Bücher mit dem Tag "südfrankreich"

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273 Bücher

  1. Cover des Buches Was bleibt, wenn du gehst (ISBN: 9783499268526)
    Amy Silver

    Was bleibt, wenn du gehst

     (219)
    Aktuelle Rezension von: LeseBlick

    „Was bleibt, wenn du gehst“ lag eine gefühlte Ewigkeit auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Dank einer Challenge wurde es nun endlich gelesen und wieder habe ich ein kleines Wohlfühlbuch entdeckt.

     

    Ich habe bereits zwei andere Bücher von Amy Silver gelesen, dieses hier hat mir allerdings bisher am besten gefallen. Die Autorin schreibt sehr nah an der Realität und wartet im richtigen Moment mit den großen Emotionen auf.

     

    Ich habe tatsächlich angefangen, diese Geschichte als Hörbuch zu hören. Nach ungefähr anderthalb Stunden Hörzeit ist mir beim Durchblättern des Buches aufgefallen, dass die Kürzungen im Hörbuch doch immens sind.

    Die Geschichte beinhaltet einige Seiten, welche in Briefform geschrieben sind und diese kommen im Hörbuch überhaupt nicht zur Geltung.

    Also habe ich doch zum Buch gegriffen und habe die Geschichte nochmal von Seite 1 an lesend genossen.

     

    Freundschaft.

    Wer kann noch sagen, dass er nach Jahren noch eine innige Freundschaft zu seinen Schulfreunden pflegt?

    Im Buch ist von so einer Freundschaft die Rede.

    Sechs Freunde, darunter Jen, Conor, Dan, Andrew, Natalie und Lilah, verbindet ihr halbes Leben und das Haus in Frankreich miteinander, in dem sie diesen besonderen Sommer verbracht haben.

     

    Etliche Jahre und nach einem Schicksalsschlag, welcher die Freundschaft auf die Probe gestellt hat, kontaktiert Jen alle genannten Personen und führt sie im Ferienhaus in Frankreich wieder zusammen. Es ist Winter. Es schneit. Und die Freunde werden mit sich, vielen unausgesprochenen Worten und Geheimnissen konfrontiert. Es geht um Schuld, unverarbeitete Trauer und unerfüllte Liebe.

     

    Liebe.

    Ein großes Wort. Das Buch beinhaltet so einige Liebesgeschichten.

    Gewollte, wie ungewollte. Glückliche, wie unglückliche.

    Und dabei ist es zu keiner Zeit langweilig, denn die Autorin greift hier vor allem Themen auf, welche aus dem wahren Leben stammen. 

    Streitpunkte, Krisenzeiten, geheime Gefühle und natürlich auch die wahre Liebe.

    Ich finde, dass sich jeder Leser hier in irgendeinem Charakter wiederfinden kann. 

    Man spürt beim Lesen, dass kein Leben perfekt ist und jeder mit bestimmten Situationen zu kämpfen hat. 

     

    Emotionen

    Um dieses Thema blieb es zunächst sehr still. 

    Die Autorin arbeitet sich nach und nach an die verschiedenen Geheimnisse der Figuren heran. Bringt uns deren einzelne Geschichten näher und zeigt uns die individuellen Charakterentwicklungen über die Jahre auf.

    Dann aber punktet Amy Silver mit der perfekt gesetzten Wende.

    Die letzten 50 Seiten habe ich tatsächlich mit einem oder auch zwei Taschentüchern in der Hand gelesen. Hier hat mich die Autorin total erwischt und es so traurig es auch war, so schön waren diese letzten Buchseiten.

     

    Mit dem lockeren Schreibstil der Autorin kam ich wieder sehr gut zurecht.

    Ich habe mich in diesem Buch vor allem wohlgefühlt und konnte mich am Ende tatsächlich in fast jeden Charakter hinein fühlen.

     

     Mein Fazit

    Was ein Glück, dieses Buch nun endlich gelesen zu haben.

    Ein Buch, welches ich absolut zur richtigen Zeit in die Hände genommen habe.

    Das es sogar ein 5 Sterne Buch wird, damit hätte ich zu Beginn nicht gerechnet, aber die Figuren und ihre Geschichten, wird mir noch einige Zeit in Erinnerung bleiben. Absolut Leseempfehlung.

     

  2. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783499268380)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (663)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Dies war mein erster Buch von Simon Beckett. Hatte mir mehr düster bzw brutaler Buch erhofft. Leider war die Geschichte zu unvorhersehbar und eine richtige Spannung fehlte auch.


    Dennoch Guter Schreibstil und alles flüssig und nachvollziehbar erzählt.

  3. Cover des Buches Der Schock (ISBN: 9783548285245)
    Marc Raabe

    Der Schock

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein Buch was mir eine Gänsehaut nach der anderen über den Körper laufen gelassen hat! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, und andersrum musste ich es doch für kurz weglegen um das Gelesene sacken lassen! Ein tolles Buch was uns in die Abgründe der Menschheit blicken lässt! 

  4. Cover des Buches Die Entscheidung (ISBN: 9783734105227)
    Charlotte Link

    Die Entscheidung

     (293)
    Aktuelle Rezension von: didi_liest

    Thema gelungen. Die Charaktere sind sehr gut und bis ins Detail beschrieben, auch die Nebenfiguren werden ausgezeichnet und gut durchdacht dargestellt.

    Verschiedene Handlungsstränge in Erzählerperspektive und Rückblicke Nathalies in der Ich-Perspektive geben dem Buch einen entspannten Lesefluss.
    Charlotte Links Stil ist leicht lesbar und dennoch bleibt er nicht an der Oberfläche, die Geschichte hat kaum Längen und geht immer gut vorwärts, gegen Ende gibt es doch noch eine Überraschung, mit der ich in der Form nicht gerechnet habe.

    Fazit: guter Krimi ⭐️⭐️⭐️⭐️

  5. Cover des Buches Madame le Commissaire und die tote Nonne (ISBN: 9783426521977)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die tote Nonne

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    Beim Kräutersammeln stürzt eine Nonne eine steil abfallende Klippe herab. Alles sieht nach einem Unfall aus, dennoch hat Madame le Commissaire Isabelle Bonnet ein ungutes Gefühl. Sie behält recht und sucht nach dem Mörder.

    Der fünfte Fall von Madame le Commissaire ist mein erster. Die Kenntnis der ersten Bände ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Das Privatleben der Kommissarin Isabelle Bonnet nimmt viel Raum ein, der Autor fügt alle erforderlichen Informationen ein, so dass ich mir ein gutes Bild machen konnte. Da Madame le Commissaire mit „Sonderaufgaben“ betreut wird, hat sie nicht viel zu tun und mischt sich hier in einen Fall ein, den der zuständige Kommissar bereits als tragischen Unfall zu den Akten gelegt hat. Unterstützung bekommt sie von ihrem ihr sehr ergebenen Assistenten Apollinaire, der nicht nur wegen seiner bunten Socken Farbe in die Geschichte bringt. 

    Gut gefällt mir die Atmosphäre des kleinen fiktiven Städtchens sowie der Provence, die mich sofort in Urlaubsstimmung versetzt hat. Und natürlich das „savoir vivre“, das hier gut zum Ausdruck gebracht wird.

    Der Fall selbst wird nachvollziehbar gelöst, auch wenn der Täter im Grunde bereits nach der Hälfte des Krimis bekannt war. Nicht nachvollziehen hingegen kann ich den Alleingang von Madame le Commissaire mit einem äußerst unsympathischen Verdächtigen. Hält sie sich für unverwundbar?

    Fazit: ein unterhaltsamer Krimi für zwischendurch


  6. Cover des Buches Dreimal schwarzer Kater (Roussillon-Krimi 1) (ISBN: 9783548286143)
    Philippe Georget

    Dreimal schwarzer Kater (Roussillon-Krimi 1)

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Dreimal schwarzer Kater ist ein französicher Krimi. Handlungszentrum ist der südfranzösische Urlaubsort Perpignan. Das ist ein kleines verschlafenes Provinznest, in dem kaum mehr als ein Fahraddiebstahl zu verfolgen ist. Die meiste Arbeit fällt in den wenigen Sommerwochen an, in denen die Touristen in den Ort einfallen und seine Einwohnerzahl vervielfachen. In diesem Sommer aber gibt es zunächst einen Mord und zwei Vermisstenfälle aufzuklären.
    Gilles Sebag, der ermittelnde Inspecteur und Protagonist dieser Geschichte ist ein desillusionierter und demotivierter Polizist Anfang vierzig. Er befindet sich sowohl in seinem Privatleben als auch im Beruf an einem Wendepunkt in seinem Leben. Seine Kinder sind in einem Alter, in dem sie langsam ihr eigenes Leben beginnen, seine Frau hat sich mit ihrem Leben als Polizistengattin arrangiert und hat sich ebenfalls einen Lebensbereich erschlossen, an dem Gilles nicht teilhat, über den er wenig weiß. Er hat Angst, sie (vielleicht auch an einen anderen Mann ?) zu verlieren. Alle seine Kollegen sind geschieden und es ist wohl nicht selbstverständlich, als Polizist dauerhaft verheiratet zu sein. Gilles ist ein sehr warmherziger Mensch, der seine Familie sehr liebt und den bevorstehenden Veränderungen mit Sorge entgegen sieht.
    Die Kriminalfälle geben zunächst viele Rätsel auf. Ist hier ein oder sind hier mehrere Täter am Werk? Was ist das Motiv? Sind weitere Taten zu befürchten? ...
    So wie die Zahl der Einwohner wird auch die Zahl der Polizisten während des Sommers durch Leute aus anderen Gegenden verstärkt. Ein Kollege aus Paris, Lefevre, macht Gilles das Leben schwer, indem er sich gern in den Vorgrund spielt und es offenbar darauf abgesehen hat, Gilles dumm dastehen zu lassen.
    Im Buch geht es im Wechsel zwischen dem Polizeidienst und dem Privatleben von Gilles hin und her. Beide Bereiche lassen sich nicht völlig trennen. Gilles ist im Dienst auch stets der Mann, der sich nach seinen Kindern sehnt und der Angst hat, seine Frau vielleicht zu verlieren, und im Privatleben auch stets der Polizist, der weiter über seine Entführungen / Morde nachdenkt.
    Gilles arbeitet sehr eng mit seinem Partner Jaques und den anderen Polizisten zusammen und kann den Mord an einer jungen Frau und die Vermisstenfälle schließlich aufklären.
    Es stellt sich heraus, dass jemand ein perfides Spiel treibt, bei dem es um Leben und Tod geht. Interessanterweise ist der Täter auch ein Mann um die Vierzig. Der ist im Gegensatz zu Gilles ein ziemlich unglücklicher Mensch, er hat keine Frau, keine Kinder. Er hasst seine Eltern. Dieser Mensch hat kein erfülltes Leben, er ist ein vereinsamter Zyniker.
    Dieser Krimi ist ein Sahnetörtchen. Ein spannender und sehr emotionaler Lesestoff. Man kann die Hitze im Sommer von Perpignan spüren, auch die Angst und die Verzweiflung der entführten Holländerin. Man kann die unendliche Einsamkeit des Täters fühlen. Man könnte das Buch einem Stück durchlesen, aber dann wäre er einfach zu schnell zu Ende.

  7. Cover des Buches Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer (ISBN: 9783426513842)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Isabelle Bonnet will in der alten Heimat abschalten. Ihre Verletzungen heilen und zur Ruhe kommen. Doch es kommt anders und sie wird zu polizeilichen Ermittlungen überredet. Nicht alles ist wirklich so, wie es scheint und Isabelle ermittelt nicht nur, sie weiß auch irgendwann was sie will bzw. hauptsächlich, was sie nicht will.
    Bis auf den sperrigen Titel gefällt mir das Buch von Pierre Martin gut. Man riecht das Meer, spürt den Wind und möchte auch Urlaub in der Provence machen. Die Protagonistin entwickelt sich und ist ganz anders, als man es anfänglich erwartet hat. Es gibt einige interessante Charaktere im Buch (Apollinaire!), das hat Spaß gemacht. Ich fühlte mich gut unterhalten, werde unbedingt demnächst einen Urlaub in der Provence planen und möchte auch den nächsten Band lesen. C`est tout!

  8. Cover des Buches In tiefen Schluchten (ISBN: 9783462050424)
    Anne Chaplet

    In tiefen Schluchten

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Tine13

    Die 42-jährige ehemalige Anwältin Victoria Godon, genannt Tori, lebt nach dem frühen Tod ihres Mannes, in einem kleinen Dorf inmitten der Cevennen. Mit ihrem Mann kehrte sie zu dessen Wurzeln zurück, seine Familie waren Hugenotten die Jahrhunderte zuvor aus der Gegend vertrieben worden sind. Nun versucht Tori allein zurechtzukommen und ihren Platz in der Dorfgemeinschaft zu finden. 

    Ein holländischer Feriengast ihrer Freundin Eva verschwindet spurlos. Eva bittet Tori um Hilfe, aber als diese sich umhört, stößt sie auf eine Mauer der Ignoranz. Keiner scheint sich für den verschwundenen Mann zu interessieren, der auf einer speziellen Suche gewesen zu sein schien. Doch wonach!? Ist er etwa in einer der unzähligen Höhlen der Region verschwunden…..


    „In tiefen Schluchten“, ist ein sehr interessanter Kriminalroman, in dem die Autorin Anne Chaplet, den Leser tief in die Geschichte der Landschaft des Vivarais, am Fuße der Cevennen eintauchen lässt. Eine uralte faszinierende Vergangenheit wird dort lebendig, besonders ins Licht gerückt, durch den spektakulären Höhlenfund der weltweit bekannten „Chauvet-Höhle“ im Jahre 1994. 

    Es scheinen dort immer noch viele Geheimnisse verborgen zu sein, die Menschen sind eigen und es mag nicht gerade leicht sein dort integriert zu werden. 

    Diese Situation, in der die Hauptprotagonistin Tori steckt, wird von der Autorin sehr gut beschrieben. Toris Leben im Dorf, ihre Gefühle und Gedanken sind unglaublich gut dargestellt und nachzufühlen. Der Leser begleitet Tori durch die Geschichte, als stünde er daneben. Ihr Alltagsleben, ihre Bekannten, ihre Nachbarn und Freunde lernen wir kennen. Auch ihre vorsichtige Suche nach dem Geheimnis, das sich da vor Ort verbirgt ist spürbar, man hat die Ereignisse bei der Lektüre fast visuell vor Augen. Durch diese lebendige Art des Erzählens, bekomme ich sofort Lust in diese Ecke Frankreichs zu reisen, um mir selbst ein Bild zu machen. Der Spannungsaufbau beginnt langsam und bedacht, steigt aber kontinuierlich an und wird zunehmend fesselnder. Der Roman ist  auch Vergangenheitsbewältigung der besonderen Art, denn auch die Bewältigung des 2. Weltkrieges ist Thema.


    Mein Fazit:

    Die Lektüre war für mich ein Vergnügen und ein großartiges Erlebnis. Das Kennenlernen dieser interessanten Gegend, dazu die Suche nach den verborgenen Geheimnissen aus Vergangenheit und Gegenwart, mit all seinen geschichtlichen Hintergründen war für mich eine perfekte Kombination. Vielleicht ein wenig mehr Roman als Krimi, aber es ist einfach faszinierend wie viel Information hier spannend verpackt wurden, das ist einfach toll gemacht:) Prima Auftakt für eine Serie, habe mir schon den nächsten Teil auf meine Wunschliste gesetzt!



  9. Cover des Buches Kreuzschnitt (ISBN: 9783426306048)
    Øistein Borge

    Kreuzschnitt

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    "Kreuzschnitt" von Oistein Borge ist der erste Teil einer Krimi-Serie rund um dem Ermittler Bogart Bull, der in Norwegen seinem Job nachgeht,. Nachdem dieser vor kurzem sowohl Frau, als auch seine Tochter bei einem Autounfall verloren hat, ist dieser aber verzweifelt bis depressiv...... Bogart kennt den Verantwortlichen für diesen Unfall selbst durch seine Arbeit, aber auch, dass dieser schwer behindert ist, scheint ihn nicht zufrieden zu stellen.....

    Als in Frankreich der schwerreiche norwegische Unternehmer ins einer Villa ermordet wird, wird Bull abkommandiert und ermittelt in der Folge mit den französischen Behörden in diesem Verbrechen.... Auffällig ist, dass nichts gestohlen wurde, sondern nur ein Bild von Edward Munch mitgenommen wurde..... Lange bleib es nicht bei nur diesem einen Opfer, in der Familie kommt es zu einem weiteren Todesfall..... Sind das Zufallsopfer, oder steckt ein persönliches Motiv hinter diesen Taten? 

    Die Hauptgeschichte fand ich wirklich kreativ, es geht u.a. um die die 1940er Jahre und die Konflikte zwischen den französischen Widerstandskämpfern und Nationalsozialisten.... Dieser Handlungsstrang wird vor allem in der Vergangenheit erzählt und gegen Ende hin schlüssig mit der Gegenwart verknüpft..... Bull als Charakter fand ich durchaus sympathisch und auch der französische Ermittler Moulin hat mir sehr gefallen. 

    Kurz vor dem Ende wartet "Kreuzschnitt" auch nochmal mit einer überraschenden Wendung auf, die ich durchaus gelungen fand... Allerdings war mir die Entlarvung des Täters ein wenig zu abstrakt und manche Längen führen zu diesem einen Punkt Abzug.... Dennoch wirklich eine originelle Geschichte, die für mich dennoch nicht ganz an den 3. Teil heranreicht.... Teil 2 steht noch auf der Leseliste....  Gute 4 Sterne von mir! 

  10. Cover des Buches Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3) (ISBN: 9783548289069)
    Remy Eyssen

    Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3)

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Carolin81

    Auch der 3. Krimi um Rechtsmediziner Leon Ritter ist wieder extrem spannend. Die Ereignisse im beschaulichen Provence-Städtchen Le Lavandou überschlagen sich, es gibt drei Leichen und einen Vermissten. Leon hat einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, aber Polizeichef, Staatsanwältin und die meisten Polizisten sind da ganz anderer Meinung. Sie wollen den Fall möglichst schnell und ohne Skandale lösen. Leon hingegen möchte die Wahrheit herausfinden und ermittelt daher wieder einmal auf eigene Faust.

    Beim Showdown während eines extrem starken Gewitters, muss Leon innerhalb von Sekunden eine Entscheidung treffen und verfolgt die Verdächtige auf eigene Faust. Schafft er es, sie zu einem Geständnis zu überreden? Oder liegt er mit seinen Vermutungen dieses Mal komplett falsch und verfolgt nicht die Richtige? Ein sehr spannendes Ende! 

    Der Krimi ist wie schon die Vorgänger extrem spannend geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Und die wundervolle Kullisse in der Provence und die sympathischen Protagonisten und Nebenfiguren sorgen dafür, dass man ein paar sehr angenehme Lesestunden verbringt.

  11. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2) (ISBN: 9783548287010)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebe4

    Schwarzer Lavendel von Remy Eyssen

    Band 2 der Leon Ritter Reihe

     

    Kriminalroman

     

    464 Seiten

     

    Ullstein Buchverlage

     

     


    Klappentext:

     

    In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen


     

     

    Handlung:

     

    Dr. Leon Ritter hat sich gut in seiner neuen Heimat in Südfrankreich eingelebt und wohnt immer noch bei der Kommissarin Isabella und ihrer Tochter und fühlt sich pudelwohl.

    Langsam kommt er innerlich auch zur Ruhe, denn der Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz lastete doch lange Zeit auf ihn, Dazu trägt auch Isabelle sehr teil.

    Seine betagte, aber noch rüstige  Tante möchte ihren Neffen auf einmal ein altes Weingut schenken, für welches sie keine Verwendung mehr hat. Aber die Freude über das Haus und Land wehrt nicht lange, denn dort wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden.

    Dr. Ritter ist sofort in seinem Element und erkennt recht schnell, das die Frau absichtlich mumifiziert worden ist. Und dann meldet eine junge Deutsche ihre Zwillingsschwester als vermisst und Dr. Leon Ritter begibt sich auf Spurensuche…..

     


    Meinung:

     

    Über eine LP bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und habe mir sofort Band 1 der Reihe besorgt, der mir außerordentlich gut gefallen hat.

    Da war es natürlich ein Muss, das ich die tolle Reihe rund um den sympathischen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter weiter verfolge.

     

    Und auch der zweite Teil der Reihe hat mir viele schöne und spannende Lesestunden beschert.

     

    Der Schreibstil des Autors ließ sich flüssig und fließend lesen und verfolgen.

    Die meisten Hauptcharaktere kannte ich aus dem ersten Band und es war total angenehm und leicht dem Geschehen mit Bildern zu folgen.

     

    Die Spannung kam ebenso nicht zu kurz und hat man einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Buch und seiner spannenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen.

    Gänsehautmomente und ein Ende, wie ich es so nie vermutet hätte.

     

    Der Spannungsfaktor hat in dem Buch eine große Rolle und wird konstant gehalten, bzw. gekonnt gesteigert.

    Durch Dr. Ritter bekommt man einen ganz tollen und tiefen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners und der Leser darf ganz genau mitverfolgen, mit welchem Engagement und mit welchen Feingefühl der Arzt, seine Arbeit ausübt.

     

    Trotz das manche Szenen Gänsehautschauer verursachten lockerten der Umgang mit Isabelle und ihrer tollen Tochter Lilou herrlich schmunzelnd die Stimmung auf. Ganz großartig umgesetzt.

     

    Und nicht zu vergessen, das es dem Autor mehr als gelungen ist, mich mit nach Südfrankreich zu entführen, mitsamt den Lavendelduft und des roten Weinaromas, welches ich dabei in der Nase von träumen hatte.

     

    Ich habe hier die nächsten Teile der Reihe schon liegen und freue mich ungemein darauf, die Geschichte rund um die sympathischen Hauptcharaktere weiter zu verfolgen.

     

    Fazit:

     

    Natürlich 5 Sterne für den zweiten Band der Leon Ritter Reihe und die Vorfreude auf die folgenden Bände

     

  12. Cover des Buches Die Honigtöchter (ISBN: 9783734102776)
    Cristina Caboni

    Die Honigtöchter

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Keltica

    Die Honigtöchter


    Inhalt:
     Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor.

     

    Die Autorin:

    Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.

     

    Das Cover:

    Ist farblich wunderschön, macht direkt gute Laune und Lust auf Honig!

    Jedes Kapitel beginnt mit der Beschreibung einer Honig Art, aus dem Erbe ihrer Tante. Kaum zu glauben, aber es sind 32!

    Was will man mehr, einfach nur lecker!

     

    Fazit:

    Der Schreibstil ist einfach nur bezaubernd, leicht und flüssig zu lesen. Er lässt die Welt von Angelica vor unserem inneren Auge entstehen, man riecht förmlich die Blumen, die Kräuter, den Wind und das Meer. Angelica ist ein toller Charakter, der mich mit in seine Welt nehmen konnte und mitfiebern lies … besonders spannend fand ich, ob sie die goldenen Bienen und ihren Baum tief im Wald finden würde. Auch muss sie sich gegen allerlei Missgunst und Intrigen durchsetzen. Und letztendlich müssen sie, wie auch Nicola ihre Dämonen besiegen, um aufeinander zugehen zu können und sich ihre Liebe zu gestehen. Für mich eine rundum gelungene Geschichte, die es verdient gelesen zu werden.

  13. Cover des Buches Die Dienstagsfrauen (ISBN: 9783462043754)
    Monika Peetz

    Die Dienstagsfrauen

     (425)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    „Die Dienstagsfrauen“ von Monika Peetz handelt von 5 Freundinnen mittleren Alters, die zusammen den Jakobsweg begehen wollen, um den letzten Weg des verstorbenen Ehemannes zu beenden. Dabei lüften sich Geheimnisse und die Standhaftigkeit ihrer Freundschaft in Frage gestellt.

    Die 5 Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach und nach lernt der Leser sie näher kennen und auch ihre Probleme, die sie während des Weges zu bewältigen lernen. Dadurch können viele Leserinnen sich mit ihnen identifizieren. Teils zieht sich die Handlung in die Länge. Dennoch kann das Buch mit einer sehr unerwarteten Wendung punkten. Ihre Freundschaft wird im Laufe der Geschichte auf eine sehr harte Probe gestellt, die allerdings wunderbar gelöst wird und zeigt, zu was Freundschaft zustande ist. Dennoch handelt es sich hier um einen Roman, den man nicht zwingend gelesen haben muss.

  14. Cover des Buches Die Frauen von der Purpurküste – Isabelles Geheimnis (Die Purpurküsten-Reihe 1) (ISBN: 9783548062150)
    Silke Ziegler

    Die Frauen von der Purpurküste – Isabelles Geheimnis (Die Purpurküsten-Reihe 1)

     (126)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Nachdem mich der 2. Teil dieser Reihe so sehr begeistern konnte musste ich natürlich auch den Auftakt lesen. 

    Dieser konnte mich genauso fesseln und begeistern. Einfach ein toller Wohlfühlroman mit Tiefgang und sympathischen Protagonisten. Eine tolle Mischung. Ganz klasse und 5 Sterne von mir. 

  15. Cover des Buches Asche und Phönix (ISBN: 9783551313560)
    Kai Meyer

    Asche und Phönix

     (595)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist eigentlich ganz schlicht gehalten. Man sieht eine Stadt und darüber einen bewölten Himmel. Die Farben sind ziemlich dunkel. Das Ganze wirkt bedrohlich.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt bei Kai Meyer. Die Kapitel sind nicht zu lang.

    Die Geschichte ist eigentlich gut strukturiert. Die Jagd zieht sich durch das Ganze Buch. Es ist teilweise sehr gewaltvoll, deshalb hat es mich am Ende gewundert, dass Libertic so Gewaltlosigkeit getötet wird. Schön finde ich die Liebesgeschichte zwischen Ash und Parker. Sie entwickelt sich eigentlich ziemlich schnell.

    Die Protagonisten sind etwas undurchsichtig am Anfang, aber dann lernt man sie schnell kennen und lieben.

    Mir gefällt sehr gut an dieser Geschichte, dass halt auch wieder bekannte Personen, die es wirklich gibt, in dem Buch vorkommen.

    Klare Weiterempfehlung.

  16. Cover des Buches Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6) (ISBN: 9783548291277)
    Remy Eyssen

    Dunkles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 6)

     (124)
    Aktuelle Rezension von: AStrelow

    Leon Ritter, die sechste. Schon das Cover versetzt den Leser nach Südfrankreich und in Urlaubsstimmung.
    Wieder ist das beschauliche Lavandou Schauplatz für weniger beschauliche Morde. Diesmal treibt ein besonders brutaler Serienmörder sein Unwesen.Leon Ritter ermittelt gewohnt akribisch und natürlich auch ausserhalb seiner Kompetenzen. Die Protagonisten sind vertraut und der französische Lebensstil aus diesem Teil Südfrankreichs wird gut transportiert. Auch die Landschaftsbeschreibungen kommen nicht zu kurz, so dass man als Leser die malerische Provence genau vor Augen hat.
    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und mit gerichtsmedizinischen Details gespickt. Das Privatleben hat einen angenehmen Anteil in der Story und ist mit der Krimihandlung verflochten, überlagert diese aber nicht.
    Remy Eyssen hat hier wieder einen atmosphärisch wunderbaren Krimi vorgelegt, der gut in die Sommerzeit passt. Die Serie ist auch nach Band 6 immer noch lesenswert.

  17. Cover des Buches Winteraustern (ISBN: 9783455000788)
    Alexander Oetker

    Winteraustern

     (103)
    Aktuelle Rezension von: RosaLia

    "Im Herzen Franzose", so bezeichnet sich der 1982 in Ost-Berlin geborene Autor Alexander Oetker selbst, und so ist es nur folgerichtig, dass sein Commissaire Luc Verlaine, der dem Leser in vorliegendem Kriminalroman bereits zum dritten Mal begegnet, genau das ist: ein echter Franzose! Ein Bonvivant, der gerne isst, trinkt, die Frauen und das Leben liebt und dazu noch ein sehr erfolgreicher Kriminalist ist. Eine willkommene Abwechslung nach so düsteren und gescheiterten, oft dem Trunk hingegebenen Ermittlern der Krimiwelt, wie sie vor allem die Skandinavier mit Vorliebe zu erschaffen pflegen.
    Als Schauplatz der Reihe um den gelassenen Genießer Luc Verlaine, der nach erfolgreichen Berufsjahren in Paris aus familiären Gründen zurückkehrt zu seinen Ursprüngen, nämlich dem Aquitaine, hat der Autor eine der wohl schönsten Regionen Frankreichs gewählt, denn nicht nur ist das Aquitaine der Inbegriff des "Savoir Vivre", sondern zeichnet sich auch aus durch kilometerlange Traumstrände, die es zum Paradies für Surfer und Meeresliebhaber machen, und durch grandiose Farben, denn alles im Aquitaine ist intensiv und wunderschön - ein Fest für alle Sinne! Zudem liegt nur zwanzig Kilometer von der Küste entfernt mit dem Medoc, Saint Emilion und Pomerol die traditionsreichste Weinregion Frankreichs und man kann wohl sagen der ganzen Welt.
    Aber noch etwas befindet sich im Aquitaine - das Bassin d'Archachon nämlich, eine riesige Bucht des Atlantiks und Zentrum der französischen Austernzucht!
    Genau hier, unter den Austernfischern, lässt Alexander Oetker diesmal seinen Commissaire ermitteln. Die Austern sind nicht nur die Spezialität schlechthin dieser Gegend und nehmen einen Sonderplatz in der französischen Küche ein, dürfen gerade an Weihnachten auf keiner Tafel fehlen, sondern sind dazu noch ganz offiziell französisches Kulturgut!

    Winterzeit ist Austernzeit! Dann sind sie reif, die glibbrigen und doch festen Meeresfrüchte, werden zu Tausenden von Tonnen geerntet, können ganz frisch in den kleinen Häfen der Region verkostet werden oder landen auf Millionen von Tellern in ganz Frankreich.
    Luc Verlaine ist nicht nur leidenschaftlicher Austernesser, wie man leicht vermuten kann, sondern darüber hinaus der Sohn eines Austernfischers, verfügt also über profunde Kenntnisse dieses Metiers, die ihm bei seinen Ermittlungen nützlich sind. Der rechte Mann am rechten Ort also! Doch gerne hätte er darauf verzichtet, die an Pfählen festgebundenen Leichen von zwei jungen Männern finden zu müssen, als er eines frühen Morgens mit seinem Vater Alain auf einem Gendarmerieboot unterwegs ist, das allnächtlich im Bassin patrouilliert, um die kostbaren Meeresfrüchte vor den zahlreichen Austerndieben zu schützen, die den Züchtern erhebliche finanzielle Einbußen bescheren.
    Die Väter der jungen Männer sind Austernzüchter wie Vater Alain, und letzterer begreift vielleicht als einziger wirklich die Tragweite ihres Todes für die hinterbliebenen Familien, denn gemäß der Tradition führen die Söhne das Geschäft der Austernzucht weiter - eigentlich, denn auch hier hat natürlich ein Bruch stattgefunden, wollen die Söhne sich nicht zwingenderweise mit der harten und nur für die Austernzüchter mit großen Pfründen wirklich einträglichen Profession ein Leben lang auseinandersetzen. Und ein solcher, der "Austernbaron" der Gegend nämlich, gerät sehr bald schon ins Visier der Kommissare, zu denen neben Verlaine auch sein komplizierter baskischer Kollege Etxeberria und die attraktive Anouk, die gleichzeitig die Frau ist, die Luc liebt, gehören. Jener reiche Mann, Chevalier mit Namen, hat, nachdem sein Vorschlag, mit Überwachungskameras das nächtliche Treiben im Bassin zu kontrollieren, abgelehnt wurde, nämlich höchstselbst dafür gesorgt, dass seine Austern nicht gestohlen werden, indem er einfach ein privates Sicherheitsteam des Nachts zu den Austerbänken schickt. War der Tod der beiden Jungen also eine Art Kollateralschaden?
    Die Ermittlungen, im Zuge derer der Leser nicht nur gemeinsam mit Luc und seinen Kollegen die Hintergründe der Morde aufzudecken versucht, sondern während derer er auch so einiges erfährt über die wirtschaftlichen und ökologischen Bedingungen der Austernzucht, auf die der Klimawandel gravierende Auswirkungen hat, gestalten sich kompliziert und es dauert, bis Verlaine auf Umwegen endlich auf der richtigen Spur ist und zur Lösung des Rätsels findet, die allseits für Überraschung sorgen dürfte....

    Noch ein Frankreichkrimi? Das mögen sich viele potentielle Leser des vorliegenden Romans fragen - denn in der Tat gibt es kaum ein Land, dessen Regionen so gründlich auf Kriminalebene durchforstet sind wie Frankreich. Und dann ist es auch schwer, etwas wirklich Neues zu schreiben oder aus altbekanntem Stoff etwas ganz Eigenes zu machen. Doch genau das ist Alexander Oetker mit seiner Reihe um den Bilderbuchfranzosen Luc gelungen! Nicht nur sind die drei Bände typische Länderkrimis, geben also immer wieder Informationen zu Land, Leuten und den vielfältigsten Genüssen, die deren Leben bietet, sind also im besten Sinne ein wenig wie Urlaub, sondern sind immer auch, so sagt der Autor selbst, als Reiseempfehlung zu verstehen.
    Und richtig - denn wer hätte nach den durchaus etwas düsteren, vor allem aber - was ungewöhnlich für Bordeaux und Umgebung ist - verschneiten "Winteraustern" nicht Lust, sich unverzüglich auf den Weg ins Aquitaine zu machen, pflückfrische Austern mit dunklem Brot, gesalzener Butter und einem Glas Muscadet zu genießen, durch das geschichtsträchtige, kulturell wie kulinarisch spannende und ganz bezaubernde Bordeaux zu streifen oder die Dune du Pilat zu erklimmen?
    Und dann sind es natürlich die Charaktere, die für sich einnehmen, ihr Agieren untereinander und der herzliche Umgang miteinander, das Zwischenmenschliche, dem Alexander Oetker viel Raum gewährt und das gleichwertig neben dem zu lösenden Kriminalfall steht.
    Es ist dieser eine Art von Krimi, die ich mag, einer, von dem trotz des tragischen Hintergrundes eine Leichtigkeit ausgeht, die eben auch über einer in Frankreich spielenden Geschichte, gleich welchem Genre man sie zuordnet, schweben muss. Ja, der Autor, der dazu auch noch ein begabter Schreiber und Erzähler ist, was man längst nicht als selbstverständlich voraussetzen darf heutzutage, hat alles richtig gemacht! Seinen Roman zu lesen war buchstäblich ein Genuss für alle Sinne, von dem man gar nicht genug bekommen kann.
    Einem weiteren Fall des Franzosen Luc Verlaine, des Bonvivant und Liebhaber alles Schönen, all dessen, das das Leben lebenswert macht, darf man hoffentlich mit Vergnügen und Vorfreude entgegenblicken!

  18. Cover des Buches Küsse im Aprikosenhain (ISBN: 9783328105695)
    Persephone Haasis

    Küsse im Aprikosenhain

     (60)
    Aktuelle Rezension von: kimdezordo

    Nathalie wurde von ihrem Freund Elias per Postkarte verlassen. Kein feiner Schachzug seinerseits und gleichzeitig Nathalies größtes Glück.
    Henni, Camille, Felix und auch Maurice sind wunderbare Charaktere. Man hat alle sofort ins Herz geschlossen. Auch die, leider, schon verstorbene Adeline.

    Dieses Buch hat mich absolut mitgerissen und ich würde es jederzeit jeder Person empfehlen!
    Ganz ganz große Buchliebe.

  19. Cover des Buches Tödlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 1) (ISBN: 9783548286990)
    Remy Eyssen

    Tödlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 1)

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Remy Eyssen legt mit diesem Auftakt-Band den perfekten Urlaubskrimi vor, ist er doch in einer beliebten Urlaubsregion angesiedelt. Die Provence bietet hier einen wunderbaren Rahmen für die spannende Krimihandlung. 

    Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter ist kaum in Lavandou angekommen, bekommt er es mit einem komplizierten Fall zu tun. Und da er gern den Dingen auf den Grund geht kommt es durchaus auch immer wieder zu Kompetenzüberschreitungen seinerseits, und das dann ganz zum Leitwesen der örtlichen Gendarmerie. Aber gerade diese Eigenschaft ist es, die Leon Ritter letztlich zu Resultaten führen...

    Fazit: Tolle Atmosphäre + spannende Handlung + interessante Hauptfiguren ergeben einen unterhaltsamen Urlaubskrimi. Meine Empfehlung bekommt das Buch hiermit und eine Bewertung mit 4 von 5 Sternen.


  20. Cover des Buches Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5) (ISBN: 9783548291260)
    Remy Eyssen

    Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Obwohl es bereits der 5. Fall für Leon Ritter, seines Zeichens Rechtsmediziner, ist, ist ein Einstieg erst hier in die Serie kein Problem. Leon Ritter wird auch für „Neulinge“ so beschrieben, dass sie wissen mit wem sie es zu tun bekommen. Der Krimi-Plot ist durchgängig spannend zu lesen und man bleibt lange im Unklaren über den Täter und seine Motivation. Das kommt vor allem durch den gekonnten Erzählstil. Die Szenen wechseln zwischen Ermittlung und den Handlungen des Täters hin und her und um die Spannung zu erhöhen, tauchen immer wieder neue Verdächtige auf. Leon Ritter wird erneut als geradliniger und sympathischer Ermittler dargestellt, der aber auch mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Dadurch wirkt die Figur realistisch und echt. Wie schon in den Vorgängerbänden wird auch hier wieder Südfrankreich vorteilhaft in Szene gesetzt. 

    Insgesamt hat Remy Eyssen einen fesselnden, unterhaltsamen und mit Südfrankreich-Flair ausgestatteten Kriminalroman geschrieben. Ich kann ihn durchaus weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Todesmelodie (ISBN: 9783426639443)
    Andreas Franz

    Todesmelodie

     (174)
    Aktuelle Rezension von: queenkeen

    Todesmelodie ist der erste Band, der - zumindest zum Teil - von Daniel Holbe geschrieben wurde. In wie fern das Skript von Andreas Franz aufbereitet war, weiß ich nicht.

    Was mir insbesondere gefallen hat, ist die Tatsache, dass man in dem Buch auch mehr Informationen über die anderen Kollegen von Julia Durant bekommen hat. Normalerweise liegt der Fokus sehr stark auf den Hauptprotagonisten Durant und Hellmer, was teilweise etwas mühsam wird, da oftmals Fakten endlos wiederholt werden (was Durant am Abend macht etc.). Da wäre es doch viel spannender, würde man mehr über die anderen Charaktere erfahren. In diesem Band kann ich mich diesbezüglich nicht beklagen :D Ich hoffe sehr, dass Holbe dies so weiterführen wird! 

    Der Fall war okay. Ich fand ihn nicht außergewöhnlich, aber es war auf jeden Fall spannend und mir wurde nicht langweilig. Insbesondere das Ende (etwa die letzten 50 Seiten) waren genial geschrieben und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen! 

    Fazit: Ich freue mich auf mehr! 

  22. Cover des Buches Verhängnisvolles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 7) (ISBN: 9783548064185)
    Remy Eyssen

    Verhängnisvolles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 7)

     (102)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Eine junge Influencerin will sich gewandt in Szene setzen. Dabei stört sie eine Art Müllsack am Strand. Darin ist die Leiche eines kleinen Jungen versteckt. Der Rechtsmediziner Leon Ritter wird an den Fundort gerufen. Er muss eine erste Leichenschau durchführen. Leicht fällt es ihm nicht. Immer wird es schwierig, wenn Kinder betroffen sind, die noch das ganze Leben vor sich gehabt hätten. Der kleine Junge wurde verkleidet und angemalt. Wer weiß zu diesem Zeitpunkt, was ihm noch angetan wurde. Leon Ritter und seine Lebensgefährtin, die Polizistin Isabelle Morell, unternehmen alles, um den Mord an dem Kind aufzuklären.


    In seinem siebten Fall bekommt es der Rechtsmediziner es mit einem wirklich grausamen Verbrechen zu tun. Wenn es um Kinder geht, ist er doch sehr betroffen. Doch niemand scheint den kleinen Jungen zu vermissen. Wird er immer namenlos bleiben? Eigentlich soll Leon sich nicht in die Ermittlungen einsteigen. Doch er untersucht die Leichen genau und mitunter kommen ihm einfach Ideen, denen er nachgehen muss. Zum Glück ist auch Isabelle die Lösung des Falles am Wichtigsten, so dass sie Ritters Vorschlägen offen gegenüber steht. Der Polizeichef sieht diese gute Zusammenarbeit manchmal nicht so gerne, schließlich wäre er selbst gerne an Isabelles Seite gelandet.


    Der Rechtsmediziner Leon Ritter und seine Lebensgefährtin Capitaine Isabelle Morell bilden ein tolles Team, sowohl beruflich als auch privat. Und diesmal wird es wirklich belastend, eben wegen der Kinder. Das ist sehr fesselnd geschrieben, aber auch die gelegentlichen Ausflüge in die provencialische Landschaft oder zum Boule-Spiel mit Veronique, haben ihren berechtigten Platz. Wie es zu einer richtigen Familie gehört, kommen auch kleine Probleme mit Isabelles Tochter Lilou hinzu. Die siebzehnjährige fängt an, eigene Wege zu gehen. Ein besonderer Reiz dieses Provence-Kirmis ist es sicherlich, an dem normalen Leben des Ermittler-Paares teilhaben zu können. Doch dieser siebte Fall bietet auch einen packenden Fall, der einen in die Untiefen einer gequälten Seele blicken lässt.


  23. Cover des Buches Die wundersame Reise der Bienen (ISBN: 9783453360846)
    Katja Keweritsch

    Die wundersame Reise der Bienen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: ConnyKathsBooks

    2019: Anna und ihr Freund Christopher haben ihren Urlaub an der sonnigen Côte d’Azur gerade beendet und wollen zurück nach Hamburg reisen. Doch dann hat Anna im Flugzeug eine Panikattacke und muss fluchtartig aussteigen. Ihre einzige Chance, wieder nach Hause zu kommen, ist per Mitfahrgelegenheit. So lernt sie Harm kennen, der sich auf dem Weg von Südfrankreich nach Kiel befindet. In seinem Gepäck Bienenköniginnen. Für beide beginnt ein emotionaler Roadtrip, der ihr Leben für immer verändert…

    "Die wundersame Reise der Bienen" stammt aus der Feder von Katja Keweritsch, die ich bislang noch nicht kannte. Umso gespannter war ich auf den Roman und wurde trotz einiger Abstriche auch nicht enttäuscht.

    Die Story wird in zwei Teilen und abwechselnd aus der Sicht von Anna und Harm erzählt. Textiltechnikerin Anna, die durch die Panikattacken beginnt, ihr Leben zu überdenken, und Meeresbiologe Harm, der ebenfalls sein Päckchen zu tragen hat. Zwei interessante Figuren auf einer emotionalen und sehr intensiven Reise, bei der sie einander und auch sich selbst besser kennenlernen.

    Die Autorin punktet dabei mit ihrem lebendigen Schreibstil, viel Einfühlungsvermögen, Gefühl sowie den wunderschönen Beschreibungen der Provence. Ob malerische Dörfer, Lavendelfelder, hohe Berge und tiefe Täler - ich sah alles direkt vor mir und roch den aromatischen Lavendelduft fast durch die Seiten. Eine faszinierende Kulisse, die sogleich meine Reiselust weckte. Ganz nebenbei erfahren wir auch Wissenswertes über Bienen. Gern habe ich Anna und Harm auf ihrem Roadtrip und ihrer Reise durch Frankreich begleitet, wobei mir Anna etwas weniger sympathisch war. Denn zeitweise wirkte sie doch ziemlich selbstmitleidig und egoistisch.

    Allerdings fällt das Ganze im zweiten Teil deutlich ab. Die gemeinsame Reise ist beendet und der Alltag im tristen Deutschland beginnt. Hier waren dann doch so manche Längen zu überwinden. Denn bis Anna und Harm die richtigen Entscheidungen treffen und erkennen, dass sie zusammengehören, dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Am Ende gibt es auch noch eine traurige Entwicklung, die für mich etwas zu viel des Schlechten war. Denn die Figuren sind bereits emotional sehr belastet, daher musste das meines Erachtens nicht sein. Etwas gestört haben mich später auch die vielen Klammereinschübe im Text. Schließlich konnte ich das Buch dann doch mit einem zufriedenen Lächeln zuklappen.

    Insgesamt kann ich daher "Die wundersame Reise der Bienen" empfehlen. Bienen, Provence und Liebe - ein unterhaltsamer Roadtrip mit kleinen Schwächen, für den ich 4 Sterne vergebe.

  24. Cover des Buches Madame le Commissaire und der tote Liebhaber (ISBN: 9783426521984)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und der tote Liebhaber

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Untermalt vom Summen der Zikaden und Lavendelduft gleiten die Tage in Fragolin in der Provence friedlich vorüber. Bis das Undenkbare geschieht und das Städtchen jäh aus dem sanften Sommerschlummer reißt: Eines Morgens findet man den Bürgermeister Thierry – tot, mit durchschnittener Kehle. Zwar waren er und Kommissarin Isabelle Bonnet schon länger kein Paar mehr, dennoch trifft sein Tod Isabelle zutiefst. Dabei werden gerade jetzt die Fähigkeiten von Madame le Commissaire gebraucht, denn am Tatort gibt es keine brauchbaren Spuren. Und wer sollte schon einen Grund gehabt haben, den beliebten Bürgermeister zu ermorden? Ihre Nachforschungen führen Isabelle zum Tatort nach Sanary-sur-Mer, jenem Küstenort, in dem in den Dreißiger und Vierziger Jahren viele deutsche Künstler und Intellektuelle Zuflucht gefunden haben.

    Fazit

    Dies war mein erstes Buch der Kommissarin. Es war interessant zu lesen.  Man kann sich gut die Gegend vorstellen.  Auch fand ich die Person gut beschrieben.  Der krimi war spannend.  Werde auf jeden Fall mehr von Isabelle lesen.

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