Bücher mit dem Tag "tal der könige"
5 Bücher
- Graham Warren
Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black - Der Fluch von Luxor
(4)Aktuelle Rezension von: gstDie 13jährige Kathryn Black ist fasziniert von der ägyptischen Geschichte. Im Museum lernt sie den gleichaltrigen Alex kennen, dessen Vater Archäologe ist. Gemeinsam schaffen sie es, einen Ägyptenurlaub durchzusetzen. Dort machen sie sich auf die Suche nach einem unbekannten Grab. Dabei begegnen ihnen 3000 Jahre alte Soldaten, Reliefs werden lebendig und sprechen mit ihnen.
Der Jugendroman ist spannend und es macht Spaß die unangepasste, dickköpfige Kate auf ihrem Weg zu begleiten. Sie hat es nicht leicht mit ihrer alkoholsüchtigen Großmutter, die nach dem Tod der Mutter für sie sorgt. Auch Alex hat Sorgen, weil der Adoptivvater zwar viel weiß, aber wenig Interesse an Gesprächen mit ihm zeigt. Zum Glück lernen sie Kairo, den Sohn eines Hotelangestellten, kennen. Der schläft zwar immer ein, wenn es spannend wird, aber er kennt sich aus mit dem ägyptischen Totenkult.
Graham Warren liebt das alte Ägypten. Die uralten Orte regen seine Fantasie an. Indem er die Vergangenheit mit dem realistischen Ägypten von heute verwebt, gelingen dem Hobby-Ägyptologen spannende Geschichten – so wie diese. Sie ist das erste Buch einer mehrteiligen humorvollen Jugendbuchreihe, die auch Erwachsenen gefallen kann.
Dabei macht es wenig, dass manche Situationen etwas überzeichnet sind. Mehr gestört haben mich die fehlenden oder falsch geschriebenen Wörter im Ebook. Allerdings hat mich der immer wieder durchschimmernde Humor die Lektüre dann doch wieder genießen lassen. Gut getroffen hat der Autor meiner Meinung nach die gerade aufkeimenden Gefühle der Protagonisten, die die Zeitreise noch irrsinniger gestaltet haben.
Eigentlich mag ich Ebooks nicht so gern. Aber sie sind praktisch, wenn einem der Lesestoff ausgeht. Ich hatte das Glück, dieses Buch im Ägyptenurlaub gefunden zu haben. So direkt vor Ort hat es mich sehr angesprochen. Für Ägyptenfans und solche, die es werden wollen, kann ich es uneingeschränkt empfehlen.
- Cay Rademacher
Die Passage nach Maskat
(140)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderEs ist der Spätsommer im Jahr 1929 und der Fotograf Theodor Jung macht sich bereit für eine große Reise. Der Ozeandampfer Champollion ist voller Luxus und mit seiner Frau Dora will er es genießen. Ebenfalls an Bord sind seine Schwiegereltern, ein Italiener mit komischen Geschichten, eine bekannte Nackttänzerin aus Berlin, eine englische Lady und noch viele mehr und auch ein bekannter Ganove aus Berlin. Alles läuft gemächlich und der Dampfer schippert entlang und Maskat soll für viele Passagiere schon der Endpunkt sein, aber Theodor hat andere Sorgen, denn seine Frau ist nach ein paar Tagen verschwunden. Ihre Eltern behaupten, dass sie niemals an Bord war. Was geht hier vor sich? Haben ihm die Tabletten, Koks und weitere Sinnesdrogen das Hirn vernebelt? 0der spielt hier jemand ein ganz gefährliches und böses Spiel?
Cay Rademacher kann so großartig spannend schreiben und nimmt uns mit auf eine Dampferreise, die es wirklich in sich hat. Wem kann man trauen? Wer spricht die Wahrheit und wer führt etwas Böses im Schilde? Großartige Charaktere, tolle Beschreibungen der verschiedenen Orte und ein Luxusliner, der keine Wünsche offen lässt. Gespickt mit einigen historischen Fakten und Wahrheiten. Ein echter Krimi, Urlaubsschmöker.
- Fabian Lenk
Die Zeitdetektive 5: Geheimnis um Tutanchamun
(18)Aktuelle Rezension von: LuiseLotteAuch im fünften Band der "Zeitdetektive"- Reihe wartet ein spannendes Abenteuer auf die drei wissbegierigen Kinder Julian, Leon und Kim, die sich mit Hilfe des Zeit-Raumes "Tempus", auf den sie in der Klosterbibliothek ihres Heimatstädtchens Siebenthann gestoßen waren, in jede Epoche der Vergangenheit versetzen können.Bereits zum zweiten Mal reisen sie in vorliegendem Band nach Ägypten, diesmal in die Zeit kurz vor dem Tod des sagenhaften Pharaos Tutanchamun, einem eigentlich unbedeutenden Herrscher, der aber zu Weltruhm gelangte, nachdem es dem Engländer Howard Carter 1922 gelang, seine sensationellerweise noch nicht ausgeräuberte Grabkammer mit atemberaubenden Schätzen im Tal der Könige zu finden. Der größte Teil des Grabschatzes mitsamt der Mumie des jungverstorbenen Pharaos befindet sich heute im Museum in Kairo, doch finden immer wieder Wanderausstellungen mit wertvollen Artefakten aus Tutanchamuns Grabkammer statt, so auch im Museum der benachbarten Großstadt des mittelalterlichen Städtchens Siebenthann, dem die Klasse der drei Freunde einen Besuch abstattet.Fasziniert lauschen sie dem Lehrer, der ihnen von Carters Entdeckung erzählt und auch die folgenden seltsamen Todesfälle einiger Expeditionsmitglieder nicht unerwähnt lässt. Vom "Fluch des Pharao" wird gemunkelt, der all diejenigen trifft, die die Ruhe des Herrschers stören.Als Lehrer Tebelmann dann auch noch von den Vermutungen spricht, dass der erst 18jährige Tutanchamun möglicherweise nicht eines natürlichen Todes gestorben ist sondern vielmehr ermordet wurde, weil am Hinterkopf der Mumie eine Verletzung gefunden wurde, fassen Kim, Julian und Leon den Entschluss, wieder einmal mit der rätselhaften Katze Kija, die sie von ihrem ersten Besuch in Ägypten mitgebracht hatten, dem Zeit-Raum "Tempus" einen Besuch abzustatten, um mehr über den Tod des jungen Pharaos herauszufinden.Das Mädchen Kim betrachtet zwei seltsame Ereignisse, die ihr während des Rundgangs in der Ausstellung aufgefallen sind - ein Falke, der sie zu beobachten scheint und lebendige Augen, die sie aus der Totenmaske Tutanchamuns anstarren -, gar als klare Aufforderung, das Rätsel um den Tod des Falkengottes, wie der Pharao auch genannt wurde, zu lösen. Und auch Kija ist nicht wie sonst, unruhig und nervös wartet sie offensichtlich darauf, in ihre alte Heimat zurückzureisen. Als dann noch der Falke, den Kim bereits im Museum gesehen hat, durchs Fenster der alten Klosterbibliothek flattert und im "Tempus" zielsicher vor der Tür mit der Jahreszahl 1327 vor Christus Halt macht und die Kinder ihm folgen, beginnt eine aufregende Zeitreise voller Gefahren, die die drei Kinder wie immer mit Bravour meistern und auf der sie eine unglaubliche Welt kennenlernen, in der Intrigen an der Tagesordnung waren und Machtpolitik vor nichts zurückschreckte.Mithilfe des neugewonnenen Freundes Iti, der als Masseur des Pharao Tutanchamun über beste Insider-Kenntnisse verfügt, werden sie zunächst allmählich in die Geheimnisse und Gefährnisse des Palastlebens eingeführt sowie in die vielgestaltige Götterwelt der alten Ägypter, und schließlich kommen sie mittels waghalsiger Aktionen einer geradezu unfassbaren Intrige auf die Spur, deren Aufdeckung sie in akute Todesgefahr bringt...Gewohnt kenntnisreich bringt der Autor Fabian Lenk auch in diesem Band um die Zeitdetektive aus Siebenthann den jungen Lesern eine ferne Welt näher, um die wohl auf ewig eine Aura des Geheimnisvollen schweben wird und die deshalb stets aufs Neue zum Spekulieren einläd! Wie ist der junge Pharao ums Leben gekommen? Starb er vielleicht doch an einer Krankheit? Ist die Verletzung an seinem Hinterkopf einem Unfall zuzuschreiben oder wurde er tatsächlich ermordet? Wenn dem so ist - wer hatte Interesse an seinem frühen Tod?Fabian Lenk lässt Kim, Julian und Leon das Rätsel um den Herrscher in seinem goldenen, unermesslich wertvollen Sarkophag auf seine Weise lösen und zu einer Lösung kommen, die zwar überraschen mag, doch auch plausibel ist! Nach allem, was aus der fernen Zeit von vor dreieinhalbtausend Jahren im ebenso fernen Ägypten bekannt ist, könnte der Autor den Nagel durchaus auf den Kopf getroffen haben mit seiner Interpretation. Genausogut aber hätte es sich auch ganz anders zugetragen haben können...Wir werden es wohl nie wissen, es sei denn, weit in der Zukunft, werden Zeitreisen tatsächlich einmal machbar sein!Für den Autor sind sie das bereits heute, zur Freude seiner jungen Leser und sicher auch deren Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten, die Weltgeschichte, die spektakuläre hier, aber auch die weniger spektakuläre in anderen Bänden, auf so spannende und phantasievolle Weise serviert bekommen, dass sie gar nicht genug davon bekommen können, zumal Fabian Lenk von Band zu Band immer besser wird, - und die nächste Folge bereits griffbereit haben! - Robert Arthur
Die drei ??? und die flüsternde Mumie
(19)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenEine flüsternde Mumie ? Das kann doch nicht stimmen, oder etwa doch ? Justus, Peter und Bob wollen dieses Geheimnis lüften, auch wenn der Fluch der Mumie sie treffen sollte. Und was haben zwei Libyer, eine abessinische Katze und Diebe damit zu tun ?
Zum Hörspiel:
"Die drei ??? und die flüsternde Mumie" ist der 10. Teil in der Hörspielreihe und der 2. Band bei den Büchern. Das Hörspiel ist als CD, Audio-Kassette und Download erhältlich.
Meine Meinung:
Dieser Fall ist ein ganz besonderer für mich und auch heute noch versetzt er mich automatisch in meine Kindheit zurück. Ich habe die CD zu meinem 10. Geburtstag von meinen Eltern erhalten und höre sie selbst heute noch immer am Vorabend meines Geburtstages, es ist einfach eine Tradition für mich. Und egal, wie oft ich das Hörspiel auch höre, es wird einfach nie langweilig.
Der Fall hat wenig Schauplätze, ist aber gerade deswegen auch sehr interessant und spannend. Eine Mumie, die flüstert, das kann doch nicht sein. Natürlich kenne ich die Auflösung in und auswendig, aber es war auch dieses Mal kein Stück langweilig. Seit meiner Kindheit bin ich ein großer Ägypten-Fan und fand die vielen kleinen Infos von Justus sehr wissenswert. Es kommen zwar viele Personen vor, aber man kann super den Überblick halten und es war durchaus abenteuerlich, zu erfahren, wer hinter dem Rätsel steckt. Das Motiv ist nichts Neues, wurde aber gut verpackt und irgendwie konnte ich die Person auch ein wenig verstehen und muss schon sagen, dass er oder sie sehr findungsreich agierte.
Die Synchronisation gefiel mir sehr gut und auch, wenn ich die recht langsame Sprechweise von Karl Walter Diess, der Professor Robert Yarborough sprach, manchmal etwas anstrengend vorkam. Aber ansonsten fand ich die Sprecher gut gewählt und Klaus Stieringer als Professor Freeman war super.
Die Musik wurde passend ausgewählt und hatte so einen schönen mystischen Flair, um es mal so auszudrücken. Sie war eher ruhiger als im Vorgänger, was ich sehr begrüßte.
Fazit:
Ein spannender und abwechslungsreicher Fall, der mich auch nach guten 20 Jahren immer noch überzeugt und begeistert. Obwohl ich die Auflösung natürlich auswendig kann, regt das Hörspiel immer wieder aufs Neue zum Miträtseln und -raten ein.




