Bücher mit dem Tag "tänzerin"
63 Bücher
- Paulo Coelho
Elf Minuten
(1.122)Aktuelle Rezension von: Filip2806„11 Minuten“ von Paulo Coelho ist ein faszinierender Roman, der auf poetische Weise die Themen Liebe, Sehnsucht und Selbstfindung erkundet. Die Geschichte der jungen Maria, die ihren Weg von einem kleinen brasilianischen Dorf ins Nachtleben Europas findet, ist sowohl berührend als auch inspirierend. Coelhos einfühlsamer Schreibstil lädt dazu ein, die Grenzen zwischen körperlicher und emotionaler Liebe zu hinterfragen. Besonders die Tagebucheinträge der Protagonisten sind spannend zu verfolgen. Das Buch besticht durch seine Tiefgründigkeit und vermittelt gleichzeitig Hoffnung und Mut, die eigenen Träume zu verfolgen. Eine wundervolle Lektüre, die besonders sich für angenehme Sommernächte geeignet ist.
- Heinrich Mann
Professor Unrat oder Das Ende eines eines Tyrannen
(200)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Professor Raat – von seinen Schülern gemeiner Weise „Professor Unrat“ genannt – arbeitet seit fast 30 Jahren als Lehrer am örtlichen Gymnasium. Er hat die Freude an seinem Beruf verloren, begegnet seinen Schülern mit unerbittlicher Strenge und wird von ihnen regelrecht gefürchtet: Wer ihm in die Quere kommt und sein Missfallen erregt muss damit rechnen, dass Raat alles daran setzt im seine schulische und damit auch seine berufliche Laufbahn zu ruinieren. Als Raat eines Tages erfährt, dass einige Schüler ihre Abende in einem zwielichtigen und verrufenen Lokal namens „Der blaue Engel“ verbringen, geht er der Sache auf den Grund und lernt dort die Sängerin und Tänzerin Rosa Fröhlich kennen. Es eröffnet sich ihm eine völlig neue Welt abseits der strengen bürgerlichen Ordnung…
Ein Jahr war gut oder schlecht, je nachdem Unrat einige „fasste“ oder ihnen „nichts beweisen“ konnte. Unrat, der sich von den Schülern hinterrücks angefeindet, betrogen und gehasst wusste, behandelte sie seinerseits als Erbfeinde, von denen man nicht genug „hineinlegen“ und vom „Ziel der Klasse“ zurückhalten konnte. (S. 16)
Meine Meinung:
Als Freund von Filmklassikern kannte ich vor dem Lesen dieses Buches bereits die tolle Verfilmung Der blaue Engel mit Marlene Dietrich und Emil Jannings war gespannt darauf die Buchvorlage kennenzulernen.
Raat ist kein Protagonist wie jeder andere, aber gerade das sorgt auch für Abwechslung und macht die Geschichte interessant. Raats Macken und Schwächen werden wirklich schonungslos geschildert, weshalb es einem manchmal schwerfällt Sympathien für ihn aufzubringen. Raat fühlt sich z. B. relativ schnell provoziert und es bereitet ihm dann viel zu große Freude den betreffenden Schüler „hereinzulegen“ indem er ihn gezielt Dinge abfragt, die dieser garantiert „nicht präpariert“ hat, damit er schlechte Noten vergeben und die Versetzung in die nächste Klasse verhindern kann. Raats Engstirnigkeit, seine Verbitterung, seine unerbittliche Strenge, sein Hass und sein Rachebedürfnis sind stellenweise ziemlich abschreckend und man hat zuweilen ein ungutes Gefühl bei der Vorstellung was er als nächstes vorhat. Es gibt aber auch einige Situationen in denen man mit Raat mitfühlen kann, Mitleid mit ihm hat und ihm wünscht, dass er den Weg in ein glücklicheres Leben findet. So ist es traurig, dass der vereinsamt Raat zu Beginn des Buches seit Jahren in einem trostlosen und unerfüllten Leben gefangen ist und kein Entkommen in Sicht ist. Er hat die Fähigkeit verloren das Gute in seinen Mitmenschen zu sehen und er unterstellt ihnen stattdessen grundsätzlich schlechte und niederträchtige Absichten. Dadurch entgehen ihm positive Erfahrungen mit diesem Menschen.
Das Kennenlernen zwischen Raat und der Künstlerin Rosa hat mir richtig gut gefallen. Als sich Raat und Rose begegnen prallen Welten aufeinander. Es ist sehr unterhaltsam zu verfolgen wie sich der sonst so selbstsichere, strenge und dominant auftretende Raat von der lebenslustigen Rosa verunsichern und aus dem Konzept bringen lässt. Raat ist zunächst ziemlich mit Rosas direkter Art überfordert, weil es sonst nicht mit Personen zu tun hat, die immer frei heraus sagen was sie denken und ihr Meinung nicht erstmal für sich behalten. Außerdem ist es niedlich wie er sich aufgrund der Aufmerksamkeit der jungen Frau geschmeichelt fühlt und wie sehr er sich bemüht ihre Gunst zu gewinnen (ich sagen nur Stichwort „Schminke“!).
Raat und Rosa sind ein Paar der besonderen Art – im Guten wie im Schlechten. Sie lassen sich auf den jeweils anderen ein obwohl sie zunächst wenige Gemeinsamkeiten haben, unterstützen sich gegenseitig und trotzen gemeinsam den Vorurteilen ihrer Gesellschaft. Es ist aber keine richtige und gegenseitige Liebe, die die beiden verbindet. Rosa hat es hauptsächlich auf Raats Geld abgesehen und obwohl sie sich zunächst sehr bemüht kann sie ihm gegenüber zwar freundschaftliche Gefühle, aber keine echte Liebe empfinden. Raat wiederum scheint Rosa zwar durchaus zu lieben, das gerät aber recht schnell in den Hintergrund, weil er sie benutzt um sich mit ihrer Hilfe an seinen „Feinden“ zu rächen. Es scheint Raat vor allem darum zu gehen Rosa für sich allein zu haben, sie anderen Leuten zu entziehen und sie für seine Zwecke zu benutzen. Man kommt nicht umhin sich zu fragen ob die beiden zusammen wirklich besser dran sind als alleine.
Da das Buch bereits 1905 veröffentlich wurde wirkt der Schreibstil wie zu erwarten ist etwas altmodisch, ist aber dennoch insgesamt gut lesbar. Ich hatte allerdings Verständnisprobleme bei dem Dialekt gehabt, den die Arbeiter in der Harfengegend sprechen. Das betrifft aber zum Glück nur ein paar wenige Wortwechsel und es war nicht weiter schlimm, denn ich konnte mich dadurch besser mit Raat identifizieren, denn auch der hatte Probleme den Dialekt dieser Leute zu verstehen.
Es war für mich eine große Überraschung, dass ich bei der Geschichte an so einigen Stellen gedacht habe, dass ich das von einem Buch aus dem Jahre 1905 so nicht erwartet hätte. Das Buch ist bei seinem Erscheinen wahrscheinlich schon ein kleiner Skandal gewesen und vor allem das Ende (das sich deutlich von dem der Verfilmung unterscheidet) dürfte in der damaligen Zeit recht gewagt gewesen sein. Die Art und Weise wie Raat gegen die bürgerliche Ordnung und die gesellschaftlichen Erwartungen aufbegehrt ist drastischer als erwartet und es ist interessant und unterhaltsam dies zu verfolgen.
Einen Stern Abzug gibt es, weil mir das Erzähltempo im Mittelteil des Buches stellenweise ein wenig zu langsam war. Vor allem Raats ewiger Ärger mit Lohmann, von Ertzum und Kieselack sowie die Episode mit dem Hünengrab hätten meiner Meinung nach getrost etwas weniger Seiten einnehmen können.
Vergleich mit der Verfilmung „Der blaue Engel“:
Marlene Dietrich und Emil Jannings verkörpern die beiden Hauptpersonen der Geschichte unglaublich gut und sie hauchen ihnen gekonnt Leben ein. Die Darstellung deckt sich auch weitgehend mit dem Bild, das man beim Lesen des Buches von den beiden hat. Allerdings ist einem der Raat aus der Verfilmung sympathischer, weil er nicht so extrem verbittert, hasserfüllt und rachsüchtig herüberkommt wie im Buch. Außerdem ist der Film emotionaler und es sind mehr Gefühle zwischen Raat und Rosa/Lola zu spüren.
Der Film hält sich zu Anfang noch sehr nah an die Buchvorlage, aber zum Ende hin gibt es dann deutliche Abweichungen: Im Film bereut Raat die Abkehr von seinem alten Leben zutiefst und zerbricht daran. Im Buch verfolgt Raat hingegen seinen neuen Lebensweg ohne Skrupel und ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Das bleibt für die Stadt und einige ihrer Bewohner nicht ohne Folgen. Raat rebelliert gegen die bürgerliche Gesellschaft und versucht möglichst viele seiner Mitbürger mit in den Abgrund zu reißen, der sich auftut.
Sowohl das Ende des Buches als auch, dass es Films wirken auf ihre jeweilige Weise stimmig und passend. Ich kann mich nicht entscheiden, welches Ende mir besser gefällt. Beide Enden haben etwas für sich und man hat dadurch den Vorteil die Geschichte auf zwei verschiedene Arten erleben zu können.
Fazit:
Ich bin sehr positiv von diesem Literaturklassiker überrascht. Diese Geschichte ist mal etwas ganz Anderes und sie lässt das Leben im Deutschland der Kaiserzeit in interessanter, unterhaltsamer und kurzweiliger Weise lebendig werden. Die strengen gesellschaftlichen Erwartungen und Moralvorstellungen der damaligen Zeit und deren Schattenseiten werden einem eindrücklich vor Augen geführt.
Auch wenn man die Verfilmung bereits kennt vermag es dieses Buch einem noch zu überraschen, weil es vor allem zum Ende hin interessante Abweichungen gibt.
Zum Schluss noch ein schönes Zitat, das Raat von seiner guten Seite zeigt:
Er wendete sich, und seine Hand tastete durch die Luft, mit Anstrengung zurück nach der Künstlerin Fröhlich, die schon schlief, und versprach ihr: „Ich werde versuchen, Sie durchzubringen.“ Dies konnte ein Lehrer vor der Versetzung zu einem Schüler sagen, dem er wohlwollte, oder er konnte es über ihn denken. Aber Unrat hatte es noch zu keinem gesagt und von keinem gedacht. (S. 106/107)
- Noam Shpancer
Der gute Psychologe
(91)Aktuelle Rezension von: JorokaEin Psychologe behandelt eine Patientin, die Angst davor entwickelt hat, weiterhin allabendlich als Stripperin aufzutreten. Ihr Chef sitzt ihr und auch bald dem Psychologen im Nacken, um endlich konkrete Fortschritte der Therapie zu sehen. Daneben hält der Psychologe zweimal in der Woche Vorlesungen vor einer bunten Gruppe Studenten ab. 'Einführung in die Prinzipien der Therapie', so heißt sein Kurs. Im privaten Bereich knabbert er noch am Ende einer Affäre mit einer verheirateten Kollegin, aus der ein gemeinsames Kind hervorgegangen ist. Die räumliche und auch von ihr gewollte Distanz kann er nur schwer akzeptieren und er überschreitet abgesteckte Grenzen.....
Psychologen sind auch nur Menschen, die an ihren eigenen Problemen zu arbeiten haben. Doch diese sind ja bekanntlichermaßen die am schwersten lösbaren. So ist schnell mal dem Gegenüber ein Rat gegeben, sich aber an die eigene Nase zu fassen und das Leben in die Hand zu nehmen bleibt da nicht ohne innere Konflikte und Widerstände.
Der Leser erfährt so viel über einen Menschen, dessen Namen nicht genannt wird und über die Patienten und Menschen in seinem Umfeld, in ihrer Unterschiedlichkeit. Alles findet seinen Platz und Herausforderungen würzen den Alltag.
Ein Roman, der für mich gut zu lesen war, keine besonderen Highlights bracht, jedoch Erkenntnisse über die Psyche des Menschen, die der Psychologe seinen Studenten im Kurs vermittelt, haben auch mir neue Einsichten beschert.
Fazit: Interessante Mischung, gut zu lesen und kurzweilig.
- Tami Fischer
Hiding Hurricanes
(435)Aktuelle Rezension von: IvyULenny führt ein Leben mit zwei Gesichtern: tagsüber Studentin, nachts Tänzerin Daisy in einem Club. Sie verhüllt ihre wahre Identität, um sich zu schützen, doch ihr Herz ist längst verloren, an Creed, ihren ehemals besten Freund, der in Daisy die Frau sieht, die er nie ganz gekannt hat.
Lenny ist ein Charackter voller Widersprüche. Sie wirkt stark, aber man spürt ihr inneres Chaos und ihre Sehnsucht. Creed schwankt zwischen Bewunderung und Schuldgefühlen. Ihre Beziehung wächst über Missverständnisse, verborgene Identitäten und Angst vor Verlust.
Der Stil zieht dich hinein, die Kapitel wechseln schnell, die Spannung steigt mit jedem Schritt, den Lenny wagt. Manche Szenen sind emotional heftig, gelegentlich hätte ich mir stärkere Überraschungen gewünscht, und das Prinzip des Doppellebens ist nicht neu. Aber das Buch überzeugt durch Atmosphäre, Figuren, emotionale Momente und eine überraschend kraftvolle Entwicklung.
- Alina Bronsky
Der Zopf meiner Großmutter
(189)Aktuelle Rezension von: mariameerhabaEs ist lustig, es ist tragisch, es ist gemein und es ist lieb. So würde ich das Buch beschreiben.
Ich habe mich köstlich amüsiert, obwohl vieles unbeantwortet blieb und das Ende mich aus dem Nichts überrascht hat. Ganz ehrlich: Das Ende ist richtig Kacke! Da hat es sich die Autorin einfach gemacht und das liegt vermutlich daran, dass das Buch wahrscheinlich sonst nie geendet hätte.
Die Oma ist dabei die zentrale Figur, die völlig verrückt ist und ich immer noch nicht begreifen kann, wie ein Mensch so sein könnte. Fast schon wie meine eigene Oma. Aus irgendeinem Grund zieht der Enkel bei seinen Großeltern ein und die Oma erklärt ihn gleich für unheilbar krank, um ihn auf eine Diät zu setzen mit der Begründung, alles ändere könnte ihn töten.
Natürlich glaubt das der Enkel und der Großvater ist zu feige, um ihn aufzuklären. Dabei hat der Opa andere Probleme: Er verliebt sich in seine Nachbarin und der Enkel kriegt es mit. Als es zu einem Seitensprung kommt, deckt ihn der Enkel mit aller Macht, wobei die Tochter des Seitensprungs fies zu dem Enkel ist. Das war echt gelungen.
Mit viel Witz erzählt die Autorin die ganze Geschichte und ich habe gemerkt, wie ich beim Lesen mich kaum zurückhalten konnte. Auch wenn mir vor Müdigkeit die Augen zufielen, wollte ich nicht aufhören, und das sagt was aus.
Trotz des schlechten Endes habe ich das Buch gern gelesen. Ich bin den Figuren gerne gefolgt, ich habe mitgefiebert, ich habe gehofft, gelitten, war traurig und glücklich! Das schaffen nicht viele Bücher.
- Nicole Böhm
One Last Dance
(219)Aktuelle Rezension von: LeoLorisLifeGillian & Jaz. Reich & Arm. Mir hats gefallen. Sie lieben beide das Tanzen, leben aber in verschiedenen Welten. Obwohl ihre Leben verschiedener nicht sein könnten, haben es beide definitiv nicht einfach. Die Zeit, die sie zusammen verbringen fühlen sich richtig an, nicht übertrieben. Ich fands auch gut, dass es nicht wieder der reiche Typ & die „arme“ Frau ist, sondern mal andersrum. Für mich ganzes noch etwas Luft nach oben, da für mich ein paar Fragen offen geblieben sind, empfehlen kann ich es trotzdem.
- Soraya Lane
Die verlorene Tochter
(169)Aktuelle Rezension von: Jayjay94Ein schönes Cover, was schon ganz gut auf die Story einstimmt.
In dem ersten Teil der Reihe geht es um Lilly. Sie ist Winzerin und bewirbt sich auf einem Landgut in Italien. Außerdem erhält sie aus dem Nachlass ihrer Großmutter eine Schatulle mit Inhalt, welches ihr Rätsel aufgibt. Als die zu ihrem neuen Job aufbricht, ahnt sie noch nicht, wie nah sie dabei ihrer Großmutter kommt...
Die Autorin hat eine angenehme Schreibweise. Ich konnte dem gelesenen gut folgen und bin auch gut in das Buch eingestiegen.
Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgt für Spannung und Abwechslung.
Die Idee mit den 7 adoptierten Frauen, finde ich sehr gut. Das erinnert mich ein wenig an die 7 Schwestern Reihe von Lucinda Riley. Diese Romane sind aber in der Länge noch etwas kürzer.
Die Protagonisten sind mir von Anfang an sympatisch gewesen. Gerade Estée tat mir sehr leid und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen.
Die Story wurde auch gut umgesetzt. Die Suche nach der Großmutter mit zwei Details hat mir gut gefallen. Ich möchte aber jetzt nicht zu viel verraten.
Spannung, Liebe und Herzschmerz ist auf jeden Fall dabei. Ich bin schon gespannt auf Band 2. Jedoch finde ich bis jetzt, die Reihe von Lucinda Riley spannender. Aber das kann sich ja noch ändern. ;)
Ich gebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung!
- Annabel Abbs
Die Tänzerin von Paris
(73)Aktuelle Rezension von: MarinaHDas Buch war sehr ansprechend, ich habe genossen es zu lesen. Lucia Joyce hatte ein schreckliches, anstrengendes Leben, man konnte sich gut in ihre Verzweiflung und auch die Liebe reinversetzten.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, ich fand es sehr interessant wie die Zeitsprünge im Buch gestaltet wurden.
Die Handlung war flüssig und bis zum Ende spannend gehalten. Das Buch bliebt im Gedächtnis, auch noch mehrere Wochen nach dem Lesen.
Ich konnte mich gut in Lucias Lage reinversetzten und mit ihr mitleiden. Es war angenehm ein Buch aus der ‚Ich-Form‘ zu lesen.
Es ist schön, wie die Autorin den Blick im Buch auf Lucia, nicht auf ihren Vater lenkt.Fazit: Tolles Buch über eine Persönlichkeit, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.
- Katherine Scholes
Die Traumtänzerin
(57)Aktuelle Rezension von: ArmilleeDer Anfang war nicht schlecht. Zelda lebt mit ihrem Vater (Krabbenfischer, ehemals Anwalt) alleine in einer Hütte. Als der stirbt, begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter.
Dann kommt ein Rückblick ins Leben der Mutter als Erwachsene, dann noch einen Schritt zurück..: die Kindheit der Mutter, als sie klassisches Ballett lernte und deren Mutter als eine kaltherzige und desinteressierte Frau dargestellt wurde. Dann viel Hintergrund über zwei Frauen, die in einer Anstalt behandelt werden, weil sie nicht essen wollen. Eine davon war die beste Freundin der Mutter. Zu Dritt machen sie sich auf nach Indien. Mittlerweile bin ich auf Seite 238 im Buch und hab keine Lust mehr. Langweilig...! - Helene Sommerfeld
Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum
(167)Aktuelle Rezension von: allegraIm Auftakt zur neuen Serie um die Polizeiärztin Magda Fuchs entführt uns das Autorenduo Helene Sommerfeld ins Berlin der beginnenden Zwanziger Jahre. Der Roman setzt zeitlich da ein, als die Trilogie um die Ärztin Ricarda Thomasius aufhört, im Jahr 1919.
Magda Fuchs verliert auf tragische Weise ihren geliebten Ehemann, Bertram. Um in ihrer Trauer einen Neuanfang zu wagen, zieht sie aus dem ländlichen Hildesheim nach Berlin. Sie tritt eine Stelle als Polizeiärztin an, wo sie sich als Kinder- und Frauenärztin vorwiegend um die Gesundheit von straffälligen Frauen und Prostituierten, sowie Kinder, die in diesem Buch als Randfiguren eine große Rolle spielen.
Neben Magda Fuchs lernen wir weitere Frauen kennen. Auf der einen Seite, selbstbewusste, emanzipierte, berufstätige Frauen wie die Anwältin Ruth Jessen, die Journalistin Erika Hausner, die Fürsorgerin Ina Dietrich, aber auch junge Frauen, die noch auf der Such nach ihrer beruflichen Zukunft sind, wie die Handschuhverkäuferin Doris und Celia von Liebenau, deren größter Traum es ist, Medizin zu studieren.
In dem Roman gewinnt man auch Einblick in die Schattenseiten einer Großstadt in den Zwanziger Jahren. Besonders berührt hat mich das Schicksal von Kindern, mit denen sowohl Handel getrieben wird, als auch Missbrauch durch gewerbsmäßiges Betteln.
Die Figuren in diesem Buch haben mich sehr überzeugt. Ich war sehr schnell mitten in der Handlung drin, und konnte mich teilweise auch mit den Figuren identifizieren. Sehr bald wird eine gewisse Spannung aufgebaut, die durch das ganze Buch hinweg gehalten wird. Sprachlich fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen. Von der Abwechslung der Schauplätze und der Hauptfiguren kam es für mich nicht ganz an „Die Ärztin“, die Trilogie um Ricarda Thomasius, heran.
Von mir erhält dieser Roman 4 Sterne.
- Elsie Silver
Powerless
(113)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoJasper Gervais und Sloane Winthrop kennen sich seit achtzehn Jahren und sind beste Freunde, doch Sloane ist seit genauso langer Zeit in Jasper verliebt.
Sie hat sich damit abgefunden, dass er ihre Gefühle nicht erwidert und steht kurz vor der Hochzeit mit einem Mann, den sie nicht liebt, als Sloane erfährt, dass ihr Verlobter sie betrogen hat und ausgerechnet mit Jasper von ihrer eigenen Hochzeit flieht.
Die gemeinsame Zeit, die sich danach miteinander verbringen, sorgt dafür, dass Gefühle an die Oberfläche kommen, die die beiden schon lange verdrängen, doch finden sie wirklich zueinander?
"Powerless" von Elsie Silver ist der dritte Band der Chestnut Springs Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Sloane Winthrop und des sechs Jahre älteren Jasper Gervais erzählt wird.
Sloane ist die Cousine der Eaton-Brüder und verbrachte ihre Sommer auf der Wishing Well Ranch, wo sie vor achtzehn Jahren Jasper kennenlernte. Jasper, der von seiner eigenen Familie verstoßen und von Harvey Eaton und seinen Kindern aufgenommen wurde.
Sloane ist seit Jahren in Jasper verliebt, der ihre Gefühle jedoch bisher nicht erwidert hat, sodass sie nicht länger auf etwas warten wollte, was wahrscheinlich nie passieren würde und hat zugestimmt, Sterling Woodcook zu heiraten, um ihren Vater bei seinen Geschäften zu unterstützen.
Sie liebt Sterling nicht und findet zum Glück direkt vor der Hochzeit heraus, dass er sie betrogen hat, woraufhin Sloane die Hochzeit absagt und mit Jasper flieht.
Sloane ist Balletttänzerin und stammt aus gutem Hause. Sie fügt sich den Wünschen ihrer Eltern, ist eine loyale und warmherzig Freundin. Doch Sloane macht eine starke Entwicklung durch, findet ihre eigene Stimme und beginnt diese zu nutzen, lässt sich nicht länger vorschreiben, was sie zu tun hat, was ich sehr mochte!
Jasper wuchs in einem Trailerpark auf, bevor ein Unglück geschah, das seine Familie auseinandergerissen hat. Er wurde von den Eatons aufgezogen und ist mittlerweile Profi-Eishockeyspieler.
Er ist ruhig, sensibel und in sich gekehrt,versteckt sich unter seiner Schirmmütze und schottet sich ab.
Auch Jasper macht eine tolle Entwicklung durch, denn er kommt im Laufe der Handlung stärker aus sich heraus und kämpft endlich um die Dinge, die ihn glücklich machen.
Ich mochte schon die ersten beiden Bände der Reihe echt gerne, aber der dritte Band hat mir besonders gut gefallen und ist mein bisher liebster Band der Chestnut Springs Reihe geworden!
Ich mochte es, dass Sloane und Jasper schon lange enge Freunde sind, sie kannten sich in- und auswendig und besonders Sloane war immer für Jasper da, wenn ihn seine dunkle Vergangenheit belastet hat.
Nun verbringen die beiden intensiv Zeit miteinander und endlich begreift auch Jasper, dass er in Sloane mehr sieht als nur eine Freundin. Sie machen einen kleinen Roadtrip durch Kanada, was mir sehr gut gefallen hat und ich mochte es, wie aus ihnen langsam mehr wurde!
Ich mochte es auch, dass die beiden nichts überstürzt und auch manches hinterfragt haben.
Auch die Nebencharaktere mochte ich wieder sehr gerne, denn wir haben Summer, Rhett, Willa und Cade wiedergesehen und auch mehr von Violet, Harvey und Winter gesehen und Winters Geschichte wurde schon etwas angeteasert, auf die ich mich sehr freue. Nur von Beau hätte ich gerne mehr gehört und gesehen, aber auch er darf seine Geschichte ja noch erzählen und auf die bin ich sehr gespannt!
Fazit:
"Powerless" von Elsie Silver ist ein großartiger dritter Band der Chestnut Springs Reihe, den ich noch mal stärker fand als die vorherigen Bände!
Jasper und Sloane waren intensiv, auch weil die beiden sich schon so lange kannten und auch ihre dunkelsten Gedanken miteinander teilen konnten. Ich fand die Entwicklung der beiden jeweils sehr stark und mochte es auch sehr zu verfolgen, wie sie zueinandergefunden haben!
Dieser Band ist mein bisher liebster Band der Reihe geworden und ich vergebe starke vier Kleeblätter! - Anna Savas
Move On – New England School of Ballet
(107)Aktuelle Rezension von: LenaSchwedEs geht um die Ballerina Skye, die gern ihr eigenes Ding macht, und den Kameramann Gabriel, der ihr bester Freund war. Doch durch einen Vorfall verändert sich alles zwischen den beiden.
Eines Tages treffen sie sich wieder, da gerade Dreharbeiten für eine Schul-Doku stattfinden. Gabriel ist als Kameramann dabei, und Skye hat sich freiwillig gemeldet, ohne zu wissen, dass er ebenfalls anwesend ist. Das sie gern vor der Kamera stehen würde, da dies auch einen privaten Nutzen für sie hätte.
- Annabelle Tilly
Celeste - Zwischen Himmel und Erde
(32)Aktuelle Rezension von: heidi_59
Celeste zwischen Himmel und ErdeAnnabelle Tilly
Paris, 1804
Ganz Paris ist im Freudentaumel und feiert die Krönung von Napoleon Bonaparte .
In den engen Gassen vergnügt sich das einfache Volk an den Vorstellungen der vielen angereisten Gaukler. Die hübsche Seiltänzerin Celeste und ihre Pflegeeltern haben Glück und ergattern noch einen freien Platz in der Nähe des berühmten Louvre. Die atemberaubende Show die Celeste auf dem Hochseil ihrem Publikum bietet , begeistert nicht nur die Menschen in den Gassen . Der Direktor des Pariser Ballett ist hingerissen von ihrer Kunst und engagiert sie für sein Opern Ensemble. Schnell wird Celeste zum Liebling der Stadt und weckt nicht nur die Begierde nach ihren kunstvollen Tanzaufführungen, in der aristokratischen Männerwelt .
Doch Celeste hat nur Augen für den Studenten Viktor von Löwenstein , der bei seinem Onkel im Louvre arbeitet und ganz romantisch um ihre Liebe wirbt .
Bei einem Einbruch im Louvre werden Juwelen aus der Krone Napoleons gestohlen und ein Mann wird erschossen. Zum Entsetzen von Celeste führt die Spur des Raubes in die Tiefen der Katakomben von Paris , direkt zum Mörder ihrer Eltern , den sie nie vergessen hat. Dramatische Ereignisse nehmen ihren Lauf und erschüttern die zart erblühte Liebe .
Dem Autoren Duo Annabelle Tilly ist mit dem Roman
„Celeste zwischen Himmel und Erde“ ein toller Roman über Paris zur Zeit von Napoleon Bonaparte gelungen . Die Französische Revolution ist vorbei , Napoleon lässt sich zum Kaiser krönen und ganz Paris erliegt dem Flair der Krönungsfeier .
Das Paris des 18. Jahrhundert wird wieder lebendig in der zauberhaften Szenerie aus Gauklern in den Gassen die ihre Künste darbieten und Aristokraten die sich im Theater an der Kunst der Balletttänzerinnen berauschen. Der Geruch von gebrannten Mandeln steigt beim Lesen aus den Seiten und es scheint fast ,als wenn von irgendwoher die Musik des Leierkasten ertönt. Der bildhafte Schreibstil sorgt für ein tolles Kopfkino , zusätzlich punktet die schöne Geschichte mit ihrem gelungenen historischen Hintergrund und den gut recherchierten geschichtlichen Fakten .
Ein großer Roman über eine dramatische Liebe in Paris, den Louvre, die Geheimnisse der Katakomben und die blutigen Schatten der Französischen Revolution!
Mir hat „Celeste zwischen Himmel und Erde“ sehr gut gefallen und schöne Lesestunden geschenkt.
Sehr gerne vergebe ich dafür
5 Sterne
und eine absolute Leseempfehlung
@heidi_59
- Ann Baiano
Sizilianisches Blut
(22)Aktuelle Rezension von: Wedma„Sizilianisches Blut. Luca Santangelo ermittelt“ war leider nicht so atmosphärisch, spannend und urig, wie ich es mir erhofft habe. Lucas Ex-Freundin Laura, die schöne Tänzerin, ist tot, mit mehreren Messerstichen im Bauch, in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Luca ist erschüttert und versucht zu ermitteln, wer sie umgebracht hat und warum. Seine Ermittlungen führen ihn zum vor kurzem aktuellen Lover von Laura, Manfredi Guarnieri, Baron von Montevago. Je weiter Luca ermittelt, desto mehr Steine werden ihm in den Weg gelegt. Er verliert seinen Job als Reporter bei der lokalen Zeitung, sein Sohn wird entführt, er selbst verprügelt, etc. Volles Programm.
Und in etwa hier fangen meine „Probleme“ mit diesem Roman an. So etwas hat man schon woanders zig Mal gelesen. Hier Einschüchterungsversuche, da korrupte Funktionäre. Luca läuft von An nach B, stellt sich mitunter nicht gerade schlau an. Die Handlung plätschert dahin.
Der Aufbau erinnert eher an seichte Frauenromane. Ein Handlungsstrang fängt in 1929 an und führt bis in die Gegenwart. Da wird die Familiengeschichte der Montevagos und von den Dorfbewohnern erzählt: Welche Sitten damals herrschten, was wichtig war, etc. Der andere, abwechselnd dazu, erzählt Lucas Bemühungen, den Mörder seiner Ex-Freundin zu finden. Gerade der historische Strang ist noch halbwegs interessant, wobei so etwas in der Art schon öfter woanders gelesen. Die Vergangenheit nimmt auch viel Raum ein. Lucas Strang ist dagegen sehr blass, wie er selbst übrigens. Er ist zu 08/15, um nur einen Roman zu tragen, geschweige denn von einer ganzen Reihe. Auch mit anderen Figuren konnte ich nicht viel anfangen. Ich bekam einfach keinen Zugang dazu. Vllt weil vieles bloß behauptet wurde. Viel weniger gezeigt.
Ab der Mitte, nachdem die Person auftritt, wird klar, wer der Mörder ist. Und man wartet bloß, wie dies dem Leser übermittelt wird. Die Handlung zieht sich. Man ist nicht müde, das Buch aus der Hand zu legen.
Es ist Teil 2 mit Luca Santangelo. Teil 1 habe ich, wie es sich herausgestellt hat, als Hörbuch gehabt. „Sizilianische Rache“ war eindeutig gehaltvoller und stärker, aber nur dadurch, dass dort im historischen Strang weniger bekannte Realien der damaligen Zeit, insb. die Matanza, der Tunfischfang und Verwicklungen drum herum, dem Leser präsentiert hat, wobei sich die grundliegenden Fehler in beiden Teilen wiederholen. Mir gefiel nicht, wie die Geschichten erzählt wurden. Zu viel behauptet, insb. über die Figuren und ihre Vorgeschichten. Sie haben kaum die Chance, selbst zu agieren und eine Beziehung zum Leser aufzubauen. Auch der Ausdruck hat mich hier und dort aus dem Lesefluss befördert. Wird hier Neudeutsch geschaffen?, ging mir durch den Kopf, bloß nicht mit amerikanischem, mit sizilianischem Anschlag. Paar Tippfehler waren auch dabei.
Gern hätte ich mehr Sterne vergeben, leider hat mir dieser Roman nicht viele Gründe hierfür geliefert. Ich lese gerne in Reihen, aber hier war mein letzter Versuch, mit Luca warm zu werden. Zu viele Klischees, zu wenig Spannung. Zu 08/15 Hauptfigur. Drei Sterne mit viel Wohlwollen.
- Sophia Cronberg
Das Efeuhaus
(42)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausDie junge Schauspielerin Helena ist auf dem Weg in die Berge. Als sie in einen Schneesturm gerät, kommt sie mit ihrem Auto von der Straße ab. Schutz findet sie in einem alten Jagdschloss, das seit Jahren leer steht – ein verwunschenes Gebäude, das von einstiger Pracht kündet. In der Nacht wird Helena von seltsamen Träumen heimgesucht. Als sie das Tagebuch der Marietta von Ahrensberg findet, versucht sie, mehr über das Schicksal der jungen Frau zu erfahren. Warum ist die Baronin im Jahr 1922 so jung gestorben, am selben Tag wie ihr kleiner Sohn? Gemeinsam mit dem attraktiven Nachfahren der Familie Moritz von Ahrensberg kommt Helena einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur …
Meinung:
Eine schöne, tiefgründige, traurige Geschichte, über Liebe, dunkle Abgründe, Sehnsüchte, und die Psyche des Menschen.
Was erst sachte und Romatisch anfängt, entwickelt sich zu einem wirren Gespinnst aus Vergangenheit und Gegenwart, über Träume und die Psyche eines Menschen ala S. Freud.
Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend.
Wir lesen das ganze in zwei Perspektiven- aus Mariettas Sicht aus der Vergangenheit und aus Helenas Sicht in der Gegenwart. Zum Ende hin kommt auch Elsbeth zu Wort, Mariettas Schwester.
Durch Briefe, Tagebucheinträge und eigene Recherchen, erfahren Helena und Moritz mehr über die Frau Baronin von damals. Wie sie einst als armes Mädchen sich hocharbeitete zur Ballerina und dann sogar Baronin wurde. Aber sie war nie Glücklich in ihrem Leben, als Baronin verbrachte sie viel Zeit im Bett und war oft träge und krank. Sie schien bedrückt, schwermütig und nicht Lebsfroh. Aber warum? Sie hatte doch alles. Einen liebenden Mann, ein Sohn, eine Schwester die sie vergötterte, ein tolles Haus usw.... Hier kommen auch Gespräche vor wie bei S. Freud. Marietta soll ein Traumtagebuch führen, mit dessen Hilfe sie über ihre Ängste klarheit schaffen wollen.
In der Gegenwart kommen sich Moritz und Helena sehr nahe, da sie im alten Jagdschloss eingeschlossen sind. Aber Helena hat erst eine Trennung hinter sich und will nicht so schnell wieder etwas anfangen.
Ich sehe zwischen Marietta und Helena parallelen, da beide tanzen und merkwürdige Träume haben. Auch bei Moritz und dem Baron von früher gibt es Gemeinsamkeiten.
Es ist schon interessant, was Träume über einen Menschen aussagen können.
Zum Ende hin wird es noch einmal spannend und es scheint alles geklärt zu sein. warum Marietta und ihr Sohn so früh starben. Aber dann kommen noch ettliche Seiten und ich habe mich gefragt, warum muss man das Ende so in die länge ziehen?
Aber es hat seinen Grund. Am Ende wird alles noch einmal aus Elsbeth`s Sicht geschildert und das gibt teilweise eine neue Wendung.
Ja, tatsächlich wird es noch spannender und man muss alles noch einmal umdenken, denn es war ganz anders wie gedacht.
Zum Schluss taten mir Marietta, ihr Sohn und ihr Mann etwas leid...Aber ich war auch wütend über Marietta. Schien sie doch alles zu haben, war aber dennoch nie Glücklich...
Mit Helena und Moritz geht es auch auf und ab und bis Helena weis was sie will , dauert es ein weile.
Fazit:
tolles Buch und wirklich lesenwert.
- Christina Lauren
Sweet Filthy Boy - Weil du mir gehörst
(93)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Mia will bevor der Ernst des Lebens anfängt noch mal mit ihren beiden besten Freundinnnen verreisen. Doch ihr Vegas Trip endet anders als gedacht. Plötzlich sitzt sie in einem Flieger nach Paris mit ihrem neuen Ehemann. Nach einigen Startschwierigkeiten, sind sie endlich glücklich bis Ansels großes Geheimnis rauskommt.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin kein großer Fan dieses Buches. Zum einen fand ich die Story stellenweise zu konstruiert, es gab zu viele Erotikszenen, aber viel zu wenig Handlung.
Den Anfang fand ich noch unterhaltsam, aber ab dem Zeitpunkt wo die beiden in Paris ankamen, empfand ich die Geschichte immer haarsträubender. Als das Ende immer näher kam, war ich genervt und Ansels großes Geheimnis hat mich da auch nicht mehr gewundert, weil es so schön in dieses Drama passte.
Leider empfand ich die beiden Charaktere als sehr blass, wobei mir Mia noch etwas näher war als Ansel.
Das Ende hat mich dann wieder etwas versöhnt, das fand ich wieder gut. Vielleicht lag es ja auch daran, weil es wieder in den USA spielte.
- Marie Lacrosse
Montmartre - Traum und Schicksal
(30)Aktuelle Rezension von: LuckymilanaisDen zweiten Band musste ich mir aus Zeitgründen als Hörbuch gönnen. Es hat sich wirklich gelohnt. Jede freie Minute habe ich genutzt, um die spannende Geschichte weiter zu verfolgen. Auch die Vorleserin war wieder einmal ohne Fehl und Tadel. Ich kann die beiden Bände nur wärmstens empfehlen. Eigentlich schade, dass es nicht noch einen dritten Band gibt, der vielleicht die Schriftsteller der damaligen Zeit thematisiert. Auf jeden Fall ein wunderbares Buch. Absolute Lese- , beziehungsweise Hörempfehlung !
- Ken Follett
Der Schlüssel zu Rebecca
(167)Aktuelle Rezension von: Isar-12
"Der Schlüssel zu Rebecca" ist ein Spionageroman von Ken Follett. Monatelang brachte Rommels Armee in Nordafrika den Engländern schwere Verluste im 2. Weltkrieg bei. Kairo war ein Hotspot für Spionage. Immer wieder kommt die deutsche Wehrmacht an strategische Informationen, die sie im Kampf zu ihren Gunsten nutzen können. Der deutsche Agent Alex Wolff gibt verschlüsselte Funksprüche für Rommel durch. Als Code dient "Rebecca", ein Roman der britischen Schriftstellerin Daphne du Mauriers. Doch der britische Abwehrspezialist Vandam will den Agenten zur Strecke bringen. Es entwickelt sich eine Verfolgungsjagd, bei der der Ausgang kriegsentscheidend in Nordafrika sein kann. Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts erschien dieser Agententhriller von Ken Follett bei uns in Deutschland. Dies merkt man dem Roman bzgl. Sprache und Kernthema deutlich an. Der Anfang entwickelte sich dabei für mich schleppend, aber mit zunehmenden Verlauf wurde die Story immer spannender. Und dabei fesselte einen das Duell der Widersacher immer mehr. Zum einen, weil historische Begebenheiten gut eingearbeitet sind, zum anderen aber auch die Entwicklung der Charaktere. Denn aus einem Duell wird immer mehr ein Geflecht aus Beteiligten auf beiden Seiten des Krieges. Ägypten und Kairo stehen dabei im Mittelpunkt. Für mich war dieser schon mittlerweile betagte Spionageroman eine interessante Zeitreise und eine unterhaltsame Lektüre. - Logan Belle
Club Burlesque - Blue Angel
(4)Aktuelle Rezension von: SaphierEin ganz anderes Buch, als das was ich sonst so lese, war mein erster Gedanke nach dem Lesen. So bin ich mir auch ziemlich unsicher, was ich vom Gelesenen halten soll. Diese Feststellung bezieht sich hauptsächlich auf den Inhalt, das in dieser Art noch neu für mich war. Wobei, ein weites Spektrum ist immer besser.
Mallory ist angehende Anwältin. Seit vier Jahren ist sie mit ihrem Freund Alec zusammen. An ihrem Geburtstag macht ihr Freund ihr eine Überraschung. Zusammen besuchen sie einen Burlesque Club. Bald darauf merkt Mallory ihre Beziehung ist nicht mehr wie früher und vor allem ihr Job in einem Anwaltsbüro sagt ihr überhaupt nicht mehr zu. Sie quält sich nur noch durch die Stunden am Arbeitsplatz. Der Club jedoch bedeutet für Mallory eine Abwechslung. Im Laufe der Geschichte findet sie zu sich selbst und schlägt doch einen andren Weg ein, als eine Kariere als Anwältin.
Ein erotischer Roman mit Tänzerinnen und Shows in einem Club ist auch für mich in dieser Art etwas neues. Vorher habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, ob und wie weit mir die Handlung zusagen würde. Erst musste ich mich einlesen, damit ich mir überhaupt eine Meinung bilden konnte. Jetzt im Nachhinein kann ich sagen, zu oft könnte ich solche Bücher nicht lesen. Auf Dauer könnte das Ganze etwas langweilig werden. Beim ersten Mal liest sich das Buch jedoch ziemlich gut.
Herkömmlicher Sex ist zwar nicht wegzudenken, doch nehmen auch gleichgeschlechtliche Begegnungen zwischen Frauen einen großen Teil der Handlung ein. Männer sind mir inzwischen nicht mal mehr so fremd, Frauen sind da eine neue Erfahrung für mich. Zumindest was das Lesen anbelangt. Ich will an dieser Stelle zwar keine Wahl treffen, aber ich finde Männer sind da schon viel besser. Na ja, zumindest jetzt mal zum Eingemachten.
Diesen ersten Band würde ich persönlich jetzt nicht zu den Besten in diesem Genre zählen. Es war wirklich soweit gut. Hervorheben konnte es sich auch durch die eher ungewöhnliche Handlung, aber mehr als vier Sterne kann ich nicht vergeben, Wobei, vier Sterne sind nicht schlecht.
Der zweite Band liegt ebenfalls bereits auf meinem SUB. Ich kann wieder mal froh sein, dass ich vorgesorgt habe. Die Kurzbeschreibung hört sich vielversprechend an. Mal sehen was mich erwartet.
Fazit: "Blue Angel" ist der erste Band einer Reihe, dass sich mit seiner Handlung bemerkbar macht. In diesem Sinne wird dieses Buch so einfach nicht in Vergessenheit geraten. Mich hat die Geschichte durchaus gut unterhalten. Für mich ist nun der zweite Band an der Reihe. ich bleibe gespannt. - Skylar Grayson
Crazy like you (Crazy-Reihe)
(27)Aktuelle Rezension von: Marienkaefer96Ich habe im Wege einer Leserunde alle drei Teile der "Crazy-Reihe" von Skylar Grayson lesen dürfen. Insgesamt war die Reihe schon gut, aber mir an einigen Stellen doch etwas zu knapp und kurz abgefasst.
Im dritten Teil geht es um die jüngste der drei Schwester, nämlich Paisley. Sie hat bei einem Brand ihre Eltern verloren und ist nun zwecks Studium zu ihrer Schwester Paige gezogen und hat im Club von Bradford das Arbeiten angefangen, wo sie auch Eliot kennen lernt.
Die Geschichte zwischen den beiden geht sehr schnell und ist mir leider viel zu oberflächlich erzählt.
An sich gefällt mir der Schreibstil, er ist prägnant und flüssig. Jedoch ist die Handlung der Geschichte mir persönlich zu sprunghaft.
Das Buch hatte ich sehr schnell durch, weil es aus meiner Sicht keine Höhepunkte hatte, man konnte es nebenbei lesen, ohne dass man wirklich konzentriert lesen musste.
Vom Stil erinnert mich die Reihe doch sehr an Filme aus dem Abendprogramm am Sonntag Abend (ihr wisst alle, was ich meine, ohne dass ich hier jetzt die Urheber der Filme nennen muss ;-)).
Alles in Allem war die Reihe nicht schlecht, aber bekommt von mir nur 3 Sterne, da sie mir zu kurz und sprunghaft war, und ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte.
- Paulo Coelho
Die Spionin
(207)Aktuelle Rezension von: hannahalienaIch hatte wirklich hohe Erwartungen an das Buch, leider wurden sie nicht erfüllt. Man hätte super viel aus der Geschichte rausholen können, denn Mata Hari hatte ein faszinierendes Leben. Aus dem holländischen Dorf auf die Pariser Bühnen. Das muss aufregend sein.
Paolo Coelho hat die Erlebnisse von Mata Hari sehr oberflächlich gehalten und ist von einem Punkt zum nächsten gesprungen ohne die Erlebnisse genauer zu schildern. Und obwohl es aus ihrer Perspektive geschrieben wird, konnte ich mich nicht in sie hineinfühlen.
- Ute Lemper
Die Zeitreisende
(40)Aktuelle Rezension von: Linda-OddIch kannte Ute Lemper bisher nur vom Namen her, lese jedoch gerne Biografien und auch gerne von älteren Frauen die bereits mehr gelebt haben als ich.
Ich habe noch sehr viel neues aus der deutschen Geschichte gelernt. Sei es der Farsleben Zug, das Verhalten der deutschen Presse gegenüber Marlene Dietrich und auch ihr selbst (hat sich wenig verändert in der Zeit), die Nazi Bunker unterhalb des Potsdamer Platzes.
Man spürt wie sehr sie für ihre Kunst lebt und einsteht und kaum Kompromisse eingeht.
Liebe es auch weiterhin zu erfahren was für ein untalentierter Arsch Andrew Lloyd Webber ist. Keine Musikerbiografie ohne eine Erwähnung seines nicht vorhandenen Talentes Songs für Frauen zu schreiben.
Lieben wir.
- Paulo Coelho
Die Spionin
(6)Aktuelle Rezension von: KrokodilgottDiogenes Verlag - geb. Ausgabe, 191 S.
Paulo Coelho - aus Argentinien stammend, Meister der Erzählkunst. Denken wir an sein berühmtes Werk der Alchimist. Hier will er das Leben einer berühmten Spionin - Mata Hari - darstellen:
Das Buch beginnt mit einem Gebet nach Lukas. Paris am 15. Okt. 1917. Eine Gruppe von Männern, fast alle Offiziere der franz. Armee gingen mit dem Gefängnisaufseher in einem Gefängnis unter Leitung der Nonnen zu einer Gefangenen. Sie wurde geweckt und ihr mitgeteilt, dass ihr Gnadengesuch abgelehnt wurde. Die Gefangene zog Seidenstrümpfe an und über ihren Seidenpyjama einen langen Pelzmantel. Auch einen Hut setzte sie auf und zog Handschuhe an. Sie war jetzt bereit. Mata Hari war die verurteilte Frau, sie wurde zur Exekution gebracht. Sie wurde weder gefesselt noch die Augen verbunden. Ruhig und gefasst stand sie da. Feuer, die Soldaten schossen und Mata Hari sackte in sich zusammen, den Kopf erhoben. Aber es reichte nicht, ein Soldat ging mit gezogenen Revolver auf die am Boden Liegende und schoss in die Schläfe und verkündete Mata Hari ist tot.
So beginnt das Buch die Spionin mit der Hinrichtung. Jetzt erst wird das Leben der Mata Hari beschrieben. Sie lernte in Wien Freud kennen, der sehr beliebt war. Mata Hari beschreibt sich als Prostituierte, die ihre Gunst für Juwelen gab. Alle Männer gaben ihr Schmuck, nur der Direktor in der Schule in Leiden (NL), der sie als sie 16 J. alt war, vergewaltigte, der gab nichts, er nahm. Sie hiess Margaretha Zelle. Sie wurde durch Tanzaufführungen in Paris berühmt. Das Erlebnis liess sie nie los. Für sie war Sex etwas ohne Liebe zu machen. Sie heiratete, Rudolph, einen Offizier, bekam einen Sohn Norman, wurde immer wieder geschlagen und ertrug es. Norman, der später von wem? vergiftet wurde. Sie bekan auch noch eine Tochter und war nie glücklich in dem grossen prunkvollem Haus in Java.
Dann änderte sich ihr Leben, der Kommandant, der Vorgesetzte ihre Mannes lud alle Offiziere und Gattinen ein. Sie sollte sich sinnlich einkleiden, wollte ihr Mann. Er genoss es, wie alle Männer sie bewunderte und voller Begierde betrachteten. Auf dieser Feier erschoss sich die Frau ihres Freundes Andreas. Das nahm sie als Anlass, ihr Leben zu ändern und nach Holland mit dem nächsten Schiff zu fahren. Am nächsten Morgen zeigt sich ihr Mann bereit, mit ihr zu fahren. In Holland angekommen, fuhr sie eines Tages nach den Haag und zur franz. Botschaft. Sie wollte ein Visum für Frankreich. Auf die Frage, was sie denn könne, sagte sie, sie sei orientalische Tänzerin. Sie gab als Namen Mata Hari an und verliess damit Mann und Tochter. Das war 1904. Sie lernte viele Männer kennen, so auch Pablo Picasso, denn sie aber nicht mochte.
Sie wurde zur exotischen Tänzerin Mata Hari. 12 Jahre vergingen. Sie tanzte, lernte viele einflussreiche Männer kennen und irgendwann wurde ihr angebotem, das sie so viele wichtige Personen kannte, diese auszuspionieren. Sie wurde zur Spionin. Sie pendelte von Paris nach Amsterdam, Den Haag und war froh, den niederländischen Pass zu haben, in Deutschland stand der Krieg bevor. 1917- Sie wurde der Spionage bezüchtigt und angeklagt. Ein Abstieg, sie war nur noch armselig bekleidet, aber stets mit erhobenen Kopf, so betrat sie den Gerichtssaal und wurde zum Tode verurteilt. Mata Haris Leiche wurde anonym begraben und wie es damals üblich war, der Kopf abgetrennt.
Paulo Coelho ist ein Meister der einflussreichen Erzählkunst. Das Buch ist ein geschichtliches Dokument und für jeden Leser geeignet. Empfehlenswert.
Helga Sobek 24.05.17
- SUSAN MALLERY
Drei Küsse für Aschenbrödel
(85)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerInhaltsangabe:
Evie Stryker ist gerade nicht so glücklich. Sie ist nur in Fools Gold, weil ihre Familie sie nach dem Unfall in L.A. nicht allein lassen wollte. Und außerdem muss sie ein Weihnachts-Tanzstück vorbereiten, von dem sie überhaupt keine Ahnung hat, denn ihre Chefin der Tanzschule hat von Knall auf Fall mit einem neuen Lover das Weite gesucht.
Dante Jefferson, Anwalt und Freund von Evies Bruder, hat sein Büro genau unter der Tanzschule und bekommt die Übungen der Kinder und Jugendlichen überdeutlich mit. Und es nervt ihn total. Schließlich, weil er ein Gentleman ist, kann er ihr bei einem großen Problem helfen und zeigt ihr die schönen Seiten von Fools Gold während der Vorweihnachtszeit.
Von Anfang an macht Dante Evie klar, das sie gerne Spaß miteinander haben können, aber tiefere Bindungen ist Dante nicht bereit einzugehen. Für ihn bedeutet Liebe Verletzlichkeit bis ins Innerste. Und Evie hat mit ihrer Familie auch nicht gerade gute Erfahrungen gemacht. Eine Grundlage, die dem Sinn des Weihnachtsfestes nicht gerade entspricht …
Mein Fazit:
Es ist schon eine Weile her, seit ich die letzte Geschichte aus Fools Gold gelesen habe. Es ist ja mehr oder weniger immer das Gleiche, nur andere Namen und andere Trivias. Aber es ist für zwischendurch genau das Richtige, vor allen Dingen, wenn man vorher völlig frustriert ein Buch abgebrochen hat.
Es gibt nicht viel zu schreiben zu der Geschichte. Wer die Autorin und die Serie kennt, weiß, dass die Geschichten nicht viel Tiefgang haben, dafür in der Regel jede Menge prickelnder Erotik und Humor. Die Charaktere aus den früheren Bänden tauchen natürlich auch auf und verleihen dem Leser eine gewisse Vertrautheit. Auch die konsequente Fortführung der manchmal leicht verschrobenen Charaktere ist durchaus bemerkenswert und herzerfrischend.
Was die prickelnde Erotik angeht, hat die Autorin sich in der Geschichte deutlich zurück gehalten, ich möchte sogar schreiben, es ist recht zahm! Das überraschte mich dann doch ein bisschen. Über Dante Jefferson hat man leider nicht so viel erfahren, das ist aber auch das Einzige, was ich wirklich zu kritisieren hätte. Bei Evie Stryker ging die Autorin schon deutlich tiefer in die Persönlichkeit, wohl auch, weil die Brüder in den Vorgänger-Bänden schon „aktiv“ waren.
Ansonsten muss man die Geschichte nicht ernst nehmen und sich einfach unterhalten lassen. Ich jedenfalls habe es total genossen, Fools Gold mal wieder besucht zu haben. Vier Sterne gibt es von mir.
Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!























