Bücher mit dem Tag "superhelden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "superhelden" gekennzeichnet haben.

227 Bücher

  1. Cover des Buches Someone New (ISBN: 9783736308299)
    Laura Kneidl

    Someone New

     (1.558)
    Aktuelle Rezension von: zauber_seiten

    Zu Beginn und bis zur ersten Hälfte des Buches dachte ich, es handelt sich hier um einen relativ "ungewöhnlichen" NA-Roman. Die Protagonisten sind beide sympathisch und besitzen interessante Charakterzüge und neugierig stimmende Vergangenheiten, die zu Beginn zumindest bei Julian etwas verheimlicht wird. Micahs Familienverhältnisse sorgen für Probleme, die dafür sorgen, dass man weiterlesen möchte. Zudem ist sie schlagfertig und eine Kämpferin, was mir sehr gut gefallen hat. Wie bereits angedeutet spürt man, dass Julian etwas zu verheimlichen hat. Hat dies etwas mit Micahs homosexuellen Bruder, der von der Familie verstoßen wurde, zu tun? Die Wahrheit, die gegen Ende des Buches offenbart wird, hat mich wirklich positiv kalt erwischt, weil es so unerwartet war! Es verändert im Nachhinein die komplette Geschichte und regt sehr zum Nachdenken an. Deswegen kann ich diese Geschichte jedem ans Herz legen, der Lust auf einen NA-Roman mit LGBTQ-Elementen hat und sich überraschen lassen möchte.

  2. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.508)
    Aktuelle Rezension von: Conni_96

    Ich fand die Grundidee der Geschichte wirklich sehr toll, allerdings hatte mir der erste Teil zu wenig Handlung. Man erfährt zu wenig über die Welt und die Protagonistin, um beim Höhepunkt mitfiebern zu können. Insgesamt war das Ganze für mich etwas wirr und ich habe mich den Charakteren nicht besonders nahe gefühlt. 

    Den Schreibstil mit den durchgestrichenen Sätzen fand ich super und wirklich einzigartig.  Es zeigt schön die zwei Stimmen, die in ihrem Kopf streiten. 

    Insgesamt fand ich es okay, würde es aber nicht unbedingt weiterempfehlen. 

  3. Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492280327)
    Jennifer Estep

    Frostfluch

     (1.717)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Frostfluch ist eine nette Fortsetzung zu Frostkuss. Am Anfang fand ich die dauerndes Wiederholungen, die im ersten Buch passiert waren, etwas nervig. Man sollte das erste Buch schon gelesen haben um alles zu verstehen. Ab und zu hätte man die spannenden Stellen etwas besser schreiben können, etwas actionreicher. Aber der Schreibstil der Autorin war wieder sehr fasselend und flüssig. Gwen hat sich in diesem buch ein bisschen weiterentwickelt und man erfährt nun mehr über sie. Die Charaktere sind authentisch und liebevoll beschrieben. Mythos Acedemy gefällt mir immer besser und wie gesagt, ich mag die Charaktere sehr und die Internats-Atmosphäre. Die griechische Mythologie wird zwar in diesem Band nicht wirklich vertieft, was mich aber nicht sonderlich gestört hat. Das Cover, wie auch im ersten Teil, gefällt mir wahnsinnig gut!

  4. Cover des Buches Vicious - Das Böse in uns (ISBN: 9783596705030)
    V. E. Schwab

    Vicious - Das Böse in uns

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Einhorn7

     

    Vicious ist eine Geschichte über Bösewichte, Superhelden, Extraordinären und die Frage nach Gut und Böse.

    Ich liebe Geschichten, die etwas besonderes sind, mit einer guten, einzigartigen Idee. Vicious gehört definitiv dazu!

     

    Victor Vale ist ein ganz besonderer Charakter für mich, denn er zeigt die Grenzen des Guten und des Bösen, und das sich diese oftmals vermischen können. Er ist nicht der typische Superheld, was das ganze noch spannender macht, und die Idee mit den Extraordinären finde ich sehr toll! Es war interessant die Entwicklung von Victor Vale und den anderen Charakteren zu sehen, wie sich aufgrund ihrer neuen Superkräfte verändert haben. Eine sehr spannende Geschichte, die mich begeistert hat. Ich habe mit Victor mitgefiebert und fand es gleichzeitig auch immer wieder interessant in seine Vergangenheit zu blicken und ebenso die anderen Charaktere kennen zu lernen. Für mich ist Vicious eine besondere und düstere Geschichte. Ich kann sie wirklich sehr empfehlen!

  5. Cover des Buches Coldworth City (ISBN: 9783426520413)
    Mona Kasten

    Coldworth City

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Kurzweilig und spannend ist der Fantasy-Roman à la X-Men von Mona Kasten. Ich hätte eine wesentlich ausgeprägtere Romanze erwartet; das dem schlussendlich nicht so war, fand ich dann doch sehr erfrischend. Klasse Lektüre für Zwischendurch und ein frischer Wind im Genre „Fantasy“. Sie kann’s halt. Nicht nur romantisch, sondern auch fantastisch.

  6. Cover des Buches Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen (ISBN: 9783423761970)
    Leigh Bardugo

    Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

     (267)
    Aktuelle Rezension von: MsGeany

    Achtung, dieser Text kann Spoiler enthalten!

     

     

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, schon alleine, weil ich ein großer Fan von Wonder Woman bin. Ich liebe die Filme wirklich sehr und war gespannt, was mich in dieser Version erwarten würde.
    So hat es dann auch nicht lange gedauert, dass ich es angefangen habe zu lesen, nachdem es bei mir eingezogen ist.

    Auf den ersten Seiten, während Diana auf der Insel war, haben mich augenblicklich in ihren Bann geschlagen und dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war einfach unfassbar gut und der ganze Stil hat mich, Seite für Seite, mehr in seinen Bann gezogen.
     Tatsächlich kam der erste Knick für mich, als dann das Mädchen auf die Insel gebracht wurde.

    Schnell stellte sich mir die Frage, warum eine solch Stolze und Pflichtbewusste Frau, die genau weiß, warum die Erde bebt und ihre Familie droht zu sterben, nichts dagegen unternimmt, sondern weiter versucht, eine Fremde versteckt zu halten? Ich kann zwar den Widerspruch verstehen, dass sie auch diese Person nicht in Gefahr bringen wollte, aber dennoch hätte an dieser Stelle deutlich früher etwas passieren müssen.

     Das ganze Buch hatte dennoch einen tollen Spannungsbogen, welcher sich nach und nach aufbaute. Dennoch gab es das ein oder andere bei dem ich ganz klar sagen muss, dass es mich sogar sehr gestört hat. Wie in so vielen Büchern fand ich auch hier, dass di Diversität erzwungen wirkte und vor einem sehr wohlhabenden und privilegierten Hintergrund im Großen und Ganzen stattfand.

    Zum Ende hin überschlugen sich dann die Ereignisse und es passierte eines nach dem anderen. Es wurde immer mehr und irgendwann kam dann eine Stelle, wo die Autorin den Mut hatte, Protagonisten sterben zu lassen. Immerhin passiert das grade in Jugendbüchern viel zu selten.

    Leider wurde genau das am Ende alles wieder umgedreht und es haben alle, dank dem Eingriff der Götter, überlebt. Etwas, was für mich das Ende tatsächlich total ruiniert hat. Ich konnte und wollte einfach nicht verstehen, warum? Eventuell hätte ich es verstanden, wenn es irgendeine eine Person gewesen wäre, wo es durchaus auch gepasst hätte. Aber nicht so wie es passiert ist und so ohne, dass etwas negatives hinterblieben ist.

    Prinzipiell hatte ich das Gefühl, dass am Ende alles darauf ausgerichtet war, ein schönes und auch rundes Happy End zu erzeugen egal was dafür an Harmonie in dem Buch geopfert werden musste.

     Dennoch hatte ich einige wirklich schöne Stunden in dem Buch und ich habe es wahnsinnig gerne gelesen, auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat.

  7. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783764531270)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    Nachdem in den Vierzigerjahren das Wild Card Virus ausgebrochen ist, weisen einige Menschen körperliche Veränderungen und Superkräfte auf. Wer von ihnen der heldenhafteste ist, soll nun die Castingshow American Hero zeigen, in der die Teilnehmer Aufgaben erledigen müssen und so verhindern wollen, aus dem Team gewählt zu werden.

    Zu spät bemerken sie, dass nicht nur der Titel des American Heros auf dem Spiel steht und dass in Ägypten eine weitaus größere Herausforderung ihr Heldentum prüft. 


    Meine Meinung

    Ich bin sehr zweigespalten über das Buch. Einerseits fand ich die Anlage interessant und (ich gebs zu) der Herausgeber George R R Martin hat eine große Rolle gespielt, dass ich das Buch gekauft habe. Ich habe es angefangen, die ersten 30 Seiten gelesen und es dann in mein Bücherregal gestellt. 6 Jahre lang. Das ist ziemlich sprechend. 

    Weil so interessant das Konzept auch war, die Geschichte als solche konnte mich nicht begeistern. Ob das an den zusammengemischten Schreibstielen der unterschiedlichen Autoren oder den Charakteren, mit denen ich mich auch nach langem Bemühen nicht identifizieren konnte lag, weiß ich nicht. 

    Was sicher nicht geholfen hat,war die Unwissenheit über wiederauftretende Charaktere, die man nicht mehr zuordnen konnte. 

    Dann bin ich zur zweiten Hälfte gekommen. Obwohl sich an den Characteren und an der Menge an Autoren nichts verändert hat, ist der Plot selbst interessanter geworden und hat mich mehr und mehr in den Bann gezogen. Gegen Ende hat es mir das ziemlich gut gefallen. 


    Fazit

    Durchhalten lohnt sich, wenn man bereit ist, sich ein buntes Gemisch an Schreibstielen und Charakteren zu geben. Ob man allerdings die Hälfte eines 500 Seiten Buches bereit ist, zurchzuhalten, müssen alle selbst entscheiden. Für weitere Teile reicht es bei mir nicht mehr.

  8. Cover des Buches Beastmode - Es beginnt (ISBN: 9783522506304)
    Rainer Wekwerth

    Beastmode - Es beginnt

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Leptokaridou___Theoharidou

    Das war das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe, und ich muss sagen, ich hatte was ganz anderes erwartet. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass das Buch mit Zeitreisen zu tun hat und die Kombination mit den verschiedenen Protagonisten ist wirklich interessant. 


    Richtig toll finde ich was oder wer genau die Protagonisten sind. Von einem Dämon über eine Frau, halb Mensch, halb Maschine, ein unsterblicher, eine Göttin und jemand, der die Zeit anhalten kann.

    Die Story ist dauerhaft spannend und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Es ist toll zu sehen, wie sich Seite für Seite alles fügt und ein großes Ganzes entsteht. Ich bin wirklich neugierig und freu mich schon mega auf Band 2, denn es gibt ein offenes und ein bisschen fieses Ende😬


    Wer sich bisher nicht an dieses Buch getraut hat, sollte es auf jeden Fall riskieren, ihr werdet es nicht bedauern😉

  9. Cover des Buches Vengeful - Die Rache ist mein (ISBN: 9783596705023)
    V. E. Schwab

    Vengeful - Die Rache ist mein

     (178)
    Aktuelle Rezension von: SCook

    Für sein Leben musste Victor teuer bezahlen. Nun ist er auf der Suche nach jemandem, der ihm helfen kann. Dabei zieht er eine Spur aus Leichen hinter sich her. Eine Spur, die die Aufmerksamkeit eines ganz neuen Gegners auf sich zieht. EON, oder auch Extraordinäreneutralisation, ist eine Organisation, die sich auf das Finden und Neutralisieren von Leuten mit außergewöhnlichen Fähigkeiten spezialisiert hat. Und Eli dient ihnen als Sachverständiger, der von seiner Zelle aus die Fälle auswertet.

    Allerdings zieht EON bei seiner Arbeit den Unmut von Marcella auf sich, einer frisch erweckten EO mit großen Plänen und kleinen Skrupeln. Als sie alle Seiten gegeneinander ausspielt, kommt es zu einem Kräftemessen, das seines Gleichen sucht.

    Wie der erste Teil führt auch „Vengeful – Die Rache ist mein“ den Leser durch Sequenzen der Vergangenheit durch die Gegenwart auf einen großen Zeitpunkt X zu, dem man mit Spannung entgegensieht. Diesmal lässt sich V.E. Schwab mehr Zeit, um die Figuren einzuführen, und sie macht es meisterhaft, denn trotz der Fülle von Protas ist jeder so einzigartig, dass man sich in alle hineinversetzen kann.

    Wieder schafft sie es, die richtige Mischung aus Fanatsy, wissenschaftlicher Grundlage und Spannung zu finden, die einen geradezu durch die Seiten fliegen lässt. Deshalb ist auch der zweite Teil in meinen Augen ein Meisterwerk, das eine klare Leseempfehlung von mir bekommt.

  10. Cover des Buches Renegades - Gefährlicher Freund (ISBN: 9783453271784)
    Marissa Meyer

    Renegades - Gefährlicher Freund

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Novaaa

    Normalerweise lese ich keine Superheldengeschichten, doch bei diesem Buch muss ich sagen: es hat sich echt gelohnt.

    Was mir besonders gut gefallen hat, war die Darstellung von Gut und Böse. Im Lauf der Geschichte fängt man als Leser oft selbst an zu zweifeln, wer jetzt Gut ist und wer Böse. Denn so einfach ist es nicht. Beide Seiten haben mit ihrem Handeln und ihren Überzeugungen teilweise Recht und teilweise Unrecht. Dadurch wird die Geschichte außergewöhnlich und für den Leser unglaublich interessant.

    Spannung war auch immer genügend vorhanden und teilweise, auch bei den weiteren Bänden, erfährt man Dinge, die man echt nicht erwartet hätte.

    Bei der Welt hat man gemerkt, dass die Autorin sich wirklich Mühe gegeben hat. Das System mit den Renegades und den Anarchisten, die Geschichte wie es dazu kam und die ganzen unterschiedlichen und spannenden Superkräfte haben das Buch echt zu einem Leseerlebnis gemacht. Hier ein echt großes Lob an die Autorin, denn es lohnt sich meiner Meinung nach schon allein wegen der Welt, das Buch zu lesen.

    Auch die Liebesgeschichte war richtig gut gemacht. Sie war nicht das Zentrum der Geschichte und hat so das ganze Buch eingenommen, sondern wurde dezent und gut eingebaut. Sie hat sich langsam entwickelt, was sie auch viel authentischer wirken lässt als so viele Liebesgeschichten in „Romantasy“ Büchern, wo sich Feinde sofort unsterblich ineinander verlieben. Ja sicher…

    Charaktere

    Im Vergleich zu einigen anderen Büchern, konnte ich mich hier über sehr authentische Protagonisten freuen. Nova und Adrian verhalten sich ihrem Alter entsprechend und ihr Handeln ist gut nachvollziehbar. Sie haben beide ihre Stärken und Schwächen und sind, zu meiner Freude, kein bisschen mit Klischees überladen. Beide entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, das merkt man vor allem, wenn man auch die anderen Bände liest. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Nova und Adrian erzählt wird, kann man sich in beide auch sehr gut hineinversetzen.

    Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und hatten wichtige Rollen in der Geschichte. Obwohl es viele Charaktere sind kommt man schnell rein und muss nicht jedes Mal nachschauen wer die Person überhaupt war.

    Fazit

    Das Buch ist sehr lesenswert, auch wenn man normalerweise nicht so viel in dem Genre liest, da es nicht eine einfache Superheldengeschichte ist, sondern durch kein eindeutiges Gut und Böse sehr spannend und interessant ist. Die beiden anderen Bände kann ich auch sehr empfehlen, es geht spannend weiter, bis zum Schluss.

  11. Cover des Buches Karma Girl (ISBN: 9783492280372)
    Jennifer Estep

    Karma Girl

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    !!Könnte Spoiler enthalten!!

    „...Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass Sie einfach ein weiterer gelangweilter Millionär sind, der in seiner Freizeit für den Nervenkitzel den Superhelden spielt. Richtig ?...“

    //S.114//

    Klappentext: (Auszug)

    Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer – er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus ...

    Meine Meinung:

    Estep und ich ? Passt überhaupt nicht. Das dachte ich jedenfalls bis zu "Karma Girl". Vor einigen Jahren versuchte ich mehrere ihrer Jugendbücher, aber die konnten mich nie wirklich überzeugen, weshalb ich auch keines ihrer Bücher mehr lesen wollte. Durch einen Zufall geriet ich an den ersten Band ihrer "Big Time" Reihe und versuchte erneut...mit überraschendem Ergebnis.

    Es ist Chick-Lit pur. Ein Genre, dem ich nicht viel abgewinnen kann, weil es überwiegend sehr kitschig und banal auf mich wirkt. Meistens sind die Charaktere recht flach und viel zu albern, aber hier wurde ich echt umgehauen..

    Der Anfang machte mich noch etwas kirre. Man wird förmlich von den Ereignissen erschlagen und danach war es mit einem Mal wieder ruhig. Es passierte nicht viel, bis die nächste Welle kam und man sich wieder etwas zurechtfinden musste. So ging es eigentlich das ganze Buch über, aber nach dem turbulenten Anfang gewöhnte ich mich recht schnell daran und hatte nach gut der Hälfte sogar richtig Spaß an dem Geschehen.

    Es ist so skurril und teilweise richtig verrückt, aber Estep schaffte es immer, eine gewisse Balance zu halten und es las sich einfach sehr humorvoll und charmant. Ich hatte richtig Spaß daran und wurde wunderbar unterhalten. All diese Zickenkriege und Dramas, die mich normalerweise richtig nerven, unterhielten mich hier. Es passte einfach und vor allem fand ich das Thema Superhelden richtig interessant.

    Zwar ist es nicht ganz neu und gab es auch schon öfters in Filmen, aber in einem Buch war es das erste Mal für mich. Die ganze Zeit rätselte ich mit, wer sich hinter Striker, Fiera, Mr Sage, Hermit, sowie Malefica, Frost und Scorpion verbarg. Und vor allem fand ich es sehr interessant, in wie weit sich meine Theorien bewahrheiteten und die Schurken, sowie Helden zueinander standen, denn nach Carmens Theorie steht der Held immer auch privat in irgendeiner Verbindung zu dem Schurken.

    Das einzige, was mir in der Hinsicht nicht gefiel, war die relativ schnelle Demaskierung der "Fearless Five". Ich meine, es war schon spannend zu erfahren, wer hinter den Masken steckt, aber ich persönlich finde einfach, dass Estep sich hier etwas hätte Zeit lassen können. Nicht nur, weil es danach vor allem spannungstechnisch doch rapide abfiel und eine längere Zeit etwas Flaute herrschte, sondern weil ich einfach auch gerne etwas länger gerätselt hätte. Zwar dauert die Demaskierung von Malefica länger und schockierte etwas mehr, aber es war eher ein schwacher Trost.

    Dennoch war es super. Ich fand es spannend, wie die "Fearless Five" arbeiteten und trainierten und es gab ja auch noch die Liebesgeschichte zwischen Striker und Carmen und einige Geheimnisse bezüglich Fiera und Tornado, die ich auch tragisch fand. Aber ich muss auch sagen, dass es mir etwas zu Erotik lastig war. Zwar fand ich die Liebesszenen nicht schlecht, aber es war teilweise etwas unpassend und vor allem zu kitschig ! Die gewisse Chemie zwischen den beiden stellte sich leider etwas spät ein und davor konnte ich es nicht so ganz nachvollziehen.

    Die Charaktere gefielen mir super und auch wenn sie irgendwie alle wie aus einer Soap wirkten, waren sie doch herrlich.

    Dieses Gezicke zwischen den Frauen wirkte teils so überspitzt, dass ich nur lachen konnte. Dazu trug vor allem Fiera bei, die aber auch andere, verletzlichere Seiten zeigte. Generell gefielen mir die Helden nach ihrer Demaskierung besser, weil man sie irgendwie besser verstehen konnte, vor allem, was ihre Intention anging. Da ich nicht spoilern möchte, halte ich mich hier etwas bedeckt. Aber zu Carmen möchte ich noch etwas sagen. 

    Sie wurde aufs Übelste verletzt und ich konnte ihre Reaktion echt verstehen. Zwar hat sie so auch für viel Leid gesorgt, aber ich fand es super, wie sie ihre Taten, Gefühle, Gedanken reflektierte und sich selbst eingestand. Sie wirkte manchmal etwas hitzköpfig und ließ sich zu sehr von ihren Emotionen leiten, aber ich ticke ähnlich und konnte sie sehr gut verstehen. Aber sie zeigte eben auch Reue und versuchte auf die Menschen zuzugehen. Aber vor allem mochte ich ihre quirlige und unerschrockene Art sehr.

    Der Schreibstil war auch total Chick-Lit und kitschig, sowie überdramatisiert ohne Ende, aber passte perfekt rein. Er las sich sehr flüssig und mit viel Humor, den ich eindeutig gefeiert habe.

    Fazit:

    Chick-Lit, die mir gefiel ? Und dann auch noch von Estep ? Überrascht werde ich immer wieder mal, aber hier war es sehr groß. Es gab ein, zwei Dinge, die ich mir etwas anders gewünscht hätte und leider gab es nach der Demaskierung eine ziemliche Flaute, aber es hat so viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es wirkte manchmal sehr skurril, aber die Autorin bewies vor allem bei ihren Figuren teils sehr gutes Feingefühl und konnte mit den richtigen Zwischentönen bei mir punkten. Ich hoffe, dass Band 2 da zumindest mithalten kann. Von mir gibt es: 

    4 von 5 Sterne


  12. Cover des Buches Catwoman – Diebin von Gotham City (ISBN: 9783423762274)
    Sarah J. Maas

    Catwoman – Diebin von Gotham City

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Leoh

    In Catwomen ist die "Böse" eher die "Gute" obwohl sie Überfälle und Raube durchführt und eher auf der dunklen Seite lebt. Ich fand es eigentlich ziemlich gut Mal alles aus der Seite der "Bösen" zu sehen und auch die Vorgänge der Überfälle und der Einbrüche miterlebt 

    Das Ende ist aber ziemlich entäuschend.



  13. Cover des Buches Pala (ISBN: 9783841503534)
    Marcel van Driel

    Pala

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Nachdem ich so viele positive Rezensionen zu „Das Spiel beginnt“, dem ersten Band zur „Pala“-Trilogie gelesen habe, wurde ich schnell neugierig und wollte der Geschichte unbedingt eine Chance geben, da sich vor allem auch die Kurzbeschreibung sehr spannend liest. Meine Erwartungen waren dementsprechend fast schon zu hoch, sodass ich am Ende doch ein wenig enttäuscht bin, da ich hier mehr erwartet habe.

    Fakt ist, dass der Autor definitiv schreiben kann. Das Spiel, die Figuren und sämtliche Orte werden detailverliebt beschrieben und vor allem die Figuren sind gut ausgearbeitet. Dazu kann man „Das Spiel beginnt“ zum Teil tatsächlich als spannend bezeichnen. Trotzdem bin ich am Ende doch ein wenig enttäuscht, denn ich finde, dass das Potential trotzdem nicht vollends genutzt wurde, denn obwohl der Autor hier vieles gut durchdacht hat, fehlte mir am Ende die ganz große Besonderheit, die dafür sorgt, dass ich quasi an das Buch gefesselt werde.

    In „Das Spiel beginnt“ geht es um die 13-jährige Iris, die sich seit dem Verschwinden ihres Bruders immer häufiger vor dem Computer versteckt und dabei das Spiel „Pala“ spielt. Dieses fordert von Spielern aller Altersklassen einiges ab, denn nicht nur Schnelligkeit, räumliches Denken und Intelligenz sind hier wichtig, sondern auch ein Verständnis für Dinge, die nicht auf Anhieb für jedermann zu sehen sind. Was dabei niemand weiß: Hinter dem Spiel versteckt sich eine Organisation, die sich besonders für Jugendliche interessiert, die das Spiel durchspielen, da diese von der Organisation rund um Mr. Oz abgeworben werden – so auch Iris. Nachdem sie das Spiel beendet hat, erhält sie ein Angebot von Mr. Oz, der sie rekrutieren und sie zu einer Art Superheldin ausbilden möchte. Dafür muss sie auf eine Insel kommen, die viele Gefahren und weitere Aufgaben für sie bereithält.

    Da „Das Spiel beginnt“ in den Niederlanden als das neue „Tribute von Panem“ beworben wird, hatte ich hier einige hohe Erwartungen. Ich bin zwar kein großer Fan der Panem-Trilogie, allerdings habe ich gehofft, dass die Grundidee hier zumindest besser ausgearbeitet wurde. Nun, letztendlich finde ich nicht, dass man „Pala“ und „Panem“ miteinander vergleichen kann, zumal sich hinter „Pala“ keine Dystopie verbirgt. „Das Spiel beginnt“ erinnert mich eher an die „Soul Beach“-Trilogie von Kate Harrison, denn auch da wird ein Online-Spiel, bzw. eine gewisse Seite vollkommen real, was das Leben der Figuren vollkommen auf den Kopf stellt.

    Das Cover ist schlicht, passt aber hervorragend zur Geschichte, sodass es hier nichts zu beanstanden gibt. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die sich spannend liest und dafür gesorgt hat, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

    Kurz gesagt: „Das Spiel beginnt“ ist sicherlich ein guter und teilweise auch spannender Auftakt, der hier viel zu bieten hat, mich dennoch nicht vollständig überzeugen konnte, da mir insgesamt das gewisse Etwas gefehlt hat. Dennoch besitzt die Geschichte aufgrund von vielseitigen Figuren und einem tollen Schreibstil viel Potential, sodass ich wohl trotz einiger Schwächen auch den zweiten Band „Das Geheimnis der Insel“ lesen werde.

  14. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (458)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    "Dune – Der Wüstenplanet" von Frank Herbert ist einfach episch! Lest es, falls ihr es noch nicht kennen solltet, sonst entgeht euch ein geniales Buch.

  15. Cover des Buches Renegades - Geheimnisvoller Feind (ISBN: 9783453271791)
    Marissa Meyer

    Renegades - Geheimnisvoller Feind

     (85)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    Am Anfang habe ich wirklich lange gebraucht, um richtig rein zukommen und es gab langwierige, zähe Stellen, die man überbrücken musste, um an das doch spannende, interessante letzte Drittel zu kommen. Da wurde es mir dann Am Ende noch zu schnell und es war dann auch zu schnell vorbei. Jetzt bin ich klarerweise heiß auf den letzten Teil. Obwohl es nicht schlecht ist, kann es leider mit meiner riesigen Begeisterung für ihre andere Reihe nicht mithalten. Daher nur 3,5 Punkte.

  16. Cover des Buches Hard Liquor - Der Geschmack der Nacht (ISBN: 9783404185108)
    Marie Graßhoff

    Hard Liquor - Der Geschmack der Nacht

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Hard Liquor war ein definitiv einzigartiges Werk, das mich besonders mit seinen düsteren Elementen fasziniert hat. Es ist ein eher brutales und heftiges Buch, das aber sehr gut geschrieben und umgesetzt wurde. Ich bin weiterhin sehr auf den zweiten Band gespannt und möchte mehr von der Autorin lesen.


    Die Hintergründe und den Schauplatz der Geschichte fand ich sehr cool. New York bot das Potential, das diese Geschichte gebraucht hat und das sie umsetzen konnte. Es war ein Schauplatz, der sich gut in diese düstere Hintergrundgeschichte der Protagonistin einbauen liess. Gerade die Beschreibungen Tychos nächtlicher Aktivitäten waren sehr real. Daneben gab es aber auch das magische System, das mich neugierig gemacht hat. Tychos Kräfte kommen nicht einfach aus dem Nichts und ich finde es spannend, diese Hintergründe zu entdecken. Es haben sich immer wieder neue und schockierende Erkenntnisse enthüllt, die spannend aufgedeckt wurden. Für mich hat dies ein stimmiges Gesamtbild ergeben.


    Tycho war nicht ganz meine liebste Protagonistin, weil ich irgendwie nicht den Draht zu ihr gefunden habe. Ihre exzessiven Alkohol- und Gewaltausbrüche haben natürlich zu ihrem Charakter gut gepasst aber für mich war sie dadurch zu weit entfernt. Sie war wie die gesamte Stimmung des Buches sehr düster und verbreitete viel Traurigkeit. Man hat auch nicht ganz so viel von ihr erfahren bzw. was das meiste eher distanziert. Dennoch war sie eine starke Kämpferin, die ihren Mut immer wieder beweisen konnte.

    Was ich sehr cool fand, war die Liebesgeschichte mit Grayson, die somit eine Liebe zwischen zwei Frauen darstellte. Es wurde ganz normal so eingebaut und ich fand diese Kombination sehr erfrischend. Weitere Protagonisten hat man auch kennengelernt, diese waren aber auch nicht ganz tief ausgearbeitet. Es fehlte mir überall etwas an Informationen und weiteren Emotionen.


    Überraschend war die Geschichte definitiv. Ich habe viele Entwicklungen so nicht erwartet und fand besonders den Anfang, als man noch unwissend gestartet hat, sehr spannend. In der zweiten Hälfte hat diese Spannung aber etwas abgenommen, da die Geschichte ihr Tempo etwas verloren hat. Da war ich nicht mehr so sehr an die Seiten gefesselt, wie ich es zuvor war. Das war sehr schade und ein weiterer Kritikpunkt, den ich an der Geschichte habe.


    Insgesamt war es ein sehr unterhaltsames und erfrischendes Werk, das ich gerne gelesen habe. Dennoch habe ich den einen oder anderen Kritikpunkt, der zu einer tollen Bewertung von 4 Sternen führt. Besonders gespannt bin ich auch auf die Fortsetzung und weiteren Bände im Food universe.

  17. Cover des Buches Pala (ISBN: 9783841503541)
    Marcel van Driel

    Pala

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Nachdem ich bereits den ersten Band „Das Spiel beginnt“ gelesen habe und mir dieser bis auf einige Schwächen ganz gut gefallen hat, wollte ich auch den zweiten Band lesen. Ich muss zwar sagen, dass meine Erwartungen nicht allzu hoch angesetzt waren, der Band mich aber dennoch überzeugen konnte – auch wenn auch dieser Band wieder einige kleine Schwächen mit sich bringt.

    Dennoch muss man sagen, dass sich die Geschichte gesteigert hat. Während ich beim ersten Band noch kritisiert habe, dass der Autor das Potential der Geschichte nur wenig genutzt hat, muss ich nun sagen, dass hier eine ganze Schippe drauf gelegt wurde. Die Geschichte liest sich flüssig und spannend, die Schauplätze werden detailverliebt beschrieben und auch die Figuren haben sich gut weiterentwickelt, sodass hierbei nur sehr wenig zu beanstanden ist.

    YunYun, Iris und ihr Bruder Justin haben mir hier gut gefallen. Ich finde zwar nach wie vor, dass besonders Iris und YunYun noch ein wenig sehr jung erscheinen und ihr dabei manchmal noch die Reife fehlen, allerdings ist besonders Iris‘ Entwicklung bemerkenswert, da sie immer mutiger wird und sich Gefahren stellt. Die Gefahr ist dabei wieder einmal Mr. Oz, dessen Pläne nach wie vor noch nicht komplett bekannt sind. Iris will somit unbedingt herausfinden, welche Pläne Mr. Oz verfolgt und ahnt dabei nicht, in welcher Gefahr sie tatsächlich steckt.

    Die Geschichte wird glaubwürdig weitergeführt, es gibt kaum Logikfehler und auch die Spannung ist stets vorhanden. Ich finde zwar nach wie vor, dass der Geschichte etwas fehlt, was sie noch einzigartiger machen würde, allerdings muss dabei gesagt werden, dass der Autor sich im zweiten Band deutlich gesteigert hat, sodass ich hoffe, dass sich diese positive Entwicklung auch auf den finalen Band „Verlorene Welt“ auswirken wird.

    Das Cover ist schlicht, passt aber hervorragend zur Geschichte, sodass es hier nichts zu beanstanden gibt. Gleiches gilt für die Kurzbeschreibung, die sich spannend liest und dafür gesorgt hat, dass ich auch den zweiten Band lesen wollte.

    Kurz gesagt: „Das Geheimnis der Insel“ ist ein würdiger zweiter Band, der zwar auch die ein oder andere Schwäche besitzt, mich aber dennoch unterhalten konnte. Dazu haben sich die Figuren gut weiterentwickelt und auch der Schreibstil konnte sich noch einmal steigern. Macht definitiv neugierig auf den dritten Band, der bereits im Oktober erscheint.

  18. Cover des Buches Hot Mama (ISBN: 9783492280389)
    Jennifer Estep

    Hot Mama

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    toll

  19. Cover des Buches Wild Cards - Der Sieg der Verlierer (ISBN: 9783764531294)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Der Sieg der Verlierer

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Richtig schlecht!
    Band 1 war ok. Der zweite ist Schrott.
    Langatmig, langatmiger, Wlid Cards 2.

    Die Story kommt überhaupt nicht in Fahrt. Die hätte man auf 200 Seiten spannender zusammenfassen können.

    Dazu ist es extrem undurchdacht und fast alle Taten müssen sexuell motiviert sein.
    Extrem oft kommt es zu sexuellen Handlungen und die Gedanken der Protagonisten drehen sich auch hsuptsächlich darum.

    Kurze Beispiele dazu: ACHTUNG SPOILER!!!!
    - ein 6armiger hält das Gewehr mit dem untersten Paar seiner Arme. Wie soll er so zielen?
    - Eine Frau wird als total eklig beschrieben.
    Sie kann direkt nach dem Geschlechtsverkehr Kinder gebären die Superkräfte haben.
    Deshalb wird sie in einem Labor regelmässig gebummst. Ja richtig, nicht künstlich befruchtet, sondern gebummst! Dazu kommt noch, dass es gefilmt wird und der Laborleiter sich dabei einen runterholt... ACHTUNG, davor wurde noch mal betont wie grotesk die Frau aussieht.
    - Die Superkräfte sind überhaupt nicht balanciert geschweige denn gensu erklärt oder durch Regeln beschränkt.

  20. Cover des Buches Steelheart (ISBN: 9783453316959)
    Brandon Sanderson

    Steelheart

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Ida_reading

    Was ich am liebsten an diesem Autoren mag? Er schreibt. Hier muss man nicht ewig auf Fortsetzungen oder neuen Reihe warten. Nein, denn er schreibt. 

    Ich glaube Brandon Sanderson und ich mögen die gleichen Sachen. Bücher, in dem sich die Schwachen gegen die Machtvollen erheben und einen Umsturz inszenieren. Der Weg dahin ist schwierig, Pläne werden geschmiedet, gehen schief und als Leser fiebert man stets von der ersten Seite an mit. Charaktere, unglaublich vielfältig und nicht immer unbedingt, dass was sie zu sein scheinen. Spannende Wendung und letzte Seiten, die jegliche Müdigkeit vertreiben.
    Auch dieser Auftakt zu einer neuen Reihe hat es mal wieder in sich. Sanderson hat eine düstere Welt erschaffen. Stellt euch mal die Frage, was Supermann gemacht hätte wenn er nicht zum Helden sondern zum Diktator geworden wäre. Habt ihr ein Bild vor Augen? Ja, dann habt ihr die Kulisse der neuen Reihe. Den Brandon Sanderson lässt eine Welt entstehen in der Menschen mit Fähigkeiten, die Epics, nicht zu Helden, sondern zu Tyrannen werden. Die Stumme der Vernunft ist mit Erhalt der Fähigkeiten verstummt und die Menschlichkeit verkümmert. Ich befürchte, dass dies wohl nicht gerade unrealistisch ist. 

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht David. Er ist ein Nerd – hasst es aber so genannt zu werden –, stets auf der Suche nach einer passenden Metapher und hat sein ganzes Leben der Erforschung der Epics gewidmet. Sein Ziel: Steelheart auslöschen. Um dies zu erreichen schließt er sich dem Widerstand an. Auch die anderen Charaktere, die Widerstandskämpfer, haben mich total überzeugt. Ich mochte sie alle…wobei mir Cody am besten gefallen hat. Er war der Clown der Gruppe und so Leute waren mir schon immer sympathisch. Wie bei jeder Geschichte von Sanderson ist auch hier eine Liebesgeschichte zu finden, wie immer gelingt es ihm diese dezent in die Geschichte einfließen zu lassen. Sie ist nicht der Mittelpunkt der Geschichte, aber sie ist da und mir gefällt sie gut.

    Fazit: Wie gesagt, wir mögen die gleichen Sachen: Eine Dystopie mit einem Hauch des Ungewöhnlichen, ob hier oder wo anders. Dezente, aber dennoch packende und nachvollziehbare Liebesgeschichten. Philosophische Ansätze. Charaktere mit Tiefe.


    Gut, für mich, denn so komme ich immer wieder in den Genuss seines großartigen Schreibstils. Denn ich kann es nicht anders sagen: Brandon Sanderson schreibt einfach großartig. Nach seinen Büchern bin ich immer total verwöhnt und oft brauch ich erst einmal eine stupide Serie um mich wieder auf etwas neues einlassen zu können.

  21. Cover des Buches Superhero (ISBN: 9783257237337)
    Anthony McCarten

    Superhero

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 303 Seiten

    Verlag: Diogenes (22. April 2008)

    ISBN-13: 978-3257237337

    Originaltitel: Death of a Superhero

    Übersetzung: Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié

    Preis: 12,00 €

    auch als Hardcover, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Eine Achterbahn der Gefühle


    Inhalt:

    Der 14-jährige Donald Delpe ist an Leukämie erkrankt. Über all den Therapien und ihren Nebenwirkungen, über seinen Ängsten und pubertären Wünschen, trotz der Hoffnung seiner Eltern verliert er scheinbar den Lebensmut. Dabei braucht es nur ein kleines Ereignis, um Donald ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und seinen Kampfgeist zu wecken.


    Meine Meinung:

    Anthony McCarten hat ein wirklich großartiges Buch über das Leben geschrieben. Eingeteilt in drei Akte, lernen wir den todkranken Donald kennen, der mit seinem unbefriedigenden Leben hadert und sich so sehr wünscht, vor seinem Tod seine Unschuld zu verlieren. Seine Gefühle verarbeitet er in einem Comic, den er selbst zeichnet und aus dem es immer wieder Auszüge zu lesen gibt. 


    Donalds Psychologe Adrian kommt an den Jungen mit normalen Mitteln nicht heran, also greift er zu etwas absolut Unkonventionellem, womit er einiges riskiert. Auch sein Leben läuft nicht so, wie er sich das vorgestellt hat, und er kann schließlich von dem todgeweihten Jugendlichen einiges lernen. 


    Die Probleme eines kranken Kindes betreffen die ganze Familie. So wird hier auch erzählt, wie die Eltern mit der Situation umgehen. Jeder versucht auf seine Art, damit fertig zu werden. Die Ehe muss einigen Belastungen standhalten. 


    Der Roman hat mich auf eine wahre Achterbahn der Gefühle geschickt. Er ist einerseits berührend und traurig, dann aber auch wieder humorvoll. Die schwierige Gratwanderung ist dem Autor hervorragend geglückt. 


    Mich hat dabei nur die extreme Sexlastigkeit genervt. Sicher denken Jungs in Donalds Alter häufig an Sex, aber ganz sicher auch an andere Dinge, die mir hier im 1. Akt ein wenig zu kurz kamen. 


    ★★★★☆


  22. Cover des Buches The Umbrella Academy 1 - Neue Edition (ISBN: 9783959811736)
    Gerard Way

    The Umbrella Academy 1 - Neue Edition

     (35)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Darum geht es:

    Die „Umbrella Academy“ ist eine „Familie“ aus sieben Superhelden der etwas anderen Art, allesamt im Kindsalter von einem reichen Gönner adoptiert und zu einem schlagkräftigen und noch nie gesehenen Superhelden-Team ausgebildet. Jahre später sind die Mitglieder der Umbrella Academy, von Spaceboy alias 00.01 bis zu der Violinistin Vanya aka 00.07, zerstritten und in alle Winde verstreut – bis sie der Tod ihres Ziehvaters und eine globale Bedrohung wieder vereint.


    Was für ein verrückter Comic! Und das im positiven Sinne. Die Charaktere, die Story und die Illustrationen waren echt der Hammer! Hat mir so gut gefallen, ich habe (für mich) nichts daran zu meckern. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und fand es mal erfrischend anders.

    Die sogenannten Superhelden sind eher labil, vom Leben gezeichnet und sehen sich gar nicht als solche. Aber aufgrund ihrer Fähigkeiten sind sie es eben doch: Superhelden.

    Ich kenne die Netflix Serie dazu nicht und kann da auch nichts dazu sagen, aber den Comic kann ich durchaus empfehlen.


    Es sind drei Bände erschienen und ich werde auf jeden Fall weiter lesen!


  23. Cover des Buches Winterflüstern (ISBN: 9783646602739)
    Tanja Voosen

    Winterflüstern

     (36)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Da ich bereits die anderen Titel der Autorin gelesen habe stand fest, dass ich dieses Buch auch lesen möchte… noch dazu geht die Geschichte von Herbst- und Sommerflüstern weiter. Auch wenn nur im Hintergrund. Geschrieben wird die Geschichte aus der Perspektive von Kasie

    Die Autorin hat auf alle fälle ihren wunderschönen Schreibstil beibehalten. So ist die Geschichte wieder unheimlich spannend, aufregend und natürlich romantisch.

    Ich mag es, dass die Geschichten irgendwie so echt wirken und dabei doch irgendwie magisch sind. Wobei keine Magie darin vor kommt, doch die Abenteuer die hier die Charaktere erleben sind einfach so einnehmend und verzwickt, dass man regelrecht in deren Bann gezogen wird.

    Dabei sind die Themen immer mit einem sehr tiefen Hintergrund den man aber leicht verfolgen kann. Auch sind die Kapitel sehr schön unterteilt und man kann wenn man will (wirklich nur wenn man will oder kann ;)), auch einmal eine kleine Lesepause einlegen ohne das man den Faden verlieht.

    Die Romanze darf natürlich nicht fehle. Ich find es klasse wie beide sich kennen lernen und langsam eine Beziehung zueinander aufbauen. Man kann richtig miterleben wie sich beide so langsam verlieben. Dabei wird man richtig mit gezogen und hat Herzklopfen.

    Ein weiterer Teil den ich hier einfach richtig klasse finde und der zum Teil auch das besondere in der Geschichte ausmacht, sind einfach die Charaktere. Einige davon kennt man bereits von Herbst- und Sommerflüstern. Man bekommt ein klein wenig mit, wie es bei ihnen weiter geht und sind sie sich treu geblieben.

    Kasie ist wie die anderen auch ein selbstständiger, witziger, kluger und frecher Charakter der aber auch seine schwächen hat. Ich mochte sie vom ersten Moment an da sei eine Art hat die man eben einfach nur mögen muss.

    Constantin ist genauso wie Kasie sehr einnehmend. Auch wenn er anfänglich ein klein wenig Macho-mäßig herüber kommt, entdeckt man doch schnell sein wahres Gesicht. Ich mag es dass er mit Kasie redet und nicht diese Geheimnisnummer abzieht.

     

    Fazit

    Eine wirklich tolle Fortsetzung, auch wenn es an sich keine wirkliche ist. Ich mag die Geschichte, die Charaktere und die Romanze. Es harmoniert wirklich alles miteinander, weswegen das Buch auch 5 Sterne von mir bekommt!! Und ich mich schon auf weitere Geschichten der Autorin.

  24. Cover des Buches Evil Hero - Superschurke wider Willen (ISBN: 9783522505482)
    Sandra Grauer

    Evil Hero - Superschurke wider Willen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Okay, ich gebe es zu, es gibt ein paar Schlagwörter bei Büchern, da setzt mein Verstand aus und ich MUSS das Buch einfach kaufen. Da gehören "Superhelden" und "Superschurken" dazu.
    "Evil Hero - Superschurke wider Willen" von Sandra Grauer ist jedoch kein phantastisches Jugendbuch, wie ich im ersten Augenblick dachte. Die Helden und Schurken hier kommen ganz ohne magische Fähigkeiten aus und sind ganz klassische Superhelden und Superschurken. Damit die das richtige Verhalten von Grund auf lernen, gibt es die Scola - die Schule für angehende Superhelden - und die Evil Äcädemy für zukünftige Superschurken und ihre Handlanger.

    Zum Inhalt:
    Als sein Vater, der Superheld Eagleman, ermordet wird, will der 14-jährige John unbedingt seinen Mörder zur Rechenschaft ziehen und die Identität von Eaglemans Erzfeind The Rockstar aufdecken. Dafür schreibt er sich an der Evil Äcädemy ein, um hier hinter das Geheimnis von The Rockstar zu kommen. Doch das ist nicht so einfach, wenn man von schurkischer Etikette, Superwaffen, schurkischen Kampfkünsten und allem anderen keine Ahnung hat und seine eigene geheime Identität hat. Zum Glück helfen ihm Max und Serena - doch kann er ihnen auch noch trauen, wenn sie erfahren, wer sein Vater ist?

    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat mir richtig Spaß gemacht. Ich habe es nur deshalb nicht noch letzte Nacht durchgelesen, weil mir irgendwann fast die Augen vor Müdigkeit zugefallen sind. Ich war total begeistert von der Grundidee des Buchs mit den Internaten für Superhelden und Superschurken und dass sich der Sohn eines ermordeten Superhelden bei den angehenden Superschurken einschleicht, um sich am Mörder seines Vaters zu rächen. Aber auch all die kleinen Details, der Unterricht, die Lehrer und Mitschüler, die Schulen, Masken, Tarnidentitäten und Co. haben mir richtig gut gefallen. Und dann der schurkische Weihnachtsbaum! Einfach klasse!
    John ist eine sehr sympathische Hauptfigur, mit der man sich als Leser gut identifizieren und mitfiebern kann. Aber auch Serena, die Tochter von Dr. Nitro, und Max, den Sohn von Hell Girl sind sehr sympathisch. Ich fand auch die Moral hinter der Geschichte, dass es kein Schwarz und Weiß gibt, in den Helden auch etwas Böses und in den Schurken etwas Gutes steckt, super. Man könnte fast sagen, Superheld und Superschurke sind so etwas wie Jobs und welchen man bekommt, hängt etwas mit der eigenen Familientradition und Zufall zusammen.
    Ich muss gestehen, ich habe nach dem Beenden des Buchs sofort nach einer Fortsetzung gegoogelt, und war ganz enttäuscht, dass es bislang keinen 2. Band gibt. Bitte, Frau Grauer, schreiben Sie die Geschichte des Evil Hero weiter!

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