Bücher mit dem Tag "streuner"
29 Bücher
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.248)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- James Bowen
Bob, der Streuner
(983)Aktuelle Rezension von: AlissilaEine, für mich, wirklich spannende und herzerwärmende Geschichte. Es hat sich toll gelesen und für mich las es sich, als hätte James es mir bei einem Kaffee persönlich erzählt. Es wirkt nicht aufgesetzt sondern ehrlich. Manche stellen waren sicherlich nicht übermäßig ausführlich, weil es die Stimmung runter gezogen hätte.
Ich fand es sehr schön Bob und James begleitet zu haben.
- Eric Stehfest
9 Tage wach
(81)Aktuelle Rezension von: HoldenE.S.s (wie "Es" bei Stephen King) Crystal-Meth-Beichte, ein Meth-Diener mit Meth-ode. Schonungslos berichtet Eric über Drogenaussetzer, dem Versagen des Schließmuskels und wie er sein Meerschweinchen auf dem Gewissen hat. Gelegentlich verwickelt, wenn auf die Geschichte der Urgroßväter umgeblendet wird, die im Pervitin-Rausch für das "Dritte Reich" flogen und mordeten. Lianes unendliche Geduld hat mich im Film etwas verwundert, in der Buchvorlage zeigt sie an zumindest einer Stelle eine wachsende Ungeduld gegenüber dem eigenen mißratenen Nachwuchs. Und Richter und Staatsanwalt am Amtsgericht Pirna (und in der Verfilmung) habe ich auch nicht ganz ernst genommen.
- Petra Schier
Kleiner Streuner - große Liebe
(81)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Schon vor ein paar Jahren, habe ich ein Werk von Petra Schier gelesen und war absolut entzückt- die herrliche Weihnachtsatmosphäre und auch die witzig integrierten Pläne des Weihnachtsmanns, mit einer guten Prise Liebeszauber haben mir sehr gefallen!♡ Wer tierisch schöne und originelle Weihnachtsgeschichten sucht, sollte sich die Werke von Petra Schier unbedingt ansehen- eine ganz klare Empfehlung! *Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler! Es handelt sich um den zweiten Band einer Reihe. Die Bücher können getrennt voneinander gelesen werden.*
Cover: Das Cover des Buches ist unheimlich niedlich und hat mir als absoluter Hundefreund sehr gut gefallen. Das ganze Cover ist sehr winterlich und weihnachtlich angehaucht, was natürlich perfekt zum Inhalt des Buches passt, weil die Geschichte in der Vorweihnachtszeit und Weihnachtszeit spielt. Das gesamte Cover wirkt unheimlich freundlich, gerade durch die weißen und blauen Farbtöne, mit denen das Cover gestaltet wurde. Ein schneebedecktes Häuschen, umringt von ganz vielen Tannen, verströmt dazu eine klassische Wohlfühlatmosphäre. Kommen wir aber zum zuckersüßen Eyecatcher: Ganz vorne schaut ein kleiner Welpe, aus einem schönverpackten Geschenkkarton. Das Papier ist rot mit zartrosa Pünktchen und lila Füllpapier. Der Welpe hier auch "Socke" genannt, ist dunkelbraun mit weißem Schnäuzchen und weißen Pfötchen, einfach super süß! ♡
Schreibstil: Der Schreibstil von Petra Schier hat mir wie zuvor sehr gut gefallen. :) Sie hat irgendwie eine ganz besondere Art und Weise zu schreiben- voller Wärme, aber auch mit ernsten Themen bestückt, schaffte sie es geschickt, eine herrliche Weihnachtsstory zu schreiben, die nicht nur locker und leicht zu lesen ist, sondern eine wahrliche Wohlfühlatmosphäre schafft. Ich muss jedoch zugeben, dass mir das Ende zum Schluss, ein wenig zuviel Zuckerguss war. Deswegen und wegen der ganz leicht anstrengenden Protagonsitin gibt es für diesen Band einen kleinen Punkteabzug. :) Ihre Geschichten sind nichts desto trotz, perfekt für Zwischendurch und ich freue mich schon auf eine neue tierische Weihnachtsstory aus ihrer Feder. :)
Idee: Die Idee hat mir wirklich gut gefallen. Habt ihr schon einmal einen Weihnachtsbrief oder eine Email an den Weihnachtsmann persönlich geschrieben? Nein? Wenn ihr das irgendwann einmal vorhabt, solltet ihr euch deutlich überlegen, was ihr euch wünscht. :) Damit startet nämlich Evas Geschichte , die an einem feuchtfröhlichen Frauenabend, sich doch tatsächlich ihren Mr. Right an Weihnachten wünscht. Und der Weihnachtsmann persönlich entscheidet, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Lustigerweise, gehört Socke, ein ausgesetzter Mischlingswelpe, zu diesem Plan, was Socke nicht nur ein hübsches zu Hause beschert, sondern Eva auch den treuesten und süßesten Begleiter aller Zeiten. ♡ Und tatsächlich entpuppt sich Andre, ihre Exaffäre zu genau diesem.. Vom Casanova hin zum Gentleman. Es gab tatsächlich keinen Augenblick, an dem ich an ihm gezweifelt habe. Evas Reaktionen brachten mich jedoch irgendwann wirklich zur weißglut. Ja sie wurde verletzt, aber ihn manchmal so zu behandeln, rechtfertigte das nicht ganz für mich. Das sie sich dann aufeinmal um 180 Grad wandelte, ging mir auch etwas zu schnell und war leicht unrealistisch. Das Ende war demnach ziemlich abrupt für meinen Geschmack und über und über mit Zuckerguss benetzt gewesen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ein gutes, altes Happy End. Nur authentisch, ohne den ganzen unnötigen Zuckerguss und einem angemessenen Ausgang. Trotzdem hat mich das glücklicke Happy End von Socke, Eva und auch Andre zufrieden zurückgelassen. :)
Charaktere: Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Besondere Highlights waren z.B. die unschuldigen Gedanken von dem kleinen Mischling "Socke" und auch den Gedankenaustausch der Elfen und des Weihnachtsmanns fande ich extrem originell und ließen mich schmunzeln. Tolle, humorvolle Szenen. :) Eva ist keine klassische, perfekte Protagonistin- sie hat ihre Fehler und Unsicherheiten und ist einfach "normal". Sonst würde ich solche, auf ihre eigene Art, starken Protagonistinnen, absolut feiern, aber leider war mir Eva stellenweise wirklich zur stur. Dieser endlose Eiertanz mit Andre war wirklich zum verrückt werden. Der arme Andre. Er war mir wirklich am liebsten von allen.. Lieb und bodenständig und ein wahrer Gentleman. Für was ich Eva allerdings bewunderte, war ihr Durchsetzungsvermögen ihren sehr anstrengenden Eltern gegenüber. Komplett sympathisch waren mir die Oberdachlosen Walter & Anneliese, die mich mit ihrem Humor, ihrer offenen Art und Herzlichkeit, sofort für sich gewinnen konnten. ♡
Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,3 Sternchen. ♡ Das Buch war wirklich herzallerliebst! Eine sehr süße, originelle Liebesgeschichte mit einer großen Portion Weihnachtszauber. Obwohl Weihnachten vorbei ist, war das Buch dennoch perfekt- gerade die schneebedeckte Landschaft vor dem Fenster, ließ mich tief in die Szenen im Buch eintauchen und waren daher sehr zutreffend. Bis auf die leichte Unsympathie, die ich für die Potagonistin verspührte, war das Buch super für Zwischendurch. Ich habe mich tatsächlich sehr gefreut, als mir das Buch bei der Challenge: "Ich entscheide was du liest" ausgesucht wurde, es war schon seit ein paar Jahren auf meinem SuB. ♡
- James Bowen
Bob und wie er die Welt sieht
(258)Aktuelle Rezension von: gst„Meine Welt vor Bob war ein freudloser, herzloser und, ja, hoffnungsloser Ort. Mit seiner Hilfe habe ich gelernt, die Welt mit anderen Augen zu sehen.“
Dieser Satz auf einer der letzten Seiten dieser Biografie fasst das Buch gut zusammen. Hier erzählt James Bowen, der mit „Bob der Streuner“ bekannt wurde, wie sich sein Leben durch den roten Kater verändert hat. Schritt für Schritt können wir den ehemaligen Junkie begleiten, der auf dem besten Weg ist, clean zu sein und auch über einen festen Wohnsitz verfügt. Er verkauft Obdachlosenzeitschriften in London und fällt dabei so auf, dass ihm ein Journalist anbietet, ihn beim Aufschreiben seiner Lebensgeschichte zu unterstützen.
Ich habe den Welterfolg „Bob, der Streuner“ (2012) nicht gelesen. Das vorliegende, zweite Buch des Autors ist nur ein Jahr danach herausgegeben worden. Nun habe ich endlich auch den Kater und sein Herrchen kennengelernt.
Es war eine gut lesbare Geschichte, die auch ein wenig Humor beinhaltet. Gefallen hat mir die Beschreibung des typischen Katzenverhaltens, die an manchen Stellen allerdings etwas übertrieben wirkt. Die Fotos vom Autor und seinem Hauptdarsteller, die in der Mitte des Buches eingefügt sind, haben das Bild gut abgerundet.
Fazit: Keine große Literatur, aber hoffnungsvoll und nett zu lesen.
- Hape Kerkeling
Ich bin dann mal weg
(432)Aktuelle Rezension von: lakitaIch glaube, Hape Kerkeling hat ein Gen, das ihn dazu befähigt, intuitiv zu spüren, was der Zuschauer und Leser und hier der Hörer erfahren möchte, denn seine sehr informative Beschreibung seines Jakobsweges bietet eine Mischung aus religiösen Momenten, teils esoterischen, aber auch jeder Menge alltäglichen, wie sie halt auf jeder längeren Wanderung auftauchen. Man liest nicht, wie er den Jakobsweg erwandert, sondern man geht mit ihm, man ist unmittelbar dabei, wenn es ihm perfekt geht, er Glücksmomente erlebt, aber auch, wenn er sich schindet, leidet, Pech mit dem Wetter hat und sich sein protestierender Körper meldet. Das alles schildert er so locker und teils humorig, dass man das Gefühl hat, man sitzt mit ihm gemütlich bei einer Tasse Kaffee und lässt sich von seinen Reiseerlebnissen brühwarm berichten. Gut gemacht!
- James Bowen
Bob, der Streuner
(35)Aktuelle Rezension von: AtschiBne wunderbare Freundschaft zwischen einem Straßenmusiker und späteren Zeitungsverkäufer, James, und einem liebenswerten Kater Bob.
Es ist schön zu lesen, wie sie ein Herz und eine Seele werden und sie sich gegenseitig halt geben. Ich habe den Film gern gesehen, aber das Buch ist für mich viel schöner. - Jürgen Zwilling
Anthologie
(55)Aktuelle Rezension von: Lesekatze-1407Jürgen Zwilling erzählt mit Kurzgeschichten, klare Gedichte und Sarkasmus, wie Menschen Leben und Umwelt zerstören. In diesem Buch liegt das Zentrum auf Katzen und was sie manchmal erdulden müssen. Er erzählt in diesem Buch zum Beispiel Mimis Geschichte - der ausgesetzten Katze. Und wie seine Frau und er sich um sie und ihren Katzenbabys kümmern.
Der Autor appelliert mit seiner Zusammenstellung aus philosophischen Gedanken, Fiktion, Dichtung und Gesetzestexten an die Menschen, über ihren Umgang mit Tieren nachzudenken.
Das Cover passt sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Abwechslung der Textarten macht das Lesen lebendig. Schöne Bilder bereichern den Text im Buch.
Bitte nicht falsch verstehen!
Es fällt mir ein bisschen schwer eine Rezension zu verfassen, mir ist klar, dass dem Autor der Tierschutz sehr wichtig ist.
Die Anthologie konnte mich nicht wirklich überzeugen. Mir ist bewusst, dass eine Anthologie aus verschiedenen Teilen besteht - den Wechsel finde ich auch reizvoll. Mir fehlte es aber an Tiefe – und auch an Struktur. Es erschien mir eher wie willkürlich hintereinander gesetzte Texte.
Themen wie Tierquälerei und Tierschutz sind traurig, doch das muss man auch übermitteln können. Als bestes Beispiel für das finde ich das Gedicht „Tacheles“. Ich bemerke die Wut – kann mir die die Aussage – den Kern dahinter – denken, aber es fehlt mir etwas, das mich abholt. Bei den meisten Gedichten spüre ich nur die Wut des Autors – und das macht ein Buch für mich noch nicht lesenswert – auch bei einem so wichtigen Thema.
In dem Buch wird „Tierschutz“ und Tierquälerei nähergebracht. Dennoch hätte ich mir bei den Gedichten mehr Tiefgang gewünscht.
- Ingrid Lee
Wunderhund
(19)Aktuelle Rezension von: SolarisAmaterasuKapitelanzahl: 30
Seitenanzahl: 170
Erscheinungsdatum: 17. März 2010
ISBN: 978-3-551-52001-2
Weitere Bücher: Keine
Cover:
Auf dem Cover ist schon sehr deutlich ein Bild von Cash zu sehen. Ich finde das Titelbild wurde gut ausgewählt und die Schrift dazu ist passend. Vor allem wie der Hund die Schnauze dem Leser entgegenreckt ist wirklich süß.
Klappentext:
Vom ersten Moment an schließt Mackenzie das kleine Hundemädchen in sein Herz. Und auch Cash spürt sofort: Bei Mackenzie ist sie geborgen. Doch dann setzt Mackenzies Vater den Hund einfach aus. Denn Cash ist ein Pitbull. Und eine gefährliche Waffe, sagen die Leute. Aber Cash versucht alles, um zu Mackenzie, zu ihrem Jungen, zurückzukehren. Und dabei gelingt ihr schier Ungmögliches: Sie macht Menschen zu besseren Wesen!
Inhalt:
Eines Abends bringt der Vater von Mackenzie einen Hundewelpen mit, woraufhin der Junge und "Cash", wie sie fortan genannt wird, Freunde werden. Doch eines Tages bedroht Mackenzies Vater seinen Sohn, was Cash ganz und gar nicht gut heißt, weswegen sie ihn anknurrt und kurzerhand von ihm fortgebracht wird...
Charaktere:
Ich konnte die beiden Charaktere Cash und Mackenzie sofort ins Herz schließen.
Mackenzie ist ein Junge mit einem rauen Vater. Er will zwar nicht, dass Cash fortgebracht wird, aber er ist zu scheu auch wirklich etwas dagegen zu tun.
Cash ist eine herzensgute Hündin, die von vielen missverstanden wird. Trotzdem ändert sie sich nicht und
James O'Rouke kann sehr aufbrausend sein und übertreibt gerne. Mackenzie ist für ihn nur ein Klotz am Bein.
Abi ist schwerkrank und ist sehr fürsorglich, sowie liebevoll.
Officer Dean ist ein Mann der auf dem Boden der Tatsachen steht und die Lage mit den Pitbulls eher neutral betrachtet.
Kid ist der Halbbruder von Mackenzie und vor einiger Zeit von zu Hause abgehaun.
Miss Smithers sie ist um das Wohl von Mackenzie besorgt und versucht deswegen mehr darüber herauszufinden, was mit Cash passiert ist.
Gestaltung:
Der Schreibstil war anfangs komisch und abgehackt, aber ich habe mich schnell an ihn gewöhnt, vor allem nachdem er nach einigen Seiten langsam flüssiger wurde.
Der Inhalt und der Kern der Geschichte war wundervoll. Er hat das Thema Vorurteile prima aufgegriffen und hat es am Beispiel dieser Stadt, in der Pitbulls gefürchtet werden aber andererseits von den anderen geliebt, sehr gut dargestellt, was Vorurteile mit Menschen machen.
Die Sichtweise von Mackenzie war einfühlsam geschrieben und man konnte genau spüren, dass sich die Autorin damit Mühe gegeben hat, darzustellen, dass Cash für Mackenzie ein ganz normaler Hund ist, während die anderen Leute, meist Erwachsene, in ihr eine Killermaschine sehen.
Die Geschichte über die Freundschaft der Beiden hat mich gerührt und ich fand sie ausgeglichen. Es gab nicht ein großes Fiasko, sondern eine Überschaubare Situation in Richtung Ende des Buches, was es glaubwürdig gemacht hat.
Fazit:
Ein wundervolles Buch über Vorurteile. Nicht nur Kinder sollten es lesen, ich finde es ist auch wichtig für uns Erwachsene. Der Spruch "Du darfst ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen", umgemünzt auf "Du darfst ein Buch nicht nach seiner Dicke beurteilen", trifft dieses Buch ganz gut. Obwohl ich nur zwei Tage gebraucht habe, hat mich die Geschichte gefesselt.
Dieses Buch kriegt von mir 4,5 Sterne (aber irgendwie bin ich zu dusselig um das ordentlich einzutragen). - Sheila Roberts
Weihnachtsbote auf vier Pfoten
(22)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIn diesem Buch geht es um zwei Menschen, die durch die Hilfe eines Katers zueinanderfinden. Das Ganze spielt zur Weihnachtszeit, wobei mir die weihnachtliche Stimmung ein bisschen gefehlt hat.
Es ist eine nette Geschichte, die mir durchaus gefallen hat, aber für einen Weihnachtsroman hatte sie mir zu wenig Gefühl und zu wenig Atmosphäre.
Dafür fand ich aber einige Ansichten des Katers recht humorvoll.
Insgesamt eine leichte Lektüre, bei dem ein Kater die Hauptrolle spielt.
- David Safier
Die Ballade von Max und Amelie
(32)Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-Ich habe das Hörbuch gehört. Leider konnte mich die Geschichte um den “Roadtrip” der zwei Hunde nicht überzeugen. Ich habe schon ein paar Bücher von dem Autor gelesen die ich auch gar gerne mochte. Deswegen hat mich dieses hier auch interessiert. Allerdings ist es so ganz anders wie das was der Autor sonst so schreibt. Es war nicht humorvoll sondern eher ernst gehalten. Dafür, dass es eigentlich so ernst war, hat aber die Geschichte mit den merkwürdigen Träumen und dem vielen Leben irgendwie nicht gepasst. Zumindest für meinen Geschmack. Ich habe mehrmals hin und her überlegt ob es eher ein Jugendbuch sein soll oder doch ein Erwachsenen Buch. Es war gespickt mit Lebensweisheiten und was wirklich wichtig ist im Leben usw. Was eigentlich typisch für Jugendbücher ist. Auf der anderen Seite waren aber einige Szenen schon eher brutal geschildert was dann wiederum nicht zu einem Jugendbuch passt. Die Grundidee eigentlich gar nicht so schlecht. Auch der Gedanke aus Sich eines Hundes zu erhählen, wie er die Welt so erlebt und deren Sprache usw. Auch die Gegensätze zwischen den zwei Hundewelten gegenüber zu stellen fand ich interessant. Aber man hätte mehr draus machen bzw. es besser umsetzen können. Es gab auch durchaus einige Spannungsbögen. Allerdings hat mich auch einiges genervt. Zum Beispiel empfand ich als sehr nervig, das ewige Hin und Her. Liebe ich ihn? Liebe ich ihn nicht? Oder vielleicht doch? Lieber er mich? Oder liebt er mich nicht? Oder vielleicht doch? Dann endlich erkennt sie, dass sie sich lieben. Dann darf dies wegen Verlustängsten aber nicht sein, also versucht sie sich zu entlieben. Es ist einfach nur anstrengend. Ich bin nicht der Typ für ewiges hin und her. Vielleicht ist das passend für Jugendbücher? Aber ich bin aus dem Alter raus. Für mich war das einfach nur nervig. Auch die Beschreibung der merkwürdigen "Träume" nervte mich ein wenig. Das ewiger "es ist das, aber dann irgendwie doch nicht und es ist dies, aber irgendwie auch nicht und es ist jenes, aber dann doch auch wieder... usw." Es wird gefühlt 100 mal wiederholt und ist super nervig. Ich verstehe auch schon beim ersten mal was gemeint ist und was der Autor damit ausdrücken will. Dann habe ich auch ewig rumgerätselt wie der Buchtitel zu der Geschichte passt. Erst ganz am Ende gibt es da eine Verknüpfung die ich persönlich auch irgendwie nicht zufriedenstellend fand. Hinzu kamen ein paar wenige Szenen wo die Handlung bestimmter Figuren für mich irgendwie nicht logisch war. Und auch das Ende... irgendwie zu viel des Guten, zumindest für meinen persönlichen Geschmack. Insgesamt ist das Buch für mich etwas zu kitschig geraten. Fazit: Alles in allem hat die Geschichte einfach nicht meinen Geschmack getroffen. - Anita Meybohm
Tuxedo
(14)Aktuelle Rezension von: sakuKater Balboa beginnt ein neues Leben bei Charlotte und Max, kann sich aber an sein Leben vorher gar nicht erinnern. Er findet neue Freunde, aber grausame Morde terrorisieren die Katzengemeinde und er will sie lösen. Dabei wird er Antworten auf alle seine Fragen finden.
Der Anfang des Buchs hat mir sehr gefallen mit lustigen Szenen und mit der Beschreibung der Katzen. Da musste ich oft an meine Katze oder an die Katzen in der Familie. Aber irgendwann sind mir die Katzen zu menschlich geworden, in ihren Gesten oder Gedanken.
Der Vergleich mit unserer Gesellschaft hat mich trotzdem interessiert, diese Tendenz, irgendeine Gruppe aus irgendeinem Grund ausstossen zu wollen.
DIe kleinen Zeichnungen waren schön, sowie die Beschreibungen von Potsdam und dem Park.
Faszit: Ein gutes Buch insgesamt. Frau Meybohm hat geschrieben, dass sie an einen zweiten Krimi denkt; den würde ich gern lesen. - Linda Chapman
Sternenschweif,58, Ein Zuhause für Streuner
(13)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAn erster Stelle möchten Sarina und ich uns beim Kosmos Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars und der Teilnahme an der Leserunde bedanken.
Tja, wer kennt Sternenschweif nicht? Oder hat, wenn er die Geschichten noch nicht gelesen hat, noch nie von dieser Reihe gehört? Wahrscheinlich kaum einer. Mir war „Sternenschweif“ zwar ein Begriff, aber gelesen hatte ich noch keinen Band der Reihe. Daher war ich gespannt, ob ich sofort in das Buch rein finde.
Aber meine Bedenken waren unbegründet. Wir haben uns im Buch sehr gut zu Recht gefunden. Klar, ein paar Hintergrund Infos fehlten uns, aber dies hat uns nicht gestört. Wir konnten „Sternenschweif – Ein Zuhause für Streuner“ gut lesen und verstehen.
Zum Inhalt dieser Story möchten wir nicht eingehen, da alles im Klappentext ersichtlich ist.
Der Schreibstil der Autorin hat uns sehr gut gefallen. Die Sätze waren nicht so lang und kindgerecht verfasst. Auch die Schriftgröße ist für uns perfekt. Sarina ist erst im Sommer 2018 eingeschult geworden und konnte „Sternenschweif“ schon fast problemlos alleine lesen. Ich als Mama war begeistert. Auch die Story an sich, war für uns als Hundebesitzer sehr schön. Denn gerade verängstigte Hunde neigen dazu zu knurren etc. Schön, dass Laura hier helfen möchte.
Die Illustrationen, obwohl im inneren des Buches nur in schwarz/weiß gehalten haben Sarina, sowie mir auch zugesagt. Gerade mit Zeichnungen ist Sarina sehr skeptisch. Hier jedoch kam ein Daumen hoch.
Wie ihr seht, sind Mama und Töchterchen begeistert von „Sternenschweif“ und weitere Bänder der Reihe werden mit Sicherheit bald bei uns einziehen. Ich finde die Reihe für Leseanfänger und auch für Fortgeschrittene Leser sehr geeignet.
Von uns gibt es daher eine klare Leseempfehlung.
- A.C. Lelis
Kaffeekavalier
(15)Aktuelle Rezension von: Dex-aholicDas Buch hatte mich von Anfang fasziniert und nicht nur allein wegen dem schicken Cover, dass definitiv Blicke auf sich zieht. Kurz zum Inhalt: Eike ist Friseur aus Leidenschaft, liebt seinen Job, sein eigenes Geschäft und ist gerecht und fair. Dass er gerade ein wenig an der Fernbeziehung zu seinem Freund zu knabbern hat, der nach Bern gezogen ist, macht ihn dabei ein klein wenig mürrisch und lässt ihn ein wenig an sich zweifeln. Und dann schneit auch noch Timm in seinen Laden und fasziniert ihn von Grund auf. Eike ist sogar so angetan von seinem Engagement und seiner Willensstärke, bei ihm einen Ausbildungsplatz zu suchen, dass er ihm eine Bewährungschance gibt. Die beiden entwickeln schnell eine Freundschaft, auch wenn diese etwas holprig startet. Als dann aber ein paar unvorhergesehene Probleme auftreten und Eike mehr von Timms Vergangenheit erfährt, scheint es zu kriseln und Eike zweifelt seine Entscheidung, Timm eine Chance gegeben zu haben, mehr und mehr an....
Die Geschichte an sich ist süß erzählt und umgesetzt. Man liest sich schnell ein und kann das Buch dann nur schwer aus der Hand legen. Eike und Timm, sowie auch Torben, Thies, Diana und alle anderen, sind einem auf Anhieb sympathisch und vor allem Timm schleicht sich gleich ins Herz ein. Wenn Eike dann mal wieder in seinem Selbstmitleid suhlt, da wollte ich ihm manchmal einfach einen kräftigen Klapps auf den Hinterkopf geben. Aber wenn das Herz involviert ist, dann kann ja keiner klar denken... Einige Szenen wirkten auf mich dennoch ein wenig in die Länge gezogen und zäh, es hat aber nicht so sehr der Stimmung geschadet, dass man das Buch nicht weiterlesen wollte. Im Gegenteil, ich war richtig gespannt und neugierig, wie sich denn nun alles entwickeln würde und wer denn nun wie sein Happy End bekommt...und ob er es bekommt. Den ollen Sturkopf Timm will man eigentlich nur fest knuddeln und nie wieder loslasse, daher hatte ich ganz besonders für ihn auf ein Happy End gehofft und gebangt. Ob er es bekommt, das müsst ihr selbst herausfinden. Ich kann "Kaffeekavalier" sehr empfehlen!
- Georges Simenon
Maigret und der gelbe Hund
(39)Aktuelle Rezension von: HoldenKommissar Maigret war zum Aufbau einer Mobilen Brigade nach Rennes geschickt worden, als sich im nahen Concarneau eine bizarre Verbrechensserie abspielt, die ihn mit dem unbedarften Inspektor Leroy im Schlepptau auf den Plan ruft. Ein gelber Hund erscheint an jedem Tatort (beim Film gilt: Nie mit Kindern oder Tieren drehen, hat der Autor offenbar noch nichts von gehört, zumal es mit dem Tier ein böses Ende nimmt). Minimalistisch geschrieben, man begleitet Maigret durch aufschlussreiche und weniger wichtige Gespräche, am Ende werden alle möglichen Verdächtigen in einer Zelle der Gendarmerie versammelt, wo der Schuldige entlarvt wird. Alles sehr rätselhaft und verwirrend, bis der geniale Ermittler (mal wieder) alles entzerrt. Muß sich vor anderen (historischen) Meisterermittlern sicher nicht verstecken.
- Gaetano Cappelli
Ferne Verwandte
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenCappellis wunderbarer Roman über einen Schlawiner, der durchs Leben findet, Kiffer Säufer Frauenschwarm, und doch ist das einzige, was ihn wirklich umtreibt, die Sehnsucht nach den USA. Unter der tyrannischen Großmutter Nonnilde aufgewachsen, vom Tagedieb Pit in die Freuden des Müßiggangs und des Kiffens eingeweiht, sind ihm bald alle Frauen willig (eine Verfilmung bekäme nur eine "Ab 18"-Freigabe!), triebgesteurt taumelt er durchs leben und machte so alle Phasen neuerer italienischer Geschichte mit (als Beatnik, Hippie usw.). Herlich komisch, mir wie viel Selbstironie hier die Italiener durch das gelato gezogen werden, ein großartiges Buch! - Archie Oclos
Die Straßenkatzen von Manila
(8)Aktuelle Rezension von: shizu_readsEin Buch voller Illustrationen, jede mit einer Katze in einer anderen Situation, die eine kleine Geschichte erzählt. Ergänzt wird jede Szene durch drei Worte auf der gegenüberliegenden Seite, die einerseits die Situation etwas erklären und gleichzeitig den Betrachter zum Nachdenken anregen.
Mich hat der Zeichenstil fasziniert, und alles mit Katzen zieht mich ja sowieso magisch an. Daher ergibt das eine fantastische Mischung für mich. Alle Zeichnungen sind in Schwarz-Weiß-Grau gehalten und erhalten dadurch eine besondere Tiefe und Ausdruckskraft.
Die Geschichten geben einen Einblick in die Straßen von Manila – und dieser Einblick ist kein leichter. Doch trotzdem vermitteln sie auch hoffnungsvolle und berührende Momente.
Durch die jeweilige Erklärung am Ende des Buches erhält man noch einmal wesentliche Einsichten in die Geschichten und erfährt dadurch mehr über das Leben in Manila.
Mir hat sehr gut gefallen, wie mit wenigen Worten und klaren Bildern eine Geschichte erzählt wird – aus Sicht der Katzen, und dabei doch mit einer starken Verbindung zum Menschen.
Kann ich jedem empfehlen, der Katzen mag, eine Vorliebe für schöne Illustrationen hat und dabei gerne neue Blickwinkel entdeckt.
- Nick Trout
Ein Streuner kehrt heim
(23)Aktuelle Rezension von: Ninasan86
Zum Inhalt:
Nie wieder wollte Dr. Cyrus Mills in den kleinen Ort Eden Falls in Vermont zurückkehren. Und als er die dortige Tierarztpraxis seines Vaters erbt, möchte er diese so schnell wie möglich verkaufen. Geldsorgen zwingen ihn jedoch, die Praxis zu übernehmen, bis ein Käufer gefunden ist. Widerwillig tritt Cyrus, der zwar Veterinärmedizin studiert, aber noch nie als Tierarzt praktiziert hat, seinen Dienst an. Doch dann stürmt sein erster Patient, ein Golden Retriever namens Frieda Fuzzypaws, schwanzwedelnd durch die Tür, und um Cyrus ist es geschehen. Dank Frieda, dem schwarzen Labrador Puck, der Perserkatze Chelsea und den anderen liebevollen - zwei- und vierbeinigen - Einwohnern findet Cyrus in Eden Falls bald wieder ein Zuhause. Und dann ist da noch Amy, die ebenso temperamentvolle wie hübsche Bedienung des einzigen Lokals am Ort ...
Über den Autor:
Nick Trout hat an der University of Cambridge Tiermedizin studiert und arbeitet als Chirurg am berühmten Angell Animal Medical Center in Boston; er hat mehrere Bücher über seine Arbeit und sein Leben mit Tieren geschrieben, die alle New-York-Times Bestseller wurden. Nick Trout lebt mit seiner Frau Kathy und dem Labrador-Pudel-Mischling Thai in Massachusetts.
Mein Fazit und meine Rezension:
Ich hatte das Glück, das Buch aus dem Goldmann Verlag lesen zu dürfen. Und ja, ich habe mich sehr darauf gefreut. Allein das Cover hat mich angesprochen: wer ist denn nicht von kleinen Hundewelpen begeistert? Und das Cover ist auch perfekt zum Titel gewählt: Ein Streuner kehrt Heim - ein Hundewelpe vor einer Tür eines bunten Hauses.
Von der Geschichte her hat mich der Beginn doch eher an den Film "Doc Hollywood" erinnert - ein Tierarzt, der eigentlich kein Tierarzt ist, sondern Pathologe mit einigen (finanziellen) Problemen, kommt in eine Kleinstadt, tritt dort das Erbe seines Vaters an und macht Bekanntschaft mit der eingeschworenen Gemeinde von Eden Falls. So weit, so gut. Doch leider ist es nicht gut, denn Dr. Cyrus Mills hat einen sehr schlechten Start in der Kleinstadt und das lassen ihn die Menschen dort auch spüren. Ich war nach den ersten Kapiteln der Meinung, dass er dort sang- und klanglos untergehen wird und dabei tatsächlich die Praxis an die Bank verliert, wenn nicht sogar an den großen Konzern, der Tierarztpraxen aus dem Boden stampft, bei denen "kein Doktor zweimal bei demselben Patienten gesehen wird". Doch der Doktor überraschte nicht nur die Menschen, sondern auch mich! Seine Beobachtungsgabe macht ihn zu jemanden Besonderen, denn er geht das Problem pathologisch an und untersucht nicht nur das, was vor ihm liegt, sondern auch die äußeren Einflüsse. Spätestens da dachte ich "oh, es wird doch noch interessant". Ab und an ist es etwas langatmig geschrieben, auch wenn die Vergangenheit des Doktors interessant ist - insbesondere, was seine Familiengeschichte anbelangt - so erfährt man über ihn doch reichlich wenig. Er kommt mir eher verschlossen vor und - wie auch die Bewohner mitbekommen - gegenüber Menschen nicht gerade gesprächig. Das hat aber wohl eher mit seinem Beruf zu tun.
Erst in der Mitte bzw. im zweiten Drittel des Buches wird es tatsächlich interessant. Man lernt einige prekäre Fälle kennen, analysiert mit ihm und findet dann tatsächlich die Ursachen heraus; das hat mich doch beeindruckt.
Insgesamt hat mich die Geschichte allerdings nicht mit sich gerissen, man wird zwar als Leser mit eingebunden, doch konnte ich nicht wirklich eine "Beziehung" zu den Charakteren aufbauen, der Tiefgang hat mir etwas gefehlt. Dann die einzelnen langatmig geschriebenen Beschreibungen von Dingen, die die Kapitel unnötig in die Länge gezogen haben und nicht wirklich zum Lesefluss beigetragen haben ...
Vielleicht gebe ich ihm mit dem nächsten Band eine neue Chance. - Erin Hunter
Warrior Cats - Vision von Schatten. Donner und Schatten
(18)Aktuelle Rezension von: afeni_ae_Es ist ein tolles, weiter führendes Buch was mit vielen Perspektivenwechseln für eine frische Handlung sorgt.Die Geschichte der beiden Jungen wird weiter geführt, leider mit ein paar Lücken wie die Ernennung zur Schülerin oder der erste Rundgang im DonnerClan Territorium von Zweigpfote, usw.Wärend des lesens zum Ende hin, aber auch, als ich das Buch fertig las, fand ich, dass das Buch wie ein Platzhalter wirkte. Wenn man es so sieht, ist das ( für mich) handlungswichtige nur, dass der SchattenClan von den Steunern “übernommen“ wird und der Schluss. Veilchenpfote wechselt hin und her und der SchattenClan wird vom Gelben Husten heimgesucht, was wiederum Streit mit dem WindClan wegen des Krautes auslöst. Am Ende ist der SchattenClan wieder gesund ( in der Zeit bevor die Streuner kamen) und der WindClan/ Kurzstern beruhigt sich wieder (halbwegs).All diese Sachen tragen nichts wirklich zur Handlung bei, wie ich finde.Trotzdem ist das Buch inhaltlich sehr gelungen und hat mit der Ernennung von Erlenpfote zum Heiler einen schönen Abschluss.























