Bücher mit dem Tag "suffolk"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "suffolk" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Zertrennlich (ISBN: 9783839001523)
    Saskia Sarginson

    Zertrennlich

     (94)
    Aktuelle Rezension von: ArizonaPhoenix
    Zwei junge Schwestern, Zwillinge, die als Kinder nahezu unzertrennlich sind. Bis zu diesem einen Sommer, in dem wir die zwei auf Abenteuer mit ihren besten Freunden, die ebenfalls Zwillinge sind, begleiten. Sie sind jung, wild, neugierig – kurz: Sie leben. Bis etwas Schreckliches passiert und die Schwestern bis in ihr Erwachsenaltern verfolgt und auseinanderreißt.
    Hierbei handelt es sich wirklich um ein außergewöhnliches Buch, was einem spätestens auf der letzten Seite klar wird.
    Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und dabei trotzdem sehr poetisch; allein die wunderschönen Metaphern und Vergleiche haben mich begeistert. Die Autorin spielt geradezu mit den Worten, lässt deutliche klare Bilder vor einem entstehen und sorgt dafür, dass man zeitweise glaubt, das Meer tatsächlich auf der Zunge zu schmecken. Selten habe ich eine so tiefe, durchdachte und gefühlvolle Sprache gelesen.
    Dies macht es nur noch leichter eine enge Bindung zu den beiden Zwillingen aufzubauen, die wir beide auf unterschiedliche Art begleiten. Viola begleiten wir in Form einer Ich-Erzählerin, was den Leser noch viel mehr in den Bann zieht und mit dieser jungen Frau mitfühlen und mitleiden lässt. Isolte wird nicht nur als die Stärke beschrieben, auch die Distanz die dadurch entsteht, dass wir sie nur als Sie-Erzählerin erleben, verstärkt diesen Eindruck.
    Die Kapitel sind aus der Sicht beider Frauen geschrieben, wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit und führen uns so geschickt und mit permanentem Spannungsaufbau zum großen Finale und zur Enthüllung des Moments, der die beiden Schwestern unweigerlich trennen sollte.
    Ein wirklich tolles Buch, starke Charaktere, gefühlvoll geschrieben – klare Leseempfehlung!
  2. Cover des Buches Das Schmetterlingszimmer (ISBN: 9783442491445)
    Lucinda Riley

    Das Schmetterlingszimmer

     (153)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Über den Inhalt des Romans wurde hier bereits ausführlich geschrieben. Daher beschränke ich mich auf meine Meinung. 

    Ich mag die Romane von Lucinda Riley sehr gerne und freute mich sehr als ich diesen Roman im Bücherschrank gefunden habe. 

    Der Beginn des Romans in der Vergangenheit hat mir wirklich sehr gut gefallen. Posy mochte ich gleich. Das Geheimnis um das Schmetterlingszimmer war gelungen. Der Vergangenheitsstrang gefiel mir sehr gut war mir aber zu knapp gehalten. Den hätte ich mir ausführlicher gewünscht.

    Jedoch hat mir der Gegenwartsstrang um Posys Familie nicht gefallen. Es war mir sehr klischeehaft und zuviel Drama. Es gab für mich da einige Längen. 

    Daher vergebe ich 3 Sterne. Für mich war es eher ein schwächeres Buch der Autorin. Schade. 



  3. Cover des Buches Dunkler Donnerstag (ISBN: 9783328100102)
    Nicci French

    Dunkler Donnerstag

     (86)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    In diesem vierten Band der Reihe stellt sich Dr. Frieda Klein ihrer eigenen, sehr persönlichen Vergangenheit. Inspiriert durch den Selbstmord der Tochter einer ehemaligen Schulkameradin und Freundin will sie endlich auch Licht in die dunklen Lücken in ihrem Leben bringen. Eine schmerzhafte Reise in ihre alte Heimatstadt Braxton konfrontiert sie auch endlich mit ihrer Familie, ihrer Mutter Judith, mit der sie keinen Kontakt mehr hatte seit sie Braxton in jungen Jahren den Rücken gekehrt hat, sowie ihrem Bruder David, der aufgrund der plötzlichen gesundheitlichen Veränderung der Mutter auftaucht. Doch wird es möglich sein das „damals“ zu rekonstruieren und eine schlimme Schuld zu sühnen?

    Diesen Teil der achteiligen Reihe kann ich diesmal nicht ganz mit der Bestnote bewerten. Während ich mit Frieda mitfieberte und sie gedanklich auch teilweise ob ihrer Alleingänge wieder rügen musste, wies die Geschichte doch einige Längen auf. Zudem drehte sich diesmal wirklich alles um Frieda, alle anderen Charaktere erschienen nur sporadisch und dann auch recht blass im Hintergrund. Doch vielleicht tat ihr genau das gut und sie kann im nächsten Band wieder voll durchstarten, denn es sind bei weitem noch nicht alle Probleme gelöst und ein bisschen Geld sollte sie ja vielleicht auch mal wieder verdienen … wie dem auch sei, ich freue mich schon sehr auf ihr nächstes Abenteuer und bleibe der Reihe und dem sympathischen Autorenehepaar natürlich weiterhin treu. 

  4. Cover des Buches Stirb schön (ISBN: 9783596168736)
    Peter James

    Stirb schön

     (354)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey

    Der Anfang war ein bisschen zäh, aber es hat sich gelohnt. Es ist ein spannendes und Actionreiche Geschichte. Die Charakteren finde ich super. Die Actionszenen sind super geschrieben und hatte richtig Kopfkino. Lohnt sich

  5. Cover des Buches Nells geheimer Garten (ISBN: 9783499232381)
    Kitty Ray

    Nells geheimer Garten

     (54)
    Aktuelle Rezension von: -sabine-

    Ein phantastisches Buch, das mich die Zeit hat vergessen lassen und Teil der Geschichte werden ließ!

    Ellis ist schwanger und zieht sich in ihr einsames Cottage zurück, welches sie von ihrer Großtante Nell geerbt hat. Dort findet sie deren Tagebuch und taucht ein in die Lebensgeschichte von Nell, ihre große und tragische Liebe und das Geheimnis, was sie mit ihrer Schwester Violet verbindet.

    Ein stilles, aber einfühlsames Buch, das in einem wunderschönen Schreibstil das Schicksal der Schwestern Nell und Violet in den 40er Jahren erzählt, aber auch die Geschichte Ellis‘ im Hier und Jetzt. Geschickt wechseln dabei die beiden Zeitebenen, dadurch entsteht eine ganz eigene Spannung, denn man möchte wissen, was die Schicksale verbindet und wie die Geschichte ausgeht.

    Die Charaktere sind dabei so wunderbar gezeichnet und ausgearbeitet, dass ich sie geradezu vor mir sehen konnte. Auch die Kulisse ist so bildlich beschrieben, dass ich das Cottage mit seinen Gärten sehen und riechen konnte.

    Die Geschichte der beiden Schwestern wird schonungslos beschrieben ohne dabei kitschig zu sein. Dabei lernt man die Gegebenheiten des Krieges kennen und die schwierigen Lebensumstände der Zeit. Liebe zur damaligen Zeit hatte immer etwas Gegenwärtiges, wusste man doch nie, ob nicht der Ehemann im Krieg sein Leben lässt oder man selber bei einem Bombenanschlag umkommt.

    Nell war mir von Anfang an sympathisch, das Schicksal hat es ihr nicht leicht gemacht und dennoch hat sie immer an sich geglaubt und versucht, das Beste daraus zu machen. Sie wirkt bodenständig und aktiv, steht in der gefährlichen Zeit ihre Frau. Ganz im Gegensatz zu ihrer hübschen Schwester Violet, die zwar wunderschön anzuschauen ist, nur leider alleine kaum das Leben zu meistern schafft.

    Ellis Neugier und Beharrlichkeit, das Rätsel ihrer Großtante und den Bezug zu ihrer eigenen Person zu lösen, haben mir gefallen. Manchmal konnte ich nicht verstehen, warum sie so handelt, wie sie es tut, dennoch war auch sie mir durchaus sympathisch.

    „Nells geheimer Garten“ ist ein zauberhaftes Buch um ein lange gehütetes Familiengeheimnis mit liebevollen Charakteren und einer wunderbaren Liebesgeschichte – von meiner Seite volle 5 Sterne!

  6. Cover des Buches Es scheint die Sonne noch so schön (ISBN: 9783257224177)
    Barbara Vine

    Es scheint die Sonne noch so schön

     (46)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Wie lebt es sich mit dem Wissen, ein Verbrechen begangen zu haben, mit dem man vor zehn Jahren davon kam? Kann man sich je wieder entspannen? Wie wird man damit fertig? Mit genau diesem Wissen leben die Freunde von damals, die sich im Sommer vor zehn Jahren am „Troremmos“ trafen und Zukunftspläne schmiedeten. Adam, heute verheiratet und selbst Vater einer Tochter, hatte sich durch die unerwartete Erbschaft mit seinem Vater überworfen. Ein Grund mehr, ganz ungezwungen in dem alten Haus in Suffolk zu campieren. Angelockt durch die Idee einer Art Kommune fanden sich mit Adam, Rufus, Shiva, Vivian und Zosie schließlich fünf junge Leute zusammen, die jeder auf eine eigene Art ein wenig verrückt waren. Als jedoch gestohlene Babys mit ins Spiel kommen, droht die Sache zu eskalieren … alle wissen, was geschah, doch in gegenseitigem Einvernehmen wird Totschweigen über das Geheimnis gewahrt …
    Wenn ich mir meine kurze Zusammenfassung so durchlese, hört sich die Geschichte an sich doch ganz spannend an. Als ich jedoch am Lesen war, fand ich es irgendwie langweilig, obwohl sich der Schreibstil flüssig weg lesen ließ. Erst im letzten Fünftel des Buchs nahm die Story an Dramatik zu und so ließ ich mich zu einer Schulnote drei hinreißen. Schade, ein Psychothriller, wie angekündigt, geht für mich anders.
    P.S.: Übrigens der Name „Troremmos“ ist ganz einfach „Sommerort“ rückwärts gelesen … das fand ich clever!
  7. Cover des Buches Tod an heiliger Stätte (ISBN: 9783426507452)
    P. D. James

    Tod an heiliger Stätte

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ailis
    Zur Einführung in die Dalgliesh-Bände der britischen Schriftstellerin P. D. James zitiere ich kurz aus einer früheren Rezension: "Die Bände der Adam-Dalgliesh-Reihe gehören für mich zu dem Besten, was das Krimigenre zu bieten hat. Die Romane von P. D. James sind für diejenigen genau richtig, die mal wieder Lust auf eine klassische Detektivgeschichte haben. Da existieren die Forensik und die DNA-Analyse eher so am Rande, die eigentliche Detektivarbeit findet noch im Kopf des Ermittlers statt, dessen Job es ist, aufmerksam zuzuhören und die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Auch die grausamen Details eines Mordes bleiben einem hier erspart, was der thrillergeschundenen Seele des modernen Lesers mitunter sehr gut tun kann." "Tod an heiliger Stätte" beginnt mit einer eher unspektakulären Ermittlung, die aus einer persönlichen Gefälligkeit heraus geschieht. Im Priesterseminar St. Anselm ist der junge Student Ronald Treeves ums Leben gekommen, der Richtspruch lautet auf "Tod durch Unfall". Doch der Vater des jungen Mannes will nicht daran glauben. Die Umstände des Todes seien zu seltsam, um als Unfall abgetan zu werden, einen Selbstmord schließt er aber kategorisch aus. Also wird Adam Dalgliesh nach St. Anselm entsandt, wo er als Jugendlicher seine Ferien verbracht hatte und das er daher gut kennt. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Todesfall: kurz nach Ronalds Tod stirbt eine Bedienstete an einem Herzanfall und noch während Dalglieshs Besuch im Priesterseminar wird der Archidiakon Crampton, der die Schließung der Einrichtung vorantrieb wie kein zweiter, brutal ermordet. Für den Mord am Archidiakon gibt es Verdächtige wie Sand am Meer, denn er hatte sich in St. Anselm eine Menge Feinde gemacht, doch Dalgliesh vermutet schon bald, dass es einen Zusammenhang geben muss zwischen den Todesfällen in St. Anselm... So gerne ich die Romane der Dalgliesh-Reihe auch mag, dieser war eher enttäuschend. Die Handlung kommt nur sehr schleppend in Gang, denn es dauert zu lange, bis wirklich richtig ermittelt wird. Die ersten 200 bis 250 Seiten bestehen aus Geplänkel, gepaart mit kleinen Nachforschungen des Ermittlers, die aber kaum einen Fortschritt bringen. Was mich aber wohl am meisten störte, ist die Tatsache, dass Emma Lavanham, die als Lehrerin am Seminar weilt, von Anfang an von der Liste der Verdächtigen gestrichen wird. Wer die Reihe um Adam Dalgliesh kennt, weiß, dass besagte Emma in den kommenden Romanen noch eine wichtige Rolle spielen wird, daher wird sie von der Autorin wohl mit Samthandschuhen angefasst. Doch mich als Leser hat das gestört, denn es macht keinen Sinn - prinzipiell gilt doch die Devise, dass erst mal jeder verdächtig ist. Aber diese kleine Schwäche verzeihe ich P. D. James, deren Ermittler Adam Dalgliesh mir schon längst ans Herz gewachsen ist und die am 3. August 2010 ihren 90. Geburtstag feiern wird!
  8. Cover des Buches Die Ringe des Saturn (ISBN: 9783446249745)
    W.G. Sebald

    Die Ringe des Saturn

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Aufmerksam gemacht wurde ich auf W.G. Sebald durch die "Zeitschrift für interkulturelle Germanistik", in der es einen Artikel über den deutschen Schriftsteller gab. Neugierig gemacht holte ich mir eines seiner berühmtesten Werke aus der Bibliothek: Die Ringe des Saturn.
    Ein Mann, der spazieren geht. Klingt langweilig, ist es aber nicht. Tatsächlich fühlt es sich während des Lesens so an, als würden wir neben Sebald hergehen, uns die englische Landschaft anschauen und über Gott und die Welt diskutieren.
    Denn genau das tut der Autor. Seine Beobachtungen bringen ihn auf immer neue Ideen, Zusammenhänge und Gedanken. Wir machen unterschiedliche Zeitreisen, lernen fremde Kulturen kennen und reisen einmal um die Welt, während wir durch das idyllische Suffolk flanieren. Gebannt lauscht der Leser den Erzählungen Sebalds, die mit ausserordentlich vielen Informationen aufwartet, teilweise biographisch angehaucht ist und manchmal auch ein paar Fantasiegebilde hervorbringt.
    Ausgestattet ist das Buch sogar mit einigen Fotografien, die das Geschilderte darstellen. Damit hätte ich nicht gerechnet, aber es ist eine angenehme Überraschung. Da man sich so die Details, die Sebald erwähnt, besser vorstellen kann. Leider sind die Bilder bloss schwarz-weiss, sodass einige Kleinigkeiten in Tinte verschwinden.
    Schriftstellerisch bewegt sich Sebald auf einem hohen, ausgereiften Niveau, jedoch ohne intellektuelle Hochnäsigkeit. Er drückt sich gewählt aus, verwendet auch viele Sach- und Fachwörter, sodass ich einige Ausdrücke nachschlagen konnte. Doch trotzdem wirkt diese Sprache passend, als ob sich der Autor auch persönlich im Alltag ihrer bedienen würde. Dies macht mir Sebald sehr symapthisch und es steht nicht ausser Frage, dass ich wieder zu einem Buch dieses Schriftstellers greifen werde.
  9. Cover des Buches Der scharlachrote Löwe (ISBN: 9783641162351)
    Elizabeth Chadwick

    Der scharlachrote Löwe

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr

    Als König Richard stirbt, tritt sein Bruder John die Nachfolge auf dem englischen Thron an. Auch ihm schwört William Marshal seine Treue, die im Verlauf seines weiteren Lebens mehrmals auf eine harte Probe gestellt wird. König Johann ist zwar auf die Unterstützung des Earls angewiesen, doch hat ihm William Marshal zu viel Macht, die er mit allen Mitteln stutzen will. Als William auch König Philipp von Frankreich die Treue schwört, um seine Ländereien in Frankreich nicht zu verlieren, scheint die Situation zu eskalieren. Zusammen mit seiner Familie zieht sich William nach Irland zurück, sicher ist er hier jedoch nicht vor der machtgierigen wie skrupellosen Hand des Königs.

     

    Mit „Der Ritter der Königin“ begann Elisabeth Chadwick ihre Geschichte um den englischen Ritter William Marshall (1144 – 1219), der im Verlauf seines Lebens mehreren Königen diente und selbst die Regentschaft über England erhielt. Der vorliegende zweite Teil steigt kurz vor dem Tod von König Richard – auch bekannt als Richard Löwenherz – im Frühjahr 1197 in die Geschichte ein und beginnt genauso opulent, farbenprächtig und hervorragend recherchiert wie der erste Teil endete.

     

    Es ist ein ereignisreiches wie schwieriges Leben, welches William Marshall bis zu seinem Tod im Jahre 1219 führt, durchsetzt mit Intrigen und Machtkämpfen. Der ehrbare, geradlinige Earl hat im Verlauf seines Lebens viele Anhänger gefunden und wird als edler Ritter verehrt. Doch der intrigante König John sieht in dem mächtigen Earl eine Bedrohung. Um sich dessen Treue zu sichern, verlangt er zuerst Williams ältesten Sohn Will, schließlich auch dessen zweiten Sohn Richard als Geisel. William hat keine Wahl als seine beiden Söhne dem König zu überlassen.

     

    Was die Autorin im ersten Band begonnen hat, führt sie genauso kraftvoll und lebendig im vorliegenden Roman weiter. Von der ersten Seite an ist man gefesselt von dem prallen wie packenden Schreibstil der Autorin und fühlt sich sofort in das England des 12. Jahrhunderts zurückversetzt. Natürlich geht die Autorin auch ausführlich auf die politischen Verhältnisse ein, zwangsläufig durch Williams starke Mitwirkung daran. Dies erzählt Elisabeth Chadwick jedoch immer sehr kurzweilig und verständlich.

     

    Aber auch das Privatleben von William kommt während des Romans bei weitem nicht zu kurz. In jungen Jahren eher rastlos, von einem Turnier zum anderen reisend, ist er mit zunehmenden Alter zwar nicht unbedingt ruhiger geworden, genießt es aber jedes Mal aufs Neue einige Zeit bei seiner Familie zu verbringen. Bei seiner selbstbewussten, energischen Ehefrau Isabelle de Clark, welche ihm die Stellung eines Earls einbrachte, findet William die nötige Ruhe. Ihre Ehe verläuft sehr liebevoll und ist geprägt von beiderseitigem Respekt.

    Fazit: Opulent erzählter Roman über das aufregende Leben von William Marshal, dem besten Ritter seiner Zeit, der fünf Königen Englands loyal diente.

  10. Cover des Buches Ein unverhofftes Geständnis (ISBN: 9783426306741)
    P. D. James

    Ein unverhofftes Geständnis

     (21)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Die wohlbekannte Queen of Crime mit ihrem ersten Band rund um Scotland Yard.

    Eine Leiche mit abgehackten Händen treibt an der Küste von Suffolk entlang. Wer hat die Leiche so verstümmelt und warum? Es stellt sich heraus, dass die Hände post mortem abgetrennt wurden aber warum macht man so etwas?

    Die Queen of Crime lässt britisch sehr spannend ermitteln und wie immer, endet es mit einem lauten Knall!
  11. Cover des Buches Das Liebesgeheimnis (ISBN: 9783442459872)
    Sally Beauman

    Das Liebesgeheimnis

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    1967, im ländlichen Suffolf / England.
    Zu der Zeit spielt sich in der alten Abtei ein Drama ab, dass alle Beteiligte das ganze Leben nicht losläßt.
    Erzählt wird nacheinander aus mehreren Blickwinkeln / Personen. Es beginnt mit Maisie, die Kleinste von drei Schwestern (verarmter Adel) mit einem IQ von 155.
    Als dann Dan aus seiner Sicht erzählt (Zigeuner, Sohn des Landarbeiters und Enkel der Hauswirtschafterin mit der Kristallkugel), als er schon erwachsen ist und drogenabhängig, da hatte ich etwas Schwierigkeiten, dem veränderten Erzählstil zu folgen. Aber dann wurde es immer verwickelter und spannender und ich gewann auch ihn lieb.
    Die Story ist sehr ineinander verwoben, sehr gefühlvoll und doch so zeitgemäß.
    Am Ende erzählt Julia (eine der Schwestern) aus ihrer Sicht und füllt so die meisten unverständlichen Lücken.
    Es gibt mehrere Überraschungen und nix ist am dramatischen Ende so, wie es am Anfang der Lektüre erschien. Teils traurig-schön und dann doch wieder mit einem tollen Humor, der auch nachdenklich macht.
    Und ich frage mich noch immer..."Hat Maisie wirklich die verstorbenen Nonnen sehen können?"
    Sehr lesenswert.

  12. Cover des Buches Ruf ins Jenseits (ISBN: 9783499247552)
    John Harwood

    Ruf ins Jenseits

     (58)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha

    Ruf ins Jenseits:

    Dieses Buch habe ich schon ganz lange im Auge gehabt. Mittlerweile ist es leider nur noch antiquarisch zu kaufen. Da vor kurzem Halloween war, wollte ich gerne etwas mit mystischem Inhalt lesen und dachte Geister und Séancen passen da perfekt. Das Buch hat einen wirklich besonderen Stil – eine typisch britische paranormale Geschichte mit leider ein zwei Längen. Dennoch kann ich das Buch empfehlen, wenn man einen sehr literarischen Stil mag und es durchhält besagte Längen zu lesen.

    Inhalt:

    «Verkaufen Sie das Haus oder brennen Sie es nieder. Sie dürfen niemals darin wohnen.»

    Constance Langdon ist Erbin von Wraxford Hall, einem düsteren und verrufenen Anwesen in Suffolk. John Montague, Anwalt der Familie, erzählt der neuen Hausherrin von der schaurigen Geschichte des Hauses: Vor Jahren war es Schauplatz eines okkulten Experiments, das mehrere Menschenleben forderte. Montague überlässt Constance die Tagebücher der jungen Eleanor, die nach dem Experiment spurlos verschwand. Eleanor hatte eine schreckliche Begabung: In düsteren Visionen sah sie, wer dem Tod geweiht war. Constance ahnt, dass ihr eigenes Schicksal mit dem Eleanors zusammenhängt. Allen Warnungen zum Trotz geht sie mit einer Gruppe von Spiritisten nach Wraxford, um das verhängnisvolle Experiment von damals zu vollenden …

    Meinung:

    Ein wirklich sehr spezielles Buch – das muss man sagen. Ich habe lange kein Buch mehr mit so einer besonderen Geschichte gelesen, auch wenn mir die Lektüre nicht an jeder Stelle leichtgefallen ist. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Der erste Abschnitt aus Constance Sich war total spannend und interessant. Man erfährt, wie sie aufgewachsen ist und lernt sie genau kennen. Außerdem hat ihre Mutter den Tod ihrer anderen Schwester nicht verkraftet und Constance tut alles, um der Mutter zu helfen – selbst Séancen beiwohnen.

    Leider folgte auf den spannenden Teil eine sehr schleppende Perspektive aus der Sicht von Constance‘ Anwalt. An dieser Stelle hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen. Aufgrund der positiven Rezensionen bei Amazon habe ich dies jedoch nicht getan und kann nur sagen: zum Glück. Sobald Eleanor ins Spiel kam wurde die Geschichte wieder sehr interessant. Außerdem brannte ich darauf zu erfahren, was es mit Wraxford Hall auf sich hat.

    Das Ende war sehr spannend, wenn auch nicht ganz nach meinem Geschmack. Positiv möchte ich auch den Schreibstil von John Harwood betonen, der mir mit seiner britischen, literarischen Note sehr gut gefallen hat. Das Buch kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen. Man muss schon ein gewisses Durchhaltevermögen haben, um dieses Buch genießen zu können. Ob es das wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Eine besondere Geschichte findet man in „Ruf ins Jenseits“ auf jeden Fall. Von mir gibt es 3 Sterne!

  13. Cover des Buches Die leere Wiege (ISBN: 9783492272827)
    Ruth Dugdall

    Die leere Wiege

     (23)
    Aktuelle Rezension von: anja_bauer
    Gegen vier Uhr morgens verlässt Rose, die Freundin von Emma heimlich das Haus. Stunden Später stirbt Baby Luke bei einem Feuer in seiner Wiege. Neben dem Kinderbettchen wird eine Zigarette gefunden - die gleiche Marke wie Rose sie raucht.

    Die leere Wiege erzählt hauptsächlich von Rose, die ihr kleinen Sohn Joel verloren hat. Angefangen wird die Geschichte mit dem Tod von Luke und der Verurteilung. Dann kommt der Abschnitt Heute. Darin geht es um die Bewährungshelferin Cate, die eine Beurteilung über Rose anfertigen soll, ob Rose frei kommen soll. Sie lernt schnell Rose besser kennen und auch deren Geschichte. Die einezelnen Abschnitte werden abwechselns Von Cate erzählt oder von Rose. Daneben gibt es immer noch die Einträge von Rose in ihr schwarzes Buch. Cates Abschnitte sind in der dritten Art geschrieben, Roses dagen in Ich Form.
    Man lernt beide Protagonisten gut kennen und kann sich in beide hineinversetzten. Auch in ihren Gedanken von Rose.
    Das Buch baut eine gewisse Spannung auf, denn man will wissen, was mit Luke nun wirklich geschehen ist und auch wie Rose tickt. Man taucht völlig in das Leben von Rose ein.
    FAZIT: Dieses Buch ist ein guter Lesestoff für verregnete und kalte Tage, denn wenn man sich einmal reingelesen hat, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Außerdem hatte ich hier immer ein gewisses Kopfkino.
  14. Cover des Buches Nells geheimer Garten, Sonderausgabe (ISBN: 9783499240713)
    Kitty Ray

    Nells geheimer Garten, Sonderausgabe

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Moonflower Murders: by the global bestselling author of Magpie Murders (ISBN: 9781529124347)
  16. Cover des Buches Nells geheimer Garten. Deutsch von Adelheid Zöfel. (ISBN: 9783828906334)
  17. Cover des Buches Die verlorenen Spuren (ISBN: 9783837115406)
    Kate Morton

    Die verlorenen Spuren

     (19)
    Aktuelle Rezension von: black_horse
    Ich gebe zu, ich habe mich am Anfang des Buches etwas schwer getan. Er spielt in drei verschiedenen Zeiten und ich fand es zu Anfang schwierig, den Überblick zu behalten über alle Handlungsstränge. Das mag aber auch daran liegen, dass ich das Hörbuch gehört habe, das eine gekürzte Lesung ist.

    An der Sprecherin hat es jedenfalls nicht gelegen, ihr ist es gut gelungen, die Atmosphäre des Buches an den Hörer zu bringen. So wurde es auch ab ca. der Hälfte des Buches fesselnder, als die Puzzlestückchen sich langsam zu fügen begannen. Interessante Charaktere, eingängige Beschreibungen und spannende Fragen haben mich im zweiten Teil sehr gut unterhalten und das Ende hielt noch eine große Überraschung bereit.

    Alles in allem ein empfehlenswerter Roman, bei dem man ein bisschen durchhalten muss oder vielleicht besser zum Buch greift.
  18. Cover des Buches Himmel über Waterslain (ISBN: 9783548264783)
    Kitty Ray

    Himmel über Waterslain

     (8)
    Aktuelle Rezension von: claudiaausgrone
    "Kurz nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lernt Rose den polnischen Flüchtling Reuben kennen und lieben. Die beiden verleben einen glücklichen Sommer miteinander, müssen jedoch ihre Liebe geheim halten. Denn Rose ist ihrem Jugendfreund Henry versprochen. Der Hochzeitstermin steht längst fest, und Rose gibt Henry das Jawort. Aber nie mehr kann sie Reuben vergessen, niemals kommt sie über ihren Verrat hinweg." Ich hatte 'Nells geheimer Garten' gelesen und fand das Buch gut. Jetzt bei 'Himmel über Waterslain' muss ich sagen, wirkt alles langweiliger und dröger. Es ist nicht schlecht geschrieben, aber es fehlt Pfiff und Biss.
  19. Cover des Buches Der Hüter des Kelchs (ISBN: 9783442030798)
    Margery Allingham

    Der Hüter des Kelchs

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Rosenduft und Liebeszauber (ISBN: 9783442468218)
    Julia Williams

    Rosenduft und Liebeszauber

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Fee erzählt von der Geschichte




    Amy Nicholson hat ihren Mann verloren. Mit ihren Sohn Josh und der Schwiegermutter wohnt sie in London. Aber irgendwann möchte sie einfach neu anfangen und zieht nach Suffolk. Sie ist 33 und findet ein Haus in Nevermorewell. Dort hat sie auch eine kleines Gärtchen und so lernt sie schnell die Bewohner von dort kennen. Sie findet auch eine Freundin und Arbeit. 




    Fees Meinung 




    Das Buch war relativ schnell durchgelesen. Der Schreibstil ist schön und so wird man schnell mit dem Buch warm. Eigentlich wollte ich das Buch nicht haben, denn ich dachte eine langweilige Liebesschnulze a la Rosamunde Pilcher. Doch irgendwie kam es in mein Regal und ich las es. 




    Es gibt allerlei Verwirrungen und man mag die meisten Menschen in dem Buch. Man kann sich so alles vorstellen. Es wird auch nicht langweilig. Natürlich ist es keine hochgeistige Literatur, es ist einfach, und man kann gut dabei entspannen. 

    Es ist nichts besonderes, aber es ist warmherzig geschrieben. So angenehm, dass man da am liebsten hinziehen möchte. Die meisten Menschen helfen Amy und sind nett zu ihr. Es fügt sich das meiste schnell zusammen, wobei das mit der Liebe kompliziert ist. Manchmal würde man sich das Leben so vorstellen, wenn man das mit der Liebe und den Schicksalsschlägen herausklammert. So eine nette Nachbarschaft und Gartengemeinschaft ist doch wirklich was schönes. Fast eine schöne heile Welt, aber ein Mal war es so traurig, dass mir die Tränen kamen. 




    Was mir gefällt ist, dass die Liebe erst am Rande erwähnt wird. Eigentlich wäre vielleicht noch schön gewesen, dass man was über Gartenarbeit oder Pflanzen gelernt hätte. Ich habe jetzt nichts Nennenswertes gefunden. Vielleicht weiß ich auch zu viel?




    Meine Lieblingsfigur war der alte Harry. Nur schade, dass er zu alt war (es war eigentlich absehbar, dass die Geschichte ohne ihn beendet wird.) und Amy mit 33 zu jung. Irgendwie fand ich einfach, dass er besser zu Amy gepasst hätte, als den, den die Autorin ihr zuschreibt. Ich weiß nicht, es war einfach so ein „Gefühl“ meinerseits. 

    Saffrons Turbulenzen mit ihrem Ex-Ehemann fand ich sehr gut beschrieben. Das war irgendwie das Salz in der Suppe. Eigentlich meistert sie ihren Alltag sehr gut und benötigt Amy nicht so wirklich, außer beruflich, aber die Geschichte ist ja so beschrieben, dass Amy immer für Saffron da ist….. Eigentlich wird Saffron als alleinerziehende Mutter beschrieben, die alles schafft, weil ihr Ehemann immer wieder unterwegs ist und wenig Zeit hat. Jedenfalls war das mein „Gefühl“. Irgendwie fand ich, dass das nicht so passte. 




    Caroline mochte ich nicht, weil sie unberechenbar und irgendwie seltsam war. Dass Ben sie bei sich wohnen lies, war für mich nicht nachvollziehbar (auch wenn es für die Handlung wichtig war) und somit Amy verletzt hat. 

    Auch wenn ich das Buch schnell ausgelesen und genossen habe, fand ich es nicht so megatoll, denn irgendwie darf man über manches nicht nachdenken, wenn man es gelesen hat. 




    Fees Fazit




    Nichtsdestotrotz möchte ich dieses Buch mit 3 Sternen empfehlen. Wer eine Geschichte mag, die zwar nicht wirklich plausibel ist, der aber diesen einfachen Schreibstil mag, der ist gut mit diesem Buch bedient.
  21. Cover des Buches Mystery Mile (Classic Crime) (ISBN: 9780140093803)
    Margery Allingham

    Mystery Mile (Classic Crime)

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
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