Bücher mit dem Tag "stuttgart"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stuttgart" gekennzeichnet haben.

133 Bücher

  1. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499000133)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

    (777)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Durch Zufall lernt Jessica auf einem Jahrmarkt den deutsch-amerikaner Danny kennen. Sie ist ziemlich schnell von ihm fasziniert aber er hält sie zunächst auf Abstand. Doch nach und nach werden die beiden ein Paar. Allerdings gibt es während ihrer Beziehung immer mal wieder Momente  an denen Jessica an ihm zweifelt, da er ihr körperlich einfach nicht näher kommen möchte. Jessica gelingt es aber nach und nach zu ihm durch zu dringen und erfährt sein Geheimnis. Mit etwa elf Jahren begann sein Vater ihn sexuell zu missbrauchen und hat ihn auch während dessen mit dem HIV-Virus angesteckt. Doch zunächst verheimlicht er ihr das, bis es dann irgendwann auffliegt und er sich seiner Diagnose ihr gegenüber stellen muss. Nach einem anfänglichen Schock bleibt sie aber bei ihm, und möchte sich auch auf eine körperliche Beziehung mit ihm einlassen, die er zubeginn strikt ablehnt. Doch die beiden bleiben dennoch ein starkes Team und lassen sich immer mehr aufeinander ein, auch wenn es Danny körperlich zunächst schwer fällt auf Grund des Missbrauches. Jessica lernt auch Danny's Mitbewohnerin Tina kennen, für die Danny eine sehr wichtige Bezugsperson ist, da sie auch von ihrem Vater sexuell Missbraucht wurde und sich für Drogen prostituiert hat. Auch wenn ihre Beziehung sehr innig und intensiv ist, ist sie rein platonisch und die drei werden so etwas wie eine Familie. Eines Tages erhält Tina die Nachricht das ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird und sie bekommt einen Rückfall und verstirbt an einer Überdosis. Ihr Tod versetzt beide erst einmal in einen Schockzustand, doch bei Danny beginnen, vermutlich hervorgerufen durch Tina's Tod, sich die ersten körperlichen Zeichen des HIV-Virus zu zeigen. Er beginnt nach und nach immer mehr abzubauen und nimmt Jessica das Versprechen ab, zu akzeptieren das er selber entscheiden möchte wann er stirbt. Als die Symptome immer schlimmer werden verschwindet Danny plötzlich und hinterlässt Jessica einen Abschiedsbrief und sie erfährt etwas später das er sich in den USA selber umgebracht hat.

    Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, war ich mir zunächst nicht im klaren das das Buch autobiografisch ist, was die die Story noch dramatischer macht. Zum Ende hin des Buches wurde die Story so traurig und tragisch, das mir die Tränen kamen.

  2. Cover des Buches Die Schokoladenvilla (ISBN: 9783328103226)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla

    (259)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Ein schöner Auftakt über eine Familiensage aus Stuttgart. Es geht um die Schokoladenfabrik Rothmann. Die Protagonistin Judith ist die Tochter des Firmenchefs und sie ist sehr willensstark und durchsetzungsfähig. Sie soll einen Mann heiraten, damit die Firma gerettet werden soll, aber sie wehrt sich dagegen heftig, sie will in die Firma  einsteigen, engagiert sich auch schon mit eigenen Idee, lernt denn Victor Rheinberger kennen.....und  lieben. Durch viele Hochs und Tiefs gehen sie gemeinsam.

    Die Protagonisten sind sehr sympathisch und der Schreibstil von Maria Nikolai ist gut zu lesen. Ich freue mich auf den 2. Band.

  3. Cover des Buches Der Blutnäher (ISBN: 9783741303548)
    Rainer Löffler

    Der Blutnäher

    (264)
    Aktuelle Rezension von: Shady

    Der Näher ist ein extrem intensiver und verstörender Thriller, der nichts für schwache Nerven ist. Der Fall ist grausam und gleichzeitig unglaublich spannend konstruiert, mit einem Täter, der auf beklemmende Weise fasziniert. Die düstere Atmosphäre und die detailreiche Darstellung der Ermittlungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

    Ich bin ein großer Fan von Rainer Löffler und habe die Reihe um Martin Abel regelrecht verschlungen. Besonders liebe ich die schonungslose Brutalität und die tiefgehende Täteranalyse, die seine Bücher so einzigartig machen. Für mich gehören seine Thriller zu den intensivsten und fesselndsten im Genre.

  4. Cover des Buches Lieblingsmomente (ISBN: 9783492304467)
    Adriana Popescu

    Lieblingsmomente

    (601)
    Aktuelle Rezension von: Neytiri888

    Ich konnte das Buch "Lieblingsmomente" von Adriana Popescu immer gerade so gut unterhalten durchlesen, ohne dass ich mich langweilen musste. Ich musste mich also zu keiner Zeit zwingen weiter zu lesen. Das ist für mich die Basis für ein gutes Buch und die Grundvoraussetzung für drei Sterne. Das hat das Buch zu 100% erfüllt.

    Mehr war es leider nicht. Der Schreibstil war zwar ansprechend und flüssig, aber die Charaktere hatten nicht die Tiefe, die es für mich braucht, um sie zu mögen. Bei einer mega guten Liebesgeschichte, will ich mit jeder Faser meines Herzens mit den Protagonisten mitfühlen, mich mitfreuen und mitleiden. Ich will, dass Emotionen geweckt werden. Das hat mir hier komplett gefehlt.

    Die Geschichte um Tristan und seine Helen war zwar traurig, aber extrem vorhersehbar. Ich hätte es wahrscheinlich nicht mal so schlimm gefunden, dass dem Leser eigentlich von Beginn an klar war, dass Helen nicht mehr unter den Lebenden weilt, aber dementsprechend hätte auch Layla, die ja die entsprechenden Konversationen mit Tristan geführt hat, zumindest einen Verdacht haben müssen.

    Stattdessen hält sie sich die ganze Geschichte über, auf fast schon nervtötende Art, an dem Gedanken fest, dass Tristan ja seine Helen hat und will das Offensichtliche nicht sehen, obwohl es ihr direkt ins Gesicht springt. Spätestens nach seinen emotionalen Reaktionen auf die Fotos von Helens Lieblingsorten und ihrem Glas, hätte sie es wissen müssen, aber nein. Stattdessen flippt sie komplett aus und macht ihm eine Szene, warum seine "ach, so perfekte" Helen nicht da ist, wenn er sie braucht. Dieses Szenario wirkte dementsprechend einfach nur unnatürlich und gekünstelt, um Drama in die Geschichte hineinzubringen, wo es nicht hingehörte.

    Im Großen und Ganzen ist es ein unterhaltsames Buch, welches man gelesen haben kann, aber man verpasst auch nichts, wenn man es bleiben lässt. Verspüre keinen Wunsch den zweiten Teil zu lesen, Interesse wie es mit Layla und Tristan weiter geht liegt bei 0.

  5. Cover des Buches Morgen irgendwo am Meer - Der Roman zum Film (ISBN: 9783570315323)
    Adriana Popescu

    Morgen irgendwo am Meer - Der Roman zum Film

    (184)
    Aktuelle Rezension von: SinaAnis

    Nachdem ich das Buch "Mein Sommer auf dem Mond" total gut fand, musste ich mir mehr von der Autorin holen.

    Morgen irgendwo am Meer darf man definitiv nicht als leichte Sommerlektüre abstempeln. So wie man Adriana Popescu kennt, schreibt sie keine Bücher, die nicht auch irgendwie einen tieferen Sinn haben- so auch dieses.


    Auch dieser Jugendroman hat mir also total gefallen, auch wennn ich am Anfang ziemlich Mühe hatte, in die Geschichte rein zu finden, da es gerade am Anfang viel Drama und Unzufriedenheit gab.

    Beide meine bisher gelesenen Bücher, konnten mich aufgrund des Schreibstils aber auch wegen den diversen Charakteren und deren Geheimnisse fesseln.


    Ich kann also ihre Bücher total empfehlen, einfach nicht unterschätzen

  6. Cover des Buches Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre (ISBN: 9783328104063)
    Maria Nikolai

    Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

    (165)
    Aktuelle Rezension von: dodo2025

    Wie im ersten Band, fand ich die Protagonisten sympathisch und es  war schön zu lesen, was aus Judith und Victor geworden ist und auch aus ihren Kindern. Gar nicht gefallen hat mir die Story um Albrecht von Braun, dass wurde mir einfach zu krimimäßig und das mag ich nicht. Gern hätte ich noch mehr über Helenes Leben erfahren, aber vielleicht folgt dies ja im 3.  Band. Im Großen und Ganzen aber wieder ein schöner Roman.

  7. Cover des Buches Lieblingsgefühle (ISBN: 9783492304511)
    Adriana Popescu

    Lieblingsgefühle

    (264)
    Aktuelle Rezension von: bookish_life_lines

    „Es geht nicht darum, wie lange er in meinem Leben ist. Es geht darum, wie es vor ihm war.“ (S.153)

    Die Handlung:

    Nach etwas neun Monaten kehrt Layla von ihrer Weltreise zurück. Unglaublich groß ist ihre Freude auf das Wiedersehen mit Tristan, mit dem sie in dieser Zeit ständig in Kontakt war und ihm auch vom Ende der Welt aus Lieblingsmomente in Form von Fotos zugesendet hat. 

    Doch mit ihrer Rückkehr steht auch ihre erste eigene Foto-Vernissage an und ein Treffen mit ihrem neuen Galeristen. Leylas Träume sind wahr geworden, nicht zuletzt dank Tristan. Doch nun droht es Tristan zu verlieren.

    „Lieblingsgefühle“ ist Band 2 der Reihe „Lieblingsmomente“


    Meine Meinung:

    Nachdem ich Band 1 beendet hatte, was schnell klar, dass ich Band 2 möglichst zeitnah lesen möchte, um in der Geschichte von Layla und Tristan drin zu bleiben. 

    Auch Band 2 beginnt zunächst im Prolog wieder mit einem Abschied. Die Parallel gefällt mir hier sehr gut und sorgte erneut dafür, dass ich mich direkt in dem Buch verlor.

    Auch das Cover ist wie Band 1 mit Fotos verstehen. Der einzige Unterschied hier ist die Farbe des Covers, im Zusammenspiel gefallen mir die Farben rosa und blau jedoch sehr gut und sie harmonieren perfekt miteinander. 

    Der Schreibstil ist auch wie in Band 1 schon angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Mit ihren kurzen Sätzen zog mich die Autorin in den Bann und ich wollte das Buch so schnell nicht mehr weglegen.

    Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht von Layla erzählt.

    Nachdem ich Band 1 nur wenige Wochen vor diesem Buch gelesen hatte, waren alle Geschehnisse der bisherigen Geschichte noch so frisch, dass ich direkt gut in die Fortsetzung reingefunden habe. 

    In der kurzen Pause zwischen den beiden Bänden hatte ich mir jedoch schon so einige Szenarien zu Beginn von Band 2 ausgemalt und keine dieser Szenarien traf natürlich ein, was mich persönlich irgendwie kurzweilig enttäuschte, da ich mir die Fortsetzung wirklich anders vorgestellt hatte. 

    Dennoch konnte mich die weitere Geschichte zwischen Layla und Tristan wieder abholen und ich selbst hatte ein wenig das Gefühl gemeinsam mit Layla „nach Hause“ zu kommen.

    Damit die Geschichte nicht langweilig wird, erlebt man als Leser eine „neue“ Layla, die zeitweise leider doch sehr auf ihren Erfolg fixiert ist und dabei auch schonmal ihre Freunde und die Personen, die maßgeblich beteiligt waren an ihrem Erfolg, augenscheinlich erstmal vergisst. 

    Neben ein paar neuen Charakteren trifft man aber auch wieder auf Beccie, Laylas beste Freundin, sowie ihren guten Freund Thomas Pegram, welche ich beide schon im ersten Teil der Geschichte ins Herz geschlossen hatte. 


    Nachdem ich von vorherigen Band so begeistert war, bin ich vom zweiten Teil der Geschichte leider ein klein wenig enttäuscht. Mir persönlich fehlte es an den Gefühlen zwischen Layla und Tristan. Zwar sprechen sie immer mal wieder über ihre Gefühle, sowohl miteinander als auch mit anderen Protagonisten aber, dieses ineinander verliebt sein, was ich zum Ende von Band 1 zwischen den beiden spürte, kam dieses mal nicht in mir auf. Viel eher hatte ich das Gefühl, als wären sie beide schon so lange zusammen, dass sie sich eher aus den Augen „verlieren“ würden, die Streitereien die zeitweise bei ihnen entstanden, kamen mir aus der Luft gegriffen vor, beziehungsweise als würde einer von beiden es gezielt darauf anlegen wollen. 

    Am Ende jedoch, wie sollte es anders sein folgte ein Happy End, und für eine kleine Weile konnte ich mich nochmal in den Momenten zwischen den beiden verlieren und ihre Liebe und Zuneigung zueinander spüren.


    Ganz am Ende, findet man dann ein kurzes Kapitel aus der Sichtweise von Tristan zum Thema „wie alles begann“, dies hat mir persönlich gut gefallen und war einfach passend als Abschluss.


  8. Cover des Buches Leas Spuren (ISBN: 9783453428331)
    Bettina Storks

    Leas Spuren

    (140)
    Aktuelle Rezension von: Buechertanz_Chrissy

    In ihrem Roman „Leas Spuren“ entführt Bettina Storks ihre Leser und Leserinnen auf eine hochemotionale Reise zwischen dem modernen Paris von 2016 und den düsteren Jahren der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Was als Suche nach einem verschollenen Gemälde beginnt, entwickelt sich schnell zu einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit Schuld, Verantwortung und der heilenden Kraft der Wahrheit.


    „Sie würde in die Anfänge zurückgehen müssen, dorthin, wo alles begann. Sie würde Charlottes Leben erforschen. Mit dem Blick einer Wissenschaftlerin und dem Herzen einer Angehörigen. In den Keller der Familienarchive hinabsteigen und ihre Geschichte freischaufeln.“

    [Seite 69, Kapitel 6]


    Die Geschichte besticht durch ihre meisterhafte Konstruktion: Zunächst scheinen die Ereignisse in der Vergangenheit und die moderne Recherche der Stuttgarter Historikerin Marie sowie des Journalisten Nicolas nur lose miteinander verbunden. Doch Bettina Storks versteht es glänzend, diese Fäden im Laufe der Handlung immer enger zu einer eindrücklichen Geschichte zu verweben.
    Besonders beeindruckend ist die atmosphärische Darstellung von Paris. Während die Stadt in den Jahren 2016/2017 als Sehnsuchtsort voller Leichtigkeit und Lebensfreude geschildert wird, wirkt das Paris der Besatzungszeit unter der deutschen Herrschaft bedrückend und düster. Dieser Kontrast machte die Tragweite der historischen Ereignisse für mich spürbar.
    Trotz der schweren Thematik des Kunstraubs, der Judenverfolgung und Deportation gelingt es der Autorin, Lichtblicke in die Erzählung einzubauen. Die Liebesgeschichten – sowohl zwischen Marie und Nicolas in der Gegenwart als auch zwischen Charlotte und Victor in der Vergangenheit – sind feinfühlig und absolut glaubwürdig gezeichnet. Es ist dieses typische „Storks-Knistern“, das bereits früh spürbar ist und die Leser und Leserinnen hoffen lässt, dass die Liebe auch in Zeiten größter Not bestehen kann.

    Ein zentraler Punkt des Buches ist die fundierte Aufarbeitung des NS-Kunstraubs. Für Leser/ Leserinnen, die sich bisher wenig mit dem „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ beschäftigt haben, eröffnet der Roman erschütternde Einblicke in die systematische Plünderung jüdischen Eigentums. „Leas Spuren“ macht deutlich, dass es beim Kunstraub nicht nur um materielle Werte ging, sondern um den Versuch, die Identität und Geschichte ganzer Familien auszulöschen. Die fiktive Suche nach Lea und ihrem Gemälde wird so zum Mahnmal für die realen Opfer dieser Zeit.


    „Historische Fakten waren eine Sache. Den Namen der eigenen Familie auf einem Originaldokument der Nazis zu sehen, eine andere.“

    [Seite 37, Kapitel 3]


    Bettina Storks hat mit dieser beeindruckenden Geschichte einmal mehr bewiesen, warum sie zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört – was für eine besondere und große Erzählerin. Es ist eine Geschichte, die ich mit Sicherheit nie wieder vergessen werde. Danke für dieses emotionale und mitreißende Leseerlebnis.

    Fazit: Das Buch „Leas Spuren“ ist mehr als ein historischer Roman – es ist ein Plädoyer für das Erinnern. Bettina Storks verbindet akribische historische Recherche mit einer tief bewegenden Familiengeschichte. Wer Bücher liebt, die Herz und Verstand gleichermaßen fordern und die zeigen, wie sehr unsere Gegenwart in der Vergangenheit verwurzelt ist, wird dieses Buch nicht mehr aus den Händen legen können. Absolut empfehlenswert!

  9. Cover des Buches Versehentlich verliebt (ISBN: 9783492306362)
    Adriana Popescu

    Versehentlich verliebt

    (387)
    Aktuelle Rezension von: ilkagk

    In dem Buch geht es um Pippa, eine Redakteurin für Reiseführer, die am Flughafen in Stuttgart festhängt. Es ist Weihnachten und sie möchte lieber bei ihrer Familie in Berlin sein, was allerdings nicht klappt, da es zu doll schneit und keine Flugzeuge fliegen. Dann lernt sie Lukas kennen, der ihr am Anfang sehr unsympathisch ist. Außerdem trauert Pippa ihrem alten Freund noch hinterher. Doch als sie Lukas besser kennenlernt, spürt sie eine Verbindung zu ihm. Allerdings geht Pippa zurück nach Freiburg und Lukas zurück nach Hamburg. Sie versprechen sich gegenseitig, dass sie sich an Neujahr wiedersehen werden, und zwar in Paris.

    Das Buch war wirklich sehr gut. Ich habe mich sehr gut in Pippa hineinversetzen können und fand Lukas auch total süß und toll. Der Schreibstil war flüssig und angenehm leicht. Die Handlung war auch total süß. Ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen.  

  10. Cover des Buches Stoltz - das Attentat (ISBN: 9783910228344)
    Edward Kruger

    Stoltz - das Attentat

    (18)
    Aktuelle Rezension von: AllesFilly

    „Stolz – Das Attentat“ ist ein spannender historischer Krimi, der die Leser:innen ins Jahr 1857 entführt. Ein König, ein Kaiserbund und ein Zar sollen aufeinandertreffen, groß ist die Aufregung, vor allem bei den Verantwortlichen für die Sicherheit. Ein Attentat scheint möglich, und so kommt es dem Polizeipräfekten gerade recht, dass Richard Stolz zur gleichen Zeit in Württemberg weilt. Stolz, einst nach der gescheiterten Revolution nach Amerika geflohen, arbeitet inzwischen als Privatdetektiv und findet sich nun unerwartet in einer gefährlichen Lage wieder.

    Der historische Rahmen ist atmosphärisch und glaubwürdig gesetzt. Besonders die Einblicke in die politische Lage und die Intrigen der damaligen Zeit fand ich interessant. Der Einstieg viel mir erstaunlich leicht, irgendwann, auch als das Buch wirklich nicht spannend wurde 

    Leider hielt diese Spannung nicht durchgehend an. Oft ist das gar kein Problem für mich. Doch obwohl einzelne Kapitel wirklich fesselnd waren, konnten mich die Figuren, weder Stolz noch Wulbert oder Aristide wirklich mitreißen. Insgesamt war mein Leseerlebnis durchwachsen. Mal fand ich den Stil sehr schön und detailreich, dann wieder recht mühsam zu lese.

    Mein Fazit: Ein solider historischer Krimi mit einer interessanten Ausgangslage und starken Momenten. Für mich Leben Bücher oft einfach von den Charakteren und irgendwie bin ich mit diesen einfach nicht warm geworden. Ich bin mit aber sicher, dass dieses Buch andere sehr begeistern kann. 

  11. Cover des Buches Verraten (ISBN: 9783841905055)
    Florian Schwiecker

    Verraten

    (46)
    Aktuelle Rezension von: elenas_littlebookworld

    Als großer Fan der Eberhardt und Jarmer Reihe war ich sehr gespannt auf Florian Schwieckers Thriller Debüt "Verraten", welches bereits 2017 erschien, und wurde nicht enttäuscht. Wer Spannung und Action liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Obwohl das Thema Terroranschläge ein sehr ernstes ist und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verwischen scheinen, hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen.

    Was mir auch an diesem Buch von Florian Schwiecker wahnsinnig gut gefiel sind die knackig kurzen Kapitel und die flüssige, schnörkellose Schreibweise. Gefühlt raste ich durch die Seiten und das mindestens so schnell, wie Protagonist Luk Krieger Auto fährt. Der Agent einer Spezialeinheit war mir auf Anhieb sympathisch und ich hoffe, im Folgeband noch mehr über ihn als Person und evtl. in Rückblenden auch das ein oder andere über seine früheren Einsätze zu erfahren, die - wie eine kurze Buchszene vermuten ließ - mit Sicherheit extrem heftig gewesen sein müssen.

    Luk und Polizistin Anna Cole waren sofort auf einer Wellenlänge - diese Harmonie zwischen den beiden Hauptcharakteren mochte ich sehr. Anna selbst war als Protagonistin allerdings noch ein bisschen blass. Insgesamt hat es beiden Figuren ein wenig an Tiefe gefehlt. Die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven, darunter auch aus der des Täters, zu lesen, war nichtsdestotrotz äußerst fesselnd.

    Zwar wird "Verraten" auf nur knapp 300 Seiten erzählt, dennoch gelang es dem Autor, die diversen Orte so detailliert zu schildern, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Ein rasanter und äußerst spannender Pageturner, der brisante Themen wie Terrorismus und Machtmissbrauch behandelt und sich nur schwer aus der Hand legen ließ - ich musste einfach nach jedem Kapitel wissen, wie es weitergeht. Klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

  12. Cover des Buches Helle Tage, helle Nächte (ISBN: 9783596298549)
    Hiltrud Baier

    Helle Tage, helle Nächte

    (98)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein sehr schönes Buch, was die Verwirrungen der Liebe und des Lebens zeigt!

    Sehr schön und nachvollziehbar geschrieben. 

    Zu der Handlung werde ich, wie immer, nichts schreiben, da ich es schrecklich finde in Rezessionen schon alles zu erfahren. 

    Doch dieses Buch kann ich denen empfehlen die gerne über Familiengeheimnisse lesen.

  13. Cover des Buches Keine Reue (ISBN: 9783328107231)
    Ellen Sandberg

    Keine Reue

    (59)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Kleinecke

    Die Geschichte entfaltet sich mit einer Mischung aus Spannung, psychologischer Tiefe und diesem typischen Sandberg‑Ton, der gleichzeitig ruhig erzählt und doch gnadenlos unter die Haut geht. Jede Figur wirkt greifbar, fehlerhaft, menschlich – und genau das macht den Roman so stark.

    Besonders beeindruckt hat mich, wie geschickt Sandberg Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt. Die Enthüllungen kommen im richtigen Tempo, nie zu früh, nie zu spät, und jede Wendung sitzt. Die Atmosphäre ist dicht, manchmal bedrückend, aber immer fesselnd.

  14. Cover des Buches Paris, du und ich (ISBN: 9783570403662)
    Adriana Popescu

    Paris, du und ich

    (213)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Die Romane von Adriana Popescu mag ich sehr und lese immer mal wieder was von ihr. 

    Dieser Jugendroman konnte mich gleich fesseln. Die Atmosphäre von Paris kam sehr gut rüber und konnte mir alles wunderbar vorstellen. Emma und Vincent mochte ich sehr gerne. Der Roman konnte mich wunderbar unterhalten und hatte wie ich es von Adriana Popescu gewöhnt bin auch etwas Tiefgang. Die Handlung war ziemlich vorhersehbar. Ich hätte mir etwas mehr Wendungen gewünscht. Jedoch ein wunderschöner Jugendroman für zwischendurch. 

    Daher 4 Sterne von mir und eine Leseempfehlung. 



  15. Cover des Buches Die Schwestern von Krakau (ISBN: 9783453443990)
    Bettina Storks

    Die Schwestern von Krakau

    (91)
    Aktuelle Rezension von: raschke64

    Edith ist 53, als ihr Vater in Paris verstirbt. Dadurch erfährt sie zum ersten Mal davon, dass sie aus einer teilweise jüdischen Familie mit deutsch-polnischen Wurzeln stammt. Als sie nachforscht, kommt sie auf die Spuren ihrer Großcousine Tatjana, die in Deutschland lebt. Auch sie hat wenige Informationen über ihre Familie. Sie weiß nur, dass sie aus Krakau stammen. Beide Frauen beginnen, die Vergangenheit ihrer Familien zu erforschen und Gemeinsamkeiten zu finden.

     

    Das Buch greift wichtige Erinnerungen an die Zeit der Besetzung in Krakau auf. Es informiert in Romanform über den polnischen und den jüdischen Widerstand, die damaligen Gegebenheiten, die Möglichkeiten und die Gefahren. Auch das Schweigen der Familien danach wird erklärt. Das empfinde ich als sehr gelungen. Nicht ganz einverstanden kann ich mich mit der Figur von Adam erklären. Sein Verhalten ist nicht unbedingt das eines seriösen Historikers, auch wenn ich die persönlichen Bezüge verstehe. Auch die Meinung zum heutigen Krakau kann ich so nicht teilen. In der sozialistischen Zeit ist so viel zerstört worden bzw. ist regelrecht vergammelt, dass der heutige Aufbau, auch wenn er nicht 100-prozentig identisch jüdisch ist, immer noch besser als ein weiterer Verfall für mich ist. Ich habe Krakau besucht und fand die Stadt faszinierend und wunderschön.

  16. Cover des Buches Unser ganz besonderer Moment (ISBN: 9783492319669)
    Gaby Hauptmann

    Unser ganz besonderer Moment

    (15)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:

    Wenn der richtige Moment Dein Glück bestimmt

    So ein besonderer Ort, schießt es Doris durch den Kopf, als sie das idyllische Weingut betritt. Im Hof des alten Steinhauses ist es einfach magisch. Sollen sie es wagen, die alte Winzerstube wieder zu neuem Leben zu erwecken? Ihre Freundin Katja ist unsicher. Werden sie das nötige Geld auftreiben können? Doch nachdem Doris die Wahrheit über ihren Mann erfährt, ist sie zu allem entschlossen – und will den Neuanfang wagen, ohne Wenn und Aber!

    Zwei Frauen, die mit Hingabe, Loyalität und Tatkraft allen Krisen trotzen, um gemeinsam ihren Traum wahr zu machen.



    Es war auch ein sehr gut geschriebenes Buch ,vor allem lies es sich super lesen und war eine toller Roman .Werde mir bei Gelegenheit den ersten Band noch kaufen.

  17. Cover des Buches Am Schwarzen Berg (ISBN: 9783518464229)
    Anna Katharina Hahn

    Am Schwarzen Berg

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Florian_Schneider_Autor

    Ein Buch wie ein Wimmelbild, ohne Fokus, das Mitteilungsbedürfnis der Autorin setzt dem Leser arg zu. Dennoch ist Am schwarzen Berge spannend geschrieben und ich blieb, wie bei allen Büchern von Anna Katharina Hahn, bis zum Schluss dabei. Der Mörike aber und die schwäbische Romantik wirkten angeklebt und bemüht, ebenso wie die Stuttgart 21-Thematik, die die Autorin von den klischeehaften Ausschmückungen des Protestcamps abgesehen, auch nicht wirklich zu interessieren scheint. Schade ist es auch um den an und für sich lobenswerten Dialogreichtum des Buches, der so oft an eine glossen- und berichthafte, kaum persönlich akzentuierte Sprache verschenkt wird.    

  18. Cover des Buches Schwaben-Rache (ISBN: 9783954410897)
    Klaus Wanninger

    Schwaben-Rache

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07
    In Stuttgart und Umgebung ist die Polizei in großer Aufruhr. Der Vorsitzende des Automobilclubs wird eine Nacht lang in der Nische eines Autotunnels festgehalten. Das schlimme an der Geschichte: Ein Bekennerschreiben liegt vor und es werden noch weitere solche Aktionen angekündigt.
    Die Kidnapper lassen nicht lange auf sich warten: weitere wichtige Persönlichkeiten werden entführt und auf die seltsamsten Weisen festgehalten.
    Kommissar Braig ist am Ermitteln, doch irgendwie machen diese Bekennerschreiben keinen Sinn und das Ermitteln fällt schwer.
    Doch die Kollegin Neuendorf lässt nicht locker und kommt den Tätern ziemlich schnell auf die Spur.
    Nett geschriebener regionaler Krimi. Mir hat dieser leider nicht ganz so gut gefallen, mir hat etwas der Pep gefehlt. Für Ortskundige bestimmt trotzdem sehr interessant.
  19. Cover des Buches Der Allesforscher (ISBN: 9783492306324)
    Heinrich Steinfest

    Der Allesforscher

    (75)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Heinrich Steinfest liefert uns in der ersten Hälfte sein typisches Universum schräg, kuriositätenreich und mit Unwahrscheinlichkeitsantrieb funktionierend. Eine sensationelle Idee jagt die andere gleich einem Feuerwerk an Absurditäten. Der Protagonist und Manager Sixten Braun wird von der daherfliegenden Leber eines explodierenden Wals in Taiwan ins Koma verfrachtet und überlebt anschließend einen Flugzeugabsturz im Südchinesischen Meer. 

    Nach diesen Katastrophen kriegt er als Bademeister in Deutschland sein neues Leben auf die Reihe, das er gemächlich und beschaulich ausgestaltet, also downsized, weil er infolge der Traumata nicht mehr in ein Flugzeug einsteigen kann und auch mit seinem bisherigen Job nichts mehr anfangen möchte. 

    Aus dieser Idylle wird er nach Jahren wieder plötzlich herausgerissen, denn nun ist er mit einem angeblich in Taiwan gezeugten Sohn konfrontiert für den er die Vormundschaft übernehmen soll. Die Behörde hat ihn informiert, dass seine damalige Geliebte und verantwortliche Ärztin während des Komas sehr schnell nach der Geburt des Kindes an Krebs gestorben ist und die beauftragte Pflegemutter nun in der Psychiatrie gelandet ist, sich also auch nicht mehr um das Kind kümmern kann. Sixten Braun fällt aus allen Wolken, übernimmt jedoch Verantwortung, denn die Wahrscheinlichkeit, dass er der Vater ist, ist durchaus nicht unerheblich.

    Als das Kind mit dem Namen Simon aber dann nach Behördendschungel und Überstellung in Deutschland ankommt, ist klar, dass Sixten nicht der Vater sein kann, denn der Bub hat eindeutig asiatische Züge. Seine Geliebte war aber ebenso wie der Protagonist Deutsche. Keiner in der taiwanesischen Behörde hat ein Foto gesendet oder die Vaterschaft in Frage gestellt, denn sie dachten, Sixten sei Asiate. Nun war der Fehler nicht mehr rückgängig zu machen, das entzückende Kind ist vor Ort in Deutschland, Sixten fügt sich in sein Schicksal und adoptiert Simon aus Liebe und Respekt zur Mutter dennoch. Ein weiteres Detail hat die taiwanesische Behörde auch noch unterschlagen, um das Kind loszuwerden, Simon spricht eine komplexe Sprache, die keiner versteht. Nach ausführlicher Recherche wird klar, es ist keine chinesischstämmige Sprache, kein Dialekt, sondern eine eigenständige erfundene in sich logisch konsistente Geheimsprache, die sonst niemand auf der Welt spricht. 

    Ab in etwa der Hälfte des Romans wird das Tempo langsamer, fast schon gemächlich. Vater und Sohn nähern sich nach und nach einander an, aber Simon bleibt bei seiner Sprache und in seiner Welt. Sixten verliebt sich zudem auch noch in die Angestellte der taiwanesischen Botschaft, die die Adoption organisiert hat. Als Simon 8 Jahre alt wird, kommt Sixten drauf, dass der Bube perfekt klettern kann. 

    In einem Nebenstrang wird auch noch die Geschichte von Simons leiblichem Vater geschildert. Gemäß dem typischen steinfestschen Unwahrscheinlichkeitsantrieb kommen alle Protagonisten, die lebenden und die Toten in Tirol auf jenem Berg zusammen, auf dem Sixtens Schwester Astrid bei einem Kletterunfall gestorben ist. 

    Der Buchtitel Der Allesforscher stammt von Steinfests Sohn, der, um einen Universalgelehrten zu beschreiben, dieses Wort erfunden hat. Im Roman spielt dieser Allesforscher fast bis zum Ende eine untergeordnete Rolle, er war ein väterlicher Freund von Sixten. 

    Übrigens den explodierenden Wal gab es tatsächlich. So ein Ereignis ist zweimal passiert 1970 in Oregon und 2004 in Tainan, wie im Buch beschrieben. Solche Situationen sind übrigens gar nicht so ungewöhnlich. Durch die Gärgase tendieren verwesende Wale zu explodieren. Kontrollierte Miniexplosionen durch Schnitte in die Wale in den Niederlanden, in Dänemark und auf den Färöer-Inseln haben den großen Knall verhindert. https://www.youtube.com/watch?v=-4OIYQ6HCnk

    Fazit: Sehr guter Roman, der in der Mitte für meine Gefühle gar zu sehr eine Vollbremsung hinlegt und das Tempo zu viel drosselt.

  20. Cover des Buches Sensus (ISBN: 9783962610944)
    Sabrina Kiehl

    Sensus

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana
    Vorahnungen vom Tod anderer Menschen, ein magischer Geheimbund und die große Liebe...

    Rosalie wird von der Fähigkeit, den Tod anderer Menschen zu spüren, bevor er eintritt, geplagt. Obwohl sie es ahnt, kann sie nichts gegen das Schicksal derjenigen tun.
    Der Versuch, ein normales Leben zu führen, gelingt ihr, bis eine unerwartete Begegnung mit einem Fremden ihre Welt auf den Kopf stellt. Er bietet ihr an, Teil einer Untergrundorganisation aus verschiedenen Magiewesen zu werden, doch um dort aufgenommen zu werden, muss sie ihre Familie verlassen.
    Kann sie dem mysteriösen Fremden und seinem Freund vertrauen?


  21. Cover des Buches Die Hüterin der verlorenen Schätze (ISBN: 9783986951795)
    Elisabeth Büchle

    Die Hüterin der verlorenen Schätze

    (133)
    Aktuelle Rezension von: Agneta_von_agnesliest

    In diesem Roman begleitete ich beim lesen zwei junge Frauen in unterschiedlichen Zeitepochen. Trotz der vielen Figuren und Zeitebenen blieb die Geschichte für mich jederzeit gut verständlich.


    Trixie wird während des Zweiten Weltkriegs als Agentin nach Deutschland eingeschleust, um Kunstschätze zu sichern. Emilia stößt im Jahr 2019 nach dem Tod ihres Urgroßvaters auf ein Familiengeheimnis, das sie gemeinsam mit zwei Historikern auf die Spur verschollener Kulturgüter führt.


    Ich habe dieses Buch geliebt! Beide Zeitebenen waren so spannend erzählt, dass ich mit Trixie und Emilia bis zur letzten Seite mitgefiebert habe. Ich wollte unbedingt wissen, welche Geheimnisse ans Licht kommen und was aus den verschwundenen Schätzen geworden ist. Es freute mich beim Lesen auf mir bereits bekannte Charaktere aus Elly‘s anderen Büchern zu stoßen und wenigstens noch ein bisschen mehr über sie zu erfahren, nachdem ihre eigene Geschichte aus erzählt war. 


    Elisabeth Büchles Schreibstil ist fesselnd und bildhaft. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, einen Film vor Augen zu haben. Die Figuren wirken authentisch und sympathisch, und die zarten Liebesgeschichten fügten sich ganz natürlich in die Handlung ein.

    Wie in ihren anderen Romanen spielt auch der Glaube an Gott eine unaufdringliche, aber wichtige Rolle.


    Zu all diesem verbindet dieser Roman historische Fakten mit Themen wie Kunstraub, Familiengeheimnissen, Mut, Vergebung und Hoffnung.

     Und da ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

  22. Cover des Buches Die Kälte in dir (ISBN: 9783802592898)
    Oliver Kern

    Die Kälte in dir

    (93)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Der Schädel gespalten, der Bauch aufgeschlitzt – jäh wird Stuttgart von einem abscheulichen Verrechen aus einer hochsommerlichen Trägheit gerissen, als die grausam verstümmelte Leiche eines Pensionärs gefunden wird.

    Kommissarin Kristina Reitmeier ist ratlos: wer hatte wohl so einen Hass auf den Toten, um ihn derart zu zurichten? Alle Spuren scheinen im Sand zu verlaufen. Erst als weitere Leichen auftauchen, lässt sich ein Muster erkennen : ein Serienmörder ist am Werk und er hat es auf Übergewichtige abgesehen…


    Also ich würde es mal kurz und bündig sagen: wer auf schauerliche Szenen steht und sich „gepflegt“ ekeln will – der ist hier richtig.


    Abwechselnd mit Langeweile, weil die Ermittlungsarbeit kaum interessante Ansätze bietet und die Spannung für mich ziemlich auf der Strecke blieb, ist das mein Fazit zu diesem Buch…

    Auch zu der Protagonistin fand ich keinen rechten Zugang; das wiederum kann auch an mir liegen.

    Kurz – dieses Buch mag ich nicht empfehlen…
  23. Cover des Buches Blutopfer (ISBN: 9783453357723)
    Britt Reißmann

    Blutopfer

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Hauptkommissarin Verena Sander wird zu einem Tatort gerufen. Die Leiche einer angesehenen Ärztin wurde in einem Waldstück entdeckt. Ganz offensichtlich wurde die Frau ermordet. Ausgerechnet Verenas 14-jährige Tochter hat die Leiche gefunden...

    💚 Für mich ein sehr spannender, gut durchdachter Kriminalroman mit mehreren Handlungssträngen und gut ausgearbeiteten Charakteren. So hat es richtig Spaß gemacht, der Geschichte zu folgen und mitzurätseln. 

    14.04.2026

  24. Cover des Buches Meeresgrab (ISBN: 9783839225332)
    Peter Wark

    Meeresgrab

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Martin Ebel lebt seit Jahren auf den Kanaren in La Palma ein gutes Leben. Jahrgangstreffen sind eigentlich nicht so seins. Aber dieses Mal reist er nach Deutschland und nimmt teil. Im Nachhinein ein Fehler.

    Justus, einer seiner Schulfreunde von damals hat die spontane Idee, ihn in La Palma zu besuchen. Martin sagt ja, doch das war ein schwerer Fehler. Aus seiner Ruhe wird das blanke Chaos.

    Einbruch, Verfolgung, Justus wird niedergeschlagen und so weiter. Als er im Meer ertrinkt, oder vielleicht auch nur angeblich, beginnt Martin zu begreifen und stellt Nachforschungen an. Auch nicht ganz ungefährlich für ihn selbst.

    Interessante Charaktere an einem schön beschriebenen Schauplatz, allgemein gute Geschichte.

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