Bücher mit dem Tag "streit"
928 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.881)Aktuelle Rezension von: Tamara-UsenbenzDieses Buch hat so einiges mit mir angestellt. Beim Lesen habe ich geschmunzelt, dann habe ich sehr intensiv gefühlt. Die Protagonisten wachsen einem mit der Zeit unglaublich schnell ans Herz.
Und obwohl ich Happy Ends liebe, war dies eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich weiß noch ganz genau, wann und wo ich das Buch beendet habe: nachts um 1:00 Uhr in unserem Campervan in Griechenland. Während alle anderen schon schliefen, schluchzte ich leise in mein Kissen und trotzdem war es so schöööööön.
Denn Liebe heißt manchmal eben auch: loslassen.
- Anna Todd
After truth
(3.344)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„After Truth“ schildert, wie Tessa versucht nach dem Vertrauensbruch zu sich zu finden, während Hardin mit seinen Fehlern ringt und der Sog ihrer Beziehung die Grenzen zwischen Vernunft und Leidenschaft verschwimmen lässt. Anna Todd bringt Toxizität und Verletzlichkeit ihrer Figuren überzeugend auf den Punkt; kurze Kapitel, packende Cliffhanger und eine ehrliche, ungeschönte Perspektive verleihen dem Roman eine besondere Dynamik. Die Entwicklung hin zur Selbstachtung und die Frage nach dem Wert von Ehrlichkeit machen diesen zweiten Teil zu einer emotionalen Achterbahnfahrt, die nachhaltig bewegt
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.115)Aktuelle Rezension von: SIMBOInhalt
Im dritten Band der Reihe steuert Prythian unaufhaltsam auf den offenen Krieg zu. Feyre und ihre Verbündeten stehen vor weitreichenden Entscheidungen, politischen Allianzen und strategischen Planungen, während die Bedrohung durch Hybern immer konkreter wird. Freundschaften, Loyalitäten und persönliche Opfer rücken dabei ebenso in den Fokus wie die Frage, welchen Preis der Sieg letztlich fordern wird.
Meine Meinung
Obwohl zwischen Band 2 und diesem Teil bei mir eine Pause von rund drei Monaten lag, war ich nach wenigen Kapiteln wieder komplett in der Geschichte angekommen. Der Schreibstil ist nach wie vor unglaublich fesselnd, atmosphärisch und emotional und hat mich schnell wieder in diese Welt hineingezogen.
Kritisch sehe ich allerdings vor allem die Längen im Mittelteil. Ein Großteil des Buches besteht aus strategischen Überlegungen und Planungen rund um den Krieg gegen Hybern. Diese Passagen sind zwar wichtig, haben sich für mich aber stellenweise sehr gezogen. An einigen Punkten hätte eine Straffung der Handlung dem Buch gutgetan, ohne an Tiefe zu verlieren.
Dadurch hat mich Band 3 insgesamt weniger mitgerissen als der zweite und teilweise auch der erste Band. Es passiert zwar objektiv viel, doch durch die vielen Ausschweifungen verschwimmt einiges miteinander und verliert etwas an emotionaler Wirkung.
Das letzte Viertel, insbesondere die letzten rund 150 Seiten, war zunächst unglaublich stark. Die Ereignisse haben mich emotional komplett mitgenommen und ich habe beim Lesen mehrfach Tränen vergossen. Allerdings wurden einige dieser sehr intensiven Momente in den darauffolgenden Kapiteln wieder relativiert, was ihnen rückblickend etwas von ihrer Wucht genommen hat. So sehr ich die Auflösungen emotional mochte, haben sie für mich einen Teil der zuvor aufgebauten Dramatik abgeschwächt.
Charaktere
Besonders geliebt habe ich Feyres Entwicklung. Sie ist längst nicht mehr nur die Kämpferin, sondern wird zunehmend durchtrieben, strategisch und manipulativ. Genau diese Facetten haben mir extrem gut gefallen. Ihre innere Stärke, ihre Anpassungsfähigkeit und ihr Wachstum gehören für mich zu den größten Highlights dieses Bandes.
Auch Rhysands Inner Circle bleibt ein absoluter Wohlfühlfaktor. Die Dynamik zwischen den Figuren ist so liebevoll und warm, dass man beim Lesen selbst dieses Gefühl von Freundschaft und Familie spürt. Diese Verbundenheit macht die Geschichte emotional unglaublich greifbar.
Rhysand selbst ist für mich weiterhin eine absolute Green Flag.Entgegen vieler Stimmen im Social Read auf Reado muss ich außerdem sagen, dass mir Nesta in diesem Band zunehmend sympathischer wurde. Ja, sie ist patzig, schwierig und temperamentvoll, aber genau das macht sie so interessant. Man spürt sehr deutlich, dass hinter ihrem Verhalten mehr steckt, als sie nach außen zeigt.
Auch Elain ist mir in diesem Band deutlich näher ans Herz gewachsen und wirkt viel präsenter und greifbarer als zuvor.Fazit & Empfehlung: ⭐⭐⭐⭐
Das Reich der sieben Höfe – Sterne und Schwerter ist ein emotionaler und bedeutender dritter Band mit starken Charakterentwicklungen und vielen intensiven Momenten. Die strategischen Längen im Mittelteil sowie einige Entscheidungen im letzten Abschnitt nehmen dem Finale jedoch etwas von seiner ursprünglichen Wucht.
Trotzdem bleibt es ein wichtiger, berührender Teil der Reihe – für mich allerdings nicht ganz so mitreißend wie seine Vorgänger.Ich empfehle Band 3 Leser:innen, die...
• ...tiefgehende Charakterentwicklungen lieben.
• ...emotionale High-Fantasy schätzen.
• ...Freude an politischen und strategischen Elementen haben.
• ...starke Gruppendynamiken und Found Family mögen.Wer jedoch ein sehr stringentes Tempo oder ein kompromisslos hartes Finale erwartet, könnte die Längen deutlicher spüren.
- Anna Todd
After passion
(4.897)Aktuelle Rezension von: Kristina_RitterDas Cover ist schlicht, aber manchmal ist weniger mehr. Die intensive Farbe auf dem schwarzen Untergrund ist ansprechend gestaltet. ( Ich habe das alte Cover)
Der Schreibstil hat mir ab der ersten Seite gefallen und ich konnte es gar nicht mehr weglegen.
Tessa Young, ein braves, schlaues und gut erzogenes Mädchen, beginnt mit dem College und Lernt dort den Bad Boy Hardin kennen. Obwohl er das genaue Gegenteil von ihr ist sieht er sie magisch an, sie verliebt sich in ihn und sie wird nie wieder dieselbe sein.
Ich liebe einfach alles an dieser Geschichte. Die beiden Charaktere haben mich auf Anhieb angesprochen und das ständige hin und her hat für mich Spannung in die Sache gebracht und es interessant gemacht. Hardin als Bad Boy wirkte immer wieder doch nicht so schlecht, allerdings verfiel er immer wieder in alte Muster und verletzte sie damit. Wir erleben hier schon einiges an Drama, aber emotionale und schöne Momente. Hier ist schon einiges an Spice vorhanden, für mich aber auch nicht zu viel. Ich liebe auch einfach die Dynamik und die Tension zwischen den beiden.
Ich habe so sehr mitgefiebert und teilweise auch mitgelitten. Das Ende hat mir komplett den Boden unter den Füßen weggerissen. Es war komplett unerwartet, es gab keine Anzeichen dafür und ich war genauso erschrocken und traurig wie die Protagonistin selbst und dachte nur: ,das kann nicht wahr sein. Das macht keinen Sinn.* Das Ende war daher auch etwas fies und man muss schnell wissen wie es weitergeht.
Ich habe das Buch in einem Tag durchgelesen und seither immer mal wieder ein Reread gemacht.
Ich würde es immer wieder lesen und daher eine Empfehlung für jeden der New Adult gerne liest.
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.538)Aktuelle Rezension von: Lovely_LottiDas Buch ist meiner Meinung nach auf jeden Fall ein Must Read!
Ich habe mich von Anfang an im Setting wohlgefühlt und konnte sofort die Welt um mich herum ausblenden. In die Protagonisten kann man sich total gut hineinversetzen, da das Buch aus zwei POV‘s geschrieben ist, was mir sehr gefallen hat.
Ich fand den Schreibstil der Autorin super, er war fesselnd und das Buch kaum aus der Hand zu legen. Auch die beiden Plottwists am Ende kamen für mich überraschend und haben das Buch auf den letzten Metern noch einmal spannender gemacht!
Ich würde das Buch nicht nur denen empfehlen, die noch in die Schule gehen, sondern auch denen, die sich in eine andere Welt träumen möchten!
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.760)Aktuelle Rezension von: marie_dDie Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn sie mich an vielen Stellen nicht völlig überraschen konnte. Vieles war recht vorausschauend: Schon früh ließ sich erahnen, welche Wendungen die Handlung nehmen würde. Die meisten Charaktere blieben eher gradlinig, ohne größere innere Brüche oder Entwicklungen – man konnte sich emotional noch nicht ganz an sie binden. Vielleicht kommt das in den nächsten Teilen noch, denn das Potenzial ist eindeutig da.
Einige Szenen hätten mehr Tiefe verdient. Manchmal fehlte der Moment, um wirklich emotional einzutauchen; andere Passagen dagegen zogen sich deutlich in die Länge. Trotzdem hatte ich Spaß am Lesen, und vor allem das Ende hat mich richtig gepackt – so sehr, dass ich den zweiten Teil auf jeden Fall lesen möchte.
Besonders positiv fand ich, dass die Liebesgeschichten zwar vorhanden sind, aber nie die eigentliche Handlung überlagern. Die weibliche Protagonistin bleibt im Zentrum, mit ihrer Mission und ihren eigenen Entscheidungen. Das hebt die Geschichte angenehm von vielen anderen Fantasy-Erzählungen ab, in denen Romantik oft die weiblichen Figuren vereinnahmt.
Insgesamt also kein perfekter, aber ein vielversprechender Auftakt – mit einem Finale, das Lust auf mehr macht.
- Emily Brontë
Emily Brontë, Sturmhöhe. Vollständige Ausgabe des englischen Klassikers. Schmuckausgabe mit Goldprägung
(2.040)Aktuelle Rezension von: EleonoraNachdem der neue Mieter von Thrushcross Grange Mr. Lockwood vom Anwesen seines aufbrausenden Vermieters Heathcliff Earnshaw durch Schnee und Eis geflohen ist, erfährt er von seiner Dienstmagd Ellen Dean die Geschichte der Familie Earnshaw und Linton.
Es ist eine Geschichte voller Hass, Rache, obsessiver Liebe, Kontrolle und Eifersucht.
Aufgewachsen als schwächliches Adoptivkind entwickelte sich Heathcliff Earnshaw schnell zum großen starken Hünen. Anfangs verabscheuten ihn seine Geschwister Catherine und Hindley noch, doch dann verliebten sich Catherine und Heathcliffe ineinander. Trotzdem lehnte sie ihn als zukünftigen Ehemann ab, heiratete stattdessen den wohlhabenden Nachbarssohn Edgar Linton und startete damit eine brutale Familienfehde zwischen den Earnshaws und Lintons unter der auch noch die Kinder bis dato zu leiden haben.📖
Mindestens zweimal hatte ich in der Vergangenheit schon versucht diesen Klassiker zu lesen und hatte ihn doch wieder abgebrochen. Diesmal wollte ich es durchziehen um mir endlich ein richtiges Urteil bilden zu können. Das unterscheidet sich jedoch nun in keiner Weise von meinem ersten Eindruck, den ich schon bei allersten Mal Reinlesen damals hatte. Welch Brutalität, welch Selbstsucht, welch Hass! Alle Charaktere waren durchwegs furchtbar unsympathisch und man konnte mit niemandem mitfühlen. Lediglich der neue Mieter von Thrushcross Grange Mr. Lockwood und die Dienstmagd Ellen Dean erschienen noch freundlich und annehmbar.
Welch merkwürdige Freude und Fantasie hatte Emily Brontë solche unliebsamen Charaktere entstehen zu lassen? In der Geschichte gab es keinerlei Herz, kein Mitgefühl, keine Freude. Sie war wie eine finstere Wolke durch die man lief. Ich kann in keinster Weise verstehen, wie man sie als Liebesgeschichte interpretieren kann. Das war keine Liebe, das war wahnhafte Obsession gepaart mit Kontrollsucht, Eifersucht und Missgunst. Keiner der Charaktere war irgendwie bereit sich zu ändern, seinen Stolz beiseite zu schieben oder irgendetwas Selbstloses zu tun und wäre es noch so klein gewesen. Lediglich Hareton, Hindleys und Frances Sohn, entwickelte sich zum Schluss ein wenig zum Besseren. Immerhin. Niemand gönnte irgendjemanden irgendetwas. Es war ein ständiger Krieg. Kinder und Frauen wurden geschlagen, Hunde aufgehängt.
Heathcliff war ein gewalttätiges, manipulatives Monster vor dem sich alle fürchteten. Weil seine Liebe unerfüllt blieb mussten alle anderen leiden. Von Rachsucht getrieben und von Hass zerfressen stürzte er sie alle ins Unglück.
Seine große Liebe Catherine bot ihm Paroli, war aber mindestens genauso unsympathisch mit ihren hysterischen Ausbrüchen und zügellosen Temperament. Eigentlich hatten sie sich gegenseitig verdient und wären schließlich wohl zu Lebzeiten gemeinsam zugrunde gegangen.
Alle mussten durch ihre Geschichte leiden.
Die Frauen neben Catherine, Isabella und ihre eigene Tochter Catherine, waren ebenfalls kaum zu ertragen mit ihrer überbordernden Naivität und Eigensinn. Schlussendlich landeten sie dadurch auch in ihrer eigenen Misere.
Und von Heathcliffs Sohn Linton, dem fiesen, hinterhältigen Wurm, möchte ich erst gar nicht anfangen.
Dass ein Mann dunkler Haut- und Augenfarbe (Heathcliff) hier die Wurzel allen Übels war missfiel mir ebenso, muss man aber wohl im Kontext der Zeit sehen, in der die Geschichte geschrieben wurde.
Das Ende zeigte immerhin einen Silberstreifen auf, Heathcliff hätte ich aber ein anderes gewünscht, so wie er alle (und auch mich als Leserin) gequält hat.
Trotz allem und trotz des Alters ließ sich die Geschichte einfach lesen auch wenn öfter mal im Dialekt gesprochen wurde. Erwähnen muss man hier eventuell auch, dass so einige Kraftausdrücke, vorallem gegen Frauen, verwendet wurden.
Das Buch hat mich ziemlich erschöpft und auch verärgert. Die Brutalität und Theatralik war einfach schwer zu ertragen.
Das hat Emily Brontë definitiv gut hinbekommen. Respekt auch dafür, dass sie so ein Buch zu ihrer Zeit geschrieben hat und veröffentlichen konnte. Für mich ist es jedenfalls keines, das ich nochmals lesen würde und ich kann die Begeisterung so vieler dafür absolut nicht verstehen.
Lieber würde ich demnächst nochmal etwas von ihren Schwestern lesen, denn ,,Jane Eyre" z.B. hat mir sehr gut gefallen. Sorry, Emily!
Von diesem Buch konnte ich leider nichts mitnehmen außer durch die ganzen Wut in der Geschichte selbst wütend geworden zu sein.
Meiner Meinung nach hätten andere klassische Werke eher die viele Aufmerksamkeit verdient (z.B. in Form von Schmuckausgaben) die dieses Buch erhält.
Ich runde auf äußerst freundlich gesinnte (3/5)⭐️ auf.😑
- Anna Todd
After love
(2.704)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Im dritten Band werden die Konflikte und Versöhnungen zwischen Tessa und Hardin vielschichtiger, die Figuren wachsen an ihren Entscheidungen und erleben Momente der Selbstreflexion und des Neuanfangs. Der Wechsel zwischen Verletzung, Aufbruch und tiefer Verbundenheit entfaltet echten Lesesog, unterstützt von modernen Erzählelementen wie Chats und Tagebucheinträgen. Auch Nebenhandlungen und die Entwicklung der Familie verleihen „After Love“ besonders viel Tiefe und Authentizität, sodass das Buch einen bedeutenden Zwischenschritt in der Reihe markiert
- Mona Kasten
Begin Again
(3.465)Aktuelle Rezension von: Schmoekertante303Endlich frei sein. Das wünscht sich Allie als sie zum Studium nach Woodshill zieht, weit weg von ihrer Heimatstadt Denver. Hier will sie neu anfangen, ihre Vergangenheit vergessen und endlich glücklich werden. Daran kann sie auch ihr grummeliger Mitbewohner Kaden nicht hindern, der sie mit seiner herrischen Art und seinen blödsinnigen Regeln auf die Palme aber auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander bringt.
Begin Again ist der erste Band der Again-Reihe von Mona Kasten. Sie schreibt fesselnd, gefühlvoll und sehr romantisch über Charaktere die nicht perfekt sind, aber eine glaubwürdige Entwicklung durchmachen. Sehr gut gefallen hat mir die langsame Entwicklung zwischen Allie und Kaden. Es gab ein paar spicy Szenen, die aber sehr gefühl- und geschmackvoll geschrieben sind und die Geschichte wunderbar abgerundet haben.
Allie ist eine beeindruckende junge Frau. Sie ist mutig und lässt sich von Kadens Sprüchen und seiner ruppigen Art nicht unterkriegen. Trotzdem ist sie voller Zweifel, ob sie das richtige tut und ihre Träume vor die Wünsche anderer stellen darf.
Kaden hingegen ist lange Zeit undurchschaubar. Er war mir stellenweise auch zu dominant und übergriffig. Aber seinen Freunden gegenüber ist er äußerst loyal und würde alles für sie tun. Je besser ich ihn und seine Dämonen kennenlernte, desto besser konnte ich seine Handlungen auch verstehen, wenn auch nicht immer gutheißen.
Auch wenn sich der Roman hauptsächlich um die Geschichte von Allie und Kaden dreht, tauchen auch einige liebenswerte Nebencharaktere auf, von denen man in den Folgebänden hoffentlich noch mehr lesen wird.
Fazit: Begin Again ist eine tolle, romantische Liebesgeschichte, die auch ernste Themen anpackt und ihrer Charaktere daran wachsen lässt. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe.
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.558)Aktuelle Rezension von: Eva_RuppEin wirklich guter erster Band, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat, vor allen Dingen bei diesem Cliffhanger am Ende.
Es ist wirklich spannend, mit anzusehen, wie quasi gleich zwei Männer das Herz seiner Frau erobern können. Aber ist doch im Herzen der Frau immer nur ein Mann gibt, der wirklich heraussticht.
Die Welt und das World Building dazu waren wirklich sehr sehr schön. Sie waren nicht so ausführlich, aber dennoch, so dass man es sich gut vorstellen konnte. Zudem finde ich es diese gesamte Welt auch sehr hübsch anzusehen.
Den Schreibstil finde ich mehr als angenehm. Nicht nur dass wir die Perspektive haben, sondern auch dass wir gleich mehrere Perspektiven haben und dann somit in wirklich jedem hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich, dass man nicht wusste, werde ich ja der beiden Männer wirklich der Attentäter ist und man somit auch noch ein wenig mit rätseln musste. Oft hab ich gedacht, ich bin auf der sicheren Seite und habe mich dann doch getäuscht.
Lia ist eine wirklich sehr, sehr starke Protagonistin. Natürlich könnte man sagen, sie ist vielleicht anfänglich ein wenig naiv, da sie ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Volkes stellt ohne darüber nachzudenken, dass sie natürlich verfolgt werden . Andererseits muss ich sagen, dass ich voll auf ihr Seite bin, niemand solche zu gezwungen sei, jemanden zu heiraten, den er nicht liebt. Ihr sind die Bedürfnisse der anderen wichtiger als ihre eigene. Sie denkt zuerst an alle anderen, bevor sie an sich selbst denkt und sie hat ein großes Herz das ist nicht verdient hat gebrochen zu werden.
Ich würde sagen, dass auch der Attentäter langsam Gefühle für sie entwickelt und man schon merkt, dass er seinen Job eigentlich nicht ausführen möchte und alles versucht um sich noch ein wenig Zeit zu schaufeln was ja auch zeigt, dass er ein gutes Herz hat und wahrscheinlich eine sehr schwierige Vergangenheit.
Auch der Prinz ist mir eigentlich sehr sympathisch. Trotzdem Bedürfnis, sie eigentlich von sich zu stoßen, merkt er, dass sie eigentlich einfach nur das getan hat, wozu er sich nicht getraut hat. Ich denke er kommt hier auch gerade charakterlich sehr weit vor da merkt was er für Fehler in der Vergangenheit gemacht hat und merkt, dass man vielleicht nicht immer das tun kann, was man auch tun möchte und andersherum. Dass er sich so in sie verkuckt hat und ihre Nähe sucht zeigt ja eigentlich auch noch mal mehr was für ein großes Herz Lia eigentlich haben muss.
Die kleinen zwischen Kapitel sage ich jetzt mal, in denen man so ein bisschen in den Einblick der Geschichte bekommt. Finde ich auch wirklich spannend vor allen Dingen, wenn es um die Entschlüsselung des Buches geht welches Lia entwendet hat.
Ich muss sagen, ich bin sehr froh, dass das Cover mittlerweile geändert wurde und nicht mehr eine Frau das Cover ziert, sondern jetzt sehr viele verknackte Symbole auf dem Cover sind. Das macht das wesentlich schöner und viel ansprechender.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.468)Aktuelle Rezension von: Mrs_SabrinaIch habe die Serie vorgeschlagen bekommen und konnte schlecht ohne die Bücher starten. Ich muss sagen, ich hatte die 3 Bücher in 2 Tagen durchgelesen. Es entsteht ein angenehmes, leichtes Gefühl mit Lust auf mehr. Ich konnte keines der Bücher weglegen!
Die Gefühlswelten der einzelnen Protagonisten ist so schön beschrieben, dass man sich sofort einfindet und mit jedem einzelnen mitfiebert.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.945)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.052)Aktuelle Rezension von: Mrs_SabrinaIch habe die Serie vorgeschlagen bekommen und konnte schlecht ohne die Bücher starten. Ich muss sagen, ich hatte die 3 Bücher in 2 Tagen durchgelesen. Es entsteht ein angenehmes, leichtes Gefühl mit Lust auf mehr. Ich konnte keines der Bücher weglegen!
Die Gefühlswelten der einzelnen Protagonisten ist so schön beschrieben, dass man sich sofort einfindet und mit jedem einzelnen mitfiebert.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.325)Aktuelle Rezension von: MsStorymakerBuch bis Seite 174 gelesen. Spoiler folgen...
Wie Trauma verarbeitet wird, ist unterschiedlich, dass ist mir vollkommen klar. Doch finde ich es komisch, dass Sage auf einer Party Alkohol trinkt, obwohl Männer in ihrer nähe sind, die ihr potenziell wehtun können, da sie schon wegen Luca eine Panikattacke hatte.
Auch das sie ihrer (Halb)Schwester, der Tochter des Mannes der sie SAed hat, Bilder von Luca schickt und ihr erzählt, dass sie später mit Luca zusammen ist.
Natürlich habe ich vor geblättert und Alan hat sie gefunden und gezwungen zurückzukommen.
Wieso hat Sage Luca nicht einfach alles erzählt? Oder einer Therapeutin? Oder ihrer Mutter? Oder IRGENDJEMAND? Weil er Polizist ist? Idk.
Kann das Buch nicht weiterlesen, weil es mich stresst.
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.007)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.
- Anna Todd
After forever
(2.391)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Das emotionale Finale der Liebesgeschichte von Tessa und Hardin bleibt in seiner Intensität lange im Gedächtnis. Die Mischung aus Kammerspiel-Intimität, schwierigen Familienmomenten und der großen Frage nach Vergebung lässt die Charaktere besonders real und vielschichtig erscheinen. Während einige Konfliktszenen bekannte Muster wiederholen, überzeugt das Buch durch große emotionale Authentizität, spannende Wendungen und einen reflektierten Blick auf Trauma, Heilung und neue Lebenswege
- Colleen Hoover
Nur noch ein einziges Mal
(2.002)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Meinung: Ein wirklich wunderschönes Buch welches mitten ins Herz geht- Lillys Geschichte ist so chaotisch wie im wahren Leben. Und ist leider in vielen Haushalten Alltag. Eine Geschichte die nicht nur schwarz und weiß aufzeigt, sondern gerade die verzwickten grauen, die uns das Leben schwer machen. *Achtung! Die Rezension enthält Spoiler. Triggerwarnung: In diesem Buch werden schwierige Thematiken wie häusliche Gewalt angesprochen. Wenn ihr damit Probleme habt, solltet ihr das Buch nicht lesen. *
Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön und hat mir auf Anhieb gefallen. ♡ Der Hintergrund ist in einem zarten hellblau gehalten worden. Für mich die perfekte Farbe- das Buch hatte viele schöne Facetten und war so klar und feinfühlig. Eyecatcher des Buches ist eine wunderschöne rosa Orchidee die rechts aus der Ecke ragt- jedoch sind die Blüten dort, wo sie am schönsten erblühen sollten, gesplittert. Die Orchidee steht für Liebe und Stärke- keine Blume hätte den Inhalt des Buches so perfekt zusammenfassen können. Und auch die Schattenseiten so wunderschön visuell zeigen.
Schreibstil: Der Schreibstil von Colleen Hoover hat mir auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen. :) Schon bei "Weil ich Layken Liebe" war ich von ihrer Feinfühligkeit begeistert. Und auch bei diesem Werk hat sie mich nicht enttäuscht. Gerade das Nachwort der Autorin hat mich unendlich doll und mitten ins Herz getroffen- denn die Autorin verarbeitet damit einen sehr persönlichen Teil ihres Lebens und lässt uns daran teilhaben! Ihren Schreibstil würde ich tatsächlich als sehr leicht zu lesen, unglaublich feinfühlig und authentisch beschreiben wollen. Ich habe das Buch wirklich genossen und freue mich darauf, weitere Werke aus ihrer Feder zu lesen! ♡
Idee: Die Idee hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen- gerade die Zeitsprünge in die Vergangenheit von Atlas und Lilly, aber auch ihrer Mutter und ihrem Vater, anhand von Tagebucheinträgen war wirklich toll. Von den wunderschönen Jugenderinnerungen mit Atlas, bis zu den schlimmen mit ihrem Vater und ihrer Mutter. Häusliche Gewalt ist hier definitiv ein zentrales Thema. Wenn auch wahrlich kein Leichtes. Denn alles, hat auch seine guten Seiten.. Ich finde es überaus wichtig, dass diese tabu Themen offen angesprochen werden und sage "chapeau an Colleen Hoover für diesen Mut!". Hauptgeschichte stellt aber das Chaotische Leben von Lilly und ihre absolut bezaubernde Liebesgeschichte zu Ryle dar. Ich habe diese Story wirklich genossen und habe ihre "nackten Wahrheiten" geliebt. Wie gerne hätte ich ihnen aus tiefstem Herzen ein happy End gewünscht, aber: Ihre Enscheidung war für alle das Richtige. Besonders schön fande ich die letzten Kapitel des Buches. Das Leben ist manchmal unerwartet schwer, aber gleichzeitig schön zugleich. Lilly konnte den Kreislauf aus Gewalt für sich und ihre Tochter durchbrechen. Auch wenn es ihr ein kleines bisschen das Herz gebrochen hat..Währenddessen lässt sie das Ungewisse in ihr Leben: Atlas. Ein für mich sehr akzeptables Ende mit ein bisschen Schmalz als Topping. :) Man merkt schon, dass ich ein bisschen im Team Ryle war. (entschuldigt Mädels!)
Charaktere: Die Charaktere sind wirklich unheimlich gut ausgearbeitet worden und ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich nicht mit jeden einzelnen von ihnen mitgefiebert hätte. ♡ Zu allererst: Wer wünscht sich nicht eine Freundin wie Alyssa? Ich habe selten so einen herzensguten Charakter genießen dürfen. Ihre Wärme und Herzlichkeit war einfach Balsam. :) Ganz große Alyssa Liebe. Wenn man sich ihr Gegenstück Marshall anschaut, erkennt man, dass auch er das Herz am rechten Fleck hat. Zwei sehr sympathische Menschen, die ich unbedingt erwähnen möchte! Das klassische Bonbon ist der Hauptcharakter: Lilly! Lilly ist alles andere als perfekt, ist manchmal ein wenig chaotisch, doch absolut authentisch mit ihren kleinen Macken und Fehlern. Dennoch habe ich sie wirklich und wahrhaftig gerade zum Ende hin wirklich bewundert. Und sollten wahre Superhelden nicht genau das verkörpern? Wer den klassischen Graucharakter darstellt ist für mich, ganz klar Ryle. Obwohl er immer unheimlich verliebt wirkt und so sanft zu Lilly ist, hat er doch seine düsteten Seiten.. und die haben es wirklich in sich.. Atlas, Lillys erste große Liebe hingegen, war immer gut zu ihr. Und ist selbst in ihren düsteren Zeiten für sie da, wie sie für ihn früher..
Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sterne. Bei diesem Buch habe ich tatsächlich zuerst den Film gesehen, finde im Fazit aber tatsächlich beides gut. :) Natürlich werden die Emotionen im Buch sehr viel besser wiedergespiegelt. ♡ Ich habe Lilly als Charakter wirklich lieben gelernt und bin schon etwas wehmütig, jetzt wo ich das Buch zugeschlagen habe. Colleen Hoover hat hier eine wundervolle Geschichte gezaubert! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
- Kerstin Gier
Silber - Das zweite Buch der Träume
(4.651)Aktuelle Rezension von: sozicuVorab: mir ist klar, dass das Buch für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist. Die Tatsache, dass ich hier aus der Sicht eines schwer pubertierenden Mädchens lese, ist also kein Grund für den Abzug.
Das Positive: Kerstin Gier kann einfach schreiben. Es liest sich flüssig und leicht. Es bleibt spannend. Die Fußnoten und Anmerkungen in den Klammern haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Idee mit den Traumtüren ist nach wie vor toll und der Plot wurde schlüssig und fesselnd weitergeführt.
Was mir nicht gefallen hat: Die nicht vorhandene Kommunikation. Das ganze zwischen Liv und Henry tut beim lesen weh. Und nicht auf die “gute” oder “mitreißende” Art. Ich hasse solche Plots, die nur auf Missverständnissen und nicht miteinander Reden basieren. Jaaa, Teenager sind komisch und so. Aber man muss es ihnen ja nicht noch so als “normal” servieren, oder?
Dann finde ich die Art wie Liv Grayson beschreibt befremdlich. Das ist dein Stiefbruder, lass das doch bitte…
Fazit: Ja, es war unterhaltsam, konnte gut an Teil 1 anknüpfen. Aber ich bin doch etwas abgeneigt… ich bin aber zu neugierig und will wissen wer Secrecy ist…
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
(1.335)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingo2025 habe ich Heir von Sabaa Tahir gelesen und dabei gemerkt, dass es eine Vorgeschichte aus derselben Welt gibt. Seitdem hat diese Reihe darauf gewartet, endlich von mir gelesen zu werden.
Der Einstieg in das Buch ist wirklich gelungen. Tahir schafft es, eine neue Welt spannend einzuführen, ohne dabei zu überfordern. Erzählt wird aus der Sicht von Laia und Elias, wobei die Kapitel überraschend, aber angenehm kurz sind. Dadurch wirkt der Erzählstil sehr dynamisch und die Geschichte bleibt durchgehend spannend.
Die beiden Protagonisten haben sehr eigene, starke Charaktere, und ich mochte sie beide unglaublich gern. Sie stehen gesellschaftlich an völlig unterschiedlichen Punkten, verfolgen ihre eigenen Ziele und müssen Wege gehen, die alles andere als einfach sind. Durch die Protagonisten, aber auch durch die gut ausgearbeiteten Nebenfiguren, wirkt die Geschichte besonders lebendig.
Ich hatte durchweg Spaß und kann es jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen.
- Umberto Eco
Der Name der Rose
(1.632)Aktuelle Rezension von: MH41197Man kann mir mit Recht nachsagen, dass ich historische Romane nicht mag. Das hat seine Gründe - das Genre ist meiner Ansicht nach weder Fisch noch Fleisch, meist trivial, neolibreal dazu auffordernd, sich gleichzeitig an vergangenen Brutalitäten zu ergötzen und dabei dankbar zu sein, heute in der "besseren Welt" (die - Ironie! - natürlich frei von jedem Unrecht ist ... Nicht!) leben zu dürfen, und außerdem überfüllt mit sinnentleerten Gewalt- und Sexszenen.
Mit anderen Worten: Ich hätte vielleicht nicht gedacht, dass ich jemals einem historischen Roman eine volle Punktzahl geben würde, hätte ich Umberto Ecos "Der Name der Rose" nicht gekannt. Denn dieser Roman ist in jeder Hinsicht perfekt - obwohl in vergangenem Setting.
Im Italien des Jahres 1327 reist der englische Franziskanermönch und Ex-Inquisitor William von Baskerville (eine von Ecos humoristischen Anspielungen auf andere Literaten - der Nachname ist klar aus Sherlock Holmes entlehnt) mit seinem jugendlichen deutschen Gehilfen Adson von Melk in eine abgelegene, düstere Abtei in den Appenninen, um dort an einer theologischen Debatte zwischen den zerstrittenen Mönchsorden teilzunehmen. Aufgrund seiner Berühmtheit als früherer Inquisitor - vor allem als einer, der diese Tätigkeit mehr als Richter und Detektiv, denn als Hexenverbrenner verstand -, wird William vom Abt gebeten, den sonderbaren Tod eines jungen Mitgliedes des Klosters aufzuklären. William beginnt zu ermitteln - und stößt dabei schon bald an die Grenzen der Weltbilder seiner Zeit, und zwischen die Machenschaften der Post-Kreuzzugs-Ära der spätmittelalterlichen religiösen Extremisten, die für ihre Überzeugungen zu morden und zu sterben bereit sind und jedem Andersdenkenden keinerlei Existenzrecht zugestehen - sei er Wissenschaftler, Freigeist, kritisch denkender Theologe, Katharer, Jude, Muslim ... oder einfach nur eine Frau zur falschen Zeit am falschen Ort.
Spannend ist dieser Roman allemal - aber nicht im klassischen Stil eines Krimis (der "Der Name der Rose" zweifelsohne ist), dafür ist die Handlung sehr viel dichter gepackt, fast schon eine Milieustudie eines (spätmittelalterlichen) Klosters oder: einer religiös fundamentalistischen (oder wie wir es heute nennen würden: "evangelikalen") Gesellschaft - und damit hat der Roman trotz seines fernen Themas auch noch etwas: Aktualität. Wenn wir die Extremisten in Ecos Kloster über "die Ketzer" reden hören und über den Niedergang der Welt, dann fühlt man sich nicht wenig erinnert an moderne Eiferer, deren Ersatzwort für den Begriff Ketzer "die Woken" geworden sind, wenn man die Selbstherrlichkeit des letztendlichen Antagonisten erlebt, der im Bewusstsein vollkommener Rechtschaffenheit seine Mitbrüder zu einem höheren Ziel tötete und als Kollateralschäden in Kauf nahm, so hat man die Worte von selbstgerechten, brutalen Machtmenschen wie Putin oder Netanyahu im Ohr, und mit dem Selbstmord des Antagonisten und seinem Versuch, dabei alles mit sich zu vernichten, so denkt man unweigerlich an die Selbstmordattentate des ISIS. Umberto Eco hat einen Roman in der Vergangenheit geschrieben, der uns etwas über seine Gegenwart, und aus Ecos Perspektive, der ihn in den 1970er Jahren schrieb, sogar über Ecos damalige Zukunft, die heutige Gegenwart, erzählt. Und darin besteht bereits die Genialität des Namen der Rose - und in seinem Schreibstil: Denn Eco schreibt einen Plot im Plot - macht sich selbst zum zweiten Protagonisten, der im "heute" (oder eben: in den 1970ern) die französische Übersetzung der lateinischen Niederschrift des alten Mönches Adson von Melk ins zeitgenössische Italienische übersetzt - und begibt sich in dieser Eigenschaft dann in die Haut des alten Adson von Melk, der im Rahmen seines mittelalterlich-klösterlichen Weltbildes rückblickend die Geschichte seines jugendlichen Ichs an der Seite von William von Baskerville erzählt.
Der Name der Rose ist ein stilistisch, thematisch, plottechnisch und handwerklich ein Werk der Superlative: Der beste und der EINZIGE historische Roman, der nicht als "Märchen für Erwachsene" daher kommt, sondern einen Plot erzählt, der in tieferer Bedeutung von der erzählten Zeit in die Gegenwart seiner Niederschrift und bis ins Heute übergreift. Der Name der Rose ist kein "alter Schinken". Keine Mittelalterromantik. Er ist relevant - damals wie heute. Und auch morgen - solange es religiösen Extremismus und Machtgefälle in der Welt gibt.
- Mona Kasten
Trust Again
(2.363)Aktuelle Rezension von: Schmoekertante303Nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Ex-Freund hat Dawn mit den Männern abgeschlossen und blockt jeden Flirtversuch rigoros ab. Zu groß war der Vertrauensbruch, der ihren Glauben an eine glückliche Beziehung zerstört hat. Erst als sie Spencer trifft, der hartnäckig immer wieder mit ihr flirtet, gerät ihre Standhaftigkeit ins Wanken. Aber die Dämonen ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Erst als sie erfährt, dass auch Spencer ein gut gehütetes Geheimnis hat, beginnen ihrer Mauern zu bröckeln.
Trust Again ist der zweite Teil der Again Reihe von Mona Kasten. Mona Kasten schreibt spannend, intensiv und mitreißend. So flogen die Seiten nur so dahin und haben mir vom herzhaften Lachen bis zu fließenden Tränen alle möglichen Emotionen entlockt.
Nachdem im ersten Teil Allie und Kaden ihr Glück gefunden haben, sind nun deren Freunde Dawn und Spencer an der Reihe. Dieser Teil knüpft zeitlich an den ersten Teil an und auch die Charaktere aus dem ersten Band sind hier wieder sehr präsent. Trotzdem kann dieser Teil auch unabhängig vom ersten Teil gelesen werden.
Dawn mochte ich eigentlich sehr gern. Leider hat sie mich mit ihrem ewigen Hin und Her irgendwann wirklich genervt. Ja, sie ist enttäuscht und verletzt worden aber trotzdem verhält sie sich Spencer gegenüber oft unmöglich. So konnte ich gerade gegen Ende des Romans ihre Handlungen immer weniger nachvollziehen.
Spencer dagegen hat mir sehr gut gefallen. Er ist einfach ein unglaublich positiver, charmanter und liebenswerter Charakter, der aber auch sein Päckchen zu tragen hat. Im Gegensatz zu Dawn verzweifelt er aber nicht daran, sondern versucht das Beste aus seinem Leben zu machen und jeden Tag wieder als neue Chance zu sehen.
Das Ende an sich fand ich gut, allerdings hat mir das Date der zwe nicht wirklich gefallen. Das hätte ich mir anders gewünscht.
Fazit:
Trust Again ist ein emotionaler, spannender Liebesroman der das Thema Vertrauen und Mut thematisiert. Mir hat er trotz kleiner Schwächen beim Charakter der Hauptprotagonistin sehr gut gefallen.
- Mona Kasten
Feel Again
(1.930)Aktuelle Rezension von: Anna_Magdalena„Feel Again“ hat mich besonders berührt, weil Sawyer und Isaac als Paar einfach perfekt funktionieren. Ehrlich: Zuerst dachte ich, das Buch wird nichts für mich – normalerweise lese ich lieber über Bad Boys. Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt. Sie, die zynische Fotografin mit Schutzpanzer; er, der schüchterne, kluge Softie – zusammen wachsen sie genau dorthin, wo Vertrauen und Anziehung sich die Waage halten. Ihr Deal startet spielerisch, wird dann zu echter Nähe, ohne Grenzen zu übergehen. Mona Kasten zeichnet die beiden mit Humor, knisternden Dialogen und leiser Verletzlichkeit: ein glaubwürdiger Slow Burn mit verdienten Höhepunkten. Vertraute Gesichter geben Wärme, doch Sawyer & Isaac stehlen jede Szene. Geliebt!
- E. L. James
Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt
(1.146)Aktuelle Rezension von: Xenia_FFast niemand ist an der Erfolgsserie Fifty Shades of Grey vorbei gekommen. Das Buch erzählt die Handlung des ersten Bandes aus Sicht von Christian.
Der zurückgezogene und kalte Christian wird zufällig mit Anastasia konfrontiert als sie ihn interviewen soll. Was beide nicht ahnen, es beginnt ein Monat voller emotionaler Achterbahnfahrten. Anastasia weckt Christians Interesse und je näher sich die beiden kommen, desto mehr bricht er seine selbst auferlegten Regeln. Die beiden feiern lauter Premieren: die erste Frau im Helikopter, die erste Frau, die in seinem Bett schlafen darf, die erste die seine Familie kennen lernt …..Doch als Christian ihr sein wahres Gesicht zeigt, verlässt Ana ihn. Sie macht so viele Eingeständnisse und er nicht. Doch bis er erkennt, dass er sie liebt, ist sie bereits weg.
Im Vergleich zum Pendant fand ich es zunächst schwieriger einen Zugang zu den Charakteren zu erhalten. Dies hat sich erst im Lesefluss ergeben. Zudem fand ich es etwas befremdlich, dass Christian mit sich selbst in der dritten Person spricht. Es erweckt aber auch unglaublich viel Mitgefühl, als geschildert wird wie sehr er leidet als Ana ihn verlässt.
Das Highlight ist natürlich die Gedankenwelt des verschlossenen Mister Grey. Man erfährt was er seinem Therapeuten, seiner Familie und natürlich Mrs. Robinson erzählt. Ideal für neugierige Leser.
Das Buch ist für alle geeignet, die Gefallen an den Originalen gefunden haben und sich manches Mal fragten - was denkt er nur oder was wurde hier gesprochen.
- Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.225)Aktuelle Rezension von: Tokki_ReadsSimon ist der Betreiber eines äußerst beliebten Gossip-Blogs und kennt die Geheimnisse seiner Mitschüler nur zu gut. Als er eines Tages gemeinsam mit vier weiteren Schülern zum Nachsitzen verdonnert wird, geschehen merkwürdige Dinge. Am Ende dieses Tages ist Simon tot. Schnell geraten die vier Mitschüler unter Verdacht, etwas mit seinem Tod zu tun zu haben.
Als kurz darauf neue Blogeinträge veröffentlicht werden, spitzt sich die Lage dramatisch zu: Die Posts enthüllen ausgerechnet die intimsten Geheimnisse der vier Verdächtigen. Damit geraten sie noch stärker ins Visier der Ermittler und ihres Umfelds. Ihr Leben verändert sich schlagartig – sie werden ausgegrenzt, gemieden und als mörderische Gruppe abgestempelt.
Doch die vier wollen diese Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen. Obwohl sie sich kaum kennen und einander kaum vertrauen, beginnen sie, auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf immer neue Verdächtige und müssen feststellen, dass fast jeder an der Schule ein Motiv gehabt haben könnte.
Ich habe die Serie bereits vor einiger Zeit gesehen und kannte daher einige Wendungen. Dennoch hat das dem Buch keineswegs die Spannung genommen. Im Gegenteil: Auch für Leserinnen und Leser, die die Serie kennen, lohnt sich das Buch, da das Ende anders gestaltet ist.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Es gibt Charaktere, die man sofort ins Herz schließt, und andere, die bewusst nervig angelegt sind – doch alle erfüllen eine wichtige Rolle in der Geschichte. Besonders gelungen fand ich die Vielzahl an möglichen Tätern, die zum Miträtseln einlädt und die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält.























