Bücher mit dem Tag "suse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "suse" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Der König von Narnia (ISBN: 9783764150433)
    C. S. Lewis

    Der König von Narnia

     (563)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Wir reisen wieder nach Narnia. Viele viele Jahre sind vergangen und Narnia liegt unter Schnee und Eis begraben. Vier Geschwister gelangen durch einen Schrank in diese Welt, und begeben sich auf ein großes Abenteuer.

    Die Geschichte wird teils sehr schnell erzählt. Kurz wird bei den einzelnen Passagen verweilt um zügig in der Erzählung voran zu kommen. Hierbei sind die Kapitel wieder kurz. Angepasst an das Publikum finde ich dies passend. Ich hatte trotz meines Alters Spaß an dieser Erzählung.

    Die Charaktere wirken zum Teil eher oberflächlich. Dies ist wohl auch wieder dem Zielpublikum zuzuschreiben. Die Hauptcharaktere tragen jedoch trotzdem zum Lesespass bei. Vor allem die Geschwister und ihre unterschiedlichen Charakterzüge sorgen teilweise für Abwechslung.

    Der Schreibstil ist einfach gehalten. Schwierige Worte gibt es nicht. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen. Die vierte Wand wird wieder durchbrochen aber daran habe ich mich so langsam gewöhnt.

    Spaß hat das lesen auf jeden Fall gemacht. Ich freue mich auf den Rest der Reihe. 

  2. Cover des Buches Die Chroniken von Narnia - Das Wunder von Narnia (ISBN: 9783800052646)
    C. S. Lewis

    Die Chroniken von Narnia - Das Wunder von Narnia

     (333)
    Aktuelle Rezension von: KymLuca
    Digory muss zu seiner Tante Letty und seinem Onkel Andrew ziehen, damit die sich um seine kranke Mutter kümmern können. Dort lernt er Polly kennen, die direkt nebenan wohnt und zusammen entdecken sie einen geheimen Gang auf dem Dachboden der alle Häuser der Nachbarschaft miteinander verbindet. So gelangen sie in die Dachkammer von Onkel Andrew und bekommen die magischen Ringe, die sie zwischen den Welten reisen lassen...

    Im ersten Teil der Chroniken von Narnia geht es um die Schöpfung Narnias durch den Löwen Aslan und wie die Hexe Jadis nach Narnia kam. Das alles wird in einem sehr schönen Stil erzählt und hat mir wirklich gut gefallen.
    Die Chroniken von Narnia muss man einfach mal gelesen haben!
  3. Cover des Buches Die Chroniken von Narnia (ISBN: 9783800051861)
    C. S. Lewis

    Die Chroniken von Narnia

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    Wohl jeder kennt "Die Chroniken von Narnia". Ich hatte bereits vor einigen Jahren drei der sieben Bände gelesen und auch die neueren Verfilmungen gesehen, aber die Filme konnten mich nicht besonders begeistern und die Bücher waren mir kaum noch im Gedächtnis geblieben. Deshalb habe ich jetzt die wunderschöne Gesamtausgabe mit allen sieben Teilen vollständig gelesen.

    Besonders gut gefallen hat mir das World Building. Ich fand es toll, dass man in jedem Band einen anderen Aspekt der Welt kennen gelernt hat und dass man sich Narnia so nach und nach immer besser vorstellen konnte. Es war interessant zu sehen, wo Ähnlichkeiten zu unserer Welt bestanden, was anders war und wie die verschiedenen Teile des Landes sich im Laufe der Reihe entwickelt haben. Die Abenteuer, die die Kinder erleben, sind gut durchdacht, durchaus abwechslungsreich und insgesamt recht spannend. Insgesamt haben die Bücher etwas magisches an sich, nicht nur, weil es sprechende Tiere und unglaubliche Erlebnisse gibt, sondern einfach von der Atmosphäre her. Dazu trägt sicherlich auch der Schreibstil bei; obwohl ich es manchmal schade fand, dass der 'Erzähler' Details einfach ausgelassen hat oder sogar erklärte, dass sie für den Fortgang der Handlung nicht relevant seien, mochte ich, dass er eine eigene Persönlichkeit zu sein schien, die einfach beschlossen hat, dem Leser ein paar Geschichten zu erzählen.

    Manchmal waren mir die Charaktere zu flach, aber meistens waren sie doch ziemlich dreidimensional und es gibt auf jeden Fall bei allen Figuren eine deutliche Weiterentwicklung, was mir gut gefallen hat. Zudem unterscheiden sie sich voneinander, obwohl sie natürlich alle einen gewissen Mut und andere Eigenschaften gemeinsam haben. Die Kinder haben alle ihre eigenen Stärken und Schwächen, die ihnen Probleme bereiten und ihnen auch helfen können, gefährliche Situationen zu meistern. Mit ihren weniger positiven Seiten wurde meiner Meinung nach gut umgegangen und mir hat das Thema der 'Vergebung' und der Reue, das die Bücher durchzieht, gefallen. Es ist ein Motiv, das man von einer Geschichte, die mit dem Christentum zusammenhängt, erwarten würde und der Autor verarbeitet es zufriedenstellend.

    Die einzelnen Bände bewerte ich ziemlich unterschiedlich. Ich habe alle sieben gerne gelesen und die Gesamtausgabe hat mir einige schöne Lesestunden beschert, doch obwohl ich mich gut unterhalten gefühlt habe, konnten mich gerade "Der Ritt nach Narnia" und "Der letzte Kampf" wegen ihrer Themen nicht ganz überzeugen konnten, während andere Teile mir durchgehend gefallen haben. Von mir gibt es 3,5/5 Sternen, da dies der Durchschnitt aus den Einzelbewertungen der Bücher ist, doch die Tendenz ist auf jeden Fall nach oben.

    Meinung zu den einzelnen Geschichten: klick
    • Das Wunder von Narnia: 4 Sterne
    • Der König von Narnia: 3,5 Sterne
    • Der Ritt nach Narnia: 3 Sterne
    • Prinz Kaspian von Narnia: 4 Sterne
    • Die Reise auf der Morgenröte: 3,5 Sterne
    • Der silberne Sessel: 4 Sterne
    • Der letzte Kampf: 3 Sterne
  4. Cover des Buches Lucian (ISBN: 9783401510248)
    Isabel Abedi

    Lucian

     (1.664)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt

    Rebecca führt ein ganz normales Leben, mit dem sie auch sehr zufrieden ist, bis zu dem Zeitpunkt, als sie von ihrem eigenen Tod träumt. Noch in der selben Nacht sieht sie Lucian zum ersten Mal, einen seltsamen Jungen, der ihr seitdem öfter über den Weg läuft. Sie fühlt eine sehr starke Anziehung zu ihm und er zu ihr. Doch Lucian umgibt ein Geheimnis, welches für die beiden noch viele Probleme bereithält. 

    Meine Meinung

    Ich lese gerne und viel Fantasy und wenn  eine Liebesgeschichte dabei ist, ist es umso besser. Hier allerdings nicht. 

    Es ist ein Jugendbuch. Die Protagonistin Rebecca ist 16 Jahre alt und sie und ihre Freunde haben auch mit den typischen Problemen von 16 jährigen zu kämpfen. So hat Rebecca einen Exfreund, der sie aber immer noch liebt und ihre beste Freundin verliebt sich in einen Typen, den Rebecca nicht leiden kann. Ihre Familie liebt sie und ihre Mutter ist locker und lässt ihr viele Freiheiten (jedenfalls am Anfang des Buches). 

    Mir fiel allerdings bereits zu Beginn auf, dass oft viele Szenen unnötig waren, oder viel zu sehr in die Länge gezogen wurden. Beispielsweise hat die Verliebtheit von Rebeccas bester Freundin nicht wirklich viel zu der Story beigetragen, wurde aber trotzdem sehr genau beschrieben. Der Anfang zog sich also, durch die vielen Nebenhandlungen, einfach unglaublich lange hin. Es dauert gefühlt eine Ewigkeit, bis endlich mal was passiert und bis man auch endlich mal etwas mehr von dem geheimnisvollen Lucian erfährt. Da ich aber unbedingt wissen wollte, was es mit Lucian auf sich hat, habe ich weiter gelesen. 

    Als Rebecca endlich mehr über Lucian erfährt, beginnt ihre Mutter völlig durchzudrehen und schlägt sogar ihre Tochter. Ich kann verstehen, dass sie sich Sorgen macht, aber in manchen Punkten reagiert ihre Mutter einfach etwas zu extrem, was für mich das ganze unglaubwürdig macht. Insgesamt plätschert die Story immer nur so vor sich hin und erst als man erfährt, was Lucian ist, beginnt die Geschichte spannend zu werden. 

    Im Hintergrund hat man immer noch den seltsamen Traum über Rebeccas Tod im Kopf und ich hab mir sehr erhofft, dass diese Todesszene eine spannende Rettungsaktion wird, doch selbst diese Szene plätscherte nur so vor sich hin. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass das Ende nicht ganz so ausgereift war, wie der Rest der Geschichte. Während alles andere viel zu lange gedauert hat und die Autorin auf extrem viele Details eingegangen ist, wurde am Ende alles viel zu schnell erklärt und die Reaktionen von Rebeccas Freunde und Familie waren für mich überhaupt nicht mehr greifbar. 

    Auch die Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Lucian hat mich irgendwie nicht wirklich berühren können und ich hab immer gehofft, dass sie zu ihrem Exfreund zurückkehrt. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für das Buch. Vor ein paar Jahren hätte es mir sicher gefallen. So kann ich leider nur den Schreibstil loben, der wirklich sehr gut und flüssig zu lesen war. 

    "Schwimmen war für mich wie Fliegen ohne Flügel." Zitat Seite 73 

    Fazit: Es war leider überhaupt nicht mein Fall. Die Story hat sich gezogen und die Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Lucian war für mich nicht greifbar.

  5. Cover des Buches Urlaub mit Papa (ISBN: 9783423219099)
    Dora Heldt

    Urlaub mit Papa

     (552)
    Aktuelle Rezension von: Kunigunde-Bieberbach

    Renovierung, Papa und eine neue Liebe, was will man mehr.  Dora Heldt sorgt für die Lacher auf Ihre eigene Weise,  Die Situationskomik mit Papa und seiner Schrulligkeit ist wunderbar, die Liebesgeschichte allerdings etwas voraussehbar und konstruiert. Trotzdem, leichte Lektüre für einen schönen Sommetag im Garten. 

  6. Cover des Buches Hanni und Nanni - Sammelband 1 (ISBN: 9783505120459)
    Enid Blyton

    Hanni und Nanni - Sammelband 1

     (146)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Wer kennt sie nicht, die Zwillinge Hanni und Nanni? Und wer sie noch nicht kennt, lernt sie am besten in diesem Sammelband von Enid Blyton kennen. Dieser umfasst die ersten drei Teile der mehrbändigen Reihe. Der Leser begeleitet die beiden auf ihre erste Reise in das Internat Lindenhof, ihre ersten Anfangsschwierigkeiten und wie sie Freunde fürs Leben finden. Dieses Buch habe ich als Kind geschenkt bekommen und habe mich direkt verliebt. Natürlich wollte ich wie die beiden sein, am besten ein Zwilling und dann auch noch so viele Abenteuer auf einem Internat erleben. Als Kind wäre ich gar nicht der Typ gewesen, um mein zu Hause zu verlassen und auf ein Internat für Mädchen zu gehen. Doch nachdem ich diese Bücher kennengelernt habe, wollte ich es unbedingt. Vor allem habe ich nach diesem Band etliche weitere Teile mit den beiden gelesen. Soweit ich mich noch erinnern kann, bis zu Teil 19. Die Bände, die nach Teil 19 kamen, waren als ich schon älter war und nicht mehr so interessiert war. Vor allem, weil die beiden ja mittlerweile auch schon groß waren und nicht mehr die Schülerinnen von Lindenhof.

    Dieser Sammelband umfasst Teil 1 "Hanni und Nanni sind immer dagegen", Teil 2 "Hanni und Nanni schmieden neue Pläne" und Teil 3 "Hanni und Nanni in neuen Abenteuern".

    Empfehlen würde ich es Mädchen im Grundschulalter. In diesem Alter habe ich sie auch sehr gern gelesen (und noch ein paar Jahre danach).

  7. Cover des Buches Prinz Kaspian von Narnia (ISBN: 9783764151447)
    C. S. Lewis

    Prinz Kaspian von Narnia

     (364)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Dieses Mal geht es um die aktuelle Herrschaft in Narnia. Prinz Kaspian, der eigentliche Tronerbe wird von seinem Onkel gejagt. Ein Kampf um den Thron zwischen den beiden entbrennt. Altbekannte Charaktere tauchen auf und sollen dabei helfen für Frieden zu sorgen.

    Die Geschichte ist wenig komplex. Man merkt das die Reihe für jüngere Leser bestimmt ist. Jedoch gibt es wieder sehr schöne moralische Entscheidungen.

    Die Charaktere sind wieder etwas oberflächlicher gehalten. Sie machen Fehler und dürfen dies auch. Eine Entwicklung ist vor allem anhand der getroffenen Entscheidungen auszumachen. Im grossen und Ganzen wachsen einem die Charaktere dennoch ans Herz.

    Der Schreibstil ist wieder an junge Leser angepasst. Somit gut und flüssig zu lesen.

    Wer die Reihe mag kann hier getrost wieder weiter lesen. Wobei etwas weniger Magie vorhanden ist. Wer bisher nicht warm geworden ist, wird auch an diesem Teil eher keinen Spaß haben.

  8. Cover des Buches Böses Kind (ISBN: 9783746766447)
    Martin Krist

    Böses Kind

     (177)
    Aktuelle Rezension von: BuecherboteRB

    Klappentext:
    Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
    Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
    Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

    Über den Autor (Quellen: Wikipedia und martin-krist.de):
    Martin Krist (eigentlich: Marcel Feige) wurde 1971 geboren und machte seine ersten Schritte als Autor als Fünfzehnjähriger bei einem Schreibwettbewerb der Lokalzeitung, den er gewann. Nach dem Abitur war er zunächst bei Zeitungen und Magazinen tätig, 1997 verlegte er sich - zunächst mit Szene- und Lifestyle-Themen - auf die Schriftstellerei. Er schreibt - oft zusammen mit anderen Autoren - Sachbücher, Belletristik und - unter seine zweiten Pseudonym Christoph Brandhurst - Erotik.

    Persönlicher Eindruck:
    Die kurzen Kapitel werden immer im Wechsel aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, der des Kommissars und der Suses, bei der lange unklar bleibt, ob sie Opfer, Täterin oder womöglich beides ist. Ab und an wird ein kurzes Zwischenkapitel eingestreut, das aus einer dritten Perspektive erzählt wird, wobei bewusst kein Name genannt, aber gewollt eine gedankliche Verknüpfung herbeigeführt wird.
    Die Geschichte liest sich flüssig, der Autor lässt dabei die bedrückende Stimmung spürbar werden, in der die Figuren sich bewegen. Dabei bewegt er sich ständig an der Grenze dazu, zu dick aufzutragen, schafft es aber, diese Grenze nicht zu überschreiten.
    Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Ende. Einige Fragen lösen sich dort zu abrupt, andere bleiben unbeantwortet, und es passt auch nicht ganz zu den handelnden Figuren. Da hätte ich mir einen etwas ausführlicheren Abspann gewünscht, der das ordnet und einordnet.

  9. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783791500171)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Der Zufall wollte es, dass mir vor nicht langer Zeit ein Uralt-Exemplar des als Klassiker hochgerühmten, von „The Guardian“ 2007 in die Liste der 1000 Bücher, die jeder gelesen haben muss, aufgenommenen Werkes von Lewis Carroll, „Alice's Adventures in Wonderland“ in die Hände fiel. Eine wohlmeinende Verwandte teilte in längst vergangenen Zeiten „The Guardian's“ Meinung und pries das Werk in so übertrieben hohen Tönen an, dass mir das bereits in jungen Jahren suspekt war und ich stets nur halbherzige Versuche gemacht hatte, mich mit der Geschichte, die offensichtlich die halbe Welt in Entzücken versetzt, anzufreunden. Tatsächlich gelang es mir wohl auch, mich durchzuquälen, vielleicht auch habe ich kurz vor Schluss verwirrt und verängstigt aufgegeben, von Träumen geplagt, in denen mich die Cheshire-Katze drohend angrinste, die Herzogin mir auf den Leib rückte, der verrückte Hutmacher mir scheußliche Angst einflößte, getoppt nur von der unheimlichen Herzkönigin, die auch meinen Kopf abgeschlagen haben wollte.

    Nein, die Geschichte um das möglicherweise bekannteste Mädchen der Weltliteratur drang ganz und gar nicht zu mir durch, ich fand sie schon immer albtraumhaft bedrohlich, und so ist es mir bis vor kurzem auch gelungen, mich sämtlichen Wunderland-Adaptionen zu entziehen, die mutmaßlich bekannter sind als die Romanvorlage selbst, die, seien wir realistisch, nicht lesbar ist für das Zielalter von sieben Jahren.

    1865 wurde das Buch erstveröffentlicht und der Autor Lewis Carroll, der mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson hieß und ein recht eigenartiger Zeitgenosse gewesen sein muss, ein Gewächs Oxfords, Mathematiktutor, Diakon und ein – so sagt man – begabter Photograph, soll darin bekannte Zeitgenossen karikiert und die britische Gesellschaft seiner Epoche sarkastisch persifliert haben. Mag wohl sein – doch welches Kind, damals genauso wenig wie heute, versteht das schon? Überhaupt – welches Kind versteht Sarkasmus? Wer versteht den ganzen Unsinn, den Dodgson/Carroll seine Protagonistin erleben lässt in einem im Eiltempo erfolgenden Gang durch das sogenannte Wunderland, in dem sich Wesen tummeln, die ungehobelt, schlecht gelaunt, frech und schikanös und in höchstem Maße surreal sind, die Unverständliches daherreden, das jeder Logik entbehrt?

    Vergeblich habe ich auch heute, als längst Erwachsene, nach einer Handlung gesucht – und nach einem Sinn hinter dem Unsinn, der vielfach sogar zu oft zitierten geflügelten Worten geworden ist. Sinn in der Sinnlosigkeit? Ich sah damals keinen, was sich auch heute nicht geändert hat. Carroll würde mit der Logik spielen, liest man in Kritiken und lobt dieses absurde Geplänkel, das angeblich Mathematiker und Kinder gleichermaßen faszinierend finden, über den grünen Klee. Und obendrein – diese unsympathische Mädchen, das entweder schrumpft oder unmäßig wächst, weil es ständig irgendwelche undefinierbaren Substanzen trinkt oder isst, mag ich heute genauso wenig wie einst!

    Seit damals auch hält sich das Gerücht, dass Carroll beim Schreiben seiner Alice-Abenteuer, wozu er während einer langen Bootsfahrt auf der Themse inspiriert wurde, auf der er den drei Töchtern eines Vorgesetzten Geschichten erzählte, halluzinogene Drogen genommen hat, was ihn im Übrigen auch bei der Popkultur populär machte. Das würde vieles erklären...

    Kurz und gut – ich kann wenig anfangen mit diesem zur Weltliteratur gehörenden Klassiker – wer eigentlich entscheidet darüber, ob ein Werk weltliteraturwürdig ist? - , der, wie man immer wieder lesen kann, mit seinen Figuren und seiner Metaphorik unverändert großen kulturellen Einfluss hat. Auf wen, bitte? Und worin macht sich dieser Einfluss denn bemerkbar? Eines der hervorragenden Werke des literarischen Nonsens? Mag sein, auch das – und wenn dem so ist, kann man Alice doch zumindestens denjenigen empfehlen, die einen ausgeprägten, einen geradezu überdimensionalen Sinn für den Unsinn haben!

  10. Cover des Buches Alice im Spiegelland (ISBN: 9783946593225)
    Lewis Carroll

    Alice im Spiegelland

     (205)
    Aktuelle Rezension von: RoXXieSiXX

    Von Alice hinter den Spiegeln habe ich mir jetzt nicht mehr so viel erwartet, wie von dem Vorgänger Alice im Wunderland. Daher wurde ich auch nicht im mindesten enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. Doch mein Augenrollen beim Lesen konnte ich einfach nicht lassen.


    Meinung

    Wie Alice im Wunderland gehört auch diese Geschichte um Alices Träume zu den Kinderbuchklassikern. Doch Alice hinter den Spiegeln konnte mich ebenso wenig packen, obwohl die Anaconda Ausgabe in einer Neuübersetzung erschienen ist, hatte ich null Freude an dem angepriesenen Dialogwitz, ich musste leider eher immer wieder die Augen rollen. Vielleicht liegt es daran, dass ich diese Art von Humor nicht mehr nachvollziehen kann oder aber eher, weil ich einen anderen Humor vorziehe, der auch nicht unbedingt kindgerecht ist.

    Die Figuren waren für mich auch dieses Mal wieder zu blass und viel zu wirr. Auch die dazwischen liegenden Gedichte/Lieder waren für mich einfach nur langweilig und zu lang. Es mag am ursprünglichen Schreibstil des Autors liegen, dass ich mich einfach nicht mit den Geschichten anfreunden kann. Aber eins ist sicher, die Verfilmungen von Tim Burton gefallen mir sehr gut.

    Handlung

    Alice sitzt mit ihren drei Katzen im Haus und beginnt zu fantasieren, wie die Welt auf der anderen Seite des Spiegels wohl aussehen mag, ob dort alles spiegelverkehrt ist. In diesem Buch wird einem schon früher klar, weil es eben auch erwähnt wird, dass Alice zu träumen beginnt.

    Im Garten der sprechenden Blumen trifft Alice auf die schwarze König und damit beginnt ihre Reise über ein riesiges Schachbrett. Die schwarze König sagt, dass Alice selbst Königin werden würde, sollte sie das Ende des Schachbrettes erreichen. Während sie von einem Feld zum nächsten wandert, die immer durch einen kleinen Bach voneinander getrennt sind, trifft Alice viele verschiedene Figuren. Alle sind für sich einzigartig und sie alle sind ihr, in ihren ganz speziellen Weisen behilflich zum nächsten Feld auf diesem riesigen Schachbrett zu gelangen.

    Natürlich schafft es Alice und am Ende, wie in jedem Traum wird es am bizarrsten, denn die Feier zu ihrer Krönung ist ein reinstes Chaos.

    Fazit


    ⭐⭐⭐


    Die Sternebewertung habe ich auf 3 Sterne gesetzt, aber mehr war für mich einfach nicht drin. Am Ende der Tage kann ich jedenfalls sagen, dass ich das Buch gelesen habe, doch es konnte mich vom versprochenen Dialogwitz nicht überzeugen. Auch die gesamte wirre Traumgeschichte hat mich einfach nicht abholen können.

    Ein besonderes Schmancker’l waren die Originalillustrationen von John Tenniel, die das Buch ein wenig aufgepeppt haben.


    Diese Rezension gibt es auch auf theartofreading.de und wurde dort zuerst veröffentlicht.


  11. Cover des Buches Magische Zeiten - Plötzlich verzaubert (ISBN: 9783401065014)
    Katja Henkel

    Magische Zeiten - Plötzlich verzaubert

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Musikpferd

    Luna wohnt mit ihrer Cousine - beste Freundin- Suse, ihrer Mutter ihrer Tante Suse Bruder Greg und ihrem Opa in einem Haus.

    Luna ist sehr traurig. Nach ihrem ersten Kuss mit Tom, meldet er sich nicht mehr. Auch in der Schule lässt er sich nicht blicken. Und dann steht Lunas dreizehnter Geburtstag bevor. Am Abend vor ihrem Geburtstag kommt plötzlich Opa in ihr Zimmer (Suse und Luna teilen sich eines). Er erklärt, dass er einen Brief und zwei Ringe von ihrer Ururoma Elsa LeMarr hätte. 

    Doch Luna und Suse glauben ihm nicht. Woher sollte Elsa ihre Namen wissen?

    Warum sollten die Ringe ausgerechnet für sie bestimmt sein?

    Als sie dann den Brief lesen, sind sie noch ratloser.

    Was denn für Moiren? Warum steht da was von drei Ringen?...

    Sie haben etliche Fragen.

    Doch Lunas Geburtstag steht bevor. Sie hofft immernoch sehnlichst, dass Tom kommt. Doch er kommt erst sehr spät. Und dann das Geschenk... Ein SIMS-Spiel. Luna ist sehr enttäuscht. Doch Tom lädt sie auf ein Fleisch-Konzert ein. Da kann Luna natürlich nicht nein sagen.


    Sie ist eigentlich sehr glücklich, bis Marli in ihre Klasse kommt.

    Marli kommt aus New York und sitzt neben Suse. Die zwei verstehen sich richtig gut. Doch Luna merkt, dass mit Marli etwas nicht stimmt. Luna ist für Suse nur noch Luft und ihr Zimmer haben sie in zwei Hälften eingeteilt. Dazwischen Todesstreifen. Suse macht Marli alles nach. Morgens steht sie extra früh auf, um mit Marli Freerunning zu trainieren. Von einer Sekunde auf die andere werden aus Freundinnen, Feindinnen...


    Das ist ein sehr schönes Buch und wirklich spannend. 

    Das Buch hat eigentlich 7 Sterne verdient. Es bekommt daher nicht nur 5 Sterne, sondern auch eine herzliche Empfehlung.


  12. Cover des Buches Magische Zeiten - Plötzlich geküsst (ISBN: 9783401069746)
    Katja Henkel

    Magische Zeiten - Plötzlich geküsst

     (21)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate
    Kurzbeschreibung:
    Marli mag Freerunning, hasst Happy Ends und kann die Gegenwart anhalten. Um mit ihren Freundinnen Luna und Suse endlich den Zeitenzauber zu lüften, lässt sie die Ferien früher beginnen. Doch schon wird es kompliziert. Wieso haut ihre Tante ab, als sie ein altes Foto sieht? Und warum ruft Greg Marli neuerdings dauernd an? Die Freundinnen müssen das Rätsel lösen - Happy End hin oder her!

    Meine Meinung:
    Das Buch kommt zum Höhepunkt die Mädels müssen ein Rätsel lösen und der Leser ist mittendrin in dem geschehen und kann miträtseln.

    In jedem Band entwickeln sich die Charaktere und auch die Geheimnisse und Rätsel werden spannender. Diese Geschichte wird aus der Sicht von Marli erzählt so fühlt sich der Leser mitten im Geschehen und man lernt sie sehr genau kennen , ihre Art ihre Macken einfach alles.Ich als Leser fand es sehr sschön nun auch die dritte im Bunde besser kennenzulernen.

    Die Rätsel lösen sich nach und nach auf und alles klärt sich auf.

    Das war ein grandioses Finale voll Magie , Zauber und Rätsel und Abenteuer es hat mich verzaubert gefesselt und nicht mehr losgelassen.


  13. Cover des Buches Fehlerdiagnose und Problembehebung unter Linux (ISBN: 9783899901276)
  14. Cover des Buches Suse, liebe Suse: Ein humorvoller Liebesroman (ISBN: B01B0Z4GF8)
    Lina Zimmer

    Suse, liebe Suse: Ein humorvoller Liebesroman

     (12)
    Aktuelle Rezension von: MelusinesWelt
    Über das Buch:

    " Guten Morgen, ich bin Suse." (Zitat, Buchanfang) In ihrem Debut-Roman "Suse, liebe Suse" schreibt Lina Zimmer über eine Frau, die fest im Leben steht - mit allen ihren Sorgen und Sehnsüchten. Sie ist gerade 34 Jahr alt geworden und wartet darauf, dass Jan ihr nach neun Jahren einen Heiratsantrag macht. Auch wünscht sie sich ein Baby. Natürlich kommt alles anders, als sie es sich gewünscht hat... Sie schreibt sich eine To-Do-Liste und will ihr Leben vneu ordnen. Das Buch ist aus Sicht der Protogonistin Suse geschrieben, welche die Leser direkt anspricht und an ihrem Leben und ihrer chaotisch-humorvollen Gedankenwelt teilhaben und durch den Humor natürlich öfter schmunzeln lässt.

    Mein persönliches Fazit:
    Das Leben läuft nicht immer oder eigentlich fast nie nach Plan, dass muss Suse in dieser Geschichte feststellen. Ich mag diese Art von Geschichten sehr, wenn sie mit Humor und (huch, darf ich das sagen??) gutem Ende sind. Dieser Roman erfüllt alles. Anfangs tat ich mich mit dem Schreibstil etwas schwer, kam aber nach und nach in die Geschichte hinein. Einen kleinen Abstrich vielleicht dafür, dass mir das Ende zu plötzlich kam und ich es nicht richtig genießen konnte.. Alles in Allem ein gelungener Debut-Roman.
    Das Buch bekommt von mir 4 von 5 möglichen Hochzeits-Sterne.

    Die komplette Rezi findest du auf meinem Blog Melusines-Welt.blogspot.de

    Liebe Grüße, deine Biggi
  15. Cover des Buches Magische Zeiten - Plötzlich verliebt (ISBN: 9783401067216)
    Katja Henkel

    Magische Zeiten - Plötzlich verliebt

     (18)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate
    Kurzbeschriebung:
    Suse schreibt einen Top-Secret-Blog, hat Herzklopfen wegen Henri und zwei allerbeste Freundinnen. Mit Luna und Marli teilt sie ein Geheimnis: Die drei können durch die Zeiten springen - aber damit wird es erst richtig kompliziert. Nicht nur, dass Henri Suse für eine andere hält, plötzlich verliert Marli auch noch ihre magische Kraft. Welchen Preis müssen die Freundinnen zahlen, um den Zeitenzauber zu retten?

    Meine Meinung:
    Der 2. teil geht nahtlos in denn ersten über sehr gut finde ich das nochmal eine kleine Zusammenfassung des ersten Teiles statt findet so das man das vergessene wieder Auffrischen kann. Aber es ist trotzdem sinnvol erst denn ersten Teil zu lesen.

    Dieser Teil wird aus der Sicht von Suse geschrieben die wir hier besser kennenlernen was ich sehr gut fand ist ihr Top- Secret - Blog der wertet alles noch auf. Henri ist ein neuer Charakter und er ist sehr niedlich und süss, ein Junge in denn man sich einfach verlieben muss.Da kann man suse verstehen .  Der Charakter der Tante ist sehr seltsam undurchsichtig  sie hat was gegen die Ringe der Leser hat das Gefühl als ob sie mehr weiss ? Das macht es spannender.

    Dieser Teil war sehr spannend und es blieben viele Fragen offen auch die Liebe kam nicht zu kurz und man lernte Suse dieses Mal besser kennen.


  16. Cover des Buches Der König von Narnia - Fotos aus Narnia (ISBN: 9783800051878)
  17. Cover des Buches „Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“ (ISBN: 9783426275399)
    Judith End

    „Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jung, glücklich, schön – und Krebs
    »Als ich nach Hause komme, sehe ich als Erstes dich, kleine Paula. Du kommst an Doros Hand gerade aus dem Kindergarten. Stehst vor dem Haus und wartest auf mich. Du bist wie immer ein kleiner Fels in der Brandung, und es ist so seltsam, dich aus der Ferne zu sehen. Für dich geht alles weiter. Mit deiner gestreiften Mütze und deiner festen Stimme. Und du freust dich über mich. Für dich muss ich leben. Ich muss, ich muss, ich muss!«
    Der Schicksalsbericht einer taffen jungen Frau und ihrer Tochter, die gemeinsam der Krankheit trotzen

    Judith End bekam mit 25 Jahren die Diagnose Brustkrebs. Sie kämpft nicht nur um ihr eigenes überleben, sondern auch um das ihrer Tochter  . Wie Judith über den Umgang mit ihrer Tochter in der schweren Zeit schreibt , ging mir sehr zu Herzen. Sie beschreibt sehr gut die harten Zeiten und man kann soweit es überhaupt möglich ist ,ihr gut nachfühlen. Ein Dank an die Autorin , die vielleicht anderen jungen Frauen damit Mut gemacht hat und damit Kraft gespendet hat ,auch in dieser Zeit den Sinn des Lebens nicht zu verlieren.

    Leider fand ich, das das Ende so abrupt war irgendwie. Aber dennoch erfreulich.

    So wie ich gelesen habe , wurde bei ihr 2011 Gebärmutterkrebs diagnostiziert. Eine seltene, aggressive Form.  Und im Alter von 31 Jahren ist sie leider verstorben.  Aber im Herzen ihrer Familie lebt sie weiter  . Danke Judith für dieses Buch, das du uns teilnehmen lassen hast an deinem Leben und so unvergessen bleibst.

  18. Cover des Buches Stadt, Land, Liebe (ISBN: 9783522176743)
    Brinx und Kömmerling

    Stadt, Land, Liebe

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Prinzessin
    Stadt, Land , Liebe von der Reihe Freche Mädchen - Freche Bücher, ein Buch dass sich sogar auf Englisch wirklich super lesen lässt. Hier herrscht reines Gefühlschaos aber vom Feinsten. Genauso wie man es als 13 jähriges Mädel eben kennt. Das tolle an diesen Büchern finde ich, dass man wieder daran erinnert wird wie es einmal war als man einen Jungen das allererste Mal geküsst hat, und wie es war Schmetterlinge im Bauch zu haben. Für jedes Mädchen im Teeniealter sind diese Bücher nur zu empfehlen.
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