Bücher mit dem Tag "symbolik"
22 Bücher
- Dan Brown
Das verlorene Symbol
(2.053)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteAuch in diesem Buch dürfen wir wieder Robert Langdon auf einer Reise durch Geheimnisse und verstrickter Symbole begleiten. Dabei dreht sich alles um uralte Mysterien und Zeichen der Freimaurer mitten im Herzen der USA, in Washington DC.
Es ist einfach spannend und ultra interessant wie versteckt die Geschichten sind, obwohl sie offen vor unseren Augen liegen. Gleichzeitig liegt diesem Buch eine tiefer Gedanke inne, der einen über sich und die Menschheit nachdenken lässt. Über das sein des Menschen, das glauben an eine höhere Macht und an eine innere Stärke, die jedem Menschen inne wohnt und aus der man schöpfen kann, wenn man in sich geht. Das ist alles wieder mal eingebunden in ein Fall der mehr als Aufsehen erregend ist. Eine bewegende Familiengeschichte und große Geheimnisse der Freimaurer sind genau das, was das Buch so spannend macht. Man muss einfach weiter lesen, weil man zum einen die Zusammenhänge unbedingt erfahren möchte und zum anderen, weil immer irgendwas passiert, wo man erfahren muss, wie es jetzt weiter geht, ob ein Plan gelingt, ob unsere Protagonisten schneller als die CIA sind und ob es sich um Freund oder Feind dabei handelt. Einfach super komplex, super spannend und man muss es einfach schnellstmöglich verschlingen.
- Umberto Eco
Der Name der Rose
(1.635)Aktuelle Rezension von: WelpemaxDer Name der Rose von Umberto Eco ist ein außergewöhnlich spannender und zugleich tiefgründiger Roman, der den Leser von der ersten Seite an fesselt. Die Mischung aus Kriminalgeschichte, mittelalterlicher Atmosphäre und philosophischen Fragen ist meisterhaft gelungen. Tatsächlich habe ich bei dem Titel den Film wesentlich häufiger vorher gesehen bis ich das Buch gelesen habe und wie sollte es anders sein, dass Buch schlägt den Film nochmal um Längen. Das Buch kann man sehr gut lesen, obwohl der Autor den Hang hat sehr verschnörkelt zu schreiben, was er in einem Kapitel auch sehr gut unter Beweis stellt. Insgesamt besonders beeindruckend sind die handelnden Personen: Bruder William von Baskerville überzeugt mit Scharfsinn, Ruhe und feinem Humor, während sein junger Begleiter Adson die düstere Welt des Klosters auf eindrucksvolle Weise erlebbar macht. Auch die Nebenfiguren sind vielschichtig und glaubwürdig gestaltet, sodass jede Begegnung zur Spannung beiträgt. Ein kluges, atmosphärisch dichtes und sprachlich starkes Buch, das lange nachwirkt und ein sehr guten Eindruck hinterlassen hat.
- Sebastian Fitzek
Playlist
(828)Aktuelle Rezension von: SeleAls großer Fan von Sebastian Fitzek sind genau solche Ideen der Grund, warum ich seine Bücher so gerne lese. Das Konzept mit der wirklich existierenden Playlist zum Buch fand ich unglaublich kreativ. Dadurch war es für mich nicht einfach nur ein Buch, sondern ein richtiges Erlebnis. Die Musik hat die Geschichte noch einmal auf eine ganz besondere Art lebendig gemacht. 🎧📖
- Dan Brown
Origin
(634)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich muss sagen, dass die letzten beiden Bücher der Robert-Langdon-Reihe meinen Geschmack absolut nicht getroffen haben. Vielleicht ist die Figur einfach langsam auserzählt, und es bringt nichts mehr, weiterhin Geschichten um sie herum aufzubauen. Die ersten drei Teile fand ich deutlich besser. Obwohl ich sie nicht in chronologischer Reihenfolge gelesen habe, wirkten sie auf mich trotzdem stärker als die letzten beiden.
Ich habe Origin nach The Secret of Secrets gelesen, und schon dort habe ich einen gewissen Abwärtstrend bemerkt. Trotzdem gebe ich dem Buch noch drei Sterne – hauptsächlich wegen des Charakters Robert Langdon. Ich habe überhaupt erst angefangen, Dan Brown zu lesen, weil ich vor vielen Jahren den Film The Da Vinci Code gesehen hatte und wissen wollte, wie das Buch dazu ist. Dabei muss ich sagen: Die Bücher gefallen mir deutlich besser als die Filme.
Allerdings wirken die letzten beiden Bände meiner Meinung nach zu verkrampft. Worum geht es in Origin? Ein Futurist und Technologe will beweisen, dass kein Gott nötig ist, damit Leben entstehen kann. Er möchte seine Entdeckung weltweit veröffentlichen, wird jedoch noch vor der Präsentation auf offener Bühne ermordet. Dadurch wird die Welt sogar noch aufmerksamer als zuvor. Der Livestream seiner Enthüllung hatte ursprünglich sieben Millionen Zuschauer, doch nach seinem Tod verfolgen über 200 Millionen Menschen die Auflösung.
Natürlich arbeitet Dan Brown auch hier wieder mit vielen fiktiven Konstruktionen, Halbwahrheiten, Legenden und wissenschaftlichen Ansätzen. Die Wissenschaft versucht seit Jahrzehnten, mithilfe der sogenannten „Ursuppe“ und elektrischer Entladungen die Entstehung von Leben nachzustellen – bislang ohne endgültigen Erfolg. Im Buch wird ein Weg beschrieben, wie Edmond Kirsch dieses Problem angeblich gelöst hat. Allerdings fand ich die Umsetzung enttäuschend, denn letztendlich basiert der „Beweis“ lediglich auf einer Computersimulation, die zeigen soll, dass Leben auch ohne Schöpfer entstehen kann.
Ich hatte auf mehr Raffinesse gehofft. Dan Brown hat mich in früheren Büchern oft mit cleveren Wendungen überrascht. Ich lese seine Werke durchaus objektiv. Auch als gläubiger Christ habe ich kein Problem damit, seine Bücher zu lesen, selbst wenn sie oft mit Legenden, spekulativen Behauptungen und fiktiven Geschichten arbeiten, die dem Christentum kritisch gegenüberstehen. Als Leser finde ich, dass man bei solchen Romanen auch einfach die Geschichte genießen sollte, anstatt alles zu verbissen zu betrachten.
Gerade deshalb hatte ich mir in diesem Buch etwas Originelleres und Aussagekräftigeres erhofft. Dass am Ende ein Rechenmodell den entscheidenden Beweis liefern soll, war mir persönlich zu schwach. Das Problem bei solchen Simulationen ist für mich: Man gibt bestimmte Voraussetzungen und Ziele vor, und der Computer arbeitet innerhalb dieser Grenzen. Dadurch wirkt das Ergebnis auf mich zu leicht manipulierbar, weshalb mich die Aussagekraft diesmal nicht überzeugen konnte.
Hinzu kommt, dass ich relativ früh geahnt habe, wer hinter den ganzen Morden steckt, die scheinbar verhindern sollen, dass das Geheimnis ans Licht kommt. Tatsächlich dienen sie jedoch nur dazu, noch mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen, damit möglichst viele Menschen die Liveübertragung sehen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, dem möchte ich die Auflösung natürlich nicht spoilern. Ich bin mir aber sicher, dass erfahrene Dan-Brown-Leser relativ schnell erkennen werden, wer am Ende die Strippen zieht.
Wenn man die Robert-Langdon-Reihe liest, sollte dieses Buch trotzdem nicht fehlen. Allerdings finde ich generell nicht, dass man zwingend alle Bände lesen muss. Dass Robert Langdon Symbolologe ist, wissen viele ohnehin schon durch die Filme, und selbst ohne dieses Vorwissen funktioniert die Handlung meistens eigenständig.
Da Origin und The Secret of Secrets die neuesten Bücher von Dan Brown sind, muss ich ehrlich sagen: Mir gefällt der „alte“ Dan Brown besser – mit schnelleren Szenenwechseln, originelleren Geschichten und diesen Momenten, in denen man kaum noch unterscheiden kann, was Wahrheit und was Fiktion ist.
Ich bin gespannt, was er als Nächstes schreiben wird. Meiner Meinung nach sollte er Robert Langdon vielleicht langsam ruhen lassen und sich wieder auf etwas Neues konzentrieren, um frischen Wind in seine Geschichten zu bringen.
Robert Langdon war für mich trotzdem noch das Positivste an diesem Buch. Immer wenn ich ihn lese, habe ich automatisch den Schauspieler aus den Filmen vor Augen. Dadurch wirken sein Humor, seine Wortwitze und seine Art sehr lebendig.
Ansonsten wären es für mich wahrscheinlich sogar weniger als drei Sterne geworden. Deshalb würde ich das Buch vor allem denjenigen empfehlen, die ohnehin bereits mit der Robert-Langdon-Reihe angefangen haben – allen anderen eher nicht.
- Max Frisch
Homo faber
(3.296)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der Ingenieur und überzeugter Rationalist Walter Faber, der auf einer Reise eine Kette von unwahrscheinlichen Zufällen durchlebt, die ihn in eine persönliche Katastrophe stürzen, seine gesamte Weltsicht zum Einsturz bringen und ihn mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontieren. Die stille Handlung ist geprägt von einer vielschichtigen Erzählstruktur voller Rückblenden, Reflexionen, Perspektivwechsel und teilweise überbordender Symbolik und Subtext, was an einigen Stellen ein wenig zäh wirkt.
Walter/Homo Faber steht im Mittelpunkt der Handlung, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird und wird eher sachlich, kühl und distanziert dargestellt. Relevante Nebenfiguren wie Sabeth oder Hanna bilden einen gekonnt maximalen Kontrast zu Walter, was stark zur Symbolik des Buches beiträgt.
Wer psychologische Figurenstudien und innere Konflikte im Mittelpunkt einer Geschichte mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist nüchtern, analytisch und die kurzen Sätze sind ein großes Merkmal der Geschichte.
Einziger Minuspunkt: Der teilweise überbordende Subtext wirkt an einigen Stellen sehr zäh und mindert den Lesespaß ein wenig.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Ernest Hemingway
Der alte Mann und das Meer
(1.088)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich habe ehrlich gesagt meine kleinen Probleme mit Ernest Hemingway. Die Geschichte an sich ist zwar schön gedacht und eignet sich sicherlich auch gut als eine Art „Gutenachtgeschichte“, vielleicht sogar für Menschen mit Kindern.
Für meinen Teil muss ich aber sagen: Ich bereue es nicht, das Buch gelesen zu haben, allerdings hat es mir auch keinen so großen Mehrwert gegeben, dass ich sagen würde, man müsse es unbedingt gelesen haben.
Es war mein zweites Buch von Hemingway. Das erste war Wem die Stunde schlägt, und das hat mir insgesamt etwas besser gefallen. Trotzdem muss ich im Großen und Ganzen sagen: Hemingway ist einfach nicht mein Autor – auch wenn das natürlich reine Geschmackssache ist.
Viele Menschen schwören zum Beispiel auf Franz Kafka, und auch da muss ich zugeben, dass er mich nicht wirklich abholt. Was ich ihm jedoch anrechne, sind die tiefgehenden Botschaften, die er vermittelt – deshalb ordne ich ihm persönlich einen höheren Stellenwert zu.
Hemingway hingegen ist für mich ohne Frage eine interessante Persönlichkeit, aber kein Autor, den ich als „muss man unbedingt gelesen haben“ einstufen würde.
Aber wie gesagt: Das ist nur mein persönlicher Geschmack.
- Ursula Poznanski
Vanitas - Schwarz wie Erde
(501)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDass Blumen mehr sind als eine Wohltat für die Augen, den Geruchssinn oder in ausgesuchten Fällen auch für den Geschmack, ist hinlänglich bekannt. Blumen besitzen eine Sprache, stehen für Liebe, Trauer oder eben auch für Warnungen ... Da trifft es sich gut, dass die Protagonistin Carolin bei einem Floristen arbeitet – Sie kennt die Bedeutungen, die Botschaften, die Kommunikation durch Kombinationen in den Gebinden. Außerdem bilden sie einen wichtigen Bestandteil ihrer Verbindung zu den Lebenden, denn Carolin ist tot und ihr Name nur ein weiterer Baustein, um sie vor ihrem alten Leben zu schützen.
Doch die Vergangenheit holt einen bekanntlich immer wieder ein. Und sei es nur, für einen Gefallen, einen Job, einen Abstecher in das alte Leben und eine Erinnerung an die eigenen Fähigkeiten. Diese werden zum Einsatz gebracht, eingeschleust in das Umfeld von drei konkurrierenden Baufirmen und seltsam gehäufte Todesfälle auf deren Baustellen. Doch ist das alles? Und wie frei lässt es sich spitzeln, wenn die eigenen Dämonen einen nicht loslassen?
Ich wusste lange nicht recht, wie ich die Geschichte finde, was sie in mir hervorruft. Doch mit jeder Seite wurde ich tiefer hineingezogen und wollte wissen, wie es weitergeht, was sich noch zuträgt. Das Ende hat mich definitiv darin bestätigt, dass mehr in der Story steckt, als Anfangs zu erahnen war. Es fügt sich, selbst wenn nicht alles aufgeklärt wird – aber deshalb ist es auch ein Dreiteiler, oder?
Was bei mir zudem hängen bleibt, ist, dass es kaum Charaktere gab, die mir wirklich sympathisch gewesen wären. Hier treffen viele seltsame Gestalten aufeinander, was dem Buch einen besonderen Touch und Reiz gegeben hat.
Vanitas ist durchaus eine Empfehlung wert! - Beate Maxian
Mord in Schönbrunn
(27)Aktuelle Rezension von: schwedenherz_in_wienDer sechste Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian entführt den Lesen in eine Märchenwelt, in der nicht nur eitle Wonne Sonnenschein wartet sondern für manche auch der Tod.
Inhalt:
In Schönbrunn bietet sich der Wiener Polizei ein grausiges Bild: Mitten im Park des Schlosses liegt – auf Rosen gebettet und in ein Brautkleid gehüllt – die Leiche einer Frau. Die Ermordete ist keine andere als die vor fünf Jahren verschwundene Exverlobte des prominenten Wiener Hoteliers Felix Beermann, der in wenigen Tagen seine neue Liebe heiraten will. Die Journalistin Sarah Pauli, die für eine Sonderausgabe gerade über Hochzeitsbräuche recherchiert, macht der Fall misstrauisch. Und als sie kurz darauf eine geheimnisvolle Botschaft mit Bezug zu dem Fund in Schönbrunn erhält, beginnt sie zu ermitteln. Dabei stößt sie auf weitere mysteriöse Spuren, die sie in gefährliche Nähe zum Täter bringen.
Rund um Mystik, Märchen und Bräuchen kreiert die Autorin einen spannenden Krimi, den man kaum zur Seite legen mag.
Spannend bis zur letzten Seite liefert Beate Maxian in gewohnter Manier ab! Chapeau!
Ein must-read für alle Krimifans, Wienliebhaber und Sarah-Pauli Anhänger!
- Dan Brown
Der Da Vinci Code
(134)Aktuelle Rezension von: LisADas Buch hat mir mit seinen vielen zusätzlichen Szenen und Informationen besser gefallen als der Film. Man lernt viele Details und Kleinigkeiten dazu, die einem in Erinnerung bleiben.
- Matthias Hübener
Die indische Kugel
(42)Aktuelle Rezension von: RoerkeDie indische Kugel beginnt rasant: Wir treffen auf viele Figuren und verlieren einige davon ebenso schnell wieder. Die Erzählung springt von Szene zu Szene und öffnet Stück für Stück den Blick auf das große Ganze - ein Prozess, der sich bis zur letzten Seite entfaltet. Die mysteriöse Kugel, deren Ursprung lange unklar bleibt, ist dabei der rote Faden und hält den Roman zusammen. Der Beginn ist direkt sehr einladend und durch das "Folgen" der Kugel sehr spannend.
Die Figuren selbst wirken jedoch eher unzugänglich. Manche Verhaltensweisen und Gedankengänge sind schwer nachvollziehbar, gelegentlich überzeichnet oder etwas klischeehaft. Vieles fühlt sich weniger authentisch an, eher wie unorganische Konstruktionen, die etwas unbeholfen daherkommen. Obwohl die emotionale Bindung zu den Charakteren damit ausblieb, konnte mich die Geschichte insgesamt doch sehr fesseln. Besonders gelungen sind die Kapitel aus der Vergangenheit in Indien, welche eine eigene Geschichte innerhalb der Hauptgeschichte darstellen.
Sprachlich wird oft auf einen sachlichen und zweckmäßigen Ton zurückgegriffen. Manche Sätze sind lang und sperrig, was den Lesefluss teils etwas bremsen kann. Hinzu kommen sich wiederholende Figurenbeschreibungen, was stellenweise etwas ermüdend ist.
Trotz allem ist Die indische Kugel ein Werk mit einer faszinierenden Grundidee. Bis zum Ende habe ich die Wendungen genossen und wurde immer wieder neu eingeladen, der Geschichte zu folgen. Auch wenn manches stilistisch etwas fragwürdig ist, besitzt die Mischung aus Rätsel, Familiengeschichte und spirituellen Unterton das gewisse Etwas einer guten Geschichte und lässt den Leser mit vielen neuen Gedanken zurück.
- Eva García Sáenz
Die Stille des Todes
(226)Aktuelle Rezension von: CarinaElena• Werbung - Rezension 5/5 ⭐️ •
"Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht.
Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken.
Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des anderen. Das alles gleicht exakt einer Serie von Verbrechen vor zwanzig Jahren, die die Stadt in Atem hielt. Doch der Fall gilt als gelöst, der Täter sitzt in strenger Einzelhaft. Hat man damals einen Unschuldigen verurteilt?"Hat mir sehr gut gefallen. So eine Geschichte hatte ich zuvor noch nie gelesen. Es ist brutal, bietet aber auch etwas für Geschichtsfans. Die Charaktere sehr sympathisch, vor allem Ayala hat mir gut gefallen. Knallhart und trotzdem zeigt er Gefühle, sehr gute Mischung.
Es gibt noch zwei wweitere Bände, auf die bin ich schon gespannt.
- Dan Brown
Illuminati
(134)Aktuelle Rezension von: Crazybookworm1984
Nach dem ich das Buch vor Jahren, schnell wieder abgebrochen habe, da es mir wegen dem ganzen "Fachchinesisch" zu verwirrend und unverständlich war hatte ich nun die Chance es im Rahmen einer Lovelybooks Aktion zu hören.
Das Buch hat mich von der ersten Minute an in seinen Bann gezogen, auch wenn Wolfgang Pampel als Sprecher für mich anfangs Gewöhnungsbedürftig war. Ich konnte gar nicht mehr aufhören der Geschichte zu lauschen, hatte regelrechtes Kopfkino.
Ich habe mich immer wieder gefragt, wie bestialisch die Story wird. Jedes mal wenn eine kurze Audiosequenz aufgetaucht ist, habe ich mich gefragt, was als nächstes passiert.
Mein Fazit ich werde die Reihe weiter hören, anstatt lesen.
Hier noch kurz der Inhalt:
Die Illuminaten sind zurück ... Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet. Das Hörbuch zum ersten Teil von Dan Browns überaus erfolgreicher Thriller-Reihe um den Symbolologen Robert Langdon. - Linus Geschke
Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4)
(134)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannDie Kriminalroman Reihe mit Römer und Mütze, immer mit soghafter Spannung und auch mal knisternden Gefühlen, für mich ein perfektes Gesamtpaket!
Orte und Charakteren sind lebendig und anschaulich geschrieben, lebensecht sozusagen. Römer und Mütze sind in ihrer Hingabe und Einsatzbereitschaft für ihren Job sehr ähnlich. Zwischen den beiden Protogonisten gibt es eine ganz besondere Beziehung. Linus Geschke versteht es großartig seine Akteure in interessante Fälle zu verwickeln und gleichzeitig die zwischenmenschlichen Beziehungen ihrer Charaktere spannend zu halten. Ich bin begeistert von Jan Römer, der ehrlich, engagiert, smart ist ohne zu perfekt zu sein, ein Mann der sich Fehler auch mal eingesteht.
Gerade diese alten Fälle haben ja viel Spannungspotenzial. Immer wieder tauchen neue Hinweise auf, neue Personen, Ansätze werden verfolgt oder wieder verworfen und man will dann einfach wissen warum, wieso, weshalb es so geschehen ist. Ich konnte alle Bücher der Reihe nicht aus der Hand legen und sollte dies wirklich wie angekündigt der letzte Teil der Reihe sein, vermisse ich schon jetzt Römer und Mütze sehr!!!!!
- Fleur Daugey
Das Liebesleben der Pflanzen
(10)Aktuelle Rezension von: BuechergartenINHALT:
Warum war die Jungfräulichkeit der Pflanzen seit der Antike so unangefochten und wie entdeckte die Wissenschaft letztlich doch die vorhandene Sexualität der Pflanzen? Heute ist die sexuelle Fortpflanzung der Pflanzen für uns selbstverständlich. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie von Botanikern jedoch immer wieder bestritten. Man hielt Pflanzen für jungfräuliche Wesen, die zu ihrer Fortpflanzung keiner Sexualität bedurften. Das Geschlecht der Pflanzen musste entdeckt und bewiesen werden, bevor man es vollständig akzeptierte. Das geschah nach unendlichen Debatten und Widerständen, die dieses Buch hinterfragt und beleuchtet.
EIGENE MEINUNG:
Wie immer bei einem Sachbuch habe ich den Inhalt nicht selbst zusammen gefasst, sondern den offiziellen Klappentext eingefügt, damit jeder für sich entscheiden kann ob er das vom Buch bekommen hat, was er erwartet oder ersehnt hat.
Bei diesem Buch handelt es sich auf jeden Fall um einen absoluten Blickfang! Das Buch ist sowohl innen als auch außen wunderschön und liebevoll gestaltet! Es besitz einen festen, wertigen Umschlag und ebensolche Seiten. Unterteilt ist es –nach einem kurzen Vorwort – in 6 Kapitel plus einem Abschluss „Die Pflanzen – Jungfrauen oder Huren?“. Es ist traumhaft bebildert, modern beschrieben und gut recherchiert. Für mich als Dipl.-Ing. für Gartenbau war das Ganze ein richtiger Schmaus – für Laien, denke ich, zum Teil sicher eine anspruchsvolle Lektüre. Besonders gefallen haben mir die Anschaulichkeit und die Spannung die im Buch geschaffen wurden! Das Buch enthält eine Fülle an Informationen, droht aber nie den Leser damit zu ersticken. Sprache und Schreibstil sind gut verständlich und kurzweilig zu lesen. Es ist nie zu viel Text auf einer Seite, genügend Absätze um das Buch auch einmal zur Seite zu legen oder alles zu verarbeiten sind vorhanden.
Es beginnt mit den verschiedenen Vermehrungsarten der Pflanzen und führt dann die verschiedenen Fortschritte im Bereich Botanik über die Jahrhunderte auf. Dabei gibt es eine Fülle an Informationen, z. B. über Symbolik, Mythen, den Blick der Kirche auf die Wissenschaft, Philosophen, Pharmakologen, Dichter, Maler uvm.
Inhalt:
Vorwort
Kapitel 1: Floras Spielarten der Fortpflanzung
Kapitel 2: In der Antike undenkbar: Sexuelle Fortpflanzung
Kapitel 3: Symbolik der Pflanzen im Mittelalter: Heilige oder Lausbuben
Kapitel 4: Das Erwachen der Botanik in der Neuzeit
Kapitel 5: Die Gegenwart: Geheimnisse der Bestäubung werden enthüllt
Kapitel 6: Außerhalb des Abendlandes
Die Pflanzen – Jungfrauen oder Huren?
FAZIT:
Ein absolut tolles, lesenswertes, fast spannendes Sachbuch mit wundervollen Bildern und Geschichten inmitten gut strukturierter Informationen!
- Jimmy Liao
Der Klang der Farben
(22)Aktuelle Rezension von: BücherhausenJimmy Liao (geboren 1958) veröffentlichte im Alter von 40 Jahren seine ersten Werke. Zu diesem Zeitpunkt war er an Leukämie erkrankt und sein erstes Bilderbuch sollte eigentlich ein Abschiedsgeschenk für seine Familie sein. Die schwere Krankheit hat er inzwischen bekämpft und so widmet er sich weiter seinen Bilderbüchern, die primär für Erwachsene vorgesehen sind. Seine Themen sind ernster Natur; Einsamkeit, Isolation, Abschied, Glück und Unglück bestimmen seine Werke.
Ein junges Mädchen wird des Augenlichts beraubt und wandert fortan in völliger Dunkelheit durch die U-Bahn Gänge ihrer Heimat. Doch ihre Phantasie strotzt nur so vor Farbe und Lebenslust und bringt ihr wundervolle Bilder, die nur sie allein sehen kann. So läuft sie durch ihr Leben und erlebt wundersame und farbenprächtige Abenteuer.
Auch wenn einen das Augenlicht verlässt, so bleibt die Kraft der Phantasie. Die U-Bahn verleiht der jungen Frau die verschiedensten Möglichkeiten, die Welt zu erkunden. Ein kleines Detail, welches mir gut gefiel ist der kleine weiße Hund, der sie immer begleitet, ohne dass es ihr bewusst ist. Sie ist also nicht alleine. Zu Beginn der Handlung ist davon die Rede, dass ein Engel von dem 15-jährigen Mädchen Abschied nimmt. Dennoch scheint ein Schutzengel weiter auf das Mädchen aufzupassen.
Jimmy Liao beweist auch hier wieder seine Kreativität und Phantasie und entwirft witzige Welten, wie die Unterwasserwelt oder ein Loch in einer Hecke, welches neue Möglichkeiten eröffnet.
Das Surreale trifft in den Bilder auf die Realität und biete der Protagonistin Freiheit, wo sie sonst durch ihre Blindheit eigentlich eingeschränkt sein müsste. Die Geschichte steckt voller Phantasie und Melancholie, und berührte mich als Leser ein wenig mehr, als "Der blaue Stein", aber nicht ganz so sehr, wie "Die Sternennacht". - Oscar Wilde
Der glückliche Prinz
(39)Aktuelle Rezension von: Claudia92Oscar Wilde hatte eine wunderbare Art Geschichten zu erzählen. Ich liebe die Märchen, die sich leicht und schnell lesen lassen und immer etwas besonderes sind. Geschichten über den "glücklichen Prinzen" oder " Der Fischer und seine Seele".
Diese Ausgabe ist unterbrochen von Bildern im Stile der 20er Jahre.
- Hermann-Josef Frisch
Der Chamäleonvogel
(3)Aktuelle Rezension von: TaHaDargestellt wird die biblische Ostergeschichte. Die Herangehensweise ist wirklich gelungen: Ein kleiner, bunter, hübscher Vogel begrüßt den Leser mit „Hallo, ich bin der Chamäleonvogel. Warum ich so heiße?“ Nun erfährt der Leser, dass der Vogel seine Farbe seiner Stimmung anpasst. Der Leser wird aufgefordert, die Farbe der Federn zu beobachten. Auf Seite zwei beginnt der Vogel, von Gott und Jesus zu erzählen. Eingebettet sind die vier kurzen Textabsätze in eine Doppelseite mit bunten Farbklecksen und dem bunten Chamäleonvogel. Im Laufe des Buches begleitet der Vogel die Leser durch die Ostergeschichte und verändert die Farbe seines Gefieders. Leider ist die Veränderung nur dann besonders klar erkennbar, als Jesus das Kreuz trägt – der Vogel wird dunkelgrau. Als Jesus stirbt, ist kein Vogel zu sehen – er ist ganz schwarz, identisch mit dem Hintergrund. Zweifelsfrei wird der Vogel im weiteren Verlauf wieder farbig, aber sehr wenig nuanciert. Die Bilder sind eher schemenhaft gehalten, überlassen viel der Phantasie.Der Text macht mit dem Wesentlichen der Ostergeschichte vertraut und ist dabei betont schlicht, kurz und bleibt in einfacher Syntax. Die Gewichtung liegt in diesem Buch eher auf dem Bild (besonders auf dem Vogel) als im Text. Ich denke, hier wird auch ein Bedeutungsmaßstab sichtbar. Das Buch soll als Sprechanlass über die Ostergeschichte dienen und visuell das Mitfühlen ermöglichen.
Das Besondere an diesem Bilderbuch ist der didaktische Aspekt. Der Autor und Pastor H-J- Frisch macht am Ende Einlassungen, die über den Text der Geschichte hinausgehen und die Bilder mit einer anspruchsvolleren Sprache erklären. Immer drei Bilder werden pro Seite erläutert. In einer Spalte ist das Bild abgedruckt, direkt daneben ein Satz, der den Inhalt des Bildes und im Grund auch der Bibelstelle benennt. Diesem folgt eine Erklärung der Szene in Form eines kurzen Fließtextes und Verweisen auf entsprechende Bibelstellen. Auch optisch ist diese Handreichung für Lehrer, Erzieher und Eltern ausgesprochen gelungen. Das abgedruckte Bild und der erklärende Text haben die gleiche Größe. Inhaltlich hilft die Handreichung fachfremd unterrichtenden Religionslehrer, Betreuungskräften in Grundschulen und Eltern, die richtigen Fragen zu stellen und mit den Kindern ins Gespräch zu kommen.
Empfohlen wird das Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren. Dieser Empfehlung würde ich nicht folgen. Grundschülern kann man mit diesem Buch sicher die besondere Stimmung der Ostergeschichte vermitteln.
Fazit:
Wer Ostern nicht nur mit Hasen und Eiern verbindet, ist mit diesem Bilderbuch sicher gut beraten.
https://musikgarten-hammer.blogspot.de/2018/02/die-ostergeschichte-fur-grundschulkinder.html
- Siri Pettersen
Bubble. Die magische Kugel
(10)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerInhaltsangabe: Die 11-jährige Kine hat es nicht leicht. Sie muss morgens früh aufstehen, fettarme Milch trinken, zur Schule gehen und dort unnütze Dinge lernen, am Schwimmunterricht teilnehmen und im Weihnachtschor mitsingen. Sie ist gezwungen, den Regeln anderer Leute zu folgen, in einer schrecklichen Stadt, in einer schrecklichen Welt. Doch nach dem schlimmsten Schultag aller Zeiten findet Kine eine magische Kugel, die so riesig wird, dass sie schließlich sogar hineinpasst. Die Kugel ist ihr Schlüssel zur Freiheit, von der sie so lange geträumt hat. Endlich kann Kine der nervigen Welt für alle Zeit entkommen – aber ist es wirklich das, was sie will?
Cover: Das Cover finde ich vom Design her sehr ansprechend. Es zeigt klar, die Hauptelemente der Geschichte.
Sichtweise: Wir begleiten von Außen Kine in ihrem Teenager-Leben. Ein tiefer Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt einer 12 jährigen Teenagerin. Sehr gut dargestellt kann man Kine's Handlungen und Gedankengängen folgen. Jeder kennt bestimmt das ein oder andere Problem aus der eigenen Teenyzeit. Ich konnte mich gut in die junge Schülerin hineinversetzen und hatte viel Spaß beim lesen.
Story: Kine erzählt uns von ihren alltäglichen und ihren schulischen Problemen. Viele können sich garantiert mit ihrer Gefühlslage identifizieren; mir ging es beim lesen definitiv so. Ich bin richtig in der Geschichte versunken und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Für Kinder, die am Anfang ihrer Pubertät stehen oder auch schon mittendrin stecken, ist dieses Buch perfekt. Dort bekommen sie das Gefühl nicht alleine zu sein und stoßen auf Verständnis. Es werden jedoch auch wichtige Themen angesprochen wie Mobbing, alles Doof zu finden und die Gedanken 'als Erwachsener darf man machen was man will'... Perfekt für jeden heran wachsenden.
Weiter nimmt die norwegische Autorin auch Kritik an gesellschaftlichen Normen bzw. Verhaltensweisen. Ebenso wie sie das Thema Materialismus behandelt. Daher ist das Buch nicht nur für jüngere Leser sondern auch für Erwachsene lehrreich. Es regt zum Nachdenken an und man fängt an selbst zu reflektieren.
Aufgrund der Handlung streckt die Geschichte voller unerwarteten Wendungen und ist aufgrund etwas schrägen Humors anders als erwartet.
Der Schreibstil ist locker leicht, man taucht direkt in die Geschichte ein und fliegt teilweise durch die Seiten. Egal ob Kind/Jugendlicher oder Erwachsener, alles ist einfach verständlich.
Fazit: Schräg, Witzig und Lehrreich kombiniert "Bubble" alles in einem Buch, was wichtig ist. Klare Leseempfehlung!
- Vladimir Sorokin
Der Schneesturm
(14)Aktuelle Rezension von: JonathanSpiesDie Kombination von Sorokins wundersamer Geschichte mit dem Stimmwunder Kaminski sucht Ihresgleichen. Beispiellos wird ein kurzweiliges Abenteuer in Szene gesetzt, das einen fesselt und durch die fantasiereichen Ausschmückungen nicht selten zum Schmunzeln bewegt.
Es ist eine jener Geschichten, die man sich immer wieder anhören kann, an einem verschneiten Sonntagmorgen oder verregneten Freitagabend.
Ohne viel Aufhebens wird man Teil eines Märchenhaften Road-Movies, dessen Steuermann, den Kutscher, man schnell ins Herz schließen muss.
Das Setting ist kalt und nass, und trotzdem fühlt man sich in dieser Anderswelt doch heimelig.
Eine meiner 5 Lieblingsgeschichten die man unbedingt als Hörbuch genießen sollte!
- Eva Heller
Wie Farben wirken
(12)Aktuelle Rezension von: sedeaEva Hellers Buch ist in der Farbpsychologie sehr bekannt und bei vielen auch beliebt. Wer sich intensiv mit Farben und deren Wirkung beschäftigen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Es ermöglicht einen Einstig in die Farbpsychologie bei der jede Farbe ihren eigenen Platz bekommt. Hintergründe über symbolische, psychologische und traditionelle Wirkungen werden hier genügend beschrieben. Mit Abbildungen und einer Umfrage, bei der die meistgenannten Farben von Eigenschaften und Gefühlen, aufgezeigt wird.
Im Ganzen ein tolles Buch und ein muss für alle Farbenliebhaber ! - 8
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