Bücher mit dem Tag "tal"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tal" gekennzeichnet haben.

92 Bücher

  1. Cover des Buches Im Tal des Fuchses (ISBN: 9783442382590)
    Charlotte Link

    Im Tal des Fuchses

     (612)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Ich habe damit gerechnet, dass es darum geht, wie Vanessa darauf wartet befreit zu werden, doch es geht nur am Anfang um die Entführung und danach geht es 3 Jahre später weiter. Es geht zwar auch immer wieder um Vanessa, aber man erfährt nur noch aus der Sicht von anderen. Der Klappentext ist also irreführend! Auch wenn es um etwas anderes geht als erwartet, habe ich 4 Sterne vergeben, da die Story trotzdem gut war. Charlotte Link schafft es, dass es auch spannend ist, wenn gerade nicht so viel passiert. Die Charaktere waren mir auch eigentlich fast alle (Garrett nicht so sehr) sympathisch. Sogar Ryan! Am Anfang habe ich mich noch ein bisschen schwer getan mit dem Buch, aber seit es in 2012 weiterging fand ich es dann sehr spannend.

  2. Cover des Buches Ein ganzes Leben (ISBN: 9783442482917)
    Robert Seethaler

    Ein ganzes Leben

     (384)
    Aktuelle Rezension von: Iris_Muhl

    Die Sprache von Robert Seethaler ist ein grossartiges Geflecht aus leisen Empfindungen und schroffen Bildern. Unglaublich vielschichtig und überraschend erzählt der Autor das Leben eines einfachen Seilbahnarbeiters namens Andreas Egger. Er erzählt von den wichtigsten Themen des Lebens, vom Kämpfen und Überleben, von Liebe und Verlust, Versöhnung und Tod. Der Autor berichtet so unaufgeregt und klar, dass der gebannte Leser immer noch mehr davon haben muss, nicht genug kriegt. Ich liebe diese Sprache, ich liebe diesen Autor. Er lockt die schönsten Gefühle in einem hervor. Man lacht und weint, man wächst gar an Empfindung und Respekt für einen kleinen einsamen Arbeiter, der sich vom Schicksal nicht einschüchtern lässt. Was will man von einem Buch mehr?

  3. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401505305)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

     (1.000)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der ganz interessante Auftakt einer Jugend-Thriller-Reihe über Julia, die mit ihrem Bruder Robert auf das Grace-College wechselt, das tief in einem Tal in Kanada verborgen liegt. Doch nicht nur die beiden hüten ein tödliches Geheimnis, auch auf dem Campus geht es seltsam zu, denn Robert beobachtet plötzlich bei einer Party am See, wie ein Mädchen dort von einem Felsvorsprung hinein springt und nicht wieder auftaucht. Doch die Geschichte hat einen Haken, denn auch wenn am nächsten Tag ihre Kommilitonin Angela fehlt, kann sie unmöglich gesprungen sein, da sie seit einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Die Story liest sich ganz gut und man möchte durchaus wissen wie sich der Fall aufklärt, aber leider wird es einfach nicht spannend, auch wenn sich durchaus Mühe gegeben wurde und die Auflösung nicht grundsätzlich vorhersehbar ist. Tatsächlich ist es auch etwas überraschend, dass das Geheimnis um Julias Familie zum Ende des Bands bereits aufgelöst wird, immerhin nimmt so etwas ja immer ein wenig die Spannung, aber in den Folgebänden wird man ja sehen, ob das eine gute Entscheidung war. Jedenfalls gibt es durchaus noch Potenzial für die Reihe und auch wenn man nicht unbedingt neugierig auf Band zwei ist, will man der Fortsetzung doch eigentlich wohlwollend eine Chance geben. Die Charaktere sind dabei ganz okay, aber sie stehen halt nicht im Vordergrund und sind deshalb auch nicht besonders sympathisch oder tief ausgearbeitet und der Schreibstil liest sich durch seine Einfachheit ganz gut. Insgesamt ist man zwar also schon enttäuscht, dass die Story nicht wirklich packend war, aber für zwischendurch kann man das Buch ruhig lesen, außerdem besteht ja auch noch die Möglichkeit, dass es in den sieben ganzen Fortsetzungen mitreißender wird und vielleicht noch ein paar interessante Geheimnisse gelüftet werden.

  4. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (847)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Plötzlich ist sie da, aus heiterem Himmel, die Wand.

    Und sie verschwindet nicht. Niemals mehr. Kein Entkommen. Bis zum bitteren Ende. Keine Erklärung warum, keine Hoffnung. 

    Man blättert vorsichtig im Buch weiter, ob man sich mit dieser Vermutung vielleicht täuscht und fragt sich, woher die Protagonistin ihren Lebenswillen nimmt. Schafft sie es raus? Gibt es ein raus? Nein. Warum dann weiterleben? Einsam. Eingesperrt? 

    Und dann wurde mir klar. Ich kann das nicht lesen. Mir zog es die Kehle zusammen. Abbruch. 

    Mir hat ja schon die Pandemie an Isolation gereicht. Nee...😢

  5. Cover des Buches Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (ISBN: 9783734162121)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

     (2.895)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich zeichnen sich auf dessen Oberfläche feine Risse. Ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt...

    Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse. An seiner Seite Saphira, der blaue Drache. Wird Eragon das Erbe des legendären Drachenreiters antreten können? Das Schicksal aller liegt in seiner Hand...

  6. Cover des Buches Das dunkle Herz des Waldes (ISBN: 9783570312445)
    Naomi Novik

    Das dunkle Herz des Waldes

     (469)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Schon mit "Das kalte Reich des Silbers" konnte mich Naomi Novik 2019 in ihren Bann ziehen. Keine Frage, dass ich auch ihrem erfolgreichsten Roman "Das dunkle Herz des Waldes" eine Chance geben musste. Und WOWOWOWOW, mit so einer hochspannenden, gut durchdachten, atmosphärischen Geschichte hätte ich trotz allem nicht gerechnet. Zwar ist dieses High Fantasy Abenteuer keineswegs perfekt, der Geschichte wohnt jedoch eine berührende Andersartigkeit inne, die sie von anderen Fantasy-Romanen abhebt. Und sind wir doch mal ehrlich: die wirklich genialen Highlights sind doch nicht die, bei denen uns kein einziger Kritikpunkt einfällt, sondern die, bei denen wir haufenweise Dinge anders gemacht hätten, die aber trotzdem so perfekt sind, dass man sie einfach von ganzem Herzen lieben muss.


    Schon die wunderschöne Gestaltung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Zusehen sind mehrere geheimnisvoll schimmernde Bäume, um deren Kronen Vögel aufflattern vor einem cremeweißen Himmel, der sich nach oben hin zu einem düsteren grün verdunkelt, als würde eine Wolke aus Elend über dem Wald schweben. Zu den Füßen der Bäume steht eine Frau in weitem wallenden Gewand, die wir zum Glück nur von hinten sehen. Da die düster-magische Gestaltung die Atmosphäre gut einfängt und auch alle wichtigen Hauptmotive zusehen sind, bin ich sehr zufrieden mit der Umsetzung, auch wenn für mich das englische Originalcover etwas die Nase vorn hat. Auch mit dem Titel, "Das dunkle Herz des Waldes" hat der deutsche Verlag eine gute Wahl getroffen, gegen die erste Wahl der Autorin, "Uprooted", kommt aber auch der deutsche Titel nicht heran. Unter dem Umschlag erwartet uns ein schlichtes Grün und die Kapitelanfänge sind jeweils mit Dornenranken verziert.


    Erster Satz: "Es stimmt nicht, dass der Drache die Mädchen, die er sich holt, verspeist."


    Schon mit dem ersten Satz spielt die Autorin mit den Erwartungen ihrer Leser, wohl wissend, dass keiner von uns weiß, worauf er oder sie sich beim Lesen dieser Geschichte eingelassen hat. Merkt Euch folgendes: Egal was Ihr Euch beim Lesen des Klapptexts ausgemalt habt - "Das dunkle Herz des Waldes" geht einen anderen Weg. Und das ist der erste Grund, weshalb dieser Roman in meine absoluten Top-10-Fanatsy-Bücher gerutscht ist: das sehr unvorhersehbare, dynamische Handlungskonzept. Auch wenn hier Grundstrukturen von vielen Fantasy-Romanen wiederzufinden sind (typische Grundstrukturen wie "Auserwählte erfährt von ihrer Besonderheit, wird ausgebildet und zieht in Kampf gegen das Böse" findet man nun wirklich in jedem Fantasy-Abenteuer), kann man der Geschichte definitiv kein stereotypes Schema überstülpen. Wie ein Fluss verändert die Handlung immer wieder ihre Richtung, wenn man gerade gedacht hat, man wüsste, worauf sie hinauslaufen wird. Naomi Novik führt auf falsche Fährten, lässt ihren Lesern wenig Unterstützung durch die Erzählerin zukommen und lässt sie ihren eigenen Weg durch die Geschichte kämpfen. Sie erzählt eine Geschichte voller Widersprüche - nicht unbedingt inhaltlich, sondern mehr atmosphärisch -, und das ist es, was die Geschichte so interessant macht. Um das genauer zu erklären, will ich einmal grob den Verlauf der Geschichte skizzieren. Wenn Ihr Euch auf keinen Fall spoilern wollt, überspringt einfach den nächsten Abschnitt. 


    "Alles an ihm sprach eine deutliche Sprache: Ich bin keiner von euch und ich will es auch nicht sein."


    Zunächst setzt Naomi Novik einen starken Fokus auf das Tal, in dem unsere Protagonistin Agnieszka aufgewachsen ist und erzählt vom einfachen Leben der Menschen im Schatten des dunklen Waldes, beschützt von einem mächtigen Zauberer, der nur "der Drache" genannt wird und alle 10 Jahre ein Mädchen für seine Dienste fordert. Als der Drache entgegen allen Erwartungen ausgerechnet die tollpatschige, unscheinbare Agnieszka auswählt und zu sich in seinen Turm holt, erwartet man als in diesem Genre geübter Leser die Entfaltung eines "Beauty-and-the-Beast"-Trope. Die erste Überraschung ist jedoch, dass Naomi Novik sich hier eine Menge Zeit lässt, ein langsames Kennenlernen beschreibt, das von unbeholfener Zurückhaltung, zwischenmenschlicher Spannung und einem holprigen Entdecken der Magie geprägt ist, nur um die Geschichte dann von einer Seite zur nächsten zu einem spannungsgeladenen, teilweise brutalen Abenteuer zu wandeln, mit dessen Intensität man nicht gerechnet hätte. Doch dann, gerade als man sich dann nach der hochspannenden ersten Konfrontation mit dem dunklen Wald auf weitere Abenteuer freut, schaltet die Autorin wieder einen Gang zurück und lässt ihre Protagonistin an den Königshof in der Hauptstadt reisen, um sich den Intrigen der Zauberer und Höflinge zu stellen. In diesem Teil kommt der Drache dann auch überhaupt nicht vor. Dann erfolgt ein weiterer schneller Richtungswechsel mit einem sehr militärisch, blutigen Schlacht-Part, bevor die Geschichte erneut eine ganz andere Saite anklingen lässt und in einem verträumten, sanftmütigen und absolut perfekten Ende gipfelt, der Hintergründe des dunklen Waldes miteinbaut und diese facettenreiche, unvorhersehbare Geschichte wunderbar abrundet, mit dem ich aber niemals gerechnet hätte. 


    "Sie hatte es nicht geschafft, Wurzeln zu schlagen. Sie hatte sich an die falschen Dinge erinnert und zu viel vergessen. Sie erinnerte sich daran, wie man tötete und wie man hasste, aber sie hatte vergessen, wie man wuchs. Alles, was sie am Ende hatte tun können, war, sich neben ihre Schwester zu legen: nicht wirklich träumend, nicht wirklich tot."


    Zum dynamischen Handlungskonzept gesellt sich Naomi Noviks einzigartiger (das schreibe ich nicht oft, da sich die Schreibstile im Jugendbuchbereich häufig stark ähneln, aber die Erzählweise der Autorin hat wirklich einen sehr hohen Wiedererkennungswert) Schreibstil. Angereichert mit sehr viele Tiefe, vielen Details und zwischen den Zeilen transportiertem kommt die Geschichte stellenweise eher schwerfällig daher. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Roman langweilig wäre, oder es keine Actionszenen gäbe. Das Erzähltempo wandelt sich genau wie die Handlung oft von Seite zu Seite, sodass man sich beim Lesen fühlt, als würde die Autorin einmal kurz das Gaspedal antippen, um einen langsamen Mitfahrer zu überholen, nur um danach wieder gemütlich über die Landstraße zu schleichen. Auch in den gemächlicheren Passagen ist der Spannungsbogen dabei so sorgfältig ausgearbeitet, dass es keine Durststrecken gibt. Ich kann dennoch nachvollziehen, wenn Leser mit diesem Wechsel ihre Probleme hatten und nicht genau wussten, was sie mit der Geschichte anfangen sollen. Mir persönlich hat aber genau das sehr imponiert. "Das dunkle Herz des Waldes" ist wie einer der aufwendigen Zaubersprüche des Drachens: Sie benötigt eine Weile, um hinter den Worten den Sinn zu erkennen und die Magie entfaltet sich erst, wenn man sich geduldig darauf einlässt. Und so habe ich mich in diese Geschichte verliebt. Erst sehr zurückhaltend und langsam, mit jeder Seite ein kleines bisschen mehr und dann so plötzlich, unaufhaltsam und heftig, dass sie definitiv zu einem Jahreshighlight geworden ist!


    "Ich danke dir - Sarkan." Sein Name schmeckte nach Feuer und Flügeln, nach sich kräuselndem Rauch, nach Raffiniertheit und Stärke und dem schabenden Rauschen von Drachenschuppen."


    Ebenfalls oft kritisiert wird die eher distanzierte Atmosphäre der Geschichte. Die Erzählweise ist nicht unbedingt gefühlskalt und emotionslos - die Gefühle der Figuren stehen nur einfach nicht im Vordergrund und wir bekommen sie oft nicht brühwarm vorgesetzt, sondern müssen sie selbst aus Gesagtem, Gedachtem oder Getanem herausziehen. Für die Hauptfiguren bedeutet das, dass wir eine Weile benötigen, um richtig mit ihnen warm zu werden. Agnieszka und der Drache sind keine Figuren, die einen sofort anspringen, denen man nach wenigen Seiten verfällt und die leicht zugänglich wären. Sie sind beide verschlossen, seltsam und nicht gerade leicht, doch das macht sie in Kombination einfach noch viel genialer. Wieder einmal steht eine wahnsinnig starke Frauenfigur im Vordergrund, die ihre Stärke jedoch erst mühsam finden, oder genauer gesagt, sie sich erarbeiten muss. Sie ist nicht mutig, macht sich alle zwei Minuten dreckig und hat eigentlich keine nennenswerte Begabung. Sie ist keine harte Kriegerin, keine sagenumwobene Schönheit, ihr fliegt nicht alles zu. Aber: ihr gelingt es, ihren eigenen Weg zu gehen und sich auch mal über Erwartungen und Vorschriften hinwegzusetzen und das macht sie zu einer viel solideren Hauptfigur als die vielen anderen perfekten Auserwählten mit viel Aufopferungswillen und Mut für eine ganze Armee. 


    "Es gab auch in diesem Wald ein Lied, aber es war ein grausames Lied, das von Wahnsinn und vom Zerreißen und von Zorn erzählte."


    Für die Liebesgeschichte bedeutet der eher distanzierte Schreibstil, dass sie sehr stark im Hintergrund abläuft und nur zu wenigen ausgewählten Zeitpunkten zu Tage tritt. Doch diese Geschichte hat keine brennende Leidenschaft und knisternde Romantik nötig, um Leserherzen zu gewinnen. Dieser Roman lebt vielmehr vom krassen Wechselspiel zwischen kühler, berechnender Logik und mythischer, düsterer Fantasy und verblüfft immer wieder mit Wendungen, Intrigen und Gedankenspielen, die weitaus komplexer sind, als man das von Fantasy-Romanen erwarten würde. Wer braucht schon eine schnelllebige, temporeiche Geschichte mit überbordenden Emotionen, wenn man unterschwellige Konflikte, Tiefe und eine düstere Märchenatmosphäre mit undurchsichtigen Zauberern, bösartige Kreaturen, giftigen Pollen, tückischen Pflanzen und vergifteten Herzen haben kann....? Angelehnt sind die Märchen-Elemente in "Das dunkle Herz des Waldes" genau wie schon bei "Das kalte Reich des Silbers" an polnische Sagen, welche sie geschickt in ein mittelalterliches Fantasy-Setting eingebunden hat. Auch das Worldbuilding spielt in einer Top-Liga. Anstatt über altbekannte Wesen wie Vampire, Werwölfe, Fae, Elfen, Zwerge oder Hexen zu schreiben lässt sie ein mittelalterliches Volk, beschützt von einer Delegation aus Magiern auf einen sehr ungewöhnlichen Feind treffen: einen magischen, verderbten Wald. Zwischen Problemen und Grausamkeiten von dieser Welt mischen sich scheinbar mühelos magische Phänomene und Naomi Novik schafft es mit manchmal etwas sperrigen aber immer magischen Worten, eine spannende neue Welt zum Leben zu erwecken. 



    Fazit

    "Das dunkle Herz des Waldes" ist wie einer der aufwändigen Zaubersprüche des Drachens: Sie benötigt eine Weile, um hinter den Worten den Sinn zu erkennen und die Magie entfaltet sich erst, wenn man sich geduldig darauf einlässt. Doch wenn dann die komplexe Handlungsdynamik, der einzigartige Schreibstil und die langsame Figurenentwicklung ihr Übriges tun, ist es ein tiefgründiges, bewegendes, dunkles Erlebnis, das man nicht mehr so schnell vergisst. 

  7. Cover des Buches Das Tal - Die Katastrophe (ISBN: 9783401505312)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Katastrophe

     (588)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der zweite Band der bisher eher leicht enttäuschenden Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Katie den Gipfel des unheimlich großen und gefährlichen Ghost-Berges besteigen will. Julia,Chris, Benjamin, David, ihre Tourführerin Ana und der geheimnisvolle Paul begleiten sie begeistert dabei, um mehr über die Gruppe von acht Studenten zu erfahren, die in den 70ern dort oben verschollen sind. Doch ihre Reise wird lebensgefährlicher als gedacht und die neuen Erkenntnisse werfen nur noch mehr Fragen auf.  Leider wird die Story wie schon in Band eins nie wirklich spannend und den Großteil der Seiten, wo eher langweilig beschrieben wird, wie die Protagonisten herum eiern und dabei den Berg besteigen, überfliegt man nur knapp. Auch Katies Geheimnis ist irgendwie einfach überraschend langweilig - zwar kann man verstehen, dass sie nicht unbedingt möchte, dass alle es herausfinden, aber an sich ist es nichts krass »schlimmes«. Doch auch wenn einen die Geschichte nur mäßig unterhält, tun sich neue Geheimnisse auf und man ist an sich schon neugierig auf die Auflösung, so dass man andererseits schon irgendwie weiterlesen will. Die Charaktere an sich sind dabei wieder ganz okay und zugegeben ist es schon gut, dass der Fokus hier von Julia auf Katie übergewandert ist und ich hoffe sehr, im nächsten Band springt die Sicht wieder auf einen anderen aus der Clique über, da man so einfach alle viel besser kennen und verstehen lernen kann. Der Schreibstil liest sich dazu wieder pragmatisch, bündig und ganz gut. Insgesamt ist es definitiv nicht die mitreißende Fortsetzung, auf die man gehofft hat und man ist durchaus wieder enttäuscht, aber da man die Auflösung der angesammelten Geheimnisse schon irgendwie wissen will - immerhin gibt es einiges zu erklären -, will man der Reihe schon noch eine dritte Chance geben.

  8. Cover des Buches Das Tal - Die Entscheidung (ISBN: 9783401067285)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Entscheidung

     (163)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der eher etwas enttäuschende Abschlussband der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Julia, Robert, David, Rose, Debbie, Chris, Katie und Ben ihre Kräfte ein letztes Mal vereinen und versuchen, das Tal zu besänftigen und so die Welt zu retten. War der siebte Band noch so voller spannender Enthüllungen, hier gab es nur eine Wendung, die man leicht vorhersehen konnte, ansonsten hat sich der Plot leider ziemlich gezogen und auch wenn die Geschichte ein annehmbares Ende bekommen hat, war es leider nicht unbedingt der Hit. Zwar war ja von Anfang an irgendwie klar, dass man die übernatürlichen Aspekte des Tals nicht noch irgendwie groß erklären kann, aber die gesamte Auflösung ist leider etwas zu schwach geraten. Die Charaktere sind dabei wie immer ganz in Ordnung und der Schreibstil hat sich ganz okay gelesen und war an diesem Band wieder ganz aus der Erzählerperspektive verfasst, was ihm leider wieder etwas die zuvor gewonnene Leichtigkeit genommen hat. Insgesamt muss man leider sagen, dass Idee der Reihe schon gut war und es auch ein paar gute Momente gab, aber vieles hat sich einfach gezogen und war langweilig und für eine Auflösung, die halt höchstens als okay durchgeht, lohnt es sich nicht unbedingt, sich durch die acht Bände zu lesen.

  9. Cover des Buches Das Tal - Der Sturm (ISBN: 9783401505329)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Der Sturm

     (489)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der etwas aufschlussreichere dritte Band der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Julia, Chris, Debbie, Rose und Ben eigentlich über das verlängerte Wochenende dank des Remembrence Days das Tal wie alle anderen verlassen wollen. Doch dann hat ihr Auto eine Panne und sie müssen während ein schlimmer Sturm wütet zurück ins völlig leere College flüchten. Doch dort finden sie die Leiche eines der Security Guards und es wird klar, dass sie weder so allein sind wie gedacht, noch wirklich sicher.   Wie auch schon in der vorigen Bänden streckt sich die Story leider wieder sehr und gefühlt die Hälfte des Buches wird halt nur damit verbracht, zurück zum College zu kommen und auch dort zieht sich alles, bis zum Leichenfund, auf den man ja quasi die ganze Zeit einfach nur wartet. Danach wird es zugegeben auch nicht super spannend, aber wenigstens gibt es endlich ein paar Antworten auf einige Fragen und man rätselt jetzt schon wieder optimistischer, was wohl das große Geheimnis des Tals ist. In diesem Band standen zudem mal die Charaktere Chris und Debbie im Vordergrund und die Idee, in jedem Buch andere Charaktere der Clique dem Leser näher zu bringen, ist zugegeben immer noch gut und abwechslungsreich, da jeder seine eigenen Geheimnisse hat - wenn diese auch in diesem Band wieder nicht super spektakulär waren und man die Protagonisten jetzt auch nicht unbedingt krass sympathisch oder einzigartig findet. Der Schreibstil ist dabei wie immer relativ gut zu lesen und flüssig und da dieser Teil der bisher kürzeste der Reihe ist, liest er sich auch relativ schnell. Insgesamt war wahrscheinlich auch diese Fortsetzung nicht ganz so gut wie man es sich erhofft hat, aber die Auflösung einiger kleiner Rätsel macht einem schon irgendwie noch Lust, weiterzulesen.

  10. Cover des Buches Das Tal - Die Jagd (ISBN: 9783401066332)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Jagd

     (198)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der relativ spannende vorletzte Band der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem seltsame Umweltkatastrophen die Welt erschüttern, das College dank einer Serie von Selbstmorden geschlossen werden soll und Ben entdeckt, dass er durch Rückblenden in die Zeit zurück reisen kann, wo die acht Studenten damals verschwunden sind. Die letzte Prüfung des Tals steht also kurz bevor und die Clique setzt fieberhaft alles daran, den übrigen Geheimnissen auf die Spur zu kommen, wobei Debbie etwas sehr interessantes entdeckt. Endlich rückt das Tal selbst, was in den letzten beiden Bänden ja ziemlich ignoriert wurde, wieder in den Vordergrund, vieles passiert und man beobachtet neugierig, wie es langsam zur großen Auflösung kommt. Da ist es keine Überraschung, dass einen am Ende auch ein netter Cliffhänger erwartet und man danach durchaus schnell weiterlesen will, um endlich zu erleben, wie sich alle losen Enden der bisherigen Informationen zu einem Ganzen verknüpfen. Die Charaktere sind dabei wie immer in Ordnung und inzwischen einem natürlich sehr vertraut, dennoch ist man schon überrascht als man in diesem Teil erfährt, dass die Freunde auch noch andere kleine Geheimnisse vor einander hatten, anstatt nur ein großes, das ja inzwischen bei jedem gelüftet wurde. Zudem rückt hier auch erstmals Benjamin in den Vordergrund und man lernt auch endlich ihn besser verstehen, obwohl es etwas schade ist, dass er der Einzige ist, der wirklich kein großes Geheimnis verborgen hat. Die Geschichte wird diesmal auch teilweise aus seiner Sicht erzählt, die sich erneut mit der Erzählerperspektive abwechselt und liest sich relativ gut und flüssig genug. Insgesamt wahrscheinlich der bisher beste Band der Reihe, den man wissbegierig verschlungen und der erstmals wieder ein paar mehr Enthüllungen freigegeben hat, nach denen man hungrig aufs Finale wird.

  11. Cover des Buches Eragon - Der Auftrag des Ältesten (ISBN: 9783734162145)
    Christopher Paolini

    Eragon - Der Auftrag des Ältesten

     (2.863)
    Aktuelle Rezension von: JustAli

    Der erste Teil war schon echt gut, aber der zweite war viel besser. Viele überraschende Wendungen. Freu mich darauf, den dritten zu lesen!

  12. Cover des Buches Das Tal - Die Prophezeiung (ISBN: 9783401505336)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Prophezeiung

     (399)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der tatsächlich mal etwas besser gelungene vierte Teil der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Ben drei Tage lang verschwindet und dann so vollgepumpt mit einer mysteriösen Droge ins College zurück kehrt, dass er ins Koma fällt. Katie, David und Robert versuchen dann, um die Droge zu identifieren und vielleicht sein Leben zu retten,  herauszufinden, wo auf dem Campusgelände er sich aufgehalten hat und machen dabei eine seltsame, schockierende Entdeckung. Die Story geht schnell und stetig voran und ist zum ersten Mal doch relativ spannend, weshalb man nicht mehr so halb desinteressiert durchblättert, sondern auch gern etwas fokussierter ist. Dabei wird ein weiteres großes Rätsel endlich fast vollkommen aufgelöst und auch die neuesten Entdeckungen sind sehr interessant und nicht wirklich erahnbar, weshalb man durchaus Motivation hat, den nächsten Band zu lesen. Diesmal wird die Geschichte zudem wieder aus der Sicht von Katie erzählt, was zwar etwas schade ist, da ich es schon cool gefunden hätte, wären wieder andere aus der Clique in den Vordergrund getreten, aber auch so war es wieder sehr stimmig und die Protagonisten waren wie immer in Ordnung. Der Schreibstil liest sich ebenfalls wieder gut und es ist cool, dass diesmal kurze Texte aus den Notizbüchern der verschwundenen Studenten zwischen die Kapitel eingebaut wurden, das war schön auflockernde Idee und ein gutes Stilmittel, um dieses Geheimnis stimmungsvoll aufzulösen. Insgesamt bisher das beste Buch der Reihe und man hofft, auch die Folgebände nutzen ihr Potenzial jetzt gut. Jedenfalls bin ich doch ganz froh, die Reihe trotz ihrer Startschwierigkeiten nicht gleich abgeschrieben zu haben.

  13. Cover des Buches Das Tal - Der Fluch (ISBN: 9783401505343)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Der Fluch

     (284)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der ganz gut gelungene fünfte Teil der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Rose die Leiche einer Kommilitonin findet und durch anonyme Drohnachrichten erneut mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. Derweil finden Kate, Tim, David und Robert das Tagebuch von Dave Yellard und hoffen, beim Lesen endlich einigen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Die Story startet mit dem Leichenfund, katapultiert einen dann aber plötzlich in die Zeit davor zurück und auch wenn man schon ganz heiß auf eine Mordermittlung gemacht wurde, eiert die Story eher so mittelinteressant herum, bis Rose' Geheimnis gelüftet wird und es zu einer Auflösung kommt, mit der man teilweise schon rechnen konnte, wenn man gut aufgepasst hat. Alles in allem ist der Plot zwar okay, aber die anderen Protagonisten und generell die Mysterien des Tals Rücken in den Hintergrund und sind nur existent durch Yellards Tagebucheinträge, die sich zwar durchaus erfrischend lesen, aber eigentlich keine wirklich neuen Erkenntnisse bringen. Die Protagonisten sind dabei wie immer okay und es war cool, auch endlich mal was über Rose zu erfahren und der Perspektivenwechsel in den verschiedenen Bänden gefällt mir immer noch gut und macht das Lesen abwechslungsreich. Der Schreibstil liest sich dabei immer noch in Ordnung, nur hat er sich in soweit verändert, dass er plötzlich aus der Ich-Perspektive von Rose erzählt, anstatt wie sonst immer durch einen unbeteiligten Erzähler. Aber dadurch hat sich die Story zugegeben etwas flüssiger gelesen, weshalb diese Veränderung schon positiv zu sehen ist. Insgesamt hatte dieser Band jedenfalls einen ganz guten Plot und ist keinesfalls mehr so langweilig wie die ersten Bände, aber leider hat einfach ein bisschen der Bezug zur Hauptstory bzw. dem Tal und seinen Geheimnissen gefehlt. (Vielleicht gibt es da aber eine Verbindung, von der man noch nichts weiß, das lässt sich jetzt natürlich noch nicht feststellen.)

  14. Cover des Buches Das finstere Tal (ISBN: 9783548285535)
    Thomas Willmann

    Das finstere Tal

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    "Das finstere Tal" vereint die Genres historischer Roman, Thriller und Western. Ziemlich stimmungsvoll düster das ganze. Ich fand es spannend (auch wenn die Auflösung bald absehbar war) und intelligent.
    Besonders und passend auch die etwas altertümliche, aber doch gut lesbare Sprache, die der Autor gewählt hat.



  15. Cover des Buches No Mercy - Diese Fahrt überlebst du nicht (ISBN: 9783453441019)
    Taylor Adams

    No Mercy - Diese Fahrt überlebst du nicht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    Für mich war das Cover schon der absolute Hingucker. Es unterstrich den Klappentext und suggerierte eine Ödnis mitten in der Wüste und den harten Kampf ums Überleben. Außerdem war das Buch auch haptisch interessant, denn der untere Teil war rau. So entstand beim Darüberstreichen für mich der Eindruck Sandkörner zu fühlen.
    Das Cover war gut gewählt, da es den Schauplatz perfekt widerspiegelte.

    Der Start in die Geschichte gefiel mir ausgezeichnet. Es wurde sofort eine Spannung aufgebaut und es blitze schon hier der Humor des Autors durch. Mich machte der Einstieg neugierig auf die kommenden Ereignisse, denn eins war klar: Ich hatte soeben den Antagonisten kennengelernt.
    Nach diesem interessanten Anfang wurde es erst einmal relativ gemütlich, doch die Spannung blieb unterschwellig spürbar.

    Als Nächstes lernte ich das Ehepaar Elle und James kennen. Das zwischen den beiden nicht alles rund lief, war sofort erkennbar. Jedoch wurde relativ schnell klar, welche Sorgen sie quälten und ich hatte Mitleid mit ihnen. Eine richtige Beziehung konnte ich an diesem Punkt noch nicht zu ihnen aufbauen, hier blieb alles erst einmal relativ oberflächlich. Was wiederum die beklemmende Atmosphäre verstärkte und mich gleichzeitig mehr in die Geschichte zog.

    Hauptsächlich wurde die Geschichte aus der personalen Erzählperspektive geschildert, doch hier und da wechselte sie auch in die auktoriale Erzählebene, sodass ich an kleinen Punkten auf zukünftige Ereignisse sehen konnte und wie ein Vogel eine interessante Draufsicht auf das Geschehen bekam. Am Anfang sorgte es dafür, dass mir die Figuren ein Ticken zu unnahbar waren, doch später brachte mir genau dieser Perspektivwechsel den bitternötigen Abstand. Dazu später mehr.
    Die Handlungen spielten größtenteils im Hier und Jetzt. Allerdings ließ Taylor Adams an passenden Stellen einzelne vergangene Episoden aus dem Leben der drei Hauptfiguren einfließen. Dadurch lernte ich die Figuren erst im Laufe der Geschichte besser kennen und verstand auch, warum sie so handelten. Dies gefiel mir richtig gut, denn im Grunde wurde ich mit zwei Protagonisten genauso unvorbereitet, wie sie in eine Todesfalle katapultiert, an dessen Ende der Antagonist auf uns lauerte. Der Kniff dabei war, dass ich ihm auch über die Schulter schauen konnte. So war ich allen Figuren gegenüber im Vorteil, was der Spannung aber keinen Abbruch tat, denn ihre Handlungen blieben dennoch sehr oft unvorhersehbar.
    Die Randfiguren blieben eher im Hintergrund, da es zu ihnen zu wenig Details gab. Aber sie machten das Geschehen noch unberechenbarer für mich, was mich dazu brachte, gebannt dem Geschehen zu folgen.

    Der Handlungsaufbau war richtig gelungen, denn es gelang Taylor Adams, mich an einen einzigen Hauptschauplatz zu fesseln. Ich saß mit allen Beteiligten mitten in der Mojave-Wüste auf einem schlecht ausgebauten Stück Straße fest und musste mit ansehen, in welch schlechter Ausgangslage die Opfer um ihr Leben kämpften.
    Dabei spielte der Autor mit allen Beteiligten inklusive mir ein richtig perfides Spiel. Immer, wenn ich mich gedanklich wieder beruhigt hatte und das Adrenalin endlich weniger durch meine Adern floss, gab es eine überraschende Wendung, die mir gleich wieder den Atem raubte.

    Abgerundet wurde das Ganze von dem sehr bildlichen Schreibstil. Besonders detaillierte Beschreibungen von Verletzungen und gut ausgeklügelter Actionszenen brachten die Atmosphäre zum Kochen. Mich holte der flüssige Schreibstil direkt ab und dabei spielte der Autor ungeniert mit meinen Emotionen. Dies gelang ihm, weil er es schaffte, mich in die Szenerie zu ziehen und die Gefühle der Figuren eins zu eins an mich weiterzugeben. Ich war beim Lesen voller Adrenalin und habe genauso gehofft, gebangt und mit dem Tod gekämpft wie Elle, James und weitere Opfer.
    Trotz durchgängig hoher Spannung gab es immer wieder humorvolle Momente, die mich zum Schmunzeln oder Lachen brachten. Besonders nach besonders hohen Adrenalinschüben war das richtig befreiend. Sie lockerten das Geschehen auf und halfen mir durchzuatmen.

    Dass der Täter von Beginn an bekannt gewesen war, hatte mich gar nicht gestört. Im Gegenteil, es machte die Sache um einiges intensiver und brachte zusätzlichen Nervenkitzel. Ich hatte nie den Eindruck, dass sich der Autor in Action Klischees suhlte und empfand die Szenarien als durchaus realistisch. Gut, James war manchmal ein wandelnder MacGyver, aber das tat der Story keinen Abbruch. Im Gegenteil, dadurch wurde James mir richtig sympathisch und ich fand seine Cleverness gerade in dieser emotional so angespannten Situation wirklich bewundernswert.
    Bei seiner Frau Elle brauchte ich etwas länger, bis ich sie mochte. Sie wirkte gerade am Anfang ziemlich unnahbar, aber als ich ihr Schicksal kannte, verstand ich sie besser.

    Fazit:
    Ein packender Actionthriller, der durch viele Spannungsspitzen glänzt und bestens zu unterhalten weiß. Ein echter Pageturner.

  16. Cover des Buches Eragon - Das Erbe der Macht (ISBN: 9783734162190)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht

     (1.535)
    Aktuelle Rezension von: Fairy-Dustfog

    Meine Schwester hat mich Monatelang versucht zu überzeugen das Buch zu lesen. Endlich als ich es gemacht habe wurde ich positiv überrascht.

    Galbatorix, auf den ich seit 3 Büchern gewartet habe, erscheint endlich und diese Begegnung hat mich nicht enttäuscht. Genauso habe ich mir das vorgestellt! Zwar wusste ich nicht die genauen Gründe aber ich konnte mir vorstellen was er machen wird, ungefähr.

    Am ende des vierten Bandes war das ein trauriger Abschied und ich habe eine Woche zeit gebraucht mich zu entwöhnen, da ich zwei Monate mit Eragon verbracht habe.

    Die Charaktere sind klasse! Nasuada ist die beste und mein absoluter liebling ist Natürlich Saphira.

    Diese 4 Bücher kann ich einem nur ans Herz legen! 

  17. Cover des Buches Das Tal - Das Erbe (ISBN: 9783401505350)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Das Erbe

     (215)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der ganz gute sechste Band der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Benjamins Lover Tom mitten während einer College-Prüfung einen Amoklauf anzettelt. Rose, Chris, Julia und Katie sind dabei einige seiner Geiseln und fürchten um ihr Leben, während Tom stur nach David verlangt, dessen trauriges Geheimnis nun endlich ans Licht kommen soll. Die Story liest sich ganz gut, auch wenn sie einige Zeit braucht, bis sie interessant wird. Zwar war der Bezug zum Tal selbst auch hier wieder eigentlich nicht so groß, aber die Clique hat einen neuen Ansatz bekommen, wie sie den Mysterien des Tals und den seltsamen Ereignissen dort vielleicht auf die Spur kommen. Die Charaktere waren dabei wie immer in Ordnung und in diesem Band stand endlich mal David im Fokus, dessen Geheimnis wirklich ganz gut war. Der Schreibstil liest sich dabei wie auch schon im letzten Band größtenteils   aus der etwas flüssigeren Ich-Perspektive, in diesem Fall aus der von David, und auch die Passagen aus der Erzählerperspektive lesen sich relativ gut und leicht, immerhin war in diesem Teil auch viel Action. Insgesamt hat sich auch dieser Band ganz gut gelesen und man ist durchaus gespannt wie es weitergeht und sich schließlich alle Geheimnisse auflösen.

  18. Cover des Buches Valley - Tal der Wächter (ISBN: 9783442475162)
    Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Autor: Jonathan Stroud
    Titel: Valley - Tal der Wächter
    Gattung: Roman, Fantasy
    Erschienen: 2009
    Gelesene Ausgabe: cbj, 2011
    ISBN: 978-3-570-40041-8
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: Mai 2016            


    Zum Buch:
    Das im englischen den unoriginellen Titel "Heroes" tragende Fantasybuch von Jonathan Stroud, trägt in der deutschen Übersetzung den absolut bescheuerten Titel "Valley - Tal der Wächter". Doch von diesem furchtbaren Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen, den Jonathan Stroud schafft es auch neben Bartimäus immer wieder Fantasyliebhaber zu beglücken.

    Primär dreht sich die Handlung um ein Tal, dass in mehrere Gebiete eingeteilt ist, über die unterschiedliche Sippen herrschen. Jede dieser Familien besteht aus der Kernfamilie und der Dorfgemeinde und lebt je nach Lage von Fischfang, Jagd, Handel oder Ackerbau. Nach einer Sage, stammt eine jede von einem der 12 namenhaften Helden ab, die vor vielen Jahren das Tal von bösen Fabelwesen, die Trolde heißen, beschützt haben und diese endgültig aus dem Gebiet vertrieben.

    Der Held der Geschichte ist Hal Svenson, der zweitgeborene Sohn aus dem Hause Sven, der als kleinwüchsiger von seiner Sippe nie ernst genommen wird und sich Aufmerksamkeit durch Schabernack erschleicht. Sein größter Traum ist es das Tal zu verlassen, eine Dummheit, die niemand aus dem Tal je begehen würde, denn außerhalb der unsichtbaren Begrenzung herrschen die Trolde, die sich am liebsten von Menschen ernähren, die sie mit ihren Klauen in ihre Höhlen ziehen.

    Erst als Hal Aud kennenlernt, eine Tochter aus dem Hause Arne, scheint sein Traum greifbar zu werden. Auch wenn Valley, ein wenig hinter Strouds anderen Romanen zurückliegt, der Humor und das Niveau ein wenig flacher sind, ist es dennoch ein wunderbarer, klassischer Fantasyroman nach altem Muster, denn ich nur empfehlen kann.

     

    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat: "Ihr Kleid ursprünglich von einem hübschen Violett wie reife Pflaumen, war grünlich verschmiert, und ihr Gesicht war größtenteils unter langen, strohblonden Haarenverborgen, die sich bei ihrem Sturz aus der Spange gelöst hatten. ”[1]

     

    Stil und Sprache: Durchaus mittelprächtig, meist dreigliedriger Satzbau. Eigentlicher Erzählungsstrang durch kurze Zwischenkapitel alter Sagen unterbrochen.
    Zitat: “Nicht dass Hal ein zurückhaltendes, anspruchsloses Kind gewesen wäre, im Gegenteil, er war von klein auf ausgesprochen selbstbewusst und eigensinnig. Aber er wusste auch wann er strikt zu sein hatte. Tag für Tag und Jahr für Jahr lauschte er den Geschichten über Svens Haus. Und Nacht für Nacht woben sich die Fäden einer jeden Geschichte in sein Leben und seine Träume, so wie sich die Fäden auf dem Webstuhl seiner Mutter miteinander verwoben.”[2]

     

    Schlüssigkeit der Handlung: Solider, eingleisiger Handlungsstrang. In sich abgeschlossene Geschichte, die eigentlich keiner Fortsetzung bedarf.

    Das hat mir gefallen: Die sehr glaubwürdige Entwicklung des Helden. Generell die Plausibilität der Charaktere.

    Das hat mir nicht gefallen: Nicht sonderlich innovativ.


    In One Sentence: Solide Fantasy nach altem Muster.

    Sterne: 4


    [1] S.72
    [2]
    S.34

  19. Cover des Buches Eragon - Die Weisheit des Feuers (ISBN: 9783734162169)
    Christopher Paolini

    Eragon - Die Weisheit des Feuers

     (2.157)
    Aktuelle Rezension von: ___-_______

    Das Buch hat mir gefallen.

    Es ist einige Jahre her, seitdem ich die Bücher gelesen habe. Der dritte Teil der Reihe ist sehr lang mit seinen 847 Seiten, in meinem Fall. Für manche Leser mag das zu viel Information und Charakterentwicklung sein, außerdem kann es zwischendurch mal langweilig werden, wenn gerade keine Schlacht wütet, die den Helden alles abverlangen kann, wie zum Beispiel die Hochzeit von Roran und Katrina. Im Gegensatz dazu aber gab es auch viele gute Momente und Enthüllungen in diesem Buch, die einen zum Weiterlesen bewegen. Bei manchen Stellen ist Paolinis Schreibstil mit den Metaphern etwas übertrieben.

    Das Buch ist eine gute Brücke zwischen dem zweiten und vierten Teil. Früher war ich gefesselt von diesem Buch, aber es hätte genauso gut eine Trilogie sein können statt einer Tetralogie.

  20. Cover des Buches Ungezähmte Nacht (ISBN: 9783404168750)
    Christine Feehan

    Ungezähmte Nacht

     (39)
    Aktuelle Rezension von: myBooks76
    Als ich das Buch anfing kam mir als erstes der Gedanke, hey das hört sich an wie Die Schöne und das Biest. Aber auch wenn es zum Teil Ähnlichkeit damit hat, ist das Buch aber ganz anders.
    Isabella ist eine sehr sympathische Protagonistin, der man so schnell nichts vormachen kann. Sie würde für ihren Bruder alles tun, auch einen Mann heiraten vor dem jeder Angst zu haben scheint.
    Das ist aber nicht der Grund warum ich sie so mag. Sie ist ein Charakter der sich lieber selber eine Meinung bildet, als sich der Mehrheit anzuschließen. Sie ist ein sehr sensibler Mensch, was dazu führt, dass sie das böse anders war nimmt als die anderen Charaktere im Buch. Sie hat aber auch so ihre Schwächen, die mich manchmal an das weibliche Geschlecht zweifeln lies. Zu Beispiel einige Situationen mit Nicolai (da ich nicht Spoilern möchte, müsst ihr das Buch schon lesen). Da war sie wirklich schwach.
    Nicolai hingegen ist ein typisches Alphamännchen. Alles hört auf sein Kommando und wehe nicht.
    Da hat er aber glück, das ich auf solche Männer stehe, den manchmal hätte ich ins Buch greifen können, um ihn eine Kopfnuss zu verpassen. Er ist zwar ein starker Charakter, aber über mansche Entscheidungen von ihm, konnte ich nur den Kopf schütteln.
    Auch die Erotik kommt hier nicht zu kurz. Sie ist wie bei den anderen Büchern der Autorin sehr detailliert beschrieben.
    Der Schreibstil der ist, trotz ihrer etwas Eigenwillen Stils recht angenehm zu lesen. Auch wenn ich nicht heraus finden konnte in welchem Jahr die Geschichte spielte, sie nicht so gut war wie die anderen Reihen der Autorin, hat es mir doch sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen.

  21. Cover des Buches Wolfsherz (ISBN: 9783404166572)
    Wolfgang Hohlbein

    Wolfsherz

     (246)
    Aktuelle Rezension von: LauraWhite

    Von vorne rein hat mir diese Buch eine neue Erkenntnis erbracht: Ich brauche Bücher mit Kapiteln. Es hat mich extrem gestört, dass die 636 Seiten lediglich in drei oder vier Teilen unterteilt waren und seitenlang keine Unterbrechung erfolgte. Ich lese oft bis zum nächsten Kapitel und lege dann das Buch weg. Das fiel komplett weg und ich fühlte mich immer aus der Geschichte gerissen. Für mich total blöd.

    Der zweite Punkt: Man sollte dieses Buch nochmal dringendst überarbeiten. Es hat sooo unglaublich viele Rechtschreibfehler, Namen werden plötzlich anders geschrieben. Statt locker steht lecker, mal wird Angst groß und dann wieder klein geschrieben usw. Einmal ein Fehler in Ordnung, aber so oft? Geht gar nicht!

    Nun zum Inhalt. Wer auf Action steht, kann mit diesem Buch wohl am ehesten was anfangen. Es gibt so viele Kampfszenen, Drama und Blut da müsste jeder Fan auf seine Kosten kommen. Wenn derjenige aber auch noch auf etwas anderes, als das steht, wirds schwierig. Die Geschichte ist an sich super langatmig, klar die Actionszenen machen es etwas spannend aber sie sind zum Teil soo lang (und dann noch nicht mal als Kapitel!), so überzogen und total unrealistisch, dass es nicht wirklich aufwiegt. Denn schlussendlich kommt man storymäßig kaum weiter. Es ist schon ziemlich früh klar, dass sich sowohl Rebecca als auch Stefan in Wölfe verwandeln werden, dass man die ganze Zeit erwartet, dass es nun passiert, aber stattdessen wird alles mit Action langgezogen und erst gegen Ende kommt es dann endlich dazu. Was in der Zwischenzeit passiert? Naja, Blut, Autowracks, Schüsse und Tod. Das wars. Also an sich hat mich dieses Buch nicht überzeugt. Denn eigentlich tut sich nicht wirklich was, was wirklich schade ist. Man hätte wirklich was draus machen können, wenn man mehr Ideen reingebracht hätte, mal etwas Blut rausgenommen hätte und die Story weiterentwickelt hätte. Schade! Denn eigentlich fand ich die Beschreibungen der Veränderungen, die in den Personen vorgingen, super gut geschrieben. An sich schreibt der Autor ziemlich gut, aber was das für eine Geschichte sein sollte.. man weiß es nicht.

  22. Cover des Buches Der Schwur der Wölfe (ISBN: 9783841422262)
    Dorothy Hearst

    Der Schwur der Wölfe

     (137)
    Aktuelle Rezension von: JeyeL

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, die Autorin schreibt flüssig und detailliert auch der "Ich" Perspektive. 

    Man merkt das die Autorin sich mit dem Thema Wolf gut auskennt und kann so durch Ihr wissen einen gut in Ihre Geschichte mit nehmen.


  23. Cover des Buches Eragon - Das Erbe der Macht (ISBN: 9783837109214)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Erbe der Macht

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Hoerbuchjunkie

    Ich habe alle 4 Hörbücher erst spät (wahrscheinlich zu spät) gehört, ich war bereits 29 und nicht mehr 14/15 was ich für das optimale Alter halte, um das Buch zu lesen bzw. das Hörbuch zu hören. Einige der stattfindenden Schlachten und Kämpfe sowie einige Folterungen und auch die gesamte Lovestory sind nichts für 10-jährige meiner Meinung nach.

    Allg. hat mir die Grundidee und die ausgearbeitete Welt gut gefallen, es ist alles sehr detailliert und durchdacht auch z.B. der gesamte Magiepart ist sehr stimmig, vor allem, wenn man diesen mit den Harry-Potter Büchern vergleicht. 

    Was ich leider festgestellt habe ist, dass sich die gesamte Burchreihe irgendwie sehr zieht, im 1. Buch ist noch alle aufregend und neu, in den weiteren Büchern scheint es nur noch darum zu gehen Schlachten und Kämpfe zu beschreiben, grundlegende wichtige Konflikte (wie kann Magie kontrolliert werden) werden aber nicht angegangen, diese bleiben auch am Ende offen. Ich vermute, das zielt auf Fortsetzungen ab, hat mich aber etwas vor den Kopf gestoßen, da ich gerade diese Entwicklung spannend fand. Dazu kommt der große Polttwist am Ende (Firnen) den ich definitiv als 2. oder 3. Buch gesehen hatte, wo das weitere Drachenei von Galbatorix gestohlen wird etc..

    Andreas Fröhlich als Sprecher des Hörbuches gefällt mir gut, am Anfang bin ich allerdings fast vom Stuhl gefallen, als Saphira das erste Mal etwas gesagt hat, das ist gut aufgenommen, der Unterschied, dass beide in Gedanken miteinander kommunizieren wird sehr deutlich.

    Für mich wurde das Potenzial, dass durch das ganze Worldbuilding geschaffen wurde einfach nicht ausgeschöpft, das finde ich sehr schade, allerdings hoffe ich trotzdem auf eine Fortsetzung die sich dann mit dem o.g. Konflikt beschäftigt. Von daher sind es für mich nur 3 von 5 Sternen.

  24. Cover des Buches Die Harzreise (ISBN: 9783880420953)
    Heinrich Heine

    Die Harzreise

     (58)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Heine flüchtet vor Göttingen und reist durch den Harz. 

    Nein,  es ist keine detailreiche Schilderung des gesamten Harzes. Viel Platz erhält der Brocken (natürlich). Man darf sich ebenso nicht darüber ärgern, dass die Menschen,  die er auf seiner Reise trifft,  für ihn von großer Bedeutung sind.  Ich persönlich mag genauso seine ironische Darstellung der Personen.

    Heine steckt so viel Liebe in seine einzelnen Beobachtungen, die er so zart und eindrucksvoll widergibt, dass bereits die wenigen bei mir ihre postive Wirkung nicht verfehlt haben bzw.  ausreichten.

    Ein wunderschönes Buch,  was man bewusst und mehrmals lesen muss.


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