Bücher mit dem Tag "tad williams"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tad williams" gekennzeichnet haben.

41 Bücher

  1. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.771)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    ist eine wunderbare Liebesgeschichte über die Größe Wahre liebe diese Geschichte ist einfach wunderschön geschrieben wurden der Schreibstill ist toll und die Hauptfiguren sind ebenfalls mega da gestellt wurden.

     ich habe auch den Film dazu geschaut aber ich finde das Buch besser 

    !!!!!!!!SEHR ZU EMPFEHLEN!!!!!!

  2. Cover des Buches Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Drachenbeinthron (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 1) (ISBN: 9783608961614)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Drachenbeinthron (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 1)

     (495)
    Aktuelle Rezension von: r0ach

    Ich hatte die Reihe von Tad Williams vor Ewigkeiten schon Mal gelesen und konnte mich nur dunkel daran erinnern, wie sehr mich diese Welt fasziniert und gefesselt hat. Das Simon eben nicht der klassische "Knight in a shining armor" ist und eher zufällig in die großen Wirren seiner Zeit hinein stolpert (im wahrsten Sinne des Wortes)


    Ich war beim zweiten Mal lesen etwas vorsichtig. Denn ich habe in letzter Zeit häufig Probleme gehabt, wenn es gerade darum geht: Helden, die ihren Status irgendwie unfreiwillig aufs Auge gedrückt bekommen haben. Und ich war mir unsicher, ob "Der Drachenbeinthron" nicht im Nebel der Erinnerung ein viel zu schönes Kleid trägt. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Die Welt ist tief und verworren, jede Kultur trägt ihr eigenes Päckchen und Tad Williams Sprache beeindruckt mich zutiefst. Ich habe das Buch regelrecht gefressen und freue mich wieder Spaß an dicken Wälzern zu haben.

  3. Cover des Buches Shadowmarch 1: Die Grenze (ISBN: 9783608949568)
    Tad Williams

    Shadowmarch 1: Die Grenze

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Ich habe das Leid von Eis und Feuer erst später gelesen und im Nachhinein ist mir da dann aufgefallen wie viele Sequenzen, Charaktere und Charktereigenschaften sich dabei ähneln ob gewollt oder nicht.

    Ein guter Weltenbau (der auch an Westeros erinner) mit ausgeprägten Charkteren und viel Ungewissheit.

    Eine meiner Leinlingsserien!

  4. Cover des Buches Das Reich der Grasländer 1 (ISBN: 9783608949544)
    Tad Williams

    Das Reich der Grasländer 1

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Lesebiene999

    In dem Fantasyroman "Das Reich der Grasländer - Teil I" von Tad Williams geht es um den Krieg zwischen König Simon & Königin Miriamel und der Nornenkönigin Utuk'ku.

    Ein wunderschön gestaltetes Cover das perfekt zu dem Buch und der Geschichte passt. 

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte ist sehr packend geschrieben so das man das Buch kaum mehr aus der Hand legen mag. 

    Zu Beginn waren die vielen Namen und Orte etwas irritierend, aber dennoch kam man sehr gut in die Geschichte und Geschehnisse hinein. Außerdem half hierbei ein sehr umfangreiches Glossar am Ende, welches einem bei den Namen und Orten eine große Hilfe war. Auch die Karten zur Orientierung fand ich ein sehr tolles und anschauliches Extra.


    Mein Fazit: ein großartiges Buch in das man sich aber erst etwas hineinfinden muss, aber es lohnt sich.

  5. Cover des Buches Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Abschiedsstein (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 2) (ISBN: 9783608961621)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Abschiedsstein (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 2)

     (278)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Die Geschichte geht weiter. Simon wird erstmals von seinen Gefährten getrennt und die Szenenwechsel werden häufiger.


    Zur Geschichte mag ich nicht viel sagen, da viel zu schnell Spoiler entstehen würden. Wer den ersten Teil gelesen hat und mochte, wird den Zweiten ebenfalls mögen

    Auch wenn es ab und an ein paar zähe Sequenzen gab, merkt man später, wie wichtig diese doch für die Geschichte waren. Alles in allem sind die Seiten nur so geflogen. Für mich eines der besten Bücher seit langer Zeit im Fantasybereich.

  6. Cover des Buches Die dunklen Gassen des Himmels (ISBN: 9783608949650)
    Tad Williams

    Die dunklen Gassen des Himmels

     (178)
    Aktuelle Rezension von: black_snapper
    Bobby Dollar erzählt eine Geschichte aus dem Jenseits. Er und sein Freund Sam arbeiten als Verteidiger-Engel für den Himmel, aber auf der Erde. Immer wenn ein Mensch stirbt, streiten sich die Mitarbeiter des Himmels mit denen der Hölle um dessen Seele. Dann bringt jede Seite ihre Argumente vor, und ein Richter aus heiligem Licht entscheidet, wer sie bekommt. Die Szenen im Himmel und der Hölle muten teilweise an wie in "Per Anhalter durch die Galaxis". Die Höllenwesen sehen größtenteils bizarr aus und haben auch ähnlich schrille Namen. Es kommen auch verwandelte Menschen wie z.B. ein Wer-Eber vor. Die Schauplätze sind ähnlich verworren. Es gibt die reale Welt, welche von allen Jenseitigen mithilfe geliehener Körper bewohnt werden kann. Dann gibt es noch das Jenseits, in das man gelangt, indem man einen Reißverschluß öffnet. Im Jenseits gibt es eine Art Himmel mit einer himmlischen Stadt, sowie die Hölle und eine Art Vor-Hölle, das Fegefeuer. Alle jenseitigen Wesen haben Berufe, benutzen Handys und Computer, schlafen, essen oder lassen sich in Bars zulaufen. Die Berufe können sehr unterschiedlich sein: Auf der Himmelseite gibt es z.B. neben den Verteidiger-Engeln auch hauptberufliche Schutzengel, Erzengel oder Problembereiniger. Die Höllenwesen dagegen sind ebenfalls Verteidiger oder in einer Art Höllen-Adel organisiert. Zuweilen hat man zwar Mühe, der Handlung zu folgen, weil die Personen ständig vom Jenseits in die reale Welt hin und her wechseln, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und kann der Erzählung gut folgen. Die Geschichte plätschert zunächst so dahin, bis eines Tages Sam ein Praktikant zugeteilt wird. Ab diesem Moment passieren seltsame Dinge. Die Seele eines bekannten Unternehmers, der Selbstmord begangen hat, verschwindet plötzlich. Himmel und Hölle beschuldigen sich daraufhin gegenseitig, sie für sich vereinnahmt zu haben. Es wird versucht, die unangenehme, noch nie dagewesene Situation zu klären. Doch plötzlich wird der zuständige Höllen-Verteidiger auf bestialische Art und Weise umgebracht bzw. vielmehr seine geliehene fleischliche Hülle. Daß die Himmels-Mitarbeiter damit nichts zu tun haben, versteht sich von selbst. Aber wer steckt sonst dahinter? Zumal im Verlauf noch viel mehr Seelen verschwinden. Bobby Dollar wird unfreiwillig in die Sache hineingezogen und ermittelt auf eigene Faust. Dabei gerät er in allerhand Schwierigkeiten, die ihm nicht nur eine Vorladung vor dem Himmelsgericht einbringen. Plötzlich wird er gejagt und gerät mehrmals in brenzlige Situationen. Dennoch hört er nicht auf, seine gefährlichen Ermittlungen weiterzuführen. Und zwischendrin ist noch Zeit für eine Liebesgeschichte, die eigentlich nicht sein darf. Tad Williams hat einen ungewöhnlichen Roman erschaffen. Skurril, witzig, fesselnd, zuweilen sogar rührig. Wer "Per Anhalter durch die Galaxis" liebt, der wird auch "Die dunklen Gassen des Himmels" mögen. Das Ende kommt leider etwas zu abrupt. Der Protagonist Bobby Dollar sammelt während der ganzen Erzählung mühsam einzelne Puzzleteile zusammen, riskiert dabei fast durchgehend sein erdgebundenes Engelsleben, und am Ende löst sich alles viel zu schnell auf. Dennoch gibt es die volle Punktzahl.
  7. Cover des Buches Die Hexenholzkrone 2 - Der letzte König von Osten Ard (ISBN: 9783608961966)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone 2 - Der letzte König von Osten Ard

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Die erste Reihe um das sagenumwobene Land Osten Ard ist ja schon eine ganze Weile her, aber Tad Williams hat es geschafft, nach so vielen Jahren einen gelungenen Anschluss zu finden!
    Die Handlung beginnt 30 Jahre nach den Ereignissen aus "Das Geheimnis der großen Schwerter" und auch wenn der Autor im Vorwort schreibt, dass man hier keine Vorkenntnisse braucht und er alles Wesentliche zum Hintergrund eingeflochten hat, wäre es extrem schade, die vorherige Reihe nicht zu lesen!

    So viele Figuren kommen darin vor, die man schon kennt und auch wenn sie teilweise nur nebenbei erwähnt werden, hat man sofort einen Bezug zu ihnen und die Erinnerung, welche tragenden Rollen sie in der "Vorgeschichte" gespielt haben. Deshalb rate ich auf jeden Fall dazu, die Bücher um Osten Ard chronologisch zu lesen, wie ich es unten für euch aufgelistet habe.

    Durch meine Vorkenntnisse ist mir der Einstieg hier sehr leicht gefallen - es war wie ein Nachhause kommen, auch wenn viele der Figuren aus der ersten Reihe mittlerweile ein reifes Alter erreicht haben. Dafür rücken aber ihre Kinder und Enkel nach, die sich neuen Problemen stellen müssen, und davon gibt es nicht wenig:

    - Das Königspaar im Hochhorst sieht sich einer erneuten Gefahr aus dem Hohen Norden gegenüber

    - Der junge Prinz Morgan muss sich nach einer Jugend mit Saufgelagen und Weibergeschichten der schweren Herausforderung stellen, endlich erwachsen zu werden

    - Tiamak, der Gelehrte aus dem Wran, hat ein Rätsel einer alten Schrift zu lösen

    - Die junge Nezeru ist als Opfermutige der Nornen-Königin auf einer gefährlichen Mission unterwegs

    - und im Süden entstehen immer mehr Unruhen durch die Machthaber in Nabban und den kriegerischen Stämmen in den Thrithingen


    Reichlich Konflikte, die Tad Williams gekonnt verstrickt und wunderbar strukturiert aufbaut, so dass man nach und nach immer tiefer in die komplizierten Hintergründe der neuen Ereignisse eintaucht, die nichts gutes verheißen.

    Trotz dem Sammelsurium an Figuren und unterschiedlichen Schauplätzen verweilt der Autor lange genug in den Kapiteln, um beim Lesen ein Gefühl für die Szene entwickeln zu lassen. Hohes Tempo darf man aber nicht erwarten, denn er erzählt mit viel Liebe zum Detail - das mag für manche langwierig wirken, ich empfinde es als lebendig, anschaulich und wirkunsvoll. Grade durch den Rundumblick, was an den verschiedenen Ecken des Kontinents passiert, gibt es auch genügend Abwechslung!

    Neben den bekannten Figuren gibt es auch einige neue Charaktere mit interessanten Eigenschaften, Zielen und Herausforderungen, die mich sehr neugierig machen, wie es in der Fortsetzung mit ihnen weitergeht. An Ideen mangelt es Tad Williams jedenfalls nicht und ich freu mich schon sehr auf den nächsten Band!

    Die vielen Leerseiten vor den Kapiteln finde ich allerdings unnötig, die hätte man sich sparen können. Ansonsten haben sie aber eine wunderschöne Optik von außen, eine übersichtliche Karte von Osten Ard im Inneren und eine ausführliche Liste aller Personen, Orte und Begriffe im Anhang.

  8. Cover des Buches Otherland / Otherland 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland / Otherland 1

     (309)
    Aktuelle Rezension von: AnjaX

    Für mich das Werk des Jahrzehnts! Ich war traurig, als ich mit den 4 dicken Bänden fertig war und werde sie in bälde wieder in die Hand nehmen und in die Tiefen einer dermaßen Lebendigen virtuellen Welt eintauchen wie ich sie mir niemals selbst ausdenken könnte. Mega genial: Die Idee, das ein virtueller Garten eine Konsole sein kann, anhand der man die Realität "beackert" - Hammer!

  9. Cover des Buches Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel (ISBN: 9783608949575)
    Tad Williams

    Shadowmarch / Shadowmarch 2: Das Spiel

     (74)
    Aktuelle Rezension von: stachelbeermond

    Wer meinen Lobgesang über Aufbau und Handlungsstränge dieser Reihe lesen möchte, kann das bei Band 1, Die Grenze, tun, eine Handlungszusammenfassung gibt es hier nicht. Erstens gibt es schon eine Menge Rezensionen, die das hervorragend tun, und zweitens würde ich jede Menge Geheimnisse verraten und das wäre doch schade! Stattdessen gibt es eine kleine Einführung in die Welt der Skimmer, und es wird ein Rabe vorgestellt.

    Was ich großartig an Shadowmarch finde, ist die Vielfalt der Völker und Rassen, die in Eion und Xand leben. Es gibt fast ein Dutzend Hauptfiguren aus unterschiedlichen Völkern, und trotzdem sind es eigentlich noch nicht genug. Neben all diesen Personen gibt es Gruppen, die auftauchen, eine Rolle spielen, aber ohne eigene Erzählfigur auskommen müssen und trotzdem funktionieren. Bestes Beispiel dafür sind die Skimmer. Sie leben unterhalb der Südmarksburg in einer engen Siedlung mit verzweigten Stegen und Holzhäusern direkt am und über dem Wasser. Überhaupt scheinen sie eine enge Verbindung zum Wasser zu haben und leben vom Fischfang. Jeder kennt sie und kauft ihren Fisch, aber niemand weiß genau, wie sie leben, was ihre Traditionen und Werte sind. Sie bilden eine eigene Gesellschaft in der Südmarksfeste, ihre Traditionen sind archaischer und auch hierarchischer als auf den ersten Blick sichtbar ist. Viele Menschen blicken verächtlich auf sie herab und nennen sie Fischköpfe, wagen sich aber nicht in ihre Siedlung hinein, denn sie gehen einem Kampf nicht aus dem Weg und der Zusammenhalt der Skimmer untereinander ist groß. Skimmer sind Menschen sehr ähnlich, aber ihre Arme sind kräftiger und länger, die Haut ist heller und sie besitzen kaum Kälteempfinden. Einige Skimmer werden in den Büchern etwas genauer vorgestellt, sie spielen auch für die Handlung eine Rolle, trotzdem bleiben sie insgesamt eher im Dunkel, was ihren Reiz ausmacht. Unwillkürlich fragt man sich, wo sie herkommen, was aus ihnen werden wird, was sie alles können, von dem wir keine Ahnung haben. Und dass sie Dinge können, von denen wir keine Ahnung haben, steht völlig außer Frage. Tad Williams hat es hier geschafft, ein Volk einzuführen, das im Buch keine eigene Stimme besitzt, nicht erklärt wird, dessen Zukunft ungewiss ist und von dem wir keine tiefergehenden Informationen haben, und trotzdem ist man fasziniert. Großes Kino.

    Außerdem möchte ich den Raben Skurn vorstellen. Er hüpft in Kapitel 6 des zweiten Bandes zwischen den Zeilen hervor und ist eine meiner Lieblingsfiguren in den vier Büchern. Er besitzt eine ausgeprägte Persönlichkeit, scheint sehr alt zu sein und beherrscht die menschliche Sprache, auch wenn es die von vor etwa zweihundert Jahren ist. Außerdem hat er immer Hunger und ist ständig auf der Suche nach Fressbarem, wobei er Dinge frisst, an die ich hier noch nicht einmal denken möchte – wirklich, wirklich eklige Dinge. Man kann nicht gerade sagen, dass er eine mächtige, magische Figur ist, nein, eher eine recht armselige, gerupfte und lästige Kreatur, aber dabei nicht kleinzukriegen. Er beugt sich, wenn es notwendig ist, bleibt aber sich und seinen Versprechen treu. Er bringt etwas Leben und Humor in die ansonsten eher düstere Reise einiger Personen in den Zwielichtlanden, und nimmt dabei fast so etwas wie die Rolle eines Hofnarren an, allerdings einem mit räudigem Federkleid und kahlen Stellen. Um ihn selbst sprechen zu lassen: „Unsereins tut auch nie wieder was Unrechtes! Unsereinen hat´s nur so schlimm gehungert!“ Auch hier bleiben Vergangenheit und Herkunft im Dunkeln, der Rabe ist da, spielt seine Rolle, und die Tatsache, dass er sprechen kann, trägt enorm zum Reiz der Bücher bei.

    Wer es noch nicht bemerkt haben sollte - ich bin sehr angetan von Band 2 der Reihe! :)

  10. Cover des Buches Der Drachenbeinthron (ISBN: 9783867179737)
    Tad Williams

    Der Drachenbeinthron

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya


    Der Küchenjunge Simon lebt ein ziemlich gemütliches Leben auf dem Schloss des Königs, bis ihn die Umstände zur Flucht zwingen. Quer durch das ganze Land wird er verfolgt und trifft dabei auf die ungewöhnlichsten Gefährten…


    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheitsform erzählt, meistens aus der Sicht des Protagonisten Simon. Mit ihm konnte ich mich nicht vollständig anfreunden. Für meinen Geschmack jammert er viel zu viel und bemitleidet sich selbst. So findet er es beispielsweise ganz furchtbar, dass er in dem Schloss, in dem er aufgenommen wurde und einen Schlafplatz und genügend Essen erhält, auch noch arbeiten soll. Eigentlich finde ich eine solche Einstellung im mittelalterlichen Setting, in dem "Der Drachenbeinthron" spielt, sehr erstaunlich. In solchen mittelalterlichen Gesellschaften gibt es üblicherweise kein Sozialsystem, da heisst es arbeiten, betteln, stehlen oder verhungern, eine weitere Möglichkeit ist nicht vorgesehen (ausser man ist adelig geboren, natürlich). Auch sonst denkt er in erster Linie an sich, wenn er denn überhaupt mal denkt, so begriffsstutzig, wie er ist…


    Inhaltlich hat mich "Der Drachenbeinthron" an einem Mischung aus "Der Herr der Ringe" und "Das Lied von Eis und Feuer" (Game of Thrones) erinnert. Allerdings ist George R. R. Martins Reihe erst einige Jahre später erschienen, daher hat wohl eher er sich von Tad Williams inspirieren lassen als umgekehrt. Auf jeden Fall haben wir es hier mit recht klassischer High Fantasy zu tun.


    Während ich die Handlung eigentlich durchaus spannend fand (zumindest nachdem Simon endlich aus dem Schloss geflohen ist), verdarb mir Tad Williams umständlicher Erzählstil doch recht den Spass am Hörbuch. Jedes Detail wird von ihm ausführlich beschrieben, bis zum Gefieder der Vögel, die auf der Burg hausen. Das macht die Welt, in der die Geschichte spielt, zwar sehr plastisch und lebendig, aber dafür die Erzählung sehr langatmig. Die Handlung hätte wohl auch in der Hälfte der Zeit erzählt werden können, ohne inhaltlich etwas wegzulassen. Auch die Längenangaben erschienen mir unnötig umständlich. So ist des Öfteren von mehreren Achtelmeilen die Rede (wie wäre es mit einer Viertelmeile, oder einer Halben?), oder der Länge einer Turnierbahn (wie lange ist die? So lang wie ein Fussballfeld? Ein Handballfeld? Eine Kegelbahn?).


    An der Lesung habe ich allerdings gar nichts auszusetzen, wie könnte ich auch, wenn doch mein Lieblingsfragezeichen Bob Andrews das Buch liest (besser gesagt natürlich der Bob Andrews Sprecher Andreas Fröhlich). Man merkt gut, dass hier ein Vollprofi am Werk ist. Andrea Fröhlich betont alles richtig, macht an den passenden Orten Pausen und schafft es, alle Figuren unterschiedlich und gut erkennbar zu gestalten.


    Mein Fazit

    Unglaublich detailliert, aber gerade deswegen sehr langatmig

  11. Cover des Buches Die Drachen der Tinkerfarm (ISBN: 9783608938326)
    Tad Williams

    Die Drachen der Tinkerfarm

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Das Letzte, was die Geschwister Tyler und Lucinda sich wünschen ist, die Ferien auf der Ordinary Farm ihres bisher unbekannten Onkels zu verbringen. Aber den beiden bleibt nichts anders übrig, da ihre Mutter endlich einmal wieder Spaß haben will und die Ferien in einem Single-Camp verbringen möchte. Tyler und Lucinda beschließen, den Aufenthalt auf der Farm so schrecklich wie möglich zu finden. Doch was die Geschwister auf der geheimnisvollen Tierfarm erwartet, ist mehr als sie sich vorstellen können…

    Meine Meinung:

    Eine fantasievolle, raffinierte Story, geheimnisvolle Figuren und Kreaturen, magische Kräfte und dunkle Geheimnisse offenbaren sich in dem Jugend-Fantasy-Roman „Die Drachen der Tinkerfarm“ von Tad Williams und Deborah Beale, der gleichzeitig der Beginn einer Reihe ist.

    Vieles in diesem Buch erinnert mich an die Träume meiner Kindheit. Wer wollte nicht schon immer mal ein Einhorn streicheln oder auf einem Drachen durch die Lüfte fliegen? Für die Geschwister Tyler und Lucinda wird dieser Traum war, doch neben all den fantastischen und wundersamen Begegnungen birgt ihr Aufenthalt auf der Ordinary Farm auch große Gefahr. Die Farm hütet ein dunkles Geheimnis und nach vielen Abenteuern, kommen die Geschwister diesem auf die Spur.

    Ich mochte den Schreibstil, die unterschiedlichen Protagonisten, das Setting und vor allem die vielen Fantasiewesen. Hin und wieder trifft man beim Lesen auf kurze zähe Passagen und auch eine gute Prise mehr Spannung hätte der ansonsten wirklich schöne Geschichte, sehr gut getan. Für Lesebegeisterte, vor allem aber für die jüngeren, die gerne mal in eine Welt voller Fantasie und Magie eintauchen wollen, ist das Buch wirklich zu empfehlen. 

  12. Cover des Buches Das Geheimnis der Großen Schwerter / Die Nornenkönigin (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 3) (ISBN: 9783608961638)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der Großen Schwerter / Die Nornenkönigin (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. 3)

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Mein Fazit: Als erstes gibt es im Buch wieder eine Kurzzusammenfassung, was sich in den ersten beiden Teilen abgespielt hat, was ich sehr genial finde. Dadurch hat man einen perfekten Einstieg!

    Die Spannung baut sich langsam auf und es wird immer fesselnder zu lesen je weiter man kommt. Es gibt ja viele Handlungsstränge und Charaktere, aber man behält einen sehr guten Überblick und schön langsam finden sich auch alle losen Enden zusammen, die quer durch das Land von Osten Ard führen. Es gibt auch hinten im Buch eine Übersichtskarte, wodurch man den Weg aller Figuren sehr gut verfolgen kann.

    Simon, der ja schon einiges durchgemacht hat, steht endlich seine erste Schlacht bevor, aber seine naive Hoffnung auf Ruhm und Heldentaten wird sehr schnell gedämpft. Die Gedanken und Dialoge zum Krieg allgemein und der vermeintlichen (?) Sinnlosigkeit von Kämpfen wird einem hier sehr gut vor Augen geführt.

    "Diese Männer, erkannte er, waren wahnsinnig, und das war das Schwierigste auf der Welt - dass die Verrückten stark und furchtlos auftraten und den Schwachen und Friedliebenden ihren Willen aufzwingen konnten." Seite 415

    "Ist es richtig zu töten, wenn es dein Gebieter oder dein Heimatland oder deine Kirche von dir verlangen? Und ist es besser, zu töten, aber es nicht gern zu tun, als lieber gar nicht zu töten, dann aber vielleicht böse Dinge zu sehen, die denen geschehen, die man liebt?" Seite 491


    Der Autor gibt hier keine Antwort auf diese Fragen und lässt auch durchklingen, dass es tatsächlich wohl keine endgültige Antwort darauf gibt. Jedenfalls wirft er hier Gewissenskonflikte auf, die aktuell sind und zeigt, dass es oft umso wichtiger ist, Entscheidungen schwer - und nicht leichtfertig - getroffen werden müssen.

  13. Cover des Buches Der Blumenkrieg (ISBN: 9783453532748)
    Tad Williams

    Der Blumenkrieg

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen
    Bei Tad Williams handelt es sich - neben George R.R. Martin - um einen der bekanntesten und prägendsten Fantasy-Autoren unserer Zeit. Die Tatsache, dass ich von Tad Williams bislang noch kein Buch gelesen habe, wollte ich daher nicht auf sich beruhen lassen. Da ich nicht gleich eine komplette Serie in Angriff nehmen wollte, griff ich stattdessen zu diesem Werk, dessen Geschichte in sich abgeschlossen ist.

    Keine Frage: Bei "Der Blumenkrieg" handelt es sich mit knapp 800 Seiten um einen richtigen Wälzer. Ich kam allerdings nicht über die ersten 10 Kapitel hinaus.

    Woran es lag, dass ich das Buch schließlich abgebrochen habe?

    Einerseits war der ausschweifende Erzählstil des Autors überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Die Sätze plätschern - in die Länge gezogen - einfach vor sich hin. Selbst nach 150 Seiten wollte bei mir überhaupt keine Spannung aufkommen. Zudem kam die Handlung nicht in die Pötte. Und die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass sich daran nichts so schnell ändern würde.
    Dann gab es da noch die Hauptfigur Theo, der zwar wirklich gut ausgearbeitet war, sich aber trotz geringer Schulbildung unentwegt wie ein Gelehrter ausdrückte. Das passte einfach nicht zusammen.

    Da mir mein Bauchgefühl zuflüsterte, dass sich an den gegebenen Umständen wohl nichts mehr ändern würde, beendete ich vorzeitig meinen Besuch in die Elfenwelt, der eigentlich erst im 10. Kapitel beginnt (was auch schon Aussagekraft genug hat).

    Eine Stelle aus dem Buch ließ mich schmunzeln, brachte sie doch zum Ausdruck, wie es mir beim Lesen dieses Buches erging. Auf Seite 125 steht geschrieben:
    "Langsam verlor er die Geduld mit dem Buch seines Großonkels. Die Beschreibungen waren interessant, ja faszinierend (...). Das Buch war eine kuriose und wahrscheinlich hoffnungslos unverkäufliche Mischung aus Fantasy ohne Abenteuer (...)."
    Letzteres trifft auf "Der Blumenkrieg" zwar nicht zu. Aber für mich traf dieser Vergleich genau ins Schwarze.

    Fazit: Ich konnte feststellen, dass mir der Schreibstil von Tad Williams überhaupt nicht liegt. Das ist eben Pech für mich. Was spannende Charakterentwicklung und geschliffene Dialoge anbelangt, hat George R.R. Martin für mich ganz klar die Nase vorne. Da ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe, vergebe ich eine mittlere Bewertung, die meine vorsichtige Zurückhaltung zum Ausdruck bringen soll.
  14. Cover des Buches Traumjäger und Goldpfote (ISBN: 9783608938319)
    Tad Williams

    Traumjäger und Goldpfote

     (104)
    Aktuelle Rezension von: rallus

    Als Liebhaber von Katzen, kennt man ja deren Eigenschaften. Nicht umsonst haben Hunde Herrchen und Katzen Personal. Über das sogenannte 'freie Volk' hat Tad Williams eine schöne Fantasygeschichte geschrieben.

    Aus der Sicht eines Katers, Traumjäger, bringt uns Tad Willimas das Katzenvolk nahe. Traumjäger verliert seine große Liebe Goldpfote und macht sich auf die Suche nach ihr. Viele Katzen verschwinden spurlos und so ist Traumjäger bald einer großen Verschwörung auf der Spur. Geschickt vermischt Tad Williams selbstgeschaffene Katzenmythen und erfindet auch eine eigene Katzensprache, die im Glossar abgedruckt ist. Die Eigenschaften der Katzen wird liebevoll dargestellt, das Putzen in Stresssituationen, das häufige Schlafen, Williams ist eine tierische Sicht auf die Felltiere gelungen. Auch die Namen der Tiere wie Kratzkralle, Goldpfote, Raschkralle, Grillenfänger oder Dachschatten geben eine kreative Katzensicht wieder. Williams ist eine nette Mischung aus einer Fabel, Märchen und einer Fantasyabenteuergeschichte gelungen.

    Dabei wiederholen sich viele Ereignisse mit Gefangenschaft, Ausbruch und Kampf,  Williams hat hier wenig Abwechslung im Plot. Richtig gut wird es wenn Traumjäger andere Tiere trifft, wie z.B. die Eichhörnchen mit denen er eine Art Freundschaft eingeht, auch wenn beiden Tierarten dieses widernatürlich ist.

    Eine nette etwas andere Fantasygeschichte, knapp an den 4 Sternen vorbei.

  15. Cover des Buches Spät dran am Jüngsten Tag (ISBN: 9783608938357)
    Tad Williams

    Spät dran am Jüngsten Tag

     (28)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Bobby Dollar ist aus der Hölle zurück, aber die Frau, die er liebt, die Dämonin Caz, konnte er nicht befreien. Nach wie vor, will er sie aber wiederhaben, und so muss er weiter der Verschwörung des „Driitten Weges“ nachspüren und ein Mittel gegen den Dämonen Eligor, der Caz gefangen hält, in die Hände bekommen. Und das alles neben seinem Job als Anwaltengel.

    Band 2 der Trilogie hatte mich eher enttäuscht, der Abschlussband dagegen ist wieder deutlich besser. Hier geht es erneut voll zur Sache und es kommt keine Langeweile auf. Bobby hat es weiterhin nicht leicht, der Himmel, die Hölle und nun auch noch eine obskure Vereinigung namens „Die schwarze Sonne“ ist hinter ihm her, und sein Leben, und das seiner Mitstreiter ständig in Gefahr. Dann wird ihm im Himmel auch noch der Prozess gemacht …

    Viele alte Bekannte bevölkern diesen Roman, wie etwa Bobbys Chef Temuel und seine Kollegen Sam und Clarence, Wereber George, Auto- und Waffenhändler Orban und das sensitive Schulmädchen Edie. Aber auch ein paar neue und nicht weniger interessante Charaktere kommen dazu, wie die beiden ukrainischen Amazonen Oxana und Halyna und Baldur von Reinmann, der Chef der Schwarzen Sonne. Allen Charakteren ist eine gewisse Skurrilität eigen.

    Das Setting ist das heutige Kalifornien, der Ort, in dem Bobby lebt und arbeitet heißt passenderweise San Judas. Als weitere Örtlichkeiten kommen der Himmel und Kainos, der Ort, an dem sich der Dritte Weg etabliert hat, hinzu.

    Garniert wird das Ganze mit einer Menge unheimlicher (Höllen)Kreaturen, die, zumindest größtenteils, Jagd auf Bobby und seine Gang machen. Hier hat der Autor seine Phantasie los gelassen, und es ist nicht immer leicht, sich die kuriosen Wesen vorzustellen, aber als Leser mit ebenfalls viel Phantasie hat es dann doch funktioniert.

    Dass der Autor Bobby selbst in Ich-Form erzählen lässt, gibt dem Roman einen besonderen Pfiff. Der Leser weiß immer nur so viel wie Bobby und erlebt alles hautnah mit. Der Erzählstil erinnert stark an Hardboiled-Romane der Crime noir-Ära und ist voller Action, Spannung und Humor.

    Das Ende hat Tad Williams relativ offen gestaltet, was mir gut gefällt. Im Grunde ist aber alles aufgelöst, nur manches hat sich eben anders entwickelt, als erhofft. Ich finde nicht, dass es weitere Romane geben müsste, würde aber auch nicht nein sagen, wenn es sie gäbe. Ich mag Bobby und seine Mitstreiter, und hätte nichts gegen ein Wiedersehen. Immerhin hat der Autor auch eine andere Reihe wiederbelebt.

     „Spät dran am jüngsten Tag“ ist ein gelungener Abschlussband der Trilogie, der wegen seines relativ offenen Ende aber nicht jedem gefallen wird. Ich wurde jedenfalls gut unterhalten, empfehle die Trilogie, die man unbedingt der der Reihe nach lesen sollte gerne weiter, und vergebe 4,5 Sterne (aufgerundet wo nötig).

  16. Cover des Buches Shadowmarch / Shadowmarch 3: Die Dämmerung (ISBN: 9783608949582)
    Tad Williams

    Shadowmarch / Shadowmarch 3: Die Dämmerung

     (56)
    Aktuelle Rezension von: stachelbeermond

    Die Geschichte schreitet mit großen Schritten voran, und es wird eine Ahnung des großen Plans sichtbar. Einige der Hauptfiguren sind deutlich erwachsener geworden oder haben sich weiterentwickelt, es gibt interessante Wendungen. Andere bleiben sich treu und man freut sich, wenn man in ihre Kapitel springt. Es gibt schon eine Menge guter Zusammenfassungen der Geschichte, deswegen hier ein paar tiefere Einblicke in den Inhalt der Saga: Ein Dichter wird vorgestellt und ein Volk, das sehr hoch oben lebt.

    Matthias Kettelsmit, auch Matty Kettelsmit genannt, ist ein Dichter – oder möchte gern einer sein. Er hat große Ambitionen, aber leider kein Geld, keinen Erfolg und kein Glück. Er ist kein Held und kommt nur durch Zufall in die Südmarksburg, wo Briony Eddon ihn bemerkt und in einer Mischung aus Verachtung und Belustigung zum Hofdichter macht, ohne je irgendetwas größeres von ihm zu erwarten. Matty gehört nicht zu den Leuten, denen irgendetwas einfach in den Schoß fällt, und gerade das macht ihn so sympathisch. Ihn begleitet eine Serie von Pleiten, Pech und Mitmenschen der unangenehmsten Art, die sich in seiner Gegenwart nicht wie von Zauberhand bessern, sondern es schaffen, immer noch eine Stufe schlimmer zu werden. Er schlängelt sich irgendwie durch, immer voller Furcht vor dem, was als nächstes passieren könnte, und man kann sicher sein, es wird auch passieren. Als Matty sich verliebt, ist es natürlich eine unerwiderte Liebe, und hier wächst er über sich hinaus. Selbstlos kümmert er sich um die Geliebte, verhilft ihr zur Flucht, sorgt für sie und bringt sich dabei selber in Gefahr. Auch hier geht es wieder nicht ohne Pannen und Demütigungen für ihn aus, nichts läuft reibungslos, überall lauern Versagen und Entdeckung. Aber er lernt fürs Leben und für seine Kunst, und wenn er am Anfang noch latent unsympathisch daherkam, wächst er einem über die Zeit ans Herz und man hätte so gern ein gutes Ende für ihn… aber das entscheidet natürlich der Autor allein. Tad Williams schreibt hier einen ganz normalen Menschen in die Geschichte, der uns durch die oberen Gänge der Südmarksburg begleitet, als sie von allen anderen Helden der Geschichte verlassen wird, und er schafft eine Verbindung zum normalen Dorfleben unterhalb der Burg. An Matty ist nichts übermenschlich groß, beeindruckend oder heldenhaft. Er ist zutiefst menschlich und hat schlechte und gute Momente, und wenn er gute hat, fiebert man mit ihm mit und leidet, wenn es wieder schief geht. Eine der schönsten Figuren der Reihe, wie ich finde.

    Eines der liebenswertesten Völker in Shadowmarch sind die Dachlinge, daumengroße Wesen, die auf den Dächern der Burg und in ihren Zwischenwänden leben. Sie verstecken sich seit Generationen vor den Menschen und sind zur Legende geworden. Sie sind klein, aber außerordentlich tapfer und wagemutig, und ihre Größe stellt für sie keinerlei Hindernis dar und gibt auch keinen Anlass zu Selbstzweifeln. Als Reittiere nutzen sie Vögel, Fledermäuse und Ratten, und von allen verehrt wird ihre gütigste Majestät Königin Altania. Giebelgaup, der königliche Bogenschütze, spielt eine kleine, aber außerordentlich wichtige Rolle, und am Ende wissen wir, dass die Größe eines Wesens absolut nichts bedeutet. Mich hätte vieles in Zusammenhang mit diesem Volk sehr interessiert (wo leben sie genau? Wie funktioniert ihre Gesellschaft? Warum und wie sind sie auf Südmarksburg gelandet?), aber ich schätze, es war einfach nicht genug Platz für mehr, und da niemand der Hauptfiguren sich in die Welt der Dachlinge begeben kann (sie sind einfach zu groß dafür!), hätte es hier einen gesonderten Erzählstrang geben müssen. Und dafür sind sie dann wieder nicht wichtig genug. Aber das macht überhaupt nichts, so sind sie wie der Zucker im Kaffee, oder wie der Nachtisch bei einem guten Essen – sie machen es erst rund.

    Und glücklicherweise hat Tad Williams es wieder einmal nicht geschafft, seine Geschichte mit dem dritten Band abzuschließen. So haben wir das Glück, noch einen vierten zu bekommen!

  17. Cover des Buches Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Engelsturm (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. ?) (ISBN: 9783608961645)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Engelsturm (Das Geheimnis der Großen Schwerter, Bd. ?)

     (244)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Ich weiß, der Anfang und das Ende sind am schwersten und doch kam mir dieses Ende sehr langatmig und lieblos vor.

    Lang aufgebaute Stränge wurden auf wenigen Seiten abgehandelt, große Geheimnisse wurden lieblos offenbart und die Liebe zum Detail und der Welt, die Williams erschaffen hat, ist in dem Teil verblasst.

    Wenn es ein Einzelband gewesen wäre, so hätte er von mir wahrscheinlich noch immer vier bis fünf Sterne bekommen, denn das Buch ist noch immer ein überdurchschnittlich gutes Buch, aber wenn man es mit den vorhergehenden Büchern vergleicht, ist es schwach.

    Deshalb gilt meine Kritik nur im Vergleich zu den Vorgängern.

    Auch zum Inhalt mag ich nicht viel sagen, denn es würde zu viel verraten. Gerade weil so viel um den heißen Brei geschrieben wurde, wäre jeglicher Inhalt, der preisgegeben wird ein riesiger Spoiler.

    Als Leser*in der anderen Teile würde ich es aber trotzdem noch lesen, denn das Ende ist gut und vieles wird aufgeklärt. Es ist nur eben eher ein Rohdiamant.

  18. Cover des Buches Der Engelsturm (ISBN: 9783867179805)
    Tad Williams

    Der Engelsturm

     (13)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi
    Das sind die richtig guten Bücher. Die, wo man am Ende tieftraurig ist, dass es vorbei ist. Dabei war es lang, sehr lang sogar und ich habe es nicht zum ersten Mal gehört.  

    Im letzten Teil der Osten Ard Saga wird man gründlich fürs Durchhalten belohnt. Es gibt ein wirklich leidvolles Ringen um den Sieg über Ineluki. Herbe Verluste sind zu beklagen. Es sterben reichlich Helden. Man kann es kaum fassen.
    Aber dann kommt es zum großen Showdown und einem Happy End, das sich gewaschen hat. Da bleiben weder Wünsche offen noch Augen trocken.

    Auch nach satten 20 Jahren hat mich diese Saga wieder begeistert. Ich bin tief beeindruckt und freue mich, dass es tatsächlich bald eine Fortsetzung geben wird.
    Ein großes Lob auch an Andreas Fröhlich, der das Hörbuch fantastisch liest. Für jeden der zahlreichen Protagonisten hat er eine eigene Stimme und jede ist glaubwürdig.
    Diese Saga ist nach wie vor mein absolutes Fantasy-Highlight.
  19. Cover des Buches Tinkerfarm / Die Geheimnisse der Tinkerfarm (ISBN: 9783608938708)
    Tad Williams

    Tinkerfarm / Die Geheimnisse der Tinkerfarm

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Draco-Corde

    Kurz zum Buch selber:

    - Schöner flüssiger Schreibstil

    - geniale Story

    - Spannung bricht kaum ab

    - Drachen und viele andere spezielle Fantasywesen kommen vor.

    - überschaubare Übersicht der Personen und dessen Rollen

    - wie es üblich ist, was man als Kind so alles erleben kann :)


    Auch im zweiten Band des Buches geht es abenteuerlich weiter.


    Taylor begibt sich auf die Suche der Wurzeln von den Tinkers (bzw. dessen Hinterlasssenschaften), Lucinda zweifelt an Ihrer Kommunikation mit Drachen, Gideon´s Zustand wird immer schlechter, Colin mischt sich in die Angelegenheiten der Farm ein, uvm.


    Bevor ich zuviel verrate, einfach lesen.


    Sehr viele Blickwinkel, die sehr überschaubar sind, bis hinzu Wendungen, die man überhaupt nicht erwartet hatte.


  20. Cover des Buches Otherland. Band 2 (Otherland, Bd. ?) (ISBN: 9783608949629)
    Tad Williams

    Otherland. Band 2 (Otherland, Bd. ?)

     (226)
    Aktuelle Rezension von: Barrik

    Tad Williams ist ohnehin einer der begnadetsten High Fantasy Autoren unserer Zeit. Aber mit Otherland hat er sich selbst übertroffen. Eine düstere Zukunftsvision, gepaart mit Vorstellungskraft und verrückten, spannenden und grausigen Settings - kurz, ein Buch, dass einen auf eine grandiose Reise mitnimmt. Mit einem fetten Minus: Stellenweise zieht sich die Geschichte doch etwas. auf ide gesamte Reihe betrachtet wäre sie mit 500, 600 Seiten weniger auch prima erzählt gewesen. Wen das nicht stört und wer gerne schmökert, der kann bedenkenlos nach Otherland abtauchen.

  21. Cover des Buches Otherland. Band 3 (Otherland, Bd. ?) (ISBN: 9783608949636)
    Tad Williams

    Otherland. Band 3 (Otherland, Bd. ?)

     (196)
    Aktuelle Rezension von: RapsUndRuebe

    Der dritte Teil wirkt m.E. ein bisschen langatmig. Obwohl die Zeit für die Protagonisten knapp wird und sich das Erzähltempo zum Schluss hin sehr steigert, wirken die Geschichten (die diesmal vorwiegend im virtuellen Ägypten und der Ilias spielen) eher ruhig und sogar ein bisschen langweilig. Man kommt langsam hinter das Geheimnis der Gralsbruderschaft.

    Fazit
    Dieser Teil ist ruhiger und langatmiger. Die virtuellen Welten sind nicht mehr so überraschend und ereignisreich, wie in den beiden vorangegangenen Teilen. Ich gehe davon aus, dass der vierte Teil wieder spannender wird.

  22. Cover des Buches Otherland. Band 4 (Otherland, Bd. ?) (ISBN: 9783608949643)
    Tad Williams

    Otherland. Band 4 (Otherland, Bd. ?)

     (187)
    Aktuelle Rezension von: RapsUndRuebe

    Der vierte und letzte Teil bringt diese fantastische Geschichte nun zu einem fulminanten Ende. Ich vermisse die Protagonisten jetzt schon. Ein kleines bisschen hat sich Tad Williams am Schluss noch ein bisschen verzettelt mit der Story über das neu entstandene künstliche digitale Leben. Das hätte man auch jederzeit verlustfrei weglassen können. Aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch. Eine tolle Story, spannend vom Anfang bis zum Ende, extrem einfallsreich und kreativ und mit der jetzt gerade aufkommenden virtual reality auch gar nicht mehr so weit von einer möglichen Zukunft entfernt.

    Fazit:
    unbedingt lesen!

  23. Cover des Buches The Dragonbone Chair (ISBN: 0756402697)
    Tad Williams

    The Dragonbone Chair

     (22)
    Aktuelle Rezension von: wandablue
    Drachen und Schwert und das Ende der Welt.
    Beinahe hätte meine Rezensionsüberschrift gelautet: Langwierig wäre noch geprahlt. Denn Tad Williams beginnt seine „Saga von Osten Ard“ mit ausserordentlich epischer Länge. Sein Buch hat auch im Weiteren Längen um Längen, da muss man schon sehr geübt sein und die Zähne zusammenbeissen und von anderen Leserinnen angetrieben werden, um sie durchzustehen.

    Ja, der erste Band „Der Drachenbeinthron“ hat mich nicht vom Sockel gehauen. Sein Personal ist nämlich auch nicht gerade so, dass man die Luft anhält. Jedenfalls nicht das menschliche. Das sich spinnefeind gegenüberstehende königliche Bruderpaar Elias und Joshua ist skizziert, fast hingekritzelt, nicht liebevoll ausgeführt.

    Mit den Figuren aus den Tiefen der Tiefe sieht es besser aus. Sobald die Sithi auftauchen, ein blasiertes, hochmütiges Katzenvolk, bin ich ein wenig versöhnt. Mit der vielen Langeweile. Ja, Langeweile! Und der Luftgeist Ineluki, von dem man nicht weiß, aus was er besteht, wird vielleicht auch spannend sein. Vielleicht auch nicht. Er sitzt in seinem Stormspikeschloss, ist sauer und lässt Winter im Maien sein.

    Es hat fast zwei Drittel eines mehr als 700seitigen Romans (mit unglaublich kleiner Schrift!!) gedauert, bis man mir eröffnet, dass man lediglich drei Schwerter sucht. Banal. Magische Schwerter. Memory. Sorrow. Thorn. *augenverdreh*. Aber immerhin weiss man es dann endlich. Vorher stolpert Simon, ein sehr dummer Küchenjunge durch die Geschichte, und wo der überall herumstiefelt ohne sichtbaren Sinn und Ergebnis.

    Magische Schwerter finde ich halt läppisch. Und Drachen auch. Dafür kann keiner was. Doch nehme ich dem Autor übel, dass er den christlichen Glauben benutzt und verfremdet, um den Glauben der menschlichen Bewohner darzustellen. Statt Christus am Kreuz, hängt der Retter halt am Tree und man schlägt nicht das Kreuz, sondern macht das Zeichen des Baumes. Einfallslos und eigentlich schon Blasphemie. Anscheinend kann man aber auf Priester doch nicht verzichten. Nicht mal in Osten Ard.

    Ist man fast am Ende des Buches angelangt und hat die Hoffnung auf Spannung vollkommen und ganz und gar aufgegeben, dann nimmt der Roman doch noch ein wenig Fahrt auf: eine Stadt wird belagert, Verrat und Intrige nehmen ihren Lauf, ein Schneepalast verzaubert und ein Drache wird erschlagen.

    Positiv zu vermerken ist, dass der Autor sich, bei allen Abschweifungen plotmässig nicht verzettelt und dass auch der Leser  mühelos den Überblick behält, mögen noch so viele Personen aufmarschieren und wieder von der Bühne abtreten, das Große und Ganze verliert man nicht aus dem Auge.

    Ein weiteres Plus sind manche humorigen Einwendungen. Es ist nur so eine kleine Prise Humor. Man hofft, in weiteren Bänden mehr davon anzutreffen.

    Negativ ist wiederum, dass die erzählerischen Mittel des Autors begrenzt zu sein scheinen (dummer Frager, kluger Antworter ist sein Hauptstilmittel und das ist ausgerechnet die Erzählart, die der geneigten Leserin als besonders plumb erscheint).

    Für das Jahr 1988 und als ersten ambitionierten Entwurf zur Fortsetzung von Fantasy im ausführlichen Stil von Tolkien mag man punktemässig nicht allzu tief gehen. Dennoch hofft man auf eine Steigerung! Sie ist notwendig.

    Fazit: Drachen und Schwert und das Ende der Welt innerhalb eines königlichen Bruderzwists. Habe ich erwähnt, dass man Knöchelchen wirft, um die Zukunft vorherzusagen? Lächerlich.

    Kategorie: Fantasy mit Fantasie
    Daw Books, Penguin Group, 2005
  24. Cover des Buches Das Herz der verlorenen Dinge (ISBN: 9783608963991)
    Tad Williams

    Das Herz der verlorenen Dinge

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Das Herz der verlorenen Dinge – Teil 0.5 der Der letzte König von Osten Ard Reihe von Tad Williams

     Schon während dem Lesen konnte ich es kaum erwarten diese Rezension zu verfassen – so begeistert war ich von diesem Buch und so sehr habe ich mich darauf gefreut meine Meinung darüber zu teilen:

    Das Buch schließt die Lücke zwischen Das Geheimnis der großen Schwerter und Der letzte König von Osten Ard. Zwei epische Fantasy Reihen, entsprungen aus Feder von Tad Williams. Doch dieses Buch ist so viel mehr als nur ein Lückenfüller.

    Die Schlacht um den Hochhorst – oder Asu’a – ist entschieden, doch der große Krieg ist noch lange nicht zu Ende. Schauplatz dieses (für Tad Williams Verhältnisse) sehr kurzen Romanes, ist die Heimat der Weisfüchse; Ihr letzter Zufluchtsort, versteckt im Schutz des mächtigen Berges Sturmspitze. Die Belagerung der steinigen Festung bietet die Kulisse einer Geschichte, in der einige Fragen aufgeworfen werden:

    • Was passiert, wenn der Jäger plötzlich zum Gejagten wird?
    • Was passiert, wenn Mut und Tapferkeit in blankem Hass umschlagen?
    • Welche Folgen hat blinder Stolz auf eine längst vergessene Vergangenheit?
    • Welcher Preis muss gezahlt werden, um neue Wege gehen zu können?

    Während diese Fragen beantwortet werden, erfahren wir einiges mehr über die Geschichte von Osten Ard – im Besonderen über die Vergangenheit der Feenvölker.

    So viel Geschichte steckt in dieser Welt und so viel gibt es zu erzählen. Tad Williams versteht es wie kaum ein anderer eine fantastische Welt zum Leben zu erwecken. Man fühlt sich beim Lesen selbst in den hohen Norden versetzt. Man friert gemeinsam mit den Soldaten in der eisigen Kälte am Fuße des Berges, oder sammelt neuen Mut, entfacht durch die Worte inspirierender Persönlichkeiten, wie sie nur die Zeit höchster Not hervorzubringen vermag. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl durch Informationen zur Welt, Geografie oder Geschichte überfordert zu werden oder den Fokus zu verlieren.

    Besonders spannend: Auf Grund der zuvor genannten Fragen war es mir kaum möglich zu sagen, wer nun Pro- und wer Antagonist dieser Geschichte ist. Jeder will nur das Beste für sein Volk, doch unterscheiden sich die Vorstellungen wie dieses Ziel erreicht werden kann, und welche Opfer dafür gebracht werden müssen, grundlegend voneinander. Gut oder Böse liegt in diesem Fall viel mehr denn je im Auge des Betrachters.

    Williams Schreibstil ist zu alledem wie das Tüpfelchen auf dem I. Detailreich, gefühlsstark und an manchen Stellen sogar poetisch. Allerdings ohne dabei jemals in Gefahr zu geraten übertrieben zu wirken, oder den Lesefluss ins Stocken zu bringen.

    Diesen Roman zu lesen war eine große Freude: Es gab Action, Gefühle, Hintergründe und vor allem Charaktere, die mich bereits zum Zeitpunkt ihres Auftritts in den Bann gezogen haben. Dieses Buch ist für mich genau das, was es sein soll: Eine Geschichte über die Vergangenheit, die gleichzeitig meine Neugierde auf die Zukunft wecken konnte. Eine Zukunft, die mich in der Reihe Der letzte König von Osten Ard erwartet, und auf die ich mich schon sehr freue!

    Klare Leseempfehlung für alle die bereits Das Geheimnis der großen Schwerter gelesen haben!

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