Bücher mit dem Tag "tango"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tango" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Der Club der Traumtänzer (ISBN: 9783832162634)
    Andreas Izquierdo

    Der Club der Traumtänzer

    (252)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:
    Gabor ist ein gerissener Geschäftsmann und sehr erfolgreich als Unternehmensberater. Er scheint ein wunderbares Leben zu führen. Bis er eines abends die Direktorin einer Förderschule über den Haufen fährt und diese ihn für ihre Zwecke einspannt. Gabor kann sich aufgrund ungünstiger Verstrickungen nicht dagegen wehren, sonst verliert er seinen Job samt Reputation. Das will er unbedingt vermeiden. Aus diesem Grund lässt er sich darauf ein eine kleine Gruppe lernbehinderter Teenager im Tango zu unterrichten. Und nach und nach will er viel mehr als das...

    Mein Einschätzung:

    Mir hat vor allem die Direktorin Katrin gefallen. Sie hat eine wundervolle Art an sich gehabt und ich konnte sie förmlich vor mir sehen mit ihren trickreichen Argumenten.

    Der Autor hat jedem Kind ein oder mehrere Kapitel bzw. Seiten geschenkt, damit man sie kennenlernt. Man erfährt etwas über ihren Hintergrund, die Familie, warum sie so sind, wie sie sind. Und letztlich sind sie ganz normale Kinder / Jugendliche, die vielleicht etwas Pech hatten. Eine Lernschwäche ist nicht gleich eine Behinderung. Und trotz Schwächen, gibt es ganz viele Stärken, die man nicht in der Schule messen kann. Und wie oft fragt auch niemand nach den Hintergründen? Dass der Autor sich einer solchen Story angenommen hat, finde ich ganz wunderbar. Das hatte ich so gut wie noch nie in Büchern. 

    Sehr gut gelungen ist dem Autor zudem die Entwicklung von Gabor. Der Mann ohne Gefühle oder Vorgeschichte, dafür mit knallhartem Business-Pokerface hat plötzlich doch eine Vergangenheit. Stück für Stück brökelt seine Fassade und der Kokon, den er sich mühevoll erschaffen hat. Und genau das lässt ihn wieder Mensch werden und sehr sympathisch. 

    Das Buch gibt einem nicht nur einen Einblick in die besondere Menschengruppe, die diese Kinder darstellen, sondern auch in Menschen wie Gabor. 



  2. Cover des Buches Hundstage für Greetsiel (ISBN: 9781503938793)
    Dirk Trost

    Hundstage für Greetsiel

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der dritte Fall für den Ex-Anwalt und Hobby-Ermittler Jan de Fries kann locker mit den beiden Vorgängerbänden mit halten. Erneut entwickelt der Autor ein sehr spannendes, mörderisches Geschehen. Der Leser wird von Beginn an in die Handlung hinein gezogen. Die Mischung aus knallharten Verbrechen und der idyllischen Umgebung ist einzigartig und in dieser Form kaum anderswo anzutreffen.

    Die Hauptfiguren sind dem treuen Reihenleser ja längst bekannt. Aber auch die übrigen Figuren sind sehr gut gezeichnet. Erfreulich, dass die Protagonisten nicht statisch bleiben, sondern sich von Band zu Band weiter entwickeln.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, leichter Längen zwischendurch sind zu verschmerzen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

  3. Cover des Buches Drei Minuten mit der Wirklichkeit (ISBN: 9783426416709)
    Wolfram Fleischhauer

    Drei Minuten mit der Wirklichkeit

    (204)
    Aktuelle Rezension von: PetraKersten

    Selten so ein spannendes Buch gelesen. Man weiß nie, wie es weitergeht. Wenn man eine Seite umblättern, wird man immer wieder überrascht. Das Buch ist aber auch relevant inhaltlich, denn es geht um lateinamerikanische Militärdiktatur. Ich fand das Buch absolut großartig. Wenn das kein "lovely Book" ist, dann weiß ich auch nicht.

  4. Cover des Buches Postkarten an Dora (ISBN: 9783000572722)
    Clara Gabriel

    Postkarten an Dora

    (21)
    Aktuelle Rezension von: GabrieleFeile

    Das Buch hat mich gefunden, als ich in einem öffentlichen Bücherregal nach Lesestoff Ausschau hielt. Erst als ich anfing zu lesen, bemerkte ich, dass die Autorin das Buch selbst veröffentlicht hat. Das Cover, die Qualität des Lektorats und das Buch selbst sind auf höchstem Niveau. Ich ziehe den Hut!

    Das Buch und die Protagonistin entfalteten sich mir Seite um Seite und ließen mich nicht mehr los. Der Schreibstil ist so wunderbar flüssig, bildhaft und süchtigmachend, dass ich selbst jetzt, nachdem ich durch bin, immer wieder reinschaue und ein paar Absätze lese.

    Dora, die etwas naive junge Frau, die aus den strengen Konventionen ihres Elternhauses ausbricht, ist wirklich ein "Feger", wie es die Autorin in ihrem Nachwort treffend beschreibt. Ob ihr Leben genau so aufregend war, wie es im Buch steht, werden wir wohl nie erfahren. Aber falls es so war, hat es sich gelohnt. Es ist schier unglaublich, mit welchen Situationen Dora fertigwerden muss. Auch die Tatsache, dass es gerade mal rund 100 Jahre her ist, dass Frauen ohne einen Mann nicht (über-)leben konnten (es sei denn, sie wurden Lehrerin oder Nonne), wurde mir wieder mal bewusst.

    Das Buch beschreibt eine Zeit, die historisch vielleicht nicht so bekannt ist. Dennoch ist es interessant zu erfahren, wie der "Goldrausch" der damaligen Zeit wirkte und was er für Folgen hatte - vor allem für Frauen.

    Bleibt nur eine Frage offen: Wann kommt die Fortsetzung?

  5. Cover des Buches Eine Liebe in Prag (ISBN: 9783458360612)
    Jean-Michel Guenassia

    Eine Liebe in Prag

    (10)
    Aktuelle Rezension von: leselea

    Manche Autoren haben das Glück bzw. das Talent, mit ihrem Erstlingswerk Leser und Literaturbetrieb gleichermaßen zu begeistern. Der Roman wird dann auf diversen Long- und Shortlists verzeichnet, erhält vielleicht sogar einen der begehrten Preise und darf sich auf einschlägigen Plattformen über hervorragende Rezensionen freuen. Das zweite Buch des gleichen Autors kann dann nur mit besonderer Spannung erwartet werden: Erfolgt der Sprung vom literarischen Strohfeuer zum Dauerbrenner? Lassen sich thematische Schwerpunkte oder eine große Vielfalt im Inhalt ausmachen? Kristallisiert sich ein Stil heraus oder gibt es vom ersten zum zweiten Buch schon eine markante Entwicklung? Und vor allem: Kann das zweite Buch den hohen Erwartungen gerecht werden?

    Bei Jean-Michels Guenassias Roman Eine Liebe in Prag fällt das Urteil leider eindeutig aus: Kann es nicht! Guenassias erster Roman Der Club der unverbesserlichen Optimisten, 2009 mit dem Prix Goncourt des lycéens ausgezeichnet, hat Millionen Leser verzaubert – auch mich. Ich habe das Werk für seine eindringliche Atmosphäre, die historischen Bezüge, die Entwicklungsgeschichte und die nicht zu leugnende Spannung geliebt und zwar so sehr, dass es seitdem im Regal für die Lieblingsbücher sein Zuhause hat. Doch alles, was das Debüt hatte, geht dem zweiten Roman leider völlig ab: Die Sprache ist hölzern und steif, sodass sich keine Stimmung einstellen will; die Figuren bleiben unscharf und fremd, sodass ihr Schicksal mir egal bleibt; die Handlung ist ohne Ziel, ohne Spannung, sodass mich die Lektüre leider zum größten Teil langweilte.

    Dabei sind die Startbedingungen – wie so häufig – gut: Erzählt wird von Josef Kaplan, einem tschechischen Juden und Mediziner, der in den 1930er Jahren vor den Nazis erst nach Paris, dann nach Algier flieht, um schließlich nach dem Krieg wieder in seine Heimat zurückzukehren. Kaplan ist also eine Figur, die maßgeblich von den Zeitumständen des 20. Jahrhunderts betroffen ist – doch davon merkt man beim Lesen nichts. Das historische Weltgeschehen nimmt zwar seinen kontinuierlichen Lauf, ist aber nur oberflächlich mit den Figuren verbunden oder, schlimmer noch, wird in seiner Bedeutung erzählerisch nicht richtig eingefangen. Es wird trocken, beinahe nacherzählend und abhandelnd in die Geschichte eingespeist, man kann die Fakten aufnehmen und verstehen, aber man „lebt“ und „fühlt“ sie nicht mit den Figuren. Der Niederschlag des Prager Frühlings? Das Leben unter der tschechoslowakischen Geheimpolizei? Prinzipiell spannende Themen, die man aber hier achselzuckend hinnimmt, für schlimm erachtet und sie doch zwei Seiten später wieder vergessen hat.

    Überhaupt bleibt wenig haften von dieser Geschichte, was auch an der nicht vorhandenen Struktur liegt. Es gibt zwar immer wieder so etwas wie Kapitelanfänge oder klar voneinander getrennte Absätze, auch wird der Roman insgesamt in zwei große Teile unterteilt; doch diese Einteilung kommt einem willkürlich vor, nicht immer erschließen sich diese gesetzten Sinnabschnitte. Diese Fahrigkeit in Kombination mit der fehlenden inhaltlichen Dichte führt leider schnell zu der Frage, was man hier eigentlich liest und warum gerade diese Geschichte erzählt wird. Da hätte es sicherlich spannendere historische oder literarische Figuren gegeben, deren Lebensgeschichte man in den Mittelpunkt eines Romans hätte stellen können!

    Hin und wieder blitzt zwar das Erzählkönnen Guenassias auf, das ich in Der Club der unverbesserlichen Optimisten noch so bewundert habe. Zudem erweist sich überraschenderweise das Ende als sehr gelungen, umso mehr da intertextuelle Bezüge zum Debüt angedeutet werden. Insgesamt ist Eine Liebe in Prag aber das klassische enttäuschende Buch, das auf einen weltweiten Bestseller folgt. Um meine Niedergeschlagenheit zu verarbeiten, muss ich jetzt dringend Der Club der unverbesserlichen Optimisten noch einmal lesen!

  6. Cover des Buches Der Tod und die Liebe tanzen Tango (Kurzgeschichte, Liebe) (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 180) (ISBN: 9783960873365)
    Erkan Mete

    Der Tod und die Liebe tanzen Tango (Kurzgeschichte, Liebe) (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 180)

    (10)
    Aktuelle Rezension von: bibra88
    Klappentext:
    "Sie hasst ihren Job, denn ihre Erfolgsquote ist unbedeutend gering. Im Gegensatz zu Amor, der eigentlich nicht das ist, was man sich unter ihm vorstellt. Kurz bevor sie den schon längst überfälligen Depressionen verfällt, entscheidet sie sich etwas dagegen zu unternehmen. Sie will sich, und zwar nur sich, beweisen, dass sie es noch drauf hat. Und macht sich auf die Suche nach einer verkümmerten Seele und einem gebrochenen Herzen. Und trifft ihn: Den TOD. Der die höchste Erfolgsquote von allen hat. Und sie verspricht ihm, mit ihm einmal den Tango zu tanzen."

    Meine Meinung:
    Mir hat die Kurzgeschichte gut gefallen.
    Der Schreibstil war schön und die Geschichte hat sich angenehm und unkompliziert lesen lassen.
    Das Cover sieht toll aus und es passt gut zum Inhalt.
    Alles in allem eine traurige und schöne Geschichte. Ein Kauf lohnt sich.
  7. Cover des Buches Passion! (ISBN: 9783740712136)
    Sina Graßhof

    Passion!

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Booksareworldstotravel
    "Er spürte Fingernägel auf seiner Haut. Ein Schauer der Erregung durchfuhr seinen Körper. Sie löste sich von ihm. Er öffnete die Augen. Ihr nackter Oberkörper überraschte ihn. Blitzschnell schoss ein Warnsignal durch seine Gedanken, doch dieses offenherzige Angebot konnte er unmöglich ausschlagen. Er gab sich der Versuchung hin, tauchte ungestüm in ihre wollüstige Weiblichkeit ein und ließ den Liebeswahnsinn passieren..." (Auszug aus"Verbotene Leidenschaft") Das Buch Passion von Sina Graßhof entführt den Leser mit 14 Geschichten (in der neuen Auflage mit 20) in die Welt der Erotik. Auf 120 Seiten beschreibt die Autorin erotische Fantasien ,die der ein oder andere bestimmt schon hatte. Von Sex im Zug mit einem Fremden,einem Seitensprung im Büro , bis zu einer Beziehung mit einer. Transsexuellen ist im Buch alles gegeben. Meine Meinung Mir hat das Buch sehr gut gefallen ,denn es ließ sich leicht und flüssig lesen.Manche Geschichten fand ich unrealistisch ,aber in der Fantasie ist ja alles erlaubt. Meine persönliche Lieblingsgeschichte war "Dan" ,denn sie war einfach so gefühlvoll mit einer Prise Erotik,einfach perfekt. Das Cover Das Cover ist rot und in gelber Schrift steht der Titel "Passion!". Ich muss sagen eigentlich bin ich gar kein Fan von solch schlichten Cover ,aber dieses Mal finde ich es gut. Im Genre Erotik sind die Buchcover oftmals total "erotisch" gestartet ,was auch schön ist ,aber dieses Cover schränkt zum einen die Fantasie nicht ein und zum anderen lässt es nicht erahnen was dahinter steckt. Man kann dieses Buch also problemlos im Zug lesen ,was ich mir beispielsweise bei der Geschichte "Spielerei" gut vorstellen könnte ;)
  8. Cover des Buches Der Tangosänger (ISBN: 9783518458334)
    Tomás Eloy Martínez

    Der Tangosänger

    (2)
    Aktuelle Rezension von: BuchWolf

    "Unfaßlich" nennt der Klappentext Buenos Aires, die Hauptstadt Argentiniens. Unfaßlich erscheint auch Julio Martel, ein eigenartiger und scheuer Tangosänger, der mit seiner sagenhaften Stimme nicht nur die Ursprünge des Tangos in den Bordellen, sondern auch die Geschichte der Stadt ans Tageslicht bringt. Besessen von der schillernden, fiebrigen, teils bedrückenden und dabei immer bunten und lauten Hauptstadt Argentiniens, von den düsteren Kapiteln ihrer Geschichte und von Argentiniens Staatsdichter Jorge Luis Borges, irrt der Amerikaner Bruno Cadogan durch die Straßen von Buenos Aires, um einmal den Tangosänger Martel singen zu hören und das Geheimnis seiner unangekündigten Auftritte an geschichtsschwangeren Orten der Stadt zu ergründen.
    Vorbeiziehend an historischen Orten, wie dem Wasserpalast, den Schlachthöfen und dem Parque Chas greift das Buch verschiedene Facetten der jüngeren Geschichte auf: von der Prostitution, den Militärdiktaturen bis hin in die Gegenwart des Erzählers - der argentinischen Staatskrise im Dezember 2001.
    Zurückbleibt ein konfuses Bild einer Stadt und einer Kultur. Der Wunsch, einen echten Zugang zu finden, bleibt unerfüllt und irgendwie spürt man eine merkwürdige Verbundenheit mit dem Erzähler, wenn am Ende zu der Erkenntnis kommt: "Manchmal befand sich für mich das Labyrinth nicht in den Straßen und den Verwirrungen der Zeit, sondern im unerwarteten Verhalten der Menschen, die da lebten."

  9. Cover des Buches DUMONT Reise-Handbuch Reiseführer Argentinien (ISBN: 9783616016573)
    Juan Garff

    DUMONT Reise-Handbuch Reiseführer Argentinien

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Roswitha_Boehm

    Ob nun mitten rein ins Getümmel oder doch lieber urig-ländlich. Juan Garff nimmt den Leser mit auf eine beeindruckende Reise durch Argentinien. Für alle, die wirklich viel vom Land sehen wollen, hat der Autor bereits einige Rundreisen zusammengestellt, an denen sich der Tourist orientieren kann. Wer lieber selbst plant, findet aber auch einen guten Überblick. Sei es nun Bones Aires oder das Hinterland. Für jeden Geschmack - und jeden Geldbeutel - ist etwas dabei. Praktischerweise sind auch gleich Öffnungszeiten und Preise angegeben. So kann man sich bereits im Vorfeld überlegen, ob der Besuch eines Museums o.ä. in Frage kommt.  

    Neben den Informationen zu den einzelnen Städten und Abschnitten, gibt es noch einer ganzen Reihe allgemeiner nützlicher Information. Hier sind z.B. Verhaltensregeln aufgeführt und auch auf die Geschichte, sowie die politische Lage in Argentinien wird eingegangen. Einige, wenn auch verhältnismäßig wenige, Fotos runden die Texte ab. Ein herausnehmbarer Faltplan, am Ende des Buches, bietet einen Überblick für unterwegs. (Das Reisehandbuch ist alles andere als handlich oder gar leicht, daher ist es wohl eher zur Vorbereitung bzw. zum Nachschlagen, als zur Mitnahme im Rucksack geeignet.)

    Ein aktuelles und übersichtliches Reisehandbuch mit zahlreichen Tipps für alles, was man für eine Reise benötigt. Seien es nun Adressen von Hotels oder Sehenswürdigkeiten oder auch Straßenkarten oder kleine „Geheimtipps“. 

  10. Cover des Buches Der Weihnachtstango (ISBN: 9783957711908)
    Yannis Xanthoulis

    Der Weihnachtstango

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Petzipetra
    Ein Oberleurnant verliebt sich in die Gattin des Oberst.
    Genau aus diesem Grund lernt er für seine Traumfrau tanzen.
    Um ihr ganz nah sein zu können. Eine wirklich schöne Idee.
    Er muss es aber in nur 2 Abenden lernen, um seine Schönheit in seine Arme zu nehmen.

    Eine ganz nette Geschichte, wo leider zu viele Fragen offen bleiben.
    Zu wenig Spannung und Leidenschaft für mich.
  11. Cover des Buches Carlos Gardel (ISBN: 9783943143089)
    José Munoz

    Carlos Gardel

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Flamingo
    Mir hat diese graphic novel gar nicht gefallen. Sie war nicht gut gezeichnet und darunter leidet halt leider auch die erzählte Geschichte. Die Figuren sahen eher wie Aliens aus einem Horrorfilm aus. Sehr störend leider auch, dass teilweise ausschließlich Großbuchstaben verwendet wurden. ALL CAPS geht gar nicht. 
    Die grundsätzliche Geschichte, das Mythos Gardel, so zu erzählen, hätte schon interessant gemacht werden können. Aber die zeichnerische Umsetzung hier war nichts für mich.
  12. Cover des Buches Die ersten zwei Fälle für Ernestine und Anton: »Tod am Semmering» und »Tod an der Wien» (2in1-Bestseller-Bundle) (ISBN: 9783987073441)
    Beate Maly

    Die ersten zwei Fälle für Ernestine und Anton: »Tod am Semmering» und »Tod an der Wien» (2in1-Bestseller-Bundle)

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Chattys_Buecherblog

    Der historische Kriminalroman startet seinen Prolog im Herbst 1917, in dem das Land durch den ersten Weltkrieg beherrscht wurde.  Nationalstolz und die Rivalität der europäischen Großmächte dominierten das Weltgeschehen. 


    Dann erfolgt der Sprung ins Jahr 1922 und der Leser lernt Ernestine und Anton kennen. Man spürt direkt, dass sich die Autorin sehr viel Mühe mit der Ausarbeitung und Charakterisierung der Protagonisten gegeben hat, aber leider ist der Funkeln bei mir nicht übergesprungen. Ernestine erinnerte mich sehr an Miss Marple, vielleicht sogar ein bisschen zu sehr. Ihre altkluge Art ist zwar interessant, aber leider auch nicht besonders unterhaltsam. Anton zeigt sich sehr zurückhaltend, so dass auch hier wieder eine Parallele zu finden ist. 


    Das Setting wurde gut gewählt und auch hier ist erkennbar, dass die Autorin gut recherchiert hat. Näheres hierzu wird im Nachwort aufgeführt.


    Abschließend kann ich sagen, dass die Nachkriegszeit gut verknüpft wurde und über der gesamten Geschichte wie ein Damoklesschwert hing. Ich würde mir für die Nachfolgebände wünschen, dass die beiden Hauptprotagonisten ein Eigenleben entwickeln um mehr Sympathiepunkte erhalten.

  13. Cover des Buches Katzentango (ISBN: 9783741241697)
    Oliver Peetz

    Katzentango

    (13)
    Aktuelle Rezension von: JenniferSchmitz3

    "Jeder Täter war selber mal Opfer" - trifft nicht immer zu, in diesem Psychothriller jedoch zweifellos. Als Leser weiß man bis zum Schluss nicht, ob man Sympathie für die Hauptperson empfinden soll, oder nicht. Im einen Moment glaubt man, die Gedanken und Handlungen aufgrund der Vorgeschichte irgendwie verstehen zu können, während sie im nächsten Moment zutiefst verstörend wirken. Eine Geschichte, die durch den flüssigen Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist und gleichzeitig tief unter die Haut geht!  

  14. Cover des Buches Eiskalt tanzt der Tod (ISBN: 9783492062954)
    Susanne Mischke

    Eiskalt tanzt der Tod

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Birgit_K.

    Ein neuer Fall für Kommissar Völxen und sein Team

    Die in Hannover angesiedelte spannende Krimi-Reihe verfolge ich seit langem, da ich die niedersächsische Landeshauptstadt gut kenne und so oftmals, die in der Handlung vorkommen Örtlichkeiten direkt beim Lesen vor Augen habe.

    Durch den angenehmen Erzählstil der Autorin taucht man schnell ins Geschehen ein und für mich sind Völxen und Co. mittlerweile „alte Bekannte“, denen ich zuletzt in „Hättest Du geschwiegen“ begegnet bin.

    Achtung Spoiler

    Das mittlerweile 11. Buch der Reihe mit dem Titel „Eiskalt tanzt der Tod“ beginnt mit einem gruseligen Leichenfund auf einer Parkbank.

    Dann schwenkt die Szenerie ins Privatleben von Bodo Völxen, der sich „feingemacht“ hat, weil er seiner Frau zum Geburtstag einen Tango-Tanzkurs geschenkt hat, der allerdings seinem lädierten Rücken gar nicht guttut. Um seiner Frau aber nicht die Freude über dieses Geschenk zu vermiesen, beißt er die Zähne zusammen, um an der nächsten Tanzstunde teilzunehmen. Sie sind im Zooviertel angekommen, wo imposante Villen sich aneinanderreihen. In einem dieser schönen Gebäude befindet sich die Tanzschule, wo der charmante Tanzlehrer Aurelio Martínez den Tango-Kursus leitet. Doch irgendwie ist heute etwas anders, denn es steht eine betretend aussehende Menschenschar in der Einfahrt zur Villa. Kurze Zeit später wird aus dem Privatmann Bodo Völxen wieder der Hauptkommissar, der sein Team zur Villa beordert, denn gerade hat er die Leiche von Aurelio Martínez in Augenschein genommen, den man offenbar hinterrücks ermordet hat….

    Die Ermittlungen zum gewaltsamen Tod des Tanzlehrers führen weit in dessen Vergangenheit und werden durch eine Fragen aufwerfende Familiengeschichte verkompliziert. Im Verlauf weitet sich der Kriminalfall auf weitere Straftaten aus und auch der anfänglich erwähnte Leichenfund fügt sich auf tragische Weise ins Geschehen ein.

    Spoiler Ende

    Wer die Reihe kennt, weiß, dass sich das Team um Kommissar Völxen aus ganz besonderen Ermittlern, aber auch eigenwilligen Charakteren zusammensetzt. Mit viel Engagement, Ehrgeiz und kriminalistischem Gespür gelingt es ihnen auch diesmal, die Ermittlungen erfolgreich abschließen.

    Die Handlung wird spannend erzählt, ohne dass man die Auflösung erahnen kann, was schon immer ein großer Pluspunkt ist. Die Thematik gibt Einblick in menschliche Abgründe, was einem die Nackenhaare hochstehen lässt und zeigt Schicksale auf, die betroffen machen.

    Was aber diese Reihe ausmacht, ist die gelungene Kombination aus interessanten und spannenden Fällen und der augenzwinkernde Humor, der sich besonders im Zusammenspiel des Ermittler-Teams zeigt. Oftmals kann man schmunzeln, aber auch situationsbedingt herzlich lachen, sodass die angespannte Atmosphäre bei der Mordermittlung einen feinen Gegenpart bekommt, was gut passt.

    Ich habe dieses spannende und unterhaltsame Buch wieder genossen und mich ganz besonders über ein Bonmot gefreut: Ein Teammitglied macht in der Handlung einen kleinen Abstecher, um in einem Lokal in meiner Heimatstadt zu speisen. Herrlich!

  15. Cover des Buches Tango in Lissabon (ISBN: B0734VZ8ZX)
    Dirk Trost

    Tango in Lissabon

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch ist sehr emotional aber fesselnd geschrieben. Die ersten beiden Kapitel sind sehr traurig und stellen die Protagonisten auf 2 Ebenen vor. Karl das Muttersöhnchen das noch Zuhause bei Mama wohnt und nur Arbeit, Mama und seine Bücher kennt. Gefühle sind ihm ein Fremdwort. Franka das Gegenstück, kratzbürstig, steht mit beiden Beinen im Leben, lässt sich nix gefallen, hat einen festen Job. Wie durch Zufall treffen sie aufeinander und es ist wirklich eine ganz tolle Geschichte. Ich als Leserin hatte zu jeden Zeitpunkt das Gefühl ich stehe mitten in der Geschichte. Eine richtig schöne Geschichte die fesselt, emotional ist, wunderbar geschrieben, immer spannend. Was mir sehr gut gefallen hat waren die Details die wunderbar beschrieben wurden. Einmal was den Tango angeht und dann auch zu Lissabon. Nach dem Buch habe ich jetzt Lust auf Lissabon und auch auf Tango. Vielen Dank Dirk Trost für diesen einfühlsamen und wunderschönen Roman. Von mir 5 Sterne +

  16. Cover des Buches Dein. Für immer. (Liebesroman) (ISBN: 9781980942580)
    Emma Wagner

    Dein. Für immer. (Liebesroman)

    (79)
    Aktuelle Rezension von: Heidi0658

    Zum Inhalt: In der Vergangenheit wusste Clara nicht genau, was Sie vom Leben erwarten sollte. Doch Sie wusste, was Sie nicht wollte und das war Nino! Dieser stolze Nino mit den feurigen Augen und der Arroganz, welche Clara immer zur Weißglut brachte und Ihr bereits einmal das Herz gebrochen hatte! Doch das Schicksal hat andere Pläne und somit treffen Clara und Nino in Argentinien wieder aufeinander. Es knistert gewaltig zwischen den Beiden in dieser unruhigen Zeit, die es nicht besonders gut mit Ihnen meint. Jahre später in Deutschland: Ben ist genau Typ von Mann, um den Isabell normalerweise einen großen Bogen macht. Doch der tätowierte Frauenheld mit den dschungelgrünen Augen und dem verschmitzten Lächeln lässt Ihr jedoch keine andere Wahl und Sie verliert Ihr Herz schneller als Ihr lieb ist. Nur stellt sich für Isabell die Frage, warum Ihr Vater sich gegen diese Beziehung stellt. Doch auf einmal überschlagen sich die Ereignisse und ein Familiengeheimnis scheint sich Isabell und Ben in den Weg zustellen. Meine Meinung: Das Buch-Cover gefällt mir sehr gut, obwohl mich der Wechsel etwas irritiert hat. Ich fand das ursprüngliche Cover auch sehr ansprechend. Zur Story möchte ich sagen, dass mich diese sehr angesprochen hat. Sie beinhaltet Spannung und ausreichend Emotionen. Die Autorin hat die Protagonisten gut in Szene gesetzt, unabhängig davon, ob sich das Geschehen in der Zukunft oder Vergangenheit abgespielt hat. Es war für mich sehr angenehm der Geschichte und dem Geschehen zu folgen. Für dieses Geschenk danke ich der Autorin aus vollem Herzen.

  17. Cover des Buches Wicked Deal: Traust du dich? (ISBN: B07SL5489S)
    C. R. Scott

    Wicked Deal: Traust du dich?

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Paige steht kurz vor ihrer Abschlussprüfung an der Tanzakademie. Sie hat einen passenden Tanzpartner für ihre Abschlussprüfung. Doch wie es nun Mal so ist. Passiert das was nicht passieren darf. Ihr Tanzpartner Rick verletzt sich das Bein und fällt für mehrere Tage aus. Für Paige ist dies eine Katastrophe. Was soll sie nur tun? Wo kriegt sie jetzt einen Tanzpartner her der zu ihr passt. Und vorallem alle Tänze beherrscht? Doch das Schicksal lässt sie nicht im Stich. Den unerwartet findet sie genau diesen Mann im besten Freund ihres Bruders. Doch wie soll sie sich ihm öffnen? Immerhin ist er so unnahbar und durch seine ganze Art fand Paige Harper immer schon sehr respekteinflößend. Und ausgerechnet er soll ihr helfen? Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen und beschließt Harper nach einem heißen Tango einfach zu fragen. Als er zusagt verlangt er jedoch eine kleine Gegenleistung von Paige. Die er ihr jedoch erst nach bestandener Prüfung  mitteilen wird. Soll sich Paige wirklich darauf einlassen?

    Fazit.: Leider viel zu kurz und die Handlung ist ein bissal arg schnell. Man bekommt leider nicht so mit wie die beiden sich entwickeln. Wo sie sich doch am Anfang nicht wirklich grün sind. Vorallem Paige die Harper eher auf Abstand hält weil sie so ein klein wenig Angst vor ihm hat. Und plötzlich nicht mehr wirklich? Da hätte ich es schöner gefunden mehr über die Entwicklung von den beiden zu lesen. Dies ist aber mein einzigster Kritikpunkt an der ganzen Geschichte. Ansonsten ist diese Liebesgeschichte sehr schön. Es macht einfach Spass Bücher von C.R.Scott zu lesen. Und es geht auch gleich weiter mit Büchern von ihr. Man schließt wirklich all die Charaktere sofort ins Herz und fiebert regelrecht mit. Was ich persönlich sehr schön finde. Den so hat die Autorin definitiv es wieder geschafft mich in ihr Buch zu entführen.

  18. Cover des Buches Feinde mit gewissen Vorzügen (ISBN: 9783646601084)
    Amelie Murmann

    Feinde mit gewissen Vorzügen

    (125)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Die bittersweet-Kurzgeschichten, die ich bisher gelesen habe (Summer Boys, Just Friends, Wir sehen uns GESTERN), haben mir immer gut gefallen und sind perfekt dafür geeignet, einfach mal zwischendrin gelesen zu werden, wenn man mal gerade nicht so viel Zeit hat oder nach etwas schwerer Lesekost wieder runterkommen möchte. "Feinde mit gewissen Vorzügen" hat mich vom Klappentext her auch sofort angesprochen, da ich ein großer Enemies to Lovers-Fan bin. Er verspricht auch nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, denn "Summer Boys" und "Wir sehen uns GESTERN" bleiben immer noch meine Highlights aus der Kurzgeschichten-Reihe.

    Die Handlung bleibt relativ oberflächlich und vorhersehbar - etwas anderes habe ich auch nicht wirklich erwartet, denn bei 70 Seiten hat man als Autor schließlich nicht so viele Möglichkeiten. Die Figuren sind sympathisch und authentisch, auch wenn man nur das Nötigste über sie erfährt, und die Dialoge sind unterhaltsam, auch wenn mir noch eine Prise Humor gefehlt hat, um mich wirklich mal zum Grinsen zu bringen.

    Die Liebesgeschichte ist, wie bereits erwähnt, eine Hassliebe-Geschichte. Der Hass ist zugegebenermaßen doch recht dezent und äußert sich hauptsächlich in ständigen Streitereien zwischen den beiden Protagonisten - also ganz typisches Balzgehabe im Rahmen der Pubertät. Ein wenig hätte ich mir gewünscht, dass die Gefühle noch etwas spürbarer gemacht worden wären - damit man als Leser wirklich mitfiebert und vielleicht sogar Schmetterlinge im Bauch spürt. Das war hier doch etwas zu oberflächlich, um richtig mitzureißen, auch wenn es nichtsdestotrotz Unterhaltungswert hatte.

    Da mich keine der anderen verbleibenden bittersweet-Kurzgeschichten vom Klappentext anspricht, war dies eventuell mein letzter Ausflug in die Reihe - "Feinde mit gewissen Vorzügen" kann ich aber als kleinen Snack für zwischendurch trotz kleinerer und größerer Kritikpunkte durchaus empfehlen, wenn man seine Erwartungen anpasst.

    Fazit

    Eine ganz süße Kurzgeschichte, die man mal zwischendurch lesen kann, um etwas abzuschalten. Ein Highlight ist es wegen fehlender Schmetterlinge im Bauch und fehlendem Dauergrinsen leider nicht, aber Zeitverschwendung ist es auch nicht. Andere Kurzgeschichten der Reihe haben mir aber besser gefallen. 3 Sterne gibt es von mir.

  19. Cover des Buches Väterland (ISBN: 9783803133236)
    Martin Caparrós

    Väterland

    (4)
    Aktuelle Rezension von: solveig

    Eigentlich ist Andrés Rivarola nur einer von vielen arbeitslosen Einwohnern in Buenos Aires, der in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von der Hand in den Mund lebt. Sein Alltag besteht aus Treffen mit Bekannten in Bars, der Hoffnung auf ein Leben mit der schönen Rusita und dem Plan, mit einem selbst geschriebenen Tango Geld zu verdienen. Als er von einem zwielichtigen Fleischhändler den bezahlten Auftrag bekommt, den berühmten Fußballspieler Bernabé Ferreyra zu seinem Verein zurückzuholen, sieht er sich plötzlich in dubiose Machenschaften verstrickt und, gemeinsam mit Rusita, mit den Details eines Mordes konfrontiert, die eigentlich verschleiert bleiben sollten.

    Mit diesem Mord an der jungen Mercedes und seiner Aufklärung durch die Polizei beleuchtet Caparrós die Chancenungleichheit, Korruption und die Willkür, die in dieser Zeit den Schmelztiegel zahlreicher Nationen, Argentinien, beherrschen. Aus dem Blickwinkel seines Protagonisten Rivarola lässt der Autor sehr eindrücklich das farbenfrohe, laute Leben in Buenos Aires im Jahr 1933 vor den Lesern erstehen. Politische und kulturelle Hintergründe sind akribisch recherchiert und geben eine markante historische Kulisse, in welche das Mordereignis eingebettet ist.

    Der Schreibstil Martín Caparrós´ entspricht in seiner Ruhe dem Fatalismus Rivarolas und nutzt den Hang zur Ironie des Antihelden. Selbst wenn europäischen Lesern vielleicht manche  im Roman auftauchende gesellschaftliche Anspielung verborgen bleibt  -  „Väterland" ist das  brillante Gemälde einer Epoche Südamerikas, die auch heute noch nicht verschwunden scheint.   

  20. Cover des Buches Lost in Tango (ISBN: 9783958437845)
    Klaus Hympendahl

    Lost in Tango

    (2)
    Aktuelle Rezension von: bag

    Eigentlich wollte ich viel weniger: Einen schönen Bildband mit schwelgerischen Aufnahmen von Tango-Paaren. Milonga-Atmosphäre aus Buenos Aires, ein Tässchen Friesentee und dann der eigenen Tango-Stunde entgegenträumen.  „Lost in Tango“ von den Hympendahls ist mehr: Klaus Hympendahl liebte den Tango, liebte die Musik und die fragile Verbindung zwischen den Tanzenden, die entstehen kann – wenn man alles richtig macht oder es schafft, beim Tanz nicht über richtig und falsch nachzudenken. „Lost in Tango“ basiert auf seinem Text, der zwischen kundigem Essay und  einer arglos-jungenhaften Liebeserklärung an die Musik und den Tanz changiert.

    Dazu hat sein Sohn, der Fotokünstler Philipp Hympendahl, Tangopaare und Tango-Schauplätze porträtiert. Seine Bilder erfassen eine Welt, in der sich Mann und Frau umarmen, gemeinsam dem Weg folgen, den die Musik ihnen vorgibt: Die Passion der Paare, die Milonga-Schauplätze als Licht- und Schattenlandschaften – Philipp Hympendahl hat eine Bildsprache entwickelt, mit der er die Tango-Seligkeit seines Vaters sichtbar macht.

    Viele der Tanzenden sind ältere Menschen – wie auch Phillip Hympendahls Vater. Der Fotograf hat seinen Vater zu den Milongas und Tanzschulen in Buenos Aires zuerst ein wenig widerwillig begleitet, konnte sich dann aber doch – so schreibt er es in seinem eigenen Textbeitrag – auf das „Abenteuer Tango“ einlassen. Klaus Hympendahl hat die Veröffentlichung seines Buches nicht mehr erlebt, er verstarb während seiner letzten Reise in die Hauptstadt des Tangos. Phillip Hympendahl musste das Vater-Sohn-Projekt allein zum Abschluss bringen. Gelungen ist eine Hommage an den Tanz und eine Ermutigung, das Wagnis Tango einzugehen und sich zu verlieren…

  21. Cover des Buches Carls Tango (ISBN: 9783960870111)
    Monika Detering

    Carls Tango

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Ich finde diese Geschichte eher mittelmäßig. Sie ist traurig gehalten und teilweise auch ein wenig kitschig sowie von meiner Meinung nach übertriebenen Illusionen durchzogen. Ein bisschen interessant geschrieben, jedoch inhaltlich konnte sie mich leider nicht komplett überzeugen. Teilweise musste ich sogar arg aufpassen, dass ich nicht gedanklich vom Geschichtenthema abschweife.

  22. Cover des Buches Die Tangospielerin (ISBN: 9783596033393)
    Carolina De Robertis

    Die Tangospielerin

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Simoma
    “Ihr könnt ruhig über uns lachen, aber wir sind nicht bei euch, wo ihr uns verspottet. Nein - wir sind hier oben in einer völlig anderen Welt, die wir Bühne nennen.” Seite 307 und 308 ................................................................................................................................................... Nach einer fernhochzeit will leda endlich zu ihrem Mann Dante nach Argentinien ziehen doch dort angekommen muss sie mit schrecken erfahren, das Dante umgekommen ist. Nachdem sie der Wohngemeinschaft, bei der Dante gewohnt hat, beigetreten ist und dort Näherin wird, entdeckt sie den Tango. Es ist eine Musik, die ausschliesslich Männern erlaubt ist zu spielen. Als Mann verkleidet und unter dem Namen ihres toten Mannes schliesst sie sich einer Tangogruppe an. Da begegnet sie ihrer grossen Liebe. ...................................................................................................................................................... Das Buch hat mir gefallen, weil es sehr eindrucksvoll geschrieben ist. Dante/ Leda ist eine spannende Frau mit starkem Charakter, die sich durchsetzt und ihren Traum lebt.
  23. Cover des Buches Drei tödliche Kugeln (ISBN: 9783958130586)
    Sibyl Quinke

    Drei tödliche Kugeln

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    In der Remigius Apotheke wird der ermordete Chef gefunden. Wer hatte ein Motiv, den Mann zu erschießen? Die Kommissare Dick und Bresniak fangen an zu ermitteln. Mitten drin mit dabei, die Praktikantin Louisa. Doch der Apotheker wird nicht die einzige seltsame Leiche sein.

    Selbst in Dortmund taucht ein Toter auf, der mit den beiden Leichen aus Wuppertal in Verbindung steht. So müssen die beiden Kriminalisten auch noch mit einem anderen Revier zusammenarbeiten.

    Die Tatwaffe ist auch recht schnell gefunden. Doch ihr Besitzer sitzt seit Jahren im Knast und kann die Taten nicht vollzogen haben. Wer ist der Täter und warum wurden die drei unterschiedlichen Männer ermordet?

    „Drei tödliche Kugeln“ ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Sibyl Quinke.

    Der Fall ist flott und humorvoll geschrieben. Das Buch lässt sich wirklich schnell und super lesen. Gerade durch die kurzen Kapitel kann man kaum noch aufhören zu lesen.

    Dick und Bresniak sind wirklich zwei sympathische Typen. Ihr Humor und ihre Art hat mir richtig gut gefallen. Auch die anderen Kollegen waren bombe.

    Der Fall selbst war spannend. Wobei ich ab dem Fitnessstudio wusste, was Sache ist. Das hat mir soweit aber nichts ausgemacht, ich fand den eigentlichen Fall richtig gut.

    Was mich wirklich störte waren zwei Sachen. Zum einen die Praktikantin Louisa. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass im Morddezernat eine Praktikantin herum lungert, die zum einen ihre Klappe so groß aufreißt und zum anderen macht, was Louisa in dem Roman macht. Vielleicht wäre es besser gewesen, aus der Praktikantin eine Anwärterin zu machen. Dann wäre das Ganze eventuell etwas glaubwürdiger herüber gekommen. Mein Ding war sie wirklich nicht und ich hätte sehr gut auf die Dame verzichten können.

    Zum anderen gingen mir die Zwischenkapitel gehörig auf die Nerven. Schön, wenn die Parteien in ihrer Freizeit gerne Tango tanzen gehen. In dem Buch hatte dies nicht wirklich etwas zu suchen. Irgendwann habe ich auch angefangen, die Seiten zu überspringen. Ich weiß nicht, warum es im Moment so Mode ist, so viel Unnötiges an Privatleben in einem Krimi zu verwurschteln, anstatt den Fall richtig schön auszuarbeiten.

    Auch Kapitel 54 ist für mich das typische einfache Ende eines Falles. Das hätte man getrost weg lassen können, dann wäre das Buch wesentlich besser geworden. Diese Einfachheit findet man leider auch viel zu häufig am Ende in Krimis. Vor allem stellt sich mir dann auch noch die Frage, wie hat er das hier am Schluss fertig gebracht?

    So hat dann auch das Titelbild des Krimis nichts mit dem Fall zu tun, sondern lediglich mit dem Privatleben der Personen. Auch da hätte ich mir ein passenderes Bild gewünscht.

    Der Krimi wäre eigentlich ein typischer Kandidat für 3 Sterne. Mir haben jedoch die Ermittler, bis auf Louisa, so gut gefallen und der Fall an sich war auch nicht schlecht, dass ich hier doch noch die 4 Sterne vergeben werde. Vor allem hat mir auch die Zusammenarbeit mit einem anderen Dezernat gut gefallen. Daher werte ich hier besser, als für mich sonst üblich. 
  24. Cover des Buches Die Verschwundenen vom Gare d’Austerlitz (ISBN: 9783746934471)
    Ulrike Dömkes

    Die Verschwundenen vom Gare d’Austerlitz

    (5)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Eduard, der ruhige besonnene Bäcker kommt so richtig in Schwung, als er von seinen Kollegen einen Gutschein für einen Tango-Kurs zum Geburtstag erhält.

     

    Sein Leben ändert sich Tag für Tag zum Positiven. Er sprüht vor Energie, überzeugt sogar seine Familie mit der Eröffnung eines Tanzcafes. Wäre da nicht die geheimnisvolle Frau, die Eduard in der Pariser Metro regelmäßig den Kopf verdreht.

    Der Tango bringt ihm neue Freundschaften, aber auch diese gnadenlose Sehnsucht nach dieser unbekannten Frau in der Metro.

     

    Die Unbekannte zieht ihn magisch in ihren Bann. Umspielt von klassischer Tangomusik beginnt für Eduard ein inneres Zerwürfnis.

     

    Als Sadie, die junge Studentin, eines Abends auf dem Metrogleis ein altes Tagebuch findet, ahnt sie noch nicht, dass die Geschichte Eduards auch ihr Leben gewaltig verändern wird.

     

    Sadie begibt sich auf die Suche nach Eduard und damit auch in die Welt des Tangos, der wahren Liebe und einem ihr so ganz unbekannten Paris.

     

    Der Roman von Ulrike Dömkes macht einem tatsächlich Lust auf ein bisschen mehr Musik und Spontanität im Leben. In Sadies geschaffenen „Ermittlerteam“ rund um Eduard und der mysteriösen Tangotänzerin findet man sich selbst wieder und hofft natürlich auf ein logisches und klares Ende.

     

    Dömkes jedoch verblüfft mit ständigen Wechseln und lässt den Leser dieses übermächtig erscheinende Paris von einer ganz andern Seite betrachten.

     

    Es macht mir die Pariser ein klein wenig sympathischer als sie es mir bisher waren.

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