Bücher mit dem Tag "sussex"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sussex" gekennzeichnet haben.

54 Bücher

  1. Cover des Buches Die einzige Geschichte (ISBN: 9783462051544)
    Julian Barnes

    Die einzige Geschichte

     (134)
    Aktuelle Rezension von: BjoernAndBooks

    Paul ist 19, Susan 48 – und sie lieben sich. In einem Vorort von London namens „The Village“ lernt sich das ungleiche Paar in den 1960er Jahren in einem Tennisverein kennen. Nach und nach und in fast schon lakonischer Sprache lässt Barnes Paul als unzuverlässigen Ich-Erzähler sein Leben und seine Beziehung zu Susan retrospektiv wiederbeleben. Allzu beschwerlich wirken dabei gerade die ersten Jahre nicht: Die Emanzipation von seinen Eltern, der Rauswurf aus dem Tennisclub, als sich die Hinweise auf eine ungebührliche Beziehung der beiden verdichten, die stets präsente Gefahr durch Susans betrogenen und, wie sich später herausstellen soll, schon lange gewalttätigen Ehemann – all das meistern sie zunächst nahezu mühelos. Mit dem Zusammen- und Umzug nach London kehrt so etwas wie Routine ein, und die Probleme beginnen: Susan verfällt mehr und mehr dem Alkohol und verliert jeglicher Form psychischer Stabilität; die Distanz zwischen den beiden Liebenden wird größer, bis Paul sich entziehen muss und Susan an ihre Tochter „übergibt“. Er versucht, ein eigenes Leben, eine neue Realität zu beginnen, aber bis zu ihren letzten Tagen in einer psychiatrischen Anstalt bleibt Susan für Paul das, was sie von Anfang an war: seine „einzige Geschichte“.


    Julian Barnes, einer der Großmeister des zeitgenössischen britischen Romans, schaut hier ganz genau hin: Wie durch ein Brennglas, Pauls Brennglas, schauen wir auf die Alltäglichkeit einer Liebe. Paul erinnert sich oft nicht richtig oder eher an Nebensächlichkeiten, so dass das große Ganze manchmal verschwommen bleibt und eher durch die schlaglichtartig eingestreuten Details an Kontur gewinnt. Das ist wirklich meisterhaft eingesetzt, weil die Leser*innen dadurch einerseits auf Distanz gehalten werden und andererseits das Gefühl bekommen, viel besser Bescheid zu wissen als die Handelnden selber. Man will beiden ständig Ratschläge geben, sie auf andere Wege führen, ihnen einen kleinen Stups geben, damit sie sich nicht aneinander verlieren. Gleichzeitig macht es aber auch schwer, über diese Entfernung wirklich emotionale Beteiligung mit Paul oder Susan zu erhalten: Susan, die vor allem in ihrer Ehe mit Gordon Macleod wenig Freude gehabt zu haben scheint, tut einem in erster Linie leid; Paul mit seiner ungestüm-ungezwungenen Jugend am Anfang möchte man zurufen: „Bewahr dir das doch bitte!“.


    Das ist ein wenig schade, freut man sich doch gleichzeitig darüber, hier einmal einer Liebe durch die Jahrzehnte folgen zu dürfen, die einerseits durch die Paarkonstellation, aber andererseits auch durch ihren eigentlich so liebevollen Umgang charakterisiert ist. Gerade auf den letzten siebzig Seiten, die fast zu so etwas wie einem Schlussplädoyer werden, gerät mir der Tonfall zu nüchtern und unpersönlich. Nichtsdestotrotz ist die Lektüre mehr als lohnend: eine wundervolle Sprachmacht und zwei vielschichtige Hauptcharaktere, die man durch ihr Leben begleiten darf!


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  2. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.668)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Fabienne

    Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden Hauptcharaktere werden sehr gut erklärt und bauen sich zu zwei Charaktern auf, mit denen man mitfiebern kann. Man kann sich extrem gut in die Geschichte hineinempfinden und die Liebe der beiden zueinander wird auch super toll erklärt. 

    Noch ein Tipp am Ende: Lest erst das Buch und schaut dann den Film. Ist immer besser ;)

  3. Cover des Buches Der verbotene Fluss (ISBN: 9783453356504)
    Susanne Goga

    Der verbotene Fluss

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Madeleine_Eckel

    Ich hatte mir Teil 1 geholt, da ich Teil 2 bereits auf meinen Kindle geladen hatte. Wobei ich vorab gerne sagen möchte, dass mir Teil 2 ein wenig besser gefallen hat.

    Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Man konnte sich super in die Figuren hineinversetzen und die Geschichte flog nur so dahin. Flüssig, dennoch spannend und emotionsreich. 

    Die Story an sich hat mir auch sehr gut gefallen, besonders das Übernatürliche und mystische. Aber ich mochte auch einige der Personen sehr. Dennoch musste ich mit der weiblichen Hauptprota erst warm werden. Charlotte hat mir außerhalb des Kindes besser gefallen. In Anwesenheit des Mädchens war sie mir zu kühl und forsch. Genau das, was sie selbst beim Hausherrn bemängelt hat. Tom dagegen, der Journalist, der gefiehl mir ganz gut und war mir auch direkt sympathisch. 

    Alles in allem kann ich das Buch für Historische Krimiliebhaber empfehlen. Ich würde es defintiv vor dem zweiten Teil lesen.

  4. Cover des Buches Die Jahre der Leichtigkeit (ISBN: 9783423146821)
    Elizabeth Jane Howard

    Die Jahre der Leichtigkeit

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Angie*

    Wer sich die kommenden dunklen Monate mit einer langen , ausufernden Familiensaga versüssen möchte, sollte nun mit dem ersten Teil dieser fünfteiligen Reihe beginnen. Band zwei dieser Reihe erscheint am 30. November 2018 . Ich bin noch mittendrin im England dieser Zeit, im ersten Band,  und voll begeistert dabei. Infos zur Autorin, die 2014 verstorben ist, nachfolgend:


    Lebenslauf von Elizabeth Jane Howard

    Wenn Bücher das Leben spiegeln: Es ist nicht leicht, die Romane von Elizabeth Jane Howard auf ein Genre festzulegen. Von Liebesgeschichten bis zu Familiendramen haben sie eines gemeinsam: Sie sind fest verwurzelt im Leben der Autorin und dem England ihrer Zeit. Elizabeth Jane Howard wurde 1923 in London geboren, wo sie später Domestic Sciences und Drama studierte. Sie arbeitete als Model, Schauspielerin und Moderatorin, bis 1951 ihr erster Roman erschien. „The beautiful Visit“ erzählt von einem jungen Mädchen, das den Zwängen des Familienlebens entflieht. Sie erhielt dafür den John Llewellyn Rhys Prize. Der Nachfolgeroman „The Long View“ beschreibt die Chronologie einer Ehe, beginnend mit deren Ende. Howard selbst war dreimal verheiratet, aus ihrer ersten Ehe stammt eine Tochter. 2002 verarbeitete sie all dies in ihrer Autobiografie „Slipstream“. Berühmtheit erlangte Howard erst spät in ihrer Karriere. Die Familiensage „Cazalet Chronicles“, über das Leben von drei Generationen einer gutbürgerlichen englischen Familie in den Jahren 1937 bis 1957, wurde ihr erfolgreichstes Werk. Die Romane sind eng an Howards eigene Familiengeschichte angelehnt sowie an die historischen Veränderungen im England dieser Zeit. Der letzte der fünf Bände erschien 2013 und war damit Howards letzter Roman vor ihrem Tod im Januar 2014.

    Klappentext/Inhalt:
    Band 1: England, 1937. Zusammen mit ihren Familien kehren die Cazalet- Brüder Hugh, Edward und Rupert wie jeden Sommer in das Haus ihrer Kindheit im Herzen von Sussex zurück. Vor ihnen liegen herrlich lange Ferienwochen. Doch die unbekümmerte Stimmung ist trügerisch: Der Zweite Weltkrieg wirft seine Schatten voraus, und auch innerhalb der Familie schwelen Konflikte.



    Hier findet ihr eine Leseprobe: https://bic-l.de/9AuT90

    Meine Meinung:  Nun bin ich endlich am Ende des ersten Bandes dieser beeindruckenden und warmherzig geschriebenen Familiensaga angekommen. Dieser erste Band von fünf folgenden ist in zwei Teilen von der im Jahr 2014 verstorbenen Autorin verfasst worden und macht den Leser mit den vielen Personen der Familie Cazalet bekannt. Ein ausführlich aufgezeichneter Stammbaum auf den ersten Seiten erleichtert das Zurechtfinden in der grossen Familie ungemein. Englisches Landleben einer hochangesehenen und wohlhabenden Grossfamilie vermittelt dieser Roman mit zeitlich gebundenen Wertvorstellungen aus den damaligen Gesellschaftskreisen. Höflichkeit, Bescheidenheit und das Vermeiden von Kränkungen anderer Menschen stand an erster Stelle im Benimm-Kodex. Über alle Familienmitglieder und ihre Verhaltensweisen und auch Gesundheit wachte die über siebzigjährige Dutchy mit ihrem Ehemann Brig. Ihre drei Söhne, Schwiegertöchter und Enkel verehrten sie unglaublich und die ledige Tochter Rachel hielt es ebenso.

    Der Schreibstil liest sich gut und flüssig. Ich bin gebannt den Ausführungen und Vorstellungen , auch der Kinder-Charaktere gefolgt. Es entstanden Bilder von warmen Nachmittagen im duftendem Rosengarten der Dutchy vor Augen, sowie auch Strand - und Badeausflüge zum Meer mit Picknick und spannende Tennismatches innerhalb der bunt gemischten Familie untereinander im Kopf. Die Zeiten der mit allen Familienmitgliederns einzunehmenden Mahlzeiten wurden streng eingehalten , sowie auch Ruhezeiten nach dem Mittag für alle. Alle Eigenheiten der erwachsenen Kinder von Dutchy und Brig hat die Autorin liebevoll  und individuell ausgearbeitet , auch die Kindercharaktere der Enkel werden mit absolutem Einfühlungsvermögen in ihre Psyche dargestellt. Der Ferienalltag, vom Dienst-Personal bequem vorbereitet und in vielen Alltagsszenen geschildert, macht fast neidisch. Diese Familie hat unglaublichen Luxus trotz aller Bescheidenheit als normal und selbstverständlich gefordert und hingenommen.
    Es war einfach eine andere Zeit! Eben ein grosses Anwesen mit viel Personal. Geldprobleme gab es nicht. Ein paradiesischer Zustand denkt man als Leser, aber es lauern  unausgesprochene, angedeutete Beziehungskonflikte, die heutigen zwischenmenschlichen Problemen nicht unähnlich sind. Das angeblich harmonische Familienleben ist oft  nur ein gewünschter, äusserer Schein, der nicht der Wirklichkeit entspricht. Auch der drohende Ausbruch eines neuen Krieges lässt dunkle Wolken aufziehen und die allgemeine Harmonie und Zufriedenheit bekommt Risse.
    Ich möchte hier nicht jede Person vorstellen, das würde zu weit führen. Den eigenen Eindruck muss und kann sich jeder Leser persönlich erlesen. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit  der Menschen ist auch in dieser Familie unglaublich gross und beeindruckend. Dieses Buch gibt jüngeren Lesern einen guten Einblick in eine vergangene Welt und ältere Leser erinnern sich eventuell wehmütig an diese Jahre vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieg zurück.  

    Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für diese grossartige Familiensaga. 

    Herzlichen Dank an den dtv-Verlag für dieses fantastische Rezensionsexemplar. Ich bin sehr gespannt auf die folgenden Bände.       

  5. Cover des Buches Das Haus der Verlassenen (ISBN: 9783453423190)
    Emily Gunnis

    Das Haus der Verlassenen

     (160)
    Aktuelle Rezension von: colour_hunter_books

    „Das Haus der Verlassenen von Emily Gunnis“


    Inhalt:

    England im Jahre 1956, die junge Ivy Jenkins begibt sich auf Grund ihrer Schwangerschaft in das Heim für ledige Mütter, St. Margaret's. Was sie dort erwartet ist unmenschliches Leiden. 60 Jahre später findet die Journalistin Samantha Harper alte Briefe von eben dieser. Sie beginnt mit ihren Nachforschungen und stösst auf dunkle Geheimnisse und zerstörtes Leben.


    Meinung:

    Mein erstes Buch dieser Autorin und eins, das mir auf anhieb unglaublich gut gefallen hat. Die Geschichte spielt abwechselnd in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Durch den rhythmischen Perspektivenwechsel erhält der Leser verschiedene Einblicke.

    Der Schreibstil ist flüssig und sehr spannend, wodurch es mir schier unmöglich schien das Buch aus der Hand zu nehmen. Inhaltlich wird beschrieben mit wie viel Ungerechtigkeit Ivy im Kloster konfrontiert wird.

    Die Nonnen des Hauses behandeln die jungen Mütter mit einer unsäglichen Grausamkeit. Ivy, so wie ihre Genossinnen müssen sowohl Missbrauch als auch schreckliches Leid ertragen. Es ist unfassbar, was der Stolz der Familie einen einzelnen Menschen ertragen lässt. 5/5


    „Bitte, mein Liebster, ich flehe dich an, bitte hol mich schnell von hier weg.“


    🇺🇸„The Girl in the Letter by Emily Gunnis"


    Opinion:

    My first book by this author and one that I immediately liked incredibly well. The story alternates between the past and the present. The rhythmic change of perspective gives the reader different insights.The writing style is fluent and very exciting, which made it almost impossible to take the book out of my hand. The content describes how much injustice Ivy is confronted with in the monastery.

    The nuns of the house treat the young mothers with unspeakable cruelty. Ivy, like her comrades, has endured abuse and terrible suffering. It is incredible what family pride can make a single person endure. 5/5 ⭐


    "Please, my love, I beg you, please get me out of here quickly."


  6. Cover des Buches Stirb schön (ISBN: 9783596168736)
    Peter James

    Stirb schön

     (354)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey

    Der Anfang war ein bisschen zäh, aber es hat sich gelohnt. Es ist ein spannendes und Actionreiche Geschichte. Die Charakteren finde ich super. Die Actionszenen sind super geschrieben und hatte richtig Kopfkino. Lohnt sich

  7. Cover des Buches Stirb ewig (ISBN: 9783596297764)
    Peter James

    Stirb ewig

     (593)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-

    Das Buch steigt direkt sehr spannend ein. Das gefällt mir besonders gut. Es ist toll geschrieben und formuliert. Man fühlt richtig mit dem Opfer mit.


    Auch die Überlegung was wohl im Hintergrund noch gespielt wird lässt den geneigten Leser miträtseln. Die Geschichte wartet auch mit einer überraschenden Wendung auf. Damit hatte ich wahrlich nicht gerechnet und gibt der Geschichte nochmal einen Twist in eine ganz andere Richtung.


    Was mich stört ist die Art der Ermittlung. Die Figur des Ermittlers ist mir durchaus sympatisch, also daran liegt es nicht. Aber die Ermittlungen starten viel zu spät. Und man fragt sich warum die Sache nicht von Anfang an ernster genommen wird? Dann gibt es zwischendurch Hinweise die mit viel Zeitaufwand heraus gefunden werden, dann aber nicht weiter verfolgt werden. Das war für mich irgendwie nicht schlüssig.  Auch zum Ende hin bin ich von der Ermittlungsarbeit nicht überzeugt. Ich denke das hätte man auch anders lösen können und diesen HokusPokus hätte es echt nicht gebraucht.


    Fazit: Insgesamt fand ich das Buch extrem spannend und wollte es gar nicht aus der Hand legen.

  8. Cover des Buches Der Ozean am Ende der Straße (ISBN: 9783847900719)
    Neil Gaiman

    Der Ozean am Ende der Straße

     (458)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    Was für ein wundervolles Buch uns Neil Gaiman mit "Der Ozean am Ende der Straße" geschenkt hat, ist kaum in Worte zu fassen. Das liegt nicht zuletzt auch an den traumhaft schönen Tuschezeichnungen von Elise Hurt, die dieser Geschichte zusätzlich Magie einhauchen.

    Die Geschichte, welche uns vom Ich-Erzähler sehr poetisch und eindrücklich erzählt wird  geschah in England, genauer gesagt im wunderschönen Sussex. Es ist eine Geschichte, in der ein Mann an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und der, auf einer Bank an einem Teich sitzend, von Erinnerungen hinfortgespült wird.

    Mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen. Es ist so herrlich erzählt. Dieses Buch hat mich ganz still abgeholt, mich vorsichtig mitgenommen und durch seine magische Welt geführt. Es hat mich ganz sachte in seine leicht düstere und auch etwas melancholische Stimmung geführt und mich glücklich, zufrieden und voller Hoffnung im Herzen wieder aus seiner Geschichte entlassen. 

    Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte viel Raum für eigene Gedanken und Interpretationen lässt. Und ich denke beim erneuten Lesen, werde ich unweigerlich noch ganz andere Gedanken dazu haben. Es ist eine Geschichte, die sich mit dem Leser mitverändert - jedesmal, wenn er dieses Buch wieder zur Hand nimmt.

    "Der Ozean am Ende der Straße" ist ein unglaublich schönes Buch, dass ich sicher noch das ein oder andere Mal zum Beginn des Herbstes zur Hand nehmen werde, um mich noch einmal auf diese Reise zu begeben. Denn für mich persönlich ist dieses Buch perfekt zum Abschied des Sommers und zum Beginn der dunklen, trüben Jahreszeit, mit seinen Herbststürmen und der leicht gedrückten, melancholischen Stimmung, die unterschwellig in der Luft schwebt.

  9. Cover des Buches Mydworth - Folge 01: Bei Ankunft Mord (ISBN: 9783838792859)
    Matthew Costello

    Mydworth - Folge 01: Bei Ankunft Mord

     (13)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Mydworth - Bei Ankunft Mord ist der erste Teil einer Cosy Crime Reihe von Neil Richards und Matthew Costello. Ich liebe ihre Cherringham Reihe und war nun sehr gespannt auf ihre andere Reihe die in den 1920iger Jahren spielt. Allerdings konnte mich dieser erste Teil so gar nicht überzeugen.

    Zum einen ist die Geschichte sehr flach und vorhersehbar. So hatte ich relativ schnell einen Verdacht der am Ende auch stimmte. Das nimmt einem etwas die Lust am hören. Die Idee der Geschichte war nichts neues und wurde schon so oft in Büchern umgesetzt das es langweilig wird. Auch konnten die Autoren den Flair der 1920iger Jahre nicht transportieren. Wenn ich nicht gewusst hätte wann die Geschichte spielt hätte sie auch gut in der Gegenwart stattfinden können. Es gab zwar hier und da einen Hinweis auf die Zeit in der es spielt, aber das reicht für mich nicht aus.

    Auch wurde ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm. Weder Kate noch Harry waren mir sympathisch oder unsympathisch. Sie waren halt da und sind die Hobbyermittler in dieser Reihe.

    Am Ende wird einem zwar Geschmack auf den nächsten Teil gemacht, aber ehrlich gesagt glaube ich  nicht das ich diese Reihe weiter verfolgen werde.

  10. Cover des Buches Nicht tot genug (ISBN: 9783596175642)
    Peter James

    Nicht tot genug

     (177)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich liebe die Krimis von Peter James und auch dieser hat wieder meine Erwartungen erfüllt.

    Eine Frau wird ermordet aufgefunden, nur mit einer Gasmaske bekleidet. Ihr Mann ist über ihren Tod erschüttert, und weiß angeblich nicht, dass er eine Versicherung für ihren Tod abgeschlossen hat. Seine Freundin will ihm ein Alibi geben, aber er lehnt ab, denn er kann sich nicht erinnern, bei ihr gewesen zu sein. Inspektor Grace wartet noch mit der Verhaftung. Doch war das klug ?

    Spannung von Anfang bis Ende. Und auch das Privatleben von Roy Grace wird nicht über Gebühr ausgewalzt, sondern fügt sich gut in die Handlung ein. Man rätselt bis zum Schluß. Auch wenn man den ein oder anderen Verdacht im Laufe des Buches hat, so bleibt es bis kurz vor Schluß doch offen, wie sich alles zusammenreimt. Wer spannende Krimis ohne viel Blutvergießen aber mit gut dargestellten Charakteren mag, hat hier wieder mal einen echten Pageturner.

    Klare Leseempfehlung für Krimifans. 


  11. Cover des Buches Und morgen bist du tot (ISBN: 9783596182886)
    Peter James

    Und morgen bist du tot

     (90)
    Aktuelle Rezension von: haTikva
    Wie weit wirst du gehn?

    Ein Mädchen bangt um eine neue Leber, die sie dringend braucht, um nicht zu sterben. Nur eine Transplantation rettet ihr junges Leben!
    In Rumänien geht es um junge Menschen, die auf der Straße leben und ums Überleben kämpfen.
    Und in England fischt die Polizei drei Leichen aus dem Meer, denen mehrere innere Organe fehlen.
    Gleichzeitig schwebt der Protagonist auf Wolke Sieben, da es in seinem Privatleben schöne Neuigkeiten gibt.

    Peter James ist ein toller Autor, der mich mit seinem Schreibstil immer mehr fesseln konnte, je länger ich in seinem Roman las.
    Er beschreibt spannende und informationsreiche Abschnitte gleichermaßen gut. Die informativen Einblicke beschrieb er ohne dass diese langweilig oder langwierig wurden.
    Das Thema Organhandel wurde sehr interessant vorgestellt und führte mir vor Augen, zu was geldgierige und auch verzweifelte Menschen fähig sind...
    Aber auch die anderen Schauplätze wurden sehr realistisch dargestellt. Vor allem wenn es um einige Figuren in Rumänien ging, deren Situation ich mir sehr gut vorstellen konnte.
    Der Autor beschrieb einfach jede einzelne Handlung realistisch und schreckt auch nicht vor nicht so positiven Entscheidungen zurück.

    Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in den Roman hineinzufinden, da es zu viele Nebenschauplätze gab, die sich erst ganz allmählich zu einer Geschichte zusammenfügten.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten für mich durch die vielen verschiedenen Figuren, entwickelte sich der Roman allerdings richtig spannend und fesselte mich zusehends, bis ich das Buch zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen konnte.

    Fazit:
    Auch nach dem fünften Fall von Roy Grace bin ich immer noch begeistert von dieser Serie und werde dem Protagonisten Roy Grace auch weiterhin treu bleiben!
    Somit vergebe ich diesem tollen Thriller fünf von fünf Sternen.
  12. Cover des Buches Die Zeit läuft (ISBN: 9783596198740)
    Peter James

    Die Zeit läuft

     (31)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Ich freue mich immer, wenn ich ein Buch zuklappen kann, das mich wirklich von vorne bis hinten überzeugt hat. Bei diesem neunten Fall der Reihe um Detective Superintendent Roy Grace ging es mir genau so. Das Konzept war für den britischen Krimiautor Peter James eher ungewöhnlich indem er sich ein paar Zeitsprüngen zwischen den Jahren 1922 und 2012 bediente. Aber für mich hat es absolut funktioniert. Sehr spannend schildert er das unglaubliche Verlangen des inzwischen 95jährigen Gavin Daly und seiner drei Jahre älteren Schwester Aileen den Mord an ihren Eltern aufzuklären, wenn nicht gar zu rächen. Als Gavins Schwester schließlich brutal gefoltert und ermordet aufgefunden wird, gibt es für Gavin kein Halten mehr. Die wertvolle Uhr, die er vor 90 Jahren am Pier von New York erhielt, aber auch sein eigener Sohn Lucas, spielen dabei keine unerhebliche Rolle …
    Während auch dieser Fall mit seinen Nebenschauplätzen mal weder in sich abgeschlossen ist, hilft es doch ungemein, die Vorgängerbände gelesen zu haben. Mich persönlich interessierte natürlich auch wieder ganz besonders die persönliche Entwicklung der einzelnen Protagonisten. Für Roy hat sich doch einiges geändert, seit er Vater geworden ist und sein Herz schlägt nicht mehr nur für die Polizei. Ein paar „ghosts from the past“ rundeten für mich das Gesamtbild der Story ab, und ich habe das Buch, das besonders am Ende nochmal richtig an Fahrt aufnimmt, mit dem befriedigten Gefühl geschlossen, dass die Geschichte weitergehen wird. Und … dass der nächste Teil schon auf meinem SUB schlummert ;)
    Ein bisschen verwundert bin ich allerdings über die Lektüre Roys Frau ... Ganz ehrlich? „Shades of Grey“? … Man darf gespannt bleiben …
  13. Cover des Buches Mit Miss Marple aufs Land (ISBN: 9783938045770)
    Luise Berg-Ehlers

    Mit Miss Marple aufs Land

     (19)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Kurzbeschreibung von Buch rücken: reetgedeckte Cottages,  farbenfrohe Gärten,gemütliche tearooms und heimelige Pubs, wo man ruhe und Erholung vermutet, geht es bei agatha Christie, P.D. James, Ruth Rendell u.a.kriminell zu . Zum Glück gibt es couragierte Damen wie Miss marpel oder souveräne Ermittler wie Inspector barnaby,  die herherzt eingreifen und die englische landidylle wiederherstellen..... 

    Luise Berg ehlers nimmt uns mit auf eine Reise purer durch England,  sie erzählt von den "queens of Crime " und ihre unvergesslichen heldinnen und Helden,  von Land und Leuten und den zuweilen skurrilen englischen Eigenheiten  

    Mein fazit: Wer sich für englischen Krimi, die ländliche Gegend,  die Hintergründe der jeweiligen schriftstellerinen die englischen "queens of crime" interessiert,  und nebenbei noch mehr erfahren möchte , zb die Geschichte um miss marpel, wie sie entstanden ist , ja einen kleinen Einblick hinter der Kulisse bekommt,  nicht nur agatha Christie kommt in diesen Buch vor , auch andere englische Schriftstellerinen von der frührern Zeit,  wie auch in der jetzt Zeit,  wie die Schriftstellerin Elizabeth George,  man bekommt aber auch in den Buch Einblicke wie das ländliche Leben in England sein kann , zwischen tearoom und Pub, cricket und krocket.  Vereinzelt gibt es in diesen Buch Ausschnitte aus verschiedenen Romanen,  und wird in Kurzform erzählt , so das man als Leser des jeweiligen vorgestellten Buch Lust hat , dieses Buch zu lesen, in diesen tollen aufgemachten Buch stecken sehr viele Bilder bei der Leser dazu einladen sich gemütlich vor einen Kamin ( falls vorhanden ) zu machen , mit einer Tasse englischen Tee. Ich fand das buch recht interessant , und habe vieles wissenwertes um die englichen "queens of Crime " erfahren , so bekommt man Lust es sich gemütlich zu machen und ein Buch von einer vorgestellten Schriftstellerin zu lesen , und mit ihr im beschaulichen England zu ermitteln .  

  14. Cover des Buches Amok (ISBN: 9783442468195)
    Tom Bale

    Amok

     (68)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die ersten 60 Seiten sind sehr spannend, da der Amoklauf in vollem Gange ist. Danach sind erst mal ungefähr 100-150 Seiten nicht so spannend, aber ab dem Moment wo sich Craig und Julia treffen, wird es wieder spannend. Das Ende ist dann nochmal sehr spannend und blutig. Den Täter hatte ich die ganze Zeit über nicht im Verdacht, bis zu dem Moment an dem aufgelöst wurde wer es war. Julia und Craig waren mir sehr sympathisch und handelten auch sehr realistisch. Für Leser*innen, die blutige Stellen nicht so mögen ist dieses Buch aber nicht geeignet, da sehr viel Blut fließt und es sehr brutal ist. Diese Stellen werden auch sehr detailliert beschrieben. 

    Fazit:
    Leser*innen, die ein zartes Gemüt haben, würde ich dieses Buch nicht empfehlen, allen anderen aber schon.

  15. Cover des Buches Mörderische Obsession (ISBN: 9783596198733)
    Peter James

    Mörderische Obsession

     (31)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich liebe die Peter James Bücher und wurde auch hier nicht enttäuscht. Allerdings hatte ich hier etwas Anfangsschwierigkeiten. Ich weiß nicht, ob es an all dem Stress lag, den ich z.Z. habe oder daran, dass sehr viele Handlungsstränge zu Beginn zu viel für mich waren, aber ich habe eine Weile gebraucht (ca 70-100 Seiten), bis ich wirklich ins Buch reingefunden habe. Aber wie gesagt, vielleicht hat mir auch nur die innere Ruhe gefehlt.

    Danach konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil es wieder mal so spannend war. Ein echter Pageturner mit teilweise überraschenden, teils etwas vorhersehbaren Wendungen, bei dem sich die Spannung immer weiter steigert bis zum großen, gruseligen Finale.

    Zum Inhalt : Detective Superintendent Roy Grace soll die in Brighton drehende US Schauspielerin Gaia beschützen, da in den USA ein Anschlag auf sie versucht wurde. Es gibt wie gesagt viele Handlungsstränge, sodass sehr vielen Menschen daran gelegen zu sein scheint, die Schauspielerin umzubringen, sich zu rächen oder sie zu stalken. Zeitgleich muß noch ein Mord in einem Hühnerstall aufgeklärt werden, was sich als schwierig erweist, da der Leiche Kopf, Arme und Beine fehlen.  Auch Roys seit 10 Jahren vermisste Ehefrau lässt zusätzliche Spannung aufkommen

    Eine klare Buchempfehlung, auch wenn es nicht unbedingt das beste Buch aus dieser Reihe ist.. Für Fans der Bücher ein Muß. Als Einstieg in die Reihe würde ich es nicht empfehlen, auch wenn man es durchaus eigenständig lesen kann.

  16. Cover des Buches Zeit der Schwalben (ISBN: 9783499291456)
    Nikola Scott

    Zeit der Schwalben

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Ein sehr trauriger und bedrückender Roman, der den Leser voller Emotionen und sehr nachdenklich zurück läß. Elizabeth wächst als einziges Kind bei ihrem strengen Vater und der schwer kranken Mutter auf. Es ist 1958, eine noch strenge Zeit. Damit sind den bald eintretenden Tod der Mutter nicht mitansehen muß, wird Elizabeth zu Freunden aufs Land geschickt. Hier gibt es jede Menge junger Leute. Es werden Partys gefeiert und jede Menge Freizeitaktivitäten unternommen, das Leben ist so leicht und Elizabeth lernt ihre erste Liebe kennen. 40 Jahre später. Adele trifft sich mit ihrem beiden Geschwistern beim Vater, um den ersten Todestag der Mutter zu feiern, die genau vor einem Jahr tödlich verunglückt ist. Als das Telefon im Arbeitszimmer läutet, nimmt Adele ab. Er verwechselt sie mit ihrer Mutter und teilt ihr kurz mit, dass neue Spuren gefunden worden sind. Dann erscheint eine Frau an der Tür und behauptet, Adeles Zwillingsschwester zu sein. Ein sehr interessant und gut geschriebenes Buch, das den Leser derart gefangen nimmt, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann Es werden dunkle und lang gehütete Familiengeheimnisse aufgedeckt und dadurch erfährt auch Adele endlich, warum sich ihre Mutter manchmal ihr gegenüber so zurückhaltend benommen hat. Hier wird die Zeit zu Ende der 50iger Jahre derart genau und so bildhaft beschrieben, man meint, selbst in diesen Jahren gelebt zu haben. Die strengen Moralvorschriften, der Wert und das Ansehen einer Frau. Das Buch bzw. dessen Inhalt wird mich schon noch eine ganze Weile beschäftigen. Eine Lektüre, die man nur weiter empfehlen kann.

  17. Cover des Buches So gut wie tot (ISBN: 9783596175659)
    Peter James

    So gut wie tot

     (111)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich liebe die Krimis von Peter James und bin auch hier wieder voll auf meine Kosten gekommen. 

    Wenn Ronnie am 11.9.2001 geahnt hätte, was ihn am World Trade Center erwartet, hätte er sich nicht mehr rasiert. Jahre später wird eine schon skelettierte Frauenleiche  in einem Abwasserkanal gefunden. Besteht da ein Zusammenhang ? Und dann taucht eine weitere Frauenleiche in Australien auf...

    Zum Inhalt will ich nicht mehr sagen, um nicht zu spoilern, aber der Krimi ist durchweg spannend und hält einige Überraschungen bereit. Roy Grace wird außerdem von einem neuen widerlichen Kollegen auf´s Korn genommen, so dass ich auch da am zittern war, obwohl mich sonst der Privatkram oder die kollegialen Beziehungen der Polizisten untereinander weniger interessieren. Aber der Typ war einfach zu schlimm. Das Buch liest sich schnell und flüssig und hält von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung.  Ich freue mich wirklich, dass ich diese Reihe entdeckt habe und dass gleich Flohmarkt ist, wo ich nach weiteren Büchern von Peter James Ausschau halte.  

    Eine Krimiempfehlung für alle, die es spannend lieben und gerne mitraten.


  18. Cover des Buches Du sollst nicht sterben (ISBN: 9783596182893)
    Peter James

    Du sollst nicht sterben

     (89)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ein spannender Krimi. Detektive Grace ermittelt mit Hochdruck, bevor wieder eine Frau vergewaltigt wird. Bezeichnend ist, dass der Täter ein Faible für hochhackige Designerschuhe hat. Auch die benutzt er während den Vergewaltigungen. Und er stiehlt sie danach. Die Verbrechen erinnern an frühere Taten, aber wieso hat der Täter 12 Jahre Pause gemacht ? Gelingt es diesmal, ihn zu fassen. Sein letztes Opfer damals ist nie wieder aufgetaucht.

    Das Buch erzählt in der Gegenwart und in Rückblenden, aber auch aus Sicht des Täters. Etwas verwirrend ist, dass mehrere Täter in Frage kommen. Nach und nach entdecken wir die einzelnen Personen, die dahinterstecken, erfahren von den Kindheitstraumata und deren Auswirkungen und erleben, wie er seine Opfer ausfindig macht. Es ist ein spannendes Puzzle, wo sich nach und nach die Teile zusammenfügen. Aber handelt es sich überhaupt um nur einen Täter ?

    Das Buch liest sich schnell und flüssig, aber ich hatte zwischendurch das Gefühl, ich brauche Zettel und Stift, um mal eine Tabelle anzulegen, wer wer ist um so der Lösung näher zu kommen. Allerdings war es so spannend, dass ich Zettel und Stift nicht holen konnte, da ich das Buch kaum auf der Hand legen wollte. Hat Spaß gemacht zu lesen.

  19. Cover des Buches Atlas literarischer Orte (ISBN: 9783957282569)
    Cris F. Oliver

    Atlas literarischer Orte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Von Wunderland bis Mittelerde – Atlas literarischer Orte von Cris F. Oliver, illustriert  von Julio Fuentes. Dieser Atlas der fantastischen Welten und Orte wurde als Reiseführer aufgebaut, denn alle Liebhaber fantastischer Literatur kennen das Eintauchen in eine andere Welt. Bekannte Beispiele, die auch im literarischen Atlas vertreten sind, sind das London von Sherlock Holmes, die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf oder Alices‘ Wunderland, um nur wenige zu nennen. 

    Jeweils eine kurze Einführung in die Welt wird von einer Karte mit den markanten Anlaufstellen, um Empfehlungen bzw. Warnungen und kleinen Hintergrundinformationen zu Autor oder Geschichte zu einem Kapitel verbunden. So lassen sich bereits besuchte Orte nochmals im Kurzprofil betrachten und unbekannte Welten können entdeckt werden. 

    Eine kleine Hommage an die Fantasie, an zahlreiche Autoren und die von ihnen erschaffenen Welten. Sehr schön sind auch die Illustrationen von Julio Fuentes.


  20. Cover des Buches Zimmer mit Aussicht (ISBN: 9783596521432)
    E. M. Forster

    Zimmer mit Aussicht

     (55)
    Aktuelle Rezension von: GueBu
    Die Feinheit, die Gefühlsregungen und Gedankengänge der Protagonisten auszudrücken, ist einfach unschlagbar. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Der Inhalt der Handlung könnte bei der Art und Weise wie die Charaktere dargestellt werden, echt in Vergessenheit geraten. Es ist eine Freude, die kleinkarierten Ansichten und Klugscheißeren  zu lesen, die hier geboten werden. Ich kann nur schwärmen. Günther
  21. Cover des Buches Sherlock Holmes' Buch der Fälle (ISBN: 9783596298990)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes' Buch der Fälle

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten acht Teile enthalten!


    Für seinen finalen Sammelband mit Kurzgeschichten rund um den Detektiv Sherlock Holmes und seinen Begleiter, Dr. Watson, hat sich Doyle noch einmal etwas Besonderes ausgedacht: Zum ersten Mal werden die Fälle nicht ausschließlich von Dr. Watson geschildert. Zweimal hat Sherlock Holmes selbst zur Feder gegriffen, einmal übernimmt ein auktorialer Erzähler das Wort.


    Ersteres hat mir richtig gut gefallen. Auf die Schilderung des Falls selbst wirkt es sich kaum aus, ob die Niederschrift von Dr. Watson oder von Holmes persönlich stammt. Aber die vielen kleinen, persönlichen Kommentare haben ihren ganz eigenen Charme und sorgen für viel Amüsement. Ich fand es wirklich witzig, wie Holmes sich beim Verfassen seines eigenen Texts darüber beschwert, wie er ihn verfasst und dass er das Pferd von hinten aufzäumen muss, um die Spannung aufrecht erhalten zu können. Wie Holmes seine Erzählung mittendrin unterbricht, um darüber zu jammern, dass unterhaltsame Falldarstellung seinem geradlinigen Vorgehen widerspricht, hat mich mehrfach zum Lachen gebracht.


    Dass mich gerne die persönlichen Anmerkungen und Kommentare so überzeugt haben, ist wohl auch der Grund dafür, warum ich mit der Geschichte, die von einem auktorialen Erzähler geschildert wird, wenig anfangen konnte. Die schlichte Sachlichkeit hat mich nicht überzeugen können. Mir fehlten in der Geschichte Spannung, Drama und Persönlichkeit. Die Fälle, die von einer Figur, sprich Dr. Watson oder Sherlock Holmes, erzählt wurden, haben mich durch die Emotionen, Meinungen und genauen Beobachtungen viel mehr mitreißen können als die handlungsbezogene Schilderung von außerhalb.

    Darüber hinaus gab es noch einen weiteren Fall, mit dem ich nicht viel anfangen konnte und der aus dem typischen Schema herausfällt: Ein Fall, in dem keine Deduktionen notwendig waren. Mir haben schon in den Romanen die Rückblicke, in denen lediglich erzählt und nicht deduziert wird, nicht gefallen. Diesmal ist Holmes zwar wenigstens anwesend, aber er besucht lediglich eine Klientin, die ihm die Wahrheit über ein lange zurückliegendes Ereignis, das in den Büchern bisher nie erwähnt wurde, schildern möchte. Sie erzählt die Geschichte und Holmes geht wieder. Das war irgendwie langweilig. Und es hat mir deutlich gemacht, dass ich bei allen Geschichten rund um Sherlock Holmes neben den persönlichen Kommentaren vor allem die beeindruckenden Schlussfolgerungen seines brillanten Verstands packend und mitreißend fand.


    Fazit

    Überraschenderweise werden die Geschichten in diesem finalen Band nicht ausschließlich von Dr. Watson erzählt. Dass Sherlock Holmes auch selbst die Feder in die Hand nimmt, hat mir gut gefallen, weil seine persönlichen Kommentare immer amüsant waren. Mit der Erzählung des auktorialen Erzählers konnte ich dagegen wenig anfangen, weil die Außensicht Spannung und Persönlichkeit vermissen lassen hat. Auch die Geschichte, in der Holmes gar keine Deduktionen anstellen muss, hat mich enttäuscht, weil er ziemlich langweilig war. „Sherlock Holmes' Buch der Fälle“ war zum Teil mitreißender und zum Teil langweiliger als die anderen Sherlock Holmes Kurzgeschichtensammlungen und bekommt dafür drei Schreibfedern.

  22. Cover des Buches Das Vogelhaus (ISBN: 9783442716265)
    Eva Meijer

    Das Vogelhaus

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Nadezhda

    Auch mir hat der ruhige Duktus des Romans gefallen. Die in gänzlich unterschiedlichen Tempi aufs Ende hinarbeitenden Stränge um Len Howard selbst und um ihre Lieblingskohlmeise Sternchen haben dem Buch eine interessante Dynamik verliehen, die am Schluss noch einmal eine berührende Wendung genommen hat. Die verschiedenen Bögen, in denen das Leben von Len Howard verlief, haben mich zum Nachdenken über Lebensentwürfe, biografische Wendepunkte und den Umgang mit (zwischen-)menschlichen Erwartungen, Enttäuschungen und Urängsten angeregt.


    Dennoch muss ich anmerken, dass die Darstellung der Person bzw. im Roman der Figur Len Howard mich nicht gänzlich überzeugt hat. Ihre natürliche Distanz zu anderen Menschen erschließt sich nicht immer deutlich genug; ihr Verhältnis zu anderen Menschen bleibt unscharf - und soll das sicher auch. Jedoch war mir nicht immer klar, ob die Unschärfe von der Autorin gezielt produziert wurde oder ob es ihr einfach nicht besser gelungen ist, diese Distanz in entsprechende Dialoge und Handlungen einzubetten. Erst die alte Len Howard darf nach außen hin ordentlich schrullig wirken, während das Geschehen aus ihrer Logik betrachtet absolut schlüssig erscheint...


    LiebhaberInnen von Gartenvögeln kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es enthält äußerst interessante Beobachtungen zum Leben und Verhalten dieser hübschen kleinen Mitbewohner. Nie wieder werde ich unsere Futterkörbchen und das Herumgehampel des Vogelkindergartens im Garten mit denselben Augen sehen wie vorher: das sind nicht einfach nur süße Vögelchen, die sich vor der Katze hüten müssen, sondern echte Individuen.


    Im Frühjahr erscheint die Taschenbuch-Ausgabe und wird hinsichtlich des Covers dann endlich, entsprechend dem niederländischen Original, auch dem Inhalt des Romans gerecht werden, indem Kohlmeisen abgebildet sind und nicht ein Rotkehlchen. Auch wenn ich das Cover der gebundenen Ausgabe sehr ansprechend finde, muss ich doch gestehen, dass das Rotkehlchen mich die ganze Lektüre über gewaltig irritiert hat. 

  23. Cover des Buches Sine Culpa (ISBN: 9783596172016)
    Elizabeth Corley

    Sine Culpa

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    In diesem Fall geht es um zwei parallele Ermittlungen, jeweils geführt von einerseits Inspector Fenwick und andererseits von Louise Nightingale. Die Ermittlung von Fenwick unter dem Namen »Chorknabe« geht um einen Pädophilenring der in ganz Sussex in ganz großem Stil operieren soll. Nightingale soll das Verschwinden des elfjährigen Sam Bowyer ebenso untersuchen wie den Tod von Malcolm Eagleton, der vor über 20 Jahren verschwunden ist und dessen Leiche vor kurzem zufällig gefunden wurde. Fenwick sieht hier eine Verbindung zu seiner Ermittlung sodass beide Fälle zwar separat, aber doch in engem Austausch weiterverfolgt werden. Dies ist nun der vierte Fall des Ermittlerduos - und für meinen Geschmack läuft sich die Sache langsam tot. Wer bereits die vorherigen Bände gelesen hat, dem hängt die detailliert beschriebene Ermittlungsarbeit - mit allen Intrigen und Animositäten - langsam zu Hals heraus. Spannung baut sich kaum auf, erst gegen Ende kommt solche auf. An manchen Stellen wird das Buch noch dazu recht melodramatisch. Fenwicks Privatleben ist nach wie vor nicht unter Kontrolle und sein Verhältnis zu Nightingale bleibt unverständlich. Die Serie um Fenwick hat durchschnittlich begonnen, konnte sich in Band 2 und 3 steigern und ist jetzt wieder auf durchschnittliches Niveau zurückgefallen.
  24. Cover des Buches Das Haus der Malerin (ISBN: 9783492314671)
    Judith Lennox

    Das Haus der Malerin

     (43)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Rose Martineau und ihre Familie leben ein normales Leben. Wir befinden uns im Jahr 1970 in Surrey. Das Ehepaar hat zwei Töchter. Was idyllisch beginnt, wird bald aufgewirbelt durch Ereignisse, die so nicht vorhersehbar waren. Rose erbt ein Haus in Sussex - dieses ist irgendwie mysteriös - mit einer eigenartigen Aura behaftet. Es gehörte der Schwester ihrer Oma. Die war Künstlerin und verschwand plötzlich von einem Tag auf den anderen. Dann folgt ein Skandal, der ihre gut behütete Ehe durcheinander bringt, ich möchte dazu nicht mehr verraten, um nicht zu viel der Spannung vorwegzunehmen. Rose beginnt zur Schwester der Oma zu forschen ....

     

    Die Geschichte geht zurück in die 1930er Jahre - schwankt hin und her zwischen Vergangenheit und Gegenwart und liest sich somit spannend, aufschlussreich und lebend glaubwürdig. Es ist leicht, sich immer wieder in die Zeitsprünge hinein zu versetzen. Diese lassen gut nachvollziehen, wie sich die Geschichte entwickelt, die von Beginn an spannend ist bis zur letzten Seite. 

     

    Leseprobe:
    ========

     

    Blassgoldenes Licht fiel schräg durch das Laub und bildete Kringel und Sprengel auf einem Teppich aus braunen Bucheckern. Überall in den Bäumen war Vogelgezwitscher zu hören, und von den regennassen Ästen tropfte es auf die Sternblüten von Schöllkraut und Buschwindröschen.

     

    Ich muss sagen, dass mir sehr gut gefallen hat, wie die Autorin gleich spannend in ihre Geschichte eingestiegen ist. Auch präsentiert sie ihre Charaktere lebendig und detailliert, man kann sich ebenso in die authentischen Szenenbeschreibungen gut hinein versetzen, alles passt perfekt zusammen und ergab für mich während des Lesens ein angenehmes Bild, welches mich rundherum kurzweilig spannend unterhalten hat. Dieses Buch war ganz sicher nicht das letzte der Autorin, sie hat mich neugierig gemacht auf weitere ihrer Werke. 

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