Bücher mit dem Tag "tabu"
26 Bücher
- Mareike Fallwickl
Die Wut, die bleibt
(301)Aktuelle Rezension von: midnightreadwithlanaIch habe dieses Buch letztes Weihnachten von meiner Mutter bekommen – damals war ich schwanger. Gelesen habe ich es erst jetzt, mit einem fünf Monate alten Sohn. Rückblickend war das die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.
Die Wut, die bleibt ist kein Buch, das man „einfach liest“. Es setzt sich fest. Beim Lesen hatte ich einen permanenten Kloß im Hals: Trauer und Wut gleichzeitig, dazu dieses beklemmende Gefühl des Gefangenseins. Viele Situationen waren mit Baby plötzlich schmerzhaft nachvollziehbar – nicht abstrakt, sondern körperlich spürbar. Genau darin liegt die enorme Stärke dieses Romans.
Mareike Fallwickl schreibt schonungslos, ohne Effekthascherei. Die Wut ihrer Figuren ist keine laute, plakative – sie ist leise, zäh, allgegenwärtig. Eine Wut, die aus struktureller Überforderung, Unsichtbarkeit und jahrzehntelangem Wegsehen entsteht. Als Leser:in wird man nicht belehrt, sondern hineingezogen. Und man kommt nicht unberührt wieder heraus.
Ja, viele feministisch-theoretische Themen werden „nur“ angerissen. Aber genau das fühlte sich für mich richtig an. Nichts wirkt aufgesetzt oder didaktisch, sondern organisch in die Geschichte verwoben. Das Buch vertraut darauf, dass Leser:innen mitdenken, mitfühlen – und ihre eigenen Schlüsse ziehen.
Dieses Buch tut weh. Und es muss wehtun. Die Wut, die bleibt ist unbequem, intensiv und notwendig. Mein erstes Buch von Mareike Fallwickl – aber ganz sicher nicht mein letztes.
Wow. Wow. Wow.
- Ferdinand von Schirach
Tabu
(263)Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemausTABU
Ferdinand von SchirachIn "Tabu" nimmt Ferdinand von Schirach die Leser auf eine Reise in die tiefen Bereiche der menschlichen Psyche und Gesellschaft. Das Buch erzählt die Geschichte von Sebastian von Eschburg, einem Künstler und Außenseiter, der in seiner Kindheit ein traumatisches Erlebnis durchmacht. Seitdem sieht er die Welt anders als die meisten Menschen.
Sebastian wird in einer kalten und einsamen aristokratischen Familie geboren. Schon früh verliert er den Kontakt zu traditionellen Werten und entwickelt eine abstrakte Sicht auf die Welt. Er wird Künstler und widmet sein Leben der Frage nach Wahrheit und der Bedeutung von Bildern. Doch plötzlich wird er eines Mordes verdächtigt und gerät in die Fänge der Justiz.
Hier kommt der erfahrene Anwalt Konrad Biegler ins Spiel. Er kämpft nicht nur um Sebastians Freiheit, sondern auch gegen ein Rechtssystem, das auf festen Überzeugungen und gesellschaftlichen Regeln basiert.
Von Schirachs Sprache ist knapp, kühl und distanziert, was gut zum Thema des Romans passt. Mit wenigen Worten schafft er starke Bilder und lässt die Leser in die Gedanken der Figuren eintauchen. Das Thema der Wahrnehmung und Wahrheit durchzieht das ganze Buch. Als Strafverteidiger bringt von Schirach dem Justizteil des Romans eine besondere Authentizität.
"Tabu" stellt Fragen zur Realität, Wahrnehmung und Kunst. Es regt zum Nachdenken über unser Rechtssystem und die menschliche Natur an.
Fazit:
Ein spannender und nachdenklicher Roman, ideal für Leser, die philosophische Justizromane schätzen.
4/5 - Ashley Audrain
Der Verdacht
(208)Aktuelle Rezension von: LidenLeseempfehlung.
Datum : 14.07.2025
✨Handlung✨
Blythe und Fox werden Eltern, Violet ist ein absolutes Wunschkind. Doch Blythe fällt die Mutterschaft schwerer als gedacht, sie verspürt gar eine gewisse Abneigung gegen ihre Tochter, die sich in den Jahren verschlimmert. Violet ihre Feindseligkeit wird immer stärker und es geschieht ein „Unfall“.
✨Protagonisten✨
Charaktere : 5 / 5
Blythe, Cecilia und Etta. 3 Mütter, eine dysfunktionale Familie die aufzeigt, wie wichtig es ist, zu heilen und ggf. eine Therapie anzustreben. In einigen Punkten konnte ich mich gut mit Blythe identifizieren (kaputte Familie ✔️ postnatale Depression ✔️ Care Arbeit ✔️), allerdings denke ich, das Violet keine Psychopathin war, sondern ein Kind mit starken Bedürfnissen die Blythe nicht erfüllen konnte, da sie zu wenig Unterstützung bekam und mit sich selbst im Kampf stand.
✨Setting✨
Unterhaltung : 5 / 5
Blythe schreibt ihrem Mann ein Manuskript ihrer Erlebnisse und Gefühle in der Ehe und das Leben als Mutter. Es ist eine harte Kost und es wird mit der Moral des Lesers „gespielt“. Wie nachvollziehbar waren Blythe ihre Gedankengänge und ab wann ist ihr Verhalten fragwürdig und unangebracht?
✨Schreibstil✨
Spannung : 5 / 5
Es wird aus der Ego Perspektive von Blythe erzählt. Dadurch wird auch nur ihre Seite der Medaille beleuchtet. Die Kapitel sind kurz und es hat eine Sogwirkung.
✨Fazit✨
Ein Buch, was lange im Gedächtnis bleibt. Eine gesunde Beziehung zu sich selbst ist so wichtig. Es werden die Missstände aufgezeigt, was passieren kann, wenn man in der Mutterschaft einsam ist, keine Unterstützung bekommt und vom Partner nicht ernst genommen wird - es leiden alle darunter. Ich hoffe, kein Kind auf dieser Welt muss jemals so eine Kindheit wie Cecilia oder Blythe erleben. Ich denke, manche Themen kann man besser verstehen wenn man selbst ein Elternteil ist aber manchmal hat es auch mein Herz gebrochen 💔
- Sierra Simone
Priest: Eine Liebesgeschichte
(27)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksEs gibt viele Regeln, die ein Priester nicht brechen darf. Ein Priester darf nicht heiraten. Ein Priester darf seine Gemeinde nicht im Stich lassen. Ein Priester darf seinen Gott nicht verlassen. Ich war immer so gut darin, Regeln zu befolgen. Bis sie kam und ich neue Regeln lernte. Mein Name ist Tyler Anselm Bell. Ich bin 29 Jahre alt. Vor sechs Monaten habe ich mein Keuschheitsgelübde gebrochen, auf dem Altar meiner eigenen Kirche. Und so wahr mir Gott helfe, ich würde es wieder tun. Ich bin ein Priester, und das ist meine Beichte.
Was soll ich sagen... ich habe es abgebrochen... es konnte mich nicht packen, der Schreibstil, das Setting, die Charaktere am schlimmsten die Ausdrucksweise... omg war die schrecklich...
Ich fange mal zuvorderst an, das Buch ist schon seit Jahren auf meinem E-reader... nun wollte ich den SuB etwas abbauen und habe mich diesem Buch gewidmet in der hoffnung es gefällt mir, v.a. da es auch sehr gehypt wird... Nun ja... ich weiss nicht recht was ich erwartet habe, das Buch war schrecklich... Ich meine es ist ein Priester der irgendwie übermässig gut aussieht und in seiner Vergangenheit auch sexuell sehr aktiv war bis er sich für die Berufung als Priester gesehen hat... nun ja dann kam Poppy eine gutaussehende junge Frau die sich von ihm angezogen fühlt und eins führte zum anderen... aber die Ausdrucksweise... ich hatte echt mühe zwischen "Gott wird mich wohl für das nicht verurteilen" und " ihr stöhnen war das schönste Kirchenlied das ich je gehört habe" oder so in diese Richtung... puh...
Dazu kam ich mit beiden Charakteren nicht klar, die waren mir zu unausgearbeitet und nervig... deswegen habe ich bei ca. 45% des Buches aufgehört...
Ich kann es leider nicht empfehlen oder besser gesagt ich kann mir nicht vorstellen für wen das was sein kann...
- Emma Winterling
Twin Addict - Erneut enttäuscht
(8)Aktuelle Rezension von: LadyMoonlight2012Achtung: Teil 3 einer Reihe - Spoiler zu den Vorgängerbänden möglich
"Erneut enttäuscht" ist wieder einmal eine tolle Geschichte mit Emilie und den Zwillingsbrüdern. Diesmal begleiten wir Emilie zur Hochzeit ihrer Mutter, wo sie nicht gerade freundlich empfangen wird. Sie ist mittlerweile aber viel selbstbewusster geworden, lässt sich daher zum Glück nicht mehr alles einfach so gefallen. ...
Viel mehr möchte ich vom Inhalt aber lieber nicht erzählen, eines kann ich euch jedoch ruhig verraten: Der dritte Band ist wieder genauso mitreißend wie seine Vorgänger. Ich kann diese Bücher einfach nicht aus der Hand legen! Dabei bin ich nicht einmal ein großer Fan von Young Adult Romanen. Autorin Emma Winterling fesselt einen von der ersten Minute an, zum Schluss bin ich immer total enttäuscht, wenn das Buch zu Ende ist. Ihr Schreibstil ist so angenehm leicht - hat man einmal mit dem Lesen begonnen, will man gar nicht mehr aufhören. Die Schauplätze werden liebevoll und detailliert beschrieben, sodass man sich vorstellen kann, mitten im Geschehen zu stehen.
Ich hoffe jedenfalls, dass es noch viele Fortsetzungen geben wird! Die "Twin Addict" Reihe kann ich euch wirklich empfehlen, wenn ihr einmal eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art lesen möchtet, die recht unkonventionell ist. Man sollte aber unbedingt mit dem ersten Band "Zerrissen zwischen Zwillingen" beginnen. - Robin Norwood
Wenn Frauen zu sehr lieben
(35)Aktuelle Rezension von: Shannon_PschonderFür alle Frauen, die sich intensiver mit sich selbst und ihren Beziehungsmustern auseinandersetzen möchten, ist dieses Buch eine wertvolle Empfehlung. Es beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven, warum Frauen extreme Beziehungen eingehen und warum es ihnen oft schwerfällt, sich davon zu lösen. Du wirst mit Wahrheiten konfrontiert, die dir teils vielleicht schon bekannt sind, während andere völlig neu und unerwartet sein können – und dennoch in der Lage sind, Berge in Bewegung zu setzen. Dieses Buch fördert eine tiefgreifende Reflexion und ermöglicht es dir, Muster zu erkennen, die dir vorher möglicherweise verborgen geblieben sind. Veränderung und ein besseres Verständnis deiner selbst sind dabei vorprogrammiert. Ein Buch, das inspiriert und neue Wege eröffnet.
- Anke Messerle
Das falsche Tabu
(15)Aktuelle Rezension von: thenightIn Lübeck werden innerhalb weniger Tage drei Männer in ihren Hotelzimmern ermordet. Sie sind identifiziert und dennoch tritt das Team der Lübecker Mordkommission auf der Stelle: Was haben die Opfer in der Hansestadt gewollt? Hauptkommissar Lennart Bondevik ahnt nicht, welche Zerreißprobe auf ihn zukommt, als die Ermittlungen ihn an einen Ort führen, den Menschen aufsuchen, die sich für das verabscheuen, was sie begehren.
Triggerwarnung.
Der Klappentext deutet es schon an, bei Das falsche Tabu, handelt es sich um einen Krimi, bei dem es sich um Kindesmissbrauch handelt. Ein äußerst sensibles Thema, bei dem es schwierig ist den schmalen Grat zwischen Information, Unterhaltung und purer Effekthascherei nicht zu verlassen, dies ist der Autorin Anke Messerle in ihrem Debüt durchaus gelungen.
Und doch ist
Das falsche Tabu nichts für Leserinnen und Leser, die aus welchen Gründen auch immer sensibel auf das Thema reagieren. Noch immer ist das Thema Kindesmissbrauch ein Tabu, darüber spricht man nicht, erst wenn es wieder ein besonders widerwärtiger Fall von Missbrauch in die Medien schafft, spricht auch die Bevölkerung darüber. Doch zum Schutz der Kinder ist es wichtig darüber zu sprechen und es ist wichtig potenziellen Tätern Anlaufstellen zu bieten, an die sie sich wenden können, bevor sie zu Tätern werden und es ist wichtig, das Hinweise aus der Bevölkerung ernst genommen werden, beides ist in Deutschland noch mehr als ausbaufähig. Gerade deshalb sind Bücher wie Das falsche Tabu, so wichtig.
Bondevik und sein Team, arbeiten auf Hochtouren um den Täter zu ermitteln, doch das gestaltet sich als sehr schwierig, denn die drei Männer scheint auf den ersten Blick nichts zu verbinden. Erst der Arnold Winter der Bruder eines der Opfer bringt sie auf die richtige Spur zu einer Klinik in der Präventionstherapie angeboten wird.
Anke Messerle, lässt sich Zeit, sie stellt ihre Protagonisten ausführlich vor, ihre Sorgen und Nöte ohne dabei die Spannung die einen guten Krimi ausmacht aus dem Blick zu verlieren. Das falsche Tabu ist kein Buch, das man schnell mal zwischendurch lesen kann und das liegt nicht nur an den über 400 Seiten, es ist manchmal sehr beklemmend, gerade wenn man selber Kinder hat.
Das Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung und ich bin gespannt was die Autorin noch zu bieten hat.
- Penelope Douglas
Birthday Girl (English Edition)
(40)Aktuelle Rezension von: Bookie_feverJordans Leben ist ein auf und ab. An ihrem Geburtstag will sie eigentlich nur mit ihrem Freund Cole Zeit verbringen, doch meldet er sich nicht. Sie zieht dennoch ihren Plan durch, nach der Arbeit ins Theater zu gehen, um einen alten 80s Film zu sehen. Dank eines Missgeschicks findet sie sich neben einen Fremden wieder, mit dem sie den Film ansieht und es vielleicht etwas zu sehr genießt. Sie ertappt sich dabei, wie sie ihn abcheckt und sich freuen würde, den Abend mit ihm zu wiederholen.
Doch, was ist, wenn der attraktive Mann, der dir nicht mehr aus dem Kopf geht, sich als Coles Vater, mit dem du von nun an leben wirst, herausstellt?
𝓕𝓪𝔃𝓲𝓽: Für die, die es nicht wissen, P.D. gehört zu meinen Lieblingsautorinnen und Leute ernsthaft: Wie schafft sie es nur immer, diese krasse tension zwischen den Charakteren einzubauen?
Ich sag's euch, wir bekommen hier keine klassische Age Gap Story, sondern wir fühlen jedes Kapitel anders. Die Beziehung ist so schön und authentisch dargestellt, dass wir uns nur in deren Geschichte verlieben können.
Jordan ist in meinen Augen ein starke Protagonistin. Sie verfolgt ihre Ziele und entwickelt sich zu einer tollen Frau. Pike hingegen ist ein bodenständiger und verantwortungsbewusster Mann, der ebenso seine Prinzipien hat.
Und wisst ihr, was ich noch so richtig toll an ihm gefunden habe? Dass er mit beiden Beinen im Leben steht UND dennoch keine Millionen auf dem Konto hat. Ich hab's geliebt!
Ein Highlight für mich und eine Weiterempfehlung für euch.
- Saskia Koops
Body Horror
(1)Aktuelle Rezension von: Andrea_BeylEine spannende Geschichtensammlung, die makabere Themen in einen zarten und lyrischen Mantel versteckt, bis die schrecklichen Erkenntnisse zutage treten und die Leser mit dem Horror der Situation konfrontieren.
Die Geschichten empfinde ich als äußerst abwechslungsreich.
Manche bezaubern durch die zarten Worte, die eine ansonsten äußerst harte Szenerie beschreiben, während wiederum andere schon wehmütig klingen, in denen die beschriebenen Personen auf der Suche nach Liebe und Zuneigung sind.
Abgründe werden beschrieben, wie sie tagtäglich in Haushalten geschehen können und gerade diese Verdorbenheit, hat mich in vielerlei Hinsicht animiert und fasziniert.
Danke, für dieses tolle Buch ♥ - Christopher Davis
Philadelphia
(50)Aktuelle Rezension von: HoldenIn der "Stadt der brüderlichen Liebe": Andrew Beckett ist einer der talentiertesten Anwälte in Philadelphia und arbeitet wie ein Pferd in der bekanntesten Kanzlei am Ort Wheeler & Wyatt, bis ihm unter einem fadenscheinigen Grund gekündigt wird, als man bei ihm erste Anzeichen einer Aids-Erkrankung erkennen kann. Beckett ist homosexuell und lebt mit seinem Lebenspartner Miguel zusammen, was er in der Kanzlei allerdings verschweigt. Als Anwalt erklärt sich nur Joe Miller bereit, Afroamerikaner und anfangs voller Vorurteile gegenüber Schwulen, Beckett zu vertreten im Arbeitsrechtsstreit um dessen Kündigung und dessen Rechtmäßigkeit. Beckett geht es zunehmend schlechter, je lämnger sich der Prozeß hinzieht, wird er das Ende überhaupt noch erleben? Der erste Oscar für Tom Hanks in der Hauptrolle, die Geschichte war 1993 angeblich noch ein Wagnis, als der Film rauskam. Die Rolle von Denzel Washington als Miller ist vielleicht etwas schwarz-weiß gezeichnet, vielleicht auch etwas viel "Anwaltsverherrlichung" (Tom Robbins), aber auch ohne den Neil-Young-Song am Ende sehr ergreifend.
- Nicole Schumacher
Das Tabu
(36)Aktuelle Rezension von: eletroeDas Tabu von nicole Schumacher
Dominik , ein junger Journalistpraktikant ist homosexuell und wird entführt, grausam vergewaltigt,.. aber wieder frei gelassen . Ihm wird gedroht, wenn er was sagt geht der Albtraum weiter. Plötzlich verschwindet sein freund.. und er weiß genau was mit ihm geschieht..
🥺🥺🥺🥺🥺
Das Cover ist braun und düster,.. zu sehen ist ein Waldweg. Es hat mich sehr neugierig gemacht, denn so ein nichtssagendes Cover lässt viel Platz für das eigene Kopfkino . Dominiks Gefühle sind sehr detailreich beschrieben , ebenso wie die grausame tat. Das Ende fand ich super, vorallem den Epilog, denn der hat alles nochmal rund gemacht.
🥺🥺🥺🥺🥺
Super Buch, mit einem Thema, welches man selten so vorfindet. Den Titel Psychothriller verdient das Buch zu Recht . Wirklich gut gelungen.
"Passd scho!"
🥺🥺🥺🥺🥺
- Jodi Ellen Malpas
Bis wir eins sind
(112)Aktuelle Rezension von: lache_lese_liebeDieses Buch hat mich durch unglaublich viele Gefühls lagen geführt. Ich habe gelacht, geschmunzelt, die Hände vor die Augen gehalten und bitterlich geweint.
Diese Geschichte enthält so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte.
Es ist verwerflich, liebevoll, verzaubernd, erschreckend und zum verzweifeln.
Aber Schlussendlich ist es einfach nur Liebe.
⚠️Ich würde für dieses Buch allerdings definitiv eine Triggerwarnung aussprechen.⚠️
- Clara Henry
Ja, ich habe meine Tage! So what?
(12)Aktuelle Rezension von: TauusendWorteClara Henry erklärt alles, was wir über die Periode wissen müssen und noch viel mehr. Und noch dazu macht das Lesen so viel Spaß, weil Claras Humor total spitze ist. Dieses Buch ist nicht nur etwas für "Perioden-Anfängerinnen", sondern für uns alle. Es ist nämlich absolut inakzeptabel, dass immer noch so wenig über die Menstruation gesprochen wird. Mir ging das auch so, aber Clara Henry hat mir total die Angst davor genommen, über meine Tage zu sprechen. Und natürlich wusste ich auch schon vor dem Lesen relativ viel über meine Tage. Aber ich muss sagen, es ist ein verdammt spannendes Thema. Und ein echt wichtiges. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, warum es normal ist, nach Taschentüchern für Nasenbluten zu fragen, aber nicht nach einer Binde oder einem Tampon? Und warum ein Lehrer so gefühlt fast in Ohnmacht fällt, wenn du ihm erklärst, dass du sehr wohl jetzt sofort zur Toilette gehen musst, weil du sonst ausläufst? Wenn nicht, dann solltet ihr das ganz dringend nachholen. Also: Egal, ob du mehr über die Tage erfahren möchtest oder ob dir dieses Thema an der linken Gesäßtasche vorbei geht, „Ja, ich habe meine Tage! So what?“ ist auch ein absolutes must-read. Ausrufezeichen. Ausrufezeichen. Ausrufezeichen.
- Laura Paroli
Lilly & Dave - verbotene Begierde: TABU EROTIK
(1)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaMan liest so ein Buch nicht wegen der Handlung. Dafür hat man es nicht gekauft. Man kauft es wegen dem Prickeln, dem Herzflimmern und vor allem wegen dem Sex. Und genau hier versagt die Autorin auf ganzer Linie. Es ist so erotisch wie Klopapier am Hintern.
Dave ist heiß auf seine Stieftochter und die Stieftochter ist heiß auf ihn. Damit nimmt die Autorin gleich am Anfang einen riesigen Brocken Spannung heraus und macht es sich so unheimlich einfach. Gleich am Anfang fallen beide übereinander her und ich muss zugeben, das war echt heiß. Das war spannend und geil, bis beide unterbrochen werden.
Natürlich habe ich es mit gleicher Leidenschaft weitergelesen in der Hoffnung, dass sie schnell wieder da weitermachen, wo sie unterbrochen wurden.
Als es schließlich dazu kommt, beschreibt das die Autorin wie eine blutige Anfängerin, als hätte sie sich noch nie einen Porno angesehen. Es ist flach, lieblos, leidenschaftslos und so sehr auf die Handlung beschränkt, dass es richtig langweilig wurde. Als der Protagonist nach dem Höhepunkt einschläft, habe ich es ihm gleichgetan.
Bei so einem Buch hat man nur eine einzige Erwartung und die erfüllt die Autorin nicht. Unbefriedigend.
- Daniel Schneider
Tabu Trennung
(7)Aktuelle Rezension von: LEXI
„Ist eine gescheiterte Ehe Sünde?“ – „Natürlich! Die Frage ist nur, was die größere Sünde ist. Eine Beziehung zu beenden oder in einer nicht funktionierenden Beziehung zugrunde zu gehen. Ich kann mich manchmal nur zwischen zwei Wegen entscheiden, die beide sichtbar nicht die besten sind – und bei denen ich eine menschliche Einschätzung brauche. Was ist der dem Leben dienlichere Weg? Für mich – und für andere?“
„Das ist die Person, die Gott mir geschenkt hat.“ Wenn die große Verliebtheit sich legt und nach dem Eintritt in den gemeinsamen Ehealltag die ersten Zweifel, die ersten aufkommenden Probleme und Uneinigkeiten zu einer ernsthaften Krise führen, kann diese Aussage durchaus angezweifelt werden. Obgleich man in einer christlichen Ehe das Zueinander-Stehen „bis dass der Tod uns scheidet“ verspricht, ist diese Umsetzung dennoch nicht immer durchführbar.
Der Journalist, Theologe und Buchautor Daniel Schneider macht Trennung und Scheidung zum Thema dieses christlichen Sachbuches. Er hinterfragt die Gründe, weswegen Paare sich entschließen, zukünftig getrennte Wege zu gehen.
Der Autor ist in seinen Ausführungen um Subjektivität bemüht und lässt in seinem Buch drei Männer, eine Frau und ein Ehepaar zu Wort kommen, die ihre persönlichen Erfahrungsberichte offen und selbstkritisch erzählen.
Da Daniel Schneider Gott als Schöpfer der Welt und der gesamten Menschheit betrachtet, hinterfragt er auch „die Beziehungsidee Gottes“, die „einzige wahre Liebe“ und „das Scheitern“. Er thematisiert den gesunden Umgang mit dem Thema Scheidung und den Weg zu einer möglichen neuen Partnerschaft. Es geht ihm in diesem Buch um die Empfindungen und Erinnerungen seiner Gesprächspartner, die er in einfachem, direktem Schreibstil präsentiert. Beziehungsgeschichten aus der Bibel werden ebenso eingebaut, wie Details aus schweren Zeiten in der Beziehung seiner Interviewpartner.
Besonders gelungen empfand ich die Aussagen des Autors zur Lektüre der Bibel – zum persönlichen Zugang dazu und zur Möglichkeit, in jeder Lebenssituation etwas Relevantes und Individuelles zu entdecken. Er schreibt hierzu: „Die Aussagen der Bibel und die Wesensmerkmale des christlichen Glaubens funktionieren nur, wenn ich sie in meinem persönlichen Leben und auf mein Leben anwenden kann.“
Abschließend möchte ich jedoch dem Autor widersprechen, der auf der ersten Seite dieses Buches der Meinung ist, dass es „einfach keine andere Möglichkeit gibt, als dieses Buch mit „Scheiße“ zu beginnen“. Ich finde es im Gegenteil sehr schade, dass Fäkaljargon auch im gedruckten Wort schon lange Einzug gehalten und in Büchern immer häufiger verwendet wird.
FAZIT: „Tabu Trennung“ ist eine sehr interessante und meines Erachtens sehr gut gelungene Lektüre, die tiefere Einblicke in das Gedanken- und Gefühlsleben von Betroffenen erlaubt.
„Ja, Gott möchte grundsätzlich, dass zwei Menschen, die Ja zueinander gesagt haben, ein Leben lang zusammenbleiben und dass die Ehe geschützt wird. Aber er sagt nicht, „auch wenn es gar nicht mehr geht, nach allen Bemühungen: „ihr müsst zusammenbleiben, koste es, was es wolle.“ - Annette Langen
Popelalarm!!
(16)Aktuelle Rezension von: ChenillePopel-Alarm ist eines dieser Bücher, die ich nie für uns gekauft hätte. Aber es ist auch eines dieser Bücher, die die Kinder lieben! Schon am ersten Tag, als das Buch hier ankam, musste ich es bestimmt sechs Mal lesen. Und wäre es nur nach den Kindern gegangen, hätte sich diese Zahl locker erhöht! Warum hätte ich das Buch nicht gekauft? Das kann ich nun tatsächlich gar nicht mehr so genau sagen, nachdem wir hier alle die Geschichte so ins Herz geschlossen haben. Wahrscheinlich ist es die anerzogene Abscheu vor dem Popeln, die mich da gehemmt hätte. Und genau das ist aber der Grund, warum die Kinder das Buch wohl so lieben: das Aufgreifen eines Tabuthemas und die unglaublich witzige Umsetzung des Ganzen.
Gleich auf der ersten Seite begrüßt uns der Popelzist, der jetzt eine Pause machen möchte. Er überträgt uns und einem kleinen Papagei die Aufgabe darauf zu achten, dass hier nicht gepopelt wird. Als erstes üben wir, was im Ernstfall zu tun ist. Nämlich ganz laut „Popelalarm“ zu rufen! Und dann starten wir unseren Kontrollgang bei den Tieren. Anscheinend popelt tatsächlich niemand. Oder doch? Denn was der Vogel nicht sieht, entgeht uns natürlich nicht: auf jeder Seite im Buch wird heimlich gepopelt!
Obwohl wir das Buch nun schon unzählige Male gelesen haben, lachen die Kinder noch bei jedem neuen Vorlesen. Es macht einfach unglaublichen Spaß, mal so richtig laut „Popelalarm“ zu schlagen. Und die wunderschönen Bilder von Andrea Hebrock machen einfach gute Laune. Alle Kinder ab 3 Jahren haben hier sicher viel Spaß! Und am Ende steht auch kein erhobener Zeigefinger, sondern die Erkenntnis „Heimlich popeln – da ist nichts dabei!“
- D.C. Odesza
Tiefschwarze Nacht: Roman ohne Tabus (Nacht-Reihe, Band 3)
(20)Aktuelle Rezension von: Engel_ManuWow. Auch dieser Teil war wieder spannend bis zum Schluss. Das Buch ist immer so schnell vorbei und man wartet sehnsüchtig auf den nächsten Teil. Ich habe das Buch damals gelesen und sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet. Das Buch ist absolut fesselnd. Die Autorin hat einen einzigartigen Schreibstil. Das Buch ist einfach genial. Das Cover ist einfach toll. Passt super zum Buch. Absolute Leseempfehlung. ❤️❤️❤️
- Claus Probst
Spiegelmord
(20)Aktuelle Rezension von: Crimehands-comEine Spiegelstrafe zahlt böse Taten mit gleicher Münze zurück; stiehlt jemand, wird ihm die Hand abgehackt, redet jemand böse, kommt die Zunge ab. Nach diesem Muster geht ein Mörder in Mannheim vor und tötet Menschen, die früher ihre Kinder gequält und missbraucht haben. Moralisch ist dieser Fall für Lena Böll und dem restlichen Team eine riesige Herausforderung, denn nachtrauern tut den Toten niemand
Letztens sah ich „Nummer zwei“ in meinem Bücherregal und ich dachte mir, dass ich null Erinnerung an den Inhalt habe. Also schaute ich, ob es einen Nachfolger davon gab und fand „Spiegelmord“. Ich bestellte das Buch und fing an, es zu lesen; irgendwann fiel der Name Lena Böll und ein leises, sehr leises Klingeln in meinem Kopf setzte ein. Obwohl mehrmals auf den Nummer-Zwei-Fall Bezug genommen wird, habe ich bis zum Ende von „Spiegelmord“ keine Erinnerung daran - was meistens ein schlechtes Zeichen ist.
Dabei schreibt Probst gut, hat seinen eigenen Stil, reißt seinen Leser mit und klärt nicht immer alles auf. Er greift mitten im Buch schon zu der Zeit nach den Ermittlungen vor, er verrät uns wer stirbt, lange bevor dieser stirbt und lässt uns am Ende dann doch im Unklaren darüber. So geht er auch am Ende vor; er beantwortet uns nicht alle Fragen – am wenigsten die essentiellen. Ich finde es gut, denn so bleibt dieses Buch länger im Kopf, man macht sich Gedanken und kauft mit Sicherheit auch den nächsten Lena-Böll-Fall - falls einer nachkommt.
Lena Böll ist ohnehin ein äußerst ambivalenter Charakter; sie ist nicht nur schlau, sondern anscheinend auch verdammt hübsch – und ebenso kaputt. Sie springt von einem Bett ins andere (man erfährt davon nur peripher), ihr Vater ist todkrank, und Mutter hat sie schon lange keine mehr. Vor allem „schlau und hübsch“ könnte einige Emotionen beim Leser hervorrufen – bei Männern gute, bei Frauen weniger gute. Aber gerade das hält den Leser bei der Stange, man will einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht.
Auch wenn Böll die Hauptperson ist, sieht man die Dinge nicht nur von ihrer Warte aus; vielmehr ist das Gegenteil der Fall, man betrachtet den Fall aus der Sicht zahlreicher Ermittler, begleitet die Opfer und die sekundären Täter. Nur die Sicht des Haupttäter bleibt uns vorenthalten, was dann doch etwas schade ist. Dennoch ist das Springen in mehrere Perspektiven facettenreich und verleiht dem Buch eine gewisse Tiefe. Die Geschichte wird dabei jeweils aus der dritten Person erzählt.
Der Showdown hat mit dem Hauptfall nur peripher zu tun und ist in wenigen Seiten abgehandelt. Das Ende ist dafür sehr ergreifend, auch wenn uns Probst selbst hier nicht in ganz klaren Gefilden lässt. Offensichtlich ist das ein wichtiges Stilmittel des Autors.
Fazit: „Spiegelmord“ ist ein flotter, facettenreicher Thriller, der mit fortlaufender Handlung immer flotter wird und den man – im Speziellen ich – so schnell nicht vergessen wird, weil er einige Emotionen hervorruft. - Lucia Zamolo
Rot ist doch schön
(15)Aktuelle Rezension von: ricksDas Buch ist ein weiterer Schritt zur Enttabuisierung der Menstruation. Das Buch ist ein wichtiger Schritt zur Aufklärung für alle Menstruierenden und Nicht-Menstruierenden!
Viele Fakten, wunderschöne Zeichnungen, einfach genial. Ich bin ein großer Lucia-Fan!
- Valentin Zahrnt
Tabu
(13)Aktuelle Rezension von: Martinchen"Weiße Sandstrände, unberührte Wildnis, zerklüftete Vulkanmassive inmitten des Pazifiks. Doch eine Insel in diesem polynesischen Paradies ist vom Militär gesperrt, von den Einheimischen verflucht. Sie ist unvergleichlich schön. Und sie birgt ein tödliches Geheimnis.
Aller Warnungen zum Trotz landet eine bunt zusammen gewürfelte Crew an ihrer Küste. Dennis, ein deutscher Geschichtsstudent. Der Chilene Raul, der aus seiner früheren Existenz ausgebrochen ist. Die New-Yorker Event-Managerin Martha, im unterdrückten Konflikt mit ihrer verschlossenen Tochter Liz. Keala, eine junge Polynesierin, deren Vorfahren von der Insel evakuiert wurden. Und Gary, abgehalfterter Greenpeace-Aktivist und Kapitän des Katamarans.
Um zu überleben, müssen sie verstehen, was sich auf der Insel zugetragen hat. Und was mit ihnen geschieht …" - soweit der Klappentext.Das Cover zeigt auf hellem Grund einige Palmen als Symbol für die pazifische Insel. Es wirkt zusammen mit dem Titel und Genre etwas unheimlich und passt so ausgezeichnet zum Inhalt.
Valentin Zahrnt ist promovierter Ökonom und hat als Wissenschaftler, Politik- und Unternehmensberater gearbeitet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit gibt er Workshops zum Denken und Schreiben für Führungskräfte. Er lebt in Berlin. (Quelle: amazon)
Der Klappentext reichte aus, um mich neugierig zu machen. Wie verhalten sich Menschen, die sich nicht kennen, in Extremsituationen?
Valentin Zahrnt schreibt einen gut lesbaren und flüssigen Stil. Ihm gelingt es, den Spannungsbogen aufrecht zu halten, denn beim Betreten der Insel beginnen die Protagonisten, sich zu verändern. Es passieren Dinge, die die Protagonisten und damit auch der Leser so nicht erwartet hätten. Sie sind nachvollziehbar beschrieben, auch wenn eine Reihe von Fragen offen bleiben - was vom Autor so gewollt ist.
Fazit: ein rasanter Thriller, der auf einer exotischen Insel spielt - ein großes Lesevergnügen.
- T.C. Daniels
Ein Bodyguard zu Weihnachten
(21)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Parker hat es endlich geschafft und wurde zum Gouverneur gewählt. Bevor er vereidigt wird, will er Weihnachten alleine in seiner Blockhütte verbringen, da er auch Abstand zu Grant seinem Bodyguard braucht. Doch Parkers Sehnsucht ist größer uns so kommt es das beide in der Hütte eingeschneit sind. Sie beschließen sich für diesen Zeitraum gehen zu lassen und sobald sie zurück sind wird alles wieder wie immer sein. Doch das wird von Tag zu Tag schwerer.
An sich hat mich das Buch richtig gut unterhalten, ich hätte mir allerdings gewünscht das ein wenig mehr Einblick in Parkers Leben als Politiker zu erhalten. Das ist mir tatsächlich etwas zu kurz gekommen.
Parker und Grant mochte ich zusammen sehr gerne, einzeln mochte ich Grant deutlich lieber als Parker, der hatte manchmal sowas weinerlich zickiges.
Und auch wenn der Titel darauf schließen lässt, spielt Weihnachten nur ein ganz kleine Rolle. Also kann man das Buch eigentlich das ganze Jahr über lesen.
- Lucie Heart
Bedtime Stories: Julian
(4)Aktuelle Rezension von: DarkRaven1966Rezension zu Bedtime Stories: Julian
Von Lucie Heart
Du willst ihn lieben, obwohl er für dich tabu ist.
Als Mia nach knapp vier Jahren wieder auf Julian trifft, löst diese Begegnung Gefühle aus, die sie über die Jahre versuchte zu verdrängen. Mia weiß, dass sie sich von ihm fern halten muss, denn Julian ist der Ex-Freund ihrer älteren Schwester Lydia. Doch sie kann es nicht.
Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto klarer wird, dass Mia nicht gegen ihre Gefühle ankämpfen kann. Julian zieht sie magisch an und löst etwas in ihr aus, das sie so noch nie gespürt hat.
Hin- und hergerissen zwischen den Gefühlen füreinander und dem schlechten Gewissen gegenüber Lydia, kommen die beiden sich näher und verlieren sich.
Mia weiß, dass sie schnellstmöglich eine Entscheidung treffen muss, wenn sie ihrer Schwester nicht mehr als nötig wehtun möchte. Doch dass sie diese Entscheidung nicht allein treffen darf, das ahnt sie nicht …
Der Kurzroman entspricht ca. 130 Taschenbuch-Seiten und enthält erotische Szenen.
Die Romane der Bedtime Stories sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Bedtime Stories - Julian
Bedtime Stories - Niklas (erscheint 2017)
Bedtime Stories - Jonah (erscheint 2017)
Bedtime Stories - Fynn (erscheint 2017)Cover: zeigt ein Paar in Umarmung, wobei die junge
Frau ein wenig abwesend wirkt
Der Ex der Schwester ist tabu und doch ist die Anziehung einfach viel zu groß.
Doch es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte.
Geschrieben ist sie in einem flüssigen Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat.
Verraten werd ich nicht viel, nur dass man sie einfach lesen muss.
Eine sehr emotionale Story, die einen mitreißt und auch nachdenken lässt.
Es passiert sehr viel, was man nicht vorhersehen konnte und trotzdem:
Wird sie auf ihr Lebensglück verzichten, nur ihrer Schwester zuliebe?
Oder ist sie ihm schon viel zu sehr verfallen?
Meine Empfehlung: unbedingt lesen!
Fazit: eine tolle Story mit tollen Protas, in die man
sich hineinversetzen kann. Das Leben spielt
sein eigenes Spiel.
Prickelnde Erotik gehört hier unbedingt dazu.
Bekommt von mir 5 Sterne von 5 möglichen!
- Jando
Im Himmel gibt es einen Bahnhof
(57)Aktuelle Rezension von: 1000lebengelesen„Im Himmel gibt es einen Bahnhof“ überzeugt mit einem flüssigen, angenehmen Schreibstil und einer schönen, nachdenklich stimmenden Geschichte. Allerdings hat sie mich emotional nicht tief berührt. Für Leser, die sanfte, philosophische Erzählungen mögen, ist es dennoch empfehlenswert. Sie regt zumindest etwas zum nachdenken an.
- Lea Lannister
Nur meine Schwester : Ü18 - Tabu - Erotische Geschichte für Erwachsene
(1)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaAm Anfang war es richtig spannend, wie der Bruder versucht, so viel Abstand wie nur möglich zur Schwester aufzubauen und gleichzeitig sie wahnsinnig begehrt. Da hatte das Buch eine Atmosphäre, einen funktionierenden Spannungsbogen und einen gewaltigen Konflikt, der einen riesigen Schnitt zwischen den beiden Figuren machte. Bis zu der Party hat er sich gewehrt und dafür gesorgt, dass ich mit Interesse gelesen habe. Es war spannend, es war witzig, es war auf eine merkwürdige Art unschuldig.
Dann vergehen zehn Jahre, in der die Autorin den Spannungsbogen durchbricht, die Atmosphäre ruiniert und die ganze Vorarbeit zertrampelt, um aus der Geschichte einen schlechten Porno herauszupressen.
Bis zu diesem Zeitsprung war ich mir nicht sicher, ob der Bruder wirklich eine Beziehung mit seiner Schwester beginnen würde. Da blieben die Fragen offen und machten das Buch so reizvoll zu lesen. Nachdem Sprung deutete alles in diese eine Richtung und raubte damit den ganzen Reiz. Es wurde kitschig, es wurde billig, es wurde schlecht. Ohne den Konflikt funktionierte das Buch nicht mehr.
Was die Erotik betrifft, habe ich gemerkt, dass die Autorin das nicht kann. Die Szenen wurden schnell beschrieben, als besäße Sex nichts Besonderes, sondern wäre eine alltägliche Handlung. Als es dann zu einem Perspektivenwechsel kommt, wurde die ganze Handlung erneut aus der Sicht der Schwester kurzgefasst, was völlig unnötig war.
Es ist eine verbotene Beziehung, die viele Probleme mit sich bringt, aber die Autorin überspringt einfach alle und versucht, daraus etwas Wunderschönes zu basteln, was es unmöglich geben kann, denn was passiert, wenn das Kondom platzt? Was, wenn sie schwanger wird? Das sind Fragen, über die ich mir Gedanken machen würde, aber der Protagonist hat sie weitgehend ignoriert.























