Bücher mit dem Tag "sven regener"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sven regener" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Neue Vahr Süd (ISBN: 9783442459919)
    Sven Regener

    Neue Vahr Süd

     (641)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Auf dieses Buch kam ich rein zufällig, da es mir versehentlich anstelle eines anderen Buches geliefert wurde. Der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht. Es liest sich leicht runter, ist ziemlich absurd an manchen Stellen, wobei sich manche Witze auch so durchziehen und Wiedererkennungswert haben. Das ist wohl der 2. Teil einer Trilogie, die aber in sich geschlossen zu sein scheinen. War ganz nett und unterhaltsam, aber die anderen Teile interessieren mich jetzt nicht so.

  2. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.204)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich lese selten lustige Bücher und schaue ungern Komödien; mich kann man nur mit intelligentem Wortwitz und dem Spiel mit der Sprache aus der Reserve locken. Und das ist Sven Regener mit diesem Buch gelungen. "Herr Lehmann" ist herrlich witzig, häufig "um die Ecke gedacht" und voller Sätze, die so klug konstruiert sind, dass es Spaß macht, sie mehrmals zu lesen. Es handelt sich insgesamt eher um einen Lebensausschnitt, der dargestellt wird; große Entwicklungen und Ereignisse darf man als Leser also nicht erwarten. Vielmehr stellt Regener den Alltag seines Protagonisten dar, dessen Suche nach Sinn und Ziel, seine "Abnabelung" vom Elternhaus usw. Ich finde, dies alles las sich wirklich flüssig und ich habe Lust bekommen, mehr von Regener zu lesen.

  3. Cover des Buches Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (ISBN: 9783462046892)
    Sven Regener

    Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Das Buch über Karl Schmidt, die tragische Nebenfigur in Sven Regeners "Herr Lehmann", die wohl am stärksten in Erinnerung blieb. Es sind fünf Jahre nach "Herr Lehmann", nach dem Mauerfall, nach Karls psychischem Zusammenbruch vergangen. Karl lebt jetzt in Hamburg und hat sich mit seinem Leben zwischen Drogen-WG und Hilfshausmeister- und Hilfstierpflegerjob in einem Kinderheim arrangiert. Aus dieser ruhigen Welt, in der es schon rebellisch ist heimlich einen Eisbecher zu essen und in der ihm niemand allzu viel zutraut, wird er von seinem alten Freunden aus Berliner Zeiten Ferdi und Raimund gerissen, die ihn als Fahrer für eine Tour durch Techno-Clubs engagieren. Karl wird (wieder) zu Charlie und zum Tourmanager. Ohne viel Aufhebens übernimmt die neue Rolle und managet souverän den Kindergarten bestehend aus neun DJs unter Drogeneinfluss und zwei Meerschweinchen, mit dem er quer durch Deutschland unterwegs ist. Statt dass jemand auf ihn, den Verrückten, den Ex-Multitoxer, aufpasst, passt er nun auf andere auf. Erinnerungen an alte Zeiten werden wach und im Hintergrund lauert immer die Angst vor einem Rückfall.
    Die Handlung ist überschaubar und ohne große Überraschungen, stattdessen viele absurde Gespräche und Einblicke in Karl Schmidts Gedanken. Das könnte öde sein, ist bei Sven Regener sehr kurzweilig und oft sehr witzig. Dabei trifft er genau das richtige Maß und den richtigen Ton zwischen dem (Wahn-)Witz dieser Tour und den persönlichen, nicht ganz einfachen Befindlichkeiten von Karl Schmidt.

  4. Cover des Buches Soundcheck (ISBN: 9783257244663)
    Christine Stemmermann

    Soundcheck

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Zen-Cola

    Mit »Soundcheck« hat der Diogenes Verlag eine Anthologie zum Thema Musik zusammengestellt, die 19 Geschichten zum Thema vorstellt, dabei aber eine ziemlich wilde Mixtur ist. Nicht nur thematisch (in vielen Texten geht es eher um klassischen Rock, aber nicht nur), sondern auch hinsichtlich der Autoren. Von Haruki Murakami (Geschichte ist ansonsten im Band »Männer ohne Frauen«) über Benedict Wells bis hin zu Truman Capote.


    Insgesamt ist die Zusammenstellung gelungen, aber wie es bei Anthologien mit vagem thematischen Rahmen nun mal so ist: Einige gefallen einem gut, andere weniger. Toll ist jedenfalls die große Bandbreite an Stilen. Einige Texte sind übrigens nur Auszüge aus Romanen, dennoch wirken sie nicht lieblos für die Anthologie zusammengeschnitten.


    Für Musikliebhaber und Freunde von Kurzgeschichten zu empfehlen.

  5. Cover des Buches Glitterschnitter (ISBN: 9783869712345)
    Sven Regener

    Glitterschnitter

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Karola_Dahl

    Die Band ‚GLITTERSCHNITTER‘ um Karl Schmidt, dem Mann an der Bohrmaschine, sucht in vielen Zeitsprüngen mit viel trockener Situationskomik Erfolg neben weiteren Figuren wie Frank Lehmann.

    In langen verschachtelten Sätzen werden eher belanglose Szenen beschrieben ohne eigentlichen Spannungsbogen, z.B. über Vorträge zur richtigen Kaffeezubereitung. Insgesamt ein seltsamer Roman mit zu wenig ‚Schlagkraft‘.

  6. Cover des Buches Meine Jahre mit Hamburg-Heiner (ISBN: 9783462044928)
    Sven Regener

    Meine Jahre mit Hamburg-Heiner

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Regener hat ja über die Jahre hinweg immer mal wieder Internet-Blogs geschrieben, sei es auf Tournee, anläßliche der Buchmesse oder eben einfach nur so im Auftrag irgendeines Mediums. Dabei unterstützt ihn der Freund und Blogwart Hamburg-Heiner, mit dem er sich immer dann verbale Schlachten liefert, wenn es mit dem Blog mal ein wenig anstrengend wird. Das Ganze ist natürlich Kamauk, aber auf etwas höherem Niveau, denn Regener ist Wortjongleur, ein Spieler mit Sätzen und so manches Mal rutscht ihm auch eine richtige Spitze heraus, wo dem Leser das Lachen im Hals stecken bleibt, aber auf der langen Distanz ist das natürlich alles nicht ernst zu nehmen, liest sich auch schnell und kann auch schnell langweilig werden. Was dem Regener natürlich egal ist, weil er sowieso keine Kommentare liest. Das macht dann der Heiner und gibt ihm Saures.
    Der Regener-Fan wird das lesen wollen, wenn er nicht schon die Blogs verfolgt hat, hier gibt es das alles nochmal in gesammelter und geballter De-Luxe-Ausführung, mit Bildern, die die Welt nicht braucht, weil sie absichtlich so Scheiße aussehen, dass es nach Seitenschinderei ausschaut. Aber da ja Regener sowieso nichts liest, was ein Leser schreibt, kann er sich ja über das hier auch nicht ärgern. Oder einen witzigen Song schreiben. Oder einen Leservernichtungsblog anfangen. Entbehrlich, aber wer es in der Hand hat, der liest es auch zu Ende. Ist eben vom Autor des Herrn Lehmann, der zufällig auch noch die Trompete bei Element of Crime tutet.
  7. Cover des Buches Der kleine Bruder (ISBN: 9783732504640)
    Sven Regener

    Der kleine Bruder

     (315)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 320 Seiten

    Verlag: Goldmann Verlag (6. April 2010)

    ISBN-13: 978-3442470310

    Preis: 9,95 €

    auch als Hardcover, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Genial atmosphärisch


    ACHTUNG: Meine Rezension kann SPOILER zu anderen Bänden dieser Reihe enthalten.


    Inhalt:

    Frank Lehmann wurde aus der Bundeswehr entlassen, seine WG vom Gesundheitsamt aufgelöst. Kurzerhand fährt Frank zu seinem Bruder Manni nach Berlin. Doch Manni, der hier Freddie genannt wird, ist verschwunden. Frank macht sich auf die Suche nach seinem Bruder, den er offensichtlich nicht so gut kennt, wie er glaubte, und muss sich dabei mit Hausbesetzern, Punks, (Möchtegern-) Künstlern und allerlei Frauen herumschlagen.


    Meine Meinung:

    Als drittes Buch dieser Reihe veröffentlicht, ist „Der kleine Bruder“ inhaltlich gesehen aber der zweite. Er schließt quasi direkt an „Neue Vahr Süd“ an und erzählt Franks erste Tage in Berlin, die total turbulent sind. Man muss den Vorgänger aber nicht unbedingt gelesen habe, um der Handlung folgen zu können. Ich empfehle es aber trotzdem, denn der ist genauso genial.


    Wir schreiben das Jahr 1980, die Szene der Hausbesetzer und Punks ist groß, die Atmosphäre in dem geteilten Berlin etwas ganz Besonderes. Und genau diese Atmosphäre trifft Sven Regener punktgenau. Ich habe das damals selbst genau so erlebt. :-)


    Fazit:

    Eine total gelungene Fortsetzung von „Neue Vahr Süd“. Wer die Zeit selbst erlebt hat, wird vieles wiedererkennen. Für alle anderen ist es ein toller Einblick in eine ganz besondere Stadt in einer ganz besonderen Zeit.


    ★★★★★


  8. Cover des Buches Neue Vahr Süd (ISBN: 9783936186574)
    Sven Regener

    Neue Vahr Süd

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Jetztkochtsie
    Als ich das Hörbuch startete hätte ich am Liebsten gleich wieder ausgemacht. Schrecklich der Sprecher dachte ich, dieses nasale Nörgeln geht ja gar nicht. Aber jedes Hörbuch bekommt von mir eine Stunde Zeit, bevor ich es abschalte und hier war diese Stunde himmlisch. Witzig, pointiert, grandios und an das nasale Genörgel gewöhnt man sich auch, es paßt nämlich zu Frank Lehmann und hinterher fragt man sich, was genau einem denn da überhaupt auf den Wecker gehen konnte. Ein wenig gestört haben mich die Umblättergeräusche, die man hier und da neben der Stimme wahrnehmen konnte, also Papierrascheln oder Ähnliches. Sowas hab ich nicht so gerne. Aber Text und Sprecher ergeben hier einfach eine so stimmige und gute Kombination, daß man über sowas gerne hinwegsieht. Ein durchweg gutes und gelungenes Werk, tiefsinnig, witzig und bewegend. Ab und an hatte ich das Gefühl, wenn ich noch ein einziges Mal den Satz "Dachte er!" hören würde, platze mir der Kopf, aber das gehört zu diesem Buch dazu, das Dachte er, nicht das Kopfplatzen, genauso wie das von anwesenden Leuten in der 3. Person sprechen, das auch, dachte er... Herrlich, echt und wirklich hörenswert!
  9. Cover des Buches Wiener Straße (ISBN: 9783864844492)
    Sven Regener

    Wiener Straße

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar
    1980, Berlin, Hausbesetzerszene, Kunstszene, Kreuzberg, Wiener Straße. Das »Café Einfall« öffnet um 18 Uhr. Doch irgendwer muss die Sauerei der Nacht entfernen, die versifften Klos schrubben. Drum ist heute Morgen die Tür offen, ständig schlappt einer rein und fragt »Ist hier schon offen?«. Nein, es ist geschlossen, Kaffee gibt es auch nicht, nur Bier und Schnaps, was viele Typen nicht abhält, doch hereinzuschlappen. Ein Kontaktbeamter warnt vor Junkies und einige Leute suchen nach einem Job als Bedienung. Erwin Kächele aus dem Schwabenland, der Wirt, ist Morgenmuffel, doch der braucht eine Putze, keine Bedienung. Seine Nichte ist angereist, will aber kellnern, macht den Vorschlag, das Café schon morgens zu öffnen, ist ja ein Café, Kuchen backen kann sie auch, war schließlich auf der Hauswirtschaftsschule. Lehmann braucht nen Job, will aber auch lieber kellnern, als Klos zu putzen. Sven Regeners Romanfamilie ist wieder da: Lehmann, Karl Schmidt, Kächele, der Chauffeur und Ossi Marko, Künstler wie H. R. Ledigt oder P. Immel.

    P. Immerl hat mit einigen Künstlern ein Haus gegenüber vom Café besetzt und betreibt dort die »ArschArt Galerie«. Die wollen groß raus kommen mit Aktionskunst und so. Fürs Fernsehen müssen sich ein paar als Punks verkleiden, weil das TV auf Punks steht. Für Künstler allein kommen die nicht. Und er interessiert sich für den leeren Intimfriseur gegenüber, der dichtgemacht hat, dort könnte man eine Kneipe aufmachen. Die vielen Künstler-Karstens werden durchnummeriert, damit man sie unterscheiden kann. Karsten 1 wird aber Kacki genannt.

    »Die Tür fiel zu und es war zappenduster. Erwin stellte den Werkzeugkasten ab, den er für die Pfeifen mitgebracht hatte, denn das waren sie, Pfeifen, wie bin ich hier nur reingeraten, fragte er sich schon den ganzen Tag immer wieder rhetorisch, meist in Gedanken, manchmal auch laut, aber weder Karl Schmidt noch Frank Lehmann, der offensichtlich Karl Schmidts neuer Lieblingskumpel war, noch H.R. und schon gar nicht Chrissie, seine beknackte Nichte, hatten sich auch nur angesprochen oder sonst wie kompetent gefühlt, mal irgendwas darauf zu antworten….«

    Und dann ist da noch die WG über dem Café, Erwin ist der Vermieter. Die Pfeifen müssen erstmal renovieren, bevor sie ihre Zimmer in Beschlag nehmen können. Und Lehmann bekommt den Putzjob, muss ja irgendwie die Miete bezahlen. Chrissie setzt sich bei Erwin durch. Nun muss auch noch die uralte Kaffeemaschine repariert werden.

    »›Dann nehm ich den, nee, Moment mal, da schauen wir mal, so sieht's aus, könnte aber auch, wenn ich den da, ja nee, da drüben ist nichts, angeschlossen ist das, wenn man hier, dann… ‹, so ging das munter in seinen Bart hinein, der ein kurzer Schnauzer war, und Frank ließ sich davon berieseln, während er in Ruhe den Boden wischte, vielleicht mache ich ihm wirklich einen Kaffee, wenn er fertig ist, dann kann man die Maschine gleich testen, dachte Frank, vielleicht wäre es wirklich mal gut, Kontakt aufzunehmen zu einem, der von ganz woanders kommt und ganz woanders unterwegs ist, rauschte es ihm kirchentagsgleich durch die Birne, während er wischte und wischte, eine Tätigkeit, die ihm, wie er in den letzten Tagen gelernt hatte, umso mehr Spaß machte, je dreckiger der Boden war.«

    Eine Hommage an das alte Berlin-Kreuzberg, das unangepasste Leben. Witzig, wie man die Truppe kennt, aber nichts Neues. Das Buch war lustig und ich habe viel gelacht. Da gibt es nichts. Doch … »Neue Vahr Süd« und »Herr Lehmann« waren um Klassen besser. Viel Wiederholung aus den alten Büchern. Trotzdem ein guter Roman, denn Dialoge hat Sven Regener allemal drauf. Hier wird berlinert, klasse.
    Doch ich hätte mir für das Hörbuch einen anderen Sprecher gewünscht. Bei »Neue Vahr Süd« habe ich Sven Regener als Sprecher geliebt, Bremen, Bremer Dialekt. Nun sind wir in Berlin, Erwin ist Schwabe, erzählt sehr viel. Dieser ständige Bremer-Dialekt im Erzählton (außer bei den Berliner Stellen) als Hintergrund nimmt mir das Berlinfeeling, die Authentizität der Protagonisten. Wer die alten Bücher liebt, sollte sich das hier nicht entgehen lassen, Lachen ist angesagt. 
  10. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783867176347)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ben78
    Als Hörbuch für mich noch immer die Nummer 1. Habe vor ewigen Zeiten im Nachtradio zufällig den Ausschnitt einer Lesung von Sven Regener mitbekommen und war begeistert. Vom Buch, von der Stimme, von dieser einmaligen Art vorzutragen. Seitdem eines der ganz wenigen Hörbücher die es mehrmals in mein Ohr geschafft haben. Dabei liegt hier wirklich eine besondere Empfehlung auf dem Hörbuch. Unterhaltsam, nachdenklich, witzig ... tolle Unterhaltung.
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