Bücher mit dem Tag "super cool und spannend"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "super cool und spannend" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423761635)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

     (2.696)
    Aktuelle Rezension von: behindherbrowneyes



    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir echt schwer, da ich alle Charaktere langweilig/unsympathisch fand. Feyres Familie ist echt grauenhaft und die "Charakterentwicklung" die vor allem Nesta durchmacht kaufe ich ihr nicht ab.
    Feyre ist nicht die hellste Kerze auf dem Kuchen und ihre Entscheidungen waren manchmal echt zum Haare raufen. Tamlin und Lucien waren im Vergleich zu Rhysand echt blasse Charaktere 🙈

    Ich hatte das Buch schon angeschrieben, aber dann kam SIE - Amarantha 😍
    Durch sie wurde es endlich mal richtig spannend. Sie ist der Inbegriff einer bösen Königin und mein Lieblingscharakter in diesem Band.

    Das Ende war schön emotional und nervenaufreibend. (Aber die Lösung des Rätsel war so cringe, Amarantha why would you do that?)

    Was ich auch noch positiv anmerken möchte, ist der Schreibstil und das World Building.

    DRd7H - DORNEN UND Rosen kriegt 3 Sterne von mir. Ich würde es allen Fantasy Fans empfehlen, aber man braucht halt einen langen Atem bis es interessant wird.
    ⭐⭐⭐

  2. Cover des Buches Smaragdgrün (ISBN: 9783401063485)
    Kerstin Gier

    Smaragdgrün

     (6.532)
    Aktuelle Rezension von: jessies_buechermagie

    Auch hier wieder spannende Story, die keinen Moment langweilig wird und eine tolle Lovestory zwischen den beiden Protagonisten.


    Auch dieser Teil kam für mich nicht ganz an den ersten Teil ran, trotzdem absolute Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Die Gabe der Auserwählten (ISBN: 9783846600528)
    Mary E. Pearson

    Die Gabe der Auserwählten

     (626)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Zum Inhalt:

    Prinzessin Lia und Prinz Rafe konnten mit Mühe und Not aus Vendas Hauptstadt fliehen. Verletzt und mit nur vier von Rafes Soldaten an ihrer Seite versuchen sie so schnell wie möglich in Rafes Heimat, Dalbreck, zu gelangen, denn nach Lias Messerangriff auf den Komizar gibt es nicht wenige, die sie tot sehen wollen. Und auch der Attentäter des Komizars, Kaden, kann nicht vergessen, was Lia getan und ihm versprochen hat. Wird es ihnen gelingen, sicher in Dalbreck anzukommen und die Bewohner von Rafes Königreich und von Lias Königreich Morrighan vor der gewaltigen Armee und den schrecklichen Waffen des Komizars zu warnen?


    Meine Meinung:

    "Die Gabe der Auserwählten" ist der 3. Band der Reihe "Die Chroniken der Verbliebenen" - genauer gesagt, der 3. Band in der deutschen Übersetzung und lediglich der erste von zwei Teilen des 3. Originalbandes.
    Dass der deutsche Verlag den 3. Band aufgrund der Länge in zwei Bücher aufgeteilt hat, merkt man leider. Ich würde nicht so weit gehen zu behaupten, dass in "Die Gabe der Auserwählten" kaum etwas passiert, wie es bei der Bewertung einer anderen Leserin gesehen habe, aber es fehlt spürbar etwas. Gefühlt sind Lia, Rafe, Kaden und Co. seit der ersten Seite auf der Reise und auf der letzten Seite kaum oder immer noch nicht dort angekommen, wo sie hin wollten. Dass der Spannungsbogen unterbrochen wurde, lässt sich erkennen, auch wenn die Stelle für den Cut nicht schlecht gewählt ist.
    Ich will nicht spoilern, daher sage ich nur, dass ich das Verhalten von einer der Hauptfiguren auf den letzten ca. 70 Seiten irritierend fand. Vielleicht lag es an der Darstellung bzw. an der Perspektive, aber ich empfand das Verhalten als Bruch.
    Etwas anderes, was mich gestört hat, war die Dauer der Reise. Gefühlt war dieser Band nur Reise. Wenn ich mich jedoch an die Lias und Kadens Reise von Terravin ins Sanctum aus dem ersten Band erinnere, was eine viel weitere Strecke war, dann ging das Ganze viel schneller. Der 3. Band fühlte sich an wie künstlich in die Länge gezogen, zwar nicht ohne spannende Momente, aber auch nicht durchgängig spannend wie der 1. und 2. Band. Ich glaube, wenn ich mir nicht bereits den 4. Band gekauft hätte, wäre an dieser Stelle für mich die Reise / Reihe zu Ende gewesen. Sorry, aber ich hatte mehr erwartet.

  4. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verboten (ISBN: 9783473585311)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verboten

     (495)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Meine Einstiegsdroge von Bianca Iosivoni war die „Firsts Reihe“ (Rezensionen folgen!!) und ich war unendlich verliebt. Danach habe ich mir „Soul Mates“ geschnappt und muss leider zugeben, dass ich damit meine Probleme hatte: Zu vorhersehbar, zu stofflich ausgenuckelt. Der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Aber ich bin ein Mensch der zweiten Chancen und wollte auf der Welle des Sturmtochter-Hypes mitreiten. Und zack: Ich bin verliebt!

    Sturmtochter ist absolut alles, was ich an Fantasy liebe: spannend, verwunschen, magisch, anders, tragisch; voller Geheimnisse, Liebe und Intrigen und dem Körnchen Salz in der Suppe, das mich süchtig macht. Ich habe mich völlig geirrt, was das Talent der Autorin im Fantasy-Bereich angeht. Aber wisst ihr, was ich mich am meisten begeistert? Dass die Autorin die Geschichte so liebt. Es ist überall zu spüren: Wenn sie darüber schreibt und spricht (bei Insta natürlich) und auch auf ihrer Haut ist es zu sehen – sie hat die Clansymbole auf ihrem Oberarm tätowiert. Diese langanhaltende (ich glaube, sie trägt die Geschichte schon seit ihrem 16. Lebensjahr mit sich) und innige Liebe ist auf jeder Seite der Geschichte zu spüren.

    Für mein inniges Verhältnis zu dieser Roman-Reihe spielt auch das Setting eine wichtige Rolle: Die Isle of Skye und Schottland sind geradezu gemacht für so eine Story und es ist einfach merkbar, dass sich die Autorin in der Gegend auskennt und sie inhaliert hat. Auch wenn ich erst durch den Fernseher dorthin gereist bin, verstehe ich die Faszination und habe große Lust, mir es auch einmal in der Realität anzuschauen. Zunächst aber reichen mir Biancas wunderschöne Landschaftsbeschreibungen.

    Die Idee mit den Clans gefällt mir außerordentlich, weil sie sich in das Setting einfügt und aus geschichtlicher Perspektive gar nicht so weit hergeholt ist. Diese Mischung aus Realität und Magie spricht mich ungemein an. Ich bin übrigens auch ein Mitglied des Wasserclans – zumindest, wenn ich davon ausgehe, wie nah am Wasser ich gebaut bin :D Aber Spaß beiseite, ich handle auch eher nach meinen Emotionen und fühle mich deshalb auch Ava sehr verbunden. Sie ist eine charakterstarke Figur, die mir nur etwas zu viele Scones isst :D 

    Und es gibt ein Liebesdreieck!! :-) Also nicht so richtig, weil für mich von Anfang an klar war: #teamlance. Gott, ich stehe auf diesen Lancelot. Zwischen Ava und Lance knistert es heftig und Bianca Iosivoni hat das für mich spürbar und erlebbar gemacht. Zwischenzeitlich hatte ich richtige Schmetterlinge im Bauch. Hach, genau wie bei Elle & Luke (Der letzte erste Kuss) ♥

    Die Geschichte ist wirklich der Hammer und ich freue mich unendlich auf den nächsten Band! Das Ende hat mich emotional tief getroffen und ich MUSS wissen, wie die Autorin das auflöst!

    So, liebe Fantasy-Fans: Kauft es, lest es, verschlingt es! Es lohnt sich sehr!! Und am besten den zweiten Teil gleich mitkaufen!

  5. Cover des Buches Izara - Das ewige Feuer (ISBN: 9783522506366)
    Julia Dippel

    Izara - Das ewige Feuer

     (1.008)
    Aktuelle Rezension von: Celory

    Izara - das ewige Feuer [Julia Dippel]

    Inhaltsangabe:

    Geheime Organisationen und eine verbotene Liebe.

    Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, für den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und den Machtspielen einer verborgenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.

    Packende Romantasy vom Feinsten.

    --------------

    Alle Charaktere passen meiner Meinung nach sehr gut zusammen und man bekommt kaum den Eindruck, dass jemand einfach dort ist, um zu existieren, sondern wirklich zum Verlauf der Geschichte beiträgt.

    Julia Dippel hat eine wunderbare Geschichte aufs Papier gebracht, die einen packt. Die man nicht mehr loslassen möchte. Man taucht ein in eine bekannte und eine fremde Welt, ohne verwirrt zu werden. Zwei Welten treffen aufeinander, doch es scheint, als sei es eine.

    Die Handlung folgt einem roten Faden und verliert sich nicht in verschiedene kleine Zweige, die von der Hauptstory abweichen. 


    Ich habe den ersten Band dieser Reihe gerne gelesen und konnte danach kaum den zweiten abwarten. Für jeden, der (Urban) Fantasy, Liebe und Humor liebt, ist dieses Buch genau das Richtige!

  6. Cover des Buches Bird and Sword (ISBN: 9783736305489)
    Amy Harmon

    Bird and Sword

     (388)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Ein Mädchen ohne Stimme.
    Ein König in Ketten.
    Ein Fluch, der sie vereint.

    Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann ... 


    Mir hat die Geschichte sehr gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Sicherlich sind hier ein paar Klischees bedient worden die nicht jedem gefallen aber die Story hat neben Herz Schmerz auch Spannung und ich blieb am Ende als zufriedener Leser zurück.

  7. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Im Rahmen meines aktuellen SuB-Abbaus war es dieses Mal diese Fortsetzung einer Reihe, welche ich gelesen habe und auch dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Dabei ist und bleibt die Reihe rund um die besonderen Kinder etwas bisher für mich einzigartiges.


    Ransom Riggs Schreibstil passt dazu auch wirklich gut, denn dieser ist, angepasst an das empfohlene Lesealter, wirklich einfach zu lesen und dennoch bildlich. Er übermittelt die perfekte Atmosphäre, ist mitreißend und lässt sowohl die Geschichte als auch die Charaktere sehr realistisch und greifbar erscheinen. Nur manchmal verliert sich der Autor in zu vielen Kleinigkeiten, was aber durchaus zu ertragen ist.


    Die Geschichte selbst geht spannend und sehr interessant weiter, wobei man allerdings merkt, dass dieser Band eigentlich als Finale der Reihe gedacht war, denn alles entwickelt sich auf einen großen Showdown hin, welcher mich auf jeden Fall überzeugen konnte, auch wenn das Ende der Geschichte nicht ganz rund auf mich wirkte. Manche Probleme wurden mir bezüglich der besonderen Kinder nämlich einfach zu leicht gelöst. Dennoch mochte ich die Handlung hier wirklich gern, habe Jacob und Emma, welche in diesem Band eindeutig die Hauptrollen spielen, sehr gern begleitet und mit ihnen mitgekämpft und gefiebert. Leider kamen dabei aber die anderen Besonderen aus den ersten zwei Bänden ein bisschen zu kurz, was jedoch auch vollkommen okay war, denn die Geschichte macht insgesamt einfach Sinn, wobei ich auch mochte, wie Ransom Riggs die verschiedenen Fotos mit in die Geschichte eingebracht und diese darum herum gesponnen hat. Überhaupt muss ich sagen, dass mich die Idee auch nach Band drei noch immer fasziniert und ich sie einfach grandios finde.


    Wie schon gesagt, stehen in diesem Band vor allem Jacob und Emma im Vordergrund, was aber an den Entwicklungen aus den vorherigen Bänden liegt. Diese beiden sind einfach großartige Hauptcharaktere, toll und lebendig geschrieben und liebenswert. Dabei merkt man, dass Jacob noch ein Kind ist und Emma sozusagen eine Erwachsene im Körper eines Kindes. Während er noch recht kindlich herüberkommt, aber dennoch sehr mutig und mit einem starken Charakter, wirkt Emma manchmal schon sehr weise und im Rahmen ihrer Möglichkeiten erwachsen. Richtig toll fand ich auch Sharon, einen Nebencharakter, welcher ebenfalls richtig gut geschrieben wurde und der sehr facettenreich und schlecht zu durchschauen ist. Dazu kommen noch Bentham und Caul, beide sehr zwielichtige Gestalten und einer ein echter Bösewicht und Antagonist.


    Insgesamt mochte ich auch diesen Band der Reihe wieder sehr gern. Die Atmosphäre der Geschichte, die vielen überraschenden Wendungen und auch die Charaktere waren einfach gut geschrieben und ich hatte immer das Gefühl, weiterlesen zu müssen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass die Reihe mit diesem Band nun doch nicht endet und es schon zwei, beziehungsweise bald drei weitere Bände gibt.

  8. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

     (2.580)
    Aktuelle Rezension von: DieSueschauerin

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen! Der Einstieg in die Welt von Mare und dem roten Volk fiel mir sehr leicht. Wie durch einen Strudel wird man in die Geschichte hinein gezogen und kann sich den Ereignissen gar nicht entziehen. Ich habe mitgefiebert, wollte gar nicht aufhören zu lesen und war deshalb auch relativ schnell durch mit dem Buch, obwohl es 500 Seiten hat. Victoria Aveyards Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und sie stellt alles etwas bildhafter da. Dadurch hatte ich manchmal das Gefühl in der Szenerie drin zu stehen,
    als hätte ich neben Mare gestanden und alles live mit angesehen. Durch den Schreibstil bekommt man auch ein sehr gutes Bild von der Welt, in der Mare und ihre Familie leben. Die Welt der Roten und die der Silbernen unterscheidet sich ziemlich und die Autorin bringt diese Unterschiede und die Abgründe, die zwischen diesen Welten liegen sehr gut rüber.
    Mare hat mir sehr gut gefallen. Sie kommt eigentlich aus einer Familie der Roten Bevölkerung, doch durch einige Ereignisse wird sie in den Königspalast versetzt. Sie ist im Kopf und im Herz eine Rote, muss aber ihre Vergangenheit verbergen und sich wie eine wiederentdeckte Silberne verhalten. Das muss verdammt schwer sein, wird aber auch sehr gut erzählt. Die Königsfamilie ist super geschrieben, bekommt allerdings kaum Sympathiepunkte von mir wegen ihrem Verhalten gegenüber Mare. Sie wird dazu fast schon gedrillt, alles mögliche "wichtige" innerhalb kurzer Zeit zu lernen. Der Einzige, der ihr irgendwie Zeit zum Denken gibt, ist ihr Lehrer. Den fand ich auf jeden Fall besser, als den Rest des Palastes. In ihrer Familie ist sie so ein bisschen das schwarze Schaf der Familie. Ihre drei Brüder sind alle in die Armee eingezogen worden, ihre Schwester macht eine Ausbildung und passt sich super an als Näherin der Silbernen und ihren Eltern geht es gesundheitlich nicht gut. Mare bekommt keine Ausbildung, steuert fast nur Geld aus Verkäufen von Diebstählen bei. Ihre Mutter hält nicht so viel von ihr, könnte man wegen der Beschreibungen des Umgangs mit ihrer Tochter meinen. Ihr Vater versucht trotz seiner eigenen gesundheitlichen Probleme ihr etwas beizustehen, aber auch er wirkt manchmal etwas abweisend gegenüber seiner Tochter. Auch wenn ich manche Figuren echt nicht sympatisch finde, sind sie alle wunderbar geschrieben. Ich hatte am Ende des Buches ein wirklich gutes Bild von den Figuren und konnte sie mir vorstellen und mich teilweise auch in sie hineinversetzen.

  9. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

     (398)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Auch wenn mir das Ende dieser sehr interessanten Geschichte etwas zu „fantastisch“ erzählt wurde, hat mir die Story um die eloquente und loyale Bibliothekarin Irene Winters sehr gut gefallen.

    Das Cover ist in leichtem Gelb gehalten. Man erkennt in schwarzer Farbe eine Stadt aus der Vogelperspektive. Die unsichtbare Bibliothek ragt dabei in einem aufgeklappten schwarzen Buch heraus.

    Der Klappentext ist sehr kurzgehalten und könnte dem Leser etwas mehr Kontext für den Lesestart gewähren. In der Story geht es um die junge Bibliothekarin Irene Winters, welche in einer ganz besonderen Bibliothek arbeitet. Diese Bibliothek gewährt den Zugang zu den verschiedensten Zeitebenen an differenzierten Orten auf der Welt und beherbergt dabei die seltensten Bücher. Nach ihrer erfolgreichen Ausbildung erhält sie von ihrer Chefin immer Aufträge zur Beschaffung seltener Bücher. Diese Aufträge sind dabei sehr gefährlich und verlangen ihr alles ab. In dem aktuellen Auftrag geht es um eine seltene Version der Grimm´schen Märchen, welche sie in eine dem „viktorianischen“ London ähnelnde Welt führt. Dabei stößt sie auf ein gefährliches Geheimnis, welches ihr alles abverlangt.

    Die Hauptprotagonistin ist eine starke Persönlichkeit, welche versucht ihre Gefühle und Empfindungen für sich zu behalten. Einzig allein der Schutz der Bibliothek und Bücher steht in ihrem Vordergrund. Durch diese Verhaltensweise wirkt sie manchmal etwas pragmatisch und unterkühlt in ihrem Charakter. Doch im Laufe der Zeit entwickelt sie ein Gespür für Empfindungen, welche sie in ihrem Einsatz einzusetzen weiß. Als Nebendarsteller kommen ihr „Auszubildender“ Kai sowie Vale ein Detektiv im alternativen London zur Hilfe. Lord Silver der Botschafter von Lichtenstein und Alberich ein früherer leitender Bibliothekar, welcher nun in dunkle Machenschaften verwickelt ist spielen ebenfalls eine nicht unbedeutende Rolle. Mir hat dabei Vale sehr gut gefallen, erinnert er ein bisschen an einen typischen „Detektiv“ ähnlich Sherlock Holmes, welchen ich mir sehr gut im viktorianischen London vorstellen konnte. Aber auch Kai hat mir gut gefallen, beherbergt er doch einige Geheimnisse, welche im Laufe der Erzählung immer mehr an das Tageslicht kommen.

    Die Spannung der Erzählung wird im Laufe der Geschichte sukzessive aufgebaut und findet erst in den letzten Kapiteln ihre Auflösung. Die Autorin schreibt dabei sehr detailliert und lässt den Leser sehr gut in die Geschichte und den Handlungsort eintauchen. Ein großes Lob gilt der deutschen Übersetzung, welche hervorragend gelungen ist. Dabei kommt die bildhafte schön ausformulierte Sprache sehr gut zur Geltung. Die Logik der Erzählung ist meiner Meinung gut nachvollziehbar. Nach einer kurzen Einführung wird der Leser sehr gut in die unterschiedlichen Reisen der Bibliothekare eingeführt.

    Als Zielgruppe kommen alle Anhänger von Fantasyliteratur, aber auch Freunde von schön erzählten Geschichten in Frage. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich war beeindruckt von der detailgenauen Erzählung. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte einfinden und werde die Fortsetzung der Reihe mit Spannung weiterverfolgen

  10. Cover des Buches Evolution - Die Stadt der Überlebenden (ISBN: 9783401601670)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution - Die Stadt der Überlebenden

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Schon vor einiger Zeit habe ich gemerkt, dass Jugendbücher so langsam nicht mehr meinen Geschmack treffen, doch dieses hier fand ich richtig gut, denn es konnte mich von der ersten Seite an packen und war größtenteils extrem spannend.


    Dazu hat auch der flüssige und mitreißende Schreibstil des Autors beigetragen, welcher mit bildlichen Beschreibungen daher kam, die mir halfen, direkt in die Geschichte abzutauchen und obwohl die Welt, in welcher sie spielt, eine ganz andere ist, konnte ich sie mir super gut vorstellen.

    Ebenso mochte ich den Sprecher des Hörbuches super gern. Er hat eine sehr ruhige aber perfekt passende Stimme und eine super Betonung. Am meisten haben mir dabei allerdings die verschiedenen Effekte gefallen, die bei der Vertonung des Hörbuches genutzt wurden.


    Und auch die Geschichte mochte ich sehr gern. Diese ist mal nicht diese nullachtfünfzig Fantasygeschichte im Jugendbuchformat, sondern zumindest für mich einmal etwas ganze anderes. So vereint sie alles mögliche zwischen Zeitreise-, Fantasy-, Science Fiction- und Abenteuergeschichte, gut geschüttelt und dann auf Papier gebracht, mit einen Schuss Liebesgeschichte, wobei diese aber recht unschuldig und kindlich ist. Allerdings konnte ich sie mir auch gut vorstellen und sie erzeugte bei mir irgendwie eine Erinnerung an die eigene erste Liebe. Dazu kommt das sehr interessante und spannende Worldbuilding einer zerstörten Zukunft, in welcher die Tiere wieder die Oberhand gewonnen haben. Dadurch und auch auf andere Art und Weise gibt es immer wieder sehr spannende Wendungen und es kommt zu recht nervenzehrenden Szenen, die wirklich gut geschrieben waren. Dennoch wirkte dieser erste Band der Trilogie eher wie ein Einführungsband und endet dementsprechend auch mit einem recht großen Cliffhanger, so dass ich gleich zum zweiten Band greifen werde.


    Die Charaktere in diesem Band sind zum größten Teil Jugendliche um die fünfzehn Jahre, wobei ich diese aber sehr greifbar geschrieben finde. So verhalten sie sich auch wie Teenager, sind mal ängstlich, mal aufbrausend, mal selbstbewusst und mal unsicher oder auch alles gleichzeitig. Aber genau das machte sie eben auch sehr menschlich und realistisch. Ebenso mochte ich, dass sich der Autor bei seinem Protagonisten Jem für einen Jungen mit dunkler Haut entschieden hat. 


    Für mich ist dieser erste Band jedenfalls ein richtig guter und spannender Auftakt einer hoffentlich weiterhin spannenden und interessanten Jugendbuchtrilogie, bei welchem ich riesige Lust habe, direkt weiterzulesen, beziehungsweise zu hören und ich freue mich schon auf weitere Abenteuer mit Lucie, Jem und den anderen. 

  11. Cover des Buches Finding Sky, Die Macht der Seelen (ISBN: 9783423715881)
    Joss Stirling

    Finding Sky, Die Macht der Seelen

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: TauusendWorte

    Sky zieht mit ihren Eltern nach Wrickenridge, eine verschneite Kleinstadt in den Rocky Mountains. Eigentlich wollte sie nur in England bleiben & ihren Abschluss machen, aber man kann ja nicht alles haben. In Wrickenridge trifft sie auf Zed, einen auf-den-ersten-Blick-Badboy, der für Sky aber unerreichbar scheint. Doch warum kann er in Gedanken mit ihr sprechen?

    🎷🎷🎷

    Okay, ich geb’s zu, die Idee hinter dem Buch ist schon etwas klischeehaft und so. Trotzdem ist es ein absolut grandioses Buch, und für mich der beste Teil der Savant-Reihe. (That’s why „Finding Sky“ eine eigene Rezi bekommt und die anderen Bände nur eine zusammengefasste.)

    Denn die Handlung vereint ganz viel, was ich an Büchern mag:

    Fantasy-Elemente + Eine sehr cute Lovestory + fiese unberechenbare Bösewicht*innen + grandiose Charaktere = mega gutes Buch

    🎷🎷🎷

    Beginnen wir mit Sky, der Protagonistin.

    Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich mir eine Freundin wie Sky wünsche! Sie ist eine der sympathischsten Sechzehnjährigen, die jemals von einem*einer Autor*in erschaffen wurde! (Außerdem ist ihr Name grandios – ich meine: Sky Bright, haha!)

    Vor allem durch ihre Verletzlichkeit wirkt sie sehr real. Sky hat in ihrer Vergangenheit so einiges erlebt, was einfach zum Kotzen ist, und trotzdem gibt sie nicht auf. Sie ist keine dieser ultraharten Kriegerinnen, die über allem trotzen und so, aber das muss sie auch gar nicht! Stärke bedeutet nicht, keinen Schmerz und keine Schwäche zuzulassen, nein. Stärke bedeutet, trotz Schwäche und Schmerzen nicht aufzugeben. Schwäche ist okay. An manchen Tagen kann man einfach nicht weiterkämpfen.

    Genau das zeigt Sky uns allen, und das ist genial. Außerdem hat sie eine sehr coole Art zu denken! Ihre Gedanken sind süß und witzig und mutig und aaaahhh, ich liebe das einfach! Ihr Kopfcomic ist auch grandios. Das alles hat echt geholfen, mitzukommen, durch Sky habe ich nur noch mehr mitgefiebert.

    Auch Zed mochte ich wirklich.

    Auf den ersten Blick ist er durch und durch düster und hart und grob und eben all dieses toxische Männlichkeitszeug, dass eh niemand braucht. Badboyalarm und so. Aber wenn wir dann ein zweites Mal genauer schauen, dann merken wir: Er ist gar nicht so toxisch männlich, auch Zed hat Schwächen und Grenzen und ist verdammt verletzlich. Und Zed in Skys Gegenwart ist einfach soooooooooooo süß! Ich will auuuch!

    🎷🎷🎷

    Auch, wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so scheint, dieses Buch ist von der Spannung her teilweise echt krimihaft. Das lassen Klappentext und Cover und so eher nicht erahnen, aber wow! Die Spannung ist so wie eine Schlange, die sich zu Beginn leise lauernd im Hintergrund schlängelt und dann – Zack! – zubeißt. Und zwar ziemlich feste mit ihren giftigen Schlangenzähnen. (Merke: Keine Würgeschlange!)

    Und auch, wenn ich das Buch schon mindestens tauuuusend mal gelesen habe, muss ich es immer in einem Rutsch durchlesen, um Zed & Sky gaaaanz schnell vom Schlangenbiss zu befreien.

    🎷🎷🎷

    So. Und jetzt erzähle ich euch noch etwas zum überaus genialgrandiosen Schauplatz.

    Dazu zählt für mich nicht nur der Ort, sondern auch die nicht ganz so wichtigen Figuren. Home are the people und so. Aber immer der Reihe nach, zuerst der Ort.

    Wrickenridge ist eine dieser typischen amerikanischen Kleinstädte, die man aus ganz vielen Filmen & Serien & Büchern kennt, und dabei sogar noch sympathischer als Green Valley! Immer, wenn ich Finding Sky rereade, ist es wie nach Hause kommen. Denn so fühlt sich Wrickenridge an: Wie Zuhause. (Auch, wenn ich kein Ski fahren kann.)

    Daran sind auch so ein bisschen die Nebenfiguren schuld, die sehr typisch amerikanische Nachbarin, die „Draculettes“ und Zeds ganzen Brüder. Warum kann ich nicht einfach auch nach Wrickenridge ziehen?! Unfair!

    🎷🎷🎷

    Eine weitere Grandiosität ist der Schreibstil. Ich hab ja oben schon erwähnt, dass ich Skys Art zu denken wirklich wirklich mag, und das liegt einfach an Joss Stirlings grandioser Art zu schreiben. Es ist sosososo galaktisch, wie Sky alles mit Comics und Filmen und so vergleicht! Das bringt auch in die spannendsten Stellen einen gewissen Witz, einfach

    g-r-a-n-d-i-o-s!!!!

    🎷🎷🎷

    Im Endeffekt ist dieses Buch so genialgalaktischgrandiosunglaublich, dass ihr es einfach alle lesen MÜSST! Da gibt es gar keine andere Alternative! Sky will sich doch wirklich niemand entgehen lassen, und Zed ist einfach…. #bookboyfriendalarm hoch dreitauusendfünfhundertsiebenundneunzig.

  12. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Wechselbalg (ISBN: 9783958342286)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Wechselbalg

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Mir haben Band 1 und 2 schon so unglaublich gut gefallen, da musste ich natürlich sofort weiterlesen.

    Die Reihe kann ich wirklich nur jedem empfehlen der auf Magie, Harry Potter, Percy Jackson oder weitere magische Geschichten steht.


    In das Erbe der Macht begleiten wir eine Freundesgruppe durch viele spannende, gefährliche Abenteuer.

    Der Autor schreibt sehr spannend und locker leicht, mit viel Humor.

    Ich musste immer mal wieder lachen.

    Die Charaktere sind einfach umwerfend, sympathisch und sehr authentisch.


    Man wird in den Bänden durch ein Wechselbad der Gefühle geschickt.

    In Band 3 spitzt sich die Lage immer mehr zu, wem kann man noch trauen und wer ist der Verräter.


    Ich habe das Buch einfach verschlungen und wurde mit einem fießen Cliffhanger belohnt.

    Sodass es für mich sofort mit Band 4 weiter ging.


    Die Reihe kann man gar nicht anders als auf einmal durch zusuchten.

    Einmal begonnen lässt einen die magische Welt und die Charaktere nicht mehr los.


    Ein tolle, humorvolle und spannende Fantasyreihe.

  13. Cover des Buches Mädchenfänger (ISBN: 9783499266799)
    Jilliane Hoffman

    Mädchenfänger

     (1.002)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war mein erstes Buch der recht bekannten Autorin, sodass ich neugierig mit Lesen begonnen habe. Die Vorfreude wurde aber relativ schnell getrübt, der für mich relativ vorhersehbare Handlungsverlauf wies kaum Spannung auf und die Seiten zogen sich zäh dahin. Die vielen Passagen über die ganzen Dienststellen, Behörden und die trockenen Details der Polizeiarbeit fand ich wirklich langweilig, sie ziehen sich wie Kaugummi immer wieder durch das gesamte Buch. Auch die ganzen „Zufälle“ fand ich wirklich unrealistisch, unlogisch und wenig aufregend. Das Grundthema über die Leichtfertigkeit junger Menschen im Umgang mit dem Internet hätte guten Stoff für eine spannende Geschichte geliefert, leider konnte dies hier, meiner Meinung nach, nicht zur Genüge umgesetzt werden. Auch das Ende bzw. die Auflösung glänzen hier nicht durch Originalität. Schade drum!

  14. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.588)
    Aktuelle Rezension von: Anna-Lenchen

    Das Buch hat mir super gefallen. Erst habe ich es mir ausgeliehen, aber es hat mich so seh gefesselt, dass ich,noch bevor ich mit dem ersten Buch halb fertig war,  mir die gesamte Trilogie gekauft habe.

    Und darum geht's: Katniss Everdeen lebt in Panem, einem Land, wo früher einmal Amerika war, was aber wegen Naturkatastrophen und Kriegen zerstört wurde. Alljährlich finden die sogenannten Hungerspiele statt, eine Reality-TV-Show bei der von 24 Jugendlichen aus allen 12 Distrikten nur ein einziger überleben darf. Katniss meldet sich freiwillig, als eigentlich ihre kleine Schwester ausgelost wird. Auch aus ihrem Distrikt wurde Peeta ausgelost, der Junge, der ihr einmal Brot geschenkt hat. Und obwohl Katniss weiß, dass sie nicht beide überleben können, fällt es ihr schwer, ihn zu hassen.

    Katniss ist sehr selbstständig und stark. Sie hat nach dem Tod ihres Vaters allein für die Familie gesorgt, die sie so sehr liebt, dass sie für sie sogar ihr Leben gibt. Trotzdem ist sie keineswegs weichherzig. Sie weiß was sie will. Gut gefällt mir auch, dass sie kein hilfloses Mädchen ist, das nur durch die Hilfe eines Typen es schafft, zu überleben, wie es in vielen Büchern der Fall ist.

    Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, wobei ich hier erwähnen muss, dass ich das Buch auf Englisch gelesen habe und deshalb nicht beurteilen kann, ob mir die deutsche Übersetzung auch gefallen hätte. Ich habe mehrere Stunden am Stück gelesen und konnte gar nicht fassen, wie schnell die Zeit vergeht, weil mich die Geschichte so sehr gefesselt hat.

    Auch Katniss Gefühle und Handlungen sind zu jeder Zeit vollkommen nachvollziehbar, was vermutlich zum Teil daran liegt, dass die Geschichte in der ersten Person aus Katniss Sicht geschrieben ist. Ich habe sogar ein paar Tränen verdrückt.

    Insgesamt kann ich mich Stephen King und Stephanie Meyer nur anschließen: Die Tribute von Panem ist eine fesselnde und spannende Geschichte. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen und zu sehen, wie es weitergeht!


  15. Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846600924)
    Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge

     (1.401)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Das Buch wartete bei mir schon lange darauf, endlich gelesen zu werden und nun bin ich auch endlich dazu gekommen, es zu lesen. Als es damals ja herauskam war es ja relativ gut angekommen und ich war deshalb schon neugierig darauf und wurde dann auch nicht enttäuscht.

    Das Buch spielt mit einer interessante Grundidee und setzt diese auch gut um. Gleichzeitig lässt sich das Buch auch die Zeit, alles auszubauen, womit es mir manchmal etwas langatmig gewirkt hatte, bis wirklich etwas geschah, aber es war nicht schlimm und hat mich nicht so gestört.

    Dies wurde aber ausgeglichen durch einige wirklich absolut fantastisch beschriebene Szenen, insbesondere gegen da Ende hin, gab es da einige besondere Szenen. Einfach nur grossartig.

    Ich mochte auch die Charaktere sehr. Lia ist stark und hat ihren eigenen Kopf, aber man merkt auch gut, dass auch sie ihre Schwächen hat. Sie ist schlau und versucht das Beste aus der Situation zu machen oder irgendwie einen Ausweg daraus zu suchen und ich mochte das. Nur die Beziehungen fand ich ein klein wenig flach gehalten, aber auch das war nicht schlimm, denn für mich ist sowieso die Handlung zentraler.

    Im Gesamten ist es also ein wirklich starker Band, der eine gute Basis für die Reihe bildet und sehr viel Potential dafür zeigt, was neugierig auf den Rest macht. Ich bin jedenfalls gespannt darauf und gebe dem Buch fünf Sterne.

  16. Cover des Buches Evolution (2). Der Turm der Gefangenen (ISBN: 9783401601687)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution (2). Der Turm der Gefangenen

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Auch den zweiten Band dieser Trilogie habe ich einfach nur verschlungen, denn dieser, welcher direkt an die Ereignisse aus Band eins anschließt, war ebenfalls richtig spannend und konnte mich vor allem mit seinem interessanten Worldbuilding überzeugen.


    Der Schreibstil des Autors war hier auch wieder großartig, passend für ein Jugendbuch, leicht und flüssig zu lesen, aber nicht zu kindlich und deshalb auch für Erwachsene richtig gut lesbar. Zudem war er sehr bildlich, so dass es mich gleich von Anfang an wieder direkt in die Geschichte hineingezogen hat. Und was Mark Bremer als Sprecher des Hörbuchs angeht, so feiere ich diesen Mann einfach nur, denn er ist einfach der perfekte Sprecher und weiß, nur mit seiner Stimme, die Geschichte zum Leben zu erwecken.


    Toll fand ich auch die Geschichte, die wirklich interessant weiterging und mich absolut packen konnte. Dabei gab es am Anfang noch einmal eine Zusammenfassung der Ereignisse aus dem ersten Band, was ich mir für einen Folgeband jeder Buchreihe wünschen würde, gerade wenn man die einzelnen Teile mit einem gewissen Zeitunterschied lesen will oder muss. Dazu kamen noch die teils wirklich actionreichen Szenen, einige spannende Wendungen und wie schon erwähnt, das richtig tolle Worldbuilding, wobei es sich hier um eine apokalyptische Welt handelt, in welcher mal nicht Zombies, Vampire oder andere fantastische Wesen das Leben der Menschen bedrohen. Vielmehr spielen hier, wie der Titel der Reihe schon aussagt, evolutionäre Entwicklungen eine große Rolle und das auf eine super gut durchdachte Art und Weise. Außerdem finde ich es richtig toll, dass man eigentlich nie weiß, was man hier glauben soll, denn wenn immer eine Frage geklärt wird, stellt sich wieder eine neue. Nebenbei entwickelt sich auch die Liebesgeschichte zwischen Lucie und Jem weiter und anderweitig werden ebenfalls langsam Bindungen aufgebaut. Diese stehen aber zum Glück nicht im Mittelpunkt der Geschichte und wirken immer erwachsener.  Dennoch endet auch dieser Band wieder mit einem Cliffhanger, welcher es unabdingbar für mich macht, gleich den Abschlussband zur Hand zu nehmen.


    Was mir ebenfalls gefallen hat, waren die Charaktere. Diese haben mir ja schon im ersten Band super gut gefallen, entwickeln sich hier aber immer weiter, wachsen mit ihren Herausforderungen und müssen wohl oder übel erwachsen werden. Dennoch stört mich ein bisschen, dass es selbst unter den eigentlichen Freunden, neben all den anderen Gefahren, noch einen Verräter geben muss, denn das war mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten und hätte für mich nicht sein müssen. Aber wer weiß, vielleicht ergibt es am Ende ja doch noch einen Sinn.


    Insgesamt ist auch dieser zweite Band wieder ein richtig gutes Buch, in dem die Geschichte rund um Lucie, Jem und ihre Begleiter, obwohl sie für Jugendliche geschrieben wurde, spannend und rasant weitererzählt wird und welches auf ein sehr spannendes Finale hoffen lässt. 

  17. Cover des Buches Alea Aquarius - Die Farben des Meeres (ISBN: 9783789147487)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Die Farben des Meeres

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Cinderbooks

    Klappentext: 

    Das Meer braucht Alea!
    Endlich weiß Alea, warum sie sich immer so fremd gefühlt hat: Sie ist ein Meermädchen. Doch was ist vor elf Jahren mit ihrer leiblichen Mutter geschehen, und warum wirkt die Unterwasserwelt wie ausgestorben? Alea kann doch unmöglich der einzige Meermensch auf der Welt sein ... Mit der Alpha Cru macht sie sich auf zum geheimnisumwobenen Loch Ness. Nicht nur Alea hofft, dort Antworten zu finden. Auch Lennox fragt sich, ob er ein Meermensch ist. Fühlen sich die beiden deshalb auf magische Weise zueinander angezogen? 


    Meine Meinung:
    Für mich war die Fortsetzung noch besser als Band 1. Ich fand die Liebesgeschichte echt süß und romantisch und ich finde jedes Mitglied der Alpha-Cru toll! Sie sind sympathisch und doch sehr verschieden. Ich fand es auf jeden Fall sehr spannend und es kamen Geheimnisse ans Licht, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte. Man lernt so viel in der Buchreihe vor allem über den Umweltschutz! 

    5/5 Sterne!

  18. Cover des Buches D.I. Helen Grace - Kalter Ort (ISBN: 9783499271526)
    Matthew J. Arlidge

    D.I. Helen Grace - Kalter Ort

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Der Schreibstil hat mir wieder einmal sehr gut gefallen, das Buch lässt sich sehr gut lesen.
    Die Story war sehr packend, auch wenn dies bis jetzt der schwächste Fall von allen ist.

  19. Cover des Buches Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder (ISBN: 9783746633855)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Es handelt sich hier um den 3. Teil aus der Krimi-Reihe um den japanischen Inspektor Ken Takeda, der in Hamburg ermittelt. Wie immer kann der Roman unabhängig von allen anderen gelesen werden, da der Fall in sich abgeschlossen ist. (Für mich ist es der 4. Teil)

    Worum geht’s?

    An einem grauen Novembermorgen am Bahnhof Dammtor stürzt eine junge Frau vor die einfahrende S-Bahn. Oder wurde sie gestoßen? Erste Eindrücke und ein Geständnis lassen diesen Schluss zu. Allerdings kommen nur all zu schnell Zweifel - sowohl an den Eindrücken als auch am Geständnis - auf. Der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten und wieder ist einer der Jugendlichen vor Ort. Zufall oder hat er doch etwas damit zu tun?

    Charaktere:

    Ich mag Ken Takeda schon seit dem ersten Teil. Gerade seine manchmal recht melancholische Art, seine Art Traditionen zu bewahren und seine Leidenschaft für Saxophon und japanischen Whisky machen den Japaner sympathisch. Ebenso seine Sicht auf die Deutschen und wie er seine Wahlheimat Hamburg wahrnimmt. Aber in diesem Teil zeigt der Autor ein Stück Takeda, das man so gar nicht vermutet hätte. Ken Takeda litt unter dem Regime seines Vaters - mehr als man bis hier hätte annehmen können - und in dem jungen Simon Kallweit, dem jugendlichen Verdächtigen, erkennt Takeda Parallelen zu seiner eigenen Jugend. Stück für Stück erzählt Siebold aus dieser Jugend, von Takedas Hingabe für Mangas und wie er sich darin verlieren konnte, wie er aus diesem furchtbaren Kreislauf wieder ausbrechen konnte. Gerade dieses Stück Vergangenheit bringt den Inspektor dem Leser sehr nahe.

    In diesem Teil habe ich Ken manchmal sogar etwas verlottert empfunden - nicht unangenehm, aber anders als sonst. Während er gewöhnlich überaus gepflegt auftritt, konnte es diesmal passieren, dass er nicht gar so sehr auf sein Äußeres achtete. Auch bedurfte dieser Fall eines übermäßigen Whisky-Genusses. Darüber habe ich eher geschmunzelt, denn dass er diesem Getränk zugetan ist, ist dem Leser seit dem ersten Teil bekannt.

    Ebenfalls sehr deutlich wird hier sein innerer Konflikt in Bezug auf seine Kollegin Claudia Harms. Er mag sie, daran besteht gar kein Zweifel. Ihre raue, laute Art und man wird das Gefühl nicht los, dass da deutlich mehr als bloße Sympathie ist. Eine Eigenschaft, die die Figur des Takeda äußerst menschlich und lebendig macht. 

    Claudia Harms… eine Klasse für sich, möchte ich sagen. Sie und Ken könnten gegensätzlicher nicht sein. Während er japanisch zurückhaltend agiert, auch mal schweigt und sich entschuldigt, poltert sie los. Claudia hat wenig Hemmungen sich mit ihren Kollegen und ihrem Chef anzulegen, wenn sie meint, dass sie im Recht ist. Sie flucht laut und intensiv. Herrlich finde ich ihre Aussage “Nun seien Sie doch nicht so japanisch!”, wenn Ken ihrer Meinung nach mal wieder zu zurückhaltend ist. Aber gerade diese Gegensätzlichkeit macht das Ermittlerteam so authentisch und vor allem effizient. Wo andere längst aufgeben, fangen Ken und Claudia erst an. 

    Auch bei ihr regen sich langsam mehr als freundschaftliche Gefühle für Ken, doch genau wie er, will sie sie nicht zulassen. Immerhin ist Claudia nicht die geborene Beziehungskünstlerin - im Gegenteil. Und mit Kollegen ja sowieso nicht… Dieses Pritzeln zwischen Ken und Claudia gibt dem Roman das gewisse i-Tüpfelchen. Es ist niemals vordergründig, man bemerkt es eher an Kleinigkeiten und das macht es so reizend.

    Der junge Simon Kallweit hat mir gut gefallen. Mit ihm hat mich der Autor dauernd zwischen “der muss es gewesen sein” und “nee, der kann es nicht gewesen sein” hin und her geschickt. Siebold lässt das Bild eines Jugendlichen auferstehen, das so greifbar zu sein scheint, aber immer dann, wenn es Gestalt annimmt, ist das Bild wieder weg. An ihm und auch an anderen Jugendlichen zeigt der Autor viel von dem, was digitale Medien heute bewirken können. Das stimmt nachdenklich - zumindest mich. 

    Allerdings hat er Simon Kallweit auch sehr tief in die Welt der Mangas eintauchen lassen und hat viel darüber in die Geschichte einfließen lassen - so viel, dass ich mir das Manga, um das es hier geht, besorgt habe. 

    Schreibstil:

    Henrik Siebold schreibt sehr anschaulich ohne detailverliebt zu sein. Als Hamburger sieht der Leser seine Stadt vor Augen, weiß genau, wo er sich befindet. Jemand, der die Stadt nicht kennt, bekommt einen sehr guten Eindruck. Siebold schreibt nicht nur in Hamburg, sondern auch über Hamburg. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung der Gegensätzlichkeiten - arm und reich liegen nah beieinander in dieser Stadt. Und ich mag seine Beschreibungen, wie Ken die Deutschen wahrnimmt und immer wieder den Kopf schüttelt - das aber übrigens auch über seine eigenen Landsleute. 

    In diesem Teil vereint Siebold das erste Mal wirklich viele Themen. Die bisherigen Teile, die ich gelesen habe, hatten im Grunde ein Hauptthema. Diesmal behandelt er diverse Themen: Politik, digitale Medien, Mangas, japanische Kultur, Mobbing. Diese Vielfältigkeit gibt dem Fall eine Komplexität, die den Leser mitreißt. So gibt es vielfältige Wendungen, neue - und reichlich falsche - Fährten und viele Verknüpfungen von unterschiedlichen Fällen. Allerdings braucht man sich nicht darum zu sorgen, ob man den Überblick behält. Der geht zu keiner Zeit verloren. 

    Die Auflösung um den Täter kommt sehr, sehr spät und aus einer Ecke, die zumindest ich überhaupt nicht in Erwägung gezogen habe. Einzig, dass der Weg dorthin eher zufällig ist, stört das Ganze vielleicht. Aber sind wir mal ehrlich: Im wahren Leben muss auch hin und wieder einfach der Zufall helfen. Ansonsten sind die Verknüpfungen stets logisch und nachvollziehbar. 

    Fazit:

    Absolut lesenswert, spannend bis zur letzten Seite und für mich der beste Takeda bisher. 5 von 5 Sternen. 

  20. Cover des Buches Gott der Barbaren (ISBN: 9783518428252)
    Stephan Thome

    Gott der Barbaren

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund:

    Als das Buch für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde hat mich die Thematik direkt angesprochen. Ich finde der Inhalt klingt sehr spannend und der kulturelle Hintergrund hat mich gereizt.

    Handlung:

    Die Geschichte beginnt in China, in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine christliche Aufstandsbewegung zieht durch das Kaiserreich und hinterlässt Terror und Zerstörung. Ein junger Missionar aus Deutschland will bei der Modernisierung des Reiches helfen und ist voller Idealismus. Doch in Nanking steht er dem wahren Bild der Rebellion gegenüber und gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der nicht nur ihm alles nehmen kann, was ihm wichtig ist …

    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Stephan Thome ist angenehm flüssig zu lesen und bietet eine gute Mischung aus verschiedenen Erzählsträngen, die bei mir insgesamt einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen haben. Durch die verschiedenen Passagen gelingt es dem Autor eine tolle Bandbreite an Inhalten abzudecken, zum Beispiel informative, spannende und emotionale.

    Charaktere:

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir gut gefallen. Es gibt eine Vielzahl an Charakteren und einige von ihnen sind facettenreich und mit Liebe zum Detail gezeichnet worden. Die Gegensätze und auch die Gemeinsamkeiten hat Herr Thome gut herausgearbeitet und ich fand das Zusammen – und Gegenspiel der Personen interessant.

    Spannung:

    Den Spannungsbogen hat der Autor gut aufgebaut und auch über weite Strecken der Geschichte schön weit oben gehalten, was mir gut gefallen hat. Die verschiedenen Erzählstränge bieten viel Abwechslung und ich habe die Entwicklungen gerne mitverfolgt.

    Emotionen:

    Dieses Buch hat in mir eine Menge Emotionen geweckt und dabei auch die ganze Bandbreite genutzt. Die Inhalte haben mich schockiert, traurig gemacht, meine Wut geweckt, aber auch mein Mitgefühl und irgendwie tatsächlich auch Hoffnung. Das mochte ich sehr gerne.

    “Gott der Barbaren” ist eine vielschichtige und informative Abenteuergeschichte, die mir sehr gut gefallen hat und die ich daher gerne weiterempfehle.

    Meine Bewertung: 4 von 5

  21. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783551728265)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (74)
    Aktuelle Rezension von: pantaubooks
    Die Comic-Adaption von Die Insel der besonderen Kinder hat mir ein ums andere Mal gezeigt, wie fantasievoll und ganz und gar großartig Ransom Riggs Geschichten sind, die vor dem Hintergrund des zweiten Weltkriegs spielen und die Gräueltaten der Nazis indirekt thematisieren. Natürlich tragen die Zeichnungen von Cassandra Jean einen großen Anteil an meiner Begeisterung und sollen daher im folgenden etwas näher beschrieben werden.

    Cassandra Jean war mir als Zeichnerin bisher nicht bekannt, aber schon nach dem Aufschlagen der ersten Seite habe ich mich in ihren Zeichenstil restlos verloren. Ihre Zeichnungen haben eine klare Linie, sind anmutig und erwachsen, nicht laut und überfüllt. Vielmehr wird gerade durch die Unaufgeregtheit der Zeichnungen die Geschichte und ihre Atmosphäre perfekt umgesetzt. Die düstere Stimmung, die Jacob ständig umgibt und die ihn rastlos und unermüdlich nach dem Mörder seines Großvaters suchen lässt, spiegelt sich in Cassandra Jeans Bildern wieder. Nicht selten sind ganze Hintergründe in schwarz gehalten oder Doppelseiten farblos. Trotzdem werden immer wieder in den passenden Momenten Farbakzente gesetzt, die Wendepunkte und spannende Szenen unterstreichen.

    Als ich noch ein kleiner Junge war, war Grandpa Portman der faszinierendste Mensch, den ich kannte. Wann immer ich ihn sah, bettelte ich ihn an, mich mit Geschichten zu füttern.

    Was mir bereits in den Original-Büchern sehr gut gefallen hat sind die echten Fotos, die abgedruckt werden, um das Aussehen der besonderen Kinder zu visualisieren. Denn bei den Fotos handelt es sich um wahre Sammlerraritäten, die schon das Taschenbuch herrlich illustriert haben. Die Kombination dieser gestalterischen Mittel, der echten Materialien und der Zeichnungen, ergibt ein stimmiges und sehr vielfältiges Bild der Geschichte. Ich fand die Gestaltung des Comics einfach traumhaft, nicht nur die Innenausstattung, auch das Cover und die Innenseiten der Klappbroschur sind mit wunderschönen Verzierungen versehen und machen aus diesem Buch einen ganz besonderen Schatz im Bücherregal.

    „Aber warum wollten euch die Monster denn wehtun?“ -„Weil wir nicht wie die anderen Menschen waren. Wir waren besonders.“-„Wie besonders?“ – „Oh, auf alle möglichen Arten.“

    Wie auch Ransom Riggs über die Adaption sagte, hätte Cassandra Jean die Geschichte über Jacob und die besonderen Kinder in ihren Zeichnungen nicht besser treffen können. Sehr gefallen hat mir vor allem ihre Darstellung der pupillenlosen Wrights und die der mit Tentakeln bestückten Monster, welche es auf die besonderen Kinder abgesehen haben. Obwohl sie, wie aus einem Horrorfilm entsprungen scheinen, sind sie haargenau so wie ich sie mir beim Lesern der Romane vorgestellt hatte. Die Gesichter der besonderen Kinder und ihrer Ymbryne sind in den Zeichnungen natürlich den Fotos entlehnt. Das Gesicht des Protagonisten Jacob hingegen war auch für mich völlig neu, denn meist geht es mir beim Lesen so, dass ich die Gesichter der Figuren nicht genau vor Augen habe oder sie mir vorstelle. Aber auch hier ist die Umsetzung in jedem Fall sehr gut gelungen!

    Ich glaubte ihm wirklich – ein paar Jahre lang zumindest. Wir halten uns fest an unseren Kindergeschichten, bis wir einen zu hohen Preis für unseren Glauben zahlen.

    Der Text und die Dialoge sind, wenn nicht 1:1, dann doch sehr nah am Original gehalten. Vor allem zu Beginn werden ganze Textpassagen zur Einführung in die Geschichte übernommen. Zum sprachlichen Genie des Autors brauche ich hier nicht viel zu sagen, außer dass er ein GENIE ist!

    Fazit & Bewertung

    Ransom Riggs Trilogie der Besonderen Kinder sollte jeder einmal gelesen haben, denn sie ist ganz und gar großartig! Ich bin ihr vollkommen verfallen, weswegen ich umso begeisterter war, als die gleichnamige Comic-Adaption erschien. Cassandra Jeans Umsetzung fängt toll das düstere Setting der Geschichte ein, rundet die Vorstellung, die man von der Geschichte hat, ab und macht sie deswegen einfach vollkommen.

    https://pantaubooks.wordpress.com/

  22. Cover des Buches Bretonisches Gold (ISBN: 9783862313334)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonisches Gold

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Die Bretagne ist wirklich schön und nach der Lektüre von Kommissar Dupins 3. Fall ist ein Besuch sehr wahrscheinlich lohnenswert.

    Inhalt:

    Kommissar Dupin ist fasziniert von den spektakulären Salzgärten auf der Guérande-Halbinsel. Im Auftrag einer befreundeten Journalistin sucht er hier nach mysteriösen Fässern, als urplötzlich auf ihn geschossen wird. Der Täter ist nicht auszumachen, und wenig später verschwindet die Journalistin spurlos. Gemeinsam mit Rose, der zuständigen Kommissarin des Départements, beginnt Dupin zu ermitteln. Die beiden stoßen auf falsche Alibis, gewaltige Interessenkonflikte und immer wieder auf urbretonische Geschichten. Dann überschlagen sich die Ereignisse und Dupin und Rose ahnen, dass ihnen nur noch wenig Zeit bleibt, um den Fall zu lösen...

  23. Cover des Buches Blumenkinder (ISBN: 9783442714490)
    Meike Dannenberg

    Blumenkinder

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Ich habe mich mit den ersten ca. 100-150 Seiten ziemlich schwer getan. Der Funke wollte zunächst nicht richtig überspringen. Vielleicht habe ich mich anfangs aber auch nur nicht richtig auf das Buch eingelassen. Auf jeden Fall wurde es dann aber immer besser.

    Die Geschichte nahm langsam Fahrt auf  und wurde spannender und spannender. Insbesondere die letzten 100 Seiten sind im Nu verflogen. Die Autorin hat einen wirklich packenden Schreibstil und versteht etwas davon, Spannung aufzubauen.

    Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und besonders zu Nora habe ich schnell Sympathie aufgebaut.

    Die Geschichte an sich ist sehr bewegend und das Ende geht dann nochmal in eine ganz andere Richtung, als man eigentlich erwartet. Eben so, wie es sein sollte.

    Einen Punkt fand ich allerdings etwas schade. Im Verlauf des Buches wird immer wieder kurz darauf eingegangen, dass Nora selbst ein Kind hat/hatte und es wird immer wieder angedeutet, dass mit ihrem Kind oder mit Nora selbst, etwas tragisches passiert ist. Allerdings wird nicht aufgelöst ist, was genau vorgefallen ist.

    Ansonsten ist “Blumenkinder” aber ein toller Krimi!

  24. Cover des Buches LaPax (ISBN: 9783943362480)
    Linda Kieser

    LaPax

     (27)
    Aktuelle Rezension von: theophilia

     

    Klapptentext: „Irritiert sah Ray in das faltige Gesicht der alten Frau. „Was ist das eigentlich genau: Hoffnung?“ Die Geschwister Seven, Ray und Mini sind Außenseiter in einem System, das sich dem grenzenlosen medizinischen Fortschritt und dem Glück des Einzelnen verschrieben hat. Sie werden als „Natürliche“ beschimpft und unterdrückt. Ihre alte Großmutter erzählt ihnen jedoch immer wieder rätselhafte Dinge über eine geheimnisvolle Stadt, in der alles anders sein soll. Ganz auf sich gestellt wagen sie eine gefährliche Flucht mit ungewissem Ausgang.“

    Meine Meinung:

    Auf dem  dunkelgrünen Cover ist in der Mitte der Baum der Hoffnung gepflanzt. Er ist riesig groß und am Rande der geheimnisvollen Stadt.

    In 19 Kapiteln erzählt Linda Kieser von den 3 Kindern, die die rätselhafte Stadt suchen. Die Autorin lässt die Kinder in der Ich Perspektive sprechen.

    Menschen wurden in dem System nicht mehr mit Namen, sondern mit Nummern bezeichnet. Das Erinnert mich sehr an die Zeit im 3. Reich und dem KZ. Erstaunlich, dass die Kinder die Nummern noch nicht eingebrannt bekamen wie damals. Sicher soll das Implantat so etwas darstellen. Mit einer Nummer wird mir als Mensch meine Persönlichkeit genommen. Ich bin nur noch ein Ding im System. Da die Eltern der Kinder „Natürliche“ waren, kannten Sie Namen statt Nummern. Sie haben die Nummern der Kinder in Namen umgewandelt und konnten somit die Tradition der Namen aufrechterhalten.

    Mich wundert, wie die Kinder nur mit dem Prinzip Hoffnung die Stadt finden. Als Leser wäre ich sehr an Informationen über die Stadt interessiert, die die Oma den Kindern mitgeteilt hat 

    Sehr schön finde ich dargestellt, dass die Kinder untereinander immer wieder Konflikte zu klären haben, aber trotzdem wieder zueinander finden. Sie nehmen ihr Glück selber in die Hand und überlassen es nicht anderen oder ihren Lebensumständen.

    Ich finde das Buch für Kinder ab der 6. Klasse, Jugendliche und auch Erwachsene geeignet. 

    Frau Kieser bietet Unterrichtsmaterial für Lehrer an, damit diese mit ihren Schülern das Buch im Unterricht besprechen können.

    Mich erinnert die Stadt  „La Pax“ (Der Friede) an den Himmel, den die Menschen nach ihrem Tod eingehen können, wenn sie eine Hoffnung daran haben. Dort gibt es auch unterschiedliche Möglichkeiten zu kommen; entweder nach dem Tod oder einzelne durch Entrückung. 

    Unterschiedliche Personen wie Isa und Rapha nehmen für mich die Stellungen von Gott Vater und Jesus ein. 

    Fazit

    Ein Roman zum Hinterfragen und Nachdenken über das eigene Leben

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