Bücher mit dem Tag "stricken"
113 Bücher
- Beth O'Leary
Love to share – Liebe ist die halbe Miete
(735)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksDieses Buch lag viel zu lange auf meinem SuB. Die Idee fand ich cool, aber ich habe es trotzdem immer wieder vor mir hergeschoben. Jetzt bin ich so froh, dass ich es endlich gelesen habe!
Erzählt wird abwechselnd aus Leons und Tiffys Sicht und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Beide Figuren haben ihre eigenen Baustellen, ihre Emotionen sind so greifbar und ehrlich. Dieser Perspektivwechsel hat der Story enorm viel Tiefe gegeben.
Die Ausgangssituation ist super: Zwei Menschen teilen sich eine Wohnung sehen sich aber nie und kommunizieren nur über kleine Zettel. Tiffy ist frisch getrennt und kämpft noch mit dem Liebeskummer Leon ist anfangs noch in einer Beziehung das hat mich zuerst kurz zögern lassen. Ich dachte das fühlt sich vielleicht komisch an. Aber meine Zweifel waren komplett unbegründet. Es war richtig authentisch und hat mich emotional total abgeholt.
Besonders berührt hat mich Leons Job auf der Palliativstation. Die Nebenfiguren dort und Leons Bruder haben der Geschichte eine tolle Tiefe verliehen. Auch Tiffys Alltag und der Plot mit ihrem Ex habe ich so nicht erwartet das hat die Story nochmal spannender gemacht.
Am Anfang brauchte ich ein paar Seiten um richtig reinzukommen und es gab ein, zwei ruhigere Stellen die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Aber insgesamt bin ich nur so durch die Seiten geflogen.
Die kleinen Zettel die Gesten und das langsame Kennenlernen das war so schön erzählt und hat mich total gepackt. Die Story wird mit jeder Seite besser ernster und auch witziger. Die Nebenhandlungen vor allem rund um Leons Bruder haben mich echt berührt.
Fazit:
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit viel Herz und berührenden Momenten. Charmant tiefgründig witzig und emotional ich bin so froh dass ich das Buch eine Chance gegeben habe.
4,5/5 - Susanne Oswald
Der kleine Strickladen in den Highlands
(147)Aktuelle Rezension von: TiffitDieses Buch hat mich leider nicht überzeugt, weil die Geschichte doch sehr vorhersehbar war. Die Dramatik zum Ende, mit all dem Herzschmerz war dann doch etwas zu viel. Die Story an sich war ansonsten aber sehr süß, einfach zu lesen, tolle Gegend in der die Geschichte spielt und einfach mal eine Abwechslung für eine Sofaauszeit. Mir war es einfach zu viel von allem und zu vorhersehbar, darum leider nur zwei Sterne, aber alle anderen dürfen das gerne anders sehen und dieses Buch zu lesen ist ganz sicher keine schlechte Idee.
- Susanne Oswald
Schneezauber im kleinen Strickladen in den Highlands
(35)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeIch war mir bewusst, dass ich hier in eine Reihe reinfalle und das war beim Lesen eigentlich auch kein Problem, es gab regelmäßig „Erinnerungen“ bzw. Einwürfe die sich auf die Vergangenheit bezogen, um auch Neulinge einzubinden und z.B. zu erklären, wer diese Person ist oder was damals passiert ist.
Leider wurde ich trotzdem (wortwörtlich) nicht warm mit der Geschichte. Und das, obwohl Scott als Partner wirklich herzerwärmend war und absolutes Boyfriendpotential hat. Aber mir waren es zu viele Personen und das ganze Babythema stand mir zu sehr im Vordergrund.
Vielleicht gefällt einem das Buch besser, wenn man die Vorgänger gelesen hat und wirklich ein Teil dieser Gemeinschaft ist - denn hinterher habe ich (unbewusst) Band zwei gelesen und das war für mich gar kein Vergleich, da war ich total into it und habe sehr mitgefühlt.
- Manuela Inusa
Das wunderbare Wollparadies
(182)Aktuelle Rezension von: FrauMaus88Willkommen in der Valery Lane!
Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.
In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.
Hier lernen wir als vierte im Bunde Susan und ihren süßen Hund Terry mit ihrem Wollladen genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück.
Susan ist die erste der fünf Freundinnen, die an sich erstmal gar nicht weiter auf der Suche nach der Liebe ist, sondern ganz im Gegenteil, anscheinend gar keine Ambitionen mehr hat, sich verlieben zu wollen. Teilweise kommt sie einem sogar etwas verschlossen vor Gefühlen zu Männern vor, in diesem Teil erfährt man dann aber auch endlich die Hintergründe.
Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.
Daher von mir absolute Empfehlung!
- Debbie Macomber
Die Maschen des Schicksals
(28)Aktuelle Rezension von: InaRomDies ist der zweite Band einer Buchreihe, wobei es nicht notwendig ist Band eins zu kennen, da jedes Buch seine eigene abgeschlossene Geschichte hat.
Kurzer Inhalt:
Die Besitzerin eines Wollgeschäftes namens Lydia bietet einen Socken-Strickkurs an. Drei Frauen, Elise - eine Dame im Ruhestand, Bethanne - eine unglückliche Ehefrau und Courtney - eine Schülerin mit Teenagerproblemen werden von ihren Verwandten überredet an diesem Strickkurs teilzunehmen, um auf andere Gedanken zu kommen, denn jede Teilnehmerin hat mit einem anderen Problem zu kämpfen. Auch Lydia ist nicht frei von Sorgen. Beim gemeinsamen Stricken in der gemütlichen Atmosphäre gelingt es den Frauen gemeinsam über ihre Probleme zu sprechen und diese in naher Zukunft auch zu lösen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht und flüssig. Die Kapitel sind sehr gut zu lesen, da sich jedes einzelne einer dieser vier Protagonistinnen widmet. Ich lese zwischendurch sehr, sehr gerne solche entspannenden Bücher. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da mich manch anderes Buch mehr berührt hat. Aber ich liebe diese Bücher, wenn es wieder einmal an der Zeit ist, der Hektik des Alltages zu entkommen!!!
Lustig: Am Buchende findet man die echte Strickanleitung für Socken!
- Susanne Oswald
Tannenduft im kleinen Strickladen in den Highlands
(34)Aktuelle Rezension von: Vampir989Inhaltsangabe
Amely freut sich auf die Hochzeitsfeier ihrer Freunde Maighread und Joshua. Callwell Castle erstrahlt im festlichen Glanz und ist voller Besucher, auch einer der ältesten Freunde von Amely ist als Fotograf angereist. Er wohnt auf einem Hausboot am nahen See. Doch während der Feier geschieht ein Unglück auf Amelys Alpakafarm. Von den Ereignissen verunsichert und zweifelnd an ihrer Entscheidung, Edinburgh zu verlassen, flüchtet Amely zu Paul auf das Hausboot. Das verärgert nicht nur ihre neue Liebe Peter.
Ihre Freunde aus Callwell geben alles, um Amely auf die Beine zu helfen und ihr zu zeigen, dass ihr Platz bei ihnen ist. Bis Weihnachten ist es nicht mehr weit – Tannenduft liegt in der Luft, und eine schöne Überraschung wartet auf Amely …
Dies ist schon der 6.Band einer wunderschönen Wohlfühlromanreihe.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.Ich kenne schon die vorherigen Teile und war immer total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diesen Roman.Und wieder wurde ich nicht enttäuscht.Die Autorin hat mich mit dieser Lektüre sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch die relativ kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies.
Die mir schon bekannten Protagonisten wurden wieder sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen.Natürlich sind auch neue Personen dazu gekommen.Die Charaktere wurden bestens ausgearbeitet.Alle Figuren in dieser Geschichte waren für mich ein kleines Highlight.
Ich wurde in die schottischen Highlands entführt und erlebte dort viele interessante Momente.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die eindringliche und gefühlvolle Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele warmherzige und tief berührende Ereignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Die Autorin hat Gefühle und Emotionen hervorragend zum Ausdruck gebracht.Auch der Humor ist nicht zu kurz gekommen.Bei so mancher Situation habe ich mich köstlich amüsiert und konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.Die Spannung zog sich durch die gesamte Lektüre und zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Dieser Roman hat einfach alles was einen gute Wohlfühllektüre haben muss.Spannung,Humor und tiefe Gefühle.Viel zu schnell war ich am Ende angekommen.
Auch das Cover ist wunderschön.Schon beim ersten Anblick bekommt man Lust zum lesen.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne.
- Birgit Vanderbeke
Der Sommer der Wildschweine
(10)Aktuelle Rezension von: LesegenussUrlaub auf dem Land, fernab von all dem täglichen Stress. Milan und Leo haben in Südfrankreich von einem Bekannte das Haus gemietet. Fontarèche, ein kleines Dorf, was für ein krasser Gegensatz zur Großstadt Frankfurt, wo beide wohnen. Die Kinder sind außer Haus und haben ihr Glück im Ausland gefunden. Nach jahrelangem Kampf ums Überleben gönnen sich die beiden endlich mal wieder einen Urlaub. Während der Weltwirtschaftskrise hatte Milan den Verlust seines Unternehmen hinnehmen müssen, und nur dank seines Sohnes Jonny haben sie die Durststrecke weitestgehend überlebt.
"Es war der Sommer der Wildschweine.
Und es war der Sommer, in dem alles anders wurde. Wenn man genau überlegt, was in diesem Sommer passiert ist: eigentlich nicht viel. Jedenfalls uns nicht."
BuchanfangIch hatte von Birgit Vanderbeke noch kein Buch gelesen, aber der Name war mir nicht unbekannt. Der Titel des Buches "Der Sommer der Wildschweine" ist etwas irreführend, warum lest selbst. Zu Beginn erfährt man einiges aus dem Leben der Familie. Erzählt wird die gesamte Handlung aus der Sicht von Leo.
War ich anfangs etwas irritiert über die Schreibweise, legte sich das sehr schnell und man steckt mitten drin. Wahrlich ein schöner Fleck, das Örtchen Fontarèche. Doch auch hier steht die Zeit nicht still. Um das Grundstück herum ein hoher Zaun. Die Erklärung gibt den beiden Pierre, der Verwalter. Weitere Ratschläge erhalten sie für ihren Aufenthalt. Man kann sich Leos Erzählweise nicht entziehen. Sie spricht von ihren Sorgen, Hoffnungen und "hoffentlich wackelt der Boden nicht in diesem Sommer für uns". Ich hätte gern noch etliche Zitate mit eingebaut, aber war dann der Meinung, bei dem 160 Seiten umfassenden Buch rate ich zum Kauf!
Mit einem Hauch von Selbstironie nimmt Leo den Leser mit auf eine besondere Lesezeit. Die Covergestaltung finde ich gut gelungen.
Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt - das Buch war wieder einmal ein Glücksgriff! - Debbie Macomber
Eine Schachtel voller Glück
(46)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAnne Marie hat vor kurzem ihren Mann verloren. Sie betreibt einen Buchladen in der Blossom Street und ist mit den Ladenbesitzern der angrenzenden Geschäfte befreundet. Als die Tage auf den Valentinstag zusteuern beschließt sie mit ihren ebenfalls verwitweten Freundinnen, eine Party zu machen. Gemeinsam treffen sie den Entschluss, nicht weiter Trübsal zu blasen, sondern ihr Leben wieder in die Spur zu bringen.
So entsteht die Idee der 20-Wünsche-Liste.Die Idee hinter dem Buch finde ich super. Viel zu selten überlegt man sich, was man eigentlich will. Mitgerissen vom Strom des Alltags, lassen wir uns treiben und landen an Punkten, wo wir eigentlich nie hinwollten.
Bleiben wir uns selbst tagtäglich treu? Kann man im Wandel der Gesellschaft seine eigenen Werte noch hochhalten? Achten wir genug auf uns oder schauen wir vielmehr nach allen anderen und was sie über uns denken? Oder sind wir nur auf unseren Vorteil aus und vergessen darüber unsere Mitmenschen?
Trotz der netten Idee und den sympathischen Charakteren, hat das Buch mir nicht 100%ig gefesselt. Viele Gespräche fand ich öde, die Handlung oftmals zu vorhersehbar und die Übersetzung bisweilen sogar echt schlecht.
Das Cover ist zwar sehr typisch für Debbie Macomber-Romane gestaltet … aber mit einer Schachtel voller Glück hat die Handlung eigentlich nichts zu tun – eher mit einer Liste zum Glück.Obwohl ich zum Schluss hin dann sehr gerührt war, wie alles ausging, bin ich nicht vollständig in die Handlung eingetaucht, sondern habe mich eher (wie beim Fernsehn) berieseln lassen.
- Kathinka Engel
Where the Clouds Move Faster
(189)Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_CloudsEffie ist die lustige der drei Schwestern. Die, die immer lacht und nie Probleme macht. Doch jedes Jahr zieht sie sich für eine Woche in ein Cottage an der Küste zurück, um mit sich selbst alleine zu sein. Blöd nur, dass ausgerechnet dieses Jahr das Cottage doppelt belegt wurde. Um trotzdem bleiben zu können, erfindet Effie mit dem Unbekannten ein Spiel: Sie verbringen die Zeit gemeinsam, bleiben dabei jedoch komplett anonym. Womit Effie dabei nicht gerechnet hat ist die Verbindung, die sie bereits nach kurzer Zeit zu dem jungen Mann spürt.
Das Buch ist aus der Sicht von Effie geschrieben, gespickt mit ein paar kurzen Rückblenden die näher beleuchten, warum Effie so ist wie sie ist. Sie ist keine einfache Frau, hat definitiv einige Probleme und ich hatte öfter das Gefühl, dass sie schon viel eher einen guten Therapeuten gebraucht hätte. Aber genau auf den Problemen basiert auch die Handlung, daher ist es verständlich, dass das nicht möglich war.
Das tolle Kleinstadt-Inselfeeling kommt auch in diesem Band einfach perfekt rüber, auch wenn die Handlung zum Großteil in dem abgelegenen Cottage spielt. Der Zusammenhalt, aber auch die Nachteile dieser kleinen eingeschworenen Gemeinschaft sind wirklich toll herausgearbeitet.
Die Handlung an sich ist wirklich sehr spicy, teilweise fast too much, aber es ist noch okay und die spicy Szenen sind dabei echt gut geschrieben.
Der männliche Hauptdarsteller ist mir teils einen Tick zu drüber, aber irgendwie passt er mit seiner Art schon wieder perfekt zu Effie. Ich mochte auch, wie teils kleine Begebenheiten der vorherigen Bände noch einmal aufgegriffen wurden und es einen wirklich schönen und runden Abschluss für die Reihe gibt.
Ich mochte auch den letzten Teil der Trilogie gerne und kann die ganze Reihe empfehlen.
- Andreas Eschbach
NSA - Nationales Sicherheits-Amt
(75)Aktuelle Rezension von: ChronikskindDies war mein erstes Buch des Autors und auch wenn die Bewertung jetzt nicht bedingt dafür spricht, wird es sicher nicht das letzte gewesen. Die Thematik hier war auch schlicht sehr speziell.
Der Stil des Autors hat mir gut gefallen und immer eine kontinuierliche Spannung erzeugt, sodass man wissen wollte, wie es weitergehen wird. Auch die Sprecherin macht hier einen sehr guten Job, sodass man die Seiten relativ flott weghören kann. Erzählt wird die Geschichte hier aus der Sicht von Helene, zwischendurch einzelne Passagen von Lettke.
Und da wären wir bei einem Knackpunkt des Hörbuchs ... es handelte sich um eine gekürzte Version. Worin die Kürzung bestand, wusste ich erst, als ich andere Rezensionen gelesen habe - hier wird die Erzählersicht von Eugen Lettke einfach völlig außen vorgelassen. Mit 3 Ausnahmen (die nicht mal gesondert gekennzeichnet sind und einfach komisch mitten drin sind) wird die Geschichte ausschließlich aus der Sicht von Helene erzählt. Die meiste Zeit stört das auch nicht, aber als zu den Entwicklungen am Ende geht, hat man schon den Eindruck, dass was fehlt und eine Menge Fragen offen bleiben, die Lettkes Sicht vielleicht beantworten könnte.
Die Handlung selbst beschreibt sehr gut den Lebensweg von Helene. Anfangs fand ich es durchaus interessant zu lesen, wie sich die Technik entwickelt und Helene ins NSA kommt und welche Aufträge sie dort hat. Mit der Zeit wirkte es aber doch ein wenig eintönig und kam auch nicht so richtig voran.
Die Entwicklungen der Technik fand ich sehr spannend, aber auf der anderen Seite auch echt gruselig. Gerade wenn man bedenkt, wie sich die aktuelle Technik entwickelt, ist das hier doch ein Schreckensszenario, was ich nicht unbedingt haben wöllte. Auch wenn man sicher ist, dass es einiges bereits gibt.
Im letzten Drittel nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und ich fand die Entscheidungen, die Helene getroffen hat, sehr interessant. Überraschende Wendungen inklusive, da man ja nie wusste, wer wo seine Finger noch im Spiel hat. Gewusst hätte ich gerne, wie es mit dem NSA weitergegangen ist - das wird bei Helene nicht mehr thematisiert. Ob ich wüsste, wenn die Sicht von Lettke dabei gewesen wäre, weiß ich nicht. Aber gerade zum Ende hin hatte man das Gefühl, dass einfach zentrale wichtige Wendungen in den Ereignissen fehlten.
Das Ende des Buches hat noch eine Weile nachgewirkt und ich fand ich es auch absolut grausam und unnötig. Dafür hätte man echt was anderes wählen können, das war für mich einfach zu viel des Guten (oder Schlechten). Tatsächlich sind für mich auch noch einige Fragen offen geblieben ... was vielleicht/wahrscheinlich an der fehlenden Sicht Lettkes liegt. Sehr ungünstig gemacht, da einfach eine komplette Sicht zu streichen.
Mein Fazit
Rein objektiv betrachtet war die Geschichte ein sehr spannendes Gedankenspiel und man sollte froh sein, dass es so nicht gekommen ist. Die Sprecherin macht hier einen sehr guten Job, sodass man gut durch die Handlung kommt. Helenes Weg war durchaus spannend, wenn er manchmal auch ein wenig eintönig wirkte. Das Ende empfand ich als zu drüber und mir sich zu viele Fragen offen geblieben. Was eventuell auch daran liegen kann, dass durch das gekürzte Hörbuch einfach eine komplette Erzählweise (Eugen Lettke) gestrichen wird. Sehr ungünstig gemacht. - Lisa Van Allen
Die Wünsche meiner Schwestern
(67)Aktuelle Rezension von: sunflower130280Die Wünsche meiner Schwestern gefiehl mir nicht nur vom Klappentext, sondern auch vom Cover. Daher war die Entscheidung zu diesem Buch nicht schwierig.Auch die Thematik der Familiensaga und das es rund ums Stricken geht, fand ich sehr schön.Es ist ein Roman, einer außergewöhnlichen Familie, die ihre eigenen Probleme haben, aber dennoch anderen helfen.Der Zusammenhalt der Schwestern ist großartig und die Emotionen spürbar.Allein die verstrickte Magie, machte das Buch noch interessanter, denn man weiss bis zum Ende nicht, ob es diese Magie wirklich gibt, oder ob hier der reine Gedanke reichte.Die Autorin besitzt einen flüssigen Schreib und Erzählstil, man kommt dadurch sehr schnell durch das Buch durch. Allerdings war mir die Story etwas zu sehr vorraussehbar, auch die Spannung die sich aufbaute, konnte nicht gehalten werden. Romantische Szenen fehlen auch hier nicht, diese wurden jedoch manches mal etwas zu schmalzig dargestellt.Die Kapitel tragen eine kleine Strickanweisung, was mir sehr gut gefallen hat. Welches Ergebnis und ob überhaupt etwas daraus entsteht, habe ich nicht getestet.Die Protagonisten sind durch ihre besonderen Fähigkeiten sehr sympathisch. Sie werden bildlich gut beschrieben, so daß man sich von ihnen direkt ein Bild machen kann.Fazit :Eine ansich tolle Geschichte, aber mich konnte sie nicht ganz überzeugen. Ich bin mit einigen offenen Fragen zurück geblieben und auch die Spannung fehlte mir. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden. - Anne Barns
Ostfriesenglück
(28)Aktuelle Rezension von: rose7474Dieser Roman von Susanne Oswald und Anne Barns konnte mich gleich in seinen Bann ziehen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Von beiden Autorinnen habe ich bereits was gelesen und auch diese Geschichte konnte mich gut unterhalten. Die beiden Frauen mochte ich sehr. Ich bekam Lust Ostfriesland zu besuchen. Der Schreibstil gefiel mir sehr. Er war lebendig und angenehm zu lesen.
Ich hätte mir etwas mehr Problembewältigung gewünscht. Es lief für mich etwas zu glatt. Über die Geschichte der Grosseltern hätte ich noch mehr erfahren.
Daher eine Leseempfehlung und 4 Sterne.
- Leonie Kramer
Maschenmord
(57)Aktuelle Rezension von: buchverliebtesNordlichtDieses Buch habe ich zufällig in der Bücherhalle entdeckt – und war sofort begeistert. Der Handlungsort Madlfing in Bayern wird so idyllisch beschrieben, dass man sich direkt dorthin wünscht.
Die Figuren, insbesondere Kommissar Wallenstein, sein Team und der MKHC, sind liebenswert, skurril und haben dennoch Ecken, Kanten und Geheimnisse. Die Geschichte ist bis zum Ende spannend, ohne ihre Leichtigkeit zu verlieren. Ein Cosy Crime, den man kaum aus der Hand legen möchte.
- Katie Fforde
Eine Liebe am Meer
(15)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeEmily ist 30, Hebamme und Single. Sie reist nach Schottland, um ihrer schwangeren Freundin zu helfen. Dabei lernt sie Alistair kennen, den Schwager ihrer Freundin. Er ist Vater einer Tochter und verwitwet. Emily und Alistair kommen sich näher...
❤️ Ganz nett. Sehr ruhig und fast ein bisschen eintönig. Eigentlich ist es eine sehr schöne Geschichte mit einigen sehr schönen Szenen und sympathischen Charakteren. Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Die Liebesgeschichte zwischen Emily und Alistair ist bei mir nicht wirklich angekommen.
Als unaufgeregte Urlaubslektüre oder als leichter Sommerroman ist das Buch aber empfehlenswert.
21.04.2026
- Susanne Oswald
Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands
(67)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeFür mich waren die ganzen Charaktere und ihr Umgang miteinander absolut herzerwärmend - egal ob es Scott war, der sich nach seinen Schichten noch ins Auto gesetzt hat oder Gwendolyn, die ihrer Enkelin etwas zurückgeben möchte und gleichzeitig noch trauert oder Maighred, die nicht nur die beste Freundin sondern auch Strickladenbesitzerin ist und.. Ach, es war einfach schön, auch wenn die Ausgangslage für diese Gemeinschaft nicht die beste war haben sie gemeinsam so viel daraus gemacht und erreicht, das war einfach schön.
Ich musste auch wirklich mehr als einmal schmunzeln und mich vielleicht auch ein paar Mal zusammenreißen, weil es mich so sehr gerührt hat, auch, wie Gwendolyn zum Beispiel noch mit Padrig spricht und viele Entscheidungen mit ihm zusammentrifft bzw. ihn nach seiner Meinung fragt.
Und vor allem, dass das Buch ohne den klassischen überdramatisierten Third Act Breakup auskommt - ich habe mich zwar bei einer Sache auch gefragt, wieso das niemand sieht und wollte verschiedene Leute dafür mehr als einmal schütteln, aber auch das wurde nicht so unnötig überdramatisiert und künstlich in die Länge gezögert, sondern nachdem es auf den Tisch kam angemessen geklärt.
Das sage ich bei Weihnachtsbüchern selten - aber dieses Buch war einfach rundum toll und herzerwärmend!
- Gesine Schulz
Eine Tüte grüner Wind
(94)Aktuelle Rezension von: TimeFliesAwayEine zuckersüße Geschichte, die während der Sommerferien spielt, also zur perfekten Zeit gelesen! Genau genommen, in 3 Stunden durch, in einem Zug, da vergingen die 5 Wochen wie im Flug, aber ich fühle mich, als wäre Ich wirklich 5 Wochen dort gewesen.
Zumal ich diese Ferien auch nicht wirklich weiß, was ich machen soll, war das ein großartiges Abenteuer nach Irland. Ach, so gerne würde ich da auch mal hinfahren!
Die Charaktere waren wirklich alle toll, bis auf Lucy’s Mutter, die fand ich etwas zu egoistisch. Da bin ich echt froh, dass Lucy 5 Wochen auf Irland mit ihrer Tante Paula entspannen konnte. Ich hoffe, sie wird da noch echt oft zu Besuch sein! Wer weiß, vielleicht zieht sie mal dorthin, wenn sie erwachsen ist?
-16.08.2021
- Susanne Oswald
Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands
(89)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Amely hat sich nach dem Wollfestival am Loch Lomond in das Städtchen und in Peter, den Inhaber einer Whiskeydestillerie verliebt. Sie träumt von einer eigenen Alpakafarm und einem Leben gemeinsam mit Peter. Als sich die Möglichkeit ergibt, einen alten Bauernhof zu kaufen, scheint die Erfüllung dieses Traums plötzlich ganz nah zu sein...
Auch der vierte Band der Reihe rund um den kleinen Strickladen konnte mich begeistern. Amely fand ich eine sehr vielschichtige, interessante Figur, welche jedoch perfekt zu den schon bekannten Personen aus den ersten Bänden passt. Auch Peter konnte man in diesem Band noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Die Geschichte hat mich mit der perfekten Mischung aus Liebe, Freundschaft, Gefühlen und grossen Träumen überzeugt.
Ein schönes Hörbuch für entspannte Hörstunden, welches einem dazu bringt, wieder mehr an die eigenen Träume zu glauben.
- Susanne Oswald
Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands
(38)Aktuelle Rezension von: NannchenBereits zum dritten Mal entführt uns Susanne Oswald nach Callwell am schottischen Loch Lomond. Wie bereits von den Vorgängerromanen gewohnt, sind wieder sämtliche Figuren durchweg liebevoll gestaltet.
Ich kann einfach nicht genug bekommen von den liebevollen Figuren am Loch Lomond. Maighread und Chloe sind definitiv in ihrer Wahlheimat angekommen und glücklich mit ihrer jeweiligen Entscheidung. Doch reine Ruhe und Beschaulichkeit scheinen auf Dauer auch nicht zu reichen. So beschließen die Freundinnen, am Loch Lomond ein Handarbeitsfestival auszurichten.
Alles läuft weitgehend geplant, bis sich plötzlich ein großes Drama anbahnt, als Maighreads Freund Joshua in Seenot gerät. Und wieder zeigt sich hierbei der wundervolle Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft. Dabei schafft es die Autorin, eine derart hochemotionale Atmosphäre zu schaffen, dass die Leser*innen gar nicht drum herum kommen, bis zum Schluss mitzufiebern und zu leiden.
Der Schreibstil ist unkompliziert und flüssig, so dass die Lektüre mal wieder viel zu schnell vorbei war. Aber glücklicherweise stehen bereits weitere Fortsetzungen in meinem Regal, die nur darauf warten, an den Loch Lomond zurückzukehren und mich in dieser wundervollen Gemeinschaft zu verlieren und rundum wohlzufühlen.
- Traci Hall
Mörderische Verstrickungen: Ein schottischer Cosy Crime (Cashmere, Tartan und ein Mord 1)
(43)Aktuelle Rezension von: Renates_GeschichtenPaisley ist alleinerziehende Mutter und Inhaberin eines Strickladens. Als plötzlich eine ehemalige Angestellte tot aufgefunden wird fühlt sich Paisley berufen den Schuldigen zu finden. Doch je mehr sie herausfindet um so weniger glaubt sie ihre Angestellte gekannt zu haben.
Ein unterhaltsamer Krimi der in einer idyllischen Kleinstadt in Schottland spielt. Mir hat Das Buch sehr gefallen auch wenn ich ein paar mal über etwas seltsame Sätze gestolpert bin. Was aber vielleicht an der Übersetzung liegen mag.
- T.S. Easton
Ben Fletchers total geniale Maschen
(52)Aktuelle Rezension von: Paul_SchaichEs ist ein sehr tolles Buch, aber wird manchmal langweilig. Ich fand die Geschichte sehr toll und ach wirklich interessant. Ben muss sein "Kleines, schmutziges Geheimnis verheimlichen. Außerdem ist er ein Ärgermagnet. Er hat schon am Anfang des Buches viele Probleme zum Beispiel seine Bewährungsstrafe. Im Laufe des Buches kommen immer mehr Probleme, die der 17-Jährige meistern muss. Es kommt auch etwas Romantik ins Spiel. An manchen Stellen wird das Buch etwas sexuell, was mir nicht so gefallen hat (Wer es gelesen hat weiß, was ich meine). Insgesamt vier Sterne (ich würde eigentlich 4/2 nehmen). - Heidi Hohner
Erst der Sex, dann das Vergnügen
(18)Aktuelle Rezension von: OrchideenglanzMeine Meinung zu…
… Cover und Gestaltung:
Das sehr mädchenhafte Pink, der knuffige Hase mit Stricknadeln in den Pfoten und Perlenkette um den Hals, aber besonders der Titel haben mich sofort neugierig gemacht. Das Cover war wohl der Hauptgrund, warum das Büchlein in meinen Einkaufskorb gewandert ist.
… Sprache und Stil:
Locker, leicht wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von der Protagonistin Heidi Hanssen erzählt. Ich finde, dass die Erzählweise gut zur Story passt und die Geschichte mit viel Witz und Charme leben lässt.
… Inhalt und Charaktere:
Heidi ist eine starke, selbstbewusste Frau, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat, und einen kleinen Laden mit selbst gemachter Babymode führt. Ihr Leben kann gar nicht besser laufen, doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Heidi plagen große Zukunftsängste. Sie braucht Geld viel Geld. Schnell findet sie was, dass alle ihre Probleme lösen könnte und entdeckt den Telefon-Sex für sich. Was zunächst nach einem gewöhnlichen Erotik-Roman klingt, präsentiert eine lustige, charmante und gar nicht verruchten Story, bei der es einfach Spaß gemacht hat, über das turbulente Leben von Heidi zu lesen.
Fazit: Ein lustiger, leichter und unterhaltsamer Roman, der als Sommerlektüre am Strand ebenso wie eingemummelt in Wolldecke und Teetasse in der Hand schöne Stunden verspricht.
Empfehlung: Für Leser, die auf der Suche nach einer leichten und unterhaltsamen Geschichte sind. Und nein: Detailreiche Sexbeschreibungen á la Shades of Grey kommen nicht vor.
- Katharina Buss
Das grosse Strickbuch
(9)Aktuelle Rezension von: Binea_LiteratwoEin wunderbares Hilfsbuch für Leute die schon gut stricken können und ein Buch was für Anfänger auch gut geeignet ist; um schnell stricken zu lernen und einfache Tricks anzuwenden wie man zum besten Ergebnis kommt ;-)























