Bücher mit dem Tag "streiche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "streiche" gekennzeichnet haben.

96 Bücher

  1. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

    (2.557)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt: 

    Als der 16-jährige Miles auf das Internat Culver Creek wechselt ahnt er nicht, welch unvergesslichen, aufregenden, glücklichen, dramatischen und traurigen Momente ihm bevorstehen. Er findet neue Freunde, die immer für ein Abenteuer zu haben sind und mit denen er das Leben in vollen Zügen genießt. Besonders die ebenso geheimnisvolle wie faszinierende Alaska hat es Miles angetan...

    Aber mir fehlte der Mut, und sie hatte einen Freund, und ich war linkisch, und sie war wunderschön, und ich war hoffnungslos langweilig, und sie war unendlich faszinierend. (S. 122)

    Meine Meinung:

    Mit Miles hat man einen sehr sympathischen und nahbaren Protagonisten in dessen Gefühls- und Gedankenwelt man sich sehr gut hineinversetzen kann. Weder Miles noch seine Freunde wirken austauschbar. Sie alle werden in einer Weise beschrieben, die dafür sorgt, dass sie einem beim Lesen als Menschen mit Persönlichkeit und Charakter erscheinen. Man erfährt von ihren Stärken, Schwächen und Eigenheiten, wodurch sie beim Lesen lebendig werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein besonderes Interessensgebiet, das es Miles angetan hat: Er ist fasziniert von den allerletzten Worten, die berühmte Persönlichkeiten unmittelbar vor ihrem Tod gesagt haben. Dieses interessante und ungewöhnliche Thema ist mir zuvor noch in keinem anderen Buch begegnet.

    Eine große Stärke des Buches ist das Lebensgefühl, das die Geschichte versprüht. Wie die Jugendlichen neue Freundschaften schließen, sich verlieben, Streiche planen, gegen Internatsregel aufbegehren und welche Träume, Hoffnungen, Sorgen und Ängste sie haben wird sehr lebendig beschrieben.

    Bereits zu Beginn des Buches steht fest, dass ein einschneidendes und bedeutsames Ereignis bevorsteht: Jedes der kurzen Kapitel beginnt nämlich mit den Worten „X Tage davor“. Der besagte Tag rückt unaufhaltsam näher und man ist gespannt welches Ereignis am Tag 0 eintreten wird. Dieser Countdown ist eine interessante Idee und trägt zusammen mit dem angenehmen Schreibstil dazu bei, dass man das Buch in kürzester Zeit gelesen hat.

    Die erste Hälfte des Buches ist von lustigen Momenten und Leichtigkeit geprägt. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann eine dramatische und nachdenklich stimmende Wendung und gewinnt an Tiefe: Das geheimnisumwobene und dramatische Ereignis, das am Tag 0 eintritt stellt das Leben von Miles und seinen Freunden auf den Kopf. Es lässt sie Manches aus einem neuen Blickwinkel betrachten und konfrontiert sie mit dem Ernst des Lebens.

    Das Ende des Buches ist dann aber dennoch vorwiegend hoffnungsvoll. Es gibt noch ein sehr lustiges Ereignis und die Geschehnisse werden in einer Weise abgerundet, die dafür sorgt, dass man nicht betrübt zurückgelassen wird und trotz allem insgesamt mit einem guten Gefühl aus der Geschichte geht.

    Warum vergebe ich dennoch nur 3 Bewertungssterne? 

    Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte über weite Strecken eher „dahinplätschert“ und die Spannung eigentlich ziemlich künstlich aufrechterhalten wird (Stichwort Countdown). Das am Tag 0 eintretende Ereignis gibt den Geschehnissen dann zwar eine unerwartete und dramatische Wendung, aber man kann nicht sagen, dass dies einen richtigen Höhepunkt der Geschichte markiert. Außerdem flacht die Handlung anschließend auch relativ schnell wieder ab. Ein weiterer Punkt, der mir nicht zugesagt hat ist eine überflüssig wirkende erotische Szene, die etwas zu plump und vulgär beschrieben wird.

    Fazit:

    Trotz kleinerer Schwächen handelt es sich insgesamt um eine schöne und bewegende Geschichte über das Leben, Freundschaft, Liebe und Verlust, die neben lustigen Momenten auch einige nachdenklich stimmende Momente zu bieten hat.

    Es ist mein erstes Buch von John Green gewesen und ich möchte auf jeden Fall auch noch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lesen.

    Zum Schluss noch einige besonders schöne und nachdenklich stimmende Zitate aus dem Buch:

    „Von der Zukunft zu träumen, ist auch eine Art Nostalgie. […] Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.“ (S. 76)
    Der Mensch, glaubte ich, braucht Sicherheit. Er erträgt die Vorstellung nicht, dass der Tod nichts sein soll als ein großes schwarzes Nichts, er erträgt den Gedanken nicht, dass seine Liebsten aufhören zu existieren, er kann sich nicht vorstellen, selbst einmal nicht mehr zu existieren. Am Ende, schloss ich, glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie das Gegenteil nicht ertragen können. (S. 138)
    Es kommt die Zeit, da wir begreifen, dass unsere Eltern weder uns retten können noch sich selbst, dass jeder Einzelne von uns, die wir durch den Fluss der Zeit waten, irgendwann von der Strömung weggerissen wird – kurz, dass wir alle gehen. (S. 166) 
    Thomas Edisons letzte Worte waren: „Es ist wunderschön hier drüben.“ Ich weiß nicht, wo sie ist, aber ich glaube, sie ist irgendwo, und ich hoffe, dass es wunderschön dort ist. (S. 295)
  2. Cover des Buches Very Bad Kings (ISBN: 9783989426153)
    J. S. Wonda

    Very Bad Kings

    (766)
    Aktuelle Rezension von: Tirimis

    Ich liebe diese reihe. 1-5 habe ich bereits dirch und man kann nicht beschreiben wie gestört im kopf die Kings sind und unsere Protagonisten mach da nicht immer ganz uneigennützig mit. Immerhin hat sie ja eine gut aussehende auswahl. Die anderen Schüler und ihre Eskapaden machen es ihr nicht leichter. Wer Romantik such sollte das buch meiden. 

  3. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

    (1.181)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Mit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben. 

    Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
    Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht. 

    „Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.

    Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.

    Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.

    Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.

    Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.

    Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.

    Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen. 

    „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.

  4. Cover des Buches Der letzte erste Blick (ISBN: 9783736324787)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Blick

    (875)
    Aktuelle Rezension von: Ninchen24

    Emery erhofft sich, an ihrem neuen College einen Neuanfang - weit weg von den verurteilenden Blicken und dem Gerede aus ihrer alten Heimat. Sie möchte ein neues Leben beginnen, selbst wenn das bedeutet, sich ein WG-Zimmer mit einem fremden Kerl teilen zu müssen. Dort trifft sie zum ersten Mal auf Dylan, den besten Freund ihres Mitbewohners. Gutaussehend, charmant und humorvoll – der klassische „Good-Guy“, von dem Emery sich eigentlich fernhalten wollte. Doch mit seiner lockeren Art und seinem Charme verdreht er ihr von Anfang an den Kopf und lässt ihr Herz höherschlagen. Kann das gutgehen?

    „Der letzte erste Blick“ ist eine süße Liebesgeschichte, die zeigt, wie aus Freundschaft langsam Liebe wird. Besonders die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten macht die Story aus. Der humorvolle Umgang miteinander sorgt für einige witzige Momente und lässt den Leser spüren, wie gut die Chemie zwischen Emery und Dylan ist.
    Zu Beginn konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen – es war einfach so unterhaltsam und die beginnende Liebesgeschichte der beiden hat mich förmlich in ihren Bann gezogen. Bis zur Mitte des Buches war ich vollkommen in die Geschichte versunken. Doch an einigen Stellen zog sich die Handlung unnötig, während wichtige Teile, die für die Story entscheidend gewesen wären, viel zu kurz kamen. Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat, waren die Reaktionen von Emery. Sie wirkten oftmals sehr übertrieben und waren nicht immer nachvollziehbar. Trotzdem fand ich Emerys Entwicklung sehr gelungen. Anfangs ist sie misstrauisch und lässt oft ihre aggressive Seite zum Vorschein kommen, doch sie lernt, Vergangenes zu akzeptieren und sich nicht mehr darum zu scheren, was andere über sie denken. Das ist ein schöner und wichtiger Schritt, den sie im Laufe des Buches macht. Und dann ist da noch Dylan - der absolute Traumtyp. Er bleibt ihr treu und gibt sie nicht auf, egal wie oft sie ihn von sich stößt. Es ist beeindruckend, wie geduldig er mit ihr ist. Ein Moment der bei mir definitiv hängen geblieben ist, ist der erste Kuss zwischen den beiden – absolut magisch.
    Das Ende kam dann doch etwas plötzlich und fühlte sich ein wenig unvollständig an, was ich sehr schade fand. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen, besonders, weil die Themen Freundschaft und Familie schön verarbeitet wurden und eine wichtige Botschaft vermittelt haben. Da ich die Charaktere wirklich mochte, freue ich mich jetzt schon auf die anderen Bücher in der Reihe.

  5. Cover des Buches It was always you (ISBN: 9783499003141)
    Nikola Hotel

    It was always you

    (851)
    Aktuelle Rezension von: Steffi-0485

    Dieses Buch hat mich vollkommen begeistert und gehört ohne Zweifel zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. „It was always you“ ist eine emotionale, tief gehende Liebesgeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der Schreibstil von Nicola Hotel gefällt mir sehr gut . Die Charaktere wirken unglaublich lebendig und  authentisch - ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind so greifbar, dass man sich ihn sofort nahe fühlt. Die Geschichte schafft es Romantik, Schmerz, Hoffnung und Tiefe perfekt miteinander zu verbinden. Viele Szenen gehen direkt ins Herz und bleiben noch lange nach dem Lesen im Kopf. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man das Gefühl hat, die Figuren persönlich zu kennen und ihre Reise mit zu erleben.

    Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight und ein echtes Herzensbuch. Ich kann es jedem empfehlen, der emotionale Liebesromane liebt, und eine Geschichte sucht, die lange nachwirkt.

  6. Cover des Buches Madita 1 (ISBN: 9783751202305)
    Astrid Lindgren

    Madita 1

    (315)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Als Kind habe ich dieses Buch nie kennengelernt. Erst als Erwachsener ist es mir durch Zufall in die Hände gefallen. Ich muss zugeben, dass ich diese Geschichte eher mittelmäßig finde. Zu viel Rumalberei und zu wenig Vermittlung von wirklich wichtigen Werten, die für Kinder mehr als nur wissenswert sind. Sicher, Verantwortung und neue Sachen entdecken, darüber wird viel gesprochen, jedoch gibt es auch Werte wie Grenzen kennenlernen, Einhalt gebieten, aufhören, wenn jemand zu Schaden kommt etc. All das und vieles mehr hätte man in diese Geschichte auch einbinden können und wenn es auch nur spielerisch gewesen wäre.

  7. Cover des Buches Maybe Not (ISBN: 9783423218726)
    Colleen Hoover

    Maybe Not

    (498)
    Aktuelle Rezension von: teilzeitbaeuerin

    Es ist der zweite Band einer Serie. In sich abgeschlossen. Es beleuchtet die Geschichte von Warren und Bridgette. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und soll, die Entwicklung dieser beiden Figuren symbolisieren. Er hat nur 134 Seiten, liefert Informationen über deren Persönlichkeit. Trägt jedoch nicht dazu bei, dass ich Bridgette nun sympathischer finde. Sie ist einfach eine zickige Person, die ich leider mit keinem Zucker nett finde.

  8. Cover des Buches Ich und die Walter Boys (ISBN: 9783570311165)
    Ali Novak

    Ich und die Walter Boys

    (239)
    Aktuelle Rezension von: Annamaria00

    Ich möchte das Buch sehr, nach dem ich die Serie auf Netflix gesehen habe, habe ich angefangen das Buch zu lesen, es ist schön, gemütlich und eine leichte Lektüre. Ich mag die gesamte Storyline, die Ranch mit dem großen Haus voller verschiedener Charaktere.
    Auch wenn man beim lesen wenig neue Informationen bekommt die nicht auch in der Serie gezeigt werden, ist es trotzdem sehr schön es zu lesen. 

  9. Cover des Buches Bridgerton - Eloise & Phillip (ISBN: 9783365010174)
    Julia Quinn

    Bridgerton - Eloise & Phillip

    (268)
    Aktuelle Rezension von: Claudia86

    „In Liebe, Ihre Eloise“ ist der fünfte Teil der Bridgerton-Reihe von Julia Quinn. Klar, hat die Reihe durch die Netflix-Verfilmung eine große Bekanntheit erlangt und so hatte auch ich durch diese Serie ein bereits definiertes Bild von Eloise.


    Aus diesem Grund habe ich mich wirklich auf diesen Band gefreut, aber irgendwie ist der Funke nicht so wirklich übergesprungen.


    Eloise pflegt einen starken Briefwechsel mit Philip. Und als sie dann heimlich zu ihm fährt, sieht man doch eigentlich schon kommen, was jetzt passiert. Als Eloise dann feststellen muss, dass Philip augenscheinlich nur eine Mutter für die Zwillinge seiner verstorbenen Frau sucht, kommt auch hier nicht wirklich ein Gefühl auf. Aber irgendwie scheint der ruhige Botaniker Philip auch nicht so wirklich der Mann großer Gefühle und Worte zu sein, denn da er nur die Verlobte seines im Krieg verstorbenen Bruders heiraten musste, hat er noch selbst die große Liebe kennengelernt. Und mit dem Tod seines Bruders kam auch die Verantwortung über den Familientitel und das -anwesen.


    Eloise schafft es, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, das Herz der Kinder zu erobern und so auch das von Philip. Doch als dann ihre Brüder plötzlich auf der Matte stehen, gibt es für diese nur eine Möglichkeit, dass Philip und Eloise heiraten müssen, um die Ehre ihrer Schwester zu schützen. Aber irgendwie habe ich in der Geschichte diesen Eigenwillen und den Wissensdurst und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben vermisst, der Eloise in der Serie auszeichnet.


    Eloise muss man auch in der Geschichte mögen. Aber zu Philip habe ich irgendwie keinen Zugang gefunden. Alles in allem hat mich die Geschichte zwar unterhalten, doch gegenüber den vorangegangenen Bänden war diese leider sehr schwach. 



  10. Cover des Buches Gregs Tagebuch 2 - Gibt's Probleme? (Disney+ Sonderausgabe) (ISBN: 9783833907791)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch 2 - Gibt's Probleme? (Disney+ Sonderausgabe)

    (428)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Die Sommerferien waren für Greg nicht besonders prickelnd und deshalb ist er ganz froh, dass die Schule wieder los geht. Das tolle neue Mädchen, dass er schon mit einer peinlichen Aktion auf der Rollschuhbahn getroffen hat, ist auch noch in seiner Klasse. Er muss sie erobern. Sein Bruder Rodrick weiß von den Peinlichkeiten und Greg befürchtet, dass alles ans Licht kommt. Rodrick möchte an einem Talentwettbewerb teilnehmen, aber durch eine Aktion mit Greg bekommen beide Hausarrest und Verbot aufzutreten. Was kann man jetzt noch machen? Greg grübelt Ein weiterer witziger, spannender und einfach genialer Band der Greg Reihe. Mit den tollen Bildern macht es einfach noch mehr Spaß. Ab 9 Jahren und auch als Hörbuch erhältlich.

  11. Cover des Buches Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern (ISBN: 9783499001291)
    Kelly Moran

    Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern

    (293)
    Aktuelle Rezension von: Lydia13

    Auch wenn ich durch den Buchrücken zu beginn skeptisch gegenüber der Storyline von Maddie war, hat es im Buch ungefähr ein halbes Kapitel gedauert bis ich ihr als Person verfallen war.
    Die Beiden Hauptfiguren waren auf ihre eigene Weise interessante und charmante Personen, sodass ich ihnen nur alles Glpck wünschen konnte.

    Es ging um das Verarbeiten der Vergangenheit, das akzeptieren von guten Momenten und das Zeigen von Verletzlichkeit.
    Es war schön zu sehen wie sie mit einander umgegangen sind und das sie sich gegenseitig so gut kannten, obwohl es eine lange Pause zwischen ihrer letzten Begegnung und dem Beginn des Buches gegeben hat.

    Und für einen Menschen wie Parker würde ich einiges geben.

  12. Cover des Buches Ugly – Pretty – Special 2: Pretty - Erkenne dein Gesicht (ISBN: 9783646929416)
    Scott Westerfeld

    Ugly – Pretty – Special 2: Pretty - Erkenne dein Gesicht

    (401)
    Aktuelle Rezension von: naddulein

    Ich war schon lange nicht mehr so sauer beim Lesen. Ich habe Band 1 geliebt, es war mein Monatshighlight und ich bin freudig in Teil 2 gestartet. 

    Mehrmals musste ich das Buch beiseite legen, weil ich nicht auf den Schreibstil klar kam. Was bitte ist da passiert? Komplett anders als zum ersten Band. 

    Wenn ich weitergelesen hätte und nur noch ein einziges Mal die Wörter "Pfusch" oder "prickelnd" auf irgendeine Art und Weise gelesen hätte, wäre das Buch durchs Zimmer geflogen. Spaßeshalber habe ich im letzten halben Kapitel mal gezählt: Auf 6!! Seiten kam der Wortstamm Pfusch 4x und prickelnd ganze 9x vor. Das hat sich von Anfang an so durchgezogen und dann auch noch auf eine Art und Weise verwendet, wie kein normaler Mensch reden würde. Ich vermute, dass das aufgrund der Veränderung zur Pretty passiert ist, aber das ging als Leserin für mich einfach überhaupt nicht.

    Die Story packt mich noch immer, aber so kann ich das nicht beenden. Ich werde eine Zusammenfassung suchen.

  13. Cover des Buches I hate you, Honey (ISBN: 9783744840200)
    Emma Smith

    I hate you, Honey

    (149)
    Aktuelle Rezension von: dark_gamer107

    Wie wichtig Kommunikation zwischen Menschen ist, zeigt dieses Buch auf seine Art und Weise. Denn somit können Vorurteile und Missverständnisse bereits schnell aus der Welt geschafft werden. 

    Der Schreibstil ist angenehm und leicht und flüssig zu lesen. Ich wurde definitiv mitgerissen und die Seiten verfliegen wie im Flug. Die verschiedenen Sichtweisen haben noch mal eine Persönlichkeit mit rein gebracht. 

    Ich finde die Charaktere sehr angenehm. Sie sind so unterschiedlich und doch irgendwie gleich. Sie entwickeln sich sich spannend weiter. Zusätzlich konnte ich mich gut in sie hinein versetzen. 

    Alles in allem ein gutes Buch 

  14. Cover des Buches Herz verspielt (ISBN: 9783570309049)
    Simone Elkeles

    Herz verspielt

    (439)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Ich habe bereits die "Du oder das ganze Leben"-Reihe gelesen oder eher verschlungen und war daher gespannt auf ein weiteres Buch aus der Feder der Autorin. Tatsächlich schafft Simone Elkeles es gefühlt leicht eine Romanze zwischen zwei Teenagern leise beginnen zu lassen und am Ende ein kleines Feuerwerk zu entzünden. 

    Ashtyn und Derek. Zwei Protas, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viel gemeinsam haben. Da ist die toughe Footballerin, die sich nach Aufmerksamkeit und Liebe sehnt und dann ist da der charmante und witzige, heiße Typ, der sich Jokes ausdenkt und von der Schule fliegt. Beide verbindet die Liebe zum Football, wenn auch nicht direkt. Es war schön zu lesen, wie sich diese Liebe, die auch auf beide als Personen übergreift, mehr und mehr zum Vorschein kam. Dabei sind sowohl Ashtyn als auch Derek auf ihre Art dickköpfig und gleichzeitig weich und liebevoll. Sie scherzen viel und neben dem hin und wieder bissigen Gesprächen, kommt man nicht umhin zu bemerken, wie gefühlvoll es zwischen den beiden zu geht. 

    Die Nebencharaktere, wie Julia und Gus oder auch Brandi sind gut getroffen. So haben sich real angefühlt. Das i-Tüpfelchen war dann noch der Hund mit dem seltsamen Namen. Wunderbar, wie seine Loyalität dargestellt wurde und seine offensichtliche Vernarrtheit im Derek. Er wollte Ashtyn damit wohl nur etwas sagen...

    Das Thema rund um Football fand ich interessant und gut beschrieben, auch wenn ich mich nicht so gut mit dieser Sportart auskenne, so konnte ich dennoch gut folgen. Das Setting passte ebenfalls gut.

    Der Schreibstil ist leicht und man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen. Einzig und allein das Ende war mir etwas zu glatt und doch zu schell. Während ich beim Lesen immer wieder hoffte, dass Ashtyn und Derek nun endlich einen Schritt aufeinander zu machen, so waren es mir am Ende zu viele holterdipolter Schritte mit wenig Realismus. Dennoch insgesamt wieder eine wunderbare Wohlfühl-Story von Simone Elkeles! 💞

  15. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783844907988)
    John Green

    Eine wie Alaska

    (47)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Diese Geschichte hat mich nicht so überzeugt. Klar das Thema ist schon nicht einfach, aber ich fand die Umsetzung nicht so toll. Alaska war mir jetzt auch nicht so sympathisch, auch wenn sie kein leichtes Leben hatte. Ich denke das ist eher was für Teenager und junge Erwachsene.

    Grundsätzlich ganz gut, aber nicht unbedingt für mich. 

  16. Cover des Buches Die vierte Braut (ISBN: 9783959911214)
    Julianna Grohe

    Die vierte Braut

    (406)
    Aktuelle Rezension von: Kleine_Canivore

    Mein Auftaktbuch, bin also darüber an die Reihe gekommen und lieeebe sie einfach. Hab mittlerweile alle 3 Bücher in Papierformat, Ebook und Audible. Höre es rauf und runter.  Wunderschöne Geschichte. Siehe auch Rezension zu "Die fünften Braut". Vielen lieben Dank auch für dieses unglaublich tolle Buch.

  17. Cover des Buches Die Wilden Hühner 1 (ISBN: 9783751300636)
    Cornelia Funke

    Die Wilden Hühner 1

    (470)
    Aktuelle Rezension von: sabrina95

    Die Wilden Hühner ist für mich mehr als nur ein Kinderbuch, es ist eine süsse Kindheitserinnerung und fest mit meinem Weihnachtsritual verbunden. Fast jedes Jahr habe ich den ersten Band in der Weihnachtszeit gelesen, eingekuschelt auf dem Sofa. Allein deshalb hat das Buch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.🤍


    Die Geschichte handelt von einer Mädchenbande, den „Wilden Hühnern“, die zusammenhalten, Geheimnisse haben und sich gegenseitig unterstützen. Freundschaft, Zusammenhalt und erste kleine Abenteuer stehen im Mittelpunkt. Besonders schön ist, dass jede Figur ihren eigenen Charakter hat, sodass man sich leicht mit einer von ihnen identifizieren kann.


    Ein typischer Moment im Buch und einer meiner Lieblingsgedanken dazu ist: „Oma weg, lass den Spass beginnen.“ Sobald die Erwachsenen ausser Reichweite sind, starten die Wilden Hühner ihre Pläne. Genau das macht das Buch so lebendig und kindgerecht: Es zeigt die Freiheit, Fantasie und den Mut.


    Der Schreibstil von Cornelia Funke ist leicht, humorvoll und sehr warm. Man liest das Buch schnell, weil man sich beim Lesen sicher und geborgen fühlt. Genau deshalb ist es für mich ein perfektes Buch für die Weihnachtszeit.🐔🧸

  18. Cover des Buches Ich und die Heartbreakers (ISBN: 9783570317907)
    Ali Novak

    Ich und die Heartbreakers

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Vielleicht nicht für alle von uns, aber viele haben doch schon mal davon geträumt ihren Popstar-Schwarm zu treffen, der einen dann auf wundersame Weise auch noch toll findet. Ali Novak greift diesen Mädchentraum auf und macht ihn wahr: Mit allen Höhen und Tiefen. Mir hat dieses Gedankenspiel großen Spaß gemacht und ich konnte mich sehr gut einfühlen.

  19. Cover des Buches Das College (ISBN: 9783423220408)
    Ruth Ware

    Das College

    (175)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Das ist ein gelungener Thriller. Ich mag es sehr, wenn die Geschichte in der Studienzeit spielt. Man hat Spaß, Freunde und die Beziehungen müssen nicht sofort ernst sein. Diese Story wird von Hannas Perspektive dargestellt. Jedoch aus zwei verschiedenen Zeitebenen: Davor und Danach. Die Autorin baut eine fesselnde Geschichte um ein Mädchen, das alles hat. Dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen. Das Finale verbirgt eine Überraschung, die einen gelungenen Abschluss macht.

  20. Cover des Buches Murphy (ISBN: 9783959914550)
    Nicole Gozdek

    Murphy

    (56)
    Aktuelle Rezension von: JassiTwins

    Die Grundidee des Buches ist wirklich witzig, die Autorin überrascht mich mit ihren Büchern immer wieder. Wie auch schon in Magie der Namen, hab ich so ein Buch noch nie gelesen. Es geht nicht wie viele andere in der Menge unter sondern besticht mit Einfallsreichtum und Humor.

    Oder kennt ihr ein Buch über lebendig gewordene Sprichwörter die unter uns leben?

    Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches.

    Der Schreibstil ist flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

    Murphy ist die Verkörperung von" Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen". Und so stiftet er seit Jahrhunderten Chaos mit seiner chaosmagie. Sein Job macht ihm spaß, besonders angetan haben es ihm rasierunfälle.

     Doch an diesem Tag läuft für ihn alles schief, er schafft sein Pensum nicht und am Ende des Tages bricht seine Magie aus und explodiert in einem nobelrestaurant. Gerade als "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen" und "Rache ist süß" ihr Date haben. Archie (Rache) ist mega sauer und dann wird er auch noch von "Liebe macht blind" verflucht. Schlimmer kann es nicht kommen denkt ihr, oh doch! 

    Mithilfe seiner Freunde "lachen ist Die beste Medizin" und "Schlaf ist die beste Medizin" will er den Fluch brechen.

    Ich musste bei manchen scenen so lachen, das Buch war so witzig. Ein richtiges Wohlfühlbuch.

    Das Ende war wirklich schön abschließend.


  21. Cover des Buches Wie ich fälschte, log und Gutes tat (ISBN: 9783492315074)
    Thomas Klupp

    Wie ich fälschte, log und Gutes tat

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Aus der Perspektive des Benedikt Jäger, eines sechzehnjährigen (also fast sechzehnjährigen) Jungen in der Kleinstadt Weiden (Bayern) wird munter drauflos erzählt, was in dessen Umfeld so passiert und womit er sich auseinanderzusetzen hat. Erfrischend komisch und vor allem irgendwie wertungsfrei. Es gibt keinen moralischen Zeigefinger. Das ist Dschäggas Leben. Die viel zu hohen Erwartungen seiner Eltern und der Gesellschaft bedient er mit Manipulationen, Fälschungen und Schauspielerei. Er kommt damit durch, denn seine Umwelt funktioniert scheinbar ebenso. Durch die Oberflächlichkeit der anderen fallen seine Tricks nicht auf. Schön dargestellt finde ich die sehr vernünftigen Überlegungen von Dschägga zwischendurch. Wie er seine Eltern sieht, seine Schwestern, seine Freundin, die Lehrer. Er bedient sehr intelligent die Ansprüche seiner Umwelt, indem er die Spiele mitspielt und bleibt dennoch sich selbst treu und macht sein eigenes Ding. Ihm ist durchaus bewusst, dass der Aufwand, den er in das Fälschen von Zensuren und Zeugnissen steckt, ebenso in zielstrebiges Lernen gesteckt werden könnte. Aber es entspricht nunmal nicht seiner Natur. Er ist eben ein Teenager, draufgängerisch, chaotisch, hungrig auf das Leben. Mir gefällt dieses Buch sehr. Es ist ehrlich, impulsiv und witzig. Es bleibt dem Leser überlassen, wie er selber dazu steht. Manch einer wird sich vielleicht sogar selbst in der Hauptfigut wiedererkennen.        

  22. Cover des Buches Hanni und Nanni suchen Gespenster (ISBN: 9783505138317)
    Enid Blyton

    Hanni und Nanni suchen Gespenster

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Dieses Abenteuer ist eines von denen, die ich nicht so gerne mag. Dieses Streiche spielen der Mädchen egal ob untereinander oder gegenüber Lehrern, finde ich ein wenig zu stark gehäuft. Die Folgen, in denen Ungerechtigkeiten aufgeklärt werden etc., also die ernsterer Natur sind, finde ich deutlich besser und auch logischer im Inhalt. Zudem kommt dann auch mehr Spannung auf und es wirkt nicht ganz so affektiert und überzogen kindlich.

  23. Cover des Buches Michel aus Lönneberga. Alle Abenteuer in einem Band (ISBN: 9783751203531)
    Astrid Lindgren

    Michel aus Lönneberga. Alle Abenteuer in einem Band

    (213)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Ich fürchte, ich bin für die Michel-Streiche zu alt geworden. Einige Streiche finde ich extrem albern und manche schaden sogar anderen Menschen. Daher kann ich leider an diesem Buch nicht viel Gutes finden. Das Einzige, was ich gut finde, ist, dass Michel nicht übers Köpfchen gestreichelt wird, sondern er für seine Taten bestraft wird und hoffentlich daraus lernt. Spaß ist in Ordnung, so lange er nicht auf Unkosten von anderen Menschen geht, was leider oft in diesem Buch der Fall ist. Und schön ist auch, dass manche Streiche für Michel sogar zum Vorteil werden, wie der mit der Suppenschüssel, als er nach dem Arztbesuch sogar noch was dafür bekommen hat. Aber grundsätzlich bin ich zwar für Spaß, jedoch nicht im Übermaß und nicht zum Schaden von anderen, weshalb mir dieses Werk leider nicht so sehr zugesagt hat.

  24. Cover des Buches Wie man einen Lord gewinnt (Regency Romantics 1) (ISBN: 9783548063423)
    Martha Waters

    Wie man einen Lord gewinnt (Regency Romantics 1)

    (25)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Hals über Kopf hatten Violet und Lord James Audley vor 5 Jahren geheiratet. Und seit 4 Jahren richten sie kein freundliches Wort mehr an den anderen. Als Violet jedoch die Nachricht erhält, James sei nach einem Reitunfall bewusstlos, bricht sie sofort zu ihm auf - nur, um ihn bei bester Gesundheit vorzufinden. Um es ihm heimzuzahlen, täuscht sie selbst eine schwere Krankheit vor, was James jedoch sofort durchschaut. Ein Duell der Streiche und Eifersuchtsanfälle beginnt, in dem die beiden ihre Zuneigung und Liebe füreinander wiederentdecken könnten.

    Fazit: Der Schreibstil erinnert sehr stark an Jane Austen, gespickt mit einer ordentlichen Prise einer Autorin aus dem 21. Jahrhundert. Denn Violet, James und ihre Zeitgenossen halten weder mit ihrem dunklen Humor, noch mit offenen erotischen Anspielungen hinter dem Berg. Beim Lesen habe ich manches Mal laut drauf los gelacht. Auch die Nebencharaktere, allen voran Violets beste Freundinnen, sowie James' Freunde und sein großer Bruder sind sympathische und interessante Figuren, auf die ich mich auch in den Folgeteilen freue.

    Empfehlung: Wer Jane Austen, dunklen Humor und prickelnde Szenen mag, ist hier richtig!

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