Bücher mit dem Tag "sturmflut"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sturmflut" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Sturmherz (ISBN: 9783548288390)
    Corina Bomann

    Sturmherz

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap

    Alexa Petri, hatte überwiegend keine schöne Kindheit. Ihre Mutter hatte sich nach ihren 11 Lebensjahr mächtig verändert, was sie sich nie erklären konnte. Sie verhielt sich sehr herzlos ihrer Tochter gegenüber. 

    Doch dann ändert sich plötzlich alles alls ihre Mutter wegen eines Schlaganfalles im Krankenhaus kommt und im künstlichen Koma liegt, wird sie in die Pflicht gebeten. Sie muss sich um eine Verfügung kümmern usw. Das führt dazu, dass sie in die Vergangenheit ihrer Mutter taucht, die mit der Sturmflut im Jahre 1962 zusammenhängt und der ersten großen Liebe der Mutter. Durch ihn erfährt sie einiges, auch warum ihre Mutter plötzlich irgendwann so verändert hatte.

    Die Geschichte ist sehr echt und man kann sich super hinein versetzen. Man landet sowohl in der Zeit der Sturmflut mit all seinen Folgen und das ganze drum herum, so wie wenn ein Familienmitglied eine Verfügung benötigt und was zu tun ist. Hervorragend geschrieben und wirklich sehr ergreifend. Ich kann die Autorin wärmstens weiter empfehlen. 

  2. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  3. Cover des Buches Winterapfelgarten (ISBN: 9783548612300)
    Brigitte Janson

    Winterapfelgarten

     (92)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Roman konnte mich ab der ersten Seite fesseln und begeistern. Die unterschiedlichen 4 Frauen mochte ich sehr. Ein tolles Buch über Freundschaft, Neubeginn und Liebe mit etwas Tiefgang.

    Ein toller Wohlfühlroman, den ich irgendwann mal wieder lesen werde. Klare Leseempfehlung von mir und 5 Sterne. Ideal zum Abschalten. Zählt für mich jetzt schon zu meinen Lieblingswohlfühlbüchern und wird einen Platz in meinem Bücherregal finden. 



  4. Cover des Buches Lügengrab (ISBN: 9783442482382)
    Hendrik Berg

    Lügengrab

     (59)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Der Anfang gibt sich noch ganz beschaulich, gemütlich. Doch dann werfen sich Fragen auf, den Freund von Swantje betreffend, der unter mysteriösen Umständen vor 3 Jahren verschwunden ist. Swantje hört nicht auf nachzufragen und holt sich Theo Krumme auf ihre Seite. Krumme, als Kriminalkommissar, stellt die richtigen Fragen an die Verdächtigen und gerät selber in Gefahr. 

    Das andere Geschehen in diesem Zusammenhang muss bitte jeder selbst lesen. 

    Die Figuren in diesem Krimi sind sehr sympathisch (bis auf die Bösewichte ;) )

    Krumme hat noch zu tun mit der Trennung von seiner Frau und damit, dass er seine Tochter, die inzwischen in Australien lebt, viel zu selten wenn überhaupt sehen kann.

    Die Klicke auf Hooge, Swantjes Freunde, sind zum Teil sehr undurchsichtig und ich hatte Schwierigkeiten sie einzuschätzen. 

    Lasst euch überraschen, wie die Geschichte ausgeht!

    Viel Spaß beim Lesen!

  5. Cover des Buches Die Villa am Meer (ISBN: 9783442485956)
    Micaela Jary

    Die Villa am Meer

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Amber144
    Ich bin eigentlich kein großer Fan von historischen Romanen. Allerdings hat mich bei diesem Buch der Klappentext neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.

    Das Cover finde ich sehr passend und gibt den Inhalt der Geschichte auch sehr gut wieder.

    Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an gefallen und mich gefangen genommen.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, dass ich als Leser die Gefühle, die die Autorin rüber bringen wollte, genau nachvollziehen konnte.

    Es ist eine tragische Geschichte in der es um eine Heirat mit einem viel älteren Mann geht. Katharina ist in der Ehe nicht wirklich glücklich, da ihr Mann gerne eine Frau hätte, die nur im Haus tätig ist und sich um die Kinder kümmert. Dies möchte Katharina allerdings nicht. Sie möchte einen Strandkorbverleih aufbauen und so ihrem Mann auch finanziell nicht zur Last fallen.

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Katharinas Entscheidungen und Erlebnisse haben mich mit ihr mitfiebern lassen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch das Einspielen des ersten Weltkriegs und wie es die Bewohner des Ortes trifft fand ich sehr passend und nicht übertrieben.

    Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen und vergebe absolut verdiente 5 Sterne für diese tolle Geschichte von einer starken Frau.
  6. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.245)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  7. Cover des Buches Sturmläuten (ISBN: 9783404174720)
    Nina Ohlandt

    Sturmläuten

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch hat mich überzeugt, war stets spannend und die Story war nicht vorhersehbar.

    Es gab einige aus meiner Sicht unnötige Dinge, so etwa die ganzen Foltergeschichten.

  8. Cover des Buches Tochter der Elbe (ISBN: 9783404169849)
    Ricarda Jordan

    Tochter der Elbe

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Malka
    Handlung: Es geht um eine junge Frau ( Hilke ), die ich persönliches Glück zu finden versucht. 
    Dabei erlebt sie eine Menge nicht immer positives. 
    Doch letztlich scheint das Glück doch auf ihrer Seite zu sein.  Lasst euch überraschen und lest selbst. 


    Sprache: Von der Sprache her fand ich den Roman verständlich. Die Autorin hat kaum oder so gut wie keine Fremdwörter benutzt, wo man hätte nachschlagen müssen. Ricarda Jordan hat die Handlung und die Personen sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich in dieses Zeitalter und in diese Welt hinein versetzen konnte. 




    Fazit/eigene Meinung: 


    Für mich persönlich war dies der dritte Historische Roman den ich gelesen habe. Der Anfang bis zur zweiten Hälfte des Buches war für mich sehr langwierig, sodass ich mich Anfangs sehr überwinden musste weiter zu lesen. Doch dann, wo sich Hilke endlich auf den Weg macht ihren "Verlobten" zu suchen, wird es tatsächlich spannend. Ab da konnte ich das Buch nicht mehr weg legen. 
    Jedoch bleibt am Ende finde ich ein offenes Ende, so dass man schon neugierig wird, wie es denn nun noch weitergeht. 


    Auch super finde ich, dass die Autorin, erklärt oder schreibt, welche Personen aus ihrem Roman es wirklich gab und welche Handlungen oder Geschehnisse der Wirklichkeit entsprechen. 


    Also fangt an zu lesen. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen. :)

  9. Cover des Buches Unter dem Elbsand (ISBN: 9783492303705)
    Christiane Fux

    Unter dem Elbsand

     (24)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ich kann mich noch gut an die verherende Sturmflut 1962 in Hamburg erinnern....inmitten dieses Geschehens wird man bei mLesen des Buches zurückversetzt.

    Theo ist wieder mal gefordert und hat seinen bisher persönlichsten Fall zu lösen.

    Für mich der bisher beste Teil dieser Reihe!

  10. Cover des Buches Sturmflut (ISBN: 9783423086363)
    Margriet de Moor

    Sturmflut

     (57)
    Aktuelle Rezension von: JoKeplin
    Armanda ist neidisch auf ihre Schwester Lidy - diese hat alles, was sie selbst begehrt. Dann stirbt Lidy bei der Sturmflut 1953 und Armanda übernimmt tatsächlich das Leben ihrer Schwester: Sie heiratet ihren Schwager und lässt sich von ihrer Nichte "Mama" nennen. 
    Das Buch verfolgt die Schicksale der Schwestern parallel verschoben -  während Lidy noch um ihr Überleben kämpft, ist Armanda schon seit drei Jahren mit ihrem Schwager verheiratet. Ein kleiner Extra-Coups der Autorin: Lidy ist anstelle ihrer Schwester nach Zeeland gefahren, weil Armanda lieber an ihres Schwagers Seite auf eine Party möchte. 
    Lidys letzte Tage während der Flut sind natürlich sehr spannend und im wahrsten Sinne des Wortes mitreißend; Armandas Leben hingegen ist langweilig...wer das Leben einer anderen Person lebt, ist einfach langweilig. 
  11. Cover des Buches Die Glocken von Vineta (ISBN: 9783442374212)
    Charlotte Lyne

    Die Glocken von Vineta

     (46)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Vineta im 12. Jahrhundert: Die Zwillingsbrüder Warti und Bole wachsen gemeinsam in einer der reichsten Städte des Ostseeraums auf. Zwar gab es schon immer große Unterschiede zwischen den beiden Söhnen eines reichen Kaufmannes, doch als nach dessen Tod Warti das Erbe in Reichtum antritt und Bole als Fischer zurücklässt, der sich durchs Leben kämpfen muss, kommt es endgültig zum Bruch zwischen den beiden. Während Warti voller Elan durchs Leben schreitet, die schöne Russin Natalia kennen und lieben lernt hadert sein Bruder mit dessen Schicksal. Doch die Blütezeit Vinetas scheint sich dem Ende zuzuneigen. Der Konflikt zwischen Christen und Heiden spitzt sich immer mehr zu und auch die christlichen Nachbarländer Vinetas geiern immer mehr auf dessen Wohlstand und wollen sich endlich das "Heidenbabel" unter den Nagel reißen. Und während Warti sich langsam wieder auf dem absteigenden Ast befindet, hat Bole durch Verrat es geschafft, sich aus der Armut zu befreien. 

    Ich hatte bereits ein Buch von Charlotte Lyne gelesen, weshalb der Schreibstil keinerlei Neuland für mich war. Dieser ist in meinen Augen sehr angenehm beschreibend, ohne dabei zu ausartend zu werden und sehr passend für einen historischen Roman. Insofern schreckte ich auch nicht davor zurück, das Buch zu lesen, da "Die Glocken von Vineta" das Buch der Autorin ist, dass mich schon immer von ihren Büchern vom Klappentext her am meisten angesprochen hat. Ich finde die Christianisierung im 11. und 12. Jahrhundert in Europa extrem spannend und auch dass die Geschichte mit Vineta eine versunkene Stadt als Handlungsort hat, die ich bis jetzt nur aus Legenden kannte, hat mir sehr zugesagt. So war ich leider enttäuscht, dass mich das Buch nur kaum mitreisen konnte, und ich mich auf weiten Teilen der Geschichte langweilte. Das vorhandene Potential mit Machtkämpfen und Christianisierung wurde kaum ausgeschöpft. Zwar kam es immer wieder zu Stellen, die gerade danach schrien, die Geschichte rasant zu machen, doch die Spannung an diesen Stellen wurde nur sehr kurz aufgebaut, bevor sie sich in kompletter langweiliger Belanglosigkeit entlud. Und auch die Protagonisten konnten mich anfangs kaum mitreisen. Auf den ersten 100 Seiten blieben mir Warti, Bole und Natalia seltsam fremd, sodass ich mich kaum in sie hineinversetzen konnte. Im Laufe des Buches änderte sich dies allerdings, und so konnte ich letztendlich Sympathien vor allem für Natalia aufbauen. Die Nebencharaktere waren allerdings nicht mehr so facettenreich gestaltet und so fand ich beispielsweise Jakub und Anton recht einseitig und vorhersehbar. Jula, Boles hinterlistige Frau bildete dabei allerdings eine Ausnahme. Sie wirkte mit ihrem Hass und der Persönlichkeitsveränderung und letztendlich auch mit ihrem Schicksal besonders authentisch auf mich, vor allem wenn man ihre unglücklichen Lebensumstände und den Fakt, dass die Geschichte im 12. Jahrhundert spielt, berücksichtigt. Sehr gut gelungen ist hingegen die Verwebung von Fiktion mit historischen Fakten. Die Hintergründe hinter Vineta sind sehr ausführlich recherchiert und vor allem die Beschreibungen dessen, was sich sonst noch so in Europa abspielte waren für mich ein wahrer historischer Leckerbissen. Ich fand es extrem interessant vor allem über die Thronstreitigkeiten in Dänemark zu erfahren, die ab einem gewissen Punkt eine ständige Randpräsens in der Geschichte innehatten, aber auch über das Voranschreiten der Christianisierung und der Zurückdrängung der heidnischen Fürstentümer, dessen Beschreibungen vor allem im ersten Drittel des Buches recht präsent waren. 

    Letztendlich kann ich sagen, dass es der Autorin beim Schreiben dieses Buches daran fehlte, die Geschichte spannend zu gestakten, wohingegen das Setting und die historischen Fakten eine perfekte Grundlage für einen guten historischen Roman geboten hätten. 

  12. Cover des Buches Klack (ISBN: 9783462046847)
    Klaus Modick

    Klack

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Die älteren Semester kennen sie noch, die Kameras, die nur eine Tag und Nachteinstellung hatten, in die man Filme mit 12, 24 oder 36 Fotos einlegen musste und die dann vom Fotogeschäft seiner Wahl entwickelt und zu Abzügen gemacht wurden. Agfa-Klick war der gebräuchliche Name der Billigkameras, und eine spielt in Modicks Buch die Hauptrolle, indem sie zur Zeitzeugin einer Epoche Anfang der 60er wurde. In 15 Bildern erzählt sie die Geschichte von Markus, der in dieser Phase der bundesdeutschen Erholung seine Zeit vom Kind zum Jugendlichen erzählt, mit den Schwerpunkten der Pubertät und der ersten Liebe, eingebettet in die ersten Kontakte mit ausländischen (Italiener) Zugegogenen, die Klischees der Nachkriegsgeneration und der Alten, die den Krieg noch miterlebten und nun den schweren Übergang kompensieren müssen.
    Modick, ein großartiger Erzähler, der seine Kunst schon mehrfach unter Beweis gestellt hat, lässt der Kamera die Auswahl der Schwerpunkte, das, was zufällig auf dem jeweiligen Foto zu sehen ist, ist eine Momentaufnahme, die im Kapitel darauf ausgeführt, und wo es sein muss, erklärt und richtiggestellt wird.
    Das Ganze ist ein teilweise schönes Bild dieser Zeit, ohne in Klischees steckenzubleiben. Die ungewollte Komik ist dann doch irgendwie beabsichtigt, weil es nun mal so war zu dieser Zeit. Das Rührende behält nicht nur sein sanftes Gesicht, es verklärt auch die innewohnende Nostalgie nicht als etwas Kitschiges, sondern wird zum Film des Lesers, der sich an die Zeit ebenfalls erinnern kann. Er kann seine alten Fotos herausholen und sagen: "Genauso war das", und wer weiß, vielleicht kann er der heutigen Generation etwas erzählen, was sie interessieren könnte. Von Klack-Kameras, von Anstand, von Respekt untereinander, von menschlichem Umgang miteinander, von der Aufregung, die Liebe zu entdecken, ohne auf das Internet zurückgreifen zu müssen. Von Momenten, die zu Erinnerungen wurden, die ein ganzes Leben bestehen bleiben. Ein schönes, stilles Buch, wenn man es einfach so entdecken will, ohne jeden Satz zu hinterfragen.
  13. Cover des Buches Misa – Die Geisterkatze von Stralsund (ISBN: 9783959592031)
    Janika Hoffmann

    Misa – Die Geisterkatze von Stralsund

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Misa stirbt bei einem Unfall als sie versucht einem Artgenossen das Leben zu retten. Danach streunt sie als unsichtbare Katze durch die Stadt und vollbringt gute Taten.

    Die Geschichte klingt nicht besonders spektakulär, ist aber sehr niedlich und auch stellenweise recht spannend. Sie liest sich wie ein Märchen. Dabei erfährt man etwas über typisches Katzenverhalten sowie über die Geschichte der Stadt Stralsund, insbesondere das Ostseeturmhochwasser des Jahres 1872. Tatsächlich könnte es sich genau so zugetragen haben; mit ein wenig Fantasie Dichtung und Wahrheit verschmolzen zu einer Fabel, einer Sage. Ich musste selbst recherchieren, in wie weit die Geschichte auf realen Ereignissen beruht.

    Der Schreibstil der Autorin kam mir stellenweise etwas holprig vor, ist aber im Großen und Ganzen gut und flüssig lesbar. Die Geschichte ist niedlich, ja, mehr aber irgendwie auch nicht.

  14. Cover des Buches Der Schimmelreiter (ISBN: 9783863520946)
    Theodor Storm

    Der Schimmelreiter

     (11)
    Aktuelle Rezension von: anena
    Die Novelle "Der Schimmelreiter" wird von Stefan Gwildies vorgelesen und mit kurzen Musikpassagen zwischendurch begleitet. Es ist wirklich ein Hörgenuss!
  15. Cover des Buches Der Schimmelreiter / Immensee (ISBN: 9783596900367)
    Theodor Storm

    Der Schimmelreiter / Immensee

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Der Fuchs (ISBN: 9783499270970)
    Nis-Momme Stockmann

    Der Fuchs

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Achtsamkeit
    In dem Buch wird die Geschichte von Finn erzählt. Beginnend mit der Flut, die seinen Heimatort untergehen lässt. Dabei erinnert e sich an vergangene Kinder und spätere Jahre. Leider ist dies ein auf und ab, ein hin und her von Gegenwart, Vergangenheit, Fiktionen, Mysterien. Das fordert sehr  die Konzentration des Lesers und ist schwierig zu lesen und auch zu verstehen. So werden 714 Seiten irgendwann zu einer Qual. Sicher gibt es Leser die sich auf diesen Schreibstil einlassen können und fasziniert sind. Ich war leider enttäuscht.
  17. Cover des Buches Der Schimmelreiter (ISBN: 9783743175112)
    Theodor Storm

    Der Schimmelreiter

     (1.033)
    Aktuelle Rezension von: Saasmann01

    Musste ich in der Schule lesen. Aber nur weil ich gezwungen wurde, das hier zu Lesen, bewerte ich nicht aus Prinzip mit einem Stern. Das rührt nämlich von der einschläfernden Erzählweise her. Zäh, langwierig und vergessenswert. 

  18. Cover des Buches Tiefenangst (ISBN: 9783404168200)
    Craig Russell

    Tiefenangst

     (33)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Tiefenangst ist der 6. Thriller um Jan fabel, den Ersten Hamburger Hauptkommissar. Er und sein Team haben es diesmal mit einem sehr verzwickten Fall zu tun.
    Zum einen geht es um den Network-Killer ..... Ein Mann der seine Opfer in der virteullen Welt des Internets aufpürt und tötet...
    Aber es geht um viel mehr.
    Um den Pharos-Konzern, exxtrem reich, sehr gut vernetzt, Technik auf dem neusten Stand.... eine neue Sekte, die seine Mitglieder einer Gehirnwäsche unterzieht....
    Angeblich alles im Namen der Umwelt....
    Was haben de Network-Killer und die omninöse Sekte gemeinsam? Wie passt Meliha dazu, die offenbar was wichtiges herausgefunden hat und nun in großer Gefahrt schwebt????
    Oder Roman, der nur in der virtuelen Welt unterwegs ist.... Er hat auf illeglen Weg ein Millionenvermögen angehäuft und einen gefährlichen Virus freigesetzt, der auch die PCs der Polizei befallen hat....  (den Klabautermann)
    Viele ungeklärte Fragen.
    Das Buch ist spannend, teilweise etwas zu wissentschaftlich und zu undurchsichtig...
    Nicht alle offenen Fragen werden geklärt. LEiDER!!!
    Ich gebe 4 Sterne
  19. Cover des Buches Die letzten Tage von Rungholt (ISBN: 9783548607016)
  20. Cover des Buches Die Flöte von Rungholt (ISBN: 9782919801244)
    Gerit Bertram

    Die Flöte von Rungholt

     (9)
    Aktuelle Rezension von: kupfis_buecherkiste

    Als ich vor einem Weilchen vor der Bibliothek in Tempelhof gewartet habe, bis diese ihre Tore öffnet, habe ich in den Auslagen das Buch „Die Flöte von Rungholt“ entdeckt. Als Nordseefan lockte mich das Buch an, und ich hab es mitgenommen.

    Im 14. Jahrhundert wandert Endres durch Norddeutschland als Tolmetsch (heute Dolmetscher) und sucht Arbeit. Doch er ist ist auf der Hut, denn bereits zu dieser Zeit werden Juden verfolgt, und Endres ist Jude. Als er auf Rungholt Arbeit findet, lernt der Levke und ihren Vater kennen. Endres verliebt sich in Levke. Als sich herausstellt, dass Levke ebenso dem jüdischen Glauben angehört, kann Endres sein Glück nicht fassen. Doch das Glück wird getrübt, denn Hinnerk hat auch ein Auge auf Levke geworfen, und versucht nicht nur einmal sein Glück bei der Schäferstochter. Als seine Übergriffe kaum noch zu vertreten sind, fliehen Endres und Levke mit Levkes Vater. Bei der Flucht geraten sie in die schlimme Flut, die viele Inseln verwüstet hat. Doch Hinnerk verfolgt die beiden und spürt beide auf. Können Levke und Endres sich gegen Hinnerk wehren? Und welche Rolle spielt die Okarina?

    Von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Die Stimmung des Buches lässt einen in eine vergangene Welt abtauchen, es blieb spannend, geschichtlich lehrreich und die Liebesgeschichte war nicht zu seicht. Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet und hatten die erforderliche Tiefe. Das einzige, was ich derzeit zu bemängeln habe, ist dass die Flöte, sprich die Okarina eine sehr geringe Rolle spielt. Der Titel ist toll, verführt hier aber dazu, etwas mehr zu erwarten als ein Bindeglied zwischen zwei Zeitachsen.

    Dennoch ein schönes Buch für ein paar gemütliche Lesestunden.

  21. Cover des Buches Wider den Blanken Hans (ISBN: 9783529061622)
    Hans-Jürgen Rapsch

    Wider den Blanken Hans

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Die Tochter von Rungholt (ISBN: 9783746630298)
    Birgit Jasmund

    Die Tochter von Rungholt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Rungholt liegt auf einer Insel in der Nordsee. Iven bewirtschaftet dort nach dem Tod seines Vaters gemeinsam mit seiner Schwester Laefke den Hof der Familie. Sein Vater wurde von Wogensmannen umgebracht und Iven sinnt auf Rache, möchte das Treiben dieser Räuberbande unbedingt beenden. Doch mit diesem Anliegen steht er recht alleine da, die einen fürchten sich zu sehr, die anderen stecken mit den Räubern unter einer Decke.
    Abgelenkt wird Iven aber auch durch die Kaufmannstochter Silja, in die er sich verliebt. Ihr Vater hat allerdings andere Heiratspläne für seine Tochter.

    Ich habe aufgrund der Buchbeschreibung eine etwas andere Geschichte erwartet. In Klappentext und durch das Cover werden mystische Erwartungen geweckt, die das Buch für mich nicht erfüllt hat. Es handelt sich um einen historischen Roman inklusive Liebesgeschichte, aber in beiden Kategorien konnte mich das Buch leider nicht so recht überzeugen. Auch der Titel lenkt die Erwartungen in eine völlig falsche Richtung, denn Silja ist keine Tochter Rungholts und Laefke, auf die er wohl hinweisen soll, spielt eigentlich eine Nebenrolle.

    Für mich als Süddeutsche war es ziemlich schwierig, in die Geschichte hineinzukommen. Obwohl am Ende des Buches ein Glossar enthalten ist, habe ich mich mit vielen Begriffen und Namen sehr schwergetan. Ich lese oft Bücher, auch historische Romane, die im Norden Deutschlands spielen, solche Probleme wie hier hatte ich allerdings noch nie. Die Gesellschaftsstruktur hätte meiner Meinung nach besser erklärt sein sollen, mir war nie klar, wer hier wann und warum das Sagen hat, es gab so viele Titel, Namen und Personen. Auch verwirren unnötig viele Handlungsstränge, die teilweise nicht einmal zu einem Ende geführt werden. Die Liebesgeschichte zwischen Iven und Silja fand ich leider auch nicht wirklich fesselnd, sondern relativ vorhersehbar, die Emotionen kamen hier bei mir als Leserin einfach nicht an.

    Die Sturmflut, die zum Untergang Rungholts führt, fand ich sehr erschreckend beschrieben, ich habe Häuser werden weggeschwemmt, Menschen und Tiere sterben - man kann nichts machen, hat keine Chance gegen die Wassermassen. Selbst heute ist man ja trotz aller Technik bei großen Überschwemmungen noch teilweise hilflos, wie schlimm muss das dann damals erst gewesen sein, als man dem Meer gar nichts entgegenzusetzen hatte und auch Rettungsmaßnahmen kaum möglich waren.

    Insgesamt hat das Buch interessante Einblicke in eine mir wenig bekannte Gegend und Zeit gegeben, aber irgendwie fehlte mir in der Geschichte leider auch etwas, sie hat sich gut lesen lassen, mich aber nicht mitgerissen.

  23. Cover des Buches Mädchen in Hyazinthblau (ISBN: 9783453354784)
    Susan Vreeland

    Mädchen in Hyazinthblau

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Vermeer, ein verarmter Maler mit einer großen Familie. Er malt, um Rechnungen bezahlen zu können. Er nach seinem Tod gewinnen seine Werke erheblich an Wert.
    In diesem Buch wird die Geschichte der jeweiligen Besitzer erzählt. Von "heute" rückwärts in der Zeit bis zu dem Jahr, als es gemalt wurde.
    Interessant und unterhaltsam.
  24. Cover des Buches Die Herrin (ISBN: 9781511744065)
    Helmut Barz

    Die Herrin

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „Ich habe da eine Theorie, die den Fluch der Stadt erklären würde: Es gibt hier einen Vampyr.“ (Zitat Seite 140)

     

    Inhalt

    Jonathan Hansen, ein junger Staatsanwalt in Berlin, freut sich auf eine Tätigkeit als Amtsrichter in der kleinen, beschaulichen Stadt Broiversum an der Nordsee. Seine Ehefrau Katharina ist weniger begeistert, sie rechnet mit einem langweiligen Kleinstadtleben, auch wenn sie die Zeit für das Schreiben ihrer Doktorarbeit nützen will. Daher freut sie sich über die Einladung einer gebildeten und interessanten alte Dame, sie zu besuchen. Von allen Menschen nur „Herrin“ genannt, ist diese Philanthropin seit vielen Jahren die Wohltäterin von Broiversum. Warum aber werden gerade hier am Strand immer wieder tote junge Frauen gefunden, die offensichtlich aus einer ausweglosen, persönlichen Notlage den Freitod im Meer gewählt haben? Ist der berüchtigte Puntendreher, der hier gebrannte Schnaps, wirklich das einzige Gefährliche in Broiversum? Der Arzt Mies van Helsing, Jonathans bester Freund, sieht dies völlig anders, als er zu Besuch kommt.

     

    Thema und Genre

    Diese Geschichte ist ein Vampirroman im Sinne der klassischen Schauerliteratur. Es muss nicht unbedingt der düstere Borgopass in Rumänien sein, die dunkle Seite Londons oder ein einsames Schloss in der Steiermark im späten 19. Jahrhundert, es können auch die Zwanzigerjahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges sein und die stürmische Nordsee. Auch Faust’sche Elemente spielen eine Rolle, es muss nicht immer der Teufel sein, dem wir unsere Seele verkaufen, und es muss nicht immer die Seele sein, die wir in den Handel einbringen.

     

    Charaktere

    Dass Jonathan Hansen und Mies van Helsing an Bram Stokers Figuren erinnern, ist Absicht. Für den Familiennamen „van Helsing“ hat der Autor eine durchaus originelle Erklärung. Auch in dieser Geschichte ist Jonathan diplomatisch, etwas vorsichtig und realitätsgebunden, während Mies als großer Freund von Schauergeschichten auch in der Realität die deutlichen Zeichen erkennt: in Broiversum lebt ein Vampyr.

     

    Handlung und Schreibstil

    Die Sprache nimmt Anleihe an den klassischen Vorbildern und passt in die Ausdrucksweise der frühen Zwanzigerjahre, jedoch in einer modernen, sehr angenehm zu lesenden Interpretation.

    Die Ereignisse finden im Jahr 1921 statt. Tagebucheinträge des Vampyrs ergänzen die Handlung durch Details, die niemand sonst wissen kann.

    Obwohl bereits auf dem Buchrücken bestätigt wird, dass zu den in ihrer Art sehr treffend geschilderten Einwohnern von Broiversum auch ein Vampyr gehört, ist es eine spannende Geschichte, denn die Hintergründe, die sich erst nach und nach zeigen, sind überraschend anders, als erwartet.

     

    Fazit

    Ein spannender, unterhaltsamer Schauerroman mit einer neuen Interpretation eines Vampyrwesens, das schon vor sehr langer Zeit einen gegenseitigen Pakt mit den Menschen eingegangen ist.

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