Bücher mit dem Tag "süßigkeiten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "süßigkeiten" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783426508541)
    Stephen King

    Das Mädchen

     (1.230)
    Aktuelle Rezension von: Marthalovebooks

    Die Gefühle wurden schlecht rüber gebracht und auch hat vieles keinen Sinn gemacht. Ich habe mir dieses Buch mit einem Freund gekauft und habe es angefangen zu lesen, es gab um die 50 Seiten die relativ spannend waren und der Rest du einfach nur Müll. Nicht spannend und nichts ist passiert! total unnötig das einzige was mir gut gefallen hat war das Ende das war ausnahmsweise mal traurig und mitreißend geschrieben! aber sonst finde ich muss man es nicht gelesen haben

  2. Cover des Buches Die Schwester der Zuckermacherin (ISBN: 9783833350184)
    Mary Hooper

    Die Schwester der Zuckermacherin

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Authentische Darstellung Londons und seiner Bürger im 17. Jahrhundert. Es fiel mir durch die detailreiche Erzählung der Autorin sehr leicht, mich unmittelbar im Geschehen begriffen zu fühlen. Ich konnte Londons Straßen unter mir spüren, den Gestank riechen und die Angst fühlen, die die Bürger immer mehr einnimmt, als die Pest sich ausbreitet und jede Woche Tausende von ihnen umbringt.



  3. Cover des Buches Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst (ISBN: 9783570400791)
    Wendy Mass

    Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Sweetybeanie

    Zum Inhalt:

    Kurz vor seinem 13. Geburtstag erhält Jeremy von seinem eine rätselhafte Kiste. Sein Vater hat diese für ihn kurz vor seinem Tod mit dem Sinn des Lebens gefüllt. Doch die vier dazugehörigen Schlüssel scheinen verschwunden zu sein. Doch aufgeben ist für Jeremy keine Option. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Lizzy beginnt für die beiden eine rasante Jagd quer durch New York, die ihr Leben verändern wird….

    Meine Meinung:

    Wirklich unterhaltsame Jugendlektüre. Jeremy ist ein lieber Junge, der seinen Vater sehr vermisst und versucht, seiner Mutter keinen Kummer zu machen. Er ist ein wenig spleenig. Aber auf eine sympathische Art. So isst er z.B. nur bestimmte Speisen (mit Ausnahme von Süßigkeiten) und legt für interessante Dinge, wie z. B. Fehlproduktion von Süßigkeiten Sammlungen an. Gleichzeitig ist er hochgradig interessiert an Astronomie und Zeitreisen. Er liebt Bücher und schenkt seiner besten Freundin Lizzy jedes Jahr ein Buch, das er dann letztendlich selbst liest.

    Lizzy ist das Gegenteil von Jeremy. Sie hat es faustdick hinter den Ohren und überredet ihren besten Freund zu allerlei Abenteuern. Dabei hat sie das Herz am rechten Fleck.

    Ganz klar, dass sie ihren besten Freund, mit ihren Ideen unterstützt und dabei reichlich Chaos anrichtet. Zumindest auf den ersten Blick. Letztendlich sorgt ihr Chaos dafür, dass Lizzy und Jeremy auf ihrer Suche nach dem Sinn des Lebens ein ganzes Stück weiterkommen und sich Jeremy seinem Vater wieder näher fühlen kann und schließlich irgendwann das Geheimnis der Kiste lüftet.

     „Nur weil Leute aus unserem Leben verschwunden sind, heißt das noch nicht, dass sie nicht mehr an uns denken – und umgekehrt“ – Seite 166

    Das Buch ist witzig und temporeich geschrieben und es enthält gleichzeitig so viel Wahrheit, die einen während des Lesens immer wieder innehalten und nachdenken lässt.

    „Ihr müsst nur ihr selbst sein, und zwar so gut ihr irgend könnt. Findet heraus, wer ihr wirklich seid, findet heraus, warum ihr hier seid, und ihr werdet euer Ziel erkennen. Und damit letztendlich den Sinn des Lebens.“ – Seite 195

    Vielleicht sollten wir das alle tun. Rausfinden, wer wir eigentlich sind. Unabhängig davon, wie die anderen uns wahrnehmen. Sondern uns wirklich auf uns besinnen. Auf unser ganz eigenes Ich. Ich versuch das jetzt mal….

    Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de


  4. Cover des Buches Für immer zuckerfrei (ISBN: 9783431039979)
    Anastasia Zampounidis

    Für immer zuckerfrei

     (53)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich mich mehr mit dem Thema befassen möchte.

    Der Schreibstil ist sympathisch und locker geschrieben. Doch leider war das Buch nicht ganz so, was ich erwartet habe. Ich habe mir zu einem dann doch mehr praktische Tipps und Hintergrundwissen erhofft.  Und das, was kam war leider selten neu - selbst für jemanden, der erst wenig mit dem Thema beschäftigt hat. Leider liest sich vieles wie eine Autobiografie. Ich gebe zu, ich kenne sie nicht, und dem entsprechend hat mich ihre Karriere wenig interessiert. Die Autorin schweift zu viel, zu oft und zu weit vom Thema ab. 


    Für Fans sicher nicht schlecht - für jemanden, der Infos haben möchte weniger empfehlenswert. Daher leider nur 2 Sterne von mir.

  5. Cover des Buches Heartless (ISBN: 9781509818020)
    Marissa Meyer

    Heartless

     (37)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    „It is a dangerous thing to unbelive something only because it frightens you.“ […] „But hoping," he said, „is how the impossible can be possible after all.“


    Zum Cover: Absolut passend zur Geschichte und zur Atmosphäre in diesem Buch, gerade gegen Ende sind die Farben und Kontraste von Rot und Schwarz super gut gewählt. Generell harmonieren sie aber auch sehr gut zusammen. Auch die Krone über dem Titel „Heartless“, wobei das „t“ als Schwert getarnt ist, finde ich äußerst toll arrangiert. Insgesamt: Große Coverliebe!


    Zum Inhalt: Catherine mag eines der begehrtesten Mädchen im Wunderland und eine Favoritin des unverheirateten Herzkönigs sein, aber ihre Interessen liegen woanders. Als talentierte Bäckerin will sie nur eines, mit ihrer besten Freundin ein Geschäft eröffnen. Ihrer Mutter zufolge ist ein solches Ziel für eine junge Frau, die die nächste Königin sein könnte, undenkbar.

    Dann trifft Cath auf Jest, den gutaussehenden und mysteriösen Joker am Hof des Herzkönigs. Zum ersten Mal spürt sie die Anziehungskraft. Sie und Jest laufen Gefahr, den König zu beleidigen und ihre Eltern wütend zu machen, und gehen eine intensive, geheime Beziehung ein. Cath ist entschlossen, ihr eigenes Schicksal zu definieren und sich zu ihren Bedingungen zu verlieben. Aber in einem Land voller Magie, Wahnsinn und Monster hat das Schicksal andere Pläne.


    „Es ist gefährlich, etwas nicht zu glauben, nur weil es dich erschreckt.“ […] „Aber Hoffnung“, sagte er, „ist, wie das Unmögliche doch möglich sein kann.“


    Meine Meinung: Marissa Meyer weiß, wie man Geschichten besonders macht. Mit einer außergewöhnlichen Protagonistin, die ein außergewöhnlich alttägliches, fast schon „normales“ Talent besitzt. Cath ist in diesem Fall die Tochter aus gutem Hause mit einem Traum, der, so findet ihre Mutter, unter ihrer Würde liegt. Sie will Bäckerin bzw. Konditorin werden, weil sie das backen von Kuchen und Desserts liebt. Und was habe ich in diesem Buch nicht manchmal Hunger auf Süßes bekommen! Nebenbei bemerkt, ist Jest, der Gegenpart zu Cath, ein ebenso toller Charakter, mit dem man sehr gerne seine Zeit verbringt. Da kann man wirklich verstehen, weshalb Cath sich so schwer tut, ihr Herz an einen anderen zu verschenken, wenn es da doch Jest gibt.

    Auch die Anspielungen an die Originalgeschichte von Alice im Wunderland, mit der weißen und roten Königin, der Grinsekatze, die absolut genial auch in diesem Buch ist, dem verrückten Hutmacher und seiner Teeparty mit seinem Nicht-Geburtstagsfeiertag und dem Jabberworky. Allesamt geben dieser Geschichte Sinn, aber dennoch gewinnt Caths Geschichte mit Eigenständigkeit, vor allem auch durch den super atmosphärischen wie flüssig lesbaren Schreibstil. Ich habe das Buch zwar auf Englisch genossen, weil es bisher noch nicht übersetzt wurde, doch finde ich, dass die Sprache, die Marissa Meyer  für ihre Bücher wählt, nicht anstrengend ist. Sie ist zwar auch nicht unanspruchsvoll und ich würde empfehlen, dass man „Heartless“ nicht als sein erstes, englisches Buch liest, sondern erst einmal Erfahrung sammelt. Wenn man dies hat, ist „Heartless“ aber ein voller Genuss und ein Buch, das die Geschichte einer Anti-Heldin erzählt, die anders ausgeht als man es erwartet.


    Fazit: Ich liebe Marissa Meyer, ich liebe ihren Schreibstil und ich bin verrückt nach ihren Büchern. Vielleicht sehen das manche anders, aber für mich ist sie meine „Queen of Reader-Hearts“ . Sie schafft es einen mit vollkommen simplen, jedoch außergewöhnlichen Ideen zu überzeugen und dafür bewundere ich diese Frau. So haben mich ihre Welt und ihre Charaktere in „Heartless“ zu Hundertprozent oder auch zu 5 Sternen überzeugt.  

  6. Cover des Buches Die Zuckermeister - Der magische Pakt (ISBN: 9783401605333)
    Tanja Voosen

    Die Zuckermeister - Der magische Pakt

     (70)
    Aktuelle Rezension von: MartinaSuhr

    Allein wegen der Optik war meiner Tochter und mir klar: Dieses Buch müssen wir lesen. Die kraftvollen Farben und Kontraste, die glänzenden Metallelemente und die vielen Illustrationen im Inneren haben uns absolut überzeugt. Doch nicht nur das Design hat uns begeistert, denn die Geschichte, die zwischen den Buchdeckeln wartet, ist der Hammer. 

    Es gibt eine Menge gefährlicher Abenteuer zu bestehen und einige Geheimnisse zu lüften. Dafür braucht man gute Freunde und natürlich auch unterschiedliche magische Süßigkeiten, die einen immer wieder aus brenzligen Situationen retten. Wir waren vom Ideenreichtum der Autorin begeistert. Sie hat uns nicht nur den Mund wässrig gemacht, sondern uns auch mit unerwarteten Wendungen und etlichen Überraschungen in Atem gehalten. Glücklicherweise hatten wir direkt den Folgeband zur Hand, sodass wir direkt weiterlesen und erfahren konnten, wie es mit Elina, Charlie und Robin weitergeht.

  7. Cover des Buches Zuckerstangen und Herzchenwaffeln (ISBN: B00PWI9Q3W)
    Coco Zinva

    Zuckerstangen und Herzchenwaffeln

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Manafi

    Eine Weihnachtsgeschichte ganz nach meinem Geschmack. Mit liebenswerten Protagonisten, einer Familie, die zwar „anstrengend“, aber voller Liebe und zu keiner Zeit grenzüberschreitend ist, heißen Momenten und ein bisschen Drama.

     

    Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und empfehle die Geschichte sehr gerne weiter.

  8. Cover des Buches Cambion Chronicles - Violett wie die Nacht (ISBN: 9783863960322)
    Jaime Reed

    Cambion Chronicles - Violett wie die Nacht

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Athene1989
    Ich habe dieses Buch und Band zwei zufällig im Angebot gefunden gehabt und da mich die Inhaltsangabe interessiert hat,habe ich gedacht: Kaufen wir es doch mal.
    Ich finde die Story wirklich sehr interessant und auch schön geschrieben. Ich bin sonst der Vampier- oder Magierfreund,aber hier kommt weder das eine noch das andere vor,sondern Dämonen,die in einem Menschenkörper leben und sich von Menschen ernähren,jedenfalls von deren Energie. Wer die Serie Charmed kennt,kann sich darunter sicherlich gut was vorstellen. =) Ich finde es ist mal etwas anderes,vor allem ist Samara,kurz Sam,erstmal nur neugierig auf Caleb,denn er ist eben einfach anders,aber sie ist nicht direkt Hals über Kopf in ihn verliebt,wie es bei anderen Büchern der Fall ist. Es entwickelt sich allmählich,vor allem durch die ganzen Ereignisse,die passieren und das sind wirklich einige. Vor allem der Schluss hat es in sich und lässt einen auf Band zwei freuen.
    Ich habe das Buch wirklich sehr schnell durchgelesen,weil ich es sehr unterhaltsam fand und auch oft schmunzeln musste,was in einem Wartezimmer in einer Arztpraxis ein wenig komisch kommt,aber wen kümmerts. xD
    Das einzige Defizit finde ich,dass es bei Sam ein wenig hin und her war. Mal war es "Ich finde es neugierig,was er ist und ich will ihm helfen damit umzuegehn" und dann ging es zu einem "Ich weiß nicht,ob ich damit umgehen kann",nur um wieder zu dem ersten zurückzuspringen. Und das war öfters mal der Fall. Fand ich ein wenig anstrengend,weswegen es auch einen Punkt abzzug gibt. Aber sonst kann ich das Buch nur empfehlen,vor allem weil auch gerade Sam´s Eltern durchaus amüsant sind.
  9. Cover des Buches Friedhofgeschichten - Zwei Geister ermitteln (ISBN: B00GDHO6T0)
    Eva Fings

    Friedhofgeschichten - Zwei Geister ermitteln

     (1)
    Aktuelle Rezension von: janaka
    Irgendetwas stimmt nicht, auf wessen Beerdigung befindet sich Maggie, warum kann sie keiner sehen? Maggie ist ganz verunsichert, bis sie von ihrem Lichtbegleiter dem Mönchen Benedikt aufgeklärt wird. Ihre Tante hat sie umgebracht und nun ist sie tot. Da sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, muss sie nun solange als Geist auf Erden weilen, bis ihre Tante stirbt oder des Verbrechens überführt wird. Maggie kann es einfach nicht glauben… sie will ihre Tante irgendwie überführen. Benedikt hilft erst sehr widerwillig…

    Dies ist eine witzige Idee und auch ganz gut umgesetzt. Die Protagonisten sind gut dargestellt worden. Mit Maggie hat die Autorin einen liebenswürdigen und echt süßen Geist ins "Leben" gerufen. Und den ständig Süßigkeit futternden Benedikt muss man einfach nur gern haben.
    Dies ist eine leichte und lustige Lektüre für Zwischendurch. 
  10. Cover des Buches Das Liebesrätsel (ISBN: 9783426504512)
    Santa Montefiore

    Das Liebesrätsel

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Cover / Artwork / Aufbau des Romans

    Betrachtet man das schöne in grün gehaltene Cover, auf dem sich verspielt Notenschlüssel und Weinranken räkeln und man darüber hinaus auch noch den  einprägsamen und viel versprechenden Titel "Das Liebesrätsel" im Hinterkopf behält, erwartet man wahrscheinlich eine Liebesschnulze per exellence - genau danach hatte ich gesucht. Doch schon die ersten Kapitel verraten, dass es sich bei diesem Buch um so viel mehr handelt als einen duchschnitlichen Schmöker. Ganz im Gegenteil werden hier historische Fakten in zwei zeitlich unterschiedlichen Rahmengeschichten sehr schön mit einer Spur Herzscherz verbunden, so dass hier auch Schmöker guter Belletristik, Historienschmöker und Gegenwartsliteratur auf ihre Kosten kommen. 
    Die Sprache ist herrlich leicht und ich habe die letzten 300 Seiten wirklich in einem Rutsch gelesen und als ich das Buch aus der Hand legte, beschäftigte mich nur ein Gedanke - warum nur hatte ich noch nie von Santa Montefiore gehört? 
    Doch nun erst mal der Reihe nach. Es ist ja ein alt bekanntes Thema, dass bei der Übersetzung historischer Romane plötzlich Liebesromane entstehen, indem Covergebung, Gestaltung des Schriftbildes, Farbgebung und auch Klappentext dementsprechend geprägt werden. Auch bei "Das Liebesrätsel" haben wir so einen Fall. Der Originaltitel des Werkes lautet "The Gypsy Madonna", was eine direkte Anspielung auf das Gemälde von Tizian ist, um das es von der ersten Seite an im Werk geht. "Das Liebesrätsel" ist der deutsche Titel und durch schnörkelige Ranken und der kompletten Farbgebung wird das Buch wahrscheinlich ausschließlich von Menschen gelesen werden, die primär auf Liebesschnulzen fokussiert sind, was wirklich schade ist. 

    Inhalt
    Wir erleben den Protagonisten Mischa in zwei Zeitachsen - einmal als Sechsjährigen, der mit seiner Mutter in der Nähe von Bordeaux lebt und als 40-Jährigen, der seine Mutter in New York beerdigt. Da er als Kleinkind etwas sehr schlimmes mit ansehen musste, hört er für Jahre auf zu sprechen, erst später findet er seine Stimme wieder - keine Sorge, dies ist kein Spoiler, da wir Mischa im ersten Abschnitt als sprechenden Erwachsenden erleben.
    Von Trauer gequält schleppt der amerikanische Mischa sich nach dem Tod der Mutter durchs Leben und erst in der Hinterlassenschaft der Mutter findet er eine neue Aufgabe, die ihn an seine Wurzeln zurück führt.

    Fazit
    Wie eingangs schon klar wurde, hat mich dieser Roman wirklich überrascht. Ich bin mir nicht mal mehr sicher, warum ich mir das Buch zugelegt hatte, aber vielleicht ist es ja eher das Buch gewesen, das mich gefunden hat und nicht umgekehrt?
    Ich will mich gar nicht negativ über Liebesschnulzen äußern, in vielen Momenten brauche ich sie wie andere ihre Soap im Fernsehen. Sie tun gut, sind gut für Herz und Seele und sind meist schöne, leichte Kost. Doch mich stört es wirklich sehr, wenn wie in diesem Roman eine große Leserschaft ausgeschlossen wird von einer Geschichte - nämlich dann, wenn Liebesromane einfach nicht zum Beuteschema gehören, wohl aber eine wirklich sehr gut erzählte Geschichte mit plastisch greifbaren und begreifbaren Charakteren, einem plot, der konsequent und geheimnisvoll bis zum Ende erzählt wird und man einfach nur von vorne beginnen möchte mit der Lektüre.
    Aber spielt Liebe nicht immer eine Rolle, wenn es um Menschen geht? Die Frage ist bei der Unterteilung in historischen Roman oder Liebesroman, was überwiegt. Ist die Schilderung der historischen Geschehnisse  oder die der Liebe der Protagonisten im Vordergrund? Was mich besonders beeindruckt hat ist die Darstellung des Protagonisten. Ich kann nur erahnen, wieviel Stunden die Autorin damit verbracht haben muss, ihn so darzustellen. Gerade auf im letzten Drittel des Buches bin ich begeistert von Wort zu Wort geschwommen und habe mir gewünscht, die Geschichte würde mich Stunden davon tragen
    Ebenfalls positiv hervorheben möchte ich die Dynamik der Geschichte, die sich vom Beginn an zum Ende steigert. Der Perspektivwechsel - aus der Sicht des Kindes einerseits, aus der Sicht des Erwachsenen andererseits wirkt weder aufgewärmt, infantil oder gekünstelt. Man nimmt jedes Gefühl, jeden Gedanken und jede Handlung als absolut authentisch an, als wäre das Buch keine Erzählung, sondern eine Biographie eines Autors - was schon mal nicht funktioniert, da es sich um eine Autorin handelt. Im Grunde weiß ich überhaupt nicht, warum das Buch nicht eine höhere Leserschaft erreicht hat und hoffe, dass ich mit meiner Rezension vielleicht den einen oder anderen zu diesem kleinen Juwel verhelfen kann.
    Die Sprache ist leicht und flüssig und man spürt, wenn sich die Geschichte gerade in Frankreich oder in Amerika abspielt. Das mag seltsam klingen, aber es ist wie wenn man ein gutes Stück Schokoloade isst - man isst sie nicht nur, man riecht, fühlt und vielleicht hört man sie sogar beim zustimmenden "hmmmm".

  11. Cover des Buches Der zauberhafte Eisladen (ISBN: 9783414825025)
    Heike Eva Schmidt

    Der zauberhafte Eisladen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974
    Elli zieht mit ihrer Familie um. Mit dabei sind auch ihre Hühner mit den Namen Ente, Lady Gacker und Picksel. 
    Durch den Umzug muss Elli zwar in eine neue Schule, aber dafür wohnen sie jetzt in der Nähe des Eisladens ihres Großvaters Leonardo. Leonardo ist Italiener und ein vortrefflicher Eismacher.

    Als Elli mehr Zeit mit ihrem Opa verbringt, findet sie heraus, dass an dem Eis irgendetwas magisches ist. Als sie weiter herumstöbert, weiht sie ihr Opa in das Geheimnis ein. Nachdem Elli ohne ihren Großvater selbst ein Eis kreiert, sorgt das in der Schule für viel Trubel.

    Die erste Geschichte um den Eisladen ist kindgerecht geschrieben. Es ist das erste Kinderbuch der Autorin Heike Eva Schmidt. Das Buch ist ein gelungener Auftakt der neuen Buchreihe. 

    Der zauberhafte Eisladen - Vanille, Erdbeer und Magie ist eine zauberhafte Kindergeschichte mit viel Magie und Humor. Von uns bekommt sie 5 Sterne.
  12. Cover des Buches Charlie und die Schokoladenfabrik (ISBN: 9783499217722)
    Roald Dahl

    Charlie und die Schokoladenfabrik

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Jagusch

    Ich hätte mir keinen besseren Start in das neue Lesejahr vorstellen können als eins meiner Roald Dahl Bücher. Ich habe mir sowieso für den Januar vorgenommen, meine Roald Dahl Bücher zu lesen, die hier noch ungelesen liegen. Da habe ich einiges zu tun.

    Ich liebe die Geschichte einfach. Ich liebe die Idee von dieser fantastischen Fabrik, all den Dingen die man dort sehen und auch erleben kann. Und ich liebe Charlie und die ganze Familie Bucket.

  13. Cover des Buches Charlie and the Chocolate Factury (ISBN: 9783125737662)
    Roald Dahl

    Charlie and the Chocolate Factury

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Lena_Meyer

    Was für eine fantasievolle und lebendige Geschichte. Was wäre, wenn man das ganz große Los zieht und einen Tag aus seinem bescheidenen, einfachen Leben fliehen kann? Dieser Klassiker ist definitiv nicht nur für Kinder. 

  14. Cover des Buches Modetorten von A-Z (ISBN: 9783767017184)
    Dr. Oetker

    Modetorten von A-Z

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Super tolle Rezepte, leicht nachzumachen. Von aufwendig bis zu ziemlich einfach, alles dabei. Die Dr. Oetker von A-Z Reihe ist einfach genial.
  15. Cover des Buches Torten, Kuchen, Kleingebäck (ISBN: B0000BH97N)
    Elisabeth Crone

    Torten, Kuchen, Kleingebäck

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Die Weihnachtsmaus (Pappbilderbuch) (ISBN: 9783414825452)
    James Krüss

    Die Weihnachtsmaus (Pappbilderbuch)

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine kleine weihnachtliche Reimgeschichte
    für Kinder ab 2,5 Jahren


    Ich liebe James Krüss Sprache, die klar und harmonisch mit viel Witz erzählt und noch schöner reimt.
    Seine Reimgeschichten erzählen auf sehr besondere Art , entführen in die Welt der Sprache, die unglaublich viel ausdrückt. Hier wird nicht nur erzählt. Mit allen Sinnen nimmt man die Geschichte auf.
    James Krüss war und ist ein Meister der Sprache, ein Reimkünstler und Erzähler wie es nur wenige gab und gibt. Auch wenn er nun bereits 20 Jahre Tod ist leben seine Geschichten weiter, so wie die Weihnachtsmaus, die Annette Swoboda für uns so herrlich erfrischend, fröhlich, bunt illustriert hat.
    Und so trifft in diesem Buch eine wunderbare, weihnachtliche Reimgeschichte auf witzige, stimmungsvolle, originelle Illustrationen. Ein echtes Gesamtkunstwerk, das beim Lesen und Betrachten zu leben beginnt.
    Zugegeben ich mag die kleinen Bilderbücher nicht so sehr und rate jedem möglichst die große Ausgabe eines Buches zu kaufen doch dieses kleine Büchlein ( so klein ist es gar nicht) ist ideal um es in den Nikolausstiefel zu stecken. Und was gibt es lustigeres als eine Weihnachtsgeschichte an Nikolaus als Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu schenken.
    *
    Normalerweise stelle ich hier ungern Bilder aus dem Buch vor, denn es ist immer wie ein Geheimnis verraten doch heute möchte ich es doch mal tun und das hat einen Grund.
    Vor ein paar Tagen erzählte ich beim Einkaufen einer Nachbarin mit Kind von diesem Buch.
    Sie sagte darauf hin: "---- ach das kennen wir schon, das hat meine große Tochter bekommen als sie gerade in die Schule gekommen ist."
    Da viel mir ein, das es die Geschichte der Weihnachtsmaus als Erstlesetitel bei Oetinger gibt. Ich erklärte der Nachbarin, das ich aber eine Bilderbuchversion meine, die so wunderbar illustriert ist. Die Augen des Kindes leuchteten doch die Mutter meinte wenn die Geschichte im Haus sei würde das reichen.
    Ich beendete das Gespräch weil unsere Nachbarin einer der Mütter ist, die ohnehin ungern vorlesen.
    Aber NEIN!!!
    Es reicht nicht die Geschichte im Haus zu haben.
    Hier haben wir ein Bilderbuch, das in Bild und Text erzählt. Die Stimmungen, die über Inhalt und Reim transportiert werden greift die Illustratorin Annette Swoboda  auf phantastische Weise auf und veranschaulicht sie in ihren wunderbaren Bildern.
    Sie nimmt uns mit in die Weihnachtswelt von Menschen und Mäusen.
    Für all diejenigen, die James Krüss Geschichte von der Weihnachtsmaus noch nicht kennen, sie kommt zur Weihnachtszeit und verschwindet nach den Feiertagen, sobald der Baum abgeschmückt ist, wieder.
    Auch wenn die ein oder andere Maus das ganze Jahr unbemerkt mit im Haus lebt fällt dies nur zur Weihnachtszeit so richtig auf.
    Denn wann immer etwas an Süßem fehlt sagt man: " ...das war wohl die Weihnachtsmaus!" Was die Mäuse und Menschen so alles anstellen das erzählt diese kleine schelmenhafte Reimgeschichte, auf äußerst amüsante Weise.
    Ohne die wunderbaren Illustrationen wäre es allerdings nur halb so schön, denn hier sehen wir was die Mäuse alles so anstellen um an die vielen Leckereien zu gelangen.
    Da wird die Angel ausgeworfen, auf Leitern geklettert, Konstruktionen gebaut mit denen man Süßigkeiten vom Tannenbaum holt und abtransportiert, da wird geschlemmt und gefeiert, bis der letzte Krümel vertilgt ist.
    Ein heiteres Mäusetreffen, das noch mehr zum Schmunzeln veranlasst wenn man in weiteren Bildern die ratlosen Familienmitglieder beobachten kann, wie sie verzweifelt versuchen den Mäusen auf die Spur zu kommen.
    Ganz zum Schluss sehen wir dann noch wie und mit welchen Transportmitteln sich die Mäusebande aus dem Staub macht. Mal schon fast nostalgisch mit einer voll beladenen Ente, mal mit einem Hippi-Flowerpower VW Bus, mal mit modernerem Lastenrad oder auch mit Schubkarre oder auf Skiern.
    *
    Nachdem im unsere Lesekinder im letzten Jahr James Krüss "Weihnachts ABC" zu einem der drei Lieblingsbücher erwählt hatten bin ich mir ziemlich sicher, dass "die Weihnachtsmaus" in diesem Jahr unter den Top 5 sein wird und das nicht nur bei den Kindern!

  17. Cover des Buches Kulthelden: Mecki im Schlaraffenland (ISBN: 9783480223510)
    Eduard Rhein

    Kulthelden: Mecki im Schlaraffenland

     (4)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Wenn man plötzlich auf ein Kinderbuch trifft, das einem wegen seiner Illustrationen so vertraut erscheint, dann muss man es wohl selbst einmal als Kind gesehen haben.

    Mecki war einst der Redaktionsigel der HÖRZU. Die Originalausgabe dieses Abenteuers von Mecki, das er selbstverständlich eigenhändig aufgeschrieben hat, ist 1952 erstmals erschienen. Einmal davon abgesehen, dass Mecki heute bestimmt keine Pfeife rauchen würde, ist dies ein sehr schönes Kinderbuch. Vielleicht ist es ja Nostalgie, die sich in mir breit macht, aber ich finde die Illustrationen einfach wunderbar. Eine Hälfte jeder Doppelseite dieses Buches im A4-Querformat besteht aus einer solchen Zeichnung. So können die Kinder, während man ihnen die dazugehörige Geschichte vorliest, die ganze Zeit ein Bild anschauen, auf dem es immer viel zu entdecken gibt.

    Zunächst findet Mecki mit seinen syrischen Goldhamstern das Schlaraffenland, wird von den Schlaraffen und ihrem König begrüßt, fährt mit der Schlaraffenbahn aus Waffeln, Schokolade und Erdbeereis spazieren und merkt dabei wie eine große Mühle abbrennt. Da im Schlaraffenland alle nur faul herumliegen und Feuer mit Rotwein gelöscht wird, gibt es keine Rettung, denn die Feuerwehr hat sich gerade am Löschmittel beglückt. Mecki tröstet sich mit einer Fahrt über den Limonadensee. Leider sind die Rollmöpse in diesem See süß, was eine schreckliche Enttäuschung ist. Dafür findet er mit seinen Goldhamstern am anderen Ufer den Spielzeugbaum, an dem alle Wunschträume der Kinder wachsen. Damit sind wir noch nicht einmal bei der Hälfte der merkwürdig absurden Abenteuer unseres Igels angelangt.

    Am Ende wird Mecki gar König im Schlaraffenland. Doch damit ist der Höhepunkt seiner schlaraffigen Karriere erreicht. Von da ab wird es schrecklich langweilig, und am Ende beschließt er, das Lotterleben doch wieder gegen Arbeit und neue Abenteuer einzutauschen.

    Fazit.
    Ein sehr schönes Kinderbuch aus alten Zeiten. Besonders die Illustrationen haben es mir angetan. Der pädagogische Zeigefinger erscheint in diesem Buch nur recht indirekt.
  18. Cover des Buches Leo Lausemaus will sich nicht die Zähne putzen (ISBN: 9783943390926)

    Leo Lausemaus will sich nicht die Zähne putzen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Hast du dir schon die Zähne geputzt, Leo Lausemaus?

    In dieser Geschichte geht Leo Lausemaus zum allerersten Mal zum Zahnarzt. Wie schön, seine Zähnchen sind gesund! Und damit das auch so bleibt, lernt er, wie wichtig gründliches Zähneputzen und gesunde Ernährung für die kleinen Mausezähnchen sind – denn was die Zahnpflege angeht, ist Leo leider nicht immer ganz gründlich …

     Und auch alle kleinen Zuhörer lernen in dieser Vorlesegeschichte, dass Zähneputzen wichtig ist – nicht nur für kleine Lausemäuse.


    Cover:

    Ein wirklich schönes Cover ist dieses hier, wie ich finde. Zu sehen ist hier die typische Leo Lausemaus mit seinem Teddy. Leo versucht dabei mit einer grünen Zahnbürste seinem Teddy die Zähne zu putzen. Damit ist der Kern der Geschichte recht gut getroffen, denn hier geht es ums Zähne putzen und für Kinder ist es eine schöne Art und Weise schon an die Geschichte heran geführt zu werden.


    Eigener Eindruck.

    Zähne putzen. Wer braucht das schon? Während seine Mutter versucht ihn immer wieder zum Zähne putzen zu animieren, ist das Thema für Leo Lausemaus wirklich lästig. Doch dann bekommt er Besuch und erlebt, wie seinem Freund das schlechte Zähne putzen zum Verhängnis wird und dieser mit Zahnschmerzen geplagt ist…


    Gewohnt niedlich und kindgerecht geht der Autor hier an ein alltägliches Thema heran, was nicht nur die kleine Lausemaus beschäftigt, sondern auch die kleinen Knirpse, die diese Geschichte ansprechen soll. Mit der Lausemaus lernen Kinder, was es bedeuten kann seine Mundhygiene zu vernachlässigen. Und das hat der Autor wirklich sehr herzig umgesetzt. Neben den einfachen Sätzen, die sich wirklich sehr gut vorlesen lassen, gibt es auf jeder Seite wieder tolle Illustrationen, die die Geschichte vor allem auch für die Kleinsten greifbar macht. Neben den Szenen gibt es hier auch allerlei Details, die dazu einladen noch weitere Dinge neben der Hauptgeschichte zu diskutieren, was ich wirklich richtig schön finde.


    Fazit:

    Wieder eine absolut empfehlenswerte Geschichte. Unbedingt solltet ihr diese mit euren kleinen Knirpsen lesen!


    5 von 5 Sterne


    Daten:

    ISBN: 9783943390926

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 32 Seiten

    Verlag: Lingen Verlag

    Erscheinungsdatum: 01.12.2017


  19. Cover des Buches Wie man ein Zottorunkel zähmt (ISBN: 9783737355469)
    Andrea Schomburg

    Wie man ein Zottorunkel zähmt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: EmmyL
    Nachts, wenn alle schlafen, hört man im Wald den Magen des Zottorunkels knurren. Hungrig, wütend und murrend stürmt es das Haus, verwüstet die Küche und frisst alle Süßigkeiten auf. Wie kann man so ein zänkisches, zotteliges, murrendes Monster zähmen? Ganz einfach: man bittet es höflich ins Haus und zeigt, ihm dass der Hunger auch ohne Verwüstung gestillt werden kann.

    Wundervolle farbige Illustrationen begleiten und interpretieren den Text. Jede Doppelseite enthält eine zum Text passende Szene. Alle Illustrationen sind vollflächig und doppelseitig. Der Text ist in die Illustrationen integriert. Er ist in kurzen Sätzen als Paarreim verfasst. Die gewählte lyrische Erzählform lässt sich sehr gut vortragen. Schon nach dem zweiten Vorlesen können die Kinder den einfachen Text mitsprechen. Dies schult spielerisch das Langzeitgedächtnis und erweitert fast mühelos den Wortschatz.

    In den Bildern stehen ein Kind und ein riesiges, zottliges, lila Monster im Zentrum des Geschehens. Das Setting um die beiden Protagonisten herum ist sparsam und auf das Wesentliche reduziert. Neben dem Kind erzählt ein kleiner Hund passend zur Handlung seine eigene Geschichte. So wird das Buch auch bei wiederholter Betrachtung nicht langweilig.

    Große Illustrationen ermöglichen auch die Präsentation vor einer Kindergruppe. Das Buch ist für Kinder ab drei Jahre sehr zu empfehlen.

    Die große Schrift lädt auch Leseanfänger dazu ein, selbständig zu lesen. Gerade kleine Lesemuffel lieben den Erfolg ein ganzes Buch allein gelesen zu haben auch wenn es sich dabei um ein Bilderbuch mit wenigen Sätzen handelt.

  20. Cover des Buches Ziemlich krumme Dinger (ISBN: 9783551520142)
    C. J. Skuse

    Ziemlich krumme Dinger

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Kiwi-Lena

    Die Argent-Zwillinge Paisley und Beau sind das Spektakel um ihre Personen gewohnt, schließlich ging ihr Schicksal vor zehn Jahren einer ganzen Nation zu Herzen. Mittlerweile haben die beiden grundverschiedenen Teenager jedoch eine andere Mission, bei der sie zu fragwürdigen, allerdings wirkungsvollen  Bandagen greifen: Sie wollen endlich ihren Dad finden, der im schrillen Las Vegas verweilt und der von der nach Ruhm und Reichtum strebenden Großmutter auf Distanz gehalten wird. Doch wenn sich Paisley einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, gibt es kein Wenn und Aber. Daher geraten sie und ihr Bruder schneller in einen Strudel "ziemlich krummer Dinger", die ungeahnte Konsequenzen nach sich ziehen, als ihnen lieb ist.

    Mit diesem temporeichen, direkten und juvenil daherkommenden Roman erzählt C. J. Skuse eine Geschichte, die wohl das Lebensgefühl - gespickt von Freiheit, Selbstbestimmung, Übermut - der heranwachsenden Generation auf unterhaltsamste Weise transportiert.

    Die abgedrehte und sich stetig zuspitzende Handlung wird vor allem durch die Lebendigkeit der beiden Protagonisten, die sich trotz oder eben wegen ihrer starken Persönlichkeitskontraste wunderbar ergänzen, getragen. 

    Die Charaktere, welche die Autorin erschuf, mochte ich vorrangig wegen ihrer überspitzen Darstellung, wobei die Rolle der boshaften Großmutter dem Ganzen die Krone aufsetzt. 

    Ein rauer, schlagfertiger und laxer Sprachgebrauch und eine dem jungen Publikum adäquate Wortwahl verleihen der Geschichte, die im Wechsel aus den Perspektiven der Zwillinge wiedergegeben wird, die passende Tonalität. 

    Obgleich Ziemlich krumme Dinger in erster Linie der locker-flockigen Unterhaltung dient, so vermittelt es dennoch die Botschaft, dass Zusammenhalt, Vertrauen und Zugehörigkeit wichtige Aspekte des sozialen Miteinanders sind und somit auch den Bedürfnissen entsprechen, nach deren Erfüllung die Heranwachsenden streben.

    Mich überzeugte nicht nur der sprudelnde Einfallsreichtum der Autorin, sondern gleichermaßen das Zusammenspiel der schrägen Figuren eingebettet in eine Handlung, deren Entwicklung aufgrund diverser Knalleffekte ähnlich bunt erscheint wie eine Tüte M&M's.

  21. Cover des Buches Kirschblüten und rote Bohnen (ISBN: 9783832164126)
    Durian Sukegawa

    Kirschblüten und rote Bohnen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Tag für Tag arbeitet der Ex-Häftling Sentaro im Doraharu, einem Imbiss für Dorayaki, kleine mit Bohnenpaste gefüllte Pfannküchlein. Er schuldet der Besitzerin noch Geld und sieht daher kein Vorankommen in seinem Leben, obwohl ihm die Arbeit im Imbiss unter dem Kirschbaum keinen Spaß macht. Als eines Tages die alte Tokue vor seinem Imbiss auftaucht und die ausgeschriebene Aushilfsstelle für sehr viel weniger Geld antreten würde, hat Sentaro zunächst Zweifel wegen des hohen Alters der Frau und ihren merkwürdig verstümmelten Fingern, gibt ihrer Hartnäckigkeit unbedingt dort arbeiten zu wollen jedoch nach. Sie führt in in die Kunst ein das Bohnenmus herzustellen, das er bisher aus Fertigkanistern aufbereitet hat. Das Geschäft mit den Dorayaki floriert bald sehr gut, und unter den vielen Schulmädchen, die Gäste des Imbisses sind, freundet sich die junge Wakana mit den Mitarbeitern des Doraharu an. So finden drei Einzelgänger zusammen und verästeln ihre Geschichten. Von der Besitzerin des Imbisses wird Sentaro bei einem ihrer Besuche dazu aufgefordert, Tokue zu entlassen, die die Finger der alten Frau auf eine Lepraerkrankung zurückführt. Tokue, die bereits über 80 Jahre alt ist, kommt Sentaro zuvor und kündigt, da sich Erschöpfungserscheinungen bei ihr bemerkbar machen. Der Einladung Tokues folgend machen sich Sentaro und Wakana auf den Weg zu ihr, die in einem Sanatorium für gesundete Patienten des Aussatzes lebt. Aus ihrer Geschichte, die sie den beiden während des Besuches offenbart, geht hervor, dass an Lepra erkrankte Japaner jahrzehntelang weggesperrt wurden und ihre Familien nie wieder sahen. Tokue, die als junges Mädchen erkrankte und bei ihrer Freisetzung zur Außenwelt gar keinen Bezug hat, ist Sentaro für die Erfahrung dankbar, die sie bei ihm machen durfte, während sie mit ihm zusammen gearbeitet hat. Für die Freundschaft, die sich daraus ergeben hat, wird sie ihr Leben lang dankbar sein.

    Dieses Buch ist nicht nur eine wirklich schöne Geschichte, die Durian Sukegawa geschaffen hat, man erfährt auch aus der japanischen Historie ein wenig in Bezug darauf, wie seitens der Regierung mit derart erkrankten Mitmenschen umgegangen wurde. Ich mag es sehr, wenn mich über die schönen Stunden der Muße hinaus ein Buch es schafft mich dazu zu bewegen mich weiterführend über kulturelle und geschichtliche Hintergründe zu informieren.

  22. Cover des Buches Die toten Gassen von Barcelona (ISBN: 9783462043259)
    Stefanie Kremser

    Die toten Gassen von Barcelona

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte
    Toller Krimi
    Also dieser Krimi eignet sich sehr gut, wenn Sie demnächst vor haben nach Barcelona zu reisen! Die Autorin kennt sich sehr gut in dieser Stadt aus und das merkt man auch in diesem Krimi. Ich selber war schon einmal dort und für mich war es ein Vergnügen dieses Buch zu lesen! Sehr spannend!!!
  23. Cover des Buches Egal, ich ess das jetzt! (ISBN: 9783426789674)
    Anna Funck

    Egal, ich ess das jetzt!

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ninasan86

    Zum Inhalt

    Eigentlich wollte Anna Funck sich vom Ernährungswahnsinn nicht verrückt machen lassen, denn nichts geht über eine ordentliche Pasta und ein schönes Stück Steak. Doch als sie merkt, dass der Blähbauch ihren Alltag beeinträchtigt, will sie doch etwas ändern: Die Moderatorin und Mutter von zwei Kindern beginnt, sich mit all den Ernährungstrends auseinanderzusetzen – von Paleo über Low Carb bis hin zur Apfelessigkur, isst Superfoods, Avocados, Chia-Samen und heilfastet.

    So manche Eskapaden müssen leider auch die Kinder und Ehemann aushalten, als Anna Funck sich beispielsweise für eine kohlenhydratfreie Diät entscheidet und statt der heißgeliebten Spaghetti Zucchini-Nudeln den Kindern vorsetzt – die nur motzen, weil „die Nudeln kaputt“ sind. Die vegane Phase macht auch die ganze Familie mit, nur dass sie vor den Soja-Bratlingen zum Abendessen schon ihr Wurstbrötchen verdrückt haben. Anna Funck lässt hier nichts aus und erzählt humorvoll und ironisch von ihrem Selbstversuch, bei dem sie feststellt, dass man sich auf gar keinen Fall auf jeden Wahnsinn einlassen sollte.

     

    Über die Autorin

    Anna Funck, TV-Moderatorin, Produzentin und Autorin, wurde 1980 in Lübeck geboren. Seit über zehn Jahren steht die 37-Jährige bereits vor der Kamera. Beim Privatsender RTL wurde Anna Funck zur TV-Moderatorin und Redakteurin ausgebildet, bis die Öffentlich-Rechtlichen 2008 auf sie aufmerksam wurden und der MDR sie unter Vertrag nahm. Dort moderierte sie den „Sachsenspiegel“, stand jährlich als Live-Reporterin auf dem Roten Teppich des Dresdner Semperopernballs und moderierte Sondersendungen. Bekannt wurde sie mit der nationalen Serie »Wir sind überall«, die in der ARD lief. Sie lebt mit ihrem bayerischen Mann und den zwei Töchtern Karlotta und Theresa an der Ostsee.

      

    Mein Fazit und meine Rezension

    Schon lange ist gesund nicht mehr gleich gesund. Schon bevor man die Augen aufmacht, hat sich irgendwo auf der anderen Seite der Erdkugel wieder ein neuer Trend auf den Weg zu uns nach Deutschland gemacht, der uns wieder einmal einschüchtert und uns darüber sinnieren lässt, welche Essgewohnheiten wir haben und ob diese wirklich so gesund sind, wie sie alle tun und uns durch ihren Namen glauben machen. 

    Die TV-Moderatorin und Autorin Anna Funck hat dieses Essverhalten mit ihrem Buch / Hörbuch passend auf den Punkt gebracht. 

    In verschiedenen Kapitel geht sie auf sämtliche Mythen und Geschichten oder Trends ein, die sich in allen Supermärkten oder in unterschiedlichen Ernährungsratgebern und Blogs finden lassen. Von Zucker über Gluten bis hin zur Milch und Kaffee ist alles dabei. Natürlich sollte man auch trotz allem auch noch hier einen gesunden Menschenverstand behalten und bei jedem Kapitel auch im Auge behalten, dass es sich hier um eine rein subjektive Betrachtungsweise der Autorin handelt. Was für sie gut ist, muss nicht auch für mich gut sein. 

    Unverträglichkeiten von Kohlehydraten oder Zucker werden Anna Funck mit Hilfe von Nahrungsmittelimpulsen erklärt und nahezu behandelt. Viele weitere Trends (Smoothies, Superfood usw.) sind auch mir sehr bekannt und tatsächlich habe ich schon den ein oder anderen ausprobiert, ob ich mich dadurch gesünder, fitter und kraftvoller gefühlt habe? Eine gute Frage. Sagen wir einfach mal: nicht nur die Ernährung ist wichtig, auch das drum herum, ob und wie ich mich bewege und wie mein sonstiges Umfeld is(s)t. 

    Was mir sehr gut gefallen hat waren allerdings die Erfahrungswerte von ihr und ihrer Familie. Was Mama als total toll und super gesund für die Kinder überlegt und zubereitet hat, stieß beim Nachwuchs nicht immer auf große Freude. Sehr in Erinnerung geblieben sind mir dabei die veganen Nudeln, die als „kaputte Nudeln“ bezeichnet wurden. Und auch das Treffen mit ihren Freunden und der Austausch über Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Glutenvergiftung und und und) war sehr amüsant – wenn auch etwas übertrieben – geschrieben. Aber, hey? Wer sagt, dass es nicht irgendwo so laufen kann? 

    Mein Fazit, was ich aus diesem wirklich amüsanten Buch mitgenommen habe: man kann alles ausprobieren, muss es aber nicht! Tatsächlich werde ich dem Apfelessig mal eine Chance geben und euch natürlich darüber berichten. Diäten habe ich schon viele in meinem Leben durchgeführt, eher mit mäßigem Erfolg. Es geht eher darum, Essgewohnheiten zu ändern oder sich anzutrainieren. Man sollte nicht auf alles verzichten müssen, sondern etwas essen dürfen. Hierbei sollte auf eine Balance zwischen Essen und Fitness geachtet werden. 

    Ich habe für mich das Low Carb Essen entdeckt. Es schmeckt, macht satt und tatsächlich habe ich innerhalb von zwei Wochen einige Kilos verloren und glaubt mir: es ist wirklich toll, ein paar Pfunde gehen zu sehen!

    Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass es sich bei meinem Exemplar um das Hörbuch gehandelt hat. Über die Sprecherin, Edda Fischer, habe ich leider nichts herausfinden können. Aber sie passt zu diesem Buch wie die Faust aufs Auge und hat es geschafft, mich durch den alltäglichen Essenswahnsinn von Anna Funcke zu begleiten. Sie hat eine außerordentlich angenehme Stimme und vermag die einzelnen Anekdoten mit viel Charme und Witz rüber zu bringen. Ihr hätte ich wirklich noch länger lauschen können! 

    Also: worauf wartet ihr? Für mich heißt es auch ab sofort: EGAL, ich ESS das jetzt!


  24. Cover des Buches Puzzle für Söhnchen (ISBN: 9783257225525)
    Patrick Quentin

    Puzzle für Söhnchen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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