Bücher mit dem Tag "sucher"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sucher" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551354044)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

     (11.242)
    Aktuelle Rezension von: Verostrasza

    Vor ein paar Tagen habe ich dieses Schätzchen beendet, geliebt und bin nun aus dem Reiche Hogwarts wieder für euch zurück. Ich kann mich aktuell gar nicht entscheiden, welches mein liebster Teil ist... Sie sind alle toll!!😩 


    Harry Ferien gehen vorbei und er reist zurück nach Hogwarts. Diesmal steht ein besonderes Jahr an: Es findet das Trimagische Turnier statt.  Als Gäste darf Howarts die Durmstrangs und Beauxbatons begrüßen, Schüler aus anderen Ländern. Unverhofft findet sich Harry als Teilnehmer wieder und muss durch die Rätsel und Aufgaben durchkommen. Harry gerät in brenzlige Situationen, doch überlebt jede einzelne davon. Jemand hat es auf Harry abgesehen... blos wer? Ist du-weißt-schon-wer wieder zurück? Auch diesmal begleiteten Hermine und Ron..Harry auf seiner Reise. 


    Der vierte Teil war wie immer von J.K. Rowling wundervoll beschrieben. Man taucht direkt nach Hogwarts ein und befindet sich live im Geschehen. Ich mag es die Charaktere aufwachsen zu sehen, neue Informationen zu lesen, die man in den Filmen überhaupt nicht mitbekommt. Deswegen gibt es hier 5/5⭐🥰 

  2. Cover des Buches Pearl - Liebe macht sterblich (ISBN: 9783841440174)
    Julie Heiland

    Pearl - Liebe macht sterblich

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Elite1304

    Das Buch sieht wunderschön aus. Das Cover ist einmalig!

    Storytechnisch würde ich sagen, dass man es ruhig lesen kann. Es ist kein dickes Buch und es ist gut. Allerdings sollte man hier keinen Tiefgang erwarten. Die Story hat durchaus Potenzial, aber es berührt den Leser letztlich nicht.

    Pearl ist eine Suchende, genau wie ihre Freunde Damien und Alexa. Obwohl sie Alexa viel länger kennt, hat sie zu Damien eine engere und auch körperliche Beziehung. Ich hatte während der gesamten Geschichte das Gefühl, dass sie für ihn mehr als nur eine Freundin ist. Man kommt aus dem Grübeln nicht raus, ob er letztlich doch in sie verliebt ist, weil es permanent so rüber kommt. Der Gedanke, dass ein Suchender nur dann menschlich und sterblich wird, wenn er die wahre Liebe erfährt, ist wirklich gut, aber die Umsetzung ist leicht fraglich. Beispielsweise gibt es in der Story Jäger - Suchende, die durch die wahre Liebe Erlösung fanden und es sich zur Aufgabe gemacht haben, andere Suchende zu töten. Es gibt nämlich auch Suchende, die so lange verzweifelt nach Liebe suchten, dass sie mittlerweile ausgelaugt und verzweifelt sind. Ein Suchender hat leider die Fähigkeit durch einen Kuss, der eben nur ein Kuss ohne echte Gefühle ist, dem Geküssten die Fähigkeit zu lieben zu rauben.

    Pearl trifft auf ihrer langen Suche endlich jemanden, dem sie vertraut und zu dem sie sich hingezogen fühlt. Dieser ist allerdings ein Jäger, der zudem auch noch einen Komplizen hat, dessen wahre Liebe gestorben ist. Seither ist sein Komplize ein verbitterter Jäger, der alle Suchenden hasst, obwohl er selbst einer war. Er hat den Namen Hubertus, was ich schon ganz schrecklich fand - von seinem Ende ganz zu schweigen. Generell hat das Ende viel versaut. Es war überdramatisch und trotzdem voller Happy Ends.. Alexa geriet während der ganzen Story sehr in den Hintergrund, was ich auch schade fand. Die Personenbeschreibung blieb zudem auch ein wenig auf der Strecke und ich konnte auch nicht so richtig nachvollziehen, warum Pearl sich überhaupt letztlich verliebte, da er doch so unehrlich zu war. 

    Fazit: Das Konzept ist meiner Meinung nach ausbaufähig, genau wie die Personen. Aber es ist wie gesagt, ein relativ dünnes Buch, was man zwischendurch ruhig mal lesen kann. Aber ich würde es kein zweites Mal greifen.

  3. Cover des Buches Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt (ISBN: 9783442480364)
    Alyson Noël

    Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext:
    Zuerst war er nur ein Traum, dann trifft sie ihn und verliebt sich. Jetzt schwebt sie in tödlicher Gefahr.

    Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Schlagartig hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. In ihren Träumen wird sie heimgesucht von einem Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Dann erfährt sie, dass sie eine Seelensucherin ist, die zwischen den Welten der Lebenden und der Toten wandeln kann. Als sie dem Jungen mit den blauen Augen in der Wirklichkeit trifft, wird ihr plötzlich klar, in welcher Gefahr sie sich befindet.

    Zum Buch:
    "Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt" von Alyson Noel ist der Auftakt zur "Soul Seeker" Reihe. Es erschien am 18.11.2013 beim Godmann Verlag und ist auch als Taschenbuch sowie e-book erhältlich.

    Meine Meinung:
    Ich bin bei Lovelybooks immer wieder über dieses Buch gestolpert und irgendwie zog es mich einfach an. Durch den Klappentext und das tolle Cover wirkte es so wunderbar mysteriös. Aber leider war es einfach nicht mein Buch.

    Cover:
    Ich hatte noch die alte Ausgabe, wo ein Mädchen praktisch auf den Boden zu fallen scheint. Der Hintergrund ist in verschiedenen Orange- und Pinktönen gehalten und ich finde es einfach klasse.

    Inhalt:
    Wie schon gesagt hatte ich echt Lust auf dieses Buch, weil es so schön mysteriös und spannend klang.

    Aber schon der Anfang konnte mich leider so gar nicht fesseln oder begeistern. Mir fehlte einfach etwas. Es zog sich für mich unglaublich hin und ich fand es teils auch etwas verwirrend.

    Daire war unglaublich nervig. Klar, sie hatte keinen festen Rahmen, aber dennoch fand ich ihr Verhalten einfach unglaublich daneben. Wie sie teils mit ihrer Mutter redete, war echt die Härte und sie war mir nur unsympathisch.
    Die Autorin wollte wohl einfach einen rebellischen, verängstigten Teenager beschreiben, auf mich wirkte Daire eher wie eine aufmüpfige Zicke.

    Nach 150 Seiten habe ich eigentlich nur noch quer gelesen und musste mich da durchquälen.

    Den Schreibstil fand ich unglaublich schleppend und zäh. Leider gar nicht mein Fall.

    Bewertung:
    Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut. Es klang nach einer super spannenden und mysteriösen Geschichte, aber ich langweilte mich von Anfang an und musste mich da eher durchquälen. Die Charaktere waren auch gar nicht mein Fall.
    Von mir gibt es:

    1 von 5 Sterne
  4. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

     (1.614)
    Aktuelle Rezension von: Elo_Soleil

    Ich habe das Buch innerhalb eines Abends beendet und muss gestehen, dass ich absolut begeistert bin! 

    Fangen wir doch am besten mit dem Setting an: Es war super authentisch und mit viel liebe zum Detail gestaltet. Ich hab der Autorin während des Lesens ohne Zweifel abgekauft, dass dieser Ort so irgendwo existiert. Und obwohl es kein klassisches Fantasy setting, sondern eher realistisch gehalten war, haben mich die Welt und die Stadt fasziniert. 


    Die Charaktere wurden beinahe alle gut herausgearbeitet und sie waren mir, bis auf wenige gewollte ausnahmen, alle sympathisch. Vor allem gefiel mir, dass jede Figur eine eigene Geschichte, eigene Gewohnheiten und einen abgrenzenden Charakter besaß. Nur Faun war für mich nicht ganz greifbar . Ich konnte leider keinen richtigen Zugang zu ihm finden und mochte ihren Kindheitsfreund lieber. (aber naja ich leide häufiger unter dem second ML Syndrom xD) 


    Die Storyline hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich wusste bis zum schluss nicht ganz worauf es hinauslaufen würde. 

    Der plott war gut, durchdacht und hat sich natürlich aufgebaut. 

    Hier muss ich aber sagen, dass mich die romantische Entwicklung etwas gestört hat. In meinen Augen war es unrealistisch wie schnell sich die beiden verliebt haben. Es hat mich teilweise auch genervt wie sehr sie sich, ohne sichtlich Grund auf Faun konzentriert hat, obwohl sie anfänglich keinerlei Verbindung zueinander hatten. In meinen Augen hätte das Buch ohne die Liebesgeschichte der Beiden nicht viel verloren. Trotzdem hat sie zur Spannung beigetragen und ihre Berechtigung gehabt. 


    Fazit : ⭐📖


    Mir wurde das Buch als gute Romantesy ans Herz gelegt, weshalb ich es anfänglich kaum abwarten konnte etlich den ML/love interest kennenzulernen. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass das Buch ohne die Romance genauso gut funktioniert hätte. Im Positiven Sinne. 


    Es war seit langem ein Buch was mir auf vielen Ebenen wirklich gut gefallen hat und obwohl es ein Einzelband war, hat es mir nicht an Komplexität gefehlt. Von mir eine klare Leseempfehlung. 

  5. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (19.122)
    Aktuelle Rezension von: BuchLiebhaberin

    Harry Potter. Jeder kennt es und irgendwie macht es das auch schön!

    Harry Potter ist eine Geschichte, über die man wunderbar diskutieren kann!

    Schön finde ich auch, das die Hauptrolle erst mal kein toller Superheld ist, sondern einfach ein kleiner Junge, der von seinen verwandten nicht gut behandelt wird. Harry Potter ist auf seine Eigene Art einfach etwas ganz besonderes. Man muss es einfach kennen!

  6. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.306)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Melanie lebt in einer Welt die von den sogenannten Seelen bewohnt ist, diese werden in den menschlichen Körper eingepflanzt und  übernehmen den Körper und das Leben des Menschen. Melanie ist mit einer Gruppe Menschen unterwegs und versucht täglich den Seelen zu entkommen, eines Tages wird sie jedoch geschnappt und ihr wird eine Seele eingepflanzt Wanda, Wanda hat Zugang zu ihren Erinnerungen und fängt an Melanies Gefühle ebenfalls wahrzunehmen und macht sich auf die Suche nach den überlebenden...

    Der Schreibstil war angenehm und das Buch lies sich gut lesen, ich mag ihren Schreibstil und die Art und weise wie sie die Geschichte aufbaut. Obwohl das Buch fast 900 Seiten hat, hat es sich nicht so angefühlt...

    Dadurch das das Buch aus Wandas Sicht geschrieben wurde, hat es dem ganzen noch etwas spezielles gegeben, auch wie das Handeln der Menschen auf sie gewirkt hat und all diese Emotionen und Gefühle, der Love-Interest der interessant war dadurch dass zwei Seelen ein Körper teilen und beide einen anderen Menschen lieben. Wanda verändert sich kontinuierlich trotzdem verliert sie nicht ihre süsse und nette Art. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. 

    Für mich war die Geschichte jedoch an einigen Stellen etwas langatmig, dadurch das ich den Film gesehen habe, kannte ich die Geschichte und das Ende, da gibt das Buch nicht wirklich viel mehr her. Hätte ich dies aber nicht wäre es eine wundervolle und spannende Geschichte gewesen, deswegen auch die 4 Sterne ;)

    Für alle die gerne leichte Fantasy lesen, für alle die den Film kennen wirds nicht sehr spannend....

  7. Cover des Buches Nightshade - Die Wächter (ISBN: 9783802583810)
    Andrea Cremer

    Nightshade - Die Wächter

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich hatte das Buch schon ein Weilchen im Regal und nun endlich auch dazu gegriffen, weil ich auch wieder einmal Lust auf eine Werwolfsgeschichte hatte.

    Die Grundidee war super (auch wenn man weiss, dass sich das "Liebesdreieck", wenn man es so nennen will, nicht vermeiden lässt, aber es störte mich wenig) und auch gut umgesetzt.

    Auch der Schreibstil war flüssig zu lesen, was ich insbesondere daran gemerkt habe, dass ich der Story, trotz oftmals abgelenkten Lesens sehr gut folgen konnte.

    Es spricht jedoch auch für eine leicht oberflächliche Story. Ich gebe keinen Abzug, falls ich durch mein schnelles Durchlesen was überlesen hätte, aber da ich trotzdem gut folgen konnte, scheint auch nicht so viel passiert zu sein, was auch für zweiteres spricht.

    Alles in allem denke ich, dass man sicherlich dem ersten Band zumindest eine Chance geben sollte, da es für ein lockeres Lesevergnügen für Paranormalfans sorgt. Ich fand es zumindest gut, weshalb es auch vier Sterne bekommt.

  8. Cover des Buches Nightshade - Dunkle Zeit (ISBN: 9783802583827)
    Andrea Cremer

    Nightshade - Dunkle Zeit

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Book_Princess

    Eine verführerische Geschichte von Wächtern und Suchern.

    Inhalt:

    Calla wacht bei den Suchern auf, sie erfährt vieles, was vor ihr geheimgehalten wurde. Im Grunde geht es ihr darum, dass Rudel, eingeschlossen Ren, zu retten. Dabei wird sie von den Suchern und Shay unterstützt.

    Meinung:

    Ich habe mich in diesem Teil viel mehr in der Welt befunden, als im ersten. Noch spannender wurde dann der 2. Teil des Buches. Im 1. Teil des Buches kommen sich Shay und Calla immer mal näher aber ihre Gefühle gegenüber Ren, oder was immer das auch ist, lässt sie immer wieder stoppen. Calla ist mir an manchen Stellen etwas unsympathisch gewesen, aber das stört die Geschichte nicht wirklich. Shay wurde durch seine Verwandlungen etwas dominanter, was etwas vom 1. Band abweischt. Die Action Szenen sind sehr gut geschrieben, auch der Schreibstile ist schön. Am meisten hat mir Connor gefallen. Er ist witzig und charmant.

    Im Ganzen war das Buch eine gute Unterhaltung, die mir ab und zu ein schnaufen entlockt hat. Die Liebesgeschichte, mal ohne das ganze hin und her, ist ganz süß.😊🐺

  9. Cover des Buches Die Lieder der Erde (ISBN: 9783453267138)
    Elspeth Cooper

    Die Lieder der Erde

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Irina1612
    Wie oft bei High-Fantasy-Büchern, gehen die Geschmäcker weit auseinander. Mir gefiel die Geschichte und der Schreibstil.
    Die Story wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, vorrangig aus Sicht von Gair, der vor den Hexenjägern fliehen musste. Ein Buch, spannend, fesselnd, auch brutal geschrieben. Mich hat es begeistert


  10. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783867420273)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (153)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    "Seelen" ist ein Einzelband der Autorin Stephenie Meyer. Nachdem ich schon ein großer Fan ihrer "Twilight"-Reihe war, musste ich auch unbedingt "Seelen" lesen. Wobei "Seelen" eine ganz andere Handlung und zudem auch noch einen ganz anderen Schreibstil.
    Dennoch konnte das Buch mich definitiv überzeugen!
    Zum Cover kann ich nicht allzu viel sagen, es ist kein direkter Eye-Catcher aber auch nicht schlecht. Zudem geht es ja auch hauptsächlich um den Inhalt. 

    Und dieser hat es in einem Dystopie Genre definitiv in sich.
    In einer Zukunft des Planeten Erden, gehören die Körper nicht mehr einem selbst. Eine neue Spezies, die als "Seelen" bekannt sind, besetzen die Körper der Menschen. Der Mensch hat in diesem Fall nichts mehr außer die leere Hülle, normalerweise steuert die neue Seele alle Gedanken, Gefühle und Aktionen des Menschen.
    Jedoch gibt es auch Menschen die noch nicht besetzt sind, diese sind permanent auf der Flucht. Als Melanie, eine der noch freien Menschen doch gefangen wird und von einer Seele besetzt wird, gibt sie jedoch nicht kampflos auf. Der Gedanke an ihre große Liebe Jared hilft ihr zusätzlich mit aller Kraft in ihrem Körper zu bleiben.
    So gibt es in Melanies Körper eine Zerrissenheit, da einerseits die Seele Wanda in ihr ist aber auch Melanie selbst noch an sich festhält.

    Meiner Meinung nach ist diese Handlung einfach einzigartig, man fiebert mit jeder Seite mit. Ab und zu zieht sich die Handlung leider etwas in die Länge und die Konversation zwischen Melanie und Wanda ist ab und zu etwas zäh.

  11. Cover des Buches Nightshade - Die Entscheidung (ISBN: 9783802587870)
    Andrea Cremer

    Nightshade - Die Entscheidung

     (91)
    Aktuelle Rezension von: fierybooks

    Direkt vorweg: Meine Rezension enthält massive SPOILER zum Ende des Buches! Wer das Buch also noch nicht gelesen hat, dies aber evtl. noch zu tun gedenkt, sollte meine Rezension vielleicht lieber nicht lesen.

    Ich bin wirklich enttäuscht vom Ende dieser Reihe. Der erste Band hat mir großartig gefallen und ich hielt den zweiten Band für einen typischen Zwischenband, der auf ein großartiges Finale hinarbeitet. Aber nein … einfach nein.
    Doch erst mal die positiven Sachen. Ren, der ja im zweiten Band kaum vorkam, wird im Finalband endlich wieder mehr ins Zentrum gerückt und ich muss sagen, ich mochte ihn wirklich. In Band 1 war ich mir bezüglich ihm noch unsicher, da er auf mich den Eindruck eines arroganten Aufreißers gemacht hat, der glaubt, alles und jeden haben zu können, und auch wenn das Besitzergreifende einfach in seinen Wolfsgenen liegt, so ist er mir hier viel sympathischer geworden, wirklich liebenswert. Shay hingegen konnte für mich nicht mehr zu seinem alten Glanz aus Band 1 zurückfinden, er war irgendwie einfach zu glatt, der perfekte Spross und was Calla an ihm so toll fand, hab ich irgendwann auch nicht mehr so recht nachvollziehen können.
    Ansonsten ist in Band 3 auch endlich wieder was passiert und zwar nicht zu wenig, immerhin haben sich Calla, Shay und die Sucher nun auf die Suche nach den Bestandteilen des Kreuzes der Elemente begeben, um die ultimative Waffe gegen die Hüter und deren Anführer zu besitzen. Dementsprechend gab es immer wieder spannende Stellen, in denen die Autorin es sich auch nicht hat nehmen lassen, Charaktere draufgehen zu lassen.
    Das waren eigentlich schon die positiven Sachen.
    In vielerlei Hinsicht fand ich das Buch mehr als durchschnittlich. Ein Punkt, der mir bereits in Band 2 auffiel und hier auch wieder vorhanden ist: Die Autorin nimmt sich keine Zeit, die zwischenmenschlichen Beziehungen realistisch auszuarbeiten, sie sich entsprechend entfalten zu lassen.

    Ggf. SPOILER (für die, die Band 2 auch nicht gelesen haben)

    Ein Beispiel sind da der Sucher Ethan und die Wölfin Sabine. Die Charakterentwicklung der beiden fand ich grundlegend super, es ging aber, ebenso wie ihre Beziehung, zu schnell. Bereits in Band 2 haben sie nach wenigen Stunden aneinandergeklebt, als kannten sie sich ewig, und hier in Band 3 sind sie bereits durch und durch ein Liebespaar, das man kaum noch trennen kann. Man beachte, dass Ethan am Anfang einen extremen Hass auf die Wölfe hatte (den er ebenfalls viel zu schnell abgelegt hat) und Sabine ihr Leben lang dachte, die Sucher wären die Feinde. Dass man seine Meinung ändern kann, akzeptiere ich ja, aber es ging mit den beiden einfach zu schnell. Besonders auffällig wird es dadurch, dass die Figuren, die bei Andrea Cremer ein Paar abgeben sollen, auch nonstop zusammenhängen. Es wird ständig erwähnt, wie sie beieinanderstehen, sich berühren und anschauen …
    Ähnliche Situation mit Ren und Adne – klar, sie sind Geschwister und eine gewisse Verbundenheit ist natürlich da, auch vor dem Hintergrund, dass sie ihren Vater verloren haben, aber bereits nach wenigen Stunden ist es auch bei ihnen so, als kannten sie sich ewig und hätten schon immer gewusst, dass sie Geschwister sind. Es war kaum nachzuvollziehen, warum das so ist, und erweckte für mich nur abermals den Anschein, als hätte sich die Autorin da keinerlei Zeit genommen, geschweige denn Gedanken gemacht.

    SPOILER ENDE

    Weiterer Punkt, der mir nicht gut ausgearbeitet ist: Es sterben Figuren und die Charaktere trauern vielleicht ein Kapitel lang, dann ist alles vergessen. Ja, sie sind alle im Krieg und man muss sich im gewissen Maße darauf konzentrieren, weiterzumachen, aber ich habe schon mehr Fantasyliteratur gelesen, in der die Figuren im Krieg sind, und selbst da wird ein verstorbener Charakter nicht direkt nach dem Tod aus den Köpfen der anderen ausradiert.

    Beobachten konnte ich das Phänomen bereits in Band 2, aber auch hier sterben wieder einige Figuren, deren Tod kaum betrauert wird. Auch am Ende des Buches kommt kaum bis gar kein Wort mehr zu diesen Figuren, als hätte die Autorin sie selbst vergessen.

    Ich muss auch sagen, dass, obwohl es durchaus spannend war, ich kaum wirklich gepackt von der Handlung war. Es ist nämlich so, dass die Handlung selten Dramatik rüberbringt – alle befinden sich im Krieg, aber jeder reißt ständig Scherze und alle haben folgende Attitüde: Wir sind ja eh im Krieg und wir sterben vermutlich eh, als können wir auch den Rest unserer Zeit mit guter Laune verbringen. Die Wächter freuen sich ständig auf den Kampf, als wären sie nicht gerade im Krieg auf Leben und Tod. Ich kann ja verstehen, dass sie durch ihre Instinkte da eher blutdürstig sind als die Sucher, aber a) sind sie trotzdem nicht unbesiegbar und b) halte ich es nicht für realistisch, so eine Einstellung an den Tag zu legen, wenn um einen herum schon mehrere Verbündete abgekratzt sind … ach ja, das vergessen die ja eh nach ein paar Seiten, daran muss es liegen.

    SPOILER

    Ich habe allgemein das Gefühl, dass die Autorin irgendwann nicht mehr ganz wusste, wie sie am besten zum Ende kommen soll. An einer Stelle ist die Handlung, meiner Meinung nach, enorm konstruiert. Calla wird irgendwann von den Hütern zurück nach Vail entführt (ich habe an dieser Stelle nicht verstehen, WIE man sie dorthin gebracht hat, immerhin waren sie seeeehr weit von Vail entfernt und es wurde gesagt, dass Hüter nicht weben und teleportieren können wie die Sucher, vielleicht ja durch die Larve, aber die Autorin hat sich jedenfalls nicht mit einer Erklärung aufgehalten) und diese ganze Sache hat letztlich nur zwei Zwecke erfüllt: 1. Sie konnte mit ihrem Vater reden und ihn überzeugen, sich auf ihre Seite und die der Sucher zu stellen. 2. Im Austausch für Calla übergaben die Sucher den Hütern Logan als scheinbare Geisel, damit er ihnen im Finale helfen konnte, sowie Sabine schloss sich den Hütern wieder an, um ebenfalls undercover eine Dinge voranbringen zu können. Was war der Zweck des Ganzen? Die Hüter sind nicht mal dazu gekommen, Calla zu befragen, zu foltern, gar zu töten – was auch immer sie mit ihr vorhatten –, da war sie schon wieder bei den Suchern.

    Aber das Schlimmste ist ja wohl das Ende … ich bin absolut unzufrieden. Und nun kommt ein SEHR GROßER SPOILER zum Ausgang des Buches!

    Mir war spätestens in Band 3 klar, dass die Autorin das Beziehungsdreieck zwischen Calla, Shay und Ren nicht aufgelöst kriegt, wenn beide dableiben. Calla wollte zwar eigentlich Shay, doch von Ren konnte sie sich auch nicht lossagen, schließlich waren die beiden einander versprochen und kannten sich ihr ganzes Leben lang. Es war schon ein wenig nervig, wie sie ständig sagte, dass sie sich jetzt noch nicht entscheiden würde und die beiden damit leben sollten, Ren jedoch immer angeschnauzt wurde, sobald er Calla etwas näher kam, wohingegen Shay sich ihr ungeniert, wenn sie alleine war, immer wieder genähert hat und sie auch keinerlei Probleme damit hatte, mit ihm zu schlafen – obwohl sie sich ja nicht entscheiden wollte. Ja, es ist wohl klar, wen sie eigentlich wollte. Aber die liebe Calla konnte auch nicht ohne den anderen leben, in dem Fall Ren.
    Für mich war daher absolut vorhersehbar, dass Ren sterben musste, damit sich das Dreieck auflöst. Schließlich wurde ja immer wieder betont, dass die beiden um sie kämpfen würden und der andere gehen (oder sterben?) würde – und Calla wollte sich ja nicht entscheiden.
    Und so kam es dann auch: Ren stirbt in der finalen Schlacht, aber die Art seines Todes … ich weiß nicht, was die Autorin sich dabei gedacht, Ren so einen schäbigen Tod zu geben. Alles war nur noch schnell, schnell, ich muss fertig werden.
    Ren wird tatsächlich einfach von Emile getötet, dem Mann, den er immer für seinen Vater hielt, der ihm aber so viel Leid zugefügt und ihn sein ganzes Leben lang angelogen hat. Kurz bevor er Ren tötet, lacht er noch darüber, wie toll es war, Rens echten Vater umgebracht zu haben, nur um Ren dann binnen Sekunden zu töten, nur weil Ren einen dummen Fehler begeht. Nee, ich dachte, ich les nicht richtig. Die Autorin hat es sich so unfassbar einfach gemacht. Wenn sie ihn schon sterben lassen muss, dann doch bitte ein Tod, der seiner würdig ist. Aber nein! Nicht mal eine Abschiedsszene hat er bekommen, er war ja direkt tot. Klar, logisch, muss er ja auch, sonst hätte man ihn mit dem Blut eines der anderen Wölfe heilen können, aber dennoch – für mich einfach nur unfassbar schlecht geschrieben.

    Immer noch SPOILER: Auch das Ende nach der großen Schlacht ist für mich hingeklatscht. Ich dachte abermals, dass ich nicht richtig lese, als dastand, dass alle Wächter gänzlich zu Wölfen werden müssen (also zu ihrem wahren Ich zurückfinden, weil Wächter ja aus echten Wölfen erschaffen worden waren, vor Jahrhunderten) … Ich weiß, ich weiß, die meisten von ihnen haben es als positiv empfunden, aber ich habe es beim Lesen als grausig wahrgenommen und sehe darin kein Happy End, sondern einen viel zu großen Preis für das, was sie alles getan haben, um die Welt zu retten … Und NATÜRLICH wird Shay, der ja eigentlich als Mensch geboren worden war, auch zum Wolf, weil er ja angeblich schon immer, tief in sich, ein Alpha und ein Wolf und die Verwandlung nur eine „Formsache“ (zitiert aus dem Buch) war. Ja, ist klar … selten so was Komisches gelesen. Für mich hatte er in Band 1, als er noch ein Mensch war, nichts sonderlich Wölfisches oder Alphahaftes an sich, er war ständig verängstigt, wenn Ren sich vor ihm aufgebaut hat. Wolf-like wurde er eben erst durch die Verwandlung.
    Nun sind Calla, Shay und ihr Rudel am Ende also alle Wölfe, die scheinbar auch die Erinnerung an ihr vorheriges, menschliches Leben verloren haben. Auf Nimmerwiedersehen Ren, sag ich da nur.

    Ferner werden auch einige Handlungsweisen der Figuren nicht wirklich nachvollziehbar, da man dazu kaum etwas erfährt. Dax, ein Wächter aus Rens Rudel, und eine andere Wächterin aus Callas Rudel, Fey, stellen sich in Band 2 und 3 auf die Seite der Hüter und werden zu den Feinden von Calla und Ren. Ich persönlich habe aber überhaupt nicht verstehen können, warum sie das tun - klar, stupide Loyalit den Hütern gegenüber, aber ich hätte mir da zumindest ein kurzes Gespräch gewünscht, das mehr hergibt als nur die Info, dass Calla und Ren für die beiden halt Schwächlinge sind - aber nein, sie wollten deren Argumente nicht mal hören.

    Puh, das war’s so weit. Ich habe wirklich viel von dieser Reihe erwartet, da der Auftakt so gut war und die Idee echt Potenzial hatte. Aber hier war für mich wirklich nur der Anfang gut und dann wurde es immer schlechter, das Ende ist einfach nur schade. Ich war mir unsicher mit der Bewertung, doch ich muss sagen, dass das Ende für mich extrem stark wiegt und da ich das Buch an sich auch nicht überragend spannend fand, sondern eben sehr durchschnittlich, habe ich mich dafür entschieden, dass ich dem Buch nicht mehr als 2 von 5 Sternen geben kann.

  12. Cover des Buches Das erste Gesetz der Magie - Das Schwert der Wahrheit (ISBN: 9783734162350)
    Terry Goodkind

    Das erste Gesetz der Magie - Das Schwert der Wahrheit

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Freyruh

    Band 1 hat mich mehr als überzeugt die Reise von Richard und Kahlan weiter zu verfolgen. Ich bin gespannt wie es weiter geht, Band 2 liegt schon bereit!

    Ich kann es jedem der Fantasy und Abenteuer mag empfehlen.

  13. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783844537130)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (212)
    Aktuelle Rezension von: loasi

    Dieser Teil hat mich echt begeistert, das Rätsel um den Öffner der Kammer, das magische Schloss und vieles mehr! Ich kann es nur weiterempfehlen!

  14. Cover des Buches Arthur und die vergessenen Bücher (ISBN: 9783551310835)
    Gerd Ruebenstrunk

    Arthur und die vergessenen Bücher

     (218)
    Aktuelle Rezension von: T-prinzessin

    Die Hauptperson dieses Buches ist Arthur. Er selbst sieht sich nicht als Held, gerät völlig unerwartet in ein gefährliches Abenteuer und hat die besondere Gabe, unter Tausenden von Büchern auf Anhieb „das Richtige“ zu entdecken.

    Als Arthur nun den „Bücherwurm“ kennen lernt, wie er einen Antiquariaten nennt, ahnt er nicht, dass es so mächtige Bücher gibt, die über Leben und Tod entscheiden können, dass sie von eigenen Wächtern versteckt und bewacht werden müssen, damit niemand sie finden kann.

    Als in dem Antiquariat eines Tages ein Fremder auftaucht, dem Bücherwurm droht und ihn sogar einsperrt, beginnt für Arthur und Larissa, die Enkelin des Bücherwurms (hält oft wissenschaftliche Vorträge und kann Schlösser knacken), eine gefährliche Reise nach Amsterdam und Italien, denn auf ihnen liegt plötzlich die alleinige Verantwortung, eines dieser mächtigen vergessenen Bücher zu finden und das so genannte „Buch der Antworten“ zurück zu bringen.

    Arthur entdeckt, das auch er Teil einer großen Legende ist, und er hat die Voraussetzungen zum Wächter der Bücher durch seine besondere Gabe.

    Madame Slivitsky (die schwarze Frau, die die Böse ist), versucht, selbst mit ihren Söhnen, die vergessenen Bücher zu finden und zu besitzen, um mit ihnen die Weltherrschaft zu erlangen. Diese Familie schreckt bei ihrer Suche nach den Büchern vor nichts zurück, doch zum Glück gibt es immer wieder Leute, die Arthur und Larissa helfen und sie beschützen, wenn ihre eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen.

    Spannend, humorvoll, super geschrieben. Mit allem, was zu einem guten Buch gehört.

    Hochspannend: Von dem Moment, in dem ich es in die Hand nahm, bis zu dem als ich fertig war konnte ich nicht aufhören zu lesen und nichts zwischendurch machen!

    Einfach für jeden geeignet. Ob alt oder jung, Junge oder Mädchen, ob zum Vorlesen oder selber lesen, jeder wird seine Freude mit diesem Buch haben.

    Arthur und Larissa sind total sympathisch und man fiebert richtig mit. Kleinigkeiten in der Geschichte, wie die Hilfe zweier Bahnschaffner, die den Kindern auf ungewöhnliche Art helfen und die Schilderung des Kaffeetrinkens in Italien peppen das Buch weiter auf.

    Die Schilderungen von Amsterdam und Bologna, die Städte, in die die Reise der Kinder führt, sind wunderschön – man erfährt sehr viel darüber und bekommt gleich Reisefieber!

    Obwohl die Vergessenen Bücher das Hauptthema sind, wird dem Leser auch bewusst, wie die Menschen „ticken“. Bei manchen kommen die positiven Seiten hervor, bei anderen die negativen. Wie habgierig und machthungrig einige sind, dass sie nicht mal vor Mord oder Entführung zurückschrecken, ist furchtbar – aber all das gehört ja bekanntlich zum Menschsein dazu.

    Leider gibt es einige offene Sachen, die für mich nicht mehr abschließend geklärt werden und die ich einfach gerne der Vollständigkeit halber noch erfahren hätte – und darum muss ich einen kleinen Abzug geben.

     Schade eigentlich, aber ich gebe dem Buch „nur“ 4 Punkte.

  15. Cover des Buches Die Glückssucher (ISBN: 9783791511184)
    Vera Kissel

    Die Glückssucher

     (27)
    Aktuelle Rezension von: lion1381

    Klappentext:

    Und wenn man ein Mädchen wirklich liebt, tut man alles was nötig ist. Lügt und betrügt, was das Zeug hält. Das. Ist Verantwortung in der Liebe.

    Lukas ist fünfzehn und zum ersten Mal richtig verliebt. Nicht nur verknallt- nein, das hier ist echt. Für dieses Mädchen würde er alles tun. Seine Jacke zerschneiden zum Beispiel. Oder sich mit seinem Kumpel Birol anlegen. Aber die Sache mit der Liebe ist nicht so einfach und überall lauern Gefahren, die das Glück bedrohen. Wozu Lukas wirklich fähig ist, wenn es um die ganz großen Gefühle geht, kann es sich nicht vorstellen. Doch noch in diesen Sommerferien wird er es herausfinden.

    Meine Meinung:

    Am Anfang bin ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht warm geworden. Gegen Ende konnte ich mich an den besonderen Schreibstil gewöhnen, doch gefallen hat er mir überhaupt nicht.

    Mit Lukas bin ich eigentlich von Anfang an gut klar gekommen. 

    Lukas Kumpel, Birol fand ich auch ganz okay. Teilweise kam er ein wenig emphathielos rüber, aber in den letzten Kapiteln hat es sich sehr gebessert.

    Gülbahar konnte ich auch sehr gut verstehen und auch mit ihr bin ich von Anfang an gut klar gekommen.

    Über Lukas' anderen Freund konnte ich die ganze Zeit nur lachen. Er war wirklich albern. Durch ihn wurde das Buch ein wenig aufgelockert.

    Bewertung: 

    3 von 5 Sternen. Wenn ich könnte würde ich 3,5 Sterne vergeben.

    Fazit:

    Von Vera Kissel werde ich keine weiteren Bücher lesen, da ich mit ihrem Schreibstil einfach nicht klar komme. Das Buch war ganz gut für zwischen durch, aber erhält keine explizierte Leseempfehlung von mir.

  16. Cover des Buches Bluthexe (ISBN: 9783570380055)
    Cate Tiernan

    Bluthexe

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Morgans Herkunft ist gelüftet! Nachdem sie das Buch der Schatten ihrer Mutter gefunden hat kann sie endlich mehr über ihre Familie und sich selbst erfahren. Doch auf das wunderschöne Zugehörigkeitsgefühl folgt schon der nächste Schock, als sie herausfindet, dass sie vom dunklen Wiccaclan der Woodbanes abstammt. Morgan hat also noch einiges zu verdauen als ihre ehemals beste Freundin Bree einen Racheplan zu schmieden scheint und weitere Feinde auf den Plan treten…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Auch beim 3. Band der Reihe bringt der schwarze Hintergrund Autor, Titel und das entsprechende Objekt – in diesem Fall eine brennende Stumpenkerze – wunderbar zur Geltung! Als Farbton dafür wurde diesmal ein weiches Burgunderrot gewählt.

     

    Wie schon beim 2. Band, so wurde auch hier der neuen Geschichte nochmals das letzte Kapitel des Vorgängerteiles voran geschickt, was ich jedoch wirklich nicht besonders einfallsreich finde. Allerdings setzt die Handlung genau danach wieder an und man ist sofort mitten im Geschehen.

    Auch die kursiven Textstellen vor jedem Kapitel gibt es wieder, was mich sehr gefreut hat! Doch während ich diese bei Band 1 und 2 relativ schnell einer Person zuordnen konnte war ich mir hier bis zur Auflösung nicht sicher, da es sich diesmal um mehrere Personen handelt! Für mich ein absolut tolles und spannendes Element!

    Auch bei diesem Buch bewegt sich die Seitenzahl wieder um die 250 und die Geschichte ist extrem flüssig zu lesen. Die Charaktere entwickeln sich für mein Empfinden gut weiter, vor allem Morgan scheint voran zu kommen, auch wenn sie manchmal für meinen Geschmack gefühlt etwas zu gutgläubig ist. Aber auch Bree muss sich wohl langsam für einen Weg entscheiden – wobei ich durchaus das Gefühl hatte, dass sie sich damit nicht immer ganz wohl fühlt. In puncto Cal scheinen sich meine Vermutungen langsam zu bestätigen – ich bin weiter misstrauisch und gespannt!! Das würde jedenfalls erklären, warum er für mich als Person auch im 3. Teil noch nicht wirklich zu fassen ist. Was ich von Sky halten soll kann ich noch nicht Recht sagen, bei Hunter habe ich aber eine große Vermutung welche Rolle er bald einnehmen könnte! Überraschenderweise könnte ich mich damit wirklich gut anfreunden… ;) Besonders er bringt für mich in diesem Teil viel Pepp ins Spiel!

    Im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden hatte ich bei diesem Teil insgesamt das Gefühl, dass die einzelnen Nebenfiguren besser beleuchtet wurden! Erstaunt hat mich sehr, dass der Zirkel so einigen Veränderungen unterworfen ist!

     

    Dieser Band hatte für mich dann den bisher schlimmsten Cliffhanger und diesmal war der Folgeband leider nicht gleich zur Hand! Auch insgesamt finde ich diesen Teil spannender, dramatischer, realistischer, rasanter und gefährlicher!

     

    FAZIT:

    Erneut ein spannender, magischer Teil der Jugendreihe „Buch der Schatten“! Charaktere und auch Erzählung entwickeln sich weiter, gerade Hunter bringt Spannung ins Spiel und der Cliffhanger am Ende haut einen mal wieder von den Socken!

  17. Cover des Buches Die Schwestern des Lichts - Das Schwert der Wahrheit (ISBN: 9783734162367)
    Terry Goodkind

    Die Schwestern des Lichts - Das Schwert der Wahrheit

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Fischer1

    Da wir hier die Fortsetzung vom ersten Band "Das erste Gesetz der Magie" haben, werde ich nicht genauer auf den Inhalt eingehen. Die Geschichte hier setzt nahtlos an den ersten Band an. Nachdem mich der erste Band so von sich überzeugt hatte, war klar das auch "Die Schwestern des Lichts" bei mir einziehen muss. Und wieder mal war ich begeistert. Der Schreibstil ist auch hier wieder grandios. Wir haben wieder neue Völker, Kulturen, Religionen und neue Orte der riesigen Fantasywelt kennen gelernt, die Terry Goodkind wunderbar durchdacht, erschaffen hat. Es war wieder bezaubernd und genauso wie im ersten Band brutal. Ich liebe die Echtheit der Charaktere und die vielen Facetten. Es gab neben den alt bekannten, auch neue Charaktere die ich zum Teil schrecklich und zum anderen Teil total sympathisch fand und direkt ins Herz geschlossen habe. Band zwei der "Das Schwert der Wahrheit- Reihe" hat mal wieder gezeigt, wie riesig die Welt ist und wie wenig wir über sie noch wissen und ich freue mich unglaublich, mit den nächsten Bänden, wieder einen Teil mehr davon zu entdecken. Der Folgeband der Reihe, steht dem ersten Band in nichts nach. Ich freue mich auf mehr.

  18. Cover des Buches Arthur und der Botschafter der Schatten (ISBN: 9783760751900)
    Gerd Ruebenstrunk

    Arthur und der Botschafter der Schatten

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    MEINE MEINUNG:

    Man kann dieses Buch auch lesen, wenn man das erste nicht gelesen hat. Aber ich finde man versteht die Geschichte besser, wenn man den 1ten Teil auch gelesen hat. Man findet sich in der Geschichte schneller zurecht.

    Arthur und Larissa waren auch in diesem Abenteuer zusammen.

    Die beiden werden sich also wieder auf abenteuerliche Reisen begeben. Larissa wollte ja ihre tot geglaubten Eltern wieder sehen und hatte große Hoffnung sie wieder in die Arme zu schließen zu können, wenn sie dem unbekannten Wesen das Buch der Wege besorgen würde.


    Die erste Reise der beiden führt sie nach Cordoba, doch da wartet schon die Gefahr auf sie. Kaum waren sie auf Sevilla aus dem Flugplatz raus, da wurden sie auch schon entführt. Diese Bücher waren nach wie vor heiß begehrt und nun wird auch wieder klar, warum es für diese Bücher einen Bewahrer gibt.

    Diese Bücher in den falschen Händen kann die ganze Welt zerstören.


    Dieses Buch ist in jedem Abschnitt wunderschön illustriert. Wir finden immer zu dem Thema ein gezeichnetes Bild.

    Durch die Illustration können die Kinder bequem tiefer in die Geschichte eintauchen. Die Illustration macht die Geschichte für Kinder etwas transparenter. Kindern liegt das ja noch nicht so sehr, sich in Geschichten rein zu versetzen, doch in diesem Buch schaffen sie es bestimmt.


    Dieses Buch hat trotz der Abenteuer doch nicht den kindlichen Charme verloren. Ich finde das Buch sehr gut und ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

    Auch in diesem Buch bekommt man wieder sehr viel von Freundschaft mit. Ohne die Hilfe von Arthur, wäre Larissa verloren gewesen und auch Arthur braucht die Hilfe von Larissa. 

    Ich finde solche Hintergründe in Kinderbüchern immer sehr wichtig, denn so überdenken sie auch mal die bestehenden Freundschaften.



    Eure Bluesky_13

    Rosi      

  19. Cover des Buches Die Wächter - Isle of Night (ISBN: 9783492268578)
    Veronica Wolff

    Die Wächter - Isle of Night

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Binal82

    Wer auf etwas mehr Blut und Gewalt auf einer Insel mit einem besonderen Internat steht, ist hier richtig. Dies ist keine Scchnulze, im Gegenteil es reißt dich hinein und dann nicht mehr los. Ein erwachseneres Bild malt dem Leser eine spannende und besondere Geschichte in die Augen. Lest den Klappentext und wen euch das Thema gefällt, kauft und lest es. Band 2 fand ich bisher nur noch als E-book!!!!!!! Also wenn ihr keinen E-reader habt beginnt erst gar nicht, es wäre schade wenn ihr die Fortsetzung nicht lesen könnt. 

  20. Cover des Buches Arthur und die Stadt ohne Namen (ISBN: 9783760764535)
    Gerd Ruebenstrunk

    Arthur und die Stadt ohne Namen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Inhalt:
    Für Arthur und Larissa ist klar, dass sie Larissas Eltern aus der Rub al-Khali befreien müssen. Dafür brauchen sie aber das vielleicht mächtigste aller Vergessenen Bücher, das Buch der Leere. Nach langen Recherchen finden sie Hinweise auf das Buch in Edinburgh und schon bald beginnt eine aufregende Reise von Schottland in den Jemen.

    Meine Meinung:

    Das Finale der Reihe unterscheidet sich für mich (leider) kaum vom zweiten Band der Reihe. Natürlich sind die Städte anders und auch das Ende unterscheidet sich, da hier ja ein Abschluss der Geschichte stattfindet und dennoch treffen fast alle geistigen Notizpunkte für die Rezension auch auf den zweiten Band zu.

    Es hat wieder eine Weile gedauert, bis ich richtig in die Geschichte gefunden habe und das, obwohl ich den dritten Band direkt nach dem Zweiten gelesen habe. Wahrscheinlich trägt auch das immer gleiche Muster der Reihe ein bisschen zu der Langatmigkeit bei. Immerhin ging es hier dann doch schneller als noch im Vorgänger, da es bereits in der ersten Stadt mehr Action gab.

    Gut gefallen hat mir, dass es zwischen Larissa und Arthur wieder besser läuft. Die Streitereien halten sich in Grenzen, auch wenn dafür die Eifersucht zunimmt, was sich ja schon vorher angedeutet hat. Die Informationen rund um die bereisten Orte haben mir wieder sehr gut gefallen, da kommt bei mir sofort Reiselust auf.

    Wieder negativ aufgefallen sind mir die Technikerklärungen, die ich teilweise auch etwas… falsch fand. Dass man erklärt was ein Tablet ist, finde ich für die Zielgruppe sowieso überflüssig, aber dass es im Prinzip nur ein vergrößertes Smartphone ist, stimmt doch nicht. Angesichts der Tatsache, dass Smartphones heutzutage vor allem fürs unterwegs surfen benutzt werden, mag das ja stimmen, aber ursprünglich sind Handys ja zum Telefonieren gedacht und das funktioniert meines Wissens nach mit einem Tablet (noch) nicht.

    Das Ende war actionreich und hat mir gut gefallen. Ich könnte mir vorstellen, dass es gerade für jüngere Leser wirklich spannend ist. Teilweise war es doch vorhersehbar und nicht direkt kitschig, es ist ja kein Liebesroman, aber es war eben typisch Happy End. Die Auflösung was es mit den Vergessenen Büchern und den Helfern auf sich hat, hat mir aber gut gefallen und das ist ja am wichtigsten. Dennoch sind ein, zwei Fragen offen geblieben, aber damit kann ich leben.

    Fazit:
    Der Abschluss der Trilogie ähnelt dem Vorgänger in vielen Punkten. Nach dem tollen Reihenauftakt blieben leider beide weiteren Teile ein bisschen hinter den Erwartungen zurück. Dennoch hat mir der Abschluss gefallen, da alle wichtigen Fragen geklärt werden und ich Arthur und Larissa mit einem guten Gefühl verlassen kann.
  21. Cover des Buches Die Fluchweberin (ISBN: 9783800056620)
    Brigitte Melzer

    Die Fluchweberin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Universum_der_Woerter
    Die Autorin schreibt in der Ich-Form. Die Grunidee der Geschichte fand ich sehr interessant und war gespannt, was  für Abenteuer mich erwarten würden. Doch leider dauert es ein wenig bis ich mich in der Geschichte einfinden konnte.

    Der Hauptteil spielt im Internat ab auf dem sich die Protagonistin Raine aufhält. Sie hält sich zurück und ist aufmerksam, da sie eine besondere Gabe besitzt von der die anderen Mitschüler nichts erfahren dürfen. Natürlich darf die klassische beliebte Mitschülerin die hochnäsig durch die Schule spaziert und Raine fertig macht nicht fehlen. Und so bleibt es nicht aus, dass Raine sich gerne an ihr rächen möchte.  Das Thema Mobbing ist somit auch in der Geschichte verwoben.

    Vom Schreibstil her kann ich nichts negatives sagen. Was ich allerdings etwas schade fand ist, dass Raine hauptsächlich alleine handelt. Ihre Freunde werden nur am Rande erwähnt. Raine ist die Hauptfigur in diesem Buch und sie kann sich auf Grund ihrer Gabe niemanden anvertrauen. Und so ist es immer ein hin und her bis endlich wieder etwas anderes und spannendes passiert. Manchmal war ich auch ein wenig genervt.

    Natürlich darf eine kleine zarte Romanze nicht fehlen. Doch ist man was den neuen Mitschüler betrifft am Anfang ein wenig mitsstrauisch. Ist er ein Freund oder ein Maulwurf? Das machte die Geschichte wieder interessanter. Doch Raine möchte sich ihm gerne anvertrauen, hat jedoch zuviel Angst und so geht es eine Weile hin und her was meiner Meinung zu vielen Wiederholungen führte.

    Irgendwann kurz vor dem Ende geschieht ein Wandel und die Ereignisse überschlugen sich plötzlich. Dann packte mich die Spannung und musste unbedingt wissen wie es endet. Meiner Meinung überschlug es sich am Ende vor Spannung. Was am Anfang oder in der Mitte fehlte, tauchte dafür das doppelte am Ende auf.

    Dennoch kann ich sagen, dass dieses Buch ich jedem Fantasy-Fan empfehlen kann. Es war für mich eine interessante Geschichte die man vielleicht noch etwas ausbauen könnte aber für Jugendliche wäre dieses Buch optimal.




  22. Cover des Buches Der Sucher: Roman (ISBN: B08VS1H96W)
    Tana French

    Der Sucher: Roman

     (22)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Cal Hooper war lange ein Cop in Chicago. Nun ist er nach Irland gekommen und kauft sich ein heruntergekommenes Haus in einem kleinen Dorf. Eigentlich ist alles in Ordnung – bis zu dem Moment, als er sich beobachtet fühlt. Dann taucht immer wieder ein Junge bei ihm auf, der in schließlich um Hilfe bittet. Er will seinen verschwundenen Bruder finden. Im Innersten ist Cal immer noch ein Cop und so beginnt er zu recherchieren. Aber damit macht er sich keine Freunde.

    Obwohl die Autorin Tana French schon eine Reihe Bücher geschrieben hat, kannte ich bisher nur „Der Dunkle Garten“. Mir hat der bildhafte Schreibstil gut gefallen, denn ich konnte mir die Umgebung dadurch vorstellen. Allerdings wurde alles sehr ausführlich geschildert, so dass es Längen gab.

    Gut dargestellt sind allerdings die außergewöhnlichen Charaktere, auch wenn mir kaum jemand sympathisch war. Die Dörfler nehmen Cal zunächst freundlich auf, doch als er versucht herauszufinden, was geschehen ist, finden sie das nicht so gut. Zunehmend wird die Geschichte düsterer, dazu tragen auch die getöteten Schafe auf den umliegenden Höfen bei. Je mehr Cal nachforscht, umso mehr Abgründiges taucht auf, das viele am liebsten im Dunkeln gelassen hätten.

    Es ist eine düstere und etwas langatmige Geschichte, der meiner Meinung nach Spannung fehlt.

  23. Cover des Buches Der Tempel der vier Winde - Das Schwert der Wahrheit (ISBN: 9783734162398)
    Terry Goodkind

    Der Tempel der vier Winde - Das Schwert der Wahrheit

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver


    Handlung:
    Kurz nachdem sich alles langsam zu fügen scheint stehen drei unerwartete Besucher im Palast der Konfessoren und wollen alle mit Richard sprechen, der wiederum damit beschäftigt ist, sein Heer mit Heilkräutern zu versorgen. Während seiner Abwesenheit muss sich Kahlan um alles kümmern und hat alle Hände voll zu tun. Nachdem Kahlan die erste gefährliche Bedrohung eliminiert hat, hat sich der Tod schon unbemerkt in Aydindril eingenistet.

    Charaktere:
    Die bisher bekannten Charaktere entwickeln sich mit der Geschichte weiter. Richard der einstige Waldführer jetzt Herrscher D'Haras verliert kurz den Kopf vor seiner neuen riesigen Herausforderung - mal wieder eine sehr menschliche Seite von ihm. Allerdings entwickelt sich aber auch sein Instinkt im Hinblick auf die Gabe enorm.
    Man bekommt in diesem Teil endlich mal einen etwas genaueren Blick auf Ann und auch auf Nathan, wobei man bei beiden nicht sagen kann, was sie genau im Schilde führen. Es sind beides - vielleicht auch durch ihr extrem hohes Alter - sehr undurchsichtige Charaktere.


    Story:
    Die Story beginnt rasant, verliert dann aber erstmal an Geschwindigkeit und nimmt dann nach etwa 60% wieder an Fahrt auf. Die Story ist - wie von den drei vorherigen Teilen bekannt - wirklich spannend und mitreißend.
    Gerade am Anfang wird wieder viel grundlegendes Wissen vermittelt. Nicht nur dem Leser, sondern auch Richard.

    Fazit:
    In Summe wieder ein sehr gutes Buch. Auf jeden Fall gibt es von mir eine Leseempfehlung für alle High Fanatsy Liebhaber.

  24. Cover des Buches Die Legende von Richard und Kahlan - Dunkles Omen (ISBN: 9783442268382)
    Terry Goodkind

    Die Legende von Richard und Kahlan - Dunkles Omen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Als ich gerade mitten in Band 9 von das Schwert der Wahrheit war, hörte ich davon, dass Goodkind an einer Nachfolgereihe schreibt. Damals war ich nicht wirklich begeistert, denn Band 9 fand ich extrem ermüdend. Aber nach dem genialen "Konfessor" wollte ich wieder mehr lesen, also habe ich mir "Dunkles Omen" besorgt - und meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

    Erst mal möchte ich anmerken, dass mir das Bild des Covers zwar gefällt, aber nicht für dieses Buch. Die vorigen Covers hatten immer irgendwie etwas mit der eigentlichen Geschichte zu tun, oft hatte ich nach dem Lesen das Gefühl für das Cover eine bestimmte Szene im Kopf zu haben. Hier nicht, da Richard und Kahlan nie zur gleichen Zeit auf solch einer Lichtung sind. Das ist Kleinkram, ich weiß, aber was mich noch viel mehr nervt: Das ist ein Screenshot aus der Serie. Ich liebe "Legend of the Seeker", aber das kommt mir doch irgendwie etwas faul vor, einfach einen Screenshot aus der Serie zu nehmen, vor allem da sich die Charaktere in der Serie doch "ein wenig" von den Buchcharakteren unterscheiden.

    So, jetzt aber zum eigentlich Inhalt, denn das Cover hat bei mir nicht den Einfluss, einen oder gar zwei Sterne abzuziehen.

    Die Geschichte um Kahlan und Richard geht nach dem Ende von "Konfessor" fast nahtlos weiter. Und das ist schon das Erste, das mich stört. Warum haben wir nach dem riesigen Krieg gegen Jagang nicht ein paar Jahre in den Midlands und D'Hara verstreichen lassen? Das hätte so viele tolle Optionen für Charakterentwicklungen geboten. Leider sehr verschenktes Potenzial, außerdem wirkt die Gesamtgeschichte aller Bücher nur noch gehetzter durch dieses nahtlose Anschließen.

    Das Buch kommt nur sehr langsam in Fahrt. Es wird viel (zu viel) über Prophezeiungen und deren Bedeutung gesprochen. Das ist leider sehr ermüdend, da wir aus elf vorigen Büchern bereits jede Menge über Prophezeiungen gehört haben. Bis dann wirklich etwas Interessantes passiert muss natürlich erst einmal die Ordnung der Bibliothek über mehrere Seiten besprochen werden. Man fragt sich die ganze Zeit, wann der eigentliche Handlungsstrang beginnt, da man die ganze Zeit von nebensächlichen Handlungssträngen begleitet wird. Zum Glück ändert sich das zwischendurch etwas, allerdings kommt nie so richtig Fahrt auf. Interessant ist es, ja, aber leider tröpfelt die Story nur so vor sich hin. Solide, aber man weiß ja, dass der gute Terry das eigentlich besser kann (leider weiß man aber auch, dass es bei ihm auch schlechter geht).

    Kommen wir zum Bösewicht und um ganz ehrlich zu sein, weiß ich nicht, wen ich hier eigentlich ansprechen soll. Da gäbe es Hannis Arc, der in seinem Einstieg leider zu klischeebehaftet ist und dann auch fast nicht mehr auftaucht. Auch begegnet er in diesem Teil keinem der Protagonisten und wäre alles aus der Sicht dieser geschrieben, wüssten wir nicht einmal, dass er existiert. Dann hätten wir Ludwig Dreier, der eigentlich für Hannis Arc arbeitet, aber auch noch eigene Ziele verfolgt und zumindest in diesem Teil etwas spannender ist, als der Rest oder er selbst in kommenden Teilen. Hier hatte ich das Gefühl, dass mit klugen Intrigen gearbeitet wird und das fand ich eigentlich recht spannend. Und zu guter Letzt wäre da noch diese Heckenmagd, die zwar auf die Protagonisten trifft und auch eine echte Gefahr darstellt, aber ... ich weiß nicht, irgendwie hat mich Jit nicht überzeugt. Für mich hat sie sich im Nachhinein (nach Beendigung der Reihe durch "Das Herz des Bösen") nur nach einem Grund angefühlt, Richard und Kahlan zu schwächen und in eine Lage zu versetzen, die für sie schwieriger wird - mehr auch nicht. Schade.

    Noch ein Wort zu der Omen-Maschine Regula: Ich fand diese Apparatur nicht ganz passend für die Welt, die Goodkind uns bisher gezeigt hat. Irgendwie hat mich diese Maschine einfach gestört. Vor allem waren ihre Botschaften entweder so kryptisch, dass selbst seitenlanges Erklären kein Licht ins Dunkel brachte oder so eindeutig, dass man sich fragte, wie blöd eigentlich alle in diesem Buch sind. Ebenso unpassend fand ich, dass Schach - simples Schach! - in dieser Welt plötzlich eine Rolle spielt. Goodkind hat mit Ja'La ein tolles Feldspiel erfunden und hier greift er auf Schach zurück? Tut mir leid, das ist mir einfach zu langweilig und wirkt faul.

    Als Fazit kann ich nur sagen, dass mich die Geschichte rund um die Geschehnisse nach dem Großen Krieg gegen Jagang mit diesem Buch nicht groß fesseln konnten. Bisher nur die übliche Goodkind-Kost mit Wiederholungen und langem Gerede. Leider wird das erst im dritten Buch der neuen Reihe besser.

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