Bücher mit dem Tag "stuart"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stuart" gekennzeichnet haben.

23 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.525)
    Aktuelle Rezension von: Kathi92

    Nachdem mir die Reihe immer wieder empfohlen wurde, habe ich mich an den ersten Teil gewagt. Leider muss ich sagen, dass ich es so zäh fand, dass ich tätsachlich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe (und sowas mache ich so gut wie nie). Ich habe es dann noch ein zweites Mal versucht und mich regelrecht durchgequält.

    Nachdem man hier immer wieder liest, dass die Langatmigkeit der Geschichte von Buch zu Buch eher schlimmer als besser wird, habe ich es nach dem ersten Buch dann aufgegeben.

    Es ist an sich ja ganz nett geschrieben, aber konnte mich gar nicht in seinen Bann ziehen und mir war das alles viel zu langwierig. Schade drum

  2. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.400)
    Aktuelle Rezension von: Liebe_in_den_zeilen


    Das Buch macht zu Beginn erstmal einen riesigen Zeitsprung. Ich war im ersten Moment auch etwas überfordert und hab gedacht ich hätte ein Teil ausversehen übersprungen, den Claire war wieder in ihrer Zeit, wenn auch knapp 20 Jahre später. Hier lernt man erstmal ihr "neues" Leben in dieser Zeit kennen, wie es in etwa für sie war als sie zurück kam, wie es für Frank war und was es für eine Beziehung war, aber ich lernte auch Brianna kennen, die Tochter von Jamie und Claire. Nachdem der erste "Schock" überwunden war und ich langsam erkannte, dieser Zeitsprung war mit Absicht, kam ich wieder echt gut in die Handlung rein obwohl eben eigentlich 20 Jahre vergangen sind. Aber dadurch das im groben Zusammenhang erklärt worden ist was bisher passiert ist, außer warum sie wieder zurück ist, fühlte es sich für mich so an als wäre ich nicht weg gewesen. Nach einigen Kapiteln aber in der "Gegenwart" des Buches, sprang es wieder in die Vergangenheit bzw. in die Zeit die man kannte und wo das letzte Buch geendet hat. Claire war also wieder bei ihrem Jamie und wusste nicht was sie alles erwarten würde. Danach ging es ganz normal weiter, als gäbe es diesen Sprung nicht. Den Claire erzählte sozusagen Brianna das was eben damals passiert war, und ich erlebte es wie es eben war. Die Handlung war wieder sehr interessant, den sie reisten nach Frankreich und versuchten einen Krieg zu verhindern. Es kam zu vielen Intrigen und die beiden lernten viele neue Leute kennen, aber auch viele alten kamen wieder vor. Es war schön so mache wieder zu sehen, und bei manch anderen auch nicht so... Aber ich muss sagen es gab zwischendurch ein paar Szenen die mich etwas verwirrend waren, ich konnte dann manchmal den Kontext nicht ganz nachvollziehen... Es waren aber immer eher so kleine Nebensachen, die nicht ganz so wirklich wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte waren, aber trotzdem wolllte ich es einfach nur mal kurz erwähnen den oftmals hab ich dann einige Seiten übersprungen bzw. eigentlich nur eher überflogen bevor es dann mit der eigentlichen Handlung weiter geht. 
    Und die Handlung war wieder sehr spannend! Den obwohl das Buch mal wieder sehr dick war, wie glaub jedes Buch der Reihe, wusste ich nie was mich noch erwarten würde oder wenn sie dann doch noch treffen würden. Es ist einfach nur wundervoll und die ganzen Seiten fliegen nur dahin. Aber nicht nur Spannung ist vorhanden , den ich wusste die ganze Zeit nicht schaffen sie es den Krieg zu verhindern und vor allem zu welchen Maßnahmen würden die beiden greifen? Es ist auch viel Liebe vorhanden, den die Liebe der beiden wächst deutlich und auch wenn ich es schon beim ersten Band wahrscheinlich gesagt hat, man merkt einfach das die beiden perfekt miteinander harmonieren! Ich bin ein wahrer Fan der beiden. Es war eine tolle Handlung und ein toller Blick in die Zukunft von den beiden, auch wenn es noch nicht wirklich das gewünschte Happy End ist...






    Claire war mir bereits durch die Serie sehr ans Herz gewachsen, und ich muss sagen im Buch war es genau so. Den genau so wie sie in der Serie war, wurde sie auch im Buch beschrieben. Aber was ich jetzt interessant fand, mal in ihre Gedanken zu tauchen und auch ihre tiefsten Gefühle zu entdecken -den das ist eine Seite die nur im Buch beschrieben werden kann und in keinem Film/Serie der Welt. Sie war eine sehr tolle Person, die nie an sich denkt sondern immer an andere und vor allem einfach nur helfen will - egal wem.

    Von der Autorin hatte ich noch nie ein Buch gelesen und leider bisher auch nicht wirklich etwas von ihrem Schreibstil gehört weswegen ich sehr gespannt war wie ich auf ihrem Schreibstil reagieren würde und ich muss sagen es war genau so wie ich es mir gewünscht habe! Die Seiten flogen nur dahin, ich hatte das Gefühl ich würde Claire auf ihre Abenteuer in der neuen Zeit begleiten.Ich fühlte mich dem Buch, aber auch der Protagonistn sehr nah und empfand es immer als "nach Hause kommen" wenn ich das Buch endlich wieder weiter lesen konnte.
     Es war einfach nur toll und ich bin mehr als begeistert!

    Es war wieder ein tolles Buch, auch wenn die Handlung mich nicht immer so ganz ansprechen konnte. Trotzdem bekommt das Buch 4 von 5 Sterne von mir!


  3. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783426500415)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

     (451)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Zum Buch: Cadel ist ein hochintelligenter Junge, ein wahres Computergenie. Und sein Vater? Ein gefährlicher Irrer, der im Gefängnis sitzt. Als Cadel mit 13 Jahren sein Abitur besteht kommt er an das von seinem Vater gegründete „Institut“. Offiziell um Computerwissenschaften zu lernen, inoffiziell hat er jedoch Fächer wie Unterschlagung, Fälschung und dergleichen. Denn das große Ziel seines Vaters: Cadel soll die Weltherrschaft übernehmen. Doch Cadel hat andere Pläne für sein Leben und setzt alles daran aus dem goldenen Käfig, in dem er sitzt, auszubrechen.

     

    Das Cover: Ich mag das Cover total gerne, weil es auf eine kindische, verspielte Art doch irgendwie gefährlich wirkt und damit einfach perfekt zum Buch passt. Neben einem Gehirn sind einige Totenköpfe abgebildet, die zum Thema „Gift“ passen, was in dem Buch eine große Rolle spielt. Das alles aber in der Art von Kinderzeichnungen. Ich mag sowohl die Farbgebung als auch die Gestaltung an sich und finde es damit richtig gelungen. 4/5 Punkte.

     

    Die Story: Am Anfang hat mir die Geschichte noch richtig gut gefallen. Ein kleiner Junge, der höchst intelligent ist, aber aufgrund seines Alters unterschätzt wird. Der sich an seinen Klassenkameraden rächt und ihnen (zum Teil wirklich fiese) Streiche spielt. Nur, dass diese Streiche einfach so geschehen sind, ohne, dass sie erklärt wurden. Ich hatte hier stellenweise den Eindruck, dass die Autorin selbst nicht wusste, wie genau Cadel nun beispielsweise das Dach der Sporthalle zum Einsturz gebracht hat. Also erklärt sie es nicht. Mmh. Dann kommt Cadel ans Institut und die Geschichte wird immer absurder und gipfelt schließlich in der totalen Überwachung bis hin zu dem einen entkommen, um in den Fängen des anderen zu landen. Immer wieder. Mehrmals hintereinander. Das hat dem Ganzen für mich wirklich den Rest gegeben, denn es war einfach nur völlig abstrus. 2/5 Punkte.

     

    Die Charaktere: Der einzige Charakter von dem ich wirklich behaupten kann, dass ich ihn mochte, war Sonia. Tolles Mädchen, von ihr hätte ich auch gerne mehr gelesen, denn sie war die einzige, die wirklich sympathisch war. Cadel war eher geht so. Natürlich, er ist ein Kind. Aber dafür, dass er ein liebes Kind sein sollte, hat er echt viel Mist angestellt. Gefährlichen Mist. Dafür, dass er so intelligent sein soll, hat er sich zum Teil wirklich dumm und naiv benommen. Und alle anderen Charaktere. Ach so, Gazo. Gazo war auch toll, auch wenn ich seinen Hintergrund irgendwie ziemlich albern fand. Aber ja, alle anderen Charaktere waren einfach nur böse und gemein. Und dabei ganz und gar nicht lustig. 2/5 Punkte.

     

    Der Schreibstil: Den Schreibstil fand ich tatsächlich in Ordnung. Nichts besonderes, aber in Ordnung. Die Autorin schreibt in einer verständlichen Sprache. Allerdings wusste sie – so wirkte es jedenfalls auf mich – nicht, ob sie einen lustigen Roman oder einen Krimi schreiben wollte. Entsprechend schwankte es immer zwischen den beiden Genres und war weder das eine noch das andere. Das hat es dann leider in gewisser Weise kaputt gemacht. 3/5 Punkte.

     

    Fazit: Ich hatte mir von dem Roman irgendwie etwas ganz anderes versprochen. Ich hatte eine witzige Lektüre erwartet, mit einem Jungen, der halt wirklich versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen, sich aber irgendwie trotz seiner Intelligenz dumm anstellt, weil er eigentlich zu lieb ist. Stattdessen war dieses Buch einfach echt grausam und gewalttätig voller wirklich fieser Gestalten und einem Jungen, der nicht so nett ist, wie es der Klappentext suggeriert hat. Schade, meine Erwartungen waren irgendwie anders und diese Reihe werde ich auf jeden Fall nicht weiter verfolgen. 2/5 Punkte.

     

    Kurzmeinung: Für mich leider viel zu weit hergeholt und unrealistisch, außerdem leider weder amüsant noch sonderlich spannend.

     

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  4. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (760)
    Aktuelle Rezension von: 94momolino

    Trotz des stattlichen Umfangs dieses Buches, hat es mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Die Charaktere sind detailliert geschildert, so das man schnell einen Bezug zu ihnen aufbaut. Durch die veschiedenen Handlungen, welche die einzelnen Charaktere durchleben, wird es auch nie langweilig. Für jeden King-Fan ein absolutes muss. Die Stunden, sie man mit lesen verbringt, lohnen sich!

  5. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (740)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Ich liebe "Vom Winde verweht" sehr und bewundere Scarlett, weil sie von Anfang an eine Rebellin ist. Sie nörgelt an den ganzen sinnlosen Vorschriften herum: Welches Kleid sie wann anziehen darf, dass eine Frau einem Mann keinen Antrag machen darf, dass sie nicht selbst entscheiden darf, wie lange sie Trauer empfindet usw.

    Alle anderen scheinen die Regeln der damaligen Gesellschaft zu akzeptieren bis auf Rhett, den sie deshalb interessant findet.

    Ich mag sehr, wie pragmatisch Scarlett ist, meine Lieblingsstelle ist die, als sie ein Kleid braucht und ihr Blick auf die alten Vorhänge fällt. Sie hat Upcycling gemacht!

    Sie ackert auf dem Feld, sie versucht Geld aufzutreiben und heiratet als Mittel zum Zweck noch einen Mann, den sie nicht liebt. Sie boxt sich und ihre Familie durch.

    Sehr rührend finde ich, wie sie sich um Melanie kümmert, obwohl sie sie eigentlich zu hassen glaubt, aber Ashley hat sie halt drum gebeten und ihm zuliebe kümmert sie sich sogar um ihre "Feindin" als Beweis ihrer angeblichen Liebe. Ich glaube gar nicht, dass sie Ashley liebt. Ich glaube, sie wurde als Mädchen zu sehr verwöhnt, ihr war langweilig und da alle anderen Männer um sie geworben haben, wollte sie natürlich den einen haben, den sie nicht haben konnte. Warum sollte sie einen Mann begehren, der ihr schon die Tür einrennt? Interessanter ist doch der, um den sie sich bemühen muss. Aber Liebe ist das nicht und das findet sie ja auch später heraus.

    Mies finde ich, dass Rhett sie immer wieder in Situationen bringt, in denen sie gegen die Regeln verstoßen soll und als sie endlich nachgibt und mit ihm zusammen gegen die Welt rebelliert, ändert er plötzlich seine Meinung und biedert sich der feinen Gesellschaft an. Angeblich geht es dabei um die Zukunft ihres Kindes, aber ich habe das Gefühl, dass Rhett nie zufrieden ist, sondern immer wieder neue Kampfschauplätze sucht, auf denen er sich austoben kann. Das, was er haben kann, will er nicht. Deshalb geht er am Ende auch.

    Ich mag den Film auch sehr, weil es einfach ein Meisterwerk ist. Die Bilder, die Kostüme, die Darsteller sind so wunderbar. Aber die deutsche Synchronisation ist leider schlimm. Da gibt es die Stelle, als der kleine Junge sagt: "Warum soll ich denn ins Bett, es ist doch schon Morgen?" und sein Papa sagt: "Nein, es ist noch nicht Morgen." Aber am Fenster sieht man, dass die Sonne scheint. Im Original ist es ein Wortspiel mit "morning" und "mourning", also "Morgen" und "Trauer".

  6. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

     (1.563)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    "Shining" ist eines der besten Werke vom Meister des Horrors.

    Absolut atemberaubend und atemraubend!

    Sprachlich gekonnt beschreibt King seine Protagonisten und liefert ein kleines Psychogramm einer Familie, die der Schrecken ihres Lebens erwartet.


    (Auch die Fortsetzung "Doctor Sleep" ist gelungen!)

  7. Cover des Buches Ein plötzlicher Todesfall (ISBN: 9783548285283)
    Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

     (758)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Anfangs etwas schleppend, aber dann wollte ich doch wissen, wie es mit dieser Stadt weitergeht – und ihren unterschiedlichen Bewohnern, die alle mit sich selbst und/oder anderen kämpfen. 

    Insgesamt doch recht unterhaltsam.

  8. Cover des Buches Böser Engel (ISBN: 9783426506981)
    Timothy Carter

    Böser Engel

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich hatte das Buch zum ersten Mal als Teenager gelesen, mag es jedoch immer noch, nachdem ich es nun nochmal als Erwachsene gelesen habe. Die Sprache ist der Zielgruppe entsprechend und obwohl sehr viel über Religion und Dämonen gesprochen wird, erscheint die Geschichte nie zu sehr wie eine Predigt zu sein.

    Ich sollte jedoch erwähnen, dass der Leser mit den Themen des Buches jedoch umgehen können sollte (Homosexualität und Masturbation), da diese sehr oft durch das gesamte Buch hinweg erwähnt werden. Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, jedoch nichts Außergewöhnliches. Solide 3/5 Sternen.

    Eine Sache, die ich jedoch stark kritisieren muss ist das Fehlen von Einsätzen des Protagonisten. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich mich wirklich um sein/e Leben/Gesundheit/etc. gesorgt. Auch der Tod von Fon Pyre hatte sich nicht real angefühlt und war nicht sonderlich tiefgründig, wodurch es keine große Überraschung war, als er einige Seiten später wieder auftauchte.

  9. Cover des Buches Dämonen zum Frühstück (ISBN: 9783453532830)
    Julie Kenner

    Dämonen zum Frühstück

     (80)
    Aktuelle Rezension von: LynnCarver
    Die Kurzbeschreibung passt.
    Ich hab jede Minute genossen. Und obwohl Jahre her, daß ich es las, mußte ich sofort die anderen drei Bände besorgen, als mir der 1. Roman in die Hände fiel. :-)
    Wer Buffy liebt, Kate MacAllisters Drachen verschlingt, wird auch diese Reihe lieben!
  10. Cover des Buches Tage wie diese (ISBN: 9783401602684)
    John Green

    Tage wie diese

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Lesen24_7

    Ich habe den Film "Tage wie diese" auf Netflix gesehen und war total begeistert, sodass ich ihn direkt noch einmal schauen musste. Als ich dann festgestellt habe, dass ich das Buch zu Hause liegen hatte, es aber in meinem Regal verstaubte, musste ich es natürlich direkt lesen. Es gab Parallelen zwischen dem Buch und dem Film. Zunächst einmal waren die Namen der Personen größtenteils die gleichen und auch der Zuganfall und der Schneesturm waren im Buch und im Film. Allerdings hatten manche Personen im Film andere Funktionen als im Buch und die Stories liefen komplett anders ab. Bei allen Stories gab es ein Happy End aber die einzelnen Stories (3 Stück) waren zu kurz und das Happy End kam mir jeweils zu plötzlich. Außerdem wurden die drei Geschichten, erst Jubilee und Stuart, dann Tobin und Angie und zum Schluss Addie und Jeb einfach hintereinandergeklatscht. Es gab immer wieder Momente, in denen gezeigt wurde, dass die Stories alle miteinander zusammenhängen, aber davon hätte ich mir noch mehr gewünscht und vielleicht hätte man auch, wie bei manchen anderen Büchern einfach alle paar Kapitel die Perspektive wechseln können statt einfach alles hintereinander ablaufen zu lassen. Insgesamt ein nettes Buch, aber den Film finde ich trotzdem besser.

  11. Cover des Buches Die Stuarts (ISBN: 9783406611896)
    Ronald G. Asch

    Die Stuarts

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Geisterritter (ISBN: 9783791504797)
    Cornelia Funke

    Geisterritter

     (234)
    Aktuelle Rezension von: alinakuhlmann

    Jon wird von seiner Mutter und seinem zukünftigen Stiefvater nach Salisbury in ein Internat abgeschoben. Er ist davon alles andere als begeistert, aber sein Heimweh wird schnell zur Nebensache. Denn er sieht Geister. Und diese Geister sind alles andere als freundlich zu ihm, so dass Jon mit der Unterstützung von seiner Mitschülerin Ella sein Leben vor den Toten verteidigen muss.


    Nach dem Teil über die Autorin ist es vermutlich überflüssig zu erwähnen, wie schön Cornelia Funke mit Worten umgehen kann. Ich liebe ihren Schreibstil und finde, dass ihre Geschichten viel zu wenig Aufmerksamkeit in der Welt draußen bekommen. Ich würde jedes ihrer Bücher ohne mit der Wimper zu zucken kaufen und bin davon überzeugt, dass es mir gefallen würde. 


    Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe war ich ein großer Fan von der Figur Ella Littlejohn. Bis heute begleitet mich das fiktive Mädchen. Ich liebe ihre ehrliche, mutige Art und habe mir immer gewünscht ein Stück wie sie zu sein. Der Vorname Ella gehört bis heute zu meinen absoluten Lieblingsnamen. 


    Damals wie heute haut mich das Buch um. Jon, Ella, Zelda und Longspee haben einen festen Platz in meinem Herzen als wären sie reale Menschen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl direkt neben Jon zu stehen als die bösen Geister ihn bedroht haben. Ich kann komplett in seiner Welt versinken und dafür liebe ich Cornelia Funke! Sie gibt mir ein zweites Zuhause, wenn meine reale Welt auseinanderbricht.


    Das Buch ist für jeden jungen Leser ein Abenteuer. Ich habe das Buch zum ersten Mal mit 11 Jahren gelesen und empfehle es definitiv auch dieser Altersgruppe. Denn so sehr ich das Buch liebe, hätte ich es heute zum ersten Mal gelesen, hätte es mich vermutlich nicht ganz so überzeugt wie es mich damals überzeugt hat. Es war das richtige Buch zur richtigen Zeit.


    Meiner Meinung nach wird sehr viel zwischen den Zeilen vermittelt. Gerade beim zweiten Lesen ist es mir aufgefallen wie viel Inspiration für das wahre, manchmal sehr schwere Leben steckt. Vor allem über Familie, Freundschaft und das eigene Gewissen bzw. die eigenen Dämonen versteckt Cornelia Funke wunderschöne Botschaften. 


    Es ist sicher keine Überraschung, dass ich dem Buch 5 von 5 Sterne gebe, oder? Ich bin immer noch am Lächeln, weil ich gerade so viel über die Geschichte nachgedacht habe. Hast du auch so ein Herzensbuch? Wenn ja, welches?

  13. Cover des Buches Gefangen im Nirgendwo (ISBN: B005GOX9MQ)
    S. LANDAUER

    Gefangen im Nirgendwo

     (1)
    Aktuelle Rezension von: verena83
    Heimlich schwärmt Julie für Stuart… doch der scheint für sie unerreichbar zu sein, denn die Clique rund um ihn hat nichts anderes im Sinn als Julie zu schikanieren. Doch dann lädt Stuart Julie auf eine Party ein. Dort stürzt Julie in den Pool und erwacht in einer völlig anderen, unheimlichen Welt wieder… und der Weg zurück in ihr altes Leben scheint nicht mehr möglich zu sein… Der Klappentext zu “Gefangen im Nirgendwo” von S. Landauer hat mich wahnsinnig neugierig auf dieses kleine Büchlein gemacht. Als ich die Geschichte schlussendlich zu lesen begann, musste ich mich auf den ersten paar Seiten zwar erst mal ein wenig einlesen, aber von Anfang an hat mich dieses Buch eigentlich in seinen Bann gezogen. Spätestens ab dem Zeitpunkt als Julie schließlich in dieser anderen, verkehrten Welt gelandet ist, in der sie zwar noch immer sie selbst war, aber ein ganz anderes Leben führte, konnte ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es Julie in ihrem neuen Leben ergeht und was es mit der ganzen Sache eigentlich auf sich hat. Nach und nach lösten sich während des Lesens schlussendlich auch alle Geheimnisse rund um diese andere Welt und auch das Rätsel, wie Julie dorthin gelangt ist. Das Ende der Geschichte letztendlich war für mich relativ bald vorhersehbar und hielt eigentlich keine großen Überraschungen mehr bereit… dies ist auch der Grund dafür, warum das Buch nicht die volle Sternenanzahl von mir erhält. Ansonsten war ich nämlich wirklich begeistert… ein schönes und vor allem auch leicht zu lesendes Büchlein für zwischendurch.
  14. Cover des Buches Cold As Ice (ISBN: 0778323560)
    Anne Stuart

    Cold As Ice

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Segel-Kriegsschiffe 1400-1860 (ISBN: 9783763752393)
    Frank Howard

    Segel-Kriegsschiffe 1400-1860

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Maria Stuart - die Biographie (ISBN: 9783491960978)
    Michel Duchein

    Maria Stuart - die Biographie

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Maria Stuart (ISBN: 9783746745558)
    Stefan Zweig

    Maria Stuart

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Susi180

    Sie war Königin von Schottland und Frankreich und hatte Anspruch auf den Thron von England – doch Elizabeth I. ließ Maria Stuart (1542–1587) jahrelang inhaftieren und schließlich hinrichten, um ihre Macht zu wahren. Das Leben der Maria Stuart war geprägt von Intrigen, Verschwörungen und politischen Ränkespielen, denen sie am Ende zum Opfer fiel. Stefan Zweig zeichnet ein Porträt einer Frau, deren Leben bis heute Anlass zu Spekulationen, Verklärung und Mystifizierung gibt. 

    Der Autor:

    In Wien wurde Stefan Zweig als zweiter Sohn eines reichen Fabrikanten am 28. November 1881 geboren. Schon während seiner Gymnasialzeit verfasste er Gedichte, nahm dann in Wien das Studium der Literaturgeschichte auf und begann zu reisen – durch Europa ebenso wie nach Tunesien oder Mexiko. Als Übersetzer des Franzosen Romain Rolland oder des Belgiers Emile Verhaeren machte er sich ebenso einen Namen wie durch seine eigenen Werke. Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner – vor allem auch geistigen – Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben. 

    Meine Meinung:

    Biografien sind ja meistens trocken und langweilig, könnte man denken. Dieser Autor jedoch hat es spannend und umfangreich wiedergegeben.

    Ich bin nicht oft in der Stimmung für so eine Art von Buch. So muss ich sie ausnutzen wenn es mich mal wieder dort hinzieht. Der Autor hat einen sehr anschaulichen und einfachen Schreibstil. Es wird hier auch nicht mit Jahreszahlen und Namen um sich geworfen. Dennoch ist dieses Buch voller Informationen und zugepackt mit Wissen. Was aber keinesfalls langweilig war. 

    Die Person Maria Stuart ist für mich natürlich schon mal ein Name gewesen. Auch Kleinigkeiten wusste ich über sie, aber hier erfährt man wirklich alles. Es beginnt mit der Geburt und auch da ist es schon ein Drama. Was diese Persönlichkeit zeit ihres Lebens erleben und erleiden musste, ist fast nicht zu glauben. Es mutet an, als wäre es ein Roman was man hier liest. 

    Die Geschichte ist spannend und muss nicht verändert werden. Das hat mir dieses Buch wieder gezeigt. Es war super interessant zu erfahren wie der Twist zwischen Maria Stuart und Elisabeth überhaupt begonnen hat. Unter was für Wertvorstellungen die Frauen zu dieser Zeit zu leiden hatten. Man war nur eine Ware, die zum Mittel zum Zweck an den Meistbietenden überreicht wurde. Schrecklich. Eine Frau hatte keine eigenen Träume, Wünsche oder Ziele haben dürfen. 

    Dieses Buch hat mir unglaublich viel geben können. Es hat mein Wissen erweitert und mir wieder Lust gemacht, mal mehr historisches zu lesen. Die Figuren auf diesem Schachbrett wurden für mich in rechte Licht gerückt. Sie werden mir sicher noch öfter begegnen und nun kann ich auch was mit ihnen anfangen. Tolles Buch und klare Empfehlung.

  18. Cover des Buches Englische Könige und Königinnen (ISBN: 9783406433917)
    Peter Wende

    Englische Könige und Königinnen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Larijana
    In einundzwanzig Kurzbiographien zeichnen verschiedene Autoren ein farbiges Bild der englischen Könige und Königinnen, beginnend mit Henry VII., der die Tudordynastie nach Ende der Rosenkriege begründete, und den Faden der Geschichte dann chronologisch bis zu der noch immer amtierenden Königin Elizabeth II. weiter spinnend. Die Monarchie ist seit jeher ein Symbol für Stabilität und Kontinuität und tief in England verwurzelt. Die Autoren zeigen anhand der kontrastierenden Portraits der KönigInnen, was diese für den Erhalt der Monarchie taten, deren Abschaffung verschiedene Politiker und Schriftsteller schon vorausgesehen und einer britischen Republik haben weichen sehen wollen – etwas, das bis heute nicht eingetreten ist. Wieso die britische Monarchie noch immer so populär ist und weiterhin besteht, verdankt sie einigen der beleuchteten Persönlichkeiten in diesem Buch, deren Leben und Handeln, das die Entwicklung ihres Landes in kultureller, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht beeinflusst hat, hier informativ geschildert wird. Das Buch bietet einen guten Überblick über die über tausendjährige britische Monarchie, die älteste Europas, die sich, genau wie das Land, einem steten Wandel unterzog, so dass die Monarchen immer mehr politischen Einfluss an das Parlament verloren und ihre Rolle heute hauptsächlich nur noch eine repräsentative ist. Ein gewisses Vorwissen über Englands Geschichte und vor allem die englische Monarchie wird beim Leser jedoch vorausgesetzt, denn manche Begriffe und geschichtliche Ereignisse, wie zum Beispiel die englische Reformation, in deren Verlauf sich die englische Kirche von der römisch-katholischen löste und der Anglikanismus entstand, werden nicht wirklich detailliert erklärt, da dies den Umfang der kurz angelegten Biographien der einzelnen Herrscher Englands gesprengt hätte, deren Schwerpunkt nun einmal vor allem auf dem Leben der verschiedenen Monarchen liegt. Dank der Gliederung des Buchs in einzelne Kapitel über je einen Herrscher wurden leicht Lesepausen ermöglicht, die für mich wirklich notwendig waren, da man manchmal regelrecht mit Informationen überschüttet wird. Alles in allem ist es ein sehr informatives Buch über die englischen Monarchen der letzten sieben Jahrhunderte und für jeden geeignet, der sich für Englands Monarchie interessiert und seine Kenntnisse darüber vertiefen möchte.
  19. Cover des Buches Einfach unwiderstehlich (ISBN: 9783462318968)
    Bret Easton Ellis

    Einfach unwiderstehlich

     (54)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Das Buch zeigt deutlich, in welchem Rausch sich Menschen in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts befanden... "Was kostet die Welt?" und "Geld regiert die Welt" mögen die Maximen jenes Jahrzehnts gewesen sein, welches nicht nur durch einen furchtbaren Bekleidungsstil in Erinnerung geblieben ist. Ebenso mag Ellis' Roman einer jener ersten Romane gewesen sein, die einen direkten Ton zu den Themen Drogen, Sex und Alkohol anschlugen und somit nicht nur das amerikanische Lesevolk schockierte (und wir wissen, wie leicht Amerikaner zu schockieren sind) sondern durch diese Novität auch zu weltweiter Veröffentlichung führte. Anders wohl lässt sich der Erfolg dieses und anderer Ellis-Romane nicht erklären. Der Roman liest sich eingangs sehr schwer, weil er die Geschichte einiger Yuppie-Studenten an der Ostküste der USA nicht linear erzählt, sondern jeweils aus der Sicht der Protagonisten... die allesamt an Orientierungslosigkeit, Langeweile, verkorkstem Familienleben und diversen Abhängigkeiten nicht zu übertreffen sind. Wenn man sich aber mal drauf eingestellt hat, kann man in der Tat auch eine gewisse Handlung und nicht nur eine endlose und schnell ermüdende Abfolge von Drogen- und Sex-Eskapaden erkennen. Der Roman ist ein gelungenes Spiegelbild der "Generation Lost" (nein - damals war es noch die "Generation X") und schildert auf schmerzliche Weise eine Jugend, die durch reiche Eltern und zuviele Privilegien die Bodenhaftung in der Realität verloren zu haben scheint. Ellis zeigt uns Figuren, die auf "Teufel komm raus" nur Party, Spaß und den ultimativen Kick haben wollen. Ein in meinen Augen frustrierender und desillusionierender Roman, der auf alle Fälle vom Verhalten der Jugend her heute brandaktueller ist denn je... aber auch ein Roman, der etwas zu sehr über den grünen Klee gelobt wurde (wird).
  20. Cover des Buches Die Gefahren der Ehe (ISBN: 9783458351214)
    Anka Muhlstein

    Die Gefahren der Ehe

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Kopf-Kino
    Unterschiedlicher hätten die zwei Cousinen Elisabeth I. (1533 - 1603), Königin von England, und Maria Stuart (1542 - 1587), Königin von Schottland, kaum sein können. Obgleich sie beide der direkten Tudor-Linie entstammten, trennte sie einiges: ihre Religion – die eine war Protestantin, die andere Katholikin -, ihre Ansichten, Ambitionen, Charaktereigenschaften und vor allem ihr privates Leben. Dennoch kreuzten sich ihre Wege, was einen weitreichenden Präzedenzfall zur Folge hatte. Bereits der Titel lässt erahnen, dass das Thema Ehe, mit dem sich beide Regentinnen auf unterschiedliche Art und Weise konfrontiert sahen, hintergründig als roter Faden dient.

    Anka Muhlstein gelang meiner Meinung nach eine lebendige Doppelbiographie, in der sie die Gegenüberstellung zweier Rivalinnen anhand der Unterschiede und Gemeinsamkeiten verständlich darstellt und somit die gesellschaftliche Position adliger Frauen zu jener Zeit gut durchleuchtet.

    Bereits den Einstieg fand ich gelungen, da hier in Kürze die Rosenkriege und das Leben Heinrichs VIII zusammengefasst werden. Danach konzentriert sich die Autorin zunächst einmal auf Elisabeth und berichtet von deren Kindheits- und Jugendjahren bis zur Krönung, um sich anschließend Maria Stuarts Lebensweg zu widmen. Ist der Anfang noch chronologisch gehalten, springen dann die Zeitgeschehnisse ein wenig hin und her, um auf die bereits erwähnten Gegenüberstellungen zu sprechen zu kommen und dann wieder chronologisch zu erfolgen. Unübersichtlich wird es hierbei an keinster Stelle, wie ich finde. Aufgrund der guten Leserlichkeit konnte ich der Autorin jederzeit durch die verworrenen Intrigen, die um beiden Frauen gesponnen wurden, folgen.

    Besonders gut gefiel mir, dass Muhlstein sich beiden Persönlichkeiten eher faktisch und weitgehend neutral nähert, ohne jedoch deren geschichtsträchtigen „Glanz“ zu trüben. Die Autorin erwähnt die Meinungen anderer Historiker, was ich positiv hervorheben möchte, da sie dem Leser somit genügend Raum für eigene Interpretationen zulässt. Ihre Schlüsse wiederum zieht die Autorin aus dem Gesamtkontext und erläutert gekonnt mögliche Zusammenhänge einzelner Begebenheiten, wie beispielsweise in dieser Textstelle:

    „Der Brief wirkt erschütternd, denn die im allgemeinen so regelmäßige Schrift Elisabeths sieht unsicher aus, und die zahlreichen, bei ihr so ungewöhnlichen Grammatikfehler beweisen, von welcher Erregung und Angst sie erfaßt war.“

    Psychologisches Feingefühl beweist Muhlstein vor allem dann, wenn es um das „Hauptthema“ geht. Besonders um Elisabeths Weigerung, eine Ehe zu schließen, rankten sich zeitlebens viele Interpretationen, die die Autorin allesamt zu Wort kommen lässt. Muhlsteins Schlussfolgerung geht davon aus, dass Elisabeth sich weder auf emotionaler noch auf geistiger Ebene beherrschen lassen wollte und somit bewies, dass Autorität keinem Geschlechterunterschied unterliegen muss.

    Während Maria Stuart über Jahrhunderte bevorzugt als schillernde Person  und Elisabeth als „Monster“ dargestellt wurde, sieht Muhlstein in Elisabeth eine kühle Taktikerin, die ihr Handeln stets in Einklang mit den Interessen ihres Landes zu vereinen versuchte. Besonders interessant finde ich, wie Muhlstein im Nachwort erklärt, wie es beispielsweise zur Verehrung Marias kam. Hingegen dazu entmystifiziert sie Maria Stuart quasi und schreibt über diese unter anderem:

    „Sie wollte als Märtyrerin der katholischen Religion sterben. Das war die klügste Tat einer Königin, der aller politischer Verstand fehlte.“

    Obgleich der gewählte Schreibton keinesfalls überschwänglich daherkommt, findet die Autorin stellenweise ergreifende Worte und wählt ab und an gute und eindringliche Bilder, die dem Ganzen eine angenehm erzählende Note verleihen. Die Befürchtung, dass Biographien und geschichtliche Darstellungen „staubig“ verfasst seien, kann hiermit wunderbar widerlegt werden.

    „Nun mußte sie den Kelch der bitteren und absoluten Einsamkeit des Herrschers bis zur Neige auskosten und mit ihrer Gewissenslast, ihren Gefühlen und der unvermeidlichen Grausamkeit ihres Vorgehens fertig werden.“

    Die gekennzeichneten Quellen und Randnotizen sprechen für eine geleistete Recherchearbeit; die eingearbeitete Zitate aus Briefen, die u.a. etwas modernisiert übersetzt wurden, da diese - laut Autorin – teilweise in einem allzu archaischen Französisch verfasst seien, fügen sich gut ein. Ein Personenregister, ein paar Bilder und eine übersichtliche Chronologie sowie ein (verkürzter) Stammbaum runden das Gesamtbild stimmig ab.

    Anlass zu Kritik gibt mir der inkonsequenter Umgang mit Namen: Während einige Name ins Deutsche übertragen, wie beispielsweise 'Anne Boleyn' in 'Anna Boleyn' (warum?), oder deren Spitznamen geändert wurden (Katherine Champernowne wird hier „Kate“ statt „Kat“ gerufen usw.), blieb anderen Personen der gebürtige Name samt Anrede (u.a. Lady Bryan) erhalten. Mich störte dieses Hin und Her, aber das mag vielleicht eine Frage des Geschmacks sein.

    Schade fand ich außerdem, dass in diesem Buch nicht näher auf die literarischen Aktivitäten der zwei Frauen eingegangen wurde, was mich besonders interessiert hätte. Das eine oder andere erwähnte Sonett bot die Chance, dem nachzugehen – dafür wurden jedoch anderen, in meinen Augen eher weniger interessanten Details den Vorrang gegeben. In der Hinsicht war ich etwas enttäuscht.

    Zusammenfassend kann ich dieses Buch jedem historisch Interessierten, der einen ersten Einblick in das Leben beider Frauen sucht, empfehlen. Ich zumindest las es gerne.

  21. Cover des Buches Ich glaube, ich fahre in die Highlands (ISBN: 9783596108671)
    Margaret Forster

    Ich glaube, ich fahre in die Highlands

     (9)
    Aktuelle Rezension von: AnjaKoenig
    auch wenn mir der schreibstil nicht ganz so gut gefallen hat, war das buch aufgrund des themas sehr interessant.
  22. Cover des Buches Manhattan Love Story (ISBN: 9783458174288)
    Benjamin Markovits

    Manhattan Love Story

     (3)
    Aktuelle Rezension von: emeraldeye
    Und wieder einmal muß ich einen gänzlich unpassenden deutschen Titel bemängeln. "Manhattan Love Story" trifft nun wirklich nicht den Inhalt von Markovits Episodenroman. Der Originaltitel "Either side of winter" (Beide Seiten des Winters) stellt zumindest den Bezug zu den Epsoden, die jeweils nach Jahreszeiten benannt sind, her. Warum der Roman "Beide Seiten des Winters" heißt, bleibt allerdings ein Rätsel, ebenso wie die Handlungsmotive der Hauptfiguren. Sie wirken unentschlossen, gelangweilt, gleichgültig und lebensunlustig. Vergeblich habe ich nach einer Spannung, einem echten Verlangen, Sehnsucht oder Verzweiflung gesucht. Amy, Peasbody, Stuart und Rachel leben. Sie sind da, sie handeln, sie denken und trotzdem erscheinen sie manchmal wie Geister. Warum läßt sich Amy mit einem Mann ein, den sie eigentlich nicht mag? Warum stößt Dr. Peasbody alle Menschen von sich? Warum löst sich Stuart nicht aus seiner unbefriedigenden Ehe? Warum kann Rachel sich nicht entscheiden, das Erbe ihres Vaters anzunehmen? Diese Fragen umschreibt Benjamin Markovits ausgesprochen wortreich, kunstvoll, manchmal unverständlich und langatmig. Die Antworten bleiben vage oder gleich ganz verborgen. Auf Dauer ist es sehr anstrengend, den verworrenen Wegen der Protagonisten zu folgen, die ohne Ecken und Kanten bleiben. Ob es das plötzliche Auftauchen einer Tochter oder der qualvolle Tod des Vaters ist, keine dieser doch dramatischen Begebenheiten vermag den Panzer aus Distanziertheit, Selbstbezogenheit und Langeweile aufzubrechen. Dass Markovits mit seinen Hauptfiguren exemplarische Beispiele für die Persönlichkeiten und das Verhalten vieler Menschen in unseren heutigen Gesellschaften geschaffen hat, ist eine unbequeme Wahrheit, die auch ich nicht gerne schwarz auf weiß sehe. Nichtsdestotrotz ist sie real. Diese Wahrheit in Worte zu fassen, ohne den mahnenden Zeigefinger zu erheben, dafür gebührt "Either side of winter" Ehre.
  23. Cover des Buches Minions - Der Comic 01 (ISBN: 9783841350039)

    Minions - Der Comic 01

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Mueli77

    Dass die Minions derzeit überall zu finden sind, habe ich bereits zum Review des Filmbuches erwähnt. Logischerweise bringt ein solcher Hype auch Produkte hervor, die mit den Minions lediglich die Protagonisten gemein haben. Ähnlich verhält es sich leider auch mit diesem Comicband aus der Feder von Renaud Collin und Didier Ah-Koon. In überwiegend einseitigen Comicstrips, die zumeist kurze und humorvolle Begebenheiten mit den kleinen gelben Helfershelfern abbilden, versucht man auf der Erfolgswelle, der aus den Filmen „Ich, einfach unverbesserlich 1 & 2“, sowie dem aktuellen Minions-Movie bekannten Figuren mitzuschwimmen. Wie schon bei den Comics zu Ubi Softs Raving Rabbids sind die Figuren komplett austauschbar und die Gags würden immer noch funktionieren.

    Insgesamt 46 Comicstrips befinden sich in diesem dennoch wunderschönen Softcoverband im Überformat von 21,5 cm x 28,7 cm. Diese sind zwar nicht chronologisch angeordnet, aber das ist aufgrund der Tatsache, dass sie nur bedingt aufeinander aufbauen, auch nicht notwendig. Und ja, sie sind auch durchaus unterhaltsam, wenn die Minions ihren so alltäglichen Tagesablauf präsentieren und dennoch bleibt am Ende eine gewisse Unzufriedenheit zurück.
    Zwar geben sich Didier Ah-Koon, der für die Ideen und Skripte der Geschichten verantwortlich ist und Renaud Collin, der als Illustrator diese Ideen visuell umsetzt, große Mühe den Filmvorbildern gerecht zu werden, und optisch gelingt dies auch zum größten Teil. Doch inhaltlich sind die Storys, die überwiegend ohne Text auskommen und daher zumindest in diesem Punkt auch für jüngere Leser geeignet sind, zu belanglos. Ganz abgesehen davon, dass einige der Gags für Kids eher ungeeignet sind, weil ihnen hierfür noch das Verständnis fehlt. Auch meine Kinder, mit ihren 5 und 9 Jahren, haben des gelegentlich fragen müssen, was denn so witzig wäre.

    Als großer (oder auch kleiner) Minions-Fan kann man mit dem Band nicht sehr viel falsch machen. Jedoch sollte man seine Erwartungen nicht allzu hoch ansetzen. Was hier geboten wird, ist kurzweilige Unterhaltung, die vor allem auf die Liebhaber der Filme abzielt. Wenn man daher den Preis von 6,50 Euro mit dem Inhalt und der durchaus guten Verarbeitung, mitsamt lackiertem Front- und Backcover, sowie dem sowie dem stabilen Papier im Innenteil, vergleicht, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus angemessen. Für ein paar gemeinsame Minuten mit ein bisschen Humor und den geliebten kleinen gelben Filmhelden ist der Band durchaus geeignet.

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