Bücher mit dem Tag "surfen"
112 Bücher
- John Strelecky
Wiedersehen im Café am Rande der Welt
(269)Aktuelle Rezension von: winddoorsDieses Buch "Wiedersehen im cafe' am Rande der Welt ist eine Folgegeschichte von " Das Cafe' am Rande der Welt".
Einst war der Hauptprotoganist ein gestressten Manager, heute führt er ein ausgeglichenes und glückliches Leben.
Es sind seitdem zehn Jahre vergangen.Die Atmosphäre im Cafe' vermittelt Ruhe und Gelassenheit. Auch dieses Buch ist wieder liebevoll illustriert.
John jährt zurück ins Cafe' am Rande der Welt allerdings auf Hawaii und Jessica ist das erste Mal hier. Dieses Mal ist John nicht die Hauptperson.
Wundervolle Weisheiten machen Dieses Büchlein einzigartig. Mir hat es besser gefallen als das Erste. Wunderbar zum Nachdenken über den Sinn des Lebens.
Eine schöne kurzweilige Geschichte und viele Tipps für ein leichteres Leben.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und vergebe diesmal insgesamt fünf Sterne.Teilen Weitere Rezensionen
- Audrey Carlan
Calendar Girl - Ersehnt (Calendar Girl Quartal 4)
(505)Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebtIn den Herbstmonaten Oktober, November und Dezember ist Mia nun frei. Keine Männer mehr - keine Aufträge. Doch ganz glücklich darf sie nicht in die Zukunft blicken. Die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen … wenn auch nicht unmittelbar bei ihrem Leben, so hat es doch Einfluss auf ihren Alltag.
auch im letzten Band war ich begeistert von der Erzählweise der Erzählerin und konnte das Buch nur schlecht zur Seite legen. Nun stehen alle vier Bänder in meinem Regal und ich bin etwas traurig, das neue Jahr ohne Mia zu starten. - Lilly Lucas
This could be love
(597)Aktuelle Rezension von: Carl-LiestLilly Lucas ist uns bekannt als deutsche Romance-Autorin, vor allem im NA Bereich. Ich mochte ihre Green Valley Reihe. "This could be love" ist nun der Auftakt zu einer Hawai Love Reihe.
Wie begleiten die junge deutsche Tennisspielerin Louisa, ein absoluter Shootingstar auf dem Weg zur Weltspitze, Nach einer schweren Verletzung im Vorjahr fährt sie zu ihrer Patentante Kay nach Hawaii, die wie ihre Mutter eine ehemalige Weltklassespielerin ist. Kay hat dort eine Tenniseliteschmiede aufgebaut und Louisa soll sich dort auf ihr Comeback in drei Wochen bei den US Open vorbereiten. Louisa lernt schon am ersten Tag deren Surfer-Nachbar Vince und seine Schwester Laurie kennen, doch Louisas Fokus ist nur auf ihrem Comeback, oder doch nicht?
Ich bin sehr happy, dass es inzwischen eine ganze Reihe erfolgreicher deutscher Autor*innen im Romance-Sektor gibt und mag auch Lilly Lucas gerne, doch mit diesem Auftakt von Lilly Lucas bin ich nicht so recht warn geworden. Mir war das Ganze etwas zu flach und vorhersehbar und auch die Ausarbeitung der Charaktere war für mich zu oberflächlich. Nichtsdestotrotz haben wir hier eine nette, leichte Sommerlektüre und wem das Setting gut gefällt, der hat sicherlich auch Spaß, den weiteren Bänden zu folgen, in denen es um weitere Liebesgeschichten im neuen Freundeskreis von Louisa geht
- Julie Kagawa
Talon - Drachenzeit
(774)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenEmber und ihr Bruder Dante sind Drachen, die zu Organisation Talon gehören. Bevor sie vollwertige Mitglieder werden, müssen sie ihre Ausbildung abschließen. Ihre Aufgabe: Einen Sommer lang unter Menschen leben, sich anpassen und dabei nicht auffallen. Insbesondere der Heilige Georgsorden, die Todfeinde der Drachen, dürfen nichts von ihrem Aufenthalt in der auserwählten Kleinstadt erfahren. Doch Ember will eigentlich auch nur surfen und ihre Freiheit genießen. Schwierig, da Talon anderes im Sinn hat und dann ist da auch noch Garret, der hübsche Kerl. Ember fühlt sich sehr zu ihm hingezogen, doch Garret ist eigentlich ein Mitglied des Ordens...
Unverständlichereweise habe ich dieses Buch lange auf meinem Stapel gehabt. Wahrscheinlich, weil mir Plötzlich Fee nur mittelgut gefallen hat. Aber das mir der Auftakt der Reihe so gut gefallen würde, habe ich anfangs nicht gedacht!
Ember ist eine echt coole Protagonistin. Sie ist ehrgeizig, schlau und definitiv nicht auf den Mund gefallen. Sie hinterfragt sämtliche Autoritätspersonen, allerdings wirkt sie nicht aufmüpfig, sondern eher kritisch. Es ist interessant zu lesen, wie sie Talon hinterfragt und dabei ihr Leben projiziert. Neben der schwierigen Situation mit der Organisation und ihrem Bruder, welcher Talon verfallen ist, versucht sie dennoch ein Gleichgewicht zu finden. Sie ist auf der Suche nach sich selbst und dabei will sie nuemanden schaden. Ihre Freundlichkeit und auch ihr Mut fand ich erfrischend und einfach großartig.
Dann ist da noch Garret, der Ordenskrieger, dessen oberste Priorität es ist die Drachen der Talon-Organisation auszuschalten. Er lebt für seine Überzeugung und setzt alles daran, die Ziele auszuschalten. Doch auch er gerät ins Wanken, als er auf Ember trifft. Sie ist das vermeintliche Zielobjekt, wo es gilt herauszufinden, ob sie ein Drache ist, doch er verliebt sich in ihre sympathische und starke Art und kann sich nicht vorstellen, dass sie einer ist. Und selbst wenn, sie kann kein teuflisches Wesen sein, er beginnt zu zweifeln und ist innerlich zerrissen. Seine Gedanken und Handlungen konnte ich ebenfalls durchweg nachvollziehen. Die Verbindung zu Ember fand ich realistisch dargestellt und das Knistern zwischen den beiden hat seine Wirkung beim Lesen nicht verfehlt.
Dann gibt es noch Riley, den Einzelgänger und Dante, Embers Bruder. Auch die beiden sind unglaublich gut ausgearbeitet und realistisch. Direkt sympathisch sind sie mir nicht, wobei ich Dante am Anfang schon mehr mochte... Generell sind die Charaktere gut getroffen.
Das Setting und die Drachen sind ebenfalls bildhaft dargestellt. Man kann sich beim Lesen genau vorstellen, was passiert. Insbesondere, da gutes Augenmerk auf Talon und den Orden gerichtet wird. Man lernt auch Mitglieder beider Organisationen kennen und kommt nicht umhin, sie sympathisch oder furchtbar zu finden. Vermitteln beide ein wenig den Eindruck einer Sekte.
Die Handlung hat flott begonnen und hat sich gut gesteigert. Es werden sämtliche Emotionen von Heimeligkeit, Wut, Trauer, Liebe, Freundschaft bishin zu Loyalität beleuchtet. Der Schreibstil ist angenehm und man sprintet nur so durch die Geschichte.
Es ist unglaublich fies, wie Band eins aufhört. Man ist mittendrin in den Geheimnissen von Talon und dem Orden und es ist klar, dass es ab Band zwei noch gefährlicher wird. Ich kann es also kaum erwarten Band zwei zu lesen.
Es überrascht nicht, dass ich hier eine Leseempfehlung für Fantasyliebhaber ausspreche, die gegen etwas Romance nichts einzuwenden haben 🐲
- L. J. Shen
Scandal Love
(262)Aktuelle Rezension von: ZeilenprismaDie „Sinners of Saints“-Reihe geht mit „Scandal Love“ in die dritte Runde, und dieses Mal dreht sich die Geschichte um Trent und Edie. Erneut hat mich L. J. Shen mit ihrem Schreibstil direkt in die Geschichte der beiden hineingezogen und dort gehalten.
Trent ist ein Single Dad und, mit Ausnahme seiner süßen Tochter Luna, eher kalt und ernst. In den vorherigen Teilen war er für mich nicht besonders präsent, doch seine Hingabe zu seiner Tochter zieht sich konsequent durch die Geschichten, sodass er mich in diesem Teil schnell für sich gewinnen konnte. Edie hingegen ist ein ganzes Stück jünger und wurde charakterlich als perfekter Gegenpart angelegt. Sie ist entspannt und hat auf den zweiten Blick mehr Tiefe (aus Gründen, die ich nicht Spoilern möchte) zu bieten. Luna ist mein absolutes Highlight der Geschichte. Seitdem sie von ihrer Mutter verlassen wurde, spricht sie nicht mehr, und es war unglaublich herzerwärmend zu sehen, wie sie und Edie eine so besondere Verbindung aufbauen. Auch die Entwicklung der drei zu einer Einheit hat mir sehr gefallen.
Bis auf ein bis zwei kleine Längen hatte ich eine wunderbare Lesezeit mit diesem Teil und freue mich schon sehr auf den nächsten Band „Broken Love“.
Abschließend möchte ich noch die erneut wunderschöne Gestaltung des Buches hervorheben, die mir wieder sehr gut gefallen hat.
Wertung: 4,5/5
*Rezensionsexemplar* - Antje Babendererde
Indigosommer
(525)Aktuelle Rezension von: rose7474Dieses Jugendbuch konnte mich gleich in seinen Bann ziehen und wollte das Buch ungern aus der Hand legen. Die Charaktere im Buch mochte ich gern und es brachte mich in sommerliche Stimmung. Nett für die Sommerzeit auch wenn manches etwas vorhersehbar war.
Da mir "Libellensommer" etwas besser gefallen hat vergeblich ich 4 Sterne.
Ich denke wenn man mehrere Jugendromane von Antje Babendererde liest wiederholt sich manches. Jedoch nett für zwischendurch.
- Kristina Moninger
One Second to Love (Breaking Waves 1)
(352)Aktuelle Rezension von: RheaWinterHandlung
Fünf Freundinnen verbringen ihre Sommer zusammen auf der Insel Harbour Bridge, seit sie sich in einem Surfkurs kennengelernt haben: Avery, Odina, Lee, Isabella und der Teenie-Filmstar Josie. Trotz der idyllischen Umgebung und ihrer engen Beziehung brechen bald die ersten Konflikte aus und nach einem Streit auf einem Festival verschwindet Josie auf einmal spurlos...
"One Second to Love" erzählt Averys Geschichte, die mittlerweile zwar ein berühmter Rockstar ist, sich aber ausgebrannt fühlt und im Ferienhaus ihrer Familie auf Harbour Bridge Ruhe finden will. Das ist gar nicht mal so einfach, denn als Avery auf Odina trifft bricht auf einmal Josies Verschwinden zehn Jahre zuvor wie unaufhaltsame Welle über sie herein. Zudem taucht ihr On-Off-Lover und Bandkollege Jake auf der Insel auf, obwohl er inzwischen mit einer anderen verheiratet ist. Wird Avery nach so langer Zeit endlich mehr über Josies geheimnisvolles Verschwinden erfahren und gibt es für sie und Jake trotz aller Widerstände vielleicht doch noch ein Happy End?
Ich fand die Handlung sehr spannend und es war genau die richtige Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und Freundschaftssaga.
Charaktere
Die Hauptcharaktere im ersten Band sind Avery und Jake, die Rockstars und On-Off-Lover aus der Band. Beide haben ihre guten und schlechten Seiten, so zweifelt Avery zum Beispiel häufig an sich selbst, hört nicht richtig zu und hat Probleme, Menschen zu vertrauen. Allerdings ist sie auch eine loyale Freundin, kann sich durchkämpfen und hat das Herz am rechten Fleck.
Jake ist zunächst ein ungestümer Frauenheld und verletzt immer wieder Averys Gefühle, verändert sich aber gegen Ende des Buchs zum Positiven.
IT-Faktor
Der Schauplatz, die Insel Harbour Bridge, die von den Outer Banks in Florida inspiriert wurde, verleiht dem Buch eine ganz besondere Atmosphäre. - Lilly Lucas
This could be forever
(193)Aktuelle Rezension von: GeerthiEndlich wieder Hawaii-Feeling! 🌺 Nach den ersten beiden Bänden der ‘Hawaii Love’-Reihe konnte ich «This Could Be Forever» kaum erwarten. Und auch diesmal hat mich Lilly Lucas komplett wieder verzaubert 😍
Dieses Mal begleiten wir Millie, die als Ersatzregisseurin für eine Netflix-Doku einspringt. Der Haken? In dem Doku geht es um ihren Ex-Freundin Griffin Chipman und die Dreharbeiten laufen mit ihm. Die Funken und Fetzen fliegen sofort, obwohl sie eigentlich das Private mit dem Beruflichen trennen wollte. Die Dynamik zwischen den beiden ist so intensiv, dass man das Knistern von Anfang an spürt. Auch wenn ich sie manchmal schütteln und zur Aussprache zwingen wollte, hat Lilly Lucas den Spannungsbogen perfekt gehalten.
Es ist eine wunderschöne Geschichte über zweite Chancen und die Frage, ob man Privates und Berufliches wirklich trennen kann. Besonders Millies emotionale Reise hat mich tief berührt.
Das Setting ist so schön beschrieben, dass ich beim Lesen förmlich das Salz auf der Haut und den Sand zwischen den Zehen spüren konnte. Ein absolutes Wohlfühl-Highlight mit Fernweh-Garantie! «This Could be Forever» verdient definitiv die vollen 5 Sterne! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
- Lilly Lucas
This could be home
(286)Aktuelle Rezension von: GeerthiEndlich zurück auf Hawaii! Nach dem tollen Auftakt der Hawaii-Love-Reihe habe ich sehnsüchtig auf «This Could Be Home» gewartet und was soll ich sagen? Lilly Lucas hat mich erneut absolut verzaubert!!
In diesem Band begleiten wir Laurie, die einen grossen Traum hat eine Rettungsschwimmerin zu werden. Dass sie kaum Erfahrung hat, hält ihren Ehrgeiz nicht auf, doch der Start ist holpriger als gedacht. Ausgerechnet Tristan, Chips Bruder, wird ihr zugeteilt. Das Blöde ist, dass sie sich anfangs absolut nicht ausstehen können!
Ich habe diese Enemies-to-Lovers-Story geliebt. Die Chemie zwischen Laurie und Tristan ist sehr greifbar und Lilly Lucas schafft es meisterhaft, die tiefe Emotionalität der beiden einzufangen. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Arbeit der Rettungsschwimmer integriert wurde. Man merkt die genaue Recherche in jeder Zeile der Autorin.
Das Setting ist so schön beschrieben, dass ich beim Lesen förmlich den Sand zwischen den Zehen und das Salz auf der Haut spüren konnte. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, packend und macht es unmöglich, das Buch zur Seite zu legen.
Für mich war es ein absolutes Wohlfühl-Highlight, das Fernweh garantiert! «This Could be Home» verdient definitiv volle 5 Punkte! Ich kann den nächsten Band kaum erwarten! 📚🌺
- Franziska Jebens
Immer am Meer entlang
(130)Aktuelle Rezension von: EllaH„Immer am Meer entlang“ ist aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben.
Inhalt
Seit ihrer Kindheit träumt Josie davon, mit einem alten Bulli quer durch Europa zu fahren – immer am Meer entlang. Nur sie selbst. Doch schon bald trifft sie auf Paul, einen spontanen Reisenden mit einer Reifenpanne. Auf ihren Roadtrips kreuzen sich ihre Wege immer wieder, erst zufällig, dann absichtlich. Unterwegs hinterlassen sie sich kleine Botschaften und Geschenke, durch welche sie sich gegenseitig und sich selbst besser kennenlernen.
FazitEine wunderschöne, leichte Sommerlektüre. Man wird ans Meer versetzt und reist quer durch Europa - immer am Meer entlang. Man entdeckt wunderschöne Buchten und Küsten. Ein Roman mit ganz viel Gefühl und Urlaubsatmosphäre. Das Fernweh lässt nicht lange auf sich warten.
- Lucy Clarke
The Surf House
(297)Aktuelle Rezension von: mamenuMeine Meinung
Der Thriller The Surf House von Lucy Clarke entführt Leserinnen und Leser an die sonnigen Küsten Marokkos – doch hinter der idyllischen Surfkulisse verbirgt sich eine zunehmend düstere Geschichte.
Im Mittelpunkt steht Bea, die mit einer Auszeit in Marrakesch ihr Leben neu ordnen möchte. Nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen der Stadt steht sie jedoch plötzlich ohne Geld und Ausweis da. Als sie die Möglichkeit bekommt, in einem Surfhotel an den langen, goldenen Stränden Marokkos zu arbeiten, scheint das wie ein glücklicher Zufall. Die Atmosphäre wirkt zunächst fast paradiesisch: kristallklares Meer, beeindruckende Sonnenuntergänge über roten Klippen und eine entspannte Community aus Surfern und Yogis. Doch die Idylle beginnt zu bröckeln, als Bea von einer verschwundenen Urlauberin hört – und schließlich sogar eine Leiche angespült wird.
Besonders gut gefallen hat mir der bildhafte und angenehme Schreibstil der Autorin. Lucy Clarke schafft es, das Setting sehr lebendig darzustellen. Man kann sich die Strände, das Meer und die Stimmung im Surfhaus beim Lesen sehr gut vorstellen.
Der Einstieg in die Geschichte war für mich allerdings etwas ruhig und noch nicht besonders spannend. Erst etwa ab der Mitte nimmt die Handlung deutlich mehr Fahrt auf. Ab diesem Punkt wird die Geschichte immer fesselnder und die Spannung steigt spürbar.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass das Thema Surfen sehr viel Raum einnimmt. Teilweise hat das den Spannungsaufbau etwas gebremst. Außerdem wirkten einige dramatische Entwicklungen auf mich etwas überzogen.
Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten. Die Mischung aus Urlaubsatmosphäre, Geheimnissen und Thriller-Elementen funktioniert gut und sorgt für eine spannende Geschichte mit besonderem Setting.
Ein atmosphärischer Thriller mit tollem Setting und einem sehr angenehmen Schreibstil. Der Anfang ist etwas langsamer und das Surfthema nimmt viel Raum ein, aber ab der Mitte wird die Geschichte deutlich spannender. Insgesamt ein lesenswertes Buch.
- Meike Werkmeister
Über dem Meer tanzt das Licht
(140)Aktuelle Rezension von: Fanti2412In diesem Roman erleben wir Maria, die bereits in „Sterne sieht man nur im Dunkeln“ eine größere Rolle gespielt hat, als Hauptprotagonistin.
Maria ist einige Jahre durch die Welt gereist und hat sich zwischenzeitlich auf Norderney niedergelassen. Nach dem Tod ihrer Mutter blieb sie dort und hat das Café „Strandmuschel“ eröffnet. Sie ist Mutter zweier Töchter, Morlen (12) und dem Kleinkind Hannah. Mit Morlens Vater ist sie nicht zusammen sondern lebt mit dem Surflehrer Simon, der auch Hannahs Vater ist, zusammen.
Maria hat aktuell mit mehreren Dingen zu kämpfen. Sie müsste das Haus ihrer Mutter ausräumen und verkaufen, da sie Geld braucht, ihre Tochter Morlen beginnt mit der Pubertät und verhält sich etwas „zickig“ und dann kommt auch noch ihr Lebensgefährte Simon mit seinen Plänen, mit der kleinen Tochter Hannah eine Vater-Tochter-Tour mit dem Campingbus zu unternehmen. Maria versteht die Welt nicht mehr, akzeptiert aber Simons Wunsch, diese Tour mit Hannah machen zu wollen, auch wenn sie die beiden sehr vermissen wird.
Als dann auch noch Morlen plötzlich beschließt, den Sommer bei und mit ihrem Vater zu verbringen, hat Maria plötzlich mehr Zeit als ihr lieb ist.
Sie beschäftigt sich trotz allem mit ihrer Beziehung zu Morlen und auch mit dem Haus ihrer Mutter. Da an ihrem Café einige Reparaturen anstehen, braucht sie Geld und müsste das Haus eigentlich verkaufen. Doch Maria ist emotional diesbezüglich sehr zerrissen, denn sie wuchs dort auf und auch Morlen liebt das Haus ihrer Oma.
Die Aufräumarbeiten in dem Haus nehmen Maria sehr mit, denn es werden so viele Erinnerungen wach. Und dann findet sie auch noch Tagebücher ihrer Mutter, die sie sehr aufwühlen und in denen sie sich endlich einen Hinweis auf ihren Vater erhofft, den sie bis heute nicht kennt.
Auch wenn Marias Gefühlslage sehr angespannt ist, hat es mir Freude gemacht, Maria zu begleiten, die uns ihre Geschichte in der Ich-Form erzählt.
Der Autorin gelingt es gut, Marias Emotionen darzustellen und dabei aber auch eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen und nicht nur in Problemen zu graben.
Dennoch habe ich auch sehr mit Maria gelitten, die sich mit den vielen Dingen auseinandersetzen muss. Sie vermisst Simon und Hannah und stellt irgendwann sogar ihre Beziehung in Frage, als Simon sich immer seltener von seiner Tour aus bei ihr meldet. Morlen zickt rum und geht dann zu ihrem Vater, sie hat Geldsorgen, erlebt eine emotionale Achterbahn in Bezug auf ihre Mutter und deren Haus und dann taucht auch noch ein anderer Mann auf, der ganz offensichtlich Interesse an ihr hat. Da ist so einiges los in Marias Leben.
Daneben beschreibt die Autorin ganz wunderbar die Schönheiten der Insel Norderney. Ich hörte das Meer rauschen und war gedanklich und vor meinem inneren Auge oft am Strand, sah den Wellen zu und spürte den Wind in den Haaren.
Neben Maria gibt es noch einige wichtige Figuren und alle sind der Autorin gut gelungen. Sie sind realistisch dargestellt, facettenreich und bereichern die Geschichte.
Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen Gespräche zwischen Maria und ihrer Freundin Toni, die plötzlich auf der Insel auftaucht. Die beiden kennen sich von ihren vielen gemeinsamen Reisen durch die Welt und Toni kannte in früheren Jahren auch Simon.
Meike Werkmeister berührt in diesem Roman viele Themen, die im Leben so vorkommen könnten. Da geht es um Lebensplanung, Lebensträume, Liebesbeziehungen, pubertierende Kinder und Familienbande.
Ein bunter Themenmix, der vielfältige Emotionen auslöst, nachdenklich macht aber auch unterhaltsam und gefühlvoll dargestellt ist.
„Über dem Meer tanzt das Licht“ hat mich mit seiner emotionalen Geschichte berührt und seinem schönen Setting Urlaubsfeeling ausgelöst. Eine Leseempfehlung nicht nur für Norderney-Fans!
Fazit: 5 von 5 Sternen
© https://fanti2412.blogspot.com
- Kristina Moninger
Two Lives to Rise (Breaking Waves 2)
(208)Aktuelle Rezension von: maya126Ich fand das Buch richtig gut. Die Geschichte hat mich sofort gepackt, und ich wollte ständig weiterlesen, weil es einfach so spannend war. Besonders die Entwicklung der Handlung hat mich total mitgerissen. Jetzt bin ich mega gespannt darauf, was genau mit Josie passiert ist! Insgesamt ein sehr fesselndes Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte.
- Kristina Moninger
Four Secrets to Share (Breaking Waves 4)
(173)Aktuelle Rezension von: Geerthi«Four Secrets to Share» ist der vierte Band der Breaking Waves-Reihe von Kristina Moninger und nicht unbedingt das Stärkste.
Wir kehren zurück auf die atmosphärische Insel vor South Carolina, an den Ort, der für Avery, Isabella, Odina, Lee und Josie einst vom Surfer-Paradies zum Albtraum wurde.
In diesem Band steht Lee im Mittelpunkt, deren Perspektive in einem Wechselspiel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird. Lee kämpft in diesem Teil nicht nur mit ihren Gefühlen für Parker, sondern auch mit bedrohlichen Schatten aus der Vergangenheit.
Obwohl die Drohungen rund um Josies Verschwinden die Nerven anspannen sollten, wollte der Funke bei mir nicht überspringen. Das lag vor allem an Lee selbst, zu der ich schon seit Band 1 keinen Draht fand. Die Dynamik zwischen den Charakteren litt unter einer frustrierenden Sprachlosigkeit. Das Schlimmste? Das Ende. Anstatt die Puzzleteile zusammenzufügen, liess mich das Buch mit vielen offenen Fragen im Regen stehen. Dass ausgerechnet die lang ersehnte Auflösung so vage bleibt, fühlt sich nach der gemeinsamen Reise wie ein Schlag ins Gesicht an. Ein solider Abschluss sieht anders für mich aus. Schade um das verschenkte Potenzial! Aus diesen Gründen kann ich nur 3 von 5 Sternen geben…⭐️⭐️⭐️
- Robin Benway
Emmy & Oliver
(116)Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101Robin Benway hat hier ein ganz besonderes Jugendbuch (das auch von Erwachsenen, ich bin 27, sehr gut gelesen werden kann) geschaffen. Die Charaktere und ihre Sorgen und Gedanken sind toll beschrieben und hauchen der Story so viel Leben ein. Die beiden Hauptpersonen sind die 17-jährigen Kindheitsfreunde Oliver (der als 7-Jähriger von seinem Vater entführt wurde) und Emmy (die Tochter der Nachbarn). Die Geschichte hat keine unglaublich dramatischen Wendungen aber zeigt auf eindrückliche Weise mit welchen Herausforderungen eine Freundschaft und die Beziehung zu den Eltern verbunden sein kann. Einfach schön zu lesen!
- Taylor Jenkins Reid
Malibu Rising
(300)Aktuelle Rezension von: StoriesToBeRememberedDas war erst mein zweites Buch von Taylor Jenkins Reid, aber ich bin jetzt schon gespannt auf mein nächstes! Beide Bücher haben mir so gut gefallen, dass ich seitdem, immer wieder an sie denken muss. Die Art und Weise, wie sie Geschichten von gebrochenen Menschen erzählt und es dennoch schafft, einem die Hoffnung zu geben, dass am Ende alles gut wird, obwohl all diese schrecklichen Dinge passiert sind, ist einfach bemerkenswert. Es überrascht mich wirklich jedes Mal, wie sehr ich mich in ihren Geschichten und Figuren verliere und wie real ihre Charaktere dabei wirken. Die Menschen, die Dinge, die ihnen widerfahren und die Art, wie nicht immer alles so läuft, wie sie es sich erhofft haben – das ist das Leben in seiner wahrhaftigsten Form. Und deshalb fühlen sich diese Geschichten wie das echte Leben an, mit all seinen Höhen und Tiefen, Umwegen und Wendungen. Und ich glaube, letztendlich ist es genau das, was ich so sehr an ihnen liebe. Dass sie, die Figuren und ihre Handlungen, unvollkommen sind, so wie wir.
Die Rivas sind eine imperfekte Familie, die versucht hat, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Und auch wenn sie äußerlich alles haben, was man sich nur wünschen kann, heißt das nicht unbedingt, dass sie mit diesem Leben glücklich sind. Mein Herz ist für sie gebrochen, besonders für Nina, und am Ende kamen mir die Tränen. Die Art und Weise, wie die Geschwister füreinander sorgten, war wirklich wunderschön und zeigt, worum es in einer Familie wirklich geht. Die Atmosphäre des Buches war perfekt für den Sommer, und ich konnte mir Malibu und seinen Strand lebhaft vorstellen. Ich würde gerade nichts lieber tun, als mir ein Surfbrett zu schnappen und eine Runde zu surfen🌊
- Nena Siara
Zwischen uns das Meer: Zion & Lia
(34)Aktuelle Rezension von: Lesefreak95Der junge Zion ist ein leidenschaftlicher Surfer und angehender Tierarzt. Als er nach einem Surftrip einen jungen Hund im Meer entdeckt, rettet er ihn und bringt ihn direktzum Tierarzt. Der junge Hund trägt an seinem Halsband eine Nachricht. Eines Tages lernt Zion am Strand die junge Lia kennen und fühlt sich zu ihr hingezogen. Lia ist jedoch distanziert und mag keine Surfer. Ob er einen Weg in ihr Herz findet?
Nena hat sich mit ihrer Geschichte eine spannende und interessante Surfergeschichte geschrieben, die einen dazu einlädt neugierig weiterzulesen. Die Geschichte wurde gut recherchiert und ist flüssig geschrieben.
Zion ist so ein fleißiger und zielstrebiger junger Mann, dessen Liebe zu Tieren grenzenlos scheint. Das er am Ball bleibt und nicht aufgibt, um Lia´s Herz zu gewinnen, zeigt von starker Willenskraft. Außerdem finde ich sein Einfühlungsvermögen toll. Zu keiner Zeit bedrenkt er Lia und zwingt sie, irgendetwas zu tun, was sie nicht möchte. Mit Lia hatte ich zu Beginn so meine Schwierigkeiten, aber nach und nach kann ich sie verstehen, warum sie so distanziert ist. Sie macht sich immer so einen Kopf anstatt das Leben zu genießen, erst durch Zion schafft sie es wieder ihr Leben zu genießen.
Es ist eine unglaublich schöne Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, als auch Geheimnissen, die sich zu entdecken lohnen.
- Andreas Brendt
Boarderlines
(89)Aktuelle Rezension von: SosaTopicDer Autor zeigt eindrucksvoll was möglich ist, wenn man nur seinen Träumen folgt. Ein Leben, das sich um das Surfen dreht - wer wünscht sich das nicht?
Das Buch war durch seine leichte, humorvolle Schreibweise schnell verschlungen. Es liest sich eher wie eine Biographie - stellenweise etwas zu sehr. Aber man kann nicht anders als sich mitreißen lassen, selbst wenn man selbst nicht surft. - Natasha Ngan
Alba & Seven
(117)Aktuelle Rezension von: bookfox2Die Grundidee fand ich wirklich gut, allerdings ist der deutsche Untertitel ABSOLUT UNPASSEND. Also bei "Vertraue niemals der Erinnerung" dachte ich, es geht darum, dass Alba z.B. falsche Erinnerungen hat etc. Das Thema mit manipulierten Erinnerungen taucht ja dann nur am Rand auf, ist zwar total wichtig, aber hätte VIEL mehr in den Mittelpunkt gehört. Welche Auswirkungen das haben kann etc.
Auch ist mir weiterhin nicht ganz klar geworden, warum genau Erinnerungen so wertvoll sind, wenn man mit ihnen handelt? Verliert die Person denn dann die Erinnerung dran? Kann ja eigentlich nicht sein, dann würde man ja schöne Momente nicht abspeichern, oder doch? Also hier war viel Potential aber die Liebesgeschichte dann zu sehr im Vordergrund. - Janne Mommsen
Das kleine Friesencafé
(93)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Während ich bei 35 Grad Hitze im abgedunkelten Zimmer sitze, weht eine frische Meeresbrise aus diesem Buch heran und hebt die Sehnsucht nach Füßen, die im kühlen Wasser baden dürfen, nach gutem Kuchen und der sympatischen norddeutschen Art.
Selbst wenn man bereits nach wenigen Seiten ahnt, wie das Buch enden wird, ist das kein Grund, dieses gelangweilt zur Seite zu legen. So leicht und locker-flüssig liest sich der Stoff, dass man förmlich den Tee und das Salzwasser riechen kann.
Und löst - wie gesagt - Fernweh aus - Fernweh nach einem Ort, wo ich mich so fühlen kann wie Julia es im Buch beschrieb:
"Jeden Morgen hatte sie das Gefühl, am richtigen Ort aufzuwachen , und freute sich auf alles, was am Tag kommen würde. Hier auf der Insel war es eine andere Dimension. Hier stimmte alles, sie wusste, warum sie hier war und sie sah, was sie bewirkte."
Es gibt nichts wunderbareres als am richtigen Ort mit den für einen passenden Menschen den Traum seines Lebens zu leben - und nebenbei die Liebe wieder zu entdecken - selbst im hohen Alter.
Ich bedanke mich von Herzen für die entspannte Zeit, die mir die ungewöhnliche Junihitze versüßte.
- Alexander Oetker
Retour
(111)Aktuelle Rezension von: Bianca_SchadeSchwierig...
Mir geht der Commissaire sowas von auf die Nerven. Ich mag die Beschreibungen der Natur, dass Meer...
Ich mag nicht wie Luc dargestellt wird.
Er ist ein rauchender Gutmensch, aber auch das trifft es nicht ganz. Ich will nicht sagen er ist ein Frauenheld, aber das trifft es schon ein wenig, sehr...
Ich bezweifel das ich diese Reihe weiterlesen werde
Was bin ich froh, dass ich es aus unserer Bücherei ausgeliehen habe.
Falls mir mal langweilig ist, kann ich die anderen Bände ja ausleihen...
Ein Stern für die Landschaft
Ein Stern das ich es beendet habe
Ein Stern weil ich Anouk mag
- Holly Hepburn
Heute Abend in der Eisdiele am Meer
(16)Aktuelle Rezension von: Bluesky_13MEINE MEINUNG
Gina reist zu ihren Großeltern nach Cornwall, weil der Großvater sich das Bein gebrochen hatte. Sie lässt in London alles stehen und liegen und will für drei Monate dort bleiben um zu helfen. Nun will sie ihren Nonno überzeugen, das sie durchaus in der Lage ist die Eisherstellung für ihn zu übernehmen. Die Nonna weiß auch über diese Pläne Bescheid und natürlich auch darüber, das sie neue Eissorten ausprobieren wollten. Da ist der Großvater komplett dagegen.
Gina trifft dort auch auf ihren Jugendfreund Ben und mit ihm organisiert sie dann für das Kino ein Event, weil es ihr leid tut, wie verlottert das Kino aussieht.
Als sich zwischen Ben und Gina mehr anbahnt, reist überraschend ihr Verlobter aus London an.
Die Autorin entführt uns hier in eine tolle Geschichte, in der wir sehen, wie wichtig Familie ist. Aber auch die Erinnerungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und so auch die von Gina.
Es ist schön, wie sie hier in Erinnerungen aufgeht und wie sie sich auch einen Kopf um das damals so beliebte Kino macht.
Man sieht, das Gina gerne bereit ist zu helfen, ohne dabei auf ihre Bedürfnisse zu achten.
Es liest sich alles sehr zügig und der Schreibstil ist hier sehr angenehm. Man entschwindet hier in die Jugendzeit von Gina und fühlt sich auch sofort in seine eigene Jugend zurückversetzt.
Das ganze ist mir dann doch gerne die vollen 5 Sterne wert, da ich mich hier gut unterhalten fühlte.
Da bekommt man beim lesen schon große Lust auf richtig gutes Eis und das ist doch schon mal eine gute Einstimmung auf die anstehende Saison
- Frederick Kohner
Gidget. Mein Sommer in Malibu
(72)Aktuelle Rezension von: UllasLeseeckeMeine Meinung:
Dieses Buch hat der Autor im Jahr 1957 für seine Tochter geschrieben. In diesem Jahr wurde es neu aufgelegt und es lässt sich wunderbar lesen. Ich glaube nicht, dass ich eine alte Ausgabe dieses Buches gefunden und gelesen hätte. Aber so bekam ich die Möglichkeit, zu erfahren, wie seine Tochter eine hervorragende Surferin wurde. Die Leidenschaft entwickelte sich ganz zufällig, aber dann hatte es sie gepackt und wie ich gelesen habe, lebt besagte Tochter heute noch in Kalifornien, in der Nähe eines Strandes.
Fazit:
Ein leicht zu lesendes Buch, dass einiges über das Zeitgeschehen von vor 66 Jahren weitergibt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
- Jenn Bennett
Annähernd Alex
(84)Aktuelle Rezension von: Luna0501Nachdem ich “Unter dem Zelt der Sterne” so geliebt habe, griff ich gleich zu einem älteren Buch von Jenn Bennett, das sich noch auf meinem Sub befand und siehe da “Annähernd Alex” verzauberte mich fast noch mehr.
Manchmal bin ich doch überrascht, wie sehr Klappentexte täuschen können – und genau das freut mich dann immer. Als ich zu “Annähernd Alex” gegriffen habe, freute ich mich auf eine süsse Liebesgeschichte á la “Email für dich”, doch ich bekam so viel mehr.
Bailey zieht gleich zu Beginn des Buches zu ihrem Vater nach Kalifornien. Das dieser Umzug nicht nur mit ihrem ausgeprägten Fluchtinstinkt zu tun hat, erfahren wir relativ schnell. Die Andeutungen werden nach und nach klarer und uns wird immer bewusster, wie viel Persönlichkeit und doch auch Vergangenheit in der jungen Frau stecken. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, erzählt sie ihrem im nun gleichen Ort wohnenden Internetfreund Alex nichts davon, dass sie nun auch dort lebt und macht sich lieber selbstständig auf die Suche nach ihm. Frei nach dem Motto: Wenn er nicht zu ihr passt, kann sie auch nicht enttäuscht werden.
Das das natürlich nicht so einfach ist, wie Bailey sich denkt, könnt ihr euch vorstellen…
Und dann ist da, neben neuen, coolen Freundinnen und verrückten Nebencharakteren auch noch Porter. Ein Junge mit Ausstrahlung und Charme, der sie zunächst jedoch ziemlich zur Weißglut treibt, weil er ihr so arrogant entgegen tritt.
In Porter steckt aber viel mehr, als zunächst gedacht. Die tragische Geschichte seiner Familie hat mich sehr mitgenommen und die Probleme, die dann noch sein ehemals bester Freund Davy zur Story bei trägt, schaffen den nötigen Spannungsbogen für die Geschichte.
Es war nervenaufreibend gemein!Neben den tragischen und teils sehr tiefgründigen Momenten, ist da noch die aufkeimende Liebesgeschichte der Hauptcharaktere. Ich musste lange bibbern, ob das wirklich noch raus kommt, wer Mink und Alex wirklich sind und selbst die Charaktere haben die Anzeichen erst sehr spät gesehen. Ich war restlos begeistert und tief berührt von den Emotionen.
Ein Buch, dass man unbedingt noch lesen sollte aus dem nun leider nicht mehr existenten Verlag.























