiedliche Personen betrachtet (der Champ Dempsey selbst sowie der Ringrichter Gallagher und der Fotograf Mitchell). Alles spielt sich in drei ständig wechselnden Ebenen ab (1923, 1973 und 1990). Diese drei Ebenen offenbaren wiederum einen genialen Konstrukt: Während die Ebene 1923 im Sekundentakt von den siebzehn! legendären Sekunden des Boxkampfes in New York erzählt, rückt die Uhr im Jahr 1990 bei Roques siebzehn!stündigem Aufklärungsversuchen pro Kapitel jeweils stundenweise vor. Die Erinnerungen an das Jahr 1973 erfolgen dagegen in siebzehn! Tageseinheiten. Und es gibt noch jede Menge mehr Gleichnisse. Das alles hört sich sehr kompliziert und verworren an. Zugegeben, das Buch erfordert ein erhöhtes Maß an Konzentration, einmal aufgrund der stets wechselnden Zeit- und Erzählebenen und zum anderen wegen teilweise langer Schachtelsätze, die jedoch durch ihren intelligenten Sprachwitz und der von Seite zu Seite aufgebauten Spannung zu bewältigen sind. Man gerät geradezu in einen Sog der Spannungsabhängigkeit. Vage Andeutungen des Ich-Erzählers und teilweise wunderbar humorvolle Beschreibungen - vor allem der Streitgespräche Verani - Ledesma - tun ihr Übriges und tragen zu erhöhtem Lesegenuss bei. Außerdem ist dieses Buch geradezu ein Pool an Wissenswertem in Bezug auf Gustav Mahler, Richard Strauss und deren Musik (wer weiß schon, dass die Anfangstakte der argentinischen Nationalhymne eine Komposition Richard Strauss' sind). Köstlich, wie aus winzigen Zeiteinheiten - Bruchteilen von Sekunden - einige Buchseiten werden. Man geht mental mit zu Boden, so detailliert werden Vorgänge des Knockouts beschrieben. Und... Ein Konzertführer, mit einem Autor Ledesma, würde Mahlers wunderbare Musik sicher einem breiteren Publikum zugängig machen ;-) Fazit: Martin Kohan durchdringt in diesem postmodernen Roman Zeit und Raum und erschafft ein kunstvolles Gebilde, in welchem er geistreich und humorvoll die Lebensgeschichten völlig unterschiedlicher Menschen genial zu bündeln weiß - denn "alles hat mit allem zu tun", das Konzert, der Boxkampf, der Tote im Hotel. Gleichzeitig erfährt der gewillte Leser eine Fülle höchst aufschlussreicher und interessanter geschichtlicher Informationen, sei es zu Mahler und Strauss, den Aufbau einer Symphonie oder aber den Ablauf eines Boxkampfes. Es mag für den ein oder anderen Leser eine konzentrations- und geduldintensive Herausforderung werden, aber der Weg ist das Ziel. Was anfänglich verwirrend scheint, wird nach und nach entflochten und zwar mit einer derart "großen Klarheit, Konzentration und Ehrfurcht vor dem Augenblick, dass man als Leser selbst ganz demütig wird angesichts der Fülle der Wahrnehmung". "Es gibt Boxkämpfe - oder Symphonien -, die nach dem Höhepunkt noch nicht zu Ende sind." (aus "Sekundenlang" von Martín Kohan) Martin Kohan ist eine erfrischende und lohnende Neuentdeckung, der die große Tradition der lateinamerikanischen Literatur auf neue Weise fortsetzt.
  16. Cover des Buches Bestiarium der kleinen und großen Tiere (ISBN: 9783737355018)
    Julie Colombet

    Bestiarium der kleinen und großen Tiere

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein Buch, das staunen lässt und Sachwissen vermittelt


    Schon das Querformat und die Größe des Buches lassen erkennen, dass es sich hier um wirklich etwas besonders handeln wird.
    Die vielen Braunbären auf dem Cover lassen jedoch noch nicht erahnen worum es hier gehen könnte. Vielleicht eine lustige Bärengeschichte? Weit gefehlt!
    Der Titel könnte uns vielleicht auf die Spur bringen jedoch was genau kann man sich unter "Bestiarium" vorstellen?
    Etwas mit Bestien? Etwas über einen Wettstreit, wer der Beste ist?
    Des Rätsels Lösung ist dann doch noch etwas anders und sehr überraschend und interessant.
    Öffnet man das Buch wird einem klar wieso das Format gewählt wurde.
    Da sehen wir einen kleinen Katta, wer nicht weiß was ein Katta ist bekommt gleich die nötigsten Informationen geliefert, der neben etwas steht was wir nur ansatzweise erkennen können, das es größer ist als das Bild. Ein Riesenkalmar. guckt uns mit einem Auge an. Auch hier finden wir die wichtigsten Infos zu diesem Meeresriesen.
    Übertitelt ist das Bild, das wirklich eindrucksvoll und ausdrucksstark illustriert ist, von der Feststellung:
    "Der Katta ist so groß
    wie das Auge eines Riesenkalmars"
    Oder denken wir an das Coverbild. Wieviele Braunären müssen sich wohl nebeneinander stellen um die Länge eines solchen Ungetüms darstellen zu können?
    Hatte Sie schon mal über solch einen Vergleich nachgedacht?
    Ich nicht!
    Dieses Buch stellt nicht nur ungewöhnliche Tiere vor sondern stellt Vergleiche an, auf die man vermutlich allein nicht gekommen wäre.
    Wieviel Ameisen frisst ein Grünspecht und wieviel wohl im Vergleich dazu ein Ameisenbär?
    Wie lang sind die Tasthaare des Antarktischen Seebären, kennen Sie den Antarktischen Seebären?
    Ich nicht.
    Welche Tiere sind So groß wie ein Tasthaar von ihm?
    Wir lernen den Kolibri kennen, den Koboldmaki, den Ameisebären, das Faultier, den Spitzschnabel- Grundfink, den Kaiserschnurrbarttamarin oder auch den Scotchterrier um nur einige wenige dieser außergewöhnlichen Wesen zu nennen.
    *
    Oben  auf der querformatigen Doppelseite finden wir jeweils der Vergleich, ganz dick gedruckt. Anschließend eine kleine Zeichnung  sowie die Sachinformationen zu den Tieren und darunter immer eine wundervolle Zeichnung. Realistisch, naturgetreu. Dabei  nicht so detailreich, fotografisch sondern im Stil des Coverbildes etwas abstrakt, auf das Wesentliche konzerniert. Klare einfache Ausdrücke, die den Anspruch haben ein genaues Bild der Tiere zu vermitteln dabei aber auch noch künstlerisch zu wirken. Fotos schrecken viele, gerade kleinere Kinder, ab. .
    Diese Zeichnungen wirken dagegen immer sehr warm, fein und anmutig auch wenn wir ein Tier sehen, dass vielleicht nicht so hübsch ist.
    Ein Buch, dass selbst schon kleine Kinder sehr anspricht.
    *








    Unsere Lesekinder kamen aus dem Staunen nicht raus.
    Erstaunlich fand ich wie sie sich mit den Zeichnungen beschäftigten.


    O -Ton Laurin:" Ich mag keine Ameisen, aber die sehen richtig nett aus."
    O-Ton Mia:" "Der Nashornkäfer ist glaube ich ziemlich ekelig hier sieht er hübsch aus."
    O-Ton Luca: " Die Bilder sind richtig witzig. guck mal wie der Nasenaffe das Gleithörnchen verliebt ansieht!"
    O- Ton Mira:" guck mal der Koboldmaki und das Streifenhörnchen das sind Freunde. Die wollen den Kolibri bestimmt nicht mit spielen lassen so traurig wie der guckt."
    O-Ton Tom:" Oh, der Vogel ist aber mutig. Guck mal der steht im Maul des
    *
    Deutlich ist hier zu erkennen wie sehr sich die Kinder auch emotional in die Bilder vertiefen und wie ansprechend die Illustratorin ihre Zeichnungen angelegt hat. Jede erzählt irgendwie noch eine kleine weitere Geschichte. Dies liegt vor allem auch an der Mimik und Gestik, die die Illustratorin den Tieren in ihren Zeichnungen verleiht.





    Ein tolles Buch, dass der ganzen Familie Spaß macht. Das Wissen vermittelt, Vergleiche anstellt und uns staunen lässt.
    *



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