Bücher mit dem Tag "stücke"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stücke" gekennzeichnet haben.

86 Bücher

  1. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.760)
    Aktuelle Rezension von: buecherlesenundleben

    Ich habe das Buch gelesen, weil wir es als Klassenlektüre begonnen haben. Die Schreibweise war sehr interessant. Man konnte in die Sätze der Figuren hineininterpretieren was man wollte. Es lohnt sich sicher das Buch einmal gelesen zu haben. 

  2. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (6.976)
    Aktuelle Rezension von: Nathaly_Schluttenhofer

    Bellas Leben ist in Gefahr. Ein offensichtlich blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache. Und seine Spuren führen zu Bella. Aber damit nicht genug: Nachdem sie wieder mit Edward zusammen ist, muss sie sich zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrer Freundschaft mit Jacob entscheiden – doch damit könnte sie den uralten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfachen …  

    Dieser Teil geht so sehr ans Herz, das ich immer mal wieder eine Pause machen musste. Es sind so viele Höhen und Tiefen drinnen, das es unmöglich ist, das ich es weglegen kann.

    Die Charaktere sind wieder so in ihren Rollen, das sie in einander verschmelzen. Zwischen Liebe und Hass, aber auch zwischen Retten und gerettet werden, ist der Spalt nicht sonderlich groß. Es werden von beiden Seiten Dinge gefordert, die einfach nicht machbar sind, aber es muss eben doch sein, den sie verbindet etwas, das sie beide lieben! 


    Der Mond führt die Wesen der Nacht zusammen. Die Geschichte wird immer verstrickter und damit auch immer spannender. Die Lage spitzt sich zu und beide Seiten werden immer rabiater in ihrer Vorgehensweise. Sie kämpfen beide um die Gunst eines Menschen und merken nicht, wie sie den Menschen damit in die Enge treiben. 

    Der Schreibstil hat mich vollkommen abgeholt. Die Seiten sind nur so geflogen und ich habe gar nicht gemerkt, wie ich mich manchmal in den Seiten verloren habe, wenn es richtig spannend wurde. Die Figuren sind so authentisch, das sie einfach perfekt zusammen passen. 

  3. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (782)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Ich habe den Film schon so oft gesehen, und nun endlich beschlossen das Buch zu lesen. Und muss sagen, nicht nur ist Mord im Orientexpress einer meiner Lieblingsfilme, nun ist es auch eines meiner Lieblingsbücher. 

    Inhalt des Buches: Nach einigen Mühen hat Hercule Poirot ein Abteil im Kurswagen Istanbul - Calais des Luxuszugs ergattert. Doch auch jetzt ist ihm keine Ruhe vergönnt: Ein amerikanischer Tycoon ist ermordet worden, der ganze Zug voller Verdächtiger. Und der Mörder könnte jederzeit wieder zuschlagen. Eine Aufgabe, wie gemacht für den Meisterdetektiv. 

    Meine Meinung:

    Einfach nur wow. Diese Geschichte ist so ausgeklügelt wie alle anderen Christie Romane, doch sie ist auf eine gewisse Weise anders. 

    Hercule Poirot leistet in diesem Fall tolle Arbeit. Am spannendsten ist vermutlich der Handlungsort des Geschehens. Ein Zug aus dem niemand raus kann. Und eines ist klar einer der Passagiere ist der Mörder. Mit Hilfe von zwei Kameraden erfolgt eine spannende Spurensuche, bei der das Geschick Poirots mal wieder zur Schau gestellt wird, gefolgt von aufregenden Verhören, bei denen unerwartetes sowie vermutetes ans Tageslicht gebracht wird. 

    Da ich schon mehrere Romane Christies gelesen habe, ist mir ihre übliche Struktur mit den etwas länglich wirkenden Einleitungen in die Geschichte sowie die hohe Anzahl an Informationen vertraut, und mir persönlich macht es mittlerweile Spaß es zu lesen. 

    Dieser Roman lässt den Leser auf seine eigene Weise miträtseln wer der Schuldige sein mag.

  4. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    wie auch schon der erste Poirot ist der erste Fall für Miss Marple schon ein Paradebeispiel für Agatha Christies Krimikunst - den Leser erwartet eine wirklich clevere Lösung!

  5. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.085)
    Aktuelle Rezension von: Mandarine_110

    Zwar nicht das beste Buch von David Safier aber eine sehr lustige,  skurrile Handlung.   Gut für zwischendurch wenn man einfach mal lachen möchte. 

    Vermittelt auch eine wichtige und sehr wahre Message!  ;)


  6. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (273)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Aller guten Dinge sind Drei. Meine Agatha Christie-Phase geht weiter, dieses mal mit "Die Tote in der Bibliothek", dem 3. Teil der Miss Marple-Reihe. Auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie "Mord im Pfarrhaus".

    Ich bin im Nachhinein nicht der größte Fan vom Aufbau der Geschichte. Ich finde einen Erzählstrang irgendwie ziemlich sinnlos und es wirkte auf mich, als hätte Christie in dem Fall mehr gewollt als der Geschichte gut getan hat. Trotzdem hat sie mich gut unterhalten und die Auflösung konnte mich auch überraschen. Wenn die Atmosphäre stimmt, und das tut sie hier definitiv, kann ich solche Unstimmigkeiten auch gerne mal verzeihen.
  7. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455650525)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (199)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat.


    Mein erstes Buch aus der Feder dieser Autorin, von der ich schon so viel gehört habe. Ich war wirklich sehr gespannt!

    Der Schreibstil war flüssig, auch wenn ich mich erst daran gewöhnen musste. Es handelt sich nun einmal nicht um einen Roman aus der heutigen Zeit, etwas, das ich sonst gewohnt bin.

    Anfangs hatte ich ein paar Probleme, na gut, ziemliche Probleme, mir die vielen Namen und Charaktere zu merken. Sie werden einem so schnell und in einer solchen Fülle vorgestellt, dass ich völlig den Überblick verloren habe. Damit sind natürlich mehr Verdächtige da, um uns auf Irrwege zu führen, doch trotzdem hat es mir die ersten Seiten ziemliche Probleme beschert.

    Nach ungefähr dem ersten Drittel hat sich das jedoch gegeben und ich konnte mich ganz auf diese spannende und erstaunlich lustige Geschichte konzentrieren.

    Poirot ist schon ein Charakter, wie er mir bisher nicht oft untergekommen ist. Zu dieser Wahrnehmung hat auch beigetragen, dass die Geschichte nicht aus seiner, sondern aus der Sicht von jemand anderem geschrieben wurde. So konnte er mit seinen vielen Eigenheiten noch besser beschrieben werden.

    Natürlich habe ich beim Lesen versucht herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist, doch ich bin kläglich gescheitert. Mehrere, die ich verdächtigt hatte, wurden ziemlich schnell ausgeschlossen. Dafür kamen durch kleine Geschehnisse wieder ganz andere dazu. Und die Auflösung selbst hat mich kopfschüttelnd dasitzen lassen. Damit hätte ich niemals gerechnet, obwohl es im Nachhinein doch eigentlich ziemlich offensichtlich war.


    Ich hatte definitiv Spaß beim Lesen und das wird sicher nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin lesen werde!


  8. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (178)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  9. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Elspeth McGillicuddy, eine Freundin von Miss Marple, sieht einen Mord geschehen. Auf jeden Fall denkt sie, dass sie es gesehen hat.
    Doch wo ist die Leiche?
    Miss Marple macht sich an den Fall mit Unterstützung der jungen Lucy.

    Das Buch ist vergleichbar mit den anderen Büchern Christies und hat mir wirklich sehr gut gefallen.
    An einigen kurzen Stellen fühlte es sich zwar minimal langatmig an, jedoch wurde dies dank der Erzählweise und neu aufgedeckten Geheimnissen schnell weggemacht.

    Hier geht es um die Familie Crackenthrope, und ich finde sie ist sehr interessant dargestellt, vielschichtige und interessante Charaktere, deren erster Eindruck manchmal täuschen kann.

    Im großen und ganzen gefiel mir das buch wiklich sehr, und es war leicht zu lesen.

  10. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (289)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Inhalt

    Der mysteriöse U.N. Owen bittet zehn Personen zu Gast auf seine Privatinsel. Dahingegen lässt der Gastgeber auf sich warten, während sich die Gesellschaft bereits auf der abgeschiedenen ,,Nigger Island" befindet und darüber sinniert, welchen Ursprung die ominöse Einladung eigentlich hat. Eines Abends werden die Männer und Frauen sowohl kurz und knapp als auch geheimnisumwittert darüber aufgeklärt, was ihnen bevorsteht. Peu à peu kommen die Gäste einer nach dem anderen zu Tode. Paranoia macht sich breit und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um den Mörder ausfindig zu machen ...

    Informationen zum Buch

    Agatha Christie fußt den Roman auf Basis des Kinderreims ,,Zehn kleine Negerlein". In einem Vorwort greift der Verlag diesen delikaten Aspekt kurz auf. Jeder muss mit sich selbst ausmachen, wie er zum Thema politische Fairness steht. Der gesamte Roman hätte seinen Sinn verloren, wenn genau diese Basis abgeändert worden wäre.

    Charaktere

    Miss Emily Brent, Miss Vera Claythorne, Mr. und Mrs. Rogers, Mr. Blore, Richter Wargrave, Dr. Armstrong, General Macarthur, Anthony Marston und Philip Lombard haben mich allesamt entsetzt. Agatha Christie hat bestimmte Figuren deutlich detaillierter ausgearbeitet, weshalb der ein oder andere etwas unter den Tisch fällt. Nichtsdestoweniger ist die Personage grundsätzlich authentisch. Nur hin und wieder kommt die Frage auf, weshalb äußerst unlogische und vor allem blauäugige Gedanken zustande gebracht werden.

    Resümee

    Vorab musste ich an das Gesellschaftsspiel Cluedo denken, denn es gibt gewisse Strukturen, die geringfügig ähnlich sind. Davon abgesehen hat mich das Buch derartig gefesselt, dass ich es beinahe nonstop von spätnachmittags bis mitternachts durchgelesen habe. Meiner Meinung nach macht das ein Meisterwerk aus, im Zusammenspiel mit der Plausibilität der Geschichte, der Au­then­ti­zi­tät der Figuren, allgemein dem Grundkonzept und dem Schreib- und Sprachstil seitens der Autorin. Die Wendung, die die Geschichte zum Ende hin nahm, hat mich erstaunt, zumal ich bis dato vollkommen im Dunkeln tappte hinsichtlich des Mörders und seinen Beweggründen. Letztere fand ich sehr spannend, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe.
    Auf alle Fälle ein empfehlenswerter Lesegenuss!

  11. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Miss Marple beobachtet Veränderung über Veränderung: Ihr kleines Heimatdorf St. Mary Mead bekomnt plötzlich eine hässliche Siedlung an den Ortsrand geklatscht und vorbei ist's mit der Ruhe und da zieht auch noch ein Filmstar in Gossington Hall ein. Eine Party bei der berühmten Marina Gregg endet allerdings im Disaster, denn plötzlich bricht die übermütige Siedlungseinwohnerin Heather Badcock tot zusammen. Ursache: Eine vergifteter Cocktail. Aber könnte es sein, dass dieser eigentlich Marina galt? Die hat sich im Laufe ihres Lebens zumindest genug Feinde gemacht.

    Ich habe Mord im Spiegel (den es übrigens in dieser Form nicht gibt, der titelgebende Spiegel entstammt einem sehr schönen Gedicht Alfred Tennysons) schon vor Jahren gelesen und war damals nicht ganz angetan. Jetzt ist es zwar in meiner Gunst gestiegen, reicht aber nicht ganz an meine bisherigen Christie-Erfahrungen ran. Klar, Miss Marple und ihr Umfeld um Inspector Craddock und Co., darunter zum Beispiel die neue Haushälterin Cherry und der freundliche Dr. Haydock, sind immer sympathische Protagonisten, mit denen man zu gern bei Tee und Keksen gemeinsam spekulieren würde und das Buch hat immer wieder mal seine Aha-Momente. 

    Es ist aber der Fall, der schwächelt. Die Red Herrings erfüllen nicht ganz ihre Wirkungen, daher weiß man ziemlich früh, was sich hier genau zugetragen hat. Die Auflösungen der weiteren Todesfälle wirken etwas unbefriedigend. Es ist allerdings sehr interessant, da hier wie auch bei Mord im Orientexpress ein reales Ereignis als Inspiration vorlag. Aber auch ohne diesen zu kennen, kommt man sehr bald darauf, wer Mrs Badcocks (was ist das eigentlich für ein Name?) Tod verschuldet hat. 

    Das heimliche Grundthema des Romanes ist aber die Veränderung: Miss Marple muss sich eingestehen, dass das Alter ihr nun zusetzt und das die Welt weiterwächst, so kalt und unerträglich sie auch wird. Dass sie mit dem neuen Wohnort hadert, konnte ich sehr nachvollziehen. Ich komm aus einem kleinen Dorf und fühle mich jedes Mal abgestoßen, wenn ich durch das grässlich steril-einheitliche Neubaugebiet komme. Was interessant, bin ich doch erst 18 und Miss Marple ist bereits eine alte Dame zurzeit der 1960er. Sorgen und Bedauern bleiben wohl immer die Gleichen, egal wann und von wem.

    Also ich hatte trotz des schwächelnden Falls meinen Spaß mit dem Buch und eigentlich sollte man hier 3.5 Sterne vergeben können. Für Marple-Fans definitiv nette Lektüre, aber kein guter Einstieg für Christie-Anfänger. 

  12. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    nicht der typische Poirot, aber trotzdem einer der besten.

  13. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (151)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    "Fata Morgana" ist der 6. Teil der Miss Marple Reihe und wie immer habe ich mich sehr auf diesen Band gefreut. Miss Marple besucht hier eine alte Freundin, auf deren Landsitz auch eine Erziehungsanstalt für jugendliche Straftäter untergebracht ist. Dieses Setting ist für mich Fluch und Segen zu gleich. Zum einen finde ich es als Handlungsort eine mega Idee, leider leider leider wird daraus aber überhaupt nichts gemacht. Das hat mich wirklich sehr enttäuscht.

    Wie immer hat man viele Charaktere, die man sich irgendwie merken muss und wie immer fiel mir das gar nicht so leicht. Der Fall an sich war aber schon unterhaltsam und ich bin mal wieder so überhaupt nicht auf die Lösung des Ganzen gekommen.

    Für mich war "Fata Morgana" ein unterhaltsames Buch, im Vergleich mit vorherigen Bänden dieser Reihe aber eher durchschnittlich. 

  14. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Einer der bekanntesten Krimis mit Hercule Poirot, die Verfilmung läuft ja des öfteren im TV. Auch wenn man die Auflösung schon kennt (die hier natürlich nicht verraten wird), ist es doch atemberaubend, wie am Ende das Image des bildschönen Mordopfers um 180 Grad gewendet wird und man fetsstellt, daß so ziemlich nur Unwahrheiten und Gehässigkeiten über sie kursierten. Ehepaar Gardener ist zum Schießen, und Monsieur Poirot erwacht nur ganz langsam aus seiner Sommerlethargie, wenn er den "Sherlock Holmes spielt". Auch ein sehr schönes Zeit- und Gesellschaftsporträt!

  15. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (138)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Überraschenderweise erhält Poirot einen Brief, der ihn für einen Fall nach Frankreich ruft. Natürlich folgt er der Einladung, zusammen mit Hastings. Als sie jedoch dort ankommen, ist es bereits zu spät. Der Mann, der ihn gerufen hat, wurde bereits getötet und die Leiche auf dem benachbarten Golfplatz gefunden. Wer steckt hinter diesem schrecklichen Mord? Und es kommt noch schlimmer, denn kurz darauf wird auch noch eine zweite Leiche entdeckt.

    Der zweite Band um Poirot und Hastings hat es wirklich in sich. Er gefällt mir deutlich besser, als noch der erste Teil der Reihe! Der Fall wird immer verworrener und selbst, als erstes Licht ins Dunkel kommt, werden dadurch noch andere Dinge an die Oberfläche gezerrt, die alles auf den Kopf stellen, was ich bisher geglaubt hatte. N ach dem ersten Band bin ich ja schlauer geworden und hatte mir einen Notizblock an die Seite gelegt, doch dieses Mal kam ich mit den verschiedenen Personen deutlich besser zurecht. Vielleicht weil es Anfangs wenige sind und nur Stück für Stück mehr dazukommen? Trotzdem hat es mir nicht dabei geholfen, des Rätsels Lösung selbst zu finden. Ich hatte bis zum Schluss absolut keine Ahnung, wer wirklich hinter allem steckt. Der Wettstreit zwischen Poirot, einem Detektiv der „alten Schule“ und Giraud, einem Detektiv der „neuen Schule“ war fantastisch und hat mich öfters zum Lachen gebracht (auch, wenn von Anfang an klar war, wer gewinnt). Hastings dagegen ging mir im Laufe der Geschichte tatsächlich ein wenig auf die Nerven. Wie schon im ersten Band verliebt er sich Hals über Kopf, allerdings nicht nur in eine, sondern gleich zwei wunderschöne Frauen. Beide kennt er nicht, aber ihre Erscheinungen seien „göttlich“. Ich habe jedoch einen Grund zur Hoffnung, dass das in den nächsten Bänden nicht mehr vorkommt. Mal sehen, ob die Entwicklung stattfindet, oder eine negative Erklärung am Anfang des nächstes Bandes einfließt. Ich bin auf jeden Fall Gespannt und freue mich, bald den nächsten Teil der Reihe zu lesen.

  16. Cover des Buches Das Haus an der Düne (ISBN: 9783455651294)
    Agatha Christie

    Das Haus an der Düne

     (171)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Beim Urlaub an der englischen Riviera machen Hercule Poirot und Captain Hastings die Bekanntschaft der bezaubernden Nick Buckley. Das Erbe der jungen Frau allerdings, ein wunderschönes altes Haus mit Blick aufs Meer, scheint Begehrlichkeiten zu wecken. Denn gleich dreimal kommt es zu mysteriösen Unfällen, denen sie nur mit Glück heil entgeht. Für Poirot steht die Sache fest: Ohne seine Hilfe ist Miss Buckleys Schicksal besiegelt.


    Hier hat mir besonders gut die Zusammenarbeit von Poirot und Hastings (der auch des öfteren in den Büchern erscheint) gefallen. Wie die beiden miteinander überlegen und diskutieren ist gut zu lesen. Auch war es recht spannend, aufgrund auch mehrerer Verdächtiger. 


    Allerdings war ich hier von der Aufklärung am Ende nicht ganz so begeistert.

  17. Cover des Buches Das Eulenhaus (ISBN: 9783596167623)
    Agatha Christie

    Das Eulenhaus

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sunaki

    Ein fairer Krimi zeichnet sich dadurch aus, dass der Leser Hinweise aufgreifen und miträtseln kann.

    Im Idealfall ist er dann unfähig den Fall selbst zu entwirren, während die Lösung im Nachhinein absolut schlüssig klingt, ohne dass versteckte Informationen im Nachhinein hinzugezogen werden müssen.

    Agatha Christie befindet sich in einer seltsamen Position. Ich wäre dazu bereit zu sagen, dass sie notorisch ist Hinweise zurück zu halten und ihre Fälle, wenn man sie auf Beweismittel reduziert, absolut unfair sind. 

    Regel No. 1 ist immer; "Der Mörder wird nicht verdächtigt nimmt aber regen Anteil an den Geschehnissen".

    Aber Regel No. 2 ist; "Physische Beweise sind komplett bedeutungslos."

    Ob nun Alibis, kaputte Uhren, letzte Worte, oder das ach so beliebte festlegen auf ein spezifisches Gender. 

    Dann aber hätten wir das psychologische Profil. Und ich denke hierbei scheint sie.

    Es mag schwer fallen das warum, oder wie zu entlarven, aber wenn man all die physischen Beweismittel vergisst und nur darauf achtgiebt was die Leute sagen, fällt es einen plötzlich viel viel leichter, ihre Intriegen zu durchschauen.

    Das Eulenhaus ist definitiv solch eine Story, allerdings auch eine der schwereren.

    Für Anfänger wäre wohl "Nemesis" eine gute Herrausforderung. Ich kam nahezu augenblicklich auf den Täter.


    Das Eulenhaus selbst ist eine furchtbar simple Geschichte. Generell ist das oft der Fall, alles wirkt so verworren und ist es doch nicht.

    Die Figur des Arztes mag unsympathisch sein, zeigt aber ungeahnte Größe, wie man im späteren Verlauf realisiert. Ob es sein Benehmen entschuldigt, liegt beim Leser.

    Der Cast ist diesmal recht erinnerungswürdig. Agathe hat bekanntlich die Angewohnheit drei identische  Buttler und vier Batchelors auf einmal einzuführen, welche dann etwas schwer ausrinanderzuhalten sind. 


  18. Cover des Buches Das Geheimnis der Goldmine (ISBN: 9783455650563)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis der Goldmine

     (113)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    DAS GEHEIMNIS DER GOLDMINE - ein Fall für Miss Marple! Der mysteriöse Tod eines Geschäftsmanns wirft Fragen über seine skrupellose Vergangenheit auf. Dysfunktionale Familiengeschichte, inklusive. Ein klassisches Who-Done-It, mit überraschendem Ende.🕵🏼‍♀ Einzige Kritik: Im 7. Band der Miss Marple Reihe, tritt selbige leider erst nach der Hälfte des Buchs auf. Der Fokus liegt hier auf Inspectore Neeles Ermittlungen.

  19. Cover des Buches Dreizehn bei Tisch (ISBN: 9783455650297)
    Agatha Christie

    Dreizehn bei Tisch

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich finde echt gefallen an den Krimis, es ist immer wieder ein bisschen wie heimkommen, wenn man Poirot, Hastings und Inspektor Japp bei ihren Ermittlungen begleitet - und auch wenns vom Prinzip her immer das gleich ist, ist es doch jedesmal wieder anders.

     

    Das besondere war hier, dass die Gattin des ermorderten Lord Edgware kurz vor seinem Tod lauthals verkündet hat, wie gerne sie ihn tot sehen würde, wodurch sie natürlich als erstes unter Verdacht stand. Doch so einfach ist es nicht, zumindest für Poirot, der hier versuchen muss, die geschickt eingefädelten Täuschungsmanöver zu durchschauen. 

     

    Es ist natürlich manchmal etwas befremdlich, wenn man die Ansichten der damaligen Gesellschaft so vor Augen geführt bekommt, grade wenn es um die Rollen der Frauen oder auch um Ausländer geht. Auch wenn das in manchen Szenen unpassend wirkt in heutiger Zeit, gibt das ein treffendes Bild ab, grade weil das Buch ja auch zu dieser Zeit entstanden ist und man somit den Flair und die Atmosphäre so lebendig miterleben kann. 


    Wie immer gibt es nicht viel drum herum, sondern die Autorin hält sich in gerader Linie an der Aufklärung des Mordes fest und legt den Fokus auf die Figuren, denen sie alle Möglichkeiten offen lässt und für Poirot viele Fragen aufwerfen. Ein in sich kurzer, knackiger und unterhaltsamer Krimi mit viel Rätselraten und einer interessanten Auflösung. Ich hab nichts auszusetzen :)

  20. Cover des Buches Hercule Poirots Weihnachten (ISBN: 9783455600308)
    Agatha Christie

    Hercule Poirots Weihnachten

     (156)
    Aktuelle Rezension von: buecherblondine_blondie4books

    German version/ English version below

    Agatha Christie entführt uns in diesem Roman in das London der 30-er Jahre, in dem es kaum nach Parfüm riecht, aber nach Mottenkugeln, in dem die Menschen grau und verwaschen aussehen, irgendwie alle gleich, wie Kaninchen oder Schafe. 

    Genauer gesagt nimmt uns die Queen of Crime mit auf eine Zugfahrt, Ziel Gorston Hall, Anwesen der Familie Lee. Der boshafte, aber in die Jahre gekommene Simeon lädt zum Fest der Liebe seine Söhne, die er teilweise seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat, ein – unerwarteterweise kommen noch Stephan Farr, der Sohn eines alten Geschäftsfreundes und eine bis dato unbekannte Enkelin, Pilar Estravados hinzu, was nicht bei allen Familienmitgliedern Begeisterung auslöst – schließlich geht es um liebe Geld! Der Leser bekommt von der ersten Minute an das Gefühl, dass in dieser Familie nicht gerade Friede, Freude, Eierkuchen herrscht – schon gar nicht an Weihnachten!

    Der alte Lee liebt eigentlich nur eines – seine Diamanten, die er in einem Safe in seinem Zimmer aufbewahrt und als seine Freunde bezeichnet. Noch am 22. Dezember ist sich Simeon sicher, dass ihm noch ein langes Leben mit viel Freude bevorstünde – doch bereits einen Tag später findet er ein jähes Ende, scheinbar in einem brutalen Kampf ermordet...

    Doch wer ist der Täter/die Täterin? Alfred Lee, der scheinbar treu ergebene Sohn, der sein eigenes Leben selbstlos dem tyrannischen Vater unterordnet? Oder seine Frau, die gerechtigkeitsliebende Lydia, die zwar ihrem Mann zur Seite steht, aber dennoch die ständigen Launen des Schwiegervaters satthat und sich gar als dessen Sklavin fühlt? Oder doch eher der Draufgänger Harry, immer knapp bei Kasse, der von seinem Vater – der alte Lee will sich scheinbar mit ihm versöhnen – gebeten wird, nach Hause zu kommen? Ein Motiv hätte auch der sensible, zu Depressionen neigende David, der nie über den Tod der Mutter hinweg kam, an dem er seinem Vater eine Mitschuld gibt.

    Schließlich dürfen wir auch Stephan Farr nicht vergessen: Ist er wirklich der Sohn eines alten Freundes aus Südafrika, wie er behauptet? Die undurchsichtige Pilar scheint zwar kein Mordmotiv zu haben, da sie laut dem Testament des Alten leer ausgeht – aber wer weiß, was in der fremdartigen, so ganz unenglischen Schönheit vorgeht... 

    Der Roman umfasst gerade einmal 7 Tage, nämlich die Zeit vom 22. bis zum 28. Dezember – und ist dennoch unglaublich facettenreich. Zwar mag die Geschichte auf den ersten Blick etwa abgedroschen klingen (schließlich kennt man Geschichten um Erbschleicherei und Geldgier heutzutage zur Genüge!), dennoch sollte man nicht vergessen, dass „Hercule Poirots Weihnachten“ bereits mehr als 80 Jahre auf dem Buckel hat und sicher zur damaligen Zeit etwas ganz Außergewöhnliches war. Obwohl ich die Erzählung um die Familie Lee bereits zum zweiten Mal gelesen habe und wusste, wer den Alten auf dem Gewissen hat (das Ende wird hier nicht verraten, aber ich kann versprechen, dass es, wie es sich für Christie gehört, äußerst überraschend ist, aber dennoch Sinn ergibt, wenn man die Anhaltspunkte richtig zusammenfügt), finde ich die Story nach wie vor spannend und vortrefflich erzählt. Auch Christies Humor kommt hier nicht zu kurz, der Hercule Poirot mehrmals über die Angewohnheit der Inselbewohner, ständig die Fenster aufzureißen, staunen (oder sollte ich eher sagen verzweifeln?) lässt. Am Ende löst Englands prächtigster Schnurrbart natürlich den Fall – aber sein Wunsch nach einer Zentralheizung bleibt an diesem Weihnachtfest leider unerfüllt.

     

    In this novel, Agatha Christie takes us to the London of the 1930’s, where it hardly smells like perfume, but mothballs, people look gray and washed out, somehow all the same, like rabbits or sheep.

    More specifically, the Queen of Crime takes us on a train ride, destination Gorston Hall, estate of the Lee family. The mischievous but aging Simeon invites his sons, some of whom he has not seen for many years, to the feast of love – unexpectedly Stephan Farr, the son of an old business friend and a previously unknown granddaughter, Pilar Estravados, show up, which does not meet enthusiasm in all family members – after all, it's all about money! From the very first minute, the reader gets the feeling that this family is not exactly about peace, joy and harmony – especially not at Christmas!

    Old Mr. Lee actually loves only one thing – his diamonds, which he keeps in a safe in his room and refers to as his friends. On December 22, Simeon is sure that he would still have a long life ahead of him with a lot of joy – but just one day later he finds an abrupt end, apparently murdered in a brutal fight...

    But who is the murderer/the murderess? Alfred Lee, the seemingly loyal son who selflessly subordinates his own life to his tyrannical father? Or his wife, the justice-loving Lydia, who stands by her husband, but still has enough of the constant whims of her father-in-law and even feels like his slave? Or rather daredevil Harry, always short of money, who is asked by his father – old Lee apparently wants to reconcile with him – to come home? David, the sensitive son, prone to depression, has also a motive. As he never got over his mother’s death for which he blames his father.

    Finally, we must not forget Stephan Farr: Is he really the son of an old friend from South Africa, as he claims? The shadowy Pilar does not seem to have a motive for murder, 

    Since according to the old man’s will, she is left empty-handed – but who knows what is going on in the mind of this strange, so completely un-English beauty...

    The novel covers just 7 days, namely the period from 22 to 28 December – and is nevertheless incredibly multifaceted. Although the story may sound slightly banal at first glance (after all, there are plenty of stories about hereditary fraud and greed for money these days!), one should not forget that "Hercule Poirot's Christmas" was written more than 80 years ago and certainly quite extraordinary at the time of its publication.

    Although I read the story about the Lee family for the second time and remembered who knocked off the old fellow, (I will not reveal the ending here, but I can promise it is a typical Christie - extremely surprising, but still adds up if you draw the right conclusions), I still find the story exciting and excellently told. Christie does not neglect humour in this novel eighter. Hercule Poirot is several times amazed at (or should I rather say despaired of?) the habit of the islanders to constantly tear open the windows. In the end, England's most magnificent mustache solves the case, of course – but his wish for a central heating unfortunately remains unfulfilled this Christmas.

  21. Cover des Buches Die Schattenhand (ISBN: 9783455650303)
    Agatha Christie

    Die Schattenhand

     (132)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Es ist Miss Marples 3. Fall - doch wo ist Miss Marple? Die Geschwister Jerry und Joanna ziehen von London in die Kleinstadt Lymstock. Deren Bewohner werden von anonymen Drohbriefen geplagt, die absurdes Drama und skandalösen Tratsch verbreiten. Alles nicht so schlimm, bis sich die Frau des Rechtsanwalts nach dem Erhalt eines Briefes umbringt… 

    .

    Ich muss etwas vorweg nehmen, damit die Erwartungen anderer Leser nicht ebenso enttäuscht werden wie meine. Miss Marple hatte ihren ersten Auftritt etwa auf Seite 170 von 210 und war insgesamt 3 Mal auf der Bühne. Von wegen „Miss Marples 3. Fall“ - PUSTEKUCHEN. Detektiv Jerry - Jerry.. wer?!? - tüchtig am Werk. 

    Das ganze Buch ist eine Aneinanderreihung von zufälligen Beobachtungen und darauf folgende verbale Zerpflückung eben dieser durch abwechselnde Bewohner des Dorfes. Immer mit dabei: Jerry, der Fremde aus London, der eigentlich zur Erholung nach Lymstock gezogen ist. Jerry, der definitiv nicht unsympathisch ist, aber leider relativ fade. Ich wollte Miss Marples Scharfsinn und ihre flotten Sprüche.. bekommen habe ich Jerry, der zwar brav für Miss Marple geschnüffelt hat, aber leider so gut in Erinnerung bleibt wie Ovids Metamorphosen.

    Agatha Christies Schreibstil und die Raffinesse des Falles sind jedoch wie gewohnt 1A. Ich habe das Buch, trotz sich wiederholender Szenen und mangelndem Wiedererkennungswert der Protagonisten wie der Wind gelesen.

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    Fazit: Ein netter Krimi für jeden der gerne Klatsch & Tratsch Dialoge liest - für Fans von Miss Marple, die gerne auch Bücher lesen, in denen Miss Marple vorkommt, aber leider eher nichts. Do not touch. 


  22. Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)
    Agatha Christie

    Die großen Vier

     (74)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Poirot steht vor seinem bisher größten Fall. Eine Geheimorganisation mit vier einflussreichen Mitgliedern versucht ihn zum Schweigen zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seinem alten Freund Hastings. Doch die großen Vier wollen sich einfach nicht schnappen lassen.

    Meine Meinung: Bisher war ich von Mrs. Christie sehr angetan und verschlang Poirots Fälle. Doch diesmal wollte mich der Fall einfach nicht packen. Es wirkte eher wie eine verwirrende Ansammlung an Kurzepisoden, die viel zu schnell gelöst wurden und irgendwie immer unbefriedigend endeten. Mit den großen Vier wurde ein Gegner geschaffen, der viel zu groß angelegt wirkte und so gar nicht in das übliche Whodunnit Schema passen wollte. Also habe ich ein bisschen nachgeforscht und anscheinend war Mrs. Christie bei der Arbeit an diesem Buch in finanziellen Nöten und hat dann tatsächlich die Kapitel einzelnd veröffentlicht, um möglichst schnell an ein wenig Geld zu kommen. Leider wirkte dadurch die Gesamthandlung sehr unausgewogen und verlor sich in seinen ständigen Hinweisen auf die großen Vier, die doch immer gleich endeten. Dadurch wurde es ein regelrechtes Durchquälen durch 224 Seiten, die nicht zu enden schienen. So freue ich mich nun auf weitere Werke und versuche diesen Fehlschlag einfach zu vergessen.

  23. Cover des Buches Das krumme Haus (ISBN: 9783455004991)
    Agatha Christie

    Das krumme Haus

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

                          4.5 Sterne für einen richtig gut aufgebauten, unterhaltsamen und spannenden Krimi!

    Nachdem ja der Film 2018 bei uns in die Kinos kam war ich natürlich total neugierig auf das Buch - und ich finde, dass es ein rundum gelungener Krimi ist!

    Witzig fand ich ja, dass Agatha Christie im Vorwort schreibt, dass es eins ihrer besten Bücher ist, weil sie so viel Vergnügen beim Schreiben daran hatte. Manche Geschichten gehen nicht so leicht von der Hand und diese hier scheint ihr immens viel Spaß gemacht zu haben - und mir auch!

    Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Charles, der durch seine Heiratsabsichten um Sophia in ihre Familiengeschichte und den Mord hineingezogen wird. Da sein Vater bei Scotland Yard arbeitet, hat er einige Einblicke in die Ermittlungen, versucht aber, auch selbst verborgene Details herauszufinden. Was natürlich nicht leicht ist, da alle aus der Familie unter Verdacht stehen - und er natürlich eigentlich niemanden aus der Verwandtschaft seiner Zukünftigen diffamieren will.
    Der Tod des alten Aristide Leonides scheint auf den ersten Blick nämlich keinem von ihnen einen besonderen Vorteil verschafft zu haben, trotzdem kommen Aspekte ans Licht, die einige durchaus zum Mord angestachelt hätten können.

    Neben den typischen Verhören, der Suche nach Indizien und dem Rätsel raten gibt es auch interessante Gedankenspiele zu den Beweggründen eines Mörders und zwischendurch immer wieder kurze Anspielungen auf Sichtweisen zu Themen wie Krieg bzw. Kriegsdienstverweigerung (geschrieben wurde es ja in den 50er Jahren), zu der Rolle der Männer im Gesellschaftsleben, aber auch einige interessante Einblicke auf das zwischenmenschliche in der Familie bzw. auch allgemein zu Kindern.

    "Ein solcher Schwächling!", sagte ich ungläubig.
    "Warum glauben Männer eigentlich immer, der Neandertaler müsse zwangsläufig der einzige Persönlichkeitstyp sein, der auf das andere Geschlecht anziehend wirkt? ..." Seite 88

    "Es leiden mehr Kinder unter zu viel als unter zu wenig elterlicher Einmischung." Seite 153

    Gerade der zweite Ausschnitt ist bei mir hängen geblieben und ich hab ihn mehrmals gelesen - und werde sicher auch nochmal darüber nachdenken. Überhaupt gab es hier mehr so kleine Momente, die ich für die Zeit damals schon echt interessant fand, dass sie Erwähnung gefunden haben.

    Insgesamt jedenfalls ein guter, spannender Krimi mit besonderen Charakteren, der viel Spaß gemacht hat beim mitraten. Die Auflösung war außergewöhnlich und hätte ich so nicht damit gerechnet.        

  24. Cover des Buches Blausäure (ISBN: 9783455003260)
    Agatha Christie

    Blausäure

     (137)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Einfach nur wow. Wie die Ereignisse und der Fall ausgegangen sind. Agatha Christie schafft es immer wieder.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich muss zugeben es gab einige Stellen gegen die Mitte die etwas langatmig wirkten aber im Großen und Ganzen war dies ein sehr spannender Fall.
    Die Charaktere sind alle vielfältig und vielschichtig gestaltet. man zweifelt wirklich an seinen eigenen Gedanken und erstellt Hypothesen ob es nun Selbstmord war und wenn nicht wer der Mörder sein könnte.
    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und sehr raffiniert

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