Bücher mit dem Tag "tanja heitmann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tanja heitmann" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Morgenrot (ISBN: 9783453532809)
    Tanja Heitmann

    Morgenrot

     (766)
    Aktuelle Rezension von: AsnTyarca

    Das Buch habe ich durchgelesen, allerdings das letzte Drittel überflogen, da ich keinen Wert für mich darin erkannt habe, es wirklich zu Ende zu lesen. Ich möchte in dieser Bewertung ein bestimmtes Problem ansprechen, dass mich besonders gestört hat. Ganz ehrlich, ich liebe Fantasy-Romanceromane, aber bei diesem Buch habe ich das Verhalten der Charaktere schließlich nicht mehr ertragen. Es hat mich erschreckt, festzustellen, dass ich diese sexistischen Handlungen in der Vergangenheit einfach nicht wahrgenommen habe.

    Das ist der größte Kritikpunkt, den ich anzubringen habe, allerdings ist er meiner Meinung nach verherrend. Die Protagonisten Lea lässt alles mögliche mit sich machen, obwohl das Verhalten von Adam übergriffig ist und niemand so ewas zulassen sollte. Als sie sich über sein Vehalten, dann doch tatsächlich eines Abends büskiert (und da habe ich mich erst gefreut, dass sie das Problem endlich anspricht) und auch ernsthaft wütend wird und Adam rauswirft, wird im nächten Absatz tatsächlich beschrieben, wie Adam sich über ihren Wutausbrauch freut und lacht, weil sie so lebhaft sei. Für mich ein riesen Problem, denn die Frau wird in keinster Weise ernst genommen.

    Lea kann sich Adam nie entziehen und wirft ihre zuvor gefassten Grenzen, doch immer wieder über den Haufen. 

    Im Grunde ist es ja nicht unbedingt schlecht, wenn auch über solche Art Beziehungen geschrieben wird. Aber es passiert zu Hauf, und wird vom Autor oft in kein kritisches Licht gerückt. So auch hier nicht. Wir Frauen, bekommen ein vollkommen flasches Bild vermittelt. Dabei ist es so wichtig zu wissen, wo ein Mensch seine Grenzen ziehen muss und es nicht mehr in Ordnung ist. Und das ganze auch nicht durch Liebestrunkenheit zu rechtfertigen ist.

    Ich hatte gehofft, die Charakere unterlaufen noch einer Entwicklung, doch leider fand diese nicht statt.So verbleiben die Charaktere, in ihrem Ausgagsstadium, ein schwaches, naives Mädchen und ein Macht- und Kontrolle demonstrierender Dämon. 



  2. Cover des Buches Wintermond (ISBN: 9783453533639)
    Tanja Heitmann

    Wintermond

     (240)
    Aktuelle Rezension von: ArdentlyReader

    Eine Bewertung sollte man ja bekanntlich mit etwas positives beginnen, also werde ich das auch tun. Mir haben wirklich alle Hauptcharaktere gefallen, bis auf einige kleine Ausnahmefälle aber bin mir 100% sicher das diese Charaktere nur da waren um gehasst zu werden. Was mir besondern an der Geschichte von David und Meta gefallen hat , ist das die beiden ihr Leben, durch ihre liebe, positiv geändert haben. Beide haben einfach ihr leben so hingenommen ohne etwas daran zu ändern weil warum etwas ändern das irgendwie noch funktioniert? Erst nachdem sie sich begegnet sind ist beiden klar geworden das es so nicht weitergeht und das sie ein leben führen das sie nicht wollen.


    Nun leider zu etwas was mich extrem stört und nicht nur an Wintermond...

    Nehmen wir zb Bella Swan als Beispiel. Ein Unschaubarer Mensch mit geheimen Fähigkeiten die einen Kampf, der wegen ihres geliebten erst zustande gekommen ist, zum Teil beeinflusst und auch eine wichtige Rolle spielt. 

    Meta hat die selbe Rolle irgendwie. Sie hat auch eine geheime Fähigkeit die wie aus dem Nichts auftaucht und so OP ist das ich mir die ganze Zeit dachte : dein ernst? Ich wünschte die Autorin hätte Meta nicht einfach stumpf diese Fähigkeit gegeben ohne sie ausführlicher zu erklären und sowas kam nicht nur in Twilight und Wintermond vor sondern auch bei vielen anderen Büchern die ich gelesen habe. Macht mir allgemein nichts aus aber ich will einfach wissen was der Ursprung dieser Macht ist .

    Das Buch hat mir trotzdem sehr gefallen und ich kam sehr schnell voran. Habe 4 Tage gebraucht obwohl man das Buch locker an 1-2 Tagen durchlesen kann aber ich wollte es nicht zu schnell beenden. 

    Werde mir weitere Bücher der Autorin kaufen und bin gespannt wie ich diese finden werde. :)

  3. Cover des Buches Traumsplitter (ISBN: 9783453534162)
    Tanja Heitmann

    Traumsplitter

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Inhalt: In flirrend heißen Sommernächten beginnt die junge Ella von Gabriel zu träumen. Vom ersten Moment an fühlte sie sich von dem umwerfend charmanten Mann, der plötzlich vor ihrer Tür stand, wie magisch angezogen. Doch dann entdeckt Ella, dass Gabriel tatsächlich den Weg in ihre Träume kennt. Eine gefährliche Gabe mit einem hohen Preis, der sie beide in den Abgrund stürzen könnte. 

    Die Autorin hat mit diesem Buch etwas in mir berührt das es einfach liebt zu träumen. Am liebsten wäre ich mit Ella - unsere Protagonistin - einfach so davongeflogen.

  4. Cover des Buches TIAMAT - Liebe zwischen den Welten (ISBN: 9783570309230)
    Tanja Heitmann

    TIAMAT - Liebe zwischen den Welten

     (82)
    Aktuelle Rezension von: blauerose1
    Tanja Heitmann – Tiamat

    Anouk lebt in „Himmelshoch“, einem alten Herrenhaus, in dessen Keller ein furchteinflößender Maelstrom seine Runden dreht. Sowohl ihr Vater als auch der eigensinnige Sander gehören dem Wächterzirkel an, der die Welt vor diesem beschützt. Anouk ahnt nicht, dass Sander – den sie als ihren Bruder ausgibt – ein viel größeres Geheimnis wahrt…… Als Sander sie küsst, erfährt Anouk von seiner heimlichen Liebe zu ihr – und von der gefährlichen Welt hinter dem Maelstrom. Doch der Wächterzirkel droht zu versagen und wenn Sander und Anouk sich nicht trennen, verschlingt der Maelstrom alles. (Quelle: Buchrücken)

    Meine Meinung: Im Laden hat mich das Cover sofort angesprochen und auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend, also kaufte ich mir das Taschenbuch. Nach einem sehr spannenden Einstieg ging es ein Weilchen nicht so aufregend weiter. Es war zwar „nett“ zu lesen, aber irgendwas fehlte mir zwischendurch. Im letzten Drittel jedoch wurde es wieder spannend. Es war schön zu lesen, wie Anouk und Sander ihre Liebe zu einander fanden und auch darum kämpfen wollten. Es wurden einige Geheimnisse gelüftet und zum Schluss gab es dann doch noch eine gute Wendung, die traurig war, aber trotzdem schön. Ein schöner Jugendroman, den ich gerne weiterempfehle!
  5. Cover des Buches Nebelsilber (ISBN: 9783570161210)
    Tanja Heitmann

    Nebelsilber

     (58)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    Meine Meinung

    Edie Klaws zieht mit ihrem Vater nach Wasserruh, wo sie ein altes verlassenes Haus besitzen. Edie hat ein Geheimnis, eine besonderes Gabe. Diese übersinnliche Fähigkeit ist tief mit Wasserruh verbunden. Was es damit auf sich hat werden wir noch rausfinden. Auch der vor 10 Jahren verschwundene Silas Sterner hat eine Fähigkeit. Wurden sie ihm zum Verhängnis vor all den Jahren oder warum verschwand er so plötzlich in einer Nacht und Nebelaktion? Mit Silas Rückkehr gerät der Ort in Aufruhr und aus den Tiefen Wasserruhs taucht eine uralte Macht auf.


    Die Geschichte hat mich total überrascht. Nie hätte ich mit der Wendung der Geschehnissen gerechnet. Das uralte Böse in diesem Buch hat mich wahnsinnig interessiert. Vorher habe ich noch kein Buch gelesen, welches sich mit diesem Wesen aus alten Sagen beschäftigt. Klasse! Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, diese steht aber nicht im Vordergrund und ebendieses gefällt mir besonders gut.


    Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Gegend, die in Deutschland liegt, die Gefühle und alles drum und dran sehr schön geht aber nicht zu sehr in Detail. In dem ersten Drittel zieht sich die Geschichte etwas und auch während der Story gibt es ein paar Stellen in denen sich alles etwas hin zieht.


    Die Charaktere sind alle individuell und authentisch ausgearbeitet. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren können gut kennen gelernt werden. 


    Fazit


    Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen! Die Idee der Geschichte und die Umsetzung konnten richtig bei mir punkten. Auch die Charaktere gefielen mir sofort. Für die Langen in der Handlung gibt es ein paar Punkte Abzug, aber Alles in Allem eine große Empfehlung!


  6. Cover des Buches Das Geheimnis des Walfischknochens (ISBN: 9783764504625)
    Tanja Heitmann

    Das Geheimnis des Walfischknochens

     (49)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    Beekensiel an der Nordsee, 1939. Der elfjährige Arjen lernt in den Dünen den Ausreißer Ruben kennen, der abenteuerliche Geschichten von einem Walfischknochen erzählt. Dieser soll Schicksale bestimmen können … Es ist der Beginn einer einzigartigen Freundschaft – bis ein Sommertag alles verändert.
    Jahrzehnte später reist Greta Rosenboom mit ihrem Großvater auf die Insel seiner Kindheit. Sie ahnt nicht, dass die windumtosten Strände Beekensiels eine alte Schuld bergen – und ein Geheimnis, das auch ihr Leben verändern wird …
    (Quelle: Klappentext)

    Meine Meinung

    Arjen und Ruben lernen sich 1939 auf Beekensiel kennen und werden beste Freunde – bis Ruben die Insel verlassen muss. 1946 sehen sie sich wieder, auf der Insel. Die Freundschaft ist geblieben, auch wenn sie in den vergangenen Jahren keinen Kontakt hatten.
    Greta trennt sich von ihrem Partner und kommt nach Jahren wieder zurück in die alte Heimat, in der der Opa seinen Geburtstag feiert. Greta hat eine Idee und schenkt ihm gemeinsame Zeit. Die beiden starten kurze Zeit später zu einer Rundreise zu Orten, die eine wichtige Rolle in Arjens früheren Leben gespielt haben.
    Der Weg führt sie nach Beekensiel, wo er auf alte Bekannte und deren Nachfahren trifft – und Greta auf eine neue Liebe.

    Greta war mir vom ersten Augenblick an sehr suspekt – ich wurde einfach nicht mit ihr warm. Natürlich ist es ihr gutes Recht mit ihrem Partner Schluss zu machen, weil er sie bezüglich des Ziel seines Unternehmens betrogen hat, aber das ist der einzige Grund? Da muss noch mehr im Argen liegen…aber ich mochte den Herren sowieso nicht. Sein Besuch auf Beekensiel und seine Art und Weise wie er Greta behandelt sprechen eine deutliche Sprache. Was für ein Drama – auch bezogen auf die Mutter-Tochter-Beziehung oder die Bindung zur Schwester, alles hoch dramatisch. Ich fand es zu gekünstelt und übertrieben. Die neue Liebe im Form von Mattes fand ich zu Beginn noch recht nett, aber nach und nach wurde sie zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte – zu viel des Guten. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Weniger Greta, mehr Arjen. Das hätte ich mir gewünscht, denn er scheint ein ganz lieber Mensch zu sein, der auf seine letzen Tage noch was erleben und mit seiner Vergangenheit abschließen möchte. Leider wird er mit seiner Geschichte zu sehr ins Abseits gedrängt.
    Alle anderen Nebencharaktere, seien es Mattes, Trude oder die Mutter von Greta, blieben mit zu farblos und oberflächlich. Bei einer Familiengeschichte erwarte ich mehr Tiefgang und Hintergrundwissen zu den einzelnen Charakteren.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, sodass man die Geschichte zügig lesen könnte – wenn es nicht den ermüdenen Erzählstil geben würde. Ich war mehrfach kurz davor das Buch abzubrechen, weil ich einfach keinen Sinn mehr im Weiterlesen sah. Warum ich mich doch durchs Buch gequält habe? Ich weiß es nicht, vielleicht hatte ich Hoffnung auf Besserung?

    Normalerweise bin ein großer Fan von Bücher, die auf zwei Zeitebenen spielen und zusätzlich noch eine Familiengeschichte behandeln – das war auch der Grund, warum ich „Das Geheimnis des Walfischknochens“ bei Thalia im Sale gekauft habe. Zum Glück im Sale, hätte ich den regulären Preis von 19,99€ bezahlt, wäre ich noch stärker enttäuscht gewesen. Aber nicht nur der Inhalt, sondern auch das wunderschöne Cover und die Innengestaltung im Stil eines Stammbaumes konnten mich vollkommen begeistern.
    Nur leider haperte es am Inhalt, der mich leider nicht fesseln konnte.
    An und für sich war die Geschichte von Arjen und Ruben wirklich gut und ich habe die Ausschnitte gerne gelesen, aber es gab für mich keinen glaubhaften Bezug zum Jetzt. Gegen Ende des Buches erfahren wir ein wichtiges Detail, aber das wirkte gestellt und als ob die Autorin keine bessere Idee gehabt hat. Die Geschichte um den Walfischknochen fand ich allerdings sehr langweilig – die Geschichte hätte sie eigentlich nicht gebraucht.
    Die Geschichte, die in der Gegenwart spielt, was nur in Ansätzen lesenswert. Viele Nebengeschichten wirkten wie Füllstoff um Seiten zu füllen. Die Liebesgeschichte um Greta nimmt für meinen Geschmack zu viel Platz ein und die neue Liebe der Mutter wird mit einem Nebensatz abgehandelt. Auch die Beziehung der Schwester hätte man mehr in den Mittelpunkt rücken können. Eine wirkliche Familiengeschichte ist diese Buch leider nicht für mich – viel zu viel Gegenwart und zuwenig Vergangenheit.
    Mein Hauptgrund für den dritten Stern war die Landschaftsbeschreibung von der Insel und dem Land Schleswig-Holstein. Ich bin selbst eine gebürtige Schleswig-Holsteinerin – lebe auch noch hier – und habe mich in den beschriebenen Landschaften sofort Zuhause gefühlt.

    Leider keine Kaufempfehlung. Lesenwert, wenn man es in der Bücherei entdeckt und nicht selbst kaufen muss. Es gibt andere Bücher, die man lieber kaufen sollte.

     Sterne

  7. Cover des Buches Traumsplitter (ISBN: 9783837109993)
    Tanja Heitmann

    Traumsplitter

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Jennyfee88

    Dieses Buch bzw Hörbuch hat mir gar nicht gefallen! Die Handlung ist total undurchsichtig. Am liebsten hätte ich keine Sterne vergeben. Selten so einen Flop gelesen..Ich habe es abgebrochen, da es nicht mehr auszuhalten war. 

  8. Cover des Buches Frostzauber (ISBN: 9783499216640)
    Tanja Heitmann

    Frostzauber

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, "Frostzauber- Magische Liebesgeschichten", von der Autorin Tanja Heitmann, beinhaltet Kurzgeschichten von verschiedenen Autorinnen.
    Die Anthologie handelt von Liebe, Fabelwesen, Magie und Zeitreisen. Die Geschichten spielen alle in der kalten Jahreszeit.


    Das Buch ist in sechs Kapiteln unterteilt. Jedes Kapitel beinhaltet eine Kurzgeschichte. Diese sind in der Erzählperspektive geschrieben.

    Mein Fazit:
    Ich fand die unterschiedlichen Schauplätze der Geschichten sehr spannend. Vorallem die Sage aus dem Spreewald habe ich sehr gerne verfolgt, da dieser bei mir in der Nähe liegt. Auch die Leuchtturmstory fand ich sehr ansprechend. Hier hätte ich sehr gerne noch weiter gelesen. Alle Geschichten waren sehr vielseitig und abwechslungsreich in ihrer Thematik.
    Ein schönes Buch für zwischendurch. Mir fehlten leider etwas mehr Informationen oder längere Enden, dies liegt jedoch an der Geschichtenform.


  9. Cover des Buches Nachtglanz (ISBN: 9783453534025)
    Tanja Heitmann

    Nachtglanz

     (82)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek
    Ich weiß nicht, wann ich dieses Buch gekauft habe - es muss schon ein paar Jahre auf meinem SUB gelegen haben -, doch noch mehr frage ich mich, warum ich es gekauft habe. Denn als ich vor zwei Tagen den Klappentext gelesen habe, fühlte ich mich nicht angesprochen. Vampire oder Dämonen, wie sie hier genannt werden, reizen mich schon lange nicht mehr.


    Dabei fing es noch ganz interessant an mit einem jungen Mann, der 1889 ohne Gedächtnis, aber mit einem Dämon in seinem Innern erwacht, der ihn Adam nennt. Adams Sinne, besonders sein Geruchssinn, sind geschärft, damit er dem Dämon, der seinen Körper als seinen Tempel betrachtet, Blutopfer bringen kann, der ihm wiederum Unsterblichkeit und Selbstheilungskräfte gibt. Klingt nach Vampir und ist es irgendwie auch. 


    Der Roman ist in zwei Teile aufgeteilt. Der kürzere erste Teil erzählt von Adams ersten Tagen als Träger eines Dämons und spielt in Paris, der zweite Teil spielt im Jahr 1861 und in Kalifornien. Neben Adam, der Hauptfigur, gibt es weitere Erzählfiguren, den menschenliebenden Unsterblichen Etienne, die Verführerin Rischka, den machthungrigen Dämon Anders und die Menschenfrau Esther.


    Ich fand die Idee, dass Dämon und Wirt in unterschiedlichem Maßen verschmelzen, wenn der Dämon über einen Kuss in den Körper fährt - wozu jedoch nicht jeder menschliche Körper imstande ist, sodass einige Wirte qualvoll sterben - und dass Adam der einzige ist, der zwei Persönlichkeiten in einem Körper trägt, anfänglich noch interessant. Allerdings begann die Geschichte schnell mich zu langweilen. Ich konnte mich den Charakteren nichts anfangen, ihre Motivationen verstand ich genauso wenig wie einige ihrer Handlungen und Gefühle. 


    Ich dachte erst, dass mein Unverständnis davon herrührt, dass ich die Vorgängerbände nicht kannte, obwohl "Nachtglanz" Adams Vorgeschichte erzählt, doch daran lag es nicht. Das Buch lag mir einfach nicht.


    Schlecht geschrieben ist es nicht, aber leider gefiel es mir persönlich so gar nicht, sodass ich nicht mehr als 2 Sterne geben kann.
  10. Cover des Buches Schattenschwingen - Die dunkle Seite der Liebe (ISBN: B004W24WYM)
    Tanja Heitmann

    Schattenschwingen - Die dunkle Seite der Liebe

     (106)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16
    Nachdem ich vom ersten Teil ziemlich enttäuscht war, habe ich mich jetzt doch an die anderen beiden Teile getraut (meine Rezi kommt etwas spät - ich weiß). Ich hatte ja alle drei Teile Zuhause.
    Überraschenderweise hat mir der zweite Teil sogar besser gefallen. Aber dennoch hat es mich immer noch nicht umgehauen. Ich hätte normalerweise 2,5 Sterne gegeben, aber das geht hier leider nicht, deswegen habe ich drei Sterne genommen.
    Bei der Story ging es endlich mal voran. Aber trotzdem bin ich immer noch ziemlich langsam voran gekommen. Ich finde, dass in 'die dunkle Seite der Liebe' die Romanze eine deutlich größere Rolle spielt, was den einen oder anderen sehr freuen dürfte (vor allem das Ende ^.^). Und es wurden auch mehr Witze mit reingebracht.
    Die Charaktere fand ich nach wie vor uninteressant. Aber Asami hat das Ganze deutlich aufgepeppt.
    Der Schreibstil hat sich tatsächlich etwas verbessert. Ich glaube, dass Tanja Heitmann viel mehr als das draufhat, was sie im ersten Teil von sich präsentiert hat.
    Die Spannung hat ab und zu nachgelassen und war dann lange nicht mehr vorhanden und dann ist sie plötzlich wieder aufgetaucht und hat sich doch recht lange gehalten. Aber ich habe schon deutlich spannendere Bücher gehabt.
    Die Schattenschwingen sind ja ziemlich neu als Fantasywesen. Und ich habe hier einen besseren Eindruck von ihnen bekommen. Dazu kann ich sagen, dass sie schon sehr inspirierend sind.
    Zum Schluss noch was zu Cover und Titel. Das Cover sieht immer noch vielversprechend aus, aber ein großer Unterschied zu Teil 1 ist da nicht. Beim Titel hat mir besonders gut gefallen, dass der Untertitel wortwörtlich im Buch umgesetzt wurde und dass dieses Sätzchen auch mit in das Buch hineingeschrieben wurde. Ich hoffe man versteht wie ich das meine.
    Das Buch ist weiterhin aber keine Kaufempfehlung, weil man sich mit Teil 1 schon sehr rumplagt.
  11. Cover des Buches Sirenenlied (ISBN: 9783453527881)
    Tanja Heitmann

    Sirenenlied

     (65)
    Aktuelle Rezension von: TanjaJahnke
    Mit knappen 130 Seiten hat man eine kurzweilige, schnelle und durchaus interessante Mysterie-Kurzgeschichte in Händen, die sich der klassischen Seemannsgeschichte um den Zauber und die Verführung der Sirenen widmet.

    Doch was passiert wenn der Zauber einer Sirene auf den starken Willen eines Mannes trifft? Kann der Zauber den Willen brechen? Wer wird gewinnen? Meer oder Land?

    Doch Josh ist in seinem Kampf nicht alleine. Eileen, ein Mädchen von der Insel, hat ihrerseits "ein Auge auf Josh" geworfen und sieht nicht ein diesen Mann an einen "kalten Fisch" abtreten zu müssen.

    Alles in allem ist Sirenenlied eine kurzweilige Unterhaltung, die durchaus Luft nach oben lässt.

    Wer Seemanns-Legenden mag, an Magie, Meereswesen glaubt und generell offen für Mysterie-Geschichten ist, der wird mit Sirenenlied durchaus gut unterhalten sein. Doch Obacht. Bitte erwartet nicht zu viel Thrill oder Tiefe, denn dafür ist auf 130 Seiten nur wenig bis gar kein Platz. Aber Tanja Heidmann hat diesen wenigen Platz durchaus gut zu nutzen gewusst.

    Ich gebe diesem kleinen Buch 4 von 5 Seesterne.
  12. Cover des Buches Weihnachtsglanz - Ein Sack voll Geschichten (ISBN: B005PNOU0I)
    Andreas Eschbach

    Weihnachtsglanz - Ein Sack voll Geschichten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: SinjeB
    Zum Buch: Weihnachtsglanz - Ein Sack voll Geschichten ist ein Anthologieprojekt, das von der Literaturagentur Thomas Schlück in Kooperation mit epubli als E-Book realisiert wurde. 21 Bestsellerautoren, die von der Agentur vertreten werden, haben für dieses karitative Projekt Beiträge (Kurzgeschichten und Gedichte) beigesteuert. Um ganz im Sinne von Weihnachten etwas Gutes zu tun, werden sämtliche Erlöse aus dem E-Book-Verkauf zu je 50 % an Writers in Prison und an den Trauer-Fuchsbau gespendet. Weitere Informationen zu Autoren und Beiträgen gibt es auf epubli.de. Meine Meinung: Obwohl wir alle mit kurzen Geschichten und Märchen groß geworden sind, sagen viele, sie mögen keine Kurzgeschichten, weil Kurzgeschichten a) zu kurz seien und man nicht richtig in die geschriebene Welt eintauchen könne und b) die hohe Schule der Erzählkunst seien, die eben nicht jeder beherrsche. Während Anthologien in Kleinverlagen häufig dem Hobbyautor ein gern gesehenes Werkszuhause (und dem Verlag eine Einnahmquelle) bieten, halten sich die großen Verlage mit gedruckten Kurzgeschichtensammlungen zurück, weil schließlich auch der Buchhandel behauptet, so etwas lese keiner. Deshalb scheint das E-Book ein echter Segen zu sein, denn hier lässt sich die Kurzgeschichte preisgünstig an den Leser bringen, ohne dass man auf ausufernden Auflagen sitzenbleibt. Ich lese schon immer gerne kurze Geschichten. Sie eignen sich einfach wunderbar für angenehme Lektüreminuten vor dem Einschlafen. Sie sind kurz, in sich geschlossen, und man ärgert sich nicht schwarz, weil man gerne wüsste, wie es weitergeht, aber nicht weiterlesen kann, weil man ja früh um 6 wieder am Schulbus stehen muss. Selbstverständlich sind Anthologien immer ein buntes Gemisch von Ideen und Stilen, und es ist vorprogrammiert, dass dem Leser nicht alle gleichgut gefallen. Das trifft auch auf die E-Book-Anthologie "Weihnachtsglanz" zu, die in der Tat ein bunter Sack voll Geschichten ist, der sich prima gleich mit dem E-Reader zu Weihnachten verschenken lässt. Wie erwähnt, finden hier 21 Autoren der Agentur Schlück zusammen und bieten ihre Interpretation von Weihnachten. Nicht alle Geschichten sind neu, manche bereits im Internet oder früheren Anthologien erschienen (zudem ist einer der Autoren leider bereits verstorben), aber dennoch bieten sie alle zusammen Lesevergnügen, das vielleicht etwas krimilastig ist, dem es aber keineswegs an schwarzem Humor, Kritik, Fantasie und guter Laune fehlt. Selbst wenn der Gedanke von Weihnachten - das Miteinander, die Hilfsbereitschaft - und auch der festliche Glanz nicht unter den Tisch gekehrt werden, ist "Weihnachtsglanz" erfreulicherweise eben eines nicht: kitschig verschmust. Zum Glück, denn der Gedanke an Friede, Freude, Eierkuchen, lalala, lässt mich nämlich oft von spezieller Weihnachtsliteratur Abstand nehmen. Während die Autoren eher knapp und mit viel Augenzwinkern erzählen, sind die Autorinnen weicher und weihnachtlicher, aber trotzdem nicht weniger mitreißend. Die Auswahl ist gut und bietet eine ordentliche Bandbreite weihnachtlicher Ideen. Insgesamt gibt es von mir zwei Daumen hoch für dieses E-Book, das nicht nur ein tolles Geschenk ist, sondern auch noch Gutes tut. Eine prima Gelegenheit, Autoren kennenzulernen, die man sonst nicht auf der Leseliste hat! Da ich jede Geschichte einzeln bewertet habe und mich nicht jede in gleichem Maße begeistern konnte, komme ich auf einen Gesamteindruck von 4 von 5 Punkten Definitiv eine Weihnachtsleseempfehlung! Näheres zu den einzelnen Geschichten folgt jetzt. Bei 21 Kurzgeschichten ist eine gewisse Länge nicht zu vermeiden, weshalb der geneigte Leser hiermit ausdrücklich gewarnt sei. Ich habe versucht, Spoiler zu vermeiden, sodass die Inhaltsangaben besonders knapp ausfallen. Trotzdem interessiert? Dann hier weiterlesen! Andreas Eschbach "Das schönste Fest" Die Geschichte eines einsamen Mannes mit drögem Job, der sich an Weihnachten selbst Geschenke macht und akribisch seine eingefahrenen Traditionen pflegt. Weihnachten in neuer, alltäglicher Dimension, die den Leser unterhaltsam an der Nase herumführt. 5 Punkte Carla Federico "Weihnachten auf Feuerland" Die Geschichte von Benedict und seiner Frau Rachel, die die Goldsuche von England nach Feuerland verschlägt und die an Weihnachten erkennen müssen, dass es eben nicht Gold ist, das im Leben zählt. Viel fernländisches Flair, in dem die verzweifelten Emotionen zu ertrinken drohen. Eigentlich schade, denn die Geschichte geht wirklich ans Herz. 3 Punkte Marcel Feige "Rettender Engel" Die Geschichte von Alex Brandner, der durch eine feuchtkalte Winternacht auf der Flucht ist und verletzt endlich eine Mitfahrgelegenheit findet. Friede, Freude, Eierkuchen an Weihnachten? Pustekuchen! 5 Punkte Katia Fox "Eine mondlose Weihnachtsnacht" England 1183: Die Geschichte der Schmiedin Ellen, die in der Nacht von Heiligabend lieber ein besonderes Schwert schmieden möchte, anstatt die allseitige Ruhezeit zu nutzen und mit Mann und Kindern zur Messe zu gehen. Aber dann kommt alles anders … Historisches Weihnachtsambiente, in dem der Geist der Weihnacht ganz groß geschrieben wird und der Frauencharakter mir aber einen Tacken zu modern wirkt. 4 Punkte Robert Gernhardt "Weihnachten" 9 Zeilen Gedicht. Unbeschreiblich, aber effektiv! Kurz, aber rund! LESEN! 5 Punkte Anke Greifeneder „O du Fröööhliche …!“ Die Geschichte eines Paares, das Weihnachten mal für sich sein will und keine Lust auf das große Familiendrama hat. Auf geht's also mit dem Flugzeug in die Sonne ... Das hat man nun davon, wenn man mit den Traditionen brechen will. Realistisches, Überspitztes, unweihnachtlich Weihnachtliches zum Mitleiden, Schmunzeln und Seufzen. 5 Punkte Thomas Gsella "Jesus kommt zu früh, macht alles nass und braucht keinHandtuch" oder: Duschen mit Jesus. Ohne Worte. Lesen! 5 Punkte Caroline Hartge "dieser stern lehrt beugen II" Gedicht. Fein kritisch. 5 Punkte Tanja Heitmann "Weihnachtsglanz" Eine weihnachtliche Geschichte um Morgenrot-Protagonist Adam, der zwischen dem Durst seines Dämons und der New Yorker friedlichen Weihnachtsstimmung hin- und hergerissen ist. Sprachlich schön, genretechnisch und thematisch zur Farbigkeit der Anthologie beitragend, aber konnte es nicht eine eigenständige Geschichte ohne Bezug auf ein anderes Werk der Autorin sein? Schade. 3 Punkte Dora Heldt "Weil Weihnachten ist …" Eine Geschichte über fünf Geschwister, die an Weihnachten pflichtbewusst zu den Eltern auf Sylt fahren. Alle Jahre wieder … Eine Geschichte voller Missverständnisse, in der man sich rasch wiedererkennt und die zum Schmunzeln bringt. Allerdings etwas länglich und mit ganz schön viel Personal. 4 Punkte Gunnar Homann "Blutgrauen in den Massakerbergen" Die Geschichte, vom ersten „Weihnachten, das der Marschall, der Bestattungsunternehmer und die Madame miteinander feierten“. In der einsamen Kälte, ohne wirklich was zum Schenken zu haben. Männlich-sarkastisch, augenzwinkernd-satirisch, trotzdem "nicht ganz so meins". 4 Punkte Vincent Kliesch "Der Fremde" Die Geschichte von Paul Krüger, der an Weihnachten von einem Fremden in seiner eigenen Wohnung gefangen gehalten wird. Nichts ist, wie es scheint. Köstlich kritisch. 5 Punkte Gisa Klönne "Frohe Botschaft" Eine Krimigeschichte um Arnd Ruprecht, dem vermeintlichen Aussteiger auf Karpathos, bis ein Schokoladenweihnachtsmann ihn mit einem tödlichen Auftrag aus der ägäischen Ruhe holt. Unerwartete Wendung ganz in weihnachtlichem Sinne, die aber einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. 5 Punkte Sarah Lark "Friede auf Erden" Wenn der Deutsche bei einer Deutschen auf Mallorca Urlaub und der mallorquinische Nachbar Ärger macht. Andere Länder, andere Sitten. Sehr amüsant, aber etwas lang. 4 Punkte Christoph Lode "Nach Jahr und Tag" Geschichte aus dem 12. Jh. um das Sehnen nach Freiheit. Geschenke müssen nicht immer materiell sein. Stimmt nachdenklich. 5 Punkte Laila El Omari "Schwefelhölzer" Eine weihnachtliche Interpretation des Märchens vom kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzern im alten, starr-kalten London. Etwas süßliche Geschichte über das Gute im Menschen, das man manchmal gar nicht erst vermuten möchte. 4 Punkte Fran Ray "Copy Checker" Eine Geschichte, die die Psyche der Mörderin Lalita Sager auseinandernimmt. Mir zu undurchsichtig. 3 Punkte Michaela Schwarz "Slow Christmas oder ein Heiligabend mit Kerzenschein" Vierzig, betrogen, verlassen - da will man Weihnachten und seine Neuigkeiten doch mal ganz ruhig angehen. Aber dann steht nicht nur Mutter, sondern auch der Ex vor der Tür ... Brenzlig, amüsant, weihnachtlich großmütig. 5 Punkte Jana Seidel "Zimtsternschnuppen" Die Geschichte von Tanja und dem alten Turban, der im Altersheim partout nichts zu sich nehmen will. Einfühlsam, ohne rührselig zu werden. 5 Punkte Ines Thorn "Der Weihnachtshasser" Die Geschichte von Statistiker Arthur, der Weihnachten ganz und gar mathematisch zu betrachten pflegt, bis der Statistik ein Schnippchen geschlagen wird. Flott-amüsant, mit einem Hauch Romantik. 5 Punkte Claudia Toman "Hering mit Heiligenschein" Ein Tag vor Heiligabend, Verlagsweihnachtsfeier, der Baum brennt … wenn das nur die einzige Bescherung wäre … Feerige, beschwipste Verkupplungsgeschichte, mit galantem Witz erzählt. 5 Punkte
  13. Cover des Buches In einer Sommernacht wie dieser (ISBN: 9783789137310)
    Tanja Heitmann

    In einer Sommernacht wie dieser

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Reine Liebesgeschichten mag ich ja nicht so, deshalb hat mich das Buch auch direkt angesprochen, weil es zwar auch Romantik, aber auch Spannung und Thrill versprochen hat. Und genau das hab ich auch gefunden und es wird Freunden des Genres sicher gefallen, in jedem Alter, aber es ist definitiv ein Jugendbuch.

    So richtig komme ich mit Jugendbüchern momentan nicht klar, wobei ich hier gar nicht genau festlegen kann, woran es lag. Vielleicht, weil alles etwas zu überzogen gewirkt hat, zu aufbauschend und dadurch etwas unecht.

    Trotzdem hab ich es gerne gelesen, gerade die Jugendlichen waren trotz den etwas zu dramatischen Aktionen und Hintergründen sehr authentisch. Vor allem die Dialoge waren klasse und wirkten immer frisch und locker, da hab ich mich direkt in meine Teenagerzeit zurückversetzt gefühlt.
    Auch mit dem schnellen Verliebtsein kam ich klar, obwohl das ja oft kritisiert wird, aber ich denke, da haben diese Menschen in ihrem Leben einfach was verpasst. Manchmal hat man so Momente, wo man jemanden trifft und sich sofort hingezogen fühlt. Viele setzen das sofort mit Liebe gleich, die allerdings erst später kommt, aber gerade in dieser ersten Verliebheit fühlt man sich noch so völlig eins mit dem anderen und würde alles für ihn tun, ohne Rücksicht auf Verluste.

    "Er war ja nicht einfach Schritt für Schritt in ihr Leben getreten,
    sondern hatte plötzlich mittendrin gestanden
    und alles andere wie eine übermächtige Naturgewalt verdrängt ..."
    S. 182

    Genauso ergeht es der 17jährigen Leo, die im Sommerhaus ihres Vaters Alexei kennenlernt. Einen verschlossenen jungen Mann, der nichts von sich Preis geben will und jeden auf Abstand hält.
    Ein Schläger, heißt es im Dorf am Potsdamer See, genau der richtige Umgang zusammen mit seinem Freund Joschi, dem Kiffer, denen man tunlichst aus dem Weg gehen sollte.
    Leo lässt sich allerdings davon nicht abhalten, doch als ein Mord geschieht, gerät die Lage immer mehr außer Kontrolle. Das Geheimnis von Alexei ist dunkel und sehr tief in ihm vergraben - ein Geheimnis übrigens, dass ich schon fast etwas zu dramatisch fand, aber es war doch sehr spannend, dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Auch wenn die Aufklärung mich nicht von den Socken gerissen hat, ist es insgesamt fesselnd aufgebaut.

    Die Sichtweisen wechseln zwischen Leo und Alexei und zeigen so sehr deutlich, wie aufgewühlt ihre Gefühlswelt ist und wie schwer die Entscheidungen, die sie zu treffen haben. Auch wenn hier oft Naivität durchklingt, sind ihre Gedanken und Handlungen durchaus nachvollziehbar und trotz mancher kitschiger Szenen hat es doch einen gewissen Ernst. Diese Mischung hat jedenfalls viel Spaß gemacht und man fliegt regelrecht durch die Seiten

    Erwähnen muss ich unbedingt noch Viktor, den alten russischen Gärtner, der mir trotz seiner kleinen, großen Nebenrolle sehr ans Herz gewachsen ist.

    "Trotzdem war Leo sich ziemlich sicher, dass zumindest Großväter so sein sollten wie Viktor Kranz: alt und schief, kratzig und in jeder Hinsicht vertrauenserweckend.
    Sie sollten Häuser haben, die genauso als und schief aussahen wie sie selbst.
    Außerdem sollten sie einen jederzeit willkommen heißen, ohne Fragen zu stellen,
    und Eintöpfe kochen, die nach Trost dufteten und leise blubbernd auf dem Herd standen." S. 219

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  14. Cover des Buches Stille Nacht (ISBN: 9783499216268)
    Tanja Heitmann

    Stille Nacht

     (69)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-


    Klappentext: Tanja Heitmann * Nina Blazon * Michaela F. Hammesfahr * Nora Melling * Gesa Schwartz und Anika Beer erzählen romantisch-schaurige Geschichten, in denen die Grenzen zwischen Menschen und Dämonen, Vampiren und allerlei anderen mystischen Gestalten durch die Liebe aufgehoben werden. Stille Nacht? Geheimnisvolle, magische Nacht!


    Meinung: Das Buch enthält sechs Kurzgeschichten von sechs verschieden Autorinnen. Jede der Kurzgeschichten hat seine eigene Story, seinen eigenen Stil seine eigene Wirklichkeit. Ich kann nur sagen, dass man hier die unterschiedlichen Schreibstiele der Autoren sehr gut erkennt und wahrnimmt (da man ja die Geschichten meist gleich hintereinander liest), was ich ganz interessant fand. Einige der sechs Geschichten wie zum Beispiel: Eine Spur von Rot, Geisterwolf, Winterkinder, Raunächte konnten mich wirklich überzeugen und mitreißen. Wobei ich hier schade fand, dass die Geschichten so schnell und abrupt aufhören z.B. Winterkind. Ich hätte wirklich bei manchen ein bisschen mehr gelesen, weil ich es einfach sehr interessant fand und wissen wollte wie es weitergeht :).  Manch andere Geschichte fand ich ganz nett und unterhaltsam, waren aber nicht hundertprozentig mein Fall aber trotzdem schön zu lesen. 


    Fazit: Ein Buch mit sechs kurzen und „magischen“ Geschichten, die jede ganz einzigartig ist und die man perfekt in der kalten Jahreszeit lesen kann.


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