Bücher mit dem Tag "täterprofil"

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44 Bücher

  1. Cover des Buches Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen (ISBN: 9783423215503)
    James Carol

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Jefferson Winter ist Profiler und spezialisiert auf Serienmorde. Er ist der Sohn eines amerikanischen Serienkillers, eines Frauenmörders.
    In London sind jetzt nacheinander insgesamt vier Frauen verschwunden, die nach einer gewissen Zeit wieder auftauchten: misshandelt, verstümmelt und lobotomiert. Ihre Körper leben noch, ihre Seelen sind tot. Sie werden für den Rest ihres Lebens anderen Menschen ausgeliefert bleiben.

    Jetzt ist eine fünfte Frau vermisst. Jefferson Winter wird zu dem Fall hinzugezogen. Winter ist hochintelligent, sehr selbstbewusst und konzentriert. Er war bei der Hinrichtung seines Vaters anwesend. Der flüsterte ihm auf dem Sterbebett vier Worte zu, die Winter immer wieder beschäftigen: Du bist wie ich. Das ist zunächst schockierend für Winter. Es löst die Angst aus, dass es stimmen könnte. Es scheint, als würde ihn das bei seiner Arbeit als Profiler antreiben. Jedesmal, wenn er einen Täter zur Strecke bringt, bringt er wohl auch seinen Vater zur Strecke. Dennoch ist wohl auch etwas Wahres daran. Vielleicht ist Winter wie sein Vater, aber er geht anders mit seinen Kräften um. Und vielleicht kann er sich deshalb so gut in die Täter hineinversetzen. Vielleicht ist er deshalb so kaltblütig und gnadenlos mit den Tätern. Jefferson Winter ist ein Einzelkämpfer im positivsten Sinne. Er weicht allen Nachteilen des Teamworks aus, nutzt jedoch dessen Vorteile. Er handelt unorthodox und eigenverantwortlich, manchmal auch grenzwertig. Er kann die Situation immer ohne Illusionen einschätzen und ist nie zögerlich aber auch nicht leichtsinnig. Interessant ist, dass er seine Einschätzung stets weiterhin hinterfragt, überprüft, jederzeit darauf gefasst, etwas übersehen oder falsch eingeordnet zu haben.
    Die sehr attraktive und ebenfalls sehr intelligente Londoner Polizistin Templeton ist seine Team – Partnerin.

    Der Fall der verschwundenen Frauen ist deshalb etwas besonderes, weil die Opfer am Ende nicht tot sind. Wer ist der Täter? Sind es zwei? Zwei Männer oder ein Pärchen? Was passiert in den Wochen und Monaten, in denen sie verschwunden sind? Es gibt keine Spuren. Auffällig ist, dass die Frauen alle mit Männern verheiratet sind, die ständig fremdgehen. Außerdem sehen die Opfer einander ähnlich. Die Widersprüchlichkeit, mit der die Frauen behandelt werden lässt auf zwei Täter schließen: einer, der grausam und brutal ist und einer, der sie pflegt und sich kümmert.

    Das Buch ist ein toller Lesestoff, einer von der Sorte, die man regelrecht verschlingt. Der Schreibstil ist leichtfüßig. Die Spannung ist geschickt durchkomponiert. Der Leser weiß Dinge, die Jefferson noch nicht weiß. Aber es gibt auch Dinge, die Winter weiß, der Leser aber nicht. Und es gibt Fakten, die noch niemand weiß, außer, dass danach gesucht werden muss. Stück für Stück nähert man sich dem Szenario des Horrors an.

    Am Ende steht eine mehr als verkorkste Mutter-Sohn-Beziehung. Die Mutter, vom Hals ab gelähmt nach einem Verkehrsunfall, steuert den Sohn, der alles tut, was die Frau von ihm verlangt, vom Bett aus. Über Monitore verfolgt sie, was ihr Sohn mit den im Keller des Hauses gefangenen Frauen tut. Die Frau lebt all ihren im Leben erlittenen Frust an diesem Frauen und auch an ihrem Sohn aus. Das gipfelt in solchen Aktionen, dass die Frauen angezogen und frisiert werden wie die Mutter als junge Frau ausgesehen hat. Das löst in der alten Frau höchste Verzückung aus. Verquaste und verkorkste Persönlichkeiten, für immer unerreichbar für Heilung und das Ende des Elends.

  2. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (428)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  3. Cover des Buches Der Meister (ISBN: 9783442362844)
    Tess Gerritsen

    Der Meister

     (1.163)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Ab und zu lese ich gerne Mal Thriller / Psychothriller. Nach einer langen Pause von diesem Genre habe ich wieder ein solches Buch in die Hand genommen. 

    Für True-Crime-Fans werden sicherlich nicht viele neue Aspekte der Forensik in diesem Buch beleuchtet, aber ich kann mir gut vorstellen, dass für Unerfahrene besonders die verschiedensten Forensik erfahren und die Analyse der Verhaltensforschung einen Reiz darstellen können. 

    Mir hat die Geschichte um die toughe Jane Rizzoli gut gefallen. Ich habe das Buch nicht aus der Hand gelegt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht.

    Natürlich ist die Geschichte eines jeden Thriller-Buchs ähnlich...Männlicher oder weiblicher Cop haben Traumata, die sie noch immer in den Nächten verfolgen und nicht ruhig schlafen lassen. Diese ehemaligen Fälle holen diejenige Person dann während eines neuen Falls ein. Es gibt eine kurze Liebesgeschichte und am Ende gewinnt die Polizei.

    Ich würde es trotzdem jedem Thriller-Fan empfehlen!

  4. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (867)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

  5. Cover des Buches Narbenkind (ISBN: 9783442484959)
    Erik Axl Sund

    Narbenkind

     (452)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Die Geschichte um Jeanette, Sofia und Victoria wird fortgesetzt. 

    In diesem Teil, erfahren wir mehr über sie und tauchen ein, in eine Geschichte, welche Brutal ist. Es geht verschiedene Persönlichkeiten, welche erschaffen wurden. 

    Ich kann nicht so viele dazu schreiben, sonst würde man tatsächlich vielleicht etwas verraten, was man vorab nicht erwartet. 

    Ich bin auch von Teil zwei begeistert und kann nur empfehlen, es lückenlos nacheinander zu lesen. Aufmerksam zu lesen, sonst verliert man schnell den Faden. 

    Absolute Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Der Knochenjäger (ISBN: 9783734101311)
    Jeffery Deaver

    Der Knochenjäger

     (413)
    Aktuelle Rezension von: CeciliaBook

    Ich bin durch die Serien Lincoln auf das Buch gestoßen. Das Buch ist wie gewohnt anders und im Längen besser als die TV-Serie. Ich kann diesen Thriller wirklich uneingeschränkt empfehlen. Ein Nägelbeisser! 

  7. Cover des Buches Mann ohne Herz (ISBN: 9783442749133)
    Camilla Grebe

    Mann ohne Herz

     (79)
    Aktuelle Rezension von: RosiJo

    Ein Mann aus der schwulen Szene wird tot aufgefunden und sein Herz wurde herausgetrennt. Nur bei diesem Mord bleibt es nicht und man kommt recht zügig auf Gemeinsamkeiten der Opfer.

    In diesem Thriller ermittelt Siri, die als Psychologin neu bei der Polizei angestellt ist. Man erfährt auch viel über ihr Privatleben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich,  aber leider fehlte ein bisschen die Spannung. Schon ziemlich seit dem Anfang, weiss man wo es drauf hinausläuft. Der Schluss nahm dann noch mal an Spannung zu und es gab eine Kehrtwende.

    Im großen und ganzen ein solider Thriller, der aber mehr Spannung hätte gebrauchen können.

  8. Cover des Buches Vaters unbekanntes Land (ISBN: 9783802595790)
    Bernhard Stäber

    Vaters unbekanntes Land

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Bernd Stäber zeigt in seinem ersten Thriller ein Gespür für einen plausibelen aber auch schnellen Thriller. Der Psychologe Arne Eriksen,  fährt zur Erholung in das Land seines Vaters, nach Norwegen, um einen überlebten Mordanschlag zu verdauen. Er lernt dort durch einen Zufall die Polizistin Kari kennen und schlittert so in einen Mordfall hinein. Und dann wird das Buch immer spannender und nimmt immer mehr Fahrt auf.

    Auch wird seine psychische Störung immer mehr thematisiert und es wird auch ein wenig erklärt, wie er es geschafft hat seine Angst zu kontrollieren.

    Alles in allem ist es ein Thriller, wo man etwas mitnehmen kann, wenn man will. Elemente der griechischen Mythologie tauchen auf, man lernt etwas über die Sami, oder wie man sie früher nannte die Lappen.

    Man wird bei dem Roman aber auch in die Abgründe von Familien geführt, die man sich auch  durchaus vorstellen kann. Aber keine Angst, es ist doch alles immer wieder anders als man es sich vorstellt.

    Für mich ist „Vaters unbekanntes Land“ ein interessant und intelligent geschriebener Thriller, der komplett unter die Haut geht, einen zum Nachdenken anregt, aber auch vielleicht ein bisschen zum Nachlesen über dieses unbekannte Land Norwegen.

    Es gibt immer wieder verschiedene Einflüsse in dem Thriller, die aber wirklich einen nie überfordern. Außer vielleicht eines, dass der Schluss einfach ein wenig zu schnell kommt. Aber dies ist so oder so oft so, dass das Ende dann doch immer wieder zu schnell kommt, da sich auf den letzten 70-100 Seiten teilweise die Ereignisse überschlagen.

    Aber alles in allem ist auch das Ende überraschend und plausibel, und ich freue mich irgendwann wieder mal einen Thriller mit Arne Eriksen, Frode oder Kari zu lesen.

    Literaturlounge.eu

  9. Cover des Buches Die Seele des Bösen - Finstere Erinnerung (ISBN: 9781512195002)
    Dania Dicken

    Die Seele des Bösen - Finstere Erinnerung

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    Dania Dicken wählt einen brutalen Einstieg in ihre zwanzigteilige Thrillerserie um Sadie Scott. Im ersten Teil steht Sadies Vergangenheit im Fokus. Sie ist es, die sie antreibt und gleichzeitig in vielen Bereichen ihres Lebens hemmt. Unter all ihren persönlichen Ballast und einer aufflammende Liebe muss die junge Frau mit FBI-Ausbildung einen Serienmörder fassen.

    Die titelgebende Protagonisten durchdringt das gesamte Buch und lässt den aufzuklärenden Fall oft nebenher laufen. Ein interessantes Konzept für eine Thrillerreihe, was mir persönlich gut gefallen hat. Den zweiten Teil habe ich mir schon bestellt.

    Der Schreibstil ist größtenteils flüssig. Leider greift die Autorin manchmal auf einen zusammenfassenden Satz nach einer Szene zurück, der den sehr eindringlichen beschreibenden Einduck negiert. Schade eigentlich, da die Bilder auch ohne das genug Kraft besitzen würden.
    Die erzählerische Perspektive lässt sich nicht genau abgrenzen. Eigentlich wirkt sie wie eine personalisierte Perspektive, springt dann aber doch selten innerhalb eines Abschnittes ins omnipräsente.
    Meistens wird Sadie in einer sehr detaillierten Ablaufform beschrieben und authentisch dargestellt. Die Szenen, die aus der Perpektive der Opfer und der Täter geschrieben sind, schockieren in ihrer Brutalität und Tiefe.

    Die Charaktere mit denen Sadie täglich zu tun hat sind im Grunde alle nett, lieb und professionell. Die für Spannung sorgenden Konflikte sah ich eher in Sadie selbst, die mit sich und ihren Dämonen kämpft. Matt ist ein Mann, der fast schon zu freundlich und verständnisvoll ist. Im weiteren Verlauf der Reihe bin ich gespannt, ob er noch weitere Facetten (und Ecken) von sich offenbart.


    Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die unaufgeregte Art die Ermittlungen darzustellen. Die Autorin lässt keinen Zweifel daran, dass Polizeiarbeit ein eher langweiliges Beweissichten ist und es sich um einen Job handelt, nach dem die Protagonisten nach Hause gehen und ihr eigenes Leben führen.

    Kritik habe ich leider an den oft sich wiederholenden Informationen. Denn Sadie bespricht ihre Erlebnisse erst mit ihrer Familie, dann mit ihrer Freundin, dann mit Matt und dann mit Kollegen. Oft sah ich nicht, dass in den Dialogen neue charakter- oder storygebende Informationen auftauchten. Hin und wieder sorgt dies für Längen.


    Fazit: 

    Ein interessanter Reihenauftakt, der mich neugierig auf den zweiten Teil gemacht hat. 4 von 5 Sternchen.



  10. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783945386705)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

     (1.327)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Ich liebe Fitzek Romane und die, die ich bisher gelesen habe ähneln alle dem Joshua Profil. Alle Bücher haben ein seht gutes Niveau. Das Thema, welches hier in diesem Thriller aufgenommen wurde, ich hoch spannend und gleichzeitig erschreckend. Ich denke jedes Mal daran, wenn ich eine Kundenkarte zücke, etwas in eine Internetsuchmaschine eingebe oder meine Lese Gewohnheiten in einer Buch-Plattform teile :-) 

    Das Ende kommt für mich leider zu plump rüber. Es kann nicht mit dem spannenden Anfang und Mittelteil  mithalten. Außerdem finde ich Fitzeks Geschmack manchmal zu "doll" und schrecklich. 

  11. Cover des Buches Ich will dich nicht töten (ISBN: 9783492273855)
    Dan Wells

    Ich will dich nicht töten

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 445 Seiten

    Verlag: Piper Taschenbuch (1. Oktober 2010)

    ISBN-13: 978-3492267816

    Originaltitel: Full of Holes

    Übersetzung: Jürgen Langowski


    Fesselnder Mystery-Thriller


    Inhalt:

    Der sechzehnjährige John Cleaver hat bereits zwei Dämonen zur Strecke gebracht. Nun hat er den dritten nach Clayton gelockt, wo seine Mutter ein Bestattungsinstitut führt. John versucht, dem Dämon auf die Spur zu kommen, denn diverse Personen des öffentlichen Lebens fielen diesem schon zum Opfer. Und daneben gilt es eine ungeklärte Reihe mysteriöser Selbstmorde von jungen Mädchen aufzuklären.


    Meine Meinung:

    Die ersten beiden Bände habe ich schon vor einer Ewigkeit gelesen und mich praktisch nicht mehr daran erinnert. Dies störte mein Lesevergnügen jetzt aber kaum. Alles, was man wissen muss, erfährt man in diesem Band. 


    Es dauerte eine Zeit lang, bis ich mich auf den soziopathischen Protagonisten einlassen konnte. Ich fand ihn einfach zu abgedreht bzw. es erschien mir seltsam, dass er von seinen Mitmenschen relativ gewöhnlich behandelt wird. Ich persönlich würde um einen solchen Menschen, wie er hier dargestellt wird, wohl eher einen großen Bogen machen. Er ist zuweilen schon ein bisschen gruselig. 


    Auch die Handlung darf man nicht für bare Münze nehmen. Manches wirkt schon etwas unglaubwürdig, zum Beispiel, wenn der Polizist sich ernsthaft mit dem Jugendlichen über die Aufklärung des Falles berät. 


    Dan Wells erzählt aber sehr fesselnd, und wenn man die Figur des John Cleaver einmal akzeptiert hat, ist alles Weitere auch recht schlüssig. Beim Lesen erleben wird die Story aus Johns Sicht, dringen in seine tiefsten (verstörenden) Gedanken vor, die jegliches Gefühl vermissen lassen. Das ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber gut umgesetzt und auch interessant.


    Die Reihe:

    1. Ich bin kein Serienkiller

    2. Mr Monster

    3. Ich will dich nicht töten


    ★★★★☆


  12. Cover des Buches Die Profilerin - Das Grauen in dir (ISBN: 9783732542161)
    Dania Dicken

    Die Profilerin - Das Grauen in dir

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Fangen wir mal mit einem liebsten Meckerpunkt an: der Klappentext verrät zu viel, nämlich fast das halbe Buch. Es hätte völlig gereicht, wenn „... Täterprofil, welches den Täter in die Enge treibt.“ geschrieben worden wäre. Und ja, ich weiß, dass die Verlage den KT schreiben. Aber es wird sich nie etwas ändern, wenn man die Verlage so weitermachen lässt. Immerhin schneiden sie sich ins eigene Fleisch.
    Ab dem Moment, an dem der Täter entkommt, wird es spannend. Da kann Andrea wieder beweisen, was sie als Profilerin auf dem Kasten hat. Immer wieder kam sie dem Täter auf die Spur, konnte vorausahnen, was geschieht, doch der Täter war gewitzt und ich fragte mich, wie werden Andrea und die lokale Polizei seiner habhaft.
    Die Charaktere sind lebendig und realistisch kreiert und ich nahm, selbst dem Täter, sein Verhalten ab und konnte es nachvollziehen.
    All das verpackt die Autorin locker-leichtem Schreibstil, der den Leser nur so durch die Seite fliegen lässt.
     Wegen meines Meckerpunktes gibt es nur 4 Sterne - sorry, aber wenn mich nur die Hälfte eines Thrillers fesselt, kann ich nicht anders.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
     Schottland, Isle of Skye: Auf dem Weg in den Urlaub werden Profilerin Andrea und ihre Familie in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem zum Glück aber niemand ernsthaft zu Schaden kommt. Der herbeigerufene Polizist erkennt Andrea, erinnert sich an ihren ersten Fall und bittet sie um Hilfe: Seit über zehn Jahren vergewaltigt und ermordet ein Unbekannter halbwüchsige Jungen. Andrea unterstützt den Sergeant gerne und erstellt ein Täterprofil, das schnell zu einer Festnahme führt. Doch der Täter kann entkommen und schwört Rache ...

  13. Cover des Buches Blutige Stille (ISBN: B0083JCJZY)
    Linda Castillo

    Blutige Stille

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Desiree_Miao_Miao

    „Blutige Stille“ ist Band 2 der Reihe rund um Ermittlerin Kate Burkholder.  Sie hat etwas sehr kantiges und rebellisches, was ich sehr mag. Auch das Thema Amisch finde ich sehr interessant. 


    Langsam bemerkt man allerdings eine gewisse Struktur in der Reihe. Die Mischung aus persönlicher Geschichte der Ermittlerin und Fallermittlung ist, wie schon im Band 1, sehr ausgeglichen. Es wird ein wenig blutiger, aber das hatte ich bei dem Titel auch gehofft. 


    Die Auflösung ist überraschend und gut durchdacht, aber irgendwie war der Weg bis dahin doch sehr ähnlich zu Band 1. Deswegen ist es keine Reihe, die ich durchbingen würde, auch wenn das Buch wirklich gut war.

  14. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (738)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  15. Cover des Buches Schrei nach Rache (ISBN: 9783732586905)
    Matthias Bürgel

    Schrei nach Rache

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerhase22

    Heute kann ich euch eine besondere Buchperle Rezensieren: 

    Schrei nach Rache, ein Psychothriller von Matthias Bürgel erschienen am 25.November 2020 bei Bastei Lübbe/be-books

    Wie bin ich auf den Autor und den Thriller aufmerksam geworden?

    Auf einer Thriller-Nacht im letzten Jahr, war auch Autor und Kriminalbeamter Matthias Bürgel mit seinem aktuellen Buch zu Gast. 

    Schnell war für mich klar, das Buch ist was für mich! Nach der Veranstaltung signierte mir der Autor das Buch, was mich sehr freute! 

    Es ergab sich die großartige Leserunde! Der Austausch dort, machte mir zusätzlich Freude! 

    Inhalt:

    Es ist der 2. Teil einer Reihe um den Fallanalytiker Falk Hagedorn. 

    In vier verschiedenen Städten werden vier zugerichtete Leichen, immer an Flughäfen gefunden. Alles deutet auf ein und denselben Täter hin. Kriminalrätin Nadine Adler vom LKA Stuttgart bittet Hagedorn um dessen Hilfe. Dieser sitzt aufgrund eines Unfalls im Rollstuhl. Nach seinem letzten Fall und dem Ende beim LKA arbeitet er als Psychotherapeut in Konstanz.

    Mein Fazit:

    Wer Psychothriller, harte Thriller liebt, wird hier nicht enttäuscht! Ich war sofort mitten im Geschehen. Die Figur Hagedorn, war mir sofort mit all ihren Ecken und Kanten sympathisch. Der Schreibstil, ist flüssig, angenehm. Ich musste einfach immer weiterlesen, denn der Spannungsbogen hielt sich und riss nie ab! 

    Und…

    …ein Showdown, der seinesgleichen sucht!!! 

    Hast du schon ein Thriller von Matthias Bürgel gelesen, oder hast es jetzt vor?

  16. Cover des Buches American Devil (ISBN: 9783492259231)
    Oliver Stark

    American Devil

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Ein Serienmörder treibt in New York sein Unwesen. Alle Opfer sind junge, blonde, kultivierte Damen, die verstümmelt und doch in engelhafter Pose zurückgelassen werden. Und egal, wie geschickt sich die New Yorker Polizei anstellt - der »American Devil« scheint immer einen Schritt voraus zu sein.


    Der Einstieg in des Buch war echt super. Ich habe die erste Hälfte regelrecht verschlungen und war so in den Ermittlungen versunken, dass es mir vorkam, als wäre ich selber dabei.

    Aber ab irgendeinem Punkt war einfach die Luft raus. Es wurde zu viel des Guten und dieses ewige Hin und Her hing einem dann doch zum Hals raus. 

    Grade Sebastian fand ich ein wenig ZU intelligent. Es war, als hätte er jedes nur mögliche Szenario durchdacht und die paar Fehler, die er dann doch gemacht hat, haben es nicht irgendwie menschlich sondern eher noch lächerlich gemacht.


    Insgesamt kann ich also sagen, dass wenn das Buch ein wenig kürzer gewesen wäre und man auf die Hälfte der ewigen Hetzjagd verzichtet hätte, wäre das Buch dann doch um einiges besser gewesen.

  17. Cover des Buches Die Einkreisung (ISBN: 9783453503984)
    Caleb Carr

    Die Einkreisung

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Sebastian_Diesel

    Der Handlungsort und die Grundidee sind nicht schlecht. Anfänge von Kriminalistik und Psychologie im New York des späten 19. Jahrhunderts kommen gut an. Das hat schon bei Arthur Conan Doyle in London funktioniert.


    Die Schwäche dieses Buches ist, dass die Erzählerfigur zwar eigentlich gut eingesetzt ist, um den Leser/die Leserin in diese Welt einzuführen, dann aber leider sehr farblos bleibt. Selbst sehr stumpfe Schlussfolgerungen der anderen Figuren werden bestaunt und gleichzeitig bleibt der Erzähler extrem passiv und unternimmt kaum einmal selbst etwas, fühlt sich, sobald er allein gelassen wird stets unfähig und will aufgeben. 

    Mich persönlich hat das nicht gepackt, weil die interessanten Aspekte vor diesem Hintergrund zurückfielen und das Ende sehr schnell ablief, vielleicht auch deshalb, weil der Autor seinen Killer nicht zu sehr offenlegen wollte, obwohl die psychologische Auseinandersetzung von Dr. Kreisler mit dem Killer überaus spannend hätte ausfallen können.


  18. Cover des Buches Das Lied der Sirenen (ISBN: 9783426502471)
    Val McDermid

    Das Lied der Sirenen

     (239)
    Aktuelle Rezension von: xdemon_hunterx

    Gestern Nacht habe ich „Das Lied der Sirenen“ von Val McDermid beendet. Ich hätte nie erwartet, dass das Buch noch so gut wird, nachdem die ersten 70 Seiten total langweilig waren und ich die Seiten gelesen habe und das Gefühl hatte, das Gelesene sofort wieder zu vergessen.



    Klappentext:


    Vier Männer werden tot aufgefunden. Offenbar wurden sie vor ihrer Ermordung grausam gefoltert und verstümmelt. Der Psychologe Tony Hill wird von der Polizei um Hilfe bei der Lösung des Falles gebeten. Und sieht sich plötzlich einer Situation gegenüber, mit der er nicht gerechnet hat: Er könnte das nächste Opfer sein!



    Meine Meinung:


    Der Klappentext verrät so gut wie gar nichts, was ich an sich nicht schlimm finde.

    Zu Beginn konnte mich das Buch überhaupt nicht mitreißen. Dr. Tony Hill ist forensischer Psychologe und hält zu Beginn einen Vortrag in einer Universität. Dann folgen bestimmte Passagen, die mir einfach nicht im Gedächtnis geblieben sind und das Buch hat für mich erst angefangen gut zu werden, als Tony Hill als Unterstützung zu einem Mordfall in Bradfield hinzugezogen wird, um ein Täterprofil zu entwicklen.


    Es geht um vermeintliche Morde in der Schwulenszene, jedoch sind die Opfer meist nicht dort bekannt, sondern werden vom Mörder nur dort abgelegt.


    Man springt immer von der Sicht der Ermittler zur Sicht des Mörders und diese kurzen Passagen des Mörders sind wirklich heftig. Heftig im Sinne von brutal, sexistisch und wirklich abartig. Ist also definitiv nichts für schwache Nerven und ich musste bei einer Szene auch wirklich ne Pause machen, da sich durch die detaillierte Beschreibung Bilder in meinem Kopf geformt haben und die waren echt nicht schön.


    Die „Überschriften“ der Passagen, die aus der Sicht des Mörders geschrieben sind haben immer Überschriften mit Dateinamen und Diskettenbeschriftung, da man schnell rausbekommt, dass der Mörder seine Opfer während der mittelalterlichen Folter filmt. Hier erkennt man auch, dass das Buch von 1995 ist, wer benutzt heute nämlich noch Disketten?

    Tony's Partnerin ist die Ermittlerin Carol Jordan, die zusammen mit ihrem Bruder Michael und ihrem Kater lebt. Schnell merkt man, dass sich eine gewisse Beziehung zwischen den beiden aufbaut und immer mal ein kleiner Flirt von beiden Seiten kommt, doch Tony ist zunehmend unsicher, da er die Dienste von Angelica in Kauf nimmt und regelmäßig Telefonsex mit ihr hat. Das spielt im weiteren Verlauf noch eine große Rolle.


    Die Zeitungsartikel, die bei der „Bradfield Evening Sentinel Times“ , geschrieben von Penny Burgess, erscheinen, spielen auch eine wichtige Rolle, da diese mit internen Informationen der Polizei versehen sind und der Mörder diese auch verfolgt bzw. stark auf deren Inhalt reagiert.


    Nach dem Fund der vierten Leiche, welche übrigens ein Polizist aus Bradfield ist, gibt es schon einen Verdächtigen, der auch festgenommen wird. Ob er der Täter ist? Es ist die einzige, vermeintliche Spur der Polizei, denn diese tappt zunehmend im Dunkeln.


    Der Schreibstil ist meiner Meinung nach gut, man merkt aber auch, dass die Autorin eng mit der Polizei zusammen gearbeitet hat, denn man erfährt viele Informationen und Details zu den Fällen. Außerdem kann man auch das Täterprofil lesen, was Dr. Tony Hill geschrieben hat, was mir sehr gut gefallen hat, da dieses sehr ausführlich war und ich das so in noch keinem Thriller gelesen hab.



    Mein Fazit:

    Ein ziemlich brutaler und perfider Thriller, der nach seiner Anfangsschwäche überzeugen konnte. Der Twist am Ende hat mich nochmal komplett umgehauen, weil ich das nun wirklich nicht erwartet habe.

    Die Foltermethoden des Mörders sind am Mittelalter orientiert und es kommen Instrumente wie der Judas-Stuhl zum Einsatz, der einfach nur grausam ist.

    Ich mag die Entwicklung der verschiedenen Charakteren und die sich eventuell anbahnende Beziehung zwischen Tony Hill und Carol Jordan. Nach beenden dieses Buches kann ich nun also sagen, dass ich mich auf den nächsten Teil schon freue!

  19. Cover des Buches Auf der Spur des Bösen (ISBN: 9783548373256)
    Axel Petermann

    Auf der Spur des Bösen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • · 

    In dem Buch berichtet Axel Petermann ausführlich über reale Vorfälle. Er analysiert die Täter und erstellte an Hand dessen Vergangenheit, Gegenwart und Handeln ein Profil. Mit diesem kann dann der Täterkreis eingegrenzt werden. Die Vorfälle reichen von extrem bis hin zu widerwärtig. 

    · • ● Schreibstil ● • · 

    Ich-Erzähler Perspektive

    Axel Petermann drückt sich sehr gewählt aus und man merkt dadurch schnell, dass er ein kluger Kopf ist. Ich persönlich finde den Schreibstil sehr ansprechend und er ist leicht zu lesen. Es befinden sich außerdem sehr viele Erläuterungen und Informationen in dem Buch.

    Zitat:

    Petermann, Axel: Auf der Spur des Bösen-Ein Profiler berichtet,

    1.Aufl., Ullstein,

    Berlin 2010.

    (Seite 165)

    "Letztendlich tödlich war die festgestellte Arterienverletzung, denn durch sie hatte Tom Howe fast die Hälfte seines im Körper zirkulierenden Blutes verloren. [...] Die spätere Untersuchung in der Ballistik, wie die waffentechnische Abteilung heißt, identifizierte das Projektil als ein Wadcutter-Bleigeschoss mit einem Durchmesser von 8,8 mm und einem Gewicht von 9,38 Gramm."

    · • ● Mein Fazit ● • · 

    Die Tatsache, dass er versucht alle Täter, nach deren Verurteilungen, im Gefängnis zu besuchen und auch die Opfer, teilweise, später besucht, verstärkt die Sympathie zu dem Autor. Daran merkt man, dass ihm die Opfer/Täter nicht egal sind und es lässt ihn ebenfalls sehr menschlich erscheinen. Auch seine Beschreibungen und die Vorgehensweise ist sehr gut durchdacht und ausführlich dargestellt. Für mich ein sehr interessantes Buch und ein professioneller, sympathischer Autor.  

     • ● Bewertung ● • · 

    Ich möchte hier eigentlich keine Bewertung abgeben, da diese realen Vorfälle keiner Unterhaltung dienen sollen oder nach Spannung abgegrenzt werden können.

    Deshalb wie immer, für die Recherche der Autoren und in Respekt vor den Opfern, fünf Sterne.

  20. Cover des Buches Auf den Flügeln der Angst: Thriller (ISBN: 9783944676029)
    Catherine Shepherd

    Auf den Flügeln der Angst: Thriller

     (44)
    Aktuelle Rezension von: sparks88

    Zuerst: Ja, ich denke man sollte die Bücher der Reihe nach lesen, da die Charaktere an sich wachsen, das bisher Geschehene erwähnt wird und es sich einfach lohnt 🙂

    Nachdem für mich der zweite und dritte Band etwas schwächer wurden, hat mir Band vier nun wieder sehr für gefallen.

    Vom Schreibstil her gefallen mir die Bücher ohnehin, da sie flott zu lesen sind. Als Mittelalterfan mag ich die Zeitsprünge und die Einblicke ins mittelalterliche Zons.


    Die beiden aktuellen Fälle finde ich spannend, man kann miträtseln und wird das ein oder andere mal auf die falsche Fährte gelockt oder fragt sich "bitte was?".

    Daher hatte ich mir dem Buch ein paar Stunden gute Unterhaltung und freue mich schon auf den nächsten Teil!

  21. Cover des Buches Bestie Mensch (ISBN: 9783499620928)
    Thomas Müller

    Bestie Mensch

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Giuse
    Das Fachbuch für einen um Definitionen ringenden Leser. 
    Das unfassbare Grauen gegenüber Serienmördern macht es unmöglich, Begriffe zu finden, Unsagbares in Worte zu giessen und es zu relativieren. Dem gegenüber setzt der Kriminalpsychologe die Beobachtung und die Analyse.

    Thomas Müller zeigt mehr, als Portraits von Serienmördern. Mit Hilfe einer Anzahl von Berichten erstellt er das plastische Abbild eines funktionierenden Wahns. Man erkennt den dünnen Riss zwischen Normalität und Todesgefahr, zwischen soziopositivem Verhalten und Zerstörungswillen.

    Die Lebensgeschichte von Serienmördern zeigt rückblickend eine mögliche Entwicklungsrichtung auf. Dass der Mensch sich entscheidet, ist ihm selbst überlassen und Thomas Müller versteht nicht, er vollzieht archivarisch eine Entwicklung nach. Daraus zieht er Schlüsse und sieht Handlungsmöglichkeiten voraus.

    Ich habe das Buch sehr langsam gelesen. Es hat mich in Gedanken durch den Tag begleitet. Es hat bei mir eine Wirkung hinterlassen, wie nur wenig Bücher es tun. Es hat meine Wahrnehmung geschult. Es hat meine Fähigkeiten verstärkt, Verhaltensmotive zu sehen.

    Das Buch fand ich einigermassen gut geschrieben, das ist mir bei dieser Art Buch nicht wichtig, so habe ich 5 Sternen gegeben.

  22. Cover des Buches Jack the Ripper (ISBN: 9783861898610)
    Hendrik Püstow

    Jack the Ripper

     (33)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    Im Jahre 1888 versetzte ein Serienmörder, namens Jack the Ripper Whitechapel (London, UK) in Angst und Schrecken. Wer war es, der mindestens fünf Prostituierte auf bestialische Art und Weise getötet hat? Seit über 130 Jahren versuchen Menschen auf der ganzen Welt das Geheimnis zu lüften…

    Das Buch "Jack the Ripper" ist in zwei Abschnitte gegliedert. Der erste Teil behandelt das damalige Leben in Whitechapel, sowie die Mordserie. Die Autoren befassen sich allerdings nicht nur mit den „Kanonischen Fünf“, sondern auch mit anderen potenziellen Opfern von Jack the Ripper. Der zweite Teil beschäftigt sich mit 20 Verdächtigen, die in Frage kommen, Jack the Ripper zu sein. Zusätzlich gibt es zu jeder Person eine Pro-Contra-Liste.

    GÄNSEHAUT PUR – Das Kapitel „London, 1888“ hat mir besonders zu schaffen gemacht. Es hat mir schlichtweg das Herz gebrochen, welche Zustände im East End geherrscht haben. Ich habe geweint wie ein Schlosshund und war danach fix und fertig. Auch die Post-mortem Fotografien haben sich in mein Gehirn gebrannt. Ich werde nie begreifen, was einen Menschen widerfahren sein muss, um solche Gräueltaten begehen zu können. 

    Das Sachbuch ist sehr sachlich und nüchtern geschrieben, wodurch die Thematik eine zusätzliche Schwere bekommt. Auch für all jene geeignet, die schon die ein oder andere Dokumentation gesehen haben. 

    Absolute Pflichtlektüre für Interessierte!

  23. Cover des Buches Schlussblende (ISBN: 9783426502488)
    Val McDermid

    Schlussblende

     (152)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Polizeipsychologe Toni Hill leitet eine neugegründete Profiler-Abteilung, die bald einsatzfähig sein soll. Zur Übung beschäftigen sie sich mit dem Verschwinden von 30 Mädchen. Shaz Bowman, ein Mitglied der neuen Abteilung kniet sich tief in diese Übungsaufgabe und hat bald den Verdacht, das bei einigen verschwunden Mädchen ein berühmter und beliebter TV-Star seine Finger im Spiel hat. Aber Shaz Verdacht wird von keinem wirklich ernst genommen und abgetan, kurze Zeit später wird sie grausam ermordet…

     

    Schlußblende ist der zweite Teil der Reihe um Dr. Tony Hill und Carol Jordan aus der Feder von Val McDermid.

     

    Nachdem mich der erste Teil (Das Lied der Sirenen) vor einiger Zeit so begeistern konnte, wollte ich die Reihe nun endlich mal fortsetzen. Leider konnte mich dieser zweite Teil nur wenig überzeugen. Die Story mit den verschwunden Mädchen und den TV-Star hat mir eigentlich gefallen, allerdings wurde das ganze sehr unspannend erzählt. Bis wirklich mal was passiert, müssen wirklich einige Seiten erst gelesen werden, in dem es um den Aufbau der Abteilung geht, Hills und Jordans Befindlichkeiten und Arbeitssituation, was für die Spannung nicht sehr förderlich war. Die Morde sind wirklich grausam und nichts für zartbesaitete Leser, aber das alleine macht nun mal keinen guten Thriller aus. Erst zum Schluss kommt wirklich Spannung auf und das Ende macht sogar neugierig auf den nächsten Teil.

     

    Mein Fazit:

    Ein Thriller mit wenig Spannung, leider deutlich schwächer als sein Vorgänger

  24. Cover des Buches Kalter Zorn (ISBN: 9783962151041)
    Ilja Albrecht

    Kalter Zorn

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Bkwrm
    Kalter Zorn von Ilja Albrecht ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend. Der Aufbau der Geschichte eines Serienkillers, der in den USA und in Deutschland seine Opfer auf grauenvolle Weise tötet, hält den Leser durch immer neue Wendungen in Atem. Die detaillierten Beschreibungen der Psyche des Täters durch den Profiler und sein Team sind total interessant. Ich kann das Buch unbedingt empfehlen.

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