Bücher mit dem Tag "surrealismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "surrealismus" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783832185930)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

    (1.117)
    Aktuelle Rezension von: entspanntesLesen

    Kafka Tamura verlässt Nakano und macht sich auf den Weg über die große Brücke. Er lässt zurück seinen Vater, mit Sack und Pack, hofft Abstand zu gewinnen und vielleicht seine Mutter und Schwester irgendwo da draußen zu finden. Währenddessen passieren in Nakano und rundherum surreale Dinge - mittendrin Nakata, ein Sechzigjähriger, der mit Katzen sprechen kann und anders denkt.

    Meine Meinung:

    Murakami erbaut Welten, die nebeneinander existieren. Ich kannte seinen Stil schon durch das zuletzt erschienene Buch "Die Stadt und ihre ungewisse Mauer".

    Das Buch arbeitet tief mit Symbolik, erklärt nicht und lässt Zugang über die Gefühle des Lesers selbst.

    Da Murakami zu fließend erzählt, entsteht dieser meditative Sog - ohne laut zu sein und Effekte zu provozieren.

    Die Kapitel wechseln ab, es gibt 2 Wege und verschiedene Konstellationen, welche sich zum Teil spiegeln. Zu einem ist da der 15 jährige Kafka, Oshima als Leitfigur und Saeki, die Bibliotheksleiterin. Zum anderen Nakata auf seinem Weg mit Hoshino, um etwas zu tun, wofür es keine Zeit und keinen konkreten Rahmen gibt.

    Der Roman war eine Wucht für mich und bewegte mich, weitere Murakami Romane auf meine Leseliste zu setzen.

    Es kann bewegen, spiegeln, zeigen oder einfach eine Geschichte sein, die magisch anhaftet.

  2. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

    (1.309)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen, ich bin von dem Buch mehr als nur angenehm überrascht. Deswegen gebe ich ihm auch dieselbe Bewertung, wie ich sie Siddhartha gegeben habe. Ich war natürlich voreingenommen und skeptisch, ob es mich genauso packt, wie es Siddhartha getan hat. Aber ich muss sagen: ja, im vollen Umfang.

    Ja, die Sprachkultur ist eine andere. Auch wenn beides natürlich in Prosa geschrieben ist, habe ich bei Siddhartha immer das Gefühl gehabt, ich lese eine leichte Dichtung. Das ist beim Steppenwolf nicht der Fall gewesen – und zuweilen habe ich sogar gedacht, ich treffe hier auch ein wenig auf Haruki Murakami, weil im Steppenwolf sehr vieles magisch und symbolisch erscheint. Schließlich kommt auch das „Magische Theater“ im Buch vor: ein in sich gespaltener Mann mittleren Alters, der lernt, das Leben zu lieben, und einen symbolischen Mord begeht. Auch Wolfgang Amadeus Mozart taucht auf, wenn auch nur symbolisch und nicht in realer Person.

    Das Buch fasst so viele Facetten auf so wenigen Seiten einfach wunderbar zusammen. Für mich steht der Steppenwolf Siddhartha in nichts nach und kann sowohl als Roman als auch als psychologischer Bericht wahrgenommen werden.

    Zumindest ist das meine Meinung, denn wir erleben einen Hauptprotagonisten, der in sich selbst zerrissen scheint, und allerlei Facetten, die dies zutage bringt, werden in diesem Buch hervorgehoben.

    Ich muss sagen, ich habe jetzt zwei Werke von Hermann Hesse gelesen. Mir gefallen seine Methodik, sein Schreibstil und seine Themenwahl so sehr, dass ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit noch mehr von ihm aneignen werde.

    Das ist ein wertvoller Teil deutschsprachiger Literatur.

  3. Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)
    Michail Bulgakow

    Meister und Margarita

    (447)
    Aktuelle Rezension von: Karandi

    Ich muss sagen, Bulgakow hat es geschafft, mich in den ersten zehn Seiten zu packen, zumal einer der Protagonisten, die am Anfang erwähnt wurden, auf so rabiate und schauerliche Weise aus dem Buch getreten ist. Der Teufel spielt hier schon fast eine gute Rolle, aber eben nur fast um nicht blasphemisch wirken zu wollen. Dieser Roman bietet einen Blick in die Gesellschaft, wie sie sich auch heute noch finden lässt. An manchen Orten wäre ein Woland vielleicht angebracht.

  4. Cover des Buches Das Haus /House of Leaves (ISBN: 9783442739707)
    Mark Z. Danielewski

    Das Haus /House of Leaves

    (158)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky

    good god. this book was good for the first 250 pages and then it lost me. not because it was confusing (it IS confusing, don’t get me wrong and i LOVE how certain parts are written - backwards, upside down, two words on one page … *chef’s kiss*) but because the storylines (yes, there are multiple) are boring af to me. johnny’s juvenile humor, the „scary“ house which is nothing more than a deep, and i mean DEEP, hallway / hole, … i don’t know why but i just couldn’t get into it. there’s a whole lot of mental illness in this book. certain people (won’t say who) should have sought therapy instead of rambling in this book.

  5. Cover des Buches Die Stadt und ihre ungewisse Mauer (ISBN: 9783755805441)
    Haruki Murakami

    Die Stadt und ihre ungewisse Mauer

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Karandi

    Für mich ist der Mann nicht nur in Japan der Goat, sondern e rzählt auch zu meinen absoluten Lieblingsautoren egal was ich von ihm lese, ob es Erzählungen sind oder Romane. Er nimmt mich jedes Mal schon ab der ersten Seite mit. Die Stadt und ihre ungewisse Mauer ist ein fabelhaftes Buch und greift die Story von „Hard boiled Wonderland und das Ende der Welt“ auf.  Das Gefühl, was Murakami hinterlässt, wenn man ein Buch beendet hat, ist so unglaublich schwer zu beschreiben. Es ist eine Mischung aus Heiterkeit, Traurigkeit, Mitgefühl, aber irgendwo auch eine Art Befriedigung. Dieses Buch reiht sich ein in einer Reihe absoluter Meisterwerke von meiner Meinung nach Japans größten lebenden Autor

  6. Cover des Buches Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki (ISBN: 9783442715152)
    Haruki Murakami

    Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

    (654)
    Aktuelle Rezension von: Lia48

    (C. N.: u. a. Sui*idgedanken, Tod, Se*uelle Gewalt, evtl. Depression) 

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    💬 „Warum Bahnhöfe ihn in solche Begeisterung versetzten, konnte er niemandem erklären. Und selbst wenn, hätte man ihn ohnehin nur für ein sehr seltsames Kind gehalten. Mitunter fand Tsukuru ja sogar selbst, dass mit ihm einiges nicht stimmte.“

    💬 „Wie Wind wehte, wie Wasser rauschte, wie Licht durch die Wolken fiel, ja sogar die Farben der jahreszeitlichen Blumen - alles war anders als früher.“ 

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    📖 KLAPPENTEXT:
    „Der junge Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique von fünf Freunden, deren Mitglieder alle eine Farbe im Namen tragen. Nur Tsukuru fällt aus dem Rahmen und empfindet sich – auch im übertragenen Sinne – als farblos, denn anders als seine Freunde hat er keine besonderen Eigenheiten oder Vorlieben, ausgenommen vielleicht ein vages Interesse für Bahnhöfe. Als er nach der Oberschule die gemeinsame Heimatstadt Nagoya verlässt, um in Tokio zu studieren, tut dies der Freundschaft keinen Abbruch. Zumindest nicht bis zu jenem Sommertag, an dem Tsukuru voller Vorfreude auf die Ferien nach Nagoya zurückkehrt – und herausfindet, dass seine Freunde ihn plötzlich und unerklärlicherweise schneiden. Erfolglos versucht er wieder und wieder, sie zu erreichen, bis er schließlich einen Anruf erhält: Tsukuru solle sich in Zukunft von ihnen fernhalten, lautet die Botschaft, er wisse schon, warum. Verzweifelt kehrt Tsukuru nach Tokio zurück, wo er ein halbes Jahr am Rande des Selbstmo*ds verbringt.

    Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-jährige Tsukuru seiner neuen Freundin Sara, die nicht glauben kann, dass er nie versucht hat, der Geschichte auf den Grund zu gehen. Von ihr ermutigt, macht Tsukuru sich auf, um sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen.“ 


    💬 „Du kannst deine Geschichte weder auslöschen noch rückgängig machen. Denn damit würdest du zugleich dein inneres Wesen tö*en.“ 

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    📝 KURZMEINUNG: 
    Diese Geschichte besitzt eine schöne philosophische und leicht spirituelle Note. Sie spielt manchmal mit den Übergängen von Traum, Realität und anderen Bewusstseinsebenen und hat ein paar wenige skurrile Elemente.
    Nicht immer wusste ich alles einzuordnen, was jedoch absolut nicht auf die Spitze getrieben wurde und so tatsächlich seinen eigenen Reiz für mich hatte.
    In kürzester Zeit bin ich durch das Buch geflogen.
    Auch vom Schreibstil her mochte ich es wirklich gerne, zudem hat mir die Grundidee gefallen.
    Die Bettgeschichten und nächtlichen Träume des Protagonisten hätte ich in seinen Details nicht benötigt. Und dass er Letztere mit einer Vergewa*tigung vergleicht, fand ich moralisch etwas fragwürdig. 

    Nach meiner ersten Lektüre von Murakami kann ich nun erahnen, welche Anziehung sein Schreiben für viele Lesende ausstrahlt. Ob all seine Geschichten etwas für mich sind, kann ich noch nicht sagen. Aber zum überwiegenden Teil hat er mich hier erreicht, wenn auch nicht auf allen Ebenen. 

    Der farblose Schmetterling unter dem bunten Schutzumschlag bei meiner Hardcover-Ausgabe finde ich übrigens eine wirklich schöne Idee und passt gut zum Inhalt.

    Auf meinem SuB warten nun noch „Wenn der Wind singt / Pinball 1973“ und die beiden Bücher von „Die Ermordung des Commendatore“ von Murakami auf mich. Ich bin gespannt!

    Für die hiesige Lektüre gibt es von mir 3,5/5 Sterne!

  7. Cover des Buches Die Vegetarierin (ISBN: 9783548075006)
    Han Kang

    Die Vegetarierin

    (658)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Dieses Buch ist einfach nur wow. Es zeigt mit so einer schonungslose Ehrlichkeit wie die Gesellschaft auf einen Menschen reagiert, der nicht der Norm entspricht. Eine Frau, die sich dazu entscheidet, Vegetarierin zu werden und geächtet wird. Ihr Entschluss bringt einen so radikalen Umbruch in ihrem Leben hervor, Ihr verständnisloser Ehemann, der sie alles andere als liebevoll umschreibt, kehrt ihr den Rücken zu, ebenso ihr Vater, der sich an ihr vergeht und der Mann sich noch nicht einmal schützen vor seiner Frau stellt. Dieses Buch wechselt die Erzählperspektive dreimal und das Schicksal, was die Vegetarierin am Ende ereilt ist. Einfach nur traurig. 

    Ihre große Schwester ist meiner Meinung nach in dem Buch, die zweite Hauptakteurin, weil sie auch am meisten verliert einmal ihr Ehemann, der sich an der Vegetarierin vergeht, die zunehmend Verhaltens gestörter erscheint und dadurch halt auch ihre Schwester selbst. In diesem Buch wird niemand geschont.

  8. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

    (195)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Dies ist mein zweiter Roman über die Künstlerin Frida Kahlo.. hauptsächlich fing ich mit den ersten Roman weil die Frau meines Vaters sie verehrt , jetzt nach den Buch muss ich sagen das ich sie verstehe , jetzt bin ich auch von Frida Kahlo fasziniert und werde zukünftig noch einiges über die Künstlerin lesen wollen , was der Frau meines Vaters sehr freuen wird weil sie danach die Bücher von mir bekommen wird . 

    Bei diesen Buch kam mir Frida sehr nah vor , ich habe vor allem ihre leiden , sei es von ihren dramatischen Unfall , das auf und ab ihrer grossen Liebe Diego miterlebt ..was sie doch für eine starke Frau sie wahr und vieles mit ihren Bildern ausgedrückt hatte ..

    Ich kann aber nicht nur Frida Kahlo Fans das Buch ans Herz legen , es ist interessant geschrieben und zieht einen im Sog , vorallen da die Autorin des Buches versucht hat den Roman so authentisch wie möglich zu machen von Frida 's leben .. 

  9. Cover des Buches Die Ermordung des Commendatore Band 2 (ISBN: 9783832198923)
    Haruki Murakami

    Die Ermordung des Commendatore Band 2

    (342)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Der zweigeteilte Roman "Die Ermordung des Commendatore" - ist ein typischer, klassischer Murakami. Die Geschichte um den Portraitmaler, der nach der plötzlichen Trennung von seiner Frau und einem Roadtrip im verlassen Haus eines früheren Malers einzieht und sich dort mystischen oder übernatürlichen Begegnungen stellen muss. Die Sprache Murakamis ist und bleibt wunderbar und eine wahre Lesefreude. Ich persönlich mag mehr die realistischen als die phantastischen Murakami -Romane, weshalb ich hier nicht volle Punktzahl geben kann. Außerdem fand ich die fixierung auf die Oberweite eines dreizehnjährigen Mädchens am Ende des Buches etwas befremdlich.

  10. Cover des Buches Unbeugsam wie die See (ISBN: 9783365011638)
    Emilia Hart

    Unbeugsam wie die See

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Kimliki

    Nachdem mir "Die Unbändigen" von Emilia Hart so gut gefallen hat, habe ich direkt im Anschluss ihren zweiten Roman verschlungen. Auch hier stehen wieder starke Frauen im Mittelpunkt der Geschichte, die sich über verschiedene Jahrhunderte erstreckt. Trotz der Zeitwechsel war die Handlung gut nachvollziehbar, da diese an den richtigen Stellen eingesetzt wurden.

    Das Buch verbindet brandaktuelle Themen wie Machtmissbrauch, sexuelle Übergriffe mit historischen Begebenheiten, mystischen Ereignissen und bleibt bis zum Ende spannend!

  11. Cover des Buches M VS F (ISBN: 9783981729597)
    Johannes Ulbricht

    M VS F

    (58)
    Aktuelle Rezension von: brinif31

    Auf das Buch war ich wirklich gespannt, da es für mich mal fernab vom typischen Mainstream klang und genau diesen Anspruch konnte der Autor auch erfüllen.

    Zugegeben, gerade zum Einstieg hatte ich mit einigen Hürden zu kämpfen und musste mich nach und nach erst einmal in der Geschichte einfinden. Der Schreibstil selbst, sowie die Handlung als auch die Protagonisten würde ich tatsächlich als einzigartig beschreiben. Man darf weder Protagonisten als Symphatieträger noch die klassische Rollenverteilung Antagonist vs. Protagonist erwarten. Vielmehr geht es um eine teils verwirrende Welt aus Traum, Wahn? und Realität, die, wenn man sich drauf eingelassen hat, thematisch einiges zu bieten hat. Das Buch ist m.M.n.wirklich fordernd und ich konnte nichts nebenbei lesen aber ab der Hälfte war es wie ein gelöster Knoten und das Verknüpfen diverser Zusammenhänge fiel mir leichter, wengleich ich auch das Gefühl habe, es ist ein Buch was erlebt aber nicht zur Gänze verstanden werden will. Für mich war es kein Highlight aber es hat mir dennoch unterhaltsame Stunden beschert.

  12. Cover des Buches Der Elefant verschwindet (ISBN: 9783832186029)
    Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    (193)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    In dieser Sammlung von verschiedenen Erzählungen finden wir alles, was das Murakami Herz begehrt. Unter anderem auch Vorläufer von Romanen wie zum Beispiel Mister Aufziehvogel, anders aber als in erste Person Singular ist hier nichts autobiografisch, sondern reine, fiktive Erzählungen mit einem Mehrwert, den man sich sogar selbst bestimmen kann, da Murakami auch hier wieder sehr viel Raum für eigene Interpretationen lässt. 

    Es ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

  13. Cover des Buches Ich bin Frida (ISBN: 9783746640693)
    Caroline Bernard

    Ich bin Frida

    (105)
    Aktuelle Rezension von: Ariadna

    Es gibt viele Bücher über Frida Kahlo, aber dieses  Buch von 

    Carolin Bernard mit dem Titel „Ich bin Frida: Eine große Geschichte von Liebe und Freiheit“ gibt neue Einblicke in das Leben dieser großen Künstlerin.

    Die Handlung setzt im Jahr 1938 an. Frida Kahlo hat ihre erste Einzelausstellung in New York.  Dort trifft sie auf den Fotografen Nickolas Muray, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre beginnt. 

    Man erfährt bei Lesen viel über Frida Kahlos Gefühle, ihre Gedanken und Wünsche.

    Das Buch ist ein weiterer Band aus der Buchreihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe".

    Das Buch liest sich leicht und lässt keine Langeweile aufkommen.

    Auch das Buchcover ist sehr gut gemacht und hat mich sofort angesprochen.

    Wer gerne Biographien liest und Frida Kahlo näher kennenlernen möchte, für den ist dieses Buch das Richtige.

    Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.



  14. Cover des Buches Die andere Seite (ISBN: 9783499255564)
    Alfred Kubin

    Die andere Seite

    (54)
    Aktuelle Rezension von: JeanWhitegoat

    Eigentlich hatte ich vor, 'Die andere Seite' noch einmal in die Hand zu nehmen. Den Text auf mich wirken zu lassen, Erinnerungen aufzufrischen und danach etwas Vernünftiges darüber zu schreiben.

    Dann habe ich mich dagegen entschieden.

    Denn eine Rezension soll für mich ohnehin nicht die Handlung nacherzählen, und Spoiler möchte ich vermeiden. Also kann ich genauso gut über das schreiben, was nach einem Vierteljahrhundert noch da ist. Was geblieben ist, ohne dass ich nachschlagen muss. Vielleicht ist genau das das Wichtige.

    Kubin soll das Buch innerhalb kürzester Zeit, beinahe wie im Wahn, niedergeschrieben haben. So jedenfalls erzählte es mir damals meine Dozentin an der Universität.

    Und genau so erinnere ich mich daran.

    Wie an einen niedergeschriebenen Wahn.

    Expressionistisch. Klamm in seiner Atmosphäre. Nicht beklemmend – klamm. Das ist ein Unterschied. Wie feuchte Kleidung tragen.

    Musikalisch durchaus, und dennoch überall Kakophonien. Geräusche, Bilder, Eindrücke, die sich übereinanderschieben. Wirklichkeit – was ist das überhaupt? Nichts ist. Nichts bleibt.

    Der Demiurg ist ein Zwitter.

    Bilder von Baphomet sind mir geblieben. Ein Abgesang oder ein Neuanfang, vielleicht beides gleichzeitig. Chaos auf Papier, das sich nicht wie beliebiges Chaos anfühlt, sondern wie eine Welt, deren Ordnung gerade vor den eigenen Augen zerfällt.

    Wenn ich heute an 'Die andere Seite' denke, denke ich an Musik, die aus geöffneten Türen auf seltsam leere Straßen quillt. An Passanten, die darübergehen und lange, bedrohliche Schatten hinterlassen. An Häuser, hinter deren Fenstern etwas sein könnte oder auch nicht. An eine Wirklichkeit, bei der man sich irgendwann nicht mehr sicher ist, ob sie gerade zerfällt oder ob sie von Anfang an nie besonders wirklich gewesen ist.

    Mehr weiß ich nach einem Vierteljahrhundert gar nicht mehr.

    Aber das weiß ich noch.

    Und vielleicht ist das nach fünfundzwanzig Jahren das größere Kompliment als jede genaue Erinnerung an Handlung, Figuren oder einzelne Szenen.

    Ein ganz klares Geschmackserlebnis der besonderen Art.

    Wenn Asphalt die vorherrschende Note wird.

  15. Cover des Buches Lebensansichten des Katers Murr (ISBN: 9783746093680)
    E. T. A. Hoffmann

    Lebensansichten des Katers Murr

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist ein witziges Buch, das teilweise aus der Sicht des Herrn Kapellmeisters und teilweise aus der SIcht des Kater Murr geschrieben ist. Ich fand es anstrengend zu lesen, teils wegen der antiquierten Sprache und teils weil die beiden Geschichten sich meist mitten im Satz unterbrechen und man immer wieder hin und her blättern muss um der Story zu folgen. Man kann aber darüber hinweg sehen, einfach weil dieser Kater GOLD ist! Man lacht sich schlapp!
  16. Cover des Buches Die Zeit des Lichts (ISBN: 9783608984170)
    Whitney Scharer

    Die Zeit des Lichts

    (135)
    Aktuelle Rezension von: Pa57ro15

    Ich habe das Hörbuch von Whitney Scharer jetzt erst gehört. Es ist ein unterhaltsamer Roman über das Leben einer Fotografin in den 30er bis 50er Jahren, die in der Männer dominierten Welt ihren Weg geht. Einige Sex- und Alkohol-Szenen hätte es nicht gebraucht, doch in dieser fiktionalen Biografie konnte ich darüber hinweghören, zumal Tessa Mittelstaedt das HB hervorragend vorliest.

    Für mich eine schöne Sommer-Lektüre mit Tiefgang.

  17. Cover des Buches Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück (ISBN: 9783328104889)
    Sophie Villard

    Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Heleflo

    Das Leben von Peggy Guggenheim interessiert mich, daher habe ich zu dieser Romanbiografie gegriffen.

    Leider beschreibt die Autorin alles sehr oberflächlich ohne in die Tiefe zu gehen. So bleiben die Figuren farb- und leblos und die Begebenheiten sind nicht wirklich greifbar. Auch war mir Peggy Guggenheim, zumindest so wie die Autorin sie dargestellt hat, sehr unsympathisch.

    Es ist eine Aneinanderreihung verschiedener Begebenheiten in Peggys Leben während der Nazizeit die mich einfach nicht packen konnten. So brauchte ich für dieses Buch gefühlt eine Ewigkeit weil ich oft keine Lust zum weiterlesen hatte.

    Sehr schade, da hätte man bestimmt mehr rausholen könnnen.

    2,5 Sterne

  18. Cover des Buches Erste Person Singular (ISBN: 9783832181574)
    Haruki Murakami

    Erste Person Singular

    (81)
    Aktuelle Rezension von: Karandi

    Erste Person Singular ist eine Zusammenfassung aus Erzählungen, die zum Teil autobiografisch sind, aber auch mit fiktiven Geschichten verknüpft wurden. Es sei denn, es gibt mittlerweile sprechende Affen, dann wäre fiktiv nicht der richtige Ausdruck. Wer Spannung erwartet, wird diese in den Geschichten allerdings nicht finden. Es geht mehr um Einblick in die Gedankenwelt eines Menschen und er lädt uns dazu ein, daran teil zu haben, ein bisschen in Murakamis Kopf rum zu wandeln. Alle Geschichten sind in der Ich Erzählung. Auch das ist ein Indiz dafür, dass Murakami hier sehr viel von seinen eigenen Erinnerungen, Eindrücken, Begegnungen im Leben zum Besten gibt und es ist ein kleines Buch. Man kann es eigentlich schön an einem Abend durchlesen, wenn man Möchte und frischt eine Murakamisammlung auf jeden Fall auf

  19. Cover des Buches Die unheimliche Bibliothek (ISBN: 9783832162931)
    Haruki Murakami

    Die unheimliche Bibliothek

    (194)
    Aktuelle Rezension von: paw_prints_on_books

    Ach, ich weiß nicht. Vielleicht bin ich einfach nicht intelligent genug für diese Art von Buch. Ja, man kann so vieles hier reininterpretieren. Deutsch Leistungskurs 11. Klasse lässt grüßen, aber so wirklich Lust darauf hatte ich nun nicht gerade. Was wollte der Autor uns damit sagen? Ich weiß nicht so genau und ich habe auch keine Lust, Interpretationen zu googeln. Ich glaube, Murakami ist einfach nichts für mich.

  20. Cover des Buches Der unsichtbare Apfel (ISBN: 9783462046410)
    Robert Gwisdek

    Der unsichtbare Apfel

    (71)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Der junge Igor hatte eine schwere Kindheit, was zu Beginn des Buches ausführlich geschildert wird. Irgendwann beschließt er, 100 Tage im Dunkeln in einem Raum zu leben, was zu einer Reise zu sich selbst führen soll und in einer Art surreales Märchen, in der er viele Prüfungen und Abenteuer zu bestehen hat, mündet. Der Autor schreibt sprachgewandt und arbeitet mit zahlreichen Metaphern, wodurch man ständig den Drang verspürt, die Geschichte zu interpretieren. Mir ist das jedoch nicht gelungen und mir kam es zeitweise sehr langwierig vor, mich durch die Handlung zu arbeiten. Das ist schade, denn ein kreatives Werk ist das Buch allemal.

  21. Cover des Buches Klarträumen (ISBN: 9783442221295)
  22. Cover des Buches Helden der Erde: barfuß unterwegs (ISBN: B082YF99KF)
    Eva Finkenstädt

    Helden der Erde: barfuß unterwegs

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen

    Inhalt: "Liebe Menschen, ohne mich hättet ihr keine Nahrung, kein Obdach, keine Wärme und keinen Ort, auf den ihr eure Füße stellen könnt. Ihr hättet keinen Körper und kein Bewusstsein, keine Geschichte, keine Zukunft und keine Gegenwart. Es gäbe euch nicht. Ihr seid Natur. Ich rufe euch. Eure Pachamama“  

    "Helden der Erde" erzählt eine Geschichte von Mutter Natur und einigen Helden die ausziehen, um sie zu retten. Zwischen den einzelnen Kapiteln der Hauptgeschichte, finden sich immer wieder kleine Texte, die aus Sicht der Natur geschrieben sind. Die Hauptgeschichte zeigt grundsätzlich spannende Elemente und viel Ideenreichtum, auch die Charaktere sind abwechslungsreich, leider konnte der Schreibstil keines dieser Details unterstützen. Es fiel mir schwer, mich in die Geschichte einzufinden und einen Bezug zu den Charakteren aufzubauen. Durch die Erzählweise wirkte alles eher beobachtend und flach. Die Zwischentexte gefielen mir wirklich sehr gut und zeigen ebenfalls eine Menge Potential. Vielleicht wäre bei dieser Erzählung weniger mehr gewesen. Die Mischung aus Sagen, Märchen, Götter- und Heldengeschichten war etwas wirr und unübersichtlich. Der grundlegende Aufruf zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit unserem Planeten, hat mir gut gefallen und kam vor allem in den Kurztexten phantastisch durch.

  23. Cover des Buches Willkommen in Night Vale (ISBN: 9783608963281)
    Joseph Fink

    Willkommen in Night Vale

    (139)
    Aktuelle Rezension von: Schuby233

    "Willkommen in Night Vale" von Joseph Fink und Jeffrey Cranor ist ein Buch für diejenigen, die sich auf das Unerwartete einlassen können und wollen. Diese Geschichte ist definitiv nicht alltäglich und eher etwas für Fans von Sci-Fi und Mystery.

    Die Autoren entwerfen in ihrem Buch eine Welt, die in jeder Hinsicht anders ist. Geister, Engel und Aliens gehören zum Alltag der Bewohner von Night Vale, einem kleinen Städtchen irgendwo in der amerikanischen Wüste. Und obwohl diese Welt so anders ist, hat sie doch etwas Vertrautes, fast Heimeliges.

    Das Buch ist gut geschrieben, die Sprache ist fließend und die Beschreibungen sind lebendig. Aber die Art, wie die Geschichte erzählt wird, fand ich persönlich ein wenig anstrengend. Es war nicht immer leicht, der Handlung zu folgen, und manchmal musste ich Abschnitte mehrmals lesen, um wirklich zu verstehen, was vor sich ging.

    Ich muss zugeben, dass dieses Buch nicht ganz mein Genre ist. Aber ich kann mir vorstellen, dass es Leser gibt, die es lieben werden. Wer auf der Suche nach etwas Einzigartigem ist und bereit ist, sich auf eine ungewöhnliche Erzählweise einzulassen, könnte hier genau das Richtige finden.

    Insgesamt gebe ich "Willkommen in Night Vale" 2 von 5 Sternen. Es ist ein interessantes Buch, das sicherlich seine Leserschaft finden wird, auch wenn es nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat.

  24. Cover des Buches Wenn der Wind singt (ISBN: 9783899039399)
    Haruki Murakami

    Wenn der Wind singt

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Die Hörbuchfassung beginnt mit einem langen Vorwort, in dem der Autor ausführlich beschreibt, wie es zu seinem ersten (Kurz-)Roman gekommen ist, wer ihn beeinflusst hat (wie er dadurch zu seinem persönlichen Stil gefunden hat) und welche Auswirkungen er auf sein weiteres Schriftsteller-Dasein hatte.

    Die Geschichte an sich – wirkt aus heutiger Sicht – relativ belanglos, irgendwie nicht mehr so ganz zeitgemäß, die zum Teil übertrieben ordinäre Sprache, die Schilderung der ersten drei sexuellen Erfahrungen. Für Ende der 1970iger war das wahrscheinlich in Japan jedoch noch ziemlich revolutionär. Der namenlose Ich-Erzähler schildert knapp 3 Wochen seines Lebens, die er in den Semesterferien in seiner Heimatstadt verbringt. Dort lernt er in einer Kneipe seinen zeitweilig besten Kumpel, genannt „Ratte“ kennen. Es gibt im Verlauf durchaus interessante Elemente, wie die Episode mit dem Radiomoderator. Ständig wird auch das Lesen von Büchern betont und einige Werke auch namentlich benannt. Angesprungen bin ich auf die Geschichte mit den Brunnen auf dem Mars, die mich sofort faszinierte. Ein gewisser Derek Heartfield, sein großes Vorbild, der tragisch zu Tode kam, soll sie verfasst haben. Doch diesen Autor hat es nie gegen und Murakami die kleine Episode selber erfunden.

    Wieso musste man Jahrzehnte auf das Erscheinen dieses Romans warten? Vielleicht hat Murakami so lange keiner Übersetzung zugestimmt, da er selbst nicht so ganz von seiner Leistung überzeugt war? Ich habe bisher keine anderen Werke von Murakami gelesen, somit keine Vergleichsmöglichkeit. Immerhin erkenne auch ich interessante Komponenten, die aber insgesamt noch nicht ausgereift wirken.

    Es liest David Nathan, eine als Synchronsprecher recht bekannte Stimme. Auf der Hülle ist zu lesen „Fesselt den Hörer mit seiner herausragenden Erzählkunst“.... Ich muss sagen...eindeutig: Nein!!!!

    Seine Stimme klingt abgehackt, mitunter mechanisch und die Atemgeräusche empfand ich zudem störend.

    Es handelt sich um eine ungekürzte Lesung auf 3 CDs, insgesamt knapp 3 Stunden (ohne die lange Einführung ca. 20 Minuten wenig).

    Fazit: „Murakami kann süchtigmachend schreiben“ Claudia Voigt, DER SPIEGEL.... sicherlich nicht mit diesem Werk. Gebe für den Roman 3 Sterne, einen Abzug gibt es für die Umsetzung als Hörbuch.

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