Bücher mit dem Tag "sudan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sudan" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Never - Die letzte Entscheidung (ISBN: 9783404193226)
    Ken Follett

    Never - Die letzte Entscheidung

    (93)
    Aktuelle Rezension von: paula83

    Ein packender Politthriller ganz im Stil von Ken Follett: vielschichtige Charaktere, mehrere Handlungsstränge und internationale Schauplätze, die sich meisterhaft zu einem großen Ganzen verweben.

    Ich war unfassbar schnell durch diesen dicken Wälzer – typisch Follett. Stammleserinnen und Stammleser bekommen genau das, was sie lieben: zahlreiche Protagonisten, politische Machtspiele, Geheimdienst- und Agentenplots sowie private Schicksale und Liebesgeschichten, die der Handlung Tiefe geben.

    Besonders begeistert haben mich die gleich drei starken Frauenfiguren. Sie sind klug, entschlossen und vielschichtig – genau diese Art von Charakteren schätze ich in Folletts Romanen sehr.

    Alle Erzählstränge haben mich gleichermaßen abgeholt: die politischen Konflikte, die spannenden Missionen und die persönlichen Geschichten. Vieles wirkt erschreckend realistisch, sodass man beim Lesen unweigerlich darüber nachdenkt, wie nah Fiktion und Realität beieinanderliegen. Ein Buch, über das man auch nach der letzten Seite noch lange diskutieren könnte.

  2. Cover des Buches Das Leben ist ein wildes Tier (ISBN: 9783404608379)
    Carsten Stormer

    Das Leben ist ein wildes Tier

    (7)
    Aktuelle Rezension von: SelmaNentwig

    Der junge Carsten Stormer will nicht fürs Rumsitzen bezahlt werden. Er bezeichnet seine Zeit im Büro als Dunkelkammer seines Lebens. Indirekt zollt er damit auch denen Respekt, die jeden Tag fleißig einer „vernünftigen“ Arbeit nachgehen. Auch das sind in gewisser Weise Helden! Ihm bleibt das verwehrt. Die Routine des Alltags füllt die Zeit schon lange nicht mehr aus. Selbst ein intensives Partyleben bietet kaum Ersatz für Abenteuer. Es zieht ihn hinaus in die Welt. Irgendwas (aus dem Privileg der Muße geboren) treibt ihn an. Neugier und die Lust auf Herausforderung bekommt eine riskante Eigendynamik. Er träumt davon in den Krieg zu ziehen. Nein, er will nicht mit Sturmgewehren schießen, sondern mit seiner Kamera. Fotos. Jedoch keinesfalls als Paparazzi. Er sucht Grenzerfahrungen. Sucht die Gefahr und die Gefahr wird zur Sucht. Das Adrenalin. Echte Feuerproben. Was er findet ist schwer zu dosieren. Eine Überdosis von allem. Kaum Platz für Ironie. Keine Stellen zum Lachen. Pure Realität. Orte, die in Reiseprospekten nicht vorkommen. Sperrgebiete.
    Ich zähle beileibe nicht zu den Menschen, die allen Bergsteigern wild applaudieren, nur weil sie um jeden Preis irgendwo hochjagen müssen. Sie tragen manchmal nicht nur das Risiko für sich selbst, sondern bringen zuweilen auch andere in Gefahr. Leichtsinn und Mut sind zwei Paar Schuhe. Doch ein Krieg ist kein Berg. Reporter wie Stormer sind wichtig. Seine Worte allein werden keine Gerechtigkeit bringen. Ihm geht es darum den Opfern des Krieges ein Gesicht und eine Stimme zu verleihen. Es geht um die Wahrheit, bei all den Lügen da draußen. Mit wachen, klugen Augen berichtet er in seinem Buch von berührenden Schicksalen, die in der pauschalen Fülle der Nachrichten untergehen. Dabei fällt es ihm zunehmend schwer journalistisch neutral zu bleiben, bei so viel Leid. Irgendwo hatte ich gelesen: Nicht nur das Leben ist ein wildes Tier, sondern auch der Mensch. Stormer wird Zeuge.
    Jedes Foto könnte sein letztes sein. Es gibt keine Auftraggeber. Dennoch zieht es ihn immer wieder in die Krisengebiete dieser Welt. Ohne kugelsichere Weste. Die Verlockung ist groß. Warum? Damit die Welt Notiz nimmt. Damit er Spuren hinterlässt. Vielleicht. Aber, machen wir uns nichts vor: Menschen wir Stormer sieht man selten im eigenen Schrebergarten Zwetschgendatschi essen und Sonnenblumen pflücken. Die Eingliederung in das normale Leben fällt schwer. Er braucht eine andere Umlaufbahn. Bleibt ihm zu wünschen, dass er als Journalist niemals resigniert und auch sein privates Glück findet. Ich empfehle dieses Buch, weil es nicht umständlich versucht mir die Welt zu erklären. Es hat meine Wahrnehmung verändert. Danke dafür. 

  3. Cover des Buches Sklavin (ISBN: 9783426426609)
    Mende Nazer

    Sklavin

    (222)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Was hatte ich Angst vor diesem Buch, da das Thema echt nicht leicht ist und doch wollte ich es einmal lesen, sonst hätte ich es mir ja nicht gekauft. Jetzt endlich, nach wer weiß wie vielen Jahren auf dem Stapel ungelesener Bücher war es endlich dran und ich habe es nicht bereut, selbst, wenn mich Mendes Geschichte so oft fassungslos und wütend gemacht hat.


    Mit einem super leichten und bildlichen Schreibstil hat Mende Nazer, zusammen mit ihrem Co-Autoren Damien Lewis, ihre Lebensgeschichte so packend und nachvollziehbar aufgeschrieben, dass sie mich extrem mitgerissen hat, angefangen von ihrer einfachen, aber liebevollen Kindheit in den Nubabergen, über ihre Verschleppung und Versklavung bis hin zum Kampf für Freiheit und anschließendes Asyl. 


    Gerade auch die Einblicke in das Leben als Nuba und die vielen schönen Momente in ihrem Dorf haben mich sehr beeindruckt. Doch ebenso eindrücklich erzählt Mende auch von sehr erschreckenden Dingen, wie ihrer eigenen, grausamen Beschneidung, von sexuellem und körperlichem Missbrauch, von Ausnutzung, Angst und Schrecken. Trotzdem merkt man ihr keinerlei Verbitterung an, nur einen starken Willen, Mut und Kämpfergeist.


    Alles in allem kann man persönliche Schicksale nicht beurteilen, aber man kann beurteilen, wie diese herübergebracht werden und das ist hier wirklich super gut und eindrücklich gelungen. Mendes Schicksal hat mich sehr berührt und gleichzeitig ist dieses Buch auch noch informativ und aufklärend. Und Mende ist eine super starke Frau. 

  4. Cover des Buches Black Mamba Boy (ISBN: 9783423145350)
    Nadifa Mohamed

    Black Mamba Boy

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Aqua__
    Das Leben ist erbarmunglos. So denke ich zumindestens, nachdem ich dieses Buch gelesen habe. Der kleine Jama ist gerade einmal 11 Jahren alt.
    Über hunderte von Kilometern, will er sich auf den Weg in den Sudan machen, in einer Zeit in der sein Volk versklavt wird. In den 30er Jahren, in der das Buch spielt, haben die weißen die Kolonialherrschaft an sich gerissen und unterdrücken die Einheimischen in Afrika.
    Auf seinem Weg erlebt er so manches Abenteuer. Jama bekommt hilfe, aber ebenso stellen sich ihm Andere in den Weg.
    Das besondere ist, das Nadafi Mohammed hier die Geschichte ihres Vaters erzählt und uns dadurch in eine ander Welt eintauchen lässt.
  5. Cover des Buches The Travel Episodes (ISBN: 9783492406062)
    Johannes Klaus

    The Travel Episodes

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Frechdachs

    NEIN VIEL BESSER - IRAN - NORWEGEN - MOSAMBIK - KONGO - RUANDA - UGANDA - AFGHANISTAN - PYRENÄEN - ETC.

    Bei mir war es dann mal wieder soweit - vor lauter Fernweh und zuhause auf der Couch rumhocken hatte ich das Buch The Travel Episodes: Neue Geschichten für Abenteurer, Glücksritter und Tagträumer als mein Leseziel auserkoren und wurde alles in allem soviel lässt sich jetzt bereits sagen nicht enttäuscht.

    Das Buch gliedert sich nach einem kurzen Vorwort von Andreas Altmann und von Johannes Klaus in die folgenden drei Kapitel:

    - Geschichten für Abenteurer
    - Geschichten für Glücksritter
    - Geschichten für Tagträumer

    Es hält insgesamt 27 kurzweilig zu lesende und unterhaltende Episoden unterschiedlichster Autoren/Reisender bereit.

    Die Geschichten selbst entführen den Leser in vielerlei Länder abseits der bekannten und ausgetretenen Touristenpfade.

    Jede einzelne Geschichte ist meiner Meinung nach lesenswert - wenn auch die Schreibstile der Verfasser sowie die Seitenumfänge der Berichte und damit auch die Detailliertheit doch sehr unterschiedlich ausfallen. Aber gerade das macht diese Sammlung verschiedener Reiseepisoden für mich aus. Das Buch zaubert einem auch an verregneten Tagen ein Schmunzeln und Lächeln ins Gesicht und man kann sich einfach mal in entfernte Gefilde wegträumen und den Alltagsstress hinter sich lassen.

    Das Buch selbst bietet sehr gut die Gelegenheit in die Reisewelten der Autoren ein- und abzutauchen und so wähnt man sich allein mit elf Huskies in der Wildnis Alaskas, 4.200 km unterwegs auf dem Amazonas, auf den Spuren der Berber in Marokko, im Angesicht mit Gorillas im Kongo, mit den "blauen Großraumnussschalen" namens pangas auf dem Weg zum paradiesischen Ziel "Little Corn", auf der Suche nach den letzten Berggorillas der Erde in Ruanda (Mrrrrmh-mrrrrrmh), mit Schmugglern und Drogendealern auf "Du und Du" im Iran, mit einer sechsköpfigen Familie auf Weltreise unterwegs, beim Sightseeing in Kabul, bei einer Wanderung quer durch die Pyrenäen, im skurrilsten "Museum" bzw. in der skurrilsten Sammlung von Helsinki - dem "Götan Maailma" um nur einige enthaltene Geschichten herauszugreifen.

    Die einzelnen Episoden geben mal mehr und auch mal weniger ausführlich die individuellen Eindrücke der Reisenden im jeweiligen - mitunter wirklich exotischen - "Touristenziel" wieder. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Reisenden bewusst die ausgetrampelten Touristenpfade verlassen und erst dadurch die richtige Würze besser gesagt die gewisse Spannung und Lebendigkeit für den Leser ins erlebte Geschehen kommt.

    Am Ende des Buches werden die im Buch enthaltenen Autoren im kurzen Abriss vorgestellt.

    Das Buch kommt im handlichen Taschenbuchformat und umfasst 352 Seiten (inkl. einigen farbigen und s/w-Fotos).

    Das Buch ist für fernwehgeplagte, abenteurerlustige und auch -hungrige Zeitgenossen sehr zu empfehlen. Das Buch darf allerdings nicht mit klassischer Reiseliteratur wie beispielsweise den üblichen Reiseführern verwechselt werden, da hier wirklich die persönlichen Eindrücke auf sehr individuellen Reisen im Vordergrund stehen.

  6. Cover des Buches All dies ist nie geschehen (ISBN: 9783896676344)
    Olivier Norek

    All dies ist nie geschehen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Havers

    Drei Weg, die sich kreuzen: Adam, Ex-Polizeiinspektor aus Syrien. Kilani, ein stummer sudanesische Junge. Und Bastien, auf eigenen Wunsch zur Polizei von Calais versetzt. 

    „Angesichts der Grausamkeit der Realität wollte ich es mir nicht erlauben, eine Geschichte zu erfinden. Nur der Verlauf der hier geschilderten polizeilichen Ermittlungen ist fiktiv.“

    So Olivier Norek, der diese Aussage seinem auf Tatsachen beruhenden Roman „Entre deux mondes“ voranstellt, in der Übersetzung unter dem nichtssagenden Titel „All dies ist nie geschehen“ erschienen.

    Sie kommen aus Afghanistan, Sudan, Eritrea, Iran, Pakistan, Äthiopien, Sudan, Jemen und Syrien. Ihr Ziel: Über den Ärmelkanal nach „Youkay“. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort: Der Dschungel von Calais. Die Vorhölle.

    Der Handlungszeitraum erstreckt sich von Juli bis zur Räumung des provisorischen Camps im Oktober 2016. Und auch wenn seither mehr als fünf Jahre vergangen sind, leben noch immer unzählige Geflüchtete in den Wäldern, unter Brücken oder provisorischen Lagern in und um Calais, weshalb dieses 2017 im Original erschienene Buch nichts von seiner Aktualität verloren hat. Erschütternd, hart und kompromisslos zeigt uns der Autor, wie Europa mit Migranten umgeht, die nicht blond und blauäugig sind. Keine Verurteilung, sondern Denkanstöße.

    Norek, Enkel eines schlesischen Migranten und geboren in Frankreich, hat fünfzehn Jahre bei der Polizei von Seine-Saint-Denis Dienst getan, und aus dieser Tätigkeit speisen sich die Themen seiner Romane. Für diesen hier hat er über einen längeren Zeitraum vor Ort im Dschungel recherchiert. Tagsüber sich die Geschichten der Migranten erzählen lassen, ihre Interaktionen beobachtet, nachts mit den Polizisten unterwegs, die angewiesen sind, deren Überfahrt nach England zu verhindern. Randnotiz: Frankreich hat sich von GB dafür seit 2015 mit mindestens 131 Millionen Euro entlohnen lassen.

  7. Cover des Buches In die andere Richtung jetzt (ISBN: 9783406842870)
    Navid Kermani

    In die andere Richtung jetzt

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Anni_G

    Ein Reisebericht über Ostafrika, der durch die geschilderten Begegnungen und Gespräche mit unterschiedlichsten Menschen einen ungeschönten und dennoch nicht hoffnungslosen Blick auf die postkolonialen Herausforderungen der Region richtet. Kermani beobachtet schafsinnig, sucht das Gespräch, stellt auf feinfühlige Art die richtigen Fragen und hört den Menschen, die er trifft mit voller Aufmerksamkeit zu. Er bewegt sich bewusst abseits typischer Touristenpfade und nimmt den Leser dadurch mit in ein authentisches, unromantisiertes Afrika, dass wir Europäer in der Form selten wahrnehmen. 

  8. Cover des Buches Nefertiti - Tochter der Sonne : Roman. (ISBN: B002EPF0V8)
    Maggie McCune

    Nefertiti - Tochter der Sonne : Roman.

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Das interessante Titelbild und die außergewöhnliche wahre Geschichte sprachen mich sofort an, die von Emmas Mutter erzählt wird. Mutter und Tochter wurden beide in Indien geboren, wuchsen aber in England auf. Überheblich gehen sie davon aus, dass ihr Umfeld in Indien und Afrika Englisch versteht und spricht. Emma geht als Entwicklungshelferin in den Sudan, wo sie wegen des Bürgerkrieges nur immer kurzzeitig lebt. Sie lebte in Nairobi in Sicherheit und lustiger Gesellschaft vieler englischer Freunde. Dort besorgte sie Bleistifte und Schulhefte für hungernde Kinder. Aber ihr fällt nicht auf, dass die vielen umherlaufenden Kühe, die für die Einheimischen Lebensgrundlage darstellen, ganze Dörfer satt machen könnten. Emma verliebt sich ausgerechnet in den Rebellenkommandeur, der für diesen Krieg mitverantwortlich ist. Die Beschreibungen von Erschießungen überblätterte ich zum größten Teil (weil ich Albträume bekam) und auch den Schluss, in dem es nur um Kirchengedöns und Predigten und wer wo schläft und zum Essen eingeladen ist – deshalb der Punktabzug. Emma war mir ausgesprochen unsympathisch, viel zu provokativ, manipulativ, selbstgefällig und anmaßend. 

    Und doch sind diese zwei Biografien hochinteressant und empfehlenswert zu lesen. 

  9. Cover des Buches Das Palmenhaus (ISBN: 9783899304008)
  10. Cover des Buches Die Sklavenkarawane (ISBN: 9783780207418)
  11. Cover des Buches Lyrics Alley (ISBN: 9780802145758)
  12. Cover des Buches Khamsin / Die Fünfte Welt (ISBN: 9783596183906)
  13. Cover des Buches Städte ohne Dattelpalmen (ISBN: 9783899303322)
  14. Cover des Buches Zeit der Nordwanderung (ISBN: 9783857878329)
    Tajjib Salich

    Zeit der Nordwanderung

    (6)
    Aktuelle Rezension von: ana-97

    ✨ „Das Universum mit all seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft schrumpfte auf einen einzigartigen Punkt zusammen, davor und danach existierte nichts.“ ✨

    📍 Tajjib Salich nimmt uns in „Zeit der Nordwanderung“ mit in ein kleines Dorf am Nil im Sudan.

    📖 Darum geht’s:
    Mustafa Said lebt als „der Fremde“ in einem kleinen Dorf, in dem er akzeptiert und angesehen wird. Eines Tages holt ihn seine Vergangenheit ein, als ein junger Mann, der gerade sein Studium in England beendet hat, in das Dorf kommt. Mustafa Said vertraut ihm direkt und erzählt ihm sein größtes Geheimnis.

    💡 Das habe ich durch das Buch über das Land gelernt:
    Die erste Amtssprache im Sudan ist Englisch, die zweite Arabisch.

    💭 Meine Meinung zum Buch:
    Tajjib Salich gehört zu den bekanntesten arabischen Autoren und ich verstehe, warum. Das Buch ist schön geschrieben und ich habe mich einige Stellen darin markiert, die mich besonders angesprochen haben. Die Story an sich hat mich aber leider nicht mitgerissen und es ist mir an einigen Stellen schwergefallen das Buch zu beenden, weil es sich stellenweise sehr gezogen hat.

  15. Cover des Buches Im Sudan (ISBN: 9783780207180)
  16. Cover des Buches Dogstar Rising: A Makana Investigation (English Edition) (ISBN: B009IRPFFQ)
  17. Cover des Buches Ein Haus bauen (ISBN: 9783821845708)
  18. Cover des Buches Mama Shekinah (ISBN: 9783775158633)
    Hedwig Rossow

    Mama Shekinah

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Aleksandra

    Klappentext: Auf dem Weg in den Süd-Sudan wird das Missionarsehepaar Hedi und Colin von Kindersoldaten angegriffen! Colin stirbt in den Armen seiner schwangeren Frau Hedi, für die eine Welt zusammenbricht. Aber Gott hilft ihr durch die Zeiten der Trauer und sie bringt ihre Tochter Shekinah gesund zur Welt. Und noch mehr: Gott öffnet ihr Herz für die Menschen im Süd-Sudan und Hedi macht sich auf, Gottes Liebe dorthin zu bringen, wo sie ihre eigene Liebe verloren hat. Völlig unerwartet findet sich dort dann auch noch eine neue Familie! Eine wunderbare Geschichte über Tod, die Kraft der Liebe, Vergebung und neues Leben. 

    Das Cover ist in den typischen Orangetönen, Hedi ganz groß. so wie sie als Person auch ist, gehobenen Kopfes Richtung Himmel, nehme an betend, so wie sie es ihr Leben lang macht. Im Hintergund ein trokener Baum als Symbol für Afrika.

    Das Buch wurde in einem angenehmen, gut und schnell lesbaren Stil geschrieben. Die Kapitel waren genau perfekt, fingen neu an und schliessten sich perfekt ab.

    Die Schriftstellerin oder Hauptprotagonistin selbst ist eine Frau, die man sehr schnell lieben lernt. Oft hatte ich das Gefühl, dass ihre Liebe durch die geschriebenen Seiten zu mir kommt.

    Der Aufbau der Geschichte selbst ist so, wie man sich  nur wünschen kann. Anfangs kurz in der Geschichte eingetaucht und das Wesentlich über die Mennoniten erklärt. Meiner Meinung nach vollkommen genug und interessant!

    Viele Sachen wusste ich nicht, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Nichts über die Mennoniten, nicht so viel über die Missionarsarbeit. Noch weniger über die Kindersoldaten. Vieles erschütterte mich und bewegte mich sehr. Aber am meisten hat mich Hedi beeindruckt. Ihre wundervolle Art, ihr Mut, ihre Suche nach den Aufgaben. Wieviel hat sie nur geopfert um den Menschen zu helfen? Überall wo sie hingekommen ist, hat sie Liebe und Hoffnung gesät. Ihr unerschütterlicher Glaube hat mich empfindlich gemacht. Ihre Aussagen, daß Gott uns alle liebt, auch mit den schrecklichsten Geheimnissen, Erlebnissen, Taten und Eigenschaft, hat mich  zum Weinen und Nachdenken gebracht ....

    Ich bin überglücklich dieses Buch gelesen zu haben und ich würde es jedem empfehlen, denn wir alle kämpfen unsere Kämpfe im Leben und manchmal fällt uns das Weitermachen sehr schwer. Genau in solchen Situationen ist dieses Buch ein Licht ....

  19. Cover des Buches Für mich bist du ein Wunder (ISBN: 9783957346636)
    Andi Weiss

    Für mich bist du ein Wunder

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Viktor-Roland_Spielauer

    Ein wirklich sehr tolles Buch, dass mich sehr bewegt hat aber auch viel zum Nachdenken gebracht, die Geburt Christi und die Welt mehr und mehr aus den Augen eines Kindes und aus dem Herzen zu betrachten. Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung und doch mit der einen oder anderen Träne gelesen. Vielen lieben Dank, lieber Andi Weiss.

  20. Cover des Buches Die siebte Plage (ISBN: 9783734105661)
    James Rollins

    Die siebte Plage

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Eine lebende Mumie, die ägyptischen Plagen und ein uraltes Geheimnis im Wüstensand: Die Sigma Force steht vor ihrer bislang größten Herausforderung.

    Harold McCabe war ein renommierter Archäologe, bis er unter mysteriösen Umständen starb. McCabe erforschte die zehn biblischen Plagen, und seit seinem Tod häufen sich die Hinweise, dass sich die Geschichte wiederholt. Doch bevor Painter Crowe, Direktor der Sigma Force, nachforschen kann, vernichtet eine Gruppe von geheimnisvollen Attentätern alle Beweise. Was hat McCabe entdeckt? Und wieso hat er in seinen Notizen »Die siebte Plage« hervorgehoben? Die Suche nach Antworten führt die Agenten der Sigma Force in die Wüste des Sudan - zu einer Pyramide unter dem Sand ...

  21. Cover des Buches Die Sklavenkarawane (ISBN: 9783872912473)
    Karl May

    Die Sklavenkarawane

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Eine recht gelungene Geschichte. In die arabischen Namen hatte ich zwar ein wenig Schwierigkeiten, mich einzufinden, jedoch war die Thematik gut gelungen und vor allem auch realistisch dargestellt. Es ist erschreckend, wie die Sklavenjäger mit den Sklaven umgegangen sind. Umso schöner ist es, dass diese sich das nicht haben gefallen lassen. Spannend ist es, mitzuerleben, wie sich das Gleichgewicht langsam aber sicher wieder hergestellt hat und wie groß die Rassenkonflikte zwischen den einzelnen Nationen doch waren.

  22. Cover des Buches Der Traum von Olympia (ISBN: 9783551713865)
    Reinhard Kleist

    Der Traum von Olympia

    (16)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Im Januar las ich bereits "Der Boxer - Die wahre Geschichte des Hertzko Haft". Also nahm ich auch "Der Traum von Olympia - Die Geschichte von Samia Yusuf Omar" aus der Bibliothek mit nach Hause.

    Bereits das Vorwort lies mich stocken, denn dort heißt es:

    "Viele Ereignisse der fast ein Jahr dauernden Reise von Samia Yusuf Omar sind nicht mehr zweifelsfrei nachvollziehbar, so dass ich manche Situationen aus Berichten anderer Migranten entnehmen oder gar konstruieren musste. Dabei war ich auf meine Vorstellungskraft angewiesen, wie Menschen in Situationen handeln, was logisch auf eine Handlung folgt, was ein Mensch in einer bestimmten Situation denken und fühlen würde. Doch viele Vorkommnisse sind für einen behütet aufgewachsenen Europäer wie mich kaum begreifbar." (S. 5)

    Da habe ich schon das erste Mal gedacht, dass man sich als Autor hätte Hilfe holen können. Man hätte Betroffene fragen können. Man hätte Helfende fragen können. Es gibt so viel mehr, als Situationen zu konstruieren. Vor allem bei diesem Thema.

    Und ich finde, genau das merkt man diesem Comic auch irgendwie an.

    Obwohl die Lebenslagen für Samia Yusuf Omar ständig bedrohlich sind, obwohl sie sich nie sicher fühlen kann und am Ende auch noch stirbt, konnte ich keine Nähe zu ihr aufbauen. Alles bleibt sehr an der Oberfläche.

    Warum wurde sie beispielsweise für Peking ausgewählt? Wie kommt sie an die Unsummen von Geld, die sie für ihre Flucht benötigt? Was, verdammt nochmal, läuft am Ende schief, obwohl Hilfe so nah scheint?

    Mit all den Fragen werden Lesende allein gelassen.

    Mir scheint, dass Reinhard Kleist mit Omars Geschichte schnell seine Reihe fortsetzen wollte, doch meines Erachtens nach hätte hier tiefgreifendere Recherche betrieben werden müssen.

    Als Denkanstoß in Bezug auf Flüchtlingspolitik ist diese Graphic Novel bestens geeignet. In den letzten Jahren hat sich auch schon einiges getan. Dennoch sehen wir tagtäglich, dass weiterhin Menschen sterben, die versuchen, ein besseres Leben (in Europa) zu erreichen.

    ©2023 a_different_look_at_the_book

  23. Cover des Buches Bakhita (ISBN: 9783455009491)
    Véronique Olmi

    Bakhita

    (3)
    Aktuelle Rezension von: summerfeeling9

    In dem Buch geht es um das Leben eines Mädchens, welches im Jahr 1869 im Sudan geboren und mit 7 Jahren Sklavenhändlern in die Hände gefallen ist. Ihren richtigen Namen weiß sie nicht mehr, sie wird von den Händlern Bakhita genannt, die Glückliche. In sehr poetischen und fesselnden Worten erzählt Véronique Olmi ihre Geschichte, die sehr ans Herz geht. Ihre Kindheit als Sklavin und die Einblicke in die Sklaverei von damals sind dramatisch und man fühlt richtig die Schmerzen, die Verzweiflung, die Angst und Aussichtslosigkeit von Bakitha und den andren Sklaven und man glaubt kaum, dass diese grausame Sklaverei wirklich Realität war und Menschen soviel Leid angetan werden konnte. Nach einigen Herren und Verkäufen, wo sie verprügelt, ausgepeitscht, gedemütigt und sogar durch Tätowierungen entstellt worden war, wurde sie zu ihrem "Glück" an den italienischen Konsul Callisto Legnani verkauft, den sie anflehte sie mit nach Italien zu nehmen. 

    Dort nahm ihr Leben eine Wendung. Zuerst fand sie ihre Erfüllung mit der Betreuung der kleinen Mimmina, dem Kind von Maria Michieli, an die sie in Italien geschenkt wurde. Durch eine Fügung fand sie zum christlichen Glauben und ihre Liebe zu Gott. Am 29.11.1889 wurde sie frei gesprochen. Sie wurde getauft und war eine der ersten farbigen Nonnen. Obwohl sie auch in Italien mit Vorurteilen zu kämpfen hatte, ging sie ganz im Dienste der Kirche auf. Als erste Afrikanerin wurde sie von Papst Johannes Paul II heilig gesprochen. Sie starb am 8. Februar 1947 als Madre Gioseffa Margherita Fortunata Maria Bakitha im Alter von 78 Jahren. Sie war ihr Leben lang eine Frau, wie sie ihre Mutter immer beschrieben hat, sanft und gut.

    Mich hat das Buch gefesselt und die Geschichte hat mich sehr berührt, vor allem der erste Teil über die Sklaverei. Auch sprachlich ist das Buch ein Meisterwerk, manche Passagen habe ich öfters gelesen um diese Macht der Wörter auf mich wirken zu lassen. Ein Buch, das man gelesen haben sollte.

  24. Cover des Buches Sudan Retold: Ein Kunstbuch über die Vergangenheit und Zukunft des Sudan (ISBN: 9783945398906)
    Larissa-Diana Fuhrmann

    Sudan Retold: Ein Kunstbuch über die Vergangenheit und Zukunft des Sudan

    (1)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Kunst ist untrennbar mir Geschichte verwoben. Historische Ereignisse bilden oft den Hintergrund der Werke von Künstler_innen und Schriftsteller_innen, die unter Einsatz ihrer künstlerischen und literarischen Fantasie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden und dabei einen Blick in die Zukunft werfen.*


    Auf eine Ausschreibung des Goethe-Institutes finden sich dreißig junge Künstler zusammen, die sich der Aufgabe stellen, die Geschichte und Kultur des Sudans in der je eigenen Kunst wiederzugeben. Der Bildband „Sudan Retold“ zeigt ihre Werke, hinterlegt mit einer Einleitung, die der zeitlichen Orientierung dient.



    Der Sudan – ich muss gestehen, dass abseits des Wenigen, das sich auf die politischen Wirren der letzten Zeit bezieht, gar nichts über das Land wusste, bevor ich dieses Buch zur Hand genommen habe. Ein Land und eine Kultur über ihre Künstler und ihre Kunst kennenzulernen war auch eine Neuheit für mich. So habe ich mich auf die Herausforderung eingelassen.


    Das Buch ist eine Zusammenstellung vieler Werke. So unterschiedlich die Menschen sind, die hinter ihnen stecken, so unterschiedlich ist ihre Kunst. Hier möchte ich nicht alle einzeln erwähnen, sondern einige exemplarisch herausnehmen um meine Eindrücke zum Buch wiedergeben zu können. 


    Die ersten Bilder zählten zu jenen, die ohne viele Worte auskommen. Sie überlassen die Interpretation dem Betrachter. Als textlastiger Leser habe ich gerade diese Bilder immer wieder zur Hand genommen um ihren Sinn zu ergründen. Von bunten, von abstrakten Formen mit deutlich afrikanischen Wurzeln gezeichneten, Bildern habe ich mich ebenso beeindrucken lassen, wie von der „Schöpfungsgeschichte der Nuer“, die über eine – für mich nicht auf den ersten Blick verständliche aber stimmungsvolle – Bildfolge Einzug ins Buch fand. 


    Portraits brachten mir die Menschen (auch historische) des Sudan näher, über Kollagen und Drucktechniken entstandene Rekonstruktionen betrachteten die christliche Vergangenheit. Besonders ins Auge gefallen sind mir die Comiczeichnungen. Hier konnte ich nicht nur eine Heldin kennenlernen, die an historische Kriegerinnen angelehnt war, sondern auch die fiktiven letzten Stunden eines englischen Generals mitverfolgen und den Schwertkampf der Beja kennenlernen. Die Zeit der islamischen Herrschaft wird künstlerisch ebenso aufbereitet, wie Phasen der Rebellion (hier haben mich die Bilder samt ausführlicher Beschreibung eines Rebellenführers beeindruckt). Die Bedeutung der Eisenbahn hatte für mich Wiedererkennungswert, da hier eine Karte mit ins Werk genommen wurde und ich mich an das „klassische“ Kennenlernen eines mir unbekannten Landes erinnerte. 


    Erwähnenswert ist auch der Blick auf die nahe Vergangenheit. Neben einer Kurzgeschichte sind es hier die Fotografien, die überwiegen. Fotoportraits zeigen Menschen in alltäglichen Situationen, ein Abschnitt widmet sich aber auch den Frauen in ihren traditionellen Gewändern samt Schmuck. Das Thema Frauen wird auch im Kapitel um Mode aufgegriffen und der wechselnde Einfluss der Globalisierung eingearbeitet. 


    Neben den historischen Fakten sind es auch Legenden und traditionell überlieferte Geschichten, die Einfluss auf die Werke der Künstler üben und durch Text und Bild erzählt werden. 


    Geprägt durch zwei Weltreligionen, das Zusammenleben vieler Kulturen und Sprachen, den Kolonialismus, aber auch Ereignissen, die die ganze Welt beeinflussten präsentiert sich der Sudan hier mit seinen unterschiedlichen Facetten. Auch die Tatsache, dass es sich um eine dreisprachige Ausgabe (deutsch, englisch, arabisch) handelt, passte für mich ins Bild – so kann ein breites Publikum erreicht werden, die Sprache der Kunstwerke bleibt universell. 


    Fazit: Ein Land und seine Geschichte über seine Kunst kennenzulernen war für mich komplett neu – ich bin von der Erfahrung aber begeistert. 

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