Bücher mit dem Tag "suchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "suchen" gekennzeichnet haben.

120 Bücher

  1. Cover des Buches Margos Spuren (ISBN: 9783446249547)
    John Green

    Margos Spuren

    (1.959)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Leider konnte mich Margos Spuren nicht überzeugen. Der Schreibstil war zwar ungewöhnlich und in gewisser Weise interessant, aber insgesamt empfand ich ihn als zu schnell, hektisch und abgehackt. Dadurch fiel es mir schwer, in die Handlung einzutauchen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Die Idee der Geschichte hatte zwar Potenzial, doch die Umsetzung hat mich persönlich nicht erreicht. John Green ist wohl einfach nicht mein Autor.



  2. Cover des Buches Wolkenschloss (ISBN: 9783596523092)
    Kerstin Gier

    Wolkenschloss

    (1.596)
    Aktuelle Rezension von: Ellisbookshelf

    Hab ich gerade ein Weihnachtsbuch im Frühling gelesen? Ja, ja hab ich. Aber es ist Kerstin Gier… who can blame me? Ich liebe ihren Schreibstil so sehr irgendwie hat der in sich schon etwas Magisches. Und ich liebe doch happy endings und dieses war so wholesome. Außer die Wahl der love interest… HALLO TRISTAN WAR JA MAL VIEL COOLER?!! Na ja trotzdem toll und vor allem auch spannend. Wer hätte gedacht, dass so viel in einem Schweizer Luxushotel passiert? PS: hatte noch jemand das Gefühl, der Haushälter war irgendwie unsterblich oder magisch? Oder hat er sich einfach extrem gut gehalten? 

  3. Cover des Buches Vermiss mein nicht (ISBN: 9783596297184)
    Cecelia Ahern

    Vermiss mein nicht

    (1.144)
    Aktuelle Rezension von: Tine04

    Mich konnte das Buch nicht überzeugen. 

    Die Idee, dass es einen Ort gibt, wo alle verschwundenen Menschen und Gegenstände hinkommen ist eigentlich ziemlich süß. Allerdings hat mir der Tiefgang gefehlt. Die verschiedenen Sprünge in Ort und Zeit fand ich sehr schwierig zu lesen, vorallem weil man erstmal rausfinden musste, wo und zu welcher Zeit man gerade ist.

  4. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt (ISBN: B0C6M4N1BN)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt

    (380)
    Aktuelle Rezension von: Ninisbuecherchaos

    Da ich die Autorin sehr schätze, hatte ich hohe Ansprüche an diese Reihe und was soll ich sagen: Toller Schreibstil, gute Sprecherstimmen, interessanter Einstieg in eine neue Welt mit viel Potential. Alles in allem also ein toller Auftakt und ich freue mich auf mehr. Vorallem wie sich die zwischenmenschliche Beziehung der beiden Protagonisten entwickeln wird.

  5. Cover des Buches Creepers (ISBN: 9783426509739)
    David Morrell

    Creepers

    (532)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne

    Ein altes Luxushotel, das seit 30 Jahren leer steht. Fünf Menschen dringen in das Gebäude ein auf der Suche nach Abenteuer. Es gibt geheime Gänge, die erforscht werden wollen. Doch aus dem Spaß wird bald bitterer Ernst…

    Die erste Hälfte des Buches hat mir am besten gefallen. Ich mochte das Geheimnisvolle an der Geschichte, die Schrecken der Dunkelheit, das Rätsel um den früheren Besitzer…

    Irgendwann hat mich die Geschichte dann aber ein wenig verloren. Es wurde ein bisschen zu seltsam, zu übertrieben, trotzdem aber immer noch interessant und unterhaltsam.

    06.03.2025

  6. Cover des Buches Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9) (ISBN: 9783548289533)
    Chris Carter

    Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)

    (448)
    Aktuelle Rezension von: Shady

    Die Robert-Hunter-Reihe von Chris Carter gehört für mich klar in die Kategorie „Thriller, die man nicht nebenbei liest“. Schon nach wenigen Seiten merkt man, dass hier ein ganz eigenes Tempo und eine sehr direkte, oft schonungslos brutale Erzählweise dominiert.

    Gleichzeitig sind die Bücher sehr schnell zu lesen, weil die Kapitel kurz gehalten sind und ständig neue Perspektiven oder Cliffhanger eingebaut werden. Genau das sorgt dafür, dass man nur schwer pausieren kann.

    Ich habe mich bereits im ersten Buch ein Stück weit in die Figur des Robert Hunter „verliebt“ – natürlich rein platonisch 😊 – und die gesamte Reihe danach regelrecht verschlungen.

    Insgesamt ist die Robert-Hunter-Reihe für mich eine klare Empfehlung für alle, die Thriller mögen, die düster, direkt und teilweise wirklich hart an der Grenze sind. Wer allerdings empfindlich auf Gewalt oder sehr detaillierte Beschreibungen reagiert, sollte wissen, worauf er sich einlässt.

  7. Cover des Buches Vampirseele (ISBN: 9783453527713)
    J.R.Ward

    Vampirseele

    (585)
    Aktuelle Rezension von: Schuby233

    "Black Dagger 15" von J.R. Ward setzt die epische Reise der Black Dagger-Reihe fort und verspricht den Lesern eine tiefgreifende Enthüllung und eine fesselnde Entwicklung der Charaktere.

    Diesmal liegt der Fokus auf John Matthew, einem Charakter, dessen Herkunft und Identität lange Zeit ein Geheimnis waren. Die Geschichte enthüllt nach und nach seine wahre Herkunft und Identität, und die Leser erfahren mehr über seine bewegte Vergangenheit. Diese Enthüllungen sind nicht nur für John Matthew von Bedeutung, sondern haben auch Auswirkungen auf die gesamte Bruderschaft der BLACK DAGGER.

    J.R. Ward zeigt erneut ihr Talent, komplexe Charaktere zu erschaffen und deren emotionale Reisen auf einfühlsame Weise darzustellen. John Matthews Suche nach seiner Identität und die Konfrontation mit seiner Vergangenheit verleihen der Geschichte eine emotionale Tiefe.

    Die düstere und erotische Atmosphäre der Black Dagger-Reihe bleibt in diesem Buch bestehen und sorgt für eine Mischung aus Spannung, Leidenschaft und übernatürlichem Drama. Die Leser werden in eine Welt voller Intrigen und Geheimnisse gezogen.

    Es ist erfreulich zu hören, dass Sie sich auf die Fortsetzung der Geschichte von John Matthew und seiner Partnerin freuen. Die Black Dagger-Reihe bietet weiterhin fesselnde Geschichten und interessante Entwicklungen, die die Leser in ihren Bann ziehen.

    Insgesamt verdient "Black Dagger 15" aufgrund seiner fesselnden Charaktere und der vielversprechenden Enthüllungen eine Bewertung von 4 von 5 Sternen. Es ist ein Buch, das die Serie vorantreibt und die Vorfreude auf die kommenden Entwicklungen in der BLACK DAGGER-Welt weckt.

  8. Cover des Buches Dark Village - Dreht euch nicht um (ISBN: 9783649613022)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Dreht euch nicht um

    (341)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Trine und Vilde haben ihre Liebe füreinander entdeckt, doch äußere Umstände bringen die beiden wieder auseinander. Nora sucht währenddessen das Gespräch mit Nick und erzählt ihm von Benedictes Behauptung, er habe sie vergewaltigt. Weitere Verwicklungen, die auch Nicks Familienumstände betreffen, sorgen für großen Nervenkitzel.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Der Blickfang dieser Buchreihe ist ganz  klar der schwarze Buchschnitt und die aufeinander abgestimmte Aufmachung der Reihe. Nach Teil 1 der leider viel zu wenig Mord-Thematik und zu viel Teenie-Drama hatte, habe ich mich trotzdem voller Spannung auf Band 2 gestürzt. Eine kurze Zusammenfassung erleichtert den Wiedereinstieg, auch wenn es schriftstellerisch eher plump ist.

    1) Das Böse vergisst nie

    2) Dreht euch nicht um

    3) Niemand ist ohne Schuld

    4) Zurück von den Toten

    5) Zu Erde sollst du werden

     

    Die vier Mädchen sind einem nun schon gut bekannt und ihre Figuren werden trotzdem noch tiefer ausgebaut. Hinzu kommen allerding auch noch mehr Drama, Geheimnisse und wirklich grauenerregende Entscheidungen!

    Der Buchaufbau bleibt außergewöhnlich, die Kapitel sehr kurz und die Tage bis zum Mord ticken weiter herab. Allerdings hat sich der Schreibstil für mich eher verschlechtert: Es waren mehr unangenehme Wiederholungen und Dopplungen ganzer Abschnitte aus zwei Sichten zu lesen. Dafür gab es zum Glück deutlich weniger Anglizismen, Ausdrücke wie „Titten“ und Sex-Thematiken!

    Für mich bekam vor allem Nick in diesem Band mehr Unterfütterung. Seine Vergangenheit rückt immer mehr in den Fokus und bringt weitere Geheimnisse mit ins Spiel. Auch weitere Nebencharaktere der Umgebung, Familien sowie Ermittler nehmen deutlichere Rollen ein. Besonders verwirrt hat mich dabei Nicks „Pflegeschwester“, durch die gefühlt eine übernatürliche Thematik ins Spiel kam. Die Mädchen selbst driften gefühlt immer mehr auseinander und so wird der richtige Freundschafts-Aspekt noch weniger. Es bleibt also bei viel Düsternis, Eigenbrötlereien und einsame, sehr schlechte Entscheidungen (Drogen, Sex, Nacktfotos, Verleumdung,…). Wenige gute Gefühls-Momente lockern die Erzählung auf. Es passiert hier schon sehr viel „Dunkles“ für eine kleine skandinavische Stadt…

    Dafür geht es im Krimi-Part endlich voran. Hier gibt es einige überraschende Wendungen und der Countdown zum Mord läuft! Nichts desto trotz ist die Reihe damit für mich beendet. Ich möchte gerne noch wissen wer der Mörder ist, dafür aber keine weiteren drei Teile um die Teenagerinnen lesen.

     

    》FAZIT:

    Zum Glück weniger Teenie-Drama, aber dafür grauenvolle Teenie-Entscheidungen. Nebencharaktere und der Mord rücken mehr in den Mittelpunkt. Mit der Eröffnung des Mordopfers über meine Google-Suche endet diese Reihe für mich. 

  9. Cover des Buches Gefangen zwischen den Welten (ISBN: 9783473585328)
    Sara Oliver

    Gefangen zwischen den Welten

    (212)
    Aktuelle Rezension von: shelfie

    Klappentext: Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar. Doch Ve und Nicky sind keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen sprichwörtlich Welten! Eine mysteriöse Apparatur hat Ve in ein Paralleluniversum katapultiert - mitten hinein in das Leben ihrer Doppelgängerin. Um in ihre eigene Welt zurückkehren zu können, muss Ve sich mit Nicky verbünden, mutiger sein, als sie es jemals zu träumen wagte, und eine große Liebe opfern ... 


    Der Auftakt der Welten-Trilogie: Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich erwartet mich ein Roman, der leicht zu verschlingen ist mit dem Chaos "Es-gibt-uns-ja-doppelt" und den lustigen Nebenwirkungen. Eine recht düstere Sci-Fi Geschichte hätte ich mir nicht erträumt. Und trotzdem hat es mir ganz gut gefallen. Es ist bis zum Ende spannend und man versucht während des Lesens mit zu rätseln. Tatsächlich haben mir am wenigsten die Momente gefallen, in denen Ve in ihrer eigenen Welt war. Diese waren viel langweiliger verfasst, was schade war. Ein Fünf-Sterne-read war es nicht. Dafür war die Geschichte nicht "ausgereift" und "perfektioniert" genug, aber dennoch unterhaltsam.

  10. Cover des Buches Als ich dich suchte (ISBN: 9783551583512)
    Lauren Oliver

    Als ich dich suchte

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Medeas_bookstore

    Von Lauren Oliver habe ich die Verfilmung von "Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" gesehen und hab den Film geliebt. Weshalb ich mir auch ein Buch von der Autorin gekauft habe.
    Der Einstieg war ziemlich verwirrend. Das Buch ist einemal in Dara´s und in Nick´s Sicht geschrieben und auch noch in Vorher und Danach Kapiteln unterteilt. Da muss man erstmal seine Gedanken ordnen um nicht durcheinander zu kommen.
    Auch durch die vielen Aufgegriffenen Thematiken wie Drogen, Tod und Freundschaft wird man von Informationen erdrückt. Es gibt auch keinen roten Faden, der einen aus der Verwirrung hilft. Deshalb war es sehr anstrengen das Buch zu lesen und konnte es leider nicht genießen.
    Zu Nick und Dara konnte ich auch kein gutes Verhältnis aufbauen, da mir beide zu kindisch waren. Emotional konnte es mich auch nicht abholen. Da mich der Film so gepackt hat, habe ich mit sehr großen Emotionen gerechnet. Aber durch den faden und Eindruckslosen Schreibstil kommen bei mir keine Emotionen an.
    Einzig das Ende konnte mich überzeugen. Es hat mich überrascht und durch die Auflösung bekommt man eine klarere Sicht auf das Geschehen in dem Buch.

  11. Cover des Buches Die Schönheit der Nacht (ISBN: 9783426519882)
    Nina George

    Die Schönheit der Nacht

    (210)
    Aktuelle Rezension von: Bumbilou

    Der Roman handelt von Claire, erfolgreiche Verhaltensbiologin, Mutter und verheiratet & von Julie, halb so alt wie Claire und unsicher, was sie sich vom Leben erwartet.

    Das erste Mal treffen die beiden im Flur eines Hotels aufeinander - Julie putzt dort die Zimmer und Claire ist nach einem Treffen mit einem Liebhaber auf dem Weg nachhause.

    Die zweite Begegnung findet in Claires Wohnung statt, denn ihr Sohn ist zum Essen eingeladen um seinen Eltern seine Freundin vorzustellen: Julie.


    In diesem Sommer lernen die zwei Frauen sich selbst besser kennen, entdecken, was für sie "leben" bedeutet und wie sie das Feuer (wieder)finden können. Sie sind leidenschaftlich, verletzlich und mutig.


    Große Leseempfehlung !

  12. Cover des Buches Die Enthusiasten (ISBN: 9783869713304)
    Markus Orths

    Die Enthusiasten

    (65)
    Aktuelle Rezension von: parden

    WENN DIE LUST AM FABULIEREN ZUM GESCHWAFEL GERÄT...

    Ein erzählerisches Feuerwerk über eine ziemlich besondere Familie, bei der Bücherplateaus von der Decke hängen und in der Geschichten zum Leben erweckt werden. Und über drei Geschwister, die eine innige Liebe verbindet und ein großer Verlust. Was haben ein besessener Laurence-Sterne-Fan auf der abenteuerlichen Jagd nach dem angeblichen zehnten Band von Tristram Shandy , eine Teilchenforscherin, die abgeschirmt von kilometerdicken Felswänden über Jahre versucht, Dunkle-Materie-Teilchen zu erlauschen, ein Kino-Enthusiast, der abgefahrene Experimentalfilme ausheckt, eine nordenglische Kleinstadt und ein sensationeller Fund gemeinsam? Sie kommen in »Die Enthusiasten« vor, dem wahrscheinlich turbulentesten und gewagtesten Roman seit Langem, der auf halsbrecherische Weise die Grenzen dessen auslotet, was Erzählen kann und was menschengemachte Kunst ist. Auch dabei: eine rätselhafte Thailänderin, eine unendlich liebenswerte, lesebesessene und eigensinnige Mutter, die spurlos verschwindet, und ein Vater, der ausschließlich auf nie dagewesene Fragen antwortet. (Verlagsbeschreibung)

    Laurence Sterne - ich gebe zu, vor diesem Buch noch nie von ihm gehört zu haben - ist hier wohl inhaltlich wie formell ausschlaggebend für den Roman. Über Laurence Sterne weiß Wikipedia zu berichten, dass er ein englisch-irischer Schriftsteller zur Zeit der Aufklärung war und von 1713 bis 1768 lebte. Sein Grab (niemand weiß genau, ob es wirklich Sternes Knochen sind, die dort begraben liegen) findet sich in Coxwold, Großbritannien. "The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman" gilt als Sternes Hauptwerk, das aus neun Bänden besteht. Bekannte Größen wie Goethe oder Nietzsche waren große Bewunderer, und glaubt man Markus Orhts' Ausführungen in seinem Roman, hätte es Bücher wie beispielsweise Moby Dick von Herman Melville nicht gegeben. 

    Offenbar zählt auch Markus Orths zu den Fans des richtungsweisenden Schriftstellers aus dem 18. Jahrhundert. Jedenfalls dreht sich hier vieles um eben jenen Laurence Sterne, zu dessen Geburtstag sich wie jedes Jahr eine Handvoll Anhänger am Grab in Coxwold einfinden. Darunter befindet sich auch Vincent Bär, der ebenso wie zwei weitere Sterne-Experten seit langem die Auffassung hegt, dass es einen verschollenen zehnten Band von Tristram Shandy geben muss. Und ausgerechnet in Coxwold ereilt die drei die Nachricht, dass eben jener zehnte Band nun entdeckt worden sei - und sie als Experten sollten prüfen, ob der Text wirklich von Sterne ist. Die Aufregung ist groß - und im Folgenden entspannt sich eine ebenso abenteuerliche wie dilettantische Jagd nach dem so lange verschollenen Band. 

    Was eigentlich sehr unterhaltsam klingt, wird durch die Art des Erzählens jedoch zu einem zunehmend ausufernden Informations- und Gedankenbrei. Es gibt neben dem Handlungsstrang um den zehnten Band von Tristram Shandy nicht nur zahlreiche Rückblenden in Vincent Bärs Leben - und in das seiner Eltern und Geschwister - sondern auch viele Abschweifungen zu verschiedensten Themen, was das Lesen verwirrend und zunehmend zäh gestaltet. Ich musste mich oftmals vom Querlesen abhalten, empfand aber jedes "Dazu später mehr" mit zunehmendem Lesefortschritt immer mehr als Drohung. Oft reichten schon wenige Seiten, um mich das Buch wieder beiseite legen zu lassen und das Weiterlesen auf später zu verschieben. 

    Attestieren kann man Markus Orths ganz klar die Lust am Fabulieren, und auch hierbei folgt er eben jenem Laurence Sterne, dessen Tristram Shandy lt. Wikipedia mehr ein buntes Durcheinander denn ein planvolles Kunstwerk ist. Auch ist es sicher kein Zufall, dass "Die Enthusiasten" in Kapitel unterteilt ist, die mit "Das erste Buch", "Das zweite Buch" usw. überschrieben sind. Ohne diese ewigen Abschweifungen hätte ich den Roman sogar gern gelesen. Die Jagd nach Sternes zehntem Buch auf der einen Seite und die Familiengeschichte von Vincent Bär auf der anderen sind durchaus unterhaltsam, wenn auch zunehmend absurd. Doch wenn die Lust am Fabulieren immer mehr zum seitenfüllenden Geschwafel gerät - so leid es mir tut, dann verliere ich die Lust am Lesen.

    Ein interessantes literarisches Experiment, durchaus - aber für mich einfach nur zäh. Schade!


    © Parden

  13. Cover des Buches Gray (ISBN: 9783442488315)
    Leonie Swann

    Gray

    (121)
    Aktuelle Rezension von: FineAnders

    In "Gray" von Leonie Swann ermitteln der Dozent Augustus Huff und der "im Stich gelassene" Graupapagei "Gray" warum ein Student nachts von der Kirche fällt.

    Ich war erst etwas skeptisch diesem Roman gegenüber. Ich hab schon Glennkill und Garou von der Autorin gelesen, wegen der Schafe, und von einem Papagei hab ich mir nicht viel versprochen. Aber ich muss sagen: ein Papagei-Krimi ist genauso unterhaltsam wie ein Schafkrimi.

    Gray wird wunderbar einfühlsam und sympathisch dargestellt. Er ist ein total liebenswürdiger Charakter. Mir gefällt, wie es rüberkommt, dass auch Tiere Bindungen eingehen und Gefühle haben. Und so fühlt man während der Geschichte nicht nur mit dem nerdigen Augustus Huff mit, sondern auch mit dem Papagei.

    Der Roman liest sich leicht dahin und ist sehr spannend. Die Kletterszenen haben mich nicht ganz so angesprochen, aber es passte zur Story.

    Sehr empfehlenswerter Krimi, nicht nur für Tierliebhaber!

  14. Cover des Buches FAYRA - Das Herz der Phönixtochter (ISBN: 9783570312841)
    Nina Blazon

    FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

    (86)
    Aktuelle Rezension von: Uli-GK
    Ein ganz gewöhnliches Mädchen ist Fee nicht! Eher zurückhaltend, wird sie von allerlei Unsicherheiten und Ängsten geplagt und gerät schnell in Panik, was sich verstärkt, nachdem sie, gegen ihren Willen, mit ihren Eltern in ein weitläufiges altes Herrenhaus zieht, dessen düsterer, unheimlicher Park nicht betreten werden darf. Während Fees Mutter sich mit dem Umzug einen lang gehegten Traum erfüllt und förmlich aufblüht, sieht Fee sich bald in einem Albtraum gefangen, der damit beginnt, dass Marmorstatuen die Hauswand hinaufklettern und sie immer wieder Bilder einer anderen Wirklichkeit sieht und eine ganz bestimmte Melodie hört. Als Fee nach einer Sturmnacht zusammen mit ihrer furchtlosen Freundin Nelly, die so ganz anders geartet ist als sie selbst und dennoch treu und zuverlässig an ihrer Seite steht, im Park ein Mädchen findet, das offensichtlich nicht von dieser, Fees eigener Welt ist, und beschließt, ihm zu helfen, ist dies der Anfang eines gefahrvollen und spannenden Abenteuers, das sie nicht nur in eine Parallelwelt voller Zauber und Magie führt, sondern das gleichzeitig eine Art Bewährungsprobe für sie ist! Sie lernt dabei, über sich selbst hinauszuwachsen, um ihre neugewonnene Freundin Fayra sicher in ihre Welt zurückzubringen, bevor, wie schon der Titel ahnen lässt, deren Herz von den nach Macht über Fayras Volk strebenden Feinden der Anderwelt geraubt wird...
    Nina Blazon führt den Leser mit ihrem spannenden Fantasy-Roman in der Tat heraus aus der Welt der Wirklichkeit und hinein in andere Welten, so fremdartig, unheimlich und bezaubernd zugleich, dass man immer weiter und weiter lesen und immer tiefer in die Anderwelt, in Fayras Welt, eintauchen möchte. Es geht eine magische Anziehungskraft von diesem Roman aus, dem sich, obwohl er sich an junge Leser richtet, auch die älteren Semester nicht entziehen können, sofern sie sich denn ihre Phantasie und ihre Träume bewahrt haben. Nicht nur ist die Handlung spannend und komplex, auch die Protagonisten sind es! Zum einen sind da die Kinder und Jugendlichen aus der realen Welt, die sich mit Mut und Einfallsreichtum daran machen, das sonderbare Mädchen aus der Parallelwelt, das Feuer braucht, um am Leben bleiben zu können, zu retten und wieder dorthin zurückzubringen, wohin es gehört. Zum anderen begegnet man den so schillernden, fremdartigen, aber auch unheimlichen, angsteinflößenden Wesen aus Fayras Welt, deren Misstrauen den Menschen gegenüber die Rettung erschwert. Und schließlich sind da die Feinde der Anderwelt, die sich unter den Menschen bewegen und deren Identität und böse Absichten lange im Dunkeln bleiben und erst allmählich in aufsehenerregenden Szenen enthüllt werden. Überzeugend schildert dabei die Autorin vor allem die erstaunliche Entwicklung des Mädchens Fee, das sich selbst Hasenherz nennt und doch im Laufe ihrer gefahrvollen Abenteuer, in denen sie nicht nur für Fayra, sondern auch gegen sich selbst kämpft, erkennt, dass sie in Wirklichkeit ein wahres Löwenherz ist! Und ist es nicht so, dass nur wer sich den eigenen Ängsten stellt, wenn auch zitternd und bebend, echten Mut beweist? Rätselhafte Fragen, die mit Fees Vergangenheit zu tun haben, werden während dieses Prozesses der Wandlung beantwortet, und Fee kann endlich ihre Handlungsweisen verstehen und sich annehmen.
    Nina Blazons klare, doch auch poetische Sprache, die zusammen mit den großartigen, von Farben explodierenden Bildern, die sie den jungen und nicht mehr so ganz jungen Lesern zu vermitteln weiß, ins Reich einer überbordenden Phantasie führt, dem von Tausendundeinernacht durchaus gleichwertig, schenkt in der Tat ein Leseerlebnis der besonderen Art, das man nur allzu gern wiederholen möchte!
  15. Cover des Buches Missing. New York (ISBN: 9783839892886)
    Don Winslow

    Missing. New York

    (17)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt

    Die kleine Hailey verschwindet ohne eine Spur aus ihrem Vorgarten. Für Frank Decker ist dies ein Zustand, den er nicht ertragen kann. Er kündigt seinen Job als Polizist, verlässt seine Frau und begibt sich auf eine Jagd nach Hailey...


    Bewertung 

    "Missing. New York" wird gelesen von Martin Kessler, der deutschen Synchronstimme von Nicholas Cage. Und dies ist auch der Punkt, warum dieses  Hörbuch so gut funktioniert. Dank der bekannten Stimme fühlt man sich, als wäre man selbst dabei und würde als Frank Decker nach der kleinen Hailey suchen.

    Ein weiterer Pluspunkt für mich ist die Geschichte an sich. Wer hier ein Actionfeuerwerk erwartet, der wird enttäuscht werden. Die Handlung ist langsam und logisch aufgebaut. Frank Decker selbst wirkt auch nicht wie der emotionale Typ, was zu der beinahe klinischen Stimmung beiträgt. Große emotionale Zusammenbrüche sollte man bei ihm nicht erwarten. Man kommt sich tatsächlich vor, als sei man selbst  an der Ermittlung beteiligt und würde selbst ermitteln und seine Schlüsse ziehen. Und hinter all dem liegt die Dringlichkeit, Hailey zu finden...

    "Missing. New York" ist das passende Hörbuch für alle, die klassische, nicht allzu blutige Thriller mögen. Von mir gibt es vier Sterne dafür.

  16. Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783847900597)
    Esi Edugyan

    Washington Black

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Es ist ein Abenteuerroman über wichtige Themen wie außergewöhnliche Freundschaften, Sklaverei und Kampf um die Freiheit. Apropos Freiheit. Was bedeutet sie? Was würde sie einem Sklaven bedeuten, wenn er nicht ganz genau weiß, was er machen würde, wäre er frei?

    Die Autorin liefert uns eine Geschichte über das Schicksal eines schwarzen Sklavenjungen Wash. Die Story wird auch aus seiner Perspektive erzählt. Manche seine Formulierungen erscheinen grammatikalisch inkorrekt, was mich überhaupt nicht gestört hat. Dabei bekommt man das Gefühl, dass der Protagonist ungebildet ist. Seine Naivität und wie Wash sich während der Zeit persönlich entwickelt hat, hat mich sowohl überrascht, als auch schockiert. An manchen Stellen kam mir der Roman anhand zu vielen Beschreibungen zu lang vor. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch diejenigen weiterempfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.

  17. Cover des Buches Die Ewigkeit in einem Glas (ISBN: 9783832165512)
    Jess Kidd

    Die Ewigkeit in einem Glas

    (137)
    Aktuelle Rezension von: Zeilenchaos

    Die Ewigkeit in einem Glas ist das erste Buch, was ich von Jess Kidd gelesen habe und es hat mich überrascht, aber auch überzeugt.

    Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich eine gänzlich andere Vorstellung von dem, was mich in dem Buch erwarten würde und doch kann ich rückblickend sagen, dass der Klappentext dennoch sehr gut passt.

    Schon direkt zu Beginn des Romans ist mir schnell klar geworden, dass diese Geschichte nichts für schwache Nerven ist, da es direkt sehr grausam zur Sache ging (bspw. detaillierte Beschreibung von Leichen). Dennoch hat mich die Kombination mit den Fantasy-Elementen der Merrows fasziniert, sodass ich dem ganzen eine Chance gegeben habe.

    Jess Kidd hat einen unfassbar guten Schreibstil, mit dem sie geschickt detaillierte, faszinierende, groteske/grausame und bisweilen lustige Beschreibungen miteinander verbindet. Auch die Anmerkungen in Klammern tragen dazu bei, dass das Gefühl entsteht, tatsächlich mit Bridie zu kommunizieren.

    Auch bei ihren Charakteren achtet die Autorin auf eine gute Mischung mit bspw. Mrs. Bibby, Gideon von der grausamen Sorte und Bridie und dem Geist Ruby mit ihren selbstbewussten, freundlichen, hilfsbereiten und bisweilen lustigen Charakterzügen. Sie alle wurden mit einer sehr detaillierten Vergangenheit ausgestattet, über die man im Verlauf der Geschichte immer mehr erfährt und selbst am Ende dachte ich, dass es noch so viel mehr über sie zu erfahren gibt.

    Durch verschiedene Sichtwechsel zwischen Bridie und Mrs. Bibby, sowie durch die Zeitsprünge in Bridies Jugend und die „Märchen“, die Mrs. Bibby Christabel erzählt, wird Hintergundwissen und damit Spannung aufgebaut. Teilweise sind dennoch sehr lange beschreibende Passagen enthalten, die man mögen muss. Mich haben sie nicht gestört, ich habe eher den Schreibstil genossen.

    Die Spannung hält sich vor allem dadurch, dass man als Leser schon früh die Zusammenhänge und Lösungen erkennt und auch von Anfang an weiß, wer Christabel gestohlen hat. Man fiebert also mehr mit, dass Bridie die Zusammenhänge auch erkennt als das man selbst überrascht wird. Deshalb wusste ich auch vieles schon vor der Auflösung, dennoch war auch noch die ein oder andere Überraschung vorhanden.

    Was mich allerdings leicht gestört hat, ist, dass ich die meiste Zeit über kein wirkliches Mitgefühl für Christabel empfinden konnte (weil ich sie so gruselig fand) und es teilweise auf mich so wirkte, als wäre die Suche nach ihr nicht so eilig bzw. dauert einfach viel zu lange.

    Insgesamt hat mich Jess Kidd mit ihrer einzigartigen Kombination aus Krimi, Historie und Fantasy dennoch vollends überzeugt, sodass ich nur 5/5 Sternen geben kann.

  18. Cover des Buches Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt (ISBN: 9783958342415)
    Luzia Pfyl

    Frost & Payne - Die mechanischen Kinder 1: Die Jagd beginnt

    (115)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Steampunk ist ein Genre, das ich bisher noch nicht in größerem Umfang gelesen habe. Gerade Luzia Pfyl ist was dieses Genre anbelangt jedoch ein guter Gratmesser, denn sie ermöglicht es auch jenen, die bisher keinen Zugang zum Steampunk hatten damit auf Anhieb warm zu werden. Das liegt auch daran, dass die beiden Hauptprotagonisten Frost und Payn unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Frost, vormals von Madame Yueh als Kind von der Straße aufgelesen, will sich von den Dragons unabhängig machen und gründet ihre eigene Detektei. Problem ist jedoch, dass der Laden nicht recht in Schwung kommt und Madame Yueh scheint dieser Umstand keineswegs verborgen zu bleiben, denn sie bietet Frost ein lukratives Geschäft an. Bedrängt von der finanziellen Lage steigt Frost darauf ein, obwohl sie bei weitem kein gutes Gefühl hat, was sich schon sehr bald bewahrheitet. Hinzu kommt, das just in dem Moment Cecilia Payn vor ihrer Tür steht und nach ihrem verschwundenen Mann sucht. Kein Problem für Frost, immerhin sind es Einnahmen die sie dringend braucht. Allerdings hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dann wiederfährt als sie auf Herrn Payn trifft.




    Die Autorin schafft es hier geschickt zwei unabhängige Geschichten miteinander zu verbinden und somit zu einem großen Ganzen zu verweben. Die flotten Sprüche und die rasche Handlung lassen diesen ersten Band locker an einem Tag durchlesen. Zudem erfährt man die ersten Infos zu den beiden Hauptfiguren. Wobei ich sagen muss gegenwärtig ist Payn da mein Favorit.


    Der Anteil an Steampunk kommt aktuell noch nicht so ganz durch, wobei ich vermute, dass sich dies im 2. Band sicherlich ändern wird. Einen gewissen Ausblick darauf bietet gerade das letzte Kapitel mit seinem Schluss.


    Fazit: Ein rascher Steampunkroman, der sich gut weglesen lässt und den Leser, der neu in dieses Genre einsteigt nicht sofort mit zu viel gängigen Genreworten überhäuft. Dabei kommen die Figuren flott rüber und lassen so schon auf einigen Witz in den kommenden Büchern hoffen.

  19. Cover des Buches Rocky Mountain Lion (ISBN: 9783906882048)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Lion

    (212)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    "Rocky Mountain Lion" (Band 9) von Virginia Fox hat mich wieder einmal in die tiefen Täler und hohen Gipfel der Rocky Mountains entführt, wo das Leben niemals stillsteht und jeder Tag neue Abenteuer und Überraschungen bereithält. Als ich das Buch aufschlug, war ich sofort wieder in der vertrauten Umgebung dieser charmanten Kleinstadt, die sich nach und nach zu einem lebendigen und liebenswerten Mikrokosmos entwickelt hat. Es ist, als würde man alte Freunde besuchen, deren Geschichten man mit Spannung und Freude verfolgt.

    Quinn, eine Figur, die ich schon in den vorherigen Bänden ins Herz geschlossen habe, steht dieses Mal im Mittelpunkt. Ihre unverwechselbare Art, ihre Stärke und ihr Humor machen sie zu einer Heldin, mit der man sich schnell identifizieren kann. Quinns Welt wird jedoch gehörig durcheinandergebracht, als Archer, ein vermeintlicher Undercover-Agent, in die Stadt kommt. Ein schlechter Agent, könnte man meinen, denn seine Geheimnisse sind für Quinn und den aufmerksamen Leser schnell offensichtlich. Doch gerade diese offensichtliche Unstimmigkeit macht die Geschichte so fesselnd. Man fiebert mit, wie Quinn und Archer sich langsam annähern und dabei ihre eigenen Schwächen und Stärken entdecken.

    Und dann ist da noch Wilder, der faszinierende Husky, der nicht nur Quinns Herz erobert, sondern auch meines. Seine treue und lebhafte Natur bringt eine zusätzliche Dimension in die Geschichte, und ich konnte nicht anders, als mir zu wünschen, ihn selbst an meiner Seite zu haben. Die Kombination aus Humor, Spannung und Romantik, gepaart mit den bekannten Gesichtern aus den vorherigen Bänden, schafft eine wunderbare Mischung, die das Buch zu einem echten Pageturner macht. Es fühlt sich an, als wäre man selbst Teil dieser lebendigen Gemeinschaft, und man kann kaum erwarten, was die Zukunft für die Bewohner dieser charmanten Stadt bereithält.

  20. Cover des Buches Antarctica (ISBN: 9783734103926)
    Steve Berry

    Antarctica

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Der Vater von Cotton Malone ist vor Jahrzehnten in einem U-Boot zu Tode gekommen. Jetzt endlich bekommt der Ex-Bundesagent ein Dokument in die Hände, das die Umstände des Todes näher aufdecken. War doch das U-Boot mit seiner Besatzung auf einer geheimen Mission in der Antarktis. Malone macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis. Unter anderem führt ihn dies nach Aachen und zum Grab Karl des Großen. So legt sich Malone nicht nur mit den hochkarätigen amerikanischen Offizieren an, er tritt auch noch den ein oder anderen kräftig auf die Füße. Und wollen die Schwestern, aus einer deutschen Familie, ihm auch wirklich helfen?

    „Antarctica“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Steve Berry.

    Es ist der erste Roman, den ich von dem Autor lese. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, auch wenn das ein oder andere Mal die Übersetzung etwas seltsam war. Manchmal hatte die Geschichte ihre Längen und mit einem leichten Abfall der Spannung zu kämpfen. Ich hätte den Roman auch eher in Richtung Mystery anstatt Thriller angesiedelt. Bei Thriller denke ich immer an Mega-Spannung, Aktion, viel Blut und Mord.

    Die Verbindungen zu der Vergangenheit fand ich ganz gut gelungen. Ebenso die mystischen Bezüge zu dem Ganzen.

    Die Verteilung von Gut und Böse war schon extrem. Es gab entweder vollkommen Gut oder absolut Böse. Ich bin nicht so unbedingt die Verfechterin von Ur-Gut und Ur-Böse. Vor allem, wenn ich die Beweggründe nicht so recht verstehe. So haben manche Figuren für mich auch recht unverständlich gehandelt.

    Die Preis Leistung ist hier allerdings sehr angenehm. Man erhält für das Geld ein langes Lesevergnügen.

    Was ich sehr positiv erwähnen möchte, sind die Bilder die im Buch zu finden sind. Es sind zwar nicht viele, helfen allerdings sehr gut bei der Vorstellung der Gegenstände oder Abbildungen. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und gelungen.
  21. Cover des Buches Prepper (ISBN: 9783959621267)
    Felix A. Münter

    Prepper

    (32)
    Aktuelle Rezension von: 4petra
    Man hat schon oft von Preppern gehört, die sich auf einen weltweiten Zusammenbruch vorbereiten, indem sie nützliche Dinge und Nahrung in Bunkern horten. Doch was geschieht, wenn die Apokalypse tatsächlich kommt? All die, die nicht vorgesorgt haben und Mangel leiden, machen sich auf die Suche nach den Lagern der Prepper. Einer dieser Schatzsucher ist Doran, der von einem Sterbenden Karten, Notizen und ein Buch über Prepper-Lager bekommt und sich daraufhin  mit seiner Bulldogge auf eine Schnitzeljagd durch ein postapokalyptisches und feindseliges Land begibt, in dem nur der Stärkste überlebt.

    Mir gefällt der flotte Schreibstil von Felix A. Münter sehr gut, da in seinen Büchern nie Langeweile aufkommt und eine Actionszene die andere jagt.  So war es auch hier, doch hätte ich mir manchmal gewünscht, wenn er sich Zeit genommen hätte für eine Beschreibung der Anfangszeit nach der Krise und auch der Charaktere von Dorans Weggefährten. Ich tauche gerne ab ein Buch, lerne die Protagonisten gut kennen und erlebe mit ihnen die Abenteuer. Hier war aber bereits nach einem kurzen Kennenlernen das Buch schon zu Ende.

    Die Wendungen und vor allem den Schluss fand ich genial. Und was kann man von einem Buch denn Besseres sagen, als dass es viel zu kurz war!?

  22. Cover des Buches Ohne jede Spur (ISBN: 9783499634154)
    Peter Jamin

    Ohne jede Spur

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Ein Buch über wahre vermisste Fälle. Mehrere kurze Geschichten sind in einem Buch zusammengetragen worden und auch die Sichtweisen ändern sich.


    Es liest sich insgesamt gut und auch sehr flüssig. Die einzelnen Geschichten wurden sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Mir persönlich fehlt immer die tiefe und das mehr bei Kurzgeschichten, aber es war wirklich gut und solide. 


    Mit den gerade 205 Seiten auch super mal für zwischendurch. 

  23. Cover des Buches Vom Suchen und Finden (ISBN: 9783791500409)
    Kenneth Oppel

    Vom Suchen und Finden

    (32)
    Aktuelle Rezension von: helenscreativeobsession
    Meine Meinung
    Cover und Titel: Das Cover sowie die Innengestaltung sind sehr aufwändig gemacht. Besonders die vielen Details, die es auf dem Cover zu entdecken sind, machen das Cover zu einem Blickfänger. Ich liebe auch die Zusammenstellung der Farben. Und nebenbei passt er übrigens auch perfekt zur Geschichte. Im Buch drinnen finden sich zwei Schrifttypen einer für Rachels Sicht und einer für die von Samuel. Auch der Titel ist sehr originell.

    Schreibstil: Der Schreibstil kommt ohne grossen Schnick-Schnack aus und ist erfrischend einfach gehalten. Die Gefühle kommen aber trotzdem sehr echt rüber.

    Inhalt: Als erstes: Die Geschichte spielt in der Vergangenheit, irgendetwas um 1912 herum (also auf jeden Fall nach dem Bürgerkrieg). Das allerdings ist mir erst nach den ersten 100 Seiten so richtig klar geworden. Ich bin zwar immer wieder über Dinge gestolpert wie Telegramme oder dass Frauen nicht zur Universität gehen können, gänzlich begriffen habe ich es allerdings erst, als sie eine Kutsche genommen haben. Ich bin schlichtweg gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Geschichte in der Vergangenheit spielt, da das so nur am Schluss in der Danksagung erwähnt wird.

    Die Zeit, die sich der Autor ausgesucht hat, ist eine sehr ereignisreiche Zeit, wie gesagt, der Bürgerkrieg lag erst wenige Jahre zurück. Die «Weissen» drangen immer weiter in den Westen vor und versuchten den Indianer ihr Gebiet wegzunehmen und sie in immer kleinere Reservate zu treiben. Aber auch aus wissenschaftlicher Sicht war einiges los.

    Die Geschichte nimmt diesen geschichtlichen Hintergrund perfekt auf und verknüpft ihn auch mit Sams und Rachles Geschichte. Der Verlauf ist perfekt. Am aller aller besten ist es, dass es zwischen den beiden nie ein wirkliches Drama gibt. Natürlich, sie streiten und sind nicht immer gleicher Meinung, aber sie lieben sich, so einfach ist das. Erstaunlich ist, dass der Wettkampf ihrer Väter die beiden nicht auseinander treibt, sondert zusammenschweisst. Ich möchte keine einzige Seite dieser Geschichte missen müssen!

    Charaktere: Samuel Bolt, möchte um jeden Preis Paläontologe werden, wie sein Vater. Dieser hat es aber schwierig, da er keine Professur hat. Das reibt ihm vor allem Professor Cartland, Rachles Vater, gerne unter die Nase. Bolt, auch Rauf-Bolt genannt, kann aber ziemlich hitzköpfig sein, weshalb auch schonmal die Fäuste fliegen. Samuel schämt sich deswegen ein bisschen für seinen Vater und ist deshalb auch wütend auf ihn. Auch Samuel ist hitzköpfig, aber vor allem zielstrebig und impulsiv. Er will nicht etwas, er will alles.

    Rachel Cartland, Rachel ist eine sehr moderne junge Frau, die überhaupt nicht in ihre Zeit zu passen scheint. Auch sie will Wissenschaftlerin werden, weshalb sie ständig versucht ihren Vater zu überzeugen, sie zur Universität gehen zu lassen. An Rachel gefällt mir, ihre Unkompliziertheit. Sie nimmt die Dinge so wie sie sind. Das allerdings kann manchmal dazu führen, dass ihr der Mut allzu schnell schwindet. Rachel konnte mich von Anfang an auch mit ihrer Schläue und Selbstbestimmtheit beeindrucken.

    Samuel sowie Rachel machen im Verlauf der Geschichte grosse Veränderungen durch. Bevor sie sich kennenlernen hatten keiner von beiden eine Ahnung von Liebe, doch sie interpretieren diese fünf Buchstaben unter der brennenden Sonne der Badlands auf ihre ganz eigene wundervolle Weise.



    Fazit
    Ein wunderschönes Buch! Zwei junge Menschen, die viel unterschiedlicher nicht sein können, die aber von der Liebe und einem gut versteckten Dinosaurierskelett zusammengeführt werden.



    Bewertung
    ⭐⭐⭐⭐⭐
  24. Cover des Buches Cache! (ISBN: 9783939435228)
    Manuel Andrack

    Cache!

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Harald Schmidts Sidekicks Geocaching-Roman für ganz junge Leser, die Jugend möge sich angesprochen fühlen und Tablets und Playse mal  beiseitelegen. Draußen finden halt doch die wahren Abenteuer statt! Clara und Victor werden von ihrer Mutter zum Verwandtschaftsbesuch "verdonnert", weil diese nach München auf einen Kongreß muß, Vater ist im Ausland und beobachtet Tiere zum Filmen. In der Eifel stoßen die beiden auf den Trendsport "Geocaching", so macht die gute alte Schnitzeljagd noch mehr Spaß, und Technik ist auch involviert! Für aufgeweckte Kids.

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